Mittwoch, März 18, 2026
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An den Vertrieb denken

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gettup Software für Vereine, Stiftungen und Hilfsorganisationen

gettup ist eine cloudbasierte Software, mit der Vereine, Stiftungen und kleine Hilfsorganisationen ihre Arbeitsabläufe digitalisieren können

Stellen Sie sich und das Startup gettup doch kurz unseren Lesern vor!

Marcus Rost: Einfach zu bedienen, hilfreich und zukunftsträchtig: Mit diesen passenden Worten hat Roland, mein Geschäftspartner und Mitgründer, gettup einmal beschrieben und genau so ist es auch. Wir sehen uns als eine 360-Grad Lösung für Hilfsorganisationen, die den gesamten Spendenprozess abbildet. Vom Veröffentlichen von Spendenprojekten und der kompletten Abwicklung der Spendenzahlungen über die Auswertung von Spenden und Spender:innen bis hin zur Verarbeitung der Spendenzahlungen in der Buchhaltung: Wir liefern die Software, die es Non Profits ermöglicht, ihren Spendenprozess komplett zu digitalisieren.

Roland Weinzierl: Unser Anspruch ist es, eine einfache und sichere Anwendung – auch für Einsteiger:innen in diesem Bereich – zur Verfügung zu stellen. Besonders wichtig ist es uns dabei, dass unsere Kunden die gettup Software gerne nutzen – nämlich, weil sie intuitiv und schnell zu verstehen ist. Für uns heißt es deswegen: Software muss nicht kompliziert sein, damit sie funktioniert. Und wenn wir aus Gesprächen mit Nutzern erkennen, dass die eine oder andere Funktion noch fehlt, können wir sie sehr schnell umsetzen. Dabei kommt uns zugute, dass wir bei unserem Entwicklerteam auf Regionalität setzen, denn alle Kolleginnen und Kollegen kommen aus der Nähe von Kiel, unserer Heimatstadt.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Marcus Rost: Ich bin seit längerem als Unternehmer tätig und mag es, selbständig zu arbeiten. Als ich im Jahr 2012 den Non-Profit-Bereich kennenlernte, musste ich feststellen, dass dort vieles ganz anders war als in anderen Unternehmen. Hier geht es um besonders wichtige Aufgaben, gleichzeitig fehlte es an professionellen Strukturen. Das hat mich überrascht und gleichzeitig fasziniert. Besonders die Hilfsorganisationen, die eine so wichtige Arbeit leisten, sollten doch besonders effizient arbeiten, um ihren Fokus auf die für sie wichtigen Themen legen zu können. Viele Organisationen hatten zudem Probleme, neue Spenden zu generieren. So wurde der Ruf nach einer Lösung immer lauter – denn auch die Anforderungen an NGOs, Vereine und Stiftungen – sei es in der Verwaltung ihrer Finanzen oder beim Thema Datensicherheit – steigen immer weiter. Hierfür wollte ich eine Lösung finden.

Roland Weinzierl: Viele kleine bis mittlere Organisationen sind häufig nicht digital unterwegs und haben hier extremen Nachholbedarf. Zudem ist der Altersdurchschnitt recht hoch und es ist schwierig, Nachwuchs zu finden. Dabei ist das Thema Gemeinwohl so unglaublich wichtig. 

Gleichzeitig können wir jedoch beobachten, dass jeden Tag unfassbar viele Initiativen entstehen – das jedoch meist etwas blauäugig und ohne zu wissen, was eigentlich auf sie zukommt. 

Marcus hat aufgrund dieser Aspekte bereits 2012 die Entscheidung gefällt, dass er gerne die Branche digitalisieren würde. Und gleichzeitig damit auch wieder jüngere Leute angesprochen werden sollen, die Lust haben, mitzuarbeiten. 

2015 kam Marcus dann auf mich zu und fragte mich, ob ich ihn bei seinem Vorhaben unterstützen möchte. Es vergingen noch einige Jahre – auch, um die Finanzierung zu regeln. Doch 2019 ging es dann los: Gemeinsam mit Entwicklern haben wir die Grundlage zu gettup geschaffen und im Januar 2020 offiziell gegründet.

Welche Vision steckt hinter gettup?

Roland Weinzierl: Die Vision hinter gettup ist eigentlich ganz einfach: Wir wollen den digitalen Strukturwandel in der Zivilgesellschaft vorantreiben. 

Deshalb möchten wir Vereine und gemeinnützige Organisationen dabei unterstützen, ihre Arbeitsabläufe effektiv und einfach zu digitalisieren und zu automatisieren, um so vor allem Zeit und Kosten einsparen zu können. Unser Ziel ist es, dass vor allem das so essenzielle Gemeinwohl sowie unsere Zivilgesellschaft erhalten bleiben. Und da braucht es einfach Organisationen und Vereine, die dies vorantreiben. Damit diese nicht aussterben, sondern ihre wichtige Arbeit effektiv weiterhin tun können, gibt es uns. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Marcus Rost: Es gab natürlich einige Herausforderungen, die so ein Unternehmensstart mit sich bringt. Angefangen damit, die richtigen Partner für verschiedenste Bereiche zu finden – von der Entwicklung bzw. Programmierung, über den richtigen Namen, das Logo bis hin zu dem gesamten Look & Feel, mit dem wir uns natürlich auch wohlfühlen müssen. All diese Aufgaben im Kontext von Corona waren teilweise wirklich schwierig, da die Pandemie viele Verzögerungen mit sich gebracht hat. Auch ein passendes Büro zu finden war gar nicht so leicht – denn die Suche fand zu einer Zeit statt, in der man sich nicht persönlich treffen konnte. Trotz aller Umstände hat es dennoch funktioniert und wir sind sehr zufrieden.

Die Finanzierung von gettup stammt bisher zum größten Teil aus eigenen Mitteln. Uns war es gerade am Anfang sehr wichtig, alle Entscheidungen selbst treffen zu können und gettup nach unseren Vorstellungen aufzubauen.

Wer ist die Zielgruppe von gettup?

Roland Weinzierl: Für uns sind Vereine, Stiftungen und kleine bis mittelgroße, gemeinnützige Organisationen die Hauptzielgruppe. Wir wollen sie dabei unterstützen, neue Spender:innen und Mitglieder zu gewinnen, ihre Arbeitsabläufe effektiv und einfach zu digitalisieren und den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten. Anders ist das bei großen Organisationen: Diese stehen gewinnbringenden Unternehmen oft in nichts nach und sind demnach schon super aufgestellt.

Wir wissen natürlich, dass Non Profits vorher ganz genau überlegen müssen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Deshalb haben wir eine Softwarelösung geschaffen, die perfekt für jedes Budget ist und eben genau die gewünschte Zielgruppe ansprechen wird.

Wie funktioniert gettup? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Marcus Rost: Kurz gefasst ist gettup eine cloudbasierte Software, mit der Vereine, Stiftungen und kleine Hilfsorganisationen ihre Arbeitsabläufe digitalisieren können. Sie können den gesamten Bereich des Payments für Spenden- und Beitragszahlungen über uns abbilden, Auswertungen erstellen und die Buchhaltung erledigen. Daneben können Spendenformulare für die eigene Website erstellt und die Daten von Spender:innen, Mitgliedern und Partnern organisiert werden. Die Verwaltung eines Vereins oder einer Organisation liegt so sicher und rechtskonform in unserer Hand.

Die Vorteile sind dabei meiner Meinung nach folgende: Zum einen können unsere Nutzer durch die Digitalisierung ihrer Abläufe Zeit und Kosten sparen. Das ist wichtig, denn die Ressourcen sind knapp und sowohl Zeit als auch Budget ein hohes Gut. Zum anderen ist das Tool besonders gut für Einsteiger:innen geeignet und daher einfach und selbsterklärend in der Handhabung. Für mich ebenfalls extrem wichtig ist das Thema Sicherheit: Wenn es um so sensible Bereiche wie Finanzen und Daten geht, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass alle Grundsätze und Sicherheitsstandards eingehalten werden.

Roland Weinzierl: Uns ist natürlich bewusst, dass es schon einige Player am Markt gibt. Aber was uns meiner Meinung nach wirklich von diesen abhebt, ist, dass wir immer als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Wir lösen Probleme direkt und stellen den persönlichen Kontakt, der bei so sensiblen Themen unheimlich wichtig ist, sicher. Wenn Nutzer uns anrufen, erreichen sie immer jemanden, der tatsächlich weiß, worum es geht. Wir sind zu 100% im Thema und auch, wenn das nach einer Phrase klingt: Bei uns steht der Anwender an erster Stelle. Und sollte etwas mal nicht funktionieren, wird das Problem direkt angegangen und verbessert.

gettup, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Marcus Rost:  In diesem Jahr sind drei große Schritte geplant: Zum einen werden wir für die Spendenfunktion unserer Software weitere Zahlungsarten integrieren. Zum anderen wollen wir in dem Zusammenhang unsere Positionierung als FinTech für Non Profits vorantreiben. Und wir möchten bis zum Ende des Jahres einen externen Investor für uns  gewinnen. 

Denn die nächsten Jahre stehen ganz im Zeichen des Wachstums, um auf dem Markt für Investoren attraktiv zu sein. Wir werden unsere Personalbasis – vor allem in der Softwareentwicklung – aufbauen und stabilisieren. Zudem haben wir weitere Entwicklungen im Bereich Embedded Finance geplant und werden mehr Möglichkeiten zur Interaktion zwischen den Organisationen und ihren Unterstützern innerhalb unserer Software schaffen . Wir möchten in Zukunft einen digitalen Raum für NGOs schaffen, in dem ihr ganzes Leben und Wirken stattfinden kann. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Marcus Rost: Roland und ich stellen immer wieder fest, dass wir vor allem von kleinen Schritten profitieren. Deshalb ein Tipp: Schaut auf Effizienz! Letztendlich ist es unglaublich wichtig, von der Stelle zu kommen und nicht in seinem Hamsterrad festzusitzen.

Unablässig ist es unserer Meinung nach ebenfalls, eine gewisse Balance für sich zu halten: nämlich zwischen Risiko und Sicherheit. Nicht alles auf eine Karte setzen, aber trotzdem etwas wagen.

Und Punkt 3: Schon früh an den Vertrieb denken. Denn auf das perfekte Produkt zu warten, dauert einfach zu lange.

Wir bedanken uns bei Marcus Rost und Roland Weinzierl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: gettup

Kontakt:

gettup GmbH & Co. KG
Schauenburgerstraße 116
D- 24118 Kiel

https://www.gettup.de
kontakt@gettup.de

Ansprechpartner: Marcus Rost und Roland Weinzierl

Social Media:
Instagram
LinkedIn

Es ist wichtig sich gegenseitig zu unterstützen und sich zu challengen

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high five

HIGH FIVE App, die hochwertige, vertrauenswürdige und umsetzbare Finanzbildungsinhalte bietet

Stellen Sie sich und das Startup HIGH FIVE doch kurz unseren Lesern vor! 

Hey StartupValley! Wir sind Jan und Tristan von HIGH FIVE. Wir haben uns vor 12 Jahren an der Humboldt-Universität kennengelernt und sind seither gute Freunde. In den letzten Jahren haben wir im Bereich Venture Capital und Data Analytics gearbeitet. Wir haben HIGH FIVE gegründet, weil finanzielle Bildung zugänglicher sein muss. Mit HIGH FIVE befähigen wir Menschen, ihre finanziellen Entscheidungen selbst in die Hand zu nehmen. Wir tun dies durch eine mobile App, die spielerisches Lernen zu Finanzthemen bietet. Eine Art Duolingo für Finanzwissen.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen? 

Wir haben HIGH FIVE gegründet, weil wir glauben, dass Finanzwissen ein Recht und kein Privileg ist. Wir sehen derzeit viele Hindernisse, die Menschen davon abhalten, Zugang zu Finanzwissen zu erhalten: Online-Informationen zu Finanzthemen sind fragmentiert, oft nicht vertrauenswürdig und kaum auf die persönlichen Bedürfnisse der User zugeschnitten. 

Und wir wollen Menschen Zugang zu Finanzbildung verschaffen, unabhängig von ihrer aktuellen finanziellen Situation oder ihrem Wissensstand. Wir glauben, dass wir die Gesellschaft positiv beeinflussen können, indem wir Menschen mit vertrauenswürdigem Finanzwissen und finanzieller Kompetenz ausstatten. 

Was ist die Vision hinter HIGH FIVE? 

Unsere Vision ist es, eine App zu entwickeln, die ein Finanzratgeber ist, den die Menschen immer in ihrer Tasche haben. In einer Welt, in der FinTech-Lösungen immer mehr an Bedeutung gewinnen, steigen auch die Anforderungen an die Nutzer. Mit HIGH FIVE bieten wir ein breites Spektrum an Themen rund um das Thema Geld an: Vom Geldmanagement bis zur Geldanlage über alle gängigen Anlageklassen. Damit stärken wir die Finanzkompetenz unserer User. Wir glauben, dass Finanzbildung ein wichtiger Faktor für eine ausgewogenere Gesellschaft ist. 

Was waren die größten Herausforderungen auf dem Weg von der Idee zum Start und wie haben Sie sich finanziert? 

Die größte Herausforderung war bis jetzt den Schritt zu wagen, den sicheren Job aufzugeben und in das kalte “Gründungswasser” zu springen. Wir haben das Glück, seit Juli das EXIST-Gründerstipendium zu erhalten. Dies zahlt uns für ein Jahr unser Gehalt. Jetzt befinden wir uns gerade im ersten Fundraising und sind gleichzeitig knietief in der Produktentwicklung.

Wer ist die Zielgruppe von HIGH FIVE? 

HIGH FIVE richtet sich an junge Berufstätige zwischen 18 und 35 Jahren, die ihre persönlichen Finanzen in die eigene Hand nehmen wollen. Wir richten uns sowohl an Menschen, die wenig Erfahrung mit Geld- und Anlagethemen haben, als auch an fortgeschrittene Anleger, die tiefer einsteigen wollen. 

Wie funktioniert HIGH FIVE? Was sind die Vorteile? Wodurch unterscheiden Sie sich von anderen Anbietern? 

HIGH FIVE ist eine mobile App, die hochwertige, vertrauenswürdige und umsetzbare Finanzbildungsinhalte bietet. User können dabei ihre persönlichen Finanzziele auswählen. Durch Quizzes finden wir spielerisch den Wissenstand der Nutzer*innen heraus. So können wir personalisierte Lernpfade ausspielen, die Menschen da abholen, wo sie sind. Die Kapitel bestehen aus einem unterhaltsamen Mix aus Videos, Audioformaten, kurzen Textpassagen und Lernspielen. Darüber hinaus bieten wir Tools an, die es ermöglichen das erlernte Wissen direkt in die Praxis umzusetzen. 

Online mangelt es nicht an Informationen zu Finanzthemen. Die Herausforderung liegt vielmehr darin, den Jungle an Informationen so aufzubereiten, dass er relevant, vertrauenswürdig und packend ist. Mit HIGH FIVE sind wir die erste Plattform, auf der sich Nutzer*innen in ihrem eigenen Tempo zu Finanzthemen weiterbilden können. Unsere Personalisierung ermöglicht es, die Relevanz der Inhalte für die User zu erhöhen. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

In fünf Jahren sehen wir HIGH FIVE als ein führendes Unternehmen im Bereich der Finanzbildung mit globaler Reichweite. Wir wollen die Plattform für alle sein, die etwas über Geld lernen und bessere finanzielle Entscheidungen treffen wollen. Um dies zu erreichen, entwickeln wir unsere App gemeinsam mit unserer Community. Dazu bieten wir bereits auf unserer Website die Möglichkeit, sich als Early User aktiv einzubringen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern geben?

1. It’s all about the Team. Daher suche dir Menschen, die deine Vision und deine Werte teilen. Es ist wichtig sich gegenseitig zu unterstützen und sich zu challengen.

2. Konzentrier dich darauf, ein Produkt zu entwickeln, das nicht nur ein echtes Problem für deine Zielgruppe löst, sondern dies auch auf eine Weise tut, die die User lieben. Benutzer-Feedback und datengestützte Produktentwicklung sind dafür unerlässlich. 

3. Arbeite an einer Idee, die dich antreibt und die etwas bewirkt. Startups bieten die beste Möglichkeit, eine gerechtere und nachhaltigere Welt zu schaffen. Was gibt es Besseres, als unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten?

Wir bedanken uns bei Jan und Tristan für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Selbstbewusst unvorhergesehene  Herausforderungen annehmen

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CALIMA digitales Notfall-System

CALIMA digitales Notfall-System zur Verbesserung der Sicherheit von Mitarbeiter:inne

Stellen Sie sich und das Startup CALIMA doch kurz unseren Lesern vor!

Nur in Deutschland arbeiten ca. 8,5 Millionen Menschen in verschiedenen Branchen (z.B. Produktion, Pflege- und Sozialdienst, Behörden, Bau- und Logistik) alleine und damit außerhalb von Ruf- und Sichtweite zu anderen Personen. Im Falle eines Sturzes, einer Bedrohung oder eines akuten gesundheitlichen Problems haben sie niemanden, der schnell notwendige Hilfe leisten kann.  Als App auf dem Dienst-Smartphone bietet unser digitales Notfall-System CALIMA Möglichkeiten zur manuellen Aktivierung und sogar zur automatischen Erkennung von Notfällen. Damit unterstützen wir nicht nur  Unternehmen dabei, ihre Sorgfaltspflicht und die gesetzlichen Verpflichtungen zum Schutz ihrer Alleinarbeiter:innen zu erfüllen, sondern sorgen auch bei den Mitarbeiter:innen für ein sichereres Gefühl.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe bereits 2013 während meines Studiums ein Startup zusammen mit meinem (auch jetzt wieder) Mitgründer Tim gegründet. Bei der Entwicklung unserer ersten App KommgutHeim (www.kommgutheim.com) hatte ich schon unheimlich viel Spaß daran, mich in komplexe Themengebiete einzuarbeiten und jeden Tag mit neuen Herausforderungen konfrontiert zu sein.  Eigenständig zu überlegen, welche die nächsten wichtigen Schritte sind, diese anzugehen und direkt Ergebnisse zu sehen, erfüllt mich. Da mir zwischenmenschliche Beziehungen sehr wichtig sind und ich gerne viel unterwegs bin, liebe ich zudem die Flexibilität und Freiheit entscheiden zu können, wann, wo und mit wem ich arbeite.

Welche Vision steckt hinter CALIMA?

Verbesserung der Sicherheit von Mitarbeiter:innen durch digitale Technologien.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größten Herausforderungen waren das Closing unserer Pre-Seed Finanzierungsrunde von 325 Tsd sowie der Abschluss unseres ersten Enterprise-Kunden EWE NETZ GmbH mit 500 Lizenzen. In der Konzeptions- und Entwicklungsphase von CALIMA haben wir in einem Startup Programm, dem Future City Incubator, teilgenommen und für 10 Monate das Gründerstipendium des Berliner Senats erhalten. Seit Gründung finanzieren wir uns durch das Pre-Seed Investment,  den Gründerbonus und durch unsere Einnahmen.

Wer ist die Zielgruppe von CALIMA?

Unternehmen, deren Mitarbeiter:innen im mittleren bis erhöhten Gefährdungsbereich alleine arbeiten und aufgrund ihrer Tätigkeiten gewissen Gefahren (z.B. Unfall, Sturz oder Bedrohung) ausgesetzt sind. Die Unternehmen kommen wirklich aus den verschiedensten Branchen, der Großteil sind jedoch Infrastrukturanbieter (z.B. EWE NETZ), Produktions- und Logistikunternehmen (z.B. DB Schenker), Städte und Behörden (z.B. Gemeinde Bühlertann) oder soziale Einrichtungen und Pflegedienste (z.B. Rostocker Stadtmission).

Wie funktioniert CALIMA? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

CALIMA wird als App auf den Dienst-Smartphones der Mitarbeiter:innen installiert und kann als cloudbasiertes System über ein webbasiertes Dashboard einfach von den Administrator:innen verwaltet werden. Bei der Entwicklung von CALIMA haben wir besonders großen Wert auf die User Experience, sowohl für Nutzerinnen als auch Administrator:innen gelegt. Durch die modulare Software-Architektur, sowie die Bereitstellung über die Cloud, kann CALIMA im Gegensatz zu Hardware-Lösungen innerhalb weniger Stunden im Unternehmen implementiert und die Notfallkette individuell angepasst werden.

Da CALIMA auf den Dienst-Smartphones installiert wird, müssen Unternehmen im Vergleich zu Hardware-Lösungen keine hohen Anfangsinvestitionen tätigen. Mitarbeiter:innen müssen neben ihrem Smartphone keine zusätzlichen Geräte mit sich tragen. Dies hat im Vergleich zu Hardware-Lösungen auch eine deutlich höhere Nutzerakzeptanz zum Vorteil.

CALIMA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sind bereits über 150 Tsd Alleinarbeiter:innen mit unserer digitalen Notfall-Lösung ausgestattet und unser Team arbeitet bereits fleißig an der Entwicklung neuer Funktionen, die den Arbeitsschutz noch weiter verbessern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Die Idee/das Produkt möglichst schnell am Markt validieren

Flexibel bleiben und nicht verbissen an einem Plan festhalten

Selbstbewusst unvorhergesehene  Herausforderungen annehmen

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein gesunder Mix aus Selbstbewusstsein und Risikobereitschaft 

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DB Digital

VDB Digital unterstützt Unternehmen dabei ihre Bekanntheit zu erhöhen und mit gezielten Online-Marketing Strategien neue Kunden & Mitarbeiter über Google zu gewinnen

Stellen Sie sich und das Startup VDB Digital doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo zusammen, mein Name ist Colin van den Berg. Gegründet habe ich VDB Digital gemeinsam mit meinem jüngeren Bruder Bennet van den Berg. Seit wir beide denken können, gilt unsere Leidenschaft dem Fußball. Wir lieben den Wettkampf und vor allem den Sport, bei dem es darum geht, als Team gemeinsam Ziele zu erreichen und um diese zu kämpfen. Lange Zeit haben wir beide auf professionellen Niveau gespielt und den Traum Fußballprofi verfolgt. Im Laufe der Jahre konnten wir eine zweite Leidenschaft entwickeln – das Online-Marketing. Ähnlich wie beim Fußball haben wir uns auch hier sehr große Ziele gesetzt. Mit VDB Digital unterstützen wir Unternehmen bei der Digitalisierung, zeigen ihnen, wie sie ihre Bekanntheit erhöhen und mit gezielten Online-Marketing Strategien neue Kunden & Mitarbeiter über Google gewinnen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Da ich schon immer eine Faszination für die Bereiche Entrepreneurship und Online- Marketing hatte, entschied ich mich dazu, schon während meines Studiums mein erstes Unternehmen zu gründen. Die Möglichkeiten, die uns das Internet bietet, sind grenzenlos, jedoch werden diese meiner Ansicht nach von vielen Unternehmen überhaupt nicht ausgeschöpft. Die Digitalisierung schreitet in vielen Branchen extrem voran, wodurch zahlreiche Unternehmen gezwungen werden ein digitales Geschäftsmodell aufzubauen, um so weiterhin am Markt bestehen zu können und konkurrenzfähig zu bleiben. Für Unternehmen, die langfristig erfolgreich sein möchten, führt meiner Meinung nach kein Weg an Online-Marketing vorbei.

Welche Vision steckt hinter VDB Digital?

Mit VDB Digital möchten wir für Unternehmen den Einstieg in die digitale Welt so einfach wie möglich gestalten. Wir möchten unseren Kunden als kompetenter
Partner im Bereich der digitalen Vermarktung zur Seite stehen. Wichtig ist uns bei der Zusammenarbeit jeden Kunden bestmöglichst kennenzulernen, um so maximale Klarheit über seine Probleme, Wünsche und Ziele zu erlangen. Dadurch können wir unsere Strategien explizit auf die Bedürfnisse des Kunden ausrichten und so ein maßgeschneidertes Konzept liefern, das zu optimalen Ergebnissen führt. Eine intensive und individuelle Kundenbetreuung, die stetige Weiterentwicklung und perfekte Ergebnisse stehen bei uns an erster Stelle. Wir arbeiten ehrgeizig mit hochgesteckten Zielen und übernehmen volle Verantwortung für unsere Aufgaben, bei dem Spaß und Leichtigkeit, niemals verloren geht.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das ist ehrlich gesagt gar nicht so einfach herunterzubrechen. Ich glaube als Gründer hat man mit sehr vielen Herausforderungen zu kämpfen, da man anfangs oftmals auf sich alleine gestellt ist. Umso glücklicher bin ich, dass ich meinen Bruder Bennet als wichtigen Partner mit an Bord habe, der mich allen operativen und strategischen Entscheidungen unterstützt.

Meine Devise aber lautet: “Try an Error” – ich sehe das Unternehmertum als eine Art Prozess. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Aus Fehlern lernt man, wichtig ist jedoch, niemals aufzugeben, sondern Fehler und Probleme bewusst wahrzunehmen und an entsprechenden Lösungen zu arbeiten. Mittlerweile bin ich sogar sehr froh auf meinen Weg Fehler gemacht und nicht immer die richtige Entscheidung getroffen zu haben, denn dadurch kann ich meinen Kunden heute zeigen welche Sachen tatsächlich funktionieren und welche Maßnahmen sie und ihr Unternehmen massiv voranbringen.

Für die Gründung brauchte ich tatsächlich kaum Startkapital, da meine Dienstleistung aus meinem Wissen besteht. Jedoch habe ich im Laufe der Zeit viel in meine persönliche Weiterbildung investiert.

Wer ist die Zielgruppe von VDB Digital?

Als Kernzielgruppe würde ich sagen mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Bau und Handwerk. Mit VDB Digital betreuen wir aber auch internationale E-Commerce Shops dabei, online mehr Neukunden über Google zu gewinnen.

Wie funktioniert VDB Digital? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

VDB Digital ist mehr als nur eine SEO Agentur. Wir streben in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden ganz klar eine Partnerschaft an. Und genau das ist der Punkt, der uns von anderen Anbietern unterscheidet. Dadurch, dass wir auf einer sehr individuelle 1:1 Betreuung setzen, haben wir viel mehr Bewusstsein über die Probleme und Ziele unserer Kunden. Wir sind überzeugt davon, dass man als Team zielgerichteter und effektiver gute Ergebnisse erzielen kann. Wir messen unseren Erfolg an dem Erfolg unserer Kunden, wodurch wir stets motiviert sind, perfekte Ergebnisse zu erzielen.

Diese Leidenschaft leben wir und haben Spaß an jedem Projekt – das ist unser Erfolgsrezept. VDB Digital sieht in den Projekten nicht nur blanke Zahlen, sondern die Menschen dahinter. Dies macht jedes Projekt für uns zu einer Passion, in die wir 100% Herzblut stecken.

VDB Digital, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das Ziel ist es, bis 2027 hunderten Unternehmen die Welt der digitalen Marketingmöglichkeiten näher gebracht zu haben. VDB Digital soll bis dahin eine feste Größe in der Branche sein. Die Anlaufstelle für jeden, der auf messbare Erfolge und transparente Zusammenarbeit Wert legt. Dafür geben wir jeden Tag unser Bestes.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ein Sprichwort, welches ich immer verfolge, lautet: “sometimes you win, sometimes you learn” – man darf niemals aufhören den Glauben an seine eigenen Fähigkeiten zu verlieren. Dieses Mindset gilt es stets aufrechtzuerhalten und ganz egal welche Hürden auf einen zukommen, man darf sich niemals davon unterkriegen lassen. Solange man seine Ziele verinnerlicht und diese konsequent verfolgt, wird man diese auch erreichen. Ganz wichtig dabei ist jedoch, dass man das tut, was man liebt. So wird der Weg nämlich nicht zur Arbeit, sondern zu einer Reise. Ein gesunder Mix aus Selbstbewusstsein und Risikobereitschaft runden hierbei das Ganze perfekt ab.

Wir bedanken uns bei Colin van den Berg für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wenn dich etwas weiterbringt, dann fragen

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junge unternehmer

Junge Unternehmer bringt dir authentische Stories und Tipps mit Mehrwert rund um die Themen Start-Up, Gründung und Business

Stellen Sie sich und das Startup JUNGE UNTERNEHMER doch kurz unseren Lesern vor!

Ein Unternehmen zu gründen ist wie lernen mit dem Fahrrad zu fahren. Klar geht das allein, aber du wirst vermutlich einige Male auf die Nase fliegen. Unsere Kanäle sind deine Stützräder!

„Junge Unternehmer“ bringt dir authentische Stories und Tipps mit Mehrwert rund um die Themen Start-Up, Gründung und Business. Dabei hörst du nicht nur schillernde Success-Stories, sondern auch von Fehlern, Ängsten und Kämpfen.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?  

Das hat zwei Gründe:

  1. Uns ist es wichtig zu helfen. Deswegen bringen wir das, was wir können ein, um Menschen zu helfen. Und wir können eben Videos machen und reden.
  2. Viel zu viele Ideen in Deutschland werden ohne eine richtige Chance zu haben direkt abgeschmettert. Wir wollen zeigen, dass es sich lohnt den Weg zu gehen auch wenn er herausfordernd ist.

Was war bei der Gründung von JUNGE UNTERNEHMER die größte Herausforderung?

Mit Sicherheit die Frage der Umsetzung und Finanzierung. Wer hilft Menschen dabei zu helfen? Nach wie vor sind wir dankbar für Unterstützung, Ideen und Kontakte. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Die Frage ist nicht ob man kann, sondern ob man es sich leisten kann mit einer Idee erst dann an den Start zu gehen, wenn sie „perfekt“ ist. Wir sind der Überzeugung das eine Idee am besten reift, wenn man Feedback einholt. Und das holt man sich am besten auf dem Markt und nicht von Freunden, die einem nach dem Mund reden.

Welche Vision steckt hinter JUNGE UNTERNEHMER?

Wir sind deine go-to Adresse für Gründungen. Unsere Vision ist es, die Ideen, die bisher aufgrund fehlender Hilfe nie eine Chance bekamen, an den Start zu bringen.

Wer ist die Zielgruppe von JUNGE UNTERNEHMER?

Wir richten uns explizit an Gründerinnen und Gründern und solche die dabei sind es zu werden.

Wie funktioniert JUNGE UNTERNEHMER? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Einfach auf unseren Kanälen auf Youtube, Instagram und TikTok reinschauen und Fragen stellen. Wir vernetzen, beantworten Fragen und helfen weiter. Mittlerweile haben wir bereits unsere eigene Agentur unter https://vertikalo.de dort könnt ihr ebenfalls gerne vorbeischauen. 

JUNGE UNTERNEHMER, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind gerade dabei ein ganzheitliches Starterpaket für Gründerinnen und Gründer aufzusetzen. Dh. ihr bekommt von uns vom Logo über den Markenauftritt bis hin zum Vertrieb alles und das mit transparenten und fairen Preisen. Denn wir wollen dich unterstützen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

  1. Folge unseren Kanälen und verpasse keinen der Tipps, den dir erfolgreiche Gründerinnen und Gründer geben
  2. Frage nach. Immer und überall. Wenn dich etwas weiterbringt, dann fragen.
  3. Denke langfristig. Egal wie groß oder klein dein aktueller Erfolg ist, denke 3 Jahre voraus und teile alle deine Ressourcen entsprechend ein. 

Wir bedanken uns bei Felix Kunze für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ehrgeiz und Motivation

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grapes of chain nft wein

Grapes on Chain NFT-Community die eigenen Wein kreiert, Events,Tastings und Vorträge mit renommierten Speakern aus der Wein- und Techbranche veranstaltet

Stellen Sie sich und das Startup Grapes on Chain doch kurz unseren Lesern vor!

Das Projekt Grapes on Chain ist ein NFT-Community Projekt, welches zwei Welten miteinander verbindet. Weinliebhaber und Technologieenthusiasten kommen dabei beide auf ihre Kosten, denn wir kreieren zusammen mit unserer NFT-Community eigenen Wein, veranstalten Events, Tastings und halten Vorträge mit renommierten Speakern aus der Wein- und Techbranche. Alles in einem bietet Grapes on Chain einen unterhaltsamen und wissenswerten Mehrwert, einzig und allein für deren Community. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee von Grapes on Chain basiert darauf, innovative Technologien für eine eher konservative Branche zu nutzen. Das NFT-Start-Up FUTUR3! und dass die Gründer des Bio-Wein-Labels Messing Weine haben sich dafür zusammengetan, um Ihre Erfahrungen aus zwei Branchen miteinander zu teilen und daraus eine Brücke zu schlagen. Guter Wein sollte ohnehin stets in bester Gesellschaft getrunken werden, wieso kreieren wir dann nicht eine Community, welche ihren eigenen Wein kreiert und diesen zusammen genießt? Gesagt getan! 

Welche Vision steckt hinter Grapes on Chain?

Eine Community mit 555 Tekkies und Weinliebhabern aufzubauen, die sich vernetzten, austauschen und zusammen eine gute Zeit auf unseren Events verbringen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung liegt in der Zielgruppenansprache. Letztendlich versuchen wir zwei Zielgruppen miteinander zu verbinden. Für den/die Weinliebhaber*in mag ein NFT ein gänzlich unbekannter Begriff sein. Für den Technologieenthusiasten ist Wein ein emotionsloses Konsumgut. Wie überzeugen wir also die beiden Gruppen für unser Projekt? Das gelingt nur mit einer differenzierten Kommunikation auf verschiedenen Kanälen und mit unterschiedlichen Kommunikationsmitteln. 

Wer ist die Zielgruppe von Grapes on Chain?

Wie bereits zuvor erwähnt besteht definieren wir zwei Gruppen als gesamteinheitliche Zielgruppe. Zum einen sind das junge Technologieenthusiasten, welche sich bereits mit der Blockchain-Technologie umfänglich auseinandergesetzt haben und zum einen sind es genussaffine und lifesytelorientierte Millennials.

Wie funktioniert Grapes on Chain? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir haben einen eigenen Weinberg in Lieser an der Mittelmosel angepachtet, um exzellente Voraussetzungen für unseren Wein zu gewährleisten.  Dabei setzen wir eine Steillage, aus der seit über 70 Jahren hervorragende und terroirbetonte Rieslinge entstammen. Bei der Wein-Herstellung setzen wir auf Zeit, sodass wir ein hochwertiges Ergebnis und eine lange Lagerfähigkeit gewährleisten können. Der Wein kommt mit dem persönlichen NFT-Design, individuell etikettiert und bereits ideal trinkreif, zu unseren NFT-Holdern nach Hause.

Die Community hat dann die Möglichkeit über ihren NFT, Zugang zu einem Bewertungsportal zubekommen, in dem wir über verschiedenen Parameter ein konkretes Feedback einholen. Wir versuchen dann so gut wie möglich das Feedback für den nächsten Jahrgang zu berücksichtigen und den Wein anzupassen, insofern es uns unter ökologischen Gesichtspunkten möglich ist. Darüber hinaus erhalten die Mitglieder unserer Community nicht nur physischen Mehrwert in Form von hochwertigen Weingläsern und individuellem Wein. Wir planen für jedes Jahr exklusive Veranstaltungen, wie Tastings, Partys und Speaker-Events, dessen Zugang nur für unsere Community möglich ist. Damit möchten wir ein einzigartiges Ökosystem schaffen, welches so bislang noch nicht existiert. 

Grapes on Chain, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das Konzept ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt. Wir werden schauen, wie sich Grapes on Chain entwickelt und die Community unser Projekt annimmt und dann entscheiden, ob wir langfristig ein exklusives und handelbares Asset draus gestalten können.

Der Gegenwert ist jedenfalls jetzt schon dreimal so hoch, wie die Kosten für den NFT.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

– Ehrgeiz

– Motivation

– Flexibilität in der Anpassung gewisser Strukturen

Wir bedanken uns bei Raphael Schmidt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Feedback einholen und die Idee validieren

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bestcourses

bestcourses ist eine Vergleichsplattform für Online-Kurse

Stellen Sie sich und das Startup bestcourses doch kurz unseren Lesern vor!

bestcourses ist eine Vergleichsplattform für Online-Kurse. Wir (mein Mitgründer Thomas und ich) aggregieren Lerninhalte von bekannten Anbietern wie Udemy, Coursera, Skillshare und Co., um es für unsere Nutzer leichter zu machen, die passenden Inhalte zu entdecken. Aktuell haben wir knapp 200.000 Kurse von 15 Anbietern auf unserer Plattform, Tendenz steigend.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich interessiere mich schon seit meiner Jugend für Unternehmertum und Selbstständigkeit. Nach meinem Abitur und während meines Studiums habe ich mich dann selbstständig gemacht und seitdem immer wieder verschiedenste Projekte umgesetzt. Mir macht es einfach enorm viel Spaß, meine eigenen Ideen in die Realität umzusetzen und meinen Arbeitsalltag selbst bestimmen zu können.

Welche Vision steckt hinter bestcourses?

Mit bestcourses wollen wir digitales Lernen transparenter und einfacher machen. Möchte man aktuell einen passenden Online-Kurs finden, kann das schnell kompliziert werden. Es gibt dutzende Anbieter, jeweils mit eigenen Vor- und Nachteilen, verschiedenen Kurs-Angeboten, unterschiedlichen Lernansätzen und teilweise komplizierten Preisen. Wir möchten diesen Prozess vereinfachen und es unseren Nutzern ermöglichen, mit nur einer Suche den passenden Kurs zu finden. Dazu bieten wir weitere Ressourcen an, mit denen man sich über verschiedene Anbieter informieren kann und so fundierte Entscheidungen ermöglicht. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderung ist und bleibt die Gewinnung von Partnern. Oft gerät man in eine Henne/Ei-Situation, in der man nicht wirklich vorankommt. Mittlerweile konnten wir aber bereits eine Vielzahl von Partnern gewinnen und hoffen, unsere Partnerschaften in Zukunft weiter ausbauen zu können. Finanziert haben wir uns aus eigenen Ersparnissen, sowie durch Einkünfte aus weiteren Tätigkeiten.

Wer ist die Zielgruppe von bestcourses?

Unsere Kernzielgruppe sind Menschen am Anfang ihres Arbeitslebens, die durch Online-Kurse neue Fähigkeiten erlernen möchten. Generell fokussieren sich unsere Kurse auf das Erlernen von Fähigkeiten für das Arbeitsleben, wobei es auch Kurse zu Freizeitthemen gibt. Letztendlich kann jede Person, die sich durch Online-Kurse weiterbilden möchte, von unserer Plattform profitieren.

Wie funktioniert bestcourses? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

bestcourses funktioniert wie im Prinzip wie eine Suchmaschine. In unsere Seite ist eine Suche integriert, über die Nutzer Suchbegriffe eingeben können. Danach erhalten Sie passend zu ihren Anfragen die relevantesten Kurse angezeigt. Diese können dann noch über verschiedenste Filter gefiltert werden. So muss man nicht mehr verschiedene digitale Lernplattformen durchsuchen, sondern sieht alle relevanten Kurse direkt auf einen Blick. Im Vergleich zu bestehenden Angeboten ist unsere Plattform deutlich übersichtlicher und aggregiert mehr Kurse, was unseren Nutzern einen besseren Überblick und eine größere Auswahl verschafft.

bestcourses, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren möchten wir die führende Vergleichsplattform für digitale Lerninhalte sein. In dieser Branche passiert aktuell sehr viel und wir möchten uns an die Trends anpassen, um ein nachhaltig erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. 

Wir sind im Frühjahr 2022 mit unserer englischsprachigen Version live gegangen und möchten unsere Plattform in Zukunft noch weitere Sprachen übersetzen. Außerdem möchten wir langfristig weitere Formen von digitaler Bildung, wie Bootcamps und Lern-Apps in unsere Plattform aufnehmen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

#1: Scope Creep vermeiden

Scope Creep ist eigentlich ein Konzept aus der Software-Entwicklung und bezeichnet die Tendenz sich mehr aufzuladen als man stemmen kann, bzw. den Fokus auf die essenziellen Dinge zu verlieren. Gerade wenn man eine so breite Branche wie digitale Bildung angehen möchte, muss man klein anfangen und sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

#2: Iterativ vorgehen

Gerade mit einem kleinen Team ohne große finanzielle Mittel muss man sein Produkt einfach schnell launchen, um Feedback einzuholen und zu beurteilen, ob für das Produkt überhaupt Bedarf besteht. Im Nachhinein hätte ich unsere Plattform schneller live geschaltet, um schneller Feedback einzuholen und die Idee zu validieren.

#3: Das Team ist alles

Ohne Thomas (meinen Mitgründer) hätte ich bestcourses nie umsetzen können. Gute Teampartner (oder Mitgründer) sind essenziell für den Erfolg eines Projekts. Ich persönlich würde mittlerweile größere, neue Projekte nicht mehr ohne einen Partner starten.

Wir bedanken uns bei Janosch Herrmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Netzwerken ist unglaublich wichtig

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micerate Revenue Management

MiceRate automatisiertes Revenue Management System für den Veranstaltungsbereich

Stellen Sie sich und das Startup MiceRate doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Gerhard Wasem, der Gründer von MiceRate. Von 2013 bis 2016 habe ich an der DHBW Ravensburg Hotel- und Gastronomiemanagement studiert und in meinem Ausbildungsbetrieb flexible Veranstaltungspreise implementiert. 

Unser Tool MiceRate ist das erste automatisierte Revenue Management System für den Veranstaltungsbereich. Ihr kennt es von Hotelzimmern, Flügen, Bahnfahrten und in rudimentärer Form sogar von Kinotickets: Die Preise werden der Nachfrage dynamisch angepasst, um die Kapazitäten besser auszulasten.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

MiceRate ist eigentlich aus dem Wunsch heraus entstanden, die Preise für Tagungen zu flexibilisieren. Mit vielen Ideen für ein dynamisches Pricing fand sich nach vielen Gesprächen jedoch kein Tech-Anbieter in der Hotellerie, der das hätte umsetzen können oder wollen. Das war der Grund für mich, es selbst in die Hand zu nehmen. Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, nicht einfach nur Preisregeln zu definieren, sondern ein richtiges, datenbasiertes Yield Management umzusetzen. 

Welche Vision steckt hinter MiceRate?

MiceRate entwickelt sich stetig weiter. Aktuell arbeiten wir an dem großen Themenkomplex der automatisierten Displacement-Analyse. Wir gießen das Know-How langjähriger Veranstaltungsmitarbeitender in unser System, sodass auch unerfahrenere Mitarbeitende strategisch gut verkaufen können. Unser Tool unterstützt die Mitarbeitenden auch durch die Automatisierung bei der Buchung, die damit einhergeht. Wir involvieren die Buchenden nach und nach in den Prozess, damit die Online-Anfrage und -Buchung von Veranstaltungen bald normal sein wird. Die Zeiten von Warten auf Rückruf und E-Mail Ping-Ping sind dann endlich Geschichte. Wir stärken den modernen Direktvertrieb. Unsere Vision ist, dass Revenue Management und Buchungsautomatisierung im Veranstaltungsbereich zum Erfolgsfaktor für Hotels werden – wie es beim Verkauf von Hotelzimmern längst üblich ist.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung von MiceRate war eigentlich der Start. Im Herbst 2021 gestartet, hatten Hotels existenzielle Sorgen und waren nicht bereit für Investitionen. Nach dem Re-Start der Branche im Frühjahr 2022 haben viele aber gemerkt, bei der heftigen Nachfrage nach Veranstaltungen machen Automatisierung und Ertragsoptimierung absolut Sinn. Aber selbst ein Jahr später leisten wir viel Aufklärungsarbeit. Außerdem spielt der Faktor Zeit eine große Rolle… viele scheuen den Aufwand. Der im übrigen nicht halb so monströs ist, wie ihn sich viele vorstellen. Es gilt anzufangen. Das ist so, als ob man sagt „Ich habe keine Zeit für meine Auszubildenden“ und sich dann über den Fachkräftemangel wundert. Vor dem Hintergrund explodierender Kosten wird es für Hotels und Eventlocations immer wichtiger, sich auch aktiv um den Ertrag zu kümmern.

Wir sind ein Start-Up, das großen Wert auf organisches Wachstum legt. Aktuell sind wir gebootstrapped.

Wer ist die Zielgruppe von MiceRate?

Wir sprechen vor allem privat geführt Eventlocations und Hotels an – dabei natürlich die Häuser, die über Veranstaltungsflächen verfügen. Die Privathotellerie ist genau unser Metier, aus dem wir selbst kommen. Ein Vorurteil möchten wir an dieser Stelle loswerden: Wer glaubt, dass sich Ertragsmanagement und Buchungsautomatisierung nur für große Häuser mit 22 Tagungsräumen lohnen, irrt sich. Gerade bei kleinen Häusern lässt sich ein großer Effekt erzielen.

Wie funktioniert MiceRate? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bekommen immer wieder von Kunden gespiegelt: MiceRate ist ein Produkt aus der Praxis für die Praxis. Im Bereich der Buchungsautomatisierung gibt es einige Produkte, bei denen Tech-Anbieter „etwas für Hotels“ programmiert haben, die Prozesse dahinter aber an der Realität im Convention Sales vorbeilaufen. Was das Revenue Management betrifft, sind wir aktuell der einzige Anbieter, der ein derart differenziertes Pricing ermöglicht. Auch die nachfrageorientierte Preisbildung, die bei uns von einem Algorithmus gesteuert wird, ist noch einzigartig. In der Praxis merken wir, dass die Hotels Ideen haben, es bisher aber an der Umsetzung scheiterte – und da kommen wir ins Spiel.

MiceRate, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir hoffen, dass in fünf Jahren das Yielden von Veranstaltungspreisen genauso normal und erfolgreich ist wie bei Hotelzimmerpreisen, Bahnfahrten und Flügen. Außerdem hoffen wir, dass Hotels und Location in puncto Buchungsautomatisierung proaktiv agieren. Der Kunde möchte bequem, zeit- und ortsunabhängig (sprich: online) anfragen bzw. buchen. Genau das hat Portale wie Booking.com und Co. so erfolgreich gemacht. Bei Hotelzimmern musste die Abhängigkeit von marktmächtigen Buchungsportalen mühsam wieder reduziert werden. Für das Veranstaltungsgeschäft besteht jetzt Handlungsbedarf, damit sich die Geschichte hier nicht wiederholt.

In fünf Jahren sehen wir uns als stetiger Begleiter und Erfolgsbringer an der Seite von Hotels und Eventlocations.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ein offenes Ohr für die Bedürfnisse für Kunden haben, denn:

Unternehmen sollten sich als Problemlöser für Ihre Kunden verstehen, nicht bloß als Hersteller von X oder Dienstleister für Y.

Und Netzwerken ist unglaublich wichtig.

Wir bedanken uns bei Gerhard Wasem für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Trefft Entscheidungen

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candis

CANDIS digitalisiert den Rechnungseingang bzw. das Rechnungsmanagement

Stellen Sie sich und das Startup CANDIS doch kurz unseren Lesern vor

Ich bin Christian Ritosek, Co-Founder und Geschäftsführer bei CANDIS, einem B2B SaaS Unternehmen, das Rechnungsmanagement-Prozesse vom Rechnungseingang bis zur Bezahlung digitalisiert und automatisiert.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin schon seit über einem Jahrzehnt unternehmerisch tätig und habe mich in dieser Zeit auch immer darüber geärgert, dass Finanzprozesse in Unternehmen sehr häufig noch sehr manuell ablaufen, während viele Prozesse auf der “Umsatzseite” schon digital und teilweise automatisiert sind. Intern bei CANDIS nennen wir es “Disaster-Dreieck”: Unternehmen nutzen häufig noch immer das Dreiecksverhältnis aus “Excel, E-Mail und Unterschriftenmappe”, um ihre Papierflut zu bewältigen. Aus dieser Motivation heraus ist CANDIS entstanden.

Welche Vision steckt hinter CANDIS?

Wir empowern die Menschen, die in Finanzprozesse des Unternehmens involviert sind: Einkäufe und Rechnungen freigeben, Daten abtippen und verbuchen, Zahlungen tätigen. Unsere Vision ist eine End-To-End Plattform, über die Finanzprozesse in Unternehmen vom Einkauf bis hin zur Bezahlung digital und automatisiert ablaufen.

Von der Idee bis zum StartUp, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Der Markt, in dem wir operieren, ist recht komplex. Unternehmen haben auf der einen Seite die unterschiedlichsten Anforderungen und auf der anderen Seite wissen viele auch nicht, wie sehr  Software ihren Arbeitsalltag erleichtern kann. Die größte Herausforderung ist also ein Shift im Mindset. Die Corona-Krise hat uns dabei sehr geholfen, da Unternehmen plötzlich gezwungen waren, umzudenken und mehr und mehr Unternehmensprozesse zu digitalisieren. 

Wir haben das große Glück mit unglaublich guten Investoren zusammenarbeiten zu dürfen: Point Nine Capital, 42CAP, Fly Ventures, Speedinvest oder neosfer haben uns in der Anfangszeit gut beraten und nun haben wir mit Lightspeed, Viola Ventures und Viola Fintech Top-Investoren für die Wachstumsphase an Bord.

Wer ist die Zielgruppe von CANDIS?

Aktuell bedienen wir Unternehmen zwischen 25 und 500 Mitarbeitern, deren Finanzprozesse, wie z. B. die Rechnungsfreigabe noch überwiegend manuell ablaufen.

Wie funktioniert CANDIS? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

CANDIS digitalisiert den Rechnungseingang bzw. das Rechnungsmanagement in drei Bereichen: 

“Collect – Datenzusammenstellung”
CANDIS empfängt Rechnungen aus unterschiedlichsten Quellen.

“Capture – Datenerfassung”
Die Software extrahiert Rechnungsdaten mit OCR und Machine Learning- Technologie

“Collaborate – Zusammenarbeit”
Anschließend werden Workflows angestoßen wie Rechnungsfreigaben, Verbuchungen, Erstellung von Zahlungslisten

Dadurch beschleunigt CANDIS den Rechnungsdurchlauf in Unternehmen. Rechnungen werden schneller erfasst, freigegeben und bezahlt. Das senkt die internen Kosten um bis zu 80%, da eine Rechnung nicht mehr manuell hin- und hergeschickt werden muss. Der Hauptgrund, warum Digitalisierungsprojekte in Unternehmen scheitern, ist der Zeitaufwand, den Unternehmen damit verbinden. Darum ist CANDIS eine Plug&Play Solution: Die Software ist schnell implementiert und mit DATEV oder einem anderen Buchhaltungssystem verbunden. Die Software ist so intuitiv, dass sie auch von Nicht-Finanzexperten, die diese ja auch für Rechnungsfreigaben benutzen, sofort verstanden wird. Unternehmen sparen sich also langwierige und kostspielige Implementierungsprojekte und Mitarbeiter-Trainings. Zudem sind wir 100% cloudbasiert. So können Anwender in den Unternehmen von überall und geräteunabhängig auf relevante Daten zugreifen – gerade in den Zeiten von Homeoffice ein immenser Vorteil.

CANDIS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir prozessieren jetzt schon knapp 8 Mrd. EUR Rechnungsvolumen pro Quartal. Daher glaube ich, dass CANDIS sich in den nächsten fünf Jahren zum führenden Anbieter von automatisierten Purchase-To-Payment Prozessen in Europa entwickeln kann.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Fokus – versucht nicht alles auf einmal zu lösen. Sucht euch eine Nische, bedient diese gut und wachst dann daraus heraus.

Erfahrene Leute – Versucht von Anfang an, qualifizierte Leute ins Unternehmen zu holen, die in den Bereichen, in denen ihr selbst schlecht seid, einfach rocken. Nichts ist so teuer wie scheinbar “günstigere” Mitarbeiter, die bei euch erstmal ihren Job lernen müssen.

Trefft Entscheidungen – Schiebt harte und unangenehme Vorhaben nicht lange vor euch her.

Wir bedanken uns bei Christian Ritosek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mut und Enthusiasmus, um Entscheidungen treffen und ausführen zu können

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trainr. fußballtrainer

trainr.: Aus und Weiterbildungsplattform für Fußballtrainer

Stellen Sie sich und das Startup trainr. doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Marc Apfel und ich bin der Gründer von trainr.. Wir sind die führende Online-Plattform für Fußballtrainer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei haben wir uns auf die Aus- und Weiterbildung von Trainern spezialisiert und bieten ihnen die Möglichkeit, sich online, flexibel und staatlich geprüft weiterzubilden. Dazu stellen wir ein umfangreiches Ausbildungsportfolio zur Verfügung. Unter anderem bieten wir die weltweit erste und einzige staatlich geprüfte und anerkannte Online-Ausbildung für Fußballtrainer an, 1:1-Coachings, Veranstaltungen oder eine eigens entwickelte Trainer-Community für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Mein erstes Unternehmen habe ich mit 18 Jahren parallel zu meinem Abitur gegründet. Danach hat mich das Unternehmertum nie mehr losgelassen. Als ich nun vor etwa zwei Jahren mit der Gründung von trainr. die Möglichkeit hatte, mit einem weltweiten Alleinstellungsmerkmal einen großen Mehrwert zu schaffen sowie eine ganze Branche zu digitalisieren, habe ich keine Sekunde gezögert.

Welche Vision steckt hinter trainr.?

Unser Ziel mit trainr. ist es, die Aus- und Weiterbildung im Sport zu modernisieren und zu digitalisieren. Fernstudiengänge und eLearning sind in nahezu allen Bereichen längst etabliert und tragen zu einer deutlich verbesserten Bildungssituation bei. Allerdings ist dieser Fortschritt noch lange nicht im Sportbereich angekommen und genau das möchten wir erreichen. Im ersten Schritt haben wir uns auf den deutschsprachigen Markt und die beliebteste Sportart Fußball fokussiert. Zukünftig möchten wir dies auch international und für weitere Sportarten anbieten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Jede Gründung und Geschäftsidee hat ihre ganz speziellen Herausforderungen. Bei trainr. mussten wir einen mehrmonatigen Legitimierungsprozess durchlaufen, um die staatliche Zulassung und Akkreditierung zu erhalten. Weil wir gleichzeitig komplett eigenfinanziert und gebootstrapt sind, war dies direkt zu Beginn eine extrem zeit-, geld- und ressourcenintensive Phase, die wir durch den sensationellen Einsatz des gesamten Teams erfolgreich gemeistert haben.

Wer ist die Zielgruppe von trainr.?

Unsere Zielgruppe sind alle aktuellen und zukünftigen Fußballtrainer. Egal ob bei Jugend-, Frauen- oder Männermannschaften, im Amateur- oder Profibereich. In der Zwischenzeit haben wir bereits über 5.000 Trainerinnen und Trainer aus den verschiedenen Alters- und Leistungsklassen betreut. 

Wie funktioniert trainr.? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der große Vorteil unserer staatlich anerkannten Ausbildung liegt darin, dass sich die Absolventen im Vergleich zu herkömmlichen Präsenzausbildungen online, flexibel und staatlich geprüft aus- und weiterbilden lassen können. In der Vergangenheit konnten viele Trainer aus privaten, beruflichen oder persönlichen Gründen gar keine Ausbildung absolvieren. Dies hat dazu geführt, dass heute fast jeder zweite Fußballtrainer unausgebildet ist. Hier sehen wir mit unserem Angebot ein großes Verbesserungspotential. 

trainr., wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben mit dem Team eine sehr konkrete Vorstellung, wie wir uns weiterentwickeln möchten. In fünf Jahren soll trainr. ein Synonym für die moderne und digitale Trainerausbildung werden. Bis dahin möchten wir weltweit aktiv sein und in unserem Ausbildungsportfolio auch viele weitere Sportarten mit anbieten. Zudem streben wir eine deutliche Bekanntheitssteigerung in dieser Zeit an und möchten neben der Zusammenarbeit mit namhaften Persönlichkeiten aus dem Sport auch bei Großveranstaltungen präsent sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Seid überzeugt von Euch und Eurer Idee, denn auf dem Weg zu einem erfolgreichen Startup warten etliche Herausforderungen, die es zu überwinden gilt und von denen ihr Euch nicht entmutigen lassen dürft. Dann gehört eine gehörige Portion Flexibilität und Anpassungsfähigkeit dazu, weil die ursprüngliche Geschäftsidee oder das -modell immer wieder angepasst und modifiziert werden muss. Und zu guter Letzt braucht es Mut und Enthusiasmus, um Entscheidungen voller Überzeugung treffen und ausführen zu können.

Wir bedanken uns bei Marc Apfel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: trainr.

Kontakt:

trainr. | Fußball Agentur Deutschland GmbH
Virchowstraße 14
76133 Karlsruhe
Deutschland

www.trainr.de
info@trainr.de

Ansprechpartner: Marc Apfel

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