Dienstag, Mai 19, 2026
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Invertix baut KI Workforce für den Energiesektor

Invertix baut mit seiner neuen Invertix KI Workforce Energiesektor eine Plattform für autonome KI Mitarbeiter in der Energiebranche auf. Das Münchner Startup will damit Betreiber erneuerbarer Energien entlasten und zugleich die Energiewende beschleunigen.

Invertix KI Workforce Energiesektor unterstützt Betreiber erneuerbarer Anlagen

nvertix sichert sich 1,7 Millionen Euro für Europas erste KI-Workforce für den Energiesektor

Die Pre-Seed-Runde wird von Vireo Ventures geführt, mit Beteiligung des Italian Founders Fund. Das Startup managt bereits mehr als 1.8GW Solarkapazität mit Hilfe seiner KI-Agenten.

München, 19. Mai 2026 – Invertix, ein Münchner Startup, das autonome KI-Mitarbeiter für die Branche der erneuerbaren Energien entwickelt, hat sich 1,7 Millionen Euro in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde gesichert. Angeführt wurde die Runde von Vireo Ventures mit Beteiligung des Italian Founders Fund sowie eines Syndikats von Business Angels aus den Bereichen Energie und Künstliche Intelligenz.

Invertix wurde 2026 gegründet und ist bereits mit Standorten in Italien und Deutschland aktiv. Das Unternehmen entwickelt First-of-a-Kind (FOAK) autonome KI-Agenten, also sogenannte „KI-Mitarbeiter“, die operative, analytische und Compliance-Aufgaben im erneuerbaren Energie Bereich übernehmen. Das sind Aufgaben, die bislang fast ausschließlich von Mitarbeitenden erledigt werden.

Schon heute managt Invertix mit Hilfe seiner autonomen KI-Agenten mehr als 1,8 GW Solarkapazität. Die aktuelle kommerzielle Pipeline umfasst weitere Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 10 GW erneuerbarer Energie. Damit ist Invertix das weltweit erste Unternehmen, das KI-Agenten in diesem Maßstab im erneuerbaren Energie Bereich einsetzt.

Personalmangel bremst die Energiewende aus

Eine Personallücke hinter der Energiewende

Das Geschäftsmodell von Invertix basiert auf mehr als 5.000 Fachgesprächen, die das Gründerteam mit Energiebetreibenden, Asset Managern und unabhängigen Stromerzeugern (IPPs) in ganz Europa geführt hat. Das Ergebnis ist eindeutig: Solar- und Windanlagen werden europaweit so schnell ans Netz gebracht, dass die Betreiber mit der Einstellung und Ausbildung von Fachpersonal nicht Schritt halten können.

Aufgaben wie die Bewertung von Anlagenalarmen, die Erstellung von Leistungsberichten, die Koordination von Wartungseinsätzen und die Sicherstellung der regulatorischen Compliance bleiben deshalb immer häufiger liegen.

„Wir bauen keine KI, um Mitarbeitende zu ersetzen. Wir bauen sie, um eine Lücke zu schließen, die die Energiewende heute schon ausbremst“, sagt Joseph Perrotta, Mitgründer und CEO von Invertix.

„Europa nimmt Solar-, Wind- und Speicheranlagen schneller in Betrieb, als es Ingenieurinnen und Ingenieure einstellen und ausbilden kann. Qualifiziertes Betriebspersonal ist knapp und die Arbeitslast für die Teams wächst stetig. Die KI-Mitarbeiter von Invertix übernehmen die repetitiven operativen Aufgaben, so dass sich Mitarbeitenden auf die Entscheidungen konzentrieren können, die ein menschliches Urteil erfordern.“

KI Mitarbeiter übernehmen operative Aufgaben

Anders als klassische Monitoring- und Analysesoftwares setzt Invertix nicht auf „ein weiteres Dashboard“, sondern auf autonome KI-Mitarbeiter, die operative Tätigkeiten ausführen. Diese werden heute zum großen Teil noch manuell von Mitarbeitende erledigt.

Die Lösung von Invertix wird direkt in SCADA-, CMMS-, ERP- sowie Energie- und Wetterdatenplattformen integriert und ist innerhalb von rund 60 Tagen nach Vertragsabschluss vollständig einsatzbereit.

Invertix erweitert seine Plattform in Europa

Verwendung des Pre-Seed-Kapitals

Das frische Kapital fließt in die Weiterentwicklung der Plattform, in den Ausbau des Teams sowie in weitere Markteintritte in ganz Europa. Darüber hinaus plant Invertix, seine KI-Agenten über die Solarenergie hinaus im Bereich Windenergie, Batteriespeicher und Netzbetrieb einzusetzen.

„Der Sektor der erneuerbaren Energien braucht mehr als nur oberflächliche Software Optimierungen“, kommentiert Felix Krause, Managing Partner bei Vireo Ventures.

„Invertix geht diese Herausforderung mit einem Team an, das hungrig, ambitioniert und konsequent auf den Kundennutzen ausgerichtet ist und liefert bereits erste belastbare Ergebnisse. Genau deshalb haben wir investiert.“

Mit dem frischen Kapital stellt Invertix außerdem neue Leute in den Bereichen KI-Engineering, Software-Engineering, Produkt und Vertrieb ein. Der Großteil dieser Stellen entsteht in Italien, wo das Unternehmen sein technisches Herzstück aufbaut.

„Energie hat mittlerweile eine geopolitische, wirtschaftliche und strategische Bedeutung erreicht wie nie zuvor. Erneuerbare Assets auf Höchstleistung zu bringen, ist längst keine reine Effizienzfrage mehr, sondern eine existenzielle“, ergänzt Irene Mingozzi, Partnerin beim Italian Founders Fund.

„Invertix baut die Intelligenzschicht, um genau das möglich zu machen. Mit einem Gründerteam, das sowohl die Branchenerfahrungen als auch die KI-Tiefe mitbringt, um ein ein solches Unternehmen aufzubauen.“

Bild Teambild @ Invertix

Quelle Elevate2Impact

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