Montag, Februar 9, 2026
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Kann diese 3D-Technologie das Werbeerlebnis komplett verändern?

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Met[ads]: Werbung neu definiert

met[ads] revolutioniert die Werbewelt mit erschwinglichen und faszinierenden 3D-Erlebnissen.

Stell dich und dein Startup met[ads] doch kurz unseren Lesern vor: 

Hallo, ich bin Lukas Flöer, Gründer von met[ads]. Unser Startup hat es sich zur Aufgabe gemacht, langweilige und statische Werbung in spannende 3D-Erlebnisse zu verwandeln. Wir sind ein Unternehmen, das speziell darauf ausgelegt ist, kreative 3D-Werbung auf jeden digitalen Screen bringen – ganz gleich, ob TV, Handy oder Out-of-Home. Dabei ist es uns wichtig, dies bezahlbar und vor allem schnell für unsere Kunden umzusetzen.

Warum hast du dich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

90 Prozent der Deutschen sind entweder genervt oder gelangweilt von Werbung. Adblocker haben Hochkonjunktur. Die sogenannte Werbeblindheit nimmt immer mehr zu. Und die Kernfrage, die sich die Branche stellt, ist grundsätzlich: Wie kann ich meine Werbung nächstes Jahr noch günstiger einkaufen? Dazu werden dann in der Regel Reichweiten und Zielgruppen-Durchdringungen hochgerechnet, und dann bis zum Maximum skaliert, egal ob TV, Social Media, Online oder Außenwerbung.

Ich habe mir das über 9 Jahre angesehen.

Wenn 90 Prozent der Verbraucher*innen ohnehin schon gelangweilt sind, dann bringt es nichts, diese 90 Prozent noch günstiger oder noch häufiger zu erreichen. Was es stattdessen braucht, ist echte Aufmerksamkeit: 3D-Technologie bietet die Chance, Werbung wieder zu Entertainment zu machen. Menschen sollen sich positiv an Werbung zurückerinnern – darum geht es mir! 

Was war bei der Gründung von met[ads] die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war definitiv die Entwicklung unserer Technologie parallel zum Gewinnen und der Betreuung unserer ersten Kunden. Denn ohne Technologie keine Umsetzung. Ohne Kunden kein Cashflow. Diese Mischung aus Entwicklung im laufenden Betrieb und Kundenakquise erfordert viel Anpassungsfähigkeit – vor allem auch von den ersten Mitarbeitenden.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, absolut. Zu Beginn ist selten alles perfekt. Wichtig ist, dass man eine klare Vision und die Bereitschaft hat, kontinuierlich zu lernen und sich anzupassen. Wenn man als Gründer oder Gründerin auf seine Kunden hört und Produkte immer wieder infrage stellt, bleibt man automatisch am Ball und ist so auch attraktiver für die Kunden.

Welche Vision steckt hinter met[ads]?

no more boring ads

Konsument*innen verdienen mehr, als die immer gleichen Werbespots. Werbung kann und sollte entertainen.

Wer ist die Zielgruppe von met[ads]?

Unsere Zielgruppe sind alle Werbetreibenden. Wir versuchen 3D Werbung erschwinglich zu machen, weil wir fest davon überzeugt sind, dass es für die  deutsche Werbelandschaft und vor allem für die Konsumenten wichtig ist. Werbung muss nicht langweilig sein, zudem sollte eine coole Kampagne nicht am Budget scheitern.

Wie funktioniert met[ads]? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet dich von anderen Anbietern?

Wir sind die einzigen 3D-Spezialisten im deutschen Werbemarkt. Unsere Technologie ist nur darauf ausgelegt, schnell und effizient 3D Werbung für Konsumenten sichtbar zu machen. Von der Entscheidung des Kunden zur Umsetzung bis hin zum Go-live vergehen im Schnitt weniger als eine Woche. 

Während andere 3D-Kreationen für 10.000 Euro, 30.000 Euro oder sogar über 100.000 Euro – anbieten und dann nicht mal die Screens inklusive sind, auf denen die Kreation ausgestrahlt wird, starten wir ab 10.000 Euro all-inclusive. 

Wir kümmern uns nicht nur um die Kreation der Kampagne, sondern auch um die Aktivierung dieser – ein Rundum-sorglos-Paket sozusagen. Daher benötigen wir, im Gegensatz zu anderen Unternehmen, keine 3D-Assets von unseren Kunden. Wir modellieren, texturieren, animieren und aktivieren im Anschluss selbst und nehmen ihm so die Arbeit ab. Dabei ist es für uns egal, ob der Kunde groß oder klein ist, mit oder ohne Agentur(en) arbeitet, wir unterstützen dort, wo wir können. 

Wo geht der Weg hin? Wo siehst du dich und met[ads] in fünf Jahren?

Ich sehe uns in fünf Jahren als den Förderer von neuen, digitalen Screens in Deutschland, um 3D-OOH aktiv voranzutreiben. Ein Beispiel hierfür ist unser VisionOne Screen am Alexanderplatz in Berlin. Er ist der erste Über-Eck-Screen in Deutschland. Hier haben wir uns gegen jegliche Bedenken der Ämter und Widersacher im Markt aufgelehnt und das Duopol JCDecaux und Ströer in Deutschland zumindest etwas aufgebrochen. 

Künftig wollen wir zudem der erste Ansprechpartner für 3D Werbung in Europa werden.

Welche drei Tipps würdest du angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Behaltet eure Hartnäckigkeit, eure “Naivität” und eure Vision. Im Mix mit einem starken Team stehen die Chance dann nicht schlecht.

Wir bedanken uns bei Lukas Flör für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie verändern Start-ups unsere urbanen Lebensräume?

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städte

Die Rolle von Start-ups bei der Förderung nachhaltiger Städte und Gemeinden

Start-ups spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung nachhaltiger Städte und Gemeinden. In einer Zeit, in der die Urbanisierung rapide voranschreitet und Umweltprobleme zunehmen, bieten innovative Lösungen von jungen Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Dieser Beitrag untersucht, wie Start-ups zur Schaffung lebenswerter, umweltfreundlicher Städte und Gemeinden beitragen können.

Innovation als Treiber für Nachhaltigkeit

Start-ups sind oft Vorreiter in Sachen Innovation. Ihre Fähigkeit, schnell auf neue Herausforderungen zu reagieren und kreative Lösungen zu entwickeln, macht sie zu wertvollen Akteuren im Bereich der Nachhaltigkeit. Ein Beispiel dafür sind Start-ups, die sich auf erneuerbare Energien konzentrieren. Sie entwickeln Technologien zur Nutzung von Solar- und Windenergie, die helfen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Ein weiteres Beispiel sind Unternehmen, die smarte Technologien für Städte entwickeln. Diese Technologien können den Energieverbrauch optimieren, den Verkehr effizienter gestalten und die Lebensqualität der Bewohner verbessern. Durch den Einsatz von Sensoren und Datenanalyse können Städte ihre Ressourcen besser verwalten und umweltfreundlicher agieren.

Start-ups im Bereich Abfallmanagement bieten ebenfalls innovative Lösungen an. Sie entwickeln Technologien zur effizienten Mülltrennung und -verwertung, um die Menge an Deponiemüll zu reduzieren. Diese Maßnahmen tragen nicht nur zur Schonung der Umwelt bei, sondern schaffen auch wirtschaftliche Vorteile durch die Wiederverwertung von Materialien.

Start-ups und grüne Mobilität

Die Mobilität ist ein zentrales Thema für nachhaltige Städte. Start-ups im Bereich der grünen Mobilität tragen erheblich zur Reduzierung der Umweltbelastung bei. Unternehmen, die Elektrofahrzeuge, Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel fördern, leisten einen wichtigen Beitrag zur Verringerung der Luftverschmutzung und des Verkehrsaufkommens.

Carsharing-Modelle und E-Scooter-Dienste sind Beispiele für innovative Mobilitätslösungen. Diese Start-ups bieten umweltfreundliche Alternativen zum privaten Autoverkehr und tragen dazu bei, den städtischen Verkehr zu entlasten. Zudem fördern sie ein Umdenken in der Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag.

Besonders hervorzuheben sind auch Start-ups, die an der Entwicklung von Wasserstofffahrzeugen arbeiten. Diese Fahrzeuge stoßen lediglich Wasserdampf aus und sind daher besonders umweltfreundlich. Solche Innovationen könnten zukünftig eine zentrale Rolle im urbanen Verkehrssystem spielen.

Nachhaltige Bau- und Wohnkonzepte

Auch im Bau- und Wohnsektor spielen Start-ups eine wichtige Rolle. Nachhaltige Baukonzepte und umweltfreundliche Materialien sind essenziell für die Entwicklung grüner Städte. Start-ups, die sich auf ökologische Baumaterialien und energieeffiziente Bauweisen spezialisieren, tragen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei.

Modulare Bauweisen und recycelbare Materialien sind Beispiele für innovative Ansätze. Diese Methoden ermöglichen es, Gebäude schneller und kosteneffizienter zu errichten, ohne die Umwelt zu belasten. Darüber hinaus fördern Start-ups, die smarte Wohneinheiten entwickeln, ein energieeffizientes und nachhaltiges Wohnen. Diese Einheiten sind oft mit Technologien ausgestattet, die den Energieverbrauch minimieren und die Lebensqualität verbessern.

Ein weiteres Beispiel sind Start-ups, die vertikale Gärten und Dachbegrünungen entwickeln. Diese Projekte tragen zur Verbesserung der Luftqualität und zur Schaffung von Grünflächen in dicht besiedelten urbanen Gebieten bei. Sie bieten auch eine Lösung für die Nahrungsmittelproduktion in Städten und fördern die lokale Landwirtschaft.

Gemeinschaft und soziales Engagement

Start-ups tragen nicht nur zur ökologischen, sondern auch zur sozialen Nachhaltigkeit bei. Unternehmen, die sich auf gemeinschaftsbasierte Projekte und soziale Innovationen konzentrieren, stärken den sozialen Zusammenhalt in Städten und Gemeinden. Initiativen wie Gemeinschaftsgärten, Co-Working-Spaces und soziale Plattformen fördern die Zusammenarbeit und das Miteinander der Bewohner.

Solche Start-ups schaffen Räume für sozialen Austausch und gemeinschaftliches Engagement. Sie unterstützen Initiativen, die darauf abzielen, soziale Ungleichheiten zu verringern und eine inklusive Gesellschaft zu fördern. Durch ihre Projekte tragen sie dazu bei, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und nachhaltige soziale Strukturen zu schaffen.

Ein weiteres Beispiel sind Start-ups, die Bildungsprojekte in benachteiligten Stadtteilen initiieren. Diese Projekte bieten Weiterbildungsmöglichkeiten und tragen zur sozialen Mobilität bei. Durch die Förderung von Bildung und beruflichen Chancen wird langfristig die wirtschaftliche Stabilität und soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft gestärkt.

Fazit: Start-ups als Schlüsselakteure für nachhaltige Städte

Die Rolle von Start-ups bei der Förderung nachhaltiger Städte und Gemeinden ist von großer Bedeutung. Ihre Innovationskraft und Flexibilität ermöglichen es ihnen, schnell auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Durch ihre Arbeit in den Bereichen erneuerbare Energien, grüne Mobilität, nachhaltiges Bauen und soziales Engagement leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung lebenswerter und umweltfreundlicher Städte.

Start-ups sind somit Schlüsselakteure auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft. Sie zeigen, dass wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Durch die Förderung und Unterstützung von Start-ups können Städte und Gemeinden ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen und eine bessere Lebensqualität für ihre Bewohner sicherstellen.

Der Einfluss von Start-ups auf die urbane Nachhaltigkeit ist weitreichend. Durch die Kombination von technologischem Fortschritt und sozialem Engagement setzen sie neue Maßstäbe für die Stadtentwicklung. Ihr Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen ist unverzichtbar und zeigt, dass auch kleine Unternehmen große Veränderungen bewirken können

Bild von Matthias Zeitler auf Pixabay

Mein Weg zu Selbstbestimmung

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Ayla Işik

Ayla Işik, die eigentlich anders heißt, ist in einer streng muslimischen Familie aufgewachsen.

Über ihren Weg zu einem völlig selbstbestimmten Leben hat sie das Buch “Behauptet – Als Muslimin zwischen Sicherheit und Freiheit” geschrieben. Im Interview erzählt sie, wie es war, das Kopftuch nach mehr als 20 Jahren endgültig abzulegen, mit welchen Widerständen sie zu tun hatte und wie sie ihren Glauben heute lebt. 

Ayla Isik: Mein Glaube ist eine persönliche Angelegenheit. Er gibt mir Kraft, Halt und Orientierung

herCAREER: Ayla, du hast die streng muslimische Community hinter dir gelassen, in der du aufgewachsen bist – für ein Leben in völliger Selbstbestimmung. Bist du mit deiner Entscheidung im Einklang?

Ayla Işik: Ich habe mit meiner Entscheidung nie gehadert. Ich bin generell kein Mensch, der grübelt und bereut. Obwohl ein paar Sachen anders hätten laufen können.  

herCAREER: Was hätte anders laufen können?

Ayla Işik: Ich habe mich von manchen Familienmitgliedern im Stich gelassen gefühlt und es gab wenig Verständnis – viele waren nicht imstande, zuzuhören und zu versuchen, zu verstehen, was mein Wunsch und Antrieb war. Ich wollte mich weder vom Glauben abwenden noch alles auf den Kopf stellen. Es ging und geht mir um Selbstbestimmung. Da hätte ich mir mehr Offenheit, Mitgefühl und Respekt für meine Entscheidungen gewünscht.    

herCAREER: Wie sah dein Leben vor deiner Entscheidung aus?

Ayla Işik: Ich komme aus einer sehr religiösen muslimischen Familie. Jede Familie hat unterschiedliche Nuancen, bei uns ging es sehr werteorientiert, liebevoll und verständnisvoll zu, aber natürlich auch den religiösen Regeln folgend. Ich hatte früh Verantwortung für meine fünf jüngeren Brüder. Ich habe mich mit 16 verliebt, eine Beziehung ohne Heirat war aber ein No-Go. So war ich mit 16 verlobt und mit 18 verheiratet. Dann habe ich noch mein Abitur gemacht und mit 21 das erste meiner drei Kinder bekommen.  

herCAREER: Deine eigene Mutter hat kritische theologische Fragen gestellt, was du als junges Mädchen nicht gut fandest. Noch weniger gut fandest du aber, welche Ablehnung sie daraufhin erfahren hat. Wie hat dich diese Erfahrung geprägt?

Ayla Işik: Meine Mutter begann nach den Offenbarungsgründen für die Koranverse zu recherchieren, was das Kopftuch betrifft. Ich bekam mit, wie die muslimische Community mit Ablehnung reagierte. Das hat mich durchgewirbelt. Es dauerte dann zwar noch fünf Jahre, aber irgendwann musste ich die Frage für mich beantworten, wie ich leben will. Ich habe innerhalb dieser fünf Jahre vieles beobachtet und selbst hinterfragt und musste irgendwann einsehen, dass ich mich von meinem Mann trennen muss, wenn ich mir und meinen Werten treu sein möchte. Wir lebten damals in einem Einfamilienhaus. Ich wollte, dass er auszieht. Es hieß, wer die Familie verlassen will, muss gehen – und das war ich. Da war ich 32 Jahre alt und meine Kinder 4, 6 und 11 Jahre. Ich zog an einem Montagmorgen aus und dann begann mein neues Leben. 

herCAREER: Wie war das für dich?

Ayla Işik: Alles fing bei null an: in die erste eigene Wohnung ziehen, Strom anmelden, zum Jobcenter gehen, mich um meine Ausbildung kümmern, mich um Arbeit kümmern – es war eine Odyssee. Ich trug noch Kopftuch, war Hartz-IV-Empfängerin mit drei Kindern, hatte keine Arbeit – finde da mal eine Wohnung und einen Job! Man muss verstehen, dass ich zuvor finanziell, sozial und religiös eingebunden war und all das auf einen Schlag verlor. 

herCAREER: Was war das Härteste, das du auf deinem Weg hinnehmen musstest?

Ayla Işik: Die Trennung von den Kindern war rückblickend von allem das Schlimmste. Ich habe sie oft gesehen, aber ihren Alltag nicht mehr so mitbekommen wie zuvor. Es hat viele Jahre gedauert, bis ich mich mit der Situation abgefunden hatte. Ich musste mit den Meinungen und Sprüchen der anderen umgehen: “Was bist du nur für eine schlechte Mutter! Dein Mann hat dich doch nicht geschlagen oder betrogen, was willst du?” – aber nicht nur das, ich musste auch mit meinem eigenen schlechten Gewissen klarkommen.  

herCAREER: Welche Regelungen habt ihr bezüglich der Kinder getroffen?

Ayla Işik: Wir haben es ohne Gericht geklärt, es war nicht immer einfach – mein Ex-Mann war ja auch sehr gekränkt. Meine erste Wohnung war drei Kilometer von den Kindern entfernt. Ich habe sie regelmäßig vom Kindergarten oder aus der Schule abgeholt und so viel Zeit, wie es möglich war, mit ihnen verbracht.  

herCAREER: Wie ging es deinem Ex-Mann nach der Trennung?

Ayla Işik: Mein Ex-Mann hat nur wenige Monate nach unserer Trennung wieder geheiratet. Sie sind dann weggezogen. Ich habe dann einen Studienplatz in Essen bekommen und bin auch weggezogen. Meine Kinder und ich haben uns trotzdem jedes Wochenende gesehen. Die Stief-Mama ist eine tolle Ersatz-Mama, ich bin sehr froh, dass sie meine “Nachfolge” angetreten hat. Ich habe sie nur meinem Sohn zuliebe getroffen, aber schnell gemerkt, wenn sie nicht die neue Frau meines Ex-Mannes wäre, dann wären wir wahrscheinlich Freundinnen geworden. 

herCAREER: Für ein selbstbestimmtes Leben musstest du viel aufgeben. Andere Frauen – ob Musliminnen oder nicht – bekommen es einfach geschenkt. Hat dich das zur Bitterkeit verleitet?

Ayla Işik: Ich kenne keine Bitterkeit. Bitterkeit würde nur in die Hände derjenigen spielen, die mir mein Glück nicht gönnen – und davon gibt es leider genug.  

herCAREER: Was würdest du jungen Frauen raten, die sich in einer ähnlichen Situation befinden wie du damals?

Ayla Işik: Ich kann jede Frau ermutigen, bereits vor einer möglichen Heirat herauszufinden, wer sie ist, was ihr wichtig ist im Leben, welche Wünsche und Bedürfnisse sie hat. Ich würde empfehlen, um alles, was diesen Träumen und Bedürfnissen im Weg steht, einen großen Bogen zu machen. Erfahrungen jeder Art zu machen, ist ungemein wertvoll. Ich bin dankbar für alle Entscheidungen und Fehlentscheidungen, die ich selbst treffen konnte.  

herCAREER: Warum hast du dein Buch unter Pseudonym geschrieben?

Ayla Işik: Das hatte in erster Linie rechtliche Gründe. Meine Wahl war es aber nicht. 

herCAREER: Im Alter von 33 Jahren hast du dein Kopftuch abgelegt. Für viele gläubige Musliminnen ist es ein Zeichen ihrer Verbundenheit mit Gott, für viele andere nur ein unpraktisches Kleidungsstück, für viele gar ein Zeichen der Unterdrückung. Wie kam es zu deiner Entscheidung?

Ayla Işik: Ich habe im Alter von 11 Jahren angefangen, Kopftuch zu tragen, ohne es jemals zu hinterfragen. Ich finde, jede Muslima soll selbst entscheiden, ob sie Kopftuch tragen will oder nicht. Wer aber meint, durch das Tragen eines Kopftuchs spirituell und religiös überlegen zu sein, täuscht sich meiner Meinung nach. Das ist nicht religiös, sondern arrogant. 

herCAREER: Und wieso hast du es abgelegt?

Ayla Işik: Ich hatte es in den besagten fünf Jahren immer mal wieder kurzzeitig abgelegt. Dann, nach der Trennung, war ich auf einer Müttergenesungskur, es war Winter. Ich bin die Jahre zuvor morgens immer mit Mütze laufen gegangen. Auch an diesem Morgen auf der Kur. Und während des Laufs habe ich die Mütze einfach abgenommen. Das Kopftuch soll Frauen eigentlich vor fremden Blicken schützen. Ich war aber morgens um 6 Uhr auf einer Nordseeinsel laufen, und da war niemand. Das Kurheim war außerdem ein reines Frauen-Kurheim. Für mich also eine gute Gelegenheit, um meine Entscheidung in Ruhe zu durchdenken. Aber nach drei Wochen blieb ich dabei.  

herCAREER: Wie war es für dich?

Ayla Işik: Ich hatte Hemmungen und Schamgefühle, aber im sicheren Raum der Kur habe ich mich mit der Möglichkeit angefreundet, kein Kopftuch mehr zu tragen – nirgendwo mehr. In den ersten Wochen, als ich wieder zurück war, habe ich mich komisch gefühlt. Es hat gedauert, dieser Prozess war physischer, als man denkt. Es war auf einmal kalt im Nacken, es ist ein ganz anderes Körpergefühl. Physisch und psychisch ist man erstmal nackt, ohne Schutz. Heute würde ich es nicht mehr aufsetzen wollen.  

herCAREER: Was bedeutet dir dein Glaube heute, auch ohne Kopftuch?

Ayla Işik: Mein Glaube ist eine persönliche Angelegenheit. Er gibt mir Kraft, Halt und Orientierung. Er ist die Grundlage meines Vertrauens in die Welt. Mein Glaubensverständnis ist, dass die Regeln sich den Werten unterordnen – so, wie ich es in meiner Ursprungsfamilie gelernt und vorgelebt habe. Heute lebe ich nach humanistischen zwischenmenschlichen Werten und richte auch meinen Glauben danach aus. 

herCAREER: Gibt es Momente, in denen du deine ehemalige muslimische Community vermisst?

Ayla Işik: Die gibt es schon. Rituale wie der Ramadan sind schöner in Gemeinschaft. Aber dann fällt mir wieder ein, mit welchen Bedingungen diese Gemeinschaft einhergeht.  

herCAREER: Kassensturz: Was hast du verloren, was gewonnen durch deine Entscheidung?

Ayla Işik: Ich habe die Fremdbestimmung verloren und die Selbstbestimmung gewonnen. Ich habe es geschafft, meinen Kindern vorzuleben, was es bedeutet, wenn man sich selbst treu bleibt. Gotteserkenntnis kommt nur durch Selbsterkenntnis, hat auch der islamische Gelehrte Rumi gesagt. 

Bild: Ayla IşikAutorin des Buchs „BeHauptet“, theologische & kulturelle Fachberaterin,
Wertebotschafterin & Trainerin für Mimikresonanz, Anti-Bias & Interkulturalität

Das Interview führte herCAREER-Chefredakteurin Julia Hägele

Am 18. Oktober 2024 ist Ayla Işik zu Gast beim Authors-MeetUp auf der herCAREER Expo. Tickets gibt es hier: https://www.her-career.com/expo/tickets/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie wichtig ist Flüssigkeitszufuhr für eine gesunde Schwangerschaft?

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mother nature

Stay hydrated – warum genug Flüssigkeit in der Schwangerschaft so wichtig ist

Vor allem bei heißeren Temperaturen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr notwenig für unseren Körper. Doch gerade in der Schwangerschaft ist es wichtig, dass die werdende Mutter besonders darauf achtet. Eine ausgewogene Kombination ausreichender Flüssigkeitszufuhr und regelmäßiger Einnahme von Schwangerschaftsvitaminen wie mother nature Frühschwangerschaft + Omega 3 und mother nature Schwangerschaft + Omega 3 kann dazu beitragen, eine gesunde Schwangerschaft positiv zu unterstützen. Dies fördert nicht nur das Wohlbefinden der werdenden Mutter, sondern auch die optimale Entwicklung des Babys.

mother nature klärt auf – Warum ist die Hydratation in der Schwangerschaft so wichtig?

Blutvolumen und Kreislauf: Während der Schwangerschaft erhöht sich das Blutvolumen um etwa 50%, um die wachsenden Bedürfnisse des Babys zu unterstützen. Ausreichende Hydratation ist notwendig, um das erhöhte Blutvolumen aufrechtzuerhalten.
Fruchtwasserbildung: Wasser ist ein wesentlicher Bestandteil des Fruchtwassers, das das Baby umgibt und schützt.
Nährstofftransport: Eine gute Flüssigkeitszufuhr unterstützt den Transport von Nährstoffen und Sauerstoff über die Plazenta zum Baby.
Verdauung: Eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme kann helfen, die Verdauung zu verbessern und Verstopfung zu verhindern.
Vorbeugung von Schwangerschaftskomplikationen: Dehydration kann das Risiko von Schwangerschaftskomplikationen wie Harnwegsinfektionen, vorzeitigen Wehen und niedrigem Fruchtwasser erhöhen. Eine ausreichende Hydratation kann dazu beitragen, diese Risiken zu minimieren.

mother nature – Vitamine und Nährstoffe für Mutter und Kind

Neben der regelmäßigen Flüssigkeitszufuhr spielen auch Schwangerschaftsvitamine eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Gesundheit von Mutter und Ungeborenem. mother nature versorgt den Körper der Schwangeren bereits während der Schwangerschaft mit speziell entwickelten Vitaminen und essentiellen Nährstoffen, um Mutter und Kind optimal auf dieser ganz besonderen Reise zu begleiten:

mother nature Frühschwangerschaft + Omega 3 I Phase 1 für die gesunde Entwicklung des heranwachsenden Fötus, denn gerade im ersten Trimester der Schwangerschaft ist die Vitamin-und Nährstoffversorgung besonders wichtig.

mother nature Schwangerschaft + Omega 3 I Phase 2 für die vermehrte Versorgung des Babys mit Vitaminen und Spurenelementen während der Schwangerschaft.

Über mother nature
mother nature wurde 2022 in Mainz gegründet und gehört zur founderholics GmbH. Die Marke hat sich auf vegane Nahrungsergänzungsmittel für Kinderwunsch, Schwangerschaft, Stillzeit und Refresh spezialisiert, die für einen natürlichen Wunsch nach neuem Leben stehen. Mit der richtigen Herangehensweise an das Thema wird der Grundstein für eine harmonische, glückliche und erfüllte Zeit vor, während und nach der Schwangerschaft gelegt. mother nature liefert alle essentiellen Nährstoffe, die man in dem gesamtem Zeitraum über benötigt, verzichtet dabei komplett auf unnötige Inhaltsstoffe und ist nachhaltig und gut zur Umwelt.

mother nature ist online unter mother-nature.com erhältlich.

Frühschwangerschaft + Omega 3 I Phase 1 kostet 49,99€ (je 56 Kapseln für 8 Wochen bei einer Kapsel / Tag).
Schwangerschaft + Omega 3 I Phase 2 kostet 69,99 €. (je 105 Kapseln für 15 Wochen bei einer Kapsel / Tag)
Die Produkte von mother nature sind alle vegan, laktose-und glutenfrei und kommen komplett plastikfrei in einem praktischen Braunglas.

Bildcredit © mother nature

Quelle Sonja Berger Public Relations

Am Anfang war der Samen

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bio bockhornklee

Bio Bockshornklee von Nature Basics

Wir entdecken die Kraft der Samen. Bockshornklee ist eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt, die ihren Ursprung bereits in Indien und im alten Ägypten findet. Vor allem in der ayurvedischen Heilkunst wird Bockshornklee seit Jahrhunderten traditionell eingesetzt. Benediktinermönche haben die Samen einst nach Europa gebracht, wo er in der Klostermedizin Verwendung fand.

Diese „Heilpflanze“ enthält viele wertvolle Nährstoffe und wird sowohl für ihre kulinarischen Eigenschaften z.B. in Currymischungen oder als Brotgewürz, als auch für ihre positive Wirkung auf das Wohlbefinden sehr geschätzt. Zudem gilt Bockshornklee als Superfood für den Körper, da er zahlreiche wichtige Inhaltsstoffe enthält, die das Wohlbefinden fördern.

Wie wird Bockshornklee gewonnen?

Nature Basics verwendet gut verträgliches und natürliches Bio Bockshornklee, gewonnen und aktiviert aus den Samen der Bockshornkleepflanze. Die Kapseln kommen in reinster Bio-Qualität aus kontrollierten und zertifizierten Anlagen in Deutschland. Darüberhinaus wird auf chemische und künstliche Zusätze vollkommen verzichtet.

Anwendung: zweimal täglich zwei Kapseln Bio Bockshornklee mit 200 ml Wasser zum Essen einnehmen.

Über Nature Basics
Nature Basics wurde 2020 in Mainz gegründet und gehört zur founderholics GmbH. Die Marke steht für nachhaltige, klimapositive und qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, die den Körper von innen heraus stärken und für eine optimale Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung sorgen. Die Supplements werden alle mit ärztlichem Fachwissen und Experten aus der Naturheilkunde entwickelt. Es wird größte Sorgfalt auf die Reinheit der Inhaltsstoffe gelegt. Alle Produkte entstehen ausschließlich aus den Elementen natürlicher veganer Quellen und beinhalten keine unerwünschten Zusatzstoffe.

Bio Bockshornklee von Nature Basics ist online unter naturebasics.de erhältlich. Ein Glas mit 180 Kapseln kostet 27,90 €.

Quelle Sonja Berger Public Relations

Warum die Digitalisierung der Baufinanzierung längst überfällig ist

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hypofy

Mit unserer App Hypofy bringen wir die traditionell analoge Baufinanzierung in das digitale Zeitalter. Wir ermöglichen das erste digitale Kundenerlebnis für Baufinanzierungen und verhelfen Verbrauchern zu mehr Souveränität durch einen hybriden Self-Service. Wir bieten Mehrwerte, wenn es wirklich darauf ankommt, und ermöglichen Zeit- und Kostenersparnisse beim Immobilienerwerb. Und das alles bequem vom Smartphone aus.

Wie ist Hypofy entstanden, und wer sind die Gründer, die hinter der Idee stehen?

Ich bin Fabian Sasse und gemeinsam mit Lukas Weiser Gründer und Geschäftsführer der MonKI Solutions GmbH. Lukas und ich haben beide am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) studiert. Dort haben wir uns 2020, während unserer Promotionen am Institut für Produktionstechnik, kennengelernt und schnell festgestellt, dass wir beide die Begeisterung für Finanzen und Softwareentwicklung teilen und eigene Ideen selbstständig umsetzen wollen. 

In den ersten zwei Jahren nach der Unternehmensgründung, noch während unserer Zeit an der Uni, haben wir vorwiegend Software im Kundenauftrag entwickelt. Durch ein Projekt im Bereich Baufinanzierung haben wir erste Einblicke in die Branche erhalten. Dank zahlreicher Industrieberatungsprojekte am Lehrstuhl, konnten wir unsere Erfahrung nutzen, um schnell die Prozesse und vor allem die Ineffizienzen der Branche zu identifizieren. Dabei ist uns direkt aufgefallen, dass die Baufinanzierungswelt noch sehr analog ist und viel Potential zur Digitalisierung bietet. 

Hier sahen wir nicht nur großes Potenzial für die Digitalisierung der Branche, sondern auch die Chance, unser Know-How aus der Forschung im Bereich von künstlicher Intelligenz und Softwareentwicklung einzubringen. Wir haben uns fortan also zu 100% auf dieses Thema fokussiert.

Welche Vision verfolgt ihr mit Hypofy und wie plant ihr, diese Vision zu erreichen?

Unsere Vision ist es, mit Hypofy die Baufinanzierungsbranche zu digitalisieren und Verbraucher zu befähigen, ihre Baufinanzierung selbst in die Hand zu nehmen. Sie können z.B. ermitteln, bis zu welchem Kaufpreis sie eine Finanzierung erhalten würden oder sich individuelle Finanzierungsvorschläge für eine konkrete Immobilie berechnen lassen. Ein passender Finanzierungsvorschlag kann dann über die App medienbruchfrei beantragt werden. Verbraucher können sich so umfassend informieren, die notwendigen Dokumente für einen Finanzierungsantrag hochladen und bei Bedarf auch Beratung von Finanzierungsexperten in Anspruch nehmen. Alles läuft digital ab, ohne, dass man einen fixen Termin bei der Bank oder einem Finanzierungsvermittler wahrnehmen muss.

In der Zukunft wollen wir die Baufinanzierung weiter automatisieren und digitalisieren, bis hin zu einem End-to-End-Prozess, bei dem Anträge direkt bei der Bank eingereicht und bearbeitet werden. Das ist ein langfristiges Ziel und wir arbeiten kontinuierlich daran, diese Vision zu verwirklichen. Wir entwickeln unsere App stetig weiter und setzen dabei auch auf starke Partner, wie z.B. die in Deutschland führende Darlehensplattform Europace.

Wer ist eure Zielgruppe und wie stellt ihr sicher, dass Hypofy deren Bedürfnisse erfüllt?

Wir adressieren vorwiegend digital-affine Verbraucher, die kurz vor ihrem ersten Immobilienerwerb stehen. Meistens suchen unsere Kunden eine Immobilie, die sie anschließend selbst bewohnen möchten. Wir sind im stetigen Austausch mit unseren Kunden, um Feedback zu erhalten, Wünsche zu priorisieren und das Produkt zu verbessern. Lukas und ich versuchen so nah am Kunden wie möglich zu sein, denn nur so verstehen wir, wie wir mit unserem Produkt einen echten Mehrwert für diese schaffen können.

Welche besonderen Herausforderungen sind euch bei der Entwicklung und Einführung eurer digitalen Lösungen begegnet und wie habt ihr diese bewältigt?

Unsere App ist im stetigen Wandel. Wir entwickeln kontinuierlich neue Funktionen, passen bestehende Features an oder trennen uns auch mal von Ideen, die nicht funktionieren. Denn die größte Herausforderung ist es, ein Produkt zu schaffen, das ein echtes Problem unserer Kunden löst. Vor diesem Hintergrund war es uns von Anfang an wichtig, möglichst früh mit einem MVP an den Start zu gehen, um erstes Kundenfeedback zu sammeln. Seither halten wir unsere Release-Cycles kurz, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess einhalten zu können.

Was unterscheidet Hypofy von anderen Anbietern im Bereich Immobilien und Finanzierungen?

Wir machen Verbrauchern Schnittstellen zugänglich, die bislang Banken oder Darlehensvermittlern vorbehalten waren. Dadurch sparen sie nicht nur Zeit und Geld, sondern erhalten auch eine transparente Marktübersicht mit realen Konditionen für ihre individuelle Situation. Alle Funktionen sind jederzeit verfügbar und viele Prozesse sind automatisiert. Dadurch entfallen die üblicherweise hohen Beraterprovisionen, sodass wir diesen Kostenvorteil an die Verbraucher weitergeben können. Wir bieten einen hybriden Self-Service, bei dem Verbraucher trotzdem die Möglichkeit haben, mit einem menschlichen Berater über einen In-App Chat oder Videocall zu sprechen. So ermöglichen wir den Verbrauchern mehr Souveränität in der Baufinanzierung durch Digitalisierung, ohne die Vorteile der traditionellen, menschlichen Beratung zu verlieren.

Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz bei Hypofy und wie verbessert sie das Kundenerlebnis?

KI spielt eine große Rolle in der automatisierten, aber individuellen Beratung von Verbrauchern durch bspw. generative KI und in der Digitalisierung von Geschäftsprozessen entlang der Wertschöpfungskette, wodurch die Komplexität einer Baufinanzierung für Verbraucher enorm reduziert wird. Unser Vorteil ist, dass wir unseren Forschungshintergrund einfließen lassen können. Wir haben in der Vergangenheit z.B. Recommender Systeme mit Wissensgraphen entwickelt oder große Datensätze mit modernen KI-Verfahren analysiert.

Wie plant ihr, Hypofy in den nächsten fünf Jahren weiterzuentwickeln und welche neuen Produkte oder Dienstleistungen sind in der Pipeline?

Langfristig wollen wir den Nutzer auch in vielen anderen, wichtigen Schritten des Immobilienerwerbs unterstützen: von der Immobiliensuche bis zum digitalen Notartermin, sobald dies rechtlich durchführbar ist – wir wollen in allen Phasen des Immobilienerwerbs und -besitzes Mehrwerte schaffen.

Gleichzeitig wollen wir auch weitere Kundensegmente ansprechen: wir planen zum Beispiel ein neues Produkt speziell für Kapitalanleger. Diese finden sich bereits heute auf unserer Plattform wieder. Wir haben jedoch viele Ideen, wie wir für dieses Kundensegment eine noch bessere User Experience bieten können und launchen hierzu in absehbarer Zeit ein eigenes Produkt.

Ein essenzieller Bestandteil unserer Produkte ist die digitale Beratung. Hierbei setzen wir u.a. auf generative KI mit LLMs. Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren ein speziell für die Branche angepasstes Modell zu entwickeln und einzusetzen. Ein solches Modell muss nicht nur die Spezifika der Branche beherrschen, sondern es muss auch die Rechtssicherheit und Nutzerakzeptanz sichergestellt werden. Das ist eine Herausforderung, in der wir aber eine große Chance für weitere Digitalisierung sehen.

Wie schafft ihr durch die Automatisierung von Prozessen Mehrwerte für eure Kunden und welche Beispiele könnt ihr dafür nennen?

Der Immobilienerwerb ist für jeden Verbraucher eine individuelle Herausforderung, allerdings sind für viele Verbraucher ähnliche Aufgaben zu erledigen. Die daraus entstehenden Muster nutzen wir, um unsere Prozesse zu optimieren. Wir arbeiten auch mit einigen Finanzvertrieben eng zusammen, um einen tiefen Einblick in die bisherigen Kundenberatungsprozesse zu erhalten und wiederkehrende Aufgaben zu erkennen. So schaffen wir entlang der gesamten Customer Journey, von der Kontaktaufnahme, über die Angebotserstellung bis zum Dokumentenmanagement, Vorteile durch Automatisierungen. Zum Beispiel werden die Anforderungen einer Bank automatisiert für den Kunden aufbereitet und unmittelbar zur Verfügung gestellt, ohne, dass hierfür ein menschlicher Berater eingreifen muss. Dies hat den Vorteil, dass eine Finanzierung deutlich schneller beantragt werden kann, sodass der Kunde beim Immobilienkauf einen zeitlichen Vorteil gegenüber anderen Kaufinteressenten hat.

Wie integriert ihr Kundenfeedback in die Weiterentwicklung eurer Softwarelösungen und welche Verbesserungen habt ihr dadurch erzielt?

Wir versuchen mit dem Großteil unserer Kunden mindestens ein Feedbackgespräch zu führen. Mit einigen Lead-Usern führen wir auch intensivere Interviews. Nicht zuletzt verlassen wir uns auch auf Marktforschung führender Institute. Das hilft uns nicht nur den Status Quo ständig zu bewerten, sondern auch neue Funktionen zu priorisieren und die App in die richtige Richtung weiterzuentwickeln. Dadurch konnten wir in der Vergangenheit zum Beispiel die Retention und auch die Conversion Rate in unserer App signifikant verbessern.

Welche Schritte unternehmt ihr, um eure Dienstleistungen und Produkte transparenter, einfacher und günstiger zu gestalten?

Bisher ist die Baufinanzierungsbranche für Verbraucher sehr intransparent; oftmals erhalten sie keine Informationen zu Ablehnungsgründen der Bank, Kostenstrukturen oder den nächsten Schritten. Wir stellen den Prozess mit allen Hintergründen transparent in der App dar. Dazu gehört für uns auch, dass wir keine Finanzierungsangebote ausschließen und einen unabhängigen Marktvergleich bieten. Der Kunde erhält von über 400 Banken Angebote mit realen Konditionen. Wir unterstützen den Kunden bei der Entscheidungsfindung, indem wir sämtliche Finanzierungsangebote auf Basis der jeweiligen Kundensituation einordnen. In anderen Branchen ist dies schon Standard – in der Baufinanzierung haben wir hier unseres Erachtens noch Aufholbedarf.

Welche Bedeutung hat die Cloud-Infrastruktur für Hypofy und welche Vorteile bietet sie euren Kunden?

Datenschutz ist für uns ein wichtiges Thema, da wir zum Teil sensible personenbezogene Daten sowie die Finanzdaten unserer Nutzer handhaben. Aus diesem Grund nutzen wir nur Server in deutschen Rechenzentren und haben auch bei der Auswahl von Drittanbietern strenge Kriterien. Ohne Cloud-Infrastruktur wäre eine bestmögliche User Experience aber nicht möglich, daher setzen wir natürlich auf modernste Technologien, soweit diese einen Mehrwert bieten. Man muss definitiv nicht jeden technologischen Trend mitmachen – oft verschwinden diese auch schnell wieder.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründern geben, die in der Branche der digitalen Lösungen für Immobilien und Finanzierungen Fuß fassen möchten?

Besonders bei Geschäftsmodellen, die den Endverbraucher adressieren, ist es besonders wichtig, möglichst schnell erstes Kundenfeedback zu sammeln. Man sollte sich bei der Entwicklung also auf die wesentliche Value Proposition konzentrieren und diese mit einem MVP früh testen. Es ist auch von Vorteil von anderen Branchen oder ähnlichen Ideen aus der Vergangenheit zu lernen – oft wird das Rad nicht neu erfunden. Und wenn man einmal begonnen hat, ist es wichtig stetig nach vorn zu blicken und immer weiterzumachen. Die Umsetzung einer eigenen Idee ist ein Marathon, kein Sprint. Man darf sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen und sollte an sich und seine Idee glauben, denn nur so entstehen echte Innovationen.

Wir bedanken uns bei Fabian Sasse und Lukas Weiser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Hypofy

Kontakt:

MonKI Solutions GmbH
Schwindstraße 5
D-76135 Karlsruhe

https://hypofy.de
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Wie steigert CSR die Attraktivität Ihres Unternehmens?

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erfolg

Best Practices für die Integration von CSR (Corporate Social Responsibility) in das Geschäftsmodell

Die Integration von Corporate Social Responsibility (CSR) in das Geschäftsmodell ist für moderne Unternehmen von großer Bedeutung. CSR bezieht sich auf die Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt. Durch die Einbindung von CSR-Prinzipien können Unternehmen nicht nur ihren Ruf verbessern, sondern auch langfristig nachhaltigen Erfolg sichern. In diesem Beitrag werden bewährte Praktiken zur Integration von CSR in das Geschäftsmodell vorgestellt.

Bedeutung von CSR für Unternehmen

CSR ist mehr als nur ein Trend. Es ist ein wesentlicher Bestandteil eines zukunftsorientierten Unternehmens. Kunden und Investoren erwarten heute von Unternehmen, dass sie sich sozial und ökologisch verantwortungsvoll verhalten. Ein starkes Engagement für CSR kann das Vertrauen der Kunden stärken und die Markenloyalität erhöhen. Zudem zieht es talentierte Mitarbeiter an, die in einem ethisch geführten Unternehmen arbeiten möchten.

CSR trägt auch zur Risikominderung bei. Unternehmen, die soziale und ökologische Faktoren in ihre Entscheidungen einbeziehen, sind besser auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet. Dies kann finanzielle Verluste durch Umweltkatastrophen oder soziale Konflikte verhindern. CSR ist somit ein wichtiger Baustein für die langfristige Stabilität und den Erfolg eines Unternehmens.

Entwicklung einer CSR-Strategie

Die Entwicklung einer effektiven CSR-Strategie beginnt mit der Identifikation der relevanten Themen. Unternehmen sollten die Bereiche bestimmen, in denen sie den größten Einfluss haben können. Dies kann den Umweltschutz, die Förderung von Bildung oder die Verbesserung der Arbeitsbedingungen umfassen. Eine umfassende Analyse der Wertschöpfungskette hilft, die wichtigsten Handlungsfelder zu identifizieren.

Eine erfolgreiche CSR-Strategie erfordert klare Ziele und messbare Kennzahlen. Unternehmen sollten konkrete Ziele setzen, die sie in einem bestimmten Zeitraum erreichen möchten. Diese Ziele sollten ambitioniert, aber erreichbar sein. Messbare Kennzahlen ermöglichen es, den Fortschritt zu überwachen und Anpassungen vorzunehmen, wenn dies notwendig ist.

Die Einbindung der Stakeholder ist ein weiterer entscheidender Faktor. Unternehmen sollten regelmäßig den Dialog mit ihren Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und der Gemeinschaft suchen. Dies hilft, deren Erwartungen zu verstehen und die CSR-Strategie entsprechend auszurichten. Transparente Kommunikation stärkt das Vertrauen und zeigt, dass das Unternehmen ernsthaft an einer positiven Veränderung arbeitet.

Implementierung und Integration in das Geschäftsmodell

Die Implementierung der CSR-Strategie sollte in allen Geschäftsbereichen erfolgen. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen. CSR darf nicht als isoliertes Projekt betrachtet werden, sondern muss fest im Geschäftsmodell verankert sein. Dies kann durch die Integration von CSR-Zielen in die Unternehmensstrategie und die operativen Prozesse erreicht werden.

Eine wichtige Rolle spielt die Unternehmensführung. Führungskräfte müssen die CSR-Strategie aktiv unterstützen und vorleben. Ihr Engagement ist entscheidend für den Erfolg der CSR-Maßnahmen. Schulungen und Workshops können dabei helfen, das Bewusstsein und die Kompetenzen der Mitarbeiter zu stärken.

Auch die Berichterstattung ist ein wichtiger Bestandteil der CSR-Integration. Regelmäßige Berichte über die Fortschritte und Erfolge der CSR-Maßnahmen schaffen Transparenz und Glaubwürdigkeit. Unternehmen sollten ihre Ergebnisse offenlegen und bereit sein, Feedback entgegenzunehmen und daraus zu lernen.

Erfolgskontrolle und kontinuierliche Verbesserung

Die Erfolgskontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil einer effektiven CSR-Strategie. Unternehmen sollten regelmäßig überprüfen, ob sie ihre Ziele erreichen und welche Auswirkungen ihre Maßnahmen haben. Dies kann durch interne Audits, externe Bewertungen oder den Vergleich mit Branchenstandards geschehen.

Kontinuierliche Verbesserung ist entscheidend für den langfristigen Erfolg. Unternehmen sollten bereit sein, ihre Strategien und Maßnahmen regelmäßig zu überdenken und anzupassen. Dies erfordert Flexibilität und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen. Der Austausch mit anderen Unternehmen und die Teilnahme an Netzwerken können dabei helfen, Best Practices zu identifizieren und umzusetzen.

Fazit: Der Weg zu nachhaltigem Erfolg

Die Integration von CSR in das Geschäftsmodell ist eine Investition in die Zukunft. Sie stärkt das Vertrauen der Kunden, zieht talentierte Mitarbeiter an und trägt zur Risikominderung bei. Durch eine klare Strategie, die Einbindung der Stakeholder und die Verankerung in den Geschäftsprozessen können Unternehmen nachhaltigen Erfolg erreichen.

CSR ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Unternehmen müssen bereit sein, kontinuierlich zu lernen und sich anzupassen. Der Weg zu nachhaltigem Erfolg erfordert Engagement, Transparenz und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Wer diese Prinzipien beherzigt, kann langfristig nicht nur ökonomisch, sondern auch sozial und ökologisch erfolgreich sein.

Bild von Tung Nguyen auf Pixabay

KI verändert das Marketing für KMUs: Was nun?

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KI-generierte Bilder
Credit: iStock/Vizerskaya

iStock hat eine neue Studie durchgeführt, die zeigt, wie man KI-generierte Bilder effektiv nutzen kann. 

  • Transparenz über alles: Fast 89 % der deutschen Verbraucher wollen wissen, ob ein Bild mit KI erstellt wurde.
  • Vertrauenshürde Social Media: 70 % der Befragten misstrauen den sozialen Medien, was die Herausforderung verdeutlicht, wie schwierig es für KMUs ist, zu connecten.
  • Authentizität ist Key: 97% der Verbraucher sind der Meinung, dass „authentische” Bilder und Videos entscheidend sind, um Vertrauen zu schaffen. 

iStock, eine führende E-Commerce-Plattform, die Bilder, Videos und Illustrationen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) anbietet, hat heute neue datengestützte Tipps vorgestellt, die Unternehmen aller Größenordnungen bei der Nutzung von generativer KI im Endkonsumenten-Marketing unterstützen sollen.

Die iStock-Plattform VisualGPS hat eine neue Studie veröffentlicht, die beleuchtet, welche Wirkung generative KI im Visuellen Marketing bei KMUs hat. Hierfür wurden über 30.000 Erwachsene in 25 Ländern befragt. Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass Menschen Transparenz erwarten – ca. 89 % der deutschen Befragten gaben an, dass sie wissen wollen, ob ein Bild mit KI erstellt wurde.

Dabei ist das Misstrauen groß, denn 70 % der Deutschen gaben ebenfalls an, Social-Media-Inhalten zu misstrauen. Diese erhebliche Vertrauenslücke stellt für kleine bis mittelständische Unternehmen eine enorme Herausforderung dar – Wie tritt man seinem Publikum authentisch entgegen, das von Skepsis geprägt ist?

Note: Global stats

Dr. Rebecca Swift, Global Head of Creative Content bei iStock: „Unternehmen aller Branchen setzen sich mit der Integration generativer KI in ihren kreativen Workflows auseinander, dabei ist es für Unternehmen entscheidend, sowohl die Risiken als auch die Vorteile zu verstehen. Unsere VisualGPS-Einblicke geben KMUs ein klares Verständnis dafür, Verbraucher und ihre Erwartungen in Bezug auf KI-generierte visuelle Inhalte zu verstehen. Nur dann können Unternehmen KI-Tools selbstbewusst in ihre Marketingstrategien einbinden und so eine bedeutungsvolle Kundenbindung fördern.“

Um zu wissen, was Unternehmen berücksichtigen sollten, wenn sie KI-generierte Bildern im Marketing nutzen, haben die Experten im Visuellen Marketing von iStock einige wichtige Leitfragen identifiziert:

Sind KI-generierte Bilder die richtigen Assets für ein Projekt?

Überlegen Sie, welche Art von Bildmaterial (KI-generiert, nutzergenerierte Inhalte, Stock) und welches Format (Bild oder Video) am besten zu Ihrer Zielgruppe, Ihrer Botschaft und Ihren Zielen passt. Wie die VisualGPS Studie zeigt, sind 97 % der Verbraucher der Meinung, dass „authentische” Bilder und Videos ausschlaggebend für den Aufbau von Vertrauen sind. Das deutet darauf hin, dass nutzergenerierte Inhalte oder Stock-Inhalte besser geeignet sind, um Ihre Zielgruppe anzusprechen. 

Wie helfen KI-generierte Bilder, um sich abzuheben?

Qualitativ hochwertige Bilder oder Videos, erstellt von Experten, erfüllen viele Anforderungen. Doch menschliche Kreativität, kombiniert mit geschicktem KI-Prompting, führt schneller zu gewünschten Bildern, spart Zeit und Geld – und eröffnet nahezu unendliche Möglichkeiten.  

KI-Technologie kann darüber hinaus vorhandenes Bildmaterial verändern, indem sie Elemente hinzufügt, ersetzt oder entfernt, um das Bild für Ihr Projekt weiter zu individualisieren.  

Wann sollten KI-generierte Bilder gekennzeichnet werden?

Transparenz ist der Schlüssel, vor allem wenn Authentizität ein wichtiger Teil Ihrer Online-Strategie ist. Verwenden Sie Bilder und Videos, die echte Menschen an echten Orten zeigen, um mit Ihrem Publikum in Kontakt zu treten. Kennzeichnen Sie KI-generierte Inhalte eindeutig, damit sich Ihr Publikum nicht in die Irre geführt fühlt.

Sind KI-generierte Bilder im Marketing rechtlich unbedenklich?

Stellen Sie sicher, dass die von Ihnen verwendeten KI-Bildgeneratoren keine Bilder mit rechtlich geschützten Elementen erzeugen, die ein Risiko für Ihr Unternehmen darstellen könnten. Entscheiden Sie sich für kommerziell sichere KI-Bildgeneratoren, die eine rechtliche Absicherung bieten, wie z. B. Generative KI von iStock, um sicherzustellen, dass Ihre Marketingmaterialien für die kommerzielle Nutzung sicher und unbedenklich einsetzbar sind. 

Titelbild Credit: iStock/Vizerskaya

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Prewave sammelt 67 Millionen US-Dollar ein

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prewave

Prewave, die KI-basierte Nachhaltigkeits-, Risiko- und Compliance-Plattform, hat in einer Serie-B-Finanzierungsrunde 67 Millionen US-Dollar (63 Millionen Euro) erhalten.

Die Runde wurde von der globalen Investmentgesellschaft Hedosophia angeführt und umfasste Beteiligungen der bestehenden Investoren. Creandum, Ventech, Kompas, Speedinvest und Working Capital Fund.

Die neue Finanzierung wird dazu verwendet, die nächste Phase des globalen Wachstums von Prewave voranzutreiben. Zudem soll die weitere Produktforschung und -entwicklung auf Basis der firmeneigenen KI-Technologie bei dem Ziel helfen, die weltweit einzige Plattform für Superintelligenz in der Lieferkette zu werden. Bereits 2020 investierte Carsten Maschmeyer mit seinem Fond seed + speed in das Unternehmen. 

Unterbrechungen der Lieferkette – von Naturkatastrophen bis hin zu arbeitsrechtlichen Problemen – stellen Unternehmen seit langem vor große operative Herausforderungen. Darüber hinaus haben die zunehmende geopolitische Instabilität, der Arbeitskräftemangel und der Inflationsdruck die Risiken in der Lieferkette in den letzten Jahren drastisch erhöht. Schätzungen zufolge kosten Unterbrechungen die Unternehmen 6 bis 10% ihres Jahresumsatzes. 

Ebenso sehen sich Unternehmen in Europa und weltweit mit einer Welle neuer Nachhaltigkeits- und Lieferkettenvorschriften konfrontiert, die jeweils komplexe Berichts- und Compliance-Anforderungen sowie potenziell hohe Strafen bei Verstößen vorsehen: 

  • Die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) tritt 2025 in Kraft und wird strenge Reporting-Pflichten für Unternehmen einführen, die mit Rohstoffen oder Produkten handeln, welche üblicherweise mit Entwaldung in Verbindung stehen.
  • Die EU-Richtlinie Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CS3D) wird ein umfassendes neues Regelwerk einführen, das darauf abzielt, nachhaltiges und verantwortungsvolles unternehmerisches Verhalten in den Betrieben entlang ihrer globalen Wertschöpfungsketten sicherzustellen. 
  • Auf nationaler Ebene stellen der Dodd Frank Act (USA), das Loi de Vigilance (Frankreich), das Lieferkettengesetz (Deutschland) und das VSoTr (Schweiz) weitere regulatorische Herausforderungen für die Unternehmen dar.

Prewave löst dieses Problem, indem es die Möglichkeiten der KI nutzt, um eine Superintelligenz in der Lieferkette zu integrieren. Mit der die Lieferketten von Unternehmen transparenter, konformer und widerstandsfähiger werden.

Prewave ist die weltweit einzige Plattform für Nachhaltigkeit, Risiko und Compliance, die 140 Risikoarten auf globaler Ebene identifiziert und Unternehmen bei deren Management unterstützen kann. Dazu gehören Probleme, die die Widerstandsfähigkeit beeinträchtigen und Störungen verursachen, Nachhaltigkeits- und ESG-Risiken sowie die Einhaltung einer wachsenden Zahl nationaler und internationaler Vorschriften.

Basierend auf zehn Jahren Forschung, Entwicklung und Datentraining identifiziert die KI-Technologie von Prewave präzise Risikosignale in riesigen, fragmentierten Datensätzen, darunter Nachrichten und Social-Media-Inhalte in mehr als 400 Sprachen, Unternehmenszertifizierungen und Geschäftsberichte, Datenfeeds von Regierungen und NGOs sowie Sanktionslisten und Listen politisch exponierter Personen (PEPs).

Prewave generiert dann in Echtzeit prädiktive und reaktive Warnmeldungen sowie Handlungsempfehlungen für die Lieferketten von Kunde*innen, risikobehafteten Lieferanten und Sub-Tier-Netzwerken. Durch die Integration aller Anwendungsfälle von Lieferkettenrisiken und eines effektiven End-to-End-Risikomanagements über den gesamten Lebenszyklus (einschließlich Identifizierung, Tier-N-Mapping, Priorisierung, Schadensbegrenzung, Berichterstattung und Kontrolle) reduziert Prewave den Arbeitsaufwand für Unternehmen um den Faktor 40 im Vergleich zu manuellen, fragebogenbasierten Compliance-Ansätzen. 

Prewave ist aufgrund der starken Nachfrage in ganz Europa schnell gewachsen und hat in 2023 eine Verdreifachung des Umsatzes erreicht. Mehr als 200 Unternehmen, darunter Lufthansa, Toyota, Ferrari und Dr. Oetker, vertrauen bereits auf Prewave, um die Compliance zu gewährleisten und die Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit ihrer Lieferketten zu verbessern. 

Harald Nitschinger, Mitgründer und Managing Director von Prewave sagt:

„Wir haben Prewave gegründet, weil wir davon überzeugt sind, dass Daten und KI eine wichtige Rolle dabei spielen können, Lieferketten transparenter, widerstandsfähiger und nachhaltiger zu machen – und so dazu beitragen, die lebenswichtigen Lieferströme des globalen wirtschaftlichen Fortschritts voranzutreiben. Wir sind davon überzeugt, dass Unternehmen angesichts der zunehmenden Komplexität von Regulierungen nicht einen „Tick-Box“-Ansatz verfolgen sollten, sondern Compliance als Mittel nutzen können, um widerstandsfähiger zu werden. 

Und wir verzeichnen eine starke Nachfrage von führenden europäischen Marken, die erkannt haben, dass Prewave ihnen helfen kann, ihren Ruf zu schützen, ihre Leistung zu verbessern und ihre Rentabilität zu steigern. Mit dieser Finanzierung können wir unsere globale Expansion beschleunigen, wobei der US-Markt für uns oberste Priorität hat.“

Sabina Wizander, Partnerin bei Creandum kommentiert:

„Wir haben während der Pandemie gesehen, wie anfällig globale Lieferketten sein können. Vollständige Transparenz in der Lieferkette ist eine der obersten Prioritäten der Unternehmensleitung, insbesondere angesichts der zunehmenden Regulierung, der geopolitischen Instabilität und des Klimawandels. Prewave hat das beste Produkt entwickelt, um diese Anforderungen zu erfüllen. Das zeigt auch die Resonanz von den Kund*innen. Prewave hat ein starkes Momentum und diese neue Investition wird dazu beitragen, das Wachstum des Unternehmens zu beschleunigen.”

Markus Lang, Partner bei Speedinvest:

„Lisa und Harald, das Gründungsteam von Prewave, haben uns von Anfang an mit ihrer Mission beeindruckt, eine Superintelligenz-Plattform für Lieferketten aufzubauen. Mit einer einzigartigen Kombination aus proprietärer KI-Technologie und einem erstklassigen Team, das von einem starken Sinn für Zweck angetrieben wird, erfüllt Prewave ein wachsendes Marktbedürfnis, da Tausende von Unternehmen mit sich vervielfachenden Herausforderungen in der Lieferkette konfrontiert sind. Wir glauben, dass dies erst der Anfang ist, und wir freuen uns, die Partnerschaft mit Prewave fortzusetzen, während es sich zu einem globalen Kategoriemarktführer entwickelt.“

Bild Lisa Smith undHarald Nitschinger(c)Prewave

Quelle Prewave/ Maschmeyer Group MM Support GmbH

Wie fördert eine starke Community den Erfolg von Start-ups?

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Life Science Factory

Life Science Factory bietet Start-ups in den Lebenswissenschaften umfassende Unterstützung durch erstklassige Infrastruktur, Netzwerke und Dienstleistungen.

Könnten Sie uns zunächst eine kurze Einführung in die Life Science Factory geben und erklären, wie die Idee dazu entstanden ist?

Initiator der Göttinger Life Science Factory ist Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandvorsitzender unseres Mutterkonzerns Sartorius. Ausgehend davon, dass in der „Stadt, die Wissen schafft“ jede beziehungsweise jeder Vierte studiert, aber nach dem Studium häufig abwandert, war die Überlegung: Was kann den Nachwuchs halten? Wie kann Göttingen insbesondere für Innovationen aus dem Bereich der Lebenswissenschaften attraktiv werden? Eine Gap-Analyse für Deutschland zeigt, dass verschiedene Erfolgsfaktoren für Gründungen ausschlaggebend sind – und genau diese sind in der Idee der Life Science Factory vereint: Infrastruktur, Netzwerk, Know-how und Zugang zu Kapital.

Wir bieten unserer Community voll ausgestattete Räumlichkeiten für Forschung und Entwicklung mit Laborequipment und einem Rundum-Service, Co-Working-Spaces sowie Event- und Meeting-Flächen, die Prototyping-Werkstatt „Maker’s Factory“, Hilfe bei regulatorischen Fragestellungen sowie Netzwerk-Events und Mentoringprogramme. In unserer Community können sich Forscherinnen und Forscher ganz auf ihre wissenschaftliche Arbeit fokussieren und sich jederzeit mit anderen Mitgliedern austauschen.

Wer sind die Schlüsselpersonen hinter der Life Science Factory und welche Rolle spielen sie in der Entwicklung des Inkubators?

Eine weitere Schlüsselrolle neben Dr. Joachim Kreuzburg übernahm in der frühen Konzeptionsphase Marco Janezic, Company Builder, Unternehmer und Visionär. Unser Geschäftsführungsduo, bestehend aus Dr. Sven Wagner und Tatjana Kasper, forciert die Einbindung in das regionale Ökosystem und verantwortet das Gesamtkonzept. Und Irina Reimer, die erste operative Mitarbeiterin, treibt die Entwicklung der Programmatik und der Community voran. Von der Gründung 2018 bis heute ist unser Team stetig gewachsen und wir arbeiten interdisziplinär. 

Wie wählt die Life Science Factory Start-ups aus, die sie unterstützt, und nach welchen Kriterien erfolgt diese Auswahl?

Die Auswahl erfolgt über verschiedene Kanäle: Durch Empfehlungen übers Netzwerk und die enge Zusammenarbeit mit Ökosystempartnern, durch proaktives Scouting in der Wissenschaft oder proaktives Involvement in frühphasigen Programmen und Wettbewerben, beispielsweise in Jurymitgliedschaften. Die Kriterien sind ein wissenschaftlicher Anspruch beziehungsweise eine qualitativ hochwertige Technologie – und zwar in den Life Sciences im weiteren Sinne.

Auch Gründungen in den Bereichen MedTech, Food und AgriTech gehören dazu. Außerdem ist Diversität erwünscht, sodass die Start-ups durch verschiedene Technologien und Reifegrade voneinander lernen können. Die letztendliche Auswahl erfolgt sehr individuell und in enger Abstimmung mit den Start-ups und Gründungsinteressenten.

Inwiefern trägt die Life Science Factory zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Niedersachsen bei?

Erstens: Wir tauschen uns sehr eng mit den angehenden Gründenden aus, sodass wir ihre Bedürfnisse kennen und sie auf dem Weg in eine nachhaltige Unternehmung begleiten können. Zweitens: Wir arbeiten eng mit Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammen – regional und überregional. Drittens: Wir erzielen mit unserem Konzept eine Magnetwirkung, sodass beispielsweise auch Start-ups aus Berlin und anderen Städten nach Göttingen outsourcen und hier bei uns weitere Standorte aufbauen. Viertens: Wir machen mit der Life Science Factory und ihren Erfolgsgeschichten Investoren auf den Standort aufmerksam. 

Können Sie ein konkretes Beispiel geben, wie die bereitgestellte Infrastruktur und der Service von Ihrer Einrichtung einem Start-up geholfen haben?

Das Start-up Cultimate Foods stellt alternatives Fett für Fleischprodukte auf pflanzlicher Basis her. Im Gegensatz zu anderen Fettalternativen schafft das Unternehmen eine einzigartige Lipidzusammensetzung des Fetts, die für einen authentischen Fleischgeschmack sorgt. Cultimate Foods unternahm seine ersten Schritte bei uns in der Life Science Factory, wo es direkt nach der Pre-Seed-Runde in unseren Laboren seine Forschungen vorantreiben konnte. Über unsere Community und unsere Kanäle konnte es zudem seine Sichtbarkeit ausbauen und in der Zwischenzeit hat es mehr als 3 Millionen Euro eingeworben. Dabei wird es von renommierten Life-Science-Investoren – wie unter anderem dem Hightech-Gründerfonds – unterstützt und auch der Göttinger Life Science Valley Wachstumsfonds hat in das Start-up investiert.

Wie unterstützt die Life Science Factory ihre Start-ups bei bürokratischen und regulatorischen Herausforderungen?

Unsere erfahrene Labor-Managerin hat eine vertrauensvolle und gewachsene Verbindung zu den Behörden und leitet die Prozesse bei regulatorischen Anmeldungen. Die Start-ups unserer Community erhalten eine Dokumentenübersicht und Formblätter, zum Beispiel für das Gefahrstoffkataster, Unterstützung bei der „Entschlüsselung“ und Nutzung behördlicher und juristischer Begrifflichkeiten, wir überwachen die Dokumentationspflichten bei Labortätigkeiten gegenüber den Behörden und befähigen letztendlich die Start-ups, in dieser Hinsicht eigenständig zu werden. 

Dr. Serghei Glinca hat mit CrystalsFirst bemerkenswerte Erfolge erzielt. Können Sie beschreiben, wie die Life Science Factory zu diesem Erfolg beigetragen hat?

CrystalsFirst konnte durch die Life Science Factory ein weiteres Standbein aufbauen, neben Hamburg (DESY) und Marburg. Der CEO Serghei hat sich bewusst für das flexible Nutzungsmodell bei uns entschieden, unter anderem aus Gründen der Teamskalierung. Zudem bieten wir der speziellen Technologie, auf Basis derer CrystalsFirst weltweit erfolgreich ist, eine breite Sichtbarkeit über unser Netzwerk. Von Anfang an konnte CrystalsFirst ungehindert mit Fokus auf Forschung und Entwicklung bei uns tätig sein, denn wir haben es bei regulatorischen Anforderungen und bürokratischen Prozessen unterstützt.

Dr. Glinca sieht Deutschland als potenzielles „Google der Drug Discovery“. Wie unterstützt die Life Science Factory solche visionären Ziele ihrer Start-ups?

Wir unterstützen jede Gründungsreise mit zwei ausschlaggebenden Services: Zum einen machen wir durch unsere flexible und hochklassige Laborinfrastruktur mit Vollausstattung den sofortigen Forschungsbeginn möglich. Zum anderen bieten wir die programmatische Begleitung der Gründungsreise. Das heißt: Wir stehen ihnen bei Themen wie rechtlichen Grundlagen, Lizenzvereinbarungen, Vertragsgestaltung, Geschäftsmodell, Finanzierungsstruktur und Mitarbeiterbeteiligung eng zur Seite und vermitteln Expertinnen und Experten aus Industrie, Politik, Wissenschaft und Investment für Coaching- und Mentoring-Programme.

Wenn man das Bild von Google als Suchmaschine nutzen möchte, dann ist die Life Science Factory der Algorithmus zur Vernetzung. Mehr noch: Wir sind die Schnittstelle, damit Start-ups zum Zeitpunkt einer Frage, eines Bedarfs oder eines nächsten Entwicklungsschritts genau den Input erhalten, nach dem sie suchen. 

Wie fördert die Life Science Factory die Gemeinschaft und das Netzwerk zwischen ihren Start-ups und der wissenschaftlichen Community?

Wir veranstalten regelmäßig Community-, Networking- und Showcasing-Events, denn Austausch von Know-how ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Start-ups. Es gibt beispielsweise den „Leading Life Science Entrepreneurs Talk“. Hier helfen Alumni und erfolgreiche Gründende unseren Community Start-ups mit ihren Erfahrungen. Zudem gibt es die „Start-up Deep Dive Formate“, bei denen Expertinnen und Experten Wissen aus erster Hand vermitteln. Darüber hinaus unterstützen wir, dass bestimmte Start-ups sich proaktiv vernetzen – bei ähnlichen Herausforderungen oder Technologien – oder wir vermitteln Start-ups proaktiv innerhalb unseres Netzwerks weiter, zum Beispiel zu Veranstaltungen und Qualifizierungsformaten von wissenschaftlichen Partnern und Industriepartnern.

Welche Rolle spielt die internationale Ausrichtung in der Strategie der Life Science Factory?

Sie spielt eine sehr große Rolle, denn Life Sciences können nur international gedacht werden. Schließlich sind die (potenziellen) Kunden, Investoren, Zulassungen und Bedarfe nie national begrenzt. Wir unterhalten Partnerschaften mit internationalen Hubs in Skandinavien, Singapur, Kanada, Japan und so weiter, um Start-ups, die in Deutschland erfolgreich sind, den Markteintritt in anderen Ländern zu erleichtern.

Was macht die Life Science Factory einzigartig im Vergleich zu anderen Life Science Inkubatoren?

Wir sehen uns als Enabler für Start-ups, denn wir bieten Infrastruktur, Expertise und den Zugang zu Kapital und Ressourcen – alles unter einem Dach. Die Verknüpfung aus Infrastruktur (Labore sind vollausgestattet), Service (sorgt für wertvolle Zeitersparnis), Regulatorik-Expertise inhouse (wir übernehmen die Kommunikation mit Behörden), Netzwerk (Start-ups erhalten vereinfachten Zugang und zielführende Kontakte sowie Sichtbarkeit) und Programmatik (Know-how-Vermittlung) an einem Ort unterstreicht den bedarfsgerechten Ansatz der Life Science Factory. Dieser lebt vom steten Austausch mit den Start-ups. Denn auch wir wollen weiter lernen, um zu verstehen, was fehlt oder gebraucht wird, um dafür Programme, Kontakte oder Lösungsansätze zu finden. Und wir können dank enger Partnerschaften Start-ups den Zugang zu Fördermitteln erleichtern.

Welche zukünftigen Entwicklungen oder Erweiterungen plant die Life Science Factory, um ihre Unterstützung für Start-ups weiter zu verbessern?

Wir eröffnen in naher Zukunft einen Standort in München, entwickeln unsere Programme, zum Beispiel „Deep Dives“, inhaltlich kontinuierlich weiter mit Fokus auf Themen, die Start-ups gerade umtreiben. Außerdem bauen wir unser Netzwerk aus Expertinnen und Experten, Mentorinnen und Mentoren sowie Coaches aus. Das Investorennetzwerk erweitern wir, vor allem international. Gleichzeitig binden wir unsere Community verstärkt ein, um die Herausforderungen von Life Science Start-ups auch im Rahmen der Kommunikation mit der Bundes- und Landespolitik zu vermitteln.

Titelbild: Links: Irina Reimer, Venture Director der Life Science Factory. Rechts: Svenja Hodel, Communication Manager der Life Science Factory. Foto Credit: Life Science Factory

Wir bedanken uns bei Irina Reimer und Svenja Hodel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Life Science Factory

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Life Science Factory Management GmbH
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D-37075 Göttingen

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Ansprechpartner: Svenja Hodel

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