Donnerstag, April 3, 2025
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Fange irgendwo an, und am besten schon gestern

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Garages Near Me

Garages Near Me: Online-Marktplatz für Autostellplatz-Vermietung

Stellen Sie sich und das Startup Garages Near Me doch kurz unseren Lesern vor!

GNM ist ein Online-Marktplatz, der (Unter-)Vermietern von Parkplätzen und Garagenflächen ermöglicht, ihre verfügbaren Stellplätze reibungslos zu listen und zu verwalten. Potenzielle Mieter können so die Parkplätze online finden, buchen und natürlich auch verwalten. Unser best-in-class Geo-Suchagent, zzgl. Wartelisten mit Benachrichtigungsfunktionen für die favorisierten Parkplätze, wenn diese frei werden, sorgen für eine schnelle Wiedervermietung des optimalen Parkplatzes. Des Weiteren erleichtert GNM die wiederkehrende Zahlungsabwicklung über die Web-Anwendungsplattform.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Garages Near Me ist eine natürliche Schlussfolgerung von mehreren langjährigen Kooperationen zwischen mir und namhaften US-Maklern von New York, über Las Vegas, Los Angeles, bis zu Honolulu. Der Trend ist klar: online Konsumenten (nicht nur in den U.S.A.) erwarten von Immo-Webseiten immer mehr. Das Thema (Handy-)Auffindbarkeit, Geosuche und End-to-End online Buchungen & Zahlungen sind im Jahre 2023 nicht nur erwünscht, sondern tatsächlich erwartet.

Garages Near Me kommt auf den Markt als Antwort auf die suboptimale Erfahrung, die Mieter & Anbieter mit der Parkplatzsuche und -Vermietung gemacht haben.

Welche Vision steckt hinter Garages Near Me?

Die langfristige Vermietung von Auto-, Moto, und WoWa-Stellplätzen ist besonders in Ballungszentren ein wichtiges Thema, das jedoch keine richtige Bühne bekommt. Das Thema wird sowohl von Immo-Webseiten als auch den Maklern vernachlässigt.

Wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, Auto- und Garagenstellplätze schnell und einfach zu finden oder zu vermieten, sowie die notwendige Convenience bei der Abwicklung. GNM spart seinen Mitgliedern Zeit, Nerven und Geld.  

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben GNM bis jetzt aus eigener Kraft finanziert und sind momentan dabei, den Product-Market-Fit ohne externe Investitionen zu etablieren. Die größten Herausforderungen waren mit der detaillierten Marktrecherche, der SEO-Optimierung und natürlich auch der Programmierung selbst verbunden. Die Plattform ist gleich von Anfang an mehrsprachig und unterstützt mehrere Zahlungsmodelle und Währungen und die Implementierung selbst hat deswegen knapp zwei Jahre gedauert. Wir wollten aber keine unausgereifte Webseite launchen, vor allem wenn unser Kerngeschäft Geldmittel verwaltet.

Wer ist die Zielgruppe von Garages Near Me?

Unsere Zielgruppe ist auf der einen Seite die Anbieter, also Garagen- und Stellplatz-Vermieter sowie die Mieter, die sich einen sicheren Stellplatz langfristig (unter-)mieten möchten.

Auf Garages Near Me finden Nutzer Parkmöglichkeiten in Hotels, Supermärkten, Einkaufszentren, Aufbewahrungsstätten, Häusern, Wohnanlagen sowie in Gewerbezonen und Häfen.

Wie funktioniert Garages Near Me? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Momentan gibt es auf dem deutschen Markt keinen anderen Anbieter, der sich ausschließlich auf Garagen- und Abstellplätze fokussiert. Zusätzlich bieten wir unseren beiden Nutzergruppen Funktionen, die uns von den klassischen Immo-Portalen abhebt, wie die Voranmeldung für bereits vergebene Stellplätze, damit die Nachbesetzung frei gewordener Plätze schnell und reibungslos funktioniert, sowie die Möglichkeit der monatlichen online Abrechnung für mehr Transparenz und Sicherheit.  

Garages Near Me, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Garages Near Me hilft dabei, mittels Immo-Expertise und erstklassiger Benutzererfahrung, Stadtbewohner miteinander und mit den nahe gelegenen langfristigen Parkmöglichkeiten zu verbinden. Wir wollen das Thema Mobilität und Location Intelligence aktiv mitgestalten. In 5 Jahren sehen wir uns als führenden Anbieter in unserem Segment.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ein solider VZ- oder TZ-Job hilft dir dabei, klarer und stressfreier denken zu können. Zusätzlich wirst du “willkürlich” Teil von Konversationen und Situationen, aus denen gute Ideen rauskommen können. Gutes Netzwerken kommt als Bonus.

Dein erstes Produkt wird wahrscheinlich nutzlos sein. Das zweite, dritte, vierte vielleicht auch. Wenn dir die “Journey” nicht Spaß macht, wirst du aufhören, bevor du richtig angefangen hast. Genieße die “Journey”.

Mein erstes Online-Auftritt war als Flyer-Designer. Beim Zweiten habe ich Synchronaufnahmen auf Upwork.com verkauft. Dann habe ich WordPress-Webseiten bearbeitet und damit hat meine Programmierer-Journey angefangen. Fange irgendwo an, und am besten schon gestern.

Bild Jozef Sorocin Fotograf/Bildquelle: Rastislav Slobodnik

Wir bedanken uns bei Jozef Sorocin für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Seid leidenschaftlich in dem, was ihr tut und wie ihr es tut

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retresco

Retresco befähigt Unternehmen zur automatisierten Erstellung von hochwertigen Texten auf der Basis von Daten- Automatisierte Textgenerierung

Stellen Sie sich und das Startup Retresco doch kurz unseren Lesern vor!

Retresco befähigt Unternehmen zur automatisierten Erstellung von hochwertigen Texten auf der Basis von Daten. Als Pionier im Bereich der KI-basierten Sprachtechnologien entwickeln wir seit 2008 branchenübergreifende Lösungen zur effizienten und zukunftsfähigen Gestaltung von Geschäftsprozessen. Heute umfasst Retresco ein 70-köpfiges Team, das branchenübergreifend Automatisierungsprojekte zur datenbasierten Erstellung von Web-, SEO- und Produkttexten sowie kundenspezifischer Projekte durch Künstliche Intelligenz realisiert.

Kunden erstellen mit den Retresco-Lösungen einfach und hochskalierbar SEO-relevante, mehrsprachige und personalisierte Texte, beispielsweise für Produktbeschreibungen, Webseiten-Content aber auch im Bereich Berichterstattung für Sport, Finanzen oder Politik. Automatisierte Textgenerierung kann überall dort eingesetzt werden, wo eine Menge an Daten erhoben werden. Retresco generiert aus diesen Daten überzeugende Texte – effizient, ressourcensparend und unkompliziert.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Am Anfang stand die Idee unseres Gründers und Geschäftsführers Alexander Siebert zur automatisierten Analyse und Verwertung größerer Datenmengen im Bereich Natural Language Processing (NLP). Damit können Unternehmen branchenübergreifend ihre textbasierten Geschäftsprozesse automatisieren. Die KI, die von Retresco zu diesem Zweck entwickelt wurde, basiert auf sogenannter Natural Language Generation (NLG). Zur Zeit der Retresco-Gründung war dieses Feld noch neu und wenig erschlossen. 

Inzwischen ist der Natural Language Markt deutlich stärker im Fokus. Die Möglichkeiten und Potenziale der Technologie sind riesig. Neben der Textautomation im Self-Service entwickelt Retresco regelmäßig kundenspezifische KI-Anwendungen wie intelligente Analysen, automatisierte Digitalalisierungsprozesse, virtuelle Assistenten oder semantische Anwendungen. Genau aus diesem Grund wurde Retresco gegründet, um solche Dienste bereitzustellen, sofern die Unternehmen nicht über ausreichend Software-Ressourcen oder NLP-Know-how verfügen.

Welche Vision steckt hinter Retresco?

Als Marktführer in der automatisierten Analyse und Generierung von Content verfolgt Retresco die Vision, die elementarste Kulturtechnik der Welt zu erfassen, verarbeiten und zu automatisieren – die menschliche Sprache. Aus diesem Grund unterstützt der Berliner Tech-Anbieter Unternehmen weltweit dabei, mit der Hilfe von Natural Language Processing (NLP) ihre sprachbasierten Geschäftsprozesse zu automatisieren und zu strukturieren. 

Anwendungen und Projekte werden an der Schnittstelle von Linguistik, Informatik und Künstlicher Intelligenz entwickelt. Kunden profitieren von einer umfassenden NLP-Kompetenz und einem Team aus erfahrenen Computerlinguisten, Datenwissenschaftlern, Lösungsarchitekten und Software-Ingenieuren, die die Unternehmen in jeder Phase der Projektentwicklung unterstützen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Retresco ist im universitären Umfeld aus ersten NLP-Projekten entstanden. Beim Start war der Bereich Natural Language Processing für die meisten Unternehmen noch Neuland. Erste Kunden kamen aus dem Medienbereich. Mittlerweile kommen die Kunden vorrangig aus dem Bereich Digital Commerce – also aus E-Commerce, Retail und der Industrie. Nachdem der strategische Frühphaseninvestor Main Incubator in Retresco investierte, wurde das Unternehmen 2018 durch Medien Union (Intermedia) übernommen.

Die größte Herausforderung drehte sich um die Frage, ob die Automatisierungslösungen bald ganze Marketing-, SEO- und Content-Teams ersetzen werden. Allerdings ging es bei dem Retresco-Angebot nie darum, personelle Ressourcen freizusetzen, sondern vielmehr darum, Content-Erstellungsprozesse in den Unternehmen einfacher und effizienter zu organisieren und durch Automatisierung Freiräume für strategische Aufgaben zu schaffen.

Wer ist die Zielgruppe von Retresco?

Das Retresco-Angebot richtet sich mittelständische und Enterprise-Kunden. Besonders Unternehmen im Digital Commerce, aber auch im Medienbereich und in anderen Branchen profitieren von optimierten und automatisiert generierten Web-, Produkt-, SEO- und Offline-Texten, die kanalübergreifend in allen relevanten europäischen Sprachen eingesetzt werden können. Retresco unterstützt Kundinnen und Kunden durch leistungsstarke KI-Sprachtechnologien, um Nachfrage und Kundenzufriedenheit zu entwickeln und um Wachstum zu skalieren. Zugleich bietet Retresco ein dediziertes Partnerprogramm für Agenturen und Technologieunternehmen.

Wie funktioniert Retresco? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Automatisierte Textgenerierung schafft überall dort echte Mehrwerte, wo Daten verfügbar sind. Mit den Retresco-Lösungen haben Unternehmen die Möglichkeit, alle Prozesse, bei denen Text eine Rolle spielt, zentral zu steuern. Unternehmen können dadurch gezielt, entlang der gesamten Wertschöpfungskette die Content-Erstellung automatisieren und skalieren – und das auch in einem internationalen Umfeld. Das Angebot ermöglicht eine schnelle Time-to-Market, eine hohe Prozesseffizienz sowie eine konsistent hohe Textqualität.

Durch die Technologie und das NLP-Know-how von Retresco lässt sich durch Textautomation branchenübergreifend eine erhebliche Verbesserung des Nutzererlebnisses und somit eine messbar höhere Conversion erzielen. Dies ist grundlegend für erfolgreiche Geschäftsmodelle, die sich vom Wettbewerb absetzen möchten.

Retresco, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der NLP-Markt entwickelt sich dynamisch. Dies gilt auch für Retresco. Als Tech-Unternehmen beabsichtigen wir, uns als Europas führender Anbieter für KI-basierte Content Automation weiter zu etablieren. Zugleich entwickeln wir unsere Technologie-Plattform kontinuierlich weiter, um Kunden immer beste Voraussetzungen bei der Automatisierung und Skalierung ihrer Content-Produktion zu bieten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Schaut euch genau an, welche Lösungen der Markt gerade braucht

Behaltet immer im Blick, was in eurem Bereich heute schon alles möglich ist

Seid leidenschaftlich in dem, was ihr tut und wie ihr es tut

Wir bedanken uns bei Jana Caterina Erhardt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Retresco

Kontakt:

Retresco GmbH
Grünberger Straße 44a
D-10245 Berlin

https://www.retresco.de
kontakt@retresco.de

Ansprechpartnerin: Jana Caterina Erhardt

Social Media:
LinkedIn
Xing
Twitter

Suche dir eine Partnerin oder einen Partner

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monkeyminds

MonkeyMinds entkoffeinierten Kaffee speziell für werdende Mütter und Stillende

Stellen Sie sich und das Startup MonkeyMinds doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein frauen- und sogar muttergeführtes Unternehmen, das sich auf entkoffeinierten Kaffee spezialisiert hat. Wir wollen beweisen, dass entkoffeiniert auch mit gutem Geschmack einhergehen kann. Speziell für werdende Mütter und Stillende bieten wir den perfekten Ersatz für herkömmlichen Kaffee. Auf dieser Basis haben wir es geschafft, einen wirklich guten, entkoffeinierten Speciality Coffee herauszubringen, der sich der Stütze unserer Gesellschaft verschrieben hat: Mütter.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind beide leidenschaftliche Kaffeetrinkerinnen. Während der Schwangerschaft und der Stillzeit mussten wir aber auf unser liebstes Ritual verzichten. Dementsprechend hatten wir beide den Wunsch auf guten Kaffee, den man auch während der Schwangerschaft trinken kann. Also haben wir uns dazu entschieden, leckeren koffeinfreien Kaffee herzustellen. 

Was war bei der Gründung von MonkeyMinds die größte Herausforderung?

Wie andere Unternehmen, hat auch uns die Pandemie vor Herausforderungen gestellt. Beispielsweise waren unsere Lieferketten betroffen. Uns als Mütter stellt aber ein anderer Faktor vor organisatorische Herausforderungen: unsere Kinder. Als Inhaberinnen können wir jedoch flexibel arbeiten und uns unsere Zeit besser einteilen. Außerdem haben wir durch die Mutterrolle gelernt, als Team schnell auf alle Umstände zu reagieren, die der Alltag mit sich bringt.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Auf jeden Fall! Der Spruch “Der Weg ist das Ziel” trifft meiner Meinung nach voll zu. Jede Einbahnstraße und jeder Erfolg ist einzigartig und bringt immer neue Erkenntnisse mit sich. Diese Learnings sind wichtig, um den Weg zu finden, den man schlussendlich mit seinem Unternehmen gehen will. Basierend auf diesen Erfahrungen verbessert sich das Unternehmen, der Kundenstamm wächst und das Produkt wird optimiert.

Welche Vision steckt hinter MonkeyMinds?

MonkeyMinds soll Schwangeren und Stillenden in diesem gravierenden Lebenseinschnitt eine Konstante aus dem vorherigen Alltag ermöglichen: eine tägliche Tasse Kaffee. Das Ritual einer Tasse Kaffee wird oft unterschätzt und wir sind froh, besonders für die wichtige Stütze der Gesellschaft diese Pause zu ermöglichen. Wir stehen voll hinter unserem Produkt und sind der Überzeugung, dass wir vielen Schwangeren und Stillenden diese aufregende Zeit schöner gestalten können. 

Wer ist die Zielgruppe von MonkeyMinds? 

Werdende Mütter und Stillende, die schon vor Ihrer Schwangerschaft gerne Kaffee getrunken haben, kommen bei uns voll auf Ihre Kosten. Unsere Kaffeesorten sind entweder frei von Koffein oder nur gering mit Koffein versetzt. Natürlich schmecken unsere Sorten auch Kaffeeliebhabern, die einfach nur auf Koffein verzichten möchten.

Wie funktioniert MonkeyMinds? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

MonkeyMinds ist ein Unternehmen von Müttern für Mütter. Somit können wir uns sehr gut mit unserer Zielgruppe den Schwangeren und Stillenden identifizieren. Außerdem können wir eine Hilfestellung zum Koffeinkonsum während der aufregenden Zeit der Schwangerschaft und Stillzeit geben, basierend auf unseren Erfahrungen. Zudem arbeiten wir nur mit Partner:innen zusammen, mit denen wir auf einer Wellenlänge schwimmen und die für dieselben Werte stehen wie wir. Unsere Website hilft uns dabei, genau diese Werte mit allen zu teilen. 

MonkeyMinds, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sehen uns in unserem Monkey Minds Café und Concept Store in München, sodass wir jungen Müttern nicht nur über unsere Produkte, sondern auch persönlich eine helfende Hand, ein offenes Ohr und einen heißen Kaffee anbieten können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf   den Weg geben? 

Suche dir eine Partnerin oder einen Partner. Geteilt ist alles nur halb so viel: Arbeit, Leid, Risiko… Wichtig dabei ist, dass die Partnerin oder der Partner die Idee und die Vision teilen. Es gibt außerdem viele Programme und Workshops, die eine großartige Starthilfe darstellen. Uns hat sehr das Empowerment-Programm von GoDaddy geholfen, da es sich gezielt an Mütter richtet, die gründen möchten oder bereits selbstständig sind. Dort haben wir gelernt eine eigene Webpräsenz aufzubauen und viele Einblicke zu den Themen Marketing sowie der Vermarktung über SEO und Social Media bekommen.

Wir bedanken uns bei den Gründerinnen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Finde ein Problem, für dessen Lösung 10 Leute bereit sind zu zahlen

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Storyclash Influencer Marketing Plattform

Storyclash Influencer Marketing Plattform, mit der Unternehmen und Agenturen besonders effizient Ihre Influencer Marketing-Aktivitäten durchführen können

Stellen Sie sich und das Startup Storyclash doch kurz unseren Lesern vor! 

Storyclash ist ein Software-as-a-Service-Anbieter aus Linz in Oberösterreich. Unser Team entwickelt und vertreibt eine Influencer Marketing Plattform, mit der Unternehmen und Agenturen besonders effizient Ihre Influencer Marketing-Aktivitäten durchführen können.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Wir haben 2016 den großen Boom von Facebook und das einhergehende Potenzial erkannt, mit Social Media-Daten diverse Redaktionen sowie Marketing-Teams unterstützen zu können.

Welche Vision steckt hinter Storyclash? 

Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren mehrfach gewandelt und auch die Vision hat sich weiterentwicklt: heute streben wir eine Marktführerschaft im Bereich der Influencer Marketing Software in Europa an. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Wir haben dankeswerterweise einige Seed Investoren aus Österreich für unsere Ideen gewinnen können – natürlich ist Liquidität eine der größten Challenges im Startup Bereich. Inhaltlich ist wie immer der Fokus und die Positionierung wichtig zu wählen: für welche Zielgruppe mit welchen Anforderungen wollen wir die beste Lösung bieten? 

Wer ist die Zielgruppe von Storyclash? 

Unsere Software wird von Marketing-Teams sowie von Marketing Agenturen genutzt, die Influencer (zB auf Instagtam oder Tiktok) für die Vermarktung von Produkten einsetzen.

Wie funktioniert Storyclash? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Wir sind überzeugt, dass unsere Kunden sowohl von den Daten als auch von der einfachen User Experience profitieren: spielend einfach können wichtige Kennzahlen ermittelt und für Marketing-Aktivitäten umgesetzt werden. Darin liegt auch unser Vorteil zum globalen Wettbewerb: auch wenn ein Großteil der verarbeiteten Daten öffentlich vorliegen, liegt die Kunst darin, diese besonders wertsteigernd und nützlich zur Verfügung zu stellen. Das Feedback unserer User zeigt uns, dass sie bei uns besonders effizient arbeiten können und einzigartige Datenpunkte analysieren.

Storyclash, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir sehen uns in 5 Jahren als Marktführer in Europa – und womöglich bereits auf dem Sprung über den Atlantik in die USA.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 1. Suche das bestmögliche Team, das dich auf der Reise begleitet 2. Finde ein Problem, für dessen Lösung 10 Leute bereit sind zu zahlen 3. Wenn die ersten beiden Punkte passen, dann hör nicht auf.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Be patient – everything is possible 

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moe charlie

MOE CHARLIE Streetwear-Modelabel aus Karlsruhe

Stellen Sie sich und das Startup Moe Charlie doch kurz unseren Lesern vor! 

Ich bin Moe (Mohamed) Baela, geboren in Port Said, Ägypten. Ich habe Fashiondesign, Management und Wirtschaft studiert und diverse Weiterbildungen in diesen Bereichen absolviert, bis ich meinen Traum eines eigenen Labels verwirklicht habe. MOE CHARLIE ist ein Streetwear-Modelabel aus Karlsruhe, dessen Name sich aus meinem Vornamen und meinem „Wahl-Marketing-Namen“ zusammensetzt. Mit meinem gewählten Logo, der Eule, konnte ich eine Verbindung zu mir und meiner Heimat Ägypten herstellen – sie ist nicht nur mein Lieblingstier, sondern steht auch für Stärke, Glück und Zielstrebigkeit. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich war schon immer sehr sport- und modebegeistert. 2013, mit dem Start des Labels OffWhite, fand ich meine Inspiration in Streetwear und mein Vorbild Virgil Abloh. Der Wunsch, ein eigenes Modelabel zu haben, hat sich dadurch verstärkt und sollte nicht mehr nur ein Traum sein. Menschen zu inspirieren und mich künstlerisch zu verwirklichen war immer mein Ziel. Das habe ich geschafft.

Welche Vision steckt dahinter?

Jeder kann Mode tragen und jeder sollte den Mut haben, seinen eigenen Style zu entwickeln. Durch vielseitige Designs ist MOE CHARLIE für jeden tragbar. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Idee für MOE CHARLIE war schnell klar und auch schnell auf Papier. Die größte Herausforderung jedoch war, die Idee, das erste Design, die ganzen Entwürfe perfekt und von A-Z so umzusetzen, wie ich mir das vorgestellt habe. Welchen Stoff nutze ich? Welche Fabrik passt zu mir? Wo möchte ich meine Ware herstellen lassen? Finanziert habe ich alles selbst, was natürlich am Anfang auch immer eine Herausforderung ist.

Wer ist die Zielgruppe ?

MOE CHARLIE spricht jeden an, der anders sein möchte und sich abheben will. Es gibt kein bestimmtes Alter, jeder kann die Mode von MOE CHARLIE tragen. Besonders beliebt ist sie aber in der Altersgruppe von 15 bis 29.

Wie funktioniert Moe Charlie? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei MOE CHARLIE als Modelabel gibt es natürlich keine bestimmte Funktionsweise. Noch wird alles über meinen Onlineshop verkauft, der Unterschied zu anderen Anbietern sind meine eigenen Designs, die hohe Qualität zu einem fairen Preis und die Liebe zum Detail. Jedes Teil wird von mir kontrolliert, bevor es in den Verkauf geht. Ich lege sehr viel Wert auf Qualität und setze es mir als oberste Priorität, dass all meine Kunden zufrieden sind. MOE CHARLIE is more than clothes, it´s a lifestyle!

Moe Charlie, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehe ich Moe Charlie als erfolgreiche AG, im nationalen wie auch internationalen Raum.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Believe in your dreams and in yourself
Work hard and never give up
Be patient – everything is possible  

Wir bedanken uns bei Mohamed Baela für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Steht in engem Austausch mit euren Kunden

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Equistor

Equistor hochwertige Aktienanalysen

Stellen Sie sich und das Start-up Equistor doch kurz unseren Lesern vor!
Wir sind Benjamin Franzil und Philipp Weinacht. In unserem Start Up Equistor analysieren wir mit unserem Team wöchentlich Aktien für unsere Abonnenten.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?
Wir begeistern uns schon eine ganze Weile für Aktien. Bereits während unserer Studienzeit haben wir in unserer Freizeit Aktienanalysen verfasst. Es gibt zwar schon den ein oder anderen Aktienanalyseanbieter. Jedoch hat uns dort bisher die Tiefe der
Recherche nicht zufriedengestellt. Deshalb haben wir Equistor gegründet, um die Qualität der Aktienanalysen auf ein neues Level heben.

Welche Vision steckt hinter Equistor?
Bei Equistor findest du Aktien, die zu dir passen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war definitiv der Launch unserer Website. Unser Webseitenbauer hatte mehrere Monate Verzug, weshalb wir unser Produkt erst 3 Monate später launchen konnten. Das hat uns viel Geld gekostet.
Das ganze haben wir durch eigene Ersparnisse und einen Kredit bei unseren Eltern finanziert. Aktuell arbeiten wir daran, eine Gründerförderung zu erhalten.

Wer ist die Zielgruppe von Equistor?
Unserer Zielgruppe sind ambitionierte Investoren, welche die Unternehmen in die sie investieren verstehen möchten.

Wie funktioniert Equistor? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Wir sind das Netflix der Aktienanalysen. Durch unser Abo erhält ein Leser Zugriff auf alle unserer Analysen. Wir geben monatliche Updates, welche Aktien besonders kaufenswert sind. Von unseren Wettbewerben heben wir uns mit einer tieferen Analyse des Unternehmens ab. Wir arbeiten zwei Wochen an einer Analyse und helfen mit selbst erstellten Grafiken dem Leser dabei, das Unternehmen besser zu verstehen.

Wir untersuchen jedes Unternehmen kritisch auf potenzielle Gefahren von innerhalb und außerhalb. Es kommt oft vor, dass wir eine Aktie analysieren, sie aber am Ende der Recherche nicht als kaufenswert einstufen. Darin unterscheiden wir uns von anderen Anbietern.

Equistor, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren möchten wir der Standard für hochwertige Aktienanalysen sein. Dafür erweitern wir die Anzahl der Analysen regelmäßig und sind im engen Austausch mit unseren Abonnenten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Seit geduldig
  2. Steht in engem Austausch mit euren Kunden.
  3. Plant Rückschläge ein.

Wir bedanken uns bei Benjamin Franzil und Philipp Weinacht für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Seid bereit, Euer Geschäftsmodell bei Bedarf zu ändern

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finmatics

Finmatics digitalisiert und automatisiert Buchhaltungsprozesse mit KI-gestützter Software

Stellen Sie sich und das Startup Finmatics doch kurz unseren Lesern vor!  

Hallo! Mein Name ist Patrick Sagmeister, ich bin CTO und zusammen mit unserem CEO Christoph Prieler Gründer von Finmatics. Wir digitalisieren und automatisieren Buchhaltungsprozesse mit KI-gestützter Software. Somit gehören ehemals aufwändige manuelle Tätigkeiten wie z.B. das Abtippen von Belegen, aber auch das Scannen einzelner Belege der Vergangenheit an. Mittlerweile kommt unsere cloudbasierte Software bereits bei über 800 Steuerberatungskanzleien und über 50.000 Unternehmen zum Einsatz. 

Warum haben Sie sich entschieden, das Unternehmen zu gründen? 

Die ursprüngliche Idee stammt von Christoph. In seiner jahrzehntelangen Karriere in der Finanzbuchhaltung in großen Konzernen und der Managementberatung war er mit den Unzulänglichkeiten weitgehend manueller Tätigkeiten und Prozesse in den Accounting Abteilungen bei der Belegverarbeitung bestens vertraut. Gleichzeitig waren die traditionellen Buchhaltungssysteme nicht in der Lage, die Prozesse softwareseitig zu automatisieren – ein extrem ineffizienter Prozess, der viel Zeit und Geld kostet.

Seine Erfahrungen in der Branche und meine Expertise in Data Analytics und künstlicher Intelligenz haben wir zusammengetragen, um dieses global existente Problem mittels einer KI-basierten Software zu lösen und somit Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern aber auch deren Ansprechpartnern bei Ihren Mandanten von manuellen Tätigkeiten bei der Erfassung, Verarbeitung und Vorkontierung von anfallenden Belegen aller Art zu unterstützen. 

Welche Vision steckt hinter Finmatics?

Unsere Vision ist es, künstliche Intelligenz langfristig als Gold-Standard in der Buchhaltung zu etablieren und einen Paradigmenwechsel in der Branche herbeizuführen. Zukunftsträchtige Buchhaltung sieht dabei KI als effizientes, sicheres und transparentes Tool, um mühsame Arbeitsabläufe für alle Buchhalter einfacher zu machen und so Ihren Arbeitsalltag nachhaltig zu Gunsten der Beratung Ihrer Kunden zu verändern. Gleichzeitig wollen wir einen Beitrag  zur positiven Veränderung ihres Berufsbildes leisten und so neue Zielgruppen für die Finanzbuchhaltung erschließen, die seit Jahren massiv unter dem Fachkräftemangel leidet.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?  

Nachdem wir Finmatics im Jahr 2016 gegründet haben und 2017 an den Start gegangen sind, haben wir das Produkt sukzessive an die Bedürfnisse und Marktanforderungen angepasst. Das Produkt in seiner heutigen Fassung vermarkten wir seit 2021 aktiv an Steuerberater und Wirtschaftsprüfer – es ist das Ergebnis eines intensiven  Prozesses. Finmatics war zu Beginn zunächst ge-bootstrapped. Erst mit dem ersten Markterfolg des MVP  wurden mit der EQ Ventures und den dahinterstehenden Business Angels neue Investoren an Bord geholt. Seitdem wächst unser Umsatz und die Anzahl der Kunden und Mitarbeiter exponentiell. Heute betreuen wir über 800 Steuerberater und Wirtschaftsprüfer als Kunden und sind auf über 100 Mitarbeiter gewachsen.

Wer ist die Zielgruppe von Finmatics?

Unsere Kunden sind in erster Linie Steuerberatungskanzleien aller Größenklassen, die auch die Buchführung für Ihre Mandanten, meistens KMUs, übernehmen und daher viele Belege buchhalterisch verarbeiten. Diese Kanzleien arbeiten mehrheitlich mit DATEV als Buchhaltungssystem (BMD oder RZL in Österreich) und haben insgesamt einen geringen Automatisierungsgrad. Sie wissen aber um die Notwendigkeit, Ihre Prozesse zu digitalisieren und bringen eine gewisse “Tech-Affinität” mit. Perspektivisch möchten wir unsere Software aber auch allen Finanzbuchhaltern in Unternehmen mit eigener Finanzabteilung anbieten.

Wie funktioniert Finmatics? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?   

Wir bieten den höchsten Automatisierungsgrad am Markt: Als einziges System bieten wir die Möglichkeit von “Touchless Bookings”, das bedeutet Buchungen völlig automatisiert und ohne manuelles Zutun zu verarbeiten, vom Belegeingang bis zur Verbuchung im ERP-System – gleichzeitig können bei Bedarf in alle Arbeitsschritte manuell eingegriffen werden. Mit unserer Software können Steuerkanzleien bis zu 70% der Zeit in der Buchhaltung und Belegverarbeitung sparen – cloud-basiert, hardwareunabhängig und als Erweiterung von bereits bestehenden Buchhaltungssystemen, wie DATEV, BMD oder auch RZL. Für den effizienten Einsatz der Software ist es nicht von Relevanz, ob Belege in Papierform oder digital eintreffen. 

Wir nehmen Buchhaltern händische Arbeiten wie beispielsweise das Einscannen von einzelnen Belegen oder das manuelle Abtippen von Buchungssätzen ab und automatisieren diese Arbeitsschritte mit KI-gestützten Algorithmen. So lösen wir aktuelle Probleme der Branche. Durch bis zu 70% Zeitersparnis können Fachkräfte ihre Zeit effizienter einsetzen. Durch die automatische KI-Trennung von Finmatics Scan & Trenn können sowohl Mandanten, wie auch Steuerkanzleien ihre noch existierenden analogen Belege mühelos digitalisieren und dank modernster Technologie bis zu 6x so schnell weiterverarbeiten. Beim Mandanten wird die Rechnungsprüfung und Rechnungsfreigabe für die Zahlung dank der Finmatics Mobile App transparenter und schneller abgewickelt.   

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?  

Macht Euch bewusst, dass wir in einer VUCA-Welt (volatility, uncertainty‚ complexity, ambiguity) leben und gerade da ist es als Gründer wichtig, flexibel zu bleiben:

  • Seid bereit, Euer Geschäftsmodell bei Bedarf zu ändern. Erkennt  neue Möglichkeiten, die sich beispielsweise durch die aktuelle Krise ergeben haben könnten.
  • Baut Beziehungen auf und sucht aktiv nach potenziellen Partnern oder Investoren, die Sie auch in schwierigen Zeiten unterstützen.
  • Bleibt kreativ und innovativ: Jede Veränderung kann Chancen für neue Produkte, Dienstleistungen oder Märkte bieten.

Bild Foto v.l.n.r.: Patrick Sagmeister, Christoph Prieler, Jens Quadbeck

Wir bedanken uns bei Patrick Sagmeister für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Finmatics

Kontakt:

Finmatics GmbH
Lindengasse 41 / 10
Vienna 1070
Austria

https://www.finmatics.com
contact@finmatics.com

Ansprechpartner: Patrick Sagmeister

Social Media:
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Instagram

Sich stetig weiterbilden und entwickeln

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wahu board

Wahu Board: Balance Boards mit dem du von überall aus deine Balance trainieren kannst – eine vielseitige Funsportart für Jung und Alt

Stellen Sie sich und das Startup Wahu Board doch kurz unseren Lesern vor!
Wir bei Wahu Board bringen das Surffieber & Balancespaß in dein Wohnzimmer. Wir verkaufen Balance Boards mit dem du von überall aus deine Balance trainieren kannst – eine vielseitige Funsportart für Jung und Alt.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?
Ich habe eine große Leidenschaft für Marketing und habe mich schon immer für Ecommerce interessiert. Wir haben vor Wahu Board eine Performance Marketing Agentur für Online Shops aufgebaut. Dort ist der Wunsch entstanden mal eine eigene Marke aufzubauen und zu skalieren. Auf einem Balance Board stand ich das erste Mal in Bali an einem abgelegenen Surfshop. So ist die Idee mit Wahu entstanden.

Welche Vision steckt hinter Wahu Board?
Wahu bedeutet auf indonesisch “beeindruckend”. Das Wahu Board ist nicht einfach nur ein Board. Es geht viel mehr um die Momente die man darauf erlebt. Den Spaß, den Nervenkitzel und die gemeinsam Zeit die man verbringt. Genau deswegen wollen wir mit Wahu die größte internationale Balanceboard-Community aufbauen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir haben durch unsere Performance Marketing Agentur Spacedome Media einen sehr Marketing lastigen Backround gehabt. Wir wussten also wie wir Marketing machen müssen, aber mussten vor allem Einkaufsplanung, Cashflowplanung etc. lernen, was uns das ein oder andere mal vor große Herausforderungen gestellt hat. Wir haben Wahu Board komplett eigenfinanziert.

Wer ist die Zielgruppe von Wahu Board?
Unsere Zielgruppe ist sehr breit gefächert, da wir viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten mit dem Wahu Board haben. Viele Sportbegeisterte üben Tricks oder trainieren ihre Koordinationsfähigkeiten. Auch Familien finden gemeinsam großen Spaß am Boarden – Kinder können sich richtig auspowern und selbst die Eltern versuchen sich auch gern auf dem Brett.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Zum einen durch die einzigartige Form. Unser Board ist in der Breite und in der Länge gebogen, wodurch du ein unglaublich gutes Gefühl auf der Rolle hast. Zudem wird unser Board regional in Bayern gefertigt und wir fischen pro verkauftem Board 1 KG Plastik in Bali aus dem Ozean.

Wahu Board, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir möchten die größte internationale Community in diesem Bereich aufbauen. Balanceboarden ist nicht einfach nur ein Funsport, den man alleine ausführt, sondern vielmehr geht es darum gemeinsam mit anderen eine gute Zeit zu haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
An sich und seine Fähigkeiten glauben und sich nicht von Rückschlägen bremsen lassen.
Netzwerk aufbauen in dem man sich gegenseitig unterstützt.
Sich stetig weiterbilden und entwickeln.

Wir bedanken uns bei Niklas Grunow für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Hype, Trend oder Megatrend? So erkennt man, was wirklich zählt.

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hype Katja maria Huber

Hype, Trend oder Megatrend? Wer steuert was? Was steuert wen? Mensch vs. Maschine ist das Thema von gestern.

Mittlerweile ist auch den abgelegensten Branchen klar, dass wir heute anders arbeiten, schneller, meist online Einkaufsentscheidungen treffen, Pakete ins Wohnzimmer geliefert bekommen und Abholstationen aus dem 3D-Drucker entstehen.

Wie können wir jetzt  bei der Produkt- und Angebotsentwicklung echte Trends von Hypes unterscheiden?

Wie können wir Trends erkennen? Diese Fragen treiben viele Unternehmen und viele Startups in die Gründung neuer Ideen und Lösungen, die dem Zeitgeist entsprechen, nur tun sie das dann auch oder gehen wir öfter einem Hype auf den Leim gehen. 

Hype? Ein weiteres Buzzword, auf der verzweifelte Suche wie ein Projekt oder eine Marke intern und extern begeistern kann. Ein Hype kommt und geht oft früher, als wir Produkte und Angebote adaptieren können. Darum ist es essentiell, einen Hype von einem Trend zu unterscheiden.

Hypes entstehen meist bei neuen und innovativen Technologien, manchmal auch durch das Eintreten eines außergewöhnlichen Ereignisses. Daher werden sie gern von Personen oder Unternehmen genutzt, um gezielt Werbung zu betreiben. Meistens folgt eine Welle oberflächlicher Begeisterung oder Rummel – und dann bleibt nicht mehr viel.

Was ist im Gegensatz dazu ein Trend, oder sogar ein Megatrend?

Von einem Megatrend sprechen wir, wenn es sich um langfristige und tiefgreifende Veränderungen in der Gesellschaft handelt. Megatrends wirken sich auf verschiedene Branchen aus. Stichworte sind hier: Alles was unseren Planeten schützt, Nachhaltigkeit, Urbanisierung, New Work, New Mobility, New Economy, Connectivity,  aber auch die fortschreitende Überalterung der Gesellschaft und die Digitalisierung sind solche Megatrends.

Wenn wir uns also nun auf „Future of Work“ beziehen, dann geht es uns nicht nur darum, was und wie Menschen in Zukunft arbeiten werden. Außerdem sehen wir ganz konkret die Auswirkungen von Megatrends wie Digitalisierung, Urbanisierung und Klimawandel.

Somit ist NewWork schon lange kein rein emotionales, human based Thema mehr. Dabei geht es  um die Art und Weise, wie sich die Gesellschaft und Mobilität verändert. Home Office führt zu weniger Nutzung der Straßen, der niedrigeren Frequentierung der öffentlichen Verkehrsmittel, anderem sozialem Verhalten – d.h. alleine das Thema New Work hat vielfältige Dimensionen als noch vor Kurzem. Mobilität ist eines der größten Themen, Standorte sind heute kein reines Immobilienthema mehr. Nein bei einem Standort geht’s um: 

Ökologie (Bauweise), um Mobilität (Wie komme ich dorthin?), um Umweltthemen (Mitbewerber von Automarken ist heute die Bahn) um Connectivity (Was habe ich davon, da zu sein, was ist z.B. interessanter als im Homeoffice zu sitzen?) sowie Plattformen.

Somit beeinflussen Megatrends massiv Unternehmen und Startups. Vom Unternehmen selbst bis hin zu Angeboten. Weil es uns als Individuum, als Mensch betrifft. Uns alle – denn auf der einen Seite sind wir Gestalter der Zukunft, als Unternehmen – und auf der anderen Seite sind wir Konsumenten/Gäste – die, die das Angebot kaufen. 

Es ist dabei interessant zu beobachten, dass wir privat Technologien oftmals ganz anders nutzen, als in manchen Branchen noch gearbeitet wird. Unternehmen müssen genauso lernen wie eine KI. Damit ist das flexible Anpassen der Kundenbedürfnisse in der Angebotsentwicklung gemeint. Die Daten, die die KI hergibt, aktiv zum Vorteil der Kunden zu nutzen, ist von immenser Bedeutung, um für immer bessere, interessantere Angebote zu sorgen.

Vor allem Start-Up Unternehmen befinden sich in einem Zustand der Entwicklung, einem Zustand, der Agilität zulässt. Sie können mutiger und rascher auf Megatrends reagieren und den enormen Push nutzen. Mittlere und größere  Unternehmen dagegen müssen sich auch intern anpassen, was hinsichtlich der Flexibilität der bestehenden Strukturen eine Herausforderung sein kann. Kurz gesagt: Startups sind oft schneller am Markt, weil sie unmittelbar und umfassend auf Megatrends reagieren. Hier ist die „Handlungsfähigkeit“ und Agilität das zentrale Thema. Denn die klassischen Unternehmen sind im Wandel. So ist beispielsweise seither klar, dass die physische Bindung in Büroräume nicht mehr relevant ist. Geschäfte finden auf Plattformen statt

Somit sind wir bereits mitten im Thema Megatrends erkennen, nutzbar machen und agieren statt reagieren. 

Bestehende, größere Unternehmen und Institutionen können viel vom Startup Spirit lernen – wenn bei bestehenden Big Brands ein Momentum geschaffen wird, wo genau hier angesetzt wird, dann können beide zusammen echte Trends setzen. Also Megatrends haben viel Einfluss – nutzbar machen ist heute die Devise. Leichter gesagt als umgesetzt.

Greifen wir den Trend der Urbanisierung auf: Stadtbewohner und -bewohnerinnen haben andere Bedürfnisse als die ländliche Bevölkerung, weil der Lebensstil in der Stadt einfach anders ist. Die zunehmende Urbanisierung hat dazu geführt, dass sich langjährig bestehende Unternehmen anpassen mussten. Geschäftsmodelle haben sich verändert, um den Vorlieben der zunehmend urbanen Bevölkerung entgegenzukommen. Neue Produkte und Dienstleistungen wurden entwickelt und auf den Markt gebracht. 

Digitalisierung: Megatrend und Chance

Mehr denn je können wir auf eine Fülle an Informationen zugreifen. Die Welt ist vernetzter und bietet eine größere Fläche zum Unternehmen und Wirtschaften als bislang möglich gewesen wäre.

Die zunehmende Digitalisierung bewirkt, dass Unternehmen ihre Geschäftsmodelle und ihre Prozesse anpassen müssen, um die Möglichkeiten der neuen Technologien gewinnbringend zu nutzen. Das wiederum führt zu neuen Produkten und Dienstleistungen. Denn die Implementierung neuer Technologien muss irgendwie umgesetzt werden – von alleine funktioniert das nicht. Investitionen in die digitale Infrastruktur von Unternehmen werden nötig. Startups sind auch hier vorne dabei: Die bisherigen Big Player brauchen die Impulse der jungen Firmen. Startups zeigen, wie man flexibel, unkompliziert und vor allem zeitnah in digitale Technologien einsteigt.

New Work und Connectivity – nachhaltige Veränderungen!

Aktuell haben wir es mit zwei Megatrends zu tun – und das sind wirklich keine kurzlebigen Hypes! New Work und Connectivity werden Unternehmen langfristig neu aufstellen. Und das ist gut so! Denn gerade New Work und Connectivity haben eine Menge Potenzial. Unternehmen werden flexibler. Das ist ein Wettbewerbsvorteil. Unternehmen arbeiten agiler. Das schont Ressourcen und bringt sie näher an den Kunden. Insgesamt werden sich die Beziehungen zum Kunden verbessern, denn Unternehmen können künftig schneller, unmittelbarer und genauer auf sich verändernde Bedürfnisse reagieren!

Veränderungen bergen aber auch immer Herausforderungen. Aktuell sehen wir sie in erster Linie in der Führung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Die Zusammenarbeit muss sich verändern, um noch zeitgemäß zu sein und Unternehmen aktuell handlungsfähig zu halten. Geschäftsprozesse müssen angepasst werden, das kostet Zeit und Kraft. Am Anfang steht aber immer der Willen zur Veränderung!

Die Veränderungen müssen im Unternehmen aktiv gestaltet und von allen gemeinsam getragen werden. Nur so bleiben Unternehmen zukunftsfähig. „Gemeinsam an einem Strang ziehen“ – das ist die Erfolgsgarantie! Nur das verändert auch die Unternehmenskultur nachhaltig mit. Und ja, das kann durchaus sportlich sein. Vor allem betrifft es aber auch Startups. Es ist nicht viel damit getan, einmal jung, agil und flexibel gewesen zu sein – die Flexibilität muss erhalten bleiben. Startups müssen skalierbar sein. Agilere und schnellere Lösungswege in Kombination mit der Digitalisierung erleichtern den Unternehmen ihre Entscheidungsprozesse. Auch das langsame Auflösen von starren hieratischen Strukturen verhilft Unternehmen zu besseren Möglichkeiten. Die Adaption des Managements ist daher nicht nur gut, sondern notwendig, um in der aktuellen und zukünftigen Welt Stand zu halten.

Motivieren, begeistern, mitreißen

New Work braucht Begeisterung. Es reicht nicht aus, wenn alle die Notwendigkeit zur Umstrukturierung verstanden haben – sie müssen es wollen, dafür brennen. Deshalb setzen Unternehmen wie Startups alles daran , ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Begeisterung zu inspirieren. Und damit sind wir beim nächsten Megatrend: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben heute nicht mehr Ressourcen, die ein Unternehmen nach Belieben nutzen oder ignorieren kann. Sie sind DAS UNTERNEHMEN. Sie sind das Kapital des Unternehmens, das sorgsam gepflegt, entwickelt und gehalten werden will. 

Die neue Generation bringt ebenfalls Veränderungen mit sich. Die Rückbesinnung zum Bewusstsein eines Kollektivs durch die Generation Y und Z hat Einfluss auf das Mindset der Unternehmen. 

Daraus werden sich in naher Zukunft komplett eigene und neue Jobs entwickeln. HR brauchen wir intern, nach wie vor. Marketing brauchen wir nach wie vor. Allerdings sind die Unternehmenskommunikation und die Unternehmenskultur in Verbindung zwischen intern und extern bedeutsam. Das sind die Jobs der Zukunft. Ich habe noch keinen Namen dazu, aber das kommt, wenn wir es benennen können.

Führen, abholen und begeistern – das mit der Hilfe von Megatrends – ist eine neue Art zu denken und handeln, allerdings die einzige Möglichkeit, um auch morgen noch erfolgreich vorne mit dabei zu sein.

Autorenbox:

newPlanet.Company – Katja Maria Huber und ihr Team. Keynotes, Trainings und Workshops stehen hier ganz im Zeichen von neuem Denken, neuen Ideen und neuen Zugängen. Willkommen in der neuen Welt!

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Bildrechte: Katja Maria Huber

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