Sonntag, Februar 8, 2026
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Blende den Bullshit aus

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Heimatgut Snacks Popcorn Chips vegan

Heimatgut: Gemüsechips sowie Snacks wie Popcorn, Chips und Flips vegan glutenfrei ohne Schnickschnack

Stellen Sie sich und das Startup Heimatgut doch kurz unseren Lesern vor!

Aryan Moghaddam: Wir haben Heimatgut 2014 gegründet und mit Gemüsechips herumexperimentiert. Heute besteht unser Sortiment aus mehr als 90 Produkten, neben den klassischen Snacks wie Popcorn, Chips und Flips bieten wir auch Riegel, Fruchtgummi und seit 2022 auch unsere Basics, also Nüsse, Kerne und Trockenfrüchte exklusiv im Online-Shop an.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Maurice Fischer: Wir wollten etwas verändern und fragten uns, wieso in Chips, Flips und Co. so viele Zusatzstoffe, Zucker usw. enthalten sein müssen. Das muss doch anders gehen, haben wir gesagt, und angefangen uns auszuprobieren. Und genauso gehen wir auch heute noch vor.

Welche Vision steckt hinter Heimatgut?

Aryan:  Snacks haben eine schlechte Reputation nicht nur wegen der Kalorien, sondern auch der unnatürlichen Zutaten, die verwendet werden. Wir wollen gute Snacks noch besser und ohne Abstriche im Geschmack machen. Unsere Zutatenliste halten wir immer klein und greifen ausschließlich auf natürlich vegane Bio-Rohstoffe zurück, bei denen wir sicher sein können, dass sie ein sorgloses Snacken garantieren. Unsere Zutaten sind aber nicht nur besser, sie schmecken auch besser. Heimatgut soll Spaß machen!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Aryan: Wir haben in einer Zeit gegründet, als viele Unternehmen aus dem Erdboden geschossen kamen. Um uns herum haben alle über „Seed Rounds“, „Series A“ etc. gesprochen. Letztendlich hatten diese Gründer zwar mehr Geld aufgebracht, aber nur noch sehr wenig Anteil an ihrer eigenen Firma. Das hat für uns nie Sinn ergeben, dafür haben wir unsere gesamten Ersparnisse aufgebraucht (und die Kreditkarten haben geglüht). 2017 und 2019 haben wir Investoren gefunden, die gemeinsam 25% halten. Der Rest bleibt in Maurice und meinen Händen.

Wer ist die Zielgruppe von Heimatgut?

Wir sprechen alle an, die gerne snacken und dabei ein gutes Gefühl haben wollen. Der Großteil unserer KundInnen ist zwischen 25 – 45 Jahre alt.  

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der größte Unterschied zu Mitbewerbern ist unsere natürliche Zutatenliste. Und genau das ist das Besondere und auch unser Vorteil. Wir greifen ausschließlich auf die besten Zutaten zurück und entwickeln uns ständig weiter. Darum haben wir auch die Basics ins Programm genommen. Hochwertige Nüsse, Kerne und Superfoods, die ein ganztägiges Snacken möglich machen – vom Frühstück bis nach dem Abendessen.

Heimatgut, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden unter einem internationalen Markennamen, Heartful, in den nächsten Jahren nach und nach europäische und vielleicht sogar weltweite Supermärkte erobern. In diesem Jahr starten wir mit den BENELUX-Ländern, es laufen Verhandlungen mit Ketten in Frankreich und wir haben sogar schon Anfragen aus außereuropäischen Ländern bekommen. Unser Ziel ist es eine der Top 3 Snackmarken in Deutschland zu werden. Und davon sind wir gar nicht mehr so weit entfernt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben

1. Hab einen hohen Anspruch! Die Chancen sind immer gegen dich als Gründer. Dein Anspruch ist dein Instinkt – liebe es, aber lebe es auch. Stell sicher, dass dein ganzes Unternehmen diesen Anspruch erfüllt oder überschreitet – gib dich niemals mit weniger zufrieden.

2. Blende den ‚Bullshit‘ aus. Es gibt viele Menschen dort draußen die gerne Gründer sind, einfach. um Gründer zu sein. Sei ein Gründer/Gründerin um mit deinem Produkt/Service die Welt zu verändern.

3. Stay with it. Gründen kann schmerzhaft sein. Es ist wichtig, dass du immer handelst. Desto schneller du diesen Prozess beherrschst (und nicht persönlich nimmst), desto schneller wird sich dein Unternehmen auch entwickeln.

Wir bedanken uns bei Aryan Moghaddam und Maurice Fischer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Glaubt immer an euch und an euer Produkt

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TIMIFY

TIMIFY Anbieter für Online-Terminbuchungen und Ressourcenverwaltung

Stellen Sie sich und das Startup TIMIFY doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind TIMIFY aus München, einer der führenden Anbieter für Online-Terminbuchungen und Ressourcenverwaltung. Unternehmen sämtlicher Größe und aus allen Branchen können mit uns ihre gesamten Terminbuchungen vornehmen – vom Friseur um die Ecke bis zur globalen Handelskette mit Hunderten Filialen. Damit gehören nicht nur Anrufe und Warteschlangen der Vergangenheit an: Wir bieten auch detaillierte Analysen zu Buchungsverhalten und Auslastungen und ermöglichen es, Mitarbeiter und Ressourcen einfach zu verwalten.

Die Lösung lässt sich einfach an die bestehende Infrastruktur und an sämtliche gängige Kalendersysteme anbinden. Außerdem haben wir einen eigenen App-Marketplace mit zahlreichen Erweiterungen, zum Beispiel für Buchungen im Gesundheitswesen. Wir – Andreas Knürr (CEO), Boyan Tanchev (CPO) und Hristo Hristakiev (CTO) – haben TIMIFY 2012 gegründet. Inzwischen haben wir über 45.000 Unternehmen in 28 Ländern als Kunden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich (Andreas) war damals neu an einem Physiotherapie-Unternehmen beteiligt und wir haben nach einer Online-Lösung zur Terminvergabe gesucht. Aber wir konnten kein System finden, das gut genug war – also habe ich zusammen mit Boyan und Hristo, mit denen ich schon eine andere Firma aufgebaut hatte, ein eigenes gebaut. Zunächst orientierte sich die Funktionalität von TIMIFY an den Bedürfnissen der ursprünglichen Kunden. Diese persönliche Note und die maßgeschneiderten Funktionen waren ein Hit. Mit dem Wachstum von TIMIFY wuchsen auch die Anzahl und Größe der Kunden, der ursprüngliche Ansatz wurde jedoch beibehalten – der absoluter Fokus auf die Kundenbedürfnisse. 

Welche Vision steckt hinter TIMIFY?

Wir ermöglichen es Unternehmen, ihr Endkundengeschäft auf ein neues Level zu heben, indem wir Terminbuchungen für beide Seiten so einfach wie möglich gestalten, Wartezeiten eliminieren und wertvolle Einblicke zum Kundenverhalten bieten, ermöglichen wir das bestmögliche Kundenerlebnis. Außerdem lassen sich mit unserer Lösung auch Ressourcen und Mitarbeiter managen. Unsere Vision ist es, die weltweit führende Buchungssoftware für Unternehmen und den öffentlichen Sektor zu werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Einige Male ist uns fast das Geld ausgegangen. Gerade am Anfang war es finanziell sehr knapp. Aber am Ende zählt, dass wir trotzdem an uns geglaubt haben und Investoren gefunden haben, die das auch tun. Und so haben wir es geschafft – wir haben den Punkt erreicht, an dem TIMIFY abgehoben ist.

Wer ist die Zielgruppe von TIMIFY?

Wir richten uns an Unternehmen jeglicher Größe und in jedem Sektor, die Termine anbieten – zum Beispiel im Einzelhandel, im Gesundheits- und Immobilienwesen, aber auch im öffentlichen Sektor. Unsere besondere Stärke sind Lösungen für große Unternehmen, da TIMIFY sich einfach an sämtliche bestehende IT-Infrastrukturen anbinden lässt.

Wir haben langjährige Erfahrung in der Integration von Drittanbietersoftware wie Marketing-, Automatisierungs- oder CRM-Tools. Zu unseren Kunden gehört zum Beispiel ein globaler Konzern im Gesundheitswesen mit tausenden Mitarbeitern und Kunden – er nutzt unser Online-Buchungssystem in 60 Ländern, in mehreren Sprachversionen und über verschiedene Zeitzonen hinweg. 

Wie funktioniert TIMIFY? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten unsere SaaS-Lösung in unterschiedlichen Paketen an: von kostenlosen Services für Einsteiger und Kleinunternehmen bis zu Diensten für große Unternehmen mit komplexen Bedürfnissen und individuellen Anforderungen. Von anderen Anbietern unterscheidet uns vor allem die Vielzahl an Services. Wir bieten nicht nur Online-Terminbuchungen, sondern auch Statistiken, Ressourcen-Management, Filialmanager und zahlreiche Erweiterungen. Wenn wir einen speziellen Service einmal nicht anbieten, können User über die Developer-Plattform sogar selbst Erweiterungen entwickeln – zur Eigennutzung oder um sie weiteren Kunden anzubieten und darüber mit zu verdienen. 

TIMIFY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen die weltweit führende Buchungssoftware für im Enterprise-Bereich werden. Dafür sehe ich uns heute auf dem besten Weg. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg 

1.) Auch wenn die Idee noch nicht ganz ausgereift ist: Einfach starten – und dann weiter justieren.

2.) Nehmt nicht den erstbesten Investor oder VC – überlegt euch gut, wen Ihr in die „Family“ reinlasst – schließlich bleibt dieser Partner im Idealfall bis zum Schluss dabei.

3.) Glaubt immer an euch und an euer Produkt. Unternehmer müssen positiv denken – ansonsten scheitern sie von Anfang an.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Rechnungsverwaltung in vielen Unternehmen veraltet

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Rechnungsverwaltung

Viele Unternehmer arbeiten noch mit „vorsintflutlichen“ Methoden bei der Rechnungsverwaltung. Sie sammeln Berge von Belegen, ordnen sie ein und erstellen dann die jeweiligen Posten für Abrechnungen und Steuererklärungen. Dies trifft insbesondere auf manche ältere Kleinunternehmer und auf manche Start-ups zu. Den neuesten Technologien traut man noch nicht so recht, und so müht man sich mit den herkömmlichen, analogen Methoden der Datenverarbeitung ab. Gleichzeitig wird der Wettbewerb am Markt für die Unternehmen immer härter und alle Prozesse vollziehen sich immer schneller, und eine Firma kann langfristig nur bestehen, wenn sie mit den Konkurrenten mit der modernsten Infrastruktur schritthalten kann.

Wie einfach ist die Umstellung zur modernen, digitalen Rechnungsverwaltung?

Bei der Umstellung sind zuallererst einige Hürden zu nehmen. Es dürfen zum Beispiel nur Programme zur Rechnungsverwaltung verwendet werden, die GoBD-konform sind, d. h. welche gewisse gesetzliche Normen erfüllen. Zur Wahrung des Datenschutzes müssen zudem alle DSGVO-Vorschriften beachtet werden. Außerdem sind die Mitarbeiter bei der Umstellung zu unterstützen – vor allem jene, die mit Überzeugung an den „alten“ Methoden der Rechnungsverarbeitung festgehalten haben. Die Notwendigkeit dieser Modernisierungsmaßnahme für das Fortbestehen der Firma muss der Belegschaft eindringlich klargemacht werden. Überdies müssen die passenden Softwaretools eingesetzt werden, die am effizientesten bei der digitalen Rechnungsverarbeitung sind.

Was sind Vorteile? Gibt es Nachteile?

In der Tat bringt die Umstellung der Rechnungsverwaltung auf die modernste Form der Digitalisierung einige Vorteile, vor allem dann, wenn es sich um ein KI-basiertes Datenverarbeitungssystem mit automatisierter Rechnungserkennung mit entsprechender Zuordnung handelt. Yokoy hat genau so ein Softwaresystem in petto. Hier werden die Belege in das System geladen, aus welchen dann die relevanten Daten und Zahlen per OCR-Erkennung erfasst und zugeordnet werden. Zusätzlich prüft das Tool alle Rechnungen auf Fehler, auch um das Unternehmen vor Betrug zu schützen. Die Vorteile der digitalisierten Rechnungsverwaltung liegen auf der Hand:

  • erhebliche Arbeitserleichterung bei der Datenverarbeitung
  • wesentlich höhere Effizienz
  • eingebaute Betrugssicherung zur Erkennung von fehlerhaften Rechnungen
  • Zusammenlegung von Abteilungen, dadurch mehr Transparenz
  • sichere Datenverschlüsselung zum Schutz vor Zugriff durch Unbefugte
  • erhebliche Kosten- und Zeitersparnis

Viele Computersysteme müssen für die Nutzung komplexer Digitalisierungsprogramme aufgerüstet werden. Die dafür anfallenden Kosten zahlen sich jedoch für das Unternehmen um das Vielfache aus.

Gibt es unterstützende Programme und Tools?

Die Software von Yokoy lässt sich in über 50 verschiedene Datenverarbeitungssysteme integrieren, mit welchen man die Rechnungen digitalisieren kann. Einige wenige seien hier als Beispiel aufgeführt:

  • SAP Business One Logo mit Einbindung von CSV-Dateien zu Finanzbuchungen
  • It’s Us (Yokoy Exact Connector) für reibungslose Datenübertragung zwischen Yokoy Spend Management und dem Exact ERP-System
  • Workday SCIM Tool für die Synchronisation von Mitarbeiter-Stammdaten

Die KI-basierte Rechnungsverwaltung ist die Methode der Datenverarbeitung für Unternehmen mit Zukunft. Ob Einzelunternehmer oder globaler Großkonzern – Unternehmen jeder Größe profitieren von dieser kosten- und zeitsparenden Methode der Rechnungsverarbeitung.

Autor: Yokoy

Bild pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gebt euer Bestes, aber bleibt realistisch! 

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PXL Vision

PXL Vision moderne Lösung zur digitalen Identitätsüberprüfung

Stellen Sie sich und das Startup PXL Vision doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Roxana Porada, Co-Founder und Chief Product Officer bei PXL Vision. Als Technologie-Start-up bieten wir eine moderne Lösung zur digitalen Identitätsüberprüfung an. 2017 starteten wir als Spin-off der ETH Zürich und haben seitdem eine Reihe von High-End-Lösungen auf der Basis von Spitzentechnologie entwickelt. Diese Lösungen ermöglichen es unseren Kunden, ihre Geschäfte auf vertrauenswürdige, automatisierte Weise zu betreiben und zu optimieren.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Der Zeitpunkt und die Gelegenheit, PXL Vision zu gründen, kamen im richtigen Moment in meinem Leben. Ich lernte meine vier Co-Founder bei meinem damaligen Arbeitgeber kennen. Wir hatten diese spannende Idee für ein Produkt und haben uns dazu entschieden, unser eigenes Unternehmen aufzubauen. Das war eine großartige Chance für mich: Ein Start-up mit tollen Menschen zu gründen, die ich bewundere und wo das Team bereits aufeinander abgestimmt ist und super zusammenarbeiten kann, um die Ziele zu erreichen.  Diese Energie, die wir alle eingebracht haben, überzeugte mich, dass wir gemeinsam große Dinge aufbauen können.

Welche Vision steckt hinter PXL Vision? 

Wir wollen Vertrauen in die digitale Welt bringen. Deswegen widmen wir uns digitaler Identitäten. Mit Vertrauen meinen wir, dass jeder, der online Produkte erwerben bzw. Dienstleistungen in Anspruch nehmen will, das auch so einfach wie möglich tun können sollte. Gleichzeitig müssen Dienstleister die Personen, die ihre Dienste in Anspruch nehmen, vertrauen können. Identitätsdaten sind hochsensibel, und wir sind uns dessen bewusst. Gleichzeitig ist es unsere Vision, diese Prozesse so zu unterstützen, dass sie nahtlos ablaufen und den Menschen, die online gehen und sich identifizieren wollen, keine Angst machen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Der Cyber Security-Markt ist sehr wettbewerbsintensiv, und es ist wichtig, mit den neuesten technologischen Entwicklungen Schritt zu halten. Als Startup kann es eine Herausforderung sein, die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen, zu erfüllen und sich schnell in die gewünschte Richtung zu entwickeln – vor allem, wenn man einer Strategie treu bleibt, die zu Recht bei jedem Schritt in Frage gestellt wird. Wir hatten das Glück, dass wir zahlende Kunden hatten, die von Anfang an an unsere Produkte glaubten. Außerdem haben wir 2020 eine Seed-Finanzierungsrunde gestartet, die uns ein schnelleres Wachstum ermöglichte.

Wer ist die Zielgruppe von PXL Vision? 

Wir konzentrieren uns auf Märkte wie Finanzdienstleistungen, Telekommunikationsunternehmen, Versicherungsanbieter, Online-Glücksspiele, Mobilität und E-Commerce. Allerdings kann unser Produkt überall dort eingesetzt werden, wo die Identitäten von Personen verifiziert werden müssen.

Wie funktioniert PXL Vision? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

PXL Vision bietet Produkte an, welche die Identität von Personen anhand eines von der Regierung ausgestellten Ausweises überprüfen. Unsere Technologie basiert auf Computer Vision und maschinellem Lernen. Der Identifizierungsprozess funktioniert folgendermaßen: Man macht ein Foto des Ausweises und nimmt dann ein kurzes Selfie-Video von sich auf. Unsere Lösung erledigt den Rest und prüft automatisch, ob zum einen die Person auf dem Video mit der auf dem Ausweis übereinstimmt und checkt, ob die im Vorfeld eingegebenen Daten denen auf dem Ausweis gleichen. Wir legen großen Wert auf die Benutzerfreundlichkeit, sodass auch nicht-technologieaffine Menschen die Anwendung bedienen können. Für unsere Kunden ist die Konversion mit unserem Produkt viel höher und die Kosten für das digitale Onboarding sind deutlich niedriger. 

PXL Vision, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir sind derzeit Marktführer in der Schweiz, wo wir die Vorteile unserer Dienstleistungen bewiesen haben. Eines unserer Hauptziele ist es daher, in andere Märkte und Regionen zu expandieren. Deshalb haben wir uns in den letzten Monaten darauf konzentriert, unsere Lösung für den europäischen Markt zu zertifizieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Mein erster Tipp ist, nur zu gründen, wenn man wirklich an die Idee glaubt. Im Idealfall ist dieses Thema eine Leidenschaft. Denn so lassen sich schwierige Situationen besser meistern, wenn man fest an sich und die Idee glaubt. Gebt euer Bestes, aber bleibt realistisch! Denn der Tag hat nur 24 Stunden, sowohl für Gründer als auch für jeden anderen Menschen auf diesem Planeten. Nutzt sie also weise, erinnert euch daran, warum ihr es tut, und überfordert euch nicht, indem ihr versucht, alles gleichzeitig zu schaffen. Daran schließt sich mein dritter Tipp an: Umgebt euch mit Menschen, die euch herausfordern, unterstützen und mit denen ihr zusammenwachsen könnt. So kann man mehr Spaß bei der gemeinsamen Reise der Unternehmensgründung haben.

Wir bedanken uns bei Roxana Porada für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Teamwork ist alles

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fast2work fahrrad

fast2work: Fahrrad App mit den Seiten SteigUm.de und Biketour.Guide

Stellen Sie sich und das Startup fast2work doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Co-Geschäftsführer Michael Ross und ich haben fast2work 2021 ins Leben gerufen. Genau genommen besteht das Unternehmen aus zwei Teilen: Einerseits haben wir die Seite SteigUm.de gelauncht. Hier können sich alle Leute über das mögliche Einsparpotential informieren, wenn sie ihre alltäglichen Wege mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurücklegen. Von dort oder über die App-Stores von Google und Apple führt der Weg dann zu unserer App Biketour.Guide. Sie dient als präzises Navigationstool für Fahrradfahrer und zeigt gleichzeitig Sehenswürdigkeiten an der Strecke an. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Für mich war es nicht der erste Schritt in die Selbstständigkeit. 2008 hatte ich bereits eine erfolgreiche Werbeagentur gegründet. 2012 folgte dann mein-dienstrad.de, ein Anbieter für Fahrrad-Leasing. Ich wollte das Ruder schon immer gerne selbst in die Hand nehmen, und am liebsten im Mobilitätsbereich. 2021 wurde mein-dienstrad.de dann verkauft und das Unternehmen fast2work gegründet. 

Welche Vision steckt hinter fast2work?

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, bis 2030 weitere vier Millionen Menschen vom Radfahren zu überzeugen. Und zwar nicht mit den bekannten Argumenten wie Nachhaltigkeit oder Gesundheit. Wer sich von diesen Vorteilen bisher nicht angesprochen gefühlt hat, wird es auch in Zukunft nicht tun. Wir wollen den Menschen andere Anreize bieten. Mal aus dem Trott herauskommen, den eigenen Wohnort aus neuen Blickwinkeln erleben, sich Zeit zum Entdecken nehmen – das geht nur mit dem Fahrrad. Und mit unserer App können wir die Menschen an Orte führen, die sie vorher vielleicht gar nicht auf dem Schirm hatten. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine App zu entwickeln ist wirklich eine Mammutaufgabe. Wir haben dafür mit verschiedenen Partnern zusammengearbeitet. Von der Technik über die Optik bis zur Usability muss einfach alles passen. Bis wir eine erste Version auf die Beine gestellt haben, sind schon einige Wochen vergangen. Doch der Launch lief erfolgreich und wir arbeiten immer weiter an neuen Features. Durch den Verkauf von mein-dienstrad.de konnten wir mit fast2work durchstarten. 

Wer ist die Zielgruppe von fast2work?

Wir wollen vor allem Menschen erreichen, die kaum oder selten mit dem Fahrrad unterwegs sind. In deutschen Haushalten gibt es 81 Millionen Räder, also hat so gut wie jeder Einwohner Zugang zu einem Fahrrad. Allerdings sind davon nur rund 11 Millionen täglich im Einsatz. Etwa 30 Millionen werden immerhin ab und zu benutzt, aber der Rest verstaubt in Kellern und Garagen. Das wollen wir ändern. Zudem wollen wir mit unserer App auch die Fahrradhändler erreichen. Sie können bei uns Lizenzen für eine Premiumversion mit zusätzlichen Funktionen erwerben und sie ihren Kunden mit jedem verkauften Fahrrad anbieten. Sie können die App mit einem eigenen Branding versehen, Mitteilungen über anstehende Wartungen oder Aktionen verschicken, und so eine stärkere Kundenbindung aufbauen. 

Wie funktioniert fast2work? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere App wurde direkt für Fahrradfahrer entwickelt. Sie funktioniert wesentlich genauer als ähnliche Tools, weil Fahrradwege bzw. fahrradfreundliche Wege von Beginn an Teil der Routenplanung sind. Außerdem haben wir bewusst darauf verzichtet, Daten der Nutzer zu sammeln. Es ist zwar möglich, sich ein Profil anzulegen und so Strecken für später zu speichern, erforderlich ist das aber nicht. Einfach die App herunterladen und losradeln. Auf unserer Seite SteigUm.de können sich die Besucher zudem über das Einsparpotential bei den aktuellen Benzinpreisen informieren. Es muss ja nicht jeden Tag das Fahrrad sein, manchmal geht es auch nicht ohne Auto, aber so greifen vielleicht mehr Menschen öfter mal auf zwei statt auf vier Räder zurück. 

fast2work, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sind wir unserem Ziel, mehr Menschen auf das Fahrrad zu bringen, hoffentlich ein ganzes Stück näher. Dafür entwickeln wir unsere Angebote stetig weiter und bieten den Usern weitere Funktionen. Wir wollen die Verkehrswende aktiv vorantreiben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Auch mal Gegenwind in Kauf nehmen. Mit mein-dienstrad.de mussten wir viel Überzeugungsarbeit leisten, doch heute ist das Leasing-Konzept bei Unternehmen gefragter als je zuvor. 

Habt Visionen. Und haltet daran fest. 

Teamwork ist alles. Mit einem verlässlichen Team an der Seite geht alles viel leichter von der Hand. 

Fotograf/Bildquelle Foto-und Bilderwerk

Wir bedanken uns bei Ronald Bankowsky für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mut ist immer gut!

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Swetlana Unruh goldene

5 goldene Tipps wie auch Du mutiger wirst

Mutig zu sein kann trainiert werden! Mut ist nicht nur eine angenehme Eigenschaft, sondern gehört auch zum Alltag dazu, denn viele Aufgaben des Alltags verlangen zumindest ein kleines bisschen Mut. Mit ein paar Denkanstöße kann man selbst dazu beitragen, mutiger zu sein. Expertin und Mentaltrainerin Swetlana Unruh beschäftigt sich beruflich stets mit der Frage, was lässt uns mutiger werden. Geduld, Zuversicht und Selbstvertrauen sind Eigenschaften, die dazu beitragen. Folgend erfährst Du außerdem 5 goldene Tipps zum selbst ausprobieren, um mutiger zu sein.

Auf sich selbst achten

Achte auf Dich selbst! Wer auf sich selbst achtet, sich etwas Gutes tut, um sich wohlzufühlen, wird auch mutiger auf Dinge des Alltags zugehen können. Schließlich trägt besonders auch das Selbstbewusstsein dazu bei, mutig etwas zu meistern. Jedoch gelingt es nur mit einer gesunden Portion Selbstwertgefühl und dafür kann man selbst dazu beitragen, indem man auf sich achtet und seine eigenen Talente anerkennt. Jeder Mensch ist einzigartig und besitzt Fertigkeiten und Fähigkeiten, die gefördert werden sollten. Wer seine eigenen Talente unentdeckt lässt oder sie nicht fördert, wird womöglich unzufrieden mit sich selbst oder demotiviert sein. Solche Empfindungen tragen natürlich nicht dazu bei, mutiger zu sein. Schließlich ist es das A und O, auf das allgemeine Wohlbefinden zu achten, um auch mutig und standfest zu sein sowie Hürden des Alltags zu überwinden. Wenn Du achtsam mit Dir selbst und Deiner Umwelt umgehst, wirst Du auch mutiger sein.

Du musst nicht perfekt sein

Lege es unbedingt ab, perfekt sein zu wollen. Das stetige Streben nach Perfektion raubt Energie und wird Dich auf lange Sicht nicht glücklich machen. Nimm Dich so an, wie Du bist. Gönne Dir ab zu eine Wellnesszeit, auch ein schickes Styling oder ein Sportkurs können dazu beitragen, dass Du Dich mehr und mehr annimmst wie Du bist und Du dich wohlfühlst, ohne perfekt sein zu wollen. Niemand in dem Sinne ist perfekt. Wer eine gewisse Balance zwischen Schönheit und Ideal für sich findet und sich selbst und seine Mitmenschen schätzt, seine Fertigkeiten trainiert und kleine Makel anerkennt, wird viel selbstbewusster und mutiger sein. Wer sich unwohl fühlt und andauernd mit sich unzufrieden ist, wird auch sein eigenes Selbstwertgefühl nicht bessern können. Daher heißt es zunächst, den Mut nicht so sehr zu fokussieren, sondern sich selbst zu stärken und dadurch zu einem mutigeren Umgang, sei es beruflich oder privat, zu gelangen.

Eine gute Organisation macht mutiger

Mutig sein bedeutet auch, es zu wollen. Jeder Mensch im Leben hat Herausforderungen zu meistern, die Mut verlangen. Manchmal ist es auch einfach wichtig, ein gutes Konzept zu haben, welches einem selbst zu mehr Mut verhilft. Wer unorganisiert ist und daran nichts ändert, wird sich damit schwertun, mutig die eigenen Herausforderung zu bewältigen. Organisation ist daher ein Punkt, der dabei eine wesentliche Rolle spielt. Manche Dinge des Alltags verlangen es, sich damit vorab auseinanderzusetzen und es ist Organisationstalent gefragt. Wer sich daher selbst gut organisieren kann, wird die Vorgehensweise als eine Art Ankerpunkt nehmen können, um sich selbst Mut zuzusprechen. Wer zudem gut organisiert ist, strahlt es auch aus. Stärke deshalb dein Selbst- und Zeitmanagement, Du wirst daraus profitieren können.

Selbstakzeptanz stärkt das Selbstvertrauen

Akzeptiere Dich, nehme Dich so an wie Du bist, auch Ängste dürfen sein. Wer seine Ängste kennt, kann diese auch bewältigen. Ängste zu überwinden, die den Alltag beeinträchtigen, ist manchmal mühselig, aber zielführend. Nimm Dir die Zeit dafür und lass Dich nicht von Deinen Ängsten lenken. Zudem sind Ängste nicht durchweg etwas Negatives. Es ist menschlich, auch ängstlich zu sein. Ängste stärken mitunter auch die eigene Wachsamkeit und es ist deshalb auch wichtig, Ängste zu empfinden und diese zu akzeptieren. Mutig sein bedeutet nicht, sich vor nichts zu fürchten. Wer sich etwas mit Ängsten auseinandersetzt und auch etwas differenziert, was es heißt, trotzdem selbstbewusst zu sein, wird auch leichter den Weg zu mehr Mut finden. Jeder Mensch besitzt Ängste, Du bist damit nicht alleine und es ist eine natürliche Reaktion des Organismus, in manchen Situationen ängstlich zu sein. Angst bedeutet auch, vorsichtig und achtsam zu sein. Lass Dich daher von Deinen Ängsten nicht entmutigen!

Halte Dich fit und munter

Sei dynamisch, vital und bleibe am Ball! Alles dem Zufall zu überlassen, wird Dich kaum mutiger werden lassen. Dennoch gibt es das Aber: auch die gewissen Zufälle und Situationen, in denen spontane Entscheidungen gefragt sind, gehören zum Leben dazu. Versuche daher einen kühlen Kopf zu bewahren, dann wirst Du auch viel mutiger sein können. Es gibt Mittel und Wege, um zu mehr Gelassenheit zu gelangen. Hilfreich können Entspannungsübungen, Yoga, Pilates oder Meditation sein, aber auch sportliche Aktivitäten wie Radfahren, Joggen oder Wandern. Dadurch bringst Du auch Deine mentale Fitness in Schwung, sowohl physisch als auch psychisch. Wenn Du Dich körperlich bewegst, dann tust Du etwas für Dich und Deine Leistungsfähigkeit. Wenn Du aktiv bist, so wirst Du auch viel mutiger sein können und herausfordernde Alltagsaufgaben mit einer gewissen Stärke und Leichtigkeit vollbringen können. Gebe Dir einen Ruck und Du wirst sehen, wenn Du etwas für Deine Fitness tust, wirst Du auch mutiger auf etwas zugehen können!

Fazit

Mut zu haben, ist manchmal leichter gesagt als getan, aber es gibt vielerlei Möglichkeiten, um sich selbst Gutes zu tun und dadurch mutiger zu werden. Manchmal genügen schon ein paar Denkanstöße, um sich selbst mehr Mut zuzusprechen und dadurch selbstbewusster sowie mutig zu sein. Sei Du selbst und achte auch Dich und Dein Umfeld, dann wird Dir schon vieles leichter gelingen.

Autor:

Lana Unruh ist zertifizierte und ausgebildetete Mentaltrainerin. Sie hatte den Mut auszuwandern und ihr altes sicheres Leben hinter sich zu lassen, um ihre Wünsche zu erfüllen.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nur mit Leidenschaft können Berge versetzt werden.

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digital spine aufzugshelden aufzüge

Digital Spine: Aufzugshelden digitaliert Aufzüge in Deutschland

Stellen Sie sich und das Startup Digital Spine doch kurz unseren Lesern vor

Simon Vestner: In einem Satz zusammengefasst: Digital Spine mit der Marke Aufzughelden ist ein Team aus Aufzugexperten, IoT-Entwicklern und Spezialisten aus den Bereichen Data Science, Machine Learning und Artificial Intelligence mit dem Ziel, Aufzüge in Deutschland zu digitalisieren und langfristig funktionsfähig zu halten. Etwas ausführlicher erklärt: Unser Unternehmen gibt es seit 2020 und hat inzwischen mehr als 40 Mitarbeitende, die sich mit der Digitalisierung von derzeit rund 2.000 Aufzügen befassen. Herzstück unseres Komplettpakets ist die Aufzughelden-Box, ein smartes IoT-Device, das direkt mit der Steuerung des Aufzugs verbunden ist und die relevanten Daten in einer Cloud sammelt und analysiert.

Dadurch ergibt sich ein großer Vorteil gegenüber den Produkten, die rein an der Sensorik des Aufzugs anknüpfen. Es stehen bedeutend mehr Informationen über den Zustand des Aufzugs zur Verfügung – und das in Echtzeit. So können viel schneller relevante Entscheidungen getroffen werden. Unsere Technologie ermöglicht es zudem, durch Predictive Maintenance Fehler frühzeitig zu erkennen – und zar bevor sie entstehen. Dies minimiert die Ausfallrate der Aufzugsanlagen, steigert die Effizienz und schlägt sich positiv auf die Kosten nieder.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Simon Vestner: Ich bin mit Aufzügen groß geworden – mein Großvater ist Wilhelm Vestner, der 1930 den gleichnamigen Aufzughersteller gründete. Ich komme aus einer Unternehmerfamilie und leitete gemeinsam mit meinem Vater viele Jahre unser Familienunternehmen. Mich hat immer der Gedanke angetrieben, neues zu entdecken und etwas zu schaffen, das die Welt voranbringt. Die Technologie bietet so viele Ideen, Ansätze und Möglichkeiten, etwas zu verändern und einen echten Mehrwert zu bieten. Sie müssen nur in ein gutes Produkt gebracht werden, um zugänglich zu werden. Daher gründete ich 2015 VESTNER.DIGITAL – heute Digital Spine – mit der Marke Aufzughelden in Berlin.

Welche Vision steckt hinter Digital Spine?

Simon Vestner: Die Digitalisierung verändert die Welt: Es wird noch viel passieren in der Immobilienbranche – speziell im Aufzug- und Gebäudemanagement. Dabei schafft Digital Spine mit Aufzughelden das digitale Rückgrat des Smart Building. Das ist unsere Vision. Wir digitalisieren Aufzüge, machen die Wartung effizienter und das Leben aller Beteiligten im Aufzug-Business einfacher. Ich möchte Innovationen vorantreiben. Daten, wenn man sie richtig nutzt, sind die Grundlage, um ganz viel zu erreichen und zu bewegen in einer immer digitaler werdenden Welt. Aktuell ist unsere Strategie darauf ausgelegt, unnötige Kosten durch Steigerung der Effizienz zu vermeiden und gleichzeitig die Störungen zu reduzieren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Simon Vestner: Technologie ist vielfältig und bietet Chancen. Sich das Wissen über unterschiedliche Technologien anzueignen, um die Chancen zu nutzen, ist die Herausforderung. Es gibt keine Blaupause oder ein vollumfängliches Handbuch, das den richtigen Weg vorgibt. Gerade als Start-up hat man es in der konservativen Immobilienbranche nicht leicht. Viele etablierte Unternehmen sind immer noch skeptisch und zurückhaltend, wenn es darum geht, etwas Neues auszuprobieren.

Das hängt auch damit zusammen, dass viele Marktbegleiter sich zwar Digitalisierung auf die Fahne schreiben, aber letztendlich, wenn man den Blick unter die Motorhaube wirft, nur am Ansatz der großen Bandbreite kratzen. Hier wurde dementsprechend auch viel verbrannte Erde hinterlassen. Aber ich habe den Eindruck, dass wir unsere Kunden mit unserem Engagement erreichen und sie verstehen, dass wir ein Deep Tech Unternehmen sind und wahre Mehrwerte schaffen können.

Wir sind ein klassisches Start-up, welches anfangs von mir privat finanziert wurde. Anfang 2021 haben wir dann unsere erste Finanzierungsrunde abgeschlossen und die Familie Goldbeck kam als Investor dazu. In der Serie-A-Runde sind schließlich Phoenix Contact und Join Capital hinzugekommen. Mit diesen Firmen haben wir drei starke Partner für uns gewonnen, die uns nicht nur mit Kapital, sondern vor allem auch mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung unterstützen.

Wer ist die Zielgruppe von Digital Spine?

Simon Vestner: Wir konzentrieren uns auf alle Stakeholder rund um den Aufzug. Also sowohl auf Eigentümer und Betreiber der Immobilie aber auch auf die tatsächlichen Nutzer. Zudem sprechen wir Wartungsunternehmen und Prüforganisationen an. Ein weiterer Fokus liegt auf den Schnittstellen zu anderen Maschinen und Gewerken im Gebäude.

Wie funktioniert Digital Spine? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Simon Vestner: Das Internet of Things, IoT, ist ein riesiger Technologiesprung – den haben wir uns zu Nutze gemacht. Wir können in Echtzeit auf Daten zugreifen und das in der ersten Sekunde nach der Installation unserer Aufzughelden-Box. Somit bieten wir sofort eine Steigerung der Effizienz und nicht erst nach Monaten des Datensammelns. Dadurch entstehen weniger Störungen und weniger Kosten. Wir schaffen Transparenz und verbessern gleichzeitig das Erlebnis „Aufzugnutzung“.

Mir ist bewusst, dass wir mit der Lösung, uns direkt mit der Aufzugsteuerung zu verbinden – und zwar egal von welchem Hersteller und wie alt der Aufzug ist – den schwierigeren Weg gegangen sind. Aber ganz sicher auch den besseren. Wir wissen, wie es dem Aufzug geht, ob er gesund ist oder nicht. Andere Marktbegleiter legen einen Sensor auf das Kabinendach und generieren vielleicht viele Daten, aber es wird kein Mehrwert produziert, weil man diese Daten nicht interpretieren kann.

Digital Spine, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Simon Vestner: Wir interpretieren den Aufzug als Tor zum digitalen Gebäude. Der Aufzug ist durch die Vertikale mit jeder Etage verbunden. Damit kann der Aufzug als Datenlieferant fürdas ganze Gebäude genutzt werden und so das bereits erwähnte Rückgrat bilden. In fünf Jahren werden wir einen ganz großen Beitrag dazu geleistet haben, die Pariser Protokolle zu erfüllen. Denn durch die Digitalisierung ist eine Effizienzsteigerung möglich, die den CO2-Fußabdruck in der Immobilie bis zu 50 Prozent senken kann.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nummer1: Überlegt nicht lange, sondern macht einfach. Jede Idee ist nur so gut, wie diese umgesetzt wird.

Zweitens: Nur mit Leidenschaft können Berge versetzt werden. Die Arbeit darf also keine Belastung sein, sondern muss viel Freude bringen.

Und drittens: Stellt die besten Leute ein, denn die Menschen machen den Unterschied und lassen eine Idee zu einem Produkt werden. 

Wir bedanken uns bei Simon Vestner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Digital Spine

Kontakt:

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Zionskirchstraße 73 a
D-10119 Berlin

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Nimm Rückschläge oder Kritik an deinem Business nicht persönlich

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we samay

we samay bietet nachhaltige Bekleidung für Damen, Herren und Kinder

Stellen Sie sich und das Startup we samay doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Sarah Kokal, ich lebe mit meinem Mann und meinen 2 Kindern am schönen Bodensee und bin seit Herbst 21 mit meinem Fair Fashion Label we samay auf dem Markt. Mit meinem Green Startup möchte ich zum einen zeigen, dass das Gründen auch als junge Mutter klappt und zum anderen, dass Öko-Mode nicht Öko aussehen muss.  Ich habe nie geplant, ein Startup zu gründen. Mit meinem Internationalen Management Studium, Schwerpunkt Südostasien, wollte ich eigentlich immer auswandern und für internationale Organisationen in der Entwicklungszusammenarbeit arbeiten. Mit we samay bin ich zwar nicht in der Entwicklungszusammenarbeit, aber dennoch kann ich mit meiner täglichen Arbeit einen positiven Impact leisten, da ich eine tolle Alternative zu Fast Fashion biete. 

we samay steht für Green Fashion, die von Damen, Herren und Kinder getragen und sogar im Partnerlook kombiniert werden kann. Meine nachhaltigen Partnerlooks sehe ich als Symbol dafür, dass wir alle gleich sind. Wir sind alle Menschen, unabhängig davon woher wir kommen, wie alt wir sind, welchem Geschlecht wir angehören. Ich arbeite ausschließlich ressourcenschonend, ökologisch und fair entlang meiner gesamten Wertschöpfung. Ein achtsamer und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen ist für mich selbstverständlich. Jede/r trägt Verantwortung, ob privat oder beruflich. Nur gemeinsam können wir eine positive Zukunft schaffen und dazu gehört für mich besonders ein ökologisches und sozial gerechtes Handeln.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Meine größere Tochter war oft sehr traurig, dass sie meine Kleider nicht anziehen konnte. Es gab immer wieder Tränen deswegen. Ich recherchierte daher nach Partnerlooks, fand aber ausschließlich Mini Me Outfits, die überhaupt nicht meinen Vorstellungen von Nachhaltiger Mode entsprechen. Da ich vor meiner ersten Schwangerschaft im Brand Management einer internationalen Modefirma tätig war, entschied ich mich dafür, meine eigene Fair Fashion Brand zu gründen. Es war nie geplant, es ergab sich durch viele tolle Möglichkeiten und die Unterstützung meines Mannes.

Welche Vision steckt hinter we samay?

Im Herzen und im Kopf bin ich schon seit Teenagerzeiten absolut öko. Ich glaube an soziale Gerechtigkeit, an einen Green Lifestyle und auch daran, dass man sich selbst mit seinen Ideen beruflich verwirklichen kann. Mit we samay möchte ich genau dies leben. Ich arbeite ausschließlich ökologisch und fair, unterstütze die internationale Kinderrechtsorganisation Save the Children mit Spenden und möchte durch meine nachhaltigen Partnerlooks sinnbildlich zeigen, dass wir alle gleich sind. Wir sind alle Menschen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die stärkste Herausforderung ist für mich täglich die Zeit. Es ist tatsächlich manchmal eine Zerreißprobe, da ich momentan als „one-women-show“ alles komplett selbst erledige. Angefangen vom Design über die Erstellung des Onlineshops, Vertrieb, Marketing, Administration und auch den Versand. Das Einzige, bei dem ich Unterstützung habe, ist die Produktion. Ich selbst nähe nicht, das kann ich auch gar nicht. Dafür habe ich einen großartigen Produktionspartner in Izmir. Das Gründen und die Selbstständigkeit mit Kleinkindern ist sicherlich sehr herausfordernd, aber es ist dennoch möglich. 

In den Anfängen von we samay war meine kleine Tochter 8 Monate und meine große Tochter 3 Jahre alt. Es war mitten im Lockdown, als es keine Kinderbetreuung gab und wir alle 24/7 Zuhause waren. Die absolut größte Herausforderung ist für mich, die richtige Balance zwischen Mama und Gründerin zu finden. Die zweitstärkste Herausforderung ist natürlich die Finanzielle. Ich produziere Textilien. Das bedeutet, ich habe Verbindlichkeiten, bevor ich überhaupt etwas verkaufen kann. Bisher bin ich komplett selbstfinanziert. Wie lange ich das Wachstum selbst tragen kann, weiß ich nicht.

Wer ist die Zielgruppe von we samay?

we samay bietet nachhaltige Bekleidung für Damen, Herren und Kinder. Alle Produkte sind sogar im Partnerlook für z.B. Familien, Paare oder Freunde erhältlich. Da ich den Anspruch habe, Öko Mode nicht öko aussehen zu lassen, verwende ich leuchtende Farben und setze edle Materialien ein. Dadurch spreche ich mit we samay auch Kundinnen und Kunden an, die bisher keine Fair Fashion konsumiert haben. Das freut mich immer besonders.

Was ist das Besondere an der Mode? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der Gleichheitsgedanke, das Wir-Gefühl steht bei we samay absolut im Mittelpunkt. Meine Kleidungsstücke sollen ausdrücken, dass wir alle gleich sind – unabhängig woher wir kommen, welche Vorstellungen wir vom Leben haben. Die Herausforderung dabei ist für mich, dass die Stoffe und Farben von Damen, Herren und Kindern gleich getragen werden können. Damit sind zum einen die Partnerlooks möglich und zum anderen ist dies auch besonders ressourcenschonend, da nicht für jede Linie ein neuer Stoff notwendig ist und die  Kleidungsstücke möglichst zeitlos sind. 

So können sie länger als nur eine Saison getragen werden, was natürlich ebenfalls der Umwelt zu Gute kommt. Mit speziellen Unisex Produkten sind sogar die Schnitte geschlechtsneutral. Auch so können Ressourcen geschont werden.  Eine weitere Besonderheit sind die Statement Stitchings. Die meisten Bio-Baumwoll Produkte erhalten ein Statement Stitching, welches die Verbundenheit zwischen Menschen ausdrücken soll. Zum Beispiel steht auf den Sweatern „WE FOREVER“ oder auf Unisex T- Shirts „STRONG TOGETHER“. Die Statement Stitchings kommen super gut an.

we samay, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das ist eine schöne Frage, die mir als frisches Fair Fashion Startup schwer zu beantworten fällt. Die Modebranche ist knallhart. Als Startup innerhalb von 9 Monaten bereits die 3. Kollektion gelauncht zu haben, übertrifft bereits jede meiner Erwartungen. Ich lebe bei we samay nach dem Motto „Dream big, start small, take your time.” Mein Ziel ist natürlich, dass ich von meiner Selbstständigkeit irgendwann leben kann. Bisher fließt alles komplett in we samay. Die ersten 3-5 Jahre entscheiden bei Startups mehr oder weniger über Top oder Flop. Immerhin scheitern etwa 90% der Startups innerhalb der ersten 5 Jahre. Ich plane step by step. Freue mich über alles, was we samay bisher geschafft hat und bin super neugierig auf alles, was kommt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Es gibt Höhen und Tiefen. Das eigene Business ist ein Teil von deiner Persönlichkeit, es macht einen Teil von dir für alle sichtbar. Nimm Rückschläge oder Kritik an deinem Business nicht persönlich. Es wird immer etwas schief laufen und es wird immer Leute geben, die es anders gemacht hätten. Aus Fehlern lernen, aufstehen, weiter gehen. Probleme kurz besprechen, nicht zu lang im Problem verweilen, sondern an der Lösung arbeiten und versuchen den Blick neutral zu halten. Und wenn etwas gut läuft, nicht gleich abheben, die Füße immer fest auf dem Boden lassen, aber trotzdem mutig sein.“

Wir bedanken uns bei Sarah Kokal für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gemeinsam kann man mehr erreichen

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vandlez vegane kerzen

VANDLEZ: vegane, tierversuchsfreie und nachhaltige Kerzen, Diffusoren, Raumsprays und Home & Living Accessoires

Stellen Sie sich und das Startup VANDLEZ doch kurz unseren Lesern vor!

VANDLEZ steht für Vegan Candles und wurde von meiner Partnerin Marie Brandenburg und mir, Sebastian Wenning, im März letzten Jahres gegründet. Wir bieten vegane, tierversuchsfreie und nachhaltige Kerzen, Diffusoren, Raumsprays und Home & Living Accessoires an. Alle Rezepturen wurden von uns selbst entwickelt, um die beste Qualität garantieren zu können. Seit September 2021 kann man unsere Produkte über unseren eigenen Onlineshop bestellen!

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Marie bekam von ihrem Großonkel kurz vor dessen Tod eine Flasche Wein geschenkt, die sie nach dem Verbrauch nicht wegwerfen wollte und daher als Kerzenständer umfunktionierte. Sie ist schon immer ein riesiger Kerzen-Fan, weshalb ihre Wohnung meistens mit über 30 Duftkerzen ausgestattet war.

Im Italienurlaub unterhielten wir uns über Dinge, die uns glücklich machen – Marie kam sofort auf das Thema Kerzen zu sprechen. Da wir beide aber mit keinem Produkt zufrieden waren und uns vor allem die Inhaltsstoffe, Materialien und das Abbrennverhalten störten, wollten wir einen Selbstversuch wagen und uns in der Herstellung eigener Kerzen versuchen.

Die Flasche von Maries Großonkel ließ uns dabei nicht los, daher gossen wir die ersten Prototypen in geschnittene Weinflaschen. Als wir nach über 300 Prototypen die perfekte Rezeptur in der Hand hielten, hatten wir nicht nur eine neue Leidenschaft, sondern auch den Wunsch gefunden, daraus ein eigenes Unternehmen zu machen.

Welche Vision steckt hinter VANDLEZ?

Mit VANDLEZ wollen wir den Duft-, Kerzen- und Interior-Markt grüner und nachhaltiger gestalten.

Nicht nur der ökologische, sondern auch der soziale Impact motiviert uns:

Wir sourcen sämtliche Rohstoffe selbst, achten auf eine vollständig faire und nachhaltige Lieferkette, geben transparent Auskunft über alle Hintergründe und Inhaltsstoffe unserer Produkte und bedenken den gesamten Lebenszyklus derselben. Aus diesem Grund bestehen unsere Glas-Gefäße zum Beispiel bereits aus 85% Altglas und können nach dem Verbrauch ihrer Inhalte ideal weiterverwendet werden: Als Trinkglas, Zahnputzbecher, Vase oder vieles mehr.

Auch der soziale Impact wird weiter ausgebaut: Unsere Leinenservietten werden beispielsweise in der Nähe von Berlin in Zusammenarbeit mit einer pädagogisch wertvollen Einrichtung für Menschen mit Behinderung gefertigt. Unsere Vision ist es, mit genau solchen Herstellungsweisen und einem respektvollen und zukunftsweisenden Umgang mit Ressourcen mit gutem Beispiel voranzugehen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung bestand darin, den Weg vom Prototypen bis zum fertigen Produkt zu meistern. Wir mussten jede Menge Rückschläge einstecken, waren monatelang auf der Suche nach Partnerfirmen für die Herstellung und nach Lieferanten für die Rohstoffe und Materialien.

Es schien zwischenzeitlich schon absolut unmöglich, diese Vision umzusetzen – Das finale Produkt letztendlich in der Hand zu halten, war daher ein unglaubliches Gefühl! VANDLEZ konnte durch eine Mischung aus Eigenkapital, Familiendarlehen und einen Mikrokredit finanziert werden.

Wer ist die Zielgruppe von VANDLEZ?

Wir haben uns auf eine Zielgruppe konzentriert, die sich für qualitativ hochwertige, optisch ansprechende Produkte interessiert und der Nachhaltigkeit, Inhaltsstoffe und Hintergründe immer wichtiger werden. Zudem ist es dieser Gruppe wichtig, sich im eigenen zuhause wohlzufühlen, Produkte mit gutem Gewissen zu verwenden und lieber ein hochwertiges als zehn minderwertige Produkte zu kaufen.

All unsere Düfte sind genau wie das Design unisex, klassisch und zeitlos. Wir durften im ersten knappen Jahr feststellen, dass auch unsere Zielgruppe sehr durchmischt ist – was sie vereint, sind die beschriebenen Interessen und das Alter 25 aufwärts.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Besondere an VANDLEZ ist, dass unsere Produkte Nachhaltigkeit, Qualität und klassische, zeitlose Optik verbinden. Da wir in der Entwicklung absolut frei und unabhängig waren, konnten wir all diese Faktoren umsetzen und unsere Vision wahr werden lassen.

Die vielen positiven Rückmeldungen unserer Kund*innen bestätigen uns diese Faktoren immer wieder. Bei VANDLEZ können sich alle Konsument*innen sicher sein, dass man mit den Produkten nicht nur viel und lange Spaß hat, sondern sich gleichzeitig für eine grünere Zukunft, für Tierrechte, für faire Lieferketten entscheidet – Und das alles, ohne Abstriche in Optik oder Qualität machen zu müssen!

VANDLEZ, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren werden wir unser Sortiment erweitert, viele B2B Partnerschaften geschlossen und unser Retailer Netzwerk ausgebaut haben. Wir wollen immer mehr Menschen davon überzeugen, dass unsere Produkte und unsere Philosophie die nachhaltige Alternative zum herkömmlichen Angebot und Markt bildet. Außerdem werden wir unseren ökologischen und sozialen Impact ausbauen und mit vielen Projekten erweitern!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der für uns wichtigste Punkt war, eine klare Vision zu haben, bevor wir offiziell gegründet haben. Ohne eine ausgefeilte Idee, einen Plan und eine tiefe Leidenschaft für die eigene Vision kann es schnell passieren, dass die Hürden, die das Gründen mit sich bringt, unüberwindbar erscheinen. Deswegen besser nicht nur um des Gründens Willen gründen, sondern aus Überzeugung für die eigene Sache!

Zweitwichtigster Punkt war für uns von Anfang an, am selben Strang zu ziehen. Vermutlich wäre keiner von uns beiden allein so weit gekommen, daher war es unser großer Vorteil, das Thema gemeinsam anzugehen. Egal ob man sich Unterstützung aus der Beziehung, dem Freundeskreis, der Familie oder anderen Umfeldern sucht:

Gemeinsam kann man mehr erreichen, jedoch nur, wenn Respekt, Vertrauen und eine gemeinsame Zielsetzung die obersten Gebote darstellen.

Die dritte Erkenntnis ist, dass es manchmal auch schlecht laufen kann und dass es wichtig und richtig ist, nach Hilfe zu fragen. Niemand kann sich auf allen Gebieten einer Gründung und eines Markenaufbaus auskennen. Es ist vollkommen okay, im eigenen Umfeld oder in professionellen Kreisen nach Unterstützung zu fragen!

Sei es bei anderen Startups, seien es Steuerberater*innen, Anwält*innen, Mentor*innen oder andere Gründer*innen: Es ist unfassbar hilfreich, sich mit Menschen auszutauschen und über bestimmte Probleme zu sprechen. Meistens merkt man so sehr schnell, dass man mit vielen Hürden nicht allein ist und einfache Ratschläge und kleine Hilfestellungen oft jede Menge ausmachen können!

Wir bedanken uns bei Sebastian Wenning für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Die eigenen Schwächen kennen

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AMES Foundation afrika tiere

AMES Foundation Tierschutzorganisation mit dem Ziel, Afrika zu einem sichereren Ort für Tiere zu machen und Bio Diversität zu erhalten

Stellen Sie sich und das Startup AMES Foundation doch kurz unseren Lesern vor!

AMES steht für „Africas Most Endangered Species“ und ist eine For-Impact Organisation mit dem Ziel, Afrika zu einem sichereren Ort für Tiere zu machen und Bio Diversität zu erhalten. Inzwischen sind über 120 Unternehmerinnern und Unternehmer bei AMES engagiert, sowohl finanziell als auch inhaltlich. Gemeinsam reisen wir regelmäßig in unsere Reservate nach Südafrika und Namibia. Unser Credo ist: Gutes Tun und gemeinsam Spaß dabei haben. Ich bin Marlon, 33, hauptberuflich VC Investor und Unternehmer, nebenberuflich aber einer der Gründer der AMES Foundation.

Warum haben Sie sich entschieden, eine Tierschutzorganisation zu gründen?

Ich selbst liebe Tiere, wollte als Kind immer Tierarzt werden und habe wesentliche Teile meiner Kindheit im südlichen Afrika verbracht. Entsprechend rührt meine Begeisterung für die Sache schon aus Kindheitstagen. Ich wurde zwar nie Tierarzt, sondern habe klassisch BWL studiert. Aus heutiger Sicht muss ich aber sagen, dass der Drang immer da war, eines Tages Tiere schützen und retten zu wollen. Tiere sind leider zum schwächsten und wehrlosesten Glied der Welt geworden und ich möchte hier zumindest einen kleinen Beitrag leisten, sie zu hören.

Welche Vision steckt hinter AMES Foundation? 

Wir wollen Afrika zu einem sichereren Ort für Tiere machen und dabei Menschen miteinander verbinden, die sich mit diesem Ziel identifizieren – Europäer, Amerikaner, Locals, jeden. In fünf Jahren sind wir eine globale Organisation, haben mehrere Hundert AMES Guardians (so nennen wir unsere Mitglieder) und betreiben eine Hand voll Reservate in Afrika.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Die größte anfängliche Herausforderung war sicherlich das rechtliche Setup der Organisation. Wir haben einige Schleifen drehen und viele Gespräche mit Ämtern, Anwälten und Steuerberatern führen müssen. Heute sind wir als gGmbH organisiert. Die ewige Herausforderung bleibt sicherlich die Zusammenarbeit mit unseren Afrikanischen Partnern und Mitarbeitern. Die kulturellen Unterschiede sind nicht wegzudiskutieren und was für den einen pünktlich ist, ist für den anderen drei Tage zu spät. Unsere Finanzierung erfolgt einerseits durch unsere Mitglieder (AMES Guardians), andererseits durch Corporate Partner und schließlich auch durch unsere Reisen, die wir in unsere Reservate anbieten.

Was unterscheidet Sie von anderen Organisationen? 

Wir sind Unternehmer.

AMES Foundation, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ein Teil unsere Vision ist es auch, AMES ökonomisch nachhaltig aufzustellen – das heißt: Im Laufe der Zeit immer unabhängiger von klassischen Zuwendungen zu werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Einfach mal machen und durchziehen. Die eigenen Schwächen kennen und das Team rund um sich selbst so aufbauen, dass diese abgedeckt sind. Nur etwas gründen, für das man eine echte Leidenschaft hat; ansonsten geht die Energie aus.

Wir bedanken uns bei Marlon Braumann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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