Donnerstag, März 26, 2026
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Bleibe du selbst und sei committed!

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anyhelpnow

anyhelpnow digitaler Marktplatz für Dienstleistungen bringt Hilfesuchende und Profis sowie Helfer:innen zusammen

Stellen Sie sich und das Startup anyhelpnow doch kurz unseren Lesern vor!

Gerne! anyhelpnow ist eine neue Plattform, die Menschen zusammenbringt. Menschen, die eine Dienstleistung suchen mit Menschen, die diesen Service erbringen können. Dienstleistungen vom Wechsel des Autoreifens über Nachhilfe bis hin zur Yogastunde. Vor Ort und Online über Video-Chat. So breit aufgestellt wie Amazon mit Produkten und die Beschaffung ist dabei so einfach wie Onlineshopping. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe mich aus der Überzeugung heraus dafür entschieden, dass es einen klaren Bedarf am Markt für unser Geschäftsmodell gibt. Für mich ist jetzt mit Anfang 40 der richtige Zeitpunkt gekommen und ich bringe viel Erfahrung mit. Meine Geschichte macht das vielleicht deutlich: 

Vor ungefähr zehn Jahren habe ich mit zwei Kollegen eine Stellenbörse für Ärztinnen und Ärzte entwickelt. Heute ist praktisch Arzt die Nummer 1 Jobbörse für diese Berufsgruppe in Deutschland. Damals teilte ich meine berufliche Energie auf zwei Positionen auf, arbeitete also parallel auch noch in einem Konzern. Nach zwei Jahren stieg ich operativ bei pA Medien aus, um meinen Fokus neu zu setzen.

Es war eine Zeit, in der ich permanent reiste, die Verantwortung für unsere Märkte in Asien und Amerika trug. Dann kam Corona und mit der Pandemie die Vollbremsung. Ich war drei Monate am Stück bei meiner Familie und fasste hier die Entscheidung, wieder zu gründen. Drei Ideen für digitale Plattformen standen zur Auswahl.  Zur Entscheidungsfindung und für die Zusammenstellung meines Core Teams sprach ich sechs Business-Persönlichkeiten aus meinem Netzwerk an. Innerhalb von 24 Stunden sagten alle zu, wir entschieden uns einhellig für anyhelpnow und die Reise begann.   

Welche Vision steckt hinter anyhelpnow?

Unsere Vision ist es, die Beschaffung von Dienstleistungen so einfach zu machen wie Online-Shopping. Wir möchten zur zentralen Anlaufstelle für Services jeder Art avancieren. Mit anyhelpnow sind wir 24/7 und überall bei unseren Kunden. Sie sitzen auf dem Sofa oder stehen im Garten, benötigen Hilfe und nehmen direkt online Kontakt mit dem passenden Dienstleister oder der Privatperson auf. Unkompliziert und in der Nähe, also ganz nach dem Uber-Prinzip. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Meine größte Herausforderung war der Zeitaufwand. Von Freizeit durfte ich mich erstmal komplett verabschieden. Ich habe anfangs, also neben meinem Vollzeit-Job im Konzern, sieben Tage die Woche früh am Morgen zwei bis drei Stunden und oft bis nach Mitternacht mit dem Team gearbeitet. 

Die Vor-Gründerphase habe ich komplett mit meinem Eigenkapital vorfinanziert. Jetzt haben wir eine siebenstellige Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Keine einfache Sache in einem Land, in dem alle über die digitale Agenda reden, aber Businessplänen zu digitalen Markplatzideen mit Skepsis begegnen. 

Wer ist die Zielgruppe von anyhelpnow?

Wir haben zwei Gruppen von Nutzenden: Auf der einen Seite stehen die Problemlöser. Das ist ein Expert:innen-Netzwerk aus Profis und helfenden Privatpersonen. In diesem Netzwerk finden Studierende, Arbeitnehmende im Nebenerwerb und (Früh-) Rentner:innen genauso statt wie Unternehmen, zum Beispiel Kfz-Betriebe und Kosmetiksalons. Jede Person mit Kapazitäten und Wissen gehört also zur Zielgruppe und kann sich kostenfrei registrieren. 

Auf der anderen Seite besteht unsere Zielgruppe aus Hilfesuchenden. Angesprochen sind alle Personen, die beim Einbau ihrer Duschkabine nicht weiterkommen, eine Energieberatung für ihr Haus benötigen oder an den Hausaufgaben ihrer Kinder verzweifeln. Also letzten Endes wir alle. 

Wie funktioniert anyhelpnow? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Idee basiert auf dem Gedanken der Sharing Economy: Privatpersonen, Profis und Unternehmen richten einen kostenlosen Account auf der digitalen Plattform ein und bieten Know-how und Ressourcen für registrierte Hilfesuchende an. Kann ein Mitglied eine Service-Anfrage bedienen und andere mit Expertise unterstützen, kommt es zum Match. Verfügbarkeit und Preis definieren die Dienstanbietenden selbst. Die Verfügbarkeiten zeigt ein in die Plattform integrierter Terminkalender in Echtzeit an. Hilfesuchende treten in Kontakt, sobald Kosten und Uhrzeit ihren Vorstellungen entsprechen.  Dabei übernimmt anyhelpnow die Rolle des Begleiters und Vermittlers und geht gemeinsam den Weg von der Suche über den Vertragsabschluss bis zur Rechnungsstellung mit. 

Unsere Kern-Alleinstellungsmerkmale kann ich hier präzise zusammenfassen: Zunächst verfügen wir über einen volldigitalisierten End-2-End-Prozess. Von der Anfrage zum Angebot und Auftrag über die Rechnung bis zur Zahlung laufen alle Schritte integriert über unsere Plattform. Das zweite USP liegt in unserem Transfer des Uber-Prinzips auf die Dienstleistungsbranche: Expert:innen finden Anfragen über eine Keyword-Suche und bewerben sich auf die Serviceanfrage der Kundinnen und Kunden. Preise und Zeiten obliegen dem Anbieter. Unabhängig davon existiert im DACH-Raum keine weitere Plattform, die Online-Hilfe und Präsenz-Support in dieser Breite abbildet.   

anyhelpnow, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In meinem realistischen Wunschszenario gelingt uns bis Mitte nächsten Jahres eine deutschlandweite Abdeckung mit Matches zwischen Hilfesuchenden und Profis sowie Helfer:innen. Wir entwickeln uns dann innerhalb der nächsten fünf Jahre zur marktführenden digitalen Anlaufstelle für alle Serviceanfragen und Dienstleistungsvermittlungen in der DACH-Region. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

An erster Stelle steht für mich das richtige Team, die passenden Partner. Wenn die mit im Boot sitzen und Austausch sowie gegenseitige Unterstützung gut funktionieren, dann ist die Basis gelegt.  Wichtig sind auch die Standkraft des Gründers und seine unerschütterliche Überzeugung von der eigenen Geschäftsidee.  Er oder sie muss das eigene Business besser verstehen als jede:r andere; sich nicht unterkriegen lassen, auch wenn die ersten Anläufe, speziell bei der Kapitalbeschaffung, schwierig sind. 

Und zu guter Letzt ganz persönlich: Bleibe du selbst und sei committed! Lass dich nicht durch andere verändern und verlass dich nicht blind auf andere. Ohne eine 100 % Fokussierung auf die eigenen Kompetenzen ist es schwierig ein Business aufzubauen.

Wir bedanken uns bei Sascha Schick für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: anyhelpnow

Kontakt:

AnyHelpNow Services GmbH & Co. KG
Sascha Schick
Friedrichstraße 49
D-66459 Kirkel – Limbach

www.anyhelpnow.com
info@anyhelpnow.com

Ansprechpartner: Sascha Schick

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Was können Start-ups von Tillman Schulz lernen?

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tillman schulz

Tillman Schulz: Der jüngste Löwe bei „Die Höhle der Löwen“

Tillman Schulz ist nicht nur ein Name, der in der deutschen Start-up-Szene immer mehr an Bedeutung gewinnt, sondern auch ein Symbol für die neue Generation von Investoren, die den Markt prägen. Mit gerade einmal 33 Jahren hat er bereits eine beeindruckende Karriere in der Geschäftswelt hingelegt und ist nun als der jüngste Löwe in der beliebten TV-Show „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) bekannt. In einer Branche, die oft von etablierten, älteren Akteuren dominiert wird, bringt Schulz eine frische, dynamische Perspektive ein, die sowohl für Start-up-Gründer als auch für Zuschauer der Show von großem Interesse ist.

Aber was genau macht ihn so besonders? Was sind seine Ansichten zur Start-up-Kultur, zur Rolle der Investoren und zu den Herausforderungen und Chancen, die junge Unternehmen heute haben?

Der jüngste Löwe: Ein Vorteil oder ein Nachteil?

Tillman Schulz sieht sein junges Alter als klaren Vorteil. „Das Format ist an die Start-up-Szene gerichtet und diese Szene ist jung. Ich glaube, ich kann mich sehr gut in die Rolle der Gründerinnen und Gründer hineinversetzen“. Tillman Schulz kommt aus einer Unternehmerfamilie und hat daher eine solide Grundlage, um Unternehmen aufzubauen und weiterzuführen.

Die erste Staffel: Ein Lernprozess

Die erste Staffel bei DHDL war für Schulz nicht nur spannend, sondern auch lehrreich. „Man ist natürlich aufgeregt: Wie wirkt man auf die Zuschauerinnen und Zuschauer?“, gibt er zu. Aber die Reaktionen waren überwiegend positiv, sowohl im Fernsehen als auch auf Social Media. „Es gab wirklich viel positives Feedback, auch auf Twitter und Instagram“.

Die Rolle der sozialen Medien
Soziale Medien spielen eine wichtige Rolle in der Wahrnehmung der Show und der darin vorgestellten Produkte. „Wenn wir einen Deal machen, schauen wir uns parallel die Zahlen in den Online-Shops an oder auch die Klicks auf den Social-Media-Kanälen“, erklärt Tillman Schulz. Er verfolgt auch die Reaktionen der Presse und der Öffentlichkeit, um ein umfassendes Bild der Marktreaktionen zu erhalten.

Die neue Staffel: Was erwartet uns?

„Coole Gründerinnen und Gründer, coole Pitches und coole Fights mit und unter den Löwinnen und Löwen“, verspricht Schulz für die neue Staffel. Mit der neuen Löwin Tijen Onaran erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer eine spannende neue Kombination. „Tijen ist eine echte Bereicherung für unser Team“.

Tillman Schulz: Ein Mentor für Start-ups

Neben seiner Rolle bei DHDL ist Tillman Schulz auch als Mentor für Start-ups aktiv. Mit seiner Firma Evenmore Ventures investiert er nicht nur Kapital, sondern bringt auch sein Know-how und sein Netzwerk ein. „Ich möchte meine Erfahrungen und mein Wissen teilen und die Gründer:innen auf dem Weg zur Erfüllung ihrer Träume und Ziele nach besten Kräften unterstützen“.

Tillman Schulz ist weit mehr als nur ein neues Gesicht in der Welt der Start-up-Investitionen oder ein weiterer Löwe in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“. Er repräsentiert eine neue Welle von jungen, dynamischen Investoren, die nicht nur Kapital, sondern auch wertvolles Know-how und ein breites Netzwerk in die Start-up-Szene einbringen. Seine einzigartige Kombination aus jugendlicher Energie und erfahrungsbedingter Weisheit macht ihn zu einem wertvollen Mentor für aufstrebende Unternehmer. Mit seiner Bereitschaft, sein Wissen und seine Erfahrungen zu teilen, bietet er Start-ups nicht nur die finanzielle Unterstützung, die sie benötigen, sondern auch die strategische Orientierung, die oft entscheidend für den langfristigen Erfolg ist.

In einer Zeit, in der die Start-up-Landschaft zunehmend wettbewerbsintensiv und komplex wird, sind Investoren wie Tillman Schulz unerlässlich. Sie bieten nicht nur die notwendige finanzielle Unterstützung, sondern auch die Art von partnerschaftlicher Beziehung und Mentoring, die junge Unternehmen brauchen, um sich in einem hart umkämpften Markt durchzusetzen. Wer mehr über Tillman Schulz erfahren möchte, kann weitere Informationen auf seiner persönlichen Website Tillman Schulz finden.

Mit diesem Beitrag hoffen wir, Ihnen einen tiefgehenden Einblick in die Welt eines der vielversprechendsten und dynamischsten Investoren der deutschen Start-up-Szene gegeben zu haben.

Seine Geschichte und seine Ansichten sind nicht nur inspirierend, sondern auch ein Beweis dafür, dass der Schlüssel zum Erfolg in der Start-up-Welt oft in einer Kombination aus Leidenschaft, Fachwissen und der richtigen Unterstützung liegt.

Tillman Schulz ist weit mehr als nur ein neues Gesicht in der Welt der Start-up-Investitionen oder ein weiterer Löwe in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“. Er repräsentiert eine neue Welle von jungen, dynamischen Investoren, die nicht nur Kapital, sondern auch wertvolles Know-how und ein breites Netzwerk in die Start-up-Szene einbringen. Seine einzigartige Kombination aus jugendlicher Energie und erfahrungsbedingter Weisheit macht ihn zu einem wertvollen Mentor für aufstrebende Unternehmer. Mit seiner Bereitschaft, sein Wissen und seine Erfahrungen zu teilen, bietet er Start-ups nicht nur die finanzielle Unterstützung, die sie benötigen, sondern auch die strategische Orientierung, die oft entscheidend für den langfristigen Erfolg ist.

In einer Zeit, in der die Start-up-Landschaft zunehmend wettbewerbsintensiv und komplex wird, sind Investoren wie Tillman Schulz unerlässlich. Sie bieten nicht nur die notwendige finanzielle Unterstützung, sondern auch die Art von partnerschaftlicher Beziehung und Mentoring, die junge Unternehmen brauchen, um sich in einem hart umkämpften Markt durchzusetzen.

Tillman Schulz Foto: RTL

Durchhaltevermögen und sich trauen

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bergmensch

BERGMENSCH: Multifunktionskleidung, welche sich sowohl für den Berg als auch für den Alltag eignet

Stellen Sie sich und das Startup BERGMENSCH doch kurz unseren Lesern vor!

Bergmensch wurde 2019 von Felix (26) und Dominik (31) gegründet. Sie verkaufen im Internet eine Art Multifunktionskleidung, welche sich sowohl für den Berg als auch für den Alltag eignet.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir wollten mehr aus unserem Leben machen, unsere Jobs haben uns nicht erfüllt.

Welche Vision steckt hinter BERGMENSCH?

Unsere Vision ist Menschen mit einer Leidenschaft für die Berge und die Natur zu verbinden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind zu 100% gebootsrapped, wir haben mit 2000€ Startkapital gestartet. Die größte Herausforderung war sicher die Finanzierung der Ware.

Wer ist die Zielgruppe von BERGMENSCH?

Bergbegeisterte Menschen, die ihre Leidenschaft zeigen möchten, meist aus gebirgsnahen Regionen egal ob jung oder alt, unsere Hautpzielgruppe ist zwischen 35 und 55 Jahre alt.

Was ist das Besondere an den Produkten?  Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Direktvertrieb ohne Mittelsmänner -> faire Preise, da kein B2B nur D2C übers Internet. Wir unterscheiden uns, da wir authentisch sind und Spaß haben können & dürfen, das spiegelt sich auf den Produkten wieder.

BERGMENSCH, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mehr Active Wear, eigene Flagship Stores, die größte deutschsprachige Community von Bergbegeisterten, jährliche Eventreihen wie unsere „Schritte Challenge“ Spenden Aktion (Kalkutta 2021, Nepal 2022 mit Hans Kammerlander)

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Geld darf niemals der Antrieb sein, Durchhaltevermögen, sich eigene Dinge trauen und nicht kopieren.

Wir bedanken uns bei Felix Keser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Seien Sie bereit, ständig zu lernen und sich anzupassen

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neckar

NECKAR zuverlässiges Dokumentenmanagement und Business-Intelligence – vereinfacht die Verwaltung von Dokumenten und Finanzen

Stellen Sie sich und das Startup NECKAR doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Sergey, der Mitgründer von NECKAR.

Unser Startup unterstützt kleine Unternehmen, indem es die Verwaltung von Dokumenten und Finanzen vereinfacht. Denken Sie nur daran: Sie laden ein Dokument in unsere Cloud, genauso einfach wie bei Dropbox oder Google Drive. Sofort aktualisieren sich Ihre Finanzübersichten: Einnahmen, Ausgaben, Gewinn und Verlust.

Und das Beste? Klicken Sie auf eine Zahl, und sofort sehen Sie, welches Dokument diese Zahl beeinflusst hat und warum.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir leben heute in einer Zeit, in der kleine Unternehmen um ihr Überleben kämpfen und Umweltfragen immer kritischer werden. 

Laut Statistiken überleben nur 50% dieser Unternehmen die ersten fünf Jahre. Hinzu kommt, dass fast 49% der Unternehmensleiter wegen des ständigen Drucks und der Unsicherheit bei Entscheidungen mit Depressionen und Burnouts zu kämpfen haben. 

Erschwerend kommt hinzu, dass 40% aller im Büro gedruckten Papiere bis zum Tagesende im Abfalleimer landen. Vereinfachung von Papierarbeit, Digitalisierung und datengetriebene Entscheidungen können diese Situation erheblich verbessern.

Welche Vision steckt hinter NECKAR?

Unsere Vision ist, dass jedes kleine Unternehmen, unabhängig von seiner Größe oder Branche, leistungsstarke Business-Intelligence-Tools nutzen kann. 

Wir wollen, dass Unternehmer sich voll und ganz auf das Wachstum ihres Geschäfts konzentrieren, ohne von der Notwendigkeit der Pflicht-Papierarbeit und Buchhaltung abgelenkt zu werden. Und wir möchten dies auf die umweltfreundlichste Weise tun.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung bestand darin, eine Dokument-Algebra zu entwickeln, mit der wir mit Dokumenten so arbeiten können, als wären sie eine Datenbank. Wir wollten, dass NECKAR genauso einfach zu bedienen ist wie einfache Netzwerkordner oder Cloud-Speicher wie Dropbox oder Google Drive, jedoch mit leistungsstarken Business-Intelligence-Funktionen.

Unsere Finanzierung erfolgte durch einige Angel-Investoren und ein wandelbares Darlehen von SUPREMATIC Technology Arts GmbH, die an unser Produkt geglaubt haben.

Wer ist die Zielgruppe von NECKAR?

Wir richten uns hauptsächlich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie an Freiberufler. Dabei sprechen wir sowohl Dienstleistungs- als auch Produktionsunternehmen an.

Wie funktioniert NECKAR? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir verwandeln Dokumente, wie Rechnungen, Verträge und Angebote, in strukturierte Daten. Das macht unser Tool einfach zu nutzen – Sie arbeiten weiterhin mit Ihren Dokumenten und die ganze Business-Intelligenz passiert automatisch im Hintergrund. 

Im Gegensatz zu anderen Lösungen sind wir eine ergänzende App, die sich problemlos in bestehende Software integriert, anstatt sie zu ersetzen. Wir schaffen einfach Mehrwert für Ihre bestehende Software.

NECKAR, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben das Ziel, dass NECKAR die Nummer eins für kleine Unternehmen weltweit wird, wenn sie ein zuverlässiges Dokumentenmanagement und Business-Intelligence benötigen. 

In fünf Jahren möchten wir als Marktführer in diesem Sektor anerkannt werden und Kunden aus allen Ecken der Welt betreuen. Heute sagt man „google es“, wenn man etwas im Internet finden möchte. Unser Ziel für die Zukunft ist, dass die Leute sagen werden: „Schau, was NECKAR über unsere Zahlen sagt“, wenn es um Business-Intelligence für KMU geht.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Glauben Sie an Ihre Idee, auch wenn andere es nicht tun.

Seien Sie bereit, ständig zu lernen und sich anzupassen.

Umgeben Sie sich mit einem starken Team, das Ihre Vision teilt.

Wir bedanken uns bei Sergey Vasiliev für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: NECKAR

Kontakt:

NECKAR / SUPREMATIC
Hospitalstr. 35
D- 70174 Stuttgart

https://neckar.io
sv@neckar.io

Ansprechpartner: Sergey Vasiliev

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Brezel trifft Pizza: Ein Leckerbissen für die Löwen?

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brizza dhdl

Am 28. August 2023 präsentieren Jennifer und Sascha Zeller in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ ihr Unternehmen Brizza, das auf die Herstellung von tiefgefrorenen Brezelpizza-Böden spezialisiert ist

Stellen Sie sich und das Startup Brizza doch kurz vor!

Wir sind Jenni und Sascha und gemeinsam sind wir die Erfinder der Brizza und Gründer der Brizza GmbH. Unser Startup produziert tiefgefrorene Brezelpizza Böden, welche über den Großhandel an die Gastronomie vertrieben wird. Die Gastronomen vor Ort können diese individuell belegen und somit ihre eigene Brizza kreieren. Aufgrund des bisherigen Erfolgs im B2B Geschäft, wollen wir nun mit einer belegten Brizza den LEH erobern.

Wie ist die Idee entstanden?

Die Idee zur Brizza kam Jenni im eigenen Wirtshaus in Aschaffenburg. Frisch gebackene Brezel waren hier schon immer der Renner. Mit der Brizza haben wir das Beste der Brezel und der Pizza vereint und somit ein neues, innovatives Gericht kreiert.

Welche Vision steckt dahinter?

Wir wollen mit unserer Brizza nicht nur den Gästen in der Gastronomie, sondern zukünftig auch den Verbrauchern im LEH eine wirkliche Neuheit und ein ganz besonderes Produkt bieten. Laugenprodukte sind ein großer Trend, den wir mit unserer Brezelpizza aus Laugenteig aufgreifen.

Wer ist die Zielgruppe von Brizza?

Genau wie Pizza sind Laugenprodukte bei Jung und Alt sehr beliebt. Unsere Zielgruppe der Brizza ist daher sehr breit aufgestellt. Im LEH richten wir uns vor allem an Verbraucher, die Lust auf Neues haben und eine Alternative zu herkömmlichen Pizzen suchen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Wir sind beide große Fans der Show und verfolgen diese bereits seit vielen Jahren. Die Löwen können uns mit ihrer Expertise und ihrer Erfahrung einen riesen Mehrwert bringen. Gemeinsam mit einem von ihnen könnten wir den Aufbau der Marke und den Vertrieb richtig voranbringen

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Neben der Vorbereitung des Pitchs selbst, haben wir uns vor allem auf mögliche Fragen der Löwen konzentriert. Dazu haben wir fast alle Folgen der Vergangenheit nochmals angeschaut, um uns auf alle Situationen vorzubereiten. Außerdem haben wir uns alle Löwen genau angeschaut, um zu sehen, wer am besten zu uns passen könnte.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Bei „Die Höhle der Löwen” pitchen zu dürfen, ist ein riesen Erfolg für uns. Es zeigt uns, dass unser Produkt Potenzial hat und wir damit was wirklich Großes aufbauen können. Von daher ist das ein enorm großer Motivationsschub und bestätigt unseren Weg und die viele Mühe und Energie, welche wir in unser Unternehmen stecken.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf Brizza aufmerksam werden?

Im Hinblick auf die Präsenz der Brizza in den Medien, ist die Teilnahme sehr wertvoll für uns. Mit der Brizza haben wir zwar ein sehr innovatives Produkt, welches jedoch noch nicht flächendeckend bekannt ist. Mit den begrenzten Mitteln eines Startups ist dies auch schwer umsetzbar. Durch die Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“ ändert sich das schlagartig. Wir sind sehr gespannt und freuen uns darauf, was nach der Ausstrahlung der Show passieren wird.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir hatten es vor allem auf Tillman Schulz abgesehen. Wir wussten, dass sich manche Löwen schwer tun mit Tiefkühlprodukten. Tillman kennt sich auf diesem etwas speziellem Gebiet sehr gut aus und hat viel Erfahrung mit eigenen Tiefkühlprodukten. Sowohl bei der Logistik als auch bei der Vermarktung von Tiefkühlprodukten ist dies ein riesen Mehrwert.

Brizza, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren liegen wir hoffentlich flächendeckend in den Tiefkühltruhen deutscher Lebensmittelhändler und haben die ersten internationalen Märkte mit unserer Brizza betreten. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Dranbleiben. Auch in schwierigen Zeiten – die immer kommen werden – weitermachen und das große Ziel nicht aus den Augen verlieren
  2. An sein Unternehmen glauben. Viele versuchen einem die Idee oder strategische Entscheidungen schlecht zu reden. Tipps annehmen, aber auch immer auf die eigenen Stärken und Visionen vertrauen
  3. Mutig sein und einfach loslegen. Es ist okay Fehler zu machen und auch mal einen Schritt wieder zurückzugehen, um dann wiederum zwei Schritte nach vorne zu gehen.

Bild: Jennifer und Sascha Zeller präsentieren die Brezel-Pizza „Brizza“. Sie erhoffen sich ein Investment von 300.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Brizza am 28. August 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Jennifer und Sascha Zeller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

KI-Roboter fürs Büro: Die Zukunft der Arbeit in Die Höhle der Löwen?

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Futurised

Am 28. August treten die Gründer von Futurised in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf, um ihre Firma vorzustellen, die Arbeitsprozesse mithilfe von KI und Software-Robotern automatisiert

Stellen Sie sich und das Startup Futurised doch kurz vor!

Unternehmen nachhaltig entlasten? KI erfolgreich in Unternehmen einsetzen? Prozesse mittels Software-Robotern und KI automatisieren? Genau das hat Futurised sich auf die Flagge geschrieben! Futurised revolutioniert nahezu das Banken und Versicherungswesen, indem sie neue Meilensteine setzen, mit künstlicher Intelligenz und Software-Robotern.

Bereits große Volksbanken sind voller Überzeugung, dass KI, wie Futurised sie entwickelt,
die Zukunft ist. Eine Lösung von Futurised ist beispielsweise, dass Unternehmen von nun an mit ihren Dokumenten kommunizieren können und nicht mehr in einem Haufen von Dokumenten herumwühlen. Wir, Max Schlensag und Eric Böge beide 20 und aus Hamburg, sind zwei Gründer mit einem  gemeinsamen Ziel: Innovation voran treiben und dem Fachkräftemangel ein Ende setzen! 

Eric ist das technische Genie hinter Futurised und leitet das technische Team bzw. die Entwicklung. Max ist zuständig für die Geschäftsleitung, die Weiterentwicklung von Produkten und für den Vertrieb.

Wie ist die Idee zu Futurised entstanden?

Zwei motivierte Achtzehnjährige in der Ausbildung, denen schnell auffällt, dass so einiges in dem Bürokratie-Land Deutschland falsch läuft. 200.000 Arbeitssuchende auf 700.000 offene Stellen und dazu unzählige Bekannte, die von morgens bis abends dasselbe tun.
Das ist doch keine Lösung, oder?! Genau das haben wir uns auch gedacht und deswegen angefangen, Unternehmen und Fachkräfte zu unterstützen, indem wir Prozesse automatisiert haben, um Platz für spannende und vor allem anspruchsvolle Aufgaben zu schaffen. Mit dem Nebeneffekt, dass Unternehmen entlastet werden, von dem starken Fachkräftemangel.

Welche Vision steckt hinter Futurised?

Eine unterstützende Kraft zu sein, die dem Fachkräftemangel entgegenwirkt und den Fachkräften ein Lächeln ins Gesicht zaubert, durch High End KI (künstliche Intelligenz) und RPA (Robotic Process Automation) Lösungen. Arbeitgebern, bzw. Unternehmen die Möglichkeit bieten, attraktiver denn je zu wirken. Stichwort „Gen Z“ und „New Work“.

Wer ist die Zielgruppe von Futurised?

Banken, Versicherungen, Behörden … Alle Branchen, in denen man deutlich spürt, dass die
Bürokratie noch großgeschrieben wird und es noch an Digitalisierung und Innovation mangelt. KI rutscht immer weiter in den Trend und wird immer etablierter, dadurch öffnen sich Türen um einiges leichter und das Potenzial, von einer so mächtigen Technologie wird ernster denn je genommen.

Einen besonderen Fokus hat Futurised auf das Finanzwesen. Erheblich verstärkt wird das ganze durch Senior Advisor Markus Dauber (ehemaliger Vorstandsvorsitzende Volksbank – die Gestalterbank eG).

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Wo werden Innovationen am besten gesehen und bekannter? Ganz klar, in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“! Zudem sitzen einem gleich fünf großartige und erfolgreiche Persönlichkeiten gegenüber, von denen man nicht nur im besten Fall ein Investment bekommt, sondern auch eine Menge Expertise und Kontakte.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

In der Vorbereitungszeit für die Show war bereits einiges los bei Futurised. Deswegen blieb gar nicht viel Zeit übrig, viel für den Pitch zu üben. Aber wer sein Produkt und den Markt gut kennt, der braucht auch keine Nächte durchzuarbeiten. Rückblickend war der Druck eine Herausforderung bzw. war es in der Hinsicht unsere Vorbereitung ruhig und souverän zu bleiben.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es ist ein einmaliges Erlebnis, in so eine besondere Show zu kommen. Und gewissermaßen eine Bestätigung dafür, dass man auf dem richtigen Weg ist. Der Aspekt, dass Futurised von heute auf morgen einen hohen Bekanntheitsgrad genießt, ist natürlich auch ein erfüllendes Gefühl.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf Futurised aufmerksam werden?

Die Show und natürlich die Medien geben uns eine Aufmerksamkeit, wie nur wenigen anderen Startups. Das ist ein großer und wichtiger Booster. Wir sind ein B2B-Startup, deswegen werden wir nach der Show weniger Anfragen als ein B2C Startup vermerken. Bei uns ist die konstante Aufmerksamtkeit der ausschlaggebende Punkt, nur so kann man sich nachhaltig in den Branchen etablieren und da ist die Show schlichtweg Gold wert.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Das liegt auf der Hand. Carsten Maschmeyer. Wenn jemand weiß, wie man IT-Startups groß macht, dann ist das Carsten! Zudem hat Carsten ein Wissen, eine Expertise und ein Netzwerk, wie kein zweiter. Ganz nach seinem Motto: „Höher, schneller, weiter!“

Futurised, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Hoffentlich sehen wir viele strahlende Fachkräfte, die ein abwechslungsreiches und innovatives Arbeitsumfeld um sich haben. – bis dahin ist der große und zunehmende Fachkräftemangel bestimmt auch gesunken, sofern noch mehr Unternehmen erkennen, dass Futurised der Schlüssel, für dieses Problem ist. Futurised sieht sich als etablierter und führender Anbieter in KI-Bereich, für das Finanzwesen. Laut Planung sollte dies aber nicht die letzte Branche sein, die groß ausgebaut wird.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Dranbleiben. Stay Focused. Never Give up.
Die Stärke liegt nicht dort drinnen, von heute auf morgen der größte oder stärkste auf dem Markt zu sein, sondern sich auf lange Sicht in einer Supply Chain zu etablieren.
Und auch wenn man erst mal nur auf Misserfolge stößt, hat man immer was dazugelernt und wird aus den Fehlern lernen. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Erfolg durch die Tür hineinkommt.

Bild: Eric Böger (l.) und Max Schlensag Eric Böger (l.) und Max Schlensag präsentieren mit „Futurised“ einen KI-Software-Roboter. Sie erhoffen sich ein Investment von 250.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Futurised am 28. August 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Max Schlensag und Eric Böge für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Cashewsaft als Goldgrube? Ein Gründer stellt die Löwen vor eine saftige Entscheidung

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Akoua

Am 28. August 2023 präsentiert Simon Debade den Löwen in Die Höhle der Löwen seinen Akoua Cashewsaft, der aus Cashewäpfeln in Benin, Westafrika, hergestellt wird

Stellen Sie sich und das Startup Akoua doch kurz vor!

Mein Name ist Simon Debade. Ich bin der Gründer des Startup Akoua. Mit Akoua produzieren wir Cashewsaft in Benin (Westafrika) aus den Cashewäpfeln, die zumeist ungenutzt entsorgt werden und bringen ihn nach Europa.Es geht bei uns nicht nur um ein neues Getränk, sondern darum, etwas Größeres aus diesen wertvollen Früchten zu schaffen.

Wir wollen dadurch ein Zeichen für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung setzen. Denn die Frauengenossenschaft im westafrikanischen Benin, welche die Cashews ernten, verdienen bisher nur wenig Geld, da nur ein Teil der Cashew, und zwar die Kerne verkauft werden.

Wie ist die Idee zu Akoua entstanden?

Alles begann vor zwei Jahren, als ich wieder eine Dose Cashewkerne in der Hand hielt. Ich esse so oft die Cashewkerne, dass meine Tochter zu mir sagte: „Papa, du bist süchtig nach den Cashewkernen“.

Eines Tages, als ich wieder genüsslich die knackigen Kerne knabberte, kam mir plötzlich eine Idee. Warum nicht mehr aus den köstlichen Cashewäpfeln machen, anstatt nur die Kerne zu genießen? Ich recherchierte und erfuhr, dass die Cashewäpfel sehr empfindlich sind und nicht exportiert werden können. Daher werden sie weggeworfen, anstatt sie zu verwerten. Das war der Moment, in dem sich alles änderte.

Die Idee ließ mich nicht mehr los und ich beschloss, meine Leidenschaft für die Cashewkerne in etwas Größeres zu verwandeln. Ich begann zu recherchieren und mich zu informieren, bis ich schließlich meine jetzige Geschäftspartnerin Thérèse und ihre Frauengenossenschaften in meinem Heimatland Benin (Westafrika) entdeckte.

Benin gehört weltweit zu den größten Cashew-Produzenten und produziert etwa 200.000 Tonnen Cashewkerne im Jahr. Wobei für 1 kg verarbeitete Cashewkerne, landen 10 kg Cashewäpfel im Müll. Das heißt, pro Jahr sind das allein in Benin ca. 2 Millionen Tonnen unverarbeiteter, ungenutzter Cashewäpfel.Gemeinsam mit meiner Geschäftspartnerin Thérèse entschieden wir uns, die Cashewäpfel und den Cashewsaft weltweit bekannter zu machen. 

Welche Vision steckt hinter Akoua?

Die Vision von Akoua ist es, durch die Verwertung der bisher ungenutzten Cashewäpfel die Lebensmittelindustrie zu revolutionieren. Wir wollen aus den Cashewäpfel verschiedenen Derivatprodukte herstellen oder als Rohstoff für die Lebensmittelindustrie anbieten. 

Unser Cashewsaft wird zurzeit zwar in Benin produziert, jedoch erfolgt die Abfüllung in Deutschland. Unser Ziel ist es, geeignete Maschinen zu beschaffen, um die Abfüllung nach Benin zu verlagern. Dadurch kann die Frauengenossenschaft, mit der wir vor Ort zusammenarbeiten, von der gesamten Wertschöpfungskette profitieren. Somit schaffen wir nicht nur eine bessere Lebenssituation der Frauen, sondern auch viele neue Arbeitsplätze in Benin.

Wer ist die Zielgruppe von Akoua?

Die Bestimmung von Vitamin C in einer Probe unseres Cashewsafts bei der GFL (Gesellschaft für Lebensmittel-Forschung mbH) ergab einen Vitamin C Gehalt von 168 mg auf 100 ml Saft und entspricht 210% der Referenzmenge für die tägliche Zufuhr von Vitamin C für einen Erwachsenen.

Basierend auf dem Nährstoffgehalt der Cashewäpfel und aufgrund der nachhaltigen Aspekte bei der Verarbeitung zu Saft, richten wir uns an die folgenden Zielgruppen:

Ernährungsbewusste Verbraucher: Personen, die sich bewusst ernähren und sich für neue und innovative Lebensmittelprodukte interessieren, können von der Einzigartigkeit und den potenziellen gesundheitlichen Vorteilen von Cashewsaft angezogen werden. Der Cashewsaft ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien.

Liebhaber exotischer Aromen: Der Cashewsaft spricht Menschen an, welche offen für neue Geschmackserlebnisse sind und sich für exotische Früchte und Aromen interessieren.

Gastronomie und Foodservice-Branche: Restaurants, Bars, Cafés und Hotels können den Cashewsaft in den Getränkekarten aufnehmen, um ihren Kunden eine einzigartige und gesunde Option anzubieten. Der Cashewsaft kann auch als Grundlage für Cocktails oder Dressings genutzt werden.

Umweltbewusste Verbraucher: Da wir Wert auf Nachhaltigkeit legen, spricht Akoua umweltbewusste Verbraucher an, welche Produkte bevorzugen, die umweltfreundlich hergestellt werden.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Im Oktober 2022 erreichte mich eine Nachricht vom TV-Sender VOX, der das Potenzial unserer Idee zur Weiterverarbeitung von Cashewäpfeln erkannte. Sie luden uns ein, am Casting teilzunehmen. Mit Begeisterung stimmte ich zu und fertigte meine Bewerbungsunterlagen an, denn als langjähriger treuer Fan der Show, hatte ich beinahe jede Folge gesehen. 

Das nun ich selbst die Chance bekommen sollte, unsere Vision den „Löwen“ und damit auch ganz Deutschland zu präsentieren, war unglaublich und das Größte überhaupt für mich. Das durfte ich nicht verpassen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Als alleiniger Gründer greife ich auf die Unterstützung meiner Frau für verschiedene Backoffice-Tätigkeiten zurück. Vor meiner Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ hatte ich weder einen Berater noch einen Mentor, der mich in verschiedenen unternehmerischen Angelegenheiten unterstützen konnte.

Umso mehr war ich begeistert, dass das gesamte Team von „Die Höhle der Löwen” mir in der Vorbereitung auf den Pitch vor den Löwen zur Seite stand. Sie halfen mir das Abenteuer „Die Höhle der Löwen“ selbstbewusst und sicher zu meistern. Ich habe viele positive Eindrücke mitgenommen und möchte mich auf diesem Wege nochmals aus tiefstem Herzen bei allen Beteiligten bedanken.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Teilnahme an der Sendung war für mich einer der emotionalsten Momente meines Lebens. Ein Moment, der neben der Geburt meiner Tochter unvergesslich bleiben wird. Der Casting-Prozess allein, hat einige Monate gedauert. Dies zeigt bereits, wie schwer es ist, bei der Show als Startup teilzunehmen. Ich war überaus stolz und glücklich unter den ausgewählten Startups für die 14. Staffel dabei zu sein.

Meine Motivation war umso größer, als ich miterleben konnte, mit wie viel Hoffnung die Frauengenossenschaft und meine Geschäftspartnerin Thérèse in Benin auf die Entscheidung der Investoren gewartet haben – ob wir einen Deal bekommen oder nicht. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf Akoua aufmerksam werden?

Der Auftritt in “Die Höhle der Löwen” stellt für uns bereits an sich einen bedeutsamen Schritt dar – mit Deal oder ohne Deal. Eigenständig hätten wir es kaum allein geschafft oder es hätte sehr lange gedauert, eine solche Reichweite zu erlangen.

Daher sind wir motivierter als je zuvor, aus dieser erhöhten Sichtbarkeit das Beste für Akoua, die Cashewäpfel und die Frauengenossenschaft auf den Cashewplantagen in Benin zu erreichen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Unsere Wunsch-Investoren waren Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel, der leider bei meinem Auftritt nicht da war.

Akoua, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehe ich Akoua als ein etabliertes Unternehmen mit einer eigenen Fabrik für die Verarbeitung von Cashewäpfeln in Benin. Unser Fokus liegt darauf, die gesamte Wertschöpfungskette vor Ort zu halten und somit zur wirtschaftlichen Entwicklung und Stärkung der lokalen Gemeinschaft beizutragen. 

Wir streben danach, ein wichtiger Akteur in der Lebensmittelverarbeitungsindustrie zu werden, indem wir hochwertige Cashewäpfel-Produkte herstellen und diese sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene vermarkten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Mut zum Beginnen: Der erste Schritt ist oft der schwierigste, aber er ist entscheidend. Lass dich nicht von anfänglichen Herausforderungen abschrecken. Wage es, anzufangen, selbst wenn es zunächst nicht einfach erscheint. Oft ist der Beginn der Schlüssel zum Entfalten von Möglichkeiten.

Selbstvertrauen aufbauen: Glaube an deine Fähigkeiten und Vision. Selbstvertrauen ist der Motor, der dich antreibt, Hindernisse zu überwinden und Ziele zu erreichen. Halte daran fest, dass du in der Lage bist, deinen Weg zu gestalten und deine Ideen zu verwirklichen.

Lernen aus Fehlern: Fehler sind Teil des Prozesses. Sie bieten wertvolle Lektionen und Chancen zur Weiterentwicklung. Betrachte Rückschläge nicht als Scheitern, sondern als Gelegenheit, zu lernen und dich zu verbessern. Nutze Fehler als Bausteine für deinen Erfolg und bleibe offen für Anpassungen auf deinem Weg.

Bild: Simon Debade präsentiert den Cashew Fruchtsaft „Akoua“. Er erhofft sich ein Investment von 90.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Akoua am 28. August 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Simon Debade für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Intimcreme für die Löwen?

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DR. VIVIEN KARL

Am 28. August 2023 stellen Dr. Vivien Karl und Julia Huhnholz ihre Intimcreme NO.1 unter der Marke DR. VIVIEN KARL in der TV-Show Die Höhle der Löwen vor

Stellen Sie sich und das Startup DR. VIVIEN KARL doch kurz vor!

Unser Ziel ist es, das intime Wohlbefinden von Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen zu steigern. Mit natürlichen, nachhaltigen und wissenschaftsbasierten Intimpflegeprodukten wollen wir auf die Bedürfnisse von Frauen eingehen. Co-Founder und CEO Vivien Karl studierte Pharmazie und arbeitete neben ihrer Promotion in einer Apotheke in Köln. Co-Founder und Managing Director Julia Huhnholz ist studierte Volkswirtin, hat aber ihr Herz an die Bereiche Marketing und Branding verloren. Die letzten dreizehn Jahre arbeitete sie in verschiedenen Start-ups. Zuletzt war sie bei WOW Tech für das Branding des Premium Sextoys Womanizer verantwortlich. Seit 2022 sind sie als Co-Founder von DR. VIVIEN KARL ein Team. 

Wie ist die Idee zu DR. VIVIEN KARL entstanden?

Vivien studierte Pharmazie und hat neben ihrer Promotion in verschiedenen Apotheken gearbeitet. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit und im direkten Austausch mit Apotheker:innen und Ärzt:innen erkannte sie den enormen Bedarf an natürlichen Intimpflegeprodukten, vor allem gegen Intimtrockenheit. Jede dritte Frau in Deutschland leidet unter den Symptomen. So entwickelte Vivien in der Apotheke ihre eigene Rezeptur, testete diese in Zusammenarbeit mit einer gynäkologischen Praxis und das erste Produkt, die Intimcreme 01, war geboren. Daraufhin nahm sie erfolgreich am Grace Summer Accelerator teil, gründete ihr Start-up, holte erste Investor:innen an Bord und traf Julia.  

Welche Vision steckt hinter DR. VIVIEN KARL?

Das Ziel von DR. VIVIEN KARL ist, das intime Wohlbefinden von Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen zu steigern und das Thema Intimgesundheit in die Mitte unserer Gesellschaft zu holen. Wir wollen die Nummer-Eins-Marke für Intimpflegeprodukte werden, der Frauen, Ärzt:innen und Apotheker:innen gleichermaßen vertrauen, weil sie für gesunde Natürlichkeit und Ästhetik steht.

Wer ist die Zielgruppe von DR. VIVIEN KARL?

Mit unserer Intimcreme 01 konzentrieren wir uns zunächst auf die Frau in der Lebensmitte, denn insbesondere nach der Menopause leiden fast alle Frauen irgendwann unter Intimtrockenheit und brauchen unsere Creme. Unser neuestes Produkt, die Intimwaschlotion 02, richtet sich an eine breitere Zielgruppe. Die Waschlotion ist der tägliche Spa-Moment für die Vulva und richtet sich an alle Frauen, die Interesse an einer Intimhygiene ohne Kompromisse haben.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Wir kennen „Die Höhle der Löwen“ sehr gut und viele der erfolgreichen Start-ups, die bereits daran teilgenommen haben. Die Ankerkraut-Gründer:innen Anne und Stefan Lemcke haben vor über einem Jahr bei uns investiert und uns in der Teilnahme bestärkt.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

​​Wir sind beide sehr perfektionistisch und haben uns über Wochen auf die Show vorbereitet. Wir haben jede Unternehmenskennzahl im Kopf gehabt und haben den Business Case der nächsten drei Jahre durchgerechnet, um für jede Frage eine Antwort parat zu haben. Den Pitch vor den Löwinnen und Löwen haben wir zu zweit und vor Freunden, Familie und Mentorinnen geübt. Wir wollten nichts dem Zufall überlassen, um die Löwen und Löwinnen für uns zu gewinnen.

Sie sind eines der wenigen Start-up Unternehmen, das es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir haben uns sehr gefreut und uns in unserer Vision bestätigt gefühlt, damit wächst natürlich die Motivation.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf DR. VIVIEN KARL aufmerksam werden?

Unser großes Anliegen ist es, das Thema Intimhygiene gesellschaftsfähig zu machen, es zu entstigmatisieren und Aufmerksamkeit für tabuisierte Themen zu generieren. In einer Fernsehsendung mit großer Reichweite über Intimtrockenheit zu sprechen, war deshalb eine große Chance, unserem Ziel ein Stück näher zu kommen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Von Anfang an schlug unser Herz für Nils Glagau. Mit seiner Expertise im Apothekenbereich war er der ideale Löwe für uns. Aber vor uns saßen fünf top Löwen und Löwinnen. Alle haben ihre Expertisen in so unterschiedlichen Bereichen, die wir alle hätten im Team haben wollen. Wir hatten also einen Lieblingslöwen mit Nils, aber hätten auch mit jedem anderen der Löwinnen und Löwen einen Deal gemacht.

DR. VIVIEN KARL, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen die Nummer Eins für Intimpflegeprodukte werden, der Frauen, Ärzt*innen und Apotheker:innen vertrauen. In einem Jahr sehen wir uns diesem Ziel ein gutes Stück näher, indem wir mit klinischen Studien unseren wissenschaftsbasierten Ansatz vertiefen und so auch unseren Vertrieb sowie das Marketing stärken. Unser Ziel für 2024 ist es, dass jede Frau unsere Produkte in Deutschland in der Apotheke kaufen kann, wir eng mit gynäkologischen Praxen zusammenarbeiten, und dass unsere Creme ein Medizinprodukt ist.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Fang einfach an.
  2. Baue Dir aktiv ein Netzwerk auf.
  3. Vertraue immer auf Dein Bauchgefühl.

Bild: Dr. Vivien Karl (l.) und Julia Huhnholz präsentieren mit „DR. VIVIEN KARL Intimcreme NO.1“ ein Pflegeprodukt gegen Intimtrockenheit. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie DR. VIVIEN KARL am 28. August 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Dr. Vivien Karl und Julia Huhnholz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Vom Malbuch zum Animationsfilm: Ein magisches Angebot für die Löwen?

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mitmalfilm

Am 28. August 2023 stellen Alice von Gwinner und Uli Seis in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ ihr Produkt „Mitmalfilm“ vor, ein Malbuch, das durch eine App in animierte Filme umgewandelt werden kann

Stellen Sie sich und das Startup Mitmalfilm doch kurz vor!

Wir machen Malbücher, die man in Trickfilme verwandeln kann. Wir, das sind Alice von Gwinner und Uli Seis, Animationsfilmschaffende aus Leipzig.

Wie ist die Idee zu Mitmalfilm entstanden?

Wir wollten für ein Filmprojekt gerne mal die kleinen Zuschauer irgendwie mitmachen lassen. Wir haben uns überlegt, einen Film zu machen, bei dem die Hintergrundbilder von Kindern gemalt werden. Bei Zeichentrickfilmen wird eigentlich meistens arbeitsteilig gearbeitet – für die Animation gibt es eine Abteilung, fürs Drehbuch, für die Filmmusik und eben auch für die Hintergrundmalerei. Und genau das – die Hintergrundmalerei, das können Kinder total gut.

Wir haben das erstmal in Workshops ausprobiert und als wir gemerkt haben, dass das funktioniert und den Kindern großen Spaß macht, haben wir die Idee weiterentwickelt zu einer App und einer Reihe von Malbüchern. In den Büchern sind verschiedene Malvorlagen, die Kinder mit Buntstiften bemalen können. Mit der Mitmalfilm-App können sie dann ganz einfach diese Bilder in witzige Zeichentrickfilme integrieren.

Welche Vision steckt hinter Mitmalfilm?

Mitmalfilme sollen sich als neues Format, als neues Unterhaltungsmedium für Kinder etablieren. Ganz selbstverständlich sind Medien wie Bilderbuch, Malbuch, Comic, Computerspiel, App oder Zeichentrickfilm Kindern bekannt. In Zukunft soll es daneben auch Mitmalfilme in jedem Kinderzimmer geben. Kinder finden ihre bekannten und geliebten Helden schon heute quer durch die verschiedenen Medien wieder. In Zukunft können sie erwarten, dass es auch einen „Mitmalfilm“ zu ihren liebsten Geschichtenwelten gibt.

Sowohl bei Eltern als auch bei den Machern (Autoren, Filmproduzenten…) der Geschichten werden Mitmalfilme als pädagogisch wertvolle, sinnvolle und spaßige Beschäftigung beliebt sein. Ein Produkt, das mit gutem Gewissen gerne für Kinder gekauft wird.

Wer ist die Zielgruppe von Mitmalfilm?

Kinder im Alter von etwa 4 bis 9 Jahren, die gerne malen oder zum Malen motiviert werden sollen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Eigentlich ist der Mitmalfilm ja ganz einfach – Kinder malen Bilder, fotografieren sie per App und sehen dann einen Zeichentrickfilm, der in ihrem Bild spielt. Aber man muss es eben einmal gezeigt und erklärt bekommen. Wir machen das selbst sehr gerne auf Märkten, Messen, bei Mitmalfilm-Workshops usw., aber wir sind keine Vertriebs- oder Marketing-Profis und unsere Möglichkeiten als kleines Zwei-Personen-Unternehmen sind begrenzt. Hier waren wir also auf der Suche nach Hilfe. Bei „Die Höhle der Löwen” sitzt eben diese geballte Vertriebs- und Marketing-Erfahrung, ganz besonders für neue, sympathische und erklärungsbedürftige Ideen und Produkte. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir waren gefühlt schon ganz gut vertraut mit der Sendung, weil wir sie selbst immer regelmäßig gekuckt haben, auch die UK-Variante Dragons’ Den. Vor unserer Aufzeichnung haben wir nochmal viele alte Folgen nachgekuckt, gezielt die Pitches von Startups mit denen wir Schnittmengen hatten: gleicher „Wunschlöwe“, ähnliche Zielgruppe, ähnliche Entwicklungsphase… Was den Inhalt des Pitches angeht, die Set-Deko aber auch Fragen zu Finanzen, insbesondere Firmenbewertung hat uns auch die Produktionsfirma viel geholfen und uns beraten.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Motiviert sind wir eigentlich immer genug – der Mitmalfilm ist ein echtes Herzensprojekt für uns. Hauptsächlich ist das einfach wahnsinnig aufregend, da dabei sein zu dürfen. Und es fühlt sich auch irgendwie unwirklich an.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf Mitmalfilm aufmerksam werden?

Es ist eine einmalige Chance, dass wir auf einmal so vielen Menschen unsere Idee zeigen dürfen. So richtig werden es erst die Monate nach der Ausstrahlung zeigen, was es für uns bedeutet. Wird es einen kurzen Schub geben oder können wir langfristig Menschen für unsere Mitmalfilme begeistern? 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ralf Dümmel hatten wir im Fokus, er ist sehr breit aufgestellt, lässt sich gerne begeistern und er hatte schon einmal in der Höhle in ein Buch-Produkt investiert.

Mitmalfilm, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren kennt jedes Kind den Mitmalfilm! Wir produzieren fleißig neue Mitmalfilme, damit der Nachschub nie ausgeht.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Möglichst viel mit anderen Menschen austauschen. Sich selbst und der eigenen Idee dabei treu bleiben, wenn ihr selbst überzeugt seid und: Keine Panik.

Bild: Alice von Gwinner und Uli Seis präsentieren mit „Mitmalfilm“ ein Malbuch, das sich per App in Trickfilme verwandeln lässt. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Frank W. Hempel

Sehen Sie Mitmalfilm am 28. August 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Uli Seis und Alice von Gwinner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Aber bitte mit Alge – das rein pflanzliche Omega-3 Öl von Nature Basics

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Omega-3 Öl von Nature Basics

Wir sagen Ja zu einer gesunden (Um)Welt.
Wie wichtig ein nachhaltiger Umgang für den Menschen mit der Umwelt ist, wird uns immer bewusster. Die Veränderungen in der Natur sind so extrem geworden, dass uns ihre Auswirkungen bereits unmittelbar betreffen. Nature Basics setzt ein klares Zeichen und entscheidet sich bei seinen Produkten für rein pflanzliche Inhaltsstoffe, die ressourcenschonend und nachhaltig sind. Darum wird das Nature Basics Omega-3 Öl durch die Kultivierung von Mikroalgen gewonnen, um die Fisch- und Krillbestände in den Meeren nicht zu beeinträchtigen. Die Algen wachsen schnell nach und wirken als umweltfreundliche Alternative der Überfischung unserer Ozeane entgegen.

Nature Basics. Gut für uns. Gut für die Umwelt.

Warum Omega-3 so wichtig für unseren Körper ist.

Die langkettigen Omega-3 Fettsäuren DHA und EPA unterstützen die Gesundheit unserer Körperzellen, des Gehirns, und tragen zum Erhalt einer normalen Sehkraft bei. Das menschliche Gehirn, der Herzmuskel sowie die Netzhaut der Augen bestehen zu wesentlichen Teilen aus DHA bzw. EPA. Damit alle Organe optimal funktionieren, ist gerade hier eine ausreichende Versorgung mit Omega-3 notwendig. Nature Basics bietet mit seinem Omega-3 ausserdem eine rein pflanzliche Alternative, die nicht nur für Veganer und Vegetarier eine perfekte Wahl ist, sondern auch für Allergiker. Das Algenöl enthält im Vergleich zu klassischem Omega-3 aus Fischöl keine möglicherweise allergieauslösenden Fischproteine.

Wie sollte man Omega-3 einnehmen?
Die Nature Basics Omega-3 Kapseln sind hochdosiert mit Algenöl. Dank der optimalen Bioverfügbarkeit genügt eine Kapsel am Tag. (1 Glas hat 120 Kapsel und reicht für 4 Monate optimaler Versorgung)

Die Vorteile des Nature Basics Omega-3 Algenöl:

100% vegan, rein & natürlich
Frei von Zusätzen & Füllstoffen
Pflanzliches Omega-3 aus Mikroalgen
Fisch- und Krillbestände in den Meeren bleiben unbeeinträchtigt
Nachhaltig verpackt in Glas und Graskarton
Hergestellt in Deutschland
Pro verkauftem Produkt pflanzt Nature Basics in Kooperation mit Eden Reforestation einen Baum

Über Nature Basics
Nature Basics wurde 2020 in Mainz gegründet und gehört zur founderholics GmbH. Die Marke steht für nachhaltige, klimapositive und qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, die den Körper von innen heraus stärken und für eine optimale Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung sorgen. Die Supplements werden alle mit ärztlichem Fachwissen und Experten aus der Naturheilkunde entwickelt. Es wird größte Sorgfalt auf die Reinheit der Inhaltsstoffe gelegt. Alle Produkte entstehen ausschließlich aus den Elementen natürlicher veganer Quellen und beinhalten keine unerwünschten Zusatzstoffe.

Das Omega-3 Algenöl von Nature Basics ist online unter naturebasics.de erhältlich. Es kostet 39,90 €.

Quelle Sonja Berger Public Relations

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