Montag, März 30, 2026
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Team: Mischung aus jugendlichem Eifer und erfahrener Seniorität

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easyBeeBox Bienenkasten eigenes Bienenvolk Garten Höhle der Löwen

Die Gründer von easyBeeBox, dem Bienenkasten für jedermann – das eigene Bienenvolk im Garten, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup easyBeeBox doch kurz vor!

Wir sind Nick, Chris und Jan, Studenten und Hobbyimker und haben vor ein paar Jahren das Startup easyBeeBox gegründet. Nun produzieren wir gemeinsam mit den Werkstätten der Lebenshilfe unsere easyBeeBox, den Bienenkasten für jedermann.

Wie ist die Idee zur easyBeeBox entstanden?

Chris und Jan sind schon viele Jahre Imker und bekamen aus ihrem Umfeld immer die gleichen Reaktionen zu hören: „Imkern, total interessant! Das will ich auch, ist mir aber leider zu aufwändig…“

Das fanden wir sehr schade, dass sich trotz des großen Interesses an dem wichtigen Thema nur so wenige zur Bienenhaltung gewinnen ließen. Gleichzeitig kam dazu, dass man in vielen Baumärkten Imkersets ohne jede weitere Erklärung kaufen kann und diese Imkerversuche leider oft mit überforderten Neulingen und toten Völkern endeten.

Diese Probleme wollten wir aus dem Weg schaffen und ein System konstruieren, welches die Einstiegshürden nimmt und Lust auf Bienen macht, aber gleichzeitig eine artgerechte und gesunde Bienenhaltung sicherstellt. Auf die daraufhin in 2017/18 selbstgebauten Prototypen für Freunde und Verwandte folgte eine riesige Nachfrage und so entstand unser Startup easyBeeBox und die Produktion ist schnell aus der Garage rausgewachsen.

Welche Vision steckt hinter eurem Startup?

Wir wollen aufzeigen, wie wichtig die Bienen für uns, unsere Umwelt und auch unsere Ernährung sind. Wir wollen neue, junge Bienenhalter gewinnen und ihnen einen sicheren Einstieg in die Welt der Bienen ermöglichen. Denn wir beobachten immer wieder, dass Menschen jeder Generation beim Beobachten ihres Bienenvolkes im eigenen Garten viel von diesen intelligenten und wichtigen Tieren lernen können und so beginnen, Natur und Umwelt bewusster wahrzunehmen und zu schützen.

Wer ist die Zielgruppe der easyBeeBox?

Prinzipiell wollen wir Jeden mit unserer easyBeeBox erreichen. Ob groß oder klein, ob Rentner oder Manager, jeder soll die Möglichkeit zum Einstieg in die Bienenhaltung und in den Bienenschutz bekommen. Aber sicherlich gehört Freude an der Natur und Verantwortungsbewusstsein zu einem potentiellen Bienenhalter dazu.

Eine weitere Zielgruppe sind auch Unternehmen, für die ein Bienenvolk neben einem ökologischen Aushängeschild auch immer ein spannendes Mitarbeiterprojekt darstellt. Was uns immer wieder besonders freut sind Projekte mit Kindern. Wir haben bereits Kooperationen mit Schulen und Kindergärten, und freuen und über jede neue Bestellung einer Schul-easyBeeBox. Denn es gibt kaum etwas schöneres, als Kindern mit einem Bienenvolk die Zusammenhänge der Natur zu veranschaulichen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Tatsächlich wären wir wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen uns zu bewerben, da wir nach einer mehrere Jahre andauernder Testphase noch in den Kinderschuhen der Unternehmensentwicklung steckten und noch gar nicht über größere Schritte nachgedacht haben. Zum Glück hat VOX das anscheinend anders gesehen, uns kontaktiert, daraufhin haben wir unsere Bewerbungsunterlagen eingereicht und am Ende des Castings zum Dreh eingeladen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir hatten leider nur wenig Vorbereitungszeit, da kurz nach der Einladung schon der Drehtermin vor der Tür stand. Aber selbstverständlich haben wir uns insbesondere betriebswirtschaftlich sehr auf den Pitch vorbereitet.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das ist natürlich sehr motivierend und bestätigt unsere bisher geleistete Arbeit. Die Aufzeichnung der Sendung war nicht nur total spannend und spaßig, sondern auch ein super Feedback für unser Unternehmenskonzept.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf easyBeeBox aufmerksam werden?

Ehrlich gesagt können wir dies jetzt vor der Ausstrahlung noch kaum abschätzen. Sicherlich wird die enorme Reichweite der Sendung unser Startup und unsere Mission weit voranbringen. Für uns persönlich war dies natürlich eine spannende und bereichernde Erfahrung das eigene Produkt einem Millionenpublikum zu präsentieren.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir hatten mehrere Investoren im Blick. Ein wichtiges Kriterium für einen Investor war uns eine ehrliche Begeisterung für die Themen Natur und Nachhaltigkeit. Daher haben wir besonders auf Dagmar Wöhrl, Nico Rosberg und Nils Glagau spekuliert.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen uns und unsere Produkte immer weiterentwickeln, um den Spaß an der sicheren Bienenhaltung jedermann zugänglich machen zu können. Daher werden wir stetig unsere easyBeeBox und den Support verbessern und neue Produkte für glückliche Kunden entwickeln und mit unseren starken Partnern der Lebenshilfe produzieren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Habt euer Ziel vor Augen und lasst euch von eurer Vision und nicht dem Geschäft treiben.

Ein Team ist alles! Sucht euch beratende Kontakte. Ein gutes Team besteht aus einer Mischung aus jugendlichem Eifer und erfahrener Seniorität.

Habt Spaß an dem was ihr macht, dann ist die Arbeit ein Abenteuer und nicht bloß ein Job.

Bild: Nick Peters (l.) und Jan-Angelus Meyer aus Bad Fallingbostel präsentieren mit „easyBeeBox“ das Bienenvolk für Jeden. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie easyBeeBox am 05. April 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Nick Peters und Jan-Angelus Meyer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fantasie, Mut und Ausdauer!

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Once upon a bean: BEAN-TO-BAR Schokolade

Once upon a bean: BEAN-TO-BAR Schokolade mit transparenten Hintergrundinfos

Stellen Sie sich und Once upon a bean doch kurz unseren Lesern vor!

Moin, wir sind Lisa & Marvin aus Hamburg und im Sommer letzten Jahres fiel der Startschuss für unser Projekt once upon a bean. Damit möchten wir eine Plattform für bewussten und nachhaltigen Schokoladengenuss schaffen. Wir beide lieben nämlich Schokolade, aber wollten Probleme in der Kakaobranche wie die Rodung von Regenwäldern oder gar Kinderarbeit nicht länger hinnehmen. Glücklicherweise gibt es durch die aufkommende „bean-to-bar“ Bewegung eine tolle Alternative für bewussteren Schokoladengenuss. Bean-to-bar bedeutet, dass kleine Manufakturen Schokolade handwerklich und mit ganz viel Leidenschaft von der Bohne bis zur Tafel selbst herstellen. Neben besten Rohstoffen geht es dabei vor allem um faire Bezahlung, Partnerschaft und Transparenz entlang der gesamten Lieferkette. Diesen Manufakturen möchten wir mit once upon a bean eine Bühne geben und den Trend verstärkt nach Deutschland tragen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Marvin hat einen Master in Nachhaltigkeitsmanagement und Lisa – gelernte Bauingenieurin – beschäftigt sich privat sehr stark mit den Themen Genuss & Nachhaltigkeit. Als wir auf bean-to-bar Schokolade gestoßen sind, war uns schnell klar, dass es ein unheimliches Potential birgt und wir mit der Gründung eines Social Businesses einen wirklichen Beitrag zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN leisten können. Unser Ziel: Gemeinsam mit Schokoladen-Fans die Branche zu einem besseren Ort machen.

Welche Vision steckt hinter Once upon a bean?

Unsere Vision lautet „Schokolade, die alle glücklich macht“ – also nicht nur uns Konsumenten, sondern auch die Kakaobauern und unsere Natur. Gemeinsam mit dem Netzwerk aus bean-to-bar Herstellern wollen wir für bewussten Schokoladenkonsum werben und durch faire Bezahlung und langjährige Partnerschaften wirtschaftliche Perspektiven und Arbeitsplätze in den Anbauregionen schaffen. Faire Bezahlung bedeutet für den Kakaobauern im Fall von bean-to-bar Schokolade mindestens das 2-3-fache des Fairtrade Preises.   

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war sicherlich Aufmerksamkeit für unsere Idee zu erlangen und zu zeigen, dass es eine wirklich leckere und nachhaltige Alternative zu industriellen Schokoladen gibt. Dabei hilft uns unsere aktuelle Crowdfunding Kampagne sehr. Die Resonanz in den ersten 2 Wochen war absolut phänomenal. Bisher haben wir über 300 Vorbestellungen für unsere Schokoladen-Probierpakete erhalten und rühren noch bis zum 20.04.21 weiter fleißig die Werbetrommel. Die Kampagne verschafft uns sowohl Gehör als auch eine Vorfinanzierung, damit wir nun unseren Onlineshop an den Start bringen können. 

Wer ist die Zielgruppe von Once upon a bean?

Mit unseren bean-to-bar Abos und Probierpaketen richten wir uns im Grunde an alle Schokoladen-Fans, denen Genuss und Nachhaltigkeit gleichermaßen am Herzen liegen. Wir haben festgestellt, dass mehr und mehr Menschen wissen möchten, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie produziert wurden. Genau diese Transparenz wollen wir auf unserer Plattform schaffen und die Menschen und Geschichten hinter den spannenden Schokoladen vorstellen.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Hier lautet die Antwort ganz klar: Transparenz. Wir arbeiten nur mit ausgewählten Manufakturen zusammen, die unsere Werte in Bezug auf Partnerschaft, Fairness und eben Transparenz teilen. Dazu gehen wir in den persönlichen Austausch mit ihnen und beleuchten die komplette Lieferkette. Aus dem Grund haben wir auch unseren Namen gewählt. Wir möchten die Geschichte hinter jeder Tafel erzählen und weit über die Informationen auf der Verpackung hinausgehen.

Once upon a bean, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Hoffentlich haben wir dann ein tolles Netzwerk an bean-to-bar Herstellern aufgebaut und können gemeinsam einen Beitrag für bewussteren Schokoladengenuss leisten. Wir möchten gemeinsam Projekte in den Anbauregionen realisieren und dort nachhaltige Strukturen im Kakaoanbau schaffen. Dazu möchten wir ganz viele Menschen von bean-to-bar Schokolade begeistern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Fantasie, Mut und Ausdauer. Spannend wird es in dem Moment, in dem man sich dazu entschließt, seine Idee Realität werden zu lassen. Für uns war es ein total schöner Moment zu sehen, wie ein Gedanke auf einmal Form annimmt. Und jetzt heißt es für uns natürlich weiter Gas zu geben und auch mal Rückschläge wegzustecken. Wir berichten, ob es klappt.

Link zum Crowdfunding

Wir bedanken uns bei Lisa und Marvin für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Tauscht euch viel mit anderen Unternehmern aus!

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maintea tee im glas bio tees

MainTea: Tee im Glas natürlich süße Bio-Tees in einer nachhaltig-innovativen Glasverpackung

Stellen Sie sich und das Startup MainTea doch kurz unseren Lesern vor!

2018 ist die Idee entstanden, den Getränkemarkt von Grund auf zu revolutionieren. Als ernährungsbewusste Studenten ist es uns tierisch auf die Nerven gegangen, dass alle leckeren Erfrischungsgetränke entweder voll mit Zucker oder voll mit chemischen Süßungsmitteln waren. Deswegen haben wir die Ärmel hochgekrempelt, kiloweise Rohstoffe eingekauft und in der eigenen Studenten-WG versucht das Unmögliche möglich zu machen: Ein süßes, leckeres Bio-Erfrischungsgetränk ohne Zucker und ohne Chemie. 


Nach etlichen gescheiterten Versuchen und durchgemachten Nächten hatten wir irgendwann endlich unser erstes Produkt in der Hand. Dieses war aber noch nicht wirklich in der endgültigen Form, wie wir es gerne gehabt hätten. Mit immer neuen Ideen und geänderten Rezepten ist NOSUGA entstanden, die erste 100% zuckerfreie Bio-Limo.

Nach einiger Zeit haben wir uns überlegt, dass wir da auf etwas Besonderes gestoßen sind und die Grundidee unseres Produktes erweiterbar war. Deswegen haben wir für die kältere Saison Tee im Glas geschaffen. Natürlich süße Bio-Tees in einer nachhaltig-innovativen Glasverpackung. 


An diesem Punkt haben wir uns dazu entschlossen, dass das Ganze nicht ohne ein motiviertes und kompetentes Team zu meistern ist. Stück für Stück haben wir uns ein Team aufgebaut, das täglich mit vollstem Einsatz an unserem gemeinsamen Traum arbeitet. So haben wir bis heute unter unseren beiden Marken NOSUGA und Tee im Glas über 20 verschiedene Produktvarianten entwickelt, die deutschlandweit im klassischen LEH und im Bio-Fachhandel verkauft werden.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wie bereits gesagt konnten wir es als Studenten nicht akzeptieren, dass es keine einzige zuckerfreie Bio-Limo auf dem Markt gibt. Zusätzlich hatten wir schon immer die Vision etwas Eigenes zu machen, etwas auf die Beine zu stellen, was einen nachhaltigen Mehrwert hat. 

So haben wir unsere Aufgabe in diesem Bereich gefunden – Wir wollten den Getränkemarkt für ernährungsbewusste Menschen wie uns revolutionieren.

Welche Vision steckt hinter MainTea?

Jedes Produkt unserer beiden Marken beruht auf den vier Prinzipien Bio, vegan, zucker- und plastikfrei. Zusätzlich war es uns seit Beginn wichtig, etwas zurückzugeben, irgendeinen positiven Impact mit unseren Produkten zu bewirken. So spenden wir beispielsweise mit jedem verkauften Tee im Glas an die Hilfsorganisation Viva con Agua. Damit konnten wir im letzten Jahr über 1.000 Menschen einen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen.

Wir sind uns bewusst, dass das womöglich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist – aber genau das ist es, was uns anspornt immer weiter zu machen und noch mehr für diesen Planeten zu tun. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war bisher wahrscheinlich die Finanzierung. Wie wahrscheinlich alle Gründer mit einer Idee, mussten auch wir zunächst mit dem eigenen Ersparten anfangen. Mit den ersten Erfolgen und wachsenden Produktionsmengen wurde natürlich die Vorfinanzierung der Waren auch immer kapitalintensiver und immer wieder sind wir in Vorfinanzierungsengpässe geschlittert. Das heißt unser Wachstum ist Fluch und Segen zu gleich. Als sich nach und nach herausstellte, dass wir anscheinend mit unserer Idee wirklich ins Schwarze getroffen haben, bot sich in unserem Bekanntenkreis ein Angebot für eine (wirklich) kleine Investition. Somit konnten wir erneut weiter ein Stück wachsen und haben uns schließlich gegen weitere Finanzierungsrunden entschieden und bei unserer Hausbank eine Zusammenarbeit angefragt.

Wer ist die Zielgruppe von MainTea?

Durch die unterschiedlichen Produkttypen haben wir eine wirklich breite Zielgruppe. Unser Fokus liegt grundsätzlich auf ernährungsbewussten Personen, die Wert auf Nachhaltigkeit und Natürlichkeit legen.

tee im glas auswahl

Was ist das Besondere an euren Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Für den Tee lässt sich sagen, dass wir uns in drei grundlegenden Punkten abheben: Die natürliche Süße – es bedarf keinem zusätzlichen Zucker in unseren Tees. Er wird süßer, umso länger man ihn ziehen lässt. Die nachhaltige Verpackung – Wie der Name schon sagt, wird unser Tee in Glas, und nicht in Plastik verpackt. Das soziale Engagement – Mit jedem verkauften Glas möchten wir etwas an Menschen zurückgeben, denen es nicht so gut geht wie uns. 

Die Vorteile von NOSUGA wurden ja bereits mehrfach erwähnt: Die erste natürlich süße, zuckerfreie Bio-Limo in 3 verschiedenen Sorten. In diesem Jahr kommen zusätzlich noch 3 natürlich süße, zuckerfreie Bio-Eistees unter NOSUGA auf den Markt.

MainTea, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel bis dahin ist eine nationale Distribution mit einer Vielzahl an innovativen und nachhaltigen Bio-Lebensmitteln, sowie die Stärkung unserer Online Präsenz. Gleichzeitig wollen wir natürlich stetig unseren sozialen Impact vergrößern – ob das in einem eigenen Verein oder in einer intensiven Zusammenarbeit mit anderen Vereinen stattfindet, steht noch offen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wir würden euch empfehlen loszulegen, auch wenn ihr vielleicht denkt, dass noch nicht alles perfekt ist. Es hilft ungemein, sich direkt am Point of Sale das Feedback der Kunden einzuholen und mit der Praxis Erfahrung zu sammeln.

Traut euch frühzeitig in Mitarbeiter zu investieren. Zu Beginn besteht immer die Angst, ob sich so große Fixkosten lohnen, aber mit einem motivierten und kompetenten Team lässt sich viel schneller Großes erreichen. Tauscht euch viel mit anderen Unternehmern aus! So könnt ihr wertvolle Informationen austauschen und voneinander lernen! 

Wir bedanken uns bei Paul Janik Sahm für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Trefft keine voreiligen Entscheidungen

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Superfood-Snack-Riegel AHARAbar von Spoons of Taste

Superfood-Snack-Riegel AHARAbar von Spoons of Taste

Stellen Sie sich und die Superfood-Snack-Riegel AHARAbar doch kurz unseren Lesern vor!

Spoons of Taste® ist ein innovatives und junges Food Start-Up aus München und steht für gesunde und nachhaltige Snacks – wir legen unseren Fokus auf Wohlbefinden, Darmgesundheit, Genuss und den schonenden Umgang mit Ressourcen. Neben unserer ersten Produktreihe: FEEL GOOD BITES, sind wir aktuell dabei unser neue innovative Produktreihe AHARAbar via Crowdfunding (schon zu 106% finanziert) auf den Markt zu bringen.

Der AHARAbar ist ein veganer, vollwertiger Snack Riegel, der entwickelt wurde, um smarter zu snacken. 

Mit unserer neuen Produktreihe AHARAbar wollen wir die ehrgeizigen Köpfe dieser Welt dabei unterstützen ihr volles Potenzial freizusetzen. 

Welche Vision steckt hinter den Superfood-Snack-Riegel AHARAbar?

Snacks gehören zum täglichen Leben. Viele suchen zunehmend nach gut schmeckenden, vollwertigen und nachhaltigen Lebensmitteln, um ihren Lebensstil unterwegs zu fördern. Dieser Trend ist als „Snackification“ Bewegung bekannt und wird von drei Hauptfaktoren bestimmt: Bequemlichkeit, Portabilität und Gesundheit. Wir wollen mit unseren AHARAbars nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch dem Körper gut tun. Mit den AHARAbars als Snack für zwischendurch oder nach dem Sport brauchen unsere Konsumenten kein schlechtes Gewissen zu haben, denn wir produzieren unsere Snacks mit den besten Zutaten und wir unterstützen die Organisation 1% for the planet mit unseren Umsatz.

Unser Motto: We better align the food we eat with the planet we love.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere 14-monatige Mission zur Entwicklung unserer AHARAbars hatte wie eine Achterbahnfahrt ihre Hochs und Tiefs. Wir mussten uns einigen Herausforderungen stellen: wie die Entwicklung einer Formel für das Zusammensetzen der Zutaten des Snack Riegels mit pflanzlichen Proteinen, Vitaminen und Adaptogenen, damit wir auch sicherstellen konnten, dass unsere Riegel einen energiereich durch den Tag unterstützen und gut schmecken, die Suche nach einem Produktionspartner und die Finanzierung via Crowdfunding (aktuell zu 106% finanziert – steigend von Tag zu Tag). Die ganze Arbeit, Zeit und Mühe hat sich jedoch gelohnt und wir können unsere innovativen AHARAbars bald an die Kunden bringen

Wer ist die Zielgruppe von Superfood-Snack-Riegel AHARAbar?

Unsere AHARAbars sind für jedermann geeignet, da sie nicht nur gut schmecken sondern auch gut tun. Der Snack für jederzeit, zwischendurch, zum Frühstück oder nach dem Sport. Bei unseren drei AHARAbar Riegeln (SWEET BEET ARONIA, ZESTY APPLE und CHOCOLATE BROWNIE) findet jeder seine Sorte.

Besonders interessiert an unseren AHARAbars sind die sogenannten LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability). Diese Zielgruppe setzt auf einen nachhaltigen Lebensstil und auf eine gesunde Ernährung.

Was ist das Besondere an dem Snack Riegel? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die meisten Snacks funktionieren über Zusatzstoffe, Zucker, Nüsse oder Milchprodukte und bieten keine Alternativen. Der AHARAbar Riegel ist jedoch frei von all den Zusatzstoffen und enthält weder raffinierten Zucker, Nüsse, Soja- oder Milchprodukte. Der AHARAbar ist kein ganz normaler Riegel, sondern eine Innovation in der Snack Industrie. Dieser vollwertige Riegel deckt den täglichen Bedarf an Vitaminen ab und ist mit sogenannten Adaptogenen gefüllt, die auf natürliche Weise den Körper unterstützen bestimmte Zustände wie verbesserten Schlaf, bessere Konzentration oder sogar höhere Energieniveaus zu erreichen. Unsere AHARAbars enthalten zusammenfassend natürliche BIO Zutaten, Pflanzenproteine, Vitamine, Adaptogene, sind vegan und allergen freundlich.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen natürlich wachsen und unser Produktportfolio mit weiteren innovativen Snacks aufstocken, damit auch für jedermann etwas zu finden ist. Spoons of Taste® glaubt daran, dass die Ernährung und der Lebensstil eines der Grundprinzipien sind, auf denen Gesundheit, Glück und Harmonie beruhen. Wir wollen ein führendes europaweites Snackunternehmen werden, das Snacks für To-Go anbietet und die Kunden energiereich durch den Tag begleitet.

In fünf Jahren planen wir in den meisten deutschen Supermärkten und Drogeriemärkten vertreten zu sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Lasst euch von niemandem einreden, dass euer Projekt/Produkt keine Chancen hat. 

Trefft keine voreiligen Entscheidungen und lasst euch von eurem Bauchgefühl, eurer inneren Stimme leiten.

Das wichtigste: glaubt an euch selbst und an euer Projekt/Produkt.

Wir bedanken uns bei Agata und Sylvain für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein nachhaltiger Lifestyle wird in wenigen Jahren die neue Norm sein

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Faiture nachhaltige Möbel Wohndekor

Faiture online Marktplatz für nachhaltige Möbel und Wohndekor

Stellen Sie sich und das Startup Faiture doch kurz unseren Lesern vor!

Faiture ist ein online Marktplatz für nachhaltige Möbel und Wohndekor und unsere Vision ist es der #1 Marktplatz für nachhaltige Möbel & Dekor zu werden. Unser Gründer Team ist ein Mix aus gelernten Meistern Schreinern, Interior Designer und Tech-affinen Business Köpfen die gemeinsam die Möbel Industrie revolutionieren wollen.

Wir haben uns das Thema Nachhaltigkeit zu Herzen genommen und sind der Meinung, dass sich gerade in der Möbel Branche einiges verändern muss und wir zu einem bewussteren Möbel & Dekor Konsum zurückkehren müssen. Denn auch die Möbelindustrie, als einer der größten Branchen (und Müllproduzenten) der Welt, kann einen erheblichen Beitrag dazu leisten, um unseren Planeten vor dem Klima-Supergau zu bewahren. 

Der Name Faiture setzt sich zusammen aus den Wörtern – Faith in nature – sprich Vertrauen in die Natur zu haben, und genau die Nachricht wollen wir den Menschen mit unseren Produkten wieder mit auf den Weg geben.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Faiture ist bereits mein zweites Startup und für mich war immer klar, nach meinem Wirtschaftsstudium in Wien und Barcelona, ein eigenes Startup zu gründen. Ich habe bereits während dem Studium viel über eigene Ideen und Startups nachgedacht und so kam es ganz natürlich in diesen Bereich reinzugehen.

Welche Vision steckt hinter Faiture?

In erster Linie haben wir uns zum Ziel gesetzt, ein verantwortungsvolles Business im Bereich der Möbel und Home Dekor Industrie aufzubauen. Mit unserem Ansatz wollen wir die Industrie darauf hinweisen, dass Möbel & Dekor keine Fast-Fashion Produkte sind, sondern qualitativ hochwertige Produkte, die ihren Käufer sehr lange begleiten sollen. Zum anderen ist es wichtig, dass die heutigen Möbel Brands es dem Käufer einfach machen, die Produkte wieder zurück in den Kreislauf zu geben, um so wenig neue Ressourcen wie möglich für neue Produkte zu verwenden.

Somit ist unsere Vision nahe liegend, und wir wollen Faiture zum #1 Marktplatz für nachhaltige Möbel & Home Dekor machen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war bzw. ist die Frage, wo Nachhaltigkeit beginnt und welche Faktoren überwiegen, um ein Brand oder Produkt als nachhaltig zu klassifizieren und somit mit in unseren Katalog mitaufzunehmen. Es gibt mittlerweile extrem viel Interesse und viele Brands, die sich dem Thema und der Herausforderung angenommen haben, ihre Produkte und Firma nachhaltig und verantwortungsbewusst aufzustellen. Aber leider gibt es in dem Bereich keinen Blue-Print, den man bei jedem neuen Partner oder Produkt pauschal anwenden könnte. 

Wir sind der Meinung, dass man das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlich betrachten muss, und nicht nur zum Beispiel am Materialeinsatz oder Emissions-Ausgleich bewerten kann. Somit ist es bei jedem neuen Partner und Produkt ein neuer Fall, wo wir entscheiden müssen, ob der Nachhaltigkeitsfokus ausreicht oder ob es nicht doch noch sinnvollere Alternativen gibt.

Das Gute ist, dass das Interesse und auch die Nachfrage nach derartigen Produkten immer größer wird und rasant wächst. Somit haben wir mit Faiture ein gutes Timing erwischt und erfahren viel Interesse auch auf der Finanzierungsseite.

Mit Brigitte Zypries als ehemalige Wirtschafts- &Justizministerin haben wir bereits früh eine gute Unterstützung erhalten und sofern wir weiterhin einen so positiven Wachstumsverlauf haben, planen wir mit einer Seed Finanzierungsrunde gegen Ende des Jahres. Das Geld soll vor allem in unsere digitale Shopping Erfahrung fließen, wo wir sehr viel Potenzial nach oben sehen.

Wer ist die Zielgruppe von Faiture?

Unsere Zielgruppe sind Leute – jung und alt, denen Qualität und ein schönes Zuhause wichtig ist und die sich mit dem Kauf von Möbel & Dekor beschäftigen müssen. Wir versuchen hauptsächlich die Leute anzusprechen, die wirklich neue Möbel und Dekor brauchen. Die nachhaltigste Lebensweise ist immer seine Produkte – egal ob diese nachhaltig oder nicht nachhaltig hergestellt wurden – solange wie es geht zu behalten. Somit wollen wir diejenigen erreichen, die sowieso was Neues brauchen und sich dann aber für die nachhaltige Alternative entscheiden.

Wie funktioniert Faiture? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser größtes Alleinstellungsmerkmal ist unser Portfolio aus ausschließlich nachhaltigen und stilvollen Möbel- und Home Dekor Brands. Wir machen uns die Arbeit und bewerten unsere Brand Partner, ob die Nachhaltigkeit wirklich ernst genommen wird. Das heißt bei uns kann sich der Konsument sicher sein, dass unsere Produkte und Brands einen großen Effort betreiben, ein stilvolles und schönes Wohnen zu ermöglichen, dass nicht auf Kosten unseres Planeten geht.

Faiture, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren wollen wir die Anlaufstelle #1 für nachhaltige Möbel & Home Dekor in Deutschland und Europa sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Habt eine Passion für die Thematik oder Industrie. Seid offen für schnelle Veränderungen, denn ein Startup ist ein sehr dynamisches (aber dafür sehr spannendes) Umfeld. Unterschätzt nicht die Schwierigkeit, richtig zu priorisieren und den Fokus zu behalten.

Wir bedanken uns bei Raphael Baumann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Faiture

Kontakt:

Faiture Home & Living GmbH
Oefelestraße 22
DE- 81543 München

www.faiture.com
hello@faiture.com

Ansprechpartner: Raphael Baumann

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/faiturehome/
Facebook: https://www.facebook.com/faiturehome/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/faiture/
Twitter: https://twitter.com/faiturehome

Team ist wichtiger als Idee

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AWAKE Mobility flotte

AWAKE Mobility Predictive Maintenance Plattform für Busunternehmen

Stellen Sie sich und das Startup AWAKE Mobility doch kurz unseren Lesern vor!

AWAKE Mobility ist ein Münchner Data Science Startup, das sich auf die digitale Instandhaltung von Stadtbussen fokussiert. Das Unternehmen entwickelt eine Predictive Maintenance Plattform für Busbetreiber, die eine künstliche Intelligenz nutzt, um Fahrzeugschäden vorherzusagen. Somit kennt die Werkstatt zu jedem Zeitpunkt den Gesundheitszustand der eigenen Flotte und kann Ausfälle vermeiden, bevor der Bus aufgrund von technischen Störungen liegen bleibt. Ich bin einer der drei Gründer und habe in der Vergangenheit im Silicon Valley, in Tel Aviv und Berlin gearbeitet. Bei AWAKE bin ich für Business Development und Sales verantwortlich.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Meine beiden Mitgründer, Daniel Sattel, Houssem Braham, und ich wollten schon seit längerer Zeit gemeinsam gründen, da wir sehr ergänzende Fähigkeiten mitbringen und der Startup-Szene seit langem nahestehen. Durch einen privaten Kontakt konnten wir dann mehr über die Instandhaltung von Bussen lernen und haben gemerkt, dass bislang noch keine neuen Technologien verwendet werden. Da wir selbst häufig den ÖPNV nutzen, kannten wir die Situation sehr gut, dass der Bus gar nicht kommt oder während der Fahrt aufgrund einer Störung ausgetaucht werden muss. Diese Nische haben wir als Chance gesehen und nach dutzenden Gesprächen mit Verkehrsunternehmen AWAKE Mobility gegründet.

Welche Vision steckt hinter AWAKE Mobility?

Unsere Vision ist es eine Mobilität ohne technische Störungen zu erschaffen. Das heißt wir beginnen mit Bussen und können im Anschluss auf alle anderen Fortbewegungsmittel über gehen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten das Glück, dass wir von Anfang an EXIST-gefördert waren. Das Stipendium hat es uns recht einfach gemacht die ersten Hardware-Tests umzusetzen. Die größte Herausforderung war es jedoch die Branche zu verstehen und die ersten Pilot-Partner zu finden, die an unsere Idee glaubten.

Wer ist die Zielgruppe von AWAKE Mobility?

Unsere Zielgruppe sind private und öffentliche Busunternehmen mit einer Flotte von >100 Bussen.

Wie funktioniert AWAKE Mobility? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir verbauen die eigene Hardware in den Bussen, erhalten die relevanten Gesundheits- und Betriebsdaten und können diese in der Cloud analysieren. Die Werkstatt des Busbetriebs erhält dann proaktive Handlungsempfehlungen für die Instandhaltung, wodurch Ausfälle verhindert werden und Prozesse optimiert werden können. Dadurch werden im Endeffekt Kosten im Betrieb eingespart. Herkömmliche Telematik-Unternehmen sammeln wesentlich weniger Daten über die Fahrzeuge und können somit nur Flottenmanagement- oder Betriebshofmanagement-Lösungen anbieten.

AWAKE Mobility, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir unsere Lösung auf der ganzen Welt bei Busunternehmen im Einsatz haben. Darüber hinaus werden wir unsere Feature-Palette erweitern und auch digitale Dienste für andere Fortbewegungsmittel anbieten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Team ist wichtiger als Idee

Baue nicht das Produkt, das du für richtig hältst, sondern das Produkt, das die Kunden wollen

Suche dir eine Branche und Problemstellung aus, die für Investoren interessant ist.

Wir bedanken uns bei Daniel Tyoschitz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Krone richten, aufrappeln und weiter gehts!

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mykidssafe

mykidssafe Unfallprävention und Kindersicherheit in Workshops und Webinaren

Stellen Sie sich und das Startup mykidssafe doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Daniela, verheiratet und 2fache Mädels-Mama. Mit meinem kleinen Unternehmen mykidssafe unterstütze ich Mamas & Papas dabei, wie sie kompetent ihr Zuhause und nahe Umfeld kindersicher gestalten, ohne dabei alles mit Produkten absichern zu müssen. Denn Unfallprävention ist so viel mehr als nur Produkte anzubringen! Ich berate, sensibilisiere und, wenn gewünscht, führe auch eine Begehung durch, bei der wir gemeinsam die kritischen Stellen und unkomplizierte Lösungen erarbeiten. Außerdem gebe ich Workshops, Webinare, verschiedene Zusatzmodule und arbeite mit einigen öffentlichen Stellen zusammen, um die Aufklärung zu Unfallgefahren für kleine Kinder weiter nach vorne zu bringen. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Bei meinem ersten Kind hätte ich mir eine praxisnahe Unterstützung gewünscht, wie man sein zuhause am besten kindersicher gestaltet ohne es zu übertreiben. Eine gute Beratung im Fachhandel war Fehlanzeige und auch sonst gab es keine adäquate Hilfestellung zu diesen doch vielfältigen Themen. In den Erste-Hilfe-Kursen war die Prävention nicht wirklich Thema, schon gar nicht individuell. Das habe ich vermisst. Da gibt viel Optimierungs- und Aufklärungsbedarf. 

Genau deshalb habe ich mykidssafe ins Leben gerufen, um Eltern individuell und vor allem praxisnah und umfangreich zu allen Themen bzgl. Kindersicherheit beraten zu können.

Was war bei der Gründung von mykidssafe die größte Herausforderung?

Nicht einfach für mich war und ist es noch immer, dass ich im Nebenerwerb gegründet habe. Meinen Hauptjob in einer internationalen Rechtsanwalts-Kanzlei betreibe ich an 3 Tagen weiterhin. Für mein eigenes Herzensthema bleiben demnach nur 2 Tage übrig und die Wochenenden. Da ich mir für Beratungen auch immer viel Zeit nehme, bin ich also gefühlt 24/7 unterwegs. Das ist manchmal ganz schön anstrengend mit und für mein beiden Mädels. Die sollen natürlich trotzdem weiterhin meine Priorität 1 bleiben. Alles unter einen Hut zu kriegen, ist manchmal ein Drahtseilakt. Das Schöne ist, dass ich mir insoweit alles selbst einteilen und an meine Lebenssituation anpassen und integrieren kann. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

In jedem Fall! Mein heutiges Konzept ist auch erst mit der Zeit gewachsen, umfangreicher geworden und wächst weiterhin täglich an! Ich bin selbst Perfektionistin, aber wenn man immer nur wartet, bis alles perfekt ist, verpasst man auch Chancen. Der Spruch „Mut zum Unperfektsein“ passt hier sehr gut und hat mir viel geholfen. Einfach starten! 

Welche Vision steckt hinter mykidssafe?

Wir haben rund 1.840.000 Unfälle mit Kindern in Deutschland pro Jahr. Der Hauptanteil dieser Unfälle passiert dabei im privaten Umfeld. Ich möchte mit meinem Konzept und meiner Beratung einen kleinen Teil dazu beitragen, dass Eltern sich sicherer fühlen und weniger Unfälle besonders mit Kleinkindern passieren.

Wer ist die Zielgruppe von mykidssafe?

Die Zielgruppe sind vorwiegend Schwangere sowie Eltern mit Babys und Kleinkindern, also 0-5 Jahren. Natürlich gehören auch Omas & Opas dazu sowie Babysitter und Nannies. Auch für diese Gruppe biete ich inzwischen extra zugeschnittene Kurse an.

Was findet man auf mykidssafe? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei mir finden Interessierte umfassende, professionell aufbereitete, nachhaltige und vor allem praxisnahe Informationen und Beratung zu ganz vielfältigen Themen in punkto Unfallprävention bei Kleinkindern. Das beginnt bei der körperlichen Entwicklung und wie sie im Kontext zur Gefahrenerkennung steht, geht über typische Verletzungen, versteckte Risiken zuhause, bis hin zur Sicherheit unterwegs und vieles mehr. Unterstützt werde ich auch oft durch mein inzwischen großes und großartiges Netzwerk von Experten. Außerdem biete ich im Umkreis von 150 km Sicherheitsbegehungen zuhause an.

Mein Konzept wurde 2019 für den DEKRA Award in der Kategorie „Sicheres Zuhause“ nominiert. Dieses Konzept ist deutschlandweit bislang einmalig. 

mykidssafe, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich würde mich freuen, in fünf Jahren meinen Hauptjob an den Nagel hängen und mich voll und ganz meinem Herzensthema widmen zu können. Je mehr Familien ich unterstützen kann, desto besser, nachhaltiger und sicherer für die Familien und Kinder!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Ganz wichtig ist es, auf eine gute Idee zu hören, sich nicht von der Vision abbringen zu lassen. Einfach starten und darauf aufbauen! Außerdem ist es wichtig, sich gut und umfangreich beraten zu lassen, nicht ins Blaue hinein Entscheidungen zu treffen. Besonders, wenn man aus einem Angestelltenverhältnis heraus eine Selbstständigkeit aufbaut. Da ist doch vieles anders. Es gibt viele tolle öffentliche Anlaufstellen, die kompetent beraten zu erschwinglichen Preisen oder sogar kostenfrei.

Ich glaube außerdem brauchen Gründerinnen einen „langen Atem“. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Alles braucht seine Zeit, darum ist es wichtig viel Geduld mitzubringen und vor allem nicht zu schnell aufzugeben. Krone richten, aufrappeln und weiter geht’s! Ich wünsche jeder Gründerin dafür alles Gute!

Wir bedanken uns bei Daniela Kambor für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Glaube an Deine eigene Schöpferkraft

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Nameco Cosmetics Naturkosmetik vegan nachhaltig regionale

Nameco Cosmetics: Naturkosmetik vegan, nachhaltig aus regionalen Inhaltsstoffe

Stellen Sie sich und das Startup Nameco Cosmetics doch kurz unseren Lesern vor!

Nâmeco ist die Abkürzung für Na (Natural) Me (Medical) Co (Cosmetics) – und genau dafür steht unser Unternehmen auch: Die Verbindung von dermatologischem Know How und die Kraft der Naturkosmetik. Im Wort selbst kommt zudem âme (l’âme, französisch: die Seele), was ein weiterer unserer Stützpfeiler ist: Die Seele, die Achtsamkeit zurück in die Unternehmenswelt und zurück in unsere Produkte zu bringen.

Wir setzen dabei auf Nachhaltigkeit und Wirksamkeit – unser Ziel sind rein regionale Pflanzen aus Deutschland und Europa in unserer Kosmetik. Meine Business Partnerin Nikola ist Ärztin in der Dermatologie und bringt das fachliche Know-How, ich bringe den wirtschaftlichen Teil. So ergänzen wir uns perfekt!

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Sowohl Nikola als auch ich waren es leid, Kompromisse in der Kosmetik eingehen zu müssen. Leider verwenden die meisten großen Brands immer noch bedenkliche Inhaltsstoffe. Reiner Naturkosmetik fehlt oft der „Wums“, also zielgerichtete Wirkstoffe wie Peptide, Retinol oder ähnliches. Hinzu kommt, dass bisher niemand den Aspekt der Regionalität in Kosmetik beachtet hat.

Beim Essen achten wir immer mehr darauf, woher es kommt, aber dass die Rohstoffe unserer Kosmetik um die halbe Welt geschifft werden, ist uns egal. Das wollen wir ändern! Außerdem möchte ich in diesem Leben wahrhaftig etwas bewirken, und etwas sinnvolles erschaffen. Das kann man über ein Unternehmen sehr gut tun 

Was war bei der Gründung von Nameco Cosmetics die größte Herausforderung?

Als Kosmetikunternehmen sieht man sich mit vielen Regulatorien konfrontiert, die neben der Gründung an sich natürlich beachtet werden müssen. Ein Produkt auf den Markt zu bringen, erfordert unglaublich viel – von Lieferanten, Produzenten, Packaging, Design, Website – einfach alles. Wir sind nur zu zweit und haben alles selbst aufgebaut, das dauert natürlich länger. Man darf nicht verzweifeln, nichts ist von Anfang an perfekt. Wir hatten zum Beispiel das Problem, dass plötzlich die Glasflaschen zu groß für die bereits produzierten Verpackungen waren. Aber so etwas passiert, da muss man mit einem Zwinkern durch 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

JA! Unbedingt. Wer alles perfekt haben will, wird niemals anfangen. Allein Schreibfehler auf der Verpackung gehören einfach dazu. Das Motto „fix it on the way“ hilft viel. Außerdem gibt es unglaublich viele Aspekte, die man am Anfang einfach noch nicht weiß.

Welche Vision steckt hinter Nameco Cosmetics?

Wir haben eine große Vision – rein regionale Inhaltsstoffe und wenn wir expandieren, dann sollen die Inhaltsstoffe sich ebenfalls auf das jeweilige Land/Kontinent fokussieren. Dann kann man aus dem Urlaub in Mexiko / USA ein anderes Produkt mit den dort heimischen Pflanzen mitnehmen. Zudem arbeiten wir mit dem Holacracy Ansatz im Unternehmen und sehen uns in einer großen sozialen Verantwortung. Wir wollen Alleinerziehende und benachteiligte Kinder über unseren Nâmeco Fonds hinsichtlich Zukunftsfähigkeit, Perspektiven, Selbstständigkeit und Unternehmertum fördern.

Wer ist die Zielgruppe von Nameco Cosmetics?

Alle, die wirksame, nachhaltige Kosmetik lieben, ein Unternehmen mit Herz suchen und wissen wollen, woher die Rohstoffe kommen. Rediscover the Power of Nature ist unser Leitsatz.

Was ist das Besondere an den Produkten?

Wir bauen derzeit gezielt Lieferantenverbindungen zu Rohstoffproduzenten allein in Deutschland und Europa auf. Wo es bereits geht, nehmen wir regionale Pflanzen. Wir verwenden keine Standardöle wie Jojoba, Avocado, Argan oder Rhizinus. Stattdessen gibt es Pflaume, Himbeere, Weizen, Borretsch, Birke, Linde, Gurke 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die meisten Anbieter lassen ihre Produkte von Lohnherstellern entwickeln und nutzen auch deren Lieferanten für die Rohstoffe. Zudem haben Beauty Start-Ups eigentlich nie eine Ärztin / einen Arzt im Team. Wir formulieren komplett selbst! Zudem suchen wir unsere eigenen Lieferanten und bauen unser eigenes Netzwerk auf. Wir wollen wissen, wo die Pflanze wächst.

Nameco Cosmetics, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen so groß werden, dass wir eigene Pop-Up Stores für Erlebnisse vor Ort schaffen und Menschen die Pflanzenwelt näher bringen können. Unseren Medical Bereich ausbauen mit eigener Forschung und Kooperation mit anderen Ärzten. Eine eigene Nâmeco Finca, wo wir Alleinerziehenden und ihren Kindern eine Oase der Weiterentwicklung bieten, sowie natürlich viele weitere, bereichernde Produkte, die unsere Kunden voller Freude nutzen können!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Glaube an Deine eigene Schöpferkraft und visualisiere Deine Vision täglich.

Vertraue Dir und dem Prozess. Lass Dich nicht aus der Ruhe bringen.

Achte auf Dich & Deine Intuition. Vergiss nicht – es darf Spaß machen!

Wir bedanken uns bei Monica Wimmer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Nameco Cosmetics

Kontakt:

Derma Solutions GmbH
Gollierstrasse 70 F
DE-80339 München

www.nameco-cosmetics.com
namaste@nameco-cosmetics.com

Ansprechpartnerin: Monica Wimmer

Social Media
Facebook: https://www.facebook.com/nameco.cosmetics
Instagram: https://www.instagram.com/nameco.cosmetics/
Pinterest: https://www.pinterest.de/nameco_cosmetics/_created/

Versucht zu Lernen und zu Verbessern anstatt aufzugeben

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kids story kinder geschichten

Kids Story für Kinder kostenlos Geschichten anhören und in eine andere Welt eintauchen

Stellen Sie sich und das Startup Kids Story doch kurz unseren Lesern vor! 

Kids Story bietet jedem Kind die Möglichkeit, kostenlos Geschichten anzuhören und in andere Welten einzutauchen. Unsere Plattform übersetzt die geschriebenen Geschichten in viele der am meisten gesprochenen Sprachen der Welt und erstellt entsprechende Audiodateien. Die Geschichten unserer publizierenden Autor*innen können also in der ganzen Welt gehört werden! Damit schaffen wir eine einzigartige Möglichkeit des kulturellen Austausches und fördern die Kreativität der zuhörenden Kinder. Im Moment kann unsere App auf iOS-Geräten genutzt werden. Eine Android App folgt später in diesem Jahr. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Seit vielen Jahren arbeite ich schon in einigen Start-ups als technischer Leiter und versuche die Entwicklung innovativer Produkte voranzutreiben. Durch einen Zufall kam mir die Idee für Kids Story. Ich habe mich nämlich nach einer Doku zum Analphabetismus gefragt, „wer liest denn den Kindern Geschichten vor?“ Seit dem, bauen wir das Produkt und dazu gehört dann auch eine Gründung. Bis heute bin ich Feuer und Flamme für diese Idee. Mir gefällt die Vorstellung an etwas zu arbeiten, dass dazu beiträgt, das Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt voneinander lernen können… Und das möglichst niedrigschwellig. 

Welche Vision steckt hinter Kids Story? 

Jedes Kind, egal wie viel Geld oder Zeit die Eltern haben, soll die Möglichkeit haben, Kindergeschichten dann anzuhören, wenn das Kind es möchte. Viele Studien belegen, dass Kindergeschichten die Entwicklung von Kindern positiv beeinflussen können und auch ich lerne beim Hören immer wieder was. Runtergebrochen ist die Vision, dass bald eine zentralafrikanische Geschichte in Süd-Asien gehört wird. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Kids Story wurde komplett von mir privat finanziert. Wir haben natürlich darauf geachtet, sorgsam mit unserem Budget zu haushalten. Durch die agile Entwicklung und Bereitstellung ist bisher nur ein kleiner Betrag ausgegeben wurden. Wir sind auch davon überzeugt, dass wir jede identifizierte Kernkompetenz als Mitgründer in unserem Team haben wollen. Die größte Herausforderung war es, zu testen, ob Kinder maschinelle Stimmen überhaupt angenehm finden und hören wollen. Dazu haben wir sehr viele KI-Modelle ausprobiert, um die perfekte Balance zwischen Kosten und Nutzen zu finden. Wir haben es geschafft, dass die deutlich überwiegende Mehrheit der Nutzer die Stimmen angenehm finden.  

Außerdem war es eine weitere Herausforderung für uns, dass wir unsere Lösung in verschiedenen Sprachen anbieten können. Auch das haben wir gemeistert und nun sind wir in Englisch, Deutsch, Spanisch und sogar Russisch verfügbar. 

Wer ist die Zielgruppe von Kids Story? 

Unsere Zielgruppe sind ganz klar Eltern und ihre Kinder. Da unsere Zielgruppe Kinder sind, fühlen wir uns stark verpflichtet diese Zielgruppe zu schützen. Zusätzlich hat auch Apple verschiedene Vorgaben und strengere Datenschutzbestimmungen an unser Produkt. Wir erfüllen somit die höchsten Sicherheitsvorgaben und gehen aber noch weit darüber hinaus. Unsere komplette Plattform wird ausschließlich in Deutschland betrieben und wir sind auch ein wenig stolz auf den Datenschutz made in Germany. 

Wie funktioniert Kids Story? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Natürlich agieren wir in einem stark umkämpften Markt, aber bei den wenigsten anderen Anbietern können Autor*innen oder wer es werden möchte, so leicht Hörbücher bereitstellen. Darüber hinaus bieten wir unsere Audiogeschichten nicht nur in der Ursprungssprache, sondern auch in vielen weiteren an. Durch unsere moderne Technik haben wir es geschafft, kostengünstig eine hohe Qualität zu bieten. Um uns zu finanzieren, bieten wir kindergerechte Werbung an. Diese wird speziell von uns geprüft. Dabei folgen wir den Empfehlungen des deutschen Werberates. 

Kids Story, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Es gibt 1,1 Milliarden Kinder zwischen 2 und 11 Jahren auf der Welt. Wir haben also viel zu tun, um jedem Kind den Zugang zu Hörgeschichten zu ermöglichen. Unser Ziel ist es, dass in 5 Jahren 10 Millionen Kinder aus 100 Ländern Geschichten auf Kids Story hören. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Bei Kids Story haben wir echt Glück gehabt und die Idee wurde vom Umfeld gut angenommen. Das kenne ich aber von anderen Start-ups leider anders. Deswegen mein Tipp, wenn man für eine Idee brennt, sollte man diese einfach umsetzten, egal was andere sagen. Wenn man anfängt und erste Tests macht, hat man schon gewonnen! 
Auch ich habe immer wieder gezweifelt, ob Kids Story wirklich erfolgreich werden kann. Wenn ihr Mitgründer habt, ist es einfacher, diese inneren Zweifel zu besiegen. Schreibt euch am besten ganz groß auf einen Zettel, warum ihr als Team und eure Idee toll sind. Wenn euch mal wieder der eigene Zweifler einholt, schaut ihr einfach auf euer Motivationsblatt. 
Bei jeder Idee und jedem Produkt gibt es Fehler und schier unmögliche Herausforderungen. Macht euch klar, dass es nichts Perfektes gibt. Versucht zu Lernen und zu Verbessern anstatt aufzugeben.

Wir bedanken uns bei Timo Grosche für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Euer Job als Gründer ist es gute Entscheidungen zu treffen

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autlay layout werbemitteln

AutLay vollautomatische Layout-Erstellungen von druckfertigen Werbemitteln

Stellen Sie sich und das Startup AutLay doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Sven Müller und ich bin Mitgründer von AutLay – der smarten Layout Revolution. Mein Geschäftspartner David Schölgens (CTO & Geschäftsführer AutLay) und ich (CEO & Geschäftsführer) haben AutLay in 2019 ins Leben gerufen. Wir bieten mit unserer innovativen Software vollautomatische Layout-Erstellungen von druckfertigen Werbemitteln an. AutLay schafft es Design Prozesse effizienter, effektiver, individueller und emotionaler zu gestalten als jede andere Dienstleistung oder Technologie am Markt. Automatisiert. Schnell. Kostengünstig. – Auf Knopfdruck!

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Im Rahmen unserer Arbeit und Promotion an der Universität zu Köln beschäftigten wir uns rund um das Thema „Media Mass Customization“ mit besonderem Fokus auf die Möglichkeiten der automatisierten Erstellung von Printmedien. Schnell wurde klar, dass wir Printmedien gänzlich neu denken mussten und ein großes Potential darin bestand, den Layout-Prozess mit innovativen Technologien zu verbinden. 

Besonders der anhaltende Massenkommunikations-Gedanke im Print stellt ein großes Problem dar. Dieser lässt gedruckte Werbemittel immer weiter von den generellen Marketingentwicklungen hin zur individualisierten Kommunikation und Orientierung an Verbraucherwünschen abdriften. Die Tauglichkeit und Effizienz von Printmedien werden wirklich fragwürdig. So standen wir als Gründungsduo vor der Frage, wie auch gedruckte Medien effizient individualisiert werden können. Denn kundenindividuelle Kommunikation ist längst der Standard im Online Marketing. Bis dato bestehende Ansätze, Printmedien (insbesondere Werbemittel) automatisiert zu layouten, hatten zahlreiche Limitationen und waren somit oftmals ungeeignet, um kundenindividuelle Printwerbemittel zu realisieren. Der Anreiz war es, anstelle von Templates eine smarte Software zu schaffen, die mit Hilfe von KI das Problem von bisher unwirtschaftlicher Massenindividualisierung im Print löst.

Da sich hier ein großes Potential verbirgt, haben wir selbst mit der Entwicklung einer Technologie begonnen, die vollautomatisch ästhetisch anmutende Werbemittel layoutet. Zunächst im Rahmen der Anstellung und Promotion an der Universität zu Köln. Mit dem Förderprogramm „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ wurde der Technologiekern im Zeitraum Juni 2017 bis Januar 2019 marktnah weiterentwickelt und die Funktionstüchtigkeit in diversen Anwendungsszenarien demonstriert. Dies war die Basis und der Grund für die erfolgreiche Gründung der AutLay: Automatisches Layout GmbH in 2019 mit heutigem Sitz im Herzen Kölns. 

Welche Vision steckt hinter AutLay?

Wir möchten mithilfe unserer Technologie die Art wie Printwerbemittel erstellt werden revolutionieren und Unternehmen dabei helfen 90% der Zeit im Printprozess einzusparen. Außerdem wollen wir die Printkommunikation nachhaltiger und wirkungsvoller gestalten und jeden Kunden mit relevanten Inhalten individuell ansprechen. Unsere Vision ist es, das internationale Synonym für Design Prozesse zu werden.

Neben den wirtschaftlichen Zielen verfolgen wir aber auch ökologische Ziele. Mit unserer Software können individualisierte und zielgerichtete Werbemittel erstellt werden, die für den Endkunden ansprechend sind und Verwendung finden, statt direkt in der Mülltonne zu landen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zwei der größten Herausforderungen waren das Recruiting und unsere technische Denkweise. In Bezug auf die Beschaffung von Mitarbeitern bringt der Standort Köln und Umgebung viel Konkurrenz mit. Es gibt hier sehr viele attraktive Arbeitgeber und da muss man sich etwas einfallen lassen, um als junges Startup mit begrenztem Budget passende (hinsichtlich menschlichem und fachlichem Fit) Mitarbeiter zu finden. In Bezug auf die Denkweise hat uns „Techies“ die Kundensicht gefehlt. Wir wollten, technologie-verliebt wie wir sind, immer eine Technologie verkaufen. Kunden allerdings wollen nicht unbedingt eine Technologie kaufen und interessieren sich oftmals nicht für technologische Details. Wir mussten (und müssen noch) lernen unsere Produkte durch die Augen unserer Zielgruppe zu sehen.

Bisher haben wir uns aus einem Mix an Finanzierungsmöglichkeiten finanziert. Von Fördergeldern und Preisen wie z.B. START-UP Hochschul-Ausgründung NRW oder das Gründerstipendium, bis über Investments. Das Business Angel Netzwerk hinter Venture Creator hat unser Potenzial erkannt, bereits Anfang 2019 sammelten wir für AutLay ein sechsstelliges Seed Funding ein. Im September 2020 konnten wir dann die zweite Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe abschließen. 

Wer ist die Zielgruppe von AutLay?

Im ersten Sinne gehört natürlich jedes Unternehmen zur Zielgruppe, das von modernem Print Marketing profitieren kann.

Allerdings fokussieren wir uns auf zwei primäre Gruppen:

Endnutzer (Händler/Produzenten, E-Commerce Unternehmen, Omni-Channel Giganten) und Multiplikatoren (Marketing System Anbieter, Beratungen/Agenturen, Genossenschaften, Konzerne). Für diese Zielgruppen bieten wir ein wirklich disruptives Produkt an, denn die Erstellung von Print Werbemitteln war bislang sehr zeitaufwendig, kostspielig und unflexibel. Durch AutLay wird der Layout Prozess vollständig automatisiert und die genannten Nachteile können nahezu gänzlich aus dem Weg geräumt werden. Für E-Commerce Unternehmen beispielsweise ermöglichen wir zunächst einmal den Ausbau der Omni-Channel-Strategie um den effizienten Einsatz von Printmedien. Darüber hinaus setzen wir gänzlich neue Spielräume für kundenindividuelles Marketing. Beispielsweise können Warenkorbabbrecher von heute, bereits morgen ein individuelles Print-Mailing in ihrem Briefkasten mit AutLay erhalten. 

Wie funktioniert AutLay? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der Prozess für unsere Kunden ist sehr simpel und ermöglicht dadurch bislang unerreichte Potentiale auszuschöpfen. Im Detail sieht dies so aus: Kunden übermitteln ganz automatisch, beispielsweise über das integrierte PIM-System, beliebige Inhalte an die AutLay-Technologie. Daraufhin errechnet der Technologiekern, basierend auf den Produktdaten sowie insgesamt über 50 Metriken aus den Bereichen Ästhetik, Typografie und Betriebswirtschaft, mehrere Millionen Layouts. Unter Berücksichtigung der kundenindividuellen Gewichtung der Metriken wird das geeignetste Layout mit dem höchsten Scoring als druckfertige PDF und als InDesign Datei ausgegeben. Entscheidend ist, dass im Gegensatz zu den etablierten Lösungen AutLay dabei komplett auf Templates verzichtet. Das erhöht zum einem die Flexibilität und zum anderen werden erhebliche Kosten gespart, denn Zeitaufwände für die Erstellung von Templates und die Vorbereitung der Daten entfallen vollständig.

Stattdessen sorgt der Einbezug von künstlicher Intelligenz zur Quantifizierung von Ästhetik bei Printmedien und für ein ansprechendes Erscheinungsbild der gelayouteten Erzeugnisse.

Mit unserer Software gelingt es uns ein Alleinstellungsmerkmal zu generieren, denn eine automatisierte Layout-Erstellung ohne Templates reduziert nicht nur die Setup Aufwände erheblich, sondern ist derzeit ein echtes Unikat auf dem Markt. Durch diese deutliche Reduktion von manuellen Aufwänden können erhebliche Kosten- und Zeitersparnisse geschaffen werden. Erfolgreiche Kundenprojekte zeigen, dass Durchlaufzeiten im Printprozess bis zu 90% reduziert werden konnten. Grundsätzlich erleichtern wir Unternehmen eine kanalübergreifende, individualisierte und nachhaltige Kundenansprache. Und lassen dadurch sowohl Unternehmen als auch deren Endkunden von der gesteigerten Kontaktqualität profitieren.

Eine hoch individualisierte Printkommunikation vereint die Vorteile der Printkommunikation (Emotionalität, Haptik, Vertrauen) mit denen der digitalen Kommunikation (geringe Vorlaufzeiten, hohe Relevanz der Inhalte durch individuelle Selektion). Dank AutLay können Printmedien endlich in Verbindung mit Automatisierung und Individualisierung gebracht werden. Für Unternehmen heißt dies, dass Kundendaten ab sofort nicht nur für Online Marketing, sondern auch im Print Marketing einsetzbar sind und Cross-Selling, Up-Selling, oder Real-Time Marketing lassen sich demnach ganz leicht auch auf den Printbereich übertragen. Insbesondere Onlinehändler, können durch den Einsatz der AutLay Software eine Omni-Channel-Strategie fokussieren und den bisherigen Kommunikationsauftritt um den Printkanal erweitern. 

AutLay, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mit dem eingesammelten Investment werden wir weitere Produkt- und KI-Entwicklung sowie Marketingaktivitäten investieren. Mit dem Ziel, AutLay als Technologie-Marke im Markt zu etablieren und den Wettbewerbsvorsprung weiter auszubauen. Darüber hinaus arbeitet unser stetig wachsendes Team an einer Self-Service SaaS Lösung, die es Kunden ermöglicht, eigenständig automatisierte und individualisierte Werbemittel zu layouten. Das Thema Nachhaltigkeit wird in diesem Jahr auch von uns in den Fokus gerückt, denn auch dahingehend möchten wir einen vertretbaren Fußabdruck hinterlassen.  

Aktuell kümmert sich AutLay um die automatisierte Ausleitung von Print Marketing Materialien, perspektivisch sind aber auch andere Medienformate denkbar (bspw. Reiseführer, Zeitungen, Datenblätter) oder auch ganz andere Bereiche und Branchen. Hier könnte mit der automatisierten Ausleitung funktionaler 2- oder 3-dimensionaler Layouts Nutzen gestiftet werden. Wie schon oben erwähnt, ist es unserer Vision das internationale Synonym für Design Prozesse zu werden.  

In diesem Jahr stehen erstmal definitiv viele weitere spannende Aufgaben sowie großartige Entwicklungschancen für AutLay an. Und wir sind selbst gespannt, wo die Reise dann noch hingeht.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Höhen und Tiefen im Gründeralltag sind besonders hoch und besonders tief und liegen oft sehr nah beieinander. Deswegen: Wenn was Positives passiert – freut euch schnell. Wenn mal was nicht rund läuft oder es einen Rückschlag gibt, steckt den Kopf nicht (zu lange) in den Sand. Das gehört dazu, es wird keine Gründung ohne Rückschläge gegeben haben.

Zweitens: Verschriftlicht Annahmen, die kritisch für den Erfolg eures Geschäftsmodells sind und validiert die Annahmen so früh wie möglich. Beim challengen der Annahmen objektiv und hart zu euch selber sein (die eigene Lösung nicht durch die rosa rote Brille sehen, die hat der potentielle Kunde nämlich auch nicht auf). Je früher ihr scheitert, desto mehr Zeit, Kapazitäten usw. habt ihr für einen nächsten Schuss. 

Als dritten Tipp würde ich gerne den Appell an die eigene geistige Fitness zu denken mitgeben:

Euer Job als Gründer ist es gute Entscheidungen zu treffen – dafür braucht man einen klaren Kopf. 

Wir bedanken uns bei Sven Müller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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