Mittwoch, April 2, 2025
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Wie beeinflussen Emotionen den Unternehmenserfolg?

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Emotionale Intelligenz

Die Psychologie des Unternehmertums: Resilienz und emotionale Intelligenz

In einer Welt, die sich durch ihre Unberechenbarkeit, Schnelllebigkeit und Komplexität auszeichnet, stehen Unternehmer an der vordersten Front der Wirtschaft. Sie sind die Architekten neuer Geschäftsmodelle, die Innovatoren, die den technologischen Fortschritt vorantreiben, und die Visionäre, die den gesellschaftlichen Wandel gestalten. Doch in einer Ära, in der disruptive Technologien den Markt im Handumdrehen verändern können und geopolitische Spannungen das globale Geschäftsumfeld erschüttern, reicht es nicht mehr aus, nur ein guter Stratege oder ein fähiger Manager zu sein.

Unternehmer müssen heute eine Reihe von psychologischen Fähigkeiten und Eigenschaften mitbringen, die weit über das hinausgehen, was traditionelle Geschäftsausbildungen vermitteln. Zwei dieser Schlüsselkompetenzen, die immer mehr an Bedeutung gewinnen, sind Resilienz und emotionale Intelligenz. Diese Fähigkeiten sind nicht nur nützliche Werkzeuge, um die täglichen Herausforderungen des Unternehmertums zu bewältigen; sie sind entscheidende Faktoren, die den langfristigen Erfolg eines Unternehmens maßgeblich beeinflussen können.

Resilienz: Mehr als nur Durchhaltevermögen
Resilienz ist nicht einfach nur die Fähigkeit, „durchzuhalten“. Es ist die Kunst, sich an neue Situationen anzupassen, aus Fehlern zu lernen und nach Rückschlägen wieder aufzustehen. Unternehmer sind oft mit unerwarteten Herausforderungen konfrontiert, sei es der Verlust eines wichtigen Kunden, technische Schwierigkeiten oder finanzielle Engpässe. Resilienz ermöglicht es ihnen, diese Hindernisse als Gelegenheiten zur Verbesserung zu sehen.

„Resilienz ist wie ein Muskel, sagt Dr. Carol Dweck, Psychologin und Autorin des Buches „Mindset: The New Psychology of Success“. „Ein wachstumsorientiertes Mindset ermöglicht es, Rückschläge als Gelegenheiten für Wachstum zu betrachten, anstatt sie als Misserfolge zu sehen.“

Emotionale Intelligenz: Die Kunst der zwischenmenschlichen Beziehungen
Emotionale Intelligenz (EI) ist die Fähigkeit, die eigenen Emotionen und die der anderen zu erkennen, zu verstehen und effektiv zu managen. In der Geschäftswelt ist EI unerlässlich für effektive Kommunikation, Teamarbeit und Führung. Unternehmer mit hohem EI können besser mit Stress umgehen, Konflikte lösen und sind in der Lage, starke Beziehungen zu Mitarbeitern, Kunden und Investoren aufzubauen.

„Emotionale Intelligenz ist nicht nur für den Unternehmer selbst wichtig, sondern sie beeinflusst auch das gesamte Unternehmensklima“, sagt Dr. Daniel Goleman, Psychologe und Autor des gleichnamigen Buches „Emotionale Intelligenz“.

Die Synergie von Resilienz und emotionaler Intelligenz
Resilienz und emotionale Intelligenz sind nicht isolierte Qualitäten; sie ergänzen sich gegenseitig. Ein resilientes Mindset kann dazu beitragen, die emotionale Intelligenz zu stärken, indem es dem Unternehmer ermöglicht, Herausforderungen mit einer positiven Einstellung zu begegnen. Umgekehrt kann emotionale Intelligenz die Resilienz fördern, indem sie bessere Coping-Strategien bietet und die soziale Unterstützung verbessert.

In einer Welt, die sich ständig wandelt und in der die Anforderungen an Unternehmer immer komplexer werden, sind Resilienz und emotionale Intelligenz nicht mehr nur nette Zusatzqualifikationen, sondern unerlässliche Kernkompetenzen. Sie sind die unsichtbaren Triebkräfte, die es Unternehmern ermöglichen, in einem Meer von Unsicherheiten zu navigieren und dabei nicht nur zu überleben, sondern auch zu florieren. Resilienz gibt ihnen die mentale Zähigkeit, um Rückschläge als Lernmöglichkeiten zu sehen und sich von ihnen nicht entmutigen zu lassen. Emotionale Intelligenz ermöglicht es ihnen, effektive und empathische Beziehungen zu ihren Teams, Kunden und Stakeholdern aufzubauen, was wiederum die Grundlage für ein nachhaltiges Unternehmenswachstum schafft.

Die gute Nachricht ist, dass sowohl Resilienz als auch emotionale Intelligenz Fähigkeiten sind, die entwickelt und verfeinert werden können. Durch bewusste Praxis, Weiterbildung und Selbstreflexion können Unternehmer diese entscheidenden psychologischen Ressourcen stärken und so besser für die Herausforderungen der modernen Geschäftswelt gerüstet sein.

In einer Zeit, in der technische Fähigkeiten rasch veralten können und Geschäftsmodelle von heute morgen schon obsolet sein könnten, sind es diese zeitlosen menschlichen Qualitäten, die den wahren Unterschied ausmachen. Sie sind das Fundament, auf dem erfolgreiche Unternehmen gebaut sind und bleiben werden, unabhängig von den Unwägbarkeiten der Zukunft.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Setze dir Meilensteine und lass beim Erreichen die Korken knallen!

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FERTILABS VILAVIT: Premium-Mikronährstoffe zur Förderung der weiblichen und männlichen Fruchtbarkeit

FERTILABS VILAVIT: Premium-Mikronährstoffe zur Förderung der weiblichen und männlichen Fruchtbarkeit sowie zur Unterstützung während Schwangerschaft und Stillzeit.

Stellen Sie sich und das Startup FERTILABS doch kurz unseren Lesern vor!

FERTILABS ist ein HealthTech Unternehmen im Bereich der reproduktiven Gesundheit. Zentral ist die Produktserie VILAVIT: Premium-Mikronährstoffe zur Förderung der weiblichen und männlichen Fruchtbarkeit sowie zur Unterstützung während Schwangerschaft und Stillzeit.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Als mein Mann und ich im Jahr 2020 nach mehreren erfolglosen Versuchen, schwanger zu werden, mit der Diagnose „Unfruchtbarkeit“ konfrontiert wurden, war unsere Verzweiflung groß. Ich habe damals begonnen, mich in Studien zur Steigerung der Fruchtbarkeit einzulesen. Auch mein behandelndes Kinderwunschzentrum bestätigte, dass bestimmte Nährstoff-Kombinationen einen deutlich positiven Einfluss auf die Schwangerschaftsrate haben können.

Also begann die Suche nach den entsprechenden Nährstoffen, „und irgendwann standen 15 Dosen mit Tabletten vor mir, aus denen ich täglich eine oder mehrere genommen habe. Ich hatte mir ein All-in-One Produkt gewünscht, das alle relevanten Nährstoffe kombiniert, in der richtigen Dosierung und in bioverfügbarer Form, damit der Körper die Wirkstoffe auch aufnehmen kann.“Ein sinnvoll kombiniertes All-in-One Produkt konnte ich trotz umfassender Recherche nicht finden – die Idee von VILAVIT war geboren.

Was war bei der Gründung von FERTILABS die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war bisher die Entwicklung der Präparate ohne Kompromisse bei Qualität und Wirksamkeit. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Klar! Das Feedback vom Markt ist extrem relevant und hilfreich, um das eigene Angebot zu optimieren.

Welche Vision steckt hinter FERTILABS?

BRING YOUR DREAM TO LIFE. Ziel ist anderen Betroffenen zu helfen, den Traum ihres Wunschkindes zu verwirklichen. Gleichzeitig wollen wir das Tabuthema „Unerfüllter Kinderwunsch“ endlich enttabuisieren. 

Wer ist die Zielgruppe von FERTILABS?

Unsere Präparate sind für alle Paare mit Kinderwunsch sowie für schwangere und stillende Mamis geeignet.

Wie funktioniert FERTILABS? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

VILAVIT Female zielt darauf ab, die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen. Die sorgfältig zusammengestellte Kombination aus hochwertigen Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien 

  • fördert die Eierstockfunktion 
  • unterstützt den Prozess der Eizellreifung 
  • schützt die Eizelle vor oxidativem Stress 
  • und unterstützt Zellteilung und -wachstum 

Das All-in-One Vitalstoffpräparat eignet sich für alle Frauen mit Kinderwunsch, mit Endometriose oder PCOs, bzw. Frauen, die sich bereits einer Kinderwunschbehandlung unterziehen. 

Die andere Hälfte der Gleichung 

VILAVIT Male ist für alle Männer mit Kinderwunsch geeignet. Das All-in-One Präparat 

  • fördert die Spermienanzahl 
  • unterstützt die Spermienmorphologie und -beweglichkeit 
  • reduziert DNA Fragmentationen 
  • und schützt die Samenzelle vor oxidativem Stress

Der entscheidende Unterschied liegt in hochwertigen Wirkstoffen, in bioverfügbarer Form und optimal dosiert. Die Präparate wurden nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen von führenden Fertilitätsexperten entwickelt. Herkömmliche Präparate beinhalten oft Inhaltstoffe minderer Qualität und in zu geringer Dosierung oder relevante Wirkstoffe fehlen gänzlich.

FERTILABS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser langfristiges Ziel ist, führender Anbieter für Kinderwunschpräparate in Europa zu sein. Wir hoffen, vielen Paaren geholfen zu haben, ihren Traum eines eigenen Kindes zu verwirklichen!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1. Resilienz: Gründen kann eine emotionale Achterbahnfahrt sein. Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit sind entscheidend und hör nicht auf an dich zu glauben!

2. Feiere deine Erfolge, auch die kleinen: Setze dir Meilensteine und lass beim Erreichen die Korken knallen!

3.  Schaffe einen Ausgleich: Die Zeit des Gründens kann emotional und auch körperlich sehr herausfordernd sein. Achte auf dich und gewinne neue Kraft durch etwas Abstand und eine Runde Sport oder Zeit mit Freunden und Familie. 

Wir bedanken uns bei Claudia Gessler-Zwickl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Herausforderungen sind Chancen für Wachstum

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maphunter

MapHunter ist eine benutzerfreundliche Plattform, die Reisenden geolokalisierte Videos von lokalen Guides, Experten und Influencern bietet

Stellen Sie sich und das Startup MapHunter doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Julio Ciocia und ich bin der Gründer von MapHunter. Ich komme aus Argentinien und habe Betriebswirtschaft studiert. 2010 habe ich in China, Indonesien und Vietnam gearbeitet und gelebt. Nach beruflichen Stationen bei Adidas und Camper auf Mallorca haben meine Frau und ich 2020 beschlossen, nach Deutschland zurückzukehren. Während meiner Karriere war ich immer von dem Wunsch getrieben, ein eigenes Unternehmen im Bereich Reisen zu gründen. Und 2022 hatte ich dann mit einigen Freunden und Investoren die Gelegenheit, MapHunter in Köln zu gründen.

MapHunter ist eine Reise-App, die Reisenden ermöglicht, die Welt so zu entdecken, als wären sie selbst lokale Experten. Wir bieten geo-lokalisierte Video-Touren, präsentiert von echten Guides und lokalen Kennern, die es Reisenden ermöglichen, die Welt in ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Für lokale Reiseführer sind wir die Plattform, die es ihnen ermöglicht, zusätzliches passives Einkommen zu generieren, während sie ihr Wissen und ihre Leidenschaft mit einem globalen Publikum teilen. Bei MapHunter verwandeln wir Neugier und den Wunsch zu entdecken in authentische und bereichernde Erlebnisse.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee hinter MapHunter entstand aus unserer tiefen Liebe zum Reisen und dem Wunsch, das Reiseerlebnis für alle zu verbessern. Wir erkannten die Notwendigkeit einer Plattform, die Reisenden authentische, lokal kuratierte Inhalte bieten kann, und haben die Initiative ergriffen, um diese Lücke auf dem Markt zu schließen. Unsere Leidenschaft dafür, das Reisen zugänglicher und sinnvoller zu gestalten, war also der Treiber für die Gründung von MapHunter.

Während meines ersten Besuchs in Thailand hatte ich eine transformative Erfahrung, die die Grundlage für MapHunter ist. Als wir gegen Mittag in Krabi ankamen, hatten meine Freunde und ich nur eine Nacht, bevor es nach Koh Phi Phi ging. Als wir durch die Straßen schlenderten, stießen wir auf eine unglaubliche handgeschnitzte Skulptur mit einem Phönix, Kriegern, Drachen und mehr. Trotz ihrer Schönheit gab es niemanden, der uns die Geschichte dahinter oder ihre Bedeutung erklären konnte.

Ein paar Straßen weiter hörten wir die Gesänge von Mönchen, die meine Neugierde weckten, herauszufinden wer sie waren, wer ihren Orden gegründet hatte und warum sie sangen. Auch diese Fragen blieben unbeantwortet. Mit wurde klar, dass wir im 21. Jahrhundert die Welt immer noch erkundeten, als ob es das 18. Jahrhundert wäre, und dabei die reichen Geschichten und Erlebnisse verpassten, die direkt unter der Oberfläche verborgen lagen.

Diese Erkenntnis wurde zur treibenden Kraft hinter MapHunter. Ich verstand, dass wir das Reiseerlebnis verbessern, unerzählte Geschichten entdecken und unser persönliches Wachstum durch die Nutzung von Technologie bereichern konnten. MapHunter ist die Verkörperung dieser Vision, eine Plattform, die moderne Reisende dazu befähigt, die Welt mit Tiefe, Authentizität und den Einblicken zu erkunden, die sie suchen.

Welche Vision steckt hinter MapHunter?

Wir möchten Reisende weltweit dazu befähigen, ihre touristischen Ziele mit einem Gefühl von Freiheit und Authentizität zu erkunden. Wir stellen uns eine Welt vor, in der jeder eine Reise unter Anleitung lokaler Expertise unternehmen kann, um sich mit dem Herz und der Seele eines Ortes zu verbinden. MapHunter strebt danach, der globale Begleiter für Reisende zu sein, um jede Reise zu einem einzigartigen Abenteuer voller unvergesslicher Erlebnisse zu machen. Wir möchten eine Welt schaffen, in der das Reisen nicht nur ein Ziel, sondern eine Transformation sein kann, die Kulturen verbindet und Menschen näher zusammenbringt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung bestand darin, die Komfortzone eines sicheren und gut bezahlten Jobs zu verlassen, um ein neues Unternehmen in einem Bereich zu gründen, in dem ich außer als professioneller Tourist keine Expertise hatte. Die Gründung von MapHunter wurde eine eigene aufregende Reise, die bisher mit Herausforderungen gefüllt war und ist. Eine der Hürden bestand darin, hochwertige geolokalisierte Inhalte in verschiedenen Destinationen zu kuratieren. Wir standen auch technischen Herausforderungen bei der Entwicklung einer benutzerfreundlichen Plattform gegenüber. Um das Unternehmen zu finanzieren, haben wir zunächst eigene Mittel verwendet und Unterstützung von Angel-Investoren gesucht, die an unsere Vision glauben. Mit unserem Wachstum haben wir zusätzliche Finanzierung durch Risikokapital und strategische Partnerschaften gesichert.

Wer ist die Zielgruppe von MapHunter?

Die Zielgruppe von MapHunter ist so vielfältig wie die Welt, die sie gerne erkundet. Von technikaffinen Millennials bis hin zu erfahrenen Abenteurern der älteren Generation heißen wir neugierige Entdecker, Kulturbegeisterte, Alleinreisende, Familien, Geschäftsreisende und alle willkommen, die authentische Reiseerlebnisse suchen. Unsere Plattform soll alle Reisenden dazu befähigen, das Herz und die Seele ihrer Reiseziele zu entdecken und ihre Reisen einzigartig und unvergesslich zu gestalten.

Wie funktioniert MapHunter? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

MapHunter ist eine benutzerfreundliche Plattform, die Reisenden geolokalisierte Videos von lokalen Guides, Experten und Influencern bietet. Reisende können Sehenswürdigkeiten erkunden, Insider-Tipps erhalten und sich mithilfe dieser Videos in die Kultur des Reiseziels vertiefen. Was uns auszeichnet, sind zunächst unsere Open-Source-Videos. Wir sind die einzige digitale App, die audiovisuellen Content verwendet, um die Stadt mithilfe einer Vielzahl von lokalen Guides zu erklären. Darüber hinaus sind wir die einzigen, die sich klar zur Inklusivität bekennen, indem wir Untertitel und eine intuitive Navigation anbieten, um allen Reisenden gerecht zu werden. Wir zeichnen uns durch authentische, lokal orientierte Inhalte aus, die anderen Anbietern oft fehlen.

MapHunter, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehe ich MapHunter als eine transformative Kraft in der Reisegemeinschaft, bekannt für die neue Art und Weise, wie Menschen die Welt erkunden können. Mit mehr als einer Million Nutzern in von drei Jahren sehen wir MapHunter als die Plattform schlechthin für Reisende, die immersive und personalisierte Erlebnisse suchen. MapHunter soll Vorreiter in der Reise-Technologiebranche sein, bekannt für das Engagement für Inklusivität, Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit. Unsere Plattform wird sich weiterentwickeln und modernste Technologie nutzen, um nahtlose und unvergessliche Reiseerlebnisse zu bieten und um sicherzustellen, dass MapHunter an vorderster Front der Reise-Revolution bleibt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bleiben Sie Ihrer Leidenschaft treu! Gründen Sie ein Start-up rund um etwas, für das Sie wirklich Leidenschaft empfinden. Ihre Leidenschaft wird Ihr Engagement und Ihre Kreativität sowohl in aufregenden als auch in herausfordernden Zeiten antreiben.

Nehmen Sie Herausforderungen an! Herausforderungen sind Chancen für Wachstum. Weichen Sie ihnen nicht aus; nehmen Sie sie als Gelegenheiten an, zu lernen, sich anzupassen und Ihr Startup zu verbessern. Verstehen Sie Misserfolge als Chancen, seien Sie widerstandsfähig. 

Suchen Sie Mentoren! Umgeben Sie sich mit Menschen, die wertvolle Einblicke und Ratschläge bieten können. Das Lernen aus den Erfahrungen anderer kann Zeit sparen und helfen, fundierte und richtige Entscheidungen zu treffen.

Wir bedanken uns bei Julio Ciocia für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Mut zur Nische!

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vreed Anwendungen zur Nutzung digitaler Gebäudezwillinge, insbesondere im Bereich der energetischen Sanierung

vreed Anwendungen zur Nutzung digitaler Gebäudezwillinge, insbesondere im Bereich der energetischen Sanierung

Stellen Sie sich und das Startup vreed doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Tom Wolter-Roessler und Jan Witkovsky, die Gründer von vreed. Jan ist Architekt mit 20 Jahren Berufserfahrung im Bereich Generalplanung großer Industrie- und Gewerbegebäude. Ich bin Ingenieur mit 10 Jahren Erfahrung in der Fabrikplanung und weiteren 10 Jahren, in denen ich Transformationsprozesse im produzierenden Mittelstand begleitet habe.

Mit vreed bieten wir Anwendungen zur Nutzung digitaler Gebäudezwillinge an, insbesondere im Bereich der energetischen Sanierung

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Zunächst macht es uns beiden Spaß, Dinge zu entwickeln. Diesen Spaß haben wir schon in unseren vorherigen beruflichen Stationen in diversen anspruchsvollen (Groß-) Projekten ausleben können. Ein eigenes Unternehmen zu gründen war da der logische nächste Schritt. Zudem haben wir uns entschlossen, die unfassbar großen Potentiale digitaler Immobilien in konkreten, nutzbaren Anwendungen wirksam werden zu lassen. Wir hatten vorher beobachtet, dass es bei der Digitalisierung der Immobilienwelt oftmals bei der Theorie bleibt – wir schaffen nun greifbare Anwendungen.

Welche Vision steckt hinter vreed?

Mit vreed sind wir auf dem Weg in ein umfassendes digitales Ökosystem rund um Immobilien. Wir schauen auf jede Phase im Lebenszyklus einer Immobilie und bieten mit unserem digitalen Gebäudezwilling konkrete operative Lösungen für alle Phasen an. Dazu gehört auch eine offene Architektur, denn erst wenn Daten aus verschiedenen Quellen verknüpft werden, können sie ihr ganzes Potential ausspielen. Bei aller Funktionalität und Verlässlichkeit muss zugleich auch die Customer Experience optimal sein. Auch Laien können mit vreed die Potentiale digitaler Gebäudezwillinge ausschöpfen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Entscheidung für die richtige Nische ist sicherlich eine der größten Herausforderungen für Startups, und so war es auch bei uns. Wir sehen seit Beginn riesige Potentiale in Märkten, Assetklassen, Branchen und Lebenszyklusphasen – uns für eine spitze Zielgruppe zu entscheiden ist uns nicht leicht gefallen. Doch mit den ersten Umsätzen in dieser Nische konnten wir dann auch den Bootstrap-Pfad verlassen und Pre-Seed Investoren gewinnen.

Wer ist die Zielgruppe von vreed?

Aktuell fokussieren wir uns auf B2B Kunden. Das sind Banken, Bausparkassen, Finanzierungsvermittler und Immobilienmakler. Doch auch Bestandshalter, Städte und Kommunen sowie Hausverwaltungen können von unseren Lösungen profitieren. Im nächsten Schritt erschließen wir den B2C Markt und sprechen mit unseren Anwendungen direkt Endkunden an.

Wie funktioniert vreed? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten Anwendungen an, die speziell für die Erstellung und Aktualisierung digitaler Gebäudezwillinge konzipiert sind. Ein Beispiel hierfür ist unser Online-Sanierungsplaner vreed.INSIGHT mit dessen Hilfe es möglich ist ohne spezielle Fachkenntnisse ein Sanierungsvorhaben innerhalb weniger Minuten und basierend auf einer begrenzten Datengrundlage zu bewerten, zu planen und zu analysieren. 

Durch die Nutzung komplexer Berechnungsmodelle und detaillierter Datenquellen liefert diese Software in Echtzeit Informationen über Kosten, potenzielle öffentliche Fördermittel sowie die energetischen Auswirkungen jeder einzelnen Sanierungsmaßnahme für die betreffende Immobilie.

vreed.INSIGHT schafft dadurch eine erhöhte Transparenz, legt den Grundstein für umfassende ESG-Berichterstattung und ermöglicht die Schaffung eines digitalen Zwillings, der kontinuierlich gewartet und weiterentwickelt werden kann.

vreed, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sind wir in allen fünf Dimensionen gewachsen: In den Features unserer SaaS-Anwendung, in den Phasen im Lebenszyklus einer Immobilie, in den Branchen, in den Assetklassen und in den Märkten. Deshalb gehen wir aktuell auch in die nächste Finanzierungsrunde und suchen ein Investment, das uns die nächsten zwei Jahre Schub gibt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Raus aus dem stillen Kämmerchen! Wir haben sehr davon profitiert, von Anfang an intensiv mit Kunden und Partnern im Gespräch zu stehen. Nur so konnten wir es in neun Monaten von der Produktidee bis zu ersten Umsätzen mit Banken schaffen.

Mut zur Nische! Wer seine Idee liebt, dem fällt es schwer, sich mit der Entscheidung für eine Nische von 97% der potentiellen Kunden zu trennen. Und doch ist eine klare, spitze Ausrichtung essentiell für die ersten Schritte Richtung Profitabilität.

Vorsichtshalber machen! Wir haben beide bereits mehr als 20 Jahre Berufserfahrung. Da haben wir viel gesehen und die vielfältigen Erfahrungen verleiten dazu, Entscheidungen zu “über-überlegen”. Die Potentiale eines Experiments sind aber in 99,9% der Fälle höher als die Risiken – also lieber machen!

Jan Witkovsky und Thomas Wolter-Roessler (v.l.), die Gründer der vreed GmbH (Bild: eigene)

Wir bedanken uns bei Tom Wolter-Roessler und Jan Witkovsky für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Scheut nicht davor zurück, nach Hilfe zu fragen! 

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duso

duso baut die Brücke von der realen in die digitale Welt

Stellen Sie sich und das Startup duso doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Maximilian Steiner und Pascal Bernshaus, beide 30 Jahre alt und aus Nürnberg. Wir sind seit 14 Jahren beste Freunde und haben im Februar zusammen die App duso gelauncht. Die App ermöglicht Menschen, sich miteinander zu vernetzen. Nicht wie Tinder & Co., sondern indem sie nur die Social-Media-Profile der registrierten Nutzerinnen und Nutzer anzeigt, die sich in der direkten Umgebung (max. 100 Meter) befinden. Man erfährt so mehr über andere Personen und kann sich ganz easy mit diesen über LinkedIn, Instagram und Co. vernetzen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unser digitales Leben wird immer wichtiger für soziale Beziehungen. Mit der Thematik haben wir uns in den letzten Jahren intensiv auseinandergesetzt – und dabei sind wir auf die Idee für die App duso gekommen – die uns seither nicht mehr losgelassen hat. Die Unternehmensgründung war dann nur noch eine logische Schlussfolgerung, die wir mit großer Freude und großem Eifer vorantreiben. 

Welche Vision steckt dahinter?

Wir möchten Begegnungen aus dem echten Leben unkompliziert mit der digitalen Welt verknüpfen – und damit beide bereichern. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Der Entwicklungsprozess hat etwas gedauert, weil uns zu Beginn von duso nicht bei allen Funktionalitäten klar war, wie wir sie umsetzen konnten. Wir haben ja beide einen Vollzeit-Job in verschiedenen Branchen – da ist ein perfekt abgestimmtes Time Management wichtig, um die gemeinsame Arbeitszeit so effizient wie möglich zu nutzen. Eine weitere Herausforderung: die Finanzierung. Wir haben die Entwicklung und den Launch aus Eigenkapital und der Beteiligung einiger Investoren finanziert. Um die App bald richtig zum Fliegen zu bringen, bedarf es aktuell noch an weiteren Investitionen, vor allem, für Marketing und Werbung, um duso nach erfolgreichem Start in Nürnberg und München auch bundesweit in den Zielgruppen bekannt zu machen. 

Wer ist die Zielgruppe ?

Im Prinzip alle, die sich mit anderen digital über Social Media vernetzen. Unser Fokus liegt sowohl auf der jungen Generation, welche sich auf Instagram oder Tiktok verknüpfen möchte, als auch auf Nutzer*innen, die auf ihr LinkedIn Profil oder auf ihr Unternehmen aufmerksam machen möchten. Und wir bieten auch ausgewählten Unternehmen die Möglichkeit, duso zu nutzen. Cafés oder Clubs können eine Business-Funktion nutzen und Informationen wie Events oder Speisekarten einbinden.

Wie funktioniert die App?

Unseren Nutzer*innen sehen in der duso-App die Profile von anderen duso-Teilnehmer*innen, die sich innerhalb eines 100-Meter-Radius befinden. Die Profile zeigen die Links und Bilder, die die jeweiligen Nutzer*innen teilen möchten. Wenn ich also in einem Café, in der Disco oder am Flughafen jemanden in meiner duso-App entdecke, den oder die ich interessant finde, kann ich deren Social-Media-Profile checken und gegebenenfalls eine Kontaktanfrage schicken. duso funktioniert also wie manche mobile Dating-App, mit dem Unterschied, dass es nicht um Dating geht, sondern darum ungezwungen Menschen kennenzulernen. 

Wo liegen die Vorteile? 

duso funktioniert unabhängig von allen anderen Social Media Apps. Die hinterlegten Links können jederzeit ausgetauscht, hinzugefügt oder entfernt werden. duso ist also kein weiteres Social Network, sondern vermittelt zwischen Social Media und der realen Begegnung, baut eine Brücke von der physikalischen in die digitale Welt. Zudem bietet sich so wie im realen Leben auch ein offener Rahmen, um Menschen kennenzulernen – ohne die engere Zielsetzung von Dating. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei uns steht die Privatsphäre unserer User*innen an erster Stelle. Die können sich jederzeit ganz einfach auf unsichtbar schalten. Durch Funktionen wie „Sicherheitszonen“ bieten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit, bestimmte Gebiete auszuwählen, wo sie automatisch auf unsichtbar gestellt werden, auch wenn sie es vergessen. Auch die Rückblick-Funktion ist einzigartig. Mit dieser lässt sich einsehen, wer in den vergangenen 24 Stunden in der unmittelbaren Umgebung war. Außerdem bietet die App auch Einblicke in das eigene Profil und User können nachvollziehen, wie viele Personen das eigene Profil besucht und welche der hinterlegten Accounts und Links geklickt wurden.

Wo geht der Weg hin?

Der Markt ist bereit für duso, das haben wir in den letzten Monaten erlebt. Nun ist es an der Zeit, duso durch gezielte Marketingmaßnahmen flächendeckend in ganz Deutschland zu verbreiten und die Nutzer*innen-Basis zu vervielfachen. Eine Aufgabe – für die wir weitere Partner und Investoren suchen. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

duso wird von keinem College Campus, keiner Innenstadt und keiner Messe mehr wegzudenken sein. Davon sind wir überzeugt. Die App bietet ein enormes Potenzial – eben, weil sie so einfach nutzbar ist und keinen komplizierten Registrierungsprozess erfordert, bei dem viele private Daten preisgegeben werden müssen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Einfach loslegen und sich trauen! Oft ergeben sich weitere Schritte von selbst. 
  • Scheut nicht davor zurück, nach Hilfe zu fragen! 
  • Ein gutes Netzwerk aufbauen – und dabei hilft Euch duso.

Wir bedanken uns bei Pascal Bernshaus und Maximilian Steiner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: duso

Kontakt:

mesh platforms GmbH
Innere Hallerstraße 8a
D-90419 Nürnberg

hello@mesh-platforms.com
https://duso-app.com/

Ansprechpartner: Maximilian Steiner, Pascal Bernshaus

Social Media:

Instagram
TikTok
Facebook

Was steckt hinter seinem Erfolg

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carsten maschmeyer

Carsten Maschmeyer: Der Löwe im Start-up-Dschungel, der die deutsche Gründerlandschaft prägt

Carsten Maschmeyer ist weit mehr als nur ein bekanntes Gesicht in der deutschen Start-up-Szene. Als einer der prominentesten Investoren in der TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) und mit einem Portfolio von über 140 Start-ups, die von Fintech bis Health reichen, hat er sich als einer der einflussreichsten Akteure in der Branche etabliert. Doch was treibt diesen Unternehmer an, und was können angehende Gründer von ihm lernen?

Der Mensch hinter dem Investor

Carsten Maschmeyer, geboren 1959 in Bremen, hat eine lange Reise hinter sich. Sein erster Job war an der Kasse eines Supermarkts, wo er 6,50 DM pro Stunde verdiente. Diese Erfahrung des eigenen Geldverdienens hat ihn geprägt und ihm früh den Wert von harter Arbeit und finanzieller Unabhängigkeit vermittelt. Heute ist er an Start-ups zwischen Tel Aviv und San Francisco beteiligt und legt großen Wert auf die Menschen hinter den Geschäftsideen. „Ich investiere in Gründerinnen und Gründer“, betont er.

Die Philosophie: Person vor Produkt

Maschmeyers Investmentansatz ist klar und unverändert: Die Person steht vor dem Produkt. Dieser Grundsatz hat sich über die Jahre nicht geändert, auch wenn er heute stärker auf Nachhaltigkeit und Pandemieresistenz achtet. „Ein gutes Geschäftsmodell sollte auch während eines Lockdowns funktionieren“, sagt er. Diese Philosophie hat sich ausgezahlt. Eines seiner erfolgreichsten Investments ist Finanzguru, eine Banking-App, die kürzlich eine große Finanzierungsrunde mit dem US-Investor PayPal Ventures abgeschlossen hat.

Ein Löwe für die Start-up-Szene

Carsten Maschmeyer ist seit der dritten Staffel bei DHDL dabei und hat in dieser Zeit etwa 200 Arbeitsplätze geschaffen. Die Show ist für ihn mehr als nur ein Investmentvehikel. „Die Sendung verschafft Gründerinnen und Gründern die größtmögliche Plattform“, erklärt er. Besonders stolz ist er auf den Erfolg von Presize, einem digitalen Größenberater für Onlineshops, das vom Facebook-Mutterkonzern Meta übernommen wurde. Dies war das erste Mal, dass ein milliardenschwerer Technologiekonzern ein Start-up aus der TV-Gründershow übernahm.

Der Jetlag und die Zukunft der Technologie

Interessanterweise wünscht sich Maschmeyer eine Technologie, die den Jetlag eliminiert. Als jemand, der oft zwischen verschiedenen Zeitzonen pendelt, sieht er den Bedarf für eine solche Innovation. „Ich reise oft nach Kalifornien zu meinem Team und unseren Start-ups“, sagt er. Dies zeigt, dass auch erfolgreiche Investoren noch unerfüllte Bedürfnisse haben, die vielleicht das nächste große Start-up adressieren könnte.

Was kommt als Nächstes?

In der kommenden Staffel von DHDL erwartet uns ein neu zusammengestelltes Löwenrudel und viele Überraschungen. Maschmeyer ist optimistisch: „Ich glaube, das wird die spannendste Staffel, die wir je produziert haben.“

Carsten Maschmeyer ist nicht nur ein erfolgreicher Investor und Unternehmer, sondern auch ein Vorbild und Mentor für die nächste Generation von Gründerinnen und Gründern. Seine Philosophie, die Person vor dem Produkt zu stellen, ist nicht nur ein Leitsatz für seine eigenen Investitionsentscheidungen, sondern auch eine wichtige Botschaft für alle, die in der Start-up-Welt Fuß fassen möchten. Es geht nicht nur darum, eine brillante Idee oder ein innovatives Produkt zu haben.

Es geht vielmehr darum, als Mensch überzeugend und authentisch zu sein, denn nur so kann man die Unterstützung und das Vertrauen von Investoren und Kunden gewinnen.

Maschmeyers Engagement für die deutsche Start-up-Szene ist beispiellos. Durch seine Rolle in „Die Höhle der Löwen“ hat er nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch die öffentliche Wahrnehmung und Akzeptanz von Unternehmertum und Innovation in Deutschland maßgeblich beeinflusst. Er zeigt, dass Erfolg in der Start-up-Welt nicht nur von Kapital, sondern auch von der richtigen Einstellung, dem Willen zur kontinuierlichen Verbesserung und der Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen, abhängt.

Darüber hinaus ist Maschmeyer ein Pionier, der ständig nach neuen Möglichkeiten sucht, die Grenzen des Möglichen zu erweitern. Sein Wunsch nach einer Technologie, die Jetlag eliminiert, zeigt, dass er immer noch ein Träumer und Visionär ist, der an die Kraft der Innovation glaubt.

Dies macht ihn zu einem wertvollen Partner für jedes Start-up, das nachhaltig und erfolgreich wachsen möchte.

In einer Zeit, in der die Start-up-Landschaft immer komplexer und wettbewerbsintensiver wird, ist Carsten Maschmeyer ein Leuchtturm der Beständigkeit und des Erfolgs. Seine Erfahrung, sein Netzwerk und seine Leidenschaft für das Unternehmertum machen ihn zu einer Schlüsselfigur in der deutschen und internationalen Start-up-Szene. Wer also nach einem Investor sucht, der mehr als nur Kapital bietet, sollte sich Maschmeyer und seine Philosophie genauer ansehen.

Carsten Maschmeyer Foto: RTL

Suche eine Nische aus, die dir Spaß macht und mit der du dich auskennst

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Tamo Gengel (SNKRADDICTED)

SNKRADDICTED Infos zu Sneaker-Releases, Restocks den beliebtesten Sneaker- und Streetwear Kollektionen

Stellen Sie sich und das Startup SNKRADDICTED doch kurz unseren Lesern vor!

“Ich heiße Tamo Gengel, bin 29 Jahre und komme aus Karlsruhe. Während meines Studiums in Frankfurt, habe ich 2015 SNKRADDICTED gegründet. Die ersten 2-3 Jahre habe ich es nur nebenher gemacht, bis ich mich 2017 mit Prinz Sportlich zusammengetan habe. SNKRADDICTED ist seither in die Prinz Sportlich GmbH & Co. KG eingegliedert.

Bei SNKRADDICTED informieren wir unsere User hauptsächlich über neue Sneaker Releases und wo es diese sowie die Klassiker, wie die Nike Air Force 1, zu kaufen gibt. Da es zum Thema Lifestyle einfach dazu gehört, posten wir neben Sneakern auch die neuesten Streetwear Kollektionen. Wir haben eine eigene App mit über 5 Millionen Usern, auf Instagram folgen uns mehr als 300.000 Personen. Unser Hauptmarkt ist natürlich Deutschland. Zudem sind wir in Österreich, Schweiz und dem Vereinigten Königreich aktiv.”

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

“Ich wollte schon immer mein eigenes Ding machen. Nachdem ich als Werkstudent und Praktikant während meines Wirtschaftswissenschaften-Studiums in verschiedenen größeren Unternehmen tätig war, habe ich gemerkt, dass ich bei meinen Aufgaben zu eingeschränkt bin und meiner Kreativität und Ideen nicht freien Lauf lassen kann. Bei SNKRADDICTED haben wir nun ein junges, dynamisches Team mit denen sich jeden Tag aufs Neue starke Ideen schnell umsetzen lassen. Genau das wollte ich.”

Welche Vision steckt hinter SNKRADDICTED?

“In Deutschland kennt uns mittlerweile jeder, der sich mit Sneakern in irgendeiner Weise beschäftigt. Wir wollen langfristig auch international die größte Sneaker-und Lifestyle Seite werden und stetig wachsen. Wir haben schon viele Konzepte, was neue Märkte und Features in unserer App angeht, was es den Usern noch einfacher macht, sich ihren Lieblingssneaker zu sichern.”

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

“Einer unserer stärksten Performance-Kanäle war der WhatsApp-Newsletter. Dieser wurde dann aber von Facebook Ende 2019 verboten und wir brauchten innerhalb von wenigen Monaten eine Lösung, nämlich unsere eigene App, um weiterhin Push-Nachrichten an unsere User senden zu können. Mit unserer IT haben wir hier in kürzester Zeit eine starke App bauen können, die wir seither immer wieder optimieren und verbessern konnten.

Anfangs, neben dem Studium, war es natürlich sehr stressig und mühselig dran zu bleiben. Ich habe damals jeden Cent re-investiert, den ich mit SNKRADDICTED über Instagram oder Affiliate eingenommen habe. Zum Glück nahm das Ganze ziemlich schnell Fahrt auf, sodass wir kein zusätzliches externes Kapital brauchten.”

Wer ist die Zielgruppe von SNKRADDICTED?

“Alle, die sich für Sneaker, Mode und Lifestyle interessieren. Unsere Kernzielgruppe geht von ca. 14 – 30 Jahren.”

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

“Unser Team durchsucht jeden Tag alle unsere Partnershops nach den beliebtesten Sneaker- und Streetwear Kollektionen. Restocks und Releases von beliebten Sneakern posten wir direkt in unserer SNKRADDICTED App, sodass unsere Community keinen wichtigen Drop verpasst. Mit unserer selbst entwickelten Sneaker Suchmaschine sehen unsere User alle verfügbaren Sneaker in ihrer Wunschgröße. Die Kombination aus eigener App, aktuellem Releasekalender, exklusiven Deals mit unseren Partnershops und einer selbst entwickelten Sneaker Suchmaschine gibt es sonst nirgends.”

SNKRADDICTED, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

“Wir wollen uns immer weiterentwickeln und unsere Kanäle wie Website, App oder auch die sozialen Netzwerke weiter optimieren. Zudem möchten wir SNKRADDICTED internationalisieren und neben der Suchmaschine weitere eigene Produkte entwickeln.”

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

“Suche eine Nische aus, die dir Spaß macht und mit der du dich auskennst. Statt vorher viel zu überlegen und einen viel zu detaillierten Plan auszuarbeiten, lege lieber direkt los. Es kommt oft sowieso anders als geplant. Je früher, desto besser: In jungen Jahren ist es meiner Meinung nach einfacher, da man weniger Risiko und Verpflichtungen (Job, Familie, Geld etc.) hat. Aber natürlich ist es nie zu spät, um zu gründen. Nur muss man hier meistens mehr Risiko gehen oder neben seinem Job abends noch am eigenen Unternehmen arbeiten.”

Wir bedanken uns bei Tamo Gengel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie schützen Sie Ihre Geschäftsidee?

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Intellectual Property

Intellectual Property: Patente, Marken und Urheberrecht für Start-ups

In der pulsierenden Landschaft der Start-ups, wo Agilität und Innovation als Schlüssel zum Erfolg gelten, wird ein entscheidender Faktor oft vernachlässigt: der Schutz des geistigen Eigentums. Viele junge Unternehmer sind so fokussiert auf Produktentwicklung, Markteinführung und Kapitalbeschaffung, dass sie die Bedeutung von Patenten, Marken und Urheberrechten übersehen. Diese Elemente sind jedoch weit mehr als bürokratische Hürden oder juristische Feinheiten.

Sie sind strategische Instrumente, die den Wert eines Unternehmens steigern, Investoren anlocken und vor allem die Früchte jahrelanger harter Arbeit schützen können. In einer Welt, in der Ideen und Innovationen mit atemberaubender Geschwindigkeit zirkulieren, kann der Mangel an einem soliden IP-Schutz das Todesurteil für ein Start-up bedeuten. Dieser Artikel beleuchtet, warum und wie Start-ups ihre geistigen Schätze durch Patente, Marken und Urheberrechte sichern sollten, um ihre Vision nachhaltig zu verwirklichen und auf dem Markt erfolgreich zu sein.

In dieser erweiterten Einleitung wird die Notwendigkeit des Schutzes geistigen Eigentums im Kontext von Start-ups hervorgehoben. Sie betont, dass Intellectual Property nicht nur ein rechtlicher, sondern auch ein strategischer Aspekt ist, der die langfristige Lebensfähigkeit und den Erfolg eines jungen Unternehmens maßgeblich beeinflussen kann.

Warum ist Intellectual Property wichtig?
Ein Start-up ist oft das Ergebnis einer einzigartigen Idee oder Technologie. Ohne angemessenen Schutz kann diese Innovation leicht kopiert oder modifiziert werden, was den Wettbewerbsvorteil des Start-ups erheblich mindert. Intellectual Property schützt nicht nur die Idee selbst, sondern auch die Investition in Forschung und Entwicklung, die zur Realisierung dieser Idee erforderlich ist.

Patente: Schutz für technologische Innovationen
Patente bieten einen exklusiven Schutz für neue Erfindungen oder Verbesserungen an bestehenden Technologien. Ein Patent gibt dem Inhaber das Recht, Dritten die Nutzung, Herstellung oder den Verkauf der patentierten Erfindung für einen bestimmten Zeitraum zu verbieten. Für Start-ups in den Bereichen Technologie, Biotechnologie oder Maschinenbau ist es oft unerlässlich, Patente frühzeitig anzumelden, um potenzielle Investoren zu gewinnen und den Markteintritt zu sichern.

Marken: Identität und Wiedererkennungswert
Eine Marke ist weit mehr als nur ein Name oder Logo; sie ist das Gesicht des Unternehmens in der Öffentlichkeit. Durch die Registrierung einer Marke erhält das Start-up exklusive Nutzungsrechte und schützt sich vor Nachahmern. Eine starke Marke kann den Kundenstamm festigen und die Marktposition stärken, was insbesondere in gesättigten Märkten von Vorteil ist.

Urheberrecht: Schutz für kreative Werke
Das Urheberrecht schützt originale kreative Werke wie Texte, Musik, Software oder Grafiken. Im Kontext eines Start-ups kann das Urheberrecht beispielsweise für den Quellcode einer App oder für Marketingmaterialien relevant sein. Obwohl das Urheberrecht automatisch bei der Schaffung eines Werkes entsteht, ist eine formelle Registrierung oft sinnvoll, um den Schutz zu verstärken und die Durchsetzung zu erleichtern.

Lizenzierung: Monetarisierung und Partnerschaften
Ein oft übersehener Aspekt des geistigen Eigentums ist die Möglichkeit der Lizenzierung. Start-ups können ihre Patente, Marken oder Urheberrechte an andere Unternehmen lizenzieren und so eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen. Dies ist besonders nützlich, wenn das Start-up nicht die Kapazitäten hat, die Erfindung selbst in großem Umfang zu produzieren oder zu vermarkten. Durch Lizenzvereinbarungen können auch strategische Partnerschaften entstehen, die beiden Parteien Vorteile bringen. Zum Beispiel könnte ein Start-up im Bereich erneuerbare Energien seine Technologie an einen großen Energiekonzern lizenzieren, der die Mittel für die großflächige Implementierung hat.

Geheimhaltungsvereinbarungen: Schutz vor ungewollter Offenlegung
In der Anfangsphase eines Start-ups ist es oft notwendig, Geschäftsideen und -pläne mit potenziellen Partnern, Investoren oder sogar Mitarbeitern zu teilen. In solchen Fällen ist es ratsam, Geheimhaltungsvereinbarungen (Non-Disclosure Agreements, NDAs) abzuschließen. Diese rechtlichen Dokumente schützen vertrauliche Informationen und legen fest, was im Falle einer Offenlegung geschieht. Ein gut formuliertes NDA kann ein Start-up vor dem Risiko schützen, dass seine Ideen oder Technologien von anderen genutzt oder kopiert werden, bevor sie ausreichend geschützt sind.

Fazit: Ein integrierter Ansatz
Der Schutz des geistigen Eigentums sollte nicht als isolierte Aufgabe, sondern als integraler Bestandteil der Geschäftsstrategie betrachtet werden. Durch eine sorgfältige Planung und rechtzeitige Anmeldung von Patenten, Marken und Urheberrechten, sowie durch kluge Lizenzierungsstrategien und Geheimhaltungsvereinbarungen, können Start-ups ihre Innovationen schützen, Investoren anziehen und einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil erzielen.

In einer Welt, die von rascher Innovation und ständigem Wandel geprägt ist, kann der gezielte Einsatz von Intellectual Property den Unterschied zwischen dem Erfolg und dem Scheitern eines Start-ups ausmachen. Daher ist es für Gründer unerlässlich, sich frühzeitig und umfassend mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

33 Geschäftsideen für Junge Gründer

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Ein Blick in die Zukunft der Unternehmenslandschaft: Kreative Geschäftsideen, die Junge Gründer inspirieren

Die Welt der Wirtschaft entwickelt sich ständig weiter, und junge Gründer stehen an vorderster Front dieser Veränderungen. Mit einem Auge auf aufstrebende Trends und sich verändernde Bedürfnisse der Gesellschaft, wagen sie den Schritt in die Unternehmenswelt. Hier sind 33 innovative Geschäftsideen aus verschiedenen Branchen, die junge Gründer inspirieren könnten:

  1. Nachhaltige Verpackungslösungen: Angesichts steigender Umweltbewusstsein suchen Verbraucher nach umweltfreundlichen Verpackungsalternativen. Gründer könnten sich auf die Entwicklung und Herstellung von biologisch abbaubaren Verpackungen aus recycelbaren Materialien spezialisieren.

2. Virtuelle Veranstaltungen und Erlebnisse: Die Nachfrage nach Online-Veranstaltungen, Workshops und virtuellen Erlebnissen bleibt hoch. Junge Gründer könnten Plattformen schaffen, die interaktive und fesselnde virtuelle Ereignisse für Teilnehmer aus aller Welt ermöglichen.

3. Gesundheit und Wellness-Apps: Apps, die mentales Wohlbefinden, Fitness und gesunde Ernährung unterstützen. Durch die Integration von personalisierten Trainingsplänen, Ernährungstipps und mentaler Gesundheitsunterstützung könnten diese Apps das Wohlbefinden der Nutzer fördern.

4. Elektrische Mobilitätslösungen: Ladenetzwerke, E-Bike-Verleihdienste und Elektroauto-Ladestationen. Die Förderung von umweltfreundlichen Transportmitteln könnte Städte lebenswerter machen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern.

5. Personalisierte Online-Lernplattformen: Individuelle Bildungslösungen für Schüler jeden Alters. Gründer könnten Plattformen entwickeln, die Lerninhalte an die individuellen Bedürfnisse und Lernstile jedes Schülers anpassen.

6. Künstliche Intelligenz im Kundenservice: Chatbots und KI-gestützte Lösungen für eine effiziente Kundenbetreuung. Unternehmen könnten mithilfe von KI-Technologien die Kundenzufriedenheit steigern, indem sie schnelle und präzise Antworten auf Kundenanfragen bieten.

7. Upcycling-Mode: Kreative Mode aus recycelten Materialien. Junge Modedesigner könnten Kollektionen kreieren, die nicht nur stilvoll sind, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben.

8. Lebensmittel-Lieferdienste für spezielle Ernährungsbedürfnisse: Lieferdienste für glutenfreie, vegane oder andere spezielle Diäten. Diese Dienste könnten Menschen mit besonderen Ernährungsanforderungen dabei unterstützen, bequem und gesund zu essen.

9. Virtuelle Fitnessstudios: Online-Plattformen für interaktive Fitnesskurse. Gründer könnten ein breites Spektrum an Fitnesskursen anbieten, die von zu Hause aus zugänglich sind und dennoch ein gemeinschaftliches Erlebnis bieten.

10. Nachhaltige Landwirtschaftstechnologien: Technologien zur Steigerung der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft. Junge Unternehmer könnten innovative Lösungen entwickeln, um den ökologischen Fußabdruck der Landwirtschaft zu verringern und gleichzeitig die Nahrungsmittelproduktion zu optimieren.

11. Erlebnisbasiertes Reisen: Reisen, die auf einzigartigen Erlebnissen basieren, abseits von Massentourismus. Gründer könnten maßgeschneiderte Reisepakete anbieten, die auf individuellen Interessen und Vorlieben basieren und authentische lokale Erfahrungen ermöglichen.

12. Mobile Gesundheitsdienste: Medizinische Dienstleistungen, die direkt zu den Patienten kommen. Mobile Kliniken oder medizinische Fachkräfte könnten Gesundheitsversorgung in entlegene Gebiete oder direkt in die Häuser der Patienten bringen.

13. Nachhaltige Haushaltsprodukte: Umweltfreundliche Alternativen für den täglichen Bedarf. Von nachhaltigen Reinigungsmitteln bis hin zu wiederverwendbaren Haushaltsprodukten könnten Gründer Produkte schaffen, die den ökologischen Fußabdruck reduzieren.

14. Sharing Economy im Sportbereich: Plattformen für den Austausch von Sportausrüstung. Durch die Vermietung oder den Verleih von Sportgeräten könnten Menschen preiswert auf qualitativ hochwertige Ausrüstung zugreifen.

15. Virtuelle Realität in der Immobilienbranche: Virtuelle Hausbesichtigungen und Immobilienpräsentationen. Durch VR-Technologie könnten potenzielle Käufer oder Mieter Immobilien virtuell erkunden, was den Auswahlprozess vereinfacht.

16. Personalisierte Gesundheitsvorsorge: Gesundheitsdienste, die auf individuellen genetischen Informationen basieren. Gründer könnten Gentests nutzen, um personalisierte Gesundheitspläne und -empfehlungen zu erstellen.

17. Online-Nachhilfe für ältere Menschen: Älteren Menschen helfen, digitale Fähigkeiten zu erlernen. Junge Gründer könnten Schulungen anbieten, um älteren Menschen den Umgang mit Technologie und dem Internet beizubringen.

18. Nachhaltige Tourismusdienstleistungen: Angebote, die umweltbewussten Tourismus fördern. Von umweltfreundlichen Reisemitteln bis hin zu nachhaltigen Touren könnten Gründer nachhaltige Tourismusoptionen schaffen.

19. Elektronische Sportligen (E-Sports): Veranstaltungen, Ligen und Turniere für Videospielwettbewerbe. E-Sport-Unternehmer könnten Plattformen schaffen, die Gamer zusammenbringen und Wettbewerbe auf professionellem Niveau ermöglichen.

20. Nachhaltige Energieberatung: Beratung für Privathaushalte und Unternehmen zur Energieeffizienz. Gründer könnten Lösungen anbieten, um Energieverbrauch zu reduzieren und erneuerbare Energiequellen zu nutzen.

21. 3D-Druck individualisierter Produkte: Herstellung von maßgeschneiderten Produkten mithilfe von 3D-Drucktechnologie. Junge Gründer könnten Produkte nach den individuellen Vorlieben und Bedürfnissen der Kunden gestalten und herstellen.

22. Gesunde Snacklieferungen: Lieferung von gesunden Snacks an Büros und Privathaushalte. Gründer könnten eine Auswahl an gesunden Snacks zusammenstellen und diese bequem an die Türschritte ihrer Kunden liefern.

23. Cybersecurity-Dienstleistungen für kleine Unternehmen: Schutz vor digitalen Bedrohungen für kleine Unternehmen. Angesichts zunehmender Cyberangriffe könnten Gründer maßgeschneiderte Sicherheitslösungen anbieten.

24. Upcycling von Möbeln: Neues Leben für alte Möbelstücke durch kreative Gestaltung. Junge Designer könnten gebrauchte Möbel restaurieren und ihnen durch kreative Upcycling-Ideen einen frischen Look verleihen.

25. Nachhaltige Schönheitsprodukte: Kosmetikprodukte mit Fokus auf umweltfreundlichen Inhaltsstoffen. Gründer könnten eine Palette von natürlichen und umweltfreundlichen Schönheitsprodukten entwickeln, die die Bedürfnisse der heutigen umweltbewussten Verbraucher erfüllen.

26. Smarte Innenraumluft-Überwachung: Technologien zur Verbesserung der Raumluftqualität. Durch die Entwicklung von smarten Geräten zur Überwachung und Verbesserung der Luftqualität könnten Gründer das Wohlbefinden in Innenräumen fördern.

27. Soziale Impact-Investitionen: Investitionen, die sowohl finanzielle Rendite als auch sozialen Nutzen bringen. Junge Gründer könnten Plattformen für soziale Impact-Investitionen schaffen, um Kapital in Projekte mit positivem Einfluss auf die Gesellschaft zu lenken.

28. Virtuelle Hochzeitsplanung: Planung und Organisation von Hochzeiten über Online-Plattformen. In einer zunehmend digitalen Welt könnten Gründer Paaren helfen, ihre Traumhochzeit virtuell zu planen und durchzuführen.

29. Gesundheits- und Fitnesswearables: Technologiegestützte Geräte zur Überwachung der Gesundheit. Von Fitnessarmbändern bis hin zu Smartwatches könnten Gründer innovative Wearables entwickeln, die die Gesundheit und den Lebensstil unterstützen.

30. Nachhaltige Verpackungsfreie Läden: Läden, die Lebensmittel und Produkte ohne Verpackungen anbieten. Gründer könnten Geschäfte eröffnen, in denen Kunden ihre eigenen Behälter mitbringen und Produkte in Bulk kaufen können.

31. Augmented Reality im Einzelhandel: AR-Erlebnisse, die das Einkaufen interaktiver gestalten. Gründer könnten Apps entwickeln, die Kunden ermöglichen, Produkte mithilfe von Augmented Reality vor dem Kauf virtuell auszuprobieren.

32. Ernährungsberatung basierend auf DNA-Analysen: Individuelle Ernährungspläne basierend auf genetischen Informationen. Junge Unternehmer könnten DNA-Tests nutzen, um personalisierte Ernährungsberatung anzubieten, die auf den individuellen genetischen Anlagen basiert.

33. Virtuelle Realität im Fitnessbereich: VR-Workouts und -Trainings für ein intensiveres Fitnesserlebnis. Gründer könnten immersive VR-Technologie nutzen, um Fitnesskurse zu schaffen, die das Training unterhaltsamer und motivierender gestalten.

Die Geschäftswelt bleibt dynamisch und eröffnet jungen Gründern eine Vielzahl von Möglichkeiten. Diese 33 Geschäftsideen verdeutlichen, wie Innovation, Technologie und gesellschaftliche Bedürfnisse zu spannenden Unternehmenskonzepten führen können. Jeder junge Gründer hat die Chance, die Zukunft der Wirtschaft mitzugestalten, indem er mutig neue Ideen erkundet und umsetzt. Von nachhaltigen Lösungen über Technologie bis hin zu personalisierten Dienstleistungen – die Welt der Geschäftsmöglichkeiten ist so vielfältig wie die Kreativität und Entschlossenheit der jungen Unternehmer, die sie antreten.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – chika_milan

Warum sollten Start-ups Agile Methoden und Scrum in Betracht ziehen?

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Agile Methoden und Scrum im Start-up-Umfeld: Ein Schlüssel zum Erfolg?

In der rasanten und oft unberechenbaren Welt der Start-ups ist die Fähigkeit, sich schnell an veränderte Bedingungen anzupassen, nicht nur ein Wettbewerbsvorteil, sondern oft eine Überlebensnotwendigkeit. Traditionelle Geschäftsmodelle und -methoden, die in etablierten Unternehmen gut funktionieren mögen, können in diesem volatilen Umfeld schnell an ihre Grenzen stoßen. Hier kommen agile Methoden und insbesondere das Scrum-Framework ins Spiel, die in der Softwareentwicklung und mittlerweile auch in anderen Geschäftsbereichen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Doch wie gut passen diese agilen Methoden in die Start-up-Kultur, die ohnehin schon flexibel und anpassungsfähig ist? Welche spezifischen Vorteile können sie bieten, und welche Herausforderungen könnten bei ihrer Implementierung auftreten? Dieser Artikel zielt darauf ab, einen tiefgehenden Einblick in die Anwendung und Relevanz agiler Methoden und Scrum im Start-up-Umfeld zu geben. Dabei werden wir sowohl die theoretischen Konzepte als auch praktische Anwendungsbeispiele untersuchen, um ein umfassendes Verständnis dieser komplexen, aber äußerst relevanten Thematik zu bieten.

Wir werden die Vorteile und Herausforderungen beleuchten, die sich aus der Anwendung dieser Ansätze ergeben, und praktische Ratschläge und Best Practices vorstellen, die Start-ups dabei helfen können, diese Methoden effektiv zu nutzen. Denn in einer Zeit, in der der einzige konstante Faktor der Wandel ist, könnte die Agilität, die durch diese Methoden gefördert wird, für Start-ups der Schlüssel zum Erfolg sein.

Was sind Agile Methoden und Scrum?
Agile Methoden sind ein Sammelbegriff für eine Reihe von Frameworks und Praktiken, die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in den Mittelpunkt stellen. Scrum ist eine der bekanntesten agilen Methoden und legt den Fokus auf Teamarbeit, regelmäßige Überprüfung und schnelle Anpassung.

Warum Agile und Scrum für Start-ups?
Schnelle Iteration
Start-ups müssen oft schnell auf Marktveränderungen reagieren. Agile Methoden ermöglichen es, in kurzen Zyklen zu arbeiten und Produkte oder Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern.

Teamdynamik
In kleinen Teams, wie sie in Start-ups oft vorkommen, fördert die agile Arbeitsweise die Kommunikation und Zusammenarbeit, was zu einer höheren Produktivität führt.

Kundenfokus
Agile und Scrum legen großen Wert auf Kundenfeedback. Für Start-ups, die noch ihren Markt finden müssen, ist dieser Fokus von unschätzbarem Wert.

Herausforderungen und wie man sie bewältigt
Ressourcenmangel
Agile Methoden erfordern oft einen hohen Grad an Kommunikation und Koordination, was in ressourcenknappen Start-ups problematisch sein kann.

Skalierbarkeit
Während agile Methoden in kleinen Teams gut funktionieren, kann ihre Anwendung in wachsenden Start-ups komplex werden.

Lösungsansätze
Kanban: Eine weniger ressourcenintensive agile Methode, die sich besser für kleine Teams eignet.
SAFe (Scaled Agile Framework): Ein Framework, das speziell für die Skalierung agiler Methoden in größeren Organisationen entwickelt wurde.

Fallbeispiele
Spotify
Der Musikstreaming-Dienst Spotify ist ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Anwendung agiler Methoden. Durch die Einführung von „Squads“ und „Tribes“ hat das Unternehmen eine flexible und anpassungsfähige Organisationsstruktur geschaffen.

Airbnb
Airbnb hat Scrum erfolgreich eingesetzt, um die Entwicklung neuer Features zu beschleunigen und gleichzeitig die Qualität hoch zu halten.

In einer Geschäftswelt, die von rasantem Wandel, Unsicherheit und Komplexität geprägt ist, bieten agile Methoden und das Scrum-Framework Start-ups ein robustes Rüstzeug, um sich diesen Herausforderungen erfolgreich zu stellen. Diese Methoden sind nicht nur Instrumente für eine effiziente Projektverwaltung, sondern auch Katalysatoren für eine Unternehmenskultur, die Flexibilität, Teamarbeit und einen starken Kundenfokus fördert.

Doch wie wir in diesem Beitrag gesehen haben, ist die Implementierung agiler Methoden und Scrum kein Allheilmittel und bringt eigene Herausforderungen mit sich. Insbesondere in Bezug auf Ressourcenmanagement und Skalierbarkeit müssen Start-ups sorgfältig abwägen, welche Methoden und Frameworks am besten zu ihrer aktuellen Situation passen. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl von Ansätzen und Werkzeugen, die speziell entwickelt wurden, um diese Herausforderungen zu bewältigen, von Kanban für ressourcenbeschränkte Teams bis hin zu SAFe für wachsende Organisationen.

Fallbeispiele wie Spotify und Airbnb zeigen, dass eine erfolgreiche Implementierung von agilen Methoden und Scrum nicht nur die Produktentwicklung und Markteinführung beschleunigen kann, sondern auch zu einer nachhaltigen Verbesserung der Unternehmenskultur und -leistung führt.

In der Endabrechnung bieten agile Methoden und Scrum Start-ups die Möglichkeit, ihre Geschäftsprozesse und -strategien kontinuierlich zu optimieren und sich so einen entscheidenden Vorteil in einem hart umkämpften Marktumfeld zu verschaffen. Sie sind daher nicht nur eine Option, sondern vielmehr eine Notwendigkeit für Start-ups, die in der heutigen volatilen Geschäftswelt erfolgreich sein wollen. Durch die bewusste und durchdachte Anwendung dieser Methoden können Start-ups ihre Chancen maximieren, nicht nur zu überleben, sondern auch nachhaltig erfolgreich zu sein.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

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