Samstag, Februar 21, 2026
Start Blog Seite 96

Wie Startups von der richtigen Domain profitieren können

0
erfolg domain startups

Der Erfolg eines Startups kann stark von der gewählten Domain abhängen. Eine gut durchdachte Online-Präsenz ist unerlässlich, um aus der Masse herauszustechen und Kunden zu gewinnen. Die Domain wirkt dabei nicht nur als Eingangstür zur Webseite, sondern auch als wesentliches Element der Markenidentität. Doch wie genau beeinflusst die Wahl der Domain den Erfolg eines Startups und worauf sollte bei der Auswahl geachtet werden? Die Wahl einer Domain kann besonders entscheidend in den frühen Phasen eines Unternehmens sein, da sie nicht nur das erste Element ist, das Kunden wahrnehmen, sondern auch einen nachhaltigen Einfluss auf das Branding und die digitale Strategie hat. Eine richtige Domainwahl ist somit ein wesentlicher Bestandteil der digitalen Unternehmensstruktur.

Die Wichtigkeit einer prägnanten Domain

Eine einprägsame und leicht zu merkende Domain kann ein Startup vom Wettbewerb abheben. Nutzer erinnern sich besser an einfache und intuitive Domains, was den Traffic auf der Webseite erhöht. Zudem stärkt eine durchdachte Domain die Markenreputation, was wiederum Vertrauen bei potenziellen Kunden schafft. Eine gute Domain kann als digitale Visitenkarte dienen, die das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit des Unternehmens sofort erhöht. Darüber hinaus verstehen Kunden und Geschäftspartner die Unternehmensmission und -werte besser, wenn sie direkt in der Domain widergespiegelt werden. Im heutigen digitalen Zeitalter ist die Suche nach einem einzigartigen Domainnamen besonders kritisch, da er auch die Entdeckung durch soziale Medien und andere Online-Kanäle verbessert.

Einige Aspekte, die bei der Domain-Wahl berücksichtigt werden sollten, sind:
  • Relevanz: Die Domain sollte den Unternehmensnamen oder die Hauptdienstleistung widerspiegeln. Es sollte klar sein, was Kunden von der Webseite erwarten können, sobald sie die Domain lesen.
  • Länge: Kürzere Domains bleiben oft besser im Gedächtnis und sind leichter zu teilen. Sie erleichtern auch die Mund-zu-Mund-Weitergabe und senken das Risiko, durch Tippfehler potenziellen Traffic zu verlieren.
  • Aussagekraft: Eine Domain sollte den Kern des Geschäfts sofort vermitteln und das Markenimage stärken.

SEO-Vorteile durch die richtige Domain

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist entscheidend für die Sichtbarkeit eines Startups im Internet. Eine strategisch gewählte Domain kann die SEO-Bemühungen unterstützen. Keywords im Domainnamen können Suchmaschinen helfen, den Inhalt der Webseite besser einzuordnen, was zu einer höheren Platzierung in den Suchergebnissen führen kann. Zudem kann eine durchdachte Domainstruktur dabei helfen, die Nutzererfahrung zu verbessern, indem sie Navigation und Inhaltsorganisation vereinfacht. Daher sollten Startups sorgfältig überlegen, wie ihre Domain sowohl kreativ als auch funktional gestaltet werden kann, um SEO-Vorteile zu maximieren.

Weiterführende Einblicke in die rechtlichen Aspekte der Domainanforderungen können Startups helfen, Fallstricke zu vermeiden. Es ist wichtig, im Vorfeld rechtliche Fragen zu klären, um spätere Probleme zu vermeiden.

Die Bedeutung des Domain Name Systems

Das Domain Name System (DNS) ist ein zentraler Bestandteil des Internets und wandelt benutzerfreundliche Domainnamen in IP-Adressen um. Dieses System ist entscheidend für den Zugang und die Erreichbarkeit von Webseiten. Ein solides Verständnis des Domain Name Systems kann Startups dabei helfen, technische Hürden zu überwinden und die Internetpräsenz sicherzustellen. Startups sollten sicherstellen, dass ihre Domains richtig konfiguriert sind, um sicherzustellen, dass die Webseite stets verfügbar ist und alle Funktionen einwandfrei arbeiten.

Domains kaufen: Ein strategischer Schritt

Der Kauf der richtigen Domain ist ein strategischer Schritt für jedes Startup. Ein verlässlicher Partner kann diesen Prozess erleichtern und sicherstellen, dass die gewählte Domain sowohl den rechtlichen Anforderungen als auch den geschäftlichen Zielen des Unternehmens entspricht. Beim Domain kaufen ist es wichtig, den zukünftigen Bedarf des Unternehmens zu berücksichtigen. Überlegungen zu internationalen Expansionen oder zukünftigen Produktveröffentlichungen sollten in die Entscheidungsfindung einfließen, um zukünftige Herausforderungen zu vermeiden.

Die Rolle von Digital Entrepreneurship im Domain-Management

Digital Entrepreneurship hebt sich durch die schnelle Anpassung an technologische Trends und die effiziente Nutzung digitaler Ressourcen ab. Die Wahl der richtigen Domain kann als ein Aspekt dieser digitalen Wirtschaft betrachtet werden, der nachhaltigen Erfolg fördern kann. Die Leuphana Universität untersucht in Ihrem Projekt zur Digitalen Entrepreneurship, wie Technologien in Unternehmungen einfließen und Startups gefördert werden können. Diese Forschung kann wertvolle Einblicke bieten, wie Domains als strategisches Werkzeug genutzt werden können, um den unternehmerischen Erfolg zu fördern.

Anpassung an Marktveränderungen

Startups operieren in dynamischen Umfeldern und müssen ihre Strategien, einschließlich ihrer Online-Präsenz, kontinuierlich anpassen. Eine stabile Online-Präsenz mit der richtigen Domain kann dazu beitragen, sich erfolgreich an Markttrends anzupassen und neue Kunden anzuziehen. Die Fähigkeit, sich schnell an Veränderungen anzupassen, ist schlüsselhaft für den Erfolg im schnelllebigen Marktumfeld. Daher sollte die Domainstrategie flexibel genug sein, um Veränderungen in der Unternehmensrichtung oder im Marktfokus zu unterstützen.

Durch die richtige Wahl der Domain können Startups ihre Marke differenzieren und gegenüber der Konkurrenz stärker positionieren. Die Domain kann auch Werkzeuge wie personalisierte E-Mail-Adressen oder Subdomains umfassen, um gezielt Kundenansprachen oder spezielle Marketingkampagnen zu unterstützen.

Empfehlungen für eine erfolgreiche Domain-Strategie

Startups aus verschiedenen Branchen können von einer maßgeschneiderten Domain-Strategie profitieren. Einige Empfehlungen umfassen:

  1. Käuferverhalten studieren: Verwendet die Kundenzentrierung als Leitfaden für die Domain-Wahl. Die Analyse der Zielgruppenbedürfnisse kann helfen, eine Domain zu wählen, die den Kundenanspruch vollständig widerspiegelt.
  2. Langfristige Planung: Die Berücksichtigung von Expandierungsmöglichkeiten bei der Domain-Wahl. Überlegen Sie, ob die Domain auch zukünftige Geschäftsbereiche oder internationale Märkte abdecken könnte.
  3. Markenbildung fördern: Stärkung der Differenzierung durch die Auswahl des Domainnamens. Eine starke Domain kann als Instrument zur Markenbildung dienen, das eine emotionale Verbindung zum Kunden aufbaut.

Vertiefte Einblicke in die Monetarisierung von Leidenschaften können helfen, Domänennamen zu wählen, die Profitabilität steigern. Diese Einblicke können auch zeigen, wie eine gut gewählte Domain den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen erleichtern und beschleunigen kann.

Des Weiteren werden Startups als zentrale Akteure in Wirtschaftssystemen angesehen. Sie schaffen Innovationen und sind das Herz jeder Wirtschaft. Startups sollten dies bei ihrer strategischen Planung und bei der Wahl ihrer Domain berücksichtigen.

Zusätzlich bietet Whimstay interessante Einblicke zur Anpassung an Marktveränderungen, die für Startups relevant sein könnten. In dynamischen Umfeldern ist es entscheidend, auf dem Laufenden zu bleiben und sich schnell an neue Gegebenheiten anzupassen.

Zusammenfassung

Eine durchdachte Domain-Wahl kann der Schlüssel zum langfristigen Erfolg eines Startups sein. Von der Markenbildung über SEO-Vorteile bis hin zur Anpassung an technologische und marktwirtschaftliche Trends, führt die richtige Domain zu einer überzeugenden Online-Präsenz. Entscheider müssen sich der Bedeutung der Domain bewusst sein und ihre Wahl strategisch gestalten, um sichtbare Vorteile zu realisieren. In einem Zeitalter, in dem der erste Eindruck meist online gemacht wird, kann eine gut gewählte Domain nicht nur den Zugang zu neuen Märkten erleichtern, sondern auch als Katalysator für nachhaltiges Wachstum dienen.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Autor: Elisabeth Müller

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung, um Ihre Ideen in spannende Bilder zu verwandeln

0
prompt
surreal nature background

10 Schritte zum perfekten KI-Prompt

Da die generative Text-Bild-KI immer mehr an Bedeutung gewinnt, wird die Fähigkeit, effektive Prompts – präzise, kreative Anweisungen für KI-Tools – zu erstellen, zu einem entscheidenden Vorteil für Unternehmen, die KI für ihre visuellen Inhalte nutzen möchten. Während KI-generierte Bilder neue Möglichkeiten zur Erstellung einzigartiger visueller Inhalte eröffnet haben, liegt der Unterschied zwischen gut und großartig oft nicht nur im Tool, sondern vor allem auch im Prompt.  

Prompts sind das Herzstück der KI-gesteuerten Kreativität. Der richtige Prompt mit dem richtigen Tool kann eine einfache Idee in ein aussagekräftiges Bild verwandeln, das Ihre kreative Vision perfekt wiedergibt. Es geht nicht nur darum, was Sie sehen wollen, sondern auch darum, wie Sie diese Vision dem KI-Tool vermitteln können, um die besten Ergebnisse zu erzielen und letztendlich das richtige Bild für Ihren Bedarf zu erhalten.

Für das richtige Projekt bietet KI-generierter Content kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, kreatives Potenzial freizusetzen, Marketingaktivitäten zu rationalisieren und Zeit zu sparen. Um diese Vorteile zu nutzen, finden Sie hier einen kurzen Leitfaden, der Ihnen hilft, überzeugende Prompts zu erstellen und das Beste aus generativen KI-Tools für Text und Bild herauszuholen. 

Schritt 1: Kreativität schützen

Das Wichtigste zuerst: Vergewissern Sie sich, dass das von Ihnen verwendete generative KI-Tool Bilder erzeugt, die Sie in Ihren Marketing- und Werbematerialien unbedenklich verwenden können. Das bedeutet, dass Sie ein Tool wählen sollten, das kommerziell sicher ist und einen rechtlichen Schutz für Ihre Ergebnisse bietet. Dies schützt Sie davor, etwas zu erstellen, das möglicherweise rechtlich geschützte Elemente enthält. KI-Tools sollten Ihre Kreativität befördern und Sie nicht einem Risiko aussetzen.

Schritt 2: Mit einer klaren Vision beginnen

Stellen Sie sich zunächst die Szene vor, die Sie gestalten möchten. Denken Sie an ein grundlegendes Substantiv, ein Verb und einen Schauplatz/Ort und erweitern Sie dann Ihre Eingabe mit Adjektiven und beschreibenden Ausdrücken. Je klarer Ihr ursprüngliches Konzept ist, desto besser kann das KI-Tool es in ein überzeugendes Bild umwandeln.

Schritt 3: Detailliert und spezifisch sein 

Zögern Sie nicht, längere, beschreibende und komplexe Prompts zu erstellen, denn generative KI lebt von Details. Gehen Sie bei Ihren Prompts so vor, als würden Sie eine Geschichte erzählen und verwenden Sie durch Kommata getrennte Schlüsselwörter, um Ihre Erzählung zu verstärken. Tools wie der KI-Generator von iStock mit seinen neuesten Modell-Updates ermöglichen es Ihnen außerdem, unglaublich detailliert zu sein und zu sehen, wie Ihre gewünschten Merkmale dank der erweiterten Skalierbarkeit und der verbesserten 4K-Generierungsfunktionen zum Leben erweckt werden. 

Schritt 4: Umgebung der Szene beschreiben

Beschreiben Sie die Umgebung, in der die Szene spielt. Wenn Sie zum Beispiel eine Szene im Freien planen, geben Sie an, ob sie in einem Wald, am Strand oder in einer städtischen Umgebung spielt. Denken Sie auch daran, wo sich Ihre Vision befindet, denn ein „Wald“ in Brasilien ist wahrscheinlich nicht dasselbe wie ein Wald im US-Bundesstaat Washington.

Schritt 5: Schlüsselelemente hervorheben

Bestimmen Sie die wichtigsten Motive oder Schwerpunkte des Bildes. Wenn es sich um eine Person handelt, beschreiben Sie ihr Aussehen, ihre Kleidung und ihren Gesichtsausdruck möglichst konkret. Bei Gegenständen konzentrieren Sie sich auf deren Größe, Form und Platzierung. Experimentieren Sie mit der Sprache, auch wenn Ihnen das erste Bild gefällt. Probieren Sie verschiedene Wörter und Ausdrücke aus, um zu sehen, wie sie das Ergebnis verändern.


(Bildnachweis: Erstellt mit generativer KI von iStock)

Schritt 6: Emotionen und Stimmung einbeziehen

Verwenden Sie ästhetische Begriffe in Ihren Eingabeaufforderungen, um das allgemeine Aussehen und die Stimmung des Bildes zu verfeinern. Begriffe wie „retro“, „scharf“ oder „monochrom“ können die kreative Richtung der KI vorgeben. Anweisungen wie „lebhafte Farben“, „weiches Licht“ oder „stimmungsvolle Atmosphäre“ können einen anderen Stil hinzufügen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Schlüsselwörter Sie verwenden sollen, gibt es hier eine umfangreiche Liste nützlicher Schlüsselwörter für KI-Prompts. Sie können auch Parameter wie Farb- und Stimmungsfilter anpassen, um Bilder mit bestimmten Farbtönen und Gefühlen zu erzeugen, die Ihren Vorstellungen entsprechen. 

Schritt 7: Aktion oder Dynamik einbeziehen

Wenn die Szene Bewegung oder Interaktion enthält, beschreiben Sie, was passiert. Das kann so einfach sein wie „eine Katze, die mit einem Wollknäuel spielt“ oder „eine Stadt, in der viele Menschen leben“. Beschreibungen wie „Zukunft“, „altmodisch“ oder „historisch“ können Ihrem Text mehr Kontext verleihen.

Schritt 8: Perspektive und Winkel berücksichtigen

Geben Sie den Blickwinkel an, aus dem die Szene aufgenommen werden soll. Dies kann eine Vogelperspektive, eine Nahaufnahme oder eine Weitwinkelaufnahme sein, die die Komposition und den Bildausschnitt beeinflusst. Verfeinern Sie Ihr Bild mit Hilfe der Kamerasteuerung, indem Sie die Art des Objektivs oder die Schärfentiefe (z. B. Weitwinkel, Tele, flach oder tief) ändern, um das Aussehen eines mit einer Kamera aufgenommenen Bildes zu erzeugen.

Schritt 9: Überprüfen, Verfeinern und Iterieren

Bevor Sie Ihren Prompt fertigstellen, überprüfen Sie ihn auf Unklarheiten oder fehlende Details. Verwenden Sie die Bearbeitungswerkzeuge von KI, um das Bild weiter zu optimieren.  Sie können Elemente in einem Bild hinzufügen, ersetzen oder entfernen oder das Bild vergrößern oder verkleinern, um es an das gewünschte Format anzupassen. Auch wenn Sie mit einem Bild zufrieden sind, können Sie Variationen dieses Bildes ausprobieren und den aktiven Prompt-Text für spätere Referenzen speichern. Experimentieren Sie immer wieder mit Ihren Lieblingsprompts und anderen Elementen, um neue und mutige Ideen zu entwickeln.

Schritt 10: Authentizität

Obwohl KI-Tools unglaubliche kreative Möglichkeiten bieten, ist es wichtig, für Ihr Publikum authentisch zu sein. Der VisualGPS-Report von iStock ergab, dass erstaunliche 89% der Deutschen wissen möchten, ob ein Bild von KI erstellt wurde. Denken Sie darüber nach, ob Sie KI-generierte Inhalte kennzeichnen müssen – vor allem, wenn sie Menschen oder ein echtes Produkt zeigen – denn Verbraucher schätzen Transparenz und möchten wissen, woher die Bilder stammen, mit denen sie interagieren. Dies hilft Ihnen, Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen. 

Mit diesem Leitfaden können kleine und mittlere Unternehmen sowie KI-Enthusiasten nun die Leistungsfähigkeit generativer KI-Tools nutzen, um qualitativ hochwertige und wirkungsvolle visuelle Materialien für Marketing und vieles mehr zu erstellen.

Mainpicture: Credit_istock-Vizerskaya

Pictures: istock pictures

Autor: Bill Bon, Senior Director of Creative Operations bei iStock

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Unternehmen gründen? Dieses Thema gerät oft aus dem Blick

0
gründer Bei der Konzentration auf das eigene Business geraten die notwendigen Versicherungen häufig aus dem Blick.
(Bild: Axa)

Junge Unternehmen sind besonders anfällig für geschäftliche Risiken. Doch ihre Gründer haben kaum Zeit, maßgeschneiderte Firmenversicherungen zu suchen.

Der Aufbau eines eigenen Unternehmens ist immer ein großes Wagnis. Schließlich ist damit meistens die finanzielle Existenz der Gründer verbunden, die oft viel Geld in das Projekt stecken für Personal, Büroausstattung, Werkzeug, Maschinen. Der Druck ist umso größer, wenn ein Scheitern auch Beschäftigte und Geschäftspartner betreffen könnte.

Deshalb investieren Gründer und Selbstständige eine Menge Arbeit und Nerven in einen erfolgreichen Anfang. Bei dieser starken Fokussierung gerät der Schutz vor begleitenden Risiken leicht aus dem Blick. Laut einer Befragung der öffentlichen Versicherer räumen rund zwei Drittel ein, dass sie sich ohne Beratung keinen Abschluss einer Versicherung zutrauen. 

Warum ist das so? Weil es ihnen gerade in der wichtigen Startphase an der notwendigen Zeit fehlt, um sich eingehender mit diesem zentralen Thema zu beschäftigen. Das geben immerhin 57 Prozent an.

Gerade junge Unternehmen sind für Risiken anfällig

Jedes Unternehmen muss zahlreiche Regeln und Richtlinien einhalten und Schäden vermeiden. Schon kleine Fehler und Versäumnisse, die im hektischen Gründungsalltag leicht passieren, führen unter Umständen zu erheblichen Folgekosten. Das betrifft beispielsweise folgende Risiken, die teils enorme finanzielle Konsequenzen haben können.

  • Schlüssel und Codekarten gehen verloren
  • Kunden rutschen auf dem Betriebsgrundstück aus und verletzen sich
  • Brände brechen aus, Wasserrohre schlagen Leck oder Kurzschlüsse beschädigen Geräte
  • Kriminelle brechen ein und stehlen Geld oder entwenden Ausstattung für Büro und Produktion
  • Geschäftstätigkeit muss wegen unvorhergesehener Ereignisse vorübergehend ruhen
  • Rechnungen werden von Kunden nicht bezahlt

Diese und weitere Ursachen setzen vor allem jungen Unternehmen schnell finanziell stark zu und bedrohen womöglich ihre weitere Existenz. Dagegen schützt die richtige Auswahl und Kombination von Firmenversicherungen. Hier ein Überblick:

  • Die Haftpflichtversicherung ist im privaten Bereich für viele Menschen selbstverständlich. Aber auch im geschäftlichen Umfeld bewahrt sie in ihrer Profi-Variante vor Schadenersatzansprüchen Dritter.
  • Die Inhaltsversicherung deckt Schäden an der Inneneinrichtung und an der Ausstattung von Geschäftsräumen ab. Das umfasst beispielsweise die Folgen von Feuer, Einbrüchen oder von elementaren Risiken wie schweren Unwettern.
  • Eine Gebäudeversicherung richtet sich an Hauseigentümer und Vermieter. Ihnen bietet sie finanziellen Schutz vor Gefahren, die ihr Gebäude beschädigen.
  • Die Ertragsausfallversicherung ersetzt laufende Kosten sowie den entgangenen Betriebsgewinn, wenn die Geschäftstätigkeit für eine gewisse Zeit ausgesetzt werden muss.
  • Eine Mietausfallversicherung springt ein, falls beispielsweise Mieter wegen eines Sachschadens im oder am Objekt die Miete nicht zahlen.

Die Branchenkenntnis der Beraterinnen und Berater von AXA hilft bei der Auswahl des besten individuellen Versicherungsschutzes. (Bild: Axa)

So finden Gründer das maßgeschneiderte Paket

Firmenversicherungen decken eine große Anzahl von Gefahren finanziell ab. Doch welche ist nun für ein aufstrebendes Unternehmen unverzichtbar und welche ist es zumindest anfangs nicht? Wann droht eine Überversicherung, die die knappen Ressourcen unnötig belastet? Und wann eine Unterversicherung mit ernsthaften Risiken für die Existenz? Darauf in der zeitintensiven Gründerphase eine Antwort zu finden, ist nicht leicht.

Um den tatsächlichen Bedarf zu recherchieren, ist eine fein abgestimmte Analyse der jeweiligen Geschäftstätigkeit und ihrer potenziellen Risiken erforderlich. Nur so lässt sich für den Einzelfall eine sinnvoll austarierte Lösung ermitteln, die einerseits praxisgerecht und andererseits kostengünstig ist.

Wofür der Mehrheit der Gründer eben die Zeit fehlt. Wollen sie trotzdem einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz, hilft nur eine eingehende und faire Beratung. Wie von AXA. Speziell für Gründer mit wenig Zeit hat die AXA Versicherung einen Profi-Schutz entwickelt, der sich dank unterschiedlicher Bausteine und Optionen einfach und individuell abgestuft anpassen lässt. Und das für zahlreiche Branchen wie den Handel, das Handwerk, Dienstleistungen und freie Berufe, für die Landwirtschaft, das Baugewerbe, das Heilwesen sowie für Vereine und Gemeinden.

Mit der Branchenkompetenz der Expertinnen und Experten von AXA sparen Gründer deshalb nicht nur Zeit, sondern vermeiden gleichzeitig eine Über- ebenso wie eine Unterversicherung.

Titelbild: Bei der Konzentration auf das eigene Business geraten die notwendigen Versicherungen häufig aus dem Blick. (Bild: Axa)

Hier finden Sie mehr Informationen über den AXA Versicherungsschutz für Selbstständige

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Söhne großziehen als Feministin

0
Shila Behjat Journalistin und Publizistin © Neda Rajabi

„Es ist wichtig, nicht alles als männlich oder weiblich zu betrachten, sondern jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit zu sehen“

Als Shila Behjat erfährt, dass sie Mutter eines Sohnes wird, beginnt für die Feministin eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst, ihrem Feminismus und ihrem verinnerlichten Männerbild. Mittlerweile hat die Autorin zwei Söhne und hat ihre Gedanken und Erfahrungen im Buch „Söhne großziehen als Feministin“ niedergeschrieben. Mit herCAREER spricht die Journalistin über patriarchale Prägungen bei Männern und Frauen und die Notwendigkeit eines neuen und erweiterten Männer- und Frauenbildes.

Shila Behjat: „Ich beobachte eher, dass die Mädchen sehr selbstbewusst und gut in allem sind und es Jungs dagegen an guten Vorbildern und Visionen fehlt.“

herCAREER: Dein Buch ist eine Auseinandersetzung mit den gängigen Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit. Fühlst du dich wohl, eine Frau zu sein?

Shila Behjat: Auf jeden Fall! Ich schreibe in meinem Buch, dass ich es liebe, eine Frau zu sein. Aber ich habe beim Schreiben gemerkt, dass ich Hemmungen habe, vermeintlich weibliche Eigenschaften als solche zu benennen. , eben weil sie weiblich konnotiert sind. Und das ist natürlich etwas, das uns Strukturen, in denen der Mann das Maß aller Dinge ist, gelehrt haben. Dabei ist Empathie gesellschaftlich gesehen eine immens wichtige Eigenschaft für das Zusammenleben.

herCAREER: Viele Frauen der Generationen X und Y sind patriarchalisch geprägt. Wer Karriere machen wollte, musste sich möglichst viele vermeintlich männliche Eigenschaften aneignen. Wie war das bei dir?

Ich bin absolut davon geprägt. Auch ich bin damit aufgewachsen, dass der Mann das Maß aller Dinge ist. Ins “Weibliche” abzudriften hatte da manchmal einen fast esoterischen Touch. Dieses Narrativ müssen wir ändern, wenn wir wollen, dass das Weibliche nicht mehr unbewusst mit „weniger wert“ oder „weniger erfolgreich“ assoziiert wird. Ich glaube, dass wir diese Räume dringend für einen Diskurs öffnen müssen – aber ich glaube auch, dass die Bereitschaft dazu da ist.

herCAREER: Du hast also Hoffnung?

Ich bin sehr hoffnungsvoll. Wir sind gerade in einer Phase, in der meines Erachtens so viele bemerkenswerte Frauen auf den Plan treten, die Lust haben, gemeinsam etwas zu verändern. Frauen, die verinnerlicht haben, dass man gemeinsam wächst und gestaltet. Es ist eine schöne Zeit, finde ich.

herCAREER: Du beziehst dich da auf erwachsene Frauen, richtig? In einem Interview hast du gesagt, dass die Mädchen im Alter deiner Söhne bereits ganz anders sozialisiert sind als deine Generation. Was beobachtest du da?

Sie verkörpern für mich das, was ich und meine Generation angestrebt haben. Sie stellen zum Beispiel gar nicht mehr in Frage, dass sie etwas gut können, und haben auch nicht mehr diesen großen Drang, sich und ihr Können zu beweisen. Es hat sich fast ins Gegenteil verkehrt: Ich beobachte eher, dass die Mädchen sehr selbstbewusst und gut in allem sind und es Jungs dagegen an guten Vorbildern und Visionen fehlt.

herCAREER: Wie, denkst du, wird es diesen jungen Frauen beim Berufseinstieg ergehen, wenn ihnen das System mit veralteten Strukturen die Tür vor der Nase zuschlägt?

Meiner Meinung nach werden sie sich mit diesen Strukturen in dieser Art und Weise nicht abfinden. In der Schule meiner Jungs sollten Klassensprecher gewählt werden, aber der Lehrer war nicht besonders motiviert. Zwei Jungs haben sich gemeldet und gesagt: ‚Wir machen das.‘ Der Lehrer hat das dankend angenommen, aber die Mädchen haben sich zusammengetan und protestiert: „Auf keinen Fall, wir machen eine richtige Wahl“. Tatsächlich sind dann zwei Mädchen Klassensprecherinnen geworden. Ich glaube, wir hätten damals vielleicht mit den Schultern gezuckt und gedacht: „Ok, dann macht das halt.“

herCAREER: „If you see it, you can be it“, heißt es. Ich warte noch auf eine kritische Masse von Vorbildern in Politik und Führung, die nicht nur Frauen sind, sondern auch frei von patriarchalen Leitplanken führen. Du wiederum wartest auf positive Vorbilder für Männlichkeit. Wie kommen wir da hin?

Das ist ein wichtiges Thema. Meine Söhne und andere Kinder erleben zunächst eine Zeit, in der fast nur Frauen für sie verantwortlich sind: ihre Mütter, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen. Ich beobachte auch, wie Kinder in diesen frühen Jahren binär kategorisiert und beurteilt werden. Die Jungen sind oft „problematisch“, die Mädchen meist die „fleißigen, braven“, positiven Beispiele. Später aber, im Berufsleben, sehen sie fast nur Männer in mächtigen, gestaltenden Positionen. Müssen wir nicht darüber nachdenken, was es für junge Männer bedeutet, so groß zu werden? So wie wir eine weibliche kritische Masse in den Führungsetagen brauchen, brauchen wir vielleicht auch eine männliche kritische Masse im frühpädagogischen Bereich.

herCAREER: Wo sind die Männer in dieser Diskussion? Oder anders gefragt: Warum kommt der Vater deiner Söhne in deinem Buch nicht vor?

Darüber habe ich während des Schreibens immer wieder nachgedacht. Ich habe mich entschieden, erst einmal festzuhalten, dass Frauen auch ohne Männerkomplett sind. Und dass meine Erzählung als Mutter von zwei Söhnen zunächst auch eine vollständige Erzählung ist. Jedes Mal, wenn ich den Impuls hatte, die Frage nach den Vätern zu stellen und vielleicht zu beantworten, habe ich innegehalten und gedacht: „Das ist jetzt wirklich deren Aufgabe! Das will ich nicht auch noch übernehmen.“

herCAREER: So laufen wir natürlich Gefahr, dass Jungs und jungen Männern weiterhin traditionelle Vorstellungen mitgegeben werden; dass man zu ihnen sagt: „Heul nicht!“ oder: „Du musst später eine Familie ernähren“. Dann müssen wieder die Partnerinnen, Schwestern und Kolleginnen den Spiegel hochhalten, sanfte Überzeugungsarbeit leisten und erklären, dass Männlichkeit auch andere Formen annehmen kann, oder?

Ja, das ist richtig. Frauen und nicht-binäre Menschen, die sich zwangsläufig schon viel länger mit diesen Dingen beschäftigen, gelingt es oft besser, diese Narrative zu erkennen und darauf aufmerksam zu machen. Diese Aufgabe bleibt uns vorerst erhalten.

herCAREER: Die Hoffnung wäre, dass die Generation deiner Söhne nicht mehr über Allyship reden muss, weil sie einfach Feministen sind. Du hast oben von den bemerkenswerten Frauen mit ihrem Willen zur Veränderung geschwärmt – bemerkenswerte Männer sind noch selten, oder?

Ich verstehe es einfach nicht: Warum sagen Männer so wenig? Warum gibt es keinen entschiedenen Kampf gegen Sexismus in dieser Bro-Kultur? Wenn man sich die Zahlen anschaut, wie viele Frauen in ihrem Leben Gewalt erfahren, dann kann jeder Mann davon ausgehen, dass er eine Frau kennt, die Gewalt erfahren hat. Also muss auch jeder Mann davon ausgehen, dass er einen anderen Mann kennt, der geschlechtsspezifische Gewalt ausgeübt hat. Das ist eine Aufgabe, der sich Männer stellen müssen. Und zwar dringend, denn auch Probleme wie Rassismus und Islamismus haben alle mit Gewalt gegen Frauen und Frauenfeindlichkeit zu tun.

herCAREER: Über neue Männlichkeit und Weiblichkeit zu sprechen öffnet große, komplexe Räume. Ganz konkret: Was versuchst du deinen Söhnen beizubringen?

Ich versuche sie zu ermutigen, ihre Einzigartigkeit zu bewahren. Denn das ist es, was sie mit auf die Welt bringen. Ich glaube, es ist wichtig, nicht alles als männlich oder weiblich zu sehen, sondern jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit zu sehen – auch sich selbst. Ich beobachte das besonders bei Frauen, aber es wäre ein guter Ansatz für alle, sich nicht zu fragen: „Wer bin ich als Frau oder Mann?“, sondern vielmehr: „Wer bin ich als Mensch?“
Das Gespräch führte herCAREER-Redakteurin Kristina Appel.

Shila Behjat ist Journalistin und Publizistin mit deutsch-iranischen Wurzeln. Sie studierte Jura in Hamburg und Paris, war Korrespondentin in London, lebte als freie Journalistin in Indien und berichtete für das Frauenportal Aufeminin.com über Gleichstellung in der EU. Als Kulturredakteurin bei ARTE verantwortet sie nun Dokumentationen und neue Formate und war im Redaktionskollektiv mit „Tracks East“ für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Sie moderiert regelmäßig vor der Kamera und auf Veranstaltungen. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin.

Im Rahmen der herCAREER Expo spricht Shila Behjat am 17. Oktober beim Podcast-MeetUp mit der Journalistin und herCAREER-Redakteurin Kristina Appel über Weiblichkeit, Männlichkeit und ihr Buch „Söhne großziehen als Feministin“.

Bild: Shila Behjat Journalistin und Publizistin © Neda Rajabi

Quelle messe.rocks GmbH

ONE Shared Vision und ein dynamisch wachsendes Ökosystem

0
One Shared Vision Bildcredit: Campus Founders

One Shared Vision: Über Grenzen hinaus denken, um Startup-Erfolge möglich zu machen

Im Zentrum des Festivals stand das Motto: „One Shared Vision“. Dieser zentrale Leitgedanke veranschaulicht die Überzeugung, wie wichtig eine aktive und kollaborative Community für die Entstehung und Förderung außergewöhnlicher Ideen und erfolgreicher Startups ist.

Oliver Hanisch, CEO der Campus Founders, betonte in seiner Eröffnungsrede die Relevanz dieser Zusammenarbeit. „Heilbronn Slush’D is more than just a start-up event. A vibrant ecosystem has emerged here in Heilbronn that is now recognized far beyond Germany’s borders. The theme of this year’s event, “ONE SHARED VISION”, expresses our collective ambition to shape the future through intensive collaboration. And in a world that is constantly changing, it is important that we come together, promote exchange and collaboration and responsibly drive progress. This goes far beyond Heilbronn. We are here to drive the startup agenda not only locally, but also at state, national and even European level.”

Im Programm der Hauptbühne folgten zwei exklusive Ankündigungen:

Campus Founders ist Teil des NXTGN Verbunds zur Bewerbung für eine Startup Factory in Baden-Württemberg

Zusammen mit Adrian Thoma, CEO der NXTGN GmbH, präsentierte Oliver Hanisch, CEO der Campus Founders, das ambitionierte Vorhaben. Die Bundesregierung erweitert die EXIST-Förderung um den „Leuchtturmwettbewerb Startup Factories“. Ziel ist es überregionale und international sichtbarere Startup Factories als Leuchttürme zu etablieren und somit die Anzahl und die Qualität wissensbasierter Ausgründungen zu steigern. Als Verbund aus Baden-Württemberg bewirbt sich dieser neu gebildete Zusammenschluss unter dem Namen NXTGN als Startup Factory. Ziel ist es, bis 2030 einen großen Beitrag zur Transformation der Wirtschaft zu leisten. Dazu gehören: 500 Tech Spin-offs, 10.000 neue Arbeitsplätze und 1 Milliarde vermitteltes Venture Capital.

Oliver Hanisch, CEO der Campus Founders, freute sich bei der Ankündigung auf der Bühne: „The collaboration between Campus Founders and NXTGN is another milestone for our ecosystem. This will further strengthen Heilbronn as a location for innovation.“

Campus Founders wird Teil des ersten pan-europäischen Accelerator-Programms für KI-Startups

Zusammen mit Alexander Ilic, Co-Founder & Executive Director des ETH AI Center, verkündete Johannes Schnabel, Director Programs bei den Campus Founders, den Beginn des Programms. AI-Launchpad.eu ist ein Accelerator-Programm mit einer zentralisierten Bewerbung für KI-Startups aus den besten europäischen KI-Zentren. Das Programm bietet Startups Zugang zu Mentoring, Ressourcen und Finanzierungsmöglichkeiten, um ihnen eine erfolgreiche Entwicklung im schnell wachsenden KI-Sektor zu ermöglichen. Betont wurde dabei die Zusammenarbeit mit Rise Europe, dem ELLIS-Netzwerk und ELIAS – drei Netzwerken, die sich der Förderung von KI-Spitzenforschung und Unternehmertum in Europa widmen. Diese strategischen Partnerschaften erweitern die Möglichkeiten für die Teilnehmer, indem sie sie mit Branchenführern und Forschungseinrichtungen vernetzen.

Prominente Speaker aus aller Welt vor Ort in Heilbronn

Die Heilbronn Slush’D 2024 bot exklusive Einblicke in Gründungsgeschichten, Investitionsprozesse und die Potenziale des Ökosystems. 1.000 Teilnehmer:innen, darunter Startups, Unternehmen, Investoren und mehr als 40 Speaker haben sich in Heilbronn über die neuesten Technologien, Trends und Business-Modelle ausgetauscht – von Future of Work, Cloud Computing, Künstliche Intelligenz, Green Tech, Cybersecurity, Quantum Computing und Raumfahrt.

Zu den herausragenden Speakern zählten u.a.:

Prof. Christian Busch, renommierter Autor von „Connect the Dots“ begeisterte das aufmerksame Publikum vom Konzept der Serendipität, der aktiven Gestaltung des Zufalls: “Serendipity is a process, not just blind luck: We can learn how to connect the dots. Be open to the unplanned and find the meaning in the unexpected moments.” Die anschließende Buchsignierung erzeugte eine lange Schlange und der Autor hatte nach 2 Stunden alle 600 Kopien, die vor Ort waren, an dankbare Gäste verteilt und zahllose Gespräche geführt.

Magnus Grimeland, Gründer und CEO von Antler, dem weltweit aktivsten Seed Stage Investor, teilte seine Erfahrungen aus inzwischen mehr als 1.300 Startup Investments. Er ist überzeugt, dass genau jetzt die beste Zeit ist, ein Startup zu gründen. Bei Gründerinnen und Gründern sucht er nach folgenden Eigenschaften: „A great founder needs 4 things: Drive, Spike, Grit and Integrity.“

Tillman Schulz, Unternehmer, Investor und Juror bei „Die Höhle der Löwen“, sprach über seine persönlichen Erfahrungen in der Zusammenarbeit zwischen Mittelstand und Startups und ermutigte den Mittelstand noch mehr in Startups zu investieren. Ebenfalls stellte er fest, dass “Entrepreneurship“ in den Lehrplan der Schulen gehört.

Lisa Gradow, Seriengründerin, Investorin und CEO von Fides, erzählte aus Ihrer Gründerinnen-Biographie, die in ihrer Schulzeit in Heilbronn begann und sie bis zu einem Investment durch den renommierten Silicon Valley VC Sequoia Capital geführt hat. Inzwischen in München beheimatet, dachte sie zurück an die Anfänge und stellte fest: „If there had been something like Campus Founders and Heilbronn Slush’D back then, I might have stayed here. You don’t need skyscrapers to think big!“

Dr. Larissa Leitner, Co-Founder und Managing Director von Empion, gab bedeutende Einblicke in ihre Gründungsgeschichte und die Herausforderungen, die ihr begegneten, speziell im Bereich des Recruitings. Sie betonte: „There has to be a culture fit with employers“, um die besten Arbeitskräfte zu finden und zu halten.

Keine gewöhnliche Startup-Konferenz

Neben dem Programm bot die Heilbronn Slush’D auch viele für die Teilnehmer überraschende Momente. In einem der Zelte war ein voll ausgestatteter Barbershop vorhanden, bei dem sich die Gäste kostenlos Haare und Bart in Form bringen lassen konnten. Das Angebot wurde gut genutzt und beide Stühle waren bis zum Ende der Veranstaltung besetzt. Ebenfalls viel Freude hatten die Gäste an dem Mini-Streichelzoo der “Fluffy Founders”. Hier tollte eine kleine Gruppe schwarzer Zwergschafe herum und freute sich über Streicheleinheiten und ein wenig Futter. Dieses Motiv wurde besonders auf Social Media viel geteilt. Ebenfalls gab es eine Verlobung auf der Heilbronn Slush’D 2024: Ein Paar, dass sich zur ersten Ausgabe des Events vor zwei Jahren kennengelernt hatte, nutzte die Gelegenheit und Kulisse für einen erinnerungswürdigen Antrag.

Gewinner 2024 der Pitch Competitions

An nur einem Nachmittag fanden bei der Heilbronn Slush’D 2024 mehr als 50 Pitches statt. Eine hochkarätige Jury, bestehend aus Branchenexperten, erfolgreichen Unternehmern und Investoren, beurteilten den Pitch, das Geschäftsmodell, das Marktpotenzial und den Gesamtimpact des Startups, um die Gewinner zu ermitteln.

Community Award: Linity

Linity bietet eine Social Learning Plattform für MINT-Fächer, mit dem Ziel qualitativ hochwertige MINT-Bildung anzubieten, die unabhängig von geografischen, wirtschaftlichen oder sozialen Barrieren zugänglich ist. Durch den Einsatz von Technologie und innovativen Lehrmethoden werden berufsqualifizierende Fähigkeiten und zu lebenslangem Lernen inspiriert.

Der Award ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde von Campus Founders verliehen.

Female Founders Award: AICU

Die AICU-Forschungstools wurden entwickelt, um Statistik und Data Science für Forscher zugänglich, effizient und wirkungsvoll zu machen. AICU vereinfacht den gesamten Forschungsprozess, von der Datenanalyse bis hin zu publikationsreifen Präsentationen, und spart Forschern wertvolle Zeit.

Der Award ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde unterstützt durch den Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU).

CyberOne High Tech Award verliehen durch bwcon:

Kategorie Digital Tech: vcg.ai

Der Value Chain Generator von VCG.AI bringt Industrieunternehmen (die Abfälle erzeugen), Technologieanbieter*innen (die Abfälle in neue Rohstoffe umwandeln) und Käufer*innen (die Rohstoffe kaufen) intelligent zusammen, um Abfälle in Rohstoffe umzuwandeln und einen kreisförmigen Materialfluss zu gewährleisten. Die Deep-Tech-Plattform kann damit die Art und Weise revolutionieren, wie Unternehmen Kreislaufwirtschaft betreiben. Das Team hilft Unternehmen so dabei, Reststoffe in großem Umfang, schnell, profitabel und nachhaltig auszutauschen.

Kategorie Industrial Tech: Cellios

Cellios ermöglicht mit einer innovativen Roboterzelle Kabelkonfektionären erstmalig die Automatisierung bislang monotoner und manueller Montagetätigkeiten. Die Roboterzelle kann dank standardisierter Hardware schnell an Kundenbedürfnisse angepasst werden. Das Unternehmen ermöglicht den Kund*innen mit kleinen und mittleren Stückzahlen damit außerdem am europäischen Hochlohn-Standort zu bleiben und ihren Arbeitskräftemangel zu mindern.

Kategorie Med Tech: nanoshape

Das Herzstück der Geschäftsidee der nanoshape GmbH ist eine antibakterielle Oberflächentechnologie für medizinische Implantate. Durch ein speziell entwickeltes Verfahren können auf der Oberfläche von z.B. Zahnimplantaten oder künstlichen Gelenken besondere Nanostrukturen erzeugt werden, die dazu führen, dass Bakterien schlecht haften und bei Kontakt teilweise sogar absterben. Patientinnen und Patienten erhalten dadurch eine höhere Sicherheit bei der Implantation, Implantatherstellende wiederum profitieren von einer neuartigen Technologie, die es so auf dem Markt noch nicht gibt.

ONE Shared Vision Award: PERIAN

Perian bietet “The world’s first sky computing program”. Sky Computing ist die neueste Entwicklung des Cloud Computing und bietet eine einheitliche, interoperable und flexible Schicht über den herkömmlichen Cloud-Plattformen. Dabei bietet PERIAN mit nur einer einzigen Schnittstelle und nur einem Konto den Zugriff auf alle unterstützten Cloud-Anbieter, wie z.B. Google Cloud oder AW. PERIAN verspricht den Kunden, dass Sie sich mühelos jede GPU-Workload auf die kosteneffizienteste Weise ausführen können, sodass diese sich weniger auf die Infrastruktur und mehr auf die Programmierung konzentrieren können.

Der Award ist mit 10.000 Euro dotiert und wird unterstützt durch D11Z Ventures.

ONE Hundred Award: Tabularis.ai

Tabularis.AI bietet eine innovative Lösung für den sicheren Umgang mit sensiblen Daten. Mithilfe eines fortschrittlichen generativen KI-Modells erstellt die Plattform hyperrealistische synthetische Datensätze. Die auf realen Daten basieren und dennoch hohe Standards für Datenschutz und Datensicherheit erfüllen. So können Teams und Organisationen Einblicke und Erkenntnisse teilen, ohne dabei die Sicherheit der Daten zu gefährden. Ob für die Analyse von Kundendaten, die Vorbereitung von Entwicklungsdatensätzen oder die Erstellung von Trainingsdaten für KI-Anwendungen. Die multimodalen Funktionen der Plattform ermöglichen eine umfassende Verarbeitung komplexer Datensätze und berücksichtigen dabei auch Sonder- und Extremfälle.

Der Award umfasst ein potenzielles Investment in Höhe von 100.000 Euro in Form eines Wandeldarlehens durch die Campus Founders Ventures GmbH. Damit einher geht ein intensives Mentoring.

One Shared Vision Bildcredit: Campus Founders

Quelle PIABO Communications

Happy Gut von Blue Farm

0
Happy Gut von Blue Farm

Für ein gutes Bauchgefühl – Happy Gut von Blue Farm

Bye bye Blähbauch. Hallo Happy Gut! Ab sofort starten wir glücklich in den Tag und unterstützen unseren Darm schon morgens mit dem neuen Happy Gut von Blue Farm. Happy Gut wurde speziell von den Blue Farm Food Scientists entwickelt, um unserem Darm die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Und eine optimale Funktion der Darmtätigkeit zu unterstützen. Ballaststoffe wie Inuline wirken dabei als neue Wunderwaffe, Super Foods wie Vitamin C, Baobab oder Lucuma als perfekte Super Power und der tropisch-fruchtig-frische Geschmack nach Mango, Ananas und Pfirsich versüßt uns auf ganz natürlich Weise schon den Morgen und bereitet den Darm sanft auf den Tag vor. Da wird der Happy Gut doch gleich zu unserer neuen Frühstücks-Routine – und Morgenstund hat ab sofort Glück im Mund.

Happy Gut. Happy Life.

Don´t worry, be happy – darum tut Happy Gut unserer Darmgesundheit so gut

unterstützt auf natürliche Weise eine gesunde Verdauung (Calcium aus der Rotalge trägt zur normalen Funktion von Verdauungsenzymen bei)
reich an präbiotischen Ballaststoffen aus Zichorieninulin
mit Super Foods wie Baobab (Vitamine und Mineralstoffe) und Lucuma (Antioxidantien) und Super Spices wie Kurkuma und Ingwer (können die Darmflora unterstützen)
natürliches Apfelessigpulver kann die Nährstoffaufnahme verbessern
ohne Zuckerzusatz oder Süßungsmitteln
rein pflanzlich und glutenfrei
fruchtig-tropischer Geschmack nach Mango, Ananas und Pfirsich

Wie man den neuen Happy Gut von Blue Farm zubereitet? Für eine Portion ganz einfach zwei gestrichene Magic Spoons (18g) mit 100ml Wasser z.B. in der Forever Bottle anrühren bzw. shaken und genießen.

5 Gründe, warum wir unseren Darm täglich unterstützen sollten

Unser Darm ist einer unserer wichtigsten Organe, der unser Hautbild, unser Energielevel und unser Immunsystem äußerst beeinflusst. Um für eine optimale Darmgesundheit zu sorgen, sollten wir ab sofort auf diese Dinge nicht mehr verzichten:

1. Darmflora: durch raffinierten Zucker und gesättigte Fette wird der Darm oft stark belastet und das Gleichgewicht der Darmflora gestört. Tägliche Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe können dem entgegenwirken und die Darmfunktion unterstützen.
2. Supermineralien: Calcium spielt eine wichtige Rolle bei der Aktivierung von Verdauungsenzymen, die die Aufnahme von Nährstoffen fördern und für eine optimale Unterstützung unserer Verdauung sorgen können.
3. Mikrobiome: Mikrobiome sind wesentlich für unsere Verdauung, unser Immunsystem und unsere gute Stimmung. Präbiotische Ballaststoffe (wie in Happy Gut) dienen als Antrieb für Probiotika und stärken das Mikrobiom.
4. Darm-Haut-Achse: Akne, Schuppenflechte und andere Hauterkrankungen sind oft Anzeichen einer ungesunden Darmflora. Antioxidantien (z.B. Baobab und Lucuma in Happy Gut) können die Zellerneuerung anregen und so die Hautgesundheit fördern.
5. Glücksgefühle: Rund 95% des Serotonins (Glückshormon, das unser Wohlbefinden steigert) wird im Darm gebildet. Probiotische Lebensmittel wie Apfelessig (in Happy Gut enthalten) eignen sich sehr zum Wachstum von Serotonin.

Die Blue Farm Produkte sind online unter bluefarm.co erhältlich und kosten ab 9,39 € (z.B. Oat Base Bio, ergibt 4 Liter Haferdrink).
Sie können einmalig oder im Abo gekauft werden. Spart Geld und gibt maximale Flexibilität, wann und wie oft geliefert wird.

Happy Gut von Blue Farm kostet 29,95€ und ist online erhältlich.
Bildcredit © Blue Farm

Quelle Sonja Berger Public Relations

Wie nachhaltig kann Cloud-Technologie wirklich sein?

0
Yorizon Founder Team Andreas Schweinar und Gernot Hofstetter c Pixelcoma

Yorizon entwickelt nachhaltige Cloud-Lösungen und baut energieeffiziente Rechenzentren, die lokale Unternehmen mit sicherer und umweltfreundlicher IT-Infrastruktur unterstützen

Wie kam es zur Gründung von Yorizon als Joint Venture zwischen Thomas-Krenn und HOCHTIEF und wer sind die Köpfe hinter dem Unternehmen?

Gernot Hofstetter: Yorizon entstand als Joint Venture zwischen HOCHTIEF und der Thomas-Krenn.AG. Das Ziel ist, die Expertisen beider zu kombinieren, um dem steigenden europäischen Bedarf an sicherer und leistungsstarker IT mit ganzheitlich gedachten und nachhaltigen Cloud -Lösungen zu begegnen. HOCHTIEF bringt umfassendes Know-how in der Umsetzung nachhaltiger Infrastrukturprojekte ein, während Thomas-Krenn.AG als führender Server- und Storage-System-Hersteller eine hochdichte State-of-the-Art IT-Ausstattung garantiert. 

Alle Rechenzentren werden so in modularer Bauweise von Hochtief aus einer Hand konzipiert, errichtet und betrieben. Das gibt uns besondere Schlagkraft. Die Partnerschaft der Gesellschafter kombiniert das Beste aus beiden Welten: nachhaltige, hochleistungsfähige Rechenzentren von Hochtief und hochdichte Server von Thomas-Krenn, die zusammen Effizienz, Sicherheit, Flexibilität und Skalierbarkeit garantieren. 

Auch im Führungsteam bei Yorizon folgen wir diesem Prinzip der effektiven gegenseitigen Ergänzung. Gemeinsam mit meinem Co-Geschäftsführer Andreas Schweinar, der mehr als 30 Jahre Erfahrung in Infrastrukturprojekten und nachhaltiger Digitalisierung mitbringt, entwickeln wir Yorizons Visionen wie Produkte, Services und Strategie.

Welche Vision verfolgt Yorizon und welche Schritte plant ihr, um diese nachhaltige Vision im Bereich Green IT zu realisieren?

Gernot Hofstetter: Yorizon verfolgt das Ziel, regional vernetzte, nachhaltige Cloud-Lösungen ohne Kompromisse bei Leistung und Sicherheit bereitzustellen. Die Vision besteht darin, Unternehmen durch Green-IT-Infrastrukturen zu unterstützen, die sowohl umweltfreundlich als auch zukunftsfähig sind. Denn durch die modulare Bauweise können wir das bestehende Stack je nach Bedarf erweitern und kontinuierlich updaten. 

Unser Ziel insgesamt ist dabei, ein europäisches Netzwerk von Edge-Rechenzentren zu etablieren, die einerseits auf die Bedürfnisse vor Ort zugeschnitten sind und zugleich die Vorteile dezentraler Datensicherung bieten. 

Wichtig ist uns bei unseren Rechenzentren außerdem, dass sie den ökologischen Fußabdruck der Cloud-Nutzung minimieren, indem wir beispielsweise konsequent erneuerbare Energien nutzen, aber auch von vorneherein den Energieverbrauch durch maximale Effizienz geringhalten. 

Unser Ansatz „Alles aus einer Hand“ kommt hier voll zu tragen:

Das Zusammendenken aller Komponenten ermöglicht nämlich eine optimale Synergie zwischen Hardware, Cloud-Diensten und Infrastruktur, und das wiederum lässt uns dieses Maß an Effizienz und die einhergehende Ressourcenschonung erreichen.

Was unterscheidet Yorizon von anderen Cloud-Anbietern, insbesondere in Bezug auf eure nachhaltige Ausrichtung?

Gernot Hofstetter: Der Unterschied liegt primär in unserem ganzheitlichen Denken und dem konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz. Die Rechenzentren werden nach dem Life-Cycle-Ansatz konzipiert, was bedeutet, dass wir schon in der Planung die wesentlichen Aspekte der Nutzung, zukünftiger Bedarfe und eventueller Nachnutzung sowie Rückbaumöglichkeiten einbeziehen. 

Auch verwenden wir so konsequent wie nur möglich erneuerbare Materialien und Energiequellen, und nutzen jede Chance, unsere Lösungen noch effizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Mit der innovativen Wasserkühlungstechnologie von Thomas-Krenn.AG wird beispielsweise der Energieverbrauch deutlich reduziert und zugleich die Leistungsfähigkeit der Server optimiert. 

Der erwähnte „Alles-aus-einer-Hand“-Ansatz ermöglicht es Kunden so, maßgeschneiderte Lösungen zu erhalten, die sowohl ihre Leistungsanforderungen als auch ihre Nachhaltigkeitsziele erfüllen.

Für welche Zielgruppen sind die Lösungen von Yorizon besonders interessant und wie stellt ihr sicher, dass deren Anforderungen erfüllt werden?

Gernot Hofsteller: Yorizon richtet sich prinzipiell an Unternehmen jeder Größe, die individuelle oder auch besonders hohe Anforderungen an IT-Sicherheit, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit haben. Besonders interessant dürften unsere Lösungen darüber hinaus für den öffentlichen Sektor, für mittelständische Unternehmen und für Plattformanbieter sein. Durch das modulare Design und die Flexibilität der Rechenzentren können regional immer maßgeschneiderte Lösungen entwickelt werden. Mit unserer Cloud „Made in Europe“ werden wir außerdem höchsten Sicherheits- und Compliance-Standards gerecht. 

Wie tragen die YEXIO-Rechenzentren zu einer umweltfreundlicheren IT-Infrastruktur bei und welche Rolle spielt die Restwärmenutzung dabei?

Gernot Hofstetter: Durch den Einsatz nachhaltiger Materialien wie Holz, eine Fassadenbepflanzung und die Nutzung von erneuerbarer Energie wird der CO2-Ausstoß in Bauweise und Betrieb der YEXIO-Rechenzentren minimiert. Dass wir nicht von vornerein auf Größe setzen, sondern die Rechenzentren und ihre Kapazität und Leistung immer dem eigentlichen Bedarf entsprechend anpassen, auch das hebt uns von anderen aktuellen Anbietern ab. 

Die Restwärmenutzung ist in der Tat ein weiterer besonderer Aspekt für uns: Zwar setzen wir mit der innovativen Kühltechnik der Thomas-Krenn.AG direkt an den Bereichen der Wärmeerzeugung an und schrauben sie zurück. Die Wärmeerzeugung, die sich dennoch nicht vermeiden lässt, lassen wir einer sinnvollen Nutzung in den Kommunen zukommen, in denen die Rechenzentren eingebunden sind. 

Bis zu 80 % der ursprünglich aufgenommenen Leistung kommt so in das lokale Fernwärmenetz und wird zur Beheizung öffentlicher Gebäude wie Schulen und Krankenhäuser genutzt. Maßnahmen wie diese tragen maßgeblich dazu bei, die Umweltbelastung zu reduzieren und lokale Infrastrukturen nachhaltig zu unterstützen.

Welche Vorteile bringt die lokale Verankerung eurer Rechenzentren für die Kommunen, in denen sie angesiedelt sind?

Gernot Hofstetter: Ein lokales, leistungsfähiges und skalierbares Rechenzentrum macht eine Region zunächst einmal unwahrscheinlich attraktiv als Standort beispielsweise für Unternehmen, die im Blick haben, welche IT-Anforderungen sie in Zukunft bewältigen müssen. Außerdem schaffen Rechenzentren lokale Arbeitsplätze und fördern die grundsätzliche Digitalisierung vor Ort. 

Für den öffentlichen Sektor der Region bieten sich des Weiteren neue Möglichkeiten, eigene Digitalisierungsprojekte auf einer sicherheitskonformen Basis zügig umzusetzen, mit Datensicherung quasi „in Sichtweite“. Hinzu kommt, dass Kommunen wie Unternehmen auch die Erfüllung ihrer ESG-Ziele (Environmental, Social, Governance) fördern, indem sie nachhaltige IT-Lösungen integrieren. 

Nicht zuletzt möchte ich hier nochmals den Energieaspekt benennen: Wir sind Abnehmer erneuerbarer Energie aus der Region, und gleichzeitig kommt unsere Restwärme der Beheizung kommunaler Einrichtungen zugute. Die lokale Verankerung der YEXIO-Rechenzentren bietet entsprechend für viele Beteiligte eine ganze Reihe valider Vorteile. 

Mit welchen Herausforderungen seht ihr euch in der Entwicklung und dem Betrieb nachhaltiger Rechenzentren konfrontiert und wie begegnet ihr diesen?

Gernot Hofstetter: Eine der größten Herausforderungen bei der Entwicklung nachhaltiger Rechenzentren ist die Balance zwischen Leistung und Energieeffizienz. Um dies zu bewältigen, setzt Yorizon auf innovative Technologien wie Flüssigkühlung und modulare Serverstrukturen, die den Energieverbrauch senken und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit steigern. Ein weiteres Hindernis ist die Integration erneuerbarer Energien in die IT-Infrastruktur, was durch enge Zusammenarbeit mit Energieanbietern und modernste Bauweisen erfolgreich gemeistert wird. So entsteht ein robustes und nachhaltiges Ökosystem.

Wie stellt Yorizon sicher, dass eure Rechenzentren nicht nur energieeffizient, sondern auch sicher und zuverlässig sind?

Gernot Hofstetter: Durch eine Kombination aus modernster Technologie und strengen Sicherheitsstandards wird die Sicherheit und Zuverlässigkeit der YEXIO-Rechenzentren gewährleistet. Sie sind in sich vollständig abgeschlossen, um die Integrität der Daten zu schützen. Ihre interne Struktur ist bereits darauf ausgelegt, weder Platz (Stichwort Bodenversiegelung), noch Ressourcen zu vergeuden und dabei störungsfrei zu operieren. Regelmäßige Wartungen und KI-gestützte Predictive Maintenance sorgen zusätzlich für reibungslose Abläufe und minimieren Ausfallzeiten. Zudem werden alle Daten nach europäischen Datenschutzstandards verarbeitet und lokal gespeichert, was höchste Datensicherheit garantiert.  

Welche langfristigen Entwicklungen plant Yorizon, um eure Green-IT-Lösungen weiter auszubauen und zu skalieren?

Gernot Hofstetter: Yorizon plant, sein Netzwerk nachhaltig konzipierter Edge-Rechenzentren europaweit auszubauen, um eine noch engmaschigere Cloud-Infrastruktur zu schaffen. Mit unserem Alles-aus-einer-Hand-Ansatz können wir zeitnah auf lokale Bedarfe reagieren. Außerdem sind unsere Rechenzentren in sich skalierbar und gewährleisten durch die modulare Serverstruktur eine kontinuierliche Möglichkeit der Integration neuer Technologien und Verbesserungen. 

Durch fortlaufende Investitionen in Forschung und Entwicklung werden wir das Angebot an Green-IT-Lösungen insgesamt stetig erweitern. in Zusammenarbeit mit Technologiepartnern testen wir beispielsweise neue Speichermöglichkeiten und Komponenten, die für unterschiedliche Anwendungsfälle (u.a. im Bereich Künstliche Intelligenz) relevant sind. 

Was sind die besonderen technologischen Merkmale von Yorizon, die euch von traditionellen Cloud-Anbietern abheben?

Gernot Hofstetter: Zunächst einmal bietet die Cutting-Edge-Serverhardware von Thomas-Krenn.AG die Möglichkeit, bei geringerem Energieverbrauch hohe Leistungen abzurufen und hardware-technisch auch langfristig stets auf dem neusten Stand zu sein, da in der Modulbauweise auch einzelne Komponenten ausgetauscht werden können. 

Was Yorizon zusätzlich abhebt, ist unsere Dual-Vendor-Option, bei der Kunden zwischen Enterprise-Grade-Hypervisor und flexiblen Open-Source-Lösungen wählen können. Technologisch unterstützt Yorizon damit Hybrid-, Multi- und Poly-Cloud-Systemarchitekturen, was den Kunden maximale Flexibilität bei der Integration ihrer IT-Infrastrukturen ermöglicht. Diese bedürfnisorientierte Bandbreite an Lösungen in Kombination mit unserem ganzheitlichen und effizienz-getriebenen Ansatz machen Yorizon zu einem Vorreiter im Bereich nachhaltiger Cloud-Lösungen.

Gibt es Erfolge oder Meilensteine, auf die ihr als Unternehmen besonders stolz seid und die eure Mission unterstreichen?

Gernot Hofstetter: Ein besonderer Meilenstein für Yorizon ist die Errichtung des ersten YEXIO-Rechenzentrums in Heiligenhaus, das im Sommer 2025 in Betrieb genommen wird. Hier werden Nutzer, Anbieter und Kommunen ganz konkret die positiven Effekte unserer Herangehensweise erkennen können. Die Zusammenarbeit mit dem Infrastrukturfonds Paladio zur zeitnahen Erweiterung auf 15 Standorte bestärkt uns und unterstreicht das Vertrauen in unsere Vision. Am meisten erfüllt uns jedoch unser grundlegendes Gesamtkonzept mit Stolz, das jeden Aspekt, der für wirklich nachhaltiges und zukunftsfähiges Cloud-Computing ausschlaggebend ist, berücksichtigt und optimiert. Wir sind überzeugt, dass das der Weg für die IT der Zukunft ist. 

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründern geben, die sich im Bereich nachhaltiger IT-Lösungen engagieren möchten?

Gernot Hofstetter:

1. Nachhaltigkeit und Innovation gehen Hand in Hand – investiert in Forschung und Entwicklung, um energieeffiziente Lösungen zu schaffen.

2. Zusammenarbeit ist entscheidend – sucht euch starke Partner, die eure Vision teilen und ergänzen.

3. Denkt langfristig und ganzheitlich – nachhaltige IT-Projekte erfordern Geduld, den Blick für das Ganze, Planung und den Willen, sich weiterzuentwickeln【6†source】

Bild Yorizon Founder Team Andreas Schweinar und Gernot Hofstetter c Pixelcoma

Wir bedanken uns bei Gernot Hofstetter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Der wachsende Einfluss von Tech auf den DAX

0
dax

Der Deutsche Aktienindex (DAX), Deutschlands wichtigster Börsenindex, spiegelt traditionell die industrielle Stärke des Landes wider, die von Sektoren wie der Automobilherstellung, dem Maschinenbau und dem Finanzsektor dominiert wird. In den letzten Jahren hat es jedoch eine deutliche Verschiebung gegeben, da Technologieunternehmen dem DAX zunehmend ihren Stempel aufdrücken. Diese Entwicklung spiegelt den globalen Trend zur Digitalisierung wider und verdeutlicht die dynamischen Veränderungen in der deutschen Wirtschaftslandschaft.

Die Entwicklung des DAX

Im September 2021 wurde die Zusammensetzung des DAX von 30 auf 40 Unternehmen erweitert. Ziel dieser Erweiterung war es, die deutsche Wirtschaft umfassender abzubilden und eine größere Vielfalt und Einbeziehung aufstrebender Branchen zu ermöglichen. Wer sich für die Grundlagen des DAX und seiner Komponenten interessiert, findet hier eine detaillierte Übersicht: https://www.xtb.com/de/ausbildung/was-ist-der-dax

https://www.pexels.com/pl-pl/zdjecie/oprogramowanie-matryca-matrix-kody-1089438/

Neue technische Marktteilnehmer

Im Zuge der Ausweitung des DAX wurden mehrere technologieorientierte Unternehmen in den Index aufgenommen, was eine deutliche Verschiebung hin zu zukunftsweisenden Branchen bedeutet:

  • Zalando SE: Eine Online-Plattform für Mode und Lifestyle, die sich zu einem führenden E-Commerce-Unternehmen in Europa entwickelt hat.
  • HelloFresh SE: Ein Lieferservice für Mahlzeitenpakete, der Datenanalysen und Online-Plattformen nutzt, um Kunden zu erreichen und zu verstehen.

Etablierte Tech-Leader

Im DAX sind seit langem prominente Technologieunternehmen vertreten, die nach wie vor einen großen Einfluss ausüben:

  • SAP SE: Als einer der weltweit größten Anbieter von Unternehmenssoftware treibt SAP mit seinen fortschrittlichen Softwarelösungen den digitalen Wandel in Unternehmen weltweit voran.
  • Infineon Technologies AG: Ein führender Halbleiterhersteller, dessen Produkte für Automobilelektronik, Power Management und Sicherheitsanwendungen entscheidend sind.
  • Deutsche Telekom AG: Als großer Telekommunikationsanbieter spielt sie eine entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur in Deutschland, einschließlich des Ausbaus der 5G-Netze.
https://www.pexels.com/pl-pl/zdjecie/pomaranczowy-volkswagen-beatle-van-163711/

Traditionelle Industrien setzen auf Technologie

Alteingesessene DAX-Unternehmen setzen auf Technologie, um im digitalen Zeitalter innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Volkswagen AG

Volkswagen investiert stark in Elektrofahrzeuge, autonome Fahrtechnologie und Mobilitätsdienstleistungen. Das Unternehmen will ein weltweit führender Anbieter von nachhaltigen Verkehrsmitteln werden und damit die Konvergenz von Automobil- und Technologiebranche widerspiegeln.

Siemens AG

Mit dem Fokus auf digitale Industrien und intelligente Infrastrukturen steht Siemens an der Spitze von Industrie 4.0. Durch die Verbesserung der Fertigung durch Automatisierung und Datenaustausch treibt Siemens Effizienz und Innovation in verschiedenen Sektoren voran.

BASF SE

Der Chemieriese setzt digitale Technologien ein, um die Produktionseffizienz, die Nachhaltigkeit und das Lieferkettenmanagement zu verbessern. Der Einsatz von digitalen Werkzeugen bei BASF ist ein Beispiel dafür, wie traditionelle Industrien Technologie für ihr Wachstum nutzen.

Markttrends und Anlegerstimmung

Das Interesse der Anleger an Technologiewerten ist aufgrund mehrerer Faktoren gestiegen:

  1. Beschleunigung der digitalen Transformation: Die weltweite Pandemie hat die Notwendigkeit digitaler Lösungen verdeutlicht und Unternehmen, die Fernarbeit, Online-Handel und virtuelle Zusammenarbeit ermöglichen, Auftrieb gegeben.
  2. Wachstumspotenzial: Technologieunternehmen weisen aufgrund von Innovation und Skalierbarkeit oft ein höheres Wachstumspotenzial auf, was Investoren anzieht, die langfristige Gewinne anstreben.

Diversifizierung des Portfolios: Die Aufnahme von Technologiewerten bietet Diversifizierungsvorteile und kann die Widerstandsfähigkeit des Portfolios gegenüber traditionellen Marktschwankungen erhöhen.

https://www.pexels.com/pl-pl/zdjecie/siedem-bialych-zamknietych-drzwi-277593/

Herausforderungen und Chancen

Obwohl der Einfluss der Technologiebranche auf den DAX wächst, bleiben Herausforderungen bestehen.

  • Globaler Wettbewerb: Deutsche Technologieunternehmen stehen im harten Wettbewerb mit internationalen Giganten, insbesondere in den Bereichen Software und Unterhaltungselektronik.
  • Regulatorische Landschaft: Strenge Datenschutzgesetze verlangen von Unternehmen, dass sie komplexe Compliance-Anforderungen erfüllen, was die Flexibilität beeinträchtigen kann.
  • Gewinnung von Talenten: Die Gewinnung und Bindung von qualifizierten Fachkräften im technischen Bereich ist entscheidend für die Aufrechterhaltung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

Die Rolle von Start-ups und Zukunftsaussichten

Das aufblühende Ökosystem der Start-ups in Deutschland fördert neue Technologieunternehmen, die den DAX in Zukunft beeinflussen könnten. Städte wie Berlin und München haben sich zu Zentren der Innovation entwickelt. Unternehmen wie Celonis und N26 erreichen beachtliche Bewertungen und sind potenzielle Kandidaten für die Aufnahme in den Index.

Schlussfolgerung

Der wachsende Einfluss der Technologiebranche auf den DAX ist ein Zeichen dafür, dass sich der Schwerpunkt der deutschen Wirtschaft auf Innovation und Digitalisierung verlagert. Dieser Trend spiegelt nicht nur die Veränderungen innerhalb des Landes wider, sondern steht auch im Einklang mit den globalen wirtschaftlichen Entwicklungen. Da die Technologie weiterhin verschiedene Sektoren durchdringt, ist es wahrscheinlich, dass der DAX einen noch größeren Anteil an Tech-Unternehmen aufweisen wird, was Chancen für Wachstum und Diversifizierung bietet.

Titelbild: https://www.pexels.com/pl-pl/zdjecie/czarny-niebieski-i-czerwony-wykres-ilustracja-186461/

Autor: Mateusz Klus

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie entsteht aus einer gemeinsamen Vision etwas Großes?

0
leben mit ohne

Leben mit Ohne bietet innovative Selbstlernkurse zur Überwindung von Histaminintoleranz und anderen Immunsystem-Überreaktionen

Wie haben Sie beide, Nora Hodeige und Jacqueline Hallmann, sich als Team gefunden, und was war der Auslöser, gemeinsam „Leben mit Ohne“ zu gründen?

Nora: Jacqueline hat mich 2020 in ihren Podcast „Erfolgsbody“ eingeladen. Persönlich kannten wir uns nicht, sie hatte mich und mein Thema auf Instagram entdeckt. Im Gespräch wurde uns schnell klar, dass wir einen sehr ähnlichen Ansatz zum Überwinden von Krankheiten haben, der abseits vom Main Stream liegt. Deshalb haben wir uns sofort super verstanden. 

Jacqueline: Dazu kam, dass wir beide gemerkt hatten, wie schwierig und anstrengend Vieles ist, wenn man ein Business allein aufbaut. Weil sich unsere Vorlieben und Expertisen dann auch noch gut ergänzen, gab es die Idee, gemeinsam etwas Neues zu starten. Wir haben dann Noras bestehendes Angebot „Leben mit Ohne“ als Ausgangspunkt genommen und gemeinsam neu und anders aufgestellt. 

Was ist die zentrale Vision von „Leben mit Ohne“, und wie planen Sie, diese langfristig zu verwirklichen?

Nora: Wir wollen das Bewusstsein verbreiten, dass unser Körper uns mit Krankheiten und Symptomen auf ganz bestimmte dysfunktionale Emotions- und Verhaltensmuster hinweisen möchte. Wenn wir zuhören und diese Muster lösen, kann der Körper durch seine Selbstheilungskräfte wieder gesund werden. Uns ist dabei wichtig, dass diese Selbstheilungskräfte nicht von externen Dingen wie Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und Coaches abhängig sind, sondern dass wir selbst stark genug sind, diese dysfunktionalen Emotions- und Verhaltensmuster zu überwinden. Gemeinsam haben wir Selbstlernkurse entwickelt, um unsere Methode sehr vielen Menschen zugänglich machen. Unsere Vision hat sich insofern schon erfüllt, als unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer Selbstwirksamkeit erleben, indem sie ihre Muster mit unserer Anleitung selbst bearbeiten und lösen. Das ist ein großartiges Gefühl. 

Jacqueline: Aber natürlich dürfen es noch mehr werden. Welche Gründerin wünscht sich kein Wachstum? Wir arbeiten an weiteren Angeboten und unserer Internationalisierung. Kurse zu einigen anderen Themen wie Zyklusbeschwerden und Stress sind schon fertig, immer basierend auf unserer LMO-Methode. All das wollen wir ebenso wie LMO bekannter machen. Wir möchten, dass noch viel mehr Menschen erfahren, dass ihr Körper ihnen durch Krankheiten etwas anzeigt und wie sie diese Krankheiten überwinden können. 

Welche Erfahrungen aus Ihrer Solo-Selbstständigkeit haben Ihnen geholfen, das heutige Geschäftsmodell von „Leben mit Ohne“ zu entwickeln?

Jacqueline: Nora hatte in ihrer Solo-Selbstständigkeit bereits mit Hunderten Betroffenen von Histaminintoleranz (HIT) zusammengearbeitet und so über ihre eigenen Erfahrungen hinaus ein sehr detailliertes Verständnis der emotionalen Muster hinter der HIT entwickelt. Dieses Verständnis bildet auch heute noch die Grundlage unserer Kurse. Ich bin diejenige, die immer schon preisgünstige Selbstlernkurse anbieten wollte, hab mich aber während meiner Solo-Selbstständigkeit immer wieder durch andere davon abbringen lassen. Stattdessen habe ich zum Beispiel hochpreisige Einzelcoachings angeboten. Diese Business-Strategie wird in der Coaching-Szene ja oft als „heiliger Gral zum Erfolg“ dargestellt. Bei mir hat das mäßig bis gar nicht funktioniert. 

Nora: Erst zusammen waren wir stark genug, wirklich unseren Weg zu gehen und unser Geschäftsmodell konsequent so aufzubauen, wie wir beide es uns eigentlich von Anfang an gewünscht hatten. Heute haben wir unseren Traum vom automatisierten Business größtenteils verwirklicht und damit endlich auch den Erfolg, den wir uns solo lange gewünscht hatten.

Sie bieten speziell Kurse für Frauen mit Histamin-Intoleranz und anderen Überreaktionen des Immunsystems an. Wie definieren Sie Ihre Zielgruppe, und wie stellen Sie sicher, dass deren spezifische Bedürfnisse erfüllt werden?

Nora: Unsere Zielgruppe ist Menschen, die gleiche oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie ich, Menschen mit HIT. Weil achtzig Prozent von ihnen Frauen sind, ist unsere Zielgruppe vor allem weiblich. Da sind wir natürlicherweise als Frauen nah dran. Aber auch Männer finden den Weg zu uns und lösen mit der LMO-Methode emotionale Knoten.

Welche Rolle spielt Ihre eigene Erfahrung mit Lebensmittelunverträglichkeiten, Nora, in der Entwicklung der LMO-Methode?

Nora: Sie ist die Basis. Ich habe fünf Jahre unter HIT gelitten und musste am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, von Ärzten und Therapeuten mit einer Histaminintoleranz nicht ernstgenommen zu werden. Ich habe alle klassischen Methoden ausprobiert, habe Lebensmittel weggelassen, Darmkuren gemacht, Nahrungsergänzungsmittel genommen. Somit kann ich nachempfinden, was unsere Teilnehmer:innen durchleben. Das spielt bei unserem Onlineaufritt und in unseren Kursen eine große Rolle. In unserer Methode arbeiten wir mit den spezifischen Mustern der Histaminintoleranz, die uns der Körper über die Symptomsprache zeigt. Beispielsweise deuten Hautprobleme, unter denen viele HIT-Betroffene leiden, auf Abgrenzungsthemen hin. Ich habe die sieben spezifischen Muster der HIT alle selbst durchgearbeitet. Aber erst in der Zusammenarbeit mit Jacqueline konnte daraus der systematische Ansatz mit konkreten Bearbeitungsmethoden entstehen, den wir heute anbieten. 

Was unterscheidet „Leben mit Ohne“ von anderen Angeboten auf dem Markt, die sich mit Histamin-Intoleranz und Unverträglichkeiten beschäftigen?

Jacqueline: Dabei geht es meist um Nahrungsergänzungsmittel oder histaminarme Ernährung. Nach unserer langjährigen Erfahrung und auch der vieler unser Teilnehmer:innen kann das zwar kurzfristig helfen, langfristig nimmt die Wirkung aber gravierend ab. Eine Umfrage von uns, an der sich 650 Personen beteiligt haben, hat das bestätigt. Und die Lebenseinschränkung ist massiv, wenn die Liste der unverträglichen Lebensmittel immer länger wird. Außerdem sind viele der anderen Angebote sehr teuer, das können sich viele Betroffene zumindest auf Dauer nicht leisten und hören damit auf.

Nora: Mit unserer LMO-Methode dagegen ist eine langfristige Verbesserung bis hin zum möglichen kompletten Überwinden der Histaminintoleranz möglich. In der Umfrage haben 75 Prozent der Teilnehmer:innen angegeben, dass sich ihre Symptome verbessert haben. Ich kenne keine einzige andere Methode, die dazu führt, dass Menschen mit einer HIT wieder mehr Lebensmittel vertragen und nicht weniger. Ein Teil unserer Teilnehmenden kann sogar wieder alles essen, und zwar beschwerdefrei. So wie ich selbst auch. 

Mit welchen besonderen Herausforderungen sehen Sie sich bei „Leben mit Ohne“ konfrontiert, und wie gehen Sie als Team mit diesen Schwierigkeiten um?

Jacqueline: Unsere erste und größte Herausforderung ist, dass die meisten HIT-Betroffenen ausschließlich klassische Methoden wie Weglassen, Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente empfohlen bekommen und oft als einzige Therapie-Möglichkeiten wahrnehmen. Daraus entsteht für uns die Schwierigkeit, dass sie uns und unsere LMO-Methode überhaupt finden und kennenlernen. Im zweiten Schritt braucht es viel Vertrauen, Erklärung und Reinschnuppern, damit sie die nötige Sicherheit bekommen, um sich auf unsere Methode einlassen zu können. Ein wichtiges Instrument ist deshalb unser Happy HIT-Podcast. Jede Woche sprechen wir dort über locker und ungezwungen über unsere Sicht auf die HIT und alles, was damit zusammenhängt. Als Marketinginstrument haben wir meine Google Ads Expertise genutzt, um einen gut funktionierenden Google Ads Funnel aufzusetzen. Und dank Noras Vorliebe fürs Schreiben gibt es einen umfangreichen Blog mit guten SEO-Rankings. 

Wie haben Sie beide es geschafft, als Team erfolgreich zu bleiben, und welche Strategien nutzen Sie, um potenzielle Konflikte zu vermeiden?

Nora: Ein ganz wichtiger Punkt für uns ist, dass wir Konflikte nicht vermeiden, weil sie sonst unter der Oberfläche weiter schwelen und irgendwann im großen Drama ausbrechen. Wenn uns, was zum Glück sehr selten vorkommt, mal etwas an der anderen ärgert, schauen wir zuerst bei uns selbst hin. Denn der Grund, warum uns am anderen etwas ärgert, sind auch hier wieder dysfunktionale Emotions- und Verhaltensmuster. Diese Muster lösen wir mit unserer LMO-Methode auf. Ist dann immer noch ein Gespräch nötig, können wir es durch das vorherige Lösen des Musters konstruktiv und entspannt führen. 

Jacqueline: Aber wir haben uns auch insgesamt nie gescheut hinzuschauen, wo es nicht passt. So mussten wir über die Jahre schon einige schmerzhafte Anpassungen machen und schwierige Entscheidungen treffen. Nur deshalb macht jetzt jede von uns das, was ihr wirklich Spaß macht. Wir schätzen extrem die Stärken der jeweils anderen und geben uns gegenseitig sehr viel Freiheit und Vertrauen, Dinge ganz nach dem eigenen Ermessen umzusetzen. Diese Dinge sind die größten Schlüssel zu unserem wachsenden Erfolg.

Was waren bisher die wichtigsten Meilensteine für „Leben mit Ohne“, und welche neuen Entwicklungen oder Erweiterungen planen Sie für die Zukunft?

Jacqueline: Der erste und größte Meilenstein war, die Systematik hinter der Histaminintoleranz zu erkennen und unsere LMO-Methode zu entwickeln. Darauf basierend haben wir dann unsere Onlinekurse erstellt. Mittlerweile haben wir außerdem ein Programm, in dem wir die Systematik unserer LMO-Methode lehren. Der Start unseres Podcasts war dann der nächste große Schritt. Derzeit übertragen wir unsere Website und Onlinekurse ins Englische. Auch die Internationalisierung wird für uns ein Meilenstein. 

Viele Gründerteams scheitern an internen Konflikten. Was sind Ihre Schlüssel zum Erfolg als Team, und was würden Sie anderen Gründerteams raten?

Nora: Konflikte sind immer ein Zeichen, dass man entweder selbst noch ein ungelöstes dysfunktionales Emotions- und Verhaltensmuster hat oder sie zeigen an, dass in der Business-Ausrichtung oder in den persönlichen Aufgabenbereichen etwas noch nicht passt.  Wir würden anderen Gründerteams also raten, immer das Potential von Konflikten zu nutzen, um das Business wirklich passend für sich selbst und damit erfolgreich zu machen.

„Leben mit Ohne“ setzt auf das Zusammenspiel von Körper und Geist. Können Sie uns mehr darüber erzählen, wie genau diese Methode funktioniert und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse dahinterstehen?

Nora: Unser Ansatz hat als Grundlage die Wissenschaftsrichtung der Epigenetik, ein Teilgebiet der Biologie. Die Epigenetik beschäftigt sich mit zellulären Prozessen, die die Aktivität von Genen beeinflussen. Auch Verhaltensweisen und Umwelteinflüsse bestimmen darüber mit, ob ein Gen aktiviert und wann es wieder abgeschaltet wird. Ungelöste dysfunktionale Emotions- und Verhaltensmuster führen dabei zu chronischer Anspannung in den Zellen, die auf Dauer krankmachende Gene aktivieren kann. Durch das Bearbeiten dieser Muster, die uns der Körper über die Symptomsprache spezifisch zeigt, kann sich die chronische Anspannung in den Zellen lösen und so die gesunden Gene wieder abgelesen. Durch die so freigewordenen Ressourcen und gesunden „Baupläne“ kann der Körper beispielsweise wieder funktionierende Darmzellen, histaminabbauende Enzyme in ausreichender Menge sowie Funktionalität und gesunde Hautzellen herstellen.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben, die gerade überlegen, ein eigenes Unternehmen zu gründen?

Jacqueline: Nutzt Konflikte als Potential. Habt den Mut, euren eigenen Weg zu gehen, auch wenn er unorthodox ist und andere sagen, dass es so nicht funktioniert. Gebt nur Dinge weiter, die ihr wirklich selbst angewendet und gemeistert habt.

Fotograf/ Bildcredits: Vivien Wolf

Wir bedanken uns bei Nora Hodeige und Jacqueline Hallmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Leben mit Ohne

Kontakt:

Jacqueline Hallmann & Nora Hodeige GbR
Carl-Orff-Weg 16
D- 82008 Unterhaching

https://www.leben-mit-ohne.de
info@leben-mit-ohne.de

Ansprechpartner: Jacqueline Hallmann

Social Media
Podcast
Instagram

Wie ein Karrierewechsel zur Inspiration für eine einzigartige Modekollektion wurde – entdecken Sie die Geschichte!

0
unartig gründerin ute nonnemacherin

UNartig ist ein innovatives Mode- und Kunstlabel, das durch handgezeichnete Illustrationen und nachhaltige Materialien besticht.

Wie kam es nach Ihrer langjährigen Tätigkeit im Projektmanagement dazu, dass Sie mit UNartig einen neuen Weg in Richtung Mode und Kunst eingeschlagen haben?

Für Mode habe ich mich schon immer sehr stark interessiert und kreative Arbeit hat mich schon immer begeistert. Durch Veränderungen in meinem alten Jobbereich, mein Sohn ist zum Studium ausgezogen, war es auch für mich an der Zeit für Veränderung.

Was war die Inspiration hinter der Gründung von UNartig, und wie spiegelt sich Ihre persönliche Leidenschaft für Mode und Illustration in der neuen Herbst-/Winter-Kollektion 2024 wider?

Irgendwie hat sich alles gefügt. Ich habe die Leidenschaft zur Kunst und Illustration entdeckt und konnte einfach nicht mehr aufhören zu zeichnen. Meine Arbeit traf auf große Resonanz und so kam irgendwie eins zum anderen… wie ein Puzzle. Manchmal war es mühselig das passende Teilchen zu finden und dann fiel mir das nächste Teilchen einfach so in die Hände.

Mode soll Spaß machen und das Feedback vieler meiner Kunden ist sehr oft, dass meine Zeichnungen eine Leichtigkeit, Fröhlichkeit und Schönheit widerspiegeln. Es ist anders, die Art meiner Illustrationen berühren Menschen emotional und das finde ich schön und es motiviert mich natürlich sehr. 

Warum nicht auch meine Illustrationen in der Mode einsetzen? 

Mit welchen Herausforderungen waren Sie konfrontiert, als Sie von der Projektmanagement-Welt in die Modebranche wechselten, und wie haben Sie diese gemeistert?

Erst einmal traf mich zu Beginn meiner Tätigkeit Corona. Überall wo ich Events oder Ausstellungen geplant hatte, war auf einmal nichts mehr möglich. Alles war teilweise schon dekoriert und die Geschäfte mussten schließen. Das war schon ein nicht leichter Start für mich – wie auch für viele andere natürlich. Dann musste ich mir natürlich ein komplett neues Netzwerk aufbauen – aus der Modebranche kannte ich bislang niemanden persönlich. Zudem lebe ich nicht gerade in einer der Modemetropolen… (SMILE – ZWINKER)

Ihre Kollektion zeichnet sich durch handgezeichnete Fashion-Motive und Portraits aus. Was macht die Designs von UNartig so besonders, und was möchten Sie mit diesen Kunstwerken ausdrücken?

Am liebsten möchte ich meinen Kunden ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach mal die schlechten Dinge für einen Moment vergessen und sich an meinen schönen Illustrationen erfreuen. Es ist nicht einfach für mich über die Einzigartigkeit meiner Arbeit zu sprechen, man sagt, ich hätte eine besondere Art zu zeichnen, sehr nach an der Wiedererkennung der Dinge, die ich zeichne. Meine Arbeit hat eine gewisse Leichtigkeit, einen gewissen Sexappeal, aber immer mit Stil. 

Wie haben Sie es geschafft, die hochwertige Qualität Ihrer Produkte durch die Verwendung von GOTS-zertifizierter Biobaumwolle und recycelten Materialien sicherzustellen?

Ich habe mich einfach auf die Suche gemacht bzw. arbeite mit einer Manufaktur aus München zusammen, die mich mit gewissen Produzenten vernetzt.

Wer ist die Hauptzielgruppe von UNartig, und wie möchten Sie deren Bedürfnisse und Erwartungen mit Ihrer aktuellen Kollektion erfüllen?

Natürlich überwiegend Frauen. Insbesondere zählen dazu die Frauen ab 40 Jahren, die sehr stilvoll und modebewusst sind auf der Suche nach etwas Neuem, das noch nicht in ihrem Kleiderschrank zu finden ist.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Ihrer Modekollektion, und warum war es Ihnen wichtig, auf zertifizierte und recycelte Materialien zu setzen?

Nachhaltigkeit spielt für mich sowohl bei meiner Mode, als auch in meiner Lebenshaltung eine ganz entscheidende Rolle. There‘s no planet B … das sollten wir uns täglich vor Augen halten. Ich fühle mich verantwortlich, auch hier meinen eigenen Beitrag zu leisten.

Wie haben Ihre persönlichen Erfahrungen und Ihr Hintergrund im Projektmanagement die Gründung und Ausrichtung von UNartig beeinflusst?

Ich würde sagen, ich bin sehr strategisch, brauche mein Zeitmanagement, bin extrem zuverlässig und manchmal zu streng mit mir selbst.

Welche Ziele verfolgen Sie langfristig mit UNartig, und in welche Richtung möchten Sie Ihre Marke in den kommenden Jahren entwickeln?

Ich möchte meine Marke auf- und ausbauen. Ich habe viele Ziele im Kopf und als Kreativer kommt es ganz schnell zum nächsten Projekt. Man muss nur auf den nächsten Kreativen treffen und schon brodelt es schon… 

Was können Kunden und Modebegeisterte von zukünftigen Kollektionen erwarten, und welche neuen Designs oder Konzepte haben Sie bereits im Kopf?

Ich gehe sehr stark von mir aus und bin immer dran, etwas Anderes auszuprobieren. Meistens suche ich nach dem, was ich selbst nicht im Kleiderschrank besitze oder es nicht so einfach auf dem Markt gibt. Ich möchte noch nicht zu viel verraten, da ich manche Dinge im Probedruck wieder überwerfe und immer und immer wieder neu ausprobiere, bis es für mich perfekt ist und ich es liebe.

Wie haben Ihre Illustrationen und Modeentwürfe den Zeitgeist eingefangen, und was hoffen Sie, dass Ihre Kollektion bei Ihren Kunden bewirken wird?

Es ist sehr häufig ein Bauchgefühl, ich habe den Blick für Farbkombinationen, schöne Dinge und die möchte ich aufs Papier bringen. Manchmal überlege ich dabei gar nicht so viel und irgendwie ist es dann genau das, was gerade den Zeitgeist trifft. 

Ich möchte, dass sich meine Kunden wohlfühlen in meiner Kollektion, experimentierfreudig ausprobieren zu kombinieren. Ich liebe es zum Beispiel, wenn ich bei meinen Kunden Styles sehe, auf die ich vielleicht gar nicht gekommen wäre. Fashion is fun, play with it! Mode soll Spaß machen und ich wünsche mir, dass meine Kunden meine Teile gerne tragen!

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen geben, die ebenfalls den Sprung in die Modebranche wagen möchten?

MACHEN MACHEN MACHEN

HINFALLEN UND WIEDER AUFSTEHEN

TUE DAS, WAS DU TUST MIT LIEBE UND FREUDE UND BLEIB DIR DABEI IMMER TREU!

Wir bedanken uns bei Ute Nonnemacher für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Neueste Beiträge

admark.ai Social Media Höhle der Löwen Pitch Christopher Zöllner präsentiert „admark.ai“, das KI Social Media tool für Konzerne. Er erhofft sich ein Investment von 200.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. RTL / Bernd-Michael Maurer

Wie viel Potenzial steckt in einer Idee, die mit 15 Jahren...

0
admark.ai kombiniert generische und prädiktive KI für datenbasierte Social Media Optimierung. Am 23 Februar 2026 präsentiert sich das Startup in der Höhle der Löwen.