Donnerstag, April 3, 2025
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Entspannte Spannung – „Area 51“ ein Thriller als Hörbuch–Erlebnis

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Area 51 Thriller Hörbuch

Die Erzählung von Geschichten reicht bis in das frühe menschliche Erscheinungsbild zurück. Kaum waren verschiedene Erlebnisse geschaffen, wurden auch die entsprechenden Darstellungen hierzu erzählt. Sei es eine Erzählung, welche von Liebe handelt oder eine unvergessliche Reise in ein fernes Land. Die Übertragung in verschiedenster Art konnte immer wieder Menschen begeistern, die sich ihren Gedanken und den Worten freien Lauf gelassen haben. Auch die jüngsten Vertreter menschlicher Gestalt lieben die Ausführung unterschiedlicher Handlungen erzählt von ihren Eltern.

Bekannterweise sind die Gedanken frei und sollen zugegeben ebenfalls im höheren Alter so bleiben. Aus dieser Tugend heraus gibt es Schriftsteller wie Marvin Roth. Mit seinem neuen Hörbuch-Erlebnis „Area 51“, das in diesem Februar bei Amazon (Audible) auf der Bestseller-Liste war, geht er einem Mythos auf den Grund und berichtet in seiner eigenen Geschichte spannende Handlungen von Entführungen und von einem mysteriösen Ort, an dem seltsame Dinge passieren.

Entführung an einen mysteriösen Ort

„Area 51“ stellt eine Situation dar, in welcher verschiedene Charaktere entführt werden. Flüchtlinge, Schleuser und Gangster, die für ein Drogenkartell arbeiten, verschwinden plötzlich spurlos. Ebenfalls häufen sich diese Ereignisse im ADX Bundesgefängnis in Florence in Colorado. Alle entführten Personen finden sich zusammen in einem großen Schlafraum wieder, der nicht bewacht ist. Sie sind an einem unbekannten Ort und wissen nicht, was passieren wird. Die Situation, die sich bereits mit Spannung lesen lässt, wird als Hörbuch mit der Stimme von Martin Heckmann zum Leben erweckt. Düstere Stimmung, Angst und die Neugier nach dem Unbekannten und Geheimnisvollen lassen die Hörerinnen und Hörer dieses Thrillers in eine eigene Welt abtauchen, in der sie ihrer Vorstellung freien Lauf lassen können.

Das Hörbuch als Alltagsbegleiter

Egal ob im Zug, Auto oder auf einer Liege in einem wunderschönen Urlaubsland. Hörbücher sind der ideale Begleiter für alle Situationen. Sie regen die Fantasie in unglaublicher Weise an, lassen Protagonisten lebendig werden und verleihen diesen eine eigenständige Sprache. Einfach die Augen schließen und der Geschichte folgen. Genau das ist mit einem Hörbuch möglich. Ebenfalls bietet diese Art moderner Erzählung wesentliche Vorteile im Zuge der Umwelt. Hörbücher verbrauchen kein Papier und lassen sich ohne Aufwand überall mit hinnehmen. Kindheitserinnerungen zu wecken, das geht besonders gut mit einem Hörbuch, denn die vorgelesene Geschichte erinnert an die alten Kassetten, die in den Rekorder eingelegt wurden. Viele Menschen erhalten hierbei ein wohliges Gefühl, weil diese Art der Erzählung sie ebenfalls in eine Zeit zurückbringt, in der sie sich an ihre Eltern gekuschelt und darum geben haben, die Geschichte „nur noch einmal!“ vorzulesen.

Hören als Lebenselixier

Bereits im 19. Jahrhundert wurde das Vorlesen verschiedener Geschichten dafür genutzt, um negative Gedankenspiralen zu durchbrechen. Das Hören von Hörbüchern konnte das Wohlbefinden zahlreicher Menschen bereits stark verbessern und unterschiedliche Studien konnten belegen, dass eine positive Entwicklung von Depressionen, Angstzuständen, Aggressionen und Phobien entstanden ist. Laut NeurowissenschaftlerInnen ist dieser vielversprechende Effekt darauf zurückzuführen, dass Menschen zuerst das Hören weit vor dem Lesen lernen und aus diesem Grund schneller und emotionaler auf Gesprochenes reagieren. Ebenfalls verbessern Hörbücher die Aufmerksamkeitsspanne und die Konzentrationsfähigkeit. Diese beiden Eigenschaften leiden besonders im digitalen und schnelllebigen Zeitalter.

Fazit

Wer sich bei Geschichten für Hörbücher entscheidet, gibt nicht nur einen erheblichen Beitrag zur Umwelt, sondern kümmert sich gleichzeitig um seine eigene Gesundheit. Verschiedene negative Gedankenspiralen können durch das Zuhören durchbrochen werden. Ebenfalls erinnern Hörbücher an eine kindliche Erinnerung, welche das Vorlesen von Geschichten durch Eltern oder im Zuge von Kassetten in einem Rekorder beschreibt. Es gibt sie in zahlreichen Kategorien, sodass jeder Geschmack angesprochen wird. Für Thriller-Liebhaber ist „Area 51“ von Martin Roth eine spannende Erzählung über einen geheimnisvollen Ort, über den nur sehr wenig bekannt ist.

Bildquelle/ Fotograf: Schumachers Photography

Autor:

Marvin Roth ist in der Nähe von Frankfurt am Main geboren und lebte von 2001 bis 2011 mit seiner Frau in den USA. Sie begegneten vielen verschiedenen Menschen, von welchen jeder eine eigene Geschichte zu erzählen hatte. Diese verbanden sie und formten sie zu einem Gesamtbild, aus welchem Marvin Roth seine Grundessenz für seine Romane schöpft.

https://www.marvin-roth-autorenseite.de/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Einen Plan anfertigen, welche Schritte man bis wann erledigt haben möchte

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herbivore-hub vegane delikatessen weine

Herbivore Hub: Hochwertige vegane Delikatessen und Weine

Stellen Sie sich und das Startup Herbivore Hub doch kurz unseren Lesern vor! Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Vor 5 Jahren startete mein Weg zur veganen Ernährung und seit 3 Jahren ernähre ich mich komplett vegan. Ich wollte meine Mahlzeiten nicht mehr auf Kosten des Tierwohls und des Klimas gestalten. Dabei war und ist es mir aber wichtig, nicht auf Genuss zu verzichten. Ich möchte mit Herbivore Hub und meinen Produkten zeigen, dass die vegane Ernährung keinen Verzicht bedeutet. Sicherlich verzichtet man als Veganer auf tierische Produkte, aber gleichzeitig lernt man so viele neue Lebensmittel und Zubereitungsweisen kennen. Man gewinnt, auch was den Genuss angeht, so viel mehr als dass man verliert.

Bei vielen Menschen besteht das Vorurteil, dass Veganer nur „trockene Blätter“ essen und ihre Speisen nicht mehr genießen können. Diesem Vorurteil möchte ich mit Herbivore Hub entgegenwirken. Die vegane Ernährung bietet eine unendlich hohe Aromenvielfalt und selbst alte, liebgewonnene Gerichte, wie Burger, Nudeln mit Rahmsauce oder Bolognese und Frikadellen mit Bratensauce, können ohne Aromen-Einbußen genau so lecker vegan zubereitet werden. Aus Liebe zur veganen Ernährung und um vielen Menschen zu zeigen, dass diese keinen Verzicht in Bezug auf Genuss darstellt, habe ich mich dazu entschlossen, ein Unternehmen zu gründen. 

Was war bei der Gründung von Herbivore Hub die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war es, ein Unternehmen zu finden, das unsere selbst kreierten Saucen so nachproduzieren kann, wie wir sie haben wollten. Unsere Saucen schmecken exakt so, wie wir sie frisch gekocht haben. Ich bin froh, dass wir ein Unternehmen gefunden haben, das Saucen mit natürlichen Zutaten und generell ganz natürlich wie in der eigenen Küche zu Hause zubereiten kann. 

Die zweite Herausforderung war es, ein Logistikunternehmen zu finden, das biozertifiziert ist, sich in der Nähe von Hamburg befindet und das bereit ist, ein kleines Start-Up Unternehmen aufzunehmen. Wir freuen uns, auch dies erfolgreich geschafft zu haben und einen kompetenten Logistikpartner gefunden zu haben, der alle Kriterien erfüllt. Wir arbeiten sehr eng zusammen und besprechen alle Details zur Verpackung und zum Versand persönlich vor Ort. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ Ja, das kann man. Man hat eine Vision und entwickelt einen Plan. Am Ende steht das Ziel. Wenn alles schon perfekt wäre, bräuchte man nichts zu verändern. 

Welche Vision steckt hinter Herbivore Hub?

Aufgrund der negativen Auswirkungen von Produktion und Konsum tierischer Lebensmittel auf Umwelt, Tierwohl und Gesundheit des Menschen, wünschen wir uns, dass Konsumenten sich bewusster ernähren und sich der pflanzlichen Ernährung mehr öffnen. Selbst kleine Veränderungen im Konsum können große Auswirkungen haben. 

Herbivore Hub’s Mission ist es deshalb, Menschen zu motivieren, sich mehr pflanzlich zu ernähren und ihnen zu zeigen, dass dies auch mit großem Genuss möglich ist, ganz ohne geschmackliche und kulinarische Einbußen. Unsere einzigartige Auswahl an Produkten bietet dem Konsumenten Genussmomente ohne Tier und sollen ihn dazu inspirieren, eine offene, kreative und optimistische Haltung gegenüber der veganen Küche einzunehmen.

Wer ist die Zielgruppe von Herbivore Hub?

Jeder Mensch, der offen für die vegane Küche ist und Genussmomente liebt. 

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der Fokus auf hochwertige Delikatessen und Genuss, welcher besonders durch das Vegan-Food-Wine-Pairing deutlich wird. Bei uns geht es nicht um Kalorien oder andere Nährwerte, sondern um den Genuss, zu dem auch mal etwas Süßes und ein Glas Wein gehört. 

Herbivore Hub, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren sehe ich Herbivore Hub als Big Player im veganen E-Commerce und als führende Inspirationsplattform im Bereich veganer Kulinarik. Außerdem möchte ich das Portfolio eigener Produkte unter der Dachmarke Herbivore weiter ausbauen und damit über die Grenzen Deutschlands hinaus Konsumenten mit veganen Köstlichkeiten verzaubern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Einen Plan anfertigen, welche Schritte man bis wann erledigt haben möchte. Auch wenn man hinterher hinkt, gibt einem der Plan einen roten Faden, an dem man sich entlang hangeln kann.

Nicht frustriert und entmutigt sein, wenn mal etwas auf dem Weg nicht gut läuft. Weitermachen! 

Versuchen, sich neue Skills, die man benötigt, selbst beizubringen, durch z.B. Online-Kurse. Externe Beratung ist meistens sehr teuer. 

Bildquelle/Fotograf: Anri Coza

Wir bedanken uns bei Dr. Tina Ingwersen-Matthiesen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wenn ihr euch traut, ist der erste und wichtigste Schritt schon getan

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WeWard belohnt Nutzer:innen fürs Gehen mit Wards

Stellen Sie sich und das Startup WeWard doch kurz unseren Lesern vor!

Wir bestehen aus drei Co-Gründer:innen, Yves Benchimol, Nicolas Hardy und Tanguy de la Villegeorges. Wir drei haben bereits in einem früheren Unternehmen zusammengearbeitet. Dabei handelte es sich um ein Start-up im Bereich der Einzelhandelstechnologie. So bekamen wir einen ersten Eindruck von den Belohnungssystemen und Motivationsfaktoren, die unser Verhalten beeinflussen können. Deswegen haben wir zusammen die europäische Lauf-App, WeWard, gegründet, die bereits in Frankreich, Italien, Belgien, Spanien, Deutschland und dem Vereinigten Königreich verfügbar ist. Anfang Juni haben wir die App auch in den Niederlanden eingeführt. 

Die App WeWard wurde 2019 in Frankreich gegründet und belohnt ihre Nutzer:innen fürs Gehen. Die App erfasst die täglichen Distanzen und belohnt sie mit einem festen Gegenwert in der App-Währung, den sogenannten „Wards”. Die können dann in Gutscheine oder Rabatte eingetauscht, an gemeinnützige Hilfsorganisationen gespendet, aber auch direkt als Cash-Überweisung aufs Konto eingezahlt werden. Mit täglichen Challenges können Nutzer:innen zudem ihre täglichen Gewinne aufstocken, indem sie die Herausforderungen der App oder anderer Benutzer:innen annehmen, sich Werbevideos ansehen oder an Umfragen und Erhebungen teilnehmen. Mit der App steigt die Laufzeit um durchschnittlich 24 Prozent. Das Beste zum Schluss: Unsere App ist komplett kostenlos für unsere Nutzer:innen. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Nachdem wir wirklich verstanden hatten, wie ein Belohnungssystem funktioniert und welche Anreize auf das Gehirn des Verbrauchers wirken können, wollten wir dieses Wissen für etwas Gutes nutzen und die Welt ein Stück besser machen! Es war ganz natürlich für uns, über die Belohnung des Gehens nachzudenken, da es ein wirklich nützliches Verhalten ist: gut für die (mentale) Gesundheit und gut für den Planeten! Die Umsetzung sollte so einfach wie nur möglich sein, damit für die Nutzer:innen kein großer Aufwand entsteht. Unser Ziel ist es, einen Mehrwert für die Gesundheit der Menschen und den Planeten zu schaffen. So kam uns die Idee für WeWard. 

Welche Vision steckt hinter WeWard ?

Unsere Vision beruht auf drei Grundsätzen. Zum einen wollen wir den Bewegungsmangel bekämpfen, damit alle Menschen gesünder und fitter leben. Denn wir sitzen immer mehr und bewegen uns immer weniger. Mehr als die Hälfte der europäischen Bevölkerung ist nach Angaben der WHO nicht aktiv genug. Dabei empfehlen Experten ein Mindestpensum von 6.000 Schritten pro Tag – besser aber: 10.000 Schritte täglich.

Außerdem möchten wir der Umwelt etwas Gutes tun, indem wir unsere Nutzer:innen dazu motivieren, öfter zu Fuß zu gehen und das Auto stehen zu lassen. Denn Gehen ist emissionsfrei, leise und benötigt wenig Platz. 

Die dritte Säule unserer Vision ist, die mentale Gesundheit der Nutzer:innen zu stärken. Spaziergänge wirken beruhigend auf Menschen und helfen ihnen, achtsam und im Moment präsent zu sein. Bereits kurze Spaziergänge können sich positiv auf die mentale Gesundheit auswirken. 

Von der Idee bis zum Start-up, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Die größte Herausforderung für uns war die Corona-Pandemie. Die Leute sind in ihren Häusern geblieben und haben sich dadurch kaum noch bewegt. Doch genau durch diese Krise haben die Menschen gemerkt, wie wichtig die Bewegung für Körper und Geist ist. Somit ist die größte Herausforderung zu einem großen Gewinn für uns geworden. 

WeWard ist größtenteils eigenfinanziert. Wir haben ein paar Finanzierungsrunden gemacht, aber uns ist wichtiger zu sagen, dass unser Unternehmen seit seiner Gründung profitabel ist, da wir ein starkes und solides Unternehmen aufbauen, das skalieren kann! Unsere App verhilft Sport-, Outdoor- und Lifestyle-Marken zur Wahrnehmung und konkreten Kunden. Mit der Bezahlung der Firmen können wir die App finanzieren, Belohnungen an die Nutzer sowie Spenden an NGOs verteilen. Wir garantieren, dass wir keine Nutzerdaten weitergeben und es auch niemals tun werden.

Wer ist die Zielgruppe von WeWard ?

WeWard ist eine App für Jung und Alt. Bei unseren jüngeren Nutzer:innen besteht der große Reiz in unserem Wards-Belohnungssystem. Den meisten Jugendlichen ist häufig nicht bewusst, wie wichtig regelmäßige Bewegung für sie ist. Demnach ist es wichtig, sie durch Wards zum Laufen zu ermuntern. 

Wir möchten zudem Studenten und ältere Menschen dazu animieren, sich mehr zu bewegen. Die meisten Menschen nehmen die Bahn oder ihr Auto, um schnell einen Einkauf zu erledigen. Das wollen wir verhindern! Schließlich ist es für die Umwelt umso besser, wenn die Gesellschaft häufig auf Spaziergänge zurückgreift. Gehen ist der ideale Sport für Jung und Alt. Die regelmäßige Bewegung in der freien Natur aktiviert Herz und Kreislauf, stärkt das Immunsystem, macht die Gelenke elastischer und steigert die Leistungsfähigkeit.    

Wie funktioniert WeWard? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere App kann ganz einfach im Apple App Store sowie im Google Play Store heruntergeladen werden. Nach der Installation lässt sich ein Nutzerkonto erstellen. Das braucht man, um die Erlaubnis zur Nutzung der Schrittzähler in den Gesundheits-Apps von Apple (Health) und Android (Google Fit) zu erteilen. Dort kann man auch Motivationshinweise und Tipps für die Nachbarschafts-Erkundungen (de-)aktivieren. Die eigene Schrittzahl muss einmal täglich in der WeWard App per Klick validiert werden. Damit das nicht vergessen wird, gibt es dafür Abends eine Erinnerung aufs Handy. 

Der größte Vorteil von WeWard ist, dass unsere App sehr simpel gestaltet ist. Die Nutzer:innen können direkt nach einer kurzen Einführung starten und müssen sich nicht durch eine unübersichtliche App schlagen. Das ist auch unser Ziel bei WeWard: Wir wollen nicht, dass unsere Nutzer:innen viel Zeit in der App verbringen. Ganz im Gegenteil. Wir wollen, dass unsere Nutzer:innen möglichst viel Zeit beim Spazieren verbringen und ihre Schritte einmalig in der App validieren. 

Im Gegensatz zu anderen Anbietern bieten wir als einzige App die Option, die gewonnenen Wards in bares Geld umzuwandeln. Die Konkurrenz arbeitet hingegen überwiegend mit Kryptowährungen. 

Wir haben insgesamt bereits über 10. Mio Downloads und 5 Mio. regelmäßige User in Frankreich, Italien, Belgien und Spanien. Allein 10% aller Franzosen nutzen unsere App täglich. Mehr als eine Milliarde Kilometer sind die WeWard-Nutzer bereits zu Fuß gelaufen und wurden dafür mit über 2 Mio. Euro an Auszahlungen auf ihr Konto belohnt; hinzu kommen Spenden an gemeinnützige Organisationen im sechsstelligen Bereich. 

WeWard, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir haben derzeit zwei große Pläne für die nahe Zukunft. Wir wollen noch vor Ende dieses Jahres in die USA expandieren. Außerdem konzentrieren wir uns auf die europäische Expansion, insbesondere auf Deutschland und Großbritannien. Deshalb arbeiten wir ständig an der App. Wir sind dabei, viele soziale Features hinzuzufügen.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Traut euch: Viele Menschen haben gute Ideen, aber nur die wenigsten setzen sie in die Tat um. Wenn ihr euch traut, ist der erste und wichtigste Schritt schon getan.

Testen: Es ist wirklich wichtig, immer zu testen und Entscheidungen nicht auf der Grundlage von Bauchgefühlen, sondern von Informationen zu treffen! 

Umsetzen: Wenn ihr euch getraut und getestet habt, könnt ihr mit der Umsetzung beginnen. Das ist der schwierige Teil! 

Wir bedanken uns bei Yves Benchimol, Nicolas Hardy und Tanguy de la Villegeorges für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fortschritt beruht auf Feedback

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Leapsome All-in-One-Plattform für Mitarbeiter in Organisationen

Stellen Sie sich und das Startup Leapsome doch kurz unseren Lesern vor!

Kajetan: Leapsome ist aus der Idee heraus entstanden, das Arbeitsleben zu verbessern – und zwar für Alle. Jenny und ich haben uns als Gründerteam die grundlegende Frage gestellt: “Was macht Mitarbeitende in einer Organisation erfolgreich?”

Um genau diese erfolgreiche Entwicklung von Mitarbeitenden in Organisationen zu unterstützen, kombinieren wir mit Leapsome OKRs, Feedback, Personal- und Entwicklungsgespräche, Umfragen zum Mitarbeiterengagement und Lernen – und zwar alles in einer einzigen, einfach zu bedienenden und flexiblen Plattform. 

Wir vereinfachen gerade auch das Managen, Weiterentwickeln und Führen von Remote-Teams und Onboardings.

Jenny: Gerade in einer Zeit in der die Komplexität durch remote und hybrides Arbeiten steigt, unterstützen wir Firmen und Führungskräfte ihre Mitarbeitenden erfolgreich zu machen, zu entwickeln und zu binden. Leapsome hat sich bei weltweit inzwischen über 1.000 Kunden in Europa, den USA, Australien und Asien bewährt. Damit sind wir zum globalen Marktführer in der noch jungen Kategorie “People Enablement” aufgestiegen.

Persönlich interessiere ich mich für Lern- und Bildungstechnologien, Transformation von Organisationen und die Zukunft der Arbeit. Mein besonderes Anliegen ist es, Impact, also echten Mehrwert für Unternehmen und Menschen zu generieren.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Jenny: Bevor ich gründete, arbeitete ich im Vertrieb sowie in strategischen und digitalen Transformations-Rollen in Medien-, Clean-Tech- und Tech-Unternehmen, auch in Non-Profit Organisationen. Während meiner Zeit dort stellte ich fest, dass die verschiedenen Organisationen gut geführt und auch erfolgreich waren – jedoch häufig nicht über die geeigneten Instrumente für sogenannte weiche Themen rund um die Entwicklung von Mitarbeitenden verfügten. Ein Problem, das mein Co-Gründer Kajetan von Armansperg und ich mit Leapsome lösen. Dass Kajetans Erfahrungen sich mit meinen gedeckt haben, hat uns zusätzlich bestärkt.

Noch eine Anmerkung: Diese Themen sind wirklich nur auf den ersten Blick weich. Denn unabhängige Studien zeigen, dass diese bei näherem Hinschauen de facto ganz zentral für jedes Unternehmen sind. So ist die Produktivität eines motivierten, gut gemanagten Teams beispielsweise rund ein Fünftel höher. 

Ich bin daher mehr denn je überzeugt, dass ich persönlich den meisten Impact generieren kann, indem ich mit Leapsome ein eigenes Unternehmen aufbaue und skaliere. Die Motivation, Probleme zu erkennen, Lösungen zu entwickeln und zu vermarkten und dadurch die Welt durch Unternehmertum ein Stück weit zu verbessern, ist und bleibt, was mich tief im Herzen antreibt.

Welche Vision steckt hinter Leapsome?

Jenny: Wir haben Leapsome gegründet, um die Produktivität und Zufriedenheit von Mitarbeitenden zu stärken und Organisationen gleichzeitig erfolgreicher zu machen.

Damit Mitarbeitende sich erfolgreich entwickeln können, müssen Ziele transparent kommuniziert und Leistung fair und nachvollziehbar beurteilt werden. Zudem muss Entwicklung gefördert, entsprechendes Feedback gegeben und Unterstützung angeboten werden. Vor allem sollte es einen strukturierten, weitgehend automatisierten, zugleich aber auch individuell zugeschnittenen, Prozess für die Weiterentwicklung eines jeden Mitarbeiters und einer jeden Mitarbeiterin geben.

Dies ist leider in den allermeisten Fällen noch keine Selbstverständlichkeit. Laut Gallup bezeichnen sich weltweit nur 15 Prozent aller Mitarbeitenden als “engaged” – und dies in einer Zeit, in der Millennials und der GenZ ein erfüllendes Arbeitsleben wichtiger als vorherigen Generationen ist. Genau dieser Diskrepanz wollen wir mit Leapsome einen Schlussstrich setzen. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Kajetan: Von dem Gründungsjahr 2016, bis März 2022 haben wir Leapsome umsatzbasiert auf mehr als 1000 Kunden rund um den Globus skaliert – ohne jegliches Fremdkapital. Jenny und ich hatten lediglich das erforderliche Stammkapital für eine GmbH eingezahlt. Leapsome agiert daher extrem kapitaleffizient – was mit Sicherheit auch damit zusammenhängt, dass wir unsere eigene Software-Lösung von Anfang an nutzen. Erst im März haben wir dann in einer Series A 60 Millionen US-Dollar eingenommen, um das aktuelle “Window of Opportunity” zu nutzen – denn der Bedarf für eine Lösung wie Leapsome könnte kaum größer sein: Der Fachkräftemangel ist in aller Munde und gleichzeitig sprechen wir von einer “Great Resignation” – immer mehr Mitarbeitende überlegen, ihren Arbeitsplatz zu wechseln. Unternehmen profitieren daher doppelt, wenn sie ihre eigenen Talente weiterentwickeln und halten.

Jenny: Wir haben unseren ersten Prototypen in Kajetans Küche gebaut und sind durch permanentes Iterieren schließlich bei unserer aktuellen Lösung gelandet, die wir ebenfalls fortlaufend weiterentwickeln. Wir stellen uns daher jeden Tag aufs neue der Herausforderung, unsere Lösung anhand der Wünsche und Präferenzen unserer Kunden zu prüfen und weiterzuentwickeln. Stillstand bedeutet für uns Rückschritt.

Noch eine Anmerkung zu unser Finanzierungsrunde: Die Entscheidung Geld aufzunehmen haben wir ganz pragmatisch getroffen. Wir hätten es nicht gemusst. Jedoch haben wir die Ambitionen, ein globales Produkt aufzubauen. Und es ist schön, aus einer Position der Stärke heraus ins Fundraising zu gehen, nicht, weil man unter Druck ist und das Geld braucht. Leapsome ist schließlich auch ohne VC-Gelder genauso schnell gewachsen, wie die besten von VC-unterstützten Firmen in ihrem Bereich.

Wer ist die Zielgruppe von Leapsome?

Jenny: Prinzipiell jede Organisation weltweit. Natürlich richten wir uns im Vertrieb in erster Linie an CEOs und führende Mitarbeitende aus dem HR-Bereich –  doch im Grunde sprechen wir alle Menschen an, die Verantwortung für Mitarbeitende in einer Organisation tragen und sich dessen Bedeutung bewusst sind. Als schlussendliche Nutzer:innen profitieren schließlich alle Menschen, deren Organisationen bereits Leapsome verwenden.

Zu unseren bisherigen Kunden zählen Unternehmen aller Art, Größe und aus ganz verschiedenen Branchen. Der Großteil unserer Kunden hat 30 bis 10000 Beschäftigte, wobei es bei den meisten Unternehmen mehr als 100 Mitarbeitende sind.

Wie funktioniert Leapsome? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Kajetan: Auf wesentliche Elemente sind wir bereits an anderer Stelle eingegangen. Was zudem noch wichtig ist: Wir geben unseren Kunden die Flexibilität, sich zu entscheiden, welche Funktionen sie brauchen und welche nicht. So hängen unsere Gebühren von der Anzahl der Nutzer:innen und der eingesetzten Module ab. Viele unserer weltweit über 1.000 Kunden haben anfangs einige Modulen verwendet, nutzen inzwischen aber die gesamte Plattform für ihre gesamte Belegschaft.

Zusammen mit dem Engagement unseres Customer Success Teams machen unsere Integrationen und vorgefertigten Vorlagen den Einstieg in Leapsome sehr einfach.

Wir sind eine All-in-One-Plattform.

Ungeachtet dessen ist vielleicht am wichtigsten, dass wir unseren Kunden wirklich zuhören und regelmäßig ihr Feedback einholen, um unser Produkt und unsere Dienstleistungen zu verbessern – schließlich ist Feedback ein großer Teil dessen, was uns als Unternehmen ausmacht.

Leapsome, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Jenny: Der digitale Transformationsdruck in den Konzernen und im Mittelstand ist immens und es ist in den vergangenen Jahren klar geworden, dass eine Veränderung nur mit motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitenden gelingen kann. Der Erfolg von Organisationen steht und fällt mit ihren einzelnen Mitarbeitenden.

Auch dieses Bewusstsein trägt dazu bei, dass wir unsere Position als Marktführer in fünf Jahren global ausgebaut haben. Es ist unser Ziel, diese Kategorie zu gestalten. Bis 2025 wollen wir 1,5 Millionen Nutzer:innen auf unserer Plattform begrüßen – in fünf Jahren dann natürlich nochmal deutlich mehr.

Als führendes Unternehmen in der HR-Tech-Kategorie haben wir zudem den Anspruch, selbst ein Top-Arbeitgeber zu sein, der seinen Mitarbeitenden Eigenverantwortung, Feedback und Raum zum Wachsen gibt. In fünf Jahren sind wir bei Leapsome als ausgezeichneter Arbeitgeber noch bekannter als zum heutigen Zeitpunkt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Kajetan: In erster Linie ist es bedeutsam Ideen zu verwirklichen – und zwar als echtes Produkt mit echten Kunden. Man sollte sich nicht zu lange mit Planungen und dem vermeintlich perfekten Endprodukt aufhalten, sondern sich an die Umsetzung wagen.

Jenny: Viel wichtiger als jedes Detail für jede Funktion ist dafür eine starke Vision. Die Vision ist das Leitmotiv, die Motivation und der Antrieb. Wenn keine Vision vorhanden ist, stellt sich die Frage, wofür überhaupt gegründet werden soll. Denn Menschen sollten, meiner Meinung nach, nur ein Unternehmen gründen, wenn sie wirklich etwas verändern und ein Problem beheben möchten.

Außerdem sollten Gründer:innen die richtigen Fragen an die richtigen Personen stellen. Fortschritt beruht auf Feedback.

Bildquelle/Fotograf: Linus Petit

Wir bedanken uns bei Jenny von Podewils und Kajetan von Armanspergfür das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

SEO für PDF-Dateien: So werden Sie schneller im Netz gefunden

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SEO PDF-Dateien

Sicher haben Sie schon häufig zu hören bekommen: „Du musst deine Websites unbedingt für SEO optimieren.“ Aber was bedeutet das genau? Auf keinen Fall sollten dabei PDF und andere Download-Dateien vergessen werden.

Dokumente und Websites für SEO (Search Engine Optimization, also Suchmaschenoptimierung) zu optimieren bedeutet, Online-Suchmaschinen wie Google oder Bing genau das zu geben, wonach sie suchen – und zwar in Form von Keywords und anderen wichtigen Hinweisen. Bei richtigem Einsatz belohnen Google & Co. Ihre Mühe und zeigen die Website weiter vorne in ihren Suchergebnissen an.

Gefällt den Suchmaschinen eine Website, resultiert das im Idealfall darin, dass die Website auf der ersten Seite der Suchergebnisse rankt. Unter den Suchergebnissen auf der ersten Seite von Google zu stehen, ist wohl die beste kostenlose Werbung. Je weiter hinten eine Page in den Suchergebnissen auftaucht, umso unwichtiger ist die Website für die Suchmaschine. Dadurch wird sie schlechter auffindbar und für die User weniger relevant oder interessant. Denn nur wer gefunden wird, kann auch Conversions (z. B. Website-Besuche) verzeichnen.

SEO ist auch für Dokumente wichtig

Viele sind sich bewusst, dass es notwendig ist, Web-Inhalte suchmaschinenfreundlich zu gestalten. Außer Acht gelassen werden aber teilweise noch immer online bereitgestellte Dokumente – in der Regel handelt es sich dabei um PDF-Dateien. Sind bereits viele PDFs auf einer Website vorhanden, ist es nicht nur zeitaufwendig, sie zu ersetzen, sondern es könnte auch passieren, dass dabei wichtige Webpages gelöscht werden, auf die andere Seiten bereits verlinkt haben. Das ist für die Suchmaschinenoptimierung natürlich denkbar schlecht.

Sind PDF-Inhalte für den Druck bestimmt, wie etwa Broschüren oder Benutzerhandbücher, oder für die Archivierung, wie behördliche und juristische Dokumente, ist die Umwandlung in HTML gänzlich unsinnig und läuft gegen den eigentlichen Zweck. Darum ist es ein guter Tipp, bekannte Best Practices für die Suchmaschinenoptimierung in PDF-Dokumenten bereits zum Zeitpunkt der Erstellung zu berücksichtigen.

Die gute Nachricht: SEO für PDF ist nicht schwierig Es empfiehlt sich lediglich, ein paar Schritte bei der Erstellung der PDF-Dateien zu befolgen.

Best-Practices für PDF-Dateien

Die meisten Tipps für gute Suchmaschinenoptimierung gelten genauso für PDFs.

  • Versehen Sie PDFs mit Keywords und internen Links, um ihnen etwas „Link Juice“ (das heißt Verknüpfungsstärke von Backlinks) zu verleihen. Dabei sollten nicht mehr als drei interne Links pro 1.200 Wörter Artikel überschritten werden.
  • Verlinken Sie von Ihrer PDF-Datei auf andere Seiten auf Ihrer Website und auf die Websites anderer – wenn eine Verlinkung sinnvoll und hilfreich ist.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie gute Keywords ausgewählt und ausreichend in Ihrer PDF-Datei platziert haben. Kleiner Tipp: Wählen Sie pro PDF-Dokument ein Haupt-Keyword und erwähnen Sie es drei bis vier Mal in einem Artikel von 1.200 Wörtern. Stellen Sie sicher, dass Sie auch ein bis zwei verwandte Keywords in Ihren Artikel einstreuen und jedes verwandte Keyword mindestens einmal in Ihrem Artikel erwähnen. Sie sollten Ihren Artikel jedoch nicht mit Keywords vollstopfen – das bezeichnet man als Keyword-Stuffing. Suchmaschinen strafen Keyword-Stuffing jedoch gerne ab.

Abgesehen von diesen wichtigen SEO-Tipps gibt es aber weitere Dinge, die Sie spezifisch bei Ihren online veröffentlichten Dokumenten berücksichtigen sollten:

Dateigröße geringhalten

Große Dateien brauchen länger, um geladen zu werden, und das macht User und Suchmaschinen unglücklich. Es empfiehlt sich daher unbedingt, das PDF-Dokument zu optimieren. Einige PDF-Editoren bieten Tools, mit denen Sie Bilddateien komprimieren und Datenredundanz entfernen können, um die Größe Ihrer PDF-Datei zu verringern.

Duplicate Content vermeiden

HTML- und PDF-Versionen mit identischem Inhalt können eine gute Idee sein, aber nur, wenn Sie dafür sorgen, dass Suchmaschinen Ihre PDF-Datei nicht als Duplikat Ihrer HTML-Datei betrachten. Sonst werden Sie für „Duplicate Content“ bestraft. Sie sollten also unbedingt die entsprechenden Richtlinien des jeweiligen Suchmaschinenanbieters berücksichtigen.

Dokumenteneigenschaften ausfüllen

Sie haben sich die Mühe gemacht, einen schönen, leicht durchsuchbaren und keyword-haltigen Artikel zu erstellen. Füllen Sie nun unbedingt die Dokumenteigenschaften Autor, Betreff und Schlüsselwörter aus. Dies ist wichtig für die Effizienz von Suchmaschinen und sollte daher immer gemacht werden.

PDF-Dateien mit Schreibschutz versehen

Wenn Sie Ihre PDF-Datei mit einem Schreibschutz versehen, können Sie verhindern, dass potenzielle Angreifer sie herunterladen, ändern und auf ihre eigene Website hochladen.

Wenn Sie diese einfachen Schritte in Zukunft immer bedenken und Ihre PDF-Dateien so in SEO-freundliche Dateien umwandeln, werden Sie von Suchmaschinen positiv bewertet. Und auch Ihre Zielgruppe, die Ihre Inhalte nun besser finden kann, wird sich freuen.

Autorin:

Karolin Köstler ist Senior Marketing Manager EMEA bei Foxit, einem führenden Anbieter innovativer PDF- und eSignatur-Produkte. Foxithat weltweit über 700 Millionen Anwender und über 485.000 Kunden, von KMUs bis hin zu globalen Konzernen. Das Europa-HQ befindet sich in Berlin.

 Bildquelle © Foxit

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Viel lesen und immer bereit sein, neues zu lernen

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meinBafög ist eine Plattform für Studienfinanzierung

meinBafög ist eine Plattform für Studienfinanzierung in Deutschland

Stellen Sie sich und das Startup meinBafög doch kurz unseren Lesern vor!

Philip Leitzke: meinBafög ist eine Plattform für Studienfinanzierung in Deutschland. Wir wollen angehenden Studierenden damit den Weg zur möglichen Studienfinanzierung erleichtern. Anstatt sich durch endlosen Papierkram zu kämpfen und ewig auf eine Antwort zu warten, lässt sich bei uns innerhalb von nur 30min ein Antrag auf BAföG oder KfW-Studienkredit stellen.

meinBafög.de ist eine von zwei Plattformen, die wir, Alexander Rodosek, Philip Leitzke und Pascal Heinrichs, mit der Firma Access2Justice GmbH betreiben. Die zweite Plattform heißt dasElterngeld. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Philip Leitzke: Wir haben selber mal studiert, waren selber mit der Fragestellung konfrontiert, wie wir unser Studium finanzieren und haben selber BAföG beantragt. Damals händisch auf unzähligen Seiten Papier. Das war 2011 und wir waren der Überzeugung, dass man das auch zum damaligen Zeitpunkt schon deutlich besser hätte lösen können, als über ein Papierformular, auf dem 80% der Felder gar nicht für einen persönlichen Einzelfall relevant sind. Die Idee hat uns nicht mehr losgelassen und ungefähr Mitte 2014 hat unser Programmierer und Mitgründer Pascal den Stein des Anstoßes gegeben, diese Idee doch endlich umzusetzen. 2016 haben wir dann die Firma gegründet und im Januar 2017 ist die erste Version von meinBafög live gegangen. Wir waren also sozusagen mal unsere eigenen Patienten und dachten, dass es doch toll wäre, wenn künftige Generationen von Studierenden nicht mehr vor die gleichen, eigentlich lösbaren Probleme gestellt werden. 

Welche Vision steckt hinter meinBafög?

Philip Leitzke: Der Ursprungsgedanke bleibt, wir wollen den Zugang zum BAföG vereinfachen. Das BAföG ist und bleibt die günstigste Form, sich sein Studium zu finanzieren, da die Hälfte des Auszahlungsbetrags ein Zuschuss vom Staat, und damit geschenkt ist. Die andere Hälfte ist ein Darlehen, dass zu günstigen Konditionen und einem großzügigen Zeithorizont zurückgezahlt werden muss. 

Die Realität ist aber auch, dass viele Studierende keinen Anspruch auf BAföG haben und auch, dass sich die wenigsten ihr Studium nur durch BAföG finanzieren können. In vielen Fällen handelt es sich um eine Mischfinanzierung, also einer Kombination aus beispielsweise BAföG und Nebenjob, oder BAföG und Studienkredit oder Studienkredit und Nebenjob, plus eventuell finanzielle Unterstützung durch die Eltern. 

Wir lösen das Problem der Studienfinanzierung ganzheitlicher für die Studierenden, indem wir eben mehrere Formen der Studienfinanzierung bei uns abbilden. Deshalb kann man auch jetzt schon den KfW-Studienkredit bei uns beantragen, der sich ebenfalls durch günstige Konditionen auszeichnet und eigene Vorteile mit sich bringt. 

Wir stehen den Studierenden außerdem beratend zur Seite, unsere Berater*innen schauen sich an, welcher individueller Förderbedarf überhaupt vorliegt und welcher Finanzierungsweg der sinnvollste und günstigste für die Studierenden ist. Wir möchten erreichen, dass Studierende und Studieninteressierte zu uns kommen und bei uns und mit uns die Hürde der Finanzierung nehmen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Philip Leitzke: Die Finanzierung selbst war und ist eine der größten Herausforderungen, weil wir komplett eigenfinanziert sind. Wir haben uns bewusst dazu entschieden, den Weg ohne Investoren zu gehen und das Unternehmen aus eigenen Mitteln aufzubauen. Als wir die Plattform meinbafög.de im Januar 2017 live genommen haben, hatten wir nach den ganzen Gründungskosten etc. ein Restbudget von 600€, das wir für Marketing via Google genutzt haben. So waren wir natürlich gezwungen, jeden Pfennig umzudrehen und immer nur das Geld zu reinvestieren, dass wir bereits eingenommen haben. Dann passiert Wachstum natürlich etwas langsamer als mit größerem Kapital im Rücken, dafür dann aber vielleicht einfach nachhaltiger.

Wir müssen uns immer fragen, was unseren Nutzern und uns als nächstes am meisten bringt, was den nächstgrößten Mehrwert schafft, wir können es uns schlichtweg nicht leisten, an den falschen Dingen zu arbeiten, was wir in den meisten Fällen auch sehr gut hinbekommen. Und so ist aus einem Nebenprojekt, das wir zu dritt neben unseren Jobs betrieben haben, eine Firma gewachsen, bei der wir uns nach und nach selber anstellen und auch neue Stellen schaffen konnten. Wir zählen aktuell über 401.967 Studierende und Eltern, die über uns einen Antrag erstellt haben, schaffen mit unserem Content monatlich über eine Millionen Impressionen auf Google und haben 17 wunderbare Personen die an unserer Firma arbeiten, 8 davon in Festanstellung. Diese Form des Wirtschaftens begleitet uns noch heute, ist aber eigentlich auch sehr naheliegend: ich kann nur das Geld ausgeben, das ich eingenommen habe. 

Wer ist die Zielgruppe von meinBafög?

Philip Leitzke: Schüler, Studierende und Studieninteressierte. Es liegt nahe zu sagen, dass es hauptsächlich um jene geht, die vom Elternhaus aus finanziell nicht gut ausgestattet sind. Aber fast alle Studis haben einen gewissen Finanzierungsbedarf und viel mehr Studierende haben einen Anspruch auf BAföG, als es aktuell Antragsteller gibt. Das gilt auch für Familien, denen es finanziell grundsätzlich gut geht. Natürlich haben gerade Studierende aus finanziell schlechter gestellten Familien einen besonderen Finanzierungsbedarf, den es zu lösen gilt, auch um der Chancengleichheit willen. Aber einen Finanzierungsbedarf während der Studienzeit hat das Gros der Studierenden, und den gilt es eben auch zu lösen.

Wie funktioniert meinBafög? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Philip Leitzke: meinBafög ist ein großer Informationshub rund um das Thema BAföG, KfW-Studienkredit und Studienfinanzierung allgemein und ein digitaler Antragsassistent für die Anträge auf BAföG und den KfW-Studienkredit. So dauert der Antrag auf BAföG bei uns nur 30 Minuten, statt 5 ½ Stunden im Vergleich zum Papierantrag. 

99% der eingereichten Anträge über den herkömmlichen Weg sind fehlerhaft, wir checken deswegen ob die Anträge korrekt und vollständig sind, um langwierige Frage- Antwortspielchen mit den Ämtern zu vermeiden. 

Während des Antrags errechnen wir außerdem über einen sehr komplizierten Algorythmus mit wie viel BAföG man rechnen kann, dass gibt Planungssicherheit, da es bis zu 3 Monate dauern kann, bis man den BAföG-Bescheid dann tatsächlich erhält. Zudem erhält jeder Studierende einen persönlichen Ansprechpartner*in, der oder die zu alternativen Studienfinanzierungen berät und direkt mit dem Studierenden beantragt. 

Ich glaube aber, dass unser größter Vorteil ist, dass wir bei jeder Neu- oder Weiterentwicklung immer die Studierenden in den Fokus stellen und uns immer fragen, was den größten Mehrwert liefert und wie es für die Nutzer möglichst einfach und verständlich ist. Dieses Vorgehen in diesem Ausmaß macht unsere Plattform einzigartig.

meinBafög, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Philip Leitzke: Ein Teil der Antwort steckt natürlich in der Frage nach der Vision. Der wollen wir in 5 Jahren natürlich nähergekommen sein bzw. sie erfüllt haben. Aber auch der heutige Stand der Vision wird sich weiterentwickeln. In 5 Jahren haben wir neben meinBafög und dasElterngeld weitere Plattformen, die ähnliche Probleme lösen. Wir wollen für jede Plattform jeweils ein dediziertes Team haben, dass sich ausschließlich mit der Zielgruppe dieser Plattform beschäftigt, sich neue Features ausdenkt und die Plattformen stetig weiterentwickelt. Wir wollen pro Plattform den zugrunde liegenden Bedarf (bspw. Finanzierung des Studiums) ganzheitlich lösen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Viel lesen und immer bereit sein, neues zu lernen. Viel selber machen, um neu erlerntes anzuwenden. 

Alles was man macht zu vertesten und seine Ideen immer zu validieren, um nicht an der eigenen Zielgruppe vorbeizuarbeiten.

Sich von niemandem seine Ideen und seinen Mut ausreden lassen. 

Wir bedanken uns bei Philip Leitzke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: meinBafög

Kontakt:

Access 2 Justice GmbH
Dillenburger Str. 93
51105 Köln

www.meinbafoeg.de
support@meinbafoeg.de

Ansprechpartner: Pascal Heinrichs, Philip Leitzke, Alexander Rodosek

Social Media:
Facebook

Mut und Ausdauer werden belohnt

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mynt nachhaltige wandfarben lacke

Mynt nachhaltige Wandfarben und Lacke – natürliche und vegane Inhaltsstoffe für eine bessere Wohnraumgesundheit

Stellen Sie sich und das Startup Mynt doch kurz unseren Lesern vor! 

Mark Shif: Mynt ist die erste digitale Anlaufstelle für nachhaltige Wandfarben und Lacke. Als eine der ersten Direct-To-Consumer-Marken verzichten wir auf den Verkauf in Baumärkten und richten uns mit einem eigenen Onlineshop gezielt an Kund*innen, die Wert auf eine natürliche und smarte Wohnraumgestaltung legen. Mithilfe von innovativen Farbmustern und neuen digitalen Tools wird die Farbauswahl vereinfacht und auf ein völlig neues Customer Experience Level gehoben. Zudem verwenden wir nur natürliche und vegane Inhaltsstoffe, was bei Wandfarben außergewöhnlich ist: Der Standard sind bei den meisten Herstellern Erdöl-basierte Bindemittel und Synthetik-Farbpigmente. 

Mein Mitgründer Felix Dannich und ich kennen uns seit der Schulzeit und sind seit vielen Jahren beste Freunde. Wir waren vor Mynt beide bei Zalando tätig, wo Felix unter anderem an digitalen Geschäftsmodellen gearbeitet hat. Ich habe bereits die Gründung einer Digitalagentur hinter mir.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Felix Dannich: Unabhängig voneinander haben wir vor einiger Zeit nach Wandfarbe gesucht – Mark im Baumarkt und ich im Fachhandel. Dabei haben wir beide festgestellt, dass der Einkauf von Wandfarben und Lacken nervenaufreibend, kompliziert und auch noch umweltschädigend ist. Der Verkauf findet selten online statt; und wenn doch, dann nicht wirklich smart und nachhaltig. Sämtliche große Marken werden außerdem primär über den stationären Handel vertrieben anstelle eines Direktvertriebs, was zu einem Preis- und Margendruck sowie mangelnder Qualität beim Hersteller führt.

Für uns und vieler unserer Generation ist Nachhaltigkeit aber nicht nur ein Buzzword, sondern eine absolute Bedingung. Deshalb haben wir uns in der Folge intensiv mit den technischen Eigenschaften der Farben und Lacke beschäftigt. Dabei ist uns aufgefallen, dass die meisten Hersteller auf Greenwashing statt auf Nachhaltigkeit setzen: Ein Großteil der Bindemittel und Synthetik-Farbpigmente wird nach wie vor auf Erdöl-Basis hergestellt und sorgt unter anderem für enorme CO²-Emissionen und weltweite Mikroplastik-Probleme. Nach wochenlanger Recherche nach der perfekten Wandfarbe hatten wir beide immer noch keine zufriedenstellende Lösung für unser Farb-Problem gefunden. Das war der Zeitpunkt, wo es Klick gemacht hat und wir beschlossen haben, mit Mynt eine innovative und ökologische Lösung auf den Markt zu bringen.

Welche Vision steckt hinter Mynt? 

Felix: Wir möchten mit Mynt Nachhaltigkeit zum neuen Interior-Standard in Europa machen. Und die nachhaltigsten Farben möchten wir unseren Kund*innen auf die einfachste Art und mit einem Top-Service zugänglich machen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Mark: Der Markt ist alteingesessen und wird von wenigen großen Konzernen dominiert – wodurch es herausfordernd ist, Innovationen durchzusetzen. Andererseits gibt es dadurch auch mehr Potential für einen neuen, nachhaltigen Ansatz, den wir verfolgen. Eine weitere Herausforderung im Gründungsprozess der GmbH waren die vielen bürokratischen Hürden, die wir nehmen mussten. Außerdem hätten wir Gründungszuschüsse wie EXIST gerne in Anspruch genommen – dies war Anfang 2022 zu unserem Rebranding aber leider nicht mehr möglich, weil wir bereits ein Jahr zuvor offiziell gegründet haben.  

Felix: Wir haben Mynt zunächst ausschließlich mit Eigenmitteln finanziert. Anfang 2022 haben wir dann im Zuge eines Wandeldarlehens das erste Fremdkapital von einem Investor aufgenommen. Im Herbst starten wir eine größere Finanzierungsrunde.

Wer ist die Zielgruppe von Mynt? 

Mark: Mynt ist für alle Menschen gedacht, die Wert auf eine natürliche, nachhaltige und smarte Wohnraumgestaltung legen. Unsere Kernzielgruppe ist zwischen 25 und 50 Jahre alt. Zudem adressieren wir im B2B-Bereich ganz gezielt Malerbetriebe, Interior Designer, Innenarchitekten und Redesigner.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Felix: Wir haben mit Mynt eine der ersten Direct-To-Consumer-Marken im Bereich der Wandfarben und Lacke geschaffen – dadurch sparen wir uns Händlermargen und können die höchste Qualität zu einem fairen Preis anbieten. Wir verwenden im Unterschied zum Markt ausschließlich natürliche und vegane Inhaltsstoffe – was für eine bessere Wohnraumgesundheit sorgt und der Umwelt nachhaltig hilft. Zudem arbeiten wir mit Tree-Nation und Cleanhub zusammen, die pro verkaufter Dose einen Baum pflanzen beziehungsweise pro verkauftem 10-Liter-Farbeimer ein Kilogramm Ocean Bound Plastic (OBP) aus der Umwelt entfernen.

Mark: Eine weitere Neuerung ist die Verbindung der Online- und Offline-Welt: Wir bieten eine smarte Online-Umgebung und vereinfachen den gesamten Prozess von Inspiration, Beratung bis zum Kauf und dem Streichen der Farbe. Beispielsweise verschicken wir innerhalb von ein bis zwei Tagen unsere selbstklebenden DIN A5-Farbmuster, die mit echter Farbe bestrichen sind und einen wirklichen Eindruck vermittelt, wie die Farbe aussieht und in der Umgebung wirkt. Wir bieten aktuell 50 stylische Farben und können auf Wunsch tausende weitere Farben anmischen. Gerade finalisieren wir unsere neuentwickelte Technologie „Myx & Match“, mit der wir in Kürze bis zu 100.000 Farbtöne mischen können. Als Grundlage genügt uns ein Foto, auf dem der gewünschte Farbton zu sehen ist. Damit können sich zukünftig alle ihr Heim genauso streichen, wie sie es möchten. Und wir bieten als erste in Deutschland eine lebenslange Farbgarantie! 

Mynt, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Mark: Wir möchten in den kommenden Monaten natürlich vor allem neue Kunden gewinnen und weiter wachsen. Hierbei soll uns unter anderem eine Finanzierungsrunde im Herbst helfen. Unser Ziel ist, dass unsere nachhaltigen Produkte zum Standard bei Bau- oder Renovierungsprojekten werden. Dafür braucht es jedoch nicht nur gute Farben, sondern auch weitere Aufklärung hinsichtlich nachhaltiger Produkte und Wohnraumgesundheit. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Felix: Am Anfang ist es vor allem wichtig, anzufangen! Einfach zu starten und beispielsweise mit einem Prototyp loszulegen. Natürlich sollte man sich vorher Gedanken machen, aber die wichtigsten Lektionen lehrt die Praxis, nicht die Theorie. 

Mark: Ebenfalls wichtig: Viel Networken und mit Menschen sowie Unternehmen kommunizieren. Dabei sollte man keine Angst vor kritischen Fragen haben. Ziel ist, das persönliche und unternehmerische Know-how immer weiter zu verbessern. 

Felix: Aber vor allem: Gründer*innen brauchen Mut zur Veränderung in einem Konzern-dominierten Markt, in dem es kaum Veränderung gibt. Gerade am Anfang führt man einen Kampf wie David gegen Goliath – aber Mut und Ausdauer werden belohnt. 

Wir bedanken uns bei Mark Shif und Felix Dannich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum Wertschätzung das Wichtigste ist

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Online Event Box events eileen liebig

Online Event Box verbindet analoge Events durch individuelle und nachhaltige Themenboxen, mit digitalen Events wie virtuellen Popcorn-Tastings

Stellen Sie sich und ihr Unternehmen Online Event Box doch unseren Lesern kurz vor.

Eileen Liebig: „Die Online Event Box verbindet analoge Events durch individuelle und nachhaltige Themenboxen, mit digitalen Events wie virtuellen Popcorn-Tastings. In Zeiten von immer dezentralen Teams und Kollegschaften müssen Arbeitgeber, um Wertschätzung und Zusammenhalt weiter zu fördern, neue Wege gehen. Dafür bieten wir mit unseren individuellen Boxen, digitalen Events und einem neuen Abo-Boxen-Modell die optimalen Lösungen.“

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Eileen Liebig: „Ich, Eileen Liebig, habe die Online Event Box zu Beginn der Coronapandemie gegründet, während ich gerade im 6. Monat schwanger war. Eigentlich wollte ich mich in Ruhe auf die Geburt meines Kindes konzentrieren, während bei meiner Eventagentur durch die Pandemie der Betrieb zum Stillstand kam. Als ich auf die Idee gestoßen bin, dass man Mitarbeitende im Home-Office durch coole, nachhaltige Boxen zusammenbringen kann, war ich gepackt. In nicht mal 72 Stunden brachten wir die ersten Boxen an den Start und brachten direkt die Website live. Dann ging alles rasant.“

Welche Vision steckt hinter der Online Event Box?

Eileen Liebig: „Wir wollen jedem Unternehmen, egal welcher Größe, die Möglichkeit geben, allen Mitarbeitenden Wertschätzung entgegenzubringen und diese auch digital mit analogen Dingen, die Freude bereiten, zu verbinden.“

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eileen Liebig: „Die größte Herausforderung war definitiv, dem schnellen Wachstum gerecht zu werden. Unsere Idee wurde so gut angenommen, dass wir in kürzester Zeit eine enorme Nachfrage hatten. Darauf waren wir zu Beginn nicht vorbereitet, also mussten wir Strukturen anpassen und aufbauen, um so auch größeren Bestellungen bewältigen zu können. Denn damals bin ich selbst losgefahren und habe die ersten Artikel eingekauft und Boxen gepackt. Daher brauchten wir keine großen Finanzierungsrunden, wie es bei anderen Start-up häufig der Fall ist. Wir konnten aus eigenen Stücken heraus wachsen und unser Geschäft aufbauen.“

Wer ist die Zielgruppe von Online Event Box?

Eileen Liebig: „Vor allem jedes Unternehmen, dass seine Mitarbeitenden wertschätzt und das auch zeigen möchte. Wir bieten für jeden passenden Anlass die richtige Box mit verschiedenen, schönen Produkten und bei Wunsch auch einem digitalen Event Modul. In solch stressigen und nervenaufreibenden Zeiten möchten wir dafür sorgen, dass diejenigen, die die Unternehmen nach vorne bringen, nicht zu kurz kommen.“

Wie funktioniert Online Event Box? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Eileen Liebig: „Wir funktionieren nur als Team, das sich jeder Herausforderung stellt und immer auch versucht, neue Wege und Herausforderungen anderer Unternehmen zu lösen. Wir haben einige vorgefertigte Boxen, die es allein und gemeinsam mit einem digitalen Event gibt. Dazu kann jeder individuelle Boxen erstellen lassen, in die man jedes Produkt, das man wünscht, legen kann.

Außerdem bieten wir bald mit unserem Boxen-Abo eine Möglichkeit an, wie Unternehmen sich angepasst an Geburtstage, Jubiläen und Co. regelmäßig Boxen an ihre Belegschaft schicken können, um diesen eine Freude zu bereiten und ihnen Wertschätzung zu zeigen. All das gibt es schon für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter über die Onboarding-Box. Uns macht einzigartig, dass wir, trotz des Erfolges so kurz nach der Gründung, uns stetig hinterfragen und neue Angebote angepasst an die Anforderungen der Zeit aufbringen. Dies geht nur mit einem starken Team, das gemeinsam an die Vision von der Online Event Box glaubt und jeden Tag dafür alles gibt.“

2 Jahre Online Event Box, wo geht der Weg hin? Wo wollen Sie in fünf Jahren stehen?

Eileen Liebig: „Der Markt hat sich gewandelt: hybride Arbeitsmodelle oder zweigleisige Eventformate sind mittlerweile die neue Normalität. Darauf sind wir eingestellt und bringen neue Ideen an den Start. Aber nicht nur unsere Produktlandschaft bildet dies ab, auch unsere internen Prozesse richten sich entsprechend aus. So haben wir einen neuen Geschäftspartner gewinnen können, der unsere Automatisierungsprozesse vorantreibt, um den Kunden ein einfacheres Bestellmanagement zu ermöglichen. Ziel ist, unseren Kunden die Arbeit abzunehmen und neue Programme zur Wertschätzung der Mitarbeiter zu ermöglichen. Jedoch mit dem Unterschied, dass mehr Zeit für das Miteinander statt der Organisation bleibt.“

Zum Schluss: Warum ist Wertschätzung im beruflichen Umfeld so wichtig? Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Eileen Liebig: „Für mich sind drei Punkte wichtig, die sich allesamt auf das Thema Wertschätzung beziehen und weshalb ich mich für mehr Wertschätzung im Arbeitsalltag einsetze. Diese sollten sich sowohl junge Gründer:innen als auch Unternehmen zu Herzen nehmen:

Erstens, ständige Wertschätzung bekräftigt den Glauben und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und stärkt das innovative Denken und Handeln von Mitarbeitern. 

Zweitens, es hilft dabei, das Selbstbewusstsein jedes einzelnen im Team herauszubilden und zu erhalten, um eine Ausgewogenheit und ein Wohlbefinden zwischen allen Mitarbeitern zu fördern. 

Drittens, es steigert die Bereitschaft gegenseitig Anerkennung für die Leistung anderer aufzubringen und fördert den Respekt im gegenseitigen Umgang und unterstützt wertvolle Verbindungen und Beziehungen im Team.“

Wir bedanken uns bei Eileen Liebig für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fokus auf das Wesentliche 

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saturo complete food

Saturo: Personalisiertes Complete Food reich an Proteinen, komplexen Kohlenhydraten, allen 26 essenziellen Vitaminen und Mineralstoffen

Stellen Sie sich und das Startup Saturo doch kurz unseren Lesern vor! 

Ich habe Saturo 2017 mit meinem ehemaligen Studienkollegen Hannes gegründet, um gesunde und ausgewogene Ernährung so einfach und schnell wie möglich zu machen. Denn Job, Hobbies und Familie unter einen Hut zu bringen, führt oftmals dazu, dass für die richtige Ernährung kaum noch Zeit bleibt, was sich dann langfristig negativ auf alle Bereiche des Lebens auswirkt. Genau diesem Umstand wollten wir mit Saturo den Kampf ansagen. Seitdem konnten wir Saturo erfolgreich auf dem Markt für sogenanntes Complete Food etablieren und gehen hier gerade mit unserer neuesten Innovation, personalisiertem Complete Food, den nächsten Schritt. Dabei bieten wir Kunden auf Basis eines detaillierten Fragebogens genau das richtige Produkt, um ihre individuellen Ziele zu erreichen. 

Personalisierte Ernährung ist für uns wirklich der Gamechanger, um Menschen in ihrer Potenzialentfaltung bestmöglich zu unterstützen. All unsere Produkte enthalten alles, was der Körper braucht: reichlich Proteine, komplexe Kohlenhydrate, alle 26 essenziellen Vitamine und Mineralstoffe, gesunde Fette und Ballaststoffe, im Fall unserer personalisierten Produktlinie angepasst auf die persönlichen Anforderungen. Darüber hinaus halten alle Produkte lange satt und schmecken auch einfach nur lecker! Unsere Produktlinie umfasst derzeit Personalisiertes Saturo in Form von Pulver, fertigen Trinkmahlzeiten, Standard-Pulvern zum Selbstmischen und mehrere Riegel. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Ich liebe es, neues zu erschaffen und alles zu geben, um schwierige Herausforderungen zu meistern, spornt mich an. Die Produktidee für Saturo entstand ursprünglich aus dem persönlichen Produktnutzen für Hannes und mich, als wir beide noch studierten, ich gerade in Boston am MIT, er an der TU in Darmstadt. Ich wollte noch ein ausgewogenes Frühstück vor dem Marathontraining am Morgen, er ein schnelles und einfaches Mittagessen, das ihn danach bei schwierigen Klausuren mit Energie versorgt, anstatt ins “Food-Koma” zu stürzen, wie das bei einer großen Portion Pasta der Fall wäre. Als wir dann gesehen haben, dass es viele Leute gibt, die ähnliche Problemstellungen haben, habe ich mir gedacht, das ist doch die perfekte Gelegenheit, um meine Leidenschaften für das Erschaffen von Neuem und der Herausforderung einer Unternehmensgründung zu verbinden! 

Welche Vision steckt hinter Saturo? 

Wir wollen mit Saturo jedem und jeder die Möglichkeit geben sein bzw. ihr Potenzial voll auszuschöpfen, und dafür ist die optimale Ernährung essenziell. Wir sehen hier einen Riesenhebel, um Menschen bei ihrer Zielerreichung zu unterstützen und ihnen langfristig zu mehr Glück und Wohlbefinden zu verhelfen. Die richtige Ernährung muss nicht kompliziert und mühsam sein! Zusätzlich wollen wir mit unseren lang haltbaren Produkten auch aktiv, dem akuten Problem der Lebensmittelverschwendung Rechnung tragen und somit zur Ressourcenschonung beitragen. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größten Herausforderungen waren sicher die Skalierung von der ersten Handvoll Kunden zu mehreren Tausend aktuell und der Aufbau eines schlagkräftigen Teams. Belastbare und skalierbare Prozesse zu entwickeln war sicher essenziell, damit es einem als Gründer leichter fällt, vom anfänglichen Mädchen für alles in eine gezielt tätige Rolle zu wechseln. Finanziert haben wir uns anfangs durch eigenes Kapital und Business Angels, im Laufe der Zeit sind dann auch noch Food-Investoren wie Square One Foods und aktuell dieses Jahr Biogena hinzugekommen. 

Wer ist die Zielgruppe von Saturo? 

Sich richtig zu ernähren ist meist zeitaufwändig, mit großem Aufwand verbunden und darüber hinaus auch recht komplex, denn was ist überhaupt die richtige Ernährung für mich? Daher ist unsere Zielgruppe im Grunde jeder, dem es ab und zu (oder auch häufiger) an der Zeit für Vor- und Zubereitung der passenden Mahlzeiten mangelt oder der genau diese Frage nach der „richtigen“ Ernährung für die persönlichen Ziele beantwortet und das passende Produkt gleich dazu haben möchte. 

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Mit unserem Personalisierungs-Ansatz heben wir als Erste den ganzen Complete Food Markt auf die nächste Stufe. Denn wir alle sind verschieden, mit individuellen Bedürfnissen und Zielen, und genau dem sollte auch unsere Ernährung Rechnung tragen. Mit personalisiertem Complete Food liefern wir damit den 

Treibstoff, der uns hilft, unser Bestes zu geben, für unsere persönlichen Ziele, so unterschiedlich diese auch sein mögen. Manche möchten sich vielleicht einfach generell gesünder ernähren, andere vielleicht abnehmen und wieder andere vielleicht die sportliche Leistungsfähigkeit erhöhen. Genau diese Vielfalt wollen wir abdecken. Unsere Produkte enthalten alle Nährstoffe, die der Körper braucht, sättigen lange und schmecken einfach super! Die Vorteile liegen in der schnellen und unkomplizierten Verfügbarkeit einer ausgewogenen Mahlzeit, die mich mit allem versorgt, um meinen Tag bestmöglich zu gestalten und das auf Wunsch sogar auf mich abgestimmt. 

Saturo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Unser Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich mit unseren Produkten zu unterstützen und Marktführer im Bereich personalisierter Ernährung zu werden. Um das ganze noch besser und umfassender zu tun, haben wir noch einige Ideen im Köcher. Unter anderem wollen wir unsere physischen Produkte um eine digitale Komponente ergänzen, um Kunden noch ganzheitlicher zu versorgen und sie mit allem auszustatten, um ihr ganzes Potenzial zu entfalten. Darüber hinaus haben wir auch noch einige weitere Produktideen im Kopf und wollen die internationale Expansion ebenfalls vorantreiben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? Für mich ganz klar: 

Fokus auf das Wesentliche – es gibt jeden Tag gefühlt 100 neue Ideen und Möglichkeiten, in die man Zeit und Geld investieren könnte, gerade im Startup ist man aber meistens nicht derart mit diesen beiden Ressourcen ausgestattet, um alles gleichzeitig anzugehen, daher besser auf die wesentlichen Punkte konzentrieren und diese konsequent umsetzen.

Team – der Aufbau eines schlagkräftigen Teams ist essenziell, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen und gerade wenn das Team am Anfang klein ist, hat natürlich jeder besonderen Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens, daher auch mal lieber mehr Zeit bei der Auswahl investieren.

Am allerwichtigsten: Passion for what you do! – Ein Unternehmen zu gründen, erfordert viel harte Arbeit und ist nicht immer leicht, da ist es meiner Meinung essenziell wirklich Leidenschaft und Spaß an dem zu finden das man tut. 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Man braucht ein Team, auf das man sich verlassen kann

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CARDIOGO

CARDIOGO: Zuverlässige kardiologische Betreuung und Beratung mit 24/7 Service ohne Wartezeit weltweit

Stellen Sie sich und das Startup CARDIOGO doch kurz unseren Lesern vor! Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin Partner des Cardiologicum Hamburg. Wir wurden vor ungefähr zehn Jahren von BMW angefragt, ob wir eine telemedizinische kardiologische Lösung für deren Navigationssystem entwickeln könnten. Das hat mich sofort fasziniert.

Welche Vision steckt hinter CARDIOGO?

Das deutsche Gesundheitswesen steht im internationalen Vergleich hervorragend da. Trotzdem und/oder gerade deshalb benötigen Patienten in diesem Dschungel einen Service, der sie im Notfall leitet. Stichwort Navigation im Gesundheitswesen. Dies gilt vor allem für Herzpatienten, da deren Erkrankungen akut lebensgefährlich sein können und ohne Zeitverzögerung medizinisch behandelt werden müssen. Ein digitaler Service wie CARDIOGO kann diesen Menschen einen 24/7 weltweiten Service bieten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Von der Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung ist es ein sehr langer Weg. Das verlangt unglaublichen Willen, Ausdauer und Leidensfähigkeit / Resilienz. Gleichzeitig benötigt man ein Team, das gut zusammenpasst und sich entsprechend thematisch ergänzt.

Die Proof of Concept Phase wurde komplett selbst finanziert. Seit dem Neustart 2021 haben wir einen Investor als weiteren Partner gewinnen können.

Wer ist die Zielgruppe von CARDIOGO?

Patienten mit Herzerkrankungen wie Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche sowie Patienten mit einem hohen Risiko für diese Erkrankungen.

Wie funktioniert CARDIOGO? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

CARDIOGO-Mitglieder legen sich eine digitale Gesundheitsakte an und benötigen ein mobiles EKG Gerät, das für die EKG Dokumentation CE zertifiziert ist, wie beispielsweise eine Apple Watch/ Withings . So können sie bei unklaren Herzbeschwerden 24/7 weltweit ein EKG aufzeichnen. Das können sie mit einem Klick an ihre CARDIOGO-Akte senden. Mit einem Klick via CADDIOGO-App können sie dann entweder den hinterlegten Vertrauensarzt anrufen, oder wenn der aktuell nicht verfügbar ist, einen deutschen Kardiologen in Bereitschaft. 

Diese Ärzte können nach Annehmen des Calls mit einem Klick im betreffenden CARDIOGO-Account die digitale Gesundheitskarte öffnen, die Daten einsehen und den Patienten medizinisch beraten. Liegt ein Notfall vor, wird der Patient aufgefordert umgehend einen Notarzt zu bestellen. Wenn kein relevantes Problem vorliegt, kann Entwarnung gegeben werden. Liegt eine medizinische Diagnose vor, die zwar relevant ist, aber keinen Notfall darstellt, wird dem Patienten empfohlen, kurzfristig eine kardiologische Praxis seines Vertrauens aufzusuchen. CARDIOGO unterstützt dann bei der schnellen Terminvereinbarung. Zusätzlich stellt CARDIOGO den Mitgliedern maßgeschneiderte medizinische Informationen zu den gestellten Diagnosen zur Verfügung.

Vorteile: Betroffene entscheiden, wann sie ohne Zeitverzögerung eine kardiologische Beratung erhalten. In der klassischen Versorgung entscheiden die Ärzte über die Terminvergabe. Das System reduziert Überversorgung wie beispielsweise nicht notwenige Krankenhaus-Einweisungen und Notarzteinsätze und auch Unterversorgung durch möglicherweise schnellere Terminvereinbarung beim Kardiologen. So werden Kosten reduziert und Ressourcen geschont. Die betroffenen Personen sind mit ihren Ängsten in unklaren kardiologischen Situationen nicht mehr allen auf sich gestellt im Sinne einer psychokardiologischen Intervention.

Unterscheidung zu anderen Anbietern: Die Bedienbarkeit für Patienten und Ärzte ist absolut intuitiv. Patienten können den Arzt ihres Vertrauens festlegen. Zuverlässiger 24/7 Service ohne Wartezeit.

CARDIOGO, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Angestrebt wird die Regelversorgung für alle Patienten mit entsprechender Indikation.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Man muss brennen für das Thema.

Es dauert alles länger als geplant und wird teurer als geplant.

Man braucht ein Team, auf das man sich verlassen kann.

Wir bedanken uns bei Dr. Jens Beermann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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