Donnerstag, April 3, 2025
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Nils Glagau: Löwen, Startups und Erfolg

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nils glagau

Wie bei so vielen Unternehmern ist der Lebenslauf von Nils Glagau alles andere als gewöhnlich. Geboren wurde er im Jahr 1975 im hessischen Bad Homburg vor der Höhe und hatte ursprünglich ganz andere Pläne als die Leitung eines Unternehmens oder Investitionen in Startups. Sein Interesse galt viel mehr der Ethnologie, welche er in Bonn studierte und mit einem Magister abschloss. Besonders fasziniert zeigte er sich für die Maya und den tibetischen Buddhismus.

Das Schicksal hatte aber anscheinend bereits Pläne mit Glagau, der im Jahr 2009 nach dem plötzlichen Tod seines Vaters das Familienunternehmen Orthomol zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester geschäftsführend übernahm. In den folgenden Jahren war er zwar durchaus erfolgreich, bewegte sich aber lange Zeit unter dem Radar. Einem breiten Publikum wurde er erst bekannt, als er im Jahr 2019 in der sechsten Staffel von „Die Höhle der Löwen“ zu sehen war.

Der Sprung ins kalte Wasser

Orthomol befasst sich mit der Herstellung und Vermarktung von Mikronährstoff-Kombinationen. Auch wenn das Unternehmen von Nils Glagau nicht selbst gegründet wurde und er damit kein Gründer im klassischen Sinne ist, so hat er doch sein Unternehmen von Beginn an in vielfältigen Rollen begleitet und viel dafür getan, die Geschäfte immer weiter voranzubringen. Seinen Bemühungen ist zu weiten Teilen zu verdanken, dass die Produkte mittlerweile in so ziemlich jeder deutschen Apotheke zu finden sind und in über 30 Länder rund um den Globus exportiert werden.

Als Geschäftsführer konzentriert er sich auf den Vertrieb und das Marketing und spielt dabei seine Stärken aus, wozu zweifellos sein offenes Wesen und sein Charisma zählen. Das sind wichtige Eigenschaften, die ihm auch bei der Förderung von neuen Startups zugutekommen.

Die DNA von Nils Glagau

Auf LinkedIn stellt sich Nils Glagau als Familienunternehmer und Investor vor und lässt eine Leidenschaft für die Themen Sport, Ernährung und Gesundheit erkennen. Aus Sicht eines Gründers ist das nicht uninteressant. Der 45-Jährige lässt auf einem der wichtigsten Kommunikationskanäle unserer Zeit direkt eine Verbindung zu Orthomol aufblitzen und unterstreicht nicht nur ein unternehmerisches, sondern auch ein persönliches Interesse an den Produkten der Firma. Das sorgt beim Publikum für Vertrauen und ist zudem ein deutliches Bekenntnis zur eigenen Firma. Ein Stück weit lässt sich hier das Unternehmerblut erkennen, das durch seine Adern fließt.

Zwar gibt es für Erfolg kein Patentrezept, Nils Glagau lässt aber einige Qualitäten erkennen, welche ambitionierten Gründern immer wieder nahegelegt werden. Dazu zählen etwa Neugier sowie eine generelle Offenheit gegenüber neuen Dingen. In einem Interview mit dem Fernsehsender Vox verriet er auch, dass er ein tiefes Interesse für Menschen und die Geschichten, die diese zu erzählen haben, hegt.

Es fällt Glagau damit leicht, auf Unternehmer mit neuen Ideen zuzugehen und sie für sich zu gewinnen. Das mag im ersten Moment lapidar klingen, kann aber tatsächlich den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Investor und dem Bankrott ausmachen. Gerade in dieser Branche setzten sich erfahrungsgemäß nur jene durch, welche Risiken nicht scheuen und auch ungewöhnliche Ideen nicht direkt aufs Abstellgleis befördern, nur weil dieser vielleicht nicht garantiert sofort hohe Umsätze bieten oder das Bullshit-Bingo an der Börse bedienen.

Vom Unternehmer zum Investor

Die Bemühungen von Nils Glagau sowie Orthomol in Sachen Startups begannen im Jahr 2018. Da gab das Unternehmen bekannt, gezielt in aussichtsreiche Gründer investieren zu wollen. Wenige Monate später kam dann die Ankündigung für die Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“. Ob es sich dabei um knallhartes Kalkül, einen glücklichen Zufall oder irgendetwas dazwischen gehandelt hat, ist leider nicht bekannt.

Ebenso lässt sich auch nur darüber spekulieren, ob Nils Glagau im Unternehmen die Bemühungen rund um Startups federführend angetrieben hat. Seine Leidenschaft für das Thema lässt das aber zumindest vermuten. In den sozialen Medien befasst er sich nahezu ausschließlich mit Startups und lässt ein ehrliches Interesse sowohl an den eigenen Beteiligungen als auch dem Thema an sich erkennen.

Über die Jahre hat die Person Nils Glagau sich mehr als nur einmal gewandelt. Vom eifrigen Lerner über einen plötzlichen Posten als Inhaber und Geschäftsführer eines Millionenunternehmens, Orthomol erwirtschaftet mittlerweile mehr als 150 Millionen Euro jährlich, bis hin zum Investor und TV-Star. Auch diese Wandelbarkeit ist sicherlich etwas, was ihm in seiner Laufbahn geholfen hat und sich auch in Zukunft noch als wichtig erweisen dürfte.

Eine bunte Mischung

Um neue Startups an Land zu ziehen, hat Nils Glagau eigens das Investment Vehicle „Rock B(r)and“ gegründet. Die präsentiert sich im Netz mit einem sehr modernen Auftritt und lädt Unternehmer aller Couleur offen dazu ein, ihre eigenen Ideen zu präsentieren.

Ein Blick in das Portfolio der Beteiligungen offenbart einmal mehr, wie breit der Investor positioniert. Ein gewisser Hang zum Thema Lebensmittel ist nicht von der Hand zu weisen. 

Glagau selbst glaubte lange Zeit, dass er eigentlich ausschließlich in den Bereichen Ernährung, Sport und Gesundheit zu Hause sein. Seine Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“ scheint ihm diesbezüglich aber die Augen geöffnet zu haben. In einem Interview mit dem Magazin „Brutkasten“ merkte er an, dass er nach seinen ersten beiden Staffeln ein Interesse für eine Vielzahl von Bereichen bei sich entdeckte. Das breite Spektrum bei seinen bisherigen Investitionen unterstreicht diese Feststellung.

Unverhofft kommt oft

Dass Nils Glagau einmal ein erfolgreicher Unternehmer und Investor sein würde, hätte er sich in jüngeren Jahren selbst kaum träumen lassen. Von einem sicheren Lebensweg oder gar einem BWL-Studium wollte er nie etwas hören, wie er gegenüber dem „Stern“ verriet. Stattdessen trieb es ihn hinaus in die weite Welt. Eine Zeit lang lebte er in einem tibetanischen Kloster, nach seinem Studium begab er sich mit einem vollgepackten VW-Bus für vier Monate nach Mexiko. Die dortige Kultur hat ihn derart beeindruckt, dass er sie kurzerhand mitnahm und sie in einem Restaurant in Bonn verewigte.

Zwar half Nils neben der Schule schon früh beim Unternehmen seines Vaters aus und bekam neben der Schule auch die Gründung mit all ihren Tücken mit. Mit einem dauerhaften Einstieg plante er nach eigener Aussage die meiste Zeit allerdings nicht. Der kam erst nach dem unerwarteten Tod seines Vaters Kristian.

Als Chef pflegt Glagau einen genauso offenen Stil wie auch in seinem restlichen Leben. Er weiß flache Hierarchien zu schätzen und ist darum bemüht, dass die rund 500 Mitarbeiter des Familienunternehmens sich bei ihrer Arbeit wohlfühlen. Autoritäres Patriarchentum hält er hingegen nicht mehr für zeitgemäß und liegt damit mehr oder weniger auf der gleichen Linie wie die meisten jungen und energiegeladenen Startups der heutigen Zeit.

Hier spricht die Überzeugung

Natürlich ist auch Nils Glagau nicht frei von Kritik. Gerade seit er durch „Die Höhle der Löwen“ in die Öffentlichkeit getreten ist, gibt es immer wieder Diskussionen um ihn und sein Unternehmen. Die Nahrungsergänzungsmittel von Orthomol etwa fußen zu weiten Teilen auf dem Prinzip der orthomolekularen Ernährungsmedizin. Ob das Ganze tatsächlich einen Nutzen hat, wird kritisch diskutiert.

Der Unternehmer lässt sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen. Er zeigt sich immer wieder überzeugt von den eigenen Produkten, die für eine Vielzahl von Personengruppen angeboten werden. Dabei argumentiert er auch gerne mit den Erfolgen von Akkupunktur oder anderen jahrtausendealter traditioneller Heilmethoden. Die münzt er nicht nur einfach ungefiltert auf die orthomolekulare Medizin, sondern untermalt dies auch noch mit nach eigenen Aussagen vielen tausend Studien, welche in mehr als 32 Jahren überzeugende Ergebnisse geliefert hätten. Gleichzeitig zeigt er aber auch Verständnis für all jene, welche mit dem Thema schlicht nichts anfangen können.

Die Skeptiker wird er ohnehin nicht überzeugen können und jeder Versuch in diese Richtung wäre wohl zum Scheitern verurteilt. Vorwürfe, dass der Erfolg von Orthomol ausschließlich auf geschicktes Marketing zurückzuführen sei, werden auch in den kommenden Jahren nicht abreißen.

Wer in dieser Sache nun Recht hat oder nicht, darüber soll an dieser Stelle nicht entschieden werden.

Für viel Aufmerksamkeit sorgte Orthomol vor einigen Jahren, als das Unternehmen als Hauptsponsor auf den Trikots von Fortuna Düsseldorf in der Saison 2017/2018 oder beim Hamburger SV von 2020 bis 2022 auftrat. Fortuna Düsseldorf gelang in der „Orthomol-Spielzeit“ der Aufstieg in die Bundesliga. Das lässt natürlich bei manch einem den Schluss aufkommen, dass daran auch die gesundheitsfördernde Wirkung der Nahrungsergänzungsmittel beteiligt sein könnte.

Nils Glagau will so weit in Interviews nicht gehen, ein klares Dementi dazu ist ihm aber auch nicht abzuringen. Es gelingt ihm mit dem richtigen Fingerspitzengefühl das Ganze für sein Unternehmen zu nutzen, ohne dabei allzu offensichtlich die Werbetrommel zu rühren. Mittlerweile ist Orthomol zwar nicht mehr der Hauptsponsor des Düsseldorfer Traditionsclubs oder der Hamburger Mannschaft. Die kuriose Anekdote wird das Unternehmen aber wohl noch für längere Zeit verfolgen. Allein dafür dürfte sich das Investment bereits gelohnt haben.

Keine Illusionen

Auf den ersten Blick wirkt Nils Glagau fast schon wie ein Punk unter den anderen Investoren bei „Die Höhle der Löwen“. Er zeigt oftmals Interesse für Projekte, die bei seinen Kollegen höchstens mal eine Augenbraue zum Steigen bringen. Der Unternehmer selbst weiß aber, dass die Eindrücke im Fernsehen zu weiten Teilen der Inszenierung geschuldet sind. Durch jede Folge zieht sich eine gewisse Dramaturgie. Von den Pitches an sich bekommen die Zuschauer nur wenig mit. Die können laut Glagau schon mal 90 bis 120 Minuten dauern, in der fertigen Sendung bleibt davon nicht viel übrig.

Dass er sich seine Investments sehr genau und nicht nur aus einer Laune heraus aussucht, das belegt allein schon sein Erfolg. Raum für Kritik gibt es natürlich immer, doch dass Nils Glagau auch Startups in eine erfolgreiche Zukunft führen kann, die nicht unbedingt von seinem bestehenden Netzwerk profitieren können, ist durchaus eine Leistung, die längst nicht jeder Investor auf die Beine stellen könnte.

Eines hat Glagau mit seinen Kollegen aus dem TV gemeinsam und das ist der Wille, bei seinen Investments nicht bloß als Geldgeber aufzutreten, sondern mit seinem Startup-Team so weit wie möglich auch aktiv mitzugestalten und seinen Gründern gezielt unter die Arme zu greifen, wo sie Hilfe brauchen. Gleichzeitig ist er sich aber bewusst darüber, dass er den Gründern auch Freiräume bieten muss, damit diese ihre ursprüngliche Vision in die Tat umsetzen können. Ein jedes Investment ist dabei immer eine Gratwanderung. Auf der einen Seite sollen Startups sich nicht allein gelassen fühlen, sie sollen aber auch nicht mit Anforderungen und Änderungsvorschlägen am eigenen Geschäftsmodell erschlagen werden.

Was bringt die Zukunft?

Es wird spannend zu sehen sein, in welche Projekte Nils Glagau in Zukunft noch investieren wird. Sicher vorhersagen lässt sich das kaum, bewiesen hat er aber, dass er sich auch für ungewöhnliche Ideen erwärmen kann. Für Gründer ergibt sich hier das klare Signal, immer am eigenen Vorhaben festzuhalten. Viele haben vielleicht bei Investoren das klassische Bild eines nimmersatten und eiskalten Bänkers im Kopf, bei dem neben maximaler Rendite nichts eine Rolle spielt. Nils Glagau ist der lebende Beweis dafür, dass auch Geldgeber am Ende nur Menschen sind, die es zu überzeugen gilt. Dann klappt es auch mit der Finanzierung für ein Startup.

Sollte Glagau die durch das Fernsehen erlangte Popularität irgendwann mal zu Kopf steigen, hat er auch schon einen Plan B in der Hinterhand. In einem solchen Fall will er einfach die Reißleine ziehen und ist sich sicher, nach ein paar Monaten wieder in Vergessenheit zu geraten. Schon in dieser Aussage zeigt sich eine große Portion Bescheidenheit und Selbstreflexion. Beides Eigenschaften, die auch bei Gründern sicher nicht verkehrt sind.

Ohne jeden Zweifel wird Nils Glagau auch in Zukunft durch seine Person und seine Investments wieder das eine oder andere Mal für Aufmerksamkeit sorgen. Es dürfte sich aber lohnen, seine weiteren Schritte im Auge zu behalten. Einerseits, um den eigenen Blickwinkel auszudehnen und Neues zu lernen und auch aus Gründersicht, um vielleicht einen Investor für eine eher ungewöhnliche Geschäftsidee zu finden. Letzteres dürfte auch dann noch möglich sein, wenn die Fernsehauftritte irgendwann der Vergangenheit angehören.

Bilder: Credits Nils Glagau / Orthomol GmbH

Text: Andreas Göttling-Daxenbichler/ Orthomol

Embrace the journey! 

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covalo

Covalo die größte Plattform für Inhaltsstoffe von Kosmetik- und Haushaltsprodukten weltweit

Stellen Sie sich und das Startup Covalo doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Timo von Bargen und Yann Chilvers, die Gründer von Covalo, einem Softwareunternehmen mit Sitz in Zürich. Unsere Mission ist es, Konsumgüterhersteller dabei zu unterstützen, die besten Lieferanten für Inhaltsstoffe, Dienstleistungen und Verpackungen zu finden und mit ihnen erfolgreich zusammenzuarbeiten. Um dies zu erreichen, haben wir uns auf die Aggregation und Strukturierung von tausenden von Produktdaten spezialisiert. 

Diese stellen wir unseren Kunden über unsere Online-Plattform oder eine unserer vielen Integrationen zur Verfügung. Mit über 70.000 Produkten von mehr als 1.000 Anbietern ist Covalo die größte Plattform für Inhaltsstoffe von Kosmetik– und Haushaltsprodukten weltweit. In Zukunft werden weitere Segmente wie Lebensmittel folgen. Durch unsere Arbeit möchten wir die Transparenz und Nachhaltigkeit in der Konsumgüterindustrie erhöhen. Dabei werden Lieferanten dazu ermutigt, Informationen über ihre nachhaltigen Praktiken offenzulegen, um den Käufern die Möglichkeit zu geben, nachhaltige Produkte zu wählen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Mit unserer Arbeit einen Beitrag zu einem nachhaltigeren und faireren Wirtschaftssystem leisten zu wollen, war für uns schon immer klar. Laut einer Studie von Deloitte sind 96% aller produzierten Güter direkt mit der chemischen Industrie verbunden und mindestens 5% der globalen CO2 Emissionen der chemischen Industrie zuzusprechen. Entsprechend ist die chemische Industrie unumgehbar im Aufbau einer nachhaltigen globalen Wirtschaft.

Nachdem wir uns beim Schweizer Chemieunternehmen Clariant kennenlernten und dort gesehen haben, wie komplex die Entwicklung nachhaltiger Konsumgüter abläuft, haben wir uns im März 2021 entschieden Covalo zu gründen.

Welche Vision steckt hinter Covalo?

Mit Covalo wollen wir den Shift zu einer transparenten und nachhaltigen Konsumgüterindustrie beschleunigen. Das wollen wir erreichen, indem wir zum Daten-Manager für die Branche werden und somit einen nahtlosen Austausch von Daten entlang der Wertschöpfungskette ermöglichen.

Konsumenten wollen heute nicht nur verstehen, ob ihre Sonnencreme funktional ist, sondern auch woher die Inhaltsstoffe kommen, ob diese aus zertifizierten Quellen kommen, und Nachhaltigkeitsstandards erfüllt sind. Hierfür fehlt aber oftmals die Datengrundlage, da der Markt für Inhaltstoffe extrem fragmentiert und dynamisch ist. Für Konsumgüterhersteller ist es immer aufwändiger Produkte zu entwickeln, die diesen komplexen Anforderungen genügen. Covalo sammelt, strukturiert und verteilt sämtliche Daten, die Brands benötigen, um bessere Entscheidungen im Rahmen der Produktentwicklung und des Lifecycle-Managements zu treffen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine Plattform auszubauen ist besonders schwer, da zwei Nutzerseiten gleichzeitig aufgebaut werden müssen. In der eher traditionellen Chemieindustrie hat es zunächst etwas gedauert, Lieferanten davon zu überzeugen auf Covalo sensitive Produktdaten einzupflegen. Hierbei hat uns sicherlich geholfen, dass wir als Industrieinsider wahrgenommen wurden. Ein umfangreicher Produktkatalog war dann eine gute Basis, die Brandseite anzusprechen.  Zudem haben wir nach einem halben Jahr Bootstrapping erste Business Angels an Bord gebracht und eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Zu den Investoren gehören der High-Tech Gründerfonds (HTGF), seed + speed Ventures, die Gekko Group, der ehemalige Deloitte Germany Chemicals & Sustainability Lead, ein ehemaliger Coty-Manager und gut vernetzte Business Angels.

Hierbei hat es sich vor allem um Industrieveteranen gehandelt, die uns Türen öffnen konnten, aber auch die Komplexität unseres Markts gut verstanden haben. Im zweiten Geschäftsjahr haben wir dann namenhafte Kunden wie Beiersdorf, Clariant und Evonik für uns gewinnen können, sodass wir im nächsten Schritt eine erfolgreiche Finanzierungsrunde abschließen konnten.

Wer ist die Zielgruppe von Covalo?

Auf der Nachfrageseite haben wir Nutzer aus der Produktentwicklung und dem Einkauf von Konsumgüterherstellern wie Beiersdorf, Henkel oder Unilever. Die Plattform wird schon heute von über 5.000 Brands in mehr als 140 Ländern genutzt.

Auf der Angebotsseite bedienen wir Sales und Marketingabteilungen von Herstellern von Inhaltsstoffen, aber auch von Verpackungsproduzenten und Dienstleistern wie Lohnhersteller, Formulierungshäusern, oder Testinglabs. Wir listen alle großen Player wie BASF, Evonik oder Givaudan, aber auch den Long-Tail von kleineren, spezialisierteren Unternehmen. 

Wie funktioniert Covalo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Suche ermöglicht es Nutzern von Konsumgüterherstellern einzelne Inhaltsstoffe, aber auch Kombinationen von Inhaltsstoffen, also Formulierungen zu suchen, zu vergleichen, Dokumente herunterzuladen und in Kontakt mit den Lieferanten zu treten. Zudem können viele Filter angewandt werden, da es oftmals mehrere hundert Produktvarianten gibt, die alle das gleiche Versprechen bedienen, sich aber im Detail doch deutlich unterscheiden.

Es können Projekte angelegt, sensitive technische Daten über einen Document Vault ausgetauscht, komplexe Review und Qualifikationsprozesse abgebildet, sowie Preise und Lieferkonditionen verhandelt werden.

In den letzten Jahren wurden viele digitale Lösungen auf den Markt gebracht, die entweder auf sehr spezifische Schritte in der Produktentwicklung abzielen oder sich darauf konzentrieren, Skaleneffekte über mehrere Chemiesegmente hinweg zu ermöglichen, indem sie eher generische Marktplatz-Angebote bereitstellen. Diese Lösungen bieten Käufern und Anbietern einen gezielten Mehrwert. Tragen jedoch zu einer weiteren Fragmentierung der Lösungslandschaft in der Branche bei, was zu großen Ineffizienzen führt.

Wir hingegen verfolgen eine Open-Plattform-Strategie, die es Brands erlaubt unsere Daten dort zu nutzen, wo sie die Daten benötigen. Dazu haben wir kürzlich eine strategische Partnerschaft mit Reed Exhibitions, einem führenden Messeveranstalter, sowie mit wichtigen Anbietern von Regulierungs-, Rezeptur- und PLM-Software geschlossen. 

Covalo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Erstmal werden wir in diesem Jahr nach den Segmenten Personal Care und Home Care, das Segment Food & Nutrition angehen. Hierbei sehen wir große Synergien, da wir heute viele Nutzer haben, die auch in Food & Nutrition aktiv sind und es ähnliche Marktdynamiken gibt.

Zudem wollen wir eine aktivere Rolle in der Empfehlung nachhaltigerer Inhaltsstoffe spielen. Unsere umfassende Datenbank und Nutzerverhalten erlaubt es uns komplementäre und alternative Inhaltsstoffe zu empfehlen. Und damit als Katalysator für grüne Innovation zu agieren. Hierzu arbeiten wir an spannenden Pilotprojekten zu denen wir bald mehr verraten können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Hire for attitude!

Mit den ersten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen werden die Grundbausteine für eure Unternehmenswerte und Kultur gesetzt. Gerade daher ist es wichtig neugierige, offene und verlässliche Early Joiners zu finden. 

Set standards!

Zu Beginn macht ihr alles und springt zwischen den Themen. Mit jedem weiteren Team-Mitglied ändert sich das, sodass es wichtig ist eure Ideen, Ziele und Werte in Playbooks niederzuschreiben. So könnt ihr operative Themen immer mehr abgeben und die Grundlage für die Skalierung legen. 

Embrace the journey! 

Ihr werdet ständig mit Themen konfrontiert, die neu sind und erstmal unüberwindbar erscheinen. Vertraut dem Prozess, lest euch ein und krempelt die Ärmel hoch.

Wir bedanken uns bei Timo von Bargen und Yann Chilvers für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Denkt weiter und größer

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parloa

Parloa automatisiert den Kundenservice mit Artificial Intelligence

Stellen Sie sich und das Startup Parloa doch kurz unseren Lesern vor!

Wir bei Parloa machen großartige Konversationen zum neuen Standard in Contact Centern. Mit unserer Enterprise-Software-as-a-Service-Plattform, helfen wir Unternehmen dabei, Artificial Intelligence für sich nutzbar zu machen und ihren Kundenservice zu automatisieren – über alle relevanten Kanäle hinweg.

Das bringt viele entscheidende Vorteile mit sich: Warteschleifen und endloses Weiterleiten von Kund:innen gehören der Vergangenheit an. Agent:innen können ihr ganzes Potenzial ausschöpfen, indem sie von immergleichen repetitiven Aufgaben befreit werden. Und auch Unternehmen profitieren, denn dank effizienter Prozesse sparen sie Kosten, steigern ihren Umsatz und erhöhen ihre Planungssicherheit.

Stefan und ich haben 2017 bereits gemeinsam die Conversational-AI-Agentur Future of Voice gegründet, in der wir, gemeinsam mit unserem Team, innovative Sprachanwendungen für digitale Assistenten und automatisierte Dialoge erstellt haben. Daraus entwickelte sich dann auch die Idee für Parloa, der wir uns heute zu 100% widmen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wussten Sie, dass 90.000.000 Minuten täglich in Contact Centern weltweit verschwendet werden? Das sind unglaubliche 170 Jahre!

Was heißt das? Warteschleifen, Fahrstuhlmusik und auch viel zu oft dumme Bots, die ihre Kund:innen auch nach der x-ten Wiederholung nicht verstehen – und das, obwohl doch nur eine kurze Frage zu klären ist. Stefan und ich haben das schon oft erlebt, genauso wie Sie wahrscheinlich auch.

Wir haben uns gefragt: Geht es auch anders? Kann Kundenservice nicht effizient sein, Anfragen schnell und automatisch beantworten und sich dabei so natürlich anfühlen wie ein Gespräch zwischen zwei Menschen?

Dieser Gedanke ließ uns nicht los und wir stiegen in weitere Recherchen ein. Das Ergebnis war erstaunlich, denn die eigentlichen Probleme in Contact Centern reichen noch viel weiter:

Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in ihren Kundenservice, haben aber große Schwierigkeiten damit, Agent:innen zu finden. Sind Contact Center unterbesetzt, steigen die Wartezeiten für Anrufende und die Belastungen für Agent:innen unwillkürlich.

Gleichzeitig sind die Agent:innen in Contact Centern frustriert. Sie verwenden 30 bis 40 Prozent ihrer Arbeitszeit auf die immergleichen repetitiven Aufgaben, wie die Authentifizierung oder die Weiterleitung von Anrufenden, anstatt sich anspruchsvollen und individuellen Gesprächen mit Kund:innen widmen zu können. Ein Grund, warum immer mehr Mitarbeiter:innen sich entscheiden, den Job zu wechseln.

Der Effekt für Anrufende: Lange Wartezeiten bis sie zu Ansprechpartner:innen durchgestellt werden und ihr Anliegen besprechen können, wenn sie denn von den veralteten Bots überhaupt verstanden werden…

Am Ende war uns klar, dass wir eine Lösung schaffen wollten, mit der Unternehmen auf der ganzen Welt von den unglaublichen Entwicklungen der Conversational AI profitieren können.

Welche Vision steckt hinter Parloa?

Ganz klar, mit Parloa revolutionieren wir den Kundenservice und machen großartige Service-Gespräche zwischen Unternehmen und ihren Kund:innen zum neuen Standard. Mit unserer Lösung befreien wir Agent:innen von immer gleichen, repetitiven Aufgaben im Contact Center und ermöglichen ihnen so, sich auf anspruchsvolle Aufgaben zu konzentrieren. Das motiviert sie und lässt sie ihr ganzes Potenzial und ihre Fähigkeiten im Contact Center einbringen. Davon profitieren auch die Kund:innen: Die Wartezeiten verkürzen sich, denn repetitive Aufgaben werden von der AI automatisiert übernommen. Bei komplexen oder emotionalen Anfragen werden zudem Agent:innen eingesetzt. Auf diese Weise erhalten Kund:innen schnelle und zuverlässige Hilfe bei ihren Anliegen und ein positives Erlebnis mit dem Kundenservice eines Unternehmens.

Mensch und Technologie arbeiten dafür gemeinsam als Team zusammen und unterstützen sich gegenseitig, um die individuellen Potenziale beider Partner voll auszuschöpfen. 

Dafür greifen wir auf die neuesten und fortschrittlichsten Technologien aus Conversational AI und machen diese für Unternehmen in der Praxis nutzbar. Auch international – noch 2023 expandieren wir aus unseren Kernregionen DACH und den Niederlanden in die USA.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Natürlich sind schon viele Dinge schief gelaufen, allerdings könnte ich kein spezifisches Thema nennen, das aufgrund der Größe heraussticht. 

Im Jahr 2022 haben wir bereits in unserer Seeding-Runde ein Investment in Höhe von 4 Mio Euro erhalten.Mit unserem Series A Investment von 20 Mio Euro haben wir nun einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensgeschichte von Parloa erreicht und freuen uns auf die nächsten großen Schritte – next Stop: USA!

Wer ist die Zielgruppe von Parloa?

Wir sprechen vor allem Unternehmen an, die einen starken Fokus auf ihren Kundenservice legen und ein hohes Volumen eingehender Kundenanfragen bewältigen müssen. Hier kann unsere Lösung ihr ganzes Potenzial einsetzen, Agent:innen entlasten und Kund:innen zu einer hervorragenden Erfahrung mit dem Customer Service verhelfen. 

Wie funktioniert Parloa? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Parloa ist eine Enterprise-Software-as-a-Service-Plattform, mit der Unternehmen Gespräche zwischen Kunden und Agenten ganz einfach zu einem positiven Erlebnis machen. Wie schaffen wir das? Es kommt auf eine herausragende Sprachqualität an.

Während viele unserer Mitbewerber mit der Chat-Automatisierung beginnen, betrachten wir bei Parloa die Komplexität von Telefonie und Sprache als die grundlegendste Herausforderung. Als Antwort darauf haben wir eine End-to-End-Infrastruktur zur Steuerung des gesamten Audio Streams entwickelt, die es uns ermöglicht, den Audio Stream eines Telefongesprächs abzubilden und die erforderlichen (AI-)Komponenten in Echtzeit darauf abzustimmen. 

Wir stellen sicher, dass die darin verwendeten Technologien, wie Speech-to-Text (STT) und Text-To-Speech (TTS) unseren hohen Standards hinsichtlich Qualität und Datenschutz entsprechen. Dazu haben wir Anbieter einer sorgfältigen Bewertung unterzogen, wobei uns Microsoft Cognitive Services ganz klar überzeugte und wir Parloa nun auf den Diensten von Microsoft Azure laufen lassen.

Während ähnliche Plattformen nur mit Texteingaben von Usern und Modulen (z. B. dem Ergebnis des STT) arbeiten, können wir mit unserer Architektur den Audio Stream mit mehreren STT-Modellen gleichzeitig abgleichen – und so das beste Ergebnis für den Dialog in Bezug auf Kontext und Sprache erkennen und liefern. 

Wenn zum Beispiel Anrufende eine Pause machen, während eine Kundennummer angegeben wird, unterbricht Parloa nicht mit der Aussage „Entschuldigung, Ihre Kundennummer ist zu kurz“. Indem wir den Audio Stream selbst orchestrieren, können wir zahlreiche technische Herausforderungen meistern, wie z. B. die End-of-Speech-Erkennung.

Außerdem setzen wir nicht nur auf ein einziges STT-Ergebnis. Wir nutzen mehrere benutzerdefinierte Azure STT-Modelle – für Rechtschreibung, Datumsangaben, Nummernschilder und andere alphanumerische Eingaben – die zusammen die generischen STT-Modelle von IBM und Google um 10-15 % übertreffen. Und natürlich funktioniert das alles reibungslos mit API-Verbindungen zu den bestehenden Systemen unserer Kunden.

Unsere Plattform-Architektur nutzt die besten KI-Komponenten auf dem Markt und kombiniert sie mit unserer eigenen AI-Technologie. Damit stellen wir sicher, dass unsere Plattform immer die besten und fortschrittlichsten technologischen Komponenten enthält. So auch im Falle der sich rasant entwickelnden Generative AI bzw. Large Language Models (LLMs), deren bekanntesten Vertreter ChatGPT von OpenAI Sie sicherlich kennen. Diese sind bereits Teil der Parloa-Technologie und werden neue Maßstäbe in der Conversational AI setzen.

Natürlich ist auch die einfache Anwendung unserer Technologie für Unternehmen ein wichtiger Aspekt unserer Plattform. Unser benutzerfreundliches Interface ermöglicht es Mitarbeitenden mit wenig oder keinen technischen Kenntnissen, AI-Technologien zu nutzen, Dialoge zu erstellen und diese anhand von Trainingsdaten zu optimieren. Das erlaubt den IT-Verantwortlichen, sich auf ihre eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren, Unternehmen sparen dadurch Implementierungskosten.

Parloa, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren haben wir uns mit Parloa fest in den USA etabliert und weitere globale Märkte erschlossen.

Wir haben AI im Kundenservice immer wieder neu definiert. Daher sind wir führend in der Contact-Center-AI-Branche. In fünf Jahren ist es uns gelungen, die repetitiven Aufgaben der Agent:innen weiter zu minimieren und dafür zu sorgen, dass sie ihre Fähigkeiten in ihrem Job wirklich einsetzen können.

Außerdem haben wir nicht nur große Fortschritte in der Automatisierung von Kundengesprächen gemacht, sondern auch die Globalisierung von Kundenservice vorangetrieben. Mit unserem “Real-Time Translation Agent” haben wir die Branche revolutioniert, indem sich dank AI anderssprachige Callcenter-Mitarbeitende mit Anrufenden in deren Muttersprache unterhalten können. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Fokus, Fokus, Fokus:  Jeden Tag werdet ihr mit unzähligen Aufgaben, Fragen, Themen usw. konfrontiert. Dabei verliert man leicht den Blick für das große Ganze und für das, was euer Unternehmen wirklich nach vorne bringt. Daher: Geht auf keinen Fall zu viele Themen gleichzeitig an. Priorisiert und setzt einen klaren Fokus auf das, was für euer Unternehmen wirklich wichtig ist.

Hiring is key: Freie Stellen sollen mit den richtigen Personen besetzt werden. Nehmt euch Zeit dafür, setzt euch mit den Kandidat:innen (auch kritisch) auseinander und stellt sicher, dass sie für euer Unternehmen der richtige Fit sind. Sowohl hinsichtlich der Kompetenzen, als auch Unternehmens-kulturell.

Denkt weiter, denkt größer – wenn es um die Entwicklung eures Unternehmen geht. Lasst euch nicht beschränken von dem, was sich für andere als gut anfühlt. Sondern vertraut auf eure Vision – egal ob Produkt, Sales, Partner oder Team.

Bild von links: Malte Kosub, Co-Founder und CEO, Stefan Ostwald, Co-Founder und CPO&CTO

Wir bedanken uns bei Malte Kosub für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Kleiner Drop in großem Hafen

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waterdrop

Die Hamburger Innenstadt hat Zuwachs bekommen: Begleitet von Deep House-Klängen und Snacks hat waterdrop® , der österreichische Microdrink-Hersteller, sein neues Geschäft in der Mönckebergstraße, im Herzen Hamburgs eröffnet.

Die auflösbaren Getränkewürfeln verwandeln gewöhnliches Wasser in einen erfrischenden, geschmackvollen Drink. Der neue Store in der Hamburger Innenstadt wird damit die Hauptanlaufstelle von waterdrop® in der Hafenstadt und ersetzt die Hydration Station im Alstertal-Einkaufszentrum – aber mit neuem Konzept.

Copyright Lena Ross
Copyright Lena Ross

Auf den knapp 70m2 waterdrop®-Paradies erhalten Kund:innen und Hydration-Fans nicht nur die Möglichkeit die breite Auswahl von fruchtigen Microdrinks, Microlyte- oder Microtea-Würfeln zu probieren. Das Team berät auch persönlich, um sicherzustellen, dass alle Besucher:innen das Produkt erhalten, das zu ihren Bedürfnissen passt und verhelfen so zu einem optimalen, individualisierten Shopping-Erlebnis.

„Wir wollen Menschen dabei unterstützen, ausreichend Wasser zu trinken und ein gesünderes und nachhaltigeres Leben zu führen – und dabei den Verbrauch von Plastikflaschen, unnötige Transportwege sowie hohe CO2-Emissionen maßgeblich zu reduzieren. Auch in unserem neuen Hamburger Store wollen wir Kunden ermutigen mehr zu trinken und zeigen, dass das auch lecker sein kann.“ erklärt Thomas Heimer, Head of Retail bei waterdrop®.

Das Motto „Drink more water!” wird in den Geschäften von waterdrop® auch gelebt:

Hamburg hat nun als erster deutscher Store eine sogenannte Cenote-Station. Ganz nach dem Vorbild aus der Natur, in der eine Cenote eine mit Süßwasser gefüllte Höhle mitten im Dschungel darstellt, besteht die Station aus der Symbiose aus Pflanzen und Wasser(hahn).

Hier können sich Kund:innen erfrischen, die neusten Microdrinks probieren und auch einfach nur ihre Wasserflaschen auffüllen. Das geht übrigens in jedem waterdrop® Store. Clubmitglieder erhalten auch jederzeit einen Drop to go. Außerdem können Kunde:innen die Hamburger City-Bottle mit der lokalen Skyline exklusiv in diesem Store erwerben. Und für alle, die ein individuelles Geschenk suchen, können die Flaschen auch vor Ort personalisiert werden.

Die ersten Gäste, die beim Soft-Opening im ausgewählten Rahmen am Donnerstag dabei sein durften, waren begeistert von den farbenfrohen Flaschendesigns und köstlichen Mocktails auf Wasserbasis. Nach einem kurzen Willkommenswort von Thomas Heimer, Head of Retail bei waterdrop® konnten die Gäste einem kurzen Vortrag zum Thema Innovation und Purpose von Dr. Uve Samuels, Experte im Bereich Exponential Innovation, lauschen.

Seit Samstag, den 1. April, ist der Shop offiziell geöffnet und darf von allen, die waterdrop® gerne näher kennenlernen oder ihren Bestand auffüllen möchten, besucht werden. Das Team vor Ort freut sich auf Ihren Besuch.

waterdrop® Store
Mönckebergstraße 10
20095 Hamburg

Bild: Copyright Lena Ross

Quelle Milk & Honey PR

11 Startups aus New York die du kennen solltest!

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New Yorker Startup-Szene

Die New Yorker Startup-Szene ist eine der bekanntesten in der Welt und wird oft als das Silicon Valley des Ostens bezeichnet.

Die Stadt New York beherbergt eine Fülle von talentierten Unternehmern, Startups und Gründern und investiert in eine Vielzahl von Branchen wie Technologie, Gesundheitswesen, Einzelhandel, Immobilien und viele mehr.

Wir stellen euch im Beitrag 11 Startups aus der New Yorker Startup Szene vor, die man kennen sollte:

Peloton: Peloton ist ein Fitness-Startup, das interaktive Fitnesskurse über Streaming-Video anbietet. Peloton hat in den letzten Jahren ein enormes Wachstum erlebt und seine Produkte sind mittlerweile weltweit beliebt.

Oscar Health: Oscar Health ist ein digitales Gesundheitsunternehmen, das Krankenversicherungen über eine benutzerfreundliche Plattform anbietet. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren erfolgreich seinen Marktanteil in den USA ausgebaut.

WeWork: WeWork ist ein Unternehmen, das flexible Arbeitsbereiche anbietet. Es hat in den letzten Jahren schnell expandiert und hat Niederlassungen in vielen Ländern auf der ganzen Welt.

Compass: Compass ist ein Immobilien-Technologie-Startup, das eine Plattform für den Kauf und Verkauf von Immobilien anbietet. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren durch die Schaffung von innovativen Technologien und dem Erleichtern von Transaktionen, die traditionell mit hohen Kosten und Unannehmlichkeiten verbunden waren, den Immobilienmarkt revolutioniert.

Harry’s: Harry’s ist ein Online-Händler für Rasierklingen und Pflegeprodukte für Männer. Das Unternehmen hat sich schnell einen Namen gemacht, indem es hochwertige Produkte zu einem erschwinglichen Preis angeboten hat.

Rent the Runway: Rent the Runway ist ein Online-Verleih-Service für Designer-Kleidung und Accessoires für Frauen. Das Unternehmen hat durch seine innovative Geschäftsstrategie, die es Frauen ermöglicht, Luxuskleidung zu erschwinglichen Preisen zu tragen, schnell an Popularität gewonnen.

Warby Parker: Warby Parker ist ein Unternehmen für Brillen und Sonnenbrillen, das die Brillenindustrie durch seine erschwinglichen Preise und seinen innovativen Online-Vertrieb revolutioniert hat.

Blue Apron: Blue Apron ist ein Online-Lieferdienst für Kochboxen, die alle notwendigen Zutaten für Mahlzeiten zu Hause liefern. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren schnell expandiert und ist mittlerweile in vielen Ländern weltweit beliebt.

Glossier: Glossier ist ein Kosmetik-Startup, das Produkte für die Hautpflege und das Make-up für Frauen anbietet. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren schnell an Popularität gewonnen, indem es eine Benutzerfreundlichkeit und minimalistisches Design in den Vordergrund gestellt hat.

Squarespace: Squarespace ist ein Unternehmen, das eine Plattform für die Erstellung von Websites und E-Commerce-Websites anbietet. Das Unternehmen hat sich schnell einen Namen gemacht, indem es eine benutzerfreundliche Plattform und eine große Auswahl an Vorlagen anbietet.

Zola: Zola ist eine unglaublich intuitive Plattform, die es Paaren leicht macht, stilvolle und personalisierte Hochzeitseinladungen zu erstellen und ihre Geschenk-Registry zu verwalten. Mit Zola können Paare ihre Gästeliste verwalten, RSVPs sammeln und Geschenke von einer Vielzahl von Händlern registrieren – alles an einem Ort. Zola hat auch eine umfangreiche Sammlung von Ressourcen und Tools, um Paaren bei der Planung ihrer Hochzeit zu helfen, von der Erstellung eines Zeitplans bis zur Auswahl von Hochzeitsfotografen. Insgesamt hat Zola einen neuen Standard für Online-Hochzeitsplanung gesetzt und ist eine fantastische Ressource für Paare, die ihre Hochzeit auf die nächste Stufe bringen wollen.

Die New Yorker Startup-Szene zeichnet sich durch ihre Diversität und Innovation aus. Die Stadt ist ein Schmelztiegel von Menschen aus der ganzen Welt, die ihre Ideen und Talente in die Stadt bringen. Die Stadt verfügt auch über eine starke Infrastruktur, einschließlich einiger der besten Universitäten und Forschungseinrichtungen der Welt, die als Nährboden für Innovation dienen. Darüber hinaus hat New York eine Kultur der Risikobereitschaft und der Unternehmertums, die es den Menschen ermöglicht, Risiken einzugehen und neue Ideen zu verwirklichen. Die Kombination aus diesen Faktoren macht die New Yorker Startup-Szene zu einem der aufregendsten und dynamischsten in der Welt.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Susanne Weizhofer auf pixabay

Machen! Machen! Machen! Einfach starten ist Key

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mamly

mamly unterstützt Schwangere und Mütter auf ihrer emotionalen Mamareise die App ist Achtsamkeitstrainerin, Schwangerschafts-Expertin, Yogalehrerin und Coach in einem

Stellen Sie sich und das Startup mamly doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Anna-Lena Hudalla, Co-Gründerin von mamly, Unternehmerin und Mama von 3 Kids. Zusammen mit meiner Co-Gründerin Prof. Dr. Stephanie Wallwiener und unserem Team treiben wir jeden Tag die Vision von mamly voran und unterstützen Schwangere und Mütter auf ihrer emotionalen Mamareise.

mamly ist die digitale Begleitung für alle Schwangeren und Mamas im ersten Jahr mit Baby. Denn in besonderen Zeiten bedarf es unkomplizierter Unterstützung. Die mamly App ist Achtsamkeitstrainerin, Schwangerschafts-Expertin, Yogalehrerin und Coach in einem und damit eine echte Innovation unter den zertifizierten Medizinprodukten.

Entwickelt wurde die App von führenden GynäkologInnen, PsychologInnen und Hebammen, die um die speziellen Ängste und Sorgen von Frauen in dieser besonderen Zeit wissen.

Basierend auf Forschungsergebnissen wurde ein passgenaues Versorgungsangebot mit 10 Themenmodulen für Schwangere entwickelt, das Ängste abbaut, Stress reduziert und auf die Herausforderungen des Mutterseins vorbereitet.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben mamly gegründet, weil wir davon überzeugt sind, dass die digitale Begleitung für den Zeitraum rund um das Mutter sein, wichtig ist. Und haben hier eine Vorsorgelücke erkannt, die wir langfristig schließen möchten. Ich habe schon einige Stationen hinter mir und fühle mich im Unternehmertum sehr wohl. Ich bin davon überzeugt, dass ich so am meisten bewegen und verändern kann.

Was war bei der Gründung die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung bei der Entwicklung von mamly waren die regulatorischen Herausforderungen, die sich an die Zertifizierung als Medizinprodukt knüpfen. Für uns war es wichtig diese Zertifizierung bekommen, um den Zugang zu der App für so viele Frauen wie möglich zu gewährleiten.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Aus meiner Sicht ist eine Idee immer nur temporär perfekt. Auf dem Weg der Umsetzung von der Idee zu einem Produkt erweitert sich zwingend der Wissenshorizont und somit auch die Idee. Daher ist es unerlässlich einfach zu starten!

Welche Vision steckt dahinter?

Wir glauben, dass jede Mutter Zugang zu effektiver Gesundheitsversorgung haben sollte. mamly schließt durch sein innovatives digitales Versorgungsprogramm zur Erkennung, Prävention und Linderung von peripartalen Depressionen eine bestehende Versorgungslücke. Als zertifiziertes Medizinprodukt begleitet die mamly App schon heute Mütter durch die sensitive Zeit der Schwangerschaft und nach der Geburt. Durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung von mamly möchten wir möglichst vielen Müttern, Eltern und Familien helfen und sie auf Ihrem Weg unterstützen.

Wer ist die Zielgruppe?

Die Zielgruppe von mamly sind Schwangere und Mütter im ersten Jahr nach der Geburt.

Wie funktioniert mamly? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die mamly App besteht aus einem modularen Programm, welches aus einem Achtamkeitstraining, Wissenseinheiten, Yogasessions und Meditationen besteht. Kernelement ist das validierte Screening zu Beginn der App, welches den Grad der psychischen Belastung feststellt. Bei Bedarf können die Nutzerinnen bis zu 3 persönliche Coachinggespräche wahrnehmen. Diese Gespräche finden persönlich im geschützten Raum statt und sind eine wertvolle Ergänzung zu der Anwendung.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ziel von mamly ist es, allen Schwangeren und Müttern mit Bedarf zur Seite zu stehen. In den nächsten Jahren sehen wir uns international wachsen!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Die Auswahl des Teams und potenzieller Mitgründer ist nachhaltig entscheidend für den Erfolg des Unternehmens und des individuellen Produkts.

Machen! Machen! Machen! Einfach starten ist Key…

Immer aus der Sicht der User denken.

Wir bedanken uns bei Anna-Lena Hudalla für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: mamly

Kontakt:

mamly App
Bergstr. 7
D-69120 Heidelberg

https://mamly.de
info@mamly.de

Ansprechpartner: Anna-Lena Hudalla

Social Media:
Instagram

Einfach machen – aber durchdacht

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caro müller

Caro Müller im Interview über ihre PR-Agentur einfachpr und ihr Buch weiblich. selbstständig. ERFOLGREICH

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern vor!

Caro Müller: Mein Name ist Caro Müller, ich bin Gründerin der PR-Agentur einfachpr und Autorin von „weiblich. selbstständig. ERFOLGREICH.“ Mit einfachpr habe ich mich auf kleine Unternehmen, Start-ups und Selbstständige mit Expertise spezialisiert. Sie können die PR-Arbeit komplett an uns abgeben oder bekommen mit Kursen, Workbooks und Vorlagen alles an die Hand, um ihre Pressearbeit selbst zu machen. 

Ende 2022 veröffentlichte ich mein erstes Buch „weiblich. selbstständig. ERFOLGREICH.“ mit Porträts von 28 erfolgreichen Unternehmerinnen und Selbstständigen. Sie teilen ihre (Gründungs-)Geschichte, ihre besten Tipps und ihre persönliche Definition von Erfolg. 

Wie ist die Idee zum Buch entstanden?

Caro Müller: Weihnachten 2020 bekam ich ein Buch mit erfolgreichen Gründungsgeschichten geschenkt. Nur vier der vorgestellten Gründer:innen waren Frauen. Zudem wurde Erfolg einzig und allein an Umsatzzahlen und Finanzierungsrunden gemessen. Das fand ich beides nicht richtig! Versteh mich nicht falsch – ich finde es wichtig, dass Gründer:innen gut von ihren Unternehmen leben können. Aber ist das alles? Und gibt es wirklich so wenig Frauen, die gründen? Ich habe seit meiner eigenen Gründung viele bewundernswerte Unternehmerinnen kennengelernt. Das wollte ich zeigen und selbstständige Frauen so sichtbarer machen!

Nach welchen Kriterien wurden die Unternehmerinnen und Selbständige ausgewählt?

Caro Müller: Bei der Auswahl war es mir wichtig, eine große Bandbreite an Frauen vorzustellen: Sie arbeiten in verschiedenen Branchen und verfolgen unterschiedliche Businessmodelle – manche sind sogar in mehr als einem Bereich tätig.

Sie gründeten allein, im Team, nebenberuflich oder führen bestehende Unternehmen weiter. Viele der Frauen haben Kinder – für einige waren sie sogar ausschlaggebend für die Selbstständigkeit, weil sie nach der Elternzeit keine Festanstellung fanden, die ihren Vorstellungen entsprach. Ein paar von ihnen arbeiten am liebsten allein, während andere von Anfang an ein Team aufbauen. Auch bei den Investments gehen die Meinungen auseinander: Für einige der Unternehmen wurden schon Finanzierungsrunden abgeschlossen, während andere Unternehmerinnen sich ganz bewusst gegen externe Investments entscheiden.

Was waren die größten Herausforderungen?

Caro Müller: Ich habe total unterschätzt, wie viel Zeit es tatsächlich braucht, um die Interviews zu führen und alle Kapitel zu schreiben. Zudem habe ich anfangs nach einem Verlag gesucht, aber nur Absagen oder gar keine Rückmeldung bekommen. Letztendlich ist das Buch im Selbstverlag erschienen. Das war sicherlich mehr Arbeit als mit einem Verlag, aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. 

Welche Vision steckt hinter dem Buch?

Caro Müller: Frauen gründen noch immer deutlich seltener als Männer. Das hat verschiedene Ursachen, wie Studien immer wieder zeigen: Frauen denken eher als Männer, dass ihre Chancen schlecht stehen. Dabei geht es um äußere Faktoren, zum Beispiel gehen sie davon aus, dass die Gelegenheit gerade nicht gut ist oder ihre Idee für die Region nicht passt. Andererseits schätzen Frauen sich oft viel weniger kompetent ein als Männer und haben weniger Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. 

Meiner Meinung nach hängt es vor allem auch damit zusammen, dass die Vorbilder fehlen. Das ist ein Teufelskreis: Man sieht keine Frauen, die erfolgreich gründen, und hält es unterbewusst für schwerer. Somit entscheidet man sich eher gegen die Gründung und es gibt wieder ein Vorbild weniger. 

Genau diese fehlenden Vorbilder will ich mit dem Buch schaffen. Es geht nicht darum, ein verklärtes Bild von Selbstständigkeit zu zeichnen. Stattdessen will ich zeigen, wie unterschiedlich Gründungen und Unternehmen aussehen können und wie vielseitig die Möglichkeiten sind. Das Buch ist keine Schritt-für-Schritt-Anleitung in die Selbstständigkeit, sondern eine Anregung, sich zu trauen und den eigenen Weg zu finden. 

Wer ist die Zielgruppe?

Das Buch richtet sich an Gründerinnen, Unternehmerinnen und alle, die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

  1. Einfach machen – aber durchdacht: Die Gespräche mit den Frauen haben gezeigt, dass eine gute Balance zwischen „einfach mal machen“ und „gut planen“ am besten funktioniert. So vermeidest du einerseits, dass du Fehler machst, die leicht zu vermeiden wären. Aber du stellst auch sicher, dass du deinen Plan zeitnah in die Realität umsetzt! 
  2. Fragen, Fragen, Fragen: Gerade Frauen scheuen oft davor zurück, sich Hilfe zu holen, weil sie glauben, dass sie versagen oder generell nicht für die Selbstständigkeit geeignet sind. Dabei helfen die meisten dir gern mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung weiter – sie müssen nur wissen, dass du diese Hilfe brauchst. 
  3. Nicht zu viel links und rechts schauen: Es ist immer gut sich Inspiration bei anderen zu holen, aber am Ende musst du deinen eigenen Weg finden. Denn was für die eine Person funktioniert, muss für dich nicht unbedingt die beste Lösung sein. 

Wir bedanken uns bei Caroline Müller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Millionen Exit aus Berlin

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miss sophie gründerin Sophie Kühn

Miss Sophie wird von der WildeGroup übernommen

2014 von Sophie Kühn in Berlin gegründet, hat Miss Sophie in 8 Jahren eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben und sich zum Direct-to-Consumer Vorreiter im Beauty Markt etabliert. Ohne Investoren („bootstrapped“) skalierte sie das Unternehmen auf einen achtstelligen Umsatz und zählt fast eine Million Kund:innen. Miss Sophie belegt Platz 1 der am stärksten online gewachsenen Unternehmen aus dem Beauty Bereich in Deutschland (Digital 100 by similarweb).

Während des Auslandsemesters in Frankreich kam der BWL-Studentin die Idee zu den Nagelfolien. Da der Nagellack am Strand schnell von den Nägeln abblätterte, hat sie nach einer Alternative gesucht – und sie gefunden. Sophie gründete ihr Unternehmen in ihrer 1-Zimmer-Wohnung und verpackte dort die ersten Bestellungen. Zu frühen Zeiten des E-Commerce hat sich die Marke durch zahlreiche TV-Beiträge einen Namen in der Beauty Welt gemacht. Influencer Marketing gepaart mit Performance Marketing ließ das Unternehmen nachhaltig wachsen.

Das Miss Sophie Produktsortiment besteht aus über 400 Artikeln: einer Vielzahl an Nagelfolien, Zubehör zum Auftragen und Entfernen sowie Pflegeprodukten. Vertrieben werden die Beauty Produkte über den eigenen Onlineshop und über die großen Beauty Plattformen wie Douglas, Flaconi, QVC, Westwing und Amazon. Die Nagelfolien sind vegan und tierversuchsfrei. Die lange Haltbarkeit von 14 Tagen und die einfache Anwendung machen die Nagelfolien bei den Verbraucher:innen so beliebt.

Und das ist genau Sophies Ziel: Sie möchte mit ihren Produkten die beste Seite jeder Frau betonen, ohne zu viel Zeit dafür zu beanspruchen.
Bei dem Wunsch nach einem strategischen Partner, um noch stärker zu wachsen und das volle Potential auszuschöpfen, ist die Wahl auf die WildeGroup gefallen.

Die WildeGroup ist seit über 30 Jahren in der Kosmetikbranche aktiv und hat sich auf hochwertige Beauty-Produkte, -Dienstleistungen und Schulungen spezialisiert. Dank der langjährigen Erfahrung der WildeGroup im Nagel-Bereich durch seine Marken LCN sowie alessandro und den operativen Ressourcen, wird Miss Sophie in der Lage sein, in seinen aktuellen Märkten zu expandieren, neue Märkte zu erschließen, das B2B Geschäft weiter auszubauen und an der Erweiterung des Produktsortiments zu arbeiten.

Durch die Partnerschaft mit der WildeGroup übernimmt Gründerin Sophie Kühn eine Vorreiterrolle. Denn zwar steigt die Zahl der Gründerinnen in Deutschland 2022 auf 20,3% (Quelle: Statista), aber nur 4% aller Exits in Europa sind „frauengeführt“, haben also mindestens ein weibliches Gründungsmitglied (Quelle: Dealroom; bezieht sich auf Exits mit Unternehmensbewertung >$20m).

Neben dem großen beruflichen Erfolg war 2022 auch privat ein ganz besonderes Jahr für Sophie Kühn, denn sie ist letztes Jahr im April Mutter geworden. Sie wird der Marke nach der Übernahme erhalten bleiben und sich auf das Wachstum der Markenbekanntheit fokussieren.

Sophie Kühn, Founderin von Miss Sophie, zu ihrer Entscheidung: „Innerhalb von 8 Jahren hat meine Marke Miss Sophie größte Erfolge und ein nachhaltiges Wachstum erzielt. Das möchte ich durch die Partnerschaft mit der WildeGroup weiter vorantreiben. Dabei bleiben wir unserer Mission treu: den stressigen Alltag vieler Frauen durch unsere innovativen Beauty Produkte ein bisschen einfacher zu machen. Als alleinige Female Founder freut es mich besonders, mit dieser Übernahme in eine Vorreiterrolle für andere Unternehmerinnen zu treten. Ich möchte mehr Frauen zur Gründung von Unternehmen animieren und dazu beitragen, dass sie mehr Sichtbarkeit bekommen und besser gefördert werden.“

Marius Kalow ist einer der Geschäftsführer der WildeGroup und kommentiert die Übernahme von Miss Sophie wie folgt:

„Sophie hat in den letzten Jahren viel geleistet und eine großartige Marke aufgebaut. Die Kategorie der Nagelfolien hat sich über die letzten Jahre als fester Bestandteil der Hand- und Nagelpflege etabliert und ist die perfekte Ergänzung für unsere Gruppe. Durch die Übernahme und Integration schaffen wir die idealen Voraussetzungen für weiteres Wachstum und freuen uns darauf die Marke gemeinsam mit Sophie weiterzuentwickeln und die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre fortzuschreiben.“

Bildquelle Miss Sophie

Quelle PR Hermanns GmbH

Bleibt euch und eurem Produkt treu!

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Lockcard

Jonas Weber und Aaron Rau mit Lockcard, dem kompakten Geldbeutel am 03. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Lockcard doch kurz vor!

Wir sind Jonas Weber, Aaron Rau und David Rau aus Gerstetten. Noch während unseres Studiums haben Jonas und Aaron zusammen Lockcard gegründet. Nach einem Jahr Produktentwicklung, den ersten Verkäufen und immer mehr Arbeit, haben wir uns dann im Frühling 2021 entschieden das Studium abzubrechen, um uns Vollzeit auf Lockcard konzentrieren zu können.

Wir haben die Produktionskapazität stetig erweitert und angefangen, mithilfe täglicher Videos eine Community auf TikTok aufzubauen. David, Aarons Bruder, war schon immer filmbegeistert und hatte bereits diverse Videoprojekte gemacht. Er wurde Teil von Lockcard und dreht seitdem unsere TikTok-Videos, welche für unserer Produkte wurde. Der nächste Schritt war für uns dann die Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“.

Wir verkaufen den wohl ersten modularen Geldbeutel mit den kleinstmöglichen Abmessungen. Modular bedeutet, dass wir verschiedene Erweiterungen für das Lockcard Wallet anbieten, mit denen sich die Kund:innen ihren Geldbeutel genauso zusammenbauen können, wie sie es gerade brauchen. Neben der Basisvariante des Wallets, mit der man bis zu 15 Karten sowie Bargeld mitnehmen kann, bieten wir noch das Wallet+ an.

Diese Premiumvariante enthält zusätzlich ein Keyplate, mit dem man zwei Schlüssel im Wallet verstauen kann, sowie den Lockcard Holder, mit dessen Hilfe unser Wallet magnetisch an verschiedenen Orten befestigt werden kann. So hat das Wallet zuhause immer einen festen Platz. Zudem bieten wir eine AirTag Deckplatte an, mit der es möglich ist, einen GPS-Tracker von Apple mitzuführen. Weitere Module sind in Planung, um allen Anforderungen unserer Kund:innen gerecht zu werden.

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Die Grundidee zum Keyplate entstand auf der Suche nach einer Möglichkeit, unsere zwei Schlüssel vom Studentenwohnheim mitzunehmen, ohne einen extra Schlüsselbund zu nutzen. Um diese in einem platzsparenden Geldbeutel verstauen zu können, entwickelten wir das Lockcard Wallet, den schmalen Geldbeutel mit der Möglichkeit, verschiedene Module zu integrieren. Ein Jahr fokussierte Produktentwicklung hat dann dazu geführt, dass wir trotz dauerhaftem Geldmangel und ohne Fremdkapital bis hierhin wachsen konnten.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Uns motiviert es, das Leben von Menschen zu vereinfachen. Denn das, was uns selbst im Alltag stört, stört sicher auch andere Menschen. Wir versuchen, eine Lösung für diese Probleme zu entwickeln. Das Lockcard Wallet ist erst der Anfang.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Unsere Zielgruppe stellen primär jüngere Leute dar, die gerne mit Karte zahlen und möglichst wenig mit sich herumschleppen wollen. Aber auch in verschiedenen anderen Bereichen, in denen man gerne möglichst leicht unterwegs ist, wie dem Radsport oder dem Motorrad fahren, macht sich unser Wallet bezahlt.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Zum einen bietet ein Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ die Gelegenheit, die große Reichweite der Show zu nutzen, um die Bekanntheit unserer Marke zu steigern. Abgesehen davon waren wir natürlich heiß auf die Expertise und das Netzwerk eines Löwen. Wir erhoffen uns dadurch also unsere Bekanntheit im deutschsprachigen Raum zu erhöhen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Für unseren Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ haben wir uns vorbereitet, indem wir jeden Tag in der Mittagspause alte Sendungen angeschaut haben. Wir haben uns intensiv mit der Show und den Investoren auseinandergesetzt und unsere Zahlen und Kennzahlen analysiert, um auf mögliche Fragen vorbereitet zu sein. Zusammen mit dem Team von VOX sind wir unseren Pitch durchgegangen. Tatsächlich kamen diese auch auf die Idee, dass wir doch unsere eigene Produktion mit in die Höhle nehmen sollen. Außerdem haben wir uns natürlich gründlich damit auseinandergesetzt, was die Löwen ausmacht, wo ihre Stärken liegen und wer am besten zu uns passt.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Natürlich ist es motivierend, bei „Die Höhle der Löwen“ dabei zu sein. Das bedeutet, dass unsere Idee auch andere Menschen überzeugt.
Allerdings wussten wir das bereits vor unserem Auftritt in der Sendung, da sich unser Produkt bereits seit über einem Jahr auf dem Markt bewiesen hatte.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf Lockcard aufmerksam werden?

Wir sind gespannt, wie groß die Wellen nach der Ausstrahlung schlagen werden! Denn auch wenn wir auf Social Media bereits eine vergleichsweise hohe Reichweite und Aufmerksamkeit haben, ist es immer noch etwas anderes, in den etablierten Medien präsent zu sein. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Unser Favorit war von Anfang an Ralf Dümmel. Einfach weil er für unser Produkt der beste Löwe ist. Er kennt sich aus mit Produkten, weiß, wie und wo man diese am besten fertigt, hat die Kontakte zum Handel und hat einfach eine krasse Produktexpertise.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wird Lockcard mehr als nur ein einfaches Geldbeutel-Startup sein. Es wird nichtmehr nur um den Geldbeutel gehen, sondern viel mehr um die Denkweise und Herangehensweise an verschiedene Alltagsprobleme. Ihr dürft also gespannt sein, welche zukünftigen Produkte aus dem Hause Lockcard noch auf euch warten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Minimum Viable Product!
Bevor ihr ewig viel Zeit, Arbeit und Geld in euer frisch gegründetes Unternehmen steckt, schaut erst, ob es einen Markt für euer Produkt gibt. Und das mit der kleinsten funktionsfähigen Version eures Produkts. Denn erst dann lohnt es sich, mehr zu investieren.

Bleibt euch und eurem Produkt treu!
Ihr seid die Gründer und ihr habt die Vision. Keiner da draußen steht so hinter eurem Produkt oder eurer Sache, wie ihr selbst. Steht dazu. Das ist oft ein Balanceakt zwischen verschiedensten Interessen und Möglichkeiten. Versucht euch dennoch treu zu bleiben, denn sonst steht auch ihr schnell nichtmehr hinter eurem Produkt.

Überlegt gut, an wen und wie viele Unternehmensanteile ihr abgebt!
Damit meinen wir nicht, dass man seine Anteile am Unternehmen unbedingt alle behalten soll. Man sollte nur sehr bewusst damit umgehen, und identifizieren, wer den größtmöglichen Mehrwert für das Unternehmen bringt.

Bild: Jonas Weber (l.) und Aaron Rau präsentieren das Slim Wallet Lockcard. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Lockcard am 03 April 2023 in #DHDL

Bild: Geldbeutel: Fotocredits: Lockcard| DS Unternehmensgruppe |Maschmeyer Group

Wir bedanken uns bei Jonas Weber und Aaron Rau für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Egal wie dick es kommt, wenn du daran glaubst, dann mache weiter

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cuba buddy

Cuba Buddy individuelle, authentische und einzigartige Reisen nach Kuba

Stellen Sie sich und das Startup Cuba Buddy doch kurz unseren Lesern vor! 

Ich bin Christopher Trinczek, Gründer und Geschäftsführer von Cuba Buddy. Ich bin praktisch vom Kuba-Touristen zum Kuba-Experten geworden. Nach meiner privaten Reise 2014 auf den karibischen Inselstaat, habe ich Cuba Buddy gegründet, obwohl ich vorher beruflich kaum Berührungspunkte zum Tourismus hatte. Idee und Ziel war es, Kuba-Interessierten individuelle Reisen in den kommunistisch geprägten Inselstaat zu erleichtern, das Land erreichbarer und erlebbarer zu machen. Mittlerweile planen wir so mit unserem Team in Berlin und Havanna über 1000 Once-in-a-lifetime-Reisen pro Jahr für Familen, Pärchen, Gruppen und Alleinreisende. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Ich habe mich 2014 schlicht und einfach in das Land und in die Menschen vor Ort verliebt. Ich konnte außerordentliche zwischenmenschliche Erfahrungen mit den Kubanern sammeln, die mir zeigten, dass Herzlichkeit und ein glückliches Leben keinen Wohlstand benötigen. Nach meiner Rückkehr veröffentlichte ich vorerst auf meinem eigenen Blog meine Erlebnisse und Reiseerfahrungen.

Neben meiner Festanstellung bei Google in Dublin und später beim FC Bayern München baute ich die Plattform weiter aus. Ich vermittelte erste Bekannte und Freundesfreunde, die ähnliche Erfahrungen suchten wie ich, zu meinen Kontakten nach Kuba. 2019 bin ich dann Vollzeit bei Cuba Buddy eingestiegen und wir haben das Unternehmen ausgebaut, um allen Kuba-Interessierten individuelle und authentische Reisen auf die Karibikinsel zu ermöglichen. 

Welche Vision steckt hinter Cuba Buddy? 

Cuba Buddy möchte den Inselstaat Kuba erreichbarer machen. Durch die kommunistische Vergangenheit, dem US-Embargo und den damit verbundenen Restriktionen war und ist Kuba leider immer noch für viele Reiseliebhaber nicht interessant. Das möchte ich ändern und darüber hinaus einen Tourismus in Einklang mit Mensch und Natur vor Ort fördern. Wir arbeiten mit Einheimischen vor Ort zusammen, die mit uns zusammen die Reisen in ihre Heimat organisieren, und legen besonderen Wert auf die so genannten Casas Particulares, also von Locals geführte, außergewöhnliche Gästehäuser, und die Persönlichkeiten dahinter. Auf unserer Website finden sich Interviews mit den Gastgeber:innen der Casa Particular , sodass die Reisenden sie  bereits vor der Reise kennenlernen können.

Wir unterstützen zudem die Strandreinigung und haben Kooperationen mit kubanischen Marken wie bspw. der ersten unabhängigen Modemarke aus Kuba namens Clandestina. Mit authentischen Individualreisen möchten wir auch zur nachhaltigen Entwicklung des kubanischen Tourismus beitragen.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Ich hatte nach dem Studium viele Schulden. In dieser Situation zu gründen ist schwer. Das geht nur mit sehr viel Arbeit und sehr vielen Kompromissen. Nach fünf Jahren waren wir aus dem Gröbsten raus und hatten etwa 20 Mitarbeitende. Das war auch der Punkt, an dem ich mich dazu entschlossen habe, meinen Vollzeitjob als Teamleiter bei Bayern München im International Business & Strategy zu kündigen und Vollzeit für Cuba Buddy zu arbeiten. Ein Jahr später kam Corona und der Umsatz ging in wenigen Tagen auf Null. 

Wer ist die Zielgruppe von Cuba Buddy? 

Unsere Zielgruppe sind alle Reiseliebhaber.innen und Kuba-Interessierten. Reisende, die eine Once-in-a-lifetime-Erfahrung suchen, kommen zu uns und besuchen mit uns das “echte” Kuba. Unsere Kund:innen möchten keinen Massentourismus und keine 0815-Pauschalreisen, sondern suchen individuelle authentische Erfahrungen. Sie möchten das Land, die Kultur und die Menschen vor Ort kennen lernen und von ihnen lernen. Wir haben außerdem festgestellt, dass unsere Reisenden jünger werden und das Durchschnittsalter bei 50 Jahren liegt. 

Wie funktioniert Cuba Buddy? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Wir haben uns ausschließlich auf Kuba als Fernreisedestination spezialisiert und so organisieren wir als Experten individuelle und einzigartige Reisen in den Karibikstaat. Das Besondere bei den Cuba Buddy-Reisen: Der Fokus liegt auf den Einheimischen während der gesamten Customer Journey. Die Planung der eigenen Reise erfolgt online mit dem eigenen “Cuba Buddy”, einer deutschsprachigen Person in Kuba, die den Inselstaat bestens kennt und, im Falle einer Buchung, während der gesamten Reise für Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung steht.

Die Reisen werden von den kubanischen Einheimischen vor Ort in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden in Berlin entwickelt. Da sich unser Team ausschließlich mit einer Destination beschäftigt, verfügen wir über einzigartige Kenntnisse des Ziellandes. Buchung und Zahlung werden vollständig in Deutschland abgewickelt. Somit sind alle Reisen auch als Pauschalreise abgesichert.

Alle Bilder und Videos auf unserer Homepage und in unseren Medien sind unsere eigenen, keine Stock-Images. Dank unseres Teams in Havanna verfügen wir über viele persönliche Kontakte und ein sicheres Gespür für aktuelle Entwicklungen.  

Cuba Buddy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir sind bereits DER Kuba-Experte in Deutschland. Langfristig möchten wir in weitere Länder expandieren, zum Beispiel Frankreich. Dahinter steht die Motivation, eine bessere Reiseerfahrung in Kuba zu schaffen und Reisenden zu ermöglichen, Kultur und Menschen authentisch aus nächster Nähe kennenzulernen. Zudem soll die Produktpalette zukünftig erweitert werden. Dieses Jahr haben wir bereits eine Kombi-Reise Miami + Kuba sowie eine Fahrrad-Reise gelauncht. Weitere Angebote sind bereits in Planung. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Habe ein klares Ziel. 

Keep on going. Egal wie dick es kommt, wenn du daran glaubst, dann mache weiter.

Höre auf dein Bauchgefühl. Zahlen und die Meinung von anderen sind sicherlich hilfreich, sollten dich aber auch nicht verunsichern. Ich war oft in der Situation, dass mir viele Leute gesagt haben “Das geht nicht.  Das kannst du nicht machen. Das funktioniert nicht.” Am Ende hat es funktioniert. Häufig waren genau das die Entscheidungen, die uns am weitesten nach vorne gebracht haben. 

Wir bedanken uns bei Christopher Trinczek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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