Donnerstag, Januar 15, 2026
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Man muss die Welt nicht allein retten

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Natascha Sagorski Demokratie Politik Familien Autorin, Initiatorin der Gesetzesinitiative zum Gestaffelten Mutterschutz Geschäftsführerin von Familie sind Alle gGmbH © Fionn Grosse

Kennst du Natascha Sagorski? Wenn ja, dann sicher als Initiatorin des brandneuen Gesetzes für den gestaffelten Mutterschutz. Mit ihrem neuen Buch „Wie wir mit unseren Kindern die Demokratie verteidigen“ möchte sie alle – und insbesondere Frauen und Mütter – ermutigen, sich politisch zu engagieren. Für sie selbst ist Aufgeben keine Option. Denn wenn wir unseren Kindern eine gute Zukunft sichern wollen, so viel steht für die Autorin fest, müssen wir zuallererst die Demokratie verteidigen. Sie selbst kandidiert bei den nächsten Kommunalwahlen für den Gemeinderat.

„Du musst nicht selbst eine Petition starten. Es reicht, wenn du Petitionen unterschreibst. Wichtig ist, dass du eine Haltung hast und dir deiner Gestaltungsmacht bewusst bist.“

herCAREER: Natascha, im Frühjahr hast du erfolgreich ein neues Gesetz auf den Weg gebracht. Jetzt hast du ein Buch über politisches Engagement herausgebracht. Willst du damit vermitteln: „Das könnt ihr alle auch!“?

Natascha Sagorski: Ich will mit dem Buch vor allem transportieren, dass Demokratie nur funktioniert, wenn wir sie alle leben und gestalten. Der Erfolg mit dem neuen Gesetz war insofern wichtig, als ich all den Zweiflern Wind aus den Segeln genommen habe, die gesagt haben: „Ach Natascha, das ist ja alles ganz toll, aber wir können doch eh nix bewirken.“ Jetzt kann ich sagen: „Ha, das bringt eben doch was!”

herCAREER: Und wenn es nicht geklappt hätte?

Natascha Sagorski: Auch wenn das Gesetz nicht gekommen wäre, hätte es trotzdem viel verändert, weil unser demokratisches Engagement einfach so viele Menschen über die Parteigrenzen hinweg motiviert hat. Wir haben gezeigt: Man kann Themen Raum verschaffen, die von alleine keinen Raum bekommen.

herCAREER: Warum liegt dir das so am Herzen?

Natascha Sagorski: Ich glaube, dass zu viele Menschen Demokratie als etwas Selbstverständliches ansehen und hinnehmen. Aber im Moment ist sie nicht mehr selbstverständlich. Ich möchte dazu anregen, es auch als Privileg zu sehen, sich demokratisch engagieren zu können. Ein Großteil der Menschen hat dieses Privileg nicht.

herCAREER: Es hat drei Jahre gedauert, das Gesetz zum gestaffelten Mutterschutz durch den Bundestag zu bringen. Das ist ein ganz schönes Commitment und doch sicher sehr kräftezehrend?

Natascha Sagorski: Ja, das waren drei lange Jahre für mich persönlich – und so wirkt es auf Menschen außerhalb des politischen Betriebs natürlich auch. Abgeordnete hingegen waren erstaunt und haben gesagt: “Wow, innerhalb einer Legislaturperiode, das ist ja wahnsinnig schnell!“ Es ist also immer eine Frage der Perspektive. Aber – man muss mit seinem Engagement nicht gleich auf Bundesebene starten, um politisch wirksam zu werden.

herCAREER: Ist Kommunalpolitik zugänglicher?

Natascha Sagorski: Ja. Um beim Thema Fehlgeburten zu bleiben: Ich wollte einen Erinnerungswald initiieren, wo Familien wie wir, die ein Kind in der Schwangerschaft verloren haben, einen Baum pflanzen können und so einen Ort des Gedenkens haben. Ich bin in den SPD-Ortsverein gegangen und habe gesagt, ich würde das gerne beantragen. Dann habe ich den Antrag geschrieben, der wurde im Gemeinderat eingebracht und einstimmig angenommen. Das hat ungefähr 10 Tage gedauert. Man kann in der Kommunalpolitik sehr schnell sehr viel bewirken.

herCAREER: Was sind weitere erste Schritte in ein politisches Engagement?

Natascha Sagorski: Der Elternbeirat zum Beispiel. Oder eine Petition! Für eine kommunalpolitische Petition brauchst du manchmal nur ein paar hundert Unterschriften und hast oft direkt Erfolg. In meinem Interview mit Jessica Seip von OpenPetition habe ich erfahren, dass es sich bei den meisten Petitionen auf der Plattform um familienpolitische Petitionen handelt und dass die erfolgreichsten Petitionen die zu kommunalpolitischen Themen sind.

herCAREER: Eine deiner zentralen Aussagen im Buch ist: “Familienpolitik ist Wirtschaftspolitik.” Allerdings. Eine Bundeswirtschaftsministerin gab es bisher noch nie, den letzten Bundesfamilienminister hatten wir 1982. Wie bekommen wir mehr Frauen, aber vor allem mehr Mütter in die Politik?

Natascha Sagorski: Das geht meiner Meinung nach nur über die Parteien. Denn Parteimitglieder schreiben nicht nur die Wahlprogramme – aus ihnen rekrutiert sich auch das politische Personal. Der Ansatz „Mehr Mütter in die Politik“ muss von innen kommen, also müssen Parteien familienfreundlicher werden!

herCAREER: Hast du konkrete Ideen, wie das gehen kann?

Natascha Sagorski: In unserem Ortsverein sind wir gerade sehr viele Mütter und auch Väter. Wir planen familienfreundliche Veranstaltungen: Zu Ostern gab es Kindertattoos und Ostereiersuchen. Unsere Sitzungen sind immer hybrid und wir haben die Zeiten angepasst, damit die Termine nicht immer zur besten Familienzeit (wie Abendessen oder Zubettgehen) sind. Solche Veränderungen bekommt man schnell umgesetzt, sobald da nicht mehr nur eine, sondern drei oder vier Mütter in einer Gruppe sind. Und je mehr engagierte Leute zusammenkommen, desto mehr Spaß macht es auch. Sobald daraus eine Bewegung wird, läuft das!

herCAREER: Überall herrscht Politikverdrossenheit und laut Umfragen verlieren immer mehr Menschen das Vertrauen in die Demokratie: Wie bleibst du optimistisch?

Natascha Sagorski: Viele – natürlich nicht alle – Abgeordnete sind wirklich gute Menschen, offen für Gespräche und angetreten, weil sie wirklich etwas verändern wollen. Mich nervt dieser Pessimismus. Immer ist alles schlecht, keiner kann was richtig machen. Und wenn mal ein guter Ansatz kommt, dann ist er nicht perfekt genug und dann wollen die Leute das nicht mittragen. Ich habe da eine andere Einstellung. Ich sage: „Geht doch erst mal mit!”

herCAREER: Wir brauchen also mehr Optimismus gegenüber den politischen Akteur:innen?

Natascha Sagorski: Unbedingt. Wie wollen wir unsere Kinder zu aufrechten Demokrat:innen erziehen, wenn sie von ihren Eltern hören: „Das sind alles Idiot:innen, die kannst du eh vergessen“? Wie kann man so Kinder für Demokratie begeistern?

herCAREER: Und wie kann man es besser machen? Wie kann ich Kindern ihre Gestaltungsmacht näherbringen und gleichzeitig notwendige Grenzen setzen?

Natascha Sagorski: Ich glaube, das Wichtigste ist, dass Kinder lernen: Meine Stimme zählt. Ich darf meine Meinung sagen und werde auch gehört. Im besten Fall – und da sind wir in der Demokratie – hat das auch eine Wirkung. Und diese Beispiele gibt es schon: Der Morgenkreis in der Kita zum Beispiel ist ein demokratisches Ritual. Da dürfen meine Kinder zum Beispiel kleine Punkte auf ein Plakat setzen und entscheiden, ob sie rausgehen oder spielen oder eine Laterne basteln.

herCAREER: Wie kann man das in der Familie umsetzen?

Natascha Sagorski: Der Familienrat ist ein tolles Instrument. Man muss es nicht übertreiben und ihn jede Woche hochoffiziell einberufen. Aber man kann zum Beispiel gemeinsam über das nächste Urlaubsziel entscheiden.

herCAREER: Wie kann man dabei realitätsnah bleiben und den Kindern vermitteln, dass es in einem demokratischen System auch Regeln und Grenzen gibt?

Natascha Sagorski: Familienrat heißt ja nicht, dass die Kinder die Eltern überstimmen können und wir sechs Mal im Jahr nach Florida ins Disneyland fliegen. Besser ist es, zwei Urlaubsziele zur Auswahl zu stellen und dann abzustimmen. Wichtig ist, dass die Eltern das Votum respektieren und die Kinder nicht überstimmen können.

herCAREER: Deine Kinder sind noch sehr klein. Wie habt ihr die Bundestagswahl mit ihnen erlebt?

Natascha Sagorski: Ein Wahltag ist bei uns ein Feiertag. Wir wollen vermitteln: Wahlen sind was Cooles. Bei uns war die ganze Wohnung voller Luftballons, richtige Partystimmung. Wir sind mit Freunden und Familie ins Wahllokal gegangen und die Kinder waren auch in der Wahlkabine. Das hat Spaß gemacht! Natürlich haben wir den Laden richtig aufgemischt. Danach haben wir gegrillt und gemeinsam die Hochrechnungen angeschaut. Mein Ziel ist es, schöne Erinnerungen zu schaffen und deutlich zu machen: Wählen ist ein Privileg.

herCAREER: Für die ganz Kleinen hast du im Buch Geschichten und Materialien vorgestellt, die Demokratie und Wahlen kindgerecht erklären. Ältere Kinder und Jugendliche informieren sich aber viel über soziale Medien. Wie können Eltern hier sicherstellen, dass sie Propaganda und Fake News erkennen lernen?

Natascha Sagorski: Hierüber habe ich mit Expert:innen des Deutschen Kinderhilfswerks gesprochen. Ein Aspekt ist sicherlich, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen. Eine gute Messlatte für Jugendliche ist: Würdest du dieses Bild auch draußen an einer Litfaßsäule kleben sehen wollen? Wichtig ist: Social Media ist da und wird bleiben. Und es hat so viel Gutes, auch in der Politik. Ohne Instagram wäre meine Petition nie so schnell erfolgreich geworden.

herCAREER: Hast du einen Tipp für Eltern, wie sie das richtige Maß an Kontrolle finden?

Natascha Sagorski: Ein Bild, das für mich gut funktioniert, ist die Sonne. Sie tut gut, ist gesund und wärmend. Aber sie kann auch sehr gefährlich für uns sein, deshalb ist es wichtig, den richtigen Sonnenschutz zu benutzen. Unsere Sonnencreme ist: Medienkompetenz, Medientraining, Aufklärung, Begleitung – wir müssen den Jugendlichen beibringen, sich sicher im Internet zu bewegen, und sie in die Lage versetzen, Gefahren zu erkennen. Demokratie bedeutet auch Mündigkeit.

herCAREER: Wen willst du mit deinem Buch erreichen?

Natascha Sagorski: Natürlich möchte ich Menschen außerhalb der Bubble erreichen. Aber ich glaube, dass die meisten Menschen, die das Buch kaufen werden, bereits politisch interessiert sind. Was ich mir wünsche, ist, dass Menschen, die vielleicht denken: „Mich interessiert das, aber ich habe keine Kraft, ich habe keine Zeit, ich schaffe das nicht“, in dem Buch eine Motivation finden.

herCAREER: Was können auch erschöpfte Menschen tun, um engagiert zu bleiben?

Natascha Sagorski: Du musst nicht selbst eine Petition starten. Es reicht, wenn du Petitionen unterschreibst. Wichtig ist, dass du eine Haltung hast und dir deiner Gestaltungsmacht bewusst bist. Du musst auch nicht zu jeder Versammlung gehen. Du kannst zum Beispiel in deinem Freundeskreis darauf hinweisen, dass es eine spannende Veranstaltung gibt, und sagen: „Ich kann nicht, aber ich würde mich freuen, wenn jemand von euch gehen kann und unsere Themen dort anspricht.” Man muss nicht immer alles selbst machen, man muss die Welt nicht allein retten.

herCAREER: Was ist dein Tipp für Leute, die Zeit und Energie in ein Thema investieren wollen?

Natascha Sagorski: Für mich war JoinPolitics ein Game-Changer, weil ich dort unter anderem finanzielle Unterstützung bekommen habe, sonst hätte ich mir das nicht leisten können. Das ist eine Starthilfe für politische Talente und Themen. Was mich am Laufen hält, sind Menschen, die an mich glauben. Das ist etwas, was man nicht unterschätzen darf: Man muss sich Leute suchen, die ähnlich ticken und die groß denken!

herCAREER: Ein Schlusswort für alle Nachrichtenmüden und Politikverdrossenen?

Natascha Sagorski: Wenn Menschen, die demokratisch eingestellt sind, aufhören, sich mit Politik und Nachrichten zu beschäftigen, ist die Demokratie wirklich in Gefahr. Es sind nicht die 20 Prozent Stimmen für die AfD, die unsere Demokratie gefährden – es sind die 80 Prozent der Demokraten, die keine Lust mehr haben, sich zu engagieren.

Das Interview führte herCAREER-Redakteurin Kristina Appel.

Auf der diesjährigen herCAREER Expo wird Natascha Sagorski am Freitag, den 10. Oktober, beim Podcast-MeetUp ein Gespräch darüber moderieren, wie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft das Mutter-Dilemma auflösen können.

Was, wenn ein einfaches Kleidungsstück dein ganzes Auftreten verändert?

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FINN Schweiß Produkte Gründerin Nina Senghaas und Peer Senghaas @ FINN

FINN Design entwickelt funktionale Unterwäsche, die Menschen im Alltag unterstützt – mit Fokus auf Komfort, Wirkung und Selbstvertrauen.

Wie ist die Idee zu FINN entstanden und welchen persönlichen Hintergrund gibt es dazu?

Die Idee zu FINN Design ist im Alltag entstanden – aus einem echten Problem heraus: Schweißflecken, Unsicherheit, Unwohlsein. Peer, mein Mann und Mitgründer, wollte eine Lösung, die wirkt, bequem ist und nicht stigmatisiert. Ich war anfangs als Sparringspartnerin dabei, beruflich aber noch voll in meiner Rolle als Geschäftsführerin bei CHECK24 eingebunden. Irgendwann hat mich FINN nicht mehr losgelassen – heute verantworte ich unseren Online-Shop und bin mit ganzem Herzen Teil unseres Familienunternehmens.

Was genau war die erste Herausforderung auf dem Weg von der Idee zum fertigen Produkt?

Die ersten Herausforderungen waren zahlreich – wir hatten keinerlei Textil-Erfahrung. Schnitte, Materialien, Sourcing, Passformen: Alles war neu. Wir mussten vieles selbst lernen, durften aber auch mit jeder Iteration besser werden. Bis ein Produkt „FINN-ready“ ist, vergehen oft viele Monate, manchmal Jahre.

Welche Vision verfolgt FINN heute – und was treibt euch dabei an?

Unsere Vision ist es, Menschen dabei zu helfen, sich sicher und wohl in ihrer Haut zu fühlen – ganz ohne Scham. Ob bei starkem Schwitzen oder einem kleinen Bauchansatz: Wir möchten zeigen, dass funktionale Unterwäsche nicht medizinisch oder unsexy sein muss, sondern ein echter Gamechanger im Alltag sein kann. Diese Rückmeldungen treiben uns an.

Was unterscheidet FINN DESIGN von anderen Anbietern funktionaler Unterwäsche?

Wir sind im deutschsprachigen Raum de facto Marktführer für Anti-Schweiß-Produkte und Shapewear für Männer. Es gibt kaum andere Anbieter, die diese Nischen mit echter Expertise und Produktqualität bedienen. Über Jahre haben wir unsere Produkte gemeinsam mit der Community weiterentwickelt – wir hören genau hin, testen unermüdlich und optimieren so lange, bis wirklich alles passt.

Für welche Menschen entwickelt ihr eure Produkte und wie holt ihr euch Feedback von eurer Zielgruppe?

Unsere Produkte sind für alle gemacht – unabhängig von Größe, Geschlecht oder Figur. Unser Ziel ist, den Alltag einfacher zu machen – ob beim Bewerbungsgespräch, unter dem Hemd bei der Hochzeit oder im Büroalltag. Wir machen den gesamten Kundenservice selbst und bekommen so unglaublich wertvolles Feedback. Daneben holen wir regelmäßig strukturierte Bewertungen ein, um gezielt weiterzuentwickeln.

Was bedeutet Qualität für euch – und woran macht ihr sie bei euren Produkten fest?

Qualität bedeutet für uns: keine Kompromisse. Vom Material über die Verarbeitung bis hin zur Funktion muss alles stimmen. Das dauert – aber lohnt sich. Wir arbeiten nur mit sorgfältig ausgewählten Lieferanten, die wir persönlich kennen und regelmäßig besuchen. Vertrauen ist hier essenziell.

Wie gelingt es euch, als Paar ein wachsendes Unternehmen und Familienleben zu vereinen?

Die Vereinbarkeit von Familie und Unternehmertum ist eine tägliche Herausforderung – aber auch ein großes Glück. Wir teilen uns die Care-Arbeit bewusst auf und genießen die Zeit mit unseren zwei (bald drei) Jungs sehr. Gleichzeitig lieben wir unseren Job und schätzen die Freiheit, als Familie und als Gründer:innen unsere eigenen Wege zu gehen. Einfach ist es nicht – aber erfüllend.

Wie wichtig ist euch das Thema Female Leadership und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Female Leadership ist für mich persönlich ein Herzensthema. Ich habe mich beruflich nie benachteiligt gefühlt – bis ich schwanger wurde. Plötzlich wurde mir bewusst, wie viel Verantwortung Frauen noch immer allein tragen – gerade, wenn es um Kinderbetreuung geht. Ich bin stolz, dass wir ein gleichberechtigtes Modell leben – und damit auch unseren Jungs zeigen, dass es anders geht. Ich liebe meinen Beruf und sehe ihn als wichtigen Ausgleich. Deshalb werde ich auch nach der Geburt unseres dritten Kindes wieder schnell mit einsteigen – sofern es die Gesundheit zulässt.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit bei der Entwicklung und Produktion eurer Textilien?

FINN Design Gründerin Nina Senghaas im Hängestuhl sitzend

Nachhaltigkeit spielt für uns eine große Rolle. Wir arbeiten überwiegend mit Lenzing Modal, einer nachhaltigen Naturfaser, die besonders weich ist – aber auch anspruchsvoll in der Verarbeitung. Wir wählen unsere Partner sehr sorgfältig aus und achten nicht nur auf Umweltstandards, sondern auch auf faire Arbeitsbedingungen.

Wie geht FINN mit gesellschaftlichen Tabus rund um Schweiß, Körperform und Unsicherheit um?

Gesellschaftliche Tabus wie Schweiß, Unsicherheit oder Körperform sprechen wir ganz bewusst an. Gerade Männer tun sich oft schwer, über solche Themen zu sprechen. Aber genau da möchten wir ansetzen: Unsere Kunden lieben unsere Produkte – gleichzeitig erleben wir in den sozialen Medien auch Ablehnung und Irritation. Aussagen wie „Ein echter Mann trägt sowas nicht“ motivieren uns umso mehr, diese veralteten Denkmuster aufzubrechen.

Was sind die nächsten Entwicklungsschritte oder Produktideen, an denen ihr arbeitet?

Aktuell arbeiten wir an einer neuen Shapewear-Linie mit stärkerer Kompression für Männer. Auch im Damenbereich entwickeln wir weiter – sowohl bei Anti-Schweiß als auch bei Shape-Produkten. Und ein weiteres spannendes Projekt: Anti-Schweiß-Socken!

Welche drei persönlichen Ratschläge gebt ihr Gründerinnen und Gründern, die ein eigenes Produkt auf den Markt bringen möchten?

Erstens: Einfach machen. Man findet immer Gründe, etwas nicht zu tun – aber bereut meist eher das, was man nicht versucht hat.
Zweitens: Rede früh mit echten Kund:innen – ihre Probleme sind dein bester Kompass.
Drittens: Fokussier dich auf ein starkes Produkt statt zehn halbe Ideen. Qualität schlägt Quantität.

Foto: Gründerin Nina Senghaas und Peer Senghaas @ FINN

Wir bedanken uns bei Nina Senghaas für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: FINN Design

finn design logo schwarz weiss

Kontakt:

FINN Design
Raabestraße 24
D- 63165 Mühlheim

www.finn-design.de
service@finn-design.de

Ansprechpartnerin: Nina Senghaas

Social Media Links:
Instagram
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TikTok

Wie nah kann dir Natur sein, ohne dass du das Haus verlässt?

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LIROGA indoor pflanzen Gründer Stefan Kuhnert vor Indoor-Garten im hängestuhl sitzend

LIROGA bringt automatisiertes Indoor-Gardening in den Wohnraum und verbindet dabei innovative Technik mit Design, Funktion und echter Selbstversorgung.

Wie ist LIROGA entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem vollautomatisierten Indoor-Garten?

LIROGA hat in einer Berliner Dachgeschosswohnung angefangen – auf einer Europalette, mit Wasserrohrrahmen und dem Wunsch nach echtem Grün, mitten im Alltag. Der Kopf dahinter? Nur einer – meiner. Mit ein bisschen Support von meinem Vater bei der Steuerung. Der Rest: Schweiß, Holzspäne und jede Menge Learning by Doing.

Was war der ausschlaggebende Moment, in dem euch klar wurde, dass Indoor-Gardening eine neue Dimension braucht?

Als ich zum dritten Mal im Winter trauriges Supermarkt-Basilikum wegwerfen musste – und mir klar wurde, dass die vorhandenen Indoor-Gardening-Produkte oft nur Deko mit LED sind. Ich wollte Frische, die bleibt. Technik, die funktioniert. Und etwas, das mehr kann als hübsch aussehen.

Welche Vision verfolgt LIROGA langfristig und wie spiegelt sich diese im aktuellen Produkt wider?

LIROGA ist kein Zusatzgerät, sondern ein echtes Alltags-Element: tatsächliche Selbstversorgung (72 Steckplätze, drei differenzierte Wachstumsebenen) und Raumbegrünung in einem. Statt Kunststoff und teuren Aftersale-Modellen – wie man sie vielleicht kennt – verstehe ich mich als Hardware-Anbieter: industrielle Indoor-Farming-Technologie im Kompaktformat, mit freier Saatgutauswahl und offener Systemarchitektur. Langfristig will ich zeigen, was möglich ist, wenn man Indoor-Gardening ernst nimmt – technisch, ästhetisch und mitten im Leben. Wenn etwas wirklich gut gemacht ist, spricht es für sich.

Für wen wurde LIROGA entwickelt – und wie habt ihr die Bedürfnisse dieser Zielgruppe in eure Lösung übersetzt?

LIROGA ist für Menschen gemacht, die Design und Funktion nicht getrennt denken – und die selbst bestimmen wollen, was bei ihnen wächst. Für alle, die Pflanzen lieben – unabhängig von Alter oder Lebensstil. Für alle, die ihr Zuhause lebendiger machen wollen. Und für alle, die Freude an frischem Grün haben – egal ob in der Stadt, im Vorort oder auf dem Land.

Was unterscheidet euren Indoor-Garten grundlegend von anderen Systemen auf dem Markt?

Die bisherigen Systeme sehen nett aus – bis sie versagen. Meist hapert’s an Technik, Handling oder beidem. Auch der Output ist für den Anspruch auf regelmäßige Versorgung zu gering. LIROGA geht einen anderen Weg: mit dreizoniger System-Architektur abgestimmt auf Keimung, Entwicklung und Reife der Pflanzen. Mit einer selbst entwickelten Steuerung, die Zyklen aus Licht, Luft und Wasser frei programmierbar macht – in Dauer, Frequenz und Intensität. Mit professionellen Horticulture-LEDs abgestimmt auf jede Wachstumsebene. Und mit einem Open-Seed-Ansatz, also freie Saatgutwahl statt teure Kapselbindung. Und durch die vertikale Anordnung mit einem einzigartigen Design, das sich farblich personalisieren lässt – vom Holzkorpus über das Gestell bis zu den Pflanzeninlays.

Welche Rolle spielt die Fertigung in Karlsruhe für eure Qualitätsansprüche und Markenidentität?

Die Fertigung in Karlsruhe ist kein Zufall. Hier habe ich die Kontrolle über jeden einzelnen Schritt – von der Auswahl der Holzmaserung bis zur passgenauen Integration der Technik. Viele Details, die LIROGA ausmachen, lassen sich nicht einfach outsourcen. Zu speziell sind die Lösungen, zu präzise die Anforderungen. Gleichzeitig ist die Nähe zur Entwicklung ein klares Statement: Sie steht für Qualität, Eigenständigkeit und eine Markenidentität, die sich bewusst von anonymer Massenfertigung abgrenzt – und sich über Präzision und Anspruch definiert.

Gab es technische oder logistische Herausforderungen beim Aufbau des automatisierten Systems?

Oh ja – wenn man kein bestehendes System einkauft, sondern selbst entwickelt, gibt es an jeder Ecke Herausforderungen. Die Grundanforderungen klingen simpel: etwas Licht, Wasser und Luftzirkulation, damit Pflanzen gedeihen. Doch im Detail wird es schnell komplex – von Fließgeschwindigkeit und Sauerstoffanreicherung der Nährstofflösung über Lichtspektren und Lichtaufnahme bis hin zum Systemaufbau, der ein intuitives, einfaches Handling ermöglichen soll – um nur einen Bruchteil der eigentlichen Herausforderungen zu nennen. Insgesamt sind sieben Jahre Entwicklung in LIROGA geflossen – mit vielen Rückschlägen unterwegs, aber mit einem System, das heute bereit ist, den nächsten Schritt zu gehen.

Wie sieht ein typischer Anwendungsfall bei euren Kundinnen und Kunden aus?

LIROGA ist für Menschen, die gern kochen und natürlich genießen. Die wissen, was frische Kräuter und Salate geschmacklich – und auch optisch – ausmachen. Ein bisschen Schnittlauch übers morgendliche Spiegelei, frisches Basilikumpesto zum Mittag oder ein knackiger Salat am Grillabend. Und das, ohne auf das schmale Supermarktsortiment angewiesen zu sein. Mit LIROGA lässt sich Vielfalt entdecken: feines Buschbasilikum für Tomate-Mozzarella, Wasabino-Salat mit leichter Senfnote – oder was immer sonst gefällt. Was wächst, entscheidet man selbst – 365 Tage im Jahr, greifbar, nah und ohne die Hausschuhe ausziehen zu müssen.

Gibt es bereits Pläne für Weiterentwicklungen oder neue Funktionen, die LIROGA ergänzen sollen?

LIROGA bildet das Fundament – und wird auch künftig die Basis bleiben. Es holt das Empfindlichste dorthin, wo es geschützt und ganzjährig verfügbar ist: in den Wohnraum. Kräuter und Salate reagieren besonders sensibel auf Umwelteinflüsse – Indoor-Growing ergibt hier am meisten Sinn. Und genau dafür wurde LIROGA entwickelt: für zuverlässige Versorgung, einfaches Handling und maximale Frische. In einem nächsten Schritt könnte über tauschbare Module auch der Anbau fruchttragender Pflanzen realisiert werden – etwa Erdbeeren, Tomaten oder Paprika. Dafür braucht es jedoch einen zweiten Wasserkreislauf, eine abgestimmte Nährstofflösung und angepasste Lichtspektren – also eine höhere Komplexität, die auch mehr Wissen beim Nutzer voraussetzt.

Wie sorgt ihr dafür, dass Technologie, Nachhaltigkeit und Design im Einklang bleiben?

Technologie, Nachhaltigkeit und Design schließen sich bei mir persönlich nicht aus – sie greifen ineinander. Ein System wie LIROGA soll nicht nur funktionieren, sondern auch Ressourcen schonen und sich ästhetisch in den Wohnraum einfügen. Deshalb setze ich auf langlebige Komponenten, nachhaltige Materialien und ein Design, das nicht im Keller versteckt wird – sondern zeigt, wie modern Indoor-Gardening aussehen kann.

Was war für euch persönlich die größte unternehmerische Lernkurve seit Gründung von LIROGA?

Der Spagat zwischen Vision und Realität. Man sieht vor sich ein Produkt, das Menschen begeistern soll – aber der Weg dorthin ist voller Hürden, die man vorher nicht kannte. Die größte Herausforderung lag in der Breite: Hardware-Entwicklung, Markenaufbau, Finanzierung, Zeitmanagement – alles auf einmal. Ich habe mir Fähigkeiten angeeignet, die weit über das Technische hinausgehen – und gleichzeitig gelernt, mit Rückschlägen umzugehen, Entscheidungen zu treffen, ohne alle Antworten zu haben – und trotzdem weiterzugehen. Die Lernkurve ist dabei nicht abgeschlossen – sie begleitet mich bis heute. Und das ist auch gut so.

Welche drei Ratschläge gebt ihr anderen Gründerinnen und Gründern, die Hardware-Produkte auf den Markt bringen wollen?

Mach es greifbar. Kein Pitch ersetzt ein funktionierendes Produkt – gerade bei Hardware zählt das Erleben mehr als jede PowerPoint.
Rechne in Zeit, nicht nur in Geld. Entwicklung frisst Ressourcen – aber vor allem frisst sie Monate. Das zu unterschätzen tut doppelt weh.
Mach dich nicht von Anfang an abhängig. Externe Dienstleister, Investoren, Förderungen – all das kann helfen. Aber baue so, dass es auch ohne ginge. Zumindest am Anfang.

Bild: Stefan Kuhnert @ privat

Wir bedanken uns bei Stefan Kuhnert für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie kann finanzielle Orientierung heute gelingen?

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fiindo: Nutzer profitieren von klar aufbereiteten Daten Dustin Klass CEO fiindo

fiindo ist eine KI-gestützte App, die Finanzinformationen verständlich aufbereitet und Menschen dabei hilft, eigenständig fundierte Investmententscheidungen zu treffen

Wer steht hinter fiindo und wie ist die Idee zum Unternehmen entstanden?

fiindo wurde von Christoph Kurze und Dustin Klass gegründet. Beide bringen langjährige Erfahrungen aus der Banken-, Finanz- und Techwelt mit. Die Initialzündung kam, als sie erkannten, dass viele Menschen zwar den Wunsch haben, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen, aber oft an fehlendem Hintergrundwissen verzweifeln. Aus dieser Erkenntnis entstand fiindo: eine KI-gestützte App, die exakt die Informationen liefert, die Nutzer wirklich brauchen, ohne sie mit irrelevanten Details zu überfordern.

Welche Vision verfolgt fiindo und wie wird diese konkret im Alltag umgesetzt?

In Deutschland liegen fast 3 Billionen Euro unverzinst auf Giro- und Sparkonten, was enorme Opportunitätskosten bedeutet, insbesondere verglichen mit möglichen Renditen am Aktienmarkt. Unsere Vision ist es, Menschen dabei zu helfen, diese Chancen zu erkennen und zu nutzen. Im Alltag setzen wir dies mit unserer App um, die Investitionen für Privatpersonen einfacher und unterhaltsamer macht. Unser Ansatz ist es, Finanzinformationen verständlich und individuell aufzubereiten. Unsere KI-basierte Plattform erstellt personalisierten und unterhaltsamen Content, der Nutzer langfristig motiviert und am Ball hält.

Welche Zielgruppe spricht fiindo an und wie gelingt es euch, ihre Bedürfnisse präzise zu treffen?

Unsere Kernzielgruppe sind vor allem diejenigen, die investieren möchten, jedoch von der Flut an Zahlen, Daten und Fakten eingeschüchtert sind. Gleichzeitig unterstützen wir auch Anleger, die bereits investiert sind, indem wir ihnen spannende und informative Inhalte bieten, die sie bei der Erreichung ihrer finanziellen Ziele begleiten. Unsere Zielgruppe ist digitalaffin und schätzt präzise, gut aufbereitete Informationen, die ihren Alltag bereichern. Die fiindo-App verwandelt Finanzinformationen durch ihren Social-Media-Charakter von trockenen Daten in spannende, intuitive und interaktive Inhalte, die zum Scrollen, Liken und Teilen einladen. Unser vom Algorithmus gesteuerter Content ist dabei individuell auf jeden Nutzer zugeschnitten und erleichtert den Zugang zu Finanzdaten erheblich. So schaffen wir neue Anreize, sich auch zwischendurch mal mit der individuellen Geldanlage auseinanderzusetzen.

Was unterscheidet fiindo von anderen Lösungen auf dem Markt?

Im Bereich der Finanz-Apps gibt es vor allem klassische Trading-Apps oder Webseiten, die sehr komplexe Daten bereitstellen, oder Plattformen, mit denen Nutzer ihre Portfolios verwalten können. Viele dieser Lösungen richten sich an erfahrene Anleger und Analysten und sind für den durchschnittlichen Privatanleger kaum nutzbar. Wir verfolgen daher bewusst einen anderen Ansatz: fiindo stellt eine moderne, KI-gestützte Datenplattform zur Verfügung, mit der alle Informationen zu Aktien oder ETFs so aufbereitet werden, dass jeder Nutzer intuitiv und unterhaltsam genau die Inhalte erhält, die er für eigenständige Investmententscheidungen benötigt.

Gab es auf dem bisherigen Weg besondere Herausforderungen? Und wie seid ihr damit umgegangen?

Für uns als Unternehmen gibt es einige Herausforderungen. Ein wichtiges Thema ist hierbei immer die Integrität der Daten – künstliche Intelligenz tendiert schnell dazu, Daten unbeabsichtigt zu verändern oder gar zu „halluzinieren“. Da aber für uns jeder einzelne Datenpunkt essenziell ist, haben wir ein komplexes Tracking-System implementiert, um sicherzustellen, dass sämtliche Informationen stets korrekt weitergegeben werden. Für den Endnutzer ist diese Datenherkunft jederzeit transparent nachvollziehbar. Außerdem hervorzuheben ist zudem das Thema der Regulierung in Deutschland. Wir möchten unsere Nutzer dabei unterstützen, eigenständige Investmententscheidungen zu treffen und umzusetzen, gleichzeitig sind wir jedoch keine Berater, sondern ausschließlich Informationsanbieter. Um das klarzustellen, müssen wir sehr genau darauf achten, welche Informationen unsere KI liefert und wie wir diese kommunizieren.

Wie sieht ein typischer Tag im Gründeralltag bei euch aus?

Typisch und Gründeralltag sind wahrscheinlich zwei Begriffe, die kaum zusammenpassen. Primär geht es bei uns aber immer um das enge Zusammenspiel aus Kundenbedürfnissen und Produktentwicklung. Wir beschäftigen uns intensiv mit Interviews, Umfragen und Tests, um herauszufinden, wo genau die Herausforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden liegen. Diese Daten werten wir sehr genau aus und stimmen unser Produkt darauf ab.

Welche Entwicklungen und Neuerungen plant fiindo für die kommenden Monate?

Aktuell entwickeln wir unsere Testversion kontinuierlich weiter. Dabei führen wir eine große Zahl an Interviews und Umfragen durch, um möglichst genaue Einblicke in den Markt und unsere Nutzer zu erhalten. Zusätzlich läuft derzeit der erste Test mit freiwilligen Nutzern unserer stetig wachsenden Warteliste, die unseren Prototyp testen. In den nächsten Wochen werden wir zudem unser erstes Beta-Produkt öffentlich zugänglich machen. Mithilfe des gesamten Nutzerfeedbacks können wir die App weiter optimieren und neue Funktionen integrieren. Der breite Start unserer finalen App-Version ist bis Ende dieses Jahres/Anfang nächsten Jahres geplant.

Wie wichtig ist euch Nachhaltigkeit oder gesellschaftliche Verantwortung im Geschäftsmodell?

Viele junge Menschen wissen heute bereits, dass die staatliche Rente in Zukunft nicht mehr ausreichen wird und eine eigenverantwortliche Vorsorge notwendig ist. Angebote wie Onlinebroker bieten zwar einen einfachen Zugang zu Aktien und Fonds, oft fehlt Privatanlegern jedoch das nötige Hintergrundwissen zu einzelnen Unternehmen und Branchen. Dadurch entstehen Unsicherheiten, und viele Anleger bleiben langfristig nicht am Ball. Mit fiindo möchten wir einen Beitrag leisten, damit junge Menschen einfacher und nachhaltiger Zugang zu finanzieller Bildung erhalten, sich langfristig mit Aktien, Fonds & Co. beschäftigen und motiviert bleiben, Geld für die eigene Altersvorsorge anzulegen. Wichtig ist uns, dass Menschen nicht nur erkennen, dass sie etwas für ihre Zukunft tun müssen, sondern auch eine praktikable Möglichkeit erhalten, dies umzusetzen. Dafür stehen wir ein.

Welche Rolle spielt Technologie bei fiindo – eher Mittel zum Zweck oder zentraler Bestandteil?

Technologie ist bei uns ein zentraler Bestandteil. Um relevante Daten und Informationen für die Nutzer präzise und unterhaltsam aufzubereiten, nutzen wir eine speziell entwickelte KI. Diese greift auf Primär- und Sekundärquellen wie Geschäftsberichte, Analystenreports oder externe Datenanbieter zurück. Dabei verändert die KI die Daten nicht, sondern bereitet sie gezielt auf. Sie erstellt verständliche Texte, informative Grafiken und passende Videos, die genau auf den Nutzer und den Kontext seiner Suche zugeschnitten sind.

Welche drei Learnings würdet ihr Gründerinnen und Gründern unbedingt mit auf den Weg geben?

Investiert ausreichend Zeit in die Auswahl eurer Teammitglieder. Der richtige Mix aus Kompetenz, Sympathie und Diversität ist entscheidend für den Erfolg eures Unternehmens.
Sprecht intensiv mit eurem Markt und euren zukünftigen Kunden. Versteht genau, welche Bedürfnisse tatsächlich bestehen, bevor ihr ein Produkt entwickelt.
Bleibt standhaft und lasst euch nicht von Rückschlägen demotivieren. Marktbedürfnisse sind oft komplex und nicht immer sofort ersichtlich. Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit zahlen sich langfristig aus.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft von fiindo – in einem Jahr, in fünf Jahren?

Wir hoffen, dass immer mehr Menschen durch fiindo Zugang zu den Finanzmärkten finden und langfristig motiviert bleiben. Wenn Geld besser investiert wird, nutzt das nicht nur jedem Einzelnen, sondern auch der gesamten Wirtschaft und letztlich der Gesellschaft.

Bild: Dustin Klass @ fiindo

Wir bedanken uns bei Dustin Klass für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Fördermittel für Startups 

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förderung gründer Quelle Unternehmensberatung Schüren GmbH_Geschäftsführer Stephan Schüren

Warum viele Gründer Chancen verschenken – und wie man es besser macht

Für viele zukünftige Unternehmerinnen und Unternehmer steht die Gründung eines Startups für den Inbegriff von Freiheit, Innovationsgeist und Zukunftsvision. Doch so faszinierend die Idee vom eigenen Unternehmen auch ist – sie bringt fast immer finanzielle Unsicherheiten mit sich. Gerade in den frühen Phasen entscheiden wenige Monate oft über Erfolg oder Scheitern. Wer für diese Zeit keine tragfähige Finanzierung aufbauen kann, sieht sich schnell mit stagnierender Entwicklung, Ressourcenmangel und wirtschaftlichem Druck konfrontiert. Genau hier können staatliche Fördermittel ansetzen. Doch erstaunlich viele Startups lassen diese Form der Unterstützung ungenutzt.

Dabei fällt das Angebot in Deutschland nicht gerade klein aus. Von direkten Zuschüssen über vergünstigte Kredite bis hin zu staatlich unterstütztem Risikokapital gibt es eine Vielzahl von Programmen, die darauf ausgerichtet sind, junge Unternehmen zu stabilisieren und natürliches Wachstum zu ermöglichen. Trotzdem scheitern viele Startups nicht an ihrer Geschäftsidee – sondern zu oft an fehlendem Wissen über verfügbare Fördermöglichkeiten.

Labyrinth aus Möglichkeiten

Deutschland verfügt über eine der vielfältigsten Förderlandschaften weltweit. Gründerinnen und Gründer sehen sich einem undurchsichtigen Geflecht aus Bundes-, Landes- und EU-Förderungen gegenüber. Für jemanden, der gerade dabei ist, ein Unternehmen aus der Taufe zu heben, kann diese Komplexität schnell abschreckend wirken. Begriffe wie „nicht rückzahlbarer Zuschuss“, „Kombinationsfinanzierung“, „Förderfähige Kosten“ oder „Investitionszulage“ wirken auf viele eher wie ein juristisches Minenfeld denn als Hilfe zur Selbsthilfe. Programme wie der Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit – der zur Sicherung des Lebensunterhalts in der Anfangszeit beiträgt – oder der ERP-Gründerkredit „StartGeld“ der KfW mit bis zu 125.000 Euro, sind in der Theorie vielen bekannt. In der Praxis fehlt jedoch oft das Wissen über Zugangsvoraussetzungen, Antragsschritte oder Kombinationsmöglichkeiten.

Auch regionale Förderinstitute wie die NRW.BANK bieten Mikrodarlehen bis zu 50.000 Euro für kleine Gründungsvorhaben an. Besonders technologieorientierte Ausgründungen aus Hochschulen finden im EXIST-Programm einen starken Partner. Doch auch diese Programme wirken oft wie gut gehütete Geheimtipps, die nur ein Bruchteil der Gründer nutzt.

Beratung als Schlüssel

Ein entscheidender Grund, warum so viele Gründer auf Fördergelder verzichten, liegt im fehlenden Überblick und der Scheu vor Bürokratie. Förderanträge gelten als zeitintensiv, kompliziert und nicht selten auch als unberechenbar im Ergebnis. Diese Wahrnehmung ist leider nicht unbegründet: Viele Programme haben spezifische Bedingungen, unterschiedliche Antrags- und komplexe Nachweispflichten. Doch wer sich hier Unterstützung sucht, kann seine Chancen deutlich verbessern. Fördermittelberatung – sei es durch spezialisierte Unternehmensberatungen, IHK-Standorte oder Gründungszentren – hilft dabei, aus der Vielzahl der Programme die passende Förderung zu identifizieren. Der eigentliche Mehrwert liegt jedoch in der professionellen Begleitung: Gut vorbereitete Anträge, strukturierte Dokumentation und die richtige Planung erhöhen nicht nur die Erfolgschancen, sondern sparen auch wertvolle Zeit, die Gründer sonst in langwierige Recherchen investieren müssten und von der sie als junge Unternehmer ohnehin nur wenig haben. Zudem sind viele Beratungsleistungen selbst förderfähig. 

Branchen und Themen im Fokus

Bestimmte Themenfelder stoßen derzeit auf besonders großes Interesse seitens der Fördergeber. Startups, die sich in den Trendbereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, sozialem Unternehmertum oder innovativer Technologie aufhalten, finden häufig Zugang zu spezialisierten Programmen. Der High-Tech-Gründerfonds beispielsweise stellt bis zu eine Million Euro als Risikokapital für vielversprechende technologiegetriebene Startups zur Verfügung. Auch private Investoren, die sich über das Programm INVEST an Unternehmen beteiligen, können staatliche Zuschüsse erhalten – ein Hebel, der auch das Vertrauen weiterer privater Kapitalgeber stärkt. Diese Programme bieten nicht nur finanzielle Mittel, sondern oftmals auch Zugang zu exklusiven Netzwerken, Coaching, Infrastruktur oder kreativen Anschlussfinanzierungen. Damit wird aus der Förderung ein strategisches Instrument, das nicht nur kurzfristig unterstützt, sondern langfristig auf die Wettbewerbsfähigkeit baut.

Früh planen, richtig handeln

Häufig machen Gründerinnen und Gründer den Fehler, sich erst mit Fördermitteln zu beschäftigen, wenn der Druck bereits extrem angestiegen ist. Dabei gilt: Wer Förderung schon frühzeitig in die Gründungsplanung einbezieht, kann systematisch vorgehen und seine Erfolgschancen so maximieren. Eine kluge Förderstrategie beginnt somit bereits beim Businessplan. Schon in dieser Phase sollten potenzielle Fördermittel als integraler Bestandteil der Finanzierung berücksichtigt werden. Das zeigt nicht nur finanzielle Weitsicht, sondern signalisiert auch Professionalität gegenüber Banken, Investoren oder anderen Geldgebern. Wichtig ist dabei, Fördermittel nicht als reine Geldquelle zu betrachten. Vielmehr geht es darum, eine Finanzierungskultur zu etablieren, die öffentliche Programme als Ergänzung zu Eigenkapital, Bankkrediten oder Venture Capital nutzt. Diese Mischung schafft Unabhängigkeit, reduziert das unternehmerische Risiko und vergrößert den strategischen Handlungsspielraum.

Kein Bonus, sondern Teil des Fundaments

Aus Erfahrung lässt sich sagen: Tausende von Startups könnten jährlich von staatlicher Förderung profitieren, doch nur ein Bruchteil ruft die verfügbaren Mittel auch tatsächlich ab. Der Grund liegt dabei selten im Fehlen geeigneter Programme – vielmehr spielen unzureichende Informationen, fehlende Zeit und falsche Prioritätensetzung übergeordnete Rollen. Doch gerade in der Startphase können Fördergelder den entscheidenden Unterschied machen. Sie sichern die Liquidität, ermöglichen strategische Investitionen und schaffen Stabilität in einer sonst von Unsicherheit geprägten Zeit. Gründerinnen und Gründer, die den Mut aufbringen, sich analytisch mit dem Thema zu beschäftigen und sich professionelle Beratung ins Boot zu holen, können daraus einen echten Wettbewerbsvorteil ziehen. Fördermittel sind kein bürokratisches Beiwerk. Richtig eingesetzt, bieten sie einen Hebel, der Innovationen vorantreibt, Risiken abfedert und Wachstum beschleunigt. Wer gründet, sollte Förderung nicht dem Zufall überlassen – sondern zum festen Bestandteil seines Erfolgsplans machen.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie schafft man als Berater online Vertrauen, bevor ein Wort gesagt wird?

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Gesundheitswesen Kommunikation Sichtbarkeit Esther Vynograd Vynograd Copywriting

Vynograd Copywriting hilft Beratungsfirmen im Gesundheitswesen, ihre Kommunikation gezielt zu verbessern, um Sichtbarkeit, Vertrauen und Wirkung zu steigern

Was hat dich inspiriert, Unternehmen mit Kommunikationspsychologie zu helfen?

Schon in der Studienzeit habe ich mich für Kommunikation, Sprache und Psychologie begeistert. Parallel habe ich 2020 ein großes Kunstprojekt veröffentlicht: ein 150-seitiges Mixed-Media-Magazin. Die Vernissage war ein voller Erfolg: über 300 Gäste an einem Abend, die Magazine innerhalb weniger Stunden ausverkauft. 2021 habe ich daraufhin gemeinsam mit anderen Künstlern an einem Magazin für eine Kollektion von Gucci gearbeitet.

Doch ich hatte trotz dieser Erfolge das Gefühl, dass ich noch nicht das volle Potenzial meiner Fähigkeiten auslebe und, dass Kommunikationspsychologie für substanziellere Themen verwendet werden kann. Nach einer Reise durch Süd-Ost-Asien beschloss ich mein Wissen im Bereich Online-Marketing in einer speziellen Ausbildung zu vertiefen. Je mehr ich in das Thema eintauchte, desto größer wurde Faszination dafür – das ist heute immer noch so.

Welche persönliche Geschichte oder welches Schlüsselerlebnis hat deine Mission geprägt, dich speziell auf den Gesundheitssektor zu konzentrieren?

Als Kind habe ich Ärzte immer bewundert, wobei für mich früh klar war, dass meine Stärken eher in der Kommunikation und im kreativen Bereich liegen und nicht im OP oder am Behandlungsstuhl. Doch der Gedanke, das Leben anderer Menschen zu verbessern (vielleicht sogar zu retten), war schon immer sehr inspirierend.

Für mich hat es nie Sinn ergeben, dass Mediziner – die Leben retten – in unserem Gesundheitssystem komplett überarbeitet und dabei unterbezahlt werden. Umso beeindruckender fand ich es, als ich merkte, dass es Berater in diesem Bereich gibt, die Medizinern hier die Business-Werkzeuge an die Hand geben, mit denen sie selbst gut leben und anderen helfen können. Aber trotzdem merkte ich, dass diese Berater ein Problem hatten.

Wie genau unterstützt du Berater im medizinischen Bereich und wie wirkt sich das auf das Gesundheitswesen aus?

Meine Kunden sind meist Unternehmen, die durch Ihre Beratung oder Dienstleistung Medizinern helfen, besser zu wirtschaften oder effektiver zu kommunizieren – damit sie so eine bessere Versorgung gewährleisten können.

Viele haben das Problem, dass sie zwar eine sehr hohe Expertise auf Ihrem Gebiet haben, oft aber nicht wissen, wie sie diese „laientauglich“ kommunizieren – vor allem online.

Ich baue sozusagen die Brücke zwischen meinen Kunden und den Medizinern – denn ich zeige Ihnen, wie Sie online sichtbarer werden und neue Kontakte knüpfen können. So habe ich indirekt einen positiven Impact auf die Entwicklung des Gesundheitswesens.

Welche Herausforderungen begegnen dir in der Zusammenarbeit mit Beratungsunternehmen für Mediziner und wie meisterst du diese?

Eine Herausforderung für meine Kunden, die Mediziner beraten, ist, dass Ärzte tendenziell eher zurückhaltend und eine konservative Branche sind. Daher ist es wichtig, den richtigen Ansatz mit den richtigen Worten zu finden. Nur wenn die Ansprache in den Texten online und offline zielgruppengerecht ist, können meine Kunden auch ihre Reichweite steigern und mehr Praxisinhaber für sich gewinnen.

Was unterscheidet dich von anderen Anbietern für Copywriting oder Kommunikationsberatung im Gesundheitswesen?

Meine Kunden melden immer zurück, dass Sie sehr schätzen, dass ich selbst tief im Thema des Gesundheitswesens bin und viel über die Zielgruppe „Mediziner und Zahnmediziner” weiß.

Das erleichtert nicht nur den Prozess der Zusammenarbeit, weil die Kunden mir nicht alles akribisch erklären müssen, sondern ist auch die Grundvoraussetzung für jede gute Marketing-Kampagne.

Denn nur, wer seine Zielgruppe im Kern versteht, wird seine Botschaft erfolgreich kommunizieren können.

Ein weiterer Aspekt ist, dass ich nicht nur Werbetexte schreibe, sondern mit dem Kunden eine ganzheitliche und individuelle Marketing-Strategie entwickle. Ein großer Teil meiner Arbeit ist das Consulting, denn ohne klaren Fahrplan kann man keine Segel setzten. Deswegen ist der erste Schritt immer die komplette digitale Überzeugungsstrategie zu entwerfen, bevor ein Text erstellt wird.

Wie sieht deine Vision für dein Unternehmen in den kommenden fünf Jahren aus?

Ich möchte so vielen Unternehmen wie möglich helfen, einen positiven Impact auf das Gesundheitssystem in Deutschland zu haben. Damit das System der Gesundheit aller Menschen dient – anstatt Ärzte und Zahnärzte zu belasten.

Ich werde noch mehr öffentlich und mit anderen Unternehmen über das Thema sprechen, um darauf aufmerksam zu machen. Ich glaube auch, dass das Thema Sichtbarkeit, vor allem auf LinkedIn und anderen sozialen Medien als auch Webinare in Zukunft immer wichtiger sein werden.

Mein kleines Team aus 5 Mitarbeitern darf natürlich auch noch wachsen, denn es ist schön, gemeinsam an einer größeren Vision zu arbeiten.

Was würdest du Gründerinnen und Gründern raten, die ebenfalls in beratungsintensiven Branchen Fuß fassen möchten?

Geduld ist wichtig. Beziehungsaufbau. Und eine sehr tiefe Nischenrecherche in jedem Kundenprojekt.

Zum Abschluss: Was treibt dich persönlich jeden Tag an, deine Mission weiterzuverfolgen?

Zu sehen, wie vielen Unternehmen ich bereits geholfen habe, ihre Kommunikation und Kundengewinnung zu verbessern.

Und das Wissen, dass es da draußen noch so viel mehr Unternehmen gibt, die von diesem (eigentlich nicht geheimen, aber trotzdem sehr wenig bekannten) Wissen profitieren würden.

Foto: Esther Vynograd @ privat

Wir bedanken uns bei Esther Vynograd für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


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Visionen brauchen Bühne

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16. Juni 2025: Höhle der Löwen mit starken Gründern Die "Löwen" Janna Ensthaler und Ralf Dümmel nehmen den intelligenten Ladestecker von „Akku Life Guard“ genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Die Höhle der Löwen: Ideen, Pitches und Startups am 16. Juni 2025 um 20:15 Uhr

Am 16. Juni 2025 ist es wieder so weit: Gründerinnen und Gründer wagen sich ab 20:15 Uhr bei VOX mit ihren Ideen in Die Höhle der Löwen. In Folge 7 der aktuellen Staffel stellen sich fünf außergewöhnliche Start-ups den kritischen Fragen der Investorinnen und Investoren. Bereits eine Woche zuvor – ab dem 9. Juni – ist die Episode auf RTL+ abrufbar. Doch das große TV-Highlight bleibt der 16. Juni 2025, wenn clevere Geschäftsideen, gesellschaftlich relevante Innovationen und emotionale Gründerstorys aufeinandertreffen.

TukToro Mathe lernen neu gedacht auf der Bühne am 16. Juni um 20:15 Uhr bei VOX

Ein Highlight der Sendung am 16. Juni 2025 ist zweifellos der Auftritt von TukToro. Die Berliner Gründer Elisha Benner (27) und Andreas Häring (30) präsentieren ein interaktives Lernspielzeug, das Kindern zwischen vier und zehn Jahren hilft, spielerisch und effektiv Mathematik zu lernen. Mit im Pitch: die neunjährige Sophie als „Kids Executive Officer“, die zeigt, wie die smarten Würfel und die App funktionieren.

TukToro reagiert auf ein brisantes gesellschaftliches Thema: Deutschlands Schüler schneiden in Mathematik immer schlechter ab – laut PISA-Studie verfehlen 30 % die Mindestanforderungen. Die Gründer wollen das ändern, mit einem haptischen, motivierenden Lernsystem, das sowohl bei Rechenschwäche als auch bei besonderer Begabung unterstützt. Für 400.000 Euro bieten sie acht Prozent Unternehmensanteile – und hoffen, eine Löwin oder einen Löwen zu überzeugen.

Arang Koreanische Küche erobert die Höhle am 16. Juni um 20:15 Uhr bei VOX

Mit viel Herzblut und Geschmack tritt Sung-Hee Kim in der Folge vom 16. Juni 2025 an, um ihre Marke Arang vorzustellen. Die Hamburgerin mit koreanischen Wurzeln bringt authentische K-Food-Produkte in deutsche Supermärkte. Von traditionellen Marinaden bis zur Bio-Seetangsuppe – Arang kombiniert Familienrezepte mit gesunder, moderner Ernährung.

Der Hintergrund ist persönlich und bewegend: Bereits 1975 eröffneten ihre Eltern das erste koreanische Restaurant Norddeutschlands. Heute möchte Sung-Hee mit Arang ein Stück dieser Kultur weitergeben. Für 100.000 Euro bietet sie 20 % ihrer Firma – in der Hoffnung, die Investorinnen und Investoren auch kulinarisch zu begeistern.

HomeResQ Lebensrettende Technologie am 16. Juni um 20:15 Uhr bei VOX im Rampenlicht

Feuerwehrmann Leonard Mergel (30) weiß: Im Einsatz zählt jede Sekunde. Sein Start-up HomeResQ soll Einsatzkräfte schneller und gezielter agieren lassen. Über eine digitale Plattform registrieren sich Hausbesitzer, hinterlegen sicherheitsrelevante Daten und bringen einen QR-Code am Gebäude an. So die Feuerwehr im Ernstfall blitzschnell reagieren.

Schon über 60 Gebäude sind registriert, über 50 Feuerwehren nutzen das System. Der Auftritt in der Sendung am 16. Juni 2025 markiert für Mergel den nächsten großen Schritt. Für ein Investment von 150.000 Euro bietet er 20 % der Firmenanteile – und eine Vision, die Leben retten kann.

Akku Life Guard Nachhaltig und sicher laden vorgestellt am 16. Juni um 20:15 Uhr bei VOX

Was viele nicht wissen: Akkus leiden beim dauerhaften Laden, und Ladegeräte verbrauchen Strom – selbst wenn der Akku längst voll ist. Das Gründertrio Hans-Peter Nägele, Andreas und Christoph Tutschner aus Leutkirch im Allgäu hat mit Akku Life Guard eine clevere Lösung entwickelt: Ein intelligenter Zwischenstecker erkennt den Ladezustand und unterbricht den Stromfluss automatisch.

Ohne App, aber mit drei smarten Lademodi ausgestattet, schützt das Gerät Akkus, senkt Stromkosten und minimiert Brandrisiken. Für 200.000 Euro bieten die Gründer zehn Prozent Firmenanteile. Am 16. Juni 2025 hoffen sie, mit ihrer Green-Tech-Lösung zu überzeugen.

Kokomoon Natürliches Vergnügen am 16. Juni um 2015 Uhr bei VOX

In der Sendung vom 16. Juni 2025 sorgen Stefan Arens und Nathalie Sorondo-Gooden für einen besonderen Moment: Mit Kokomoon präsentieren sie ein natürliches Gleitmittel auf Basis von Bio-Kokosöl – frei von Zusatzstoffen, pflegend und ästhetisch ansprechend.

Kokomoon setzt neue Standards in Sachen Intimpflege: Mit Inhaltsstoffen wie Vitamin E und Kamille, dermatologisch getestet und in einem hochwertigen Design verpackt. Ziel des Duos: Mit einem Investment von 100.000 Euro für 20 % Anteile mehr Reichweite, mehr Sichtbarkeit und mehr Natürlichkeit in deutschen Schlafzimmern.

Fazit: Die Höhle der Löwen als Schaufenster für Innovation und Unternehmergeist

Die Höhle der Löwen am 16. Juni 2025 ist mehr als nur Unterhaltung – sie ist ein Spiegel für Innovationskraft, gesellschaftliche Herausforderungen und kreative Lösungen. Die vorgestellten Gründerinnen und Gründer bringen nicht nur Produkte mit, sondern auch persönliche Geschichten, Visionen und Herzblut.

Von klugen Lernspielen über feurige Küche bis hin zu nachhaltiger Sicherheit und natürlicher Pflege – die vorgestellten Ideen beweisen, wie kraftvoll und vielfältig Unternehmertum in Deutschland lebt.

Bild: Die „Löwen“ Janna Ensthaler und Ralf Dümmel nehmen den intelligenten Ladestecker von „Akku Life Guard“ genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Effizient und transparent: Warum digitale Zeiterfassung die Zukunft der Arbeitswelt prägt

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zeiterfassung transparenz arbeitswelt frau vor zwei pc bildschirmenBild von StartupStockPhotos auf Pixabay

Die Arbeitswelt hat sich verändert. Flexibilität und mobiles Arbeiten gehören längst zum Alltag, und damit wächst auch der Bedarf an klaren Strukturen. Hier kommt die digitale Zeiterfassung ins Spiel. Was früher mit handschriftlichen Stundenzetteln mühsam festgehalten wurde, läuft heute einfach und direkt über digitale Systeme. Es geht dabei nicht nur darum, Zeiten zu erfassen, sondern auch Transparenz zu schaffen – für Arbeitgeber und Mitarbeitende gleichermaßen.

Mit einer modernen Zeiterfassung App ist es möglich, Arbeitszeiten in Echtzeit zu dokumentieren. Egal ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs: Ein Klick genügt, und die Zeit wird genau festgehalten. So einfach, dass man sich fragt, warum es früher so kompliziert war. Diese Flexibilität bringt nicht nur für Mitarbeitende Vorteile, die ihre Zeiten unkompliziert verwalten können, sondern auch für Unternehmen, die immer den Überblick über Ressourcen und Projektfortschritte behalten. Es ist diese Kombination aus Einfachheit und Transparenz, die den Arbeitsalltag so viel leichter macht.

Vertrauen durch klare Strukturen im Arbeitsalltag

Man kennt es: Am Monatsende beginnt das große Rechnen. Stunden werden zusammengezählt, Pausen nachgetragen, Unklarheiten tauchen auf. Mit einer digitalen Zeiterfassung gehört das der Vergangenheit an. Jede Minute ist dokumentiert, jede Pause nachvollziehbar – lückenlos und ohne Streitfragen. Das sorgt nicht nur für Klarheit, sondern auch für Vertrauen. Arbeitgeber wissen, dass alle Stunden korrekt erfasst sind, und Mitarbeitende haben die Sicherheit, dass ihre Arbeit vollständig abgebildet wird.

Besonders in Zeiten, in denen Homeoffice, Teilzeitmodelle und flexible Arbeitszeiten immer mehr zum Standard werden, ist diese Transparenz entscheidend. Missverständnisse über geleistete Stunden? Fehlanzeige. Stattdessen gibt es Klarheit darüber, wer wann gearbeitet hat – egal von wo aus. Wer einmal eine moderne Zeiterfassung mit App genutzt hat, will nicht mehr zurück zu handschriftlichen Notizen oder Excel-Tabellen. Es ist einfach praktischer, schneller und vor allem sicherer.

Warum Zeiterfassung mehr ist als nur ein Kontrollinstrument

Es klingt im ersten Moment vielleicht technisch, doch in der Realität schafft eine klare Dokumentation der Arbeitszeiten echte Freiräume. Unternehmen können auf einen Blick erkennen, wie viel Zeit in einzelne Projekte fließt, ob es Engpässe gibt oder wo Ressourcen besser verteilt werden könnten. Und es geht um Fairness: Überstunden werden genau erfasst, Pausenzeiten dokumentiert, Urlaubszeiten klar aufgezeigt.

Das Beste daran? Die digitale Zeiterfassung lässt sich problemlos in bestehende Systeme integrieren. Ob Lohnabrechnung, Projektmanagement oder Buchhaltung – alles greift ineinander, ohne zusätzlichen Aufwand. Die Zeiten von unübersichtlichen Stundenzetteln und verlorenen Nachweisen sind endgültig vorbei. Stattdessen entsteht ein transparentes Netzwerk, das den Überblick behält und den Arbeitsalltag spürbar vereinfacht.

Blick in die Zukunft – Mehr als nur Zeiterfassung

Aber das ist noch lange nicht das Ende der Entwicklung. Die digitale Erfassung von Arbeitszeiten bildet die Grundlage für noch mehr Effizienz. Smarte Systeme könnten künftig nicht nur die Arbeitszeiten dokumentieren, sondern auch Vorschläge für optimierte Arbeitsabläufe liefern. Man stelle sich vor: Das System erkennt, wann es besonders stressig ist, schlägt zusätzliche Ressourcen vor oder warnt, wenn Überlastung droht.

Die Digitalisierung der Zeiterfassung ist mehr als nur ein technischer Fortschritt – es ist ein echter Gewinn für den Alltag. Weniger Papierkram, mehr Transparenz und ein reibungsloser Ablauf, der sowohl Unternehmen als auch Mitarbeitenden zugutekommt. So sieht die Zukunft der Arbeitswelt aus – strukturiert, klar und vor allem fair.

Autor: Raoul Weller

Titelbild/ Bildquelle: Bild von StartupStockPhotos auf Pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Hinter den Kulissen des Hofes: Marken mit königlichem Siegel

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This is Royal Business: Hoflieferanten und Königshäuser Gründerin mit krone in der hand Christine Maria Veauthier This is Royal Business @Jennifer Meissner

This is Royal Business ist ein modernes Magazin, das sich exklusiv den Geschichten und Marken der königlichen Hoflieferanten widmet und dabei Tradition, Luxus und unternehmerische Exzellenz vereint.

Wer steckt hinter „This is Royal Business“ und wie kam es zur Idee, ein Magazin über königliche Hoflieferanten zu gründen?

Hinter This is Royal Business stehe ich, Christine Maria Veauthier, PR-Beraterin mit langjähriger Erfahrung in der Marken- und Lifestyle-Kommunikation und einer großen Leidenschaft für Königshäuser. Schon lange habe ich mich gefragt, warum es in den Medien, wenn es um Monarchien geht, fast ausschließlich um Klatschgeschichten und persönliche Schlagzeilen geht. Kaum jemand beleuchtet, welche wirtschaftliche, kulturelle und markenstrategische Bedeutung Königshäuser bis heute haben und wie eng viele Unternehmen teilweise seit Generationen mit ihnen verbunden sind. Genau an dieser Stelle setzt This is Royal Business an. Die Idee war, meine Expertise für Marken- und Unternehmenspositionierung mit der Leidenschaft für royale Themen zu verbinden. Entstanden ist ein Magazin, das sich erstmals ausschließlich der Welt der königlichen Hoflieferanten widmet mit einem klaren Fokus auf Unternehmensgeschichten.

Was fasziniert euch persönlich an der Welt der Hoflieferanten und ihrer Geschichten?

Die Welt der Hoflieferanten ist ein faszinierendes Markenuniversum, das bis heute viel zu wenig beachtet wird. Hinter jedem dieser Unternehmen stehen außergewöhnliche Geschichten. Besonders spannend ist die Vielfalt: In Europa gibt es Hunderte solcher Unternehmen, vom internationalen Luxuskonzern bis zum kleinen, familiengeführten Manufakturbetrieb. Sie alle eint das königliche Siegel, das für Qualität, Exklusivität und Tradition steht. Dabei ist nicht nur interessant, wie sie das Siegel nutzen und welche Vorteile es bringt, sondern bspw. auch, welche Herausforderungen damit verbunden sein können. Ein Brand Finance Report (2017) zeigt, dass Hoflieferanten in Großbritannien rund 5 Prozent ihres Umsatzes direkt dem königlichen Siegel zuschreiben. Das unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung dieser Auszeichnung und ist ein spannender Aspekt, der medial bisher kaum beleuchtet wurde.

Welche Vision verfolgt „This is Royal Business“ und wie bringt ihr diese euren Leserinnen und Lesern näher?

Viele verbinden den Titel „Hoflieferant“ mit etwas Altmodischem, doch genau das möchte This is Royal Business ändern. Das Magazin zeigt, dass dieser Titel auch heute modern interpretiert und als starkes Markenstatement genutzt werden kann. Ziel ist es, die Geschichten von Unternehmen sichtbar zu machen, die teilweise seit Generationen eng mit Königshäusern verbunden sind und mit ihren Produkten und ihrer Haltung Maßstäbe setzen. Das Magazin bietet dafür sorgfältig recherchierte Porträts, Interviews und Produktnews.

Wie wählt ihr die Marken und Themen aus, die im Magazin vorgestellt werden?

Ich berichte einerseits über große, bekannte Unternehmen. Noch spannender sind für mich aber auch die kleinen, oft familiengeführten Betriebe, zum Beispiel eine Schmuckmanufaktur aus Luxemburg, eine Gerberei aus Schweden oder eine Fahrradmanufaktur aus den Niederlanden. Mein Ziel ist es, eine Bandbreite abzubilden: von internationalen Luxuslabels bis zu kleinen Handwerksbetrieben aus Bereichen wie Food und Feinkost, Home & Living, Mode, Schmuck und Kinderaccessoires. Entscheidend ist, dass die Marke entweder aktuell Hoflieferant ist oder historisch eine Verbindung zu einem Königshaus hat. Mich interessiert vor allem, welche Geschichte hinter dem Unternehmen steckt und wie es den Titel nutzt oder interpretiert. So entsteht ein vielseitiges Bild der Auszeichnung. Gestern, heute und morgen.

Worin seht ihr den besonderen Reiz für eure Zielgruppe, sich mit Traditionsmarken und königlichen Bezügen zu beschäftigen?

Die Zielgruppe liebt Marken mit Geschichte und Haltung. Hoflieferanten stehen für Werte wie Qualität, Handwerkskunst und Tradition, aber nicht angestaubt, sondern oft erstaunlich modern und relevant. Gerade in Zeiten schneller Trends wächst das Interesse an Dingen mit Substanz, Herkunft und echter Story. Der königliche Bezug gibt dem Ganzen eine besondere Dimension: Diese Kombination aus royaler Tradition, Stil und modernem Markenverständnis macht den Reiz für unsere Leserinnen und Leser aus.

Was macht „This is Royal Business“ aus eurer Sicht einzigartig in der Medienlandschaft?

This is Royal Business ist ziemlich einzigartig, weil es die royale Welt mal aus einem ganz anderen Blickwinkel zeigt: Nicht Klatsch und Tratsch, sondern echte Unternehmensgeschichten von Marken mit spannenden Stories. Das Magazin verbindet Leidenschaft für Tradition mit echtem Know-how aus der Markenkommunikation. Hier geht es darum, zu verstehen, was den Hoflieferantentitel heute ausmacht und wie alte Werte modern gelebt werden. So entsteht eine Plattform, die sowohl royal interessiert als auch markenaffin ist, eine Kombination, die es so noch nicht gab.

Gab es auf dem Weg zur Etablierung des Magazins besondere Herausforderungen oder Widerstände?

Da This is Royal Business noch ein junges Medium ist, besteht die Herausforderung vor allem darin, Bekanntheit aufzubauen und den Wert unseres besonderen Fokus zu vermitteln. Die Verbindung von royaler Tradition mit wirtschaftlicher und kultureller Relevanz ist ein Thema, das viele bisher kaum auf dem Radar hatten. Es ist ein laufender Prozess, Vertrauen bei den Unternehmen zu gewinnen und gleichzeitig eine interessierte Leserschaft zu entwickeln. Dabei ist Geduld gefragt, aber gerade diese Entwicklung macht die Arbeit spannend und motivierend.

Wie gelingt es euch, hochwertige Inhalte mit exklusivem Zugang zu den porträtierten Marken zu verbinden?

Die Unternehmen kennen This is Royal Business oft noch nicht, aber sie schätzen, dass ich den Fokus auf den Hoflieferantentitel und seine Bedeutung lege. Ich begegne ihnen mit Respekt und echter Begeisterung für ihr Handwerk und ihre Geschichte. Ein deutscher Geschäftsführer hat es treffend formuliert: In Großbritannien und Österreich versteht man die Marketingwirkung dieser Titel viel besser als hierzulande. Genau da möchte ich ansetzen, mit Geduld, authentischem Interesse und fundiertem Storytelling. So öffnen sich Türen, die anderen oft verschlossen bleiben.

Welche Rolle spielt Storytelling bei eurer redaktionellen Arbeit?

Storytelling ist das Herzstück von This is Royal Business. Es geht nicht nur um Fakten, sondern darum, die Geschichten hinter den Marken lebendig werden zu lassen: Menschen, Traditionen und Handwerk, was diese Unternehmen einzigartig machen. Gutes Storytelling schafft emotionale Verbindungen und zeigt, warum diese Marken mehr sind als Produkte. So werden Werte, Geschichte und die Bedeutung des Hoflieferantentitels spannend und verständlich vermittelt.

Wo soll „This is Royal Business“ in den nächsten Jahren stehen – plant ihr neue Formate oder Rubriken?

This is Royal Business soll in den kommenden Jahren weiter wachsen. Das Magazin ist vielseitig erweiterbar, etwa durch Videointerviews, Podcasts oder Events, um Geschichten noch greifbarer zu machen. Zudem sollen verschiedene Themenbereiche stärker in den Fokus rücken, um die Vielfalt der Hoflieferanten und ihrer Produkte noch breiter abzubilden. So entsteht ein lebendiger Mix aus Tradition und moderner Darstellung. Ein weiterer wichtiger Schritt wird sein, das Medium schnellstmöglich auch in englischer Sprache anzubieten, da ich überwiegend mit internationalen, nicht in Deutschland ansässigen Unternehmen im Austausch bin.

Welche Bedeutung hat Nachhaltigkeit oder Werteorientierung für euer Magazin und die Auswahl der porträtierten Marken?

Nachhaltigkeit und Werteorientierung spielen bei This is Royal Business eine wichtige Rolle. Viele Hoflieferanten stehen für bewussten Umgang mit Ressourcen, Handwerk und faire Produktionsbedingungen und bei der Vergabe des Hoflieferantentitels werden diese Themen zentral berücksichtigt. Königshäuser legen großen Wert darauf, dass ihre Partner verantwortungsvoll wirtschaften und nachhaltige Prinzipien leben. Deshalb ist Nachhaltigkeit ein zentrales Kriterium bei der Auswahl der Marken. So verbinden wir Tradition mit einem zeitgemäßen Verständnis von Verantwortung und Zukunftsfähigkeit.

Welche drei Erfahrungen würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern aus eurer bisherigen Reise mitgeben?

Erstens: Folge deiner Leidenschaft, sie ist der beste Kompass.
Zweitens: Unterschätze nie den Wert eines starken Netzwerks.
Drittens: Es braucht Mut, eine Nische zu besetzen. Aber genau darin liegt oft die größte Chance.

Bild: Christine Maria Veauthier @ Fotografin Jennifer Meißner

Wir bedanken uns bei Christine Maria Veauthier für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


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Veauthier Kommunikation
Christine Veauthier
Schlegelstr. 4
D-10115 Berlin

www.thisisroyalbusiness.com
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Ansprechpartner: Christine Veauthier

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JUGEND GRÜNDET Bundesfinale 2025: Schülerwettbewerb für Gründer

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Jugend Gründet Bundesfinale 2025 Beim Wettbewerbsfinale pitchen die Schülerteams am selbst gestalten Messestand
Beim Wettbewerbsfinale pitchen die Schülerteams am selbst gestalten Messestand

Sie wollen gesundes Gemüse an unsere Wohnzimmerwände bringen, Eigenheime smart und effizient vor Hochwasser schützen, alten E-Bike-Akkus ein zweites Leben schenken oder gesellschaftliche Teilhabe für Hörgeschädigte ermöglichen: Das sind nur vier der insgesamt zehn Zukunftsvisionen, die Schülerinnen und Schüler beim JUGEND GRÜNDET Bundesfinale 2025 am 25. & 26. Juni in Stuttgart präsentieren. Auf der JUGEND GRÜNDET Bundesfinale 2025 zeigen Jugendliche ihre innovativen Ideen.

In der 22. Wettbewerbsrunde des bundesweiten Schülerwettbewerbs schlüpften 5.930 Jugendliche in die Rolle von Gründerinnen und Gründern. In nur einem Schuljahr schrieben die Schülerinnen und Schüler Businesspläne für ihre selbst entwickelten, innovativen Geschäftsideen und führten in einem Planspiel virtuell ein Start-up. 1.177 Businesspläne wurden eingereicht.

Die besten zehn Teams aus ganz Deutschland haben nun die Chance auf den diesjährigen Bundessieg und den Hauptpreis, eine geführte Reise in den einmaligen Start-up-Ökokosmos des Silicon Valleys nahe San Francisco/USA. Daneben werden thematische Sonderpreise für Chemie, Künstliche Intelligenz, Diversity und Social Startup sowie für den besten Businessplan und das beste Planspiel vergeben. Die JUGEND GRÜNDET Bundesfinale 2025 ist der Höhepunkt des Wettbewerbs.

Professioneller Messeauftritt mit Pitch und Juryfragen Die letzte große Herausforderung für die Finalistinnen und Finalisten: Auf der JUGEND GRÜNDET Zukunftsideenmesse gilt es, die hochkarätige Bundesjury vom Potenzial der eigenen Geschäftsidee zu überzeugen. Dafür müssen die Teams am selbst gestalteten Messestand einen sehr herausfordernden (weil nur einminütigen) Mini-Pitch absolvieren, bevor sie im circa zweistündigen Messebetrieb die oft anspruchsvollen Juryfragen beantworten. Wer die Expertinnen und Experten überzeugen will, braucht neben einer guten Idee also auch Kreativität, einen soliden Plan für die Umsetzung, belastbare Zahlen und natürlich perfektes Timing. Auch beim JUGEND GRÜNDET Bundesfinale 2025 spielen diese Faktoren eine entscheidende Rolle.

Die Teams auf der JUGEND GRÜNDET Zukunftsideenmesse sind:

„CompactGreens“ (Haar/Erlangen, BY) – ein Vertical-Farming-System fürs Wohnzimmer • „Eucarida“ (Simmern, RP) – eine smarte Farbmischmaschine für Künstler

„FloodSafe“ (Sasbach, BW) – ein sich selbst befüllender Hochwasserschutz fürs Eigenheim

„Fungastic Pallets“ (Geisenheim, HE) – nachhaltige Paletten aus Pilzmyzel

„IncluSign“ (Hannover, NI) – eine KI-gestützte Übersetzungs-App für Gebärdensprache

„Langeum“ (Freiburg, BW) – eine Customer-Relations-Plattform für KMUs

„Orkkus“ (Münster, NRW) – eine intelligente Akku-Verwaltung fürs Handwerk

„RightBack“ (Freudenstadt, BW) – eine interaktive Orthese für mehr Rückengesundheit

„Study Intelligence“ (Klingenthal, SN) – KI-gestützte, individualisierbare LernPodcasts

„YourPower“ (Leonberg, BW) – Upcycling-Powerbanks aus ausrangierten EBike-Akkus

Alle Teams verbindet ein gemeinsames Anliegen: Die Welt ein kleines bisschen besser machen! Warum? Ganz einfach: Wer gründet, kann Lösungen anbieten, wo andere nur Probleme sehen – und so nicht nur Geld verdienen, sondern echte Mehrwerte für viele Menschen schaffen. Das JUGEND GRÜNDET Bundesfinale 2025 motiviert dazu.

Zukunft ist, was wir daraus machen

Aus Problemen Lösungen entwickeln und mit innovativen Ideen die Zukunft gestalten, das ist der Kerngedanke von JUGEND GRÜNDET. Der Schülerwettbewerb will Jugendliche fürs Gründen begeistern und die Zukunftskompetenzen von Schülerinnen und Schülern stärken.

„Laut einer aktuellen Studie glauben über 80 Prozent der Bevölkerung nicht an eine bessere Zukunft“, so Projektleiterin Franziska Metzbaur: „Ich gehöre nicht dazu! Denn unsere Schülerinnen und Schüler zeigen, dass wir alle einen Unterschied hin zum Besseren machen können, auch wenn es manchmal schwer ist. Ihr Mut macht mir Mut – und lasst mich persönlich zuversichtlich in die Zukunft schauen.“ Auch im Hinblick auf das JUGEND GRÜNDET Bundesfinale 2025 ist dieser Optimismus spürbar.

Publikumspreis 2025: Online fürs Lieblingsteam abstimmen!

Auch dieses Jahr wird beim Finale wieder der Publikumspreis vergeben. Wer wird das Siegerteam der Herzen? Wer sein persönliches Lieblingsteam unterstützen will, kann online seine Stimme abgeben www.jugend-gruendet.de/finale-2025/. Die Abstimmung startet am 18. Juni (10.00 Uhr) und endet am 25. Juni (17.00 Uhr). Das Team mit den meisten Stimmen gewinnt nicht nur den Ehrentitel, sondern darf sich auch über Wunschgutscheine im Wert von 100€/Person freuen.

Das ist JUGEND GRÜNDET

Im Online-Wettbewerb JUGEND GRÜNDET schlüpfen die Teilnehmenden ein Schuljahr lang in die Rolle von Gründerinnen und Gründern:

Erst entwickeln die Jugendlichen eine eigene, innovative Geschäftsidee und schreiben einen Businessplan (Businessplan-Phase: September – Januar), dann führen sie in einem Planspiel virtuell ein Unternehmen (Planspiel-Phase: Februar – Mai). Die besten Teams der Businessplan-Phase präsentieren ihre Geschäftsideen bei den Pitch Events im Frühjahr. Das Wettbewerbsfinale wird im Juni mit den Top 10 Teams des Schuljahres ausgetragen.

Sponsoren und Förderer Der Online-Wettbewerb JUGEND GRÜNDET wird seit 2003 vom Bundesbildungsministerium gefördert. Die Teilnahme wird von der Kultusministerkonferenz der Länder empfohlen. Eine Reihe renommierter Sponsoren unterstützt den Wettbewerb bei den Preisen und Events. Hauptsponsor ist die Porsche AG.

Mehr gute Ideen unter www.jugend-gruendet.de/finale-2025/

Foto/Quelle: Archivbild von JUGEND GRÜNDET

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