Montag, Mai 11, 2026
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Teamwork ist ein Muss

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ImageBiopsy Lab

ImageBiopsy Lab: KI-gestützte Softwaremodule, die radiologische Bilddaten präzise und in Echtzeit analysieren

Stellen Sie sich und das Startup ImageBiopsy Lab doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Richard Ljuhar und ich bin CEO von ImageBiopsy Lab. Zusammen mit meinem Vater Davul Ljuhar, sowie Christoph Götz und Philip Meier gehöre ich zum Gründerteam. Wir entwickeln und vertreiben KI-gestützte Softwaremodule, die radiologische Bilddaten präzise und in Echtzeit analysieren. Unser Ziel ist es, medizinisches Personal bei der Befundung und Entscheidungsfindung zu unterstützen und die Diagnostik von Gelenk- und Knochenerkrankungen sehr viel sicherer zu machen. Mit Zulassungen für den europäischen Raum und die USA nutzen aktuell schon über 50 Krankenhäuser und 300 Radiologen unsere Software „IBLAB ZOO“. Dafür operieren wir mit einem Team von 37 Expertinnen und Experten aus Wien und New Jersey.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich forsche seit meiner Promotion zu KI-Softwareanwendungen im Bereich der muskuloskelettalen Bildgebung. Mein Vater Davul ist ein Pionier in diesem Bereich und schon immer überzeugt von den Vorteilen neuer Technologien für die Medizin. Das IBLAB-Team war ursprünglich ein unabhängiges Projekt unter dem Dach seines Medtech-Handelsunternehmens Braincon Technologies. Ich konnte dort meine wissenschaftlichen Ergebnisse mit den praktischen Erfahrungen von Ärztinnen und Ärzten zusammenbringen und wir haben erste Produktideen entwickelt. Bald wurde klar, dass unser Software-Konzept viel mehr als nur ein Projekt bleiben würde. Ende 2016 gründeten wir darum die ImageBiopsy Lab GmbH, um die weitere Geschäftsentwicklung eigenständig festlegen zu können. Braincon hat uns dafür die IP-Rechte und die Ergebnisse der vergangenen zehn Jahre übertragen.

Welche Vision steckt hinter ImageBiopsy Lab?

ImageBiopsy Lab will die Digitalisierung in der Radiologie vorantreiben. Die Diagnostik ist hier ausgesprochen komplex und doch haben sich die Methoden der Befundung seit den 1950er Jahren kaum verändert. Unsere Anwendungen können Prozesse automatisieren und einheitliche Standards schaffen, um das medizinische Personal von dem Druck, der durch das Gesundheitssystem und die stetig steigenden Fallzahlen entstanden ist, zu entlasten. Wir sorgen so für sicherere Diagnosen, die natürlich auch und vor allem Patientinnen und Patienten zugutekommen, weil deutlich bessere Ergebnisse erzielt werden. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine unserer größten Herausforderungen war eine Hightech Startup Förderung, die wir gleich nach der Gründung beantragt und nicht bekommen haben. Es ging um eine Menge Geld, das wir für den Ausbau dringend brauchten – da sind dann natürlich auch die Ansprüche dementsprechend hoch. Wir haben also noch einmal den kompletten Businessplan überarbeiten müssen, was im zweiten Anlauf dann aber auch belohnt wurde. Seit unser Gründung 2016 haben wir bis Juli 2021 knapp 10 Mio. Euro bei Finanzierungsrunden erhalten, unter anderem von APEX Ventures und der Wiener Wirtschaftsagentur. Wir konnten damit die erforderlichen Produkt- und Geschäftsentwicklungsaufgaben angehen. Eine weitere Finanzierungsrunde starten wir noch Anfang kommenden Jahres mit Fokus auf den US-amerikanischen Markt. Mit dem Geld werden wir dann unser Team vergrößern, weitere Anwendungen auf den Markt bringen und diese für die Zertifizierung fit machen.

Wer ist die Zielgruppe von ImageBiopsy?

Wir richten uns an Krankenhäuser – Generalisten und Spezialisten gleichermaßen – und natürlich auch an niedergelassene Ärzte. Unsere Module haben alle die CE-Zertifizierung, sodass wir sie überall im europäischen Raum zur Verfügung stellen können. Eines unserer Module ist auch von der Food and Drug Administration, also dem zuständigen Organ in den USA, zugelassen worden. Bis zum dritten Quartal 2022 werden voraussichtlich auch alle anderen Module dort genehmigt werden. Unser Angebot wird dann also auch in vollem Umfang in den USA zugänglich sein.

Wie funktioniert ImageBiopsy? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Softwareanwendungen basieren auf Künstlicher Intelligenz. Jede Röntgenaufnahme wird vollautomatisch in Echtzeit vermessen und durch Handlungsempfehlungen ergänzt. In der Entwicklungsphase haben wir die Algorithmen mit mehr als 10 Millionen radiologischen Aufnahmen gefüttert, sodass sie kleinste Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den verschiedenen Bildern erkennen und darauf hinweisen kann. Jedes unserer Module ist spezialisiert auf einen bestimmten Knochenbereich und die damit verbundenen Krankheitsbilder. Das Modul HIPPO beispielsweise haben wir speziell für die Hüfte entwickelt, wo es die Beurteilung von Fehlstellungen und radiologischen Scores durch sekundenschnelle und umfangreiche Messungen unterstützt. Der klare Fokus auf muskuloskelettale Radiologie bzw. Orthopädie und das immense Netzwerk in diesem Bereich ist auch mit Sicherheit einer der klaren Unterschiede zu anderen KI-Anbietern in der bildgebenden Diagnostik.

ImageBiopsy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bis 2026 wollen wir 14 weitere radiologisch-orthopädische Module für unser Software-Angebot auf den Markt bringen, um möglichst viele medizinische Anwendungsfälle bedienen und unterstützen zu können. Wir wollen unseren Namen in Europa und den USA etablieren, indem wir unsere Anwendungen möglichst vielen Kliniken und Praxen zugänglich machen. Unsere Arbeit soll weiterhin dabei helfen, die medizinischen Standards im Bereich der Radiologie, Orthopädie und Traumatologie zu vereinheitlichen und die Diagnostik sicherer zu machen. Dadurch wollen wir das Vertrauen des medizinischen Personals und natürlich auch der Patienten gewinnen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bevor du mit deinem Unternehmen loslegst, mach dir ein genaues Bild vom Markt. Sprich mit Anwendern zu denen du keine persönliche Verbindung hast. Offenes und ehrliches Feedback ist entscheidend. Die entscheidende Frage ist immer die: Würde ein potenzieller Anwender für deine Idee etwas zahlen? Und wenn ja, wieviel? 

Vor allem Gründer mit Technik-Background fokussieren sich sehr auf die Technologie und weniger auf den Vertrieb. Ein genaues Bild zu haben wie deine Lösung skalierbar verkauft werden kann liefert oft kritischen Input dazu, wie du deine Organisation aufzubauen hast. 

Letztlich braucht es als Gründer immer ein starkes Team. Je besser man sich kennt und sich damit gegenseitig vertraut, desto leichter ist es zu skalieren. Teamwork ist ein muss, daher suche dir deine Mitgründer sorgfältig aus. 

Wir bedanken uns bei Richard Ljuhar für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Man lernt am meisten, wenn man einfach loslegt

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Switchboard api

Switchboard ist der unkomplizierte API Marktplatz für Energieservices

Stellen Sie sich und das Startup Switchboard doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Estefania Hofmann und Nico Bovelette und gründen aktuell Switchboard. Aktuell arbeiten wir beide noch bei der EnBW in unserem internen Inkubator, wo auch die Idee für unser Startup entstand. Switchboard ist der unkomplizierte API-Marktplatz für Energieservices. Dabei handelt es sich sowohl um eigens entwickelte Services, Services der EnBW, z.B. Erzeugungs- oder Verbrauchsprognosen, aber auch um Services unserer renommierten Partner aus dem Energiebereich. Die Services können auf Switchboard ganz einfach per API (Programmierschnittstelle) abonniert und in die eigene Wertschöpfungskette integriert werden. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

(Nico): In den letzten Jahren kam immer stärker der Wunsch in mir auf, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Durch meine beruflichen Tätigkeiten und während meines Masterstudiums Entrepreneurship und Intrapreneurship an der Uni Stuttgart und der HdM Stuttgart hat sich dieser Wunsch nochmals verstärkt. Im Inkubator der EnBW hat sich die ideale Chance und Startvoraussetzung für den Aufbau eines eigenen Startups geboten. Zudem passt das Thema für mich perfekt. Ich bin fest davon überzeugt, dass in APIs die digitale Zukunft der Energiewirtschaft liegt und ich brenne dafür, diesen Wandel voranzutreiben. 

(Estefania): Ich bin mehr oder weniger durch Zufall als IT Project Owner in das Projekt Switchboard gekommen. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ein Unternehmen zu gründen wirklich das Richtige für mich ist. Jedoch hat mir die Arbeit bei Switchboard so viel Freude bereitet und ich habe gemerkt, dass in dem Thema ein riesiges Potenzial steckt. Deshalb wage ich nun mit Nico den Schritt in die Selbständigkeit und freue mich riesig auf die bevorstehende Reise. 

Welche Vision steckt hinter Switchboard?

Wir glauben, dass der Energiebranche ein Wandel bevorsteht, wie er auch im Fintech-Bereich gerade stattfindet. Große monolithische Systeme werden zunehmend von flexiblen, modularen Bausteinen abgelöst. Wir haben in den letzten Monaten sehr viel mit Startups im Energieumfeld gesprochen. Hier gibt es längst eine ganz andere Herangehensweise, was Wertschöpfung angeht. Startups handeln heute schon nach dem API-First Prinzip.

Das heißt, dass alles, was nicht die Kernwertschöpfung betrifft, idealerweise ausgelagert werden soll. Zudem bedarf es im Energiebereich, heute mehr denn je, Innovationen, die kein einzelner Akteur allein voranbringen kann. In diese Entwicklungen fügt sich Switchboard ein, indem wir dafür sorgen, dass Unternehmen sich auf das konzentrieren können, was wichtig ist und nicht alles selbst entwickeln müssen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Switchboard ist ein Geschäftsmodell, das einen Markt erst schaffen muss. Eine große Herausforderung ist es, ein Bewusstsein bei Kunden und Partnern zu schaffen, dass Switchboard eine Lösung für ihre Probleme bietet. Gerade Akteure, die schon lange am Markt agieren, haben die Vorteile des API-Prinzips oftmals noch nicht verinnerlicht, deshalb benötigt es hier noch etwas Überzeugungsarbeit. 

Eine weitere Herausforderung ist mit Sicherheit die IT. Wir hätten anfangs nicht damit gerechnet, welche Komplexität sich im API-Business teilweise auftut. Vor allem bei den Themen API-Standardisierung, Qualitätssicherung und Data Security gibt es durchaus Hürden, die wir noch nehmen müssen. 

Bei der Finanzierung haben wir bisher das Glück, die EnBW an unserer Seite zu haben, die uns einen guten Start ermöglicht. Trotzdem stehen wir ab Ende des Jahres auf eigenen Beinen und sind offen für und bereits in Gesprächen mit weiteren Investoren. 

Wer ist die Zielgruppe von Switchboard?

Grundsätzlich adressieren wir mit Switchboard jedes Unternehmen der Energiewirtschaft und angrenzenden Branchen, die gewisse Prozesse per API auslagern möchten. Im ersten Schritt adressieren wir aktiv Energie-Startups, da hier wie erwähnt das API-First Prinzip schon verankert ist. Vorerst sind wir im DACH-Raum unterwegs, zukünftig sind hier aber, auch was die Länder angeht, keine Grenzen gesetzt. 

Wie funktioniert Switchboard? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Switchboard bietet einen API-Markplatz, auf welchem man als Unternehmen die für sich passende API (z.B. eine Erzeugungsprognose) auswählen und direkt abonnieren kann. Die Abonnements sind in unterschiedlich große Pakete aufgeteilt, je nachdem wie viele API-Calls man benötigt. Der Abo-Prozess ist vollständig digital und automatisiert. Nach Abschluss des Buchungsprozesses erhält man direkt die API-Keys, die man daraufhin bei sich einbinden kann.

In einem Dashboard können jederzeit alle abonnierten APIs und die jeweils noch verfügbaren Calls eingesehen werden. Selbstverständlich kann man die Dokumentation der API vorab einsehen und die API kostenlos testen. 

Unser Ziel ist es, nicht nur einzelne APIs anzubieten, sondern ganze energiewirtschaftliche Prozessketten abzubilden, was uns auch von anderen Anbietern unterscheidet. Startups und andere energiewirtschaftliche Unternehmen benötigen nicht nur eine Prognose-API sondern z.B. auch die komplette Übernahme von komplexen energiewirtschaftlichen Prozessen wie der Marktkommunikation, wofür ein Bundle an APIs vonnöten ist. 

Switchboard, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen der führende Anbieter von losgelösten Energieservices in Europa sein. Zudem möchten wir der Enabler für neue Geschäftsmodelle im Energiemarkt sein. Dazu benötigt es zum einen starke Partner, die mit uns hoch performante Services bereitstellen können. Zum anderen benötigt es ein starkes Team aus Entwicklern, energiewirtschaftlichen Experten und einem Sales/Business Development, welches stets das Ohr am Markt hat. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Einfach machen. Manchmal bringt es nichts, sich lange Gedanken zu machen, welche die beste Vorgehensweise sein könnte. Man lernt am meisten, wenn man einfach loslegt. 

Immer mit Kunden sprechen & Feedback einholen, nicht nur am Anfang.  

Verliebt euch nicht in eure Lösung, sondern in das Problem, das ihr löst und verliert es nicht aus den Augen. 

Wir bedanken uns bei Estefania Hofmann und Nico Bovelette für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Switchboard

Kontakt:

EnBW AG
Birkenwaldstraße 34
DE-70191 Stuttgart

https://switchboard-api.de/
info@switchboard-api.de

Ansprechpartner: Bovelette Nico n.bovelette@enbw.com und Hofmann Estefania e.hofmann@enbw.com

Social Media:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/switchboard-api/

Nachhaltig wachsen!

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wundergarten torffreie universalerde Pflanzenkohle

Wundergarten: Wundererde torffreie Universalerde aus 3% Pflanzenkohle

Stellen Sie sich und das Startup Wundergarten doch kurz unseren Lesern vor!

Wir verfolgen bei Wundergarten das Ziel, Gärtnern und die Pflege von Zimmerpflanzen klimafreundlicher, einfacher und nachhaltiger zu gestalten. Dafür wurden mehrere Produkte entwickelt, unter anderem die Wundererde: Eine torffreie Universalerde, die 3% Pflanzenkohle aus deutschem Grünschnitt enthält. Diese speichert aufgrund ihrer riesigen Oberfläche Wasser und Nährstoffe und gibt sie bedarfsgerecht wieder ab, was in der Anwendung selteneres Gießen und Düngen bedeutet. Durch die Pflanzenkohle wird pro Sack zusätzlich zu dem in der Erde sowieso enthaltenen Kohlenstoff etwa 1kg CO2 gebunden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

In meinem vorherigen Job war ich zwei Jahre lang in Afrika stationiert. Dort habe ich die Problematik rund um die Rodung von Bäumen und die Auswirkungen des Klimawandels auf Boden und Nahrungsmittelversorgung live erlebt. Als ich zurück in Deutschland war, wusste ich: Ich möchte ein Start-up gründen, was dagegen angeht. Zunächst habe ich eine Alternative zu Holzkohle entwickelt, bevor ich dadurch schließlich Pflanzenkohle als Bodenzugabe – und die damit verbundenen positiven Eigenschaften entdeckt habe. 

Welche Vision steckt hinter Wundergarten?

Unsere große Vision ist es natürlich, mit unserem Start-up nachhaltig etwas zum Klimaschutz beizutragen. Laut des UN-Klimarats liegen 90 Prozent des Klimaschutzpotenzials der Landwirtschaft in der Kohlenstoffspeicherung in Böden. Gleichzeitig möchten wir Gärtnern erleichtern und Menschen für Umwelt & Pflanzen begeistern. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine Herausforderung ist bis heute sicherlich der hart umkämpfte, preisgetriebene  Markt – voll von günstigen und teilweise qualitativ minderwertigen Erden. Es muss also zunächst eine Bereitschaft in Kunden:innen geweckt werden, Geld für nachhaltige Produkte auszugeben. Diese wächst ja zum Glück derzeit enorm. Gleichzeitig verlangt Wundererde viel Aufklärungsarbeit: Kaum jemand kann mit dem Begriff der Pflanzenkohle etwas anfangen, wir müssen erklären, was Pflanzenkohle eigentlich ist. Natürlich spielen finanzielle Aspekte bei so saisonalen Produkten auch immer eine Rolle. Zudem waren die Vorproduktionsleistungen enorm, wir haben das mit einem Gesellschafterdarlehen gelöst. Einen langen, finanziellen Atem muss man in dieser Branche allerdings mitbringen, hier gibt es kein schnelles Geld. 

Wer ist die Zielgruppe von Wundergarten?

Grundsätzlich jede*r Pflanzenliebhaber*in, egal ob Zimmerpflanze, Stadtbalkon oder großer Garten. Unsere Produkte erleichtern die Pflege und steigern den Ertrag. Natürlich erhoffen wir uns auch, dass die Industrie in Zukunft verstärkt mit Produkten arbeitet, die Pflanzenkohle enthalten. 

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Nur wenige Menschen wissen über die Vorteile von Pflanzenkohle Bescheid. Dabei kann Pflanzenkohle so viel für das Klima tun kann und erleichtert Gärtnern gleichzeitig unglaublich. All unsere Produkte sind also Helfer im Kampf gegen den Klimawandel, haben jedoch gleichzeitig auch einen realen Nutzen für all unsere Kunden*innen. Diese müssen nämlich weniger gießen und können gleichzeitig mehr ernten, auch hier spart man also wieder Ressourcen und rettet einigen Pflanzen das Leben, wenn sie mal vergessen werden. 

Wundergarten, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir auf jedem Balkon/in jedem Garten des Landes unsere Wundererde sehen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Durchhaltevermögen. Eine Gründung kostet neben Zeit und Nerven auch viel Geduld, dessen muss man sich bewusst sein. Wenn man von der eigenen Idee überzeugt ist, bleibt man dran. 

Klug priorisieren! Besonders zu Beginn kommen einem die Tage wahnsinnig kurz vor und es gibt wahnsinnig viel zu tun und tausend Ideen gleichzeitig. Umso wichtiger ist, ordentlich zu priorisieren, da man nicht alles gleichzeitig schaffen kann.

Nachhaltig wachsen! Wir verfolgen mit Wundergarten ganz klar die Strategie, nachhaltig zu wachsen und Ziele, die wir erreichen wollen, jedes Jahr klar definieren. Es bringt jungen Firmen wenig, zu Beginn mit viel Druck den maximalen Profit zu machen und in der darauffolgenden Saison wieder abschmieren – also lieber Step by Step. 

Wir bedanken uns bei Johannes Musiol für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Netzwerken, Netzwerken und ein wenig Netzwerken

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Guardmine Smart Security Device Safe Babyphone Soundsystem Ladestation Powerbank

Guardmine Smart Security Device fünf Funktionen in einem Gerät: Safe, Videoüberwachung, Babyphone, Bluetooth-Soundsystem, Ladestation

Stellen Sie sich und Guardmine doch kurz unseren Lesern vor!

Die Guardmine ist ein Smart Security Device, das fünf Funktionen in einem Gerät vereint. Sie ist in erster Linie ein mobiler, alarmgeschützter Safe, ermöglicht aber auch die Videoüberwachung von Wertgegenständen und von Räumen. Durch die Integration eines Mikrofons fungiert die Guardmine auch als Babyphone. Zudem kann die Guardmine als Soundsystem und als Powerbank verwendet werden. Seit der Firmengründung 2017 bin ich bei GerdBox GmbH als Geschäftsführer tätig und blicke bereits auf mehr als 15 Jahre Berufserfahrung in den Bereichen Vertrieb und Business Development zurück.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Motivation für die Entwicklung der Guardmine erhielt ich während eines Urlaubs in Italien, als uns am Strand in unserer Abwesenheit das Telefon und die Brieftasche gestohlen wurde. Diese Diebstahlproblematik im Urlaub war im Wesentlichen der Antrieb für mich. Mir kam die Idee eines Safes, der nicht nur möglichst einfach zu transportieren ist, sondern auch weitere Einsatzmöglichkeiten abdecken sollte, die man im Urlaub mit der Familie sonst noch braucht: ein Babyphon, eine Powerbank oder ein mobiles Soundsystem. Smart, also modern und digital sollte das Gerät auch sein, insofern ist die Guardmine auch einfach per App zu bedienen – die Fragestellung „wohin mit dem Schlüssel?“ ist somit obsolet.

Welche Vision steckt hinter Guardmine?

Wir wollten ein umfassendes Smart Security Device kreieren, das den Nerv einer mobilen, technologieaffinen Gesellschaft trifft, die das Thema Smart Device bereits vollständig in ihren Alltag integriert hat. Mit der Guardmine haben wir sicherlich mitten in Schwarze getroffen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ich habe bereits mehr als 15 Start-ups begleitet oder sogar mitbegründet. Alle von ihnen waren einzigartig – jedes hatte einen eigenen Charakter und damit verbundene Herausforderungen.

Die Entscheidung zur richtigen Designlinie war sicher eine, der größten Problemstellungen, die wir bei Guardmine hatten. Gerade die Bereiche Firmenname, Produktdesign und Corporate Identity erforderten mehr Aufmerksamkeit als andere – Wir haben mehrere Anläufe gebraucht, bis wir mit den Resultaten zufrieden waren. Die richtige Positionierung ist eines der wichtigsten To-Dos für Unternehmen. Eine weitere Herausforderung, der wir uns stellen mussten, war die Finanzierung des Projektes – bei allen Start-ups ein wichtiger Knackpunkt, und für viele von ihnen die größte Hürde. Durch meine langjährige Erfahrung im Start-up Environment sind uns diese Stolpersteine leichter gefallen als vielen anderen Jungunternehmen. Aktuell setzt sich die Finanzierungsstruktur aus einer Förderung des Zentrums für Angewandte Technologie (Leoben, Steiermark), zwei Business Angels, einigen Gesellschafterdarlehen und einer Kickstarter-Kampagne zusammen. 

Wer ist die Zielgruppe von Guardmine?

In erster Linie sind es Menschen wie Sie und ich, die die Hauptzielgruppe von Guardmine bilden. Jeder hat das Bedürfnis, Wertsachen möglichst unkompliziert und sicher aufzubewahren, zuhause und unterwegs. Eine unserer wichtigsten Zielgruppen sind daher Geschäftsreisende, die immer mehr Wert auf vernetzte Sicherheitslösungen legen. Darüber hinaus positionieren wir uns im B2B-Bereich als Security Allround-Lösung für die Hotellerie. Die Funktionen der Guardmine wurden für das tägliche Leben entwickelt und macht sie zu einem unverzichtbaren Begleiter in einer Vielzahl von Lebenssituationen.

Wie funktioniert Guardmine? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Wie bereits erwähnt, ist die Guardmine in erster Linie ein mobiler Tresor, der auch per Handy-App gesteuert werden kann. Wird sie im scharfen Zustand bewegt, schlägt sie mit einer Lautstärke von 120 Dezibel Alarm. Was uns zusätzlich von der Konkurrenz abhebt, sind gleich fünf unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten der Guardmine, die so individuell sind, wie unsere Kunden: Safe, Videoüberwachung, Babyphone, Bluetooth-Soundsystem, Ladestation.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Serienproduktion der Guardmine soll im November 2021 starten. In den folgenden Jahren wird dann der ganze DACH-Raum erschlossen. Parallel dazu entwickeln wir bereits abgespeckte Versionen der Guardmine, die beispielsweise nur über die Safe- und Lautsprecher-Funktion verfügen. Somit können wir auch günstigere Modelle auf den Markt bringen. Um all das bewerkstelligen zu können, bedarf es ein starkes und vor allem großes Team. Der Aufbau und die richtige Zusammenstellung gehören zu den spannendsten Phasen eines Start-ups und müssen auch bedacht umgesetzt werden. Langfristig haben wir uns es zur Aufgabe gemacht, die zunehmend technologieaffine Gesellschaft für Smart Home Devices zu begeistern und Stranddieben à la longue das Handwerk zu legen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Netzwerken, Netzwerken und ein wenig Netzwerken.

Wir bedanken uns bei Marinus Bouwman für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Guardmine

Kontakt:

GerdBox GmbH
Kärnterstraße 115/3
8700 Leoben
Österreich

www.guardmine.com
ries@guardmine.com

Ansprechpartner: Marinus Bouwman

Social Media:
Facebook: www.facebook.com/guardmine/
LinkedIn: www.linkedin.com/company/guardmine/
Instagram: www.instagram.com/guard.mine/
Twitter: www.twitter.com/guardmine1

Iteriert eure Idee kontinuierlich und seid offen für Veränderungen

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ApptiveGrid

ApptiveGrid: Digitalisiere deine Prozesse ohne dich mit Programmieren aufzuhalten

Stellen Sie sich und das Startup ApptiveGrid doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Christian und Norbert von ApptiveGrid, zwei Jecken aus dem schönen Köln. Wenn man uns nach unserem Beruf fragt, verstehen wir uns zuallererst als Problemlöser und dies seit vielen Jahren. Dabei hat jeder von uns seine eigene Geschichte. Während Norbert als Pionier der heutigen Digitalisierung bereits seit den 90ern mit der Entwicklung eines der ersten Internet-Providers aktiv ist, startet Christian schon 2009 in der App-Entwicklung durch. Bereits nach 2 Jahren verkauft er seine erste App an die Deutsche Bahn. Die erfolgreiche Call a Bike App wird dann später als White Label App auch anderen Bikesharing Partnern zu Verfügung stehen.  

ApptiveGrid kann jede:n der eine Idee für eine digitale Prozessoptimierung hat dazu befähigen sich seine eigene App Anwendung selbst zu konfigurieren. Seit 2009 sind wir mit unserer Agentur in Köln in der Softwareerstellung und Digitalisierung von Prozessen tätig. Dabei sehen wir bei unseren Kunden immer die gleichen Probleme. Kein Software-Tool entspricht den sehr individuellen Bedürfnissen der Nutzer:innen. Das liegt vor allem daran, dass die Ansprüche und Rahmenbedingungen immer unterschiedlich sind.

Die Krux dabei ist jedoch, dass nicht jede Firma die Kosten und den Aufwand einer Individualsoftware auf sich nehmen kann. Hier setzt ApptiveGrid an: Mit ApptiveGrid bieten wir ein Digitalisiserungstool an, welches jeden Prozess des alltäglichen (Arbeits-)Alltags und alle Kleinstabläufe abbilden und vereinfachen kann. Mit Hilfe eines ausgeklügelten Baukastensystems auf Basis modernster Low Code Technologie kann der Nutzer mit ApptiveGrid schlanke, digitale App Anwendungen für verschiedenste Use Cases aller Branchen selbst entwickeln und das ganz ohne Code.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Bevor wir mit ApptiveGrid als eigenes Produkt in die Startup-Welt gestartet sind, sind wir nun seit 12 Jahre gemeinsam als CEO’S in unserer Software-Agentur ZWEIDENKER tätig. Dabei wurden wir immer wieder mit den gleichen Problemen unserer Kunden konfrontiert. Individualsoftware maßgeschneidert auf den Anwender ist zu teuer und All-in-One Branchen-Lösungen schießen meist an den Bedürfnissen vorbei. 

Die Nachfrage nach guten, möglichst flexiblen Digitalisierungstools wurde durch die Corona-Pandemie noch einmal verstärkt sichtbar, was uns den notwendigen Motivationsschub gab. Um dem entgegenzuwirken, haben wir eine Digitalisiserungs-Lösung geschaffen, welche modulbasiert jeden Prozess abbilden kann. Und gerade die vielen verschiedenen Module machen ApptiveGrid so einfach und gleichzeitig so vielfältig. Man kann es mit einer Kiste vieler bunter Legosteine vergleichen. Aus ihnen kann ein Haus gebaut werden, aber gleichzeitig auch eine Raumstation. Was es wird, hängt ganz von den Vorstellungen des Nutzers ab.

Welche Vision steckt hinter ApptiveGrid?

Unsere Vision ist es, die Digitalisierung auf die nächste Ebene zu bringen. Mit ApptiveGrid wollen wir jedem, ob Start-up, mittelständischem Unternehmen, oder Großkonzern, die Möglichkeit geben, ihre Prozesse und Daten so zu organisieren, dass sie den maximalen Nutzen aus der Digitalisierung herausholen können. Dabei erfordert ApptiveGrid als No-Code Plattform keine IT- oder Admin Kenntnisse, um sein eigenes Digitalisiserungsprogramm zu modellieren.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Herausforderungen beim Aufbau eines Start-ups gibt es eine Menge und keine davon ist zu unterschätzen. Für uns war die größte Herausforderung neben unseren Vollzeit-berufen die Zeit und Energie zu finden aus einer Idee auch ein klares Konzept zu erschaffen. Gleichzeitig war es uns wichtig von Anfang an Feedback zu generieren, um bereits vor der Entwicklung zu wissen, ob und wie wir am Markt bestehen können. 

Bisher haben wir es geschafft ApptiveGrid vollständig selbst zu finanzieren und sind darauf auch sehr stolz. Damit entfällt bislang die Auseinandersetzung mit weiteren Stakeholdern und wir können möglichst agil und effektiv die Entwicklung vorantreiben. Wir sind der Überzeugung, dass gute Produkte ihr Geld wert sind und legen den Fokus auf das Feedback unserer Nutzer.

Wer ist die Zielgruppe von ApptiveGrid?

Zielgruppe von ApptiveGrid ist jeder, der das Gefühl hat, dass Excel nicht das Optimum der Organisation von Daten sein kann. Jedes Mal, wenn ihr Informationen auf ein Blattpapier schreibt, seid ihr Teil der Zielgruppe von ApptiveGrid. Wenn ihr dann noch Herr der Lage über die Funktionalität sein wollt, rennt ihr bei uns offene Türen ein – und baut euch Eure passgenaue App dazu dann auch noch ruck zuck selbst.

Die Use Cases, welche ihr mit ApptiveGrid umsetzen könnt, fangen klein an – von der Kontaktdatenerfassung im Restaurant – und bis hin zur kompletten Büroorganisation. Den Ideen und Anwendungsfällen sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wie funktioniert ApptiveGrid? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Es ist ein Werkzeugkasten Tool, durch das ihr eure Anwendungsfälle individuell in ApptiveGrid modellieren könnt. Ihr könnt Daten bspw. in der Form von Fragebögen oder Umfragen sammeln und sie tabellarisch wie in Excel strukturieren und organisieren. 

Gleichzeitig ist es aber auch möglich sie nach euren Anforderungen passgenau darzustellen. Ob als Tabellenansicht, Prozessübersicht, in einem Kalender oder einer Kartenansicht, alles ist möglich. Und das Beste daran ist, dass jeder von eurem Team direkt im Bilde ist und aktiv mitarbeiten kann. ApptiveGrid ist als Cloud-Web-Applikation und mobile App verfügbar. Somit kann jedes Teammitglied aktiv Einträge kommentieren, erweitern oder neue hinzufügen. Ansichten können immer öffentlich, aber auch mit Passwortschutz je nach Bedarf geteilt werden. 

Dabei heben wir uns vor allem durch folgende Punkte ab: 

ApptiveGrid ist eine cloudbasierte Datenbank, die in einem anwenderfreundlichen Design einer Tabelle daherkommt. Ein Tool für unzählige Use Cases.

Auf Basis eines Grids kann mit ApptiveGrid jeder ohne Programmierkenntnisse seine eigene App aufsetzen. Mit einem starken App Fokus unterscheidet es sich hier deutlich von seinen Mitbewerbern. 

Entwickelt und gehostet in Deutschland unterliegt ApptiveGrid strengsten europäischen Datenschutzrichtlinien. Die Sicherheit der Daten unserer User liegt uns besonders am Herzen.

ApptiveGrid, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Dabei folgen wir unserer Vision und wollen mit ApptiveGrid jedem ein Werkzeug an die Hand geben können, mit dem er seine ganz eigenen Prozesse abbilden und umsetzen kann. Mit ApptiveGrid konzentrieren wir uns im Moment auf den DACH Raum. Wir werden uns im Verlauf der nächsten zwei Jahre in anderen LändernFuß zu fassen. Wohin dann die Reise geht, lassen wir uns überraschen!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Schau auch mal über den Tellerrand. Manchmal verbergen sich hinter kleinen Ideen große Potenziale, welche zuerst nicht Teil eurer Roadmap waren. Haltet Ausschau nach solchen Chancen und nehmt sie mit

Iteriert eure Idee kontinuierlich und seid offen für Veränderungen. Nur wer seine Ergebnisse in Frage stellt, kommt voran. Überprüft regelmäßig, ob das was ihr tut, auch weiterhin der richtige Weg ist. Seid dabei auch offen für Veränderungen.

Just do it! Verbringt nicht zu viel Zeit mit Meetings- und Planungskonzepten im Detail. Manchmal muss man seine ersten Gedanken direkt umsetzen, um auch weiterzukommen.

Wir bedanken uns bei Christian Denker und Norbert Hartl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: ApptiveGrid

Die beliebtesten digitalen Geschäftsmodelle bei Software-Startups

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Geschäftsmodelle bei Software-Startups

Der Weg in die Selbständigkeit beginnt bei allen Startups mit der Wahl eines geeigneten Geschäftsmodells. Bei der Gründung eines Software-Startups setzt man vor allem auf digitale Geschäftsmodelle, die es ermöglichen, einen Nutzen für potenzielle Kunden durch den Einsatz digitaler Technologien zu schaffen.

Software-Startups konzentrieren sich darauf, neue digitale Lösungen bzw. Softwareprodukte auf den Markt zu bringen, die einen messbaren Mehrwert für Kunden bieten. Nur wenn Kunden bereit sind, dafür zu zahlen, kann man über eine erfolgreiche Monetarisierung dieser Lösungen sprechen. Das ausgewählte digitale Geschäftsmodell beschreibt, wie genau Startups mit ihren Produkten/Lösungen einen finanziellen Gewinn erreichen können.

Populäre Geschäftsmodelle im Überblick

Im Folgenden sind die digitalen Geschäftsmodelle mit realen Beispielen aufgelistet, die sich bei Software-Startups großer Beliebtheit erfreuen.

Mehrseitiger Online-Marktplatz

Als zentrale Schaltstelle dient ein mehrseitiger Marktplatz dazu, mindestens zwei Gruppen von Nutzern zusammenzubringen (z. B. Käufer und Verkäufer wie bei Otto, Fahrer und Passagieren wie bei Uber, Kunden und Berater wie bei Comatch), um den Verkauf von auf der digitalen Plattform angebotenen Produkten und Dienstleistungen an unterschiedliche Zielgruppen (B2B, B2C, C2С) über das Internet zu ermöglichen.

Mögliche Erlösquellen: Einmalige Aufnahmegebühr, Transaktionsgebühren, Gebühren für die Nutzung eines Online-Marktplatzes (Abo-Modell).

Beispiele: eBay, Amazon, Otto, Uber, Upwork, Airbnb, Comatch.

Subscription-Modell

Das Abo-Modell ermöglicht es Nutzern, einen Zugang zu digitalen Produkten/Inhalten/Services durch die Zahlung eines festgelegten (pro Monat oder pro Jahr) und/oder eines nutzungsabhängigen Betrags zu erhalten. Üblicherweise kommt dieses Modell bei SaaS-Angeboten zum Einsatz. Gegen eine Gebühr erhalten Endnutzer eine Möglichkeit, eine cloudbasierte Software für einen bestimmten Zeitraum zu nutzen.

Beispiele: Office 365, Netflix, Spotify, Salesforce, Dropbox.

Freemium-Modell

Bei diesem digitalen Geschäftsmodell wird die Basisversion (mit einem eingeschränkten Funktionsumfang) eines kostenpflichtigen Softwareprodukts kostenlos zur Verfügung gestellt. Möchten Endnutzer einen Zugang zu weiteren Funktionen und Ressourcen erhalten, wird ihnen eine kostenpflichtige Vollversion angeboten. Dieses Modell kommt oft in der Akquisitionsphase im Rahmen eines Abo-Modells zum Einsatz, um potentielle Kunden auf angebotene Softwareprodukte/Lösungen aufmerksam zu machen. Das Freemium-Modell ist bei Software-Startups besonders beliebt, weil es ermöglicht, basierend auf dem wertvollen Feedback von Endnutzern das angebotene Produkt um gewünschte Funktionen zu erweitern und damit das allgemeine Business-Modell zu optimieren.

Reale Beispiele: Xing,Spotify, Skype, Amazon, Pandora, Viber, Duolingo.

On-Demand-Modell

Das On-Demand-Modell ermöglicht es Endnutzern, ein Nutzungsrecht für einen befristeten Zeitraum zu erwerben und die tatsächliche Nutzung eines Produkts/eines Services zu bezahlen (nach dem Prinzip Pay-Per: Zeiteinheit, Transaktion, Click, View usw.). On-Demand werden auch SaaS-Lösungen angeboten, die bei einem Anbieter betrieben werden und auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden können. Die Software wird je nach Bedarf online genutzt und bezahlt.

Reale Beispiele: Salesforce, WordPress, Amazon Video, Upwork, Google (bei der Schaltung einer Werbung).

Nutzergenerierte Inhalte

Software-Startups setzen auf Anwendungen/Plattformen, die kostenlos (oder zu günstigen Preisen) angeboten werden und es Endnutzern ermöglichen, Informationen unterschiedlicher Art auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Da solche Anwendungen eine große Anzahl von Nutzern haben, sind Nutzer aktiv an der Erstellung von internen Inhalten (Texten, Bildern, Fotos, Videos, Audios usw.) beteiligt. Die Monetarisierung erfolgt dabei über klassische Anzeigen, den Verkauf von bestimmten Datensegmenten oder Premium-Abonnenten (YouTube ist ein typisches Beispiel dafür.).

Andere Beispiele: MySpace, Instagram, TikTok, Snapchat, Facebook.

Fazit

Um ein geeignetes digitales Geschäftsmodell auszuwählen, lohnt es sich, Erwartungen und Bedürfnisse einer Zielgruppe zu ermitteln, Vor- und Nachteile bekannter Modelle abzuwägen und Wachstumsperspektiven zu analysieren. Die richtige Wahl und die vernünftige Kombination einiger Modelle steigern die Chancen von Startups. Sich auf dem IT-Markt erfolgreich zu etablieren.

Autor: Boris Shiklo

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Investiere in das beste Team!

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Vuframe

Vuframe smarte und interaktive 3D-Visualisierung von Produkten

Stellen Sie sich und das Startup Vuframe doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Andreas Zeitler und ich bin Gründer und Geschäftsführer von Vuframe. Mit 16 kam mein erstes Computerspiel auf den Markt und zehn Jahre lang war ich in der Gaming-Industrie tätig – ich war ein typischer Nerd und im Grunde meines Herzens bin ich das auch immer noch.

Die Technologie und Idee hinter Vuframe® hat auch definitiv in dieser Branche ihren Ursprung. Ich wollte eine Plattform bauen, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Produkte als smarte, interaktive 3D-Visualisierungen überall in der Digitallandschaft einbetten und vermarkten zu können. Heute bauen unsere Kunden mit der Plattform zudem noch AR & VR Apps für ihren Vertrieb und ganze virtuelle Showrooms, die sie nach Belieben für ihre digitalen, hybriden und physischen Messen editieren können – ganz ohne erforderliche Programmierkenntnisse. Ein 3D-Baukasten für Unternehmen sozusagen. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin ein Macher, ich packe die Dinge gerne an, und wenn ich eine Idee habe, bin ich leidenschaftlich dabei und kann auch nicht lockerlassen. Mir war schon relativ früh bewusst, dass ich selbst etwas starten möchte – meine Erfahrungen brachten mir am Ende dann die zündende Idee.

Welche Vision steckt hinter Vuframe?

Unsere Vision ist es, die Art, wie wir leben, arbeiten und Geschäfte tätigen, durch digitale Realitäten zu verbessern und die Welt ein bisschen mehr miteinander zu verknüpfen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben bis dato 3,2 Millionen Euro Risikokapital von deutschen und internationalen Privatinvestoren eingesammelt. Die Kapitalsuche war am Anfang definitiv eine Herausforderung, denn 2015 erfreuten sich Startups und dann auch noch in Zusammenhang mit 3D vor allem in Deutschland noch nicht so einer Beliebtheit wie heute – da hat man Risikokapital nur im Ausland gefunden.

Die größte Herausforderung ist und bleibt aber das Team: Die richtigen Kollegen zu finden und ins Team zu bringen, ist tagtäglich eine Challenge – gerade, wenn man so stark wächst wie wir in diesem Jahr, in dem sich unser Team mehr als verdoppelt hat. Für mich als „Techie“ fehlt hier auch manchmal vielleicht das nötige Einfühlungsvermögen, das man für gute Mitarbeiterführung und -motivation braucht – man sieht schon, auch persönliches Wachstum gehört beim Gründen dazu. 

Alles in allem sind das nur Wachstumsschmerzen und mein Team ist letztlich mit einer der Gründe, warum ich jeden Morgen aufstehe und auch nach fünf Jahren einfach wahnsinnig gerne zur Arbeit gehe. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen!

Wer ist die Zielgruppe von Vuframe?

Unsere Zielgruppe sind die Pioniere und Vorantreibenden in Unternehmen, diejenigen, die offen für revolutionäre neue Marken- und Produkterlebnisse sind und neue Wege gehen möchten. Meistens stecken solche Köpfe im Marketing oder Business Development, wenn es dafür nicht sowieso schon eine eigene Innovationsabteilung gibt.

Wie funktioniert Vuframe? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Kunden laden ihre CAD-/3D-Daten auf unserer Plattform hoch; diese werden automatisch in hübsche, kompakte und gegen Reverse Engineering geschützte 3D-Visualisierungen umgewandelt. Sie sind smart, interaktiv, überall integrierbar und zudem in AR und VR nutzbar. 

Genauso leicht lassen sich mit der Plattform AR &VR Apps für den Vertrieb oder Kunden realisieren, sowie editierbare, virtuelle Showrooms. Vorteile unserer Technologie sind die Möglichkeit, selbst große Daten ohne visuellen Qualitätsverlust zu komprimieren und die Plattform ohne Programmierkenntnisse bedienen zu können. 

Was uns unterscheidet: Unsere ausgespielten 3D-Modelle können nicht mehr in technische Baupläne rekonstruiert werden. Materialdaten, Teilenummern, technische Abmessungen etc. sind also vor Dritten geschützt. Die Sicherheit ist ein extrem wichtiges Thema und absolutes Entscheidungskriterium für die meisten Unternehmen.

Vuframe, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir uns als internationaler Marktführer, wenn es um immersive Technologien geht. Wir befinden uns gerade in einer großen, aber gesunden Wachstumsphase und sind dank der neuesten Entwicklungen großer Firmen wie Apple und Google zuversichtlich, dass diese Technologien uns langfristig helfen, einfacher und ressourcenschonender weltweite Geschäfte miteinander zu tätigen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Was ich ziemlich schnell gelernt habe: Du kannst das nicht ohne den Support eines leidenschaftlichen, gleichgesinnten Teams machen, dem du vertraust. Investiere also in das beste Team!

Fehler sind manchmal die beste Option, um voranzukommen, deshalb muss das mit der Angst vor dem Fehlermachen aufhören!

When in doubt – look at the data! So nerdig das auch klingt, aber Zahlen sprechen einfach für sich und helfen meistens bei der Entscheidungsfindung – manchmal eben entgegen der populärsten Meinung.

Wir bedanken uns bei Andreas Zeitler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Vuframe

Kontakt:

Vuframe GmbH
Hoppestraße 5
DE-93049 Regensburg

https://vuframe.com
marc.zeitler@vuframe.com

Ansprechpartner: Marc Zeitler

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Achtet auf eure Work-Life Balance

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know your stuff Licht Black Box Textilindustrie

know your stuff digitale Plattform bringt Licht ins Dunkle der „Black Box“ der Textilindustrie

Stellen Sie sich und das Start-up know your stuff doch kurz unseren Lesern vor! 

Mein Name ist Verena Keller und gemeinsam mit meinem Kollegen Caspar Flockenhaus habe ich know your stuff 2020 gegründet. Zuvor war ich selbst viele Jahre in der Textilindustrie tätig und habe dort mit tollen, nachhaltigen Marken aus Sport und Fashion zusammenarbeiten dürfen.

know your stuff ist eine digitale Plattform, die Licht ins Dunkle der „Black Box“ der Textilindustrie bringt. Ganz einfach über den Scan eines QR Codes erfährt der Kunde alles über die Reise seines Kleidungsstücks – von der Faser bis hin zur Konfektionierung. Außerdem kann er sich unkompliziert über die entsprechenden Kompositionen, Waschanleitungen sowie Zertifikate seines gewünschten Produkts informieren. Direkt und einfach am Produkt selbst. Denn wir sind überzeugt: Ohne Transparenz ist Nachhaltigkeit nur ein Wort und diese muss unkompliziert zugänglich sein. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

In meiner vorherigen Rolle in der Textilindustrie habe ich viel mit großartigen Marken zusammengearbeitet, die soziale und ökologische Verantwortung entlang der gesamten Lieferkette sehr ernst genommen haben. Gleichzeitig habe ich von Freunden immer wieder gehört, dass sie sich beim Einkauf ihrer Kleidung unsicher sind bzgl. der nachhaltigen Produktionsbedingungen und sich häufig einem Gütesiegel-Dschungel ausgesetzt fühlen. 

Genau hier setzt know your stuff an: Wir bringen einen einfachen Zugang für Kunden und helfen dabei gleichzeitig nachhaltigen Marken, ihre sozialen und ökologischen Faktoren direkt am Produkt digital sichtbar zu machen, die sie ohnehin schon haben. Die Ausgründung in eine GmbH für das Angebot der digitalen, nutzerfreundlichen Plattform war dann einfach der nächste logische Schritt. 

Welche Vision steckt hinter know your stuff? 

Unsere Vision ist die Textilindustrie zu einem besseren, nachhaltigeren Ort zu machen. Dabei sehen wir Transparenz als den entscheidenden Faktor: Denn ohne Transparenz ist Nachhaltigkeit nur ein Wort.Daher stellt know your stuff diejenigen Unternehmen heraus, die diese Verantwortung in der Textilindustrie übernehmen und zwar entlang der gesamten Lieferkette. 

Außerdem zeigen wir dabei dem Kunden im Laden oder Onlinestore, dass es auch Spaß machen kann und ganz einfach ist, nachhaltige Kleidung zu erkennen. Durch das Scannen des QR Codes am Produkt selbst, kann der Kunde die Reise seiner Kleidung bildlich miterleben. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Wie wahrscheinlich viele, hat auch uns die Corona Krise hart getroffen. Mit der Gründung Anfang 2020 hatten wir dahingehend ein wirklich schlechtes Timing. Gerade die Bekleidungsindustrie – unser Zielmarkt – war ja schwer getroffen und entsprechend mit anderen Themen beschäftigt. Umso stolzer sind wir heute, dass wir auch in dieser herausfordernden Zeit mit unseren Kunden in Gesprächen geblieben sind und es trotz dieser Umstände geschafft haben, jede Menge Marken aus Europa, Skandinavien aber auch Neuseeland auf unserer Plattform einzubinden. Noch in 2021 werden wir über 50.000 Produkte mit dem know your stuff hang tag in die Stores gebracht haben. 

Auch unser Investor hat konsequent an unsere Idee geglaubt und uns durch die Krise hinweg unterstützt. 

Wer ist die Zielgruppe von know your stuff? 

Auf der einen Seite nachhaltige Brands, die stolz auf die sozialen und ökologischen Bedingungen ihrer Produkte und der zugehörigen Lieferanten sind und dies gerne mit ihren Kunden teilen möchten. 

Auf der anderen Seite aber auch die Kunden in den Stores, die auf der Suche nach Klarheit hinsichtlich nachhaltiger Textilproduktion sind. Diesen Kunden bieten wir eben einen einfachen und direkten Zugang zu diesen Informationen, ohne umständlichen Download einer App oder eines aufwändigen Registrierungsprozesses, sondern ein unmittelbarer Zugang zu den Informationen mit dem eigenen Smartphone. 

Wie funktioniert know your stuff? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Von Anfang an, als wir begonnen haben mit einem interdisziplinären Team das Produkt zu konzipieren, stand bei uns die einfache Bedienung und der User selbst im Fokus. Wir haben uns weniger auf eine spezielle Technologie konzentriert und von dort weg das Produkt entwickelt, sondern genau andersherum. Konsequent haben wir mit Kunden – Marken und Endkonsumenten – gesprochen, um wirklich zu verstehen, was sie bei den Themen Nachhaltigkeit, Lieferkettenmanagement und folglich Transparenz wirklich brauchen. Erst als dieses Anforderungsprofil wirklich klar war, haben wir uns an die Auswahl der passenden Technologie gemacht. Die Entwicklung unserer Datenbank lief auch unter konsequenter Einbindung unserer Pilotpartner, den Fashionmarken ab. 

Heute bieten wir eine sehr einfach zu bedienende Plattform an, auf der sich Marken registrieren und ihre Produkte und Supply Chain Partner anlegen können. Diese wiederum erstellen ihr eigenes Profil und nach einem kurzen Verifizierungsprozess erstellt die Plattform auch schon automatisch den QR Code. Diesen kann die Marke direkt herunterladen und selbst am Produkt integrieren oder auch unsere vor designten Hang Tags mit ihrem individuellen QR Code bestellen. 

know your stuff, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Das Thema Nachhaltigkeit in der Textilindustrie ist erst am Anfang. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich im Verlauf der nächsten 5 Jahre mehr und mehr Marken ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung für ihre gesamte Lieferkette bewusstwerden. Schon jetzt stellen wir fest, dass es vielen Konsumenten nicht mehr reicht, ein Produkt lediglich als „nachhaltig“ gelabelt zu sehen. Die Kunden möchten verstehen, was „nachhaltig produziert“ wirklich bedeutet. Hier bringt know your stuff Licht ins Dunkle und macht so Nachhaltigkeit durch Transparenz zum entscheidenden Kaufkriterium. 

Nachhaltigkeit wird zum neuen Standard in der Textilindustrie werden und know your stuff zum selbstverständlichen digitalen Produktpass an den Kleidungsstücken. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Schon oft gesagt, aber meiner Meinung nach der entscheidendste Tipp: Glaubt an euch und eure Idee. Auf dem Weg wird es Skeptiker geben, Kritiker und viele Rückschläge. Haltet an eurer Vision und an der Überzeugung von eurem Produkt fest. Klarer Fokus auch in herausfordernden Zeiten. 

Sprecht mit euren Kunden. Und noch viel wichtiger: Hört ihnen zu! Es geht nicht darum, dass für euch schönste Produkt oder die modernste Technologie zu entwickeln. Es geht darum, eine Lösung für die Kunden zu entwickeln. Versteht ihre Pains, hört auf ihre Needs und baut ein user-zentriertes Produkt. Das mag ein paar Loops beinhalten, aber Trial and Error gehört dazu und führt euch schlussendlich zum Erfolg. 

Trotz aller Leidenschaft für euer Start-Up, oder gerade deshalb: Achtet auch in Gründungszeiten auf eure Work-Life Balance. Freunde und Familie, Hobbys und Co bringen den nötigen Ausgleich und sorgen so auch langfristig für die Leistungsfähigkeit, Motivation und Power, die ihr für die Gründungsphase und danach braucht.

Wir bedanken uns bei Verena Keller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bereit sein das volle Risiko zu tragen

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Quarkwerk quark riegel

QUARKWERK frische, proteinreiche, vollwertige Snacks aus naturbelassenem Quark

Stellen Sie sich und das Startup QUARKWERK doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin der Robert und ich bin der Gründer von QUARKWERK. QUARKWERK entwickelt frische, proteinreiche, vollwertige Snacks aus naturbelassenem Quark. Inzwischen wurden bereits über 2.000.000 Quark Riegel verkauft und QUARKWERK Produkte sind in mehr als 1.400 POS gelistet, u. a. bei BIO COMPANY, denn´s BIO Markt, LPG Bio Markt, BASIC, ALECO, ALDI Nord, GLOBUS, REWE, EDEKA etc.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unternehmer zu sein ist für mich ein Teil der Selbstverwirklichung. Die Vision besteht darin – eine neue & moderne Molkereimarke auf dem von den Großkonzernen dominiertem Markt zu etablieren. Auf einer Seite gibt es derzeit kein vergleichbares Produkt aus frischem Quark im Snack Format. Auf der anderen Seite gibt es auch keine moderne Molkereimarke die auf die Bedürfnisse der „busy urbans“, „healthy snacker“ und „young trendsetter“ eingehen. Diese Faktoren in Kombination mit einem attraktiven UVP waren ausschlaggebend für die Marke QUARKWERK und das erste Produkt – Quarkriegel. Weitere Produkte werden noch folgen.

Welche Vision steckt hinter QUARKWERK?

Wir haben eine großartige Mission. Quarkwerks Vision besteht darin eine komplett neue & moderne Marke für frische & innovative Molkereiprodukte zu etablieren. Mit unserem ersten Produkt – dem Quark Riegel haben wir die Frische und die Naturbelassenheit vom gesunden Quark in ein handliches „on-the-go-snack“ Format gebracht.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die wichtigsten Schritte von der Idee bis zum Produkt sind nicht so komplex wie vom Produkt bis zur erfolgreichen Vermarktung. Es geht wie folgt: Idee > Konzept > Prototyp > Produkt. 

Beim Thema Distribution fängt die schwierigste Phase an und die Herausforderung vom Handel akzeptiert zu werden ist enorm. Dies ist uns innerhalb kürzester Zeit gelungen. In der Zwischenzeit sind mehr als 2.000.000 Produkte bereits verkauft worden.

Wer ist die Zielgruppe von QUARKWERK?

Über den Lebensmitteleinzelhandel, Convenience POS und die Schnellgastronomie sprechen die QUARKWERK-Produkte gleich mehrere große Zielgruppen an. Wir definieren sie wie folgt:

– „healthy snacker“ umfasst Personen jeden Alters, die auch bei der Mahlzeit zwischendurch großen Wert auf Lebensmittel mit gesunden und natürlichen Zutaten legen.

– die sogenannten „busy urbans“, junge Berufstätige ab 25, die im Alltag nur wenig Zeit für lange Essenspausen haben und darum frische, gesunde und leckere Zwischenmahlzeiten im Snack-Format bevorzugen.

– bei den “young trend setters” handelt es sich um junge, neugierige und ernährungsbewusste Personen, die in allen Lebensbereichen (so auch in der Ernährung) stets auf der Suche nach neuen Dingen sind.

– die “cheese cake lovers”: regelmäßige Konsumenten von Quarkprodukten und Käsekuchen, die vor allem Geschmack und Konsistenz sehr schätzen.

Bei den QUARKWERK-Quarkriegeln handelt es sich demnach um ein Massenprodukt mit einer sehr breiten Käufergruppe.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Quark Riegel – ist ein innovatives, proteinstarkes, vollwertiges und gesundes Produkt. Unsere Quark Riegel werden aus erlesenen & frischen Zutaten hergestellt. Der cremige Quark stammt aus der Vollmilch von den glücklichen Kühen (wie unser Maskottchen), die auf wilden Wiesen des Nordens weiden. Wir glauben an die Perfektion unserer Quark Riegel. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Weg geht zu einer neuen & modernen Marke für frische & innovative Molkereiprodukte, die auf traditionelle Art aus Kuhmilch hergestellt werden. In 5 Jahren ist die Marke QUARKWERK nicht aus der Landschaft der Molkerei Produkte in Europa wegzudenken.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich würde mich auf 2 Sachen beschränken. Jeder Unternehmer sollte immer bereit sein das volle Risiko zu tragen. Bei Erfolg, aber auch bei Misserfolg. Das ist die wichtigste Eigenschaft eines Unternehmers. Und wenn du bereit bist – einfach machen.

Wir bedanken uns bei Robert Morgunov für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: QUARKWERK

Kontakt:

QUARKWERK bei Kitchentown
Mollstr. 32
DE- 10249 Berlin

robert@quarkwerk.com
www.quarkwerk.com

Ansprechpartner: Robert Morgunov

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Probiert neue Wege aus und traut euch, anders zu sein

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Younited Credit

Younited Credit Plattform mit Banklizenz für Konsumentenkredite

Stellen Sie sich und das Startup Younited Credit doch kurz unseren Lesern vor! 

Ich bin Micha und seit April letzten Jahres CEO von Younited in Deutschland. Wir sind eine Verbraucherkreditplattform, die mit einer europäischen Bankenlizenz als Kreditinstitut zugelassen ist. Unser Unternehmen wurde 2009 in Frankreich gegründet und ist mittlerweile in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Portugal tätig. Seit dem Launch von Younited Credit im Jahr 2012 wurden mehr als 2,6 Milliarden Euro an Konsumentenkrediten durch uns finanziert. Damit gehören wir zu einem der führenden Scale-ups für die digitale Kreditvergabe. 

Seit 1,5 Jahren sind wir auch auf dem deutschen Markt vertreten. Im Moment sind 25 Mitarbeiter in unserem Office in München tätig. Im Laufe des nächsten Jahres streben wir an, diese Zahl zu verdoppeln. Zu meinen Aufgaben gehört neben der Mitarbeiterverantwortung vor allem der strategische Auf- und Ausbau des Deutschlandgeschäfts. 

Welche Vision steckt hinter Younited Credit? 

Unser Ziel ist es, den deutschen und europäischen Kreditmarkt nachhaltig zu verändern und positiv zu beeinflussen. Dabei sind wir mit Innovation und Leidenschaft bei der Sache und wollen getreu unseres Mottos unsere Position als einfacher, schneller und transparenter Kreditgeber ausbauen. Anfang Juli haben wir erfolgreich eine neue Finanzierungsrunde über 170 Millionen Dollar abgeschlossen. Diese dient vor allem dazu, uns zu einem globalen Technologieführer im Digitalkreditmarkt zu entwickeln, unsere innovativen Produktlösungen weiter auszubauen und unsere neuen Geschäftsfelder erfolgreich zu etablieren. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Die größten Herausforderungen für uns als europäischen Player waren die Markteinstiege in den jeweiligen Ländern. Es ist vor allem spannend zu sehen, wie verschiedene Länder auf unser Unternehmen und unsere Angebote reagieren. Obwohl unsere Produktpalette in den einzelnen Ländern sehr ähnlich ist, haben wir auch festgestellt, dass sich das Verhalten und die Bedürfnisse der Kunden von Land zu Land unterscheiden. Durch den ständigen Austausch mit den anderen Teams haben wir jedoch auch viel davon profitiert. Jedes Land kann für sich aus den Erkenntnissen der anderen lernen und sie auf den eigenen Markt anwenden. Diese Erfahrungen werden uns weiterhin bei unseren Wachstumsambitionen in Europa helfen. 

Wir freuen uns, dass wir viele Investoren gewinnen konnten, die an unser Geschäftsmodell und unsere Vision glauben, und uns zuletzt Anfang Juli in der Series G unterstützt haben. Bisher umfasst unser gesamtes Investitionsvolumen 400 Millionen Dollar. 

Wer ist die Zielgruppe von Younited Credit? 

Younited bietet sowohl B2C- als auch B2B-Lösungen an. In Deutschland liegt der Fokus aktuell auf dem B2C-Bereich. Durch unsere innovative Technologie bieten wir unseren Kunden einen einfachen, schnellen, transparenten und zu 100% digitalen Kreditantragsprozess. Dieser benötigt nur wenige Minuten, und nach der Einreichung aller Dokumente erfolgt die Kreditgewährung binnen kürzester Zeit. Privatpersonen können bei uns Ihre Konditionen selbst bestimmen und Kredite von 1.000 – 50.000 € zu Laufzeiten von 6 – 84 Monaten erhalten. Durch das innovative Refinanzierungsmodell investieren professionelle Anleger mittels Fonds direkt in die gewährten Konsumentenkredite. Anfallende Zinsen werden hierbei vollkommen als Renditen an die Anleger ausbezahlt. Unsere zu 100 % digitale, cloud-basierte Plattform ist mit modernsten Technologien ausgestattet, die es uns ermöglichen, den Kreditnehmern wettbewerbsfähige Zinssätze und den Investoren attraktive Renditen zu gewährleisten. 

Des Weiteren bieten wir auch B2B-Lösungen an. Der Launch unserer sogenannten Younited Business Solutions ist in Deutschland für Ende 2021 bzw. 2022 geplant. Dazu zählen zum einen unsere SaaS-Lösung „Credit-as-a-Service“, bei der Unternehmen, beispielsweise aus der Finanz- oder Telekommunikationsbranche, die Möglichkeit erhalten, den vollständigen Kreditprozess digital abzubilden. 

Zum anderen stellt unser zweites B2B-Produkt „Younited Pay“ eine Zahlungsmethode dar, die es E-Commerce-Plattformen und Einzelhändlern ermöglicht, den Kunden eine Finanzierung über einen Zeitraum von 3 – 48 Monaten anzubieten. Zu unseren B2B-Kunden in Frankreich gehören bereits Unternehmen wie N26, Microsoft, Orange Bank und HSBC Frankreich.  

Wie funktioniert Younited Credit? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Als einer der First Mover im Digitalkreditmarkt haben wir frühzeitig das Potenzial der Digitalisierung von Finanzprozessen erkannt. Unsere Kunden im B2C-Bereich profitieren von einem komplett digitalen Nutzererlebnis. So kommen Kreditnehmer ganz einfach, schnell und bequem von zu Hause an ihr Geld. Weiter Vorteile von Younited Credit sind, dass wir unseren Kunden flexible Konditionen, kürzere Laufzeiten und unkomplizierte Kleinkredite anbieten. Auch unsere Zielgruppe unterscheidet sich von anderen Anbietern, so können bei uns zum Beispiel auch Rentner bis zu einem Alter von 80 Jahren Kredite aufnehmen.  

Younited Credit, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir möchten in Deutschland das B2B- und B2C-Geschäft auf- und ausbauen und unseren Kunden umfangreiche Lösungen und Produkte mit bestem Nutzererlebnis rund um den Bereich Finanzierung und Kredit anbieten. Wir wollen unseren Kunden auch über den Kredit hinaus helfen, langfristig ihre Kreditsituation zu verbessern und ihnen Lösungswege aufzeigen, um aus dem Schuldenkreislauf herauszukommen. 

Zudem möchten wir unsere Position als digitaler Vorreiter ausbauen und das Finanzwesen in Deutschland revolutionieren, um es für alle schneller und transparenter zu machen. Konkret bedeutet das, dass wir uns zu einem etablierten Player im Digitalkreditmarkt entwickeln wollen.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

#actasanentrepreneur und #innovateordie: Diese beiden Werte bedeuten, dass wir unser ganzes Team motivieren, sich stetig weiterzuentwickeln und neue Wege zu gehen. Dazu gehört auch, dass wir auf Vertrauen und eine offene Feedbackkultur im Arbeitsalltag setzen.   

Vorreitergeist findet man bei uns nicht nur in der Führungsetage, und das verschafft uns einen großen Vorteil. Wir alle betrachten uns als Teil eines Ganzen, das wir gemeinsam nach vorne bringen möchten. Ich kann das jedem jungen Unternehmer empfehlen. 

Trial and Error: Probiert neue Wege aus und traut euch, anders zu sein. So viele Innovationen können mit einer Learning-by-doing-Einstellung schneller umgesetzt werden. Habt keine Angst davor, Fehler zu machen. Wenn etwas nicht funktioniert hat, lassen sich daraus ebenfalls wichtige Schlüsse ziehen.  

Netzwerk und Austausch: Sprecht mit ganz vielen Experten, Freunden, Bekannten und Kunden über eure Lösung. Holt euch Meinungen und Feedback, schaut was bei anderen Branchen funktioniert, was ihr testen möchtet und macht euer eigenes Ding daraus.  

Wir bedanken uns bei Michael Herschlein für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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