Donnerstag, April 3, 2025
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Diese 4 Startups sind am 09. Mai bei 2 Minuten 2 Millionen

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09. mai

Am Dienstag, dem 09. Mai um 20:15 Uhr, wird auf ZAPPN & PULS 4 die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ ausgestrahlt.

Am 09. Mai haben Gründerinnen und Gründer wieder die Möglichkeit, ihre innovativen Geschäftsideen vor einer Jury bekannter Investoren zu präsentieren. Unter den Jurymitgliedern befinden sich prominente Persönlichkeiten wie Barbara Meier, Hans Peter Haselsteiner, Katharina Schneider, Heinrich Prokop, Christian Jäger und Daniel Zech. In nur zwei Minuten müssen die Start-ups ihr Konzept vorstellen und die Investoren werden dann innerhalb kurzer Zeit ein Angebot unterbreiten oder ablehnen. „2 Minuten 2 Millionen“ bietet Startups eine aufregende Plattform, um ihr Geschäft voranzutreiben und von erfahrenen Investoren zu profitieren. Die Frage bleibt jedoch offen: Welche Startups werden am Ende einen Deal mit einem Investor abschließen können?

Drinkhalm am 09. Mai in 2 Minuten 2 Millionen

In Kärnten, genauer gesagt im Bezirk Klagenfurt-Land, haben zwei Gymnasiasten namens Paul Trieb und Luca Zeitler beschlossen, den Kampf gegen Plastikmüll aufzunehmen. Sie wollen ihre Idee von Brause-Trinkhalmen nutzen, um die Umweltverschmutzung zu verringern. Die beiden haben ihre Juniorfirma namens „Drinkhalm“ bereits in der Schule gegründet und verbrachten mehr als 600 Stunden damit, ihre Idee während ihrer Ausbildung im Keller umzusetzen.

Ihre Erfindung, ein mit Brausepulver gefüllter Papierstrohhalm, soll nicht nur als Strohhalm, sondern auch als Verpackung dienen und somit noch umweltfreundlicher sein. Mit „Drinkhalm“ verfolgen die beiden Schüler noch größere Ziele und suchen nach Investoren, darunter auch Heinrich Prokop, um ihre Idee weiter zu verwirklichen. Wird es ihnen gelingen, die Jury von „2 Minuten 2 Millionen“ zu überzeugen und somit das nötige Geld für ihre Firma zu erhalten?

Ecolets am 09. Mai in 2 Minuten 2 Millionen

Das Kärntner Familienunternehmen „Ecolets“ aus dem Bezirk St. Veit hat eine innovative Erfindung auf den Markt gebracht. Unter der Leitung von Martin Weitschacher hat das Unternehmen inmitten der Pandemie eine neue Methode zur Herstellung von biologisch zertifizierten Pellets entwickelt. Diese werden aus der Wolle der eigenen Schafe gewonnen und dienen als Multifunktionsdünger mit Langzeitwirkung für Gemüse, Obst und Zierpflanzen. Weitschacher hatte zuvor mehrere Ideen verworfen, bevor er sich schließlich an dieses Projekt gewagt hat. Nun präsentiert er seine Innovation, um Investoren zu gewinnen und sein Geschäft weiter auszubauen.

Chemiebox am 09. Mai in 2 Minuten 2 Millionen

Die SAM Chemistry GmbH aus Wien hat eine innovative Idee, um das Interesse an Chemie bei Familien zu wecken: die Chemiebox. Diese Box enthält monatlich zwölf Experimente, die die gesamte Familie durchführen kann. Die Materialien, die für die Experimente benötigt werden, sind in der Box enthalten, und hochwertige Videoanleitungen helfen dabei, das Interesse an Chemie aufrechtzuerhalten.

Doch die Frage bleibt: Kann die Chemiebox nicht nur Familien, sondern auch Investoren begeistern?

Bergblut am 09. Mai in 2 Minuten 2 Millionen

David und Josef aus dem Tiroler Bezirk Kitzbühel haben sich zusammengetan, um ihre kaltgepressten Saftkreationen, Bio-Bergshots und Suppen unter dem Namen „Bergblut“ zu vermarkten. Das junge Duo betreibt ihr Unternehmen von einer Garage aus und beliefert Kunden in Österreich und Deutschland mit ihren farbenfrohen Produkten. Ihr erklärtes Ziel ist es, Menschen jeden Hintergrunds – von Fleischern bis hin zu Geschäftsfrauen – mit natürlichen Produkten zu einem gesünderen Lebensstil zu verhelfen.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Vasyl

Diese 5 Startups sind am 08. Mai bei DHDL

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Diese fünf Startups sind am 08. Mai 2023 in „Die Höhle der Löwen“ und präsentieren sich vor den Investoren der beliebten Gründer-Show auf VOX.

Am 08. Mai steht für Gründerinnen und Gründer ein bedeutendes Ereignis bevor: Die Chance, ihre innovativen Geschäftsideen einer Jury aus renommierten Investoren zu präsentieren. In der Sendung „Die Höhle der Löwen“ erhalten Startups eine aufregende Möglichkeit, ihre Unternehmen auf die nächste Stufe zu heben und von der Erfahrung etablierter Investoren zu profitieren. Allerdings bleibt eine brennende Frage im Raum: Welche der Startups werden es letztendlich schaffen, einen lukrativen Deal mit einem Investor abzuschließen?

ModulFix am 08. Mai in Die Höhle der Löwen

Die Schweizer Brüder Michii Kopp (31) aus Kreuzlingen und Martin Kopp (33) aus München haben ein innovatives Spanngummisystem namens ModulFix entwickelt, das sie den „Löwen“ vorstellen. Das System verwandelt herkömmliche Spanngummis in ein vielseitiges Multifunktionstool, das sich an jeden Einsatz anpassen lässt. Die Idee für ModulFix entstand, als Michii versuchte, sein Stand-Up-Paddle auf dem Gepäckwagen seines Fahrrads zu befestigen, aber kein passendes Spanngummi auf dem Markt finden konnte. Zusammen entwickelten die Brüder ein flexibles System bestehend aus einem Spanngummi, einem Basiskörper und einem Adapterdeckel, das individuell eingestellt werden kann.

Er kann dank verschiedener Aufsätze wie Klettverschluss, Ringöse, Saugnapf oder starkem Magneten an jedem Gegenstand und jeder Oberfläche befestigt werden. Michii betont, dass ModulFix viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten hat und ein wahrer Alleskönner ist. Die Gründer-Brüder suchen nun nach einem strategischen Partner, der sie im Vertrieb und Marketing unterstützt, um ModulFix in jeden Haushalt zu bringen. Sie hoffen, dass einer der „Löwen“ 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile investieren wird.

Headwave am 08. Mai in Die Höhle der Löwen

Sophie Willborn, eine leidenschaftliche Motorradfahrerin aus Berlin, präsentiert in der TV-Show „Höhle der Löwen“ eine innovative Idee: einen Motorradhelm mit integriertem Lautsprecher. Die Idee für den „Headwave TĀG“ kam Sophie während ihres Motorrad-Führerscheins, als das verwendete Kommunikationssystem mit ihrem Fahrlehrer so schlecht funktionierte, dass sie nach einer anderen Lösung suchen musste. Im Laufe ihres Maschinenbau-Studiums entwickelte sie einen Bluetooth-Lautsprecher für Motorradhelme, bei dem die Schallwellen den Helm als Klangkörper nutzen.

Der „Headwave TĀG“ ist ein kleiner, aber leistungsstarker Lautsprecher, der mit einem Resonanzlautsprecher, zwei Akkus und einem Bluetooth-Chip ausgestattet ist und mithilfe eines mitgelieferten Klebepads an jeden Helm angebracht werden kann. Das Klebepad ist sehr stark und hält Geschwindigkeiten von über 300 km/h stand, kann aber auch rückstandlos entfernt werden. Der Lautsprecher wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und ermöglicht es dem Fahrer, Musik oder Navigations-Ansagen zu hören und gleichzeitig alle Umgebungsgeräusche wahrzunehmen.

Laut Sophie ist der „Headwave TĀG“ die legale und sichere Lösung für alle, die auf dem Motorrad Musik hören möchten. Seit 2016 ist das Produkt auf dem Markt und hat bereits einen Umsatz im siebenstelligen Bereich erzielt. Sophie plant nun, eine kleinere Version für Actionsport-Helme auf den Markt zu bringen und bietet Investoren 12,5 Prozent ihrer Firmenanteile im Gegenzug für ein Investment von 375.000 Euro an.

eSelly am 08. Mai in die Höhle der Löwen

Olaf Zimmer (42) präsentiert stolz eSelly, einen Social-Marketplace, der sich auf zeitgemäßen, videobasierten Content und Live-Shopping spezialisiert hat. Der Gründer ist davon überzeugt, dass eSelly die Käufer:innen wieder inspirieren und beraten kann, wie es früher in der Stadt, dem Einkaufszentrum oder auf dem Flohmarkt der Fall war. In der eSelly-App können Angebote anderer User per Swipe-Funktion angesehen, favorisiert, kommentiert und geteilt werden, ähnlich wie in einer Social-Media-App. Außerdem können User:innen sich mit Verkäufer:innen zu einem Eins-zu-eins-Gespräch per Video-Call verabreden, um Fragen zu stellen oder weiterführende Informationen zu erhalten.

Ein besonderes Highlight der App ist die Rubrik „In der Nähe“, in der User:innen Angebote in ihrer direkten Umgebung entdecken können. Diese Funktion bietet nicht nur Vorteile für private Verkäufer:innen, sondern auch für den Einzelhandel, der damit eine Chance hat, sich gegenüber den großen Online-Händlern zu behaupten. Zusätzlich gibt es eine Live-Verkaufsshow, bei der Angebote einem breiten Publikum präsentiert werden und Zuschauer:innen Fragen stellen, Preisvorschläge unterbreiten oder direkt kaufen können. Um eSelly zu einer globalen Marke auszubauen, benötigt Olaf ein Investment von 250.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent seiner Firmenanteile an.

Foodwater am 08. Mai in die Höhle der Löwen

„Mit Foodwater ist es ein Kinderspiel, fünf Portionen Gemüse am Tag zu erreichen“, sagt Gründer Lars Hähling (45) und stellt stolz seine „Brühgemüse in der Flasche“ aus Speyer vor. Das Produkt enthält 13 verschiedene Gemüsesorten wie Lauch, Sellerie, Karotten, Pastinaken und Petersilienwurzel und ist vegan, glutenfrei und ohne künstliche Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Es kann sowohl kalt als auch heiß genossen werden, entweder pur oder als Basis für Suppen, Marinaden oder Dressings. Die verwendeten Gemüsesorten stammen von regionalen Gemüsebauern und das Endprodukt wird in 0,33-Liter-Mehrweg-Pfandflaschen abgefüllt. Foodwater ist auch umweltfreundlich: Das entstehende Gemüseabfall wird kompostiert und als Dünger verwendet. „Unsere Devise lautet: Vom Feld in den Topf und zurück auf das Feld“, betont Hähling.

Um eine Produktionsstätte zu errichten, benötigt Lars 75.000 Euro und bietet im Gegenzug 30 Prozent seiner Firmenanteile an.

Bearcover am 08. Mai in die Höhle der Löwen

Drei junge Gründer aus Berlin haben einen Roboter namens Bearcover entwickelt, der die Arbeit von Pflegekräften erleichtern soll. Ben Duffy (28), Fernando German Torales Chorne (34) und Daniel Flynn (28) sind seit ihrer Schulzeit befreundet und teilen ihre Leidenschaft für künstliche Intelligenz und Roboter. In ihrem eigenen Blog beschäftigen sie sich seit sechs Jahren mit diesen Themen und möchten ihr Wissen nun für etwas Sinnvolles nutzen.

Die Idee zu Bearcover entstand aus der Beobachtung, dass das Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen unterbesetzt, überarbeitet und unterbezahlt ist. Besonders in der Nacht kann es zu gefährlichen Situationen kommen, wenn Menschen unbemerkt stürzen oder sich anderweitig verletzen. Hier sehen die Gründer großes Potenzial für Künstliche Intelligenz und haben deshalb einen Roboter namens Oscar entwickelt.

Oscar ist mit Radartechnik ausgestattet und kann durch geschlossene Türen Bewegungen und Atmung erkennen. Er kann jeden Bewohner und jede Bewohnerin mindestens 20-mal pro Nacht kontrollieren und entlastet somit das Pflegepersonal. Über eine App erhalten die Pflegekräfte Benachrichtigungen, wenn dem Roboter etwas Auffälliges auffällt.

Um ihre Vision, Pflegepersonal auf der ganzen Welt zu entlasten, umzusetzen, benötigen die Gründer eine Investition von 600.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. Mit Bearcover möchten sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Entlastung von Pflegekräften leisten.

Ein Wiedersehen gibt es mit den Gründern Alexander Michel und Benjamin Michel von Finanzguru aus Frankfurt am Main, die in der fünften Staffel einen Deal mit Carsten Maschmeyer abgeschlossen haben, sowie Michelle Reed und Philip Bondulich von SendMePack aus Berlin, die in der elften Staffel mit Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl und Judith Williams einen Deal abgeschlossen haben.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Vieriu

Ein gutes Team kann alles schaffen!

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OOMNIUM

OOMNIUM ist eine Plattform für Equity-based Crowdinvesting

Stellen Sie sich und das Startup OOMNIUM doch kurz unseren Lesern vor!

Hinter der OOMNIUM-Plattform stehen Rea Eggli, Leandro Davies & Team. Die OOMNIUM AG ist eine Tochtergesellschaft von wemakeit.com, der grössten Schweizer Crowdfunding-Plattform. Rea ist Mitgründerin, Leandro Co-Geschäftsführer von wemakeit. Während wemakeit reward-based Crowdfunding anbietet, ist OOMNIUM eine Plattform für Equity-based Crowdinvesting.  

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben uns bei wemakeit schon lange Gedanken gemacht, in welche Richtung sich Crowdfunding in der Schweiz weiterentwickeln wird. Ein Equity-based Crowdinvesting verspricht Partizipation in seiner konsequentesten Form und entspricht damit unserer DNA. Bisher fehlten aber die regulatorischen Möglichkeiten, um ein solches Modell praktikabel umzusetzen. Diese Voraussetzung hat sich mit der Einführung des DLT-Gesetzes und damit der Möglichkeit der Digitalen Aktie in der Schweiz im 2021 nun massgeblich verändert. Das war dann auch die Initialzündung für die OOMNIUM-Plattform. 

Welche Vision steckt hinter OOMNIUM?

Mit OOMNIUM bieten wir Startups und KMUs eine Möglichkeit, die bisher nur börsenkotierten Grossunternehmen vorbehalten war: Eine Finanzierung über die breite Masse. Eine Crowdinvesting-Kampagne ist aber nicht nur eine neue Möglichkeit der Finanzierung, sondern gleichzeitig auch eine Möglichkeit der Kundenbindung, der Einbindung der Mitarbeitenden in das Unternehmen und eine Möglichkeit, mit der Kampagne den Bekanntheitsgrad des Unternehmens über die eigene Community hinaus zu stärken. Während eine erfolgreiche Wachstumsfinanzierung bisher hauptsächlich Unternehmen vorbehalten war, die Zugang zu Investorenkreisen haben, sind wir der Meinung, dass es die besten Ideen sein sollten, deren Wachstum finanziert werden sollte. Mit OOMNIUM wollen wir genau das möglich machen.  

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die grösste Herausforderung lag sicherlich darin, die Konsequenzen dieser neuen rechtlichen und technischen Möglichkeiten im Detail zu antizipieren. Da alles neu war und immer noch ist, gibt es für das, was wir anbieten auch keine Praxisbeispiele, an denen wir uns orientieren konnten. Und gleichzeitig müssen wir immer auch antizipieren, wie sich dieser neue Markt weiterentwickeln wird. Wir sind selbstfinanziert. OOMNIUM ist eine Tochtergesellschaft der wemakeit AG.   

Wer ist die Zielgruppe von OOMNIUM?

Seitens Unternehmen richten wir uns mit OOMNIUM an Start-ups und KMUs mit einem Bedarf für eine Wachstumsfinanzierung und einem Community-basierten Geschäftsmodell. Ebenfalls wichtig ist uns Nachhaltigkeit, in Bezug auf das Produkt, das Geschäftsmodell, in ökologischer und/oder sozialer Hinsicht. Seitens Investor*innen richtet sich unsere Plattform an jede und jeden. Investitionen sind bereits ab wenigen hundert Franken möglich. 

Einzige Voraussetzung ist ein Wohnsitz in der Schweiz.

Wie funktioniert OOMNIUM? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei OOMNIUM kann man mit wenigen Klicks in Unternehmen investieren an die man glaubt und deren Werte man teilt. Der*die User*in wird intuitiv und in einfach verständlicher Sprache durch den Investitionsprozess geführt. Wir setzen dabei auf die Digitale Aktie und erklären dem*der künftigen Aktionär*in alles, was er*sie dafür benötigt und wissen muss. Für die Digitalisierung der Aktien arbeiten wir mit unserem Partner-Unternehmen Aktionariat zusammen, welches den Investierenden auch eine Wallet für die Aufbewahrung der digitalen Firmenanteile zur Verfügung stellt.     

OOMNIUM, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das Marktpotential für Crowdinvesting in der Schweiz ist riesig. Und genauso wie wir wemakeit zur Marktführerin im Bereich reward-based Crowdfunding in der Schweiz etabliert haben, wollen wir OOMNIUM zur führenden Crowdinvesting-Plattform der Schweiz machen. Auch eine Internationalisierung des Angebots steht auf dem Plan, und eine Ausweitung unseres Angebots an die Unternehmen vor und nach der eigentlichen Kampagne.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Glaubt nicht nur, dass der Markt euer Angebot braucht, testet es. Erst nach einem erfolgreichen Proof of Concept fängt die Reise an. Eine gute Idee gut umgesetzt ist erst die halbe Miete, die andere Hälfte macht der Marktzugang. Das allerwichtigste ist das Team. Ein gutes Team kann alles schaffen!

Wir bedanken uns bei Rea Eggli und Leandro Davies für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Es ist wichtig, das Beste zu hoffen, aber auch auf das Schlimmste vorbereitet zu sein

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letsnet

LetsNet Networking App für das Netzwerken und die Interaktion auf Geschäftsreisen

Stellen Sie sich und das Startup LetsNet doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind das Startup PMC-Netcon GmbH aus Raesfeld und entwickeln zurzeit eine neue Networking App, die das Netzwerken und die Interaktion auf Geschäftsreisen menschlicher und effektiver gestalten soll. Die App namens „LetsNet“ wird bald auf den Markt kommen. 

Mit LetsNet möchten wir Geschäftsreisenden die Möglichkeit geben, schnell und unkompliziert neue Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen Reisenden zu vernetzen. Die App bietet Funktionen wie die Suche nach Personen mit ähnlichen Interessen oder der Möglichkeit, sich für gemeinsame Aktivitäten wie Abendessen oder Stadtbesichtigungen zu verabreden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind ein Team von erfahrenen Geschäftsreisenden und haben während unserer Reisen erkannt, dass es oft schwierig ist, eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu finden. Oft fühlen wir uns in anonymen Hotelzimmern isoliert und haben das Gefühl, dass uns der menschliche Kontakt fehlt.

Deshalb haben wir uns entschieden, etwas zu ändern und eine Lösung zu schaffen, die Geschäftsreisen menschlicher macht. So entstand die Idee zur LetsNet App, die es Reisenden ermöglicht, sich miteinander zu vernetzen und in ihrer Freizeit zusammen Aktivitäten zu unternehmen.

Wir glauben, dass unsere LetsNet App die Art und Weise, wie Geschäftsreisende ihre Reisen erleben, verändern kann und möchten dazu beitragen, dass sich Reisende in der Fremde weniger isoliert fühlen und mehr menschliche Kontakte knüpfen können.

Diese Vision und die Leidenschaft, die wir für unser Projekt haben, waren die treibende Kraft hinter unserer Entscheidung, ein Unternehmen zu gründen und die LetsNet App zu entwickeln.

Welche Vision steckt hinter LetsNet?

Die Vision hinter LetsNet ist es, Geschäftsreisen menschlicher zu machen und die Vernetzung zwischen Geschäftsreisenden zu fördern. Wir möchten dazu beitragen, dass Geschäftsreisende sich auch unterwegs wie zu Hause fühlen und ihre Kontakte ausbauen können. Wir werden das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben die Entwicklung der LetsNet App bisher aus eigener Tasche finanziert und uns gleichzeitig verschiedene Fördergelder gesichert. Dies war jedoch nicht ohne Herausforderungen und Hürden möglich. Wir mussten uns durch die oft mühsame und zeitaufwändige Welt der Bürokratie kämpfen und uns mit den Entwicklern abstimmen, um unsere Vision von LetsNet zum Leben zu erwecken.

Wir mussten lernen, dass die Zeitpläne, die wir uns gesetzt haben, eher als Richtwerte zu verstehen sind. Da die meisten Arbeiten aus eigener Hand kommen, müssen und dürfen wir uns ständig weiterentwickeln und unseren Fokus auf die wichtigen Dinge richten. Es war und ist immer noch eine Reise, auf der wir uns kontinuierlich weiterentwickeln, unser Wissen erweitern und uns an die sich ständig ändernden Anforderungen anpassen.

Trotz und Dank all dieser Herausforderungen sind wir motiviert und fokussiert, unser Ziel zu erreichen und eine erfolgreiche App auf den Markt zu bringen. Wir sind stolz darauf, was wir bisher erreicht haben, und sehen die Hürden und Herausforderungen als wichtige Lernprozesse, die uns helfen, unsere Ziele zu erreichen. Wir sind bereit, weiter hart zu arbeiten und unser Bestes zu geben, um LetsNet zu einem Erfolg zu machen.

Wer ist die Zielgruppe von LetsNet?

Bei den Hauptzielgruppen sprechen wir von folgenden Personen:

●        Geschäftsreisende

●        Messeteilnehmende

●        Studierende  

●        Menschen in einer neuen Umgebung / Locals

●        Reisende 

●        Monteure 

Wie funktioniert LetsNet? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Funktionsweise von LetsNet basiert auf der Standortermittlung des Smartphones, die es uns ermöglicht, über unser Radar anzuzeigen, wer sich in unmittelbarer Umgebung befindet und nach welchen Aktivitäten gesucht wird. Wir sind die einzige App, die sich auf das spontane Vernetzen im Hier und Jetzt konzentriert. Als Reisender möchte man heute noch etwas erleben, ohne lange durch Profile swipen oder andere zeitaufwändige Prozesse durchlaufen zu müssen.

Im Gegensatz zu anderen Plattformen erfordert unser Netzwerk keine Matches. Du kannst direkt mit anderen Nutzern in Kontakt treten und dich vernetzen. Wir legen den Fokus weg von Content-basierten Funktionen hin zum persönlichen Netzwerken, indem wir das Face-to-Face-Erlebnis in den Mittelpunkt stellen. Bei uns geht es um das wahre, menschliche Netzwerken.

LetsNet, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser übergeordnetes Ziel ist es LetsNet auf dem Markt für Networking-Apps zu revolutionieren. LetsNet wird die Geschäftsreisen der Zukunft komplett verändern. Wichtig ist es dabei zu unterstreichen, dass wir uns ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu Plattformen wie LinkedIn sehen. Viel mehr sehen wir uns sehen wir uns als die perfekte Ergänzung zu LinkedIn und füllen eben diese Lücke zu solchen Plattformen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Es ist wichtig, das Beste zu hoffen, aber auch auf das Schlimmste vorbereitet zu sein. Rückschläge gehören zum Gründungsprozess dazu und es ist extrem wichtig, sie anzunehmen und daraus zu lernen.

Scheut euch nicht davor, um Hilfe zu fragen und euch Tipps und Tricks von externen Mentoren und Beratern zu holen. Ihr könnt von den Fehlern anderer Startups lernen und diese vermeiden.

Es ist auch wichtig, die Kompetenzbereiche innerhalb des Teams zu verteilen und sich regelmäßig abzustimmen. Denkt immer vom Ende her und stellt sicher, dass das Team auf dem gleichen Weg ist und dass das gemeinsame Ziel im Fokus steht.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Keine Angst vor Konkurrenten haben

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visometry

Visometry ist Startup of the Month im Mai des Frankfurt Forward Awards

Stellen sie sich und ihr Startup Visometry doch kurz unseren Lesern vor! 

Wir sind eine Ausgründung aus dem Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt und unsere Kernkompetenz sind Augmented Reality Tracking Technologien und Augmented Reality Lösungen für industrielle Anwendungen. Unser Kernsystem “VisionLib SDK” ist ein Computer Vision System zum Erkennen und Verfolgen von Objekten anhand gegebener 3D Modelldaten.

Mit diesem Trackingsystem lassen sich Bauteile in Kamerabildern anhand von entsprechenden 3D CAD Daten sehr genau lokalisieren. Damit können dann 3D Grafiken derart auf einem Objekt überlagert werden, so dass sie auch bei einer bewegten Kamera stets fest am Objekt verankert sind. Hierbei spricht man von Augmented Reality, und aufgrund des Bezuges zu 3D CAD Daten ist unser Ansatz insbesondere für industrielle Anwendungen interessant.

Unser Trackingsystem ist auf iOS, Android, Windows und Hololens lauffähig. Die meisten unserer SDK Kunden verwenden den von uns zur Verfügung gestellten Plugin für Unity3D.

Aufbauend auf unserer Deep-Tech AR-Tracking Technologie bieten wir noch ein weiteres Endnutzerprodukt names “Twyn” an, das sich an Qualitätsingenieure richtet. Damit kann mit einem iPad eine einfach nutzbare Inspektion durchgeführt werden, um Bauteile auf Inkonsistenzen zu überprüfen.  Hierbei werden auf dem iPad Display 3D Daten auf einem Bauteil überblendet, und der Qualitätsingenieur kann somit schnell eine Soll-Ist-Analyse durchführen, und Unterschiede zwischen einem realen Bauteil und einem virtuellen 3D Modell feststellen und dokumentieren.

Warum haben sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen? 

Mit der beim Fraunhofer IGD entwickelte Computer Vision Technologie konnte die Tauglichkeit Machbarkeit für industrielle AR Anwendungen bereits bewiesen werden. Was allerdings fehlte, war ein nutzbares Softwareprodukt. Die Motivation ein Startup zu gründen war, die über lange Zeit entwickelte Technologie nutzbar und industriell einsatzfähig zu machen, sowie ein Softwarelizenzgeschäft daraus zu etablieren — zudem hatten wir in der Endphase bei Fraunhofer bereits viele Kunden-Kontakte und starkes Interesse, die Technologie produktiv nutzen zu wollen.

Welche Vision steckt hinter Visometry? 

Mit unseren AR Produkten wollten wir einen Beitrag zur Transformation zu digitalisierten Produktionsprozessen leisen. Das Ziel ist es, mit AR-Technologien Prozesse wie in der Qualitätsinspektion effizienter und einfache zu gestalten, so dass Produktqualitäten gesteigert und Kosten gesenkt werden können. In diesem Nischenmarkt wollen wir eine international führende Rolle einnehmen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben sie sich finanziert? 

Die größten Herausforderungen sind sicherlich Kapital und Personal. Anfangs hatten wir das Startup gebootstrapped. Das hat mit den bestehenden Lizenzeinnahmen auch funktioniert. Allerdings konnten wir mit einem kleinen Team nicht alle technischen Herausforderungen schnell genug adressieren. Mit einem Seed-Investment vom HTGF und Fraunhofer hatten wir dann mehr Mittel, um weiteres Personal einzustellen.

Wer ist die Zielgruppe von Visometry? 

Mit unserer Kerntechnologie, dem “VisionLib SDK” adressieren wir Augmented Realtiy Enwickler und AR-Plattformanbieter. Mit unserer Endnutzerlösung “Twyn” adressieren wir Qualitätsingenieure von produzierenden Unternehmen im Bereich Maschienenbau, Sondermaschienen, Spezialfahrzeuge und auch klassische Automobielindustrie und deren Zulieferer. 

Wie funktioniert Visometry? Wo liegen die Vorteile? 

Wir sind im Vergleich zu größeren Unternehmen natürlich viel agiler. Unsere Kunden schätzen sehr, dass wir auf Wünsche und Empfehlungen in Sachen Produktfunktionalität schnell reagieren können und Anpassungen vornehmen.

Sie sind Startup of the Month. Wie geht es jetzt weiter? 

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, und auch dass es über die Jury zu Gesprächen mit potentiellen Neukunden gekommen ist.

Visometry, wo geht der Weg hin? Wo sehen sie sich in fünf Jahren?

Mit unseren bestehenden Produkten wollten wir das Marktpotential, das sich derzeit bietet, so gut wie möglich abschöpfen. Eine Internationalisierung der Vertriebstätigkeiten unserer Inspektionslösung “Twyn” ist eine Komponente um dorthin zu gelangen. Ansonsten schauen wir auch nach weiteren Einsatzmöglichkeiten unserer Technologie im industriellen Umfeld. Interessant ist für uns die vollautomatische Computer-Vision-basierte (Qualitäts-)Inspektion auf dem Tablet, wie auch mit fest installierten Kameras, wo Bauteile oder Komponenten auf Inkonsistenzen zu ihren CAD-Daten überprüft werden.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Nicht zu lange mit einer Ausgründung warten, und eher ein schnelles Scheitern in Kauf nehmen.

Keine Angst vor Konkurrenten haben. Marktbegleiter können helfen einen Markt zu etablieren und zeigen auch, dass die Technologie eine Relevanz hat.

Bild: V.L.n.R.: Jens Keil (Gründer, UI/UX), Timo Engelke (Gründer, CPO), Dr. Harald Wüst (Gründer, CEO), Uli Bockholt (CSO, Business Development), Alberto Castiglioni (Head of Marketing), Folker Wientapper (Gründer, R&D), Michael Schmitt (CTO).

Startups gründen sollte man bevor man Kinder in die Welt setzt. Die ersten Jahre sind oft anstrengend und rauben viel Zeit, die der Familie dann fehlt.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Zum Pride-Month im Juni: tonies® launcht Regenbogentiger Billie

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Regenbogentiger Billie

So bunt wie unsere Welt, so neugierig und unvoreingenommen wie jedes Kind: Zum Pride-Month im Juni launcht tonies® eine ganz besondere Hörfigur – den kleinen Regenbogentiger Billie.

Charmant, lustig und vor allem kindgerecht bringt er Themen wie Toleranz, Diversität und Freundschaft auf die Toniebox. Ab dem 1. Juni 2023 ist der liebenswerte kleine Tiger online und im Handel erhältlich.

„Mit ELMAR, dem Elefanten, haben wir bereits vor mehr als einem Jahr einen Tonie gelauncht, der diese wichtigen Themen aufgreift und verkörpert. Mit dem Regenbogentiger wollen wir einmal mehr dazu beitragen, Toleranz und Offenheit in die kindliche Welt zu tragen“, erklärt Markus Langer, Chief Content Officer bei tonies®. Der Regenbogentiger ist eine Eigenentwicklung wie der Tonie “Leos Tag” oder die eigene Lizenzmarke “Schlummerbande” – und somit komplett intern produziert. Ein Weg, bei dem das Unternehmen größtmöglichen Einfluss auf Inhalt und Umsetzung nimmt, und so auch vermehrt eigene Ideen wie den Regenbogentiger realisieren kann.

Sukini Credits/ Fotograf: Sophia Emmerich

In rund 50 Minuten entwickelt sich die Geschichte rund um die Freundschaft des Tigers und der beiden siebenjährigen Menschenkinder Shira und Bruno: Das regenbogenfarbene Tigerkind Billie ist in unserer Welt gestrandet. Mit seinen magischen Kräften und seiner verspielten Natur bringt das non-binäre Tier Farbe in den Alltag der beiden Grundschulkinder. Gemeinsam geraten sie in spaßig-chaotische Abenteuer und gewinnen dabei oft eine ganz neue Sicht auf ihre Umgebung und darauf, wie sich Menschen zueinander verhalten.

Dabei verkörpert Billie Offenheit, positive Energie und selbstverständliche Akzeptanz aller Arten von Menschen und ihrer Lebensweisen.

Durch echte Unvoreingenommenheit stellt Billie Denkmuster und Stereotype in Frage und kann selbst Shira und Bruno, die in einem recht offenen und diversen Umfeld aufgewachsen sind, oft noch eine neue Perspektive vermitteln. Aber dies geschieht ganz nebenbei, ohne moralischen Zeigefinger oder große Vorträge.

Ein Highlight der Produktion: Der Titelsong “Toben unterm Regenbogen” stammt von der queerfeministischen Rapperin “Sukini“, die sich seit Jahren für die LGBTQ-Szene einsetzt. Für sie ist außerdem klar: Kinder sollten nicht von der rosa-blauen Falle traditioneller Geschlechterrollen begrenzt werden. Regenbogenfamilien und queere Kids bekommen durch Sukini in der Kinderkultur mehr Sichtbarkeit.

Mit dem Regenbogentiger bestärken die Tonies auch als Unternehmen die eigene Haltung und Vision: Freude in die Kinderzimmer der Welt zu bringen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, religiöser Zugehörigkeit oder Kultur und mit den Figuren und Inhalten dazu beizutragen, kleinen Menschen die ganze bunte, mehrstimmige und fantastische Vielfalt aufzuzeigen.

Der Regenbogentiger ist ab dem 1. Juni 2023 im Handel und online unter www.tonies.com zu kaufen.

Quelle tonies GmbH

Sei ehrlich, authentisch und mit vollem Herzen dabei

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Melanie Giefing Sproch Echt war in 2 Minuten 2 Millionen

Melanie Giefing die Gründerin von Sproch Echt, mit Worten Menschen Freude schenken, war in 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Sproch Echt doch kurz vor. 

Mein Name ist Melanie Giefing, ich bin 31 Jahre alt und komme aus dem Burgenland in Österreich. Ich bin hauptberuflich in der Versicherungsbranche tätig und verwirkliche mit Sproch Echt nebenberuflich meinen Traum als Texterin und Autorin.

Mit Sproch Echt möchte ich mit Worten Menschen Freude schenken, sie ermutigen und denen eine Stimme geben, die nicht oder nicht mehr den Mut dazu haben. 

Wie ist die Idee zu Sproch Echt entstanden?

Eigentlich ist die Idee zur Gründung spontan entstanden. Ich habe in der Familie und im Freundeskreis zu den verschiedensten Anlässen immer wieder Geschenke in Form von Reden, Gedichten und G’Stanzln verschenkt, da ich schon immer ein Mensch war, der sehr viel Wert auf Persönliches gelegt hat. Dabei haben mich immer wieder Leute angesprochen, dass meine Arbeiten gut sind und ob ich nicht auch welche für sie schreiben kann. Das war der Beginn von Sproch Echt. 

Welche Vision steckt hinter Sproch Echt?

Wie gesagt zuerst war es eher eine praktische Idee. Doch dann begann die Leidenschaft fürs Schreiben zu wachsen, so dass ich mich unbedingt an einem Buch versuchen wollte. Mittlerweile sind daraus drei Bücher entstanden. Als vor zwei Jahren jedoch die gesundheitlichen Probleme begannen, hat sich alles verändert. 

Ich habe seit Geburt eine Fehlstellung des Oberschenkels, die dazu führte, dass mein kompletter Knochenbau schief gewachsen ist. Seit zwei Jahren haben sich daraus chronische Schmerzen des ganzen Bewegungsapparates ergeben. Diese Situation belastete mich damals so sehr, dass ich auch psychisch damit sehr zu kämpfen hatte. Das Schreiben wurde in dieser Zeit zu meiner Therapie, die mich wieder zurück ins Leben geholt hat. Diese Zeit hat mich sehr verändert und deshalb musste sich auch Sproch Echt verändern. 

Ich habe nicht wie viele vielleicht glauben in dieser Zeit über meine Probleme und Gefühle im Umgang mit der Krankheit geschrieben, sondern über das, was mich in unserer Welt und Gesellschaft alles so stört. 

Da war mir klar, ich möchte meinen Beitrag leisten. Ich möchte mit meiner Geschichte in die Welt rausgehen, um Menschen, die in der gleichen Situation wie ich sind, Mut zu machen. Um ihnen zu sagen, ja ich weiß, wie es dir geht und dass man alles schaffen kann, was man will, egal wie schwer es auch ist. Um diesen Menschen eine Stimme zu geben. Aber auch um nicht mehr alles einfach so hinzunehmen, was in unserer Welt und Gesellschaft passiert.

Dass nicht alles schwarz oder weiß ist. Dass man nicht zu schnell verurteilen sollte, vor allem dann nicht, wenn man nichts dazu weiß. Dass es nicht falsch oder richtig gibt, sondern, dass es jeder auf seine Art und Weise richtig macht, auch wenn das nicht immer für andere verständlich ist. Denn ich bin der Meinung, wenn wir alle bereit sind ein bisschen einsichtiger und verständnisvoller zu sein, können wir diese Welt vielleicht ein Stückchen besser machen. Denn es beginnt bei uns selbst. 

Wer ist die Zielgruppe von Sproch Echt?

Jeder der bereit ist einen neuen Blick auf sich selbst und die Welt zuzulassen. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Die entstand plötzlich. Ich habe die Show seit Jahren verfolgt und irgendwann dachte ich mir, warum sollte ich da nicht auch reinpassen. Dann habe ich mich einfach am nächsten Tag beworben. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ehrlich gesagt, habe ich mich nicht wirklich darauf vorbereitet. Beim Schreiben ist die Inspiration das Wichtigste und diese kommt, wenn der richtige Zeitpunkt dafür ist, denn sonst wäre das Gefühl dabei nicht echt. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Ich konnte es zuerst gar nicht glauben. Warum sollte man sich für mich einfache Person entscheiden? Solch eine Chance zu bekommen, das Gefühl es zu erfahren, das kann man nicht beschreiben. Es macht so viel mit dir. Einfach unglaublich.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Sproch Echt aufmerksam werden?

Ehrlich gesagt, ging es mir vorrangig nicht darum, mein Unternehmen zu fördern. Ich wollte das einfach für mich tun. Ich denke, ich habe die Bestätigung einfach für mich selbst gesucht. Zu wissen, ob ich es Wert bin, angehört zu werden, zu wissen, ob ich es kann.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Frau Katharina Schneider und Herr Christian Jäger, da die beiden auf Grund ihrer Erfahrung in meinem Branchengebiet, bestimmt am besten helfen können. 

Sproch Echt, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wohin mich meine Reise führt, weiß ich nicht. Das will ich aber auch gar nicht wissen. Ich werde mich wie in meinem ganzen Leben einfach auf mein Bauchgefühl verlassen und das tun was sich für mich richtig anfühlt, aber vor allem werde ich jeden Moment dieser Reise genießen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Denk nicht nach, tu es einfach, sonst wirst du es irgendwann bereuen.

Sei ehrlich, authentisch und mit vollem Herzen dabei.

Aber vor allem hab einfach Spaß und genieße jeden Moment, denn dann ergeben sich Möglichkeiten von denen du nie gewagt hättest zu träumen. 

Wir bedanken uns bei Melanie Giefing für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

11 wichtige Startup-Investoren die du kennen solltest!

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startup-investoren

Wir haben für dich eine Zusammenstellung von 11 wichtigen Startup-Investoren erstellt, die derzeit auf dem deutschen Markt tätig sind.

Diese Investoren spielen eine bedeutende Rolle bei der Finanzierung von innovativen Unternehmen und Startups in Deutschland. Die Liste umfasst bekannte Investoren wie zum Beispiel High-Tech Gründerfonds, Holtzbrinck Ventures, und Target Global. Jeder dieser Investoren verfügt über eine einzigartige Expertise und investiert in verschiedene Branchen und Technologien. Wenn du also auf der Suche nach einem Investor für dein Startup bist, solltest du dir diese Liste unbedingt ansehen.

Rocket Internet: Rocket Internet ist eine Gruppe von Unternehmen, die sich auf die Gründung und Investition in Technologie-Startups konzentriert. Rocket Internet hat in eine Vielzahl von Unternehmen investiert, darunter Zalando, Delivery Hero und HelloFresh.

HV Capital: HV Capital ist eine der führenden Venture-Capital-Firmen in Deutschland. Das Unternehmen investiert in Unternehmen in verschiedenen Bereichen, darunter E-Commerce, Software und Mobilität. HV Capital hat in Unternehmen wie Flixbus, Scalable Capital und SumUp investiert.

Atlantic Labs: Atlantic Labs ist ein in Berlin ansässiges Venture-Capital-Unternehmen, das sich auf Investitionen in Startups in verschiedenen Bereichen konzentriert, darunter Software, Fintech und Medien. Atlantic Labs hat in Unternehmen wie SoundCloud, Lilium Aviation und Wefox investiert.

Earlybird Venture Capital: Earlybird Venture Capital ist ein auf Frühphaseninvestitionen spezialisiertes Unternehmen. Das Unternehmen investiert in Technologie-Startups in verschiedenen Bereichen, darunter Software, E-Commerce und Mobilität. Earlybird Venture Capital hat in Unternehmen wie N26, UiPath und Peak Games investiert.

Target Global: Target Global ist ein in Berlin ansässiges Venture-Capital-Unternehmen. Das Unternehmen investiert in Startups in verschiedenen Bereichen, darunter E-Commerce, Software und Fintech. Target Global hat in Unternehmen wie Delivery Hero, Auto1 Group und Rapyd investiert.

Lakestar: Lakestar ist ein in Zürich ansässiges Venture-Capital-Unternehmen mit einem Fokus auf Technologie-Startups. Das Unternehmen investiert in Unternehmen in verschiedenen Bereichen, darunter Software, Fintech und Gesundheitswesen. Lakestar hat in Unternehmen wie Revolut, Omio und Personio investiert.

Cherry Ventures: Cherry Ventures ist eine in Berlin ansässige Venture-Capital-Firma, die sich auf Frühphaseninvestitionen konzentriert. Das Unternehmen investiert in Startups in verschiedenen Bereichen, darunter E-Commerce, Software und Gesundheitswesen. Cherry Ventures hat in Unternehmen wie Flixbus, Auto1 Group und Infarm investiert.

EQT Ventures: EQT Ventures ist ein in Stockholm ansässiges Venture-Capital-Unternehmen mit einem Fokus auf Technologie-Startups. Das Unternehmen investiert in Unternehmen in verschiedenen Bereichen, darunter Software, Fintech und Gesundheitswesen. EQT Ventures hat in Unternehmen wie Klarna, Wolt und Anyfin investiert.

Project A Ventures: Project A Ventures ist eine in Berlin ansässige Venture-Capital-Firma, die sich auf Frühphaseninvestitionen konzentriert. Das Unternehmen investiert in Startups in verschiedenen Bereichen, darunter E-Commerce, Software und Fintech. Project A Ventures hat in Unternehmen wie Spryker, sennder und Trade Republic investiert.

Global Founders Capital: Global Founders Capital ist eine in Berlin ansässige Venture-Capital-Firma, die von den Gründern von Rocket Internet gegründet wurde. Das Unternehmen investiert in Startups in verschiedenen Bereichen, darunter E-Commerce, Software und Fintech. Global Founders Capital hat in Unternehmen wie HelloFresh, Traveloka und Delivery Hero invest

High-Tech Gründerfonds: Der High-Tech Gründerfonds ist ein staatlich unterstützter Venture-Capital-Fonds, der sich auf innovative Technologie-Startups konzentriert. Der Fonds investiert in Unternehmen in verschiedenen Bereichen, darunter IT, Biotechnologie und Energie. Der High-Tech Gründerfonds hat in Unternehmen wie Wunderkinder, givve und MEINPROSPEKT investiert.

Das waren 11 der wichtigsten Startup-Investoren in Deutschland. Es gibt jedoch noch viele weitere erfolgreiche und einflussreiche Investoren in der deutschen Startup-Szene. Es ist wichtig zu beachten, dass jeder Investor unterschiedliche Schwerpunkte und Kriterien hat, wenn es um die Auswahl von Startups geht. Wenn Sie also ein Startup gründen oder investieren möchten, sollten Sie sich eingehend mit den einzelnen Investoren befassen, um herauszufinden, welcher am besten zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Yingyaipumi

Traut euch – den Mutigen gehört die Welt!

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ili elua mineralische Sonnenschutzprodukte

ili elua mineralische Sonnenschutzprodukte für die tägliche Anwendung

Stellen Sie sich und das Startup ili elua doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Britt und Almut, die Gründerinnen von ili elua. Wir entwickeln und produzieren mineralische Sonnenschutzprodukte für die tägliche Anwendung, die formuliert sind, wie eine hochwertige Körper- und Gesichtspflege. Mittels einer innovativen UV-Filter-Formulierung ist es uns gelungen, den für mineralische Sonnenlotionen typischen Weißeleffekt zu umgehen. Unsere Produkte sind zu 100% unbedenklich, vegan, korallenfreundlich und made in Germany nach Naturkosmetikstandards. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

ili elua ist aus dem eigenen Mangel heraus entstanden. Wir haben einfach kein Sonnenschutzprodukt auf dem Markt gefunden, das anwenderfreundlich und gleichzeitig unbedenklich für uns und unsere Umwelt ist. Also haben wir eines entwickelt, das genau diese Kriterien erfüllt.

Was war bei der Gründung von ili elua die größte Herausforderung? 

Die erste Produktion mitten im Lockdown – die Lieferkettenengpässe und Rohstoffpreiserhöhungen haben uns damals zum Verzweifeln gebracht. Eine andauernde Herausforderung ist zudem sicherlich die Rezepturentwicklung. Eine mineralische Sonnenlotion ohne Weißeleffekt zu kreieren, ist wie Raketenwissenschaft. An der Formulierung unserer Sonnenlotion LSF 50, die hoffentlich 2024 auf den Markt kommt, arbeiten wir beispielsweise seit über zwei Jahren. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist? 

Ja unbedingt. Better done than perfect – erstmal starten und ins Tun kommen. Vieles findet sich dann im laufenden Prozess. Das bedeutet aber nicht Hals über Kopf loszulegen, sondern mit einer intensiven Gründungsvorbereitung und einem fundierten Businessplan.

Welche Vision steckt hinter ili elua? 

Wir möchten einen Beitrag zur Hautkrebsprävention und zu intelligentem Konsum leisten. Die Zahl der Hautkrebserkrankungen steigt immer weiter an. Das Tragen von Sonnenschutz im Alltag wird also zunehmend wichtiger, um das Risko für Hautkrebs zu reduzieren. Doch das ist einerseits noch nicht bei allen VerbraucherInnen angekommen, und andererseits braucht es dafür Produkte, die gerne und ohne schlechtes Gewissen tagtäglich angewendet werden können. Mit ili elua schaffen wir Abhilfe!

Wer ist die Zielgruppe von ili elua? 

Menschen, denen ihre und die Gesundheit ihrer Familien am Herzen liegt und die Wert auf hochwertige Inhaltstoffe und die Umweltverträglichkeit ihrer Produkte legen.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir vereinen die Unbedenklichkeit von mineralischem Sonnenschutz und Naturkosmetik mit dem Anwendungserlebnis von chemischem Sonnenschutz, der sich gleichermaßen für Gesicht und Körper eignet. Unser Slogan #feelslikeskin ist bei uns Programm. So ist auch der Name ili elua entstanden, der auf hawaiisch frei übersetzt so viel heißt wie „zweite Haut“. Im Gegensatz zu anderen Anbietern ist Sonnenschutz unser Kerngeschäft und kein Nebenprodukt.

ili elua, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir möchten zur Love Brand für nachhaltige und alltagstaugliche Sonnenschutzkosmetik avancieren. Wir werden sukzessive unser Sortiment erweitern. In 5 Jahren möchten wir weitere europäische Märkte erschlossen haben und dort im ausgewählten Einzelhandel vertreten sein. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben? 

1.) Traut euch – den Mutigen gehört die Welt! 2.) Sprecht über eure Idee, formuliert diese, tauscht euch aus, holt euch konstruktives Feedback ein, aber 3.) lasst euch nicht zu schnell verunsichern – viele Menschen bedeutet auch viele unterschiedliche Meinungen. Eure Business Idee wird nicht jedem gefallen.

Wir bedanken uns bei Britt und Almut für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Smart Capital ist ein Schlüssel für erfolgreiches Wachstum

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SPAREPARTSNOW

SPAREPARTSNOW B2B Plattform für Ersatzteile im Industriegüterbereich

Stellen Sie sich und das Startup SPAREPARTSNOW doch kurz unseren Lesern vor!

SPAREPARTSNOW ist eine B2B Plattform, die es den Zulieferern hinter den Maschinenherstellern ermöglicht, die eigenen Komponenten direkt an die Unternehmen zu verkaufen, die eine Maschine im Einsatz haben. So ergeben sich auf der Plattform enorme Einsparungen in der Ersatzteilversorgung und die Zulieferer können ihren Vertrieb zeitgemäß digitalisieren.

Mein Name ist Dr. Christian Hoffart, ich bin CEO, Gründer und Ideengeber unserer Plattform SPAREPARTSNOW. Durch meine langjährige Erfahrung im Aftersales eines Weltmarktführer des Maschinebaus, sind mir die Herausforderungen der Branche gut bekannt. Zusammen mit unserem CTO Sebastian Kleinschmager, einem der besten Entwickler im Microsoft-Umfeld, haben wir ein exzellentes Team aufgebaut, mit dem wir eine ganze Branche verändern werden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

In den letzten Jahren habe ich viele Gespräche mit Kunden in der Maschinenbaubranche geführt und bin auf eine starke Unzufriedenheit in Bezug auf das Ersatzteilgeschäft gestoßen. Dazu müssen Sie wissen, dass die Unternehmen, die Maschinen im Einsatz haben, eine klare Vorstellung von Wertschöpfung und ein sehr gutes Empfinden über den Wert bzw. Den Preis eines Artikels haben. Ebenso verbauen alle Maschinenhersteller Komponenten von spezialisierten Zulieferern und stellen nur noch einen geringen Teil selbst her.

Die Eigenfertigungstiefe liegt häufig nur noch bei rund 10%. Dadurch wird ist die Ersatzteilorganisation eines Maschinenbauers heutzutage i.d.R. ein Händler, der Artikel einkauft und mir teils horrenden Aufschlägen weiterverkauft. Nicht selten macht das Ersatzteilgeschäft mehr als die Hälfte des EBIT aus. Kunden beschweren sich zunehmend über die Entwicklung und finden sich unfair behandelt. Die Beschwerden über zu hohe Ersatzteilpreise sind insbesondere in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, weshalb immer mehr Maschinenbetreiber nach alternativen Bezugsquellen suchen.

Darüber hinaus wird in der Branche noch häufig über Telefon, Kontaktformulare oder geschlossene Shops bestellt. Kunden finden folglich immer noch einen langwierigen Prozess für ein einfaches Problem – die Bestellung eines Ersatzteils – vor. Ehe eine Antwort auf eine Anfrage folgt, kann es mitunter auch einmal mehrere Tage dauern. Eine Wartezeit für die die Generation der Online-Shopper wenig Verständnis hat. Exakt dieses Missverhältnis und die Vision, dass es besser gehen kann, hat zur Idee von SPAREPARTSNOW geführt.

Welche Vision steckt hinter SPAREPARTSNOW?

Unsere Vision ist es, die universelle Plattform für Ersatzteile im Industriegüterbereich zu werden. Dabei streben wir danach, Originalteile, preisgünstig und Schnell. verfügbar zu machen. Wenn jemand zukünftig eine Komponente und diverse Zubehörteile benötigt, können diese mit wenigen Klicks online bestellt werden. Der One-Stop-Shop im Maschinenbau mit einem höchsten Maß an Transparenz und zusätzlichen Mehrwertservices, die kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben das Unternehmen 2021 gegründet, wobei die Idee bereits einige Zeit vorher gereift ist. Zu unseren größten Herausforderungen und Chancen zählt der mangelnde Grad an Digitalisierung bei vielen Kunden und Lieferanten. Viele Unternehmen verfügen noch über Prozesse aus den frühen 2000er Jahren, die kaum digitale Infrastruktur und Kompetenz im Unternehmen erfordern. Der deutsche Mittelstand ist technologisch extrem innovativ und weltweit führend. Leider trifft das nicht auf den digitalen Vertrieb sowie auf gut aufbereitete Stammdaten zu – die notwendige Voraussetzung für eine funktionierende Digitalisierung. An dieser Stelle setzten wir mit SPAREPARTSNOW an und liefern alle zeitgemäßen Tools kostenfrei über unsere Plattform. Marketing, Produktpräsentation, Zahlung und die Abwicklung der Prozesse.

Die Plattform haben wir dank unseres exzellenten IT-Teams komplett selbst entwickelt. Mit wenigen, aber TOP-Leuten ist man meist schneller als mit externen Teams oder Lösungen. Zudem ist es uns gegen den aktuellen Trend gelungen eine, wenn nicht die größte Seed-Finanzierung in 2022/23 in Deutschland zu stemmen. So haben wir eine Bewertung oberhalb von 100 Mio. Euro erzielt, ohne VCs in den Captable aufnehmen zu müssen. Hierbei legten wir großen Wert auf Smart Capital – also Kapitalgeber aus der Brache oder mit für uns relevanten Kompetenzen

Wer ist die Zielgruppe von SPAREPARTSNOW?

Unsere Zielgruppen sind Zulieferer, die Maschinenkomponenten auf höchstem Niveau fertigen, sowie die Kunden, die diese Teile benötigen. Wir fokussieren uns ausschließlich auf B2B, denn wie wenigsten Privatpersonen haben eine Maschine in der Garage stehen.

Wie funktioniert SPAREPARTSNOW? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten Zulieferern und Kunden eine Plattform, auf der Ersatzteile sowie Peripherieprodukte gekauft werden können. Als Plattform kümmern wir uns um die Präsentation, das Marketing, die Zahlungsabwicklung und die Abholung der Ware beim Lieferanten. Die Vorteile liegen für Zulieferer darin, dass erst bei der Vermittlung eines Geschäftes eine Provision fällig – also ein Vertriebskanal ohne Fixkosten. Daneben übernimmt SPAREPARTSNOW und das Team dahinter die technische Klärung, damit die richtige Komponente verkauft wird, ohne Retouren erforderlich zu machen.

Zulieferer können sich so auf ihre Kernkompetenz fokussieren. SPAREPARTSNOW übernimmt den gesamten digitalen Vertriebsprozess.

Kunden sparen sich aufgrund der Transparenz einen langwierigen Bestellprozess. Artikel können über die Suche oder auch die AI-Bilderkennung schnell gefunden werden. Durch technische Zeichnungen, Beschreibungen und Bilder ist schnell klar, welches Ersatzteil das Richtige ist. Auch die Verkaufspreise und die Lieferzeit sind transparent, so dass eine Bestellung mit wenigen Klicks, sehr schnell erfolgen kann.

SPAREPARTSNOW wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Aktuell fokussieren wir uns auf den Maschinenbau mit all seinen Facetten und bereiten die Internationalisierung in Europa vor. Ziel ist es neben dem reinen Produktangebot weitere Mehrwertservices und innovative Features zu entwickeln und langfristig die universelle Plattform für Ersatzteile zu werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wir haben gelernt, dass unsichere Zeiten ein Katalysator für Innovationen sind und sich gute Konzepte schneller durchsetzen als in bequemen Zeiten. Gründen, wenn der Druck zur Veränderung hoch ist, ist eine Chance für alle Gründer.

Gute Leute mit Expertise und Netzwerk machen kleine Teams sehr erfolgreich. Gemeinsam lässt sich so schnell ein MVP aufbauen und an den Anforderungen des Marktes ausrichten. Stellt das Team nach diesen Aspekten zusammen.

Smart Capital ist ein Schlüssel für erfolgreiches Wachstum. Wenn Investoren neben Geld weitere Assets einbringen, kann dies in der frühen Wachstumsphase förderlich sein.

Wir bedanken uns bei Dr. Christian Hoffart für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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