Dienstag, März 17, 2026
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Nicht aufgeben und das richtige Team an Bord holen

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eora
eora Fotoshooting Foto: Kolarik Andreas 21.11.2022

Eora Hörschmuck möchte Menschen mit Hörverlust dazu ermutigen, sich die Hilfe zu suchen, die genau zu ihnen passt

Stellen Sie sich und das Startup Eora doch kurz unseren Lesern vor!

Eora entstand durch einen Patentkauf des Investors. Wir haben dabei alles neu gemacht: Die Hörtechnik, den Schmuck und den Ansatz, denn es geht uns vor allem um Endkundenzentrierung. Eora Hörschmuck möchte Menschen mit Hörverlust dazu ermutigen, sich die Hilfe zu suchen, die genau zu ihnen passt. Deshalb sehen wir uns als ein Lifestyle-Produkt, das mediznische Anforderungen erfüllt.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Eora ist heute als Corporate Start-Up im Rahmen eines ersten Markt Pilot-Ansatzes eine Business Unit und nutzt den bestehenden Rahmen des Investors im bestmöglichen Sinne. Wir fokussieren uns darauf, die Vorteile aus dieser Zusammenarbeit für Eora zu nutzen, ohne die Strukturen eines Traditionsunternehmens anzunehmen. Es war klar, dass wir das Start-Up in München positionieren und haben dafür den Standort am „Campus der Ideen“ als Inkubation-Hub gewählt. 

Welche Vision steckt hinter Eora?

Wir möchten Eora analog zum Werdegang der Brille zu einem Lifestyle Accessoire entwickeln. Die Vielzahl der Menschen, die sich bis heute bei einer Hörbeeinträchtigung nicht helfen lassen zeigt, dass der Markt neu gedachte und wirklich innovative Ansätze braucht – denn über 60% der hörbeeinträchtigten Menschen können heute nicht über die bestehenden Lösungen angesprochen bzw. gewonnen werden. Es braucht Mut, Bereitschaft und den Willen aller Markt-Beteiligten anders zu denken und zu agieren. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eora ist bis heute als Corporate Start-up durch die Mittel des Investors finanziert. Nun streben wir an, die Grundlagen zu schaffen, um auf eigenen Beinen zu stehen und uns erfolgreich am Markt zu positionieren. Die besondere Herausforderung in der Gründungsphase war und ist, ein Produkt, dass außerhalb unseres Erfahrungsbereichs liegt, zu verstehen und schnell marktfähig zu werden – und das als zugelassenes Medizinprodukt, was auch ins Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen wird, damit Eora für seine Träger:innen durch die Krankenkassen finanzielle Unterstützung erlangt.

Wer ist die Zielgruppe von Eora?

Die Zielgruppe von Eora sind alle Menschen, die gerne Schmuck tragen und modebewusst sind. Dazu müssen sie noch gar nicht von Hörverlust betroffen sein. Durch die Vielseitigkeit des Schmucks sprechen wir alle Menschen an, die dann wiederum als Multiplikatoren für Menschen mit einer leichten bis mittelgradigen Hörbeeinträchtigung fungieren. Viele Personen mit Hörverlust können sich mit den aktuell am Markt angebotenen Produkten nicht anfreunden, denn sie passen nicht zu ihnen oder sie fühlen sich durch diese stigmatisiert. Eora möchte diese Lücke schließen und dabei ein möglichst natürliches Hören ermöglichen. 

Wie funktioniert Eora? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Eora vereint Hörtechnik mit Fashion. Die Wechselschmuckstücke ermöglichen es, den Träger:innen zu jedem Anlass die perfekte Hörunterstützung genau nach ihrem Geschmack zu bieten. Mit immer neuen Designs wächst dann auch die Auswahl des Schmucks, in den unsere Technik eingelegt wird. Damit bleiben unsere Träger:innen flexibel und müssen sich nicht auf ein Design festlegen. Wir unterscheiden uns vom Wettbewerb durch unser einmaliges Kauferlebnis. Die zukünftigen Träger:innen erhalten von den Fachhandelspartnern nicht nur eine kompetente Beratung zu einem medizinischen Thema, sondern auch ein positives Einkaufserlebnis. Denn ähnlich wie bei einer Brille suchen sie sich genau das Design aus, das zu ihnen passt. Die Technik funktioniert für den Endkunden dann einfach, ohne große Entscheidungsfindung. 

Eora, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sehen uns mit einem größeren Schmuck-Sortiment, einem eigenen Schmuck-Online Shop und einer Listung in ausgewählten Schmuckgeschäften. Wir möchten mehr Farben, mehr Formen und mehr Designs anbieten. Nicht nur für Ohrstecker, sondern auch Ketten, Armbänder und Ringe. Und wir möchten damit eine internationalere Distribution in andere europäische Länder mit einem engmaschigeren Partnernetz erreichen. Ziel ist der Ausbau unserer Handelspartnerschaften mit Partnern, die sich für Eora engagieren und einen längeren Customer-Lifecycle mit positiver Besetzung umsetzen möchten. Doch vor allem wünschen wir uns glückliche Endkunden, die sich mit Eora identifizieren und so ihrer Hörbeeinträchtigung mit positiver Einstellung entgegentreten. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Vom Endkunden her denken
  • Den Handel mit einfachen Ansätzen mitnehmen aber die eigenen Überzeugungen nicht über Bord werfen
  • Nicht aufgeben und das richtige Team an Bord holen

Fotocredit/Fotograf: Kolarik Andreas

Wir bedanken uns bei Alexander Hecker für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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Assemblio

Assemblio Montageplanung durch den Einsatz von KI und Gamification

Stellen Sie sich und das Startup Assemblio doch kurz unseren Lesern vor!

Assemblio ist die erste Revolution der Montageplanung seit CAD.

Jede Baugruppe muss für jedes Produkt geplant werden. Die Montageplanung erfordert jedoch Expertenwissen und ist heute noch extrem zeit- und kostenintensiv. Mit Assemblio ist die Montageplanung nun für jedermann möglich. Durch den Einsatz von KI und Gamification sind selbst unerfahrene Anwender 92% schneller als Experten mit aktuellen Lösungen. Assemblio bietet erstmals die Möglichkeit, Baugruppen assistiert zu planen und verbindliche Dokumente automatisch zu generieren.

Zusammengefasst: Die Revolution in der Montageplanung durch KI und Gamification!

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich selbst durfte in meiner Vergangenheit in der Konstruktion arbeiten und Montagepläne erstellen. Das ist eine wirklich nervenaufreibende und zeitintensive Arbeit. In meiner Dissertation am Fraunhofer IPA hatte ich die Chance das zu ändern und nach einer Lösung zu forschen. Es war schon fast persönlich.

Während dieser Zeit haben sich plötzlich immer mehr Unternehmen bei mir gemeldet und mir mitgeteilt, dass auch Sie dieses Problem haben.

Das war für mich der Auslöser endlich etwas Großes zu bewirken und den Produktentwicklungsprozess der Zukunft mitzuformen.

Welche Vision steckt dahinter?

Ähnlich wie CAD heute nicht mehr aus der Konstruktion wegzudenken ist, ist es mein Traum, dass Assemblio nicht mehr aus der Montageplanung wegzudenken ist. Ich will, dass Assemblio der erste echte Standard zur Planung von Produktionsprozessen wird!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Lösung zu unser Idee ist das Ergebnis meiner Forschung zur Dissertation in der Fraunhofer-Gesellschaft. Begonnen hat es mit Prototypen und ersten Demos. Mit der Zeit wurde unser System immer intelligenter und wir konnten unsere Rechenzeiten massiv reduzieren. Nachdem sich die Kundenanfragen häuften haben wir uns entschieden, uns auf die Gründungsförderung „EXIST Forschungstransfer“ zu bewerben.

Die Euphorie war große als wir diese auch gewonnen haben. Somit wurden wir in den ersten 18 Monaten von der Fraunhofer-Gesellschaft und dem BMWK finanziert. Aktuell laufen bei uns Pilotprojekte bei unterschiedlichsten Unternehmen und verschieden Branchen. Im Rahmen dieser Projekte wird Assemblio im Alltagsgeschäft auf Herz und Nieren geprüft und optimiert. Die ersten finalen Rollouts sind auf Q2/23 datiert. Hier startet damit auch der offizielle Vertrieb von Assemblio.

Wer ist die Zielgruppe ?

Jedes produzierende Unternehmen, dass eine Montage planen muss. Daher jedes Unternehmen, dass Produkte anbietet, die vorher montiert werden müssen. Beispielsweise Autositze, Computer, Möbel, Smartphones, Pumpen, Motoren und vieles mehr.

Besondere Unternehmen die sehr präzise Anleitungen benötigen, wie Medizinprodukte, oder Unternehmen mit sehr komplexen Produkten, wie Komponenten- und Anlagenhersteller, profitieren stark von Asemblio.

Wie funktioniert Assemblio? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ausgangspunkt der Montageplanung ist das CAD-Modell. Doch anders als heute machen wir keine Screenshots, sondern analysieren die Modelle mit einer KI und leiten daraus Montagepläne ab. In einem anschließenden Schritt können die Nutzer noch Informationen wie Drehmomente oder Montagehinweise ergänzen. Auf diese Weise können wir über 90 % schneller sein als aktuelle Lösungen oder potenzielle Wettbewerber.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren soll Assemblio sich zum Standard der Montageplanung entwickelt haben. Unsere Unternehmen sollen sich kaum noch vorstellen können wie die Montage vorher geplant wurde und glücklich sein über die Lösung heute.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nehmt so früh wie möglich Kundenkontakt auf, sammelt Feedback und bringt Unternehmen dazu eure Lösung zu erproben. Das resultierende Feedback ist mehr wert als jede Sonderentwicklung am Wochenende.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Assemblio

Kontakt:

Assemblio GmbH
Ziegeleistraße 10
D- 71384 Weinstadt

www.assemblio.de
alexander.neb@assemblio.de

Ansprechpartner: Alexander Neb

Social Media:
LinkedIn
Youtube

Behandle andere Menschen stets auf Augenhöhe

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snagy

Die Gründerinnen von SNAGY, schadstofffreie Produkte für Babys und Kinder, waren in 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup SNAGY doch kurz vor! Wie ist die Idee zu SNAGY entstanden?

Wir heißen Sandra und Doris, sind seit ca. 10 Jahren befreundet und wohnen beide jeweils mit unseren Familien im nördlichen bzw. südlichen Niederösterreich. Wir sind die Gründerinnen von SNAGY und freuen uns, euch unser Start Up vorzustellen. Der Grundstein für SNAGY wurde 2020 gelegt, als ich, Sandra, 2020 Mama wurde.

Damals habe ich eine Bettschlange für das Gitterbett meiner Tochter bestellt. Beim Auspacken schlug mir ein chemischer Geruch entgegen. Ich dachte vorerst an einen Lagerungsfehler des Herstellers. Vielleicht war die Bettschlange dort feucht geworden und schimmelte? Ich reklamierte und bekam als Antwort: „ Der Geruch ist normal, er verfliegt nach ein paar Tagen von allein.“ Ich war fassungslos. Chemiegeruch, der als normal dargestellt wird? DEM wollte ich meine Tochter nicht aussetzen.

Danach hatte ich die Idee, selber einen kuscheligen Sitzsack zu machen. Wichtig war mir natürlich, dass er schadstofffrei und die Materialien absolut unbedenklich sind. Ich erzählte meiner Freundin Doris von der Idee. Sie ist auch Mama und war begeistert.  Wir haben überlegt, wie man die Gefühle und Eigenschaften, welche wir mit unserer Marke  vermitteln wollen und selber verbinden, in einem Wort  zusammenfassen kann.

Das erste und einprägsamste  Bild und Gefühl, das wir damit in Worte fassen konnten, war „kuscheln“. Das englische Wort dafür ist „to snuggle“, so entstand davon die Fantasieform „SNAGY“. Da wir Produkte für Kinder erschaffen, war es uns außerdem wichtig, dass auch die Kleinsten den Namen bereits aussprechen können. SNAGY ist klar, einprägsam und leicht zu merken.

So war die Idee „SNAGY“ geboren. Zur tatsächlichen Firmengründung kam es schlussendlich im Jahr 2022.

Welche Vision steckt hinter SNAGY?

Mit SNAGY hat man ein Produkt, dem man vertrauen kann. Nachhaltigkeit, schadstofffreie, zertifizierte und recycelte Materialien bilden die Basis, den Grundstein von SNAGY. 

Wir stehen für Transparenz und Vertrauen. SNAGYprodukte begleiten von Geburt an. Die sanften und optisch ansprechenden Pastellfarben ergänzen sich optimal, fügen sich für Kind und auch Erwachsene angenehm  in die Wohnumgebung ein und können mit jedem der SNAGYprodukte ergänzt werden. Mit SNAGY wollen wir uns als liebevolle Marke etablieren, welcher man vertrauen kann und jungen Menschen schadstofffreie Artikel und Accessoires zugänglich machen, welche von Geburt an begleiten.

Wer ist die Zielgruppe von SNAGY?

Unsere Zielgruppe sind all jene, denen die Thematik von schadstofffreien und nachhaltigen sowie hochwertigen Produkten am Herzen liegt.

Unsere schönsten Erlebnisse und wichtigsten Parameter  sind die zahlreichen tollen Feedbacks unserer Kunden und Kundinnen. Jedes  Foto mit unserem SNAGY –Kuschelwal, welches uns zugeschickt wird, erfüllt uns mit Freude und unendlichem Stolz. Mit SNAGY hat sich eine wundervolle und familiäre Community entwickelt. Wir genießen jedes persönliche Gespräch und freuen uns, da sehr viele Kunden nach dem ersten SNAGY Produkt auch noch weitere erwerben. Leider können wir nicht mehr jedes Paket persönlich zustellen, das haben wir immer sehr genossen. Doch der persönliche Kontakt wird uns immer wichtig sein. Besonders berührend ist es für uns, wenn ein Geburtserinnerungskissen bereits wenige Stunden nach der Geburt des Babys bestellt wird. Da wissen wir, da gibt es jemanden, der unbedingt unser SNAGY –Kissen haben wollte und sich  schon vor der Geburt dafür entschieden hat. Ein größeres Kompliment kann man nicht bekommen!

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Mit der Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ wurde ein seriöses Format geschaffen, welches es einem ermöglicht, ein Millionenpublikum zu erreichen. Viele Menschen unterschiedlichen Alters fiebern wöchentlich mit den neuen Start Up´s mit und haben die Möglichkeit, die Entwicklung einer Firma zu beobachten. Der Gedanke berührte uns, dass uns nach dem Auftritt viele Menschen folgen und uns auf unserem weiteren Lebensweg begleiten. Wir wollen mit SNAGY viele Menschen erreichen und SNAGY bekannter machen. Derzeit führen wir spannende und vielversprechende Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern und Interessenten aus dem Bereich von Kinderhotels, Hebammenpraxen und Spielzeuggeschäften.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben unzählige Male unseren Pitch umgeschrieben, umgetextet, abgestoppt, gekürzt. Was im Fernsehen einfach aussieht, ist in Wirklichkeit ein 2-minütiges knackiges Programm, das gut abgestimmt werden muss. 2 Minuten sind eine sehr kurze Zeit, um die wichtigsten Botschaften zu transportieren.

Als wir endlich zufrieden waren, haben wir unsere Parts beim Autofahren, beim Duschen, ja sogar beim Sport einstudiert und trainiert. Natürlich haben wir uns auch intensiv auf mögliche Fragen der Investoren vorbereitet. Doch im Endeffekt bleibt in der tatsächlichen Situation der Aufzeichnung doch noch viel Spielraum, um individuell und situativ auf die Fragen eingehen zu können.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie? Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf SNAGY aufmerksam werden?

Es ist uns bewusst, dass das nicht selbstverständlich ist. Wir fühlen uns extrem geehrt, dass das Potential und unsere Leidenschaft für SNAGY erkannt wurden.

Dieser Auftritt ist eine einmalige Chance und bestätigt uns, auf unserem Weg zu bleiben, diesen Weg weiterzugehen und SNAGY für möglichst viele Menschen bekannt und zugänglich zu machen. Natürlich ist es zudem auch eine große Chance, dass mögliche Investoren und zukünftige Kooperationspartner auf SNAGY aufmerksam werden und den Weg mit uns gehen möchten.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir haben uns im Vorfeld auf keinen Investor festgelegt, da jede und jeder Einzelne seine Vorteile, Erfahrungen, Kontakte und Ideen einbringen kann. Generell waren wir für alle Gespräche offen und freuten uns über regen Austausch mit Menschen, die unsere Werte teilen. Eine Zusammenarbeit können wir uns generell mit Menschen vorstellen, die ebenso wie wir mit Herzblut an und mit SNAGY arbeiten und diesen Weg gemeinsam mit uns gehen wollen. 

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Wir bitten um Verständnis, dass wir zum jetzigen  Zeitpunkt  noch keine Auskunft darüber geben dürfen. Aber so viel sei verraten: Es wird spannend! Derzeit führen wir spannende und vielversprechende Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern und Interessenten aus dem Bereich von Kinderhotels, Hebammenpraxen und Spielzeuggeschäften.

SNAGY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind voller Vertrauen, dass wir unseren Weg gehen und mit SNAGY eine qualitativ hochwertige und liebevolle österreichische Marke am nationalen und internationalen Markt etablieren werden. Unser Ziel ist es, dass unsere SNAGY Produkte noch vielen Menschen Freude bereiten und viele neue Erdenbürger auf ihrem Lebensweg begleiten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wenn du an deine Idee glaubst, dich damit intensiv auseinandergesetzt hast und dich damit identifizierst: Halte daran fest, glaub an dich und deine Idee! Es wird in deinem Leben immer Menschen geben, die es dir nicht vergönnen, dich unterschätzen, deine Ideen lächerlich machen und deinen Weg blockieren. Lass dich nicht von ihnen abbringen, vertraue auf den Rat von guten Freunden, mit welchen du auch über andere Themen sprechen und ihre Meinung schätzen würdest. 

Akzeptiere jedoch auch, dass tatsächlich nicht jeder deine Idee/Produkt gut finden wird. Geschmäcker und Menschen sind unterschiedlich und machen die Würze des Lebens aus. Selbst Blockbuster gefallen nicht jedem, jeder beliebte Schauspieler hat Kritiker und „Hater“. 

Bleibe dir und deinen Werten treu. Nur wenn du authentisch bist, kannst du zu 100% hinter deine Idee und deinem Produkt stehen und andere Menschen dafür begeistern. Wenn dich etwas an deiner Idee oder dem Produkt stört, dann ändere es.

Behandle andere Menschen stets auf Augenhöhe, egal ob Investor, Paketbote oder Kunde. Jede Person hat ihre Funktion, ihren Wert, ihre unentbehrliche Rolle, ohne die eine Firma nicht funktionieren würde. Nichts ist fruchtbarer als ein freundschaftliches Arbeitsklima, nichts ist wertvoller als dankbare Kunden und positives Feedback, welches die Basis für deinen weiteren Erfolg bildet.

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TWAICE Analytiksoftware Team Bild

TWAICE Analytiksoftware für die Batterie Simulation und Datenanalyse

Stellen Sie sich und das Startup TWAICE doch kurz unseren Lesern vor!

Elektrifizierung ist der vielversprechendste Weg, um die Mobilitäts – und Energiebranche zu dekarbonisieren. Hierfür werden in den nächsten Jahrzehnten in großem Umfang Batterien für die Energiespeicherung im z.B: Elektroauto oder Stromspeicher für das Energienetz benötigt. TWAICE unterstützt die betroffenen Unternehmen mit digitalen Werkzeugen, um zum einen diese Batterien langlebig und sicher zu designen sowie auch einen risikolosen sowie langen Betrieb durch Überwachung und Optimierung zu ermöglichen.

TWAICE hat sich hierfür auf eine Analytiksoftware für die Batterie Simulation und Datenanalyse spezialisiert, die auf einer einzigartigen Kombination von fundiertem Batterie-Expertenwissen und künstlicher Intelligenz basiert. Die Analytiksoftware ermöglicht nicht nur TWAICE-Produkte, sondern dient auch als Basis für Kunden- und Partnerlösungen, welche die Lebensdauer, Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit der Batterien erhöhen wollen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Michael und ich promovierten gemeinsam am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik an der TU München im Bereich Batterietechnologie. Die Leistung von Batterien nimmt über die Lebenszeit ab, wenn diese die Anforderungen in eine Elektroauto nicht mehr erfüllen können, dann können diese immer noch in Stromspeichern mit weniger Beanspruchung betrieben werden. Batterielebensdauer, – sicherheit und leistung sind die technischen Herausforderungen, die hierfür gelöst werden müssen.

Im Laufe unserer Forschung und Zusammenarbeit mit Industriepartnern, darunter einige der größten deutschen Autohersteller, stellten wir fest, dass es keinen geeigneten Ansatz zur Bestimmung des aktuellen Gesundheitszustandes und der Restlebensdauer auf dem Markt gab. Zudem gab es kein Unternehmen, welches sich darauf fokussiert digitale Werkezeuge für den Markthochlauf der Batterieindustrie zu entwickeln. So programmierten wir die cloud-basierte Batterieanalytik als logischen nächsten Schritt und gründeten TWAICE als eigene Firma aus.

Welche Vision steckt hinter TWAICE?

Batterien sind der wichtigste Baustein auf dem Weg zu einer emissionsfreien Mobilität und grünen Energieerzeugung. Ohne sie sind weder Elektrofahrzeuge noch stabile Stromnetze möglich. In 2021 wurden global 300GWh produziert und in 2030 werden es 6500GWh sein – 20x in 10 Jahren. Jedoch kommen mit Batterien auch diverse Herausforderungen auf Hersteller und Betreiber zu, wenn es um Risiken wie Zuverlässigkeit, Sicherheit, Rohstoffverfügbarkeit und Haltbarkeit oder finanzielle Themen wie Garantien geht. Mit TWAICE ist es möglich diese Risiken signifikant zu minimieren und schnellere Optimierungen vorzunehmen. So kann das gesamte Potential von Batterien genutzt werden und damit auch die Energie- und Mobilitätswende erheblich beschleunigt werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das Spannende beim Ausgründen ist, dass man bereits eine Technologie und wie in unserem Fall auch erstes Kundeninteresse hat. Man muss nun diese Technologie in einen konkreten Lösungsraum bringen und konkrete Kundenprobleme lösen. Hier die Forschung hinter sich zu lassen, ein Produkt zu entwickeln, dass Kundenprobleme löst und mit dem sich Geld verdienen lässt, ist sicherlich eine interessante Transformation. Wir haben von vorneherein auf Venture Capital als Finanzierung gesetzt und konnten hier immer zu guten Bedingungen Geld einsammeln. In Summe sind das bereits 75 Millionen USD von VCs aus Europa und den USA.

Wer ist die Zielgruppe von TWAICE?

Wir haben mehrere verschiedene Zielgruppen: Zum einen sind da die Entwickler von Batterien beziehungsweise Batteriesystemen in Fahrzeugen oder stationären Speichern. Darüber hinaus adressieren wir auch die Betreiber von Energiespeichern und Elektrofahrzeugen, sowohl auf Herstellerseite, also im After-Sales, als Betreiber, also Flottenmanager beziehungsweise Asset Manager. Letztes Jahr haben wir dann noch ein gemeinsames Unternehmen mit dem TÜV Rheinland die Batterie Quick Check GmbH gegründet, um unsere Technologie auch in Autowerkstätten oder bei Leasingrückläufern einzusetzen.

Wie funktioniert TWAICE? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Im Kern steckt hinter unserer Software und den Werkzeugen ein digitaler Zwilling einer Batterie, der über die letzten 10 Jahre aufgebaut wurde. Dieser spiegelt das elektrische, thermische und Alterungsverhalten der Batterie wider. Die aus der realen Batterie gewonnen Daten werden kontinuierlich mit dem Verhalten des digitalen Zwillings abgeglichen, dadurch kann Abnutzung bestimmt werden aber auch Ausreißer und Anomalien identifiziert werden. Zudem können wir den digitalen Zwilling nutzen, um in die Zukunft zu schauen, um z.B. Restlebensdauer, Sicherheit zu prognostizieren und auch verbesserte Nutzungsbedingungen abzuleiten.

TWAICE ist hierbei Marktführer und hat als erstes Unternehmen in Europa und USA diese Technologie kommerzialisiert. Die Vorteile für unsere Kunden sind enorm und reichen von schneller, bessere Batterien zu bauen bis hin zu profitablerer und längeren Betrieb.

TWAICE, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen die Energiewende beschleunigen und sind aktuell auf einem sehr starken Wachstumspfad, insbesondere beim Kundenwachstum und den werden wir fortsetzen. Bereits jetzt sehen wir, dass der US-amerikanische Markt für uns immer wichtiger wird. Ich bin überzeugt, dass wir in fünf Jahren unseren Weg als Marktführer der Batterieanalytik fortgesetzt haben und weltweit Kunden bedienen werden und einen Großteil der weltweiten Batterien analysieren. Ziel ist es einen globalen Champion in unserer Nische aufzubauen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Suchen Sie die Interaktion mit den Kunden. Offene Fragen werden schneller beantwortet und die Kunden sind in der Regel bereit, mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um Ihre Lösung zu verbessern. 2. Schaffen Sie Alternativen. Machen Sie sich nicht von einer Person oder einem Unternehmen abhängig, sei es ein Kunde, ein Investor oder ein Mitarbeiter. Auf diese Weise sind Sie in einer viel stärkeren Verhandlungsposition. 3. Finden Sie das richtige Gleichgewicht: Technologie und Geschäft gehen Hand in Hand, und das sollte auch Ihr Team tun. Halten Sie Ihr Team im Gleichgewicht und vernachlässigen Sie nicht einen Teil des Unternehmens zugunsten eines anderen.

Wir bedanken uns bei Dr. Stephan Rohr für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Nur wer seinen Markt kennt, kann erfolgreich sein

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biconex Kunststoffgalvanik team bild köpfe

Biconex entwickelt umweltfreundliche Verfahren für die Kunststoffgalvanik

Stellen Sie sich und das Startup Biconex doch kurz unseren Lesern vor!

Die Biconex GmbH entwickelt neue umweltfreundliche Verfahren für die Kunststoffgalvanik. Der Fokus liegt dabei auf der Vorbehandlung von Kunststoffen, die bislang nicht oder nur mit hochgiftigen Chemikalien beschichtet werden konnten. Wir beschichten vor allem Bauteile für technische Anwendungen wie Abschirmungen oder Hochfreqenzantennen. Neben Beschichtungsdienstleistungen bieten wir auch Entwicklungsdienstleistungen an und sind auch offen für die Lizenzvergabe unserer Verfahren.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wenn man in der Wissenschaft und Technik etwas für die Gesellschaft beitragen will, dann muss man auch dafür sorgen, dass neue Entwicklungen in der Gesellschaft ankommen. Das kann man am besten in einem Unternehmen, vor allem einem, das man selbst gegründet hat.

Welche Vision steckt hinter Biconex?

Auf der Suche nach immer smarteren Produkten dürfen wir den ganzheitlichen Ansatz nicht aus dem Auge verlieren. Besser bedeutet in Zukunft auch mit weniger Energie, weniger Ressourcen und die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Produkts. Für immer komplexere Produkte ist das eine Herausforderung, der wir uns stellen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größten Herausforderungen waren bisher die Veränderungen auf den Märkten, auf die wir kaum Einfluss haben. Geholfen hat uns dabei ein treuer und geduldiger Investor.

Wer ist die Zielgruppe von Biconex?

Unsere Zielgruppe sind Industriekunden, die Metallbauteile, vor allem Gehäuse, durch leichtere und komplexere metallisierte Kunststoffbauteile ersetzen wollen

Wie funktioniert Biconex? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Hauptumsatzquelle für Biconex ist die eigene Fertigung von Metallbeschichtungen auf Spezialkunststoffen mit Hilfe unserer vollautomatischen Beschichtungsanlage. Unsere Alleinstellung liegt vor allem in unseren eigenen chrom(VI)-freien Verfahren und in der Möglichkeit, diese Nischen bei Stückzahlen bis zu einigen 100.000 pro Jahr zu bedienen.

Biconex, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Noch erfolgreicher als heute.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1) Nur wer seinen Markt kennt, kann erfolgreich sein
2) Niemand mag Innovationen, denn sie bedeuten vor allem Risiken, auch wenn in der Werbung immer etwas anderes behauptet wird.
3) Jemanden trotzdem von einem neuen Produkt zu überzeugen dauert immer viel länger, als man denkt

Wir bedanken uns bei Jürgen Hofinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Habt den Mut neue Wege zu gehen und Fehler zu machen

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Volummi

Nadine und Marcel Stiller die Gründer von Volummi, innovatives Volumen-Haargummi, waren am 24. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Volummi doch kurz vor!

Wir sind Nadine und Marcel Stiller, das Gründerpaar von Volummi, einem innovativen Beauty Startup aus München. Unser erstes eigens entwickeltes Produkt Volummi Volumen Haargummi zaubert im Handumdrehen mehr Volumen in den Pferdeschwanz, ganz ohne zusätzlich benötigtes Volumentool. 

Die Haare werden hierbei nicht an einem Punkt zusammengedrückt, wie bei herkömmlichen Haargummis, sondern gleichmäßig im äußeren Ring verteilt. Der Hohlraum in der Mitte bleibt aufgrund des geschützten Designs frei und genau das ist das Geheimnis des Volumeneffekts.

Nicht nur Volumen und Tragekomfort, sondern auch die besondere Langlebigkeit hatten wir im Fokus bei der Produktentwicklung. Wir haben beide Expertise im Fashion-und E-Commerce Bereich. 

Da wir hautnah mitbekommen haben, wie viel jedes Jahr verschwendet und vernichtet wird, weil Trends sich ändern oder die Haltbarkeit der Produkte einfach nicht gegeben ist, hat sich unser eigenes Kaufverhalten stark verändert. Wir lieben qualitativ hochwertige Produkte, mit denen wir lange Freude haben. Mit weniger geben wir uns heute nicht mehr zufrieden. Unsere KundInnen sollen hochwertige Produkte kaufen können, die zeitlos schön sind und besonders langlebig.

Zudem sind für uns regionale Produktion und Verpackung, beste Qualität & faire Arbeitsbedingungen genauso ein Thema wie Etwas zurückzugeben. Aus diesem Grund wird für jeden verkauften Volummi ein Baum gepflanzt.

Wie ist die Idee zu Volummi entstanden?

Es fing damit an, dass mir (Nadine) selbst viele Haare ausgegangen sind, nachdem ich hormonelle Verhütungsmittel abgesetzt habe. Die Haare wurden immer dünner und es hat kein einziger Haargummi mehr so richtig gehalten. Der Pferdeschwanz sah sehr dünn aus und mit gängigen Volumentools oder faltbaren Haargummis und Haarspangen bin ich leider nicht zurechtgekommen.

Mein Wunsch war ein perfekter Haargummi, der ganz von selbst mehr Volumen kreiert. Dann hatte ich (Marcel) eine Idee, wie wir das umsetzen können und habe aus einer Karton-Schokoriegelverpackung zwei Streifen ausgeschnitten und den allerersten Prototypen für meine Frau gebastelt. Damit sind wir dann in München zu einer 3D-Druckerei. So fing die ganze Reise an.

Mit dem Feedback unserer KundInnen und verschiedenen ExpertInnen haben wir so lange verschiedene Materialien, Designs, und Verschlüsse getestet, bis wir alle Wünsche erfüllen konnten.

Welche Vision steckt hinter Volummi?

Unsere Vision ist es, die Hair Beauty Industrie zu revolutionieren mit genialen Produkten, welche unseren KundInnen ein Stückchen mehr Selbstvertrauen schenken. Denn Schönheit ist ein Gefühl.

Wer ist die Zielgruppe von Volummi?

Überwiegend KundInnen mit dünnem bis normalem Haar, welche sich mehr Volumen und Style für Ihre Frisur wünschen und Wert auf beste Qualität legen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Wir kennen und lieben die Sendung seit der ersten Staffel. Als dann glücklicherweise in München ein Castingtermin, ein Open Pitch Call, anstand, haben wir einfach die Chance ergriffen, uns und unsere Beautyinnovation dort vorzustellen. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Zunächst einmal haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir in so kurzer Zeit unser Startup und alle USPs (Unique Selling Propositions) von Volummi bestmöglich präsentieren können. Zudem haben wir ein paar Folgen aus den vergangenen Staffeln in der Mediathek geschaut und uns so gut es ging über die InvestorInnen und Ihre bisherigen Investments informiert.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir sind sehr dankbar dabei sein zu dürfen und unter den zahlreichen BewerberInnen ausgewählt worden zu sein. Es gibt unzählige beeindruckende Startups und es ist natürlich sehr motivierend so ein Feedback zu bekommen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf Volummi aufmerksam werden?

Die Chance bei „Die Höhle der Löwen“ dabei zu sein, war für uns tatsächlich ein besonderes Highlight unser bisherigen Startup Reise. Zum ersten Mal eine TV-Produktion mitzuerleben ist wirklich eine einmalige Erfahrung.Wir haben uns sehr über die Möglichkeit gefreut, Volummi vor InvestorInnen und einem Millionenpublikum präsentieren zu dürfen. 

Für uns ist es generell immer das größte Geschenk, wenn wir die Reaktionen von neuen KundInnen bzw. TesterInnen sehen, sobald Sie Volummi zum ersten Mal ausprobieren. Besonders bei Frauen mit dünnen Haaren ist der Effekt ganz besonders spürbar bzw. sichtbar.

Mit unserem Produkt, Volummi Volumen Haargummi, wollen wir so viele KundInnen wie möglich erreichen und Ihnen helfen, sich ein Stückchen schöner und selbstbewusster zu fühlen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir haben versucht möglichst unvoreingenommen in „Die Höhle der Löwen“ zu gehen und uns vorab nicht allzu sehr diesbezüglich einzuschränken. Schließlich bringen jede Löwin und jeder Löwe ganz besondere und auch unterschiedliche Kompetenzen mit.  Bei der Bewerbung haben wir unsere Wünsche bzgl. möglicher InvestorInnen genannt.

Dabei waren Judith Williams und Ralf Dümmel ganz oben auf unserer Liste.

Judith Williams ist bekannt für Ihre Beautykompetenz und Ralf Dümmel für seine Expertise im stationären Einzelhandel. Wir waren besonders gespannt auf das Feedback der Beiden zu Volummi, denn beide hatten in der Vergangenheit bereits in ein bekanntes Volumentool für Haare investiert. Daher kennen Sie sich bestens mit der Thematik aus. Jedoch ist auch Nils Glagau für uns interessant, da auch er bereits im Beautybereich investiert ist und viel Wert auf nachhaltigen Markenaufbau legt.

Am Ende muss es immer von beiden Seiten perfekt matchen, auch zwischenmenschlich. Unser Fokus war es, starke, kompetente PartnerInnen zu finden, welche genauso für die Marke Volummi und unserer Vision brennen, wie wir, um Volummi weltweit bekannt zu machen.

Volummi, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, die Hair Beauty Industrie nachhaltig zu verändern und uns kontinuierlich zu verbessern, um unseren KundInnen stets die allerbesten Produkte anbieten zu können. Unser erstes Produkt Volummi Volumen Haargummi soll nicht nur deutschlandweit, sondern auch international, als DIE bessere Haargummialternative bekannt werden. Die Marke Volummi soll weltweit bekannt sein für die besten Hair Beauty Produkte.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Habt den Mut neue Wege zu gehen und Fehler zu machen.
  2. Baut euch ein starkes Netzwerk auf.
  3. Hört auf eure Intuition.

Fotos: RTL / Bernd-Michael Maurer

Volummi war am 24. April 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Nadine und Marcel Stiller  für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Deutliches Bekenntnis: Millioneninvest in neue Unternehmenszentrale und europäische Produktion

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air up stärkt den Standort München und erzielt Umsatzwachstum von 75% in einem Jahr

air up stärkt den Standort München und erzielt Umsatzwachstum von 75% in einem Jahr

Vom Studienprojekt zum internationalen Erfolgsunternehmen: Mit seinem innovativen Trinksystem, das Trinkwasser nur durch Duft Geschmack verleiht, ist es air up in nur vier Jahren gelungen, internationale Erfolgsgeschichte zu schreiben. Bestand das Start-up 2019 noch allein aus dem fünfköpfigen Gründungsteam, so zählt das profitable Unternehmen heute mehr als 300 Mitarbeitende, die in elf Ländern über fünf Millionen Kund:innen mit einem duftbasierten Geschmackserlebnis begeistern.

Damit ist das Team um Mitgründerin und Chief Evangelist Lena Jüngst längst dem Status eines Start-ups entwachsen. Höchste Zeit, die bisherige Wirkungsstätte in der Bayerstraße gegen eine neue State-of-the-Art Innovationsschmiede einzutauschen: Ab sofort tüfteln die Münchner:innen an ihrer Revolution im Getränkesegment – dem duftbasierten Trinksystem – in einem neuen 3.600 m² Head Office. Wo? Im Münchner Werksviertel natürlich! Ein bewusstes Bekenntnis zum eigenen Selbstverständnis – und zur Heimat.

„Als wir angefangen haben, standen uns zu fünft gerade mal 20 m2 zur Verfügung. Auch wenn das natürlich zu wenig Platz für unsere Arbeitsplätze, Prototypen und 3D-Drucker war – wir waren einfach froh darüber, überhaupt eine Arbeitsstätte zu haben.

In ein größeres Büro investieren war zu dieser Zeit undenkbar. Dafür war unsere Einstellung als Unternehmer:innen zugegebenermaßen auch immer etwas konservativer – wir wollten nachhaltig wirtschaften. Das Zurückstecken, gepaart mit unserem innovativen Produkt, hat uns jedoch dorthin gebracht, wo wir heute stehen“, kommentiert Chief Evangelist und Mitgründerin Lena Jüngst den Einzug ins neue Büro.

air up trotzt der Krise und baut Präsenz in Europa aus

Zahlreicher volkswirtschaftlicher Herausforderungen zum Trotz, verzeichnet das ambitionierte Team weiterhin einen kontinuierlichen Wachstumskurs. Ihr Erfolgsrezept: Nachhaltiges Wachstum. So finanziert sich air up seit Ende 2020 bereits aus eigenen Kräften. Ausgegeben wird nur vorhandenes Geld – eher unüblich für ein dato anderthalbjähriges Unternehmen. Neben einem Teamzuwachs von 25 Prozent im vergangenen Jahr, konnten sie die Anzahl der Kund:innen in nur eineinhalb Jahren um insgesamt 233 Prozent von einer Million auf über fünf Millionen steigern. Damit sind die ikonisch geformten und langlebigen Trinksysteme bereits in zehn EU-Ländern erhältlich und sorgen seit Juli 2022 auch in den USA für ein duftbasiertes Trinkerlebnis.

air up
Das zeigt sich auch in den Umsatzzahlen:

Nachdem air up das Jahr 2021 mit einem Umsatz von EUR 90 Mio. abschloss, freute sich air up Ende 2022 bereits über EUR 159 Mio. – ein Plus von 75 Prozent. Durch das nachhaltige Wachstum konnten die Münchner:innen auch Meilensteine realisieren, auf die sie heute besonders stolz sind. So arbeiten sie gerade daran, ihre Produktion so schnell wie möglich nach Europa und damit näher an die Kund:innen zu holen. Tatsächlich werden sowohl die beliebten Starter-Sets aus langlebigem Tritan™ (Österreich) als auch die Pods (Niederlande) bereits seit einigen Monaten in Europa produziert – die Herstellung der neuen Premium-Produkte, air up‘s Edelstahlflasche, soll noch in diesem Jahr in Deutschland folgen.

„Die schrittweise Verlagerung der Produktion nach Europa lässt uns heute einerseits näher an unseren Kund:innen sein, andererseits schaffen wir dadurch auch Arbeitsplätze und setzen ein klares Zeichen für den Wirtschaftsstandort Europa. Wir sind der festen Überzeugung, dass das der einzig richtige Weg ist, sein Business nachhaltig aufzubauen – das erfordert viel Unternehmergeist, strategische Entscheidungen und eine Menge Geld“, kommentiert Christian Hauth, Co-CEO von air up.

„Unser Ziel war es, ein Unternehmen aufzubauen, das sich selbst trägt und einen langfristigen Wert hat. Keine fremdfinanzierte Eintagsfliege. Mit einem cleveren Produkt, tiefen Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kund:innen sowie lokalen Unterschieden konnten wir selbst unter den aktuell herausfordernden wirtschaftlichen Bedingungen profitabel wachsen“, so der Co-CEO weiter.

Heimat trotz Remote-first

Das Team von air up sowie ihr Unternehmergeist sind das Fundament, auf dem der Firmenerfolg ruht. Die Entscheidung für München als neuen Ankerpunkt für die über 300 Teamies war dabei keine zufällige: „Nach Berlin oder in eine andere Stadt zu gehen, stand für uns tatsächlich nie zur Debatte. München war offensichtlich genau das Umfeld, das wir als Team benötigt haben, um mit unserem Produkt erfolgreich zu werden und das schafft natürlich Verbundenheit.

Mit dem Einzug ins Werksviertel wollen wir uns noch stärker an die Stadt binden“, erklärt Lena Jüngst die Wahl des neuen Firmensitzes. „Wir sehen natürlich viele Talente in Berlin, aber unser Arbeitsmodell erlaubt ihnen entweder von dort aus zu arbeiten oder sie nach München zu holen und sie von der Stadt zu überzeugen. In Zukunft kommen die coolen Kids eben nach München,“ ergänzt die studierte Produktdesignerin.

Auch wenn das Scale-up für seine „air uppies“ nach wie vor den Remote-First-Ansatz verfolgt, möchte es dem stetig wachsenden und internationalen Team ein modernes und hybrides Arbeitsmodell garantieren. Die passen Räumlichkeiten fand das Team im „i3“ in der Münchner Innovations-Hochburg Werksviertel: Ab sofort bietet der Neubau feste Arbeitsplätze für bis zu 140 Personen und gibt allen „air uppies“ einen festen Ort zum persönlichen Austausch und gemeinsamen Verfolgen ihrer Vision. Das erklärte Unternehmensziel: einen verantwortungsvollen Trinkkonsum zur attraktivsten Wahl zu machen.

Insbesondere die Anforderungen an ein modernes, hybrides Arbeitsumfeld nahmen maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung der Räumlichkeiten. Das übergreifende Motto „Innovation und Kollaboration“. Um den Mitarbeitenden größtmögliche Flexibilität bei der Gestaltung ihres Arbeitstages zu bieten, wurde das Gebäude für ein kreatives, aber auch konzentriertes Arbeiten in vier verschiedene Noise Zones (dt. Lärmzonen) aufgeteilt.

Heißt: Je nachdem, ob Teammitglieder Orte der Konzentration benötigen, mit Remote-Kolleg:innen telefonieren möchten, oder sich zu kreativen Brainstormings treffen wollen, finden sie den passenden Bereich. Das Herzstück der Innovationsschmiede formt im neuen Office der sogenannte Product Hub. Hier finden sich für die internationalen Talente im Research & Development-Bereich, darunter Experten aus der Produkt- und Aromaentwicklung, eine Laborküche, ein Hackathon-Areal, eine Küche für Qualitätstests, sowie ein Produktfertigungsbereich, um auch zukünftig mit neuen Innovationen an den bisherigen Erfolgen anzuknüpfen.

„Das Wohlbefinden unserer über 300 Mitarbeitenden steht für uns an erster Stelle – egal, ob sie vom Büro, Zuhause oder dem Strand aus arbeiten. Mit dem neuen Office möchten wir ein attraktives Arbeitsumfeld schaffen, das genau das Maß an Flexibilität bietet, dass sich jede:r einzeln:e wünscht und braucht, um langfristig innovativ zu bleiben. Gleichzeitig wollen wir unseren internationalen Talenten ein zweites Zuhause, einen zentralen Ankerpunkt, bieten, in dem sie einander treffen, sich austauschen, und von- sowie miteinander lernen können. „Innovation“ und „Kollaboration“ eben“, ergänzt Benjamin Curwood, VP People & Culture.

Quelle PIABO PR GmbH

11 Startups aus Paris die du kennen solltest!

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Paris

Paris hat sich zu einem wichtigen Zentrum für Startups entwickelt und bietet eine lebhafte und vielfältige Szene.

In den letzten Jahren hat sich eine Vielzahl von Unternehmen in verschiedenen Branchen wie Technologie, Mode, Tourismus und Biotechnologie etabliert. Die Stadt beherbergt auch zahlreiche Inkubatoren, Acceleratoren und Coworking Spaces, die die Gründerszene unterstützen.

Ein großer Teil der Pariser Startups ist in den Bereichen E-Commerce und digitale Technologien tätig. Dies spiegelt sich auch in der Präsenz großer Technologieunternehmen wie Google, Facebook und Apple wider, die in der Stadt ihre europäischen Hauptquartiere haben.

Neben der Technologiebranche ist auch die Modeindustrie in Paris sehr aktiv. Viele Startups haben innovative Ideen im Bereich der nachhaltigen Modeentwicklung und -produktion. Auch die Tourismusbranche entwickelt sich rasant und bietet innovative Lösungen wie virtuelle Reiseplattformen oder personalisierte Reiseerlebnisse.

Die Pariser Startup-Szene ist sehr aktiv und bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen, Konferenzen und Wettbewerben für Gründer und Investoren. Darüber hinaus bietet die Stadt eine reichhaltige Kultur, hohe Lebensqualität und eine starke Vernetzung innerhalb Europas. All dies macht Paris zu einem attraktiven Ort für Startups, die sich international positionieren wollen.

Alan: Alan ist ein Startup-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung einer All-in-One-Plattform für die Gesundheitsversorgung konzentriert. Die Plattform bietet Nutzern die Möglichkeit, ihre Gesundheitsdaten zu verwalten, mit medizinischen Fachkräften in Kontakt zu treten und Termine zu vereinbaren. Alan hat es sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheitsversorgung durch den Einsatz von Technologie zu verbessern und den Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung zu erleichtern.

Doctolib: Doctolib ist ein französisches Start-up, das eine Online-Plattform für die Terminvereinbarung bei Ärzten und medizinischen Einrichtungen anbietet. Die Plattform ermöglicht es Patienten, einfach und schnell einen Termin bei einem Arzt oder einer medizinischen Einrichtung zu buchen, ohne lange Wartezeiten oder Telefonate in Kauf nehmen zu müssen. Doctolib hat sich zum Ziel gesetzt, das Gesundheitswesen zu digitalisieren und den Zugang zu medizinischen Dienstleistungen zu erleichtern. Das Unternehmen hat seit seiner Gründung im Jahr 2013 eine starke Expansion erlebt und ist mittlerweile in mehreren europäischen Ländern aktiv.

PayFit: PayFit ist ein französisches Startup-Unternehmen, das eine cloudbasierte Softwarelösung für Personalverwaltung und Lohnabrechnung anbietet. Die Plattform automatisiert viele der zeitaufwändigen und komplexen Aufgaben im Personalbereich, wie beispielsweise die Verwaltung von Urlaubstagen, Überstunden, Gehaltsabrechnungen und Steuern. Das Ziel von PayFit ist es, kleinen und mittelständischen Unternehmen Zeit und Ressourcen zu sparen und ihnen zu helfen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

Kayrros: Kayrros ist ein europäisches Technologie-Startup, das sich auf die Verwendung von Big Data und künstlicher Intelligenz zur Analyse von Energie- und Rohstoffmärkten spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Echtzeitinformationen und Vorhersagemodelle für verschiedene Branchen wie Öl- und Gasindustrie, Stromversorgung und erneuerbare Energien. Kayrros hat auch ein Dashboard entwickelt, das seinen Nutzern eine schnelle und benutzerfreundliche Visualisierung von Energie- und Rohstoffdaten ermöglicht.

Algolia: Algolia ist ein Startup-Unternehmen, das eine Search-as-a-Service Plasttform für Unternehmen bereitstellt. Diese Plattform nutzt eine leistungsstarke Suchtechnologie, um die Benutzerfreundlichkeit von Suchfunktionen auf Websites, mobilen Apps und anderen Anwendungen zu verbessern. Algolia bietet auch Tools für personalisierte Empfehlungen, Filterung und Sortierung von Suchergebnissen sowie Analyse- und Monitoring-Funktionen, um Unternehmen dabei zu helfen, das Suchverhalten ihrer Nutzer besser zu verstehen und zu optimieren.

Lydia: Lydia ist ein französisches Startup-Unternehmen, das eine mobile App für schnelle und sichere Geldüberweisungen anbietet. Die App ermöglicht es Benutzern, Geld an Freunde oder Familie zu senden und Zahlungen in Geschäften zu tätigen, indem sie einfach eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse verwenden. Die App ist kostenlos und ermöglicht es Benutzern auch, Geld von ihrem Bankkonto auf ihre Lydia-Wallet zu überweisen, um sofortige Zahlungen zu tätigen. Lydia ist eine einfache und bequeme Möglichkeit, Zahlungen im Alltag zu tätigen und zu empfangen.

Back Market: Back Market ist ein französisches Startup, das 2014 gegründet wurde und eine Online-Plattform für den Kauf und Verkauf von wiederaufbereiteten Elektronikgeräten anbietet. Das Unternehmen arbeitet mit zertifizierten professionellen Verkäufern zusammen, um qualitativ hochwertige, gebrauchte Elektronik wie Smartphones, Laptops, Tablets und andere Geräte zu verkaufen, die von Fachleuten gründlich geprüft, repariert und wieder auf den Markt gebracht wurden. Back Market setzt sich für Nachhaltigkeit und den Kampf gegen Elektroschrott ein, indem es Kunden eine kostengünstige Alternative zum Kauf neuer Geräte bietet und gleichzeitig die Umweltbelastung reduziert.

BeReal: BeReal ist eine App, die es Nutzern ermöglicht, einmal täglich ein Foto aus ihrem echten Leben mit Freunden zu teilen. Jeden Tag zu einer anderen Zeit wird jeder Nutzer aufgefordert, ein Foto zu machen und es mit seinen Freunden zu teilen. Die Idee dahinter ist, dass man auf diese Weise seine Freunde besser kennenlernen und einen Einblick in deren tägliches Leben erhalten kann.

Yubo: Yubo ist ein soziales Netzwerk und eine Livestreaming-Plattform, die es jungen Menschen ermöglicht, mit anderen Nutzern in Kontakt zu treten, zu chatten und Livestreams zu teilen. Das Startup wurde im Jahr 2015 in Frankreich gegründet und hat seitdem eine breite Nutzerbasis in Europa und Nordamerika aufgebaut. Yubo verfolgt das Ziel, eine sichere und freundliche Umgebung zu schaffen, in der junge Menschen sich austauschen und neue Freunde finden können. Dabei setzt das Unternehmen auf eine strikte Überprüfung der Identität und eine aktive Moderation, um unangemessenes Verhalten zu vermeiden.

Gourmey: Gourmey ist ein Startup-Unternehmen, das sich auf die Herstellung von kultiviertem Fleisch spezialisiert hat. Das bedeutet, dass das Unternehmen Fleischprodukte herstellt, die aus tierischen Zellen im Labor gezüchtet werden, ohne dass Tiere geschlachtet werden müssen. Gourmey konzentriert sich auf die Produktion von Entenfleisch und bietet hochwertige Produkte an, die nachhaltiger und ethischer sind als herkömmliche Fleischprodukte. Das Unternehmen setzt auf innovative Technologien und möchte dazu beitragen, die Zukunft der Lebensmittelproduktion zu gestalten. Gourmey ist auf der Website gourmey.com zu finden.

Meero: Meero ist ein französisches Startup, das im Jahr 2016 gegründet wurde und sich auf die Erstellung und Bearbeitung von professionellen Fotos und Videos spezialisiert hat. Das Unternehmen hat eine Online-Plattform entwickelt, die es Fotografen und Videografen ermöglicht, Aufträge von Kunden auf der ganzen Welt anzunehmen. Meero nutzt künstliche Intelligenz und Machine Learning-Algorithmen, um die Bearbeitung von Fotos und Videos zu automatisieren und zu vereinfachen, wodurch Zeit und Kosten gespart werden können. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Paris und beschäftigt weltweit mehr als 800 Mitarbeiter.

Foto/Quelle: Pegels auf pixabay

So einfach wie möglich, so kompliziert wie nötig

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Spixnet Sicherheitssysteme E-Mails

Die Gründer von Spixnet, Sicherheitssysteme für E-Mails, waren am 18. April 2023 in 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Spixnet doch kurz vor

Das burgenländische Start-up SPIXNET wurde im April 2022 von Manuel und Jasmin Löw-Beer sowie Sven Weiss gegründet. Das Gründerteam vereint einschlägiges, technisches Know-how im Bereich Programmieren und IT-Sicherheit. Das Produktportfolio ist im Nischenmarkt der Sicherheitssysteme für E-Mail einzigartig und spezialisiert für höchste Vertraulichkeit (Verschlüsselung) und höchste Sicherheit (Anti-Ransomware).

Das Kernteam zeichnet sich durch umfangreiches Fachwissen aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen aus:

  • Manuel Löw-Beer, mit über 10 Jahren Erfahrung im Bereich kritischer Infrastruktur
  • Jasmin Löw-Beer, mit rund zwei Jahrzehnten Erfahrung im Bereich Unternehmenscontrolling und Bilanzierung
  • Sven Weiss, mit über 30 Jahren Erfahrung im Bereich IT-Development
  • Robin Bagchi, mit jahrelangem Know-how im Vertrieb, E-Commerce und Projektmanagement.

Innerhalb kürzester Zeit hat das Start-up sein Team um 26 Personen erweitert und ist mittlerweile international aufgestellt.

Wie ist die Idee zu Spixnet entstanden?

Ganz einfach aus meiner eigenen Neugier und Unzufriedenheit, das ist das was mich und unser Team antreibt. Aber auch zwei sehr erschreckende Zahlen:
98% aller E-Mails sind unverschlüsselt
Jede vierte E-Mail enthält Viren

„Das kann es nicht sein“, war also der ursprüngliche Gedanke hinter der Gründung von spixnet. Verschlüsselung ist ja grundsätzlich nicht neu, die ersten Lösungen dazu gibt es seit 1990. Aber durchgesetzt hat sich das alles nie, weil viel zu kompliziert…und für KMU´s auch viel zu teuer. Das wollten wir besser machen: Die Lösung muss heißen keine Installation, keine Migration, kein Problem, volle Verschlüsselung der E-Mails und dann kann keiner mehr mitlesen. Klingt einfach, ist es auch – aber nur für die Kunden, die Entwicklungsarbeit dahinter war und ist schon herausfordernd.

Welche Vision steckt hinter Spixnet?

Wir wollen Datensicherheit einfach und für jeden zugänglich machen. Denn wir alle verdienen echte Privatsphäre. Die meisten Unternehmen sind Klein- und Mittelbetriebe, diese können sich keine Lösung für ihre Datensicherheit leisten, die Abertausende kostet. Aber alle gemeinsam können Teil von spixnet sein und so einen adäquaten Schutz Ihrer Unternehmensdaten sicherstellen.

Wer ist die Zielgruppe von Spixnet?

Primärzielgruppe sind KMUs im DACH-Raum. Wir arbeiten tagtäglich daran, dass spixnet, die einzige Lösung ist, die sie brauchen, um ihre E-Mails vor Schadsoftware und unbefugtem Zugriff zu schützen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Natürlich wollten wir unser Unternehmen vorstellen. Aber die in erster Linie wollten wir auch Aufmerksamkeit für das Thema schaffen: Jede Person mit Internetzugriff ist heutzutage nach kurzer Recherche dazu fähig, vertrauliche Unternehmens- oder Privatdaten mitzulesen und das für Erpressungen zu nutzen. Vor allem klein- und mittelständische Unternehmen sind gefährdet, da sie oft nicht über die personellen und finanziellen Ressourcen verfügen, um in professionelle Lösungen gegen Cybercrime zu investieren.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben uns schlau gemacht und über die neuen Juroren recherchiert. Und dann hieß es Üben, üben und üben für das Pitchen. Man glaubt gar nicht wie schwierig es ist, bei zwei Minuten zu bleiben.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Der Bewerbungsprozess war sehr intensiv, da war es wichtig dran zu bleiben und Durchhaltevermögen zu haben, auch kreativ zu sein. Und wenn man dann die Nachricht bekommt, ist das ein richtig tolles Gefühl von Stolz und Freude. Das Team von Puls4 nimmt einem auch die Nervosität und ist wirklich herzlich und humorvoll.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Spixnet aufmerksam werden?

Jeder Schritt nach vorne ist als Starutp wesentlich und wichtig. 2m2m sind gefühlt 10.000 Schritte auf einmal und man muss als Startup auch TV-Ready sein. Was bringt die beste Idee, wenn man das Interesse nicht in Aufträge umwandeln kann – da hat unser gesamtes Team über Monate jeden einzelnen Prozess optimiert und getestet, getestet, getestet.

Der Ablauf kann einfach kaum sein:
Registrieren unter www.spixnet.com
Ganz persönliche Internetadresse / Wunschdomain auswählen (zB meinefirma.at oder meinefamilie.at)
Absenden, Zugangsdaten erhalten
Alte Systeme wie gmx, gmail, yahoo synchronisieren
Happy & Secure

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

IT-Security ist kein leichtes Thema. Wir haben die Köpfe rauchen lassen, damit wir einen richtig kreativen Pitch hinkriegen und das Feedback war sehr gut. Barbara Meier hat einen Hintergrund als Softwareentwicklerin, das war für uns schon ein bisschen ein Dooropener, auf den wir gehofft haben und so kamen wir dann auch sehr gut ins Gespräch.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Die Sendung wurde unterbrochen, da uns Heinrich Prokop folgte und ihm Barbara Meier. Heinrich wollte mehr über Verschlüsselung (PGP und sMIME) erfahren und ist mittlerweile einer unserer Kunden. Barbara wollte nur sicherstellen, dass Heinrich den Deal nicht klaut so hat es gewirkt. Im Anschluss wurden wir eingeladen mit Barbara, Heinrich Prokop und Christian Jäger Gespräche zu führen und in eine Due Dilligence zu gehen; ab hier greifen dann die vereinbarten NDAs.

Spixnet, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Vom Burgenland in die ganze Welt, Schritt für Schritt für Schritt – in den nächsten fünf Jahren konzentrieren wir uns auf den DACH-Raum und vor dort wollen den Markt weiter erobern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Konzentration auf das Wesentliche.
  • So einfach wie möglich, so kompliziert wie nötig
  • Durchhalten! Unternehmer sein ist ein Marathon, kein Sprint…nicht, dass auf halben Wege die Luft oder das Geld ausgeht.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Ohne die fundierte Basis und Vorbereitung bei der Gründung geht es schief

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kartenliebe

Kartenliebe Online-Shop für individualisierbare Karten und Papeterie

Stellen Sie sich und das Startup Kartenliebe doch kurz unseren Lesern vor!

Das Münchner Startup Kartenliebe ist ein Unternehmen der E-Commerce-Gruppe MYPOSTER. Mein Name ist Stefan Kick und ich habe 2019 als Geschäftsführer gemeinsam mit René Ruhland, dem Gründer von MYPOSTER, unseren Online-Shop für individualisierbare Karten und Papeterie gegründet. 2022 erzielte unser junges, dynamisches Team von rund 25 Mitarbeiter:innen bereits einen Jahresumsatz von über zehn Mio. Euro.

Kartenliebe produziert in Deutschland und besitzt höchste Tech- und Softwarekompetenz. Von der Gestaltung der Kartendesigns über die Entwicklung eines eigenen, intuitiven Konfigurators bis hin zur Produktion – bei uns kommt alles aus einer Hand. Unsere Kund:innen erhalten beste User Experience, grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten und eine herausragende Druckqualität. Durch die individuell gestaltete, kreative und emotionale Papeterie erreichen wir eine unvergessliche Erinnerung im Leben unserer Kund:innen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Es war eine einmalige Möglichkeit, die ich sofort genutzt habe. Mit dem Background der MYPOSTER-Gruppe hatte ich keinerlei Zweifel, Kartenliebe zu gründen.

Welche Vision steckt hinter Kartenliebe?

Wir kombinieren Technologie mit hochqualitativen, kuratierten Inhalten. Damit wird Kartenliebe unverzichtbarer Wegbegleiter für die wichtigsten Lebensereignisse vieler Menschen in Europa.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größte und weiterhin andauernde Herausforderung ist es, kompetente, motivierte und unserem Spirit entsprechende Mitarbeiter:innen zu finden. Bei der Gründung haben wir uns mit der Unterstützung der ganzen MYPOSTER-Gruppe bootstrapped finanziert.  

Wer ist die Zielgruppe von Kartenliebe?

Unser Portfolio richtet sich an alle Menschen, die einen besonderen Anlass oder ein einschneidendes Lebensereignis haben und es an ihre Liebsten transportieren wollen. Die Zielgruppe von Kartenliebe ist vorrangig weiblich. 

Wie funktioniert Kartenliebe? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Als Online-Shop für individualisierbare Karten und Papeterie spielt bei Kartenliebe die Software eine Schlüsselrolle. Maßstab sind Benutzerfreundlichkeit, Vielfalt und Automatisierungsgrad bei höchster Qualität. Unsere Produkte stehen für hochwertige, individuelle Designs, die sich an den Trends der Fashion- und Farbenindustrie orientieren, aber auch neue Trends setzen. Wir haben 60 verschiedene Anlässe, auf die wir unser Angebot passgenau zuschneiden. Das macht die Anforderung an die eigene Software äußerst komplex. Hinzu kommt unsere Offerte an die Kund:innen, ihr Design möglichst selbst zu kreieren.

Ungefähr 20 Prozent unserer Käufer:innen starten von einer weißen Karte. Weil wir diesem Wunsch nach kreativer Freiheit gerecht werden wollen, können bei Kartenliebe Entwürfe im Vorfeld sehr clean gehalten werden. Grundvoraussetzung dafür ist unsere firmeneigene Software. Dank ihr erreichen wir  einen hohen Grad an Automatisierung von Designs. Damit ist es möglich, in wenigen Minuten ein neues Layout zu erstellen – ein großes Plus gegenüber unseren Wettbewerbern.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich sehe mich auch in fünf Jahren bei Kartenliebe, dem Marktführer für Papeterie und  Anlass-Verwaltung in Europa. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Erfolg hast Du nur mit dem richtigen Team.

2. Ohne die fundierte Basis und Vorbereitung bei der Gründung geht es schief: Nimm Dir Zeit, Deine Produkte von Anfang an vernünftig aufzubauen und bedenke dabei immer: Customer first!

3. Glaub an Deine Idee und verfolge konsequent, hartnäckig und mit Durchhaltevermögen Deinen Plan. Auch in schweren Zeiten. Sei aber flexibel, wenn Du merkst, dass Du auf dem falschen Weg bist. Gestehe Dir ein, dass die Strategie falsch war und sei bereit, im Anschluss auch die Richtung zu wechseln.

Bild: Haben gemeinsam das Startup Kartenliebe gegründet: Stefan Kick (li.), Geschäftsführer Kartenliebe, und René Ruhland (re.), Gründer von MYPOSTER
Copyright: MYPOSTER, Fotograf: Fotograf Paul Hüttemann

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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