Donnerstag, April 3, 2025
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Nutze die richtigen Ressourcen für jede Phase

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talentbait

TalentBait aus Hamburg modernisiert die Personalbeschaffung durch KI-basiertes Social Media Recruiting, um proaktiv Talente zu gewinnen

Stellen Sie sich und das Startup TalentBait doch kurz unseren Lesern vor!

Moin aus dem Herzen Hamburgs! Wir sind TalentBait, das HR-Tech Startup, das sich fragt: Warum warten, bis die perfekten Kandidat:innen an unsere Tür klopfen, wenn wir sie direkt über Social Media ansprechen können? Wir haben uns darauf spezialisiert, Unternehmen zu helfen, ihre Vakanzen mit KI-gestütztem Social Media Recruiting zu besetzen. Unser Clou? Wir finden auch Talente, die noch gar nicht wissen, dass sie nach einem neuen Job suchen – ein bisschen wie ein moderner Job-Amor!

Zusammen mit meinem Mitgründer Nils und unserem vielseitigen Team von 25 Talenten in Hamburg und Barcelona haben wir TalentBait zu dem gemacht, was es heute ist: Eine Brücke zwischen Unternehmen und potenziellen Kandidat:innen, die ihre nächste berufliche Herausforderung vielleicht noch gar nicht suchen!

Dabei sind wir keine traditionelle Agentur, sondern bieten eine innovative Software, die Personalverantwortliche mühelos in die Welt des Personalmarketings einführt – einfach, effektiv und voll automatisiert. Heute sind wir stolz darauf, der größte Anbieter im deutschen Markt zu sein.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Die Gründung von TalentBait war für Nils und mich ein natürlicher Schritt auf unserem gemeinsamen Weg. Wir lernten uns während des Informatikstudiums kennen und entdeckten schnell unsere gemeinsame Leidenschaft für das Entwickeln von Produkten. Nach unserem Studium zog es uns beide in die USA. Dort, im Silicon Valley, beobachteten wir, wie sich der Trend zu digitalem und Social Media-basiertem Recruiting abzeichnete. Diese Erfahrungen prägten unsere Sichtweise und bestärkten unseren Entschluss, ein Unternehmen zu gründen. Als klassische Tech-Gründer haben wir zunächst eine Reihe kleiner Produkte entwickelt und experimentiert, bis wir mit TalentBait den richtigen Nerv getroffen haben. Die Pandemie hat diese Herausforderung noch verstärkt, da sie deutlich machte, wie wichtig digitale und flexible Recruiting-Methoden sind.

Unsere Gründung basierte also nicht nur auf unserer Faszination für Technologie und Produktentwicklung, sondern auch auf der Erkenntnis, dass es einen besseren Weg geben muss, um den Fachkräftemangel zu adressieren.

Was war bei der Gründung von TalentBait die größte Herausforderung?

Bei der Gründung von TalentBait standen wir vor einigen kniffligen Herausforderungen – wie bei einem guten Puzzle, bei dem man erst die Ecken und dann das komplette Bild zusammensetzen muss. Eines der größten Puzzleteile war, den deutschen HR-Markt zu verstehen, der sich doch sehr von einem bunten Hippie-Markt im Silicon Valley unterscheidet. Wir lernten schnell: Deutschland ist ein Agentur-Land, und das mussten wir in unser Business-Modell einbauen.

Unser erster Kunde, eine Agentur, war wie der erfahrene Lehrer, der uns die Augen für die Eigenarten und Bedürfnisse des deutschen Marktes öffnete. Diese Zusammenarbeit ermöglichte es uns, TalentBait nicht nur als ein weiteres Social Media Tool zu positionieren, sondern als eine maßgeschneiderte Lösung in einem Markt, der sein eigenes Tempo und seine eigenen Regeln hat.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Auf jeden Fall! Perfektion ist bei der Gründung eines Startups nicht der beste Freund. Es geht darum, herauszufinden, ob eine Idee wirklich einen Mehrwert bietet und ein bestehendes Problem löst. In der Welt der Gründer:innen gibt es das Sprichwort: „Wenn es nicht weh tut, dann ist es zu spät“. Das bedeutet, dass man schnell handeln und sein Produkt auf den Markt bringen sollte, auch wenn es noch nicht perfekt ist. Das Feedback der Kund:innen ist entscheidend, um das Produkt weiterzuentwickeln und anzupassen.

Bei TalentBait haben wir genau das gemacht. Wir starteten mit der Idee, Infografiken für Stellenanzeigen anzubieten. Aber anstatt uns in endlosen Verbesserungszyklen zu verlieren, brachten wir das Produkt auf den Markt und lernten aus dem Feedback unserer Nutzer:innen. Dieser Prozess führte uns zur Entwicklung einer umfassenden Social Recruiting Software. Es war ein Lernweg, der uns zeigte, dass die besten Erkenntnisse oft aus realen Anwendungsfällen kommen und nicht aus einem perfektionistischen Plan.

Welche Vision steckt hinter TalentBait?

Die Vision von TalentBait ist es, jedes beliebte Social Media-Netzwerk zu einer Recruiting-Plattform zu machen. Wir glauben, dass sich gute Talente überall verstecken. Und wir wissen genau, wie man sie anspricht. Deshalb streben wir an, die Zukunft des Recruitings weiterzuentwickeln und durch innovative Technologien den Prozess für Unternehmen und Bewerber:innen gleichermaßen attraktiver, effizienter und erfolgreicher zu gestalten. Langfristig sollen Unternehmen aber nicht nur Recruiting über TalentBait abbilden, sondern gleichzeitig auch ihre Arbeitgebermarke auf den sozialen Medien aufbauen und stärken können.

Wer ist die Zielgruppe von TalentBait?

TalentBait richtet sich an alle Recruiter:innen, CEOs, Personaldienstleister:innen und Co., die bei der Besetzung von Vakanzen Unterstützung benötigen und neue Wege im Recruiting gehen möchten. Unsere Recruiting Software kann dabei branchenübergreifend für alle Unternehmen eingesetzt werden, egal ob großer Konzern, mittelständisches Unternehmen oder der kleine Handwerksbetrieb von nebenan. Mittlerweile setzen über 1.000 Kund:innen auf TalentBait, darunter auch bekannte wie Edeka, Allianz, das Deutsche Rote Kreuz und viele mehr!

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Von Instagram und Spotify bis hin zu TikTok, Snapchat, Pinterest und Co.: mit über 15 Social-Media-Netzwerken im Portfolio bietet TalentBait die größte Kanalauswahl im deutschen Markt. Durch unser gezieltes Targeting erreichen die Anzeigen dabei nur Personen, die anhand von Demografie, Qualifikation und Interessen zur jeweiligen Stelle passen. Innerhalb unserer Software können wir mittels KI-Technologie, Machine Learning und datengetriebener Arbeit unseren Nutzer:innen einzigartige Funktionen anbieten – u.a. die Berechnung des optimalen Kanalmixes, KI-generierte Anzeigentexte, die Bereitstellung von Lizenzbildmaterial und detaillierte Performance-Reports. Die gesamte Candidate Journey ist dabei spezifisch auf passive Bewerber:innen angepasst.

TalentBait, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Recruiting Landschaft ist im Wandel und wird zunehmend individualisierter und auf passive Kandidaten ausgerichtet. Damit haben klassische Jobbörsen alleine einfach keine Zukunft mehr. Wer sich im berüchtigten “War for Talent” gegenüber der Konkurrenz durchsetzen möchte, muss zukünftig auf innovative Technologien zurückgreifen. Nur so können Recruiting-Budgets effizient eingesetzt, Kampagnen attraktiv gestaltet und Top-Talente gewonnen werden.

Unser Ziel ist es, das Gesicht von Social Media Recruiting zu verändern. Wir möchten uns in den nächsten Jahren – auch über die Grenzen des DACH-Raums hinaus – als einer der führenden Anbieter in den Bereichen Social Recruiting, Personalmarketing und Employer Branding positionieren und in einer Vorreiterrolle die technologische Entwicklung vorantreiben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nutze die richtigen Ressourcen für jede Phase: Als First-time Gründer:in ist es essentiell zu wissen, in welcher Phase sich das Startup befindet. Für jede dieser Phasen gibt es passende Bücher, Podcasts und Frameworks. Nutze diese Ressourcen weise, um zu lernen, zu wachsen und deine Strategie entsprechend anzupassen.

Beharrlichkeit zahlt sich aus: Es wird Zeiten geben, in denen alles aussichtslos erscheint. Aber genau dann ist es wichtig, dranzubleiben. Steh auf, arbeite an deiner Idee, telefoniere mit Kund:innen und Partner:innen, forsche und experimentiere weiter. Die Motivation kehrt zurück, oft gerade dann, wenn man sie am wenigsten erwartet.

Gründe nicht alleine: Die Reise eines Startups kann herausfordernd sein, deshalb ist es wichtig, sie nicht alleine anzutreten. Finde eine:n Partner:in, der oder die deine Idee, Vision und Leidenschaft teilt. Gemeinsam könnt ihr die Herausforderungen besser meistern und die Erfolge umso mehr genießen. Es macht den gesamten Prozess nicht nur einfacher, sondern auch erfüllender.

Wir bedanken uns bei Diana Basso für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Herausforderungen sind ein natürlicher Teil des Wachstums und des Lernens in jedem Geschäft

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tribu box

Tribu Box dynamischer Spielzeugverleih – Mietabo für pädagogische Spielzeugkisten

Stellen Sie sich und Tribu Box unseren Lesern kurz vor

Ich bin Cilia, Mitbegründerin von Tribu Box. Unsere Firma steht an der Spitze der Kreislaufwirtschaft in der Elternwelt. Wir bieten einen dynamischen Spielzeugverleih, der es Familien ermöglicht, eine Vielfalt an hochwertigen Spielzeugen zu genießen, ohne die Last der Unordnung. Wenn Kinder wachsen und sich ihre Interessen ändern, werden Spielzeuge ausgetauscht und zurückgegeben, was zu einem aufgeräumten Zuhause führt und Abfall reduziert.

Tribu Box funktioniert durch einen dreistufigen, abonnementbasierten Spielzeugverleih-Service, der sorgfältig auf das spezifische Alter jedes Kindes zugeschnitten ist:

Auswählen und Abonnieren: Kunden wählen eine Tribu Box und ein Abonnementplan, wobei sie Zugang zu einer kuratierten Auswahl an Spielzeugen erhalten, die auf die Entwicklungsstufe und Interessen ihres Kindes abgestimmt sind, um Spielen und Lernen zu fördern.

Zurückgeben und Erneuern: Wenn Kinder heranwachsen und ihre Interessen sich entwickeln, können Eltern die aktuelle Box zurückgeben. Tribu Box sorgt dafür, dass jedes zurückgegebene Spielzeug repariert, desinfiziert und gereinigt wird, um es auf die nächste Familie vorzubereiten.

Altersgerechte Neue Spielzeuge Erhalten: Im Austausch erhalten die Familien eine neue Tribu Box, die mit Spielzeugen ausgestattet ist, die für die aktuelle Altersgruppe ihres Kindes geeignet sind. Dieser Prozess gewährleistet eine kontinuierliche Erneuerung der Spielzeuge, wodurch sie stets spannend, lehrreich und altersgerecht bleiben.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Daniela und ich, als frischgebackene Mütter, suchten nach Wegen, die Komplexität des Elternseins zu vereinfachen. Tribu Box entstand aus dem Wunsch, eine bequeme, ordentliche und umweltbewusste Alternative zum traditionellen Spielzeugkonsum zu bieten. Tribu ist alles, was wir als Eltern wollten und nicht finden konnten. Also haben wir es selbst gemacht.

Was war die größte Herausforderung bei der Gründung von Tribu Box?

Die größte Hürde war kultureller Art. Die Idee, Spielzeug zu mieten statt zu kaufen, war herausfordernd. Das erforderte von uns, nicht nur ein neues Geschäftsmodell einzuführen, sondern auch eine langjährige Verbrauchermentalität zu ändern. Wir mussten eine Marke aufbauen, der Eltern vertrauen konnten, und ihnen versichern, dass gemietete Spielzeuge denselben, wenn nicht sogar mehr, Wert und Sicherheit bieten können wie Neukäufe.

Kann man mit einer Idee starten, auch wenn noch nicht alles perfekt ist?

Absolut. Der Schlüssel zum Unternehmertum ist der Anfang. Perfektion ist ein laufender Prozess, kein Ausgangszustand. Jeder Schritt auf der Geschäftsreise bietet wertvolle Lektionen und Möglichkeiten zur Verfeinerung. Hätten wir auf den ‚perfekten‘ Moment gewartet, wäre Tribu Box vielleicht immer noch nur eine Idee. Es sind die Unvollkommenheiten auf dem Weg, die unseren Service zu dem geformt haben, was er heute ist.

Was ist die Vision hinter Tribu Box?

Unsere Vision ist ambitioniert, aber einfach: die Art und Weise, wie Familien mit Spielzeug und Elternschaft interagieren, neu definieren. Wir streben eine Welt an, in der der Zugang zu qualitativ hochwertigen, entwicklungsfördernden Spielzeugen einfach und nachhaltig ist, und brechen den Zyklus unnötigen Konsums. Tribu Box geht es nicht nur um Spielzeug; es geht darum, eine neue Denkweise über das Elternsein zu fördern, in der Nachhaltigkeit und Bequemlichkeit Hand in Hand gehen.

Wer ist die Zielgruppe von Tribu Box?

Unser Service richtet sich an Eltern, die Einfachheit schätzen. Eltern, die Bequemlichkeit schätzen, haben zur richtigen Zeit das richtige Spielzeug für die Entwicklung ihrer Kinder zu haben.

Was sind die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Was uns unterscheidet, ist unser Engagement für den Kreislaufgedanken bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung höchster Qualitätsstandards. Unser Fokus liegt auf altersgerechten, von Experten kuratierten Spielzeugen und der Bequemlichkeit, die wir beschäftigten Eltern bieten. Wir bieten einen Service, der das Elternsein vereinfacht und gleichzeitig Umweltwerte respektiert.

Tribu Box, wohin geht der Weg? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In den nächsten fünf Jahren sehen wir Tribu Box als den führenden europäischen Akteur im Bereich der kreislauforientierten Elternlösungen, unsere Reichweite erweiternd und uns kontinuierlich an die sich entwickelnden Bedürfnisse der Familien anpassend.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen geben?

Erstens ist es wichtig, diese Reise mit Resilienz anzugehen. Herausforderungen sind ein natürlicher Teil des Wachstums und des Lernens in jedem Geschäft. Zweitens ist es wichtig, ein starkes Netzwerk zu haben. Das ist etwas, das ich ständig ausbaue und auf das ich mich stütze. Und schließlich sollte man seiner eigenen Perspektive vertrauen und sie wertschätzen. In einer sich ständig weiterentwickelnden Unternehmenslandschaft sind deine einzigartigen Perspektiven und Ideen entscheidend für Innovation und dafür einen bedeutenden Einfluss zu haben. 

Wir bedanken uns bei Cilia Laug für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie kann eine Backform das Cupcake-Backen revolutionieren? Ein Blick hinter die Kulissen einer Erfindung!

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CuCap

CuCap, die innovative Backform, tritt am 11. Dezember in Die Höhle der Löwen auf, um das Backen zu erleichtern

Stellen Sie sich und das Startup CuCap doch kurz vor!

Mein Name ist Jessica. Ich bin 36 Jahre alt, habe Wirtschaftsingenieurwesen studiert und bin Gründerin von CuCap. CuCap habe ich im Juli 2019 gegründet, um meine Produktidee aus 2013 weiterzuentwickeln. Der CuCap ist eine Backform, die im Rohteig mitgebacken wird, sodass nach dem Backen direkt eine Aussparung für eine Füllung entsteht. Somit spart man sich sehr viel Zeit, die ansonsten für das Aushöhlen des Teigs anfällt. Außerdem werden keine Teigreste mehr verschwendet. 

Wie ist die Idee zu CuCap entstanden?

Ich habe das Produkt für mich entwickelt, da es mir das Backen von gefüllten Cupcakes erleichtert. Erst als ich mehrfach darauf angesprochen wurde, dass das Produkt vielleicht nicht nur meine Probleme, sondern das von vielen anderen löst, habe ich das Produkt weiterentwickelt. 

Welche Vision steckt hinter CuCap?

Immer wieder werden Produkte für den Bereich Kochen und Backen entwickelt. Mein Ziel ist es, nicht nur Problemlöser zu entwickeln, sondern mit meinen Produkten Geld und Zeit zu sparen aber gleichzeitig auch die Kreativität in der Küche zu fördern.

Wer ist die Zielgruppe von CuCap?

B2C: Hobbybäcker*innen und jeder, der gerne zuhause backt und kocht. B2B: Bäcker*innen / Konditoren, Restaurants – Köche, Cateringfirmen, Backzubehör Handel

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Ich habe einen Investor gesucht, der das gleiche Potenzial in meinem Produkt sieht wie ich selbst und der mich im Bereich Marketing und Vertrieb in einer Art und Weise unterstützen kann, wie ich es selbst allein nur sehr langsam und mühsam schaffen könnte.

In der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ sind mehrere Investoren, die genau diese Anforderungen erfüllen. Sollte ich keinen Deal bekommen, ist die Ausstrahlung ein sehr großer Werbepush, was mein Produkt noch bekannter macht.

Deshalb wollte ich unbedingt zu „Die Höhle der Löwen“. Ich wollte es so unbedingt, dass ich mich gleich vier Mal dort beworben habe und es nun auch endlich geklappt hat.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ich habe mich sehr lange und intensiv mit den Löwen und der Show auseinandergesetzt und fast jede Folge davon gesehen. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Ich hatte zu der Zeit erst eine große Niederlage hinter mir, die mich fast mein Unternehmen gekostet hat. Als die Einladung zum Pitch gekommen ist, war ich völlig überwältigt. Das hat mich wieder motiviert noch mehr an mir und meinem Unternehmen zu arbeiten und dann erst recht alles zu geben. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf CuCap aufmerksam werden?

Die VOX Gründershow „Die Höhle der Löwen“ ist die bekannteste Gründershow im deutschen Fernsehen. Daran teilnehmen zu dürfen ist einfach unglaublich. Es war Schicksal und zu diesem Zeitpunkt eines der wichtigsten Schritte für mich als Gründerin und für mein Startup. Denn so eine große und geballte Aufmerksamkeit bekommt man nur sehr schwer durch andere Marketingaktionen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?
Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Meine Wunsch-Investoren waren Tillman Schulz, Nils Glagau oder Ralf Dümmel. Denn diese Investoren passen von ihrem Netzwerk, Know-How und ihren Ressourcen perfekt zu meinem Geschäftsmodell und meinen Zielen und Visionen.

In fünf Jahren möchte ich mit CuCap in Europa, sowie in den USA bekannt sein und CuCap als eine bekannte Marke sehen, die für innovatives Küchenzubehör steht.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Niemals aufgeben. Es kommen lange und harte Zeiten auf euch zu. Haltet durch. Es wird sich lohnen 

Redet mit anderen Gründern. Tauscht Euch aus und lernt aus den guten und schlechten Erfahrungen anderer Gründer.

Habt Spaß, bleibt authentisch und vor allem – bleibt Euch treu.

Bild: Jessica Schilling präsentiert mit „CUCAP“ Silikon Backförmchen für Cupcakes. Sie erhofft sich ein Investment von 120.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile.  Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie CupCap am 11. Dezember 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Jessica Schilling für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Skisicherheit neu gedacht: Wie ein einfacher Gegenstand Unfälle verhindert

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Gogglestop

Gogglestop, der innovative Brillenstopper für Skifahrer, am 11. Dezember in Die Höhle der Löwen, um das Skifahren sicherer zu gestalten

Stellen Sie sich und das Startup Gogglestop doch kurz vor!

Mein Name ist Ralf Kosche und ich komme aus Zell am See. Ich bin gelernter Dachdecker, arbeite aber schon viele Jahre als Skilehrer und ich bin, gemeinsam mit meiner Partnerin, Betreiber einer Frühstückspension. Ich habe den Gogglestop entwickelt: Ein Brillenstopper für Skihelme. Beim Skifahren verschieben viele Skifahrer, wenn das Wetter es zulässt, ihre Skibrille nach oben auf den Helm und wechseln auf die Sonnenbrille.

Durch Gegenwind und Erschütterungen beim Fahren, kann es passieren, dass die Skibrille nach hinten über den Helm abrutscht und in den Nacken fliegt. Viele Skifahrer probieren dann die Brille wieder vorne am Helm zu positionieren. Das lenkt ab und dadurch sind schon einige Unfälle passiert. Da ich diese gefährliche Situation immer wieder beobachten konnte, wollte ich etwas tun. So entwickelte ich eine Lösung. Der Gogglestop wird mithilfe eines Klettsystems am Helm befestigt und die Skibrille kann so sicher gegen Fahrtwind und Erschütterungen fixiert werden.

Wie ist die Idee zu Gogglestop entstanden?

Auslöser ist meine über zwanzigjährige Tätigkeit als Skilehrer. In dieser Zeit habe ich immer wieder festgestellt, dass das Verrutschen der Skibrille, wenn diese auf dem Helm positioniert ist, ein wiederkehrendes Problem darstellt. Ich habe dann mit der Idee diesem Problem Abhilfe zu schaffen, den Gogglestop erfunden und als Produkt entwickelt.

Welche Vision steckt hinter Gogglestop?

Wir hoffen, dass wir mit unserem Gogglestop zu mehr Komfort auf der Skipiste beitragen und wir dadurch allen Skifahrern und Snowboardern den Skitag angenehmer machen. 

Wer ist die Zielgruppe von Gogglestop?

Alle Skifahrer und Snowboarder jeder Altersstufe.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben? 

Wir haben gemerkt, dass es uns an Marketing- und Vertriebswissen fehlt.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Indem wir unseren Pitch selbst geschrieben und natürlich immer wieder geübt und einstudiert haben.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das war natürlich sehr motivierend für uns, denn eine solche Chance bekommt man nicht alle Tage.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Gogglestop aufmerksam werden?

Das war der wichtigste Schritt, den wir mit unserem Startup bisher gegangen sind. Denn einerseits bekommen wir sehr viel Aufmerksamkeit und andererseits gibt, aus unserer Sicht, keine besseren Investoren als die Löwen. Es ist eine einmalige Gelegenheit, seine Idee vor den Löwen zu präsentieren und Feedback von ihnen zu bekommen. Alles in allem eine Win-Win Situation für unser Startup.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Weg, den wir gehen möchten, hängt ganz stark davon ab, wie die Leute unser Produkt annehmen werden – dann schauen wir weiter. Überlegungen für ein Folgeprodukt gibt es bereits. Schon jetzt freuen wir uns auf das, was noch kommt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Immer an der Idee festhalten, sich durch nichts und niemanden aufhalten lassen, geradeaus seinen Weg gehen und dann öffnen sich die Türen von selbst. Aber es ist auch ein langer und schwerer Weg bis man ans Ziel kommt.

Bild:Jürgen Milski (l.) und Ralf Kosche präsentieren mit „Gogglestop“ einen Rutschstopp für Skibrillen. Sie erhoffen sich ein Investment von 30.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. 

Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Googlestop am 11. Dezember 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Ralf Kosche für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie innovative Ideen das Weihnachtsfest bereichern: Eine besondere Folge

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endlich weihnachten

Endlich Weihnachten: Weihnachtliche Innovationen in der Höhle der Löwen am 11. Dezember

In der festlichen Atmosphäre der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ wird am 11. Dezember um 20:15 Uhr das Weihnachtsspecial „Endlich Weihnachten“ ausgestrahlt. Diese besondere Episode versammelt eine Vielzahl von Gründern, die ihre innovativen Geschäftsideen in einem weihnachtlichen Rahmen präsentieren. Mit dabei sind bekannte Investoren wie Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Nils Glagau, Tillman Schulz und Carsten Maschmeyer, die ihre Expertise und ihr Kapital in den Dienst festlicher und kreativer Unternehmungen stellen.

CuCap aus Mühlheim an der Donau:

Jessica Schilling, eine passionierte Hobby-Bäckerin, präsentiert CuCap – eine innovative Backform, die das Herstellen gefüllter Muffins erleichtert. Ihr Produkt, das während des Backprozesses in den Teig eingelassen wird, schafft automatisch eine Aussparung für die Füllung, wodurch sowohl Zeit gespart als auch Teigverschwendung vermieden wird. Ihre Vision ist es, mit CuCap auch auf dem internationalen Markt, insbesondere in den USA, Fuß zu fassen. Jessica bietet für eine Investition von 120.000 Euro 25 Prozent ihrer Firmenanteile an.

heyfam aus München:

Milana Marks stellt mit heyfam eine smarte App vor, die das Schenken vereinfacht. Die App, die familien- und freundebezogene Termine organisiert und Geschenkvorschläge basierend auf den Profilen der Nutzer macht, löst das alljährliche Problem des Geschenkfindens. Mit einer Datenbank, die vielfältige Geschenkoptionen bietet, möchte Milana das Schenkerlebnis verbessern und benötigt dafür ein Investment von 150.000 Euro für 20 Prozent ihrer Firmenanteile.

MOLLY SUH aus Northeim:

Maurice Jedlicka und Amy Peters von MOLLY SUH sorgen mit ihrem weihnachtlichen Auftritt und einem Kinderchor für emotionale Momente. Ihr Produkt – nachhaltige Kerzen aus recycelten pflanzlichen Fetten – stellt eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Kerzen dar. Mit einem Angebot von 75.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile hoffen sie, die Investoren zu überzeugen.

Taste Religion aus Neumünster:

Lasse Thiele und Mattis Eckmann präsentieren Taste Religion, eine Marke für vegane Saucen ohne Zusatzstoffe. Ihr Ziel ist es, die vegane Ernährung schmackhaft und zugänglich zu machen. Sie bieten 150.000 Euro für 15 Prozent ihrer Firmenanteile an, um die Löwen für ihre Geschmacksreligion zu gewinnen.

GOGGLESTOP aus Köln/Zell am See:

Ralf Kosche und Jürgen Milski bringen mit GOGGLESTOP, einem Brillenstopper für Skihelme, Sicherheit auf die Skipisten. Ihr Angebot an die Löwen: 30.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

„Endlich Weihnachten“ in der „Höhle der Löwen“ bringt eine bunte Mischung aus Innovation und Festlichkeit, die den Geist der Weihnachtszeit widerspiegelt.

Jedes dieser Startups bringt eine einzigartige Lösung für alltägliche Herausforderungen. Von der Küche bis zur Skipiste, und zeigt, wie kreatives Unternehmertum und festliche Freude Hand in Hand gehen können. Mit Spannung erwartet das Publikum, welche dieser innovativen Ideen die Herzen der Löwen erobern und somit den Weg für eine erfolgreiche Zukunft ebnen werden.

Bild: V.l.: Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl, Nils Glagau, Tillman Schulz mit Moderator Amiaz Habtu. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Tausch dich aus und bleib nicht stehen

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FOUNDERS CIRCLE ACADEMY

FOUNDERS CIRCLE ACADEMY achtwöchige digitales Gründer*innenprogramm, vom eigenen Wertesystem, übers Netzwerk, Finanzen und Finanzierung, Gründer*innen Mindset, bis hin zu Führung und PR

Stellen Sie sich und das Startup FOUNDERS CIRCLE ACADEMY doch kurz unseren Lesern vor!

Die FOUNDERS CIRCLE ACADEMY ist das achtwöchige digitale Gründer*innenprogramm mit wöchentlichen Gruppen-Live-Sessions und individueller Beratung und Coaching von Caro von Cube und Nora-Vanessa Wohlert. Es geht um die persönliche und unternehmerische Entwicklung. Das Programm setzt das Fundament für Wachstum. Vom eigenen Wertesystem, übers Netzwerk, Finanzen und Finanzierung, Gründer*innen Mindset, bis hin zu Führung und PR – die FOUNDERS CIRCLE ACADEMY begleitet bei der Achterbahnfahrt des Gründens. Von den Inhalten profitieren sowohl Gründer*innen auf den ersten Metern zum eigenen Business, als auch Unternehmer*innen, die kurz vorm nächsten Wachstumsschub stehen. Start ist am 29. Januar 2024. Ab sofort ist die Warteliste offen. 

Wir sind Caro von Cube und Nora-Vanessa Wohlert – haben selbst gegründet, Teams geführt, Geschäftsmodelle gefunden, Krisen bewältigt und Erfolge gefeiert. Jetzt begleiten wir Gründer*innen, mit der FOUNDERS CIRCLE ACADEMY.

Caro begleitet Menschen als systemische Coach. Bevor sie sich – ganz im Sinne ihres eigenen Purpose – auf den Weg in die Selbstständigkeit gemacht hat, arbeitete sie als Kommunikations- und PR-Expertin zwölf Jahre lang in verschiedenen Agenturen, zuletzt als stellvertretende Geschäftsführerin und fühlt sich in der Medienwelt noch immer Zuhause. 

Nora arbeitet seit 2021 sowohl an eigenen Ideen als auch frei an den Konzepten für Unternehmen und berät Gründer*innen und Unternehmen auf ihrem Weg als Sparringspartnerin. 2013 gründete Nora EDITION F und war über sieben Jahre Geschäftsführerin des Medienunternehmens. 

Gemeinsam kombinieren wir das Beste aus Coaching und Beratung und lassen es in ein Programm fließen: Eines, das wir uns selbst immer gewünscht hätten. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind beide schon lange selbstständig und kennen die Pain Points des Gründens gut. Dieses Wissen wollen wir jetzt geballt weitergeben, weil uns so ein Programm selbst immer gefehlt hat. Wir sind davon überzeugt, dass es für den Erfolg eines jeden Unternehmens entscheidend ist, ein stabiles Fundament zu bauen. Was für uns dazu gehört? Sich dem eigenen Warum und den eigenen Werten bewusst zu sein. Zu wissen, wie man ein Netzwerk aufbaut und für sich nutzt, wie man ein Team entwickelt und was das mit der eigenen Verbindung nach Innen und Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat.

Es soll auch darum gehen, wie man die richtigen Dienstleister*innen und Expert*innen findet sowie sich von Beginn an mit Finanzen und unterschiedlichen Finanzierungsmodellen zu beschäftigen. Führung ist ein wichtiges Thema, bei sich selbst zu beginnen und Pitch-Situationen und die Kommunikation auf allen Ebenen authentisch zu gestalten – wir glauben daran, dass es die FOUNDERS CIRCLE ACADEMY braucht. Und wollen Gründer*innen umfassend bei der Achterbahnfahrt des Gründens begleiten.

Dabei ist die FOUNDERS CIRCLE ACADEMY zunächst noch keine Firma, sondern ein Projekt, das wir beide aus unseren Coaching- und Beratungsfirmen bespielen. Was die Zukunft bringt, wird die Zukunft zeigen. 

Was war bei der Gründung von FOUNDERS CIRCLE ACADEMY die größte Herausforderung?

Zum Gründen gehören immer auch Herausforderungen. Wir haben von Beginn an unkompliziert gedacht und die FOUNDERS CIRCLE ACADEMY als ein gemeinsames Projekt aufgesetzt. Ein Pilot aus dem mehr wachsen wird, wenn er uns und unsere Zielgruppe erfüllt und finanziell erfolgreich ist. Da den Druck rauszunehmen und zu schauen, wie man etwas schnell an den Start bringen kann, ohne dass es unbedingt das nächste große Ding sein muss, kann sehr befreiend sein. Für dieses Projekt war es so genau das richtige Setup. 

Ohne externe Finanzierung haben wir zudem fast alles selbst gemacht, von der Programmentwicklung, über die Toolauswahl, die Webseite bis hin zur Kommunikations- und Launchstrategie. Was dabei auch neu für uns war: Caro sitzt in Hamburg. Nora in Berlin. Es hilft, Aufgaben gut aufzuteilen und sich zu festen Zeiten upzudaten. Und vor allem von Beginn an radikal ehrlich über die eigenen Erwartungen zu sprechen, um herauszufinden, ob man zusammenpasst.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt. Wenn man wartet, bis es sich für einen selbst perfekt anfühlt, wird man nie wissen, wie die Reaktionen tatsächlich sind. Über die eigene Idee früh mit der Zielgruppe und potentiellen Investor*innen, falls man sich diese wünscht, zu reden, ist essentiell. Zudem ist kein Produkt jemals final. Es gibt nichts wichtigeres als immer in Bewegung zu bleiben und im laufenden Dialog mit der Zielgruppe und Kund*innen. 

Welche Vision steckt hinter FOUNDERS CIRCLE ACADEMY?

Wir wünschen uns ein Deutschland, in dem sich mehr Menschen trauen, ihre Ideen umzusetzen, zu gründen und ins kalte Wasser zu springen. Eine Kultur in der auch Scheitern dazu gehört und das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Unternehmer*innentum stetig steigt. Mit der FOUNDERS CIRCLE ACADEMY können wir einen kleinen Beitrag leisten, dass mehr Menschen losgehen und sich trauen, und dabei von Beginn an über die wichtigsten Fragen nachdenken und weniger Fehler selbst machen müssen. Wenn wir darüberhinaus dazu inspirieren können, dass auch im Kontext Job, Gründung und Unternehmertum Leichtigkeit und Freude mitschwingen dürfen und dass persönliches Wachstum ebenso wichtig ist, wie wirtschaftliches, dann gehen viele Pläne auf.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die FOUNDERS CIRCLE ACADEMY richtet sich an alle Gründer*innen, Gründer*innen to be und Side-Hustler*innen, die gerne groß und umfassend denken und ihr Unternehmen auf ein festes Fundament stellen wollen. Egal ob im Kopf der Millionen-Exit, der Traum vom Solo-Projekt oder das künftige Familienunternehmen ist. Wer teilnehmen will, sollte zumindest schon eine grobe Idee haben, aber auch wer bereits gegründet hat und sich wünscht, dem Unternehmen noch einmal eine neue Basis zu geben, ist genau richtig. Die Verbindung von Coaching und Beratung, um – ganzheitlich gedacht – bei der wirtschaftlichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen, zeichnet unser Programm aus. 

FOUNDERS CIRCLE ACADEMY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren haben wir zahlreiche Gründer*innen begleitet und einen Beitrag für noch mehr Gründer*innen geleistet, die ihr Unternehmen genauso aufbauen, wie es sich für sie selbst authentisch und gut anfühlt, und nicht nur für die Investor*innen. In unserer Welt, 5 Jahre weiter gedacht, ist es bestenfalls ganz normal, die weichen, inneren Faktoren nicht für den schnellen wirtschaftlichen Erfolg runter zu priorisieren. Wenn wir etwas dazu beitragen können, dass diese Balance wichtiger wird und Gefühle, Werte und echte Authentizität selbstverständlicher dazu gehören, dann sind viele Pläne aufgegangen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Geh los und fang an: Eine Idee ohne Umsetzung bleibt eine Idee.

Tausch dich aus und bleib nicht stehen: Dein Unternehmen wird besser im Dialog und du musst nichts allein schaffen, für alle Bereiche gibts Expert*innen und Abkürzungen.

Hör auf dich und bleib bei dir: Nur, wenn du dein Unternehmen nach deinen Werten ausrichtest und lebst, kann Gründen glücklich machen. 

Bildcredits:Katja Hentschel

Wir bedanken uns bei Caro von Cube und Nora-Vanessa Wohlert für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Aus Fehlern kann man am besten lernen

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fluidbot

fluidbot hat es sich zum Ziel gesetzt, Wasserverluste mittels Roboter zu verhindern

Stellen Sie sich und das Startup fluidbot doch kurz unseren Lesern vor!

fluidbot ist ein Start-Up in Gossau SG, das sich das Ziel gesetzt hat, Wasserverluste durch berstende Leitungen zu verhindern. Unser Fokus liegt auf der Entwicklung eines Roboters, der Trinkwasserleitungen von innen kontrolliert.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Die fluidbot AG ist aus einem Studienprojekt an der OST – Ostschweizer Fachhochschule im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen hervorgegangen. Bereits während des Studiums erkannten wir, dass mit zunehmenden Hitzesommern und längeren Trockenperioden die Ressource Trinkwasser an Wert gewinnt. Jeder nicht beim Endverbraucher ankommende Tropfen Wasser bedeutet nicht nur Verschwendung, sondern auch Energieverlust für die Wasseraufbereitung.

Was war bei der Gründung von fluidbot die größte Herausforderung?

Die Gründung während des Studiums war anspruchsvoll, da wir neben dem Teilzeitstudium und anderen Verpflichtungen wenig Zeit hatten. Zudem hatten wir keine Erfahrung in der Unternehmensführung.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, das kann man. Wichtig ist, dass man selbst an die Idee glaubt. Zu Beginn wussten wir nicht genau, wohin die Reise führen würde. Doch das positive Feedback aus unserem Umfeld und von potenziellen Kunden motivierte uns, weiterzumachen, auch ohne vollständige Gewissheit über den Verlauf. 

Welche Vision steckt hinter fluidbot?

Uns allen im Team liegt die Umwelt sehr am Herzen, weshalb sich schnell unsere Vision, den Wasserverlust durch undichte oder berstende Leitungen zu vermindern, in unseren Köpfen festsetzte. Wir möchten einen positiven Beitrag für die Umwelt leisten, und wir sind überzeugt, dass wir das mit unserem Roboter erreichen werden.

Wer ist die Zielgruppe von fluidbot?

Die Zielgruppe von fluidbot sind Wasserversorger und Unternehmen, die Trinkwasserleitungen kontrollieren. Dennoch profitiert die gesamte Bevölkerung, da der sorgsame Umgang mit Wasser unabdingbar ist. Der Einsatz von fluidbot kann die Planbarkeit erhöhen und Notfallreparaturen sowie Wasserschäden vermeiden.

Wie funktioniert fluidbot? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

fluidbot ist ein modular aufgebauter Roboter, der sich autonom im Rohrnetz bewegen kann. Da sich der Roboter unabhängig von der Fliessrichtung des Wassers bewegt, können wir uns von anderen Anbietern abheben. Dadurch werden Inspektionen im Wassernetz flexibler und auch wirtschaftlich interessanter.

fluidbot, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Aktuell entwickeln wir den Prototypen, den wir bis Ende 2024 fertigstellen und zertifizieren wollen. Nach erfolgreichen Einsätzen in der Schweiz streben wir an, unser Einsatzgebiet auf die DACH-Region auszuweiten. In fünf Jahren wollen wir die kontrollierten Strecken komplett digital abbilden. So können wir kritische Bereiche frühzeitig erkennen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Möglichst früh den Austausch suchen. Austausch betrifft hierbei potenzielle Kunden, potenzielle Lieferanten und auch sonst alle, die bereit sind sich kurz Zeit zu nehmen. Nur durch den Austausch lassen sich blinde Flecken bei der Entwicklung identifizieren.

Das Erstellen eines Businessplan. Auch wenn der Businessplan regelmässig angepasst wird, ist er ein Instrument zur Selbstkontrolle und kann als Orientierungshilfe dienen.

Aufteilung des Projekts in mehrere Teilprojekte. Wenn man sich zum Ziel setzt, mit dem ersten Prototypen alle Anforderungen zu erfüllen, wird man mit dem ersten Prototyp nie fertig. Ausserdem werden viele Probleme erst beim Testen des Produkts erkannt, welche dann in einem weiteren Prototyp gelöst werden können. Ganz nach dem Grundsatz: Aus Fehlern kann man am besten lernen.

Wir bedanken uns bei Stefan Bamberger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie wird aus einer zufälligen Idee ein innovatives Serviceerlebnis?

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dein stellplatz

Dein Stellplatz bietet sorgenfreies Parken am Flughafen, indem es innovative Lösungen und persönlichen Service mit modernster Technologie kombiniert

Stellen Sie sich und das Startup Dein Stellplatz doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Daniela Mursa, Gesellschafterin und Geschäftsführerin bei Dein Stellplatz, einem Parkservice für Flughafenparkplätze am Flughafen BER. Zusammen mit meinem Partner Fabian Grosser, ebenso Gesellschafter und Geschäftsführer, haben wir im November 2009 unser Unternehmen Dein Stellplatz gegründet. Dein Stellplatz ist der ultimative Begleiter für sorgenfreies Parken am BER!

Gestartet sind wir mit unserem Parkservice im Jahr 2009 am Flughafen Berlin Tegel, im Jahr 2016 expandiert zum Flughafen Schönefeld, bis der Flughafen BER im Jahr 2020 endlich eröffnete und wir nun an diesem Flughafen Reisenden einen sicheren Flughafenparkplatz inklusive Shuttle anbieten dürfen. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Das war Zufall! Fabian wohnte in jungen Jahren in der Nähe des Flughafens Tegel und war schon immer von dem Flair eines Flughafens fasziniert. Die Stimmung dort von Anreisenden und Abreisenden ist unbeschreiblich. Als selbständiger Autohändler verfügte er seinerzeit über Parkplätze in der Nähe des Flughafens und kam auf die Idee, diese an Reisende zu vermieten.

Einen Mercedes Vito hatte er ebenfalls im Bestand seines Autohandels – dieser fungierte als erster Shuttlebus. Ich selbst bin Rechtsfachwirtin und konnte schon immer gut mit Bürokratie, Rechtswesen und Buchhaltung. Ihn bei seiner Vision zu unterstützen, war daher ein Leichtes für mich. So gründeten wir eigentlich von heute auf morgen Dein Stellplatz. 

Was war bei der Gründung von Dein Stellplatz die größte Herausforderung?

Zunächst: Arbeitgeber zu werden! Das ist nichts, was man von heute auf morgen lernt und sehr viel Verantwortung mit sich bringt. Weder Fabian noch ich sind die klassischen Arbeitgeber. Wir arbeiten in unserem Team auf Augenhöhe und hierarchielos. Schon im Jahr 2012 waren wir rund 50 Mitarbeitende im Team. Das heißt auch, abzugeben und zu vertrauen. Unsere größte Herausforderung jedoch war dann Corona. Als ab Ende März 2020 kein Flugzeug mehr startete, mussten wir uns erst einmal neu sortieren. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt! Wir leben heute noch getreu dem Motto: Nicht nur darüber reden, einfach machen! Wenn man etwas möchte, sollte man starten, soweit die Grundvoraussetzungen erfüllt sind. Die Perfektion eines Produktes wird folgen, wenn man gewillt ist, zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Dein Stellplatz war anfangs weit entfernt von dem, was es heute ist. 

Welche Vision steckt hinter Dein Stellplatz?

Unser Ziel ist es, aus einem einfachen „Flughafenparkplatz“ ein sexy Produkt zu machen. Wir entwickeln unseren Parkplatz immer weiter, sowohl technisch als auch optisch, denn unser Parkplatz ist der Anfang und das Ende einer Reise. Aus diesem Grunde möchten wir unseren Kunden ein unvergessliches Parkerlebnis schaffen. Unsere Schranke öffnet sich zum Beispiel mit Kennzeichenerkennung. Am Empfangsmonitor wird der Kunde schon direkt mit Namen begrüßt. Wir lieben diese persönliche Note.

Die Info, wer eingefahren ist, kommt bei unserem Counter an, sodass auch unsere Mitarbeitenden die Möglichkeit haben, den Kunden direkt namentlich zu begrüßen. Eine Kleinigkeit, die aber regelmäßig positiv auffällt und dem Kunden schon ein Lächeln ins Gesicht zaubert. 

Wer ist die Zielgruppe von Dein Stellplatz?

Auf unseren Parkplätzen finden sich nicht nur Familien, Singles, Paare und Geschäftsreisende, sondern auch leidenschaftliche Vielflieger und Kunden, die auf der Suche nach einem zuverlässigen Service sind. Wir sind der Ausgangspunkt für unvergessliche Familienurlaube während der Ferienzeit und bieten auch außerhalb dieser Zeiten eine sichere Anlaufstelle für diejenigen, die nicht während der Ferien reisen müssen. Ob es sich um die Männertruppe oder die Mädelstruppe für einen Junggesellenabschied handelt, oder um Angelfreunde, die auf dem Weg nach Norwegen sind – bei uns findet jeder den perfekten Platz für sein Fahrzeug.

Wie funktioniert Dein Stellplatz? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Dein Stellplatz macht das Parken am Flughafen einfach und sorgenfrei! Du reservierst online oder telefonisch deinen Stellplatz, bringst dein Auto zu uns, und wir kümmern uns um den Rest. Mit modernster Sicherheitstechnologie und einem bequemen Shuttle-Service sorgen wir dafür, dass dein Fahrzeug sicher parkt und du stressfrei zum Flughafen und zurück gelangst. Dein Auto parkt sicher auf unserem mit Full-HD Videoüberwachung ausgestatteten Parkplatz, der 24/7 personell besetzt und bewacht ist. Unser bequemer Shuttletransfer ist gratis in der Parkplatzbuchung enthalten und fährt unsere Reisenden binnen 5-7 Minuten zum Flughafen BER.

Wir haben Parkplätze für Fahrzeuge jeglicher Größe und bieten mit unserem flexiblen und zuverlässigen Service mehr als nur einen Parkplatz. Für dein E-Auto gibt es Ladeplätze und sollte dein Verbrenner nach deiner Rückkehr nicht anspringen wollen, helfen wir gern mit Starthilfe aus. Wir sind telefonisch, per WhatsApp, in der App, in den gängigen Social Media Kanälen und über unsere Live-Chat erreichbar, um Kundenfragen schnell zu beantworten. Genau das unterscheidet uns von anderen Anbietern!

Auch wenn es einfacher wäre, alles zu automatisieren und ohne persönliche Unterstützung einen Abstellplatz mit Shuttle anzubieten, haben wir uns für das Gegenteil entschieden. Wir setzen auf höchste Qualität unserer Parkprodukte sowie unseres Kundenservices. Dafür geben wir als Team alles, was an unseren nunmehr über 1,5 Millionen zufriedenen Kunden erkennbar ist, die uns in einer Vielzahl seit Gründung begleiten. 

Dein Stellplatz, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir machen genauso weiter, wie bisher: Wir expandieren – vielleicht auch an andere Flughäfen – und lassen uns coole Features für unsere Kunden einfallen. Auch in fünf Jahren und noch länger werden wir Spaß an unserem Parkservice haben und es vielleicht in die nächste Generation führen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Du bist der Schlüssel: Deine Idee sollte nicht nur eine Geschäftschance sein, sondern auch deine Leidenschaft widerspiegeln. Wenn du mit Begeisterung bei der Sache bist, überträgt sich das auf dein Team, deine Kunden und sogar auf schwierige Phasen. Die Energie, die du in dein Unternehmen steckst, wird sich auszahlen. Sei flexibel und anpassungsfähig: Der Weg zum Erfolg ist selten geradlinig.

Sei bereit, dich anzupassen und auf Veränderungen zu reagieren. Flexibilität und Fleiß ermöglichen es dir, auf dem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben und innovative Lösungen für Herausforderungen zu finden. Jede Hürde ist eine Chance, zu lernen und zu wachsen. Bleib standhaft: Erinnere dich immer daran, dass der Weg zum Erfolg herausfordernd, aber auch erfüllend ist. Vertraue auf deine Fähigkeiten, bleibe leidenschaftlich und halte an deiner Vision fest. 

Wir bedanken uns bei Daniela Mursa für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Dein Stellplatz

Kontakt:

Dein Stellplatz GmbH
Kienhorststraße 42-44
D-13403 Berlin

info@dein-stellplatz.de
https://www.dein-stellplatz.de/

Ansprechpartner: Daniela Mursa, Fabian Grosser

Social Media:

Instagram
Facebook

Wie kann eine App die Welt der Elektromobilität revolutionieren?

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TRONITY

TRONITY bietet eine intuitive App-Lösung, die Nutzern von Elektrofahrzeugen einen detaillierten Einblick in ihre Fahrzeugdaten ermöglicht.

Stellen Sie sich und das Start-up TRONITY doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Torsten Born, CEO und Mitgründer von TRONITY aus Mannheim, einem Start-up im Bereich Elektromobilität. Unsere benutzerfreundliche App ermöglicht Nutzenden von Elektrofahrzeugen einen einfachen Zugang zu wichtigen Fahrzeugdaten. Unser Ziel ist es, Begeisterung für Elektromobilität zu wecken und den Zugang zu ihr zu vereinfachen. Unsere Herkunft aus dem SAP-Umfeld prägt dabei unser tiefes Verständnis für komplexe Systeme und die Bedürfnisse der Nutzer:innen.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben TRONITY gegründet, um zur Transformation im Bereich Mobilität beizutragen und den Zugang zur Elektromobilität zu vereinfachen. Unsere Mission ist es, Elektromobilität von einer „Blackbox“ zu einem transparenten und faszinierenden Erlebnis zu machen. Wir nutzen die Konnektivität moderner Elektrofahrzeuge, um Nutzer:innen zu unterstützen und Veränderungen zu initiieren. Ziel ist es, durch klare Informationen über Reichweite, Ladeinfrastruktur und Kosten, Begeisterung für diese Technologie zu wecken und den Einstieg in die E-Mobilität für alle zu erleichtern.

Was war bei der Gründung von TRONITY die größte Herausforderung?

Als junges Start-Up, weltweit agierende Automobilkonzerne mit auf die Reise zu nehmen, kann herausfordernd sein. Wir wollen, den Zugang zu Mobilitätsdaten vereinfachen und Mehrwerte für alle Elektrofahrzeugnutzer:innen unabhängig vom Modell schaffen. In vielen Haushalten gibt es mehr als ein Auto und das meist von unterschiedlichen Herstellern. Bei uns benötigt man nur eine App, um alle Fahrzeuge zu verwalten und auch die Kosten transparent im Überblick zu haben. 

Die erfolgreiche Partnerschaft mit führenden OEMs ermöglicht es uns heute, innovative Lösungen im Bereich der Elektromobilität und des Flottenmanagements anzubieten. Damit erleichtern wir die Arbeit von Flottenmanager:innen und Mitarbeitenden zugleich.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Innovationen entstehen durch Ausprobieren, selbst wenn noch nicht alle Fragen geklärt sind. Wichtig ist der enge Austausch mit unserer Community. Viele unserer Funktionen basieren auf deren Ideen und Vorschlägen, was unsere Lösungen kontinuierlich verbessert.

Welche Vision steckt hinter TRONITY?

Wir wollen die Elektromobilität für alle zugänglich und verständlich machen. Wir unterstützen unsere Nutzer:innen dabei, ihre Fahrzeuge besser zu verstehen und effizient zu nutzen, indem wir Daten transparent und verständlich aufbereiten. Durch diese Transparenz erzeugen wir Begeisterung für E-Mobilität, was für die weitere Akzeptanz im Rahmen einer nachhaltigen Mobilitätswende entscheidend sein wird.

Wer ist die Zielgruppe von TRONITY?

Sie ist vielfältig und reicht von technikaffinen Early-Movern über pragmatische Mitläufer:innen bis hin zu skeptischen Neulingen in der Elektromobilität. Wir sprechen sowohl private Nutzer:innen als auch Dienstwagenfahrer:innen an. Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse aller dieser Gruppen zu erfüllen, unabhängig davon, ob sie Autos als Leidenschaft oder als praktisches Mittel zur Fortbewegung sehen.

Wie funktioniert TRONITY? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

TRONITY ist eine umfassende Plattform, die Nutzer:innen einen einfachen Zugang zu Fahrzeug- und Ladedaten bietet. Unsere App ermöglicht Insights zum Zustand der Batterie oder abweichenden Reichweiten bei unterschiedlichen Fahrstilen – ohne zusätzliche Hardware. Das ist zum einen für Besitzer:innen eines E-Autos interessant, die mehr über ihr Fahrzeug erfahren wollen. Zum anderen unterstützen wir auch beim Gebrauchtkauf, indem Besitzer:innen den Wiederverkaufswert ihres Wagens und Kaufinteressenten den Zustand eines Fahrzeugs ermitteln können. Darüber hinaus lässt sich mit unserer App ein digitales, finanzamtkonformes Fahrtenbuch führen. 

Der Vorteil liegt dabei in unserer Herstellerneutralität. So ermöglichen wir Nutzer:innen, Daten verschiedener Fahrzeuge in einem Account zu verwalten. Hierfür kooperieren wir bereits mit Herstellern wie Opel, Peugeot, Mercedes und Porsche. Wir verstehen uns als perfekte Ergänzung zu den Apps der Fahrzeughersteller und unterscheiden uns durch unseren Funktionsumfang sowie unseren bedürfnisorientierten Ansatz, bei dem das Feedback der Nutzer:innen direkt in die Entwicklung unserer Plattform einfließt. 

TRONITY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir stehen am Anfang einer nachhaltigen Mobilitätswende, angeführt von der Elektromobilität, und sehen uns einer Vielzahl ungelöster Fragen gegenüber. TRONITY hat sich das Ziel gesetzt, Antworten auf viele dieser Fragen zu finden und Lösungen zu bieten, die sich an den Bedürfnissen der Fahrer:innen orientieren. Unser Fokus liegt nicht nur auf Privatpersonen und Selbstständigen, sondern auch auf der Transformation von Unternehmensflotten, die einen wesentlichen Bereich unserer Arbeit darstellt. 

Themen wie intelligente Ladesteuerung und die Integration von Fahrzeugen ins Stromnetz stehen ebenfalls im Mittelpunkt unseres Interesses. In den nächsten fünf Jahren streben wir danach, TRONITY zu einem Kernstück der Elektromobilität zu machen, das neue Innovationen auf Basis eines bedürfniszentrierten Ansatzes hervorbringt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das Beginnen eines Vorhabens, sei es als Hobby, Nebenjob oder in Vollzeit, ist der erste Schritt zum Erfolg. Praxis führt zu Ergebnissen. Während Anpassungen unvermeidlich sind, ist es entscheidend, das Endziel stets im Blick zu behalten. Die Anfangsphase sollte als wertvoller Lernprozess angesehen werden, da die in dieser Zeit gesammelten Erfahrungen von unschätzbarem Wert sind.

Wir bedanken uns bei Torsten Born für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: TRONITY

Kontakt:

TRONITY GmbH
Julius-Hatry-Straße 1
D-68163 Mannheim

imprint@tronity.io
https://www.tronity.io/

Ansprechpartner: Torsten Born

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Wettbewerb als Chance: Wie nutzen Unternehmen Konkurrenzanalyse zu ihrem Vorteil?

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wettbewerb

Umgang mit Wettbewerb: Konkurrenzanalyse und Positionierung

Einführung in die Wettbewerbslandschaft

In der heutigen Geschäftswelt, geprägt von ständigem Wandel und intensivem Wettbewerb, ist ein strategischer Umgang mit Konkurrenten entscheidender denn je. Der Schlüssel zum Erfolg liegt nicht nur darin, die eigene Marke zu stärken, sondern auch darin, die Wettbewerber genau zu kennen und zu verstehen. Konkurrenzanalyse und gezielte Positionierung sind dabei unverzichtbare Instrumente.

Sie ermöglichen es Unternehmen, ihre eigenen Stärken zu nutzen, Schwachpunkte der Wettbewerber zu erkennen und sich effektiv im Markt zu positionieren. In diesem dynamischen Umfeld ist es für Unternehmen aller Größen und Branchen wesentlich, eine fundierte Strategie zu entwickeln, um sich einen Vorteil zu verschaffen und langfristig erfolgreich zu sein

Die Rolle der Konkurrenzanalyse

Konkurrenzanalyse ist der Prozess, bei dem Unternehmen die Stärken und Schwächen, Strategien und Produkte ihrer Wettbewerber untersuchen. Diese Informationen sind entscheidend, um Chancen im Markt zu erkennen und Risiken zu minimieren. Es geht darum, einen Einblick in die Taktiken der Konkurrenz zu gewinnen, um besser informierte Geschäftsentscheidungen treffen zu können.

Methoden der Konkurrenzanalyse

Es gibt verschiedene Methoden zur Durchführung einer Konkurrenzanalyse. Zu den gängigsten gehören die SWOT-Analyse, bei der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken bewertet werden, sowie Benchmarking, bei dem Leistungen und Prozesse mit denen der Konkurrenten verglichen werden. Auch die Analyse von Kundenbewertungen und Social-Media-Aktivitäten kann wertvolle Einsichten liefern.

Bedeutung der Kundenbedürfnisse

Ein tieferes Verständnis der Kundenbedürfnisse ist für die erfolgreiche Positionierung unerlässlich. Unternehmen müssen die Wünsche, Bedürfnisse und Probleme ihrer Zielkunden kennen und verstehen, um ihre Angebote entsprechend anzupassen. Kundenbefragungen, Marktforschung und die Analyse von Kundenfeedback sind hierfür unverzichtbare Werkzeuge.

Strategien zur effektiven Positionierung

Eine effektive Positionierung hilft Unternehmen, sich von der Konkurrenz abzuheben. Dies kann durch die Entwicklung eines einzigartigen Verkaufsversprechens (USP), die Schaffung einer starken Marke oder die Differenzierung durch besondere Serviceleistungen erfolgen. Eine klare Positionierung ist entscheidend, um in den Augen der Kunden als bevorzugte Wahl zu gelten.

Anpassung an Marktveränderungen

Die Fähigkeit, sich schnell an Marktveränderungen anzupassen, ist ein wichtiger Faktor im Wettbewerb. Unternehmen müssen agil und flexibel sein, um auf neue Trends, veränderte Kundenbedürfnisse oder Aktionen der Konkurrenz reagieren zu können. Dies erfordert ein fortlaufendes Monitoring des Marktes und der Wettbewerbsaktivitäten.

Langfristige Planung und nachhaltige Differenzierung

Erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich durch langfristige Planung und das Streben nach nachhaltiger Differenzierung aus. Dies umfasst Investitionen in Innovation, die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen und das fortwährende Streben nach Verbesserung. Eine langfristige Perspektive hilft Unternehmen, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und im Wettbewerb vorne zu bleiben.

Zusammenarbeit mit Experten

Die Zusammenarbeit mit externen Beratern oder Branchenexperten kann wertvolle neue Perspektiven eröffnen. Experten können dabei helfen, blinde Flecken in der eigenen Strategie zu identifizieren und neue Ansätze für den Umgang mit Wettbewerb zu entwickeln. Dies kann ein entscheidender Faktor für Wachstum und Erfolg sein.

Fazit

Der erfolgreiche Umgang mit Wettbewerb, insbesondere durch eine gezielte Konkurrenzanalyse und eine klare Positionierung, ist für Unternehmen in der heutigen schnelllebigen Geschäftswelt von entscheidender Bedeutung. Eine tiefe Kenntnis der Marktakteure und ein klares Verständnis der eigenen Stärken und Schwächen sind das Fundament für eine erfolgreiche Strategie. Unternehmen, die es verstehen, sich durch einzigartige Merkmale von ihren Wettbewerbern abzuheben und auf die sich ständig verändernden Marktbedingungen flexibel zu reagieren, können ihre Marktpräsenz stärken und nachhaltiges Wachstum erzielen.

Die Konkurrenzanalyse ist dabei nicht nur ein Mittel zur Identifikation von Wettbewerbern, sondern auch eine Chance, von ihnen zu lernen, innovative Ideen zu entwickeln und eigene Angebote zu optimieren. Gleichzeitig erlaubt eine durchdachte Positionierung, die eigene Marke klar und überzeugend im Bewusstsein der Zielgruppe zu verankern.

In der Summe zeigt sich, dass der bewusste Umgang mit Wettbewerb und die kontinuierliche Anpassung der eigenen Strategien essentiell sind. Um in der heutigen dynamischen Geschäftswelt erfolgreich zu bestehen. Unternehmen, die diese Herausforderungen annehmen und meistern, sind gut aufgestellt. Um langfristig zu florieren und sich in einem hart umkämpften Marktumfeld durchzusetzen.

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – pressmaster

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