Samstag, Januar 31, 2026
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Wie Charlotte Braunstorfer in zwei Minuten neue Impulse setzt

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Charlotte Braunstorfer tschibo 2 minuten 2 millionen @ puls 4 gerry frank

Charlotte Braunstorfer: Die treibende Kraft hinter Tchibos Innovationsstrategie

In der Welt des Einzelhandels gibt es wenige Unternehmen, die sich so dynamisch an veränderte Marktbedingungen anpassen wie Tchibo. Das Unternehmen, das ursprünglich als Kaffeeröster begann, hat sich längst zu einem breit aufgestellten Handelsunternehmen entwickelt, das regelmäßig mit neuen Produktwelten überrascht. Eine der prägenden Persönlichkeiten hinter dieser Erfolgsgeschichte ist Charlotte Braunstorfer. Ihre strategische Weitsicht und ihr Gespür für Kundenbedürfnisse machen sie zu einer zentralen Figur in der Entwicklung von Tchibos Innovationsstrategie.

Von der Tradition zur Innovation: Die Rolle von Charlotte Braunstorfer bei Tchibo

Tchibo steht für eine ungewöhnliche Kombination aus Beständigkeit und Innovation. Das Unternehmen ist einerseits tief in der deutschen Kaffeekultur verwurzelt, andererseits überrascht es seine Kunden wöchentlich mit neuen Themenwelten und Produktangeboten. Diese Mischung aus Tradition und Wandel ist nicht zuletzt das Ergebnis einer durchdachten Unternehmensstrategie, an der Charlotte Braunstorfer maßgeblich beteiligt ist. Sie hat es verstanden, die traditionellen Werte des Unternehmens mit modernen Marktanforderungen zu verbinden.

Eine der größten Herausforderungen für etablierte Unternehmen ist es, mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten, ohne die eigene Markenidentität zu verlieren. Charlotte Braunstorfer hat sich dieser Herausforderung mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Konsumenten gestellt. Sie treibt die Digitalisierung bei Tchibo konsequent voran, indem sie innovative Konzepte in das Geschäftsmodell integriert. E-Commerce, datengetriebene Entscheidungen und eine stärkere Personalisierung des Angebots stehen im Mittelpunkt ihrer Strategie.

Neue Herausforderung: Charlotte Braunstorfer bei „2 Minuten 2 Millionen“

Neben ihrer Tätigkeit bei Tchibo erweitert Charlotte Braunstorfer nun ihren Wirkungskreis und nimmt an der beliebten TV-Investorenrunde „2 Minuten 2 Millionen“ teil. Mit ihrem fundierten Wissen über Innovationen und Marktentwicklungen bringt sie eine neue Perspektive in die Show ein. Sie wird als Investorin junge Startups dabei unterstützen, ihre Ideen weiterzuentwickeln und auf dem Markt zu etablieren.

Ihre Erfahrung in der strategischen Entwicklung und Umsetzung von Unternehmenskonzepten macht sie zu einer wertvollen Ergänzung im Kreis der Investoren. Ihr Fokus liegt dabei auf nachhaltigen Geschäftsmodellen, digitaler Transformation und kundenorientierten Lösungen – genau den Faktoren, die auch ihren Erfolg bei Tchibo geprägt haben.

Mit ihrem Einstieg in „2 Minuten 2 Millionen“ zeigt Charlotte Braunstorfer einmal mehr, dass sie bereit ist, neue Wege zu gehen und Innovationen aktiv mitzugestalten. Startups können von ihrem Know-how profitieren und auf ihre Unterstützung zählen, wenn es darum geht, Geschäftsideen zu skalieren und langfristig erfolgreich zu sein.

Nachhaltigkeit als Unternehmensprinzip

Ein weiteres bedeutendes Thema, das Charlotte Braunstorfer vorantreibt, ist die Nachhaltigkeit. Tchibo hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt auf nachhaltige Produkte und faire Produktionsbedingungen konzentriert. Unter ihrer strategischen Leitung wurden zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen, um den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu verringern. Dazu gehören unter anderem die Verwendung von Bio-zertifiziertem Kaffee, der Ausbau nachhaltiger Textilkollektionen und die verstärkte Nutzung umweltfreundlicher Verpackungen.

Nachhaltigkeit ist für Tchibo nicht nur ein Marketinginstrument, sondern ein integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Charlotte Braunstorfer setzt sich dafür ein, dass soziale und ökologische Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette berücksichtigt wird. Dies stärkt nicht nur die Marke, sondern trifft auch den Zeitgeist einer zunehmend umweltbewussten Kundschaft.

Digitale Transformation als Zukunftsstrategie

Die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie Unternehmen mit ihren Kunden interagieren. Charlotte Braunstorfer hat diesen Wandel früh erkannt und setzt auf digitale Strategien, um die Markenbindung zu stärken. Der Ausbau der E-Commerce-Plattform, die Optimierung der mobilen Shopping-Erlebnisse und die Nutzung datenbasierter Analysen sind zentrale Bausteine ihrer Strategie.

Tchibo nutzt moderne Technologien, um das Einkaufserlebnis individueller zu gestalten. Personalisierte Produktempfehlungen, ein verbessertes Kundenservice-Erlebnis und innovative Vertriebskanäle wie Social Commerce gehören zu den Maßnahmen, die unter ihrer Leitung verstärkt ausgebaut wurden. Der Erfolg zeigt sich in den kontinuierlich wachsenden Online-Umsätzen des Unternehmens.

Die Zukunft von Charlotte Braunstorfer

Der Einzelhandel befindet sich in einem ständigen Wandel, und Unternehmen müssen sich kontinuierlich neu erfinden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Charlotte Braunstorfer hat Tchibo erfolgreich durch zahlreiche Herausforderungen geführt und das Unternehmen strategisch für die Zukunft positioniert. Ihre Innovationskraft, ihr Gespür für Markttrends und ihre konsequente Kundenorientierung machen sie zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Branche.

Während viele traditionelle Handelsunternehmen mit den Veränderungen im Konsumverhalten kämpfen, gelingt es Tchibo, sich immer wieder neu zu erfinden. Dank der strategischen Weitsicht von Charlotte Braunstorfer bleibt das Unternehmen ein Vorreiter im deutschen Einzelhandel – mit einer starken Marke, innovativen Produkten und einer klaren Vision für die Zukunft.

Die kommenden Jahre versprechen spannende Entwicklungen. Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Individualisierung werden weiterhin eine zentrale Rolle in der Strategie von Tchibo spielen. Mit Charlotte Braunstorfer an der Spitze der Innovationsabteilung ist das Unternehmen bestens gerüstet, um auch in einem sich rasant verändernden Markt erfolgreich zu bleiben.

Bild@ 2 Minuten 2 Millionen @ Puls 4 Gerry Frank

Was macht dieses soziale Netzwerk anders als alle anderen?

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wave gründerin Stefanie Jarantowski

wave ist ein neues soziales Netzwerk, das mit AI-gesteuerter Moderation für ein freundliches und sicheres Online-Erlebnis sorgt

Wie kam es zur Gründung von wave, und welche Erfahrungen aus Ihrer gemeinsamen Arbeit mit eventsofa haben Sie in dieses Projekt eingebracht?

Die Idee eines freundlichen, sozialen Netzwerks tragen wir schon längere Zeit mit uns herum. Als Meta-Chef Mark Zuckerberg seine Entscheidung gegen Faktenchecks verkündet hat, war klar, jetzt machen wir es! Das ist das Momentum für ein europäisches Netzwerk. 

Seit eventsofa arbeiten wir kontinuierlich zusammen, es sind mittlerweile über 15 Jahre. Wir sind ein eingespieltes Team, in dem die Rollen klar verteilt sind. Wir können uns 100 prozentig aufeinander verlassen. Es gab in der Vergangenheit keine Herausforderung, die wir nicht zusammen lösen konnten. Das macht stark für alle neuen Vorhaben.

Was unterscheidet wave grundlegend von etablierten Plattformen wie Instagram oder Bluesky?

wave ist wie Instagram eine bildzentrierte Plattform, aber mit starker Moderation mittels AI. Mit Zuckerbergs Kurswechsel ist Instagram dabei, das neue X zu werden.

Bluesky und Mastodon als Meta/X-Alternativen sind hingegen Textfokussiert, weswegen es hier auch stark um kontroverse Diskussionen geht. Außerdem gibt es noch den technischen Unterschied, dass Netzwerke wie Mastodon und Pixelfed dezentralisiert laufen, was die einfache Benutzung erschwert.

Wie möchten Sie mit wave das Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen und gleichzeitig die Verbreitung von Desinformationen und Hass eindämmen?

Das Vertrauen wollen wir damit zurückgewinnen, dass wir uns bewusst als “nicht Zuckerberg” positionieren, das heißt als freundliches, das unpolitisch ist und durch starke AI-Moderation gegen Hass und Fake vorgeht. Dabei setzen wir auf Influencer, die zum einen keine Lust auf Hass haben und in unserem Modell mehr Geld verdienen.

Welche Zielgruppen sprechen Sie mit wave an, und wie stellen Sie sicher, dass deren spezifische Bedürfnisse berücksichtigt werden?

Wir fokussieren uns auf Influencer, und helfen kleinen zu wachsen und Influencern mittler Größe kostenoptimierter ihre Inhalte zu vermarkten – ohne in Hasskommentaren unterzugehen.

Inwiefern sehen Sie in der aktuellen Entscheidung von Meta, auf Faktenchecks zu verzichten, eine Chance für wave, sich als Alternative zu etablieren?

Wir sehen es als das Momentum! Es ist eine einmalige Chance, ein europäisches Netzwerk zu etablieren. Rückenwind geben uns allein die Zuwachsraten von Bluesky, die nach jeder weiteren Kundgabe von Musk und Zuckerberg steigen.

Wie funktioniert die AI-gesteuerte Moderation von wave konkret, und wie stellen Sie sicher, dass sie transparent und fair bleibt?

Wir investieren in XAI (Explainable AI) und beziehen den EU AI Act in unsere Entwicklung ein. Warum Kommentare und Inhalte von einer KI gesperrt werden, wird dem Nutzer transparent gemacht.

Was war bisher die größte Herausforderung bei der Entwicklung und Einführung von wave, und wie haben Sie diese gemeistert?

Die hohen Kosten für das AI-Training stellen mit die größte Herausforderung dar und hierfür risikofreudige Investoren in Deutschland und Europa zu finden.

Stefanie Jarantowski, als Kommunikationsexpertin: Wie wichtig ist die Vermittlung von demokratischen Werten für die Markenbotschaft von wave?

Sehr wichtig. Wir leben die demokratischen Werte bei wave und wollen mit unserem Netzwerk ein Zeichen für die Zukunft der sozialen Medien setzen, weg von Polarisierung, hin zu Transparenz und demokratischen Werten.

Studien belegen, dass Hass im Netz die Demokratie gefährdet. Die Studie „Lauter Hass – leiser Rückzug. Wie Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedroht“ von 2024 zeigt, dass die freie Meinungsäußerung nicht gegeben ist, wenn mehr als die Hälfte der Befragten angibt, sich aus Angst im Netz seltener zur eigenen politischen Meinung zu bekennen (57 Prozent) und sich seltener an Diskussionen beteiligen (55 Prozent).Gegen diesen Hass geht wave mit Hilfe starker AI-Moderation vor.

Stephan Schmidt, als Tech-Veteran: Welche technischen Innovationen machen wavvve einzigartig und zukunftssicher?

Der aktuelle Trend geht bei den großen sozialen Netzwerken weg von Moderation und zu einer Wild-West-Mentalität. Wir glauben, durch Moderation ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Leute wohlfühlen. Wir arbeiten deshalb daran, die beste AI-Moderation zu haben, da andere Wettbewerber dies technisch vernachlässigen. Durch die Ideen von neuen AI-Modellen wie DeepSeek können wir mit den ganz Großen konkurrieren.

Welche langfristigen Pläne haben Sie für die internationale Expansion von wave, und welche Märkte sind für Sie besonders interessant?

Für uns ist Europa besonders interessant. Denn Europa ist einer der größten Märkte für Instagram, größer als Nordamerika, was leider oft vergessen wird. Europa darf sich nicht kleinmachen. Und hier starten wir in einem der wichtigsten Märkte: bei den 440.000 Influencern in Deutschland. Und nach Europa kommt der Rest der Welt

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben, die in einem hochkompetitiven Umfeld wie dem Social-Media-Markt Fuß fassen möchten?

Nicht aufgeben, genügend Nudeln im Schrank haben und nie vergessen: There’s no such thing as overnight success.

Bilder @ privat

Wir bedanken uns bei Stefanie Jarantowski und Stephan Schmidt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Denken wir bei Hunden oft in die falsche Richtung?

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doggylove gründerteam Konstanze Wirth und Christoph Wirth © DoggyLove

DoggyLove bietet pflanzliche und funktionale Hundesnacks, die Gesundheit und Wohlbefinden fördern – nachhaltig, regional und ohne künstliche Zusätze.

Was hat Sie dazu inspiriert, DoggyLove zu gründen, und welche Geschichte steckt hinter dem Unternehmen?

Die Idee zu DoggyLove entstand durch unsere Labradorhündin Peggy, die uns 15 Jahre lang begleitet hat und ein Teil unserer Familie war. Als sie älter wurde und gesundheitliche Probleme bekam, haben wir alles versucht, um ihr das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Diese Erfahrung hat uns gezeigt, wie wichtig eine bewusste Ernährung für Hunde ist. Am Ende war für uns klar: Wir wollten etwas schaffen, das anderen Hunden guttut – ein kleines Stück Dankbarkeit für all das, was Peggy uns gegeben hat.

Welche Vision verfolgt DoggyLove, und welche Schritte unternehmen Sie, um diese Vision zu verwirklichen?

Unsere Vision ist es, Hunden natürliche und funktionale Snacks anzubieten, die ihre Gesundheit fördern können. Dabei setzen wir auf rein pflanzliche Zutaten, verzichten auf künstliche Zusätze und produzieren in unserer eigenen Manufaktur. Jeder Schritt – von der Rezepturentwicklung bis zur Herstellung – liegt in unserer Hand. So stellen wir sicher, dass unsere Produkte höchsten Qualitätsstandards entsprechen und gleichzeitig nachhaltig produziert werden.

Welche besonderen Bedürfnisse von Hundebesitzern deckt DoggyLove ab, und wie unterscheiden Sie sich von anderen Anbietern in diesem Bereich?

Viele Hundebesitzer suchen nach Snacks, die nicht nur eine Belohnung sind, sondern aktiv zum Wohlbefinden ihres Hundes beitragen. Genau hier setzen wir an. Unsere Snacks enthalten gezielt Inhaltsstoffe, die beispielsweise die Gelenke unterstützen oder die Verdauung fördern. Gleichzeitig achten wir darauf, dass sie rein pflanzlich, regional hergestellt und nachhaltig verpackt sind. 

Wie schaffen Sie es, die Qualität Ihrer Produkte und Dienstleistungen bei DoggyLove sicherzustellen?

Anders als viele Anbieter, die auf Massenproduktion setzen, produzieren wir alles selbst und haben damit die volle Kontrolle über Qualität und Herstellung. Unsere Rezepturen entwickeln wir gemeinsam mit Tierärzten, um sicherzustellen, dass unsere Snacks genau auf die Bedürfnisse von Hunden abgestimmt sind. Doch Qualität bedeutet für uns mehr als das richtige Rezept. Deshalb produzieren wir in unserer eigenen Manufaktur in Heilbronn. So haben wir jeden einzelnen Produktionsschritt im Blick und garantieren, dass nur das Beste in den Napf kommt – ohne künstliche Zusätze und mit einer besonders schonenden Kaltpressung, um alle wichtigen Nährstoffe zu erhalten.

Was ist der einzigartige Ansatz von DoggyLove, der Ihre Marke so besonders macht?

Wir machen alles selbst – von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt. Unsere Produktion ist keine anonyme Massenfertigung, sondern echte Handarbeit in unserer eigenen Manufaktur. Das gibt uns die volle Kontrolle über die Qualität unserer Snacks. Gleichzeitig setzen wir auf rein pflanzliche Rezepturen, nachhaltige Verpackungen und eine transparente Kommunikation. Wir stehen mit unserem Namen hinter jedem einzelnen Produkt.

Wie wichtig ist Nachhaltigkeit für DoggyLove, und wie integrieren Sie dies in Ihre Produkte und Prozesse?

Nachhaltigkeit ist kein Trend für uns, sondern eine Überzeugung. Wir setzen auf regionale Rohstoffe, nutzen ausschließlich pflanzliche Zutaten und haben mit unseren „Green Cans“ eine umweltfreundliche Verpackungslösung entwickelt. Zudem produzieren wir in kleinen Chargen, um unnötige Ressourcenverschwendung zu vermeiden.

Welche zukünftigen Pläne und Entwicklungen können Kunden und Interessierte von DoggyLove erwarten?

Wir möchten unser Sortiment weiter ausbauen und neue, innovative Snack-Rezepturen entwickeln, die noch mehr Bedürfnisse von Hunden adressieren.

Wie bewerten Sie die Konkurrenz im Bereich Haustierprodukte, und wie setzt sich DoggyLove davon ab?

Die Konkurrenz ist groß, aber viele Anbieter setzen auf Masse statt auf Klasse. Wir gehen bewusst einen anderen Weg: Unsere Produktion ist nicht ausgelagert, sondern findet komplett in unserer eigenen Manufaktur statt. Dadurch können wir höchste Qualität garantieren und gleichzeitig nachhaltiger wirtschaften.

Welche drei entscheidenden Ratschläge würden Sie anderen Gründern geben, die ein Unternehmen im Bereich Haustiere starten möchten?

Bleibt konsequent bei eurer Vision, auch wenn es schwierig wird. Qualität und Vertrauen brauchen Zeit, aber sie zahlen sich langfristig aus. Seid nah an euren Kunden – sie wissen oft besser als ihr, was wirklich gebraucht wird. Und übernehmt Verantwortung, nicht nur für eure Produkte, sondern auch für die Art und Weise, wie ihr sie herstellt.

Bild: Konstanze Wirth und Christoph Wirth © DoggyLove

Wir bedanken uns bei Konstanze Wirth und Christoph Wirth für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Was ist ein Balkonkraftwerk?

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balkonkraftwerk solarenergie Nachhaltige Energie-balkonkraftwerk

Ein Balkonkraftwerk ist eine kompakte Solaranlage, die speziell für den Einsatz in städtischen Umgebungen entwickelt wurde. Es besteht aus einem oder mehreren Solarpaneelen und einem Wechselrichter, der die gewonnene Energie in nutzbaren Strom umwandelt. Diese Anlagen sind ideal für Balkone, Terrassen oder kleinere Flächen und können in bestehende Stromkreise eingebunden werden.

Vorteile eines Balkonkraftwerks

Es gibt zahlreiche Vorteile, wenn es um Balkonkraftwerke geht. Anbieter wie zum Beispiel EcoFlow bieten innovative und benutzerfreundliche Lösungen, die es Ihnen ermöglichen, den Einstieg in die Solarenergie schnell und einfach zu gestalten. 

Kosteneinsparungen

Mit einem Balkonkraftwerk senken Sie Ihre Stromkosten erheblich. Die durch Solarenergie erzeugte Energie reduziert den Bedarf an teurem Netzstrom und hilft Ihnen, langfristig Geld zu sparen.

Umweltschutz

Die Nutzung erneuerbarer Energien ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Ein Balkonkraftwerk ermöglicht es Ihnen, CO2-Emissionen zu reduzieren und aktiv einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Einfache Installation

Balkonkraftwerke sind leicht zu installieren und benötigen keine großen baulichen Veränderungen. Mit EcoFlow-Lösungen erhalten Sie ein Plug-and-Play-System, das auch ohne technisches Vorwissen in Betrieb genommen werden kann.

Unabhängigkeit vom Netz

Mit einem eigenen Balkonkraftwerk sind Sie weniger anfällig für Strompreiserhöhungen und können einen Teil Ihres Energiebedarfs selbst decken.

Technische Details und Nutzungsmöglichkeiten

Ein Balkonkraftwerk ist mehr als nur das Solarpanel, mit dem es viele Menschen heutzutage verbinden. 

Aufbau und Komponenten

Ein typisches Balkonkraftwerk besteht aus:

  • Solarmodulen: Diese wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um.
  • Wechselrichter: Konvertiert den erzeugten Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC), der im Haushalt genutzt werden kann.
  • Montagesysteme: Ermöglichen eine einfache Befestigung auf Balkonen, Geländern oder Terrassen.

Stromerzeugung und Einspeisung

Die erzeugte Energie wird direkt in Ihr Haushaltsnetz eingespeist und vorrangig für Ihren Eigenverbrauch genutzt. Ein Balkonkraftwerk mit einer Leistung von 600 Watt kann jährlich etwa 600 bis 800 Kilowattstunden Strom erzeugen – genug, um einen großen Teil der Energie für Haushaltsgeräte zu decken.

Branchenlösungen mit EcoFlow

EcoFlow bietet hochwertige und leistungsstarke Balkonkraftwerke, die auf die Bedürfnisse moderner Haushalte zugeschnitten sind. Dank modularer Designs können Sie Ihre Anlage flexibel anpassen und erweitern. Zudem legt EcoFlow großen Wert auf Nachhaltigkeit und Effizienz, was ihre Produkte zu einer idealen Wahl für umweltbewusste Verbraucher macht.

Ein weiteres Highlight ist die Integration von Batteriespeichersystemen. Diese sorgen dafür, dass Sie auch nachts oder bei bewölktem Wetter von Ihrer Solaranlage profitieren können.

Sicherheit und Wartung

Ein Balkonkraftwerk erfordert wenig Wartungsaufwand, da Solarmodule robust und langlebig sind. Dennoch sollten Sie die Anlage regelmäßig reinigen, um eine optimale Leistung sicherzustellen.

Zusätzlich ist es wichtig, die Verkabelung und den Wechselrichter hin und wieder zu überprüfen. EcoFlow-Produkte sind speziell darauf ausgelegt, maximale Sicherheit zu gewährleisten, mit Features wie Überspannungsschutz und automatischer Abschaltung bei Überlastung.

Umweltbewusstsein und gesellschaftlicher Wandel

Ein Balkonkraftwerk ist nicht nur eine technische Lösung, sondern auch ein Statement für mehr Umweltbewusstsein. Die Nutzung von Solarenergie symbolisiert einen Wandel hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise. Immer mehr Menschen schätzen die Möglichkeit, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren und gleichzeitig unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden. Die Investition in ein Balkonkraftwerk unterstützt diesen gesellschaftlichen Wandel aktiv.

Rechtliche Aspekte und Förderungen

In Deutschland ist der Betrieb eines Balkonkraftwerks legal und unkompliziert. In der Regel müssen Sie Ihre Anlage lediglich bei Ihrem Netzbetreiber anmelden. Zudem bieten viele Kommunen und Bundesländer Förderprogramme, die den Einstieg in die Solarenergie finanziell erleichtern.

Fazit

Ein Balkonkraftwerk ist eine hervorragende Möglichkeit, nachhaltige Energie zu erzeugen, Kosten zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Mit den benutzerfreundlichen und effizienten Lösungen von EcoFlow können Sie Ihre Energieversorgung ganz einfach selbst in die Hand nehmen. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um in Ihre eigene Mini-Solaranlage zu investieren und die Vorteile erneuerbarer Energien zu nutzen. Informieren Sie sich über EcoFlow-Balkonkraftwerke und starten Sie Ihre nachhaltige Energiezukunft!

Titelbild: Image by Martin Baumann from Pixabay

Autor: Dennis Olbrich

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie Sie die Energiewende aktiv mitgestalten können

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hpb gründerteam bild

HPB ist ein Technologieentwickler von nachhaltigen Batterien, die für die Energiewende entscheidend sind – und ausschließlich durch Privatinvestoren finanziert.

Könnten Sie uns einen Überblick über High Performance Battery (HPB) und die Idee hinter der Gründung des Unternehmens geben?

Wir haben bei HPB eine innovative Grundlagentechnologie für nachhaltige Batterien entwickelt.  Statt auf den flüssigen Elektrolyten setzen wir in unserer Batterie auf den sogenannten Festionenleiter. Unser HPB Feststoffakku ist dadurch wesentlich langlebiger, sicherer und umweltfreundlicher. Als Technologieentwickler lizenzieren wir unsere innovative Batterietechnologie an Produktions- und Anwendungspartner. Unser Know-how ist durch Patentanmeldungen in 96 Ländern geschützt.

Was ist die Vision von HPB, und wie wollen Sie diese in den nächsten Jahren umsetzen?

Die Transformation zur Klimaneutralität hängt maßgeblich von innovativen Batterietechnologien ab, die ermöglichen, erneuerbare Energien zuverlässig und flexibel zu speichern und bereitzustellen. Als Entwickler sind wir angetrieben von dem Wunsch, eine solche sichere und vor allem nachhaltige Technologie zur Verfügung zu stellen und die Energie- und Mobilitätswende aktiv mitzugestalten.

Welche Zielgruppen profitieren am meisten von Ihrer Technologie, und wie gehen Sie auf deren spezifische Bedürfnisse ein?

Unsere Batterietechnologie ist ein wichtiger Baustein der Energiewende und vielseitig einsetzbar. Der Hauptfokus liegt auf stationären Anwendungen – von Ladeinfrastrukturen und Großenergiespeichern über Heimspeicher bis zum Industriepuffer. Hierfür ist der HPB Feststoffakku optimiert.

Das zweite, große Anwendungsfeld ist die Elektromobilität. Allerdings entwickeln wir keine Batterien für Elektroautos, sondern stellen der Automobilindustrie unseren HPB Festionenleiter als zentrale Batteriekomponente für die eigene Weiterentwicklung zur Verfügung. 

Was sind die größten Herausforderungen, mit denen HPB aktuell konfrontiert ist, und wie planen Sie, diese zu bewältigen?

Die größte Herausforderung liegt derzeit in der Finanzierung der ersten Serienproduktionslinie. Das betrifft insbesondere unsere Lizenznehmer, die unsere Technologie skalieren wollen. Hier gibt es speziell in Europa eine Lücke zwischen den Frühphaseninvestoren (Seed, Venture Capital), die hohe Renditen in kurzer Zeit suchen, und den Wachstumsfinanzierern (Growth, institutionelle Investoren), die in der Regel erst ab der zweiten Produktionslinie einsteigen. 

Unsere Technologieentwicklung finanzieren wir erfolgreich über ein Aktienmodell für engagierte Privatinvestoren, den HPB Club. Wir sind dabei besonders stolz darauf, dass wir seit der Gründung der dazu notwendigen Holding-Gesellschaft in der Schweiz im Jahr 2018 keine Kapitalerhöhung auf Aktien, und damit keine Verwässerung, umgesetzt haben. Unser Ziel ist, dieses Jahr gemeinsam mit unseren Aktionären und Lizenznehmern den Sprung in die Industrialisierung zu schaffen. Dabei ist die Einstiegshürde für neue Aktionäre mit der Mindestzeichnung von 100 Aktien sehr niedrig.

Welche Aspekte Ihrer Batterietechnologie heben HPB von der Konkurrenz ab?

Unser HPB Feststoffakku vereint mehrere herausragende Eigenschaften – in der Branche einzigartig: Sie ist nicht entflammbar und damit sicher, und mit einer bis zu 50% besseren Umweltbilanz grüner als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Hinzu kommt eine herausragende Tieftemperatur-Performance bei bis zu -40 °C.

Der entscheidende Vorteil ist aber die hohe Zyklenzahl, die zu einer etwa zehnmal längeren Lebensdauer bei vergleichbarer Beanspruchung führt. Konkret ermöglicht diese Eigenschaft eine Mehrfachnutzung der Batterie. So kann die Batterie gleichzeitig für mehrere Anwendungsfelder genutzt werden, z.B. für die Landeinfrastruktur, Lastspitzkappung, Eigenverbrauchsoptimierung und den Energiehandel. Dies stellt einen enormen Hebel für die Wirtschaftlichkeit dar.

Welche neuen Entwicklungen oder Innovationen können wir in naher Zukunft von Ihrem Unternehmen erwarten?

Wir forschen ständig daran, unseren HPB Feststoffakku weiter zu optimieren. Sowohl bezüglich der Performance als auch der Nachhaltigkeit. Unsere Technologie ist der Branche voraus. Diesen Vorsprung wollen wir weiter ausbauen und dabei helfen, eine starke, international konkurrenzfähige Batterieentwicklung außerhalb von Asien aufzubauen.  

Wie trägt Ihre Technologie zur Förderung von Nachhaltigkeit und umweltfreundlichen Lösungen bei?

Wesentlich für die Nachhaltigkeit von Batterien ist die Batteriealterung. Mit über 12.500 erreichten Ladezyklen bei robustem Gebrauch setzt unser HPB Feststoffakku hier neue Maßstäbe. 

Darüber hinaus verursacht der HPB Feststoffakku bis zu 50 % weniger Klimagasemissionen als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien.

Als Unternehmen nutzen wir zudem unseren Einfluss auf eine umweltgerechte Produktion, indem wir unsere Lizenznehmer zu einer Ökobilanzierung verpflichten.

Können Sie uns mehr über Ihre Strategien erzählen, um langfristig auf dem Markt erfolgreich zu bleiben?

Wir glauben daran, dass Technologieinnovation einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einzelner Regionen leisten kann, wenn ein echter Technologietransfer stattfindet. Daher haben wir den Weg der Lizenzierung gewählt. Schließlich sollen auch die Länder, die beispielsweise über eigene Ressourcen wie Lithium-Vorkommen verfügen, im eigenen Land HPB Feststoffakkus produzieren können und davon profitieren. Das hat den zusätzlichen Vorteil, Lieferketten kurz zu halten und somit Umweltschäden zu reduzieren. Klimaneutralität ist eine globale Herausforderung und damit auch ein weltweiter Markt. Langfristig gehen wir davon aus, dass sich diese nachhaltige Strategie auszahlt. 

Wie wichtig ist Ihnen die Zusammenarbeit mit Partnern und Investoren für das Wachstum von HPB?

Kooperationen sind für uns der Schlüssel, um Innovationen erfolgreich in den Markt zu bringen und somit unabdingbar, um unsere Technologie weltweit auszurollen. Das können wir nicht allein, sondern nur gemeinsam mit starken engagierten Partnern und Investoren. Aus diesem Gedanken ist auch unser bisheriges Aktienmodell für Privatanleger entstanden. Wir wollen unsere Technologie mit vereinten Kräften voranbringen – und dabei möglichst viele Menschen einbinden, die das gleiche Ziel haben und uns unterstützen möchten. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies Kleinaktionäre sind, die uns bei der Finanzierung der Technologieentwicklung helfen oder Großinvestoren und Industriepartner, die unsere Lizenznehmer bei der Industrialisierung helfen. 

Ein wesentlicher Trend für Speichertechnologien wird sich im Bereich der Ladeinfrastruktur für Elektroautos zeigen: Hier kommt es auf einen hohen Ladekomfort an – möglichst viel Reichweite in möglichst kurzer Zeit.

Wichtig sind leistungsstarke Pufferspeicher, die netzdienlich „langsam“ aus dem Netz den Strom beziehen und im Bedarfsfall „schnell“ an das Elektroauto abgeben. Je leistungsfähiger die Speicher sind, desto größer der Komfort. Hinzu kommt die Mehrfachnutzung von Speichern. Heute wird jeder Anwendungsfall mit eigenen Speichern versorgt. Die Investition steht damit über weite Teile des Jahres still. Das muss nicht sein. 

Schließlich sehen wir einen dringenden Bedarf und möglichen Trend bei der Kombination von Speichertechnologien. Die Kombination von Wasserstoffproduktion und Stromspeicherung kann beispielsweise dabei helfen, aus Windkraftanlagen sehr viel mehr Energie effektiv gewinnen und zwischenspeichern zu können. Windräder habe so eine große Leistung, dass sich Überproduktion kaum sinnvoll allein in Batteriespeichern zwischenspeichern lässt. Die aktuelle Lösung heißt Abschaltung – und das ist nicht besonders effizient. 

In all diesen Fällen kann unsere HPB Technologie helfen, die Probleme zu lösen. 

Dr. Sebastian Heinz

Was würden Sie anderen Gründern raten, die in einer innovativen und technologiegetriebenen Branche starten möchten?

Erstens: Denkt weit voraus! Viele Gründer planen nicht rechtzeitig ein, dass es für weitere Finanzierungen erforderlich ist, neue Investoren aufzunehmen. Dann wird man schnell von deren Bedingungen überrascht und im Zweifel überrollt. 

Zweitens: Entscheidet Euch für Investoren, die bereit sind, die lange Distanz mit Euch zu gehen. Innovation hat den Nachteil, dass es vorher noch niemand gemacht hat. Deshalb kommt es wahrscheinlich zu Verzögerungen. 

Drittens: Setzt auf echte Kooperationen. Das sind Kooperationen, von denen alle Partner profitieren. Sie helfen Euch dabei, Euch auf die Dinge konzentrieren zu können, die Ihr richtig gut könnt. 

Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Produkte den wachsenden Anforderungen der Industrie und der Endkunden gerecht werden?

Mit unserer HPB Technologie bieten wir bereits einen echten Vorsprung an. Diesen bauen wir durch unsere Entwicklung konsequent aus. Die wichtigste Voraussetzung ist jedoch unser Ökosystem aus Lizenznehmern und Partnern. Denn sie bringen ihre Erfahrung, ihre Leidenschaft und ihre Ressourcen ein, um all jene Bereiche, die über die Technologie hinaus wichtig sind, überzeugend und mit klaren Vorteilen für die Kunden voranzubringen. 

Bild: Gründerteam der HPB: Dr. Sebastian Heinz, Dr. Thomas Lützenrath und Prof. Dr. Günther Hambitzer @ HPB

Wir bedanken uns bei Sebastian Heinz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: HPB

Kontakt:

High Performance Battery Technology GmbH
Schumannstr. 61
D-53113 Bonn

www.highperformancebattery.de
markus.werner@highperformancebattery.de

Ansprechpartner: Markus Werner, Marketing & Communications

Social Media:
LinkedIn

Wird das die Zukunft unserer täglichen Ernährung?

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wetaca gründerteam Andrés Casal und Efrén Álvarez

Wetaca liefert frisch zubereitete, vakuumverpackte Gerichte, die gesund, lecker und bequem für den ganzen Wochengenuss sind

Wie kam es zur Gründung von Wetaca, und welche Geschichte steckt hinter der Idee, einen Lieferservice für frische Gerichte anzubieten?

Kochen war schon immer meine Leidenschaft. Nach meiner Teilnahme bei MasterChef bekam ich die Chance für ein Praktikum im Drei-Michelin-Sterne-Restaurant Abac unter Jordi Cruz. Dort lernte ich nicht nur die Produktionskette kennen, sondern auch die Sous-vide-Technik, die später entscheidend für unser Konzept wurde. Als ich danach als Wirtschaftsprüfer bei PwC arbeitete, hatte ich kaum Zeit für gesunde Ernährung. Also begann ich, diese Restauranttechnik zu nutzen und sonntags für die ganze Woche vorzukochen. Als ich die Idee meinem Freund Andrés Casal vorstellte, der damals als Finanzdirektor arbeitete, waren wir beide überzeugt vom Potenzial. Was in meiner WG-Küche für Freunde und Familie begann, entwickelte sich im Januar 2015 zu unserem Geschäftsmodell.

Welche Vision verfolgt Wetaca, und wie soll diese langfristig umgesetzt werden?

Wir glauben, dass das tägliche Kochen wie das Stricken von Kleidung sein wird – eine freiwillige Aktivität, keine Pflicht. In einer Zeit, wo das Bewusstsein für gesunde Ernährung wächst und wir kulinarisch anspruchsvoller werden, aber immer weniger Zeit zum Kochen haben, wollen wir diese Lücke füllen. Wir kochen für Menschen, die sich gut und gesund ernähren möchten, aber keine Zeit oder Lust zum Kochen haben. Diese Entwicklung sehen wir als globalen Trend, und mit Wetaca können wir genau diesen Menschen helfen.

Welche Zielgruppe spricht Wetaca besonders an, und wie stellen Sie sicher, dass deren kulinarische und logistische Bedürfnisse erfüllt werden?

Unsere Zielgruppe sind Menschen, die sich bewusst und gesund ernähren wollen, aber durch einen stressigen Alltag keine Zeit für Einkaufen, Kochen oder Aufräumen haben. Wir bieten wöchentlich 39 verschiedene Gerichte an – von Vorspeisen über Hauptgerichte bis zu Desserts, mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch. Basierend auf Vorlieben, Allergien oder Ernährungszielen schlagen wir individuelle Menüs vor. Die Wochenbestellung wird in einer Box geliefert, und die Gerichte sind gekühlt bis zu 6 Tage haltbar.

Was unterscheidet Wetaca von anderen Anbietern im Bereich Essenslieferung, und was ist Ihr einzigartiger Ansatz?

Wir bieten ein individuelles Restauranterlebnis – als würde jemand persönlich für unsere Kunden kochen. Unsere Gerichte vereinen Geschmack, Gesundheit und Komfort. Wir verwenden ausschließlich frische Zutaten ohne Zusätze, kühlen die Gerichte innerhalb von 90 Minuten und versiegeln sie vakuumverpackt. Im Vergleich zu Kochboxen sparen unsere Kunden Zeit, da keine Vorbereitung oder Aufräumen notwendig ist.

Welche Herausforderungen haben Sie auf Ihrem Weg als Unternehmen bisher erlebt, und wie haben Sie diese bewältigt?

Die Herausforderungen waren vielfältig. Zunächst mussten wir ein Produkt entwickeln, das so gut ist, dass man es täglich essen möchte. Dann ging es darum, dieses Produkt erfolgreich zu verkaufen und schließlich, es skalierbar und nachhaltig herzustellen. Dieser Kreislauf wiederholt sich ständig – besonders die Balance zwischen Angebot und Nachfrage. Der Erfolg gibt uns aber Recht: Die große Anzahl zufriedener Kunden zeigt, dass wir diese Herausforderungen gut meistern.

Wie wählen Sie die Zutaten für Ihre Gerichte aus, und welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Ihrer Lieferkette?

Wir kaufen bei vertrauenswürdigen Produzenten ein, die höchste Qualität und Frische garantieren. Nachhaltigkeit ist dabei zentral: Mit der Initiative Plastic Bank arbeiten wir plastikneutral – für jedes Gramm Plastik, das wir verwenden, wird die gleiche Menge aus den Ozeanen entfernt. Die Banderolen und Folien bestehen aus 100% recyceltem Material mit biologisch abbaubarer Farbe. Nicht verwendete Zutaten und übrige Mahlzeiten spenden wir wöchentlich an gemeinnützige Organisationen, denn Essen gehört nicht in den Müll.

Welche Bedeutung haben die Menschen hinter Wetaca für den Erfolg des Unternehmens, und wie sieht das Team aus, das hinter den Kulissen arbeitet?

Unser Erfolg ist die Summe der Arbeit jedes Einzelnen. Wir sind ein leidenschaftliches, ehrgeiziges und belastbares Team, das Lebensmittel liebt und die Probleme lösen will, die wir angehen.

Was können Ihre Kunden in der Zukunft von Wetaca erwarten? Sind neue Angebote oder Innovationen geplant?

Unser Ziel ist es, die weltweit beste Lösung für leckeres, gesundes und bequemes Essen zu sein.

Wie reagieren Sie auf den Wettbewerb in der Essenslieferbranche und was ist Ihre Strategie, um langfristig erfolgreich zu bleiben?

Während klassische Lieferdienste akute Bedürfnisse bedienen – wie den spontanen Wunsch nach Pizza oder Sushi – helfen wir unseren Kunden bei ihrer täglichen Ernährung. Im Vergleich zu Mealkits liefern wir bereits fertig gekochte Gerichte zum fast gleichen Preis wie deren Zutaten. Unsere Köche bringen zudem Erfahrung aus Sternerestaurants mit – das unterscheidet uns deutlich von Gerichten, die zu Hause zubereitet werden.

Welche Werte prägen die Unternehmenskultur von Wetaca , und wie spiegeln sich diese in Ihrem Service wider?

Wir glauben an verantwortungsvolle Freiheit und Ehrgeiz. Statt Mikromanagement setzen wir auf klare Ziele und geben unseren Mitarbeitern die Freiheit, diese selbstständig zu erreichen. Wir streben danach, uns täglich zu verbessern – nicht aus Pflicht, sondern aus dem Wunsch heraus, Herausforderungen zu meistern.

Für uns sind das keine Trends, sondern Selbstverständlichkeiten. Wir kochen komplett frisch mit hochwertigen Zutaten, ohne Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel. Unser Ziel ist es, dass das Essen die Grundlage für das Wohlbefinden unserer Kunden bildet.

Welchen drei wichtigsten Ratschläge würden Sie anderen Gründern mitgeben, die eine ähnliche Idee umsetzen möchten?

Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen: Machen Sie kleine Schritte, experimentieren Sie und bauen Sie auf dem auf, was funktioniert. Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihre Werte teilen und die ihre Arbeit nicht als Last, sondern als spannende Herausforderung sehen.

Bild: Efrén Álvarez @ Wetaca

Wir bedanken uns bei Efrén Álvarez für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Verändert diese Plattform, wie wir Innovationen entdecken?

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INSPIRED ist eine Social-Media-Plattform, die Innovatoren mit Investoren vernetzt und Lösungen für globale Herausforderungen sichtbar macht

Wie entstand die Idee zur Gründung von INSPIRED, und welche Personen stehen hinter diesem Unternehmen?

Während meiner Zeit im Private-Equity-Bereich habe ich oft beobachtet, wie brillante Ideen Schwierigkeiten hatten, die nötige Sichtbarkeit und die richtigen Kontakte zu bekommen, um sich zu entwickeln. Es gibt so viele impact-orientierte Ideen da draußen, aber keine spezielle Plattform, die Innovatoren mit Investoren zusammenbringt, die helfen können, diese Ideen zu verwirklichen.

Auch wenn ich der Gründer von INSPIRED bin, ist es keine One-Man-Show. Hinter mir steht ein großartiges Team aus zehn leidenschaftlichen Menschen. Gemeinsam arbeiten wir daran, einen Raum zu schaffen, in dem Innovatoren, die sich globalen Herausforderungen stellen und endlich die Sichtbarkeit bekommen, die sie verdienen.

Welche Vision verfolgt INSPIRED, und welche konkreten Schritte unternehmen Sie, um diese zu verwirklichen?

Unsere Vision ist es, die führende Social-Media-Plattform für Innovation zu werden – ein Ort, an dem jeder, der eine Lösung für ein globales Problem hat, Sichtbarkeit erlangen und sich mit Investoren vernetzen kann.

Um das zu erreichen, haben wir eine Plattform geschaffen, auf der Innovatoren ihre Ideen visuell und zielgerichtet präsentieren können. Egal, ob man Innovator, Investor, Kooperationspartner oder einfach nur Interessierter ist – INSPIRED soll dabei helfen, die richtigen Menschen zusammenzubringen, um gemeinsam etwas zu bewirken.

Auf welche Zielgruppen richtet sich Ihre Plattform, und wie stellen Sie sicher, dass deren spezifische Bedürfnisse erfüllt werden?

INSPIRED richtet sich an Innovatoren, Investoren, Kooperationspartner und Interessierte. Jede dieser Gruppen hat unterschiedliche Anforderungen, für die wir spezielle Funktionen entwickelt haben:

  • Innovatoren können ihre Projekte präsentieren und mehr Sichtbarkeit erlangen.
  • Investoren entdecken Projekte, die zu ihren Zielen passen, und können direkt mit den Innovatoren in Kontakt treten.
  • Kooperationspartner können sich vernetzen und impactorientierte Ansätze finden.
  • Interessierte erhalten inspirierende und unterhaltsame Inhalte in einem innovationsorientierten Umfeld.

Indem wir auf Qualität, Transparenz und Engagement setzen – zum Beispiel durch Verifizierungsprozesse und virtuelle Events – sorgen wir dafür, dass unsere Nutzer echten Mehrwert erleben.

Mit welchen Herausforderungen sehen Sie sich im Bereich der Förderung von Innovationen konfrontiert, und wie gehen Sie damit um?

Eine der größten Herausforderungen ist Sichtbarkeit. Viele Innovatoren haben Schwierigkeiten, ihre Ideen den richtigen Leuten vorzustellen. Häufig sind dafür kostspielige, große Präsenzveranstaltungen nötig, die nicht immer zu konkreten Kontakten oder Investitionen führen. Gute Ideen sollten jedoch nicht auf einen einzigen Raum oder ein Event beschränkt bleiben – sie brauchen Zugang zu einem globalen Publikum.

INSPIRED ändert das, indem wir einen globalen, digitalen Raum bieten, in dem Ideen in einem ansprechenden, leicht zugänglichen Format präsentiert und geteilt werden können. So können sie von lokalen Interessierten genauso entdeckt werden wie von Investoren im Silicon Valley. Indem wir diese Barrieren aufbrechen, machen wir es leichter, dass Ideen die Aufmerksamkeit und Unterstützung erhalten, die sie verdienen.

Was unterscheidet INSPIRED von anderen Social-Media-Plattformen, die sich ebenfalls mit Innovation beschäftigen?

INSPIRED ist anders, weil es auf sinnorientierte Zusammenarbeit ausgerichtet ist. Unser Schwerpunkt liegt auf globalen Herausforderungen und deren Lösungen – nicht nur auf Networking. Zwei Dinge stechen besonders hervor:

  • Unser visueller Ansatz, der Unterhaltung und Wertorientierung in einem kompakten, ansprechenden Format vereint.
  • Unser starker Fokus auf Nachhaltigkeit und messbaren langfristigen Mehrwert: Nutzer, die sich bei uns anmelden, müssen ihre Lösungen mindestens einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen zuordnen.

Diese Aspekte sind nicht nur „Features“, sondern Teil unserer DNA. INSPIRED ist darauf ausgelegt, Menschen zusammenzubringen, die sich für echte Veränderung einsetzen wollen.

Welche zukünftigen Entwicklungen und Erweiterungen planen Sie für INSPIRED, um die Plattform weiterzuentwickeln?

Wir denken ständig darüber nach, was als Nächstes kommt. Zu den Projekten, an denen wir derzeit arbeiten, gehören:

  • Direktinvestitionen über die Blockchain: Investoren sollen künftig schon mit kleinen Beträgen ab 10 Dollar in Projekte investieren können.
  • Virtuelle Unternehmensrundgänge und Live-Events: Innovatoren erhalten so immersive Möglichkeiten, ihre Arbeit zu präsentieren.
  • Nutzer-Wettbewerbe: Hier können Teilnehmer eigene Wettbewerbe mit Preisen starten und so noch mehr Zusammenarbeit und Innovation fördern.

Wir stehen erst am Anfang und freuen uns darauf, wie diese Funktionen noch mehr Möglichkeiten für unsere Community schaffen werden.

Wie gewährleisten Sie die Qualität und Relevanz der auf Ihrer Plattform geteilten Inhalte und Projekte?

Qualität ist für uns ein Kernwert. Wir gewährleisten sie durch:

  • Verifizierungsprozesse, um die Authentizität von Nutzern und Projekten zu sicherzustellen.
  • Klare Innovationskriterien, die mit unserer Mission übereinstimmen.
  • Community-Feedback, bei dem Nutzer Inhalte melden können, um ein transparentes und vertrauenswürdiges Umfeld zu erhalten.

Unsere jüngste „10.000 EUR Early Bird Innovators Challenge“ hat gezeigt, wie inspirierend die Projekte sind, die sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen orientieren – und hat die Qualität und den Impact unserer Community unter Beweis gestellt.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung in Ihrem Geschäftsmodell, und wie nutzen Sie technologische Innovationen, um Ihre Ziele zu erreichen?

Die Digitalisierung ist das Herzstück unserer Arbeit. Heute kann jeder mit einem Smartphone eigene Inhalte erstellen und teilen. Wir sorgen dann dafür, dass auch Innovationen von dieser Zugänglichkeit profitieren. Durch den Einsatz neuester Technologien wird es einfacher denn je, dass Menschen sich vernetzen, zusammenarbeiten und großartige Ideen in die Tat umsetzen können.

Auch wenn es verlockend ist, jedem Trend hinterherzulaufen, konzentrieren wir uns darauf, die Trends so weiterzuentwickeln, dass sie echten Mehrwert schaffen. Wir haben wichtige Bereiche identifiziert, in denen sich aktuelle Entwicklungen mit unserer Mission überschneiden, und sie ausgebaut, um Wandel voranzutreiben:

  • Social Networking: Plattformen wie Instagram teilen sich zunehmend in spezialisierte Bereiche für bestimmte Zielgruppen auf, während Kurzformate immer beliebter werden. Bei INSPIRED können Nutzer Innovationen ebenso in einem kurzen, visuellen Format präsentieren, das fesselt und begeistert.
  • Innovationsbereich: Investoren wollen einen Mehrwert sofort erkennen. Unser visuelles, leicht zugängliches Format macht Innovationen einprägsam und sinnhaft.
  • Innovationsförderung: Physische Veranstaltungen nehmen zu, sind jedoch oft an Ort und Kapazitäten gebunden. INSPIRED überwindet diese Einschränkungen, indem wir einen globalen, virtuellen und somit quasi unbegrenzt zugänglichen Raum für engere und produktivere Interaktionen ohne geografische Hindernisse schaffen.

Unser Ziel ist es nicht nur, Trends zu folgen, sondern die Vorreiterrolle einzunehmen, wenn es darum geht, wie Social Media Innovation voranbringen kann.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründern geben, die ein eigenes Unternehmen im Bereich der sozialen Netzwerke oder Innovationsförderung starten möchten?

  1. Sieh Herausforderungen und Fehlschläge als Teil des Weges und nicht als Umwege. Hindernisse sind unvermeidbar, aber an ihrer Überwindung wächst man.
  2. Frage dich, wie du der Gesellschaft und ihrer Entwicklung am besten dienen kannst. Ein starker Sinn für den eigenen Zweck treibt voran.
  3. Einfach anfangen. Der erste Schritt ist der wichtigste – von dort führt fast immer ein Weg zum nächsten Schritt.

Bonustipp: Umgib dich mit einem Team, das deine Vision und Werte teilt – das macht die Reise nicht nur erfolgreicher, sondern auch erfüllender!

Bild: @ Avastra AG

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wenn Gründer traden – Worauf sollten sie achten?

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handel gründer und trading

Trading eröffnet Unternehmern eine zusätzliche Möglichkeit zur finanziellen Entwicklung neben ihrem Kerngeschäft. Eine strategische Herangehensweise ermöglicht es, Chancen zu nutzen und Risiken professionell zu managen.

Der Einstieg ins Trading erfordert nicht nur Kapital, sondern auch fundiertes Wissen, Disziplin und ein effektives Risikomanagement. Eine sorgfältige Vorbereitung, zum Beispiel auch mithilfe von trading.de, und kontinuierliche Weiterbildung sind unerlässlich, um langfristig erfolgreich zu sein und das Unternehmensvermögen zu schützen.

Handelsstrategien für Entrepreneur-Trader

Die Wahl einer geeigneten Handelsstrategie ist für Unternehmer von entscheidender Bedeutung. Langfristige Anlagekonzepte eignen sich besonders für zeitlich eingeschränkte Gründer, da sie minimale Marktbeobachtung erfordern.

Im Gegensatz dazu verlangt Intraday-Trading ständige Aufmerksamkeit und rasche Entscheidungsfähigkeit. Als Mittelweg bietet sich das Swing-Trading an, bei dem Positionen über mehrere Tage oder Wochen gehalten werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der konsequenten Anwendung einer strukturierten Methode, die präzise auf das individuelle Risikoprofil und Geschäftsmodell abgestimmt ist. Ergänzend hierzu empfiehlt es sich – wie so oft im Leben – auf seinen Instinkt zu vertrauen. Eine Garantie für Gewinne gibt es (leider) nicht.

Zeitmanagement zwischen Geschäft und Trading

Das Zeitmanagement zwischen Geschäftsaufbau und Handel stellt Gründer vor eine komplexe Herausforderung. Die Lösung liegt in der präzisen Strukturierung der verfügbaren Zeit. Dabei empfiehlt es sich, feste Zeitfenster für Handelsaktivitäten zu definieren und den Fokus auf ausgewählte Märkte zu richten.

Automatisierte Werkzeuge können die Marktbeobachtung erheblich vereinfachen und wertvolle Ressourcen schonen. Eine klare Priorisierung bleibt entscheidend: Das Kerngeschäft muss stets an erster Stelle stehen. Durch strategische Planung und konsequente Umsetzung lässt sich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen unternehmerischer Tätigkeit und Trading erreichen.

Besonders wichtig: Ein grundlegendes Verständnis der finanziellen Risiken beim Trading

Der Handel mit Finanzinstrumenten birgt inhärente Risiken für das Geschäftsvermögen. Es empfiehlt sich, ausschließlich Kapital einzusetzen, dessen möglicher Verlust keine existenzielle Bedrohung darstellt. Zudem sollten diejenigen, die hier investieren, im Idealfall alles über Forex Trading wissen, bevor sie einsteigen. Weder Gewinne noch Verluste lassen sich mit Sicherheit prognostizieren – selbst erfahrene Händler können Einbußen verzeichnen.

Eine gründliche Analyse potenzieller Risiken bildet die Basis für ein effektives Risikomanagement. Durch umsichtige Abwägung und fundierte Entscheidungen lassen sich negative Auswirkungen auf die unternehmerische Tätigkeit reduzieren.

Effektives Risikomanagement für Unternehmer

Ein solides Risikomanagement bildet das Fundament für nachhaltigen Handelserfolg. Klar definierte Handelsregeln schaffen eine Struktur, die emotionale Entscheidungen minimiert. Essenziell ist die Festlegung individueller Verlustgrenzen und deren strikte Einhaltung.

Die strategische Risikostreuung durch Portfoliodiversifikation gleicht Schwankungen aus und stabilisiert die Gesamtperformance. Automatisierte Verkaufsaufträge wie Stopp-Verlust-Mechanismen bieten Schutz vor unerwarteten Kurseinbrüchen, indem sie Positionen bei definierten Schwellenwerten selbstständig schließen. Ein disziplinierter Ansatz ermöglicht die Kontrolle finanzieller Risiken und die langfristige Sicherung des Geschäftsvermögens, das dann vielleicht in mehr Nachhaltigkeit, zum Beispiel über die Installation eines Balkonkraftwerks, weiter vorangetrieben werden kann.  

Technologische Unterstützung beim Trading

Digitale Handelstools optimieren die Effizienz für Gründer erheblich. Intelligente Plattformen bieten Echtzeit-Marktanalysen und automatisierte Ausführungsfunktionen, die den Zeitaufwand drastisch reduzieren.

Risikomanagement-Algorithmen helfen, komplexe Portfolios präzise zu steuern. Bei der Auswahl solcher Systeme sind Benutzerfreundlichkeit, Datensicherheit und Anpassungsfähigkeit entscheidend. Eine sorgfältige Einarbeitung ermöglicht es, die technologischen Möglichkeiten vollständig auszuschöpfen und datenbasierte Handelsentscheidungen zu treffen.

Netzwerke und Communitys für Trader

Netzwerke und Communitys bieten Tradern eine dynamische Plattform zum gezielten Wissensaustausch. Sie ermöglichen nicht nur den Einblick in vielfältige Analyseperspektiven, sondern fördern auch den professionellen Kontaktaufbau.

Exklusive Schulungsmaterialien und kollegiale Unterstützung helfen, komplexe Herausforderungen im Trading effizienter zu bewältigen. Bei der Auswahl sollten qualitativ hochwertige Netzwerke im Fokus stehen, die einen echten Mehrwert bieten.

Erkennen von emotionalen Herausforderungen beim Trading

Egal, ob sich der DAX gerade im Höhenflug befindet oder auf Talfahrt ist: Psychologische und emotionale Herausforderungen beim Trading erfordern eine differenzierte Betrachtung. Nicht nur Angst und Gier, sondern komplexe innere Dynamiken prägen die Handelsentscheidungen.

Die Bewältigung dieser mentalen Prozesse gelingt durch gezielte Strategien wie achtsame Selbstbeobachtung und systematische Reflexion.

Atemtechniken und Meditationspraktiken helfen, emotionale Impulse zu regulieren und eine neutrale Perspektive zu entwickeln. Das Führen eines Handelstagebuchs ermöglicht eine objektive Analyse der eigenen Reaktionsmuster. Klare Handelsregeln schaffen zusätzlich einen strukturierten Rahmen, der irrationale Entscheidungen minimieren kann. 

Die Entwicklung einer stabilen inneren Haltung ist entscheidend. Eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Grenzen bildet die Grundlage für emotionale Resilienz im herausfordernden Umfeld des Tradings im Unternehmensalltag.

Titelbild: Bild von TheInvestorPost auf Pixabay

Autor: Conny Wilhelm

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie entsteht Gesundheit, die von innen strahlt?

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Tante Tina Gründerin Gründerin Santina Giorianni

Tante Tina unterstützt Frauen mit Coaching-Programmen und natürlichen Produkten dabei, ihre körperliche und mentale Gesundheit nachhaltig zu stärken

Wie kam es zur Gründung von Tante Tina, und welche persönliche Motivation hat Sie dazu gebracht, sich auf die Themen Darmgesundheit, Hormonbalance und Frauengesundheit zu spezialisieren?

Tante Tina ist ein absolutes Herzensprojekt! Ich selbst war von jahrelangen Darm- und Hormonbeschwerden betroffen, mit welchen ich mich nicht länger abfinden wollte. Meine Mission ist es, so vielen Frauen wie möglich zu zeigen, dass wir ein riesiges Potenzial in uns hegen, wenn wir mit unserem Körper in Einklang leben.

Welche Bedeutung hat das 7-wöchige Gruppencoaching-Programm „Grow & Glow“ für Ihre Arbeit, und wie stellen Sie sicher, dass die Teilnehmerinnen nachhaltig von den Inhalten profitieren?

Grow & Glow ist das Programm, was ich mir damals für mich selbst gewünscht hätte. Es kombiniert nachhaltige Methoden für die Steigerung des eigenen körperlichen und mentalen Wohlbefindens und das Wissen über die Heilkräfte unserer Lebensmittel. Über online Live-Sessions, einer motivierenden Austauschgruppe und Dokumenten zum nach lesen kann ich meine Teilnehmerinnen vollumfänglich abholen.

Ihre Angebote wie Detox-Phasen, Energy Map Sessions und Breathwork sind sehr speziell. Wie wählen Sie die Methoden aus, und wie passen diese zu den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe?

Ich wähle die Methoden so aus, dass ich Frauen in ihrer persönlichen Entwicklung stärken und ihnen helfen kann, wieder in ihre Balance zu finden. Die einzelnen Tools wurden von mir sorgfältig geprüft und teilweise über Jahre getestet. Sie sind leicht in den Alltag integrierbar und bieten genau das, was meine Zielgruppe braucht. Grow & Glow ist kein klassisches Ernährungscoaching-Programm- hier beginnt die Transformation in den Wurzeln.

Neben Coaching-Programmen bieten Sie auch Produkte wie Bio-Rosenwasser an. Wie fügt sich dieses Angebot in Ihre Mission ein, ganzheitliche Gesundheit zu fördern?

Unser Rosenwasser ist das beste Beispiel für unseren Slogan „Eat it. Drink it. Feel it.“. Bereits seit Jahrhunderten ist es für seine heilenden entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Auch auf die Psyche hat es eine wohltuende Wirkung. Einfach der perfekte Health-Allrounder für den Alltag und lässt sich spielend leicht in Getränke, Speisen und in die Pflegeroutine integrieren!

Welche Rückmeldungen erhalten Sie von den Teilnehmerinnen Ihrer Coaching-Programme, und wie fließen diese in die Weiterentwicklung von Tante Tina ein?

Bei Tante Tina ist mir eine individuelle und persönliche Betreuung sehr wichtig. Ich hole meine Teilnehmer dort ab, wo sie sich gerade befinden und kreiere gemeinsam mit ihnen gesundheitliche Ziele. Das Feedback ist durchaus positiv und spornt mich an, stetig mein Wissen und die Konzepte zu erweitern!

Wie definieren Sie bei Tante Tina den Begriff „ganzheitliche Gesundheit“, und welche Rolle spielt die Verbindung von Körper und Geist in Ihrer Arbeit?

Ganzheitlich gesund zu sein bedeutet, in seinem Traumkörper zu leben. Also in einem Körper zu wohnen, der es uns ermöglicht, unsere Träume zu leben! Lästige Symptome, wie Allergien, Blähbauch oder Zyklusbeschwerden senken nicht nur das Wohlbefinden, sondern sind zudem ein Ausdruck des Körpers von Dysbalancen. Eine Einladung für uns zum genauer hinschauen. 

Was waren die größten Herausforderungen bei der Etablierung von Tante Tina, insbesondere bei der Verbindung von Coaching und Produktangeboten?

Ich glaube, dass wenn wir in unserer eigenen Energy leben, sich der Weg unter den Füßen ebnet. Als „Ernährungstante“ mit über 8 Jahren Erfahrung liegt es mir am Herzen, meiner Community nur das Beste zu empfehlen. Als ich mein erstes Produkt gelauncht habe, waren dort bereits wundervolle Menschen, welche es kaum erwarten konnten, es endlich selbst in den Händen zu halten. Das hat mich sehr berührt!

Wie wichtig ist Ihnen die Wissenschaft hinter Ihren Methoden, und wie halten Sie Ihr Wissen über Darmgesundheit und Hormonbalance aktuell?

Ich halte die Wissenschaft für wichtig, vor allem in Hinsicht auf Befundanalysen (Blut, Stuhl, Speichel) und dem heranziehen von Studien im Bezug auf die Wirkung Vitalstoffen z.B.. Dennoch spielt ein naturheilkundlicher Ansatz eine zentrale Rolle, weshalb ich es bevorzuge, beides sinnvoll zu kombinieren. Um mein Wissen aktuell zu halten Besuche ich regelmäßig Weiterbildungen an diversen Akademien, besuche Kongresse und lese Fachbücher. Das meiste Wissen erlangt man zwischen den Zeilen.

Welche Zielgruppe sprechen Sie mit Tante Tina gezielt an, und wie schaffen Sie Vertrauen in einem sensiblen Bereich wie der Frauengesundheit?

Mit Tante Tina spreche ich die Frau an, welche Unwohlsein und Beschwerden gegen körperliche und mentale Freiheit eintauschen möchte. Meine Zielgruppe möchte nachhaltig anwendbares Wissen Erlangen und ist bereit, für die eigene Gesundheit Verantwortung zu übernehmen. Vertrauen ist bei Tante Tina das A und O, weshalb ich hier gerne mit meiner eigenen Story vorausgehe. Wir sitzen alle im selben Boot sozusagen!

Wenn Sie Ihre Vision in einem Satz beschreiben müssten, was möchten Sie mit Tante Tina langfristig erreichen?

Mit Tante Tina möchte ich mittels Coaching und Lifestyleprodukten Frauen helfen, nachhaltig ihre körperliche und mentale Gesundheit zu entfesseln. Lasst uns eine Revolution der Gesundheit und Selbstliebe starten!

Welche neuen Angebote oder Entwicklungen planen Sie für Tante Tina, um Ihre Mission weiter voranzutreiben?

Da darf ich mich nicht verquatschen, sonst gibts ärger mit meinem Team. Ich kann jedoch verraten, dass wir für dieses Jahr sehr wertvolle Produkte in der Pipeline haben, mit exklusiven Rezepturen für die Darmgesundheit. Auch was das das Coaching und erlernen von Wissen angeht, arbeiten wir an spannenden Projekten. 

Welchen Ratschlag würden Sie anderen Gründerinnen geben, die wie Sie in einem spezialisierten Bereich Fuß fassen möchten?

Ich kann jeder Gründerin wirklich ans Herz legen, das zu tun, was sie erfüllt und so sehr interessiert, dass es einem im positiven Sinne quasi den Verstand raubt. Wenn du DAS gefunden hast, vertraue dir und gehe All in. Alles beginnt mit einer Entscheidung!

Bild: Gründerin Santina Giorianni

Wir bedanken uns bei Santina Giorianni für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Tante Tina

Kontakt:

Tante Tina – The Health Company
Güterstrasse 11
4402 Frenekndorf
Schweiz

www.tante-tina.com
hello@tante-tina.com

Ansprechpartnerin: Santina Giorianni

Social Media:
Instagram

Im Schatten der Suchmaschinen: Wenn Algorithmen zum unsichtbaren Wettbewerb werden

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Algorithmen zum unsichtbaren Wettbewerb werden

Was früher teure Marketingkampagnen erforderte, übernehmen heute Suchmaschinen. Sie entscheiden darüber, welche Inhalte sichtbar sind und welche verschwinden. Algorithmen von Anbietern wie Google haben das Verhalten von Nutzern verändert und einen ständigen Wettbewerb zwischen Webseiten ausgelöst. Doch wer beeinflusst diese Mechanismen und welche Auswirkungen haben sie auf das tägliche Leben?

Algorithmen als entscheidender Wettbewerbsvorteil

Für Unternehmen, die weiterhin wachsen möchten, ist es ausschlaggebend, Algorithmen für sich zu nutzen. Sie sind ein zentraler Schlüssel zum Erfolg und beeinflussen, welche Inhalte den Nutzern angezeigt werden, basierend auf Relevanz, Suchintention und anderen Kriterien. Suchmaschinen wie Google bewerten mithilfe ihrer Algorithmen, welche Inhalte sichtbar sind und welche in der Masse untergehen. 

Gezielte Suchmaschinenoptimierung (SEO) spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Sie umfasst die Integration relevanter Keywords, technische Anpassungen und die Erstellung hochwertiger Inhalte, um die Sichtbarkeit zu maximieren. Zusätzlich können Start-ups mit Google Ads schnelle Ergebnisse erzielen und sich gezielt gegen die Konkurrenz positionieren.

Gerade in einem hart umkämpften Umfeld wie der digitalen Landschaft sind individuelle Strategien entscheidend. Unterstützung dabei bietet die renommierte Agentur Suchhelden,  die Unternehmen hilft, Algorithmen effektiv für ihren Erfolg zu nutzen. So können auch junge Unternehmen mit innovativen Ansätzen ihren Wettbewerbsvorteil ausbauen. Aufgrund der bereits dominierenden Digitalisierung ist es unerlässlich, genügend Zeit und Geld in diese Maßnahmen zu investieren. 

Welche Strategien setzen Unternehmen ein, um Algorithmen zu nutzen?

Unternehmen greifen auf verschiedene Taktiken zurück, um ihre Position in den Suchergebnissen zu verbessern:

  • Keyword-Optimierung: Identifizierung und Einsatz relevanter Schlüsselwörter im Inhalt.
  • Content-Marketing: Erstellung hochwertiger und nützlicher Inhalte, die Nutzer ansprechen.
  • Technische SEO: Verbesserung der Webseitenstruktur, Ladezeiten und mobilen Optimierung.
  • Backlink-Aufbau: Gewinnung von Links von vertrauenswürdigen Webseiten zur Steigerung der Autorität.

Diese Strategien erfordern ein tiefes Verständnis der Algorithmen und kontinuierliche Anpassungen an deren Veränderungen.

Wie beeinflussen Algorithmen den Wettbewerb zwischen Unternehmen?

In dem Unternehmen, das ständig seine Strategien anpassen muss, schaffen Algorithmen eine dynamische Wettbewerbsumgebung. Ein plötzliches Algorithmus-Update kann die Platzierungen drastisch verändern und den Wettbewerb neu entfachen. Unternehmen, die flexibel und gut informiert sind, können solche Veränderungen zu ihrem Vorteil nutzen, während andere möglicherweise Marktanteile verlieren. Dieser unsichtbare Wettbewerb fördert Innovation und Effizienz, da Firmen bestrebt sind, ihre Online-Präsenz kontinuierlich zu optimieren.

Ein Beispiel für ein solches Update ist das im Dezember 2024 eingeführte Core-Update, das zu erheblichen Schwankungen in den Suchergebnissen führte. Besonders betroffen waren Webseiten mit veraltetem oder oberflächlichem Inhalt. Unternehmen, die proaktiv ihre Inhalte aktualisierten und verbesserten, konnten hingegen profitieren.

Was sind die Herausforderungen im Umgang mit Suchalgorithmen?

Die ständige Weiterentwicklung der Automatisierungsprozesse stellt Unternehmen vor mehreren Hürden:

  • Nachvollziehbarkeit: Algorithmen sind oft undurchsichtig, was es schwierig macht, genaue Optimierungsstrategien zu entwickeln.
  • Ressourcenaufwand: Effektive SEO erfordert Zeit, Fachwissen und finanzielle Mittel.
  • Risiko von Abstrafungen: Fehlerhafte Optimierungen können zu Abstrafungen und einem drastischen Rückgang der Sichtbarkeit führen.
  • Wettbewerbsdruck: Die Konkurrenz um die besten Platzierungen ist intensiv und erfordert kontinuierliche Anstrengungen.

Diese Herausforderungen erfordern eine strategische Herangehensweise und die Unterstützung durch erfahrene Experten.

Die Zukunft des algorithmischen Wettbewerbs

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werden die Weiterentwicklung von Algorithmen maßgeblich vorantreiben. Suchmaschinen wie Google oder Bing setzen zunehmend auf personalisierte und kontextbasierte Ansätze, um Nutzern individuell passende Ergebnisse zu liefern. Das bedeutet, dass SEO-Strategien künftig noch präziser und flexibler angepasst werden müssen, da Algorithmen immer komplexer und weniger vorhersehbar werden.

Gleichzeitig wird erwartet, dass neue Plattformen und Technologien auf den Markt kommen, die den bestehenden Wettbewerb erweitern oder sogar disruptiv verändern. Neben Suchmaschinen könnten etwa KI-gestützte Assistenzsysteme wie Chatbots und sprachgesteuerte Plattformen an Bedeutung gewinnen. Unternehmen, die schnell auf solche Veränderungen reagieren und innovative Ansätze umsetzen, werden langfristig einen klaren Vorteil haben.

Welche Rolle spielen Transparenz und Ethik im algorithmischen Wettbewerb?

Mit der wachsenden Bedeutung von digitalen Mustererkennungsverfahren steigt ebenso die Verantwortung hinsichtlich Transparenz und ethischem Umgang. Unternehmen und Suchmaschinenanbieter stehen vor der Aufgabe, faire und nachvollziehbare Prozesse zu gewährleisten. Transparente Algorithmen fördern das Vertrauen der Nutzer und reduzieren die Gefahr von Manipulationen. Zudem müssen ethische Überlegungen, wie der Schutz der Privatsphäre und die Vermeidung von Diskriminierung, in die Entwicklung und Anwendung von Algorithmen einfließen.

Darüber hinaus wird die Regulierung durch staatliche Institutionen und unabhängige Organisationen zunehmend wichtiger, um Missbrauch und Intransparenz entgegenzuwirken. Langfristig können nur Unternehmen erfolgreich sein, die nicht nur ihre wirtschaftlichen Ziele verfolgen, sondern auch Verantwortung für die gesellschaftlichen Auswirkungen ihrer Technologien übernehmen.

Strategien zur Behauptung im Algorithmus-Wettbewerb

Um deine Online-Erfahrungen aktiv zu gestalten, haben Nutzer diese Optionen:

  • Sich informieren: Verstehen, wie Suchmaschinen funktionieren und welche Faktoren die Suchergebnisse beeinflussen.
  • Kritisch bleiben: Angezeigte Ergebnisse hinterfragen und vielfältige Informationsquellen nutzen.
  • Daten schützen: Auf Privatsphäre achten und bewusst mit persönlichen Informationen umgehen.
  • Verschiedene Plattformen nutzen: Nicht ausschließlich auf eine Suchmaschine verlassen, um ein breiteres Spektrum an Informationen zu erhalten.

Durch diese Maßnahmen lassen sich die Auswirkungen der Algorithmen auf die Informationsbeschaffung besser steuern.

Welche Innovationen könnten den algorithmischen Wettbewerb verändern?

Innovationen wie Voice Search visuelle Suche und die Integration von Augmented Reality könnten den algorithmischen Wettbewerb revolutionieren. Diese Technologien erfordern neue Optimierungsansätze und bieten gleichzeitig Chancen für kreative Unternehmen. Zudem könnten Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz dazu führen, dass Algorithmen noch präziser und benutzerfreundlicher werden, was den Wettbewerb weiter verschärfen könnte. Unternehmen, die frühzeitig auf solche Innovationen setzen, könnten sich einen entscheidenden Vorteil sichern.

Personalisierte Suchergebnisse auf Basis von Echtzeitdaten oder die Verknüpfung von Algorithmen mit IoT (Internet of Things)-Technologien könnten ebenfalls neue Möglichkeiten schaffen. Diese Entwicklungen würden die Art der Suchmaschinenoptimierung verändern. Sie können neue Wege eröffnen, mit Kunden interagieren und individuelle Bedürfnisse besser erfüllen.

Algorithmen bestimmen den Weg

Der unsichtbare Wettbewerb der Algorithmen prägt die aktuelle Zeit tiefgreifend. Während Suchmaschinen weiterhin die Gatekeeper des Internets sind, eröffnen sich durch die zunehmende Komplexität der Algorithmen sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Unternehmen müssen flexibel und innovativ bleiben, um in diesem dynamischen Umfeld erfolgreich zu sein. Gleichzeitig ist es für Nutzer wichtig, sich bewusst und informiert in der von Datenverarbeitungsprozessen geprägten Informationslandschaft zu bewegen. Die Zukunft wird zeigen, wie sich dieser Wettbewerb weiterentwickelt und welche neuen Akteure und Technologien das Spielfeld verändern werden. Eines ist sicher: Die Balance zwischen Technologie, Ethik und Nutzerinteressen wird entscheidend für den nachhaltigen Erfolg im digitalen Zeitalter sein.

Image by Gerd Altmann from Pixabay

Autor Marianne Schwarz

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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