Donnerstag, April 3, 2025
Start Blog Seite 96

Karriere-Messe für Frauen: herCAREER Expo kurz vor Startschuss in München

0
herCAREER expo

Die Karriere von Frauen ist so vielfältig, wie Frauen selbst. Ob Arbeitgeber:innen, Jobsuchende oder Fachleute verschiedener Richtungen: Austausch, Networking und Mentoring stehen auf der Messe herCAREER Expo, die am 12. und 13. Oktober 2023 wieder das MOC München bespielt, im Mittelpunkt. Das Interesse an der Leitmesse für die weibliche Karriere ist so groß wie nie. 294 Aussteller:innen und Partner:innen werden mit einem Stand oder Aktionen vor Ort sein. Die Besucher:innen erwarten mehr als 400 Programmpunkte. 

Die herCAREER Expo ist keine klassische Karrieremesse, sondern ein Erlebnis: Wenn die knapp 300 Aussteller:innen und Partner:innen auf zahlreiche Besucher:innen treffen, steht immer die weibliche Karriere im Vordergrund.

Alle Formate, ob Vorträge, Podiumsdiskussionen, Meetups, persönliche Gespräche an den Ständen oder das Matching über die Online-Plattform der herCAREER, sind auf Interaktion angelegt. „Es zeichnet sich ab, dass wir die größte Veranstaltung seit Bestehen der herCAREER ausrichten werden“, erklärt die Gründerin und Geschäftsführerin von messe.rocks, Natascha Hoffner, kurz vor der Messe. „Das Interesse ist so groß wie nie – von Seiten der Arbeitgebenden, der Jobsuchenden und weiblichen Professionals.“

Vielfalt ist Programm

Neben reichlich Jobs von Konzernen, KMUs, Hidden Champions und Start-ups, bietet die Messe für die weibliche Karriere mehr als 400 Programmpunkte zu unterschiedlichen Themen. Große Auditorien für Vorträge und Diskussionsrunden ergänzen zahlreiche Live-Podcasts und Buchvorstellungen am Authors-Meetup. Zum Messeauftakt am Donnerstag, 12. Oktober, präsentiert die herCAREER ihr neues Jahrbuch „Frauen des Jahres“, das anhand der Karrieren und Geschichten von 25 Protagonistinnen zeigt, wie vielfältig Berufswege heute aussehen. 

Datafizierung und warum Frauen sich damit beschäftigen

Viele Programmpunkte greifen Trends in Data Science, KI und Machine Learning auf. So etwa bei der Buchvorstellung „Women in Data Science“ – herausgegeben von Stanford-University-Ambassador Özlem Doger-Herter: Die Panelist:innen zeigen, welche Tätigkeitsfelder Datenwissenschaften bieten und warum unterschiedliche Perspektiven gerade in diesem Bereich so wichtig für gelebte Diversität sind. In einer Diskussionsrunde der Süddeutschen Zeitung, moderiert von Teamleiterin Arbeitswelt Kathrin Werner, geben Expertinnen Antworten auf die häufig gestellt Frage: „Nimmt mir KI meinen Job weg?“. Denn ChatGPT und andere künstliche Intelligenzen machen zwar Fehler, aber sie beschweren sich nicht, brauchen keine Kaffeepausen und verlangen keine Gehaltserhöhung. 

Gegen Diskriminierung: Tabuthemen kommen auf die Bühne

In Diskussionsrunden kommen zudem Tabuthemen wie Altersdiskriminierung oder Menopause auf die Bühne. So steht beim Thema „Jetzt ist sie weg! Wie man weibliche High Potentials im Unternehmen hält“ die Frage im Raum, warum Frauen immer das falsche Alter zu haben scheinen – zu jung und unerfahren, zu viel Care-Verantwortung im mittleren Alter oder zu alt. Beim Panel „Die gereizte Frau. Was unsere Gesellschaft mit meinen Wechseljahren zu tun hat“ dreht sich alles um die Periode – und ihr Ausbleiben. Auch Gendermedizin ist ein Thema. So spricht etwa Manuela Kasper-Claridge, Chefredakteurin der Deutsche Welle, im „herCAREER Voice“ Podcast: Gendermedizin – warum Frauenherzen anders schlagen“ mit der Herzchirurgin Prof. Dr. med. Sandra Eifert.

Finanzen, Rechtliches und Poltisches

Auch politische und finanzielle Aspekte der weiblichen Karriere stehen im Fokus. Inken Schönauer, Ressortleiterin Finanzen der Frankfurter Allgemeine Zeitung befragt Rechtsanwältin Renate Maltry für den F.A.Z. Podcast Finanzen & Immobilien, wie man Eheverträge richtig gestaltet. Dabei sprechen sie unter anderem über ein mögliches neues Unterhaltsrecht. Im „Rethink Work“ – Live-Podcast „Wie funktioniert die Politik in Berlin“ trifft Kirsten Ludowig, Stellvertretende Chefredakteurin des Handelsblatts, auf Eva Christiansen, die ehemals engste Beraterin der Alt-Kanzlerin. 

Female Empowerment auf Augenhöhe

Das traditionelle Networking-Highlight herCAREER@Night steigt am Abend des ersten Messetages. Dabei können Besucher:innen sich in lockerer Atmosphäre mit Vorständen, Aufsichtsrät:innen, Unternehmer:innen, Geschäftsführer:innen, Existenzgründer:innen, Business Angels, Politiker:innen und Expert:innen der unterschiedlichsten Branchen austauschen.

Zu den Table Captains, die auch teilweise als Speaker:innen auftreten, gehören unter anderem Dr. Caroline von Kretschmann, geschäftsführende Gesellschafterin, Hotel Europäischer Hof Heidelberg, Eva Christiansen, Partnerin FSG Global und ehemalige Beraterin von Alt-Kanzlerin Angela Merkel, Dr. Lena Lindemann, Mitglied des Vorstands der ERGO Group AG, Katrin Habenschaden, 2. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Anna Sophie Herken, Vorständin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit im Stiftungsrat der AllBright Stiftung, PD Dr. Elke Holst, Senior Research Associate im DIW Berlin, Franzi von Kempis, Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt, und Dr. Rebecca Koch, Chief People Officer von DB Schenker Europe.

Als Speaker:innen sind mitunter dabei: Kerstin Erbe, Geschäftsführerin von dm-drogerie markt Deutschland, Annahita Esmailzadeh, IT-Managerin bei Microsoft und Business-Influencerin, Martin Speer, Autor und Partner bei HERR & SPEER, Natalya Nepomnyashcha, Gründerin von Netzwerk Chancen und Assistant Director bei EY sowie Tatjana Kiel, CEO, Klitschko Ventures und Geschäftsführerin #WeAreAllUkrainians.

„Female Empowerment heißt, dass wir uns gegenseitig Türen und Möglichkeiten eröffnen“, so die herCAREER-Initiatorin Natascha Hoffner. Die Expo ist laut der Messemacherin die optimale Gelegenheit, das eigene Netzwerk auszubauen. „Wer angesichts der Themenvielfalt auf der herCAREER-Expo nicht fündig wird oder keine neuen Kontakte knüpft, war nicht da.“

Eine Übersicht des gesamten Programms ist hier zu finden.

Unter dem Link www.her-career.com/expo gibt es alle weiteren Infos und Tickets

Bild © herCAREER – Franz Pfluegl

Quelle messe.rocks

Der coachende Führungsstil: Warum Coaching-Skills für Führungskräfte bei StartUps entscheidend sind

0
führungsstil

In der heutigen schnelllebigen und dynamischen Branche bei StartUp Unternehmen ist eine evolutionäre Veränderung in der Art und Weise, wie Führungskräfte ihre Teams leiten, unausweichlich. Ein coachender Führungsstil, der auf Fähigkeiten wie Beteiligung, Transparenz und gegenseitiger Wertschätzung beruht sowie auf Kommunikationstechniken wie aktivem Zuhören und konstruktivem Feedback basiert, erweist sich zunehmend als der Führungsstil der Zukunft. Warum ist das so?

Die Branche ist geprägt von komplexen Projekten und raschen technologischen Entwicklungen. In solch einem Umfeld benötigen Mitarbeiter individuelle Unterstützung, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Coaching-Skills ermöglichen es Führungskräften, ihre Teammitglieder gezielt zu fördern, ihre Stärken zu erkennen und so sowohl die eigene Effizienz als auch die des Teams zu steigern.

Die StartUps von heute schätzen eine Führungskultur, die auf Vertrauen, Entwicklung und Zusammenarbeit basiert. Der coachende Führungsstil stärkt das Engagement der Mitarbeiter und bindet sie stärker an das Unternehmen. Es ermöglicht ihnen, sich gehört und wertgeschätzt zu fühlen. Meistens müssen Teams schnell auf sich ändernde Anforderungen reagieren. Coaching-Skills vermitteln den Führungskräften die Fähigkeit, ihre Teams zur Anpassung und kontinuierlichen Verbesserung zu führen. Dies ist entscheidend, um in einem sich ständig verändernden Umfeld erfolgreich zu sein.

Der Schlüssel zum Erfolg für Führungskräfte: Ein Führungsstil mit ausgeprägten Kommunikationsfähigkeiten

Antje Brügmann, Master Certified Coach mit mehr als 3000 Coachingstunden und Expertin für Unternehmenskommunikation erklärt: „Es gibt viele Studien darüber, die belegen, dass ein zentrales Thema dysfunktionaler Zusammenarbeit in der Kommunikation liegt. Und wie viele Reibungsverluste in der täglichen Zusammenarbeit beruhen auf unausgesprochenen Annahmen oder Missverständnissen. Ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten für Führungskräfte sind heute von entscheidender Bedeutung. Sie sind unverzichtbar und bieten eine Reihe Vorteile für die Zusammenarbeit.“ Als Beispiele nennt Expertin Antje Brügmann:

Klarheit und Verständnis:

Gute Kommunikationsfähigkeiten ermöglichen es Führungskräften, ihre Vision und strategischen Ziele klar und präzise zu vermitteln. Dies fördert ein besseres Verständnis bei den Teammitgliedern, was wiederum die Zusammenarbeit verbessert. In einer Branche, in der Technik und Fachbegriffe oft komplex sind, ist eine klare Kommunikation von größter Bedeutung.

Konfliktlösung und Vermeidung

Konflikte können jederzeit auftreten, zum Beispiel aufgrund von unterschiedlichen Ansichten zur Technologieauswahl oder aufgrund von Druck, komplexe Projekte pünktlich abzuschließen. Führungskräfte mit ausgewogenen Kommunikationsfähigkeiten können Konflikte frühzeitig erkennen, offen ansprechen und gemeinsam mit den Beteiligten Lösungen finden, bevor sie eskalieren.

Teammotivation und -engagement

Eine effektive Kommunikation stärkt das Engagement der Teammitglieder. Führungskräfte, die transparent sind und die Leistungen der Mitarbeiter anerkennen, schaffen eine positive Arbeitsumgebung. Dies führt dazu, dass Mitarbeiter motiviert sind, ihr Bestes zu geben und sich stärker mit den Zielen des Unternehmens identifizieren.

Innovationsförderung

Innovative Lösungen sind oft das Ergebnis von kreativen Ideen und dem Gedankenaustausch innerhalb des Teams. Führungskräfte, die offene Kommunikation und Ideenfindung fördern, tragen zur kontinuierlichen Verbesserung und Innovation bei. Sie schaffen ein Umfeld, in dem Mitarbeiter bereit sind, neue Ansätze auszuprobieren.

Kundenbeziehungen und Stakeholder-Management

Gerade für StartUps sind gute Beziehungen zu Kunden und Stakeholdern von entscheidender Bedeutung. Führungskräfte, die effektiv kommunizieren können, bauen Vertrauen auf, verstehen die Bedürfnisse ihrer Kunden besser und können erfolgreich Partnerschaften entwickeln und aufrechterhalten.

Lernen in besonderer Umgebung

Um Führungskräften die Möglichkeit zu geben, diese wichtigen Coaching-Skills zu erlernen und zu vertiefen, bieten Antje Brügmann, Master Certified Coach, und Julia Atkinson, Professional Certified Coach, das englischsprachige Seminar „Coaching Skills für Manager“ an. 

Dieses Training findet vom 18. bis 22. März 2024 in Palma auf Mallorca statt und bietet eine intensive Schulung in Coaching-Techniken, um den Übergang zum coachenden Führungsstil zu erleichtern oder diesen zu vertiefen. Julia Atkinson unterstreicht: „Es ist eine einzigartige Gelegenheit, gemeinsam mit anderen die eigenen Führungsfähigkeiten kennenzulernen, zu erweitern und sich auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Wir haben diesen wunderbaren Ort gewählt, weil er inspiriert und zum gemeinsamen Lernen in toller Umgebung einlädt.“

Das Training

Heutzutage sind Coaching-Skills für Führungskräfte und der coachende Führungsstil mehr als nur eine Option – sie sind eine Notwendigkeit, um Teams erfolgreich zu leiten und Innovation zu fördern. 

Bild Antje Brügmann Fotograf/Bildquelle: Henning Angerer

Antje Brügmann

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Durchhaltevermögen und Entschlossenheit

0
Horizn Studios

Horizn Studios Reisegepäck-Marke für die nächste Generation vom Check-In-Koffer bis hin zur Cross-Body Bag

Stellen Sie sich und das Startup HORIZN STUDIOS doch kurz unseren Lesern vor!

Gerne. Wir sind Horizn Studios, Europas führende Reisegepäck-Marke für die nächste Generation. Wir sind eine globale Community an kreativen, neugierigen Köpfen, die die Welt bewusst und zukunftsorientiert erkundet. Deswegen ist jedes unserer Produkte, vom Check-In-Koffer bis hin zur Cross-Body Bag, mit höchster Detailtreue und nachhaltigen Materialien gefertigt. Ich bin Co-Founder und CEO, und insbesondere für Brand, Marketing und Sales verantwortlich. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich hatte schon immer Freude daran, Projekte zu initiieren und Dinge voranzutreiben. Mein erstes relevantes Unternehmen habe ich vor 20 Jahren mit zwei Freunden in Berlin gegründet; ein echtes Abenteuer, für das ich meinen Job als Berater aufgab. Wir bauten gemeinsam innerhalb von drei Jahren eine führende Marketing-Agentur mit über 100 Beschäftigten, globalen Blue Chip Kunden und Standorten in Berlin und Peking auf. 

Die Idee für Horizn Studios kam mir später beim Reisen, als ich nach einer innovativen Premium Gepäckmarke suchte, die jungen, designaffinen Reisenden gerecht wird. Einen Innovationstreiber gab es nicht. Auch hatte zu dieser Zeit keine Marke ein starkes Online Direct-to-Consumer Geschäft. Nach ein paar Marktanalysen und Gesprächen mit Investoren haben mein Mitgründer Jan Roosen und ich entschieden, diese Lücke  im Markt zu schließen. 

Welche Vision steckt hinter HORIZN STUDIOS?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Reisen dazu beiträgt, Menschen verschiedener Kulturen und Hintergründe miteinander zu verbinden und den eigenen Horizont zu erweitern. Wir möchten Menschen mit unseren nachhaltigen und innovativen Produkten dazu befähigen und ermutigen, auch in der Zukunft neue Orte zu entdecken und echte Verbindungen zu schaffen. Unser Ziel ist es, dabei Qualität, Design und Nachhaltigkeit maximal miteinander zu verbinden und hier die Messlatte für alle Marktteilnehmer kontinuierlich etwas höher zu legen.

Von der Idee bis zum Start: Was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir waren von Beginn an Venture Capital finanziert, was uns in den ersten 3 Jahren half den richtigen Product-Market-Fit zu finden, einiges auszuprobieren, sowie die Markenbekanntheit zu erhöhen. Zu Beginn der Pandemie ist dann eine entscheidende Folgerunde geplatzt, was uns gezwungen hat, eine neue Struktur aufzubauen. Gemeinsam mit bestehenden und einer Handvoll neuer Angels ist uns dies gelungen. Wir haben alle Mitarbeiter beteiligt, vom Teamassistenten bis zum C-Level, haben unseren Purpose stärker ausgearbeitet und sind dann mit einem tollen, motivierten Team gestärkt aus der Krise herausgekommen.

Wer ist die Zielgruppe von HORIZN STUDIOS?

Passionierte Vielreisende, die global verbunden sind und einen hohen Anspruch an Innovation, Design und Nachhaltigkeit haben. Der Kern unserer Community besteht aus weltoffenen Millennials und Gen Z, die in urbanen Umfeldern leben und oft in kreativen Umfeldern wie Tech, Design, Musik, Medien, oder Mode arbeiten.

Was ist das Besondere an dem Reisegepäck? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir sind führend in den Bereichen Design, Innovation und Nachhaltigkeit. Wir sind die weltweit erste Gepäckmarke mit integrierter, herausnehmbarer Powerbank, die ersten mit Design-Konfigurator (Horizn ID), und treiben das Feld an im Bereich hochwertiger nachhaltiger Materialinnovationen. Unsere Koffer kommen mit einer lebenslangen Garantie, einem Interieur, das zu 100% aus recycelten High-Performance Materialien ist, wir waren die erste PETA-zertifizierte, vegane Reisegepäck-Marke, unsere Produktion ist technologisch auf Nachhaltigkeit optimiert und mit 99% nahezu abfallfrei, und unsere Lieferungen sind immer CO2-neutral.

Ganz aktuell launchen wir die Horizn RE Series– das erste high-end Gepäck mit einer zu 97% recycelten Polycarbonat-Hartschale. Parallel läuft die Entwicklung des Circle One, eine komplett neue Material-Innovation, zu 100% aus pflanzlichen Materialien. Aber auch unsere hochwertigen Backpacks und Weekender bestehen aus recycelten Premium Materialien und sind so gut entwickelt, dass sie uns ein Leben lang begleiten.

HORIZN STUDIOS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden weiterhin den Status Quo der Branche herausfordern und als Innovations- und Nachhaltigkeits-Treiber unserer Community dabei helfen, die Welt komfortabel und möglichst nachhaltig zu bereisen, zu entdecken und hier und dort positiv zu verändern. Wir eröffnen neben Berlin weitere Geschäfte in deutschen und europäischen Großstädten, beginnend mit wahrscheinlich Hamburg noch in diesem Jahr.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Da bin ich grundsätzlich zurückhaltend. Ich denke jeder Gründer und jede Gründerin ist anders und bringt die eigene Persönlichkeit und Stärken mit. Wichtig ist sicher hohes Durchhaltevermögen und Entschlossenheit. Aber das hat man bestimmt schon öfters gehört. Die (UnternehmerIn)-Reise zu genießen vielleicht. Am besten mit einem Horizn.

Wir bedanken uns bei Stefan Holwe für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Horizn Studios

Kontakt:

HS New Travel GmbH
Potsdamer Straße 87
D-10785 Berlin

https://horizn-studios.com/de/
communications@horizn-studios.com

Ansprechpartner: Stefan Holwe

Social Media:
LinkedIn
Facebook
Instagram

Welche Rolle spielen Smart Contracts in der Automatisierung von Start-up-Prozessen?

0
blockchain

Blockchain und Kryptowährungen: Potenziale für Gründer

In einer Ära, in der die Digitalisierung nahezu alle Aspekte unseres Lebens und unserer Wirtschaft durchdringt, stehen Gründer vor der Herausforderung, ständig auf dem neuesten Stand der Technologie zu sein. Blockchain und Kryptowährungen sind in diesem Kontext zwei Schlagworte, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Sie sind nicht nur ein Hype oder eine kurzfristige Spekulationsblase, sondern Technologien, die das Potenzial haben, die Art und Weise, wie Geschäfte abgewickelt werden, grundlegend zu verändern.

Für Start-ups und Gründer bieten sie eine Fülle von Möglichkeiten, von der Schaffung neuer Geschäftsmodelle bis hin zur Lösung komplexer Probleme in Bereichen wie Finanzen, Logistik und Datensicherheit. Doch wie genau können junge Unternehmen von diesen disruptiven Technologien profitieren? Welche konkreten Anwendungsfälle gibt es, und welche Herausforderungen und Risiken sollten beachtet werden? Dieser Artikel beleuchtet die vielfältigen Potenziale, die Blockchain und Kryptowährungen für Gründer bieten, und gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte, die bei der Implementierung dieser Technologien berücksichtigt werden sollten.

Dezentralisierung als Chance
Die Blockchain-Technologie basiert auf einer dezentralisierten Struktur, die es ermöglicht, Transaktionen sicher und transparent durchzuführen. Für Start-ups kann dies eine Möglichkeit sein, traditionelle Geschäftsmodelle zu hinterfragen und innovative Lösungen zu entwickeln.

Schnelle und kostengünstige Transaktionen
Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum ermöglichen schnelle und kostengünstige Transaktionen. Dies ist besonders für Start-ups interessant, die international agieren und von geringen Transaktionskosten profitieren können.

Smart Contracts und Automatisierung
Smart Contracts sind selbstausführende Verträge mit den Vertragsbedingungen direkt in Code geschrieben. Sie ermöglichen eine hohe Automatisierung und können Prozesse in verschiedenen Geschäftsbereichen effizienter gestalten.

Tokenisierung von Assets
Die Tokenisierung, also die Umwandlung von Vermögenswerten in digitale Tokens, bietet Start-ups neue Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung. Durch die Ausgabe von eigenen Tokens können Unternehmen nicht nur Kapital generieren, sondern auch eine Community von Unterstützern aufbauen.

Datensicherheit und Transparenz
Die Blockchain-Technologie bietet ein hohes Maß an Sicherheit und Transparenz. Dies kann für Start-ups in Bereichen wie Datenmanagement, Identitätsverifizierung oder Urheberrecht von großem Nutzen sein.

Regulatorische Herausforderungen
Trotz des enormen Potenzials sollten Start-ups die regulatorischen Herausforderungen nicht unterschätzen. Die rechtliche Lage rund um Blockchain und Kryptowährungen ist in vielen Ländern noch nicht vollständig geklärt.

Digitale Identität und Vertrauen
Die Blockchain ermöglicht die Schaffung sicherer digitaler Identitäten. Dies kann für Start-ups, die sich auf Bereiche wie E-Commerce, Online-Verifizierung oder soziale Netzwerke konzentrieren, von großem Vorteil sein.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung
Blockchain-Technologien können auch dazu beitragen, die Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung von Unternehmen zu verbessern. Beispielsweise können sie die Rückverfolgbarkeit von Produkten in der Lieferkette sicherstellen.

Skalierbarkeit und Netzwerkeffekte
Die dezentrale Natur der Blockchain ermöglicht eine hohe Skalierbarkeit. Start-ups können von den Netzwerkeffekten profitieren, die entstehen, wenn immer mehr Teilnehmer in das System integriert werden.

Blockchain und Kryptowährungen sind mehr als nur technologische Schlagworte; sie repräsentieren eine fundamentale Verschiebung in der Art und Weise, wie Geschäfte in der digitalen Welt abgewickelt werden können. Für Gründer und Start-ups bieten sie eine Vielzahl an Möglichkeiten, die weit über schnelle und kostengünstige Transaktionen hinausgehen. Sie ermöglichen die Entwicklung neuer, dezentralisierter Geschäftsmodelle, die von erhöhter Transparenz und Sicherheit profitieren. Durch die Nutzung von Smart Contracts können Unternehmen ihre Prozesse automatisieren und effizienter gestalten, während die Tokenisierung von Assets neue Wege der Kapitalbeschaffung und der Community-Bildung eröffnet.

Darüber hinaus können Blockchain-Technologien in Bereichen wie digitaler Identität, Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung einen signifikanten Einfluss haben. Sie bieten die Möglichkeit, vertrauenswürdige digitale Identitäten zu schaffen, die Rückverfolgbarkeit von Produkten in der Lieferkette zu gewährleisten und soziale Verantwortung transparent zu machen. Die Skalierbarkeit und die potenziellen Netzwerkeffekte der Blockchain bieten zudem die Chance, dass Start-ups schnell wachsen und einen breiteren Markt erreichen können.

Allerdings ist es wichtig, die regulatorischen und technischen Herausforderungen, die mit der Implementierung dieser Technologien einhergehen, nicht zu unterschätzen. Die rechtliche Unsicherheit und die sich ständig ändernde regulatorische Landschaft erfordern eine sorgfältige Planung und Beratung.

Insgesamt bieten Blockchain und Kryptowährungen ein enormes Potenzial für innovative Gründer, die bereit sind, die Chancen und Risiken dieser Technologien vollständig zu erforschen und zu nutzen. Sie könnten nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz eines Start-ups erhöhen, sondern auch völlig neue Geschäftsfelder eröffnen. In einer immer komplexeren und vernetzten Welt könnten sie der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum und langfristigem Erfolg sein.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Fehler machen gehört dazu, es ist unmöglich, diese zu vermeiden

0
tastyy innovativen Fast-Casual-Restaurantkette, hochwertige und außergewöhnlich leckere Dönerkreationen

tastyy innovative Fast-Casual-Restaurantkette, hochwertige und außergewöhnlich leckere Dönerkreationen

Stellen Sie sich und das Startup tastyy doch kurz unseren Lesern vor!

Deniz Genc: Mein Name ist Deniz Genc und ich bin ein leidenschaftlicher Unternehmer und Investor, der sein Herzblut in nachhaltige Unternehmungen steckt. Als Co-Gründer und Haupteigentümer der Genc Fast Casual Systemgastronomie GmbH und tastyy, einer innovativen Fast-Casual-Restaurantkette, liegt meine Mission darin, hochwertige und außergewöhnlich leckere Dönerkreationen anzubieten, die die Kunden begeistern, und dabei Nachhaltigkeit, Transparenz sowie Qualität in den Mittelpunkt zu stellen. 

Meine unternehmerische Reise begann schon früh, als ich bereits mit 16 Jahren Schuhe auf Ebay und Flohmärkten verkaufte. Hochwertiger Döner als Franchise war allerdings meine erste innovative Geschäftsidee. Mit 29 habe ich mich dann das erste Mal selbstständig gemacht, und es war direkt sehr erfolgreich. So habe ich aus meinen 5000 Euro Startkapital (die ich mir leihen musste, denn ich hatte schon an die 50k Schulden aus dem Studium) 1 Million Umsatz in den ersten 12 Monaten, und insgesamt 65 Millionen Umsatz in 6 Jahren gemacht. Und mit den dadurch erworbenen Erfahrungen und Fähigkeiten habe ich jetzt die Döner Revolution mit tastyy eingeleitet.

Mit Marco Schepers, ehemaliger CEO von KFC Deutschland, habe ich einen sehr erfahrenen Mitgründer an meiner Seite. Seine Leidenschaft für innovative gastronomische Konzepte unterstützt und ergänzt meine Vision perfekt. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Deniz Genc: Bereits im ersten Semester meines Studiums, das mir übrigens überhaupt keinen Spaß gemacht hatte, war mir klar, dass ich Unternehmer und finanziell unabhängig werden will. Meine innerliche Motivation war: In der Zukunft das tun zu können, was ich wo, wann, wie, mit wem, wie lange und wie oft ich es tun will, und niemand kann was dagegen sagen, Stichwort „Ultimative Freiheit“. 

Und erreichen konnte ich das mit meinem eigenen Unternehmen. Seitdem hat mich das Thema Entrepreneurship fasziniert. Ich habe viele Bücher dazu gelesen, Kurse an der Uni und später auch viele Seminare besucht. Ich war bereit zu tun, was auch immer nötig war, um meine Ziele zu erreichen, und wusste, dass ich dafür zuerst in mich, in mein Wissen und meine Fähigkeiten investieren muss. Danach war ich dann jahrelang auf der Suche nach der richtigen Idee, mit der ich auch ohne Kapital loslegen konnte.

Mit tastyy schließt sich jetzt mein unternehmerischer Kreis. Nach meinem ersten erfolgreichen 8-stelligen Exit 2022 erfülle ich mir jetzt meinen langgehegten Traum, den perfekten Döner überall verfügbar zu machen. 

Welche Vision steckt hinter tastyy?

Deniz Genc: Meine Vision ist es eine Döner Revolution einzuleiten. Aus meiner Sicht ist es sehr schwer einen guten Döner zu finden, und selbst wenn man seinen Lieblingsdönerladen gefunden hat, schwankt da häufig die Qualität. Und da ich selbst sehr viel reise, hatte ich immer, sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern, große Probleme, einen guten Döner zu finden, selbst wenn Bewertungen und Youtuber gewisse Läden in den Himmel gelobt haben. Und ich dachte mir, das kann doch nicht sein, dass es 1.) so schwer ist, einen leckeren Döner mit einer guten Qualität zu finden, und 2.), dass es noch keine gute und erfolgreiche Kette gibt! Und die durchschnittliche Dönerqualität in Deutschland ist erstaunlich niedrig.

Für mich war klar: Der Bedarf ist gewaltig. Und um erfolgreich zu werden, steht der Kunde und das Produkt im Fokus. So sind unsere Döner, Bowls, Salate und Fries nicht nur außergewöhnlich lecker, sondern auch von hoher, gleichbleibender Qualität. Unser Ziel ist es, ein Vorreiter in der Fast-Casual-Restaurantbranche zu sein, indem wir sorgfältig ausgewählte Zutaten, kulinarische Kreativität und Transparenz miteinander verbinden. Unsere Mission ist es, den Gästen ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis zu bieten, bei dem Qualität und Geschmack im Mittelpunkt stehen, ohne den nachhaltigen Aspekt in der Wertschöpfungskette zu vernachlässigen. Ich sehe nicht nur für Deutschland, sondern weltweit ein immenses Potenzial.

Von der Idee bis zum Start, was waren bisher die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Deniz Genc: Auf dem Weg von der Idee bis zum Start von tastyy gab es wie bei vielen Unternehmensgründungen einige Herausforderungen. Eine der wichtigsten war neben der Entwicklung eines soliden Geschäftskonzepts die Identifizierung der richtigen Zulieferer, die unseren Qualitäts- und Nachhaltigkeitsanspruch bei den Zutatenauswahl teilen. Zudem ist natürlich die Auswahl des richtigen Standorts eine große Herausforderung, die wir bis dato bestens bewältigt haben. Des Weiteren habe ich sehr viel Geld und Zeit in die Entwicklung der Produkte gesteckt, denn für mich war klar, dass nur außergewöhnlich leckere Produkte die Kunden begeistern. Das ist die Grundlage für den Erfolg.

Die Finanzierung erfolgte zum überwiegenden Teil durch Eigenkapital. Bei mir stammt es aus dem erfolgreichen Exit bzw. Verkauf meines vorherigen Start-ups Satin Naturel, einem Bio Naturkosmetik-Unternehmen, das innerhalb von drei Jahren in der ganzen EMEA-Region sowie in den USA einen achtstelligen Bruttojahresumsatz erwirtschaftet hat.

Zusätzlich konnten wir bereits einen ersten Business Angel für eine Investition in tastyy gewinnen. Somit können wir unser Wachstum beschleunigen und unsere Vision noch schneller verwirklichen. 

Wer ist die Zielgruppe von tastyy?

Deniz Genc: Unsere Hauptzielgruppe ist die Gen-Z-Generation, die Wert auf Vertrauen, Gesundheit, Qualität, Freiheit und Umweltbewusstsein legt. Gleichzeitig sprechen wir auch potentielle Franchise-Partner und Expansionspartner an, die wir von unserem tastyy-Konzept überzeugen möchten – wir sind nach wie vor offen für Investitionen und suchen aktiv nach Finanzierungspartnern.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Deniz Genc: Mein Motto, wie auch bei meiner ersten Unternehmung war „10x“, das heißt 10 Mal besser als die Konkurrenz zu sein, denn nur so ist der langfristige Unternehmenserfolg gesichert. Das Dönersegment ist aus meiner Sicht massiv unterentwickelt, ganz im Gegensatz zu z.B. Burgern, denn da gibt es von günstig bis teuer, von simpel bis extravagant, von Fast-Food bis Luxus und Konzepten mit Cocktails einfach alles. Im Dönerbereich gibt es quasi nur Dönerbuden und türkische Restaurants. Und da ist der Döner quasi immer genau gleich: Individuelle Salatauswahl mit 3 verschiedenen Saucen, Auswahl aus max. 2 Spießen (und bei anderen Anbietern sind es meistens Hackfleischspieße, bei uns nur hochwertiges Scheibenfleisch). 

Bei tastyy finden die Kunden neben Döner auch Burger, Salate, loaded Fries, Bowls, Snacks, vegane Köstlichkeiten (sogar einen veganen Dönerspieß) und Desserts in innovativen Kreationen. Unsere intensive und originelle Rezeptentwicklung in Zusammenarbeit mit Spitzenköchen hat zu Gerichten geführt, die die Erwartungen unserer Kunden übertreffen. Wo sonst kann ein Kunde einen Chili-Cheese Döner an einem Terminal bestellen, am Coca-Cola Freestyle Automaten aus über 100 Getränken auswählen (die meisten Sorten gibt es nicht mal im freien Verkauf), sich danach ein leckeres Eis gönnen und dann noch ein paar Cocktails schlürfen?

tastyy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Deniz Genc: In den nächsten fünf Jahren streben wir an, die beliebteste Fast-Casual-Döner-Marke in Deutschland zu werden und unsere einzigartige gastronomische Marke international zu etablieren. Gleichzeitig werden wir Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit sein.

Wir sehen uns als Teil einer globalen Bewegung hin zu nachhaltigerem und qualitativ hochwertigem Fast Food. Unsere Vision ist es, in vielen weiteren Ländern Präsenz zu zeigen und unsere einzigartige Taste-Revolution weltweit zu verbreiten. Den ersten tastyy Store haben wir übrigens in Izmir/Türkei eröffnet, um das Döner Meisterhandwerk von den Besten der Besten zu erlernen. Und auch dort kommt das Konzept bereits sehr gut bei den Menschen an.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Meine Ratschläge sind sicherlich etwas unkonventionell, aber ich spreche Dinge gerne direkt und radikal ehrlich an:

Ihr müsst eine glasklare Vision haben und genau wissen, was ihr wollt. Das Verlangen nach Erfolg und dem Erreichen eurer Ziele muss in euch wie ein loderndes Feuer brennen. Ihr müsst es mehr wollen als alles andere (für einen gewissen Zeitraum, Stichwort Fokus, One Thing), und bereit sein zu tun, was auch immer nötig ist, denn glaubt mir, es kommen gewaltige Brocken an Herausforderungen auf euch zu.

Fehler machen gehört dazu, es ist unmöglich, diese zu vermeiden. Das gehört dazu, so lernt man, und je schmerzhafter und größer der Fehler war, desto mehr werdet ihr lernen. Legt den Perfektionismus beiseite und legt los!

Das richtige Mindset ist absolut essentiell für den Erfolg. Glaubt und arbeitet an euch, investiert in euch. Liest Bücher, macht Coachings, geht auf Seminare. Ich habe über 200.000€ in meine Weiterentwicklung gesteckt, und es hat sich bezahlt gemacht.

Ihr könnt es schaffen, aber ihr müsst bereit sein, zu tun, was auch immer dafür nötig ist.

Wir bedanken uns bei Deniz Genc für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie überzeugen vegane und glutenfreie Brotbackmischungen die Löwen?

0
Loggä

Loggä Gründer Matthias Parzich präsentiert vegane und glutenfreie Brotbackmischungen am 9. Oktober in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Loggä doch kurz vor!

Hi, mein Name ist Matthias, der Gründer von Loggä, wie „loggä aus der Hüfte“. Mit Loggä bringe ich wahre nährstoffbombenartige, vegane, wie auch glutenfreie Brotbackmischungen in die weite Welt hinaus.

Wie ist die Idee zu Loggä entstanden?

Alles fing 2020 durch meine Entscheidung an, mich vegan zu ernähren. Haha, das hat ungewollt einiges ins Rollen gebracht. Nachdem ich nun nämlich alle Zutaten eines Produktes inkl. Herkunft dieser wissen wollte, wurde ziemlich schnell klar, dass Transparenz und vor allem ausschließlich pflanzliche Zutaten in herkömmlichen Produkten, wie Brot (enthält traditionell keine Milch, Eier oder ähnliches tierisches), heutzutage gar keine Selbstverständlichkeit mehr sind, leider.

Naiv wie ich war, dachte ich zudem auch, dass die meisten Bäckereien (abgesehen von traditionell arbeitenden, wirklich tollen Bäckereien) Zutaten aus der Region beziehen, aber diese konnten mir an der Theke teils gar nicht sagen, was überhaupt in ihren Produkten steckt. Das gilt natürlich vor allem für industriell hergestellte Backware eines jeden Backautomaten.

Das alles ging mir gewaltig auf den Keks, denn all meine Lieblingsprodukte, vor allem Brot, waren für mich in der für mich als Sportler wichtigen Qualität, plötzlich nahezu gar nicht mehr zu finden. Wenn es dann auch noch Vollkorn und plastikfrei verpackt sein soll … naja, gab es gar keine Chance, da etwas Passendes zu finden. 

Weil das aber nicht so schwer sein kann, habe ich kurzer Hand beschlossen meinen Ingenieursjob in der Automobilbranche an den Nagel zu hängen und eigene Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

Welche Vision steckt hinter Loggä?

Interessante Frage, denn obwohl ich es nicht für möglich gehalten habe, durfte ich auf vielen Messeauftritten mit Loggä Menschen kennengelernen, die noch mehr Probleme haben, qualitativ hochwertige Brote zu finden, als ich es hatte. Nämlich Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit jeder Intensität. Das Angebot an guten und vor allem halbwegs schmeckenden Broten, ist eine absolute Katastrophe. Da diese Menschen nun wirklich nichts für Ihre Situation können, habe ich Anfang des Jahres also beschlossen, unsere super-geilen Brotbackmischungen auch glutenfrei anzubieten. 

Und tatsächlich haben wir mittlerweile sogar (seit August) komplett auf ein glutenfreies Sortiment umgestellt. Kurz um, meine Vision ist es, genau dieser Gruppe von Menschen zukünftig noch weitere mega-leckere Brote anzubieten und das Sortiment um Lebensmittel des täglichen Lebens zu erweitern. Loggä wird aus den Köpfen von sich glutenfrei ernährender Menschen bald nicht mehr wegzudenken sein, so die Idee.

Wer ist die Zielgruppe von Loggä?

In aller erster Linie Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit. Aber das Schöne an unseren Broten ist, dass wir sie ganz ohne Verzicht auf mega-geilen Geschmack hin entwickelt haben und so ist für jede Person etwas dabei, die auf kerniges, sättigendes und wahnsinnig nährstoffreiches Brot abfährt.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Ich glaube, dass es für jede gründende Person, die voll und ganz hinter der eigenen Idee steht, ein absoluter Traum ist, in „Die Höhle der Löwen“ auftreten zu dürfen. Für mich war vom Beginn meiner Gründung an klar, dass ich da hin muss. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Boah, zunächst habe ich mir alle möglichen Zahlen in den Kopf geprügelt, damit ich mich unter keinen Umständen deshalb blamiere. Das war schon ziemlich wild, aber absolut notwendig, weil ich mein Unternehmen nochmal komplett durchleuchtet habe, vor allem wirtschaftlich. Ganz nebenbei habe ich versucht, beim Gedanken daran bald selbst in der Höhle der Löwen zu stehen, nicht komplett durchzudrehen und meine meist loggäre Art zu bewahren. Naja, letzteres hat zumindest innerlich gefühlt nicht ganz so gut geklappt, hoffe das fällt niemandem auf.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Dass mir diese Gelegenheit zu Teil wurde, hat mich mehr motiviert als alles, was ich bisher erleben durfte.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf Loggä aufmerksam werden?

Das ist ohne Übertreibung der größte Kickstart für das eigene Unternehmen, den man sich nur wünschen kann, unter der Voraussetzung natürlich, dass die Produkte gut ankommen. Es kann auch eine der bedeutendsten Bestätigungen obendrein sein. Es ist also nicht weniger als genial und zukunftsweisend, wenn man die Chance bekommt hiervon ein Teil zu sein. Ein Auftritt kann ein Unternehmen denke ich 5 Jahre nach vorne werfen, wenn man es ohne diese Show überhaupt schaffen würde, sein Herzensprojekt erfolgreich in die Zukunft zu bringen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Erstmal alle, die mit Lebensmitteln zu tun haben und sich mit meinen Produkten identifizieren können. Ausgeschlossen habe ich erstmal niemanden. Mir war vor allem wichtig und da kann ich echt nichts gegen tun, dass ich ein gutes, zwischenmenschliches Gefühl mit den Löwen beim Austausch zu meinen Produkten bekomme. Man muss sich ein Stück weit riechen können und da es ja eigentlich immer um das eigene Herzensprojekt geht, müssen sich die Löwen andersherum bei Interesse ebenso beweisen. 

Matthias, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Loggä wächst auf ganz natürliche Weise zu einem unfassbar starken und tollen Familienunternehmen heran. Daran möchte ich zudem so viele Menschen wie möglich teilhaben lassen, die es sonst eher schwierig haben, sich als Teil der Gesellschaft zu fühlen. Dabei spielt also Diversität im Rahmen der Beschäftigung verschiedenster Menschen für mich eine entscheidende Rolle. Ganz nach dem Slogan „Loggä. Brot, das dich versteht.“, soll das Unternehmen eben auch weiterhin mit viel Verständnis für verschiedene Gegebenheiten arbeiten.

Mit der jetzt schon vorhandenen, geballten Energie des Unternehmens werde ich Loggä in fünf Jahren zum führenden Anbieter für glutenfreie Brotbackmischungen in Deutschland machen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Besprecht eure erste, grobe Idee unbedingt mit ein, zwei Profis aus der Praxis zu eurem Produktbereich! Dies kann euch sehr, sehr viel Zeit, Geld und Nerven sparen. 
  2. Vorbereitung ist alles! Kalkuliert eure Idee von vorne bis hinten durch und seit bei der Kostenaufstellung ganz ehrlich mit euch selbst und eher pessimistisch.
  3. Bock auf Urlaub? Falls ja, dann baut möglichst früh ein Team auf oder gründet erst gar nicht alleine, denn all die Last jeglicher Art und diese kann unverhofft wirklich übermächtig schwer werden, verteilt sich auf mehreren Schultern einfach wesentlich angenehmer. 

Bild Matthias Parzich präsentiert die 3-Minuten Brotbackmischung „Loggä“. Er erhofft sich ein Investment von 50.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Loggä am 09. Oktober 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Matthias Parzich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Begeistert eine interaktive Kinder-App die Löwen?

0
mymonsi

Die Gründer von myMonsi Mitmach-Geschichten – Hörspiel Geschichten zum Mitspielen stellen sich am 09. Oktober 2023 den Löwen in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Raum für Fantasie Mannheim mit dem Produkt myMonsi Mitmach-Geschichten doch kurz vor!

Wir sind die Raum für Fantasie Mannheim Kreativproduktion GmbH, mit Sitz in Mannheim. Unser Produkt sind die myMonsi Mitmach-Geschichten – Hörspiel Geschichten zum Mitspielen auf einer innovativen App

Wo die Grenzen traditioneller Geschichten enden, beginnt die Magie der myMonsi Mitmach-Geschichten. Hinter dieser revolutionären Idee, die auf einer App erhältlich ist, stehen die kreativen Köpfe Michaela Kasper und Marc Hertel. Dieses dynamische Duo, bestehend aus einer erfahrenen Produktmanagerin und einem renommierten Regisseur und Autor, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum aktiven Mitmachen und Mitgestalten anzuregen.

Ihre Mitmach-Geschichten eröffnen eine interaktive Erlebniswelt, in der jedes Kind zum Protagonisten wird. Das gemeinsame Ziel: Eine Welt des Spaßes und der Spannung, in der Kinder aktiv Geschichten erleben und mitgestalten können. Mit myMonsi Mitmach-Geschichten sind grenzenlose Abenteuer nur einen Fingertipp entfernt.

Michaela Kasper war viele Jahre alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und arbeitete in verschiedenen Positionen von Marketing bis Assistenz der Geschäftsleitung in Unternehmen, die Kinderspielzeug oder Kinderprodukte herstellten. Zuletzt war sie 18 Jahre als Produktmanagerin eines Eigenmarkenlieferanten für einen großen deutschen Drogeriemarkt tätig. Als ihre Kinder klein waren, hatte sie die Idee zu den Mitmach-Geschichten. Zusammen mit Marc Hertel entwickelte sie die Mitmach-Geschichten für Kinder, die mit der myMonsi-App, direkt nach Hause ins Kinderzimmer kommen. 

Mit ihren kreativen Ideen und ihrem Glauben an die reell existierende, intrinsische Spielmotivation, die jedem Kind innewohnt, die nicht verloren gehen darf, erschafft Michaela Kasper Kindern den Einstieg in eine Welt voller Spaß, Abenteuer und spannender Erlebnisse.

Marc Hertel ist erfolgreicher Regisseur und Autor. Er inszenierte Krimiformate wie ‘Alarm für Cobra 11’, ‘Polizeiruf 110’, ‘Ein Fall für Zwei’, ‘Wilsberg’ und die Pilotfolge der Hörspielreihe ‘Peter Lundt – blinder Detektiv’. In Zusammenarbeit mit seiner Geschäftspartnerin ist Marc für die Produktion der Geschichten verantwortlich. 

Ihr gemeinsames Ziel: Kindern eine Welt voller Spaß und spannender Erlebnisse zu bieten, in der sie aktiv an den Geschichten teilnehmen und sie mitgestalten können.

Wie ist die Idee zu den Mitmach-Geschichten entstanden?

Michaela Kasper hatte die zündende Idee, als sie ihre eigenen Kinder beim Spielen beobachtete. Manchmal brauchen Kinder nur einen kleinen Anstoß, um ins freie Spiel zu finden. Dabei greift Marc Hertel auf seine langjährige Erfahrung als Film- und Hörspielregisseur zurück und inszeniert atmosphärische und kindgerechte Geschichten. Alles, was Eltern dafür benötigen, ist ein Smartphone. 

Welche Vision steckt hinter myMonsi?

myMonsi Mitmach-Geschichten sind speziell dafür gedacht, Kindern Anreize für freies, fantasievolles Spiel zu geben! Sie helfen den Kindern dabei, ins Spiel hineinzufinden. Um im Spiel eigene Ideen zu entwickeln und dann – so lange weiterzuspielen, wie sie wollen.

Wer ist die Zielgruppe von myMonsi?

Kinder im Alter von 4-9 Jahren, Eltern, Erziehende und Institutionen wie Kitas, Kinderkliniken, Hospize….

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Michaela Kasper ist seit Jahren ein Fan der Sendung. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben uns wieder und wieder mit den Geschäftsmodellen und den USPs auseinandergesetzt. Kurz vor der Aufzeichnung hatten wir einen Feldversuch, in dem wir sehr positive Kritik von Kindern und Eltern zu myMonsi bekommen haben. Das war ein Teil der mentalen Vorbereitung. Aufgrund der Kürze unseres Bestehens zum Zeitpunkt des Castings bei der Sendung, war die finanzstrategische Vorbereitung nicht optimal ausgereift, da die Zahlen unbekannter Weise allesamt geschätzt werden mussten.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Außergewöhnlich motivierend. So richteten wir die gesamte Arbeit auf den Aufzeichnungstermin aus. Wir waren sehr überrascht, wie schnell wir eine Zusage für die Teilnahme erhielten. Dann musste alles noch schneller gehen. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf myMonsi aufmerksam werden?

Die Sendung ist sehr bekannt und sehr beliebt. Diesen Punkt können Gründer gar nicht außer Acht lassen. Wir hoffen durch eine hohe Einschaltquote auch einen größeren Bekanntheitsgrad für myMonsi zu bekommen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Frau Wöhrl und Herrn Glagau. 

myMonsi, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Wunschziel wäre, myMonsi in fünf Jahren zu einer international bekannten und beliebten Marke aufgebaut zu haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ordentliches Budget für Marketing, Durchhaltevermögen, Leidenschaft für das eigene Produkt.

Bild: Michaela Kasper und Marc Hertl präsentieren mit „MyMonsi“ interaktive Kinderhörspiele. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie MyMonsi am 09. Oktober 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Michaela Kasper und Marc Hertl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wird die umweltfreundliche Kalt-Warm-Kompresse die Löwen überzeugen?

0
BioTherma

BioTherma Gründerin Friederike von Rodde stellt ihr Startup am 09. Oktober 2023 den Löwen in die Höhle der Löwen vor

Stellen Sie sich und das Startup BIOTherma doch kurz vor!

Mein Name ist Friederike. Ich bin 38 Jahre alt, Mutter zweier Kinder und Gründerin des StartUps BIOTherma. BIOTherma entwickelt natürliche Kalt-Warm-Kompressen mit patentierter Gelfüllung. Biologisch, umweltfreundlich und hergestellt in Deutschland.

Wie ist die Idee zu BIOTherma entstanden?

Als Mutter zweier Kinder habe ich ständig konventionelle Kühlpads im Einsatz. Eines davon platzte uns auf und die blaue Flüssigkeit verteilte sich auf Kleidung und Haut meines Kindes. Unweigerlich stellte ich mir die Frage was in so einem Gelpad eigentlich enthalten ist und ob man das nicht besser machen könnte. 

Welche Vision steckt hinter BIOTherma?

Ziel des StartUps ist es die Kälte-Wärme-Therapie nachhaltig zu revolutionieren

Wer ist die Zielgruppe von BIOTherma?

In erster Linie richten wir uns an Privathaushalte, insbesondere Familien, aber natürlich auch Physiotherapeuten, Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

In dem Jahr vor meiner Bewerbung haben mich viele Freunde angesprochen und meinten salopp: „Du solltest echt mal zu Höhle der Löwen gehen.“ Also habe ich genau das getan. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ich war zum Zeitpunkt der Einladung mitten in der Prototypenentwicklung. Insofern konnte ich die Löwen nur mit echter Begeisterung überzeugen. Damit ich keinesfalls den Faden verliere, habe ich den Pitch gedanklich tausendfach durchgespielt.  

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Ich hatte überhaupt nicht mit einer Einladung gerechnet und bin aus allen Wolken gefallen, als ich den Anruf bekam. Ich habe mich einfach nur riesig gefreut und es als eine große Chance betrachtet.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf BIOTherma aufmerksam werden?

Die Höhle der Löwen ist DIE Gründershow im deutschen Fernsehen. Als Gründerin mit dabei sein zu dürfen ist sensationell, denn es ist – im Falle eines guten Pitches – der perfekte Markteinstieg für ein neues Produkt. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ich hatte auf Ralf Dümmel gesetzt. 

BIOTherma, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mein Ziel ist es, dass unsere patentierte Kalt-Warm-Kompresse bis dahin in vielen Haushalten, Schulen, Kindergärten zu finden sein wird. Parallel dazu möchte ich zusätzliche Sparten mit Produktweiterentwicklungen erschließen und biologische Alternativen, z.B. im Bereich der Physiotherapie oder für Hebammen aufzeigen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Seid hartnäckig und gebt nicht auf!
  2. Glaubt an euch und eure Idee, nur dann könnt ihr überzeugen!
  3. Sucht nach Lösungen statt nach Problemen! 

Bild: Friederike von Rodde präsentiert mit “BioTherma“ eine biologische Kalt-/Warmkompresse. Sie erhofft sich ein Investment von 60.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie BioTherma am 09. Oktober 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Friederike von Rodde für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Gemeinsam kann man oft mehr erreichen als alleine

0
Zebra Embassy 

Zebra Embassy begleitet Startups und Scale-ups gezielt durch den komplexen Prozess der Beantragung staatlicher Fördermittel

Stellen Sie sich und das Startup Zebra Embassy doch kurz unseren Lesern vor!

Das Startup-Beratungsunternehmen Zebra Embassy wurde 2021 von Pierre Ostrowski, Matthias Hecht, Dr. Philipp Nägelein und Stefan Höhn gegründet. Wir haben es uns zur Mission gemacht, den Grundstein für die Zebra-Bewegung in Deutschland zu legen, die nachhaltiges Wachstum in den Fokus rückt. Der erste Schritt dabei ist es, Startups zu unterstützen, einen ausgewogenen Finanzierungsmix aus staatlichen Fördergeldern, VC-Finanzierungen und eigenen Umsätzen zu gestalten. Bisher haben wir über 150 Startups beraten und ihnen dabei geholfen, ein Fördervolumen von öffentlichen Quellen von mehr als 50 Millionen Euro zu erhalten.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Nachdem wir in den letzten 10 Jahren in verschiedenen Funktionen in der Startup-Welt wie Freeletics, unu und XO Life gearbeitet und die Herausforderungen bei der Finanzierung aus erster Hand erlebt haben, sahen wir die Notwendigkeit, Startups zu unterstützen. Der Wandel vom Einhorn-Hype hin zu einem nachhaltigeren Ökosystem in der Startup-Branche war für uns ein wichtiger Antrieb. Wir wollten eine Plattform schaffen, die Startups hilft, diese nachhaltigen Finanzierungswege zu erkennen und zu nutzen.

Welche Vision steckt hinter Zebra Embassy? 

Unsere Vision für Zebra Embassy ist es, sich als führende Instanz der Zebra-Bewegung in Deutschland zu etablieren. Wir möchten Startups und Scale-ups den Weg zu nachhaltigem Wachstum zeigen, indem wir sie dabei unterstützen, einen ausgewogenen Finanzierungsmix aus staatlichen Fördergeldern, VC-Finanzierungen und eigenen Umsätzen zu gestalten.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderungen war es, das Bewusstsein für die Vorteile von staatlichen Fördermitteln in der Startup-Gemeinschaft zu schärfen. Viele Startups waren sich der Möglichkeiten, die solche Fördermittel bieten, nicht bewusst oder fanden den Beantragungsprozess abschreckend. Das lag unter anderem daran, dass gerade in den letzten 10 Jahren, begünstigt durch das Nullzinsumfeld, teilweise abstruse Geschäftsmodelle finanziert wurden, die rein auf „Wachstum um jeden Preis“ ausgelegt waren. Unsere finanzielle Grundlage stammt aus unseren eigenen Investitionen sowie aus den Provisionen, die wir durch unsere erfolgreiche Beratungstätigkeit generieren konnten.

Wer ist die Zielgruppe von Zebra Embassy?

Unsere Hauptzielgruppe sind technologisch innovative Startups und Scale-ups in Deutschland, die nach nachhaltigen Finanzierungsmöglichkeiten suchen und staatliche Forschungsförderung in ihre Finanzierungsstrategie integrieren möchten.

Wie funktioniert Zebra Embassy? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Zebra Embassy begleitet Startups und Scale-ups gezielt durch den komplexen Prozess der Beantragung staatlicher Fördermittel. Unser interdisziplinäres Team vereint Expertise aus technischen, juristischen und finanziellen Bereichen, um eine ganzheitliche Beratung sicherzustellen. Dank unserer tiefen Kenntnisse sowohl im Antragswesen als auch in der Startup- und Tech-Branche schlagen wir gekonnt die Brücke zwischen diesen beiden Welten. Unser Alleinstellungsmerkmal ist unsere starke Verbindung zur Zebra-Bewegung und unser unermüdliches Engagement für ein nachhaltiges Unternehmertum.

Zebra Embassy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unsere Vision ist es, uns in den kommenden Jahren als führende Instanz der Zebra-Bewegung in Deutschland zu etablieren. Wir möchten als treibende Kraft hinter dieser Bewegung agieren und damit den Grundstein für nachhaltiges Wachstum von Startups und Scale-ups in Deutschland legen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Netzwerk und Gemeinschaft: Baut eine Gemeinschaft auf und schließt euch Netzwerken an, die eure Werte teilen. Gemeinsam kann man oft mehr erreichen als alleine – das gilt insbesondere für Nischen, die nicht jeden Tag für Schlagzeilen in der Zeitung sorgen.

Smarter Finanzierungsmix: Wir empfehlen, sich nicht von Beginn an auf eine einzelne Finanzierungsquelle zu versteifen. Je nach Geschäftsmodell kann “rein eigenfinanziert” genauso nachteilig sein wie “rein risikokapitalfinanziert”. Die Mischung machts, und in vielen Fällen kann staatliche Forschungsförderung den Unterschied machen, um die nächste Entwicklungsstufe zünden zu können.

Nachhaltiges Wachstum: “Go big or go home” war gestern – ihr tut euch und der Welt den größten Gefallen, wenn ihr mit Herzblut ein Unternehmen aufbaut, das langfristig einen Mehrwert für eure Kunden, eure Mitarbeiter und die Gesellschaft bietet. Der finanzielle Erfolg kommt dann von ganz alleine.

Wir bedanken uns bei Pierre Ostrowski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Zebra Embassy

Kontakt:

Zebra Embassy GmbH
Nördliche Münchner Straße 27a
D-82031 Grünwald

https://www.zebra-embassy.com/
mail@zebra-embassy.com

Ansprechpartner:
Pierre Ostrowski

Social Media:
LinkedIn

Lockt eine NFT-basierte Motorsport-Plattform das Investment der Löwen?

0
racemates

Die Gründer von Racemates stellen die NFT-Plattform für den Motorsport am 09. Oktober 2023 den Löwen in die Höhle der Löwen vor

Stellen Sie sich und das Startup Racemates doch kurz vor!

Wir sind Michael Sälzer und Duc Huy Bui und haben Racemates gemeinsam gegründet. Es handelt sich dabei um eine innovative Motorsport-Plattform. Bei Racemates ermöglichen wir Motorsportfans, direkt von den Leistungen ihrer Lieblingsfahrer zu profitieren. Dies realisieren wir durch physische Sammelkarten, die mit NFTs auf der Blockchain gesichert sind. Diese Karten können auch digital in unserer Racemates Racing League eingesetzt werden. Mit renommierten Fahrern wie Larry ten Voorde, dem dreifachen Porsche Carrera Cup Meister, in unserem Portfolio arbeiten wir stetig daran, unsere Präsenz in der Rennsportwelt auszubauen.

Wie ist die Idee zu Racemates entstanden?

Die Idee für Racemates entstand aus meiner tiefen Leidenschaft für den Motorsport. Schon als Kind fuhr ich Kart und schaffte es bis in die Formel 3. Nach meiner aktiven Zeit im Rennsport war ich zwölf Jahre als Berater für talentierte Motorsportler tätig. Dabei wurde mir bewusst, wie schwierig und kostenintensiv der Weg an die Spitze ist und wie viele vielversprechende Karrieren früh enden, oft aufgrund von Finanzierungsproblemen.

Racemates wurde aus dem Wunsch heraus geboren, diesen Talenten eine Plattform zu bieten, auf der sie Unterstützung finden und ihre Karriere vorantreiben können. Gleichzeitig wollten wir den Fans eine Möglichkeit bieten, näher an ihre Lieblingsfahrer heranzukommen und von deren Erfolgen zu profitieren. Die Kombination aus Motorsport und Blockchain-Technologie schien uns der perfekte Weg zu sein, um diese Vision zu verwirklichen.

Welche Vision steckt hinter Racemates?

Hinter Racemates steckt die Vision, die Welt des Motorsports zu revolutionieren und eine engere Verbindung zwischen Rennfahrern und ihren Fans zu schaffen. Wir möchten eine Plattform bieten, auf der Fans nicht nur ihre Unterstützung zeigen, sondern auch aktiv am Erfolg ihrer Lieblingsfahrer teilhaben können. Durch unsere einzigartige Kombination von physischen Sammelkarten, gesichert durch NFTs auf der Blockchain, schaffen wir eine neue Dimension des Fan-Engagements.

Unsere Vision geht jedoch über das Sammeln von Karten hinaus. Mit der Racemates Racing League und der Integration von Live-Performance & Streaming streben wir danach, den Motorsport für Fans weltweit zugänglicher, interaktiver und spannender zu gestalten. Letztlich träumen wir davon, dass Racemates zur führenden Plattform wird, auf der Rennsporttalente gefördert werden und Fans eine unvergleichliche Erfahrung im Motorsport erleben können.

Wer ist die Zielgruppe von Racemates?

Unsere Zielgruppe bei Racemates sind Motorsportfans aller Altersgruppen, die eine engere Verbindung zu ihren Lieblingsfahrern suchen. Dies schließt sowohl jüngere Fans ein, die an digitalen Sammelkarten und der Blockchain-Technologie interessiert sind, als auch ältere Fans, die den traditionellen Charme physischer Sammelkarten schätzen. Darüber hinaus richten wir uns an Rennsportenthusiasten, die aktiv am Erfolg ihrer Lieblingsfahrer teilhaben und von deren Leistungen profitieren möchten.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

„Die Höhle der Löwen“ ist eine der bekanntesten Plattformen in Deutschland, um innovative Ideen und Start-ups vorzustellen. Angesichts der Einzigartigkeit und des Potenzials von Racemates sahen wir die Sendung als perfekte Gelegenheit, unsere Vision einem breiten Publikum zu präsentieren und potenzielle Investoren für unsere Idee zu gewinnen. Zudem glaubten wir, dass unsere Kombination aus Motorsport und Blockchain-Technologie das Interesse der Löwen wecken würde.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Unsere Vorbereitung für die Sendung war intensiv und gründlich. Wir haben zahlreiche Stunden damit verbracht, unsere Präsentation zu perfektionieren, um sicherzustellen, dass wir unsere Geschäftsidee klar und überzeugend kommunizieren können. Zudem haben wir uns mit den bisherigen Folgen der Sendung und den spezifischen Interessen der Löwen auseinandergesetzt, um mögliche Fragen vorwegzunehmen und darauf vorbereitet zu sein. Es war uns wichtig, nicht nur unsere Produktidee, sondern auch den Mehrwert und das Potenzial von Racemates überzeugend darzustellen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es war eine unglaubliche Ehre und zugleich eine enorme Motivation für uns. „Die Höhle der Löwen“ ist eine der renommiertesten Plattformen für Start-ups in Deutschland. Allein die Tatsache, dass wir aus einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählt wurden, bestätigte uns, dass wir mit Racemates auf dem richtigen Weg sind. Diese Anerkennung gab uns einen enormen Schub an Selbstvertrauen und Antrieb. Es war nicht nur eine Gelegenheit, unsere Vision einem breiten Publikum zu präsentieren, sondern auch ein Zeichen dafür, dass unsere harte Arbeit und unser Engagement Früchte tragen. Es hat uns noch entschlossener gemacht, unsere Ziele zu verfolgen und Racemates zum Erfolg zu führen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf Racemates aufmerksam werden?

Der Schritt, uns bei „Die Höhle der Löwen“ zu präsentieren, ist für uns von immenser Bedeutung, insbesondere wenn man die zukünftigen Möglichkeiten bedenkt. Wir sind uns bewusst, dass die mediale Präsenz und das Interesse, das durch die Sendung generiert wird, eine enorme Chance für Racemates darstellt. Es wird uns nicht nur helfen, unsere Marke einem breiteren Publikum bekannt zu machen, sondern auch potenzielle Partnerschaften, Kunden und Investoren anzuziehen. Die bevorstehende Ausstrahlung ist für uns ein entscheidender Moment, der das Potenzial hat, unsere Wachstumsbemühungen erheblich zu beschleunigen und Racemates in den Vordergrund der Motorsport- und Technologiebranche zu rücken. Wir sind optimistisch und gespannt darauf, wie diese Erfahrung unsere Reise beeinflussen und formen wird.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir haben besonders Carsten Maschmeyer im Blick. Als anerkannter Technologie-Investor besitzt er das Fachwissen und die Erfahrung, die ideal zu Racemates‘ Ambitionen passen könnten. Wir hoffen, dass sein tiefes Verständnis für innovative Technologien und sein weitreichendes Netzwerk in der Technologiebranche uns dabei unterstützen könnten, unsere Vision weiter voranzutreiben. Es wäre für uns eine große Chance, wenn wir ihn für Racemates begeistern könnten.

Racemates, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Für Racemates ist der Himmel die Grenze. In den nächsten fünf Jahren sehen wir uns als führende Plattform im Motorsport-Engagement, die Fans und Rennfahrer wie nie zuvor verbindet. Wir planen, unsere Präsenz in verschiedenen Rennserien weltweit auszubauen und unsere Partnerschaften mit Top-Fahrern und Rennveranstaltungen zu intensivieren. Mit der Weiterentwicklung unserer Blockchain-Technologie und dem Neo-Broker streben wir an, den Handel und das Engagement rund um Rennfahrer zu revolutionieren.

Zudem hoffen wir, unsere Kooperationen mit führenden Rennserien und Persönlichkeiten in der Formel 1 und anderen prominenten Rennveranstaltungen zu festigen. In fünf Jahren möchten wir nicht nur in Europa, sondern auch auf globaler Ebene als die Go-to-Plattform für Motorsport-Engagement und -Innovation anerkannt werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Leidenschaft und Ausdauer: Glauben Sie fest an Ihre Idee und Vision. Es wird Zeiten geben, in denen Sie auf Hindernisse stoßen oder wenn Dinge nicht nach Plan laufen. In solchen Momenten ist es Ihre Leidenschaft und Ihr unerschütterlicher Glaube an Ihr Projekt, der Sie vorantreiben wird. Ausdauer ist der Schlüssel zum Erfolg in der Start-up-Welt.

Netzwerk und Lernen: Nutzen Sie jede Gelegenheit, um Ihr Netzwerk auszubauen. Die Beziehungen, die Sie knüpfen, können Türen öffnen, die Sie alleine nicht erreichen könnten. Seien Sie auch immer bereit zu lernen. Die Geschäftswelt und die Technologie entwickeln sich ständig weiter. Bleiben Sie neugierig und offen für neues Wissen.

Flexibilität: Während es wichtig ist, an Ihrer Vision festzuhalten, ist es genauso wichtig, flexibel zu sein. Der Markt, die Technologie und die Kundenbedürfnisse können sich ändern. Seien Sie bereit, sich anzupassen und Ihr Geschäftsmodell oder Ihre Strategie entsprechend zu überarbeiten, um relevant und erfolgreich zu bleiben.

Bild: Duc Huy Bui (l.) und Michael Sälzer präsentieren mit „Racemates“ eine NFT-Plattform für Motorsport. Sie erhoffen sich ein Investment von 500.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maure

Sehen Sie Racemates am 09. Oktober 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Duc Huy Bui und Michael Sälzer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Neueste Beiträge

hate Blocker Thaddäus Leutzendorff Gründer hateBlocker faires Leben

Wer schützt uns, wenn Worte zur Waffe werden?

0
hateBlocker bietet eine digitale Lösung, um sich wirksam gegen Hass im Netz zu wehren – einfach, rechtssicher und mit echten Konsequenzen für Täter*innen.