Donnerstag, April 3, 2025
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Welche Rolle spielt die Cloud in der Kosteneffizienz von Start-ups?

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cloud computing

Cloud Computing und seine Vorteile für Start-ups

In der rasanten Welt der Start-ups ist Zeit oft genauso wertvoll wie Kapital. Junge Unternehmen stehen vor der Herausforderung, schnell zu wachsen, sich an verändernde Marktbedingungen anzupassen und dabei gleichzeitig die Kosten niedrig zu halten. In diesem komplexen Umfeld hat sich Cloud Computing als eine der Schlüsseltechnologien etabliert, die diesen jungen Unternehmen einen entscheidenden Vorteil verschaffen können. Die Cloud bietet nicht nur eine kosteneffiziente Lösung für Speicher- und Rechenbedarf, sondern auch eine Reihe von weiteren Vorteilen, die von Skalierbarkeit und Flexibilität bis hin zu verbesserten Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Innovation reichen.

Die Bedeutung der Cloud-Technologie kann kaum überschätzt werden, insbesondere in einer Zeit, in der die digitale Transformation in fast allen Branchen eine immer wichtigere Rolle spielt. Start-ups, die die Vorteile der Cloud nutzen, positionieren sich nicht nur als technologisch fortschrittlich, sondern erhöhen auch ihre Chancen auf langfristigen Erfolg in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt.

In diesem Beitrag werden wir die verschiedenen Aspekte von Cloud Computing im Detail beleuchten und erläutern, warum diese Technologie für Start-ups heute mehr denn je unverzichtbar ist.

Kosteneffizienz: Mehr für weniger

Kapitaleinsparung
Start-ups stehen oft vor der Herausforderung, mit begrenzten finanziellen Ressourcen auskommen zu müssen. Die Anschaffung von Hardware, Software und die Einstellung von IT-Personal können die Anfangsinvestitionen erheblich erhöhen. Cloud Computing ermöglicht es Unternehmen, diese Kosten zu minimieren, indem sie nur für die Dienste bezahlen, die sie tatsächlich nutzen.

Betriebskosten
Neben den Anschaffungskosten gibt es auch laufende Betriebskosten für Wartung, Strom und Kühlung. Diese Kosten fallen bei der Nutzung von Cloud-Diensten weitgehend weg, da die Wartung und Infrastruktur vom Anbieter übernommen werden.

Skalierbarkeit: Wachsen ohne Schmerzen

Dynamische Anpassung
Start-ups müssen oft schnell skalieren, um Marktchancen zu nutzen oder auf erhöhte Nachfrage zu reagieren. Cloud-Dienste bieten die Möglichkeit, Ressourcen dynamisch anzupassen, ohne in neue Hardware investieren zu müssen.

Pay-as-you-go-Modelle
Viele Cloud-Anbieter bieten Pay-as-you-go-Modelle, die es Start-ups ermöglichen, ihre Kosten im Einklang mit dem Geschäftswachstum zu halten. Dies ist besonders nützlich in Phasen unvorhersehbaren Wachstums.

Flexibilität und Mobilität: Arbeit ohne Grenzen

Ortsunabhängigkeit
Die Cloud ermöglicht den Zugriff auf Unternehmensdaten und -anwendungen von praktisch jedem Ort aus. Dies ist besonders wichtig für Start-ups, die oft ein globales Team haben oder deren Mitarbeiter viel unterwegs sind.

Geräteunabhängigkeit
Ob Laptop, Tablet oder Smartphone: Cloud-Dienste sind in der Regel geräteunabhängig und ermöglichen so eine hohe Flexibilität bei der Wahl der Arbeitsmittel.

Sicherheit und Datensicherung: Ein sicherer Hafen

Verschlüsselung und Authentifizierung
Cloud-Anbieter investieren erheblich in Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung und Multi-Faktor-Authentifizierung, um die Daten ihrer Kunden zu schützen.

Backup und Disaster Recovery
Die meisten Cloud-Anbieter bieten automatische Backup-Lösungen und Disaster-Recovery-Pläne, die im Falle eines Datenverlusts oder eines anderen Notfalls schnell aktiviert werden können.

Zusammenarbeit und Innovation: Gemeinsam stärker

Echtzeit-Kollaboration
Cloud-Dienste wie Google Workspace oder Microsoft 365 ermöglichen die Echtzeit-Kollaboration an Dokumenten und Projekten, was die Teamarbeit und Entscheidungsfindung beschleunigt.

Schnelle Implementierung neuer Tools
Die Cloud ermöglicht es Start-ups, schnell und einfach neue Tools und Dienste zu implementieren, die die Innovation fördern und den Geschäftserfolg steigern können.

Schlussfolgerung: Die Cloud als strategischer Hebel für Start-up-Erfolg
In der heutigen Geschäftswelt, die von Schnelllebigkeit, Komplexität und ständiger Veränderung geprägt ist, stellt Cloud Computing für Start-ups nicht nur eine praktische Option, sondern eine strategische Notwendigkeit dar. Die Technologie bietet weit mehr als nur eine Lösung für Speicher- und Rechenkapazitäten; sie dient als Katalysator für Agilität, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

Von der Kosteneffizienz und der dynamischen Skalierbarkeit bis hin zu robusten Sicherheitsfeatures und verbesserten Kollaborationsmöglichkeiten bietet die Cloud eine umfassende Palette an Vorteilen, die es Start-ups ermöglichen, sich in einem hart umkämpften Marktumfeld zu behaupten. In einer Ära, in der Anpassungsfähigkeit und Schnelligkeit entscheidende Faktoren für den Unternehmenserfolg sind, ist die Investition in Cloud-Technologie nicht nur klug, sondern essentiell.

Daher ist es für Start-ups nicht die Frage, ob sie Cloud Computing nutzen sollten, sondern wie sie es am effektivsten einsetzen können, um ihre spezifischen Geschäftsziele zu erreichen. In diesem Kontext ist die Cloud nicht nur ein technologisches Werkzeug, sondern ein strategischer Hebel, der das Potenzial hat, den Traum vom erfolgreichen Unternehmertum in die Realität umzusetzen.

Titelfoto: Bild von Pete Linforth/TheDigitalArtist auf Pixabay

Ein Abend voller Innovation: „Die Höhle der Löwen“ am 11. September 2023

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11. september 2023

Am 11. September 2023 wird die deutsche Start-up-Szene wieder einmal gespannt auf die neueste Folge der „Höhle der Löwen“ blicken. In dieser einzigartigen Episode, die um 20:15 Uhr auf VOX ausgestrahlt wird, verwandelt sich die sonst so nüchterne Investorenarena in einen atmosphärischen Mittelaltermarkt.

Doch lassen Sie sich nicht von der nostalgischen Kulisse täuschen: Die vorgestellten Geschäftsideen sind alles andere als altmodisch. Von nachhaltigen Innovationen im Bereich der Zahnpflege und Haustierbetreuung bis hin zu revolutionären Konzepten für die Küche und den Waschmittelmarkt – die Bandbreite der präsentierten Start-ups ist beeindruckend und spiegelt die Vielfalt und Kreativität der deutschen Gründerszene wider.

Die Episode bietet nicht nur eine Bühne für visionäre Unternehmer, sondern auch eine Gelegenheit für die Investoren, ihr Geschick in traditionellen Bräuchen wie dem Nagelschlagen unter Beweis zu stellen. Besonders Investor Nils Glagau scheint hier seine handwerklichen Fähigkeiten zu demonstrieren. Doch wird er auch von den präsentierten Geschäftsideen überzeugt sein?

In den folgenden Abschnitten nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch die Höhepunkte dieser spannenden Episode. Wir beleuchten die innovativen Produkte und Dienstleistungen, die vorgestellt werden, und analysieren, welche von ihnen das Potenzial haben, ihre jeweiligen Branchen zu revolutionieren.

Mittelalter trifft Moderne: Vegablum’s Veganer Honigwein am 11. September 2023 in die Höhle der Löwen

In einer spektakulären Episode, die die „Höhle der Löwen“ in einen Mittelaltermarkt verwandelt, präsentieren Daniela Nowak und Stephan Weidtmann von Vegablum einen veganen Honigwein. Dieses Bio-zertifizierte Getränk, das auf einem alten Familienrezept basiert, stellt eine nachhaltige Alternative zu traditionellem Honigwein dar. Mit einer Investition von 100.000 Euro für 10% der Firmenanteile könnte dieses innovative Produkt den Markt für alkoholische Getränke revolutionieren.

Natch: Die Nachhaltige Revolution der Zahnpflege am 11. September 2023 in die Höhle der Löwen

Heber Gonzalez und Norbert Richard Meinike stellen mit Natch eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlicher Zahnpasta vor. Verpackt in nachfüllbaren Glasflaschen, bieten diese Zahnpasta-Tabs eine nachhaltige und effektive Lösung für die tägliche Zahnhygiene. Mit einem Investment von 375.000 Euro für 10% der Firmenanteile könnte Natch die Zahnpflege für immer verändern.

AnimalChat: Die Digitale Brücke zwischen Tierärzten und Tierhaltern am 11. September 2023 in die Höhle der Löwen

Das Vater-Sohn-Duo Sebastian und Dr. Heinrich Wilkes präsentiert AnimalChat, einen Messenger-Dienst, der die Kommunikation zwischen Tierärzten und Tierhaltern revolutioniert. Dieses innovative Tool könnte nicht nur Tierärzten, sondern auch Tierhaltern Zeit und Geld sparen. Für die Expansion ihres Geschäftsmodells suchen die Gründer ein Investment von 200.000 Euro für 10% der Firmenanteile.

KitchBo: Die Multifunktionale Silikonbackmatte am 11. September 2023 in die Höhle der Löwen

Karolin Djukic, Darko Djukic und Nikola Natterer wollen mit KitchBo die Küchenwelt revolutionieren. Diese modular bestückbare Silikonbackmatte bietet eine innovative Lösung für die Zubereitung verschiedener Speisen im Ofen. Für 40.000 Euro und 10% der Firmenanteile könnte KitchBo die nächste große Innovation im Küchenbereich sein.

Scentme: Der Duft der Revolution im Waschmittelmarkt am 11. September 2023 in die Höhle der Löwen

Das fünfköpfige Team hinter Scentme will den Waschmittelmarkt mit nachhaltigen Premium-Waschmittel-Pods und hochwertigen Parfums revolutionieren. Diese umweltfreundlichen Pods könnten die Art und Weise, wie wir unsere Wäsche waschen, für immer verändern. Die Gründer suchen ein Investment von 200.000 Euro für 10% der Firmenanteile.

Wiederbesuch: Veggy Crumbs am 11. September 2023 in die Höhle der Löwen

Marlon Harms und Wayne Kock von Veggy Crumbs berichten über ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Investoren Stefan und Anne Lemke von Ankerkraut. Ein inspirierendes Beispiel dafür, wie eine Investition aus der „Höhle der Löwen“ ein Start-up zum Erfolg führen kann.

Diese Episode der „Höhle der Löwen“ bietet ein breites Spektrum an innovativen und nachhaltigen Geschäftsideen, die das Potenzial haben, verschiedene Branchen zu revolutionieren. Bleiben Sie dran, um zu erfahren, welche dieser visionären Unternehmen die Investoren überzeugen können.

Bild: V.l.: Die „Löwen“ (v.l.) Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl, Tillman Schulz, Nils Glagau und Ralf Dümmel nehmen das Waschmittel von „scentme“ genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Vergiss niemals, aktiv zuzuhören

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IntensivKontakt

IntensivKontakt ist eine digitale, DSGVO-konforme Plattform für integrierte Kommunikation im Gesundheitswesen

Stellen Sie sich und das Startup IntensivKontakt doch kurz unseren Lesern vor!

Moin! Ich bin Nikolas Groth, 22 Jahre alt und komme aus Berlin. Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht und etwa 1 ½ Jahre in der Notfallrettung und eine Zeit davon auf einer interdisziplinären Intensivstation gearbeitet. Seit März 2021 studiere ich Medizin in Hamburg und gründete zeitgleich IntensivKontakt aus meiner Erfahrung in der Praxis. 

IntensivKontakt ist eine digitale, DSGVO-konforme Plattform für integrierte Kommunikation im Gesundheitswesen. Behandelnde können damit z.B. Angehörige kinderleicht in die Behandlung miteinbeziehen und Patient:innen und ihre Liebsten miteinander verbinden. Dadurch sparen Behandelnde durch weniger Angehörigenanrufe auf dem Stationstelefon bis zu elf Stunden pro Woche und können unbegrenzt viele Angehörige zeitgleich informieren. Diese gewonnene Zeit kann wiederum in die Versorgung von Patient:innen investiert werden, die durch z.B. virtuelle Besuche und die Stimmen ihrer Nächsten nachweislich schneller genesen und weniger Delir und Depressionen aufweisen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte nie ein Unternehmen gründen – irgendwann hatte ich das Gefühl, ich müsste es mit dieser Idee einfach versuchen. Während meiner Arbeit im Rettungsdienst und auf einer Bonner Intensivstation über den Jahreswechsel 2020/2021 betreute ich viele Patient:innen. Ich erlebte viel Leid und Kummer,dass maßgeblich durch die Isolation und Informationslosigkeit verschlimmert wurde. Ich kaufte kurzfristig Tablets, um Patient:innen über virtuelle Besuche und Diashows mit Angehörigen zu verbinden.

Das war der Beginn des gemeinnützigen Projekts IntensivKontakt, das sich auf andere Krankenhäuser ausweitete. Bis heute beschreiben die meisten Angehörigen und Patient:innen einen Krankenhausaufenthalt als Black Box. Nach vielen Gesprächen und Tests entwickelte ich die Kernidee weiter und gründete im April 2022 das Unternehmen IntensivKontakt. Nur 2 Monate später bestätigte sich der Bedarf in einem multizentrischen MVP.

Welche Vision steckt hinter IntensivKontakt?

Wir wollen die Kommunikation im Gesundheitswesen auf unterschiedlichen Ebenen beeinflussen und für mehr Teilhabe, Transparenz und verbesserten Informationsfluss sorgen. Dabei konzentrieren wir uns darauf, einen Mehrwert für alle Beteiligten zu schaffen. Unser Ziel ist es, die Patientenversorgung in Kliniken ganzheitlich zu verbessern. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind von Anfang an auf großes Interesse bei Kliniken mit unserem Produkt gestoßen und sind bereits in den ersten Krankenhäusern etabliert. Wir haben jedoch gemerkt, dass vor Allem durch die derzeit sehr prekäre finanzielle Situation vieler Krankenhäuser ein Projekt wie Intensivkontakt, welches zeitweise mit einer zusätzlichen finanziellen und personellen Ressourcennutzung einhergeht, mit einer gewissen Zögerlichkeit betrachtet wird.  Das Unternehmen ist bis dato eigenfinanziert. Nach dem Rollout dieses Jahr werden wir für die weitere Expansion eine Series-A Finanzierung mitte 2024 einsammeln.

Wer ist die Zielgruppe von IntensivKontakt?

Unsere Kunden sind Krankenhäuser, Unikliniken und Gesundheitskonzerne deutschlandweit. 

Unsere Plattform wird aber vor allem von drei Zielgruppen genutzt: Patient:innen von alt bis jung, Angehörigen wie Familie, Freunden und von Behandelnden wie Pflegekräften, Ärzt:innen, Physiotherapeut:innen

Wie funktioniert IntensivKontakt? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

IntensivKontakt ist die erste und bisher einzige Plattform im Gesundheitswesen für Angehörigen-Kommunikation, die alle Beteiligten miteinbezieht. Wir inkludieren nicht nur Smartphone Besitzer, sondern auch ältere Angehörige dank automatischer Anrufe auf das Festnetz-Telefon. Frühzeitige Interoperabilität und Flexibilität bei Schnittstellenanbindungen in das vorhandene Krankenhausinformationssystem zeichnen uns aus. Hierdurch können zusätzlich zu der Angehörigen-Kommunikation auch fehlende persönliche Daten, benötigte Unterschriften oder Einwilligungen direkt aus der App in das Krankenhausinformationssystem transferiert werden. 

IntensivKontakt, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die IntensivKontakt-Plattform ist nur der Anfang eines Ökosystems aus digitalen Produkten und Dienstleistungen, das Patient:innen-zentrierte und versorgungsverbessernde Maßnahmen bündelt. Ziel ist es, die Plattform so leicht umsetzbar zu machen, das Behandelnde sie tagtäglich und gerne nutzen. Dabei stehen wissenschaftliche bewiesene Maßnahmen im Vordergrund.

In 5 Jahren sehe ich, dass die IntensivKontakt-Plattform flächendeckend in Krankenhäusern deutschlandweit integriert, und unsere Technologie auf die Schweiz und Österreich ausgeweitet ist.  Parallel dazu streben wir auch Lösungen für Pflegeheime, Rehakliniken und weiteren stationären Einrichtungen an.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Plakativ, aber wahr: Es ist ein Marathon, kein Sprint. Sei resilient, hab Vertrauen in dich und dein Team und behalte eine klare Strategie im Blick. Achte frühzeitig auf Team-Alignment und vergiss niemals, aktiv zuzuhören, anzupassen und auf die Kritik von anderen Menschen zu hören. 

Wir bedanken uns bei Nikolas Groth für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Dranbleiben ist der Schlüssel zum Erfolg

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metergrid

metergrid effiziente und dezentrale Energieversorgung für private Vermieter, WEGs sowie kleineren und mittelgroßen Immobiliengesellschaften

Stellen Sie sich und das Startup metergrid doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Julian Schulz und ich bin Mitgründer sowie Co-Geschäftsführer von metergrid. Metergrid mit seiner Idee gibt es schon seit 2020, offiziell gegründet haben wir dann 2021 und den Markteintritt mit unserer Lösung gab es dann Anfang des Jahres 2022. 

Metergrid ist die Lösung am Markt für private Vermieter, WEGs sowie kleineren und mittelgroßen Immobiliengesellschaften dezentrale Erzeugungsanlagen wie beispielsweise PV-Anlagen auf Ihren Mehrparteienhäusern rentabel umzusetzen und zu betreiben. Wir haben gesehen das sich im Markt alle auf die Großen Wohnbaugesellschaften (Vonovia und co.) stürzen, aber der wirkliche große Gebäudebestand im Streubesitz von Millionen von Vermietern nicht bedient wird. 

Wichtig ist uns immer, dass unsere Kunden eine Rendite mit Ihrem Projekt erzielen können. Unser Angebot umfasst aktuell einen standardisierten Onboarding Prozess für die Umsetzung des Projektes, die spezielle Zähltechnik und eine innovative Software für den späteren Betrieb der Mieterstromanlage. Wir sind deutschlandweit aktiv und haben bereits 530 Projekten umgesetzt oder befinden sich in der Umsetzung und das in nur 18 Monaten. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unternehmer zu sein ist kein Lifestyle, sondern eine Lebensphilosophie. Zentrale Punkte eines Unternehmerlebens sind Selbstbestimmung und Freiheit. Ich habe früh für mich erkannt, dass das Werte sind, die mich prägen und mich deshalb entschiedenen ein Unternehmen zu gründen. Die Idee von metergrid entstand dann während meines Studiums.

Damals hatten wir Kontakt zu einer Privatperson, welche Räume an der Universität Stuttgart-Hohenheim vermietete. In diesem Zuge wurden wir auf das Problem gebracht, dass es gerade für private Vermieter keine Möglichkeit gibt den Mietern selbst Strom anzubieten und sich damit eine eigene Rendite zu erzielen. 

Welche Vision steckt hinter metergrid?

Eine große Vision als Unternehmer zu haben ist ein zentraler Baustein relevante Firmen in einem Markt zu schaffen und ein grundlegendes Problem zu lösen. Ich stelle mir oft die Welt in 10-15 Jahren vor und male mir aus, welche Rolle mein Unternehmen in dieser Welt spielt. Diese Gedankenspiele prägen die Vision von metergrid.

Ich möchte mit metergrid eine Firma schaffen, welche die zentralen Probleme löst Millionen von Mehrparteienhäusern mit PV-Anlagen auszustatten und jedem Vermieter in Europa dafür ein Lösungsangebot zu schaffen. Wenn wir das geschafft haben, sind wir ein zentraler Bestandteil der Energiewende in Deutschland und Europa, das sind Gedanken, die mich und das Team hinter metergrid jeder Tag aufs neue motiviert. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war, welche jetzt auch unsere größte Stärke ist, den Kunden in seinen Bedürfnissen genau zu verstehen und dahingehend ein Produkt zu bauen. Dafür braucht man auch in der Regel nicht viel Kapital. Das ist für den Erfolg einer Firma entscheidend, nämlich seinen Kunden in aller Tiefe zu verstehen. Weiterhin ist Mieterstrom ein komplexes Produkt, wir haben es aber geschafft Mieterstrom unseren Kunden näher zu bringen und da bin ich besonders stolz darauf.

Im ersten Jahr unserer Gründung haben wir auf externes Kapital verzichtet. Im Anschluss haben wir eine erste kleine Finanzierungsrunde gemacht, um unser Produkt an den Markt zu bringen und dann auch direkt starkes Wachstum mit guten Umsätzen erzielen können. Die nächste größere Finanzierung peilen wir nun an.  

Wer ist die Zielgruppe von metergrid?

Unsere Kunden sind vor allem private Mieter, als auch kleine und mittelgroße Immobiliengesellschaften. Die Umsetzung eines Mieterstromprojektes ist hinsichtlich der vielen verschiedenen Bestandteile und Prozessschritte komplex in der Umsetzung. Deshalb setzen wir direkt bei der Umsetzung des Projektes an. Wir vermitteln Installationsbetriebe, unterstützen bei der Planung des Messkonzeptes und der behördlichen Abstimmungen, der Wirtschaftlichkeitsberechnung bis hin zu den Verträgen bei den Mietern. In Zukunft überlegen wir uns auch noch die Schnittstelle zu den Mietern zu werden und unseren Kunden eine ganzheitliche Abwicklung anzubieten. Wichtig aber immer – die Rendite bleibt beim Kunden und wird nicht wie bei einer Dachpacht komplett vom Anbieter aufgefressen. 

Wir haben jetzt die Chance mit der dezentralen Revolution im Energiebereich unabhängig zu werden und auf unseren eigenen Immobilien der Stromversorger zu werden. Das ist leicht mit Dienstleistern wie metergrid möglich. Sich nun wieder abhängig von Dachpächtern zu machen und keinen finanziellen Vorteil für alle Beteiligen zu erzielen finde ich den falschen Ansatz. 

Wie funktioniert metergrid? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bei metergrid fahren einen ganzheitlichen Ansatz. All diejenigen die sich damit beschäftigen eine PV-Anlage auf ihr Mehrparteienhaus zu setzen, sind bei uns willkommen. Ab da übernehmen wir! Angefangen mit der Abstimmung mit den regulatorischen Behörden bis zur Vermittlung der Installationsbetriebe bis hin zu der Ausstattung mit einer geeigneten Messtechnik in Form von Hardware und Software (die am Ende die Rechnungen für die einzelnen Mietparteien stellt mit der genauen Aufteilung zwischen Strom aus dem Netz und PV-Strom).

Es gibt auch andere Anbieter am Markt die aber in der Regel nur einzelne Komponenten Abbilden wie nur die PV-Anlage, die Messtechnik oder als reine SaaS Firmen fungieren. Weiterhin gibt es Dachpächter die einem keine Rendite ermöglichen. 

Metergrid ist daher ein leistungsfähiger und deutschlandweit aktiver Lösungsanbieter, der alle verschiedenen Bedürfnisse von privaten Vermietern oder WEGS abdeckt (von der PV-Anlage über die Software bis zu Abwicklungsservices) und das ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal im Markt. 

metergrid, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich möchte das mit metergrid in fünf Jahren 300.0000 Mehrparteienhäuser als Mieterstromprojekte umgesetzt worden sind und Millionen von Mietern in Deutschland und Europa über unsere Lösungen und Services verwaltet werden. 

metergrid und Mieterstrom sollen so miteinander verwachsen wie Google und „suchen“. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Dranbleiben ist der Schlüssel zum Erfolg. 
  • Schafft eine Magie im Team für die große Vision, das motiviert alle unerreichbares möglich zu machen. 
  • Baut euch ein Gründerteam, mit dem man sich unbesiegbar fühlt. 

Wir bedanken uns bei Julian Schulz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie beeinflussen Emotionen den Unternehmenserfolg?

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Emotionale Intelligenz

Die Psychologie des Unternehmertums: Resilienz und emotionale Intelligenz

In einer Welt, die sich durch ihre Unberechenbarkeit, Schnelllebigkeit und Komplexität auszeichnet, stehen Unternehmer an der vordersten Front der Wirtschaft. Sie sind die Architekten neuer Geschäftsmodelle, die Innovatoren, die den technologischen Fortschritt vorantreiben, und die Visionäre, die den gesellschaftlichen Wandel gestalten. Doch in einer Ära, in der disruptive Technologien den Markt im Handumdrehen verändern können und geopolitische Spannungen das globale Geschäftsumfeld erschüttern, reicht es nicht mehr aus, nur ein guter Stratege oder ein fähiger Manager zu sein.

Unternehmer müssen heute eine Reihe von psychologischen Fähigkeiten und Eigenschaften mitbringen, die weit über das hinausgehen, was traditionelle Geschäftsausbildungen vermitteln. Zwei dieser Schlüsselkompetenzen, die immer mehr an Bedeutung gewinnen, sind Resilienz und emotionale Intelligenz. Diese Fähigkeiten sind nicht nur nützliche Werkzeuge, um die täglichen Herausforderungen des Unternehmertums zu bewältigen; sie sind entscheidende Faktoren, die den langfristigen Erfolg eines Unternehmens maßgeblich beeinflussen können.

Resilienz: Mehr als nur Durchhaltevermögen
Resilienz ist nicht einfach nur die Fähigkeit, „durchzuhalten“. Es ist die Kunst, sich an neue Situationen anzupassen, aus Fehlern zu lernen und nach Rückschlägen wieder aufzustehen. Unternehmer sind oft mit unerwarteten Herausforderungen konfrontiert, sei es der Verlust eines wichtigen Kunden, technische Schwierigkeiten oder finanzielle Engpässe. Resilienz ermöglicht es ihnen, diese Hindernisse als Gelegenheiten zur Verbesserung zu sehen.

„Resilienz ist wie ein Muskel, sagt Dr. Carol Dweck, Psychologin und Autorin des Buches „Mindset: The New Psychology of Success“. „Ein wachstumsorientiertes Mindset ermöglicht es, Rückschläge als Gelegenheiten für Wachstum zu betrachten, anstatt sie als Misserfolge zu sehen.“

Emotionale Intelligenz: Die Kunst der zwischenmenschlichen Beziehungen
Emotionale Intelligenz (EI) ist die Fähigkeit, die eigenen Emotionen und die der anderen zu erkennen, zu verstehen und effektiv zu managen. In der Geschäftswelt ist EI unerlässlich für effektive Kommunikation, Teamarbeit und Führung. Unternehmer mit hohem EI können besser mit Stress umgehen, Konflikte lösen und sind in der Lage, starke Beziehungen zu Mitarbeitern, Kunden und Investoren aufzubauen.

„Emotionale Intelligenz ist nicht nur für den Unternehmer selbst wichtig, sondern sie beeinflusst auch das gesamte Unternehmensklima“, sagt Dr. Daniel Goleman, Psychologe und Autor des gleichnamigen Buches „Emotionale Intelligenz“.

Die Synergie von Resilienz und emotionaler Intelligenz
Resilienz und emotionale Intelligenz sind nicht isolierte Qualitäten; sie ergänzen sich gegenseitig. Ein resilientes Mindset kann dazu beitragen, die emotionale Intelligenz zu stärken, indem es dem Unternehmer ermöglicht, Herausforderungen mit einer positiven Einstellung zu begegnen. Umgekehrt kann emotionale Intelligenz die Resilienz fördern, indem sie bessere Coping-Strategien bietet und die soziale Unterstützung verbessert.

In einer Welt, die sich ständig wandelt und in der die Anforderungen an Unternehmer immer komplexer werden, sind Resilienz und emotionale Intelligenz nicht mehr nur nette Zusatzqualifikationen, sondern unerlässliche Kernkompetenzen. Sie sind die unsichtbaren Triebkräfte, die es Unternehmern ermöglichen, in einem Meer von Unsicherheiten zu navigieren und dabei nicht nur zu überleben, sondern auch zu florieren. Resilienz gibt ihnen die mentale Zähigkeit, um Rückschläge als Lernmöglichkeiten zu sehen und sich von ihnen nicht entmutigen zu lassen. Emotionale Intelligenz ermöglicht es ihnen, effektive und empathische Beziehungen zu ihren Teams, Kunden und Stakeholdern aufzubauen, was wiederum die Grundlage für ein nachhaltiges Unternehmenswachstum schafft.

Die gute Nachricht ist, dass sowohl Resilienz als auch emotionale Intelligenz Fähigkeiten sind, die entwickelt und verfeinert werden können. Durch bewusste Praxis, Weiterbildung und Selbstreflexion können Unternehmer diese entscheidenden psychologischen Ressourcen stärken und so besser für die Herausforderungen der modernen Geschäftswelt gerüstet sein.

In einer Zeit, in der technische Fähigkeiten rasch veralten können und Geschäftsmodelle von heute morgen schon obsolet sein könnten, sind es diese zeitlosen menschlichen Qualitäten, die den wahren Unterschied ausmachen. Sie sind das Fundament, auf dem erfolgreiche Unternehmen gebaut sind und bleiben werden, unabhängig von den Unwägbarkeiten der Zukunft.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Setze dir Meilensteine und lass beim Erreichen die Korken knallen!

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FERTILABS VILAVIT: Premium-Mikronährstoffe zur Förderung der weiblichen und männlichen Fruchtbarkeit

FERTILABS VILAVIT: Premium-Mikronährstoffe zur Förderung der weiblichen und männlichen Fruchtbarkeit sowie zur Unterstützung während Schwangerschaft und Stillzeit.

Stellen Sie sich und das Startup FERTILABS doch kurz unseren Lesern vor!

FERTILABS ist ein HealthTech Unternehmen im Bereich der reproduktiven Gesundheit. Zentral ist die Produktserie VILAVIT: Premium-Mikronährstoffe zur Förderung der weiblichen und männlichen Fruchtbarkeit sowie zur Unterstützung während Schwangerschaft und Stillzeit.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Als mein Mann und ich im Jahr 2020 nach mehreren erfolglosen Versuchen, schwanger zu werden, mit der Diagnose „Unfruchtbarkeit“ konfrontiert wurden, war unsere Verzweiflung groß. Ich habe damals begonnen, mich in Studien zur Steigerung der Fruchtbarkeit einzulesen. Auch mein behandelndes Kinderwunschzentrum bestätigte, dass bestimmte Nährstoff-Kombinationen einen deutlich positiven Einfluss auf die Schwangerschaftsrate haben können.

Also begann die Suche nach den entsprechenden Nährstoffen, „und irgendwann standen 15 Dosen mit Tabletten vor mir, aus denen ich täglich eine oder mehrere genommen habe. Ich hatte mir ein All-in-One Produkt gewünscht, das alle relevanten Nährstoffe kombiniert, in der richtigen Dosierung und in bioverfügbarer Form, damit der Körper die Wirkstoffe auch aufnehmen kann.“Ein sinnvoll kombiniertes All-in-One Produkt konnte ich trotz umfassender Recherche nicht finden – die Idee von VILAVIT war geboren.

Was war bei der Gründung von FERTILABS die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war bisher die Entwicklung der Präparate ohne Kompromisse bei Qualität und Wirksamkeit. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Klar! Das Feedback vom Markt ist extrem relevant und hilfreich, um das eigene Angebot zu optimieren.

Welche Vision steckt hinter FERTILABS?

BRING YOUR DREAM TO LIFE. Ziel ist anderen Betroffenen zu helfen, den Traum ihres Wunschkindes zu verwirklichen. Gleichzeitig wollen wir das Tabuthema „Unerfüllter Kinderwunsch“ endlich enttabuisieren. 

Wer ist die Zielgruppe von FERTILABS?

Unsere Präparate sind für alle Paare mit Kinderwunsch sowie für schwangere und stillende Mamis geeignet.

Wie funktioniert FERTILABS? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

VILAVIT Female zielt darauf ab, die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen. Die sorgfältig zusammengestellte Kombination aus hochwertigen Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien 

  • fördert die Eierstockfunktion 
  • unterstützt den Prozess der Eizellreifung 
  • schützt die Eizelle vor oxidativem Stress 
  • und unterstützt Zellteilung und -wachstum 

Das All-in-One Vitalstoffpräparat eignet sich für alle Frauen mit Kinderwunsch, mit Endometriose oder PCOs, bzw. Frauen, die sich bereits einer Kinderwunschbehandlung unterziehen. 

Die andere Hälfte der Gleichung 

VILAVIT Male ist für alle Männer mit Kinderwunsch geeignet. Das All-in-One Präparat 

  • fördert die Spermienanzahl 
  • unterstützt die Spermienmorphologie und -beweglichkeit 
  • reduziert DNA Fragmentationen 
  • und schützt die Samenzelle vor oxidativem Stress

Der entscheidende Unterschied liegt in hochwertigen Wirkstoffen, in bioverfügbarer Form und optimal dosiert. Die Präparate wurden nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen von führenden Fertilitätsexperten entwickelt. Herkömmliche Präparate beinhalten oft Inhaltstoffe minderer Qualität und in zu geringer Dosierung oder relevante Wirkstoffe fehlen gänzlich.

FERTILABS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser langfristiges Ziel ist, führender Anbieter für Kinderwunschpräparate in Europa zu sein. Wir hoffen, vielen Paaren geholfen zu haben, ihren Traum eines eigenen Kindes zu verwirklichen!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1. Resilienz: Gründen kann eine emotionale Achterbahnfahrt sein. Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit sind entscheidend und hör nicht auf an dich zu glauben!

2. Feiere deine Erfolge, auch die kleinen: Setze dir Meilensteine und lass beim Erreichen die Korken knallen!

3.  Schaffe einen Ausgleich: Die Zeit des Gründens kann emotional und auch körperlich sehr herausfordernd sein. Achte auf dich und gewinne neue Kraft durch etwas Abstand und eine Runde Sport oder Zeit mit Freunden und Familie. 

Wir bedanken uns bei Claudia Gessler-Zwickl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Herausforderungen sind Chancen für Wachstum

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maphunter

MapHunter ist eine benutzerfreundliche Plattform, die Reisenden geolokalisierte Videos von lokalen Guides, Experten und Influencern bietet

Stellen Sie sich und das Startup MapHunter doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Julio Ciocia und ich bin der Gründer von MapHunter. Ich komme aus Argentinien und habe Betriebswirtschaft studiert. 2010 habe ich in China, Indonesien und Vietnam gearbeitet und gelebt. Nach beruflichen Stationen bei Adidas und Camper auf Mallorca haben meine Frau und ich 2020 beschlossen, nach Deutschland zurückzukehren. Während meiner Karriere war ich immer von dem Wunsch getrieben, ein eigenes Unternehmen im Bereich Reisen zu gründen. Und 2022 hatte ich dann mit einigen Freunden und Investoren die Gelegenheit, MapHunter in Köln zu gründen.

MapHunter ist eine Reise-App, die Reisenden ermöglicht, die Welt so zu entdecken, als wären sie selbst lokale Experten. Wir bieten geo-lokalisierte Video-Touren, präsentiert von echten Guides und lokalen Kennern, die es Reisenden ermöglichen, die Welt in ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Für lokale Reiseführer sind wir die Plattform, die es ihnen ermöglicht, zusätzliches passives Einkommen zu generieren, während sie ihr Wissen und ihre Leidenschaft mit einem globalen Publikum teilen. Bei MapHunter verwandeln wir Neugier und den Wunsch zu entdecken in authentische und bereichernde Erlebnisse.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee hinter MapHunter entstand aus unserer tiefen Liebe zum Reisen und dem Wunsch, das Reiseerlebnis für alle zu verbessern. Wir erkannten die Notwendigkeit einer Plattform, die Reisenden authentische, lokal kuratierte Inhalte bieten kann, und haben die Initiative ergriffen, um diese Lücke auf dem Markt zu schließen. Unsere Leidenschaft dafür, das Reisen zugänglicher und sinnvoller zu gestalten, war also der Treiber für die Gründung von MapHunter.

Während meines ersten Besuchs in Thailand hatte ich eine transformative Erfahrung, die die Grundlage für MapHunter ist. Als wir gegen Mittag in Krabi ankamen, hatten meine Freunde und ich nur eine Nacht, bevor es nach Koh Phi Phi ging. Als wir durch die Straßen schlenderten, stießen wir auf eine unglaubliche handgeschnitzte Skulptur mit einem Phönix, Kriegern, Drachen und mehr. Trotz ihrer Schönheit gab es niemanden, der uns die Geschichte dahinter oder ihre Bedeutung erklären konnte.

Ein paar Straßen weiter hörten wir die Gesänge von Mönchen, die meine Neugierde weckten, herauszufinden wer sie waren, wer ihren Orden gegründet hatte und warum sie sangen. Auch diese Fragen blieben unbeantwortet. Mit wurde klar, dass wir im 21. Jahrhundert die Welt immer noch erkundeten, als ob es das 18. Jahrhundert wäre, und dabei die reichen Geschichten und Erlebnisse verpassten, die direkt unter der Oberfläche verborgen lagen.

Diese Erkenntnis wurde zur treibenden Kraft hinter MapHunter. Ich verstand, dass wir das Reiseerlebnis verbessern, unerzählte Geschichten entdecken und unser persönliches Wachstum durch die Nutzung von Technologie bereichern konnten. MapHunter ist die Verkörperung dieser Vision, eine Plattform, die moderne Reisende dazu befähigt, die Welt mit Tiefe, Authentizität und den Einblicken zu erkunden, die sie suchen.

Welche Vision steckt hinter MapHunter?

Wir möchten Reisende weltweit dazu befähigen, ihre touristischen Ziele mit einem Gefühl von Freiheit und Authentizität zu erkunden. Wir stellen uns eine Welt vor, in der jeder eine Reise unter Anleitung lokaler Expertise unternehmen kann, um sich mit dem Herz und der Seele eines Ortes zu verbinden. MapHunter strebt danach, der globale Begleiter für Reisende zu sein, um jede Reise zu einem einzigartigen Abenteuer voller unvergesslicher Erlebnisse zu machen. Wir möchten eine Welt schaffen, in der das Reisen nicht nur ein Ziel, sondern eine Transformation sein kann, die Kulturen verbindet und Menschen näher zusammenbringt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung bestand darin, die Komfortzone eines sicheren und gut bezahlten Jobs zu verlassen, um ein neues Unternehmen in einem Bereich zu gründen, in dem ich außer als professioneller Tourist keine Expertise hatte. Die Gründung von MapHunter wurde eine eigene aufregende Reise, die bisher mit Herausforderungen gefüllt war und ist. Eine der Hürden bestand darin, hochwertige geolokalisierte Inhalte in verschiedenen Destinationen zu kuratieren. Wir standen auch technischen Herausforderungen bei der Entwicklung einer benutzerfreundlichen Plattform gegenüber. Um das Unternehmen zu finanzieren, haben wir zunächst eigene Mittel verwendet und Unterstützung von Angel-Investoren gesucht, die an unsere Vision glauben. Mit unserem Wachstum haben wir zusätzliche Finanzierung durch Risikokapital und strategische Partnerschaften gesichert.

Wer ist die Zielgruppe von MapHunter?

Die Zielgruppe von MapHunter ist so vielfältig wie die Welt, die sie gerne erkundet. Von technikaffinen Millennials bis hin zu erfahrenen Abenteurern der älteren Generation heißen wir neugierige Entdecker, Kulturbegeisterte, Alleinreisende, Familien, Geschäftsreisende und alle willkommen, die authentische Reiseerlebnisse suchen. Unsere Plattform soll alle Reisenden dazu befähigen, das Herz und die Seele ihrer Reiseziele zu entdecken und ihre Reisen einzigartig und unvergesslich zu gestalten.

Wie funktioniert MapHunter? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

MapHunter ist eine benutzerfreundliche Plattform, die Reisenden geolokalisierte Videos von lokalen Guides, Experten und Influencern bietet. Reisende können Sehenswürdigkeiten erkunden, Insider-Tipps erhalten und sich mithilfe dieser Videos in die Kultur des Reiseziels vertiefen. Was uns auszeichnet, sind zunächst unsere Open-Source-Videos. Wir sind die einzige digitale App, die audiovisuellen Content verwendet, um die Stadt mithilfe einer Vielzahl von lokalen Guides zu erklären. Darüber hinaus sind wir die einzigen, die sich klar zur Inklusivität bekennen, indem wir Untertitel und eine intuitive Navigation anbieten, um allen Reisenden gerecht zu werden. Wir zeichnen uns durch authentische, lokal orientierte Inhalte aus, die anderen Anbietern oft fehlen.

MapHunter, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehe ich MapHunter als eine transformative Kraft in der Reisegemeinschaft, bekannt für die neue Art und Weise, wie Menschen die Welt erkunden können. Mit mehr als einer Million Nutzern in von drei Jahren sehen wir MapHunter als die Plattform schlechthin für Reisende, die immersive und personalisierte Erlebnisse suchen. MapHunter soll Vorreiter in der Reise-Technologiebranche sein, bekannt für das Engagement für Inklusivität, Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit. Unsere Plattform wird sich weiterentwickeln und modernste Technologie nutzen, um nahtlose und unvergessliche Reiseerlebnisse zu bieten und um sicherzustellen, dass MapHunter an vorderster Front der Reise-Revolution bleibt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bleiben Sie Ihrer Leidenschaft treu! Gründen Sie ein Start-up rund um etwas, für das Sie wirklich Leidenschaft empfinden. Ihre Leidenschaft wird Ihr Engagement und Ihre Kreativität sowohl in aufregenden als auch in herausfordernden Zeiten antreiben.

Nehmen Sie Herausforderungen an! Herausforderungen sind Chancen für Wachstum. Weichen Sie ihnen nicht aus; nehmen Sie sie als Gelegenheiten an, zu lernen, sich anzupassen und Ihr Startup zu verbessern. Verstehen Sie Misserfolge als Chancen, seien Sie widerstandsfähig. 

Suchen Sie Mentoren! Umgeben Sie sich mit Menschen, die wertvolle Einblicke und Ratschläge bieten können. Das Lernen aus den Erfahrungen anderer kann Zeit sparen und helfen, fundierte und richtige Entscheidungen zu treffen.

Wir bedanken uns bei Julio Ciocia für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Mut zur Nische!

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vreed Anwendungen zur Nutzung digitaler Gebäudezwillinge, insbesondere im Bereich der energetischen Sanierung

vreed Anwendungen zur Nutzung digitaler Gebäudezwillinge, insbesondere im Bereich der energetischen Sanierung

Stellen Sie sich und das Startup vreed doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Tom Wolter-Roessler und Jan Witkovsky, die Gründer von vreed. Jan ist Architekt mit 20 Jahren Berufserfahrung im Bereich Generalplanung großer Industrie- und Gewerbegebäude. Ich bin Ingenieur mit 10 Jahren Erfahrung in der Fabrikplanung und weiteren 10 Jahren, in denen ich Transformationsprozesse im produzierenden Mittelstand begleitet habe.

Mit vreed bieten wir Anwendungen zur Nutzung digitaler Gebäudezwillinge an, insbesondere im Bereich der energetischen Sanierung

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Zunächst macht es uns beiden Spaß, Dinge zu entwickeln. Diesen Spaß haben wir schon in unseren vorherigen beruflichen Stationen in diversen anspruchsvollen (Groß-) Projekten ausleben können. Ein eigenes Unternehmen zu gründen war da der logische nächste Schritt. Zudem haben wir uns entschlossen, die unfassbar großen Potentiale digitaler Immobilien in konkreten, nutzbaren Anwendungen wirksam werden zu lassen. Wir hatten vorher beobachtet, dass es bei der Digitalisierung der Immobilienwelt oftmals bei der Theorie bleibt – wir schaffen nun greifbare Anwendungen.

Welche Vision steckt hinter vreed?

Mit vreed sind wir auf dem Weg in ein umfassendes digitales Ökosystem rund um Immobilien. Wir schauen auf jede Phase im Lebenszyklus einer Immobilie und bieten mit unserem digitalen Gebäudezwilling konkrete operative Lösungen für alle Phasen an. Dazu gehört auch eine offene Architektur, denn erst wenn Daten aus verschiedenen Quellen verknüpft werden, können sie ihr ganzes Potential ausspielen. Bei aller Funktionalität und Verlässlichkeit muss zugleich auch die Customer Experience optimal sein. Auch Laien können mit vreed die Potentiale digitaler Gebäudezwillinge ausschöpfen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Entscheidung für die richtige Nische ist sicherlich eine der größten Herausforderungen für Startups, und so war es auch bei uns. Wir sehen seit Beginn riesige Potentiale in Märkten, Assetklassen, Branchen und Lebenszyklusphasen – uns für eine spitze Zielgruppe zu entscheiden ist uns nicht leicht gefallen. Doch mit den ersten Umsätzen in dieser Nische konnten wir dann auch den Bootstrap-Pfad verlassen und Pre-Seed Investoren gewinnen.

Wer ist die Zielgruppe von vreed?

Aktuell fokussieren wir uns auf B2B Kunden. Das sind Banken, Bausparkassen, Finanzierungsvermittler und Immobilienmakler. Doch auch Bestandshalter, Städte und Kommunen sowie Hausverwaltungen können von unseren Lösungen profitieren. Im nächsten Schritt erschließen wir den B2C Markt und sprechen mit unseren Anwendungen direkt Endkunden an.

Wie funktioniert vreed? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten Anwendungen an, die speziell für die Erstellung und Aktualisierung digitaler Gebäudezwillinge konzipiert sind. Ein Beispiel hierfür ist unser Online-Sanierungsplaner vreed.INSIGHT mit dessen Hilfe es möglich ist ohne spezielle Fachkenntnisse ein Sanierungsvorhaben innerhalb weniger Minuten und basierend auf einer begrenzten Datengrundlage zu bewerten, zu planen und zu analysieren. 

Durch die Nutzung komplexer Berechnungsmodelle und detaillierter Datenquellen liefert diese Software in Echtzeit Informationen über Kosten, potenzielle öffentliche Fördermittel sowie die energetischen Auswirkungen jeder einzelnen Sanierungsmaßnahme für die betreffende Immobilie.

vreed.INSIGHT schafft dadurch eine erhöhte Transparenz, legt den Grundstein für umfassende ESG-Berichterstattung und ermöglicht die Schaffung eines digitalen Zwillings, der kontinuierlich gewartet und weiterentwickelt werden kann.

vreed, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sind wir in allen fünf Dimensionen gewachsen: In den Features unserer SaaS-Anwendung, in den Phasen im Lebenszyklus einer Immobilie, in den Branchen, in den Assetklassen und in den Märkten. Deshalb gehen wir aktuell auch in die nächste Finanzierungsrunde und suchen ein Investment, das uns die nächsten zwei Jahre Schub gibt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Raus aus dem stillen Kämmerchen! Wir haben sehr davon profitiert, von Anfang an intensiv mit Kunden und Partnern im Gespräch zu stehen. Nur so konnten wir es in neun Monaten von der Produktidee bis zu ersten Umsätzen mit Banken schaffen.

Mut zur Nische! Wer seine Idee liebt, dem fällt es schwer, sich mit der Entscheidung für eine Nische von 97% der potentiellen Kunden zu trennen. Und doch ist eine klare, spitze Ausrichtung essentiell für die ersten Schritte Richtung Profitabilität.

Vorsichtshalber machen! Wir haben beide bereits mehr als 20 Jahre Berufserfahrung. Da haben wir viel gesehen und die vielfältigen Erfahrungen verleiten dazu, Entscheidungen zu “über-überlegen”. Die Potentiale eines Experiments sind aber in 99,9% der Fälle höher als die Risiken – also lieber machen!

Jan Witkovsky und Thomas Wolter-Roessler (v.l.), die Gründer der vreed GmbH (Bild: eigene)

Wir bedanken uns bei Tom Wolter-Roessler und Jan Witkovsky für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Scheut nicht davor zurück, nach Hilfe zu fragen! 

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duso

duso baut die Brücke von der realen in die digitale Welt

Stellen Sie sich und das Startup duso doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Maximilian Steiner und Pascal Bernshaus, beide 30 Jahre alt und aus Nürnberg. Wir sind seit 14 Jahren beste Freunde und haben im Februar zusammen die App duso gelauncht. Die App ermöglicht Menschen, sich miteinander zu vernetzen. Nicht wie Tinder & Co., sondern indem sie nur die Social-Media-Profile der registrierten Nutzerinnen und Nutzer anzeigt, die sich in der direkten Umgebung (max. 100 Meter) befinden. Man erfährt so mehr über andere Personen und kann sich ganz easy mit diesen über LinkedIn, Instagram und Co. vernetzen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unser digitales Leben wird immer wichtiger für soziale Beziehungen. Mit der Thematik haben wir uns in den letzten Jahren intensiv auseinandergesetzt – und dabei sind wir auf die Idee für die App duso gekommen – die uns seither nicht mehr losgelassen hat. Die Unternehmensgründung war dann nur noch eine logische Schlussfolgerung, die wir mit großer Freude und großem Eifer vorantreiben. 

Welche Vision steckt dahinter?

Wir möchten Begegnungen aus dem echten Leben unkompliziert mit der digitalen Welt verknüpfen – und damit beide bereichern. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Der Entwicklungsprozess hat etwas gedauert, weil uns zu Beginn von duso nicht bei allen Funktionalitäten klar war, wie wir sie umsetzen konnten. Wir haben ja beide einen Vollzeit-Job in verschiedenen Branchen – da ist ein perfekt abgestimmtes Time Management wichtig, um die gemeinsame Arbeitszeit so effizient wie möglich zu nutzen. Eine weitere Herausforderung: die Finanzierung. Wir haben die Entwicklung und den Launch aus Eigenkapital und der Beteiligung einiger Investoren finanziert. Um die App bald richtig zum Fliegen zu bringen, bedarf es aktuell noch an weiteren Investitionen, vor allem, für Marketing und Werbung, um duso nach erfolgreichem Start in Nürnberg und München auch bundesweit in den Zielgruppen bekannt zu machen. 

Wer ist die Zielgruppe ?

Im Prinzip alle, die sich mit anderen digital über Social Media vernetzen. Unser Fokus liegt sowohl auf der jungen Generation, welche sich auf Instagram oder Tiktok verknüpfen möchte, als auch auf Nutzer*innen, die auf ihr LinkedIn Profil oder auf ihr Unternehmen aufmerksam machen möchten. Und wir bieten auch ausgewählten Unternehmen die Möglichkeit, duso zu nutzen. Cafés oder Clubs können eine Business-Funktion nutzen und Informationen wie Events oder Speisekarten einbinden.

Wie funktioniert die App?

Unseren Nutzer*innen sehen in der duso-App die Profile von anderen duso-Teilnehmer*innen, die sich innerhalb eines 100-Meter-Radius befinden. Die Profile zeigen die Links und Bilder, die die jeweiligen Nutzer*innen teilen möchten. Wenn ich also in einem Café, in der Disco oder am Flughafen jemanden in meiner duso-App entdecke, den oder die ich interessant finde, kann ich deren Social-Media-Profile checken und gegebenenfalls eine Kontaktanfrage schicken. duso funktioniert also wie manche mobile Dating-App, mit dem Unterschied, dass es nicht um Dating geht, sondern darum ungezwungen Menschen kennenzulernen. 

Wo liegen die Vorteile? 

duso funktioniert unabhängig von allen anderen Social Media Apps. Die hinterlegten Links können jederzeit ausgetauscht, hinzugefügt oder entfernt werden. duso ist also kein weiteres Social Network, sondern vermittelt zwischen Social Media und der realen Begegnung, baut eine Brücke von der physikalischen in die digitale Welt. Zudem bietet sich so wie im realen Leben auch ein offener Rahmen, um Menschen kennenzulernen – ohne die engere Zielsetzung von Dating. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei uns steht die Privatsphäre unserer User*innen an erster Stelle. Die können sich jederzeit ganz einfach auf unsichtbar schalten. Durch Funktionen wie „Sicherheitszonen“ bieten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit, bestimmte Gebiete auszuwählen, wo sie automatisch auf unsichtbar gestellt werden, auch wenn sie es vergessen. Auch die Rückblick-Funktion ist einzigartig. Mit dieser lässt sich einsehen, wer in den vergangenen 24 Stunden in der unmittelbaren Umgebung war. Außerdem bietet die App auch Einblicke in das eigene Profil und User können nachvollziehen, wie viele Personen das eigene Profil besucht und welche der hinterlegten Accounts und Links geklickt wurden.

Wo geht der Weg hin?

Der Markt ist bereit für duso, das haben wir in den letzten Monaten erlebt. Nun ist es an der Zeit, duso durch gezielte Marketingmaßnahmen flächendeckend in ganz Deutschland zu verbreiten und die Nutzer*innen-Basis zu vervielfachen. Eine Aufgabe – für die wir weitere Partner und Investoren suchen. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

duso wird von keinem College Campus, keiner Innenstadt und keiner Messe mehr wegzudenken sein. Davon sind wir überzeugt. Die App bietet ein enormes Potenzial – eben, weil sie so einfach nutzbar ist und keinen komplizierten Registrierungsprozess erfordert, bei dem viele private Daten preisgegeben werden müssen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Einfach loslegen und sich trauen! Oft ergeben sich weitere Schritte von selbst. 
  • Scheut nicht davor zurück, nach Hilfe zu fragen! 
  • Ein gutes Netzwerk aufbauen – und dabei hilft Euch duso.

Wir bedanken uns bei Pascal Bernshaus und Maximilian Steiner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: duso

Kontakt:

mesh platforms GmbH
Innere Hallerstraße 8a
D-90419 Nürnberg

hello@mesh-platforms.com
https://duso-app.com/

Ansprechpartner: Maximilian Steiner, Pascal Bernshaus

Social Media:

Instagram
TikTok
Facebook

Was steckt hinter seinem Erfolg

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carsten maschmeyer

Carsten Maschmeyer: Der Löwe im Start-up-Dschungel, der die deutsche Gründerlandschaft prägt

Carsten Maschmeyer ist weit mehr als nur ein bekanntes Gesicht in der deutschen Start-up-Szene. Als einer der prominentesten Investoren in der TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) und mit einem Portfolio von über 140 Start-ups, die von Fintech bis Health reichen, hat er sich als einer der einflussreichsten Akteure in der Branche etabliert. Doch was treibt diesen Unternehmer an, und was können angehende Gründer von ihm lernen?

Der Mensch hinter dem Investor

Carsten Maschmeyer, geboren 1959 in Bremen, hat eine lange Reise hinter sich. Sein erster Job war an der Kasse eines Supermarkts, wo er 6,50 DM pro Stunde verdiente. Diese Erfahrung des eigenen Geldverdienens hat ihn geprägt und ihm früh den Wert von harter Arbeit und finanzieller Unabhängigkeit vermittelt. Heute ist er an Start-ups zwischen Tel Aviv und San Francisco beteiligt und legt großen Wert auf die Menschen hinter den Geschäftsideen. „Ich investiere in Gründerinnen und Gründer“, betont er.

Die Philosophie: Person vor Produkt

Maschmeyers Investmentansatz ist klar und unverändert: Die Person steht vor dem Produkt. Dieser Grundsatz hat sich über die Jahre nicht geändert, auch wenn er heute stärker auf Nachhaltigkeit und Pandemieresistenz achtet. „Ein gutes Geschäftsmodell sollte auch während eines Lockdowns funktionieren“, sagt er. Diese Philosophie hat sich ausgezahlt. Eines seiner erfolgreichsten Investments ist Finanzguru, eine Banking-App, die kürzlich eine große Finanzierungsrunde mit dem US-Investor PayPal Ventures abgeschlossen hat.

Ein Löwe für die Start-up-Szene

Carsten Maschmeyer ist seit der dritten Staffel bei DHDL dabei und hat in dieser Zeit etwa 200 Arbeitsplätze geschaffen. Die Show ist für ihn mehr als nur ein Investmentvehikel. „Die Sendung verschafft Gründerinnen und Gründern die größtmögliche Plattform“, erklärt er. Besonders stolz ist er auf den Erfolg von Presize, einem digitalen Größenberater für Onlineshops, das vom Facebook-Mutterkonzern Meta übernommen wurde. Dies war das erste Mal, dass ein milliardenschwerer Technologiekonzern ein Start-up aus der TV-Gründershow übernahm.

Der Jetlag und die Zukunft der Technologie

Interessanterweise wünscht sich Maschmeyer eine Technologie, die den Jetlag eliminiert. Als jemand, der oft zwischen verschiedenen Zeitzonen pendelt, sieht er den Bedarf für eine solche Innovation. „Ich reise oft nach Kalifornien zu meinem Team und unseren Start-ups“, sagt er. Dies zeigt, dass auch erfolgreiche Investoren noch unerfüllte Bedürfnisse haben, die vielleicht das nächste große Start-up adressieren könnte.

Was kommt als Nächstes?

In der kommenden Staffel von DHDL erwartet uns ein neu zusammengestelltes Löwenrudel und viele Überraschungen. Maschmeyer ist optimistisch: „Ich glaube, das wird die spannendste Staffel, die wir je produziert haben.“

Carsten Maschmeyer ist nicht nur ein erfolgreicher Investor und Unternehmer, sondern auch ein Vorbild und Mentor für die nächste Generation von Gründerinnen und Gründern. Seine Philosophie, die Person vor dem Produkt zu stellen, ist nicht nur ein Leitsatz für seine eigenen Investitionsentscheidungen, sondern auch eine wichtige Botschaft für alle, die in der Start-up-Welt Fuß fassen möchten. Es geht nicht nur darum, eine brillante Idee oder ein innovatives Produkt zu haben.

Es geht vielmehr darum, als Mensch überzeugend und authentisch zu sein, denn nur so kann man die Unterstützung und das Vertrauen von Investoren und Kunden gewinnen.

Maschmeyers Engagement für die deutsche Start-up-Szene ist beispiellos. Durch seine Rolle in „Die Höhle der Löwen“ hat er nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch die öffentliche Wahrnehmung und Akzeptanz von Unternehmertum und Innovation in Deutschland maßgeblich beeinflusst. Er zeigt, dass Erfolg in der Start-up-Welt nicht nur von Kapital, sondern auch von der richtigen Einstellung, dem Willen zur kontinuierlichen Verbesserung und der Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen, abhängt.

Darüber hinaus ist Maschmeyer ein Pionier, der ständig nach neuen Möglichkeiten sucht, die Grenzen des Möglichen zu erweitern. Sein Wunsch nach einer Technologie, die Jetlag eliminiert, zeigt, dass er immer noch ein Träumer und Visionär ist, der an die Kraft der Innovation glaubt.

Dies macht ihn zu einem wertvollen Partner für jedes Start-up, das nachhaltig und erfolgreich wachsen möchte.

In einer Zeit, in der die Start-up-Landschaft immer komplexer und wettbewerbsintensiver wird, ist Carsten Maschmeyer ein Leuchtturm der Beständigkeit und des Erfolgs. Seine Erfahrung, sein Netzwerk und seine Leidenschaft für das Unternehmertum machen ihn zu einer Schlüsselfigur in der deutschen und internationalen Start-up-Szene. Wer also nach einem Investor sucht, der mehr als nur Kapital bietet, sollte sich Maschmeyer und seine Philosophie genauer ansehen.

Carsten Maschmeyer Foto: RTL

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