Mit der innovativen All-in-one-Plattform PartnerCockpit erhalten selbstständige Networker und Direktvertriebler eine maßgeschneiderte Lösung, die Kontaktverwaltung, Content-Erstellung und KI-Coaching an einem zentralen Ort bündelt.
Können Sie PartnerCockpit kurz vorstellen und erzählen, wie die Idee zur Gründung entstanden ist?
Partner Cockpit ist eine digitale Plattform, die speziell für selbstständige Networker und Menschen im Direktvertrieb entwickelt wurde. Sie verbindet die Verwaltung von Interessenten und bestehenden Partnern mit einem KI-gestützten Content Creator und einem kostenlosen Networker Coach. Die Idee entstand aus meinem eigenen Arbeitsalltag. Ich merkte immer wieder, wie schnell Informationen über verschiedene Notizen, Nachrichten und Programme verstreut sind. Gleichzeitig kostet es viel Zeit, regelmäßig Inhalte zu erstellen und in schwierigen Gesprächssituationen die richtigen Worte zu finden. Deshalb wollte ich eine einfache Lösung schaffen, die diese Aufgaben an einem Ort zusammenführt.
Wer hat PartnerCockpit gegründet, und welche persönlichen Erfahrungen aus dem Network Marketing sind in die Entwicklung der Plattform eingeflossen?
Hinter Partner Cockpit stehe ich, Aaron Stropnik. Ich bin seit rund fünf Jahren selbstständig im Network Marketing tätig. In dieser Zeit habe ich erlebt, dass oft nicht die Motivation das Problem ist, sondern fehlende Übersicht und klare Abläufe. Man führt viele Gespräche, möchte zum richtigen Zeitpunkt nachfassen, regelmäßig Inhalte veröffentlichen und gleichzeitig bestehende Partner unterstützen. Im Alltag geht dabei schnell etwas unter. Mein technischer Hintergrund als Mechatroniker und meine Weiterbildung im Online-Marketing haben mir geholfen, diese Erfahrungen in eine digitale Lösung zu übertragen.
Welche Vision verfolgen Sie mit PartnerCockpit, und wie möchten Sie selbstständige Networker und Menschen im Direktvertrieb langfristig unterstützen?
Meine Vision ist, dass Networker für ihren Arbeitsalltag nicht mehr zahlreiche einzelne Programme, Tabellen und Notizen benötigen. Partner Cockpit soll zu einem zentralen und leicht verständlichen Werkzeug werden. Dabei geht es nicht darum, persönliche Beziehungen durch Technik oder KI zu ersetzen. Die Plattform soll wiederkehrende Aufgaben vereinfachen und den Nutzern mehr Zeit für echte Gespräche und die Betreuung ihrer Kontakte geben. Langfristig möchte ich besonders Menschen unterstützen, die ohne großes technisches Wissen strukturierter und professioneller arbeiten möchten.
An welche Zielgruppe richtet sich PartnerCockpit, und welche Herausforderungen löst die Plattform im täglichen Arbeitsalltag?
Partner Cockpit richtet sich direkt an selbstständige Networker und Menschen im Direktvertrieb – sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Vertriebspartner. Die Plattform hilft ihnen dabei, Interessenten zu verwalten, Gesprächsverläufe festzuhalten, Nachfassaktionen im Blick zu behalten und bestehende Partner übersichtlich zu betreuen. Gleichzeitig unterstützt der Content Creator dabei, regelmäßig eigene Beiträge, Story-Ketten, Reel-Ideen, Fragen und Zitate zu erstellen. Dadurch müssen Nutzer nicht ständig zwischen verschiedenen Programmen wechseln und können ihren Arbeitsalltag übersichtlicher gestalten.
Viele Networker verlieren im Alltag den Überblick über Gespräche, Interessenten und bestehende Partner. Welche Probleme erleben Sie hier besonders häufig?
Viele Gespräche finden über unterschiedliche Kanäle statt. Ein Teil läuft über WhatsApp, ein anderer über Facebook oder E-Mail. Zusätzliche Informationen werden dann in Notizen, Tabellen oder direkt im Kopf gespeichert. Dadurch wird vergessen, wann bei jemandem nachgefasst werden sollte oder worüber zuletzt gesprochen wurde. Gleichzeitig benötigen bestehende Partner ebenfalls Unterstützung und Aufmerksamkeit. Besonders schwierig wird es, wenn die Zahl der Kontakte wächst. Partner Cockpit soll deshalb sichtbar machen, wer gerade Aufmerksamkeit benötigt und welche nächsten Schritte anstehen.
Was macht PartnerCockpit aus Ihrer Sicht besonders im Vergleich zu anderen CRM- oder Vertriebstools?
Viele klassische CRM-Systeme wurden für größere Unternehmen und allgemeine Vertriebsprozesse entwickelt. Für einzelne Networker sind sie häufig zu umfangreich oder passen nicht zu ihrem tatsächlichen Alltag. Partner Cockpit konzentriert sich bewusst auf diese spezielle Zielgruppe. Die Plattform verbindet eine einfache Kontaktverwaltung mit KI-gestützter Content-Erstellung und konkreter Unterstützung bei Gesprächssituationen. Nutzer erhalten damit keine komplizierte Unternehmenssoftware, sondern ein Werkzeug, das auf die wiederkehrenden Aufgaben im Network Marketing zugeschnitten ist.
Künstliche Intelligenz spielt bei PartnerCockpit eine wichtige Rolle. Wie unterstützt sie Nutzerinnen und Nutzer konkret bei der Kommunikation, der Content-Erstellung und der Betreuung ihrer Kontakte?
Der Content Creator erstellt aus einem Thema und einigen persönlichen Angaben unterschiedliche Inhalte, beispielsweise einen Facebook-Beitrag, eine Story-Kette, eine Reel-Idee, eine Frage oder ein Zitat. Auf Wunsch kann zusätzlich ein passendes Bild erstellt werden. Wenn das Ergebnis noch nicht passt, können Änderungswünsche direkt an die KI geschrieben werden. Bei Gesprächssituationen hilft der Networker Coach dabei, natürliche Antworten zu formulieren, mit Einwänden umzugehen oder sinnvoll nachzufassen. Die KI soll dabei immer als Assistent dienen. Die persönliche Entscheidung und der echte Kontakt zu anderen Menschen bleiben beim Nutzer.
Mit dem kostenlosen Networker Coach bieten Sie zusätzlich Unterstützung für Gesprächssituationen an. Wie ist diese Idee entstanden und welchen Mehrwert bietet sie?
Die Idee entstand aus einer Frage, die im Network Marketing sehr häufig vorkommt: „Was soll ich darauf jetzt antworten?“ Gerade beim Nachfassen oder bei Einwänden fällt es vielen schwer, eine natürliche Antwort zu formulieren, die nicht aufdringlich klingt. Der Networker Coach bietet dafür eine schnelle und konkrete Unterstützung. Er kann ohne Anmeldung kostenlos genutzt werden und liefert keine starren Verkaufssprüche, sondern soll dabei helfen, eine passende und menschliche Antwort zu finden. Zusätzlich kann der Coach kostenlos auf anderen Websites eingebunden werden.
Wie wichtig ist das Feedback Ihrer Nutzerinnen und Nutzer für die Weiterentwicklung von PartnerCockpit?
Das Feedback der Nutzer ist für die Weiterentwicklung besonders wichtig. Da Partner Cockpit eine sehr konkrete Zielgruppe anspricht, müssen die Funktionen auch wirklich zu deren Arbeitsalltag passen. Hinweise zur mobilen Nutzung, zu Formulierungen, gewünschten Content-Formaten oder einzelnen Arbeitsschritten fließen direkt in die Weiterentwicklung ein. Gerade bei einem jungen digitalen Produkt zeigt sich erst in der täglichen Verwendung, welche Abläufe bereits gut funktionieren und wo noch etwas einfacher oder verständlicher werden sollte.
Welche neuen Funktionen oder Weiterentwicklungen stehen bei PartnerCockpit aktuell im Fokus?
Aktuell steht vor allem die Weiterentwicklung des Content Creators im Fokus. Nutzer sollen aus wenigen Angaben noch leichter unterschiedliche Inhalte und passende Bilder erstellen können. Gleichzeitig wird die mobile Nutzung des kostenlosen Networker Coach weiter verbessert, damit längere Gespräche auch auf dem Smartphone übersichtlich bleiben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die noch bessere Verbindung zwischen Kontaktverwaltung, Erinnerungen und KI-Unterstützung. Ziel ist, dass die einzelnen Bereiche nicht nebeneinanderstehen, sondern den Nutzer sinnvoll durch seinen Arbeitsalltag begleiten.
Wo soll PartnerCockpit in den kommenden Jahren stehen, und welche Ziele verfolgen Sie mit der Plattform?
Partner Cockpit soll sich als eine der bekanntesten deutschsprachigen Lösungen speziell für Networker und Menschen im Direktvertrieb etablieren. Mein Ziel ist nicht, das größte oder komplizierteste CRM-System zu entwickeln. Ich möchte eine Plattform schaffen, die für ihre Zielgruppe besonders einfach, praktisch und relevant ist. Sie soll kontinuierlich gemeinsam mit ihren Nutzern wachsen und ihnen dabei helfen, strukturierter zu arbeiten, regelmäßig sichtbar zu bleiben und trotzdem den persönlichen Charakter ihres Geschäfts zu bewahren.
Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die aus einem eigenen Problem heraus eine digitale Lösung entwickeln möchten?
Mein erster Rat ist, ein Problem auszuwählen, das man selbst wirklich kennt und regelmäßig erlebt. Dadurch versteht man nicht nur die technische Aufgabe, sondern auch die Menschen dahinter.
Zweitens sollte man so früh wie möglich echtes Feedback einholen. Die eigenen Vorstellungen unterscheiden sich manchmal deutlich davon, wie Nutzer ein Produkt tatsächlich verwenden.
Drittens sollte man nicht versuchen, von Anfang an alles anzubieten. Eine einfache Lösung für ein konkretes Problem ist häufig wertvoller als eine umfangreiche Plattform, bei der niemand sofort versteht, wofür sie gedacht ist.
Bildrechte: Aaron Stropnik / Partner Cockpit
Wir bedanken uns bei Aaron Stropnik für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

















