Donnerstag, April 3, 2025
Start Blog Seite 151

Habt keine Angst vor Risiken! 

0
Kingline

Kingline Group professioneller Händler für Medizinprodukte

Bitte stellen Sie sich und Ihr Unternehmen Kingline unseren Lesern kurz vor.

Mein Name ist Lion Heuschkel, ich bin Gründer der Kingline Group. Wir bei Kingline sind 2017 als Eventunternehmen gestartet. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir unseren Tätigkeitsbereich dann aber ändern. Quasi über Nacht haben wir uns umstrukturiert und uns entschieden, als professioneller Händler für Medizinprodukte einzusteigen. Dabei konnten wir zahlreiche Kunden von Konzernen bis Regierungsstellen für uns gewinnen und wurden so auch Teil der nationalen Teststrategie der Bundesrepublik Deutschland. In den nächsten Wochen/Monaten möchten wir weitere Geschäftsbereiche erschließen, der Aufbau weiterer Tochterunternehmen in den Bereichen Commerce, Industrie, Energy laufen auf Hochtouren!

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Der Unternehmergeist war bereits sehr früh bei mir vorhanden. Vor Kingline habe ich bereits immer selbstständig gearbeitet. Spontanität und Risikobereitschaft sind dabei für mich persönlich Eigenschaften, die jeder Entrepreneur vorweisen sollte. Vor allem zu Beginn einer „Business Idee“. Es macht mir zudem Spaß, verschiedenste Projekte mit Kreativköpfen aus ganz Deutschland anzugehen und mich so ständig auch in anderen Branchen Eintritt zu gelangen. So banal das auch klingt, aber wer sich ständig weiterbildet und viele Ideen im Kopf hat wird meiner Meinung nach nur als Selbstständiger glücklich.

Welche Vision steckt hinter Kingline?

Mit einfachsten Mitteln Großes schaffen. Wir haben mit dieser klaren Vision in unserer Garage angefangen und uns zu ernstzunehmende Anbieter am Markt entwickelt. Wir wollten in diesen unsicheren Zeiten stabile Lieferketten aufbauen und mithilfe eines stetig wachsenden Teams auch weitere Menschen aus dem wirtschaftliche Pandemie-Tief holen. Mit Erfolg! Für die Zukunft streben wir mit der Kingline Group weitere spannenden Business-Units an. Wir möchten dabei unter anderem in spannende Bauprojekte investieren, in die Energiebranche einsteigen und auch den Eventbereich nachpandemisch wieder neu aufleben lassen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Das war definitiv die Pandemie, die uns dazu brachte, unsere komplette Idee zu ändern. Diese war Fluch und Segen zugleich. Denn wir konnten zur richtigen Zeit und vor allem sehr schnell die essenziellen Materialien beschaffen und so der Nachfrage nach medizinischen Produkten nachkommen.

Wir haben uns bei Kingline zu Beginn selbst finanziert. Nachdem wir erfolgreich Masken importieren konnten und die Lieferketten zuverlässig waren, konnten wir auch Investments für die Kingline Group einholen und reinvestieren aktuell so gut wie jeden Cent für unsere neuen, anstehenden Projekte.

Wer ist die Zielgruppe von Kingline?

Aktuell niemand geringeres als die komplette Gesellschaft. Wir wollen auch weiterhin eine kompromisslose Lieferkette im Gesundheitssektor bieten. Für die jeweiligen neuen Business Units werden wir dann natürlich spezifischere Zielgruppen bestimmen können.

Was sind die Vorteile bei Kingline? Wodurch unterscheiden Sie sich von anderen Anbietern?

Wir bieten ein Full-Service-Ansatz für unsere Kunden und sind zudem auch einer der größten zertifizierten Fachhändler in ganz Europa. Während der Pandemie waren natürlich unsere zuverlässigen Lieferketten der größte USP. Zusätzlich konnten wir ausgewiesene Experten für uns gewinnen, die uns bei der strategischen Planung auch weiterhin unterstützen.

Wo geht der Weg von Kingline hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir bei Kingline haben uns das Ziel gesetzt, in den nächsten fünf Jahren zu den führenden 100 Unternehmensgruppen Deutschlands zu gehören.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern geben?

Habt keine Angst vor Risiken! Bei allem, was wir gemacht haben, hatten wir davor nur wenig Ahnung. Wer nichts wagt, der nicht gewinnt!

Baut langfristig mehr und mehr Dienstleistungen In-house auf. So seid ihr auf lange Sicht und vor allem in der entscheidenden Wachstumsphase nicht von externen Faktoren abhängig.

Improvisiert und passt euch smart an neue Marktbedingungen an!

Wir bedanken uns bei Lion Heuschkel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Achtet auf die Zusammensetzung Eures Teams

0
42watt

42watt Münchner Start-up zur klimaneutralen Sanierung von Bestandsimmobilien

Stellen Sie sich und das Startup 42watt doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Jörg Überla, der Gründer und CEO von 42watt, einem Münchner Start-up zur klimaneutralen Sanierung von Bestandsimmobilien. Wir sind davon überzeugt, dass Deutschland die Ziele des Klimaschutzgesetzes bis 2045 nur dann erreichen kann, wenn im Gebäudesektor angesetzt wird. Dafür ist es nötig, dass wir den Energieverbrauch in Immobilien im Schnitt auf unter 42 kWh pro Quadratmeter pro Jahr senken. Daher auch der Name 42watt: Die Zahl 42 beantwortet vielleicht nicht die Frage nach dem Sinn des Lebens, aber die nach der Klimaneutralität in Bestandsgebäuden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Vor 42watt war ich als Gründer mit meinem eigenen E-Commerce-Unternehmen erfolgreich und davor mehr als zehn Jahre lang General Partner bei Wellington Partners. Dort habe ich Start-ups beim Großwerden begleitet, die damals noch kaum jemand kannte – zum Beispiel Spotify, Xing oder Immobilienscout. In der Welt der Start-ups fühle ich mich also zuhause, und sie lässt mich nicht los: Ich bin auf 42watt gestoßen, weil ich gute neue Ideen als Business Angel unterstützen wollte – fand die Idee und das Team aber so genial, dass ich gleich als Gründer eingestiegen bin. Gute Ideen sind wichtig, bringen uns beim Erreichen der Klimaziele allein aber nicht vorwärts. Es kommt auf die pragmatische Umsetzung an – und darin sehe ich meine Stärke. Was gibt es Spannenderes, als im wahrsten Sinne des Wortes an der Zukunft mitzubauen?

Welche Vision steckt hinter 42watt?

Wir wollen Deutschlands Bestandsimmobilien bis 2045 klimaneutral machen. Sie zeichnen sich Jahr für Jahr für rund ein Drittel des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich, bieten also einen gewaltigen Hebel, um die Klimaziele zu erreichen. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es eine gesunde Portion Tatkraft und Pragmatismus. Wir begleiten daher die vielen Millionen Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnimmobilien auf ihrem Weg, ihr Gebäude einfach und sicher energetisch zu sanieren. Damit lösen wir eines der größten Probleme, vor denen viele einzelne Menschen und die Menschheit als Ganzes aktuell stehen.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Energetische Sanierung und die entsprechenden Förderprogramme sind ein komplexes Umfeld, wie sich an der aktuellen Debatte zum Gebäudeenergiegesetz gut ablesen lässt. Unsere Herausforderung besteht darin, für möglichst viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer Licht ins Dunkel zu bringen: Was sind die für mich am ehesten bezahlbaren Möglichkeiten, um möglichst viel CO2 zu sparen? Brauche ich eine Wärmepumpe? Oder rechnet sich Fernwärme in meinem Fall eher?

Ist es in meinem Fall effektiv, ein Solarpanel aufs Dach zu montieren? Wir müssen diese komplexe Gemengelage so einfach wie möglich erklären und auch in der Umsetzung beherrschbar machen, im Prinzip so einfach wie ein Netflix-Abo. Und das ist eine große Herausforderung. Deshalb bin ich froh, meinen Mitgründer Marcus Dietmann an meiner Seite zu wissen – denn als Architekt und Energieeffizienzexperte kennt er sich darin bestens aus.

Finanziert haben wir uns zuletzt über ein Pre-Seed-Funding im Dezember 2022, mit Lead-Investoren wie BonVenture, Proptech1 sowie Beate Fastrich und Christoph Behn über den Business Angel Club Better Ventures. Außerdem waren der McMakler-Gründer Felix Jahn und Kristofer Fichtner, Mitbegründer von Thermondo und Ecoworks, als Business Angels beteiligt.

Wer ist die Zielgruppe von 42watt?

Alle Menschen, die eine Wohnimmobilie besitzen. Die Debatte der letzten Wochen und Monate zeigt ja: Jetzt wird es ernst. Die Bundesregierung wird eine Reihe neuer Gesetze verabschieden, die Immobilieneigentümer zu weitreichenden Klimaschutzmaßnahmen verpflichten, siehe nur das Thema: Einbau fossiler Öl- und Gasheizungen. Alle Menschen, die sich fragen, wo sie nun ansetzen können, um ihre Immobilie zu sanieren, sind bei 42watt an der richtigen Adresse. Mit uns können sie ihr Haus sicher und einfach klimaneutral machen, gesetzliche Auflagen einhalten und bares Geld sparen.

Wie funktioniert 42watt? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir sind aktuell in zwei Richtungen unterwegs. Zum einen erstellen wir klassische individuelle Sanierungsfahrpläne und beraten, welche staatliche Förderung dabei jeweils möglich ist. Zum anderen starten wir im Frühjahr unsere digitale 42 watt Plattform, und das wird spannend: Wer über diese Plattform mit uns in Kontakt tritt, gibt dort zunächst acht Datenpunkte ein, die eigentlich jede und jeder sofort griffbereit hat – also zum Beispiel den Stromverbrauch oder die Anzahl der Quadratmeter.

Auf dieser Basis fertigen wir eine individuelle Analyse an, ermöglichen das einfache Durchspielen verschiedener Szenarien, erstellen einen ganzheitlichen Sanierungsfahrplan und unterstützen unsere Kundinnen und Kunden bis zur Umsetzung der Maßnahmen mit unserem Netzwerk aus Energieeffizienzexperten und Handwerkern. Anders als manche andere Anbieter agieren wir dabei unabhängig, also im besten Interesse unseres jeweiligen Auftraggebers. 

42watt, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir in Sachen Gebäudesanierung die Plattform der Wahl für Millionen von Immobilieneigentümern sein und sie auf dem Weg zum klimaneutralen Haus begleiten. Das ist ja auch volkswirtschaftlich und aus Sicht der gesamten Menschheit geboten. Die Sanierungsrate in Deutschland muss deutlich steigen, damit wir die Klimaziele erreichen können. Wir möchten zeigen: Wenn wir pragmatisch vorgehen und digitale Technologien nutzen, ist das möglich. Insofern wünschen wir uns natürlich, dass wir in fünf Jahren alle gemeinsam in Deutschland sagen: Wir haben pragmatische und machbare Lösungen gefunden, um diese Jahrhundertaufgabe zu lösen, wir sind auf einem guten Weg.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Achtet auf die Zusammensetzung Eures Teams. Was mir an der Arbeit für 42watt so gut gefällt, ist die perfekte Arbeitsteilung zwischen meinem Mitgründer Marcus und mir. Ich weiß als erfahrener Gründer und Investor, wie man ein erfolgreiches Unternehmen aufbaut. Marcus, unser CPO, ist der Experte für alle technischen Themen, von Wärmepumpe bis Heizlast. Dieser Kompetenz-Mix ist extrem wichtig, auch für die Verantwortungsteilung im Team.

Zweitens: Denkt groß, aber vernachlässigt nicht die vielen wichtigen Details. Eine geniale Idee macht noch kein erfolgreiches Start-up, wenn Ihr nicht die Power mitbringt, sie auch tatsächlich zum Leben zu erwecken. Das ist je nach Persönlichkeitstyp nicht immer einfach. Und: Am Ende kommt es auf die Umsetzung an. Es mangelt ja nicht an guten Ideen, sondern an den Ideen, die auch mit der nötigen Energie bis zum Ende durchgezogen werden.

Drittens: Kommuniziert gut mit Euren Zielgruppen. Mit „Zielgruppen“ meine ich nicht nur die Menschen, die am Schluss Euer Produkt kaufen, sondern vor allem auch Multiplikatoren: Business Angels, Investoren, mögliche Kooperationspartner. Das gilt vor allem überall da, wo Ihr große gesellschaftliche Transformationen mitgestalten wollt.

Titelbild: Bildcredits/ Fotograf: Max Blaumeiser

Wir bedanken uns bei Jörg Überla für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Durchhaltevermögen ist das A und O

0
mellow

mellow ist eine innovative Coaching-Plattform für mentale Gesundheit

Stellen Sie sich und das Startup mellow doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Manuel und Mareike aus München und zusammen haben wir mellow gegründet. mellow ist eine innovative Coaching-Plattform für mentale Gesundheit. Wir machen das Finden und Buchen von Coaching endlich einfach.

In Deutschland leiden jedes Jahr 18 Millionen Menschen unter psychischen Belastungen, aber nur 19% von ihnen suchen professionelle Hilfe. Zwei erschreckende Zahlen! Das liegt hauptsächlich daran, dass das Thema mentale Gesundheit in unserer Gesellschaft noch immer von Stigmatisierung geprägt ist.

Diejenigen, die sich trotzdem Hilfe suchen wollen, stehen vor einem weiteren Problem. In einem der wohlhabendsten Länder der Welt ist es immer noch schwierig, schnell und einfach professionelle Unterstützung bei mentalen Problemen zu erhalten. Coaching spielt deshalb eine wichtige Rolle. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Coaching dabei hilft, psychische Belastungen zu reduzieren und gleichzeitig zum Erhalt der mentalen Gesundheit beiträgt. Leider ist es oft schwierig, einen passenden Coach zu finden, und genau hier setzen wir mit mellow an. Statt sich mühsam durch Suchmaschinen zu klicken, können Nutzer mit mellow schnell und unkompliziert den passenden Coach finden. Durch unseren intelligenten Matching-Algorithmus wird ein perfektes Match zwischen Coachee und Coach sichergestellt.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir konnten beide viel Erfahrung im Startup-Bereich sammeln. Dabei entstand unsere Begeisterung für das Unternehmertum. 2021 haben wir selbst privat die Unterstützung eines Coaches gesucht. Die Suche stellte sich als schwierig und aufwendig heraus. Wir brachen den Prozess mehrmals ab, da es fast unmöglich war, den passenden Coach zu finden. Wir erkannten, dass dieser Prozess verbessert werden musste und daraus entstand die Idee zu mellow.

Welche Vision steckt hinter mellow?

Mit mellow revolutionieren wir digitales Coaching und stärken damit die mentale Gesundheit der Bevölkerung.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ende 2021 haben wir mit den Vorbereitungen begonnen, um dann Mitte 2022 die mellow GmbH zu gründen. Ab diesem Zeitpunkt ging alles sehr schnell. Seit Oktober 2022 sind wir mit der mellow Plattform Online und verhelfen Coaches und Coachees zu einem besseren Leben.

Trotz unserer Startup-Erfahrung stellt die Gründung uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Zu zweit sind unsere Ressourcen sehr begrenzt und es kommt auf die richtige Priorisierung an. Durch Automatisierung des Großteils der Prozesse schaffen wir Raum für weiteres Wachstum und können jeden Tag etwas besser zu werden.

Seit der Gründung 2022 ist mellow gebootstrappt. In den nächsten Monaten wollen wir eine erste Finanzierungsrunde abschließen, um unseren Marktanteil auszubauen und die Plattform weiterzuentwickeln. Dabei hilft uns, dass wir Invest-förderfähig sind.

Wer ist die Zielgruppe von mellow?

Anfangs haben wir uns auf Privatpersonen fokussiert, seit Anfang 2023 haben wir die Plattform aber auch für Unternehmen geöffnet, die ihren Mitarbeitenden Coaching als Benefit anbieten wollen. Für Unternehmen wird es immer wichtiger, sich für die mentale Gesundheit der Mitarbeitenden einzusetzen und sie zu unterstützen. Heute finden Privatpersonen und Mitarbeitende von Partner-Unternehmen auf my-mellow.com schnell und einfach den perfekten Coach für ihr Anliegen.

Wie funktioniert mellow? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Für Privatpersonen und Mitarbeitende beginnt jeder Coaching-Prozess mit einem individuellen Matching. So stellen wir sicher, dass jeder Coachee den Coach findet, der am besten zu ihm und seinen Bedürfnissen passt. Dann findet ein kostenloses Erstgespräch statt, in dem sich Coachee und Coach kennenlernen können. Stimmt die Chemie, kann es losgehen. mellow steht für „All-in-One“. Alle Schritte, vom Matchmaking bis zum Coaching an sich, finden online auf der Plattform statt.

Bisher ist es niemandem gelungen, eine moderne und innovative Plattform wie mellow im B2C-Markt zu etablieren. Vorhandene Lösungen sind ausschließlich im B2B-Markt verfügbar und schließen damit einen Großteil der Gesellschaft vom einfachen Zugang zu Coaching aus. Im B2B-Markt sind in den letzten Jahren vereinzelt Anbieter für Komplettlösungen für die mentale Gesundheit von Mitarbeitenden entstanden. Sie setzen aber hauptsächlich auf selbstgeführte Kurse via Smartphone-App. Wir sind der Meinung, dass diese Angebote ein individuelles Coaching in 1:1 Sessions nicht ersetzen können, sondern allenfalls eine Ergänzung darstellen. Das zeigen auch wissenschaftliche Studien.

Die einfache Buchung, unser All-in-One Angebot und insbesondere das Coach-Matching zeichnen uns aus. Die Kombination ist einzigartig und macht mellow so innovativ.

mellow, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Für 2023 haben wir uns viel vorgenommen. Wir wollen die mellow Plattform noch besser machen und arbeiten parallel an Kooperationen mit spannenden Unternehmen. Mit der anstehenden Finanzierungsrunde wollen wir unseren Marktanteil auszubauen und die Plattform weiterentwickeln. So können noch mehr Menschen von mellow profitieren. Aktuell fokussieren wir uns auf den deutschsprachigen Raum. Wir wollen führender Anbieter für Mental Health Coaching werden. Unsere Plattform ist weltweit einsetzbar und wir wollen uns in den nächsten Jahren international aufstellen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Sprecht mit euren Kunden und hört ihnen zu. Nur so erfahrt ihr, was sie wirklich wollen.
  2. Sucht euch Mentoren und Netzwerke, die euch unterstützen und inspirieren können.
  3. Gründen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Durchhaltevermögen ist das A und O.

Wir bedanken uns bei Mareike Pfennig und Manuel Mai für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Diese 5 Startups sind am Ostermontag in Die Höhle der Löwen!

0
ostermontag

Am kommenden Ostermontag erwartet die Zuschauer eine neue Folge der beliebten Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“.

Auch dieses Mal werden wieder fünf vielversprechende Startups vorgestellt, die von den erfahrenen Investoren genau unter die Lupe genommen werden. Die erfolgreiche TV-Sendung hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie eine exzellente Plattform für kreative und innovative Geschäftsideen bietet.

Die „Löwen“ lassen dabei nichts unversucht und prüfen die Ideen bis ins kleinste Detail, bevor sie eine Entscheidung treffen. Die Show hat somit nicht nur eine unterhaltsame Wirkung, sondern auch eine enorme Relevanz für angehende Unternehmer, die von den Feedbacks der Investoren profitieren können. Die Zuschauer dürfen sich auf einen spannenden Abend voller Ideen und Innovationen freuen.

Die Berliner Gründerin Lisa Mathieu (28) setzt mit ihrem Start-up THE WAY UP auf Re- und Upcyclingprodukte im Home- und Living-Bereich. Ihr Ziel ist es, mit ihrer Arbeit zu zeigen, dass Recycling schön und vielfältig sein kann. Für ihre Produkte nutzt sie ausschließlich recycelte Materialien, wie beispielsweise bis zu 100 Jahre alte Parkettböden oder Glas aus Altglas.

Sie arbeitet mit einer Glasproduktionsstätte zusammen, die große Mengen an Altglas verarbeitet. Dabei entstehen Produkte aus 100 Prozent Altglas in verschiedenen Farben. Lisa Mathieu möchte THE WAY UP zu einem Big Player im Interior-Design-Bereich machen und bietet dafür 15 Prozent ihrer Firmenanteile im Austausch für 100.000 Euro an.

newma: Das Start-up newma aus Düsseldorf, das von Cornelia Dingendorf und Jacqueline Leuer-Hingsen gegründet wurde, hat innovative Hygiene- und Pflegeprodukte für Mütter nach der Geburt entwickelt. Die Produkte sollen dazu beitragen, die Schmerzen und Beschwerden zu lindern, die Frauen nach einer Geburt erfahren.

Dazu zählen unter anderem der Naturkosmetik-Bindenschaum und die kühlende und absorbierende Binde, die bereits direkt nach der Geburt angewendet werden können. Die Produkte sind rein natürlich und kommen ohne Parabene, Silikone, Mineralöle oder Tierversuche aus. Die Gründerinnen haben bisher alles in Eigenregie bewältigt und suchen nun nach einem geeigneten strategischen Partner, der sie bei Vertrieb und Platzierung im Einzelhandel unterstützt. Das Angebot an die Investoren in der Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ lautet: 185.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

DECKENBLITZ: Die Brüder Simon Biener und Robin Schmedes stammen aus einer Handwerksfamilie und sind auf Baustellen aufgewachsen. Eines Tages hatte ihre Mutter Schwierigkeiten beim Anstrich der Wohnzimmerdecke, da diese fleckig wurde. Die beiden Brüder entwickelten daraufhin DECKENBLITZ, einen Markierstift mit Teleskopstange oder Besenstiel, der Wände und Decken in Abschnitte unterteilt und so ein fleckenfreies Streichen ermöglicht.

Die spezielle Farbstofftechnologie schafft neonblaue Linien, die beim Überstreichen rückstandslos verschwinden. Ein Hobby-Handwerker kann bis zu 50 Prozent der Arbeitszeit einsparen. Die Brüder suchen nun einen Investor, um DECKENBLITZ im stationären Handel platzieren zu können und bieten 25,1 Prozent ihrer Firmenanteile für 50.000 Euro an.

TADA Ramen: Das Ehepaar Matthias und Jessica Bruckhoff aus Lampertheim hat mit ihrem Startup TADA Ramen eine Möglichkeit gefunden, den kulinarischen Charme Japans in die heimische Küche zu bringen. Die traditionellen Ramen-Suppen im Glas sind einfach zuzubereiten und lassen sich mit wenigen Toppings individualisieren. Das Paar war inspiriert von der japanischen Ramen-Kultur und entwickelte TADA Ramen, als sie in ihrer neuen Umgebung keine Ramen-Lokale mehr fanden.

Mit ihrer vegetarischen Miso Ramen und der etwas schärferen Tantan Ramen, die auf einer intensiven Bio-Hühnerbrühe basiert, stellen sie sich den Löwen vor. Die Zubereitung der Suppen ist einfach und bietet dennoch den authentischen Geschmack einer japanischen Restaurant-Qualität. Matthias und Jessica wollen ihr Unternehmen mit einem Investment von 120.000 Euro ausbauen und ihre Marketingaktivitäten verstärken, um den internationalen Markt zu erschließen. Dafür bieten sie den Löwen 20 Prozent ihrer Firmenanteile an. Weitere Varianten von TADA Ramen sind bereits in der Entwicklung und sollen in Zukunft das Sortiment erweitern.

Circleback: Die Berliner Unternehmer Kimani Michalke (33) und Brett Dickey (41) haben mit Circleback ein neues Pfandsystem für Plastikverpackungen vorgestellt. Im Gegensatz zu Papier und Glas, die zu über 80 Prozent in Deutschland recycelt werden, beträgt die Recyclingquote für Kunststoff nur etwa ein Drittel. Mit ihrem „Pfandsystem für das Badezimmer“ möchten die Gründer dies ändern.

In Zusammenarbeit mit bekannten deutschen Herstellern von Shampoo, Duschgel und Kosmetika soll ein Pfandsystem für Kunststoffverpackungen aufgebaut werden. Sobald das System deutschlandweit verfügbar ist, soll auf den Verkaufspreis der Hersteller ein Pfand von 20 Cent aufgeschlagen werden. Die benutzten Verpackungen können dann an Pfandautomaten in Supermärkten abgegeben werden. Die Pfandrückerstattung erfolgt über die Circleback-App, indem der Pfandbetrag auf das Bankkonto überwiesen wird.

Circleback sortiert die gesammelten Kunststoffverpackungen, schreddert sie und verarbeitet sie dann zu reinem Kunststoffgranulat. Die Hersteller erhalten so Zugang zu hochwertigem Kunststoff, der aus ihren eigenen Verpackungen hergestellt wird. Circleback strebt an, das europäische Pfandsystem für Plastikverpackungen zu werden und bietet Investoren 600.000 Euro für acht Prozent ihrer Firmenanteile an.

Ein Wiedersehen gibt es mit puregreen: Im Jahr 2021 haben die Gründer, Karsten Gaedke und Alexander Schulze, einen erfolgreichen Deal mit Ralf Dümmel abgeschlossen, daher wird es ein Wiedersehen geben. Nun wollen sie ihren Erfolg mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ihres Heimatortes Bisingen teilen. Zusammen mit ihrem Investor und der örtlichen Feuerwehr haben sie beschlossen, ihre Dusch-Wassersparer an jeden Haushalt zu verteilen.

Diese Aktion soll dazu beitragen, den Wasserverbrauch in der Region zu reduzieren und somit einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Der Deal mit Ralf Dümmel hat es puregreen ermöglicht, ihre innovativen Produkte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Nun möchten die Gründer ihre Heimatgemeinde mit ihren Erfolgen teilhaben lassen und gleichzeitig auf die Bedeutung des sparsamen Umgangs mit Wasser aufmerksam machen.

DHDL Ostermontag 10 April 2023 ab 20:15 Uhr auf VOX

Foto/Quelle: pixabay – Alexas_Fotos

11 interessante Startups aus Amsterdam die du kennen solltest!

0
amsterdam startups

Amsterdam hat in den letzten Jahren eine lebendige und wachsende Startup-Szene erlebt. Die Stadt hat sich zu einem wichtigen Zentrum für junge Unternehmen entwickelt, die von der hervorragenden Infrastruktur, dem Zugang zu Talenten und der offenen Kultur der Stadt profitieren.

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Startup-Szene in Amsterdam ist das Vorhandensein einer starken Technologieinfrastruktur. Die Stadt verfügt über eine hervorragende digitale Infrastruktur sowie über eine florierende Tech-Community, die den Austausch von Ideen und die Zusammenarbeit zwischen Startups fördert.

Darüber hinaus hat Amsterdam eine einzigartige Kultur, die Innovationsgeist und Unternehmergeist fördert. Die Stadt ist bekannt für ihre offene, tolerante und kosmopolitische Atmosphäre, die Startups aus der ganzen Welt anzieht.

Ein weiterer Faktor, der zur Entwicklung der Startup-Szene in Amsterdam beigetragen hat, ist die Verfügbarkeit von Talenten. Die Stadt verfügt über eine hervorragende Bildungsinfrastruktur und zieht Talente aus der ganzen Welt an, insbesondere im Bereich der Technologie und des Designs.

Insgesamt hat Amsterdam eine blühende Startup-Szene, die von der Technologieinfrastruktur, der offenen Kultur und der Verfügbarkeit von Talenten profitiert. Die Stadt hat das Potenzial, weiter zu wachsen und sich als wichtiger Akteur in der globalen Startup-Szene zu etablieren.

Hier sind elf interessante Startups, die in Amsterdam gegründet wurden:

Seenons: ist ein Start-up-Unternehmen, das eine Plattform für nachhaltiges Einkaufen und Verkaufen von Second-Hand-Mode und Accessoires anbietet. Die Plattform vereinfacht den Prozess des Kaufens und Verkaufens von gebrauchten Kleidungsstücken und fördert somit eine nachhaltige und umweltbewusste Lebensweise. Seenons ermöglicht es Benutzern, ihre Kleidung hochzuladen und zu verkaufen, während Käufer eine große Auswahl an gebrauchten Artikeln zu erschwinglichen Preisen finden können. Das Unternehmen setzt sich für die Reduzierung von Textilabfällen ein und fördert die Kreislaufwirtschaft, um die Umweltbelastung durch die Modeindustrie zu minimieren.

MessageBird: ist ein niederländisches Startup, das sich auf die Bereitstellung von Cloud-Kommunikationsdiensten für Unternehmen spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet eine Vielzahl von Kommunikationskanälen, einschließlich SMS, Sprachanrufe, WhatsApp, E-Mail und mehr, die es Unternehmen ermöglichen, mit Kunden und anderen Zielgruppen weltweit zu kommunizieren. Die Plattform von MessageBird ist einfach zu bedienen und bietet eine Vielzahl von Funktionen wie Chatbots, Integrationen mit anderen Plattformen und Analysen, die es Unternehmen erleichtern, ihre Kommunikationsstrategien zu optimieren. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Amsterdam und ist in mehr als 190 Ländern tätig.

The Fabricant: ist ein niederländisches Startup-Unternehmen, das sich auf digitale Mode spezialisiert hat. Das Unternehmen nutzt fortschrittliche 3D-Design- und Rendering-Technologien, um einzigartige, virtuelle Kleidungsstücke und Accessoires zu entwerfen und zu produzieren. Diese digitalen Modekreationen können in der virtuellen Welt getragen und erlebt werden und bieten somit eine nachhaltige Alternative zur traditionellen Textilproduktion. The Fabricant hat sich zum Ziel gesetzt, die Modeindustrie zu revolutionieren und die Zukunft der Mode zu gestalten.

VanMoof: ist ein Startup-Unternehmen, das hochwertige Elektrofahrräder herstellt. Das Unternehmen wurde 2009 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, urbane Mobilität zu revolutionieren, indem es umweltfreundliche und stilvolle Fahrräder herstellt, die speziell für den Stadtverkehr konzipiert sind. VanMoof hat sich auch auf intelligente Fahrradtechnologie spezialisiert und bietet Funktionen wie automatische Gangwechsel, GPS-Tracking und Diebstahlsicherung. Das Unternehmen betreibt Einzelhandelsgeschäfte in mehreren Ländern und vertreibt seine Fahrräder auch online.

Otrium: ist ein Start-up-Unternehmen, das eine Online-Plattform für den Verkauf von Modeüberschüssen anbietet. Das Unternehmen arbeitet direkt mit bekannten Modemarken zusammen, um deren Überschuss an Kleidungsstücken zu verkaufen. Auf der Plattform können Kunden hochwertige Modeartikel zu reduzierten Preisen kaufen, während Marken ihre Überschüsse effektiver und nachhaltiger verkaufen können. Otrium ist ein schnell wachsendes Unternehmen und hat seinen Hauptsitz in Amsterdam.

Zivver: ist ein Startup-Unternehmen, das sich auf sichere digitale Kommunikation spezialisiert hat. Die Plattform von Zivver bietet eine sichere Alternative zu E-Mail und anderen Messaging-Diensten, indem sie eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, eine sichere Dateiübertragung und eine präzise Identitätsüberprüfung anbietet. Das Unternehmen zielt darauf ab, die Vertraulichkeit und Sicherheit von Geschäftskommunikationen zu verbessern und gleichzeitig die Einhaltung von Datenschutzgesetzen zu gewährleisten.

Leyden Labs: ist ein Biotech-Startup-Unternehmen, das sich auf die Erforschung und Entwicklung von antiviralen Therapien und Impfstoffen spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde im Jahr 2020 von einem Team von Wissenschaftlern gegründet, die an der renommierten Universität Leiden in den Niederlanden tätig waren. Leyden Labs hat sich zum Ziel gesetzt, neuartige Technologien zu entwickeln, die es ermöglichen, die Entwicklung von antiviralen Wirkstoffen und Impfstoffen zu beschleunigen und zu verbessern. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus innovativen Ansätzen in der Wissenschaft und modernsten Technologien in der Biotechnologie.

BUX: ist ein niederländisches FinTech-Startup, das im Jahr 2014 gegründet wurde und eine Trading-App entwickelt hat, die es Nutzern ermöglicht, mit geringen Beträgen in Aktien und andere Finanzinstrumente zu investieren. Die App ist intuitiv und benutzerfreundlich gestaltet und verfügt über eine Reihe von Funktionen, die es Anfängern erleichtern, in den Handel einzusteigen, wie beispielsweise Tutorials und virtuelle Übungskonten. Darüber hinaus bietet BUX auch eine fortgeschrittenere Plattform für erfahrene Trader namens „BUX X“, die den Handel mit Hebelwirkung ermöglicht. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Amsterdam und ist in mehreren europäischen Ländern tätig.

Timberhub: ist ein Startup, das sich auf die Vermittlung von Holzlieferungen spezialisiert hat. Das Unternehmen verbindet Holzkäufer mit einer breiten Palette von Holzanbietern und bietet eine benutzerfreundliche Plattform für den Einkauf und Verkauf von Holz. Timberhub nutzt Technologie, um den Holzhandel effizienter und transparenter zu gestalten und bietet seinen Kunden eine einfache Möglichkeit, qualitativ hochwertiges Holz zu beziehen.

Crisp: ist ein Startup-Unternehmen, das sich auf den Bereich der Lebensmittelabonnements spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet seinen Kunden frische, saisonale und gesunde Lebensmittel direkt von lokalen Landwirten an. Crisp möchte den Verbrauchern eine transparente und nachhaltige Alternative zum herkömmlichen Einkauf von Lebensmitteln bieten und gleichzeitig den Landwirten helfen, ihre Produkte direkt an die Kunden zu verkaufen. Die Bestellungen können online aufgegeben werden und werden dann direkt an die Haustür der Kunden geliefert.

Fiberplane: ist ein Startup-Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung einer Plattform für die Verwaltung von Anwendungen in der Cloud spezialisiert hat. Mit Fiberplane können Entwickler ihre Anwendungen in einer virtuellen Umgebung testen, bevor sie auf Produktionsumgebungen übertragen werden. Die Plattform bietet auch Funktionen wie automatische Fehlererkennung und -behebung sowie eine Integration mit gängigen Entwicklertools. Das Ziel von Fiberplane ist es, Entwicklern dabei zu helfen, ihre Anwendungen schneller und sicherer auf die Cloud zu bringen.

Diese Startups haben in verschiedenen Branchen wie Mobilität, IoT, E-Commerce, Cyber-Sicherheit und Virtual Reality Pionierarbeit geleistet und tragen dazu bei, Amsterdam als führenden Innovationsstandort in Europa zu etablieren.

Foto/Quelle: pixabay.com – djedj

Umgebt euch mit Menschen die euch inspirieren

0
newma

Cornelia Dingendorf und Jaqueline Leuer-Hingsen mit newma, Pflegeprodukte und Hygieneartikel für das Wochenbett am 10. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup newma doch kurz vor!

Während der Corona Krise gründete die Unternehmerinnen Jaqueline Leuer-Hingsen und Cornelia Dingendorf das Start Up newma GmbH, welches sich mit der Herstellung und Produktion von Pflegeprodukten und Hygieneartikeln für das Wochenbett beschäftigt. Bereits im Soft Launch entwickelt sich das Frauengeführte Unternehmen zu einem echten Insider Tipp für alle werdenden Mamas. Schon früh nach der Gründung wurde von extern investiert und sogar die Drogerie Müller zählt bereits nach wenigen Monaten zu einem der Partner des starken Frauen-Teams!

Ziel des Unternehmens ist es, das Wochenbett in Deutschland für Frauen moderner und lösungsorientierter zu gestalten. Die bisherigen Utensilien die Frauen heutzutage für ihren Körper und die Zeit nach der Geburt erhalten, sind laut Unternehmen „würdelos“ und ziemlich altmodisch. „Unsere innovativen Produktlösungen, wie z. B. ein speziell entwickelter Intimschaum oder eine kühlende und gleichzeitig absorbierende Knickbinde, helfen Frauen direkt und ohne großen Aufwand nach der Geburt“ so Dingendorf und Leuer-Hingsen fügt hinzu: „Frauen sind mittlerweile darauf angewiesen sich selbst zu versorgen, damit der Körper heilen und besser regenerieren kann, und wir helfen jetzt dabei.“

Cornelia Dingendorf ist Düsseldorferin, Mama eines Sohnes und die erfolgreiche Gründerin der Youpila Studios. Jaqueline Leuer-Hingsen ist Halb-Amerikanerin, Mama von zwei Töchtern, und Gründerin des Food Concepts CALI EATS, welches sie 2022 verkauft hat.

Wie ist die Idee zu newma entstanden?

Während der Schwangerschaft mit ihrer ersten Tochter, beschäftigte sich Jacky ausfühlich mit dem Thema Wochenbett und stellte fest, dass es dazu in Deutschland kaum adäquate Produkte gibt. Parallel traf sie auf einem Business Event in Düsseldorf auf die Postnatal-Expertin und Unternehmerin Cornelia Dingendorf, gemeinsam gründeten sie das Start Up. Ein umfangreiches Pflege- und Hygiene-Sortiment und das Brand newma entstand.

Welche Vision steckt hinter newma?

Unser Ziel ist es, möglichst alle Frauen die ein Baby erwarten, mit unseren hilfreichen und lösungsorientierten Produkten auszustatten, damit das Wochenbett so angenehm und zeitgemäß wie möglich gelebt werden kann. 

„Wir sind moderne Frauen, die auch nach der Geburt für ihre intimste Zeit, innovative und zugleich natürliche, wunderschöne Produkte wollen, die schnell zu verwenden sind, wirken und einfach Spaß machen. Der Lifestyle einer Frau hört nicht mit der Geburt auf. Der newma Lifestyle beginnt dann.“ 

Wer ist die Zielgruppe von newma?

Alle Frauen die Schwanger sind, schwanger werden wollen und gerade ein Baby bekommen haben. Alle Frauen rund um Schwangere, alle Freundinnen rund um Schwangere. Frauen zwischen 25 und 45 Jahren die Schwanger werden wollen oder sind. Lifestyleorientierte und moderne Frauen, aufgeklärt, gut situiert und offen für innovative und zeitgemäße Produkte für diese Lebensphase.

Cornelia Dingendorf (l.) und Jaqueline Leuer-Hingsen präsentieren mit „newma“ Pflegeprodukte für Mütter im Wochenbett. Sie erhoffen sich ein Investment von 185.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Bereits nach der Gründung unserer Firma wurden die Stimmen rund um uns herum immer lauter, dass newma doch wirklich etwas für DHDL sei! Wir selbst dachten auch, dass es an der Zeit ist, der Öffentlichkeit zu sagen, dass das Wochenbett heutzutage immer noch sehr stiefmütterlich behandelt wird, und es endlich neue und moderne Produkte für die vielen Frauen braucht. Würdevoll, innovativ und hilfreich.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Bei dem Bewerbungsverfahren durchläuft man schon verschiedene Schritte. Von der ersten Bewerbung online über das Ausfüllen der ausführlichen Castingunterlagen und Dreh von ein paar Videos. Im Vorfeld zur Aufzeichnung hatten wir für unseren geplanten Pitch mehrere Absprachen mit dem Team der Produktionsfirma. Die Herausforderung ist es, in den ersten drei Minuten des Pitches, seine Produkte und sein Unternehmen kompakt und verständlich vorzustellen. In der „Höhle der Löwen” will man ja nicht nur die potenziellen Investoren überzeugen, sondern auch die Zuschauer:innen. Dazu haben wir uns vorher immer wieder getroffen und sind die einzelnen Schritte durchgegangen. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Einladung hat uns einen Energy-Schub gegeben und war auch eine positive Bestätigung für unsere harte Arbeit und unsere innovativen Ideen, sowie für den Look des Brands. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf newma aufmerksam werden?

Da die Ausstrahlung noch bevorsteht, können wir jetzt noch nicht sagen, welche Auswirkungen DHDL haben wird. Wir freuen uns über jede einzelne Frau, die durch das Format DHDL auf moderne Wochenbett-Produkte aufmerksam wird. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Es gab verschiedene Löwen, die wir ins Auge gefasst hatten, aber wir haben uns nicht auf einen fokussiert.

newma, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind das Brand für neue Mamas, die ein Baby bekommen und versorgen Frauen mit allem, was sie für die Zeit vor und nach der Geburt benötigen. Wir arbeiten an vielen neuen Ideen, die wir hoffentlich bald bekannt geben können. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bleibt fokussiert. 

Geht nur Wege, die ihr selbst wirklich fühlt und vertreten könnt. 

Umgebt euch mit Menschen die euch inspirieren. 

Bild: Cornelia Dingendorf (l.) und Jaqueline Leuer-Hingsen präsentieren mit „newma“ Pflegeprodukte für Mütter im Wochenbett. Sie erhoffen sich ein Investment von 185.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie newma am 10. April 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Cornelia Dingendorf und Jaqueline Leuer-Hingsen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Entdeckt eure eigene Route! 

0
tada ramen

Jessica und Matthias Bruckhoff mit TADA Ramen, traditionelle Ramen-Suppe gesund und nachhaltig am 10. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup TADA Ramen doch kurz vor!

TADA Ramen ist unsere gemeinsame Leidenschaft. Als Familie lieben wir es neue Rezepte zu kreieren und zu experimentieren. Dabei sind unsere beiden Kinder immer begeistert dabei und unterstützen uns als fleißige Testesser. Sie haben schon jetzt ein gutes Gespür dafür, welche Zutaten gut miteinander harmonieren und welche Geschmacksrichtungen sie bevorzugen.

Jessica ist die Gründerin, Impulsgeberin und der kreative Kopf der Firma. Sie hat ein besonderes Auge für Ästhetik und hat unser Logo, das Corporate Design und unsere Etiketten entworfen. Dabei legt sie besonderen Wert auf hochwertige und ansprechende Gestaltung, um unsere Kunden auch visuell mit auf die Reise zu nehmen. Auch die Produktentwicklung liegt in ihrer Hand und so sorgt sie immer wieder für neue Köstlichkeiten.

Matthias, Gründer und ein visionärer Jongleur und hat ein Talent dafür, verschiedene Ideen und Aspekte des Unternehmens geschickt zu jonglieren und zu navigieren. Er hält diverse Themen und innovative Ideen gekonnt in der Luft, um sie gezielt zu platzieren und damit neue Impulse zu setzen.

Als Familie sind wir stets bereit, in neue Bereiche einzutauchen und uns neuen Herausforderungen zu stellen. Wir sind davon überzeugt, dass unsere gemeinsame Leidenschaft für asiatisches Essen und die Kreativität die Grundlage für den Erfolg unseres Unternehmens bildet.

Wie ist die Idee zu TADA Ramen entstanden?

Wir kommen aus dem Ruhrgebiet, genauer gesagt aus Mülheim an der Ruhr, und haben unsere Leidenschaft für Ramen entdeckt, als wir in der Nähe von Düsseldorf wohnten und das japanische Viertel besucht haben. Seit acht Jahren leben wir nun in Lampertheim, nördlich von Mannheim, und müssen für eine traditionelle Ramen-Suppe nach Frankfurt fahren. Wir haben versucht, Ramen zu Hause selbst zu kochen, aber mit einer ständig kochenden Brühe und einer Vielzahl von asiatischen Zutaten war es nicht das, was wir wollten. Gleichzeitig haben wir im Supermarkt und online keine Ramen-Suppen gefunden, die unseren Vorstellungen entsprachen.

Daher haben wir beschlossen, eine gehaltvolle und ehrliche Ramen-Suppe in Restaurantqualität für zu Hause zu entwickeln und anzubieten, ohne Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Wir möchten die traditionelle Ramen-Suppe zurückbringen und dabei Nachhaltigkeit und Gesundheitsbewusstsein berücksichtigen. Der aktuelle Markt für asiatische Nudelsuppen besteht größtenteils aus Fertigprodukten, die mit Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen, Farbstoffen, Zucker und anderen Zusatzstoffen überladen sind und oft vorfrittierte Nudeln enthalten. Unsere Antwort darauf ist, dass es auch anders geht und dass Ramen Suppe gesund und nachhaltig sein kann.

Welche Vision steckt hinter TADA Ramen?

Unsere Vision bei TADA geht darüber hinaus, einfach nur hochwertige und nachhaltige Suppen zu produzieren. Wir möchten unsere Kunden auf eine Reise mitnehmen, die sie zu neuen Geschmacksrichtungen und Zutaten führt, die sie inspiriert und begeistert. Dabei ist uns wichtig, dass unsere Produkte nicht nur köstlich sind, sondern auch die Umwelt schützen und die Gesellschaft fördern.

Unser Ziel bei TADA ist es eine treue Gemeinschaft von Kunden auf der ganzen Welt aufzubauen, die unsere Werte teilen. Wir möchten einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben und gleichzeitig ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis bieten, das die Sinne und das Herz anspricht.

Wer ist die Zielgruppe von TADA Ramen?

Als wir die Idee hatten, TADA Ramen zu gründen, waren wir selbst die Zielgruppe. Wir haben uns dazu entschieden, dieses Unternehmen ins Leben zu rufen, weil wir ein Produkt auf dem Markt vermisst haben, dass uns wirklich am Herzen lag und das wir selbst gerne konsumieren wollten. Unsere Leidenschaft für Ramen und die Tatsache, dass es in der Umgebung kein authentisches Ramen-Restaurant gab, hat uns dazu inspiriert, unsere eigene Version zu kreieren.

Je mehr Menschen von unserem Ramen-Projekt erfahren haben, desto klarer wurde uns, dass wir auf etwas gestoßen sind, das eine breitere Zielgruppe anspricht. Wir waren erstaunt über das Interesse und die Nachfrage, die unser Unternehmen innerhalb kürzester Zeit erzeugt hat. Es hat uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dass es eine Marktlücke für authentisches Ramen gibt.

Unsere Kunden sind weltoffene Menschen, die gerne reisen und sich für verschiedene Kulturen und Küchen interessieren. Sie sind gesundheitsbewusst und schätzen die Qualität und Frische der Zutaten in unseren Gerichten. Auch das gemeinsame Essen mit Freunden und Familie ist für unsere Kunden ein wichtiger Bestandteil ihres Lebensstils. 

Insgesamt sind wir stolz darauf, dass wir eine Lücke im Markt für authentisches Ramen schließen und unseren Kunden ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis bieten können. Wir sind dankbar für das positive Feedback, das wir von unseren Kunden erhalten haben, und werden weiterhin hart arbeiten, um ihre Erwartungen zu übertreffen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Dazu muss man als erstes sagen, dass es Matthias Idee war, sich für das TV-Format „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben. Bis wir eine Zusage für die nächste Runde hatten und ein Video von uns drehen sollten, wusste Jessica gar nichts von der Bewerbung. 

Für uns beide war klar, dass nicht die Investition im Vordergrund steht, es war nicht unser Ziel möglichst viel Geld aus der Sache zu ziehen. Das Wichtigste war für uns, einen Partner zu finden, der Erfahrungen in den Bereichen nachhaltigem Marken- und Unternehmensaufbau sowie Internationalisierung hat. Das Zwischenmenschliche muss natürlich passen, das hat alleroberste Priorität für uns. Ein weiterer wichtiger Grund, das kann man nicht leugnen, ist der Marketingaspekt. 

Der Trend für asiatisches Essen ist schon länger da und besonders Ramen Restaurants sprießen in den Großstädten aus dem Boden. Die Nachfrage ist also da, aber wie sagt man den Ramenliebhabern und Freunden der japanischen Küche das es uns jetzt gibt. Plötzlich ist ein Produkt da, welches vorher nur in Restaurants erhältlich war. Niemand kommt auf die Idee von sich aus danach zu suchen, es ist also wichtig zu zeigen, dass es uns jetzt gibt. Dafür ist so eine Show genau das Richtige. So eine Reichweite ist für ein Startup nicht bezahlbar.

DDie Investoren Nils Glagau (l.) und Ralf Dümmel nehmen die fertigen Ramen aus dem Glas von „TADA Ramen“ genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Natürlich haben wir fleißig unseren Pitch gelernt und uns Gedanken über die Dekoration gemacht. Aber die beste Übung für uns war, dass sich ein befreundetes Ehepaar mit uns ein „Höhle der Löwen“ Bootcamp veranstaltet hat. Er ist wirtschaftlich sehr gebildet und verkörperte so den perfekten Ersatzlöwen, in Anzug und Aktentasche unterm Arm. Er war perfekt vorbereitet und hat uns mit allen möglichen Fragen bombardiert, nachdem wir unseren Pitch vorgetragen hatten.

Auch seine Frau, die bereits große Erfahrungen als Referentin hat, hat mit uns geübt und besonderes Augenmerk auf unsere Körpersprache genommen. Es hätte für uns keine bessere Vorbereitung geben können, trotzdem ist es natürlich kaum möglich sich darauf vorzubereiten, fünf Löwen gegenüberzustehen, nicht zu wissen, welchen Fragen man standhalten muss und vor allem die Vorstellung, dass alles auch noch ausgestrahlt wird und Millionen von Menschen sich eine Meinung bilden. Da kann man schon Mal weiche Knie bekommen. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es war eine große Bestätigung für unsere Idee und unser Produkt. Anscheinend sind wir nicht die einzigen mit dem Wunsch gesunde, authentische Ramen Suppe schnell und einfach Zubereiten zu können. Die frischen Toppings darauf sind schnell hergerichtet und man kann sie frei nach dem eigenen Geschmack variieren. Häufig mangelt es an Zeit, um gesunde und schmackhafte Gerichte zuzubereiten, weshalb auf Fast Food zurückgegriffen wird.

Es sollte jedoch Alternativen geben, insbesondere für Berufstätige sowie alleinerziehende Mütter und Väter, um sicherzustellen, dass mangelnde Zeit nicht zu einer schlechten Ernährung führt. Durch die Zusage zu „Die Höhle der Löwen“ haben wir sofort gespürt, dass ein großes Interesse am Konzept und den Produkten von TADA Ramen gibt und das ist natürlich eine sehr große Motivation.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf TADA Ramen aufmerksam werden?

Dieser Schritt ist für uns als Start up unbezahlbar. Wie bereits erwähnt, niemand sucht ein Produkt von dem er gar nicht weiß, dass es das Produkt gibt. Es ist also existenziell wichtig für uns zu zeigen, was wir machen, wer wir sind und unsere Idee zu präsentieren. Wir haben mittlerweile ein kleines Baukastensystem entwickelt, um sich seine Lieblingsrestaurant-Ramen selbst zuhause zu zubereiten und wir sind sehr gespannt darauf, wie die Medien darauf reagieren.

Es gibt uns jetzt schon knapp 2 Jahre auf dem Markt und wir haben bereits eine großartige Community, sei es auf Instagram oder Facebook und wir sind im ständigen Austausch. Einige davon kennt man bereits und das ist etwas ganz Wundervolles. Wir hoffen natürlich, dass sich noch mehr Interessenten, Begeisterte und Liebhaber finden, die unsere Vision teilen und mit uns den Weg vom Start-up zu einem expandierenden Unternehmen gehen.

TADA Ramen, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir TADA als ein erfolgreiches und nachhaltiges Unternehmen in der Ramen-Branche. Wir werden weiterhin auf hochwertige und nachhaltige Zutaten setzen und unser Produktportfolio erweitern, um den Bedürfnissen und Vorlieben unserer Kunden gerecht zu werden. Wir sind stolz darauf, unsere Produkte auf verschiedenen Märkten anzubieten und unsere Marke international zu etablieren.

Und wir werden uns darauf konzentrieren, unsere Geschäftsbeziehungen mit langfristigen Partnern zu pflegen und neue strategische Partnerschaften aufzubauen, um unsere Position auf dem Markt zu stärken. Wir werden auch weiterhin die Kreativität unserer Kunden fördern und sie dazu inspirieren, ihre eigenen Ramen-Kreationen zu entwickeln und mit uns zu teilen. In fünf Jahren hoffen wir, stolz auf unser nachhaltiges Wachstum und unsere positive Wirkung auf die Lebensmittelindustrie zu sein.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Entdeckt eure eigene Route! Nutzt das Wissen erfahrener Personen als Unterstützung und sammelt dabei wertvolle Erfahrungen. Passt diese jedoch individuell an eure Bedürfnisse und Persönlichkeit an. Wir teilen gerne unsere täglichen Erfahrungen mit euch und sind für Fragen jederzeit offen. 

Bild: Jessica und Matthias Bruckhoff präsentieren mit „TADA Ramen“ fertige Ramen aus dem Glas. Sie erhoffen sich ein Investment von 120.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie TADA Ramen am 10. April 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Jessica und Matthias Bruckhoff für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Traue dich, halte durch und lege deine Selbstzweifel ab

0
the way up

Lisa Mathieu mit THE WAY UP, Wohnaccessoires aus alten Materialien ( Re- und Upcyclingprodukte) am 10. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Hi, ich bin Lisa Mathieu, 30 Jahre alt und geboren in Berlin. Nach meinem Abitur habe ich ein Jahr lang Praktika beim Fernsehen gemacht, anschließend ging es zum Studieren (Wirtschaft- und Kommunikationswissenschaften) an die Universität Greifswald. Nach Absolvierung des Studiums arbeitete ich zwei Jahre beim ZDF. Nachdem ich doch lieber als Freiberuflerin beim Fernsehen durchstarten wollte, kam Corona und meine erste Fernsehproduktion als Freiberuflerin wurde schon nach zwei Wochen abgesagt.

Somit war ich tatsächlich von dem Angebot einer unbefristeten Festanstellung in die Arbeitslosigkeit gerutscht. Glück im Unglück: In dieser Zeit gründete ich mein Baby „THE WAY UP“ und bin mit der Entscheidung glücklicher denn je. 

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Ich hatte schon immer eine Vorliebe für moderne, minimalistische Inneneinrichtung, aber zugleich auch eine große Verbindung zur Natur und alten Materialien. Im Home and Living-Bereich verbindet man mit alten Materialien meist rustikale Möbel oder zusammengeflickte, bunte Stoffe. Ich wollte das ändern und verspürte ein Bedürfnis nach einzigartigen Möbeln: moderne Inneneinrichtung mit traditioneller, individueller Geschichte. 

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

THE WAY UP hat sich auf Wohnaccessoires aus alten Materialien spezialisiert, die gleichzeitig neuwertig aussehen. Beispielsweise bieten wir Vasen aus 100 % Altglas an oder bauen aus bis zu 100 Jahre altem Parkett Tische im Fischgrätenmuster. Was früher einmal ein Scherbenhaufen oder Fußboden war, ist nun unser Werkstoff. THE WAY UP möchte zeigen, dass Re- und Upcycling schön und vielfältig sein kann.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Alle Menschen, die eine Vorliebe für schöne Inneneinrichtung haben. Meine Zielgruppe legt aber auch Wert auf die Umwelt, möchte aber nicht unbedingt auf alles verzichten, sogenannte „lazy greens“. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Um ein Unternehmen erfolgreich aufzubauen, braucht man Unterstützung. Mir wurde schnell klar, ich möchte aus THE WAY UP ein großes Unternehmen machen, kein Mensch schafft das alleine. Der Tag hat nur 24 Stunden, selbst wenn du alles gibst – es ist immer Teamarbeit und das ist auch gut so. Auch finanzielle Mittel gehören dazu. Ich habe aus einer Arbeitslosigkeit heraus gegründet und obwohl es gut anlief, reichte das Startkapital nicht, um eine große Firma aufzubauen. Ich habe demnach gehofft, dass ich bei der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ einen strategischen Partner finde, der an mich und meine Idee glaubt. Gemeinsam meine Vision zu verfolgen, das war mein absoluter Traum!

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ich habe mehrere Folgen von älteren „Die Höhle der Löwen“-Staffeln geschaut, mir wichtige Fragen der Löwen notiert und diese für mich und mein Unternehmen im Vorfeld erarbeitet. Man darf nicht vergessen, dass die Aufzeichnung eines Pitches ca. zwei Stunden geht, es war also viel Arbeit. Ich bin durch und durch eine Perfektionistin (und gehe damit sicherlich manchmal auch Einigen echt auf die Nerven ☺ ). Da mein Unternehmen aber mein Ein und Alles ist, kenne ich natürlich die Zahlen und Fakten meines Babys. Ich hatte jedoch Angst, etwas vor Aufregung zu vergessen, es ist ja wie eine Prüfungssituation, nur noch schlimmer: Vor laufender Kamera. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Sehr motivierend, aber dadurch auch sehr surreal. Alles ging plötzlich so schnell! In einem Moment habe ich noch den Castingbogen ausgefüllt und ein paar Tage später rief mich schon eine Redakteurin an, das war eine sehr aufregende Zeit. 


Investorin Janna Ensthaler nimmt die Idee und die Produkte von „THE WAY UP“ genau unter die Lupe Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf THE WAY UP aufmerksam werden?

„Die Höhle der Löwen“ ist eine einmalige Chance sich und sein Unternehmen einem so breiten Publikum zu zeigen. Ich wollte unbedingt die Botschaft in die Welt hinaustragen, dass Recycling schön und vielfältig sein kann und dafür war „die Höhle der Löwen“ perfekt. Außerdem suchte ich nach einem strategischen Partner, der an mich und meine Vision glaubt.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Dagmar Wöhrl, Judith Williams und Ralf Dümmel. Die neuen Löwen waren auch mir – bis zum Tag der Aufzeichnung – noch nicht bekannt. Ich erfuhr am Tag der Aufzeichnung erst, dass sich gerade zwei neue Löwen in der Höhle befinden.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren habe ich ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, dass die Botschaft verbreitet hat, dass Nachhaltigkeit Spaß machen kann. Ich helfe anderen jungen Menschen mit meinen Erfahrungen, an ihre Vision zu glauben, diese zu verwirklichen und ermutige sie, dass man mit kleinen Dingen schon viel erreichen kann. Außerdem lebe ich ganz entspannt mit meinem Freund und meiner kleinen Familie in unserem eigenen Haus am Wasser. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Traue dich, halte durch und lege deine Selbstzweifel ab – aber sei auch gut vorbereitet!

Bild: Lisa Mathieu präsentiert mit „THE WAY UP“ Re- und Upcyclingprodukte im Interiorbereich. Sie erhofft sich ein Investment von 100.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie THE WAY UP am 10. April 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Lisa Mathieu für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Seid einfach ihr selbst, locker, offen und gebt euch Mühe

0
deckenblitz

Robin Schmedes und Simon Biener mit Deckenblitz, dem Markierstift für schnelles und einfachen Decken streichen am 10. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Wir sind die Brüder Robin Schmedes (28) und Simon Biener (23). Praktische Lösungen für alltägliche Herausforderungen liegen uns im Blut, da wir durch unser familiäres Stuck- und Malerunternehmen einen handwerklichen Background haben. Unser DECKENBLITZ ist ein echter Allrounder: Er erleichtert das Streichen von Zimmerdecken und Wänden. Den DECKENBLITZ steckt man auf eine Teleskopstange und unterteilt die zu streichende Fläche in Abschnitte.

In kürzester Zeit wird ein blaues Hilfsraster an der Decke markiert, welches daraufhin mit Wandfarbe übergestrichen werden kann. Dadurch kann eine optimale Orientierung gewährleistet werden, es wird keine Stelle übersehen oder muss doppelt gestrichen werden. Beim Überstreichen verschwindet unser Spezialfarbstoff Stück für Stück. Das spart nicht nur Zeit und sorgt für ein gleichmäßiges Streichergebnis, das Decke streichen fängt sogar an Spaß zu machen. Durch den optischen Effekt fällt sofort auf, wie schnell man vorankommt und das wirkt super motivierend. Die sonst endlos erscheinende Arbeit wird so zum Kinderspiel!

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Simon kam gerade von der Uni nach Hause, als unsere Mama im Wohnzimmer beim Streichen der Decke verzweifelte. Sie konnte nicht erkennen, wo sie schon gestrichen hatte und wo noch nicht. Selbst nach dem zweiten Anstrich war die Decke fleckig und unsere Mama plagte sich mit Nackenschmerzen. Das war der Moment, in dem wir uns dachten: „Dafür muss es doch eine Lösung geben?“ Nach monatelanger Recherche, verschiedensten Prototypen und hunderten Tests, hielten wir endlich stolz unseren DECKENBLITZ in der Hand.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Jedes Jahr verpassen viele Millionen von Hobby-Heimwerker:innen ihren vier Wänden einen frischen Anstrich. Hinter dem DECKENBLITZ steckt die Vision, das Streicherlebnis und das Streichergebnis für all diese Hobby-Heimwerker:innen deutlich zu verbessern. Das heißt Nackenschmerzen, schlechte Laune und fleckige Anstriche gehören mit dem DECKENBLITZ der Vergangenheit an.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Eine klare Zielgruppe gibt es für unseren DECKENBLITZ tatsächlich nicht, weil er einfach für jede und jeden eine Bereicherung ist! Jede:r erneuert früher oder später einmal den Anstrich in seinen vier Wänden und mit dem DECKENBLITZ geht das jetzt schneller, einfacher und führt zu einem super Ergebnis.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Die Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ war tatsächlich nicht nur eine Option für uns, sondern vielmehr unsere Inspiration, überhaupt erst ein eigenes Start-Up zu gründen. Wir waren von Beginn an große Fans der Show. Sie hat uns den Mut gegeben, an uns und unsere Produktidee zu glauben. Dementsprechend waren wir super froh, dass wir in die Show eingeladen wurden, um unsere Produktidee zu präsentieren.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben uns monatelang auf den Pitch vorbereitet. Dabei war die Bewerbung bei der Produktionsfirma bereits eine große Hilfe. Hier sind wir nicht nur nochmal alles ganz genau durchgegangen, sondern haben uns auch beim Dreh unserer Bewerbungsvideos einen großen Teil Lampenfieber nehmen können. Darüber hinaus haben wir uns querbeet alle möglichen Sendungen von „Die Höhle der Löwen“ nochmals angesehen, uns die Fragen der Löwen aufgeschrieben und uns passende Antworten überlegt. Noch in der Nacht vor der Aufzeichnung, als wir voller Aufregung im Hotelbett lagen, haben wir uns mit Fragen von unserem Fragebogen gegenseitig gelöchert. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Uns hat es total viel Freude gemacht zu sehen, dass unsere Idee und auch wir als Gründer gut bei der Produktionsfirma und beim Sender ankamen. Wir haben uns tatsächlich auch sehr ins Zeug gelegt, interessante und witzige Bewerbungsvideos zu drehen, um in der Bewerberflut für „Die Höhle der Löwen“ auf uns aufmerksam zu machen.

Simon (l.) und Robin Biener präsentieren mit „DeckenBlitz“ einen Markierstift für Decken und Wände. Sie erhoffen sich ein Investment von 50.000 Euro für 25,1 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Mutter Petra unterstützt die beiden bei dem Pitch. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf den DECKENBLITZ aufmerksam werden?

Wir wussten eigentlich von Anfang an, dass der DECKENBLITZ nur dann eine wirkliche Chance hat, wenn wir es schaffen würden, vor den Löwen zu pitchen und dort auch einen Deal zu bekommen. Ohne das nötige Kapital und ein Netzwerk in den Handel ist es für uns fast nicht möglich, den DECKENBLITZ groß zu machen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ralf Dümmel war von Anfang an unser absoluter Wunschlöwe. Wir lieben einfach seinen Enthusiasmus und waren davon überzeugt, dass er die Startups, mit denen er einen Deal in „Die Höhle der Löwen“ eingeht, wirklich nach vorne bringen möchte. Wir wussten auch, dass wir mit Ralf an unserer Seite die größten Chancen hätten, den DECKENBLITZ möglichst vielen Leuten im Handel zu präsentieren. Schließlich wollen wir Millionen von Heimwerker:innen das Streichen erleichtern. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der absolute Traum wäre natürlich, wenn sich der DECKENBLITZ trotz der aktuellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten langfristig am Markt etablieren würde. Vielleicht könnten wir dann sogar unser Sortiment um weitere praktische Alltagsprodukte erweitern. Wir haben noch so einige Problemlöser und Produktideen, die wir gerne in Zukunft umsetzen würden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Erstens – man sollte Spaß an der Sendung und auch am Bewerbungsprozess für die Sendung haben! Uns war es von Anfang an wichtig, der Produktionsfirma zu zeigen, dass wir absolute Fans von „Die Höhle der Löwen“ sind und dass es uns total viel bedeuten würde, die Chance zu bekommen, vor den Löwen zu pitchen. Das hat die Produktionsfirma dann scheinbar überzeugt. 

Zweitens – seid einfach ihr selbst, locker, offen und gebt euch Mühe. Das kommt auch am besten bei den Löwen sowie den Zuschauerinnen und Zuschauern an.

Drittens – glaubt an euch und an eure Ideen. Und lasst euch auch bei Rückschlägen nicht unterkriegen. Seid aber trotzdem offen für Kritik und hinterfragt, ob ihr etwas an eurem Ansatz verändert solltet, um eure Idee zum Erfolg zu führen.

Bild: Simon (l.) und Robin Biener präsentieren mit „DeckenBlitz“ einen Markierstift für Decken und Wände. Sie erhoffen sich ein Investment von 50.000 Euro für 25,1 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Deckenblitz am 10. April 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Robin Schmedes und Simon Biener für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Immer das Ziel im Auge behalten

0
turn of beauty: turn Spender für Duschkugeln– turnies.

turn of beauty: turn ein Spender für Duschkugeln die turnies

Stellen Sie sich und das Startup turn of beauty doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Katharina, studierte Maschinenbauingenieurin, Mutter von zwei tollen Kindern und stolze Gründerin von turn of beauty. 

Wir sind ein junges Startup aus dem Chiemgau, dass wirklich etwas bewirken will! Weg von konventionellen Duschprodukten in Einweg-Plastikflaschen, hin zu einer nachhaltigen Badroutine. Mit bunten Farben, frischen Düften und modernem Design verbinden wir Freude, Spaß und positive Emotionen mit einem umweltbewussten Lebensstil. Kurz gesagt: wir wollen die Menschen mitreißen und gemeinsam die Beautyindustrie auf den Kopf „drehen“.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Mit der Geburt meiner Kinder wurde das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger für mich. Um Plastikmüll zu reduzieren, suchte ich eine Alternative zu herkömmlichen Duschgels. Leider konnte mich nichts so richtig überzeugen. Daraufhin überlegte ich mir, wie eine Lösung aussehen könnte, die ich wirklich gerne verwenden würde.
Noch am selben Abend konstruierte ich den ersten Prototyp des Dosierers und mixte kleine Duschkugeln in unserer Küchenmaschine an. Nach den ersten Tests stand fest, dass die Idee funktionieren würde und ich gründete turn of beauty.

Was war bei der Gründung von turn of beauty die größte Herausforderung?

Bei der Gründung eines Startups steht man natürlich vor einer Menge Herausforderungen. Was ich anfangs unterschätzt habe, waren die vielen Themen, die nicht im direkten Zusammenhang mit dem Produkt stehen. Gerade Buchhaltung, Grundlagen des Gesellschaftsrechts, Marken und Patenschutz, Vertragsprüfungen und steuerliche Themen haben besonders zu Beginn sehr viel Zeit in Anspruch genommen.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja klar! Es ist ein wirklicher langer Weg von der Idee hin zum marktreifen Produkt. Selbst wenn man denkt, alles sei perfekt, zeigen sich immer wieder Optimierungsmöglichkeiten. Natürlich muss die Idee bereits ausgereift sein um zu gründen, aber wenn man an seine Idee glaubt, sollte man den Mut haben um ins kalte Wasser zu springen. Natürlich braucht man neben Mut auch sehr viel Disziplin um hart an seinen Zielen zu arbeiten.

Welche Vision steckt hinter turn of beauty?

Wir verbannen nicht nur Plastikflaschen, sondern auch glitschige Reste von festen Waschstücken aus der Dusche. Wir tragen also nicht nur zum Schutz unserer Umwelt bei, sondern bringen stilvoll Ordnung ins Bad. Aber damit nicht genug: Shampookugeln? Eine feste Bodylotion? Handseife? Oder doch lieber ein fester Conditioner? Der turn könnte all das möglich machen. Selbst Zahnpastakügelchen wären denkbar – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Das Prinzip des turn mit seinen turn.ies ist auf die gesamte Badroutine übertragbar. 

Wer ist die Zielgruppe von turn of beauty?

Der turn ist natürlich für alle, die bereits einen nachhaltigen Lebensstil führen. Besonders wollen wir aber die Menschen erreichen, die gerne mehr auf Nachhaltigkeit achten würden, jedoch bisher die Anwenderfreundlichkeit vermisst haben. 

Wie funktioniert turn of beauty? Wo liegen die Vorteile? 

Der turn kommt in die Dusche und ist ein smarter Dosierer, der mit unseren eigens entwickelten Duschkugeln – den turn.ies – befüllt wird. Durch Drehen am turn erhält man einen turn.ie, der mit etwas Wasser in pflegenden Schaum verwandelt wird. Die übrigen turn.ies bleiben – gut gegen Feuchtigkeit geschützt – im turn.

Unsere turn.ies sind selbstverständlich vegan und frei von Microplastik. Da sie kein Wasser enthalten, spart man nicht nur jede Menge CO2 beim Transport, es sind sogar keinerlei Konservierungsstoffe nötig.

Der turn selbst ist vollständig recyclebar und besteht zu mind. 40% aus erdölfreien Bio-Kunstoffen, die aus einem Abfallprodukt der Papierindustrie gewonnen werden.

Noch nie war der Umstieg auf feste Beautyprodukte so einfach. Die spielerische Anwendung, die einfache Reinigung, restlose Entleerung und nicht zuletzt das moderne Design sprechen für sich.

turn of beauty, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bei der Entwicklung des turn haben wir großen Wert auf eine hohe Qualität gelegt. Besonders wichtig war uns, eine einfache Konstruktion ohne Kleinteile und ohne Verschleißteile. Das macht es uns möglich, den turn zu einem guten Preis zu produzieren und anbieten zu können. Unser Ziel ist es, kein teures Nischenprodukt zu werden, sondern den breiten Markt durch einen klaren Nutzen und günstigen Preise zu erreichen. Je mehr Anwender auf den turn umsteigen umso mehr können wir für eine grünere Zukunft bewirken.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Immer das Ziel im Auge behalten: Wieso habe ich gegründet und was will ich damit erreichen.

Fachliche aber auch emotionale Unterstützung suchen.

Viel über die Idee sprechen und Feedback einholen.

Wir bedanken uns bei Katharina Geißel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: turn of beauty

Kontakt:

turn of beauty GmbH
Alter Sportplatz 8
D-83236 Übersee

www.turn-of-beauty.de
katharina@turn-of-beauty.de

Ansprechpartner: Katharina Geißel (Geschäftsführung)

Social Media:
Startnext
LinkedIn
Instagram

Neueste Beiträge

hate Blocker Thaddäus Leutzendorff Gründer hateBlocker faires Leben

Wer schützt uns, wenn Worte zur Waffe werden?

0
hateBlocker bietet eine digitale Lösung, um sich wirksam gegen Hass im Netz zu wehren – einfach, rechtssicher und mit echten Konsequenzen für Täter*innen.