Mittwoch, Januar 14, 2026
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Sprecht mit euren (potenziellen) KundInnen und testet euer Konzept/Produkt so früh wie möglich

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Herbsom

Herbsom Naturkosmetik individuell auf die Hautbedürfnisse abgestimmt

Stellen Sie sich und das Startup Herbsom doch kurz unseren Lesern vor! 

Hi, wir sind Alica und Kathrin, die beiden Gründerinnen von Herbsom! Jeder Mensch hat individuelle Hautbedürfnisse und Hautprobleme. Es ist schwer, eine vorgefertigte Pflege zu finden, die diese individuellen Bedürfnisse effektiv behandelt. Daher verwenden viele Menschen eine Hautpflege, die nicht auf ihre Haut abgestimmt ist, was zu Hautproblemen führen kann. Da kommen wir ins Spiel.

Wir bieten individuelle Naturkosmetik an, die gezielt individuelle Hautbedürfnisse adressiert. Unser erstes Produkt ist eine Gesichtscreme, die durch die Zugabe von Bio-Ölen, Bio-Extrakten und pflanzlichen Wirkstoffkomplexen direkt von jeder Kundin und jedem Kunden selbst individualisiert werden kann. Bei der Wahl der Wirkstoffe hilft unsere fragebogenbasierte Hautanalyse auf unserer Website. Täglich arbeiten wir mit viel Liebe und Herzblut daran, strahlende Gesichter zu zaubern. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Wir haben uns während des Studiums in Münster kennengelernt und direkt festgestellt, dass wir uns beide für Naturkosmetik und nachhaltige Produkte interessieren. Über die Jahre hatten wir uns schon kreuz und quer durch die Regale der Drogerien und Parfümerien getestet, um die perfekte Hautpflege für die eigenen Hautbedürfnisse zu finden. So richtig zufrieden mit einem einzigen Produkt war aber keine von uns. Deswegen haben wir, wie viele andere auch, damit angefangen, verschiedene Produkte übereinander zu verwenden. Die sogenannte Layering-Technik.

Aber auch das war nicht optimal. Zum einen ist eine lange Hautpflege-Routine mit vielen Schritten zeitaufwendig und zum anderen verliert man bei so vielen Produkten schnell den Überblick. Reagieren die unterschiedlichen Produkte miteinander? Ist diese Kombination gut für meine Haut? Nicht selten entstehen Irritationen, Rötungen und Unreinheiten, wenn die Produkte nicht aufeinander abgestimmt sind. Irgendwann fragte sich Alica „Warum kann ich die verschiedenen Wirkstoffe, die ich verwenden möchte, nicht einfach in eine Tagescreme einrühren anstelle 10 unterschiedliche Produkte zu verwenden?“ Die Idee zu Herbsom war geboren.

Wir waren sofort Feuer und Flamme und sprachen mit Freunden, Familie und Kommilitonen darüber. Auch sie waren sofort angetan von der Idee und erzählten uns von ihren ganz spezifischen Hautproblemen und Wünschen. Dadurch haben wir erst gemerkt, wie viele Menschen die richtige Pflege für ihre individuellen Hautbedürfnisse noch nicht gefunden haben. Einige Zeit später hatten wir die Chance, unsere Idee innerhalb eines Unikurses detaillierter auszuarbeiten. Wir haben einen Business Plan erstellt, uns mit den Produktformulierungen und den Anforderungen  der Kosmetikindustrie auseinandergesetzt und uns für ein Stipendium beworben.

Nachdem uns dieses bewilligt wurde, stand uns nichts mehr im Weg und wir haben uns dazu entschieden, neben unserem Studium zu gründen. Seitdem arbeiten wir jeden Tag mit Leidenschaft und Freude an Herbsom und freuen uns über das tolle Feedback unserer wachsenden Kundschaft. 

Welche Vision steckt hinter Herbsom? 

Wir möchten so vielen Menschen wie möglich durch unsere individuelle Hautpflege zu schöner Haut und einem selbstbewussten Auftreten verhelfen. Wir sind überzeugt davon, dass uns das mit den individuelle Hautpflegeprodukten von Herbsom gelingen wird. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Unsere erste Herausforderung war es, erst einmal die richtigen Partner zu finden, um unsere Idee zu realisieren. Nach fast 2 Jahren ist uns das endlich gelungen. Bis dahin hatten wir schon viel Zeit und Geld in andere Versuche gesteckt. Dafür können wir jetzt mit Sicherheit sagen, dass unsere Produkte modern und nach neusten Erkenntnissen in der Hautpflege formuliert und hergestellt sind. Eine weitere große Herausforderung war und ist die Neukunden-Akquise.

Wir haben eine sehr treue Kundschaft, die immer wieder nachkauft und ihre Herbsom-Produkte liebt. Mit einem begrenzten Budget ist es jedoch schwierig, schnell viele Menschen zu erreichen und für Herbsom zu begeistern.  Das ist aber ok. Wir sind kreativ und finden immer wieder neue Wege, Herbsom bekannt zu machen. Aufgrund der treuen KundInnen und einem stabilen Wachstum können wir unser Unternehmen inzwischen bootstrappen, das bedeutet, unsere Einnahmen können reinvestiert werden und so das Bestehen des Unternehmens sichern. Zu Beginn konnten wir uns mithilfe eines Stipendiums, Preisgeldern von Start-up Wettbewerben und eigenen Einlagen finanzieren. 

Wer ist die Zielgruppe von Herbsom? 

Dadurch, dass unsere Creme individuell auf jede Haut angepasst werden kann, sind potenziell alle Menschen, die Hautpflege verwenden, mögliche KundInnen. Unser Fokus liegt aber auf gesundheitsbewussten Frauen zwischen 25 und 50 Jahren, die nachhaltige, natürliche und qualitativ hochwertige Produkte bevorzugen. 

Wie funktioniert  Herbsom? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Bei uns steht die Individualität der Haut im Vordergrund. Zu jeder Basiscreme oder unserem Basisserum bieten wir verschiedene Wirkstoffe zur Individualisierung an. Jeder Wirkstoff hat einen Fokus und kann bei einem spezifischen Hautproblem oder Hautbedürfnis helfen. Die Basis und die Wirkstoffe werden dann Zuhause von den KundInnen frisch angerührt.

So muss man sich nicht mehr durch verschiedenste Produkte testen, sondern kann sich seinen ganz eigene ideale Hautpflege zusammenstellen. All unsere Roh- und Wirkstoffe sind aus dem Besten der Natur gewonnen und Bio-zertifiziert. Das Konzept ist bislang einzigartig auf dem Markt für Hautpflege. Wir sind die einzige Marke, die Naturkosmetik und Individualität vereint. 

Herbsom, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir wollen langfristig so vielen Menschen wie möglich durch individuelle Hautpflege zu einer gesunden, schönen Haut und einem super Hautgefühl verhelfen. Dafür werden wir unser Produktportfolio weiter ausweiten, um wirklich jedes Hautbedürfnis erfüllen zu können und in unser Marketing intensivieren, damit noch mehr Leute Herbsom kennen und lieben lernen. In 5 Jahren möchten wir europaweit bekannt sein als DIE Marke für individuelle und natürliche Kosmetik auf dem Markt für Hautpflege und unseren Marktanteil enorm steigern. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Erstens: Tauscht euch aus. Führt Gespräche mit Experten eurer Branche, anderen Start-ups, möglichen Dienstleistern und jedem, der interessante Ansätze zu den verschiedenen Bereichen eures Start-ups hat. Aus fast jedem Gespräch konnten wir bislang interessante Learnings mitnehmen und für unsere Strategie nutzen. 

Zweitens: Sprecht mit euren (potenziellen) KundInnen und testet euer Konzept/Produkt so früh wie möglich. So wisst ihr, welche Vorteile und Produkteigenschaften wirklich einen Mehrwert bieten, was eurer Zielgruppe wichtig ist und wie ihr das ideale Produkt realisieren könnt. 

Drittens: Fokus! Im Alltag mit den ganzen E-Mails, Anrufen, Anfragen, Angeboten und Networking-Events verliert man schnell den Blick für das Wesentliche. Unterscheiden, was wirklich wichtig und was nur vermeintlich dringend ist, hilft enorm dabei die eigenen Ziele schneller zu erreichen.

Wir bedanken uns bei Alica Klemm und Kathrin Fesenmeyer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Auf die Kernkompetenzen konzentrieren

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kickdown

Kickdown ist ein Marktplatz für Oldtimer und Sammlerfahrzeuge

Stellen Sie sich und das Startup Kickdown doch kurz unseren Lesern vor!

2019 kam mir der erste Gedanke, Kickdown zu gründen. Das war damals noch zur Zeit meines Bachelor Studiums an der Zeppelin Universität. Den Drang oder das Verlangen zu gründen hatte ich dabei nie so wirklich – dann kam es aber doch anders.
Kickdown ist ein Marktplatz für Oldtimer und Sammlerfahrzeuge. Im Mai 2020 gegründet und bis jetzt komplett eigenfinanziert, konnte Kickdown in den letzten 2 Jahren ein beachtliches Wachstum realisieren und ein realisiertes GMV von insgesamt mehr als 9.5 Mio. umsetzen.

Kickdown ist bekannt für den Rundum-Service, der alle sonst auftretenden Störfaktoren beim Fahrzeugverkauf und Kauf bei Seite schafft. Ein Fotograf kommt zum Kunden, eine Redaktion schreibt den Text, ein persönlicher Experte schätzt den Wert und steht während/nach der Auktion stets zur Seite. Kickdown bietet also alles für einen stressfreien Autokauf/Verkauf. Dabei können Privatpersonen und Händler gleichermaßen Kickdown nutzen.Das Kernteam von Kickdown besteht aus Moritz Helbich (CEO), Valentin Kremer (COO) und Jonas Nörtemann (CTO).

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee, Kickdown zu gründen, kam, als ich noch ehemaliger Werkstudent und Praktikant im Hamburger SaaS-Unternehmen Phrase war. In der Mittagspause sprach ich mit meinem Chef über die Intransparenz im Oldtimerhandel und die oft mangelnde Qualität der Angebote. Eine passende Plattform, die Transparenz und Qualität standardisiert, gab es so noch nicht. Dies inspirierte mich letztlich, eine eigene Plattform zu schaffen. Gemeinsam mit meinem damaligen Chef und einem weiteren Hamburger Tech-Unternehmer, hatte ich die Möglichkeit, die Idee umzusetzen. Mit dem Ziel, Fahrzeuge so zu zeigen, wie sie wirklich sind und dabei einen einheitlichen Standard zu schaffen, gründete ich im Mai 2020 die Kickdown GmbH mit Sitz in Hamburg.

Welche Vision steckt hinter Kickdown?

Kickdowns Vision besteht darin, den Fahrzeughandel zu einem Erlebnis zu machen – Qualität, Transparenz, Sicherheit und marktübliche Preise stehen dabei an oberster Stelle.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Noch bevor Kickdown an den Start ging, musste ich schnell feststellen, dass das Produkt in einem Markt agieren soll, der sehr geschlossen, privat und von der Kundengruppe eher skeptisch eingestellt ist. Es war demnach schwierig, das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen, da Kickdown keinerlei Referenzen hatte und als neuer Player in diesem Markt noch keine Erfolgsbilanz vorweisen konnte. Sich in diesem Markt gegen riesige, etablierte Unternehmen durchzusetzen bzw. erst einmal sichtbar zu werden, war nicht ganz einfach. Außerdem mussten wir mit begrenzten finanziellen Mitteln alles aus eigener Tasche finanzieren. 

Wir wussten, dass wir uns nicht auf externe Investoren verlassen konnten, um Kickdown zu entwickeln. Jeder Euro wurde also sehr bewusst ausgegeben. Teilweise war es natürlich ein sehr harter und anstrengender Weg, der sich aber gelohnt hat. Wir konnten schnell Vertrauen zu potenziellen Kunden aufbauen und können uns immer mehr als etablierter Player und bessere Alternative im Markt behaupten. Wir sind auf jeden Fall stolz, dass Kickdown vollständig eigenfinanziert ist und sich aus dem Cashflow bereits seit längerer Zeit tragen kann. Obwohl es natürlich immer noch Herausforderungen gibt, die wir bewältigen müssen, sind wir zuversichtlich, dass wir diese meistern werden und unseren Kunden in der Zukunft ein immer mehr auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Produkt liefern werden. 

Wer ist die Zielgruppe von Kickdown?

Würde man eine klassische Person definieren, dann besteht unsere Zielgruppe vor allem aus männlichen Personen im Alter von 35 bis 55 Jahren, die ein großes Interesse an Autos haben und immer offen für Neues sind. Diese Gruppe von Kunden ist meist anspruchsvoll und möchte immer auf dem neuesten Stand der Technik bleiben, wenn es um Autos geht. Dabei sind Qualität, Leistung und Zuverlässigkeit äußerst wichtig, wofür sie bereit sind, angemessene Preise zu zahlen. Aber wir sind auch bestrebt, jüngere Kunden anzusprechen, die in einer digitalen Welt aufgewachsen sind und hohe Erwartungen an Online-Produkte und Dienstleistungen haben und die ebenfalls den Charme von alten Autos schätzen. Diese Zielgruppe ist momentan bei uns stark am Wachsen und stellt großes Potential dar. 

Wie funktioniert Kickdown? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Kickdown ist ein Marktplatz, der einen Rundum-Service für den Verkauf von Oldtimern anbietet. 

Das Angebot umfasst professionelle Fotoshootings, redaktionelle Aufarbeitung der Inserate, eine Preisfindung, Vermarktung und durchgehende persönliche Betreuung. Die Plattform bietet hochqualitative und transparente Fahrzeugauktionen an. Dabei werden die Auktionen vorselektiert, so dass nur Fahrzeuge, die dem Qualitätsstandard entsprechen, veröffentlicht werden. Eine geographische Hürde beim Käufer wird vollständig beseitigt, da die Transparenz dazu führt, dass der Kunde ortsunabhängig suchen kann, da alle Details und Eckdaten auf einen Blick ersichtlich sind, sowie Makel (sofern vorhanden), stets gezeigt werden. 

Der Verkauf von Fahrzeugen ist absehbar und unkompliziert und dauert in der Regel 7-10 Tage. Bieter werden vor jedem Gebot verifiziert, um höchstes Vertrauen und Sicherheit zu gewährleisten. Eine Interaktion zwischen Verkäufer, Kickdown-Experten und Bietern erfolgt in einer Kommentarsektion unter jeder Auktion. Kickdown-Experten helfen bei der Findung eines realistischen Mindestpreises.

Für Fahrzeuge, die durch eine Auktion noch nicht verkauft wurden, gibt es einen Bereich für Nachverkäufe auf der Kickdown-Website. Ist das entsprechende Fahrzeug noch nicht dabei, kann ein individueller Suchauftrag aufgegeben werden. Kickdown richtet sich an Enthusiasten von klassischen Fahrzeugen, Sammlern und Kennern. Jedes Fahrzeug wird vor der Auktion begutachtet, um maximale Sicherheit und Transparenz beim Kauf zu gewährleisten.

Kickdown ist schneller, persönlicher und transparenter als andere Anbieter. Wir suchen stets den Dialog, gehen mit Kundenfeedback und sorgen dafür, dass der Autokauf zu einem angenehmen Prozess und nicht zur Qual wird. Wird ein Auto bei uns angefragt, erhalten Sie umgehend eine persönliche Rückmeldung. Unsere Fotografen sind an jedem Standort in DE in 24h, so dass wir immer zeitnah startklar sind.

Ein weiterer Vorteil von Kickdown ist die faire Provision von nur 2,5% zzgl. MwSt., die nur im Falle eines erfolgreichen Verkaufs oder Kaufs fällig wird. Darüber hinaus fallen bei Kickdown sehr geringe Inseratsgebühren von nur 89€ an, die das Fotoshooting und die Erstellung eines redaktionellen Inserats beinhalten, sowie die Betreuung eines persönlichen Beraters. 

Kickdown, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In Zukunft wird von der Annahme eines Fahrzeugs bis hin zur Lieferung und Zulassung des Fahrzeugs alles abgewickelt, damit der Kunde sich um nichts kümmern muss. Dabei legt Kickdown nach wie vor großen Wert auf persönlichen Kontakt und geht auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse jedes Kunden ein.

In den nächsten 5 Jahren strebt Kickdown an, einer der relevantesten europäischen Akteure im Fahrzeughandel zu sein. Dabei wollen wir das Produkt ganzheitlich aufbauen und stetig an den Kunden anpassen. Der persönliche Service wird nach wie vor im Mittelpunkt stehen, da dieser ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs von Kickdown ist.

Um das Produkt kontinuierlich zu verbessern und voranzubringen, plant Kickdown eine Finanzierungsrunde mit Investoren. Gemeinsam sollen innovative Ideen und Konzepte entwickelt werden, um den Fahrzeugkauf noch einfacher und komfortabler zu gestalten und das Produkt zu skalieren. Der Fokus liegt darauf, den Kunden das bestmögliche Erlebnis zu bieten und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, wenn sie ihr neues Fahrzeug gekauft und zugelassen das erste Mal starten.

Mit diesem ehrgeizigen Ziel vor Augen und einer klaren Vision für die Zukunft ist Kickdown bereit, die Herausforderungen der nächsten Jahre anzunehmen und sich als einer der führenden Anbieter im europäischen Fahrzeughandel zu etablieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gründlich recherchieren: Bevor man ein Unternehmen gründet, ist es wichtig, sich ausführlich über die Branche, den Markt, die Kunden und die Konkurrenz zu informieren. Ein solides Verständnis von Trends und potenziellen Herausforderungen kann dazu beitragen, Probleme frühzeitig zu erkennen und Chancen zu nutzen.

Geduld und Durchhaltevermögen: Gründen ist eine Herausforderung und erfordert viel Geduld und Durchhaltevermögen. Es ist wichtig, realistische Erwartungen zu haben und sich bewusst zu machen, dass der Erfolg nicht über Nacht kommt. Dennoch sollte man auch bereit sein, den richtigen Zeitpunkt zum Loslassen zu erkennen, wenn sich abzeichnet, dass das Geschäft nicht rentabel ist oder es besser ist, in eine andere Richtung zu gehen.

Fokus bewahren: Es ist leicht, sich von neuen Ideen und Möglichkeiten ablenken zu lassen, aber es ist wichtig, den Fokus auf das Hauptgeschäft zu behalten. Eine klare Vision und ein gut durchdachtes Geschäftsmodell können helfen, den Fokus zu bewahren und das Unternehmen auf Kurs zu halten. Man sollte sich auf die Kernkompetenzen konzentrieren und vermeiden, zu viele verschiedene Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, da dies zu Überlastung und möglicherweise auch zum Scheitern führen kann.

Titelfoto: Fotograf: Paul Hepper

Wir bedanken uns bei Moritz Helbich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Es ist nie der “richtige” Zeitpunkt

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saiz gründerinnen

SAIZ reduziert Retouren in der Fashionindustrie mit Hilfe Künstlicher Intelligenz und NLP

Stellen Sie sich und das Startup SAIZ doch kurz unseren Lesern vor!

SAIZ ist ein Fashion-Tech-Startup, welches mit Hilfe Künstlicher Intelligenz und NLP Retouren in der Fashionindustrie durch Optimierung von Größen und Passform reduziert. Denn Retouren sind ein zentrales Problem für die Fashionindustrie, insbesondere für Online-Händler. Mehr als die Hälfte der Online-Käufe wird wegen Problemen mit der Größe und Passform zurückgeschickt. Dies verursacht nicht nur erhebliche Kosten für die Marken und Retailer, sondern sorgt für einen Großteil der CO2-Emissionen der Branche.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Story klingt vertraut: Wir haben die Ineffizienzen und Probleme, die Sizing & Fit in der Fashionindustrie mit sich bringt, selbst erlebt, keine Lösung gefunden, die unseren Anforderungen entsprach, und sie somit selbst entwickelt. Für uns liegt aber die Leidenschaft, eine Industrie durch Innovation verändern und mitgestalten zu können, eindeutig im Mittelpunkt unserer Gründungsmotivation.

Welche Vision steckt hinter SAIZ?

Mit SAIZ wollen wir das Sizing & Fit Problem der Fashionindustrie ein für alle Mal lösen. Letztendlich soll ausschließlich das produziert werden, was der Mehrheit der Kunden auch tatsächlich passt. Dadurch können wir das große Thema der Überproduktion in diesem Bereich signifikant eindämmen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben uns in der Zwischenzeit schon einigen Herausforderungen gestellt. Vom Bauen des ersten funktionierenden Algorithmus, der besser als Vergleichsansätze ist, über die Überzeugungskunst, die in den Verkaufsgesprächen mit den allerersten Kunden gefragt war, bis hin zu den makroökonomischen Umständen, die den gesamten Start-up Finanzierungsmarkt letztes Jahr vor eine allgemein besondere Herausforderung gestellt hat – da war überall etwas dabei. Deshalb sind wir umso stolzer, dass wir viele Investoren haben, die uns tatkräftig unterstützen. Direkt zur Gründung hatten wir das Glück mit Business Angels zu starten – über das erste Jahr sind mehr dazugekommen und schlussendlich Spread Ventures als Fashion-Tech VC, die jetzt hinter SAIZ stehen.

Wer ist die Zielgruppe von SAIZ?

Grundsätzlich jeder, der online Mode verkauft. Aber in erster Linie sind es selbst herstellende Fashion Brands (wie z.B. Hugo Boss, Puma, etc.), die daran interessiert sind nicht nur das Thema Retouren, sondern auch Fit Optimierung in Angriff zu nehmen. Im nächsten Schritt werden wir dann auch eine Lösung für Retailer und Marktplätze anbieten.

Wie funktioniert SAIZ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der große Unterschied liegt darin, dass wir für jedes Produkt einen 1:1 Match mit dem tatsächlichen Kunden herstellen. Dafür übersetzt SAIZ produkt-spezifische 3D-Maße für jedes Kleidungsstück und gleicht diese mit den Körpermaßen des jeweiligen Kunden ab. Wie man sich wahrscheinlich vorstellen kann, macht dies das Resultat unglaublich genau, und bisher hat noch kein anderer Anbieter diesen Ansatz verfolgt. Wir arbeiten viel mit künstlicher Intelligenz, wie z.b. NLP  (natural language processing), um massenweise Größen und Passformen für unsere Brand Partner auslesen zu können, um diese dann zu optimieren. SAIZ ist somit die Brücke zwischen Produktentwicklung und Sales/Customer Experience. 

SAIZ, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Fünf Jahre ist ein langer Zeithorizont für ein schnell wachsendes Start-up. Das Marktfeedback zeigt uns, dass Brands und Retailer in der Branche bereit sind für eine Lösung, die endlich funktioniert. Fakt ist, dass das Thema sizing & fit zu lösen bisher viele probiert haben, aber leider noch niemand so richtig erfolgreich geschafft hat. Wir sehen darin eine Riesenchance für SAIZ in fünf, vielleicht aber auch schon in vier, Jahren Marktführer zu sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Progress over perfection: gerade am Anfang ist man schnell gefangen in einem konstanten Drang alles perfekt zu machen, weil sonst könnte sich ja niemand dafür interessieren. Leider läuft man dann aber Gefahr, in unendlichen Feedback-Loops gefangen zu sein. Lieber früher launchen und direktes Feedback vom Markt bekommen, als zu lange mit seinen eigenen Gedankengespinsten festzustecken. 

Guter Rat ist (nicht unbedingt) teuer: Es ist wichtig zu erkennen, von wem man Ratschläge gerne annimmt, und von wem man auch gerne mal drauf verzichten kann. Gerade als Gründer bekommt man oft (und viel öfter ungefragt) Ratschlag, wie man denn was besser machen könnte. Nimmt man es nicht gleich an, ist man schnell “uncoachable”, versucht man alles anzunehmen ist man vielleicht genau da, wo man gestartet ist, weil die einen würden es so machen, die anderen anders. Daher: es ist hilfreich zu lernen, von wem man wann welche Ratschläge braucht (und möchte). 

Es ist nie der “richtige” Zeitpunkt: zu jung, zu alt, zu weiblich (zu männlich wahrscheinlich seltener), zu früh, zu spät, … für jede Situation gibt es viele Gründe, die für- und widersprechen, gerade beim Gründen. Daher gilt grundsätzlich die Devise: einfach starten und einen Tag nach dem anderen nehmen. Es werden immer neue/andere/ungeplante Herausforderungen um die Ecke kommen, das muss man sich nicht im Kopfkino schon vorher alles ausmalen.

Bild: SAIZ Gründerinnen Svenja Tegtmeier und Marita Sanchez de la Cerda mit Robin Nitsch, Head of Ventures und Innovation  Copyright Spread Group

Wir bedanken uns bei Marita Sanchez de la Cerda für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Fokussiert euch auf das, was für euer Business wirklich wichtig ist

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amberSearch

amberSearch zentraler Informationsort für Mitarbeiter

Stellen Sie sich und das Startup amberSearch doch kurz unseren Lesern vor!

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie während der Arbeit nach unternehmensinternen Informationen und Dateien suchen müssen? Sie finden jedoch nichts, da Sie sich zunächst folgende Fragen stellen:

  1. Wo muss ich suchen?
  2. Wonach muss ich suchen?
  3. Wen kann ich um Hilfe bitten?

Genau diesen Pain Point lösen wir mit amberSearch. amberSearch ermöglicht es Mitarbeitern, schnell und effizient auf die richtigen Informationen zuzugreifen. Bisher konnten Mitarbeiter diverse Text- und Bildbasierte Dateien mit amberSearch finden, d. h. Teamschats, klassische Officedateien, Intranetbeiträge und E-Mails.

Diesen Monat haben wir 2 große neue Module gelaunched: amberGPT & unsere 3D-Modellsuche. Damit können ab sofort auch 3D-Modelle nach Inhalt und visuellen Merkmalen durchsucht werden. Mit amberGPT können wir das Know-How mehrerer Dokumente in einer generierten Antwort zusammenfassen lassen und sparen dem Nutzer so, sich erst verschiedene Dokumente anschauen zu müssen. Über unsere Webseite kann man übrigens mittlerweile beide Funktionen selbst ausprobieren.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben zu dritt gegründet, weil wir uns bewusst waren, wie viel Zeit jeden Tag mit der Recherche nach internen Informationen verschwendet werden. Einerseits hatten wir dies selbst in vorherigen Berufen am eigenen Leib gespürt, andererseits hatten wir bereits vorher die Aufgabe, Informationen besser zu strukturieren, um dieses Problem zu lösen.

Dabei haben wir festgestellt, dass Informationen heutzutage so dezentral verteilt und IT-Landschaften so heterogen sind, dass eine neue Struktur ein Fass ohne Boden ist. Als wir uns näher mit dem Thema beschäftigt haben, haben wir einerseits einen Business Case gesehen, andererseits wussten wir, dass große Transformermodelle im Kommen waren. Wussten Sie, dass Mitarbeiter laut einigen Studien bis zu 1,8 Stunden pro Tag mit der Recherche intern nach Informationen verbringen?

Wir haben die Umfragen selbst durchgeführt und sind auf knapp 30 Minuten pro Tag gekommen – was sich immer noch auf 2,5h pro Mitarbeiter pro Woche summiert. So kommen bei 200 Mitarbeitern schnell hohe sechs- bis siebenstellige verschwendete Beträge pro Jahr zusammen. Die Neuentwicklung der Transformermodelle ermöglicht uns, diesen Business Case mit einer intelligenten Enterprise Search zu lösen.

Hinzukam, dass wir mit Philipp, Igli und mir ein sich perfekt ergänzendes Gründerteam hatten und so genau die richtige Kombination zwischen Sales, Start Up und technischem Know-How mitbrachten.

Welche Vision steckt hinter amberSearch?

Ganz klar: Mit amberSearch entwickeln wir das zentrale Informationstool, von dem aus Mitarbeiter in heterogenen IT-Landschaften kinderleicht an Informationen kommen.

Mittelfristig wollen wir weitere smarte Module auf unsere vorhandene Lösung aufbauen, damit unsere Nutzer noch mehr Know-How aus Ihren Daten rausholen können. Dazu zählen zum Beispiel Funktionen wie eine Expertensuche, ein Logikcheck oder Vorschläge zu bestimmten Themen. So reduzieren wir den Frust der Mitarbeiter und machen sie deutlich effizienter.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderungen waren sicherlich die ersten Schritte, an denen man noch wenig Software entwickelt hat und zeitgleich probiert, im B2B-Bereich zu bestehen. 

Bei einer Enterprise Software erwarten die Nutzer von Beginn an eine umfassende und voll-funktionsfähige Software. Wie viel zu einer Enterprise Software gehört wird einem meist erst bewusst, wenn man es selbst einmal gemacht hat.

Wer ist die Zielgruppe von amberSearch?

Unsere Zielgruppe sind Maschinenbauunternehmen, Bauunternehmen und Beratungsunternehmen im Mittelstand mit 50- ca. 2.000 Mitarbeitern. Diese haben einerseits über Jahre viel Know-How aufgebaut, welches nach wie vor relevant ist, kennen aber auch die Challenge heterogener IT-Landschaften.

Da sind wir bisher gut gefahren und konnten bereits einige Roll Outs durchführen. Als insbesondere passend erwiesen haben sich R&D-, Konstruktions- & Vertriebsabteilungen, da diese von Natur aus viel Know-How in Ihrem Job benötigen.

Wie funktioniert amberSearch? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

amberSearch verbindet sich mit verschiedenen vorhandenen Systemen und ist so der zentrale Informationsort für Mitarbeiter, um an interne Informationen zu kommen.

Wir bieten letzten endlich eine Enterprise-Software-as-a-Service, die sich Out-of-the-Box mit verschiedenen Systemen verbindet. Über Schnittstellen können wir den Content aus den verschiedenen Datensilos innerhalb von Sekundenbruchteilen auffinden. Dabei berücksichtigen wir vorhandene Zugriffsrechte und durchsuchen die Dokumente intelligent im Volltext. 

Von anderen Anbietern unterscheidet uns einerseits die UX, die wir zum Großteil von Internetsuchanbietern übernehmen, andererseits die Intelligenz, die wir selbst trainiert haben. 

Aus technischer Sicht unterscheiden wir uns in der Hinsicht, dass wir uns nicht nur auf Textdokumente fokussieren, sondern das Ganze holistischer sehen und auch multimediale Inhalte wie Bilder, Videos und 3D-Modelle durchsuchen.

Das hat letztendlich den Vorteil, dass der Nutzer nicht mehr wissen muss, wo er suchen muss, dass wird über unsere Software abgedeckt. Und wenn er sich beim genauen Wording nicht sicher ist, hilft unsere Software mit Ihrer Intelligenz nach. 

amberSearch, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren sind wir international bekannt als der Ansprechpartner, der Unternehmen enablet, heterogene und dezentrale IT-Landschaften zusammenzufassen. Wir werden dafür bekannt sein, dass wir mit State-of-the-Art KI-Lösungen Mehrwerte im Umgang mit unstrukturierten Daten schaffen werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Team: Insbesondere im Gründerteam solltet ihr euch ergänzen und auch in harten Zeiten fair bleiben können. Wichtig ist es, nicht nachtragend zu sein – euer Start Up wäre nicht das erste, welches an solchen Problemen scheitern würde. 

Fokus: Noch nie war die Entwicklungsgeschwindigkeit schneller als heute. Fokussiert euch auf das, was für euer Business wirklich wichtig ist – nicht auf all die anderen Opportunities da draußen.

Distribution ist Key: Macht euch insbesondere im Enterprise Software Umfeld klar, wie ihr an Kunden kommen wollt und wer die zu überzeugenden Stakeholder sind. Was haben sie für Gründe, eure Software nicht zu kaufen? Wie könnt ihr diese Gründe aus dem Weg räumen? Guckt, dass ihr möglichst früh die Argumente findet, die eure Ansprechpartner überzeugen und No-Brainer sind.

Bild: von Links nach Rechts:
Philipp Reißel (CEO), Bastian Maiworm (CRO), Igli Manaj (CTO)

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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nadja liebe

Nadja Liebe die Stylistin für Immobilien und Wohnräume

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Nadja Liebe, selbstständig, verheiratet und Mutter einer wundervollen kleinen Tochter. Als Stylistin für Immobilien und Wohnräume helfe ich meinen Kunden entweder ihre Immobilie professionell für den Verkauf vorzubereiten oder sich in ihrem Zuhause wieder so richtig wohlzufühlen.

Was hat Sie dazu bewogen, ein Unternehmen zu gründen?

Nadja Liebe: Schon während meines Fernstudiums im Bereich Innenarchitektur und meiner zertifizierten Ausbildung zur Home Stagerin war mir klar, dass ich mich damit selbstständig machen möchte. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, den ersten Eindruck einer Immobilie zu optimieren. Als ich selbst auf der Suche nach einer neuen Wohnung war, stieß ich immer wieder auf Angebote, die zwar viel Potenzial hatten – aber einfach nicht ansprechend genug präsentiert wurden. Deshalb habe ich diese oftmals nicht einmal besichtigt. Aktuell stehen einige Objekte lange leer, obwohl Wohnraum dringend gesucht wird. Mit einer professionellen Vorbereitung der Objekte möchte ich Verkäufern helfen, ihre Immobilie schnellstmöglich an den Mann/Frau zu bringen und langwierige Verkaufsprozesse zu verkürzen.

Was war bei der Gründung die größte Herausforderung?

Nadja Liebe: Home Staging wird zwar in Deutschland bereits als 10 Jahren angewandt, jedoch gibt es hier in Sachen Bekanntheit große regionale Unterschiede. Was man nicht kennt, wird erst einmal skeptisch beäugt und hinterfragt. Hier erfordert es Fingerspitzengefühl, um seine Dienstleistung zu vermarkten und das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Gerade am Anfang, wenn man noch nicht so viele Referenzen nennen kann. Mit jedem abgeschlossenen Projekt wurde dies dann einfacher.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Nadja Liebe: Natürlich ist es möglich, mit einer noch nicht perfekten Idee ein Unternehmen zu gründen! Viele große Unternehmen haben klein angefangen und ihre Ideen im Laufe der Zeit verfeinert und verbessert. Wichtig ist es, dass du mit Leidenschaft und Entschlossenheit an deiner Idee arbeitest und bereit bist, aus Fehlern zu lernen und dich anzupassen. Ich finde, wenn man eine Idee hat, die noch nicht perfekt ist, sollte man sich nicht davon abhalten lassen, es einfach zu versuchen! Viele grübeln zu viel nach und zerreden sich ihre Ideen schon im Vorfeld, anstatt einfach ins Tun zu kommen. 

Was genau ist Home Staging und wie wird es definiert?

Home Staging ist eine Marketingstrategie und hat ihren Ursprung bereits vor über 50 Jahren in den USA. Dies professionelle Maßnahme zielt darauf ab, dass Potenzial einer Immobilie zu maximieren, indem man sie für potenzielle Käufer attraktiver gestaltet. Es geht darum, die Wohnung oder das Haus so zu präsentieren, dass es für den Käufer leichter wird, sich vorzustellen, wie es wäre, dort zu leben. Dies wird erreicht, indem man die Räume ansprechend und einladend gestaltet, um eine emotionale Verbindung zwischen dem Käufer und der Immobilie herzustellen. 

Welche Aufgaben umfasst das professionelle Vorbereiten von Räumen im Rahmen des Home Staging?

Nadja Liebe: Zunächst geht es darum, den Raum zu entrümpeln und zu reinigen, um ein sauberes und aufgeräumtes Erscheinungsbild zu schaffen. Schließlich werden kleine Reparaturen und Renovierungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Immobilie in bestem Zustand ist. Dies mache ich nicht selbst, sondern biete meinen Kunden an, Dienstleister dafür zu organisieren. In der Zeit setze ich mich an das Konzept und die Planung, dies enthält ein optimiertes Farbschema, Möbelaufstellpläne und Ideen zur Beleuchtung, um den Raum größer und heller wirken zu lassen. Anschließend bringe ich Möbel und Dekorationen in die Immobilie, um den Raum gemütlicher und einladender zu gestalten. 

Wie kann Home Staging den Verkaufsprozess von Wohnungen oder Immobilien unterstützen?

Nadja Liebe: Durch das Home Staging wird die Immobilie von ihrer besten Seite präsentiert, was dazu führen kann, dass sie schneller und zu einem höheren Preis verkauft wird. Potenzielle Käufer können sich besser vorstellen, wie sie die Räume nutzen und einrichten können. Dies führt dazu, dass es nichts zu bemängeln gibt und sie sich eher für den Kauf entscheiden. Home Staging trägt dazu bei, dass die Immobilie aus der Masse heraussticht und sich von anderen auf dem Markt befindlichen Immobilien abhebt.

In welchen Fällen und für welche Arten von Immobilien ist Home Staging besonders geeignet?

Nadja Liebe: Home Staging ist für fast alle Arten von Immobilien geeignet, unabhängig von Größe, Preis oder Standort. Es kann jedoch besonders nützlich sein für leerstehende Immobilien, schlecht eingerichtete oder bewohnte Immobilien, Erbimmobilien, Luxusimmobilien und Immobilien, die bereits lange auf dem Markt sind. Falls eine Immobilie jedoch von der Lage her bereits Interessenten abschreckt oder der Zustand der Immobilie sehr schlecht ist, kann ein Home Staging vermutlich nicht den gewünschten Effekt erzielen. Hier habe ich auch schon Aufträge ganz offen und ehrlich abgelehnt.

Welche Zielgruppen oder Personen nutzen typischerweise Home Staging-Dienstleistungen?

Immobilienmakler nutzen Home Staging, um ihre Verkaufschancen zu erhöhen und ihre Kunden zufrieden zu stellen. Private Verkäufer holen mich in der Regel, um ihre Immobilie schnell und zu einem höheren Preis zu verkaufen. Investoren nutzen das Marketinginstrument, um ihre Rendite zu maximieren und Bauträger kontaktieren mich, wenn es darum geht ihre Neubauten ansprechender zu gestalten und potenzielle Käufer anzusprechen. Insgesamt nutzen alle diese Personen Home Staging-Dienstleistungen, um ihre Verkaufschancen zu erhöhen.

Warum sollten Verkäufer von Immobilien Home Staging in Erwägung ziehen?

Nadja Liebe: Die Besichtigungen werden mit einer professionellen Vorbereitung zum wahren Erlebnis. Home Staging erhöhte unter der Vielzahl an Exposés den Wiedererkennungswert und schafft einen Mehrwert für den zukünftigen Käufer. Der Vorher-Nachher-Effekt ist einer solchen Verwandlung ist verblüffend: Aus einem langweiligen Wohnzimmer wird plötzlich ein gemütlicher Rückzugsort, aus einem zweckmäßigen Schlafzimmer ein stilvolles Refugium. Und das alles ohne große Umbaumaßnahmen oder teure Renovierungen.

Was sind die wichtigsten Tipps oder Best Practices für erfolgreiches Home Staging?

Nadja Liebe: Entpersonalisiere die Räume: Entfernen persönliche Gegenstände wie Familienfotos, religiöse Symbole oder Fanartikel deiner Lieblingsfußballmannschaft.

Reinige gründlich: Stell sicher, dass die Räume gründlich gereinigt sind, einschließlich der Fenster, Böden und Oberflächen. Eine saubere Immobilie wirkt ansprechender auf potenzielle Käufer.

Licht, Licht, Licht: Achte darauf, dass die Räume gut beleuchtet sind, um eine einladende Atmosphäre zu schaffen. Verwende helle Lampen und öffne Gardinen und Vorhänge am Fenster, um natürliche Lichtquellen zu nutzen.

Weniger ist mehr: Dekoriere die Räume ansprechend, aber nicht zu überladen. Verwende neutrale Farben und moderne Möbel, um eine zeitgemäße Atmosphäre zu schaffen.

Betone die Vorzüge deiner Immobilie: wie zum Beispiel die Aussicht, die Lage oder die Größe der Räume. Schaffe Fokuspunkte.

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in fünf Jahren?

In fünf Jahren will ich am besten schon ein kleines Mitarbeiterteam haben und stolz darauf anstoßen, auf das, was wir erreicht haben. Auch werde ich darüber lachen, wie ich in den Anfängen noch versucht habe, aus meiner schwäbischen Sparmentalität heraus, alles selbst zu erledigen. Ich stelle mir vor wie positiv sich die Immobilienpräsentation durch meine Arbeit in der Region verbessert hat und mich meine Kunden wie selbstverständlich weiterempfehlen.

Zum Schluss, welche drei Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Sei leidenschaftlich: Wenn Du eine Geschäftsidee hast, die Dich begeistert, dann lass diese Leidenschaft Dein Antrieb sein. Gib alles um Deine Ziele zu erreichen. Vergiss aber dabei nicht Deine Familie, Freunde und notwendige Pausen.

Baue dir ein starkes Netzwerk auf: Nutze Networking-Events, Social-Media-Plattformen und andere Gelegenheiten, um Kontakte zu knüpfen und Beziehungen aufzubauen. Erzähle deine Geschäftsidee einfach jedem den du auch im Alltag triffst, so redet man über dich und es kommen vielleicht die ersten Projekte zustande.

Sei offen für Feedback: Konstruktive Kritik hilft Dir, deine Dienstleistungen und dein Auftreten stetig zu verbessern.

Fotograf/Bildcredits: Richard Wesner PHOTOGRAPHY

Wir bedanken uns bei Nadja Liebe für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Nadja Liebe Home Staging & Interior Design

Kontakt:

Nadja Liebe Home Staging & Interior Design
Stuttgarter Str. 23
D-75179 Pforzheim

info@nadjaliebe.de
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Ansprechpartner: Nadja Liebe

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Habt Spaß bei dem, was ihr macht

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stack///, einfach zusammenbaubarer, portabler Grill gründer in der sendung höhle der löwen

Raphael Seiler der Gründer von stack///, einfach zusammenbaubarer, portabler Grill aus hochwertigen Materialien, am 17. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Hi, ich bin Raphael, der Gründer von stack/// und 29 Jahre alt. Ich bin in Regensburg aufgewachsen und habe dort auch studiert. Während des Studiums hat sich auch die Idee des stack///grill entwickelt. Nach dem Studium habe ich zwei Jahre als Bauleiter in einem Ingenieurbüro gearbeitet und nach Feierabend weiter an meiner Idee getüftelt. Ich habe mich dann dazu entschlossen, mich zu 100 Prozent auf mein Produkt zu konzentrieren und habe mein eigenes Unternehmen gegründet. 

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Im Studium hatten wir immer dieselben Probleme, wenn es ums Grillen ging. Es fing an mit dem mühsamen Transport des schweren und großen Grills zum gewünschten Ort, gefolgt von einem langen Anheizen. Beendet wurde der Abend dann mit einem plötzlichen Aufbruch der Grill-Gesellschaft, nachdem die Sonne untergegangen ist und es kalt und unbehaglich wurde. 

Dafür habe ich eine Lösung gesucht und der stack///grill ist entstanden. Der stack///grill ist ein einfach zusammenbaubarer, portabler Grill aus hochwertigen Materialien, der nach dem Grillen zu einer wärmenden Feuerstelle umgebaut werden kann.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Meine Vision ist es möglichst vielen Menschen jeglicher Altersgruppe ein schönes Grillerlebnis zu bereiten, welches von A wie Anheizen bis Z wie Zusammenpacken einfach und bequem ist. 

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Die Zielgruppe für den stack///grill ist sehr breit gefächert. Junge Student:innen werden genau so viel Spaß mit dem stack///grill haben wie diejenigen, die gerne mit ihrem Campingbus auf Reisen sind und einen kleinen, kompakten Grill benötigen. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

„Die Höhle der Löwen“ ist die größte Gründershow Deutschlands. Ich schaue die Sendungen seit Staffel eins. Da ich nun selbst ein Produkt erfunden hatte, habe ich mich dazu entschlossen, mein Glück dort auch zu suchen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Den Pitch habe ich natürlich unzählige Male geübt. Seit dem Abschicken meiner Bewerbung bis hin zum Drehtag wurde ich super betreut. Ich kann mich bei allen Mitwirkenden für meine tolle Erfahrung bei „Die Höhle der Löwen“ nur bedanken. 

Investor Tillman Schulz nimmt den Kompaktgrill und vertikale Feuerstelle von „Stack“ genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer
Investor Tillman Schulz nimmt den Kompaktgrill und vertikale Feuerstelle von „Stack“ genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Ich habe mich natürlich riesig gefreut, dass ich über das Bewerbungsverfahren die Zusage für einen Pitch bekommen habe. Eben genau diese Tatsache, vor den Löwinnen und Löwen pitchen zu dürfen, war eine riesen Motivation.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf stack/// aufmerksam werden?

Ich denke, dass für jedes Unternehmen positive Aufmerksamkeit super ist. Dass das mit der Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“ nochmal weitere Kreise zieht, freut mich umso mehr.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ich habe mich natürlich vor der Sendung über alle Löwinnen und Löwen informiert und habe auch einen Wunschlöwen. Es ist ja der ein oder andere Löwe dafür bekannt, Produkte in den Handel zu bekommen. Ob ich meinen Wunschlöwen von mir und meinem Produkt überzeugen kann, wird man am Montag sehen.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mein Ziel ist es, in fünf Jahren unter den Top drei Grills in Deutschland zu sein und den stack///grill auch international platziert zu haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Ich habe einen Tipp, welcher in allen Lebensbereichen zum Erfolg führt:

  Habt Spaß bei dem, was ihr macht. Diese Erfahrung kann euch keiner mehr nehmen.

Bild: Raphael Seiler präsentiert mit „Stack“ einen Kompaktgrill der sich nach dem Grillen als vertikale Feuerstelle nutzen lässt. Er erhofft sich ein Investment von 80.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie stack am 17. April 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Raphael Seiler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Triff eine Entscheidung und teste Dinge aus!

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viva maia

Die Gründer von Viva Maia, mexikanische, vegane und tierversuchsfreie Naturkosmetik, am 17. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Viva Maia doch kurz vor!

Wir sind Viva Maia, gegründet von Verena Bonath und Herbert Hellemann, wir bringen mexikanische Naturkosmetik nach Europa. Unser Produktangebot umfasst natürliche, vegane und tierversuchsfreie Kosmetikprodukte, die auf der mexikanischen Naturheilkunde und deren Wirkstoffen basieren.

Wie ist die Idee zu Viva Maia entstanden?

Die Idee entstand 2021 bei einem Mexiko-Besuch. Herbert kommt aus Mexiko, seine ganze Familie lebt dort. Dank Herberts Mutter und vielen einheimischen „Markt-Aufenthalten“ bin ich auf die Vielfalt und Wirkung mexikanischer Naturwirkstoffe gestoßen (z.B. Tepezcohuite, Chicalote, Mamey, etc.). Viele Mexikaner*innen kennen diese Wirkstoffe oft auch nicht, da es eher “mexikanische Hausmittel” sind, welche die indigene Bevölkerung kennt.

Noch während dem Aufenthalt war ich Feuer und Flamme. Ich habe mir super viele Wirkstoffe und Produkte gekauft und nach Deutschland gebracht. In Deutschland zurück haben Herbert und ich uns dazu entschieden, dass wir mexikanische Naturkosmetik & Wirkstoffe in Europa bekannt machen wollen und 6 Monate später die ersten Produkte auf den Markt gebracht.

Welche Vision steckt hinter Viva Maia?

Die Vision von Viva Maia: Mexikanische Naturheilkunde in Form von Naturkosmetik in Europa zu etablieren und so die reiche Kultur Mexikos für mehr Menschen zugänglich zu machen.

Wer ist die Zielgruppe von Viva Maia?

Alle, die Wert auf qualitative und wirksame Naturkosmetik legen, Interesse an fernen Kulturen und deren Naturgeheimnisse haben und auf umweltfreundliche Optionen setzen wollen. Unsere Produkte bringen die Haut auf natürliche Weise in Balance, wir sprechen damit vor allem Frauen, aber auch Männer an.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Ich (Verena) war 2017 schon mal bei DHDL, damals als “Künstlerin” und nicht als Gründerin und habe erlebt, wie die Löwen und die Sendung ein Startup unterstützen können und wie toll einfach dieses Format ist. Schon damals dachte ich: Wenn es mal soweit ist, dass ich was eigenes mache, dann will ich wieder hierher kommen.
DHDL war also schon von Anfang an ein großer Traum. Die Möglichkeit, unsere Idee und unsere Vision vor diesen hochkarätigen Investoren zu pitchen und ihr Feedback zu erhalten, ist für uns als Start-up super wertvoll. 

Investor Nils Glagau nimmt die Mexikanische Kosmetik von „VIVA MAIA Beauty“ genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben eine Tabelle gebaut und darin alle Investor Fragen aufgeschrieben, die wir uns als Investor stellen würden. Dann haben wir ein Rollenspiel gemacht und auf der Zugfahrt zu DHDL die Fragen gegenseitig gestellt. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es hat uns sehr motiviert und uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind! 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf Viva Maia aufmerksam werden?

Wir haben wertvolles Feedback von den Löwen bekommen und dass wir nun im Fernsehen ausgestrahlt werden, ist natürlich grandios, um unserer Mission, mexikanische Naturkosmetik in Europa bekannt zu machen, näher zu kommen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Judith Williams und Nils Glagau. Judith Williams, weil sie eine Expertin im Bereich Kosmetik ist, Nils Glagau, da wir wussten, dass er ein Mexiko-Experte ist und das Land mindestens genauso liebt wie wir.  

Viva Maia, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind dabei Viva Maia als erste hochwertige, mexikanische Kosmetikmarke auf dem europäischen Markt zu etablieren. In fünf Jahren haben wir eine europäische Beauty Community aufgebaut, die mexikanische Naturkosmetik liebt und schätzt. “Mexican Beauty“ ist dann so bekannt wie “Korean Beauty”.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wenn du kannst, geh zu “die Höhle der Löwen” und hab deine Ziele klar vor Augen.
Weiterhin, bleib fokussiert. Im Alltag von Gründer*innen gibt es so viel zu tun, dass man niemals Zeit für alles findet! Halte dich also an das Pareto-Prinzip: 80% deiner Ergebnisse werden durch 20% deiner Aktionen erreicht. Fokussier dich auf diese 20%. Unser dritter Tipp: Triff eine Entscheidung und teste Dinge aus! Keine Entscheidung zu treffen, kostet dein Unternehmen am Ende viel mehr, als eine falsche Entscheidung zu treffen. 

Bild: Verena Bonath und Herbert Hellemann präsentieren mit „VIVA MAIA Beauty“ Mexikanische Kosmetik. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Viva Maia am 17. April 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei und Verena Bonath und Herbert Hellemann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Hau dich rein und gib nicht auf

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my esel

Die Gründer von My Esel, Fahrrad mit einem Rahmen aus Holz, am 17. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup My Esel doch kurz vor!

My Esel ist eine junge österreichische Fahrradmarke mit einer großen Besonderheit. Der Rahmen unserer Bikes ist nicht aus Aluminium oder Carbon, sondern aus Holz. Gegründet wurde die Firma 2017 von Heinz Mayrhofer und mir, Christoph Fraundorfer

Heinz war 20 Jahre in der Ski-Industrie und mehrere Jahre als Chefentwickler eines großen Skiherstellers tätig. Wichtig dabei: In jedem hochwertigen Ski / Renn-Ski sorgt ein Holzkern im Verbund für die bestmögliche Performance. Genau diese Technologie nutzen wir bei My Esel für den Rahmenbau und wenden diese besonderen Eigenschaften auf unsere Fahrradrahmen an.

Ich selbst bin gelernter Architekt und habe schon immer gerne Produkte designt und selbst gebaut. Seit der Gründung konnten mehrere tausend My Esel Bikes bzw. E-Bikes verkauft werden. Entwickelt, produziert und assembliert wird dabei regional in Oberösterreich. Das My Esel Team besteht derzeit aus 15 Mitarbeitern. 

Wie ist die Idee zu My Esel entstanden?

Aus einem persönlichen Problem. Ich bin sehr groß und fühlte mich beim Fahrradfahren immer unwohl bzw. hatte Schmerzen, weil mein Fahrrad nicht für meinen Größe / Proportionen passte. Die Idee war ein Fahrrad wie einen Maßanzug anzubieten.

Dafür haben wir eine Rahmentechnologie zu entwickeln, mit der man für jeden Kunden einen individuell optimierten Rahmen auf Maß produzieren kann.

Welche Vision steckt hinter My Esel?

1. Wir wollen jedem Nutzer das perfekte Fahrrad / E-Bike anzubieten. 

Das ist unserer Meinung nach immer ein für den jeweiligen Kunden angepasstes Bike, weshalb jeder Esel nach Wunsch individualisiert werden kann. Das startet beim Aufbau mit unterschiedlichen Anbauteilen wie zb. Schutzblechen, Licht u.vm und geht bis zu integrierten GPS Systemen oder Branding am Rahmen. Für alle, für die Standard-Geometrien nicht passen, bauen wir die Rahmen komplett auf Maß. Als Kunde entscheidet man wieviel Individualisierung man möchte.

2. Mit unseren Holzrahmen wollen wir die besonderen Eigenschaften von Holz in der Bikebranche etablieren

Der My Esel Holz-Verbund Rahmen hat folgende Vorteile:
  • Genauso steif wie herkömmliche Rahmenmaterialien
  • Robuster und alltagstauglicher als Carbon, kein Spontanbruch möglich.
  • Top Holz-Eigenschaft: Holz absorbiert Vibrationen um ein Vielfaches besser als andere Materialen. Das bietet mehr Komfort, schont den Körper besser und bringt vor allem zusätzliche Fahrfreude.
  • My Esel Holz-Rahmen sind dabei absolut witterungsbeständig (es gibt 5 Jahre Garantie auf die Rahmen)

3. Wir wollen die Fahrradproduktion wieder nach Europa / Österreich bringen und so lokal und nachhaltig wie möglich produzieren und wirtschaften. Auch wenn das bei gewissen Zulieferteilen nicht sofort möglich sein wird. Unsere Rahmen werden aber aus regionalen Hölzern aus nachwachsender Forstwirtschaft hergestellt, somit nutzen wir einen nachwachsenden Werkstoff, der sogar Co2 speichert.

Wer ist die Zielgruppe von My Esel?

Wir verkaufen quer durch alle Zielgruppen. Angefangen von Genussradlern, die mit dem E-Esel schöne Ausflüge machen, oder UnternehmerInnen, die ohne schwitzen zu Terminen fahren, bis hin zu Sportlern, der mit dem RennEsel an Meisterschaften teilnehmen.

Spannend ist unser Angebot zudem für Firmen und Verleiher. Die Holzräder sind eine spannend Werbeplattform, da sie auffallen und neben dem ökologischen Image auch sehr hochwertig mit Firmenlogos gebrandet werden können.  

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Die Show ist sehr bekannt. Da wir aktuell unseren Vertrieb in Deutschland ausbauen hat das gut zusammengepasst.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Nur kurz. Die Bewerbung war eine spontane Idee und wir haben sehr kurzfristig, drei Tage vor dem Dreh, Bescheid bekommen. Unsere Zahlen kennen wir in und auswendig, deshalb lag unser Fokus auf dem Pitch und den Vorbereitungen auf mögliche Fragen der Löwen.

Investorin Janna Ensthaler unterzieht das individualisierbare Holzfahrrad von „My Esel“ direkt einem Praxistest. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir sind richtig happy diese Chance bekommen zu haben und allein eingeladen zu werden, hat einen sehr hohen Stellenwert.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf My Esel aufmerksam werden?

Die Show bietet tolle Mehrwerte. Die Chance auf ein Investment und das Feedback von sehr erfahrenen Unternehmern sind das eine, die riesige Bühne für unsere Marke und Produkte ist das andere.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Carsten Maschmeyer und Janna Ensthaler.

My Esel, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das Ziel ist eine starke europäische Bike Marke mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität aufzubauen. 

Technologisch wollen wir mit unseren Holz-Verbund-Rahmen einen weiteren Standard in der Bike-Branche etablieren und hier mit My Esel Vorreiter in dieser Nische bleiben.

Als Firma möchten wir mit einem bodenständigen und fairen Business und gesunder und sinnvoller Mobilität einen Impact und Mehrwert schaffen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Hau dich rein und gib nicht auf. Aber lass dich von dem Projekt nicht verschlingen. Behalte deinen Blick von außen und vor allem lass dir den Spaß an der Sache nicht nehmen.

Bild: Christoph Fraundorfer (l.), Heinz Mayrhofer und Markenbotschafter Joey Kelly (M.)
Christoph Fraundorfer (l.), Heinz Mayrhofer und Markenbotschafter Joey Kelly (M.) präsentieren mit „My Esel“ ein individualisierbares Holzfahrrad. Sie erhoffen sich ein Investment von 675.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie My Esel am 17. April 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei und Hannah Scheuren und Hannes Ftuni für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Verirrt euch nicht in Details, sondern betrachtet das große Ganze

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Kylies Cuppa Bubble Tea

Die Gründer von Kylies Cuppa, Bubble Tea sowie Barista- und Backsirup, am 17. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Kylies Cuppa doch kurz vor!

Wir sind das Gründerteam von Kylies Cuppa. Hannah, David und Hannes. David und Hannes arbeiten bereits seit 13 Jahren erfolgreich miteinander, Hannah ist seit vier Jahren dabei. Eigentlich sind wir eine IT-Firma mit Spezialisierung auf mobile Apps. Darüber hinaus sind wir sehr experimentierfreudig. Wir machen uns zu allem, was uns Spaß macht Gedanken, ob wir es besser machen können.

Wie ist die Idee zu Kylies Cuppa entstanden?

Wir sind Bubble Tea Fans und hatten den Wunsch richtig gute Bubble Teas zuhause auf der Couch zu genießen und haben uns daraufhin diesen Traum ermöglicht.

Warum man keinen Bubble Tea in der Stadt kaufen und dann später zuhause genießen könnte? Das Problem ist, dass die Bubbles die Flüssigkeit, wie bei Zellen üblich, mit ihrer Umgebung austauschen. Wenn man also einen Bubble Tea kauft und ihn länger als eine Stunde stehen lässt, dann ist der Fruchtsaft aus den Bubbles in den Tee gewandert und der Tee in die Bubbles. Bei Tapioka Perlen, die keinen flüssigen Inhalt haben, werden die Perlen nach einer Zeit steinhart. Damit das nicht passiert, haben wir eine Lösung gefunden, eine perfekte Bubble Tea Kreation zuhause genießen zu können. So entstand die Idee zu Kylies Cuppa.

Welche Vision steckt hinter Kylies Cuppa?

Unsere Vision ist: Wir ermöglichen es dir, deine favorite To-Go Produkte zuhause zu genießen. Bubble Tea war nur der Anfang. Wir haben uns nun auch Coffee To-Go und leckeres Gebäck To-Go vorgenommen und bieten seit nun 5 Monaten Barista- und Backsirup online sowie im Einzelhandel an.

Wer ist die Zielgruppe von Kylies Cuppa?

Zielgruppe ist jeder Mensch, der den To-Go Genuss zuhause haben möchte. Das kann jeder sein. Demografisch sind unsere Kunden aktuell überwiegend weiblich und zwischen 20 und 45 Jahre.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Bei der Suche nach Investoren stößt man schnell auf die Löwen. Als wir bei der Bochumer Wirtschaftsförderung waren, hat uns unser Ansprechpartner ein paar Höhle der Löwen Storys erzählt, die uns gefallen haben. So haben wir den Entschluss gefasst uns zu bewerben.  

Hannah Scheuren und Hannes Ftuni präsentieren mit „Kylies Cuppa“ Nachhaltigen Bubble Tea in der Abo-Box. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Von der Bewerbung bis zur Aufzeichnung vergingen bei uns lediglich vier Wochen. Wir hatten nach der Zusage nicht so viel Vorbereitungszeit. Die Zeit, die wir hatten, haben wir darin investiert unseren Pitch vorzubereiten und leckere Kreationen für die Löwen zu kreieren. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir haben gar nicht damit gerechnet, dass unsere Idee derartigen Anklang bei der Redaktion findet und konnte es zuerst kaum glauben. Es war uns eine Ehre dabei zu sein und wir sind bis in die Haarspitzen motiviert unsere Vision zu vervollständigen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf Kylies Cuppa aufmerksam werden?

Wir brauchen dringend die Expertise von Investoren, die im Bereich Food und Einzelhandel ein Netzwerk haben. Ohne Investoren können wir niemals das volle Potenzial von Kylies Cuppa ausschöpfen. Es ist für uns der wichtigste Schritt, um unsere Vision wahrwerden zu lassen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir hatten großes Interesse an Ralf Dümmel und Janna Ensthaler, aber auch die anderen Löwen haben zu unserer Idee und unserem Vorhaben gepasst und könnten uns helfen. Wir wären mit jedem Löwen zufrieden, weil jeder einzelne eine unglaubliche Erfahrung mitbringt, die uns nur weiterbringen kann.

Kylies Cuppa, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren ist Kylies Cuppa für jeden Genießer ein Begriff und nicht mehr aus den Kühlschränken und Regalen wegzudenken. Wenn man an ein premium To-Go Produkt denkt, welches man zuhause genießen möchte, hat man Kylies Cuppa vor Augen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Glaubt an euch und macht nur Dinge, die ihr selbst liebt. Wenn ihr euer eigener Kunde seid, dann wird eure Idee kontinuierlich besser.
  2. Startet mit dem, was ihr habt und testet, ob es überhaupt einen Markt für eure Idee gibt. Verirrt euch nicht in Details, sondern betrachtet das große Ganze.
  3. Das Wichtigste ist, ein Team und Mitgründer zu haben, die eure Kompetenzen ergänzen. Zusammen macht es viel mehr Spaß und die Erfolgschancen steigen.

Bild: Hannah Scheuren und Hannes Ftuni präsentieren mit „Kylies Cuppa“ Nachhaltigen Bubble Tea in der Abo-Box. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Kylies Cuppa am 17. April 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei und Hannah Scheuren und Hannes Ftuni für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

11 interessante Startups aus Bristol die du kennen solltest!

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bristol

Bristol hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Zentrum für Startups in Großbritannien entwickelt. Die Stadt bietet eine vielfältige Mischung aus Universitäten, kreativen Industrien und einer lebendigen Kultur, die es zu einem attraktiven Standort für Unternehmer macht.

Eine der treibenden Kräfte hinter dem Wachstum der Startup-Szene in Bristol ist die lokale Regierung, die gezielt Investitionen in Technologie und Innovation fördert. Die Stadt hat eine Reihe von Inkubatoren und Beschleunigern geschaffen, um Unternehmern zu helfen, ihre Ideen voranzutreiben und erfolgreich zu sein.

Ein weiterer Faktor, der Bristol zu einem der Top-Startup-Zentren in Großbritannien macht, ist die Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften. Die Stadt ist ein Magnet für junge Talente aus der ganzen Welt, die von den Karrieremöglichkeiten und dem hohen Lebensstandard angezogen werden.

Die Startup-Szene in Bristol ist auch bekannt für ihre Schwerpunkte auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Viele der Unternehmen in der Stadt sind darauf ausgerichtet, die Umwelt zu schützen und die Gesellschaft positiv zu beeinflussen.

Insgesamt bietet die Startup-Szene in Bristol eine dynamische und wachsende Gemeinschaft von innovativen Unternehmen, die nicht nur lokale, sondern auch globale Auswirkungen haben.

UltraLeap: UltraLeap ist ein Startup-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von berührungslosen Interaktionslösungen spezialisiert hat. Das Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, die es Benutzern ermöglicht, mithilfe von Gesten- und Handbewegungen virtuelle Objekte zu manipulieren, ohne dass sie physisch damit interagieren müssen. Diese berührungslosen Interaktionslösungen finden Anwendung in verschiedenen Branchen wie der Automobilindustrie, im Einzelhandel, im Gesundheitswesen und in der Unterhaltungsindustrie. UltraLeap hat seinen Hauptsitz in Großbritannien und betreibt auch Niederlassungen in Nordamerika und Asien.

Five.ai: Five.ai ist ein Startup-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von künstlicher Intelligenz und selbstfahrenden Autos spezialisiert hat. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Großbritannien und arbeitet daran, autonome Fahrzeuge für den Einsatz in Städten zu entwickeln, um den Verkehr sicherer, effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Five.ai verwendet Machine-Learning-Technologien, um seine autonomen Fahrzeuge zu trainieren und zu verbessern, und arbeitet mit führenden Automobilherstellern und Zulieferern zusammen, um seine Technologie in Serienfahrzeuge zu integrieren.

ClearBank: ClearBank ist ein britisches Fintech-Startup, das 2015 gegründet wurde und sich auf die Bereitstellung von Cloud-basierten Bankdienstleistungen für Unternehmen konzentriert. ClearBank bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen wie Einlagenkonten, Zahlungsabwicklung, Kreditkartenabwicklung und Devisenhandel an, die alle über eine API-Schnittstelle zugänglich sind. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, den Bankensektor zu revolutionieren, indem es Unternehmen jeder Größe und Art den Zugang zu Bankdienstleistungen erleichtert und transparenter gestaltet. ClearBank hat sich schnell zu einem der führenden Fintech-Unternehmen in Großbritannien entwickelt und wird von namhaften Investoren unterstützt.

Brightpearl: Brightpearl ist ein Startup-Unternehmen, das eine cloudbasierte Unternehmensmanagement-Software anbietet. Die Software von Brightpearl integriert Funktionen wie E-Commerce, Bestandsmanagement, Buchhaltung und Kundenservice in einer einzigen Plattform, um die Geschäftsprozesse von Einzelhändlern und Großhändlern zu vereinfachen. Brightpearl wurde 2007 in Großbritannien gegründet und hat seinen Hauptsitz in Bristol.

Open Bionics: Open Bionics ist ein Startup-Unternehmen, das fortschrittliche Prothesen für Menschen mit Amputationen entwickelt und herstellt. Ihre Technologie basiert auf 3D-Druck und Robotik, wodurch sie maßgeschneiderte Prothesen zu einem Bruchteil der Kosten herstellen können, die traditionelle Prothesen normalerweise kosten. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Zugang zu erschwinglichen und modernen Prothesen zu verbessern, um das Leben von Menschen mit Amputationen zu verbessern und ihre Mobilität und Lebensqualität zu steigern.

Moneyhub: Moneyhub ist ein Startup-Unternehmen, das eine Finanzmanagement-Plattform entwickelt hat, um Privatpersonen und Unternehmen bei der Verwaltung ihrer Finanzen zu unterstützen. Die Plattform bietet Funktionen wie Kontenaggregation, Budgetierung, Investitionsverfolgung und Finanzberatung an. Benutzer können ihre verschiedenen Finanzkonten wie Bankkonten, Kreditkarten und Investitionskonten auf der Plattform verwalten und analysieren. Moneyhub zielt darauf ab, Finanzentscheidungen transparenter und zugänglicher zu machen, um bessere finanzielle Ergebnisse für seine Benutzer zu erzielen.

Payaca: Payaca ist ein Start-up-Unternehmen, das eine mobile App entwickelt hat, die es Nutzern ermöglicht, Online-Zahlungen schnell, einfach und sicher durchzuführen. Die App ist benutzerfreundlich und bietet eine Vielzahl von Funktionen, wie beispielsweise das Senden und Empfangen von Geld, das Bezahlen von Rechnungen und das Durchführen von Überweisungen. Payaca zielt darauf ab, das traditionelle Bankwesen zu revolutionieren und das Leben der Menschen zu vereinfachen, indem es ihnen eine schnelle und sichere Möglichkeit bietet, Geldgeschäfte zu tätigen.

Ferryx: Ferryx ist ein Startup-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Technologien zur Verbesserung der Gesundheit von Nutztieren konzentriert. Sie bieten innovative Produkte und Dienstleistungen an, die auf der Verwendung von probiotischen Bakterien und anderen natürlichen Inhaltsstoffen basieren, um das Wohlbefinden von Tieren zu fördern und ihre Leistung zu verbessern. Ihr Ziel ist es, die Tierhaltung nachhaltiger und effizienter zu gestalten und dabei gleichzeitig die Gesundheit und das Wohlbefinden von Nutztieren zu fördern.

Immersive Labs: Immersive Labs ist ein Startup-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Cyber-Security-Training und -Lernlösungen spezialisiert hat. Ihre Plattform nutzt immersives und interaktives Lernen, um Sicherheitsfachkräfte zu schulen und Unternehmen dabei zu helfen, ihre Cybersicherheitskompetenzen zu verbessern. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Großbritannien und arbeitet mit Unternehmen auf der ganzen Welt zusammen.

Deazy: Deazy ist ein Start-up-Unternehmen, das eine Online-Plattform entwickelt hat, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Arbeitsabläufe zu automatisieren und zu vereinfachen. Die Plattform nutzt künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, um wiederkehrende Aufgaben wie Datenverarbeitung, Buchhaltung und Verwaltung von Bestellungen zu automatisieren. Deazy zielt darauf ab, Unternehmen jeder Größe und Branche zu unterstützen, indem es ihnen hilft, ihre Effizienz zu steigern, Zeit und Geld zu sparen und ihre Geschäftsprozesse zu optimieren.

LettUs Grow: LettUs Grow ist ein Startup-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Technologien für den vertikalen Anbau von Pflanzen konzentriert. Ihr Ziel ist es, eine nachhaltige und effiziente Lösung für die Lebensmittelproduktion zu bieten, indem sie den Anbau von frischen Produkten in Innenräumen ermöglichen. LettUs Grow verwendet eine Kombination aus innovativen Anbausystemen, Sensoren und Steuerungstechnologien, um das Pflanzenwachstum zu optimieren und die Ernteerträge zu steigern. Ihre Lösungen können in verschiedenen Umgebungen eingesetzt werden, wie z.B. in Gewächshäusern, städtischen Farmen und Supermärkten.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Nick

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