Donnerstag, April 3, 2025
Start Blog Seite 99

Als Startup etablierte Vertriebswege nutzen: Amazon und eigener Onlineshop

0
amazon

Wer als Startup ein Produkt verkaufen möchte, braucht zunächst Sichtbarkeit. Bis der eigene Onlineshop genügend Traffic und auch Verkäufe generiert, kann viel Zeit vergehen. Zudem sind hierfür Investitionen in Marketing, Content und SEO unabdingbar.

Aus diesem Grund entscheiden sich viele Startups dafür, am Anfang auch andere Verkaufskanäle zu nutzen. Vor allem Amazon ist eine gute Möglichkeit, das eigene Unternehmen und Produkte auf dem Markt zu etablieren.

Produkte zunächst über Marktplätze verkaufen – die Vorteile

Für einen angehenden Online-Händler ist es viel einfacher, seine Produkte über einen Marktplatz anzubieten. Zwar gibt es dort auch Konkurrenz, aber die Möglichkeiten, schnell Verkäufe zu generieren, sind deutlich größer als mit dem eigenen Onlineshop. Der eigene Onlineshop muss von Kunden erst einmal über die Google Suche gefunden werden. Selbst bei bester SEO-Optimierung und einem guten Marketingbudget dauert es, bis eine neue Webseite überhaupt Sichtbarkeit in der Suchmaschine erreicht. Eine unbekannte Marke muss sich außerdem einen Vertrauensbonus erarbeiten. Der Verkauf über einen bekannten Marktplatz ist deutlich einfacher.

In Deutschland bieten sich vor allem zwei Plattformen an: eBay und Amazon

Amazon ist die größte Verkaufsplattform, vor allem in Deutschland dominiert das Unternehmen den Onlinehandel. Die Gründe dafür sind unter anderem die riesige Produktauswahl, die guten Lieferbedingungen und der einfache Bestellvorgang. Die meisten potenziellen Kunden haben bereits ein Amazon Konto, sodass es ihnen leicht fällt, Produkte dort zu kaufen.

Amazon bietet zudem die Möglichkeit, Anzeigen zu schalten. Auch mit kleinem Budget ist es so möglich, die eigenen Produkte gut sichtbar für Kunden auf der Plattform zu platzieren.

Eine Alternative zu Amazon ist eBay. eBay erreicht ebenfalls Millionen Kunden. eBay ist außerdem eine gute Möglichkeit für Startups, die nur ein kleines Startkapital haben.

In der Praxis hat es sich allerdings gezeigt, dass für den Aufbau einer Marke Amazon die bessere Plattform darstellt. Das hat verschiedene Gründe.

Image- und versandvorteile bei Amazon

Der wichtigste Grund ist der Imagevorteil von Amazon im Vergleich zu eBay. Bei eBay verkaufen sehr viele Privatverkäufer gebrauchte Artikel. Die Plattform tritt aus Kundensicht weniger einheitlich auf. Kunden wissen, dass sie bei eBay stets bei einem einzelnen Händler kaufen. Die Kaufabwicklung selbst erfolgt über den Händler und nicht direkt über die Plattform. Bei eBay müssen sich Händler den Vertrauensbonus über viele gute Bewertungen erst erarbeiten, das dauert aber.

Amazon hingegen hat hier einen sofortigen Vertrauensvorteil. Händler können mit der Teilnahme am FBA-Programm ihren Kunden auch den kostenlosen Premiumversand anbieten. Kunden wissen, dass sie die Ware letztendlich über Amazon kaufen und damit auch den gewohnt guten Service und die einfache Rückgabemöglichkeit genießen.

Der Verkauf über Amazon hat aber auch für den Verkäufer praktische Vorteile. Bei eBay müssen Verkäufer die Waren selbst versenden. Amazon bietet mit dem FBA-Programm eine einfache und komfortable Lösung. Verkäufer schicken ihre Waren lediglich an ein Amazon Lager. Beim Verkauf übernimmt Amazon in seinen Logistikzentren die Verpackung und den Versand der Artikel. Als Startup kann man sich nun auf das Marketing konzentrieren. Der Verkauf über Amazon lässt sich über eine Amazon Agentur sogar noch optimieren und vereinfachen.

Ist der Gewinn nicht geringer beim Verkauf über eine Plattform?

Grundsätzlich ist der Gewinn beim Verkauf eines Produktes über den eigenen Onlineshop natürlich höher. Denn schließlich zahlen Verkäufer bei den großen Plattformen eine Gebühr. Doch die deutlich höhere Reichweite relativiert diese Kosten. Im Vergleich zu Amazon sind die Logistikkosten bei einem eigenen Onlineshop außerdem höher.

Nicht zuletzt überzeugt auch die bessere Conversionrate, diese liegt bei Amazon bei durchschnittlich 10 %. Das bedeutet am Ende mehr Umsatz und mehr Gewinn.

Eigenen Onlineshop zusätzlich aufbauen

Der Verkauf über Amazon ist natürlich keine Alternative zum eigenen Onlineshop, wenn man als Startup langfristig eine Marke aufbauen möchte. In der Praxis hat sich die Kombination aus dem Verkauf über eine Plattform und dem Aufbau eines eigenen Shops bewährt.

Über Amazon könnten sofort Umsätze generiert und Kunden vom eigenen Produkt überzeugt werden. Der eigene Onlineshop kann parallel dazu langsam wachsen.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Autor Noah Beuttler

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wie können Start-up-Teams Konflikte als Chance nutzen?

0
konflikten

Der Umgang mit Konflikten im Start-up-Team: Eine Herausforderung mit Chancen

Der Umgang mit Konflikten im Start-up-Team stellt eine der zentralen Herausforderungen dar, die jedes junge Unternehmen auf seinem Weg zum Erfolg bewältigen muss. In der Anfangsphase eines Start-ups, wo Ressourcen knapp und die Erwartungen hoch sind, können die Gemüter schnell erhitzen. Verschiedene Persönlichkeiten, divergierende Interessen und der Druck, schnell liefern zu müssen, bilden einen Nährboden für Konflikte.

Doch während Konflikte oft als negativ oder als Zeichen für ein dysfunktionales Team angesehen werden, bieten sie auch Chancen. Wenn sie richtig gemanagt werden, können sie als Katalysator für Innovation, Verbesserung und Teamkohäsion dienen. In diesem Beitrag werden wir uns mit den verschiedenen Aspekten des Konfliktmanagements in Start-up-Teams befassen und Wege aufzeigen, wie diese Herausforderung in eine Chance umgewandelt werden kann.

Die Dynamik von Start-up-Teams
Start-up-Teams sind oft eine Mischung aus unterschiedlichen Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Erwartungen. Diese Vielfalt kann einerseits zu kreativen Lösungen und einem schnellen Wachstum führen, andererseits aber auch Konfliktpotenzial bergen. Es ist daher wichtig, eine Unternehmenskultur zu schaffen, die offen für Diskussionen ist und in der Konflikte als Gelegenheit zur Verbesserung gesehen werden.

Kommunikation ist der Schlüssel
Eine offene und ehrliche Kommunikation ist das A und O im Umgang mit Konflikten. Teammitglieder sollten ermutigt werden, ihre Gedanken und Bedenken auszudrücken, ohne Angst vor negativen Konsequenzen haben zu müssen. Tools wie regelmäßige Team-Meetings oder anonyme Feedback-Systeme können dabei hilfreich sein.

Konfliktlösungsstrategien
Es gibt verschiedene Methoden zur Konfliktlösung, von der Mediation bis zur Einbeziehung eines externen Beraters. Welche Methode am besten geeignet ist, hängt von der Art des Konflikts und den beteiligten Personen ab. Wichtig ist, dass eine Lösung gefunden wird, die für alle Parteien akzeptabel ist und die Teamdynamik nicht negativ beeinflusst.

Die Rolle der Führung
Die Führungsebene hat eine besondere Verantwortung im Umgang mit Konflikten. Sie sollte nicht nur als Vermittler agieren, sondern auch eine Kultur fördern, in der Konflikte konstruktiv gelöst werden können. Das schließt auch die Bereitschaft ein, eigene Fehler einzugestehen und daraus zu lernen.

Konflikte als Chance
Wenn sie richtig gehandhabt werden, können Konflikte eine Chance für das Unternehmen sein. Sie können zu neuen Ideen führen, bestehende Prozesse verbessern und das Team enger zusammenbringen. Es ist daher wichtig, Konflikte nicht als Bedrohung, sondern als Möglichkeit zur Weiterentwicklung zu sehen.

Präventive Maßnahmen
Bevor Konflikte eskalieren, gibt es oft Warnsignale. Präventive Maßnahmen wie Team-Building-Aktivitäten, regelmäßige Einzelgespräche zwischen Führungskräften und Mitarbeitern sowie klare Kommunikationsrichtlinien können dazu beitragen, Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen. Ein proaktiver Ansatz kann nicht nur die Arbeitsatmosphäre verbessern, sondern auch dazu beitragen, dass das Team effizienter arbeitet.

Externe Einflüsse und Stakeholder
Nicht alle Konflikte entstehen intern. Externe Faktoren wie Veränderungen im Markt, Druck von Investoren oder Kundenanforderungen können ebenfalls zu Spannungen im Team führen. In solchen Fällen ist es wichtig, dass das Team geschlossen auftritt und gemeinsam Lösungen erarbeitet. Offene Diskussionen und ein transparenter Umgang mit externen Herausforderungen können dazu beitragen, das Team zu stärken und Konflikte zu minimieren.

Nachbereitung und Lerneffekte
Nachdem ein Konflikt gelöst wurde, ist die Arbeit noch nicht vorbei. Eine systematische Nachbereitung kann wichtige Erkenntnisse liefern. Was hat gut funktioniert? Wo gibt es Verbesserungspotenzial? Diese Fragen sollten im Team besprochen werden, um aus dem Konflikt zu lernen und zukünftige Auseinandersetzungen besser zu managen.

Der Umgang mit Konflikten im Start-up-Team ist weit mehr als eine notwendige Übung in Schadensbegrenzung; er bietet eine einzigartige Gelegenheit für organisatorisches und persönliches Wachstum. Durch die Implementierung offener Kommunikationskanäle, die Anwendung präventiver Maßnahmen und die Förderung einer konstruktiven Unternehmenskultur können Start-ups nicht nur bestehende Konflikte bewältigen, sondern auch eine resiliente Grundlage für zukünftige Herausforderungen schaffen.

Die Rolle der Führung ist dabei entscheidend. Führungskräfte müssen nicht nur als Vermittler und Problemlöser agieren, sondern auch eine Kultur schaffen, in der Konflikte als Gelegenheiten für Verbesserungen und Innovationen gesehen werden. Das bedeutet auch, externe Einflüsse und Stakeholder im Blick zu behalten und das Team gegenüber diesen geschlossen und stark zu positionieren.

Die Nachbereitung eines jeden Konflikts sollte als Chance für Lerneffekte und Weiterentwicklung genutzt werden. Durch die systematische Analyse dessen, was gut gelaufen ist und was verbessert werden könnte, rüstet sich das Team besser für zukünftige Herausforderungen.

Insgesamt ist der proaktive und reflektierte Umgang mit Konflikten nicht nur ein Zeichen für die Reife und Professionalität eines Start-up-Teams, sondern auch ein entscheidender Faktor für seinen langfristigen Erfolg. Ein Team, das in der Lage ist, Konflikte effektiv zu managen, ist besser darauf vorbereitet, die Unwägbarkeiten und Herausforderungen des Start-up-Lebens erfolgreich zu meistern.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Team Work makes the Dream Work

0
oaks

Oaks bietet eine innovative Bezahllösung: Embedded Savings Plattform für Online- und Offline-Käufe- Save Now, Buy Later

Stellen Sie sich und das Startup Oaks doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Marcel Brod, und ich bin der stolze Co-Gründer und CEO von Oaks. Wir revolutionieren den Online-Handel, indem wir Händlern eine innovative Bezahllösung bieten: Integrierte Online-Sparpläne. Sparen wird jetzt für Endkunden ganz einfach. Sparziel online angeben, monatlich Sparsumme festlegen und Prämien vom Händler dazuverdienen. Oaks ist wie ein digitales Sparschwein, bei dem der Händler zusätzlich Münzen reinsteckt. Davon profitieren natürlich auch die Händler und Marken, die so Kunden besser an sich binden können – und das sogar schon vor dem eigentlichen Kaufprozess.

Wir konnten bereits einige renommierte Händler und Dienstleister überzeugen: Der größte deutsche Discount-Anbieter rund ums Einrichten und Renovieren POCO, das führende Online-Portal für Designermöbel Design-Bestseller und das Dentalunternehmen DR SMILE bieten ihren Kunden integrierte Sparpläne in Zusammenarbeit mit uns an. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Warum die Gründung eines Unternehmens? Die Antwort liegt in unserer langjährigen Freundschaft und gemeinsamen Leidenschaft. Mein Mitgründer Thorsten Kud und ich, wir teilten schon immer den Drang, innovative Lösungen zu schaffen, die einen echten Mehrwert bieten. Unsere Reise begann im Studium mit der Gründung von „München on the Rocks“, einem Gutscheinsystem für sparsame Studenten in München. Dies legte den Grundstein für Oaks. Unsere gemeinsame Affinität für Mathematik, Software und die Fintech-Welt führte uns zu Embedded Finance. Diese Integration von Finanzdienstleistungen direkt in Commerce-Systeme weckte unser Interesse und inspirierte die Gründung von Oaks – einer Plattform, die sowohl Händlern als auch Kunden wirklichen Nutzen bringt.

Welche Vision steckt hinter Oaks?

Hinter Oaks steht eine klare Vision: Menschen sollen ihre Träume erfüllen können, ohne Schulden zu machen. Wir verwandeln das Sparen in ein erfreuliches und belohnendes Erlebnis und bieten Händlern gleichzeitig innovative Möglichkeiten zur Kundenbindung und Absatzsteigerung.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Reise von der Idee bis zum Start von Oaks war nicht ohne Herausforderungen, vor allem angesichts der aktuellen Wirtschaftslage. Trotz Finanzierungsstopps vieler Venture-Capital-Unternehmen während unserer Finanzierungsrunde haben wir dennoch erfolgreich 2,5 Millionen Euro eingeworben. Zu unseren Unterstützern gehören Atlantic Labs sowie renommierte Business Angels wie Rubin Ritter (ehemaliger CEO von Zalando), Naren Shaam (Gründer und CEO von Omio) und Tao Tao (Gründer und COO von Get Your Guide).

Trotz der angespannten Lage bleiben Tatendrang und Optimismus in unserem Team ungebremst. Wir stehen den Konsumenten und Händlern gerade in dieser schwierigen Phase zur Seite und zeigen neue Wege auf. Thorsten und ich sind fest davon überzeugt, dass Oaks sowohl für Verbraucher als auch für Händler erheblichen Mehrwert bietet. Diese Überzeugung ist unsere Triebfeder und hilft uns, uns nicht von den täglichen Nachrichten beeinflussen zu lassen und fokussiert an unserem Projekt weiterzuarbeiten.

Wer ist die Zielgruppe von Oaks?

Wir richten uns an Händler und Dienstleister, sowohl online als auch offline. Verbraucher leiden unter der Inflation und fürchten sich vor einer Rezession. Auch die Reallöhne sinken seit mehreren Jahren. Das führt dazu, dass sie weniger Geld für Konsumgüter ausgeben können und dadurch einerseits bei Käufen sorgfältiger entscheiden, andererseits aber auch offener für neue Möglichkeiten des Sparens und Ausgebens sind.

Bisher konnten Händler diese potenziellen Kunden, die aber noch nicht sofort zum Kauf in der Lage sind, noch nicht bedienen und an sich binden. Oaks ist die Lösung für beide: Händler, die Sparpläne mit Oaks in ihre Shops integrieren, erreichen endlich auch zukünftige Kunden und können sie frühzeitig an sich binden. Und die wiederum freuen sich über die neue Spar-Option neben den üblichen Angeboten für Bezahlung und Ratenzahlung.

Wie funktioniert Oaks? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Dank unserer Embedded-Savings-Plattform können Händler unsere Infrastruktur in ihre Webshops integrieren und dann die “Save Now, Buy Later”-Option zusätzlich zu den üblichen Bezahlmöglichkeiten anbieten. Für die Händler ist das einfach und schnell umzusetzen und macht sie für potenzielle Kunden – gerade solche, die noch nicht zum Kauf bereit sind, eben weil sie den nötigen Betrag noch sparen müssen – viel attraktiver.

Die Kunden wiederum profitieren natürlich auch, weil Oaks ihnen beim Sparen hilft und den Sparprozess viel angenehmer macht, als wenn sie das Geld einfach auf das Girokonto oder Tagesgeldkonto zurücklegen. Außerdem erhalten sie auch Prämien von den Händlern, das macht das Ganze natürlich noch lohnenswerter. 
In Deutschland gibt es nur wenige andere Startups, die sich in eine ähnliche Richtung bewegen wie wir, und bei denen können wir ganz klar sagen: Wir sind technisch wie auch im Aufbau unseres Teams weiter und haben das diverseste Händlernetzwerk. 

Oaks, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wird Oaks die größte “Embedded Savings Plattform” für Online- und Offline-Käufe in Europa und sorgt dafür, dass “Save Now, Buy Later” zu einer allgemein bekannten, breit genutzten und positiv assoziierten zusätzlichen Option für Verbrauchern wird, auf Konsumgüter und Dienstleistungen zu sparen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Team, Team, Team: Der Spruch „Team Work makes the Dream Work“ ist mehr als nur ein Motto. Ich finde es extrem wichtig, in der Zusammenstellung des Teams sehr hohe Standards zu setzen. Es geht darum, eine Kultur der Begeisterung und Leidenschaft aufzubauen, damit ein Motivationssturm entfacht wird, der alle dazu befähigt, gemeinsam Herausragendes zu leisten. Die Leute müssen Bock haben auf einen Sprint nach dem anderen.

Execution und Learning Speed: Die Geschwindigkeit der Umsetzung und des Lernens ist essenziell. Aus meiner Erfahrung heraus ist es entscheidend, Aufgaben so schnell und effizient wie möglich zu erledigen, um die Lernzyklen kurz zu halten. In einem Startup gibt es keine Zeit zu verlieren. Funktioniert eine Strategie, geht es weiter voran. Scheitert sie, ist das eine Gelegenheit zur Anpassung und Verbesserung.

Fokus und Durchhaltevermögen: Bei Oaks waren wir fast zwei Jahre im Stealth-Mode. Es ist wichtig zu erkennen, dass Erfolge in der Startup-Welt oft voreilig gefeiert werden. Wir stehen mit Oaks noch ganz am Anfang unserer Reise und konzentrieren uns konsequent auf die Schlüsselfaktoren, die die Erfolgschancen unseres Startups maximieren.

Wir bedanken uns bei Marcel Brod für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Lerne zu verkaufen

0
Sprinque

Sprinque B2B Zahlungsplattform die Händlern und Marktplätzen einen reibungslosen Handel mit Geschäftskunden in ganz Europa ermöglicht

Stellen Sie sich und das Startup Sprinque doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Juan Espinosa und ich bin Co-Founder und CEO von Sprinque. Wir bieten eine B2B-Zahlungsplattform, die Händlern und Marktplätzen einen reibungslosen Handel mit Geschäftskunden in ganz Europa ermöglicht. Die grenzüberschreitenden Transaktionen führen Geschäftskunden bequem mit wenigen Klicks durch. Das Risikomanagement übernimmt Sprinque. So machen wir den komplexen internationalen Handel ganz einfach. 

Unser FinTech-Startup wurde im Jahr 2021 von mir gemeinsam mit Manoj Tutika (CTO) und Mark Holleman (CPO) in Amsterdam gegründet. Nach einem Seed-Funding über 6 Millionen Euro und der Sicherung einer Kreditfazilität in Höhe von 20 Millionen Euro expandieren wir jetzt in Europa. Heute haben wir 30 Mitarbeiter in Amsterdam, Berlin und Madrid.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe meine Co-Founder Manoj Tutika und Mark Holleman kennengelernt, als ich Anfang 2021 am Amsterdamer Accelerator-Programm von Antler, einem early-stage VC, teilnahm. Mark hatte die ursprüngliche Idee für Sprinque und wir waren uns schnell einig, dass wir es gemeinsam versuchen sollten. Mark war damals als Führungskraft bei Arvato Financial Solutions tätig und hatte aus erster Hand erfahren, dass selbst führende Online-Marktplätze ihre B2B-Zahlungen an Unternehmen wie Arvato auslagern mussten. 

Und wenn Amazon ein Zahlungsverkehrsteam von 1.500 Mitarbeitern hat und über Ressourcen in Höhe von Milliarden Euro oder Dollar verfügt, sich aber immer noch schwer tut, die Lösungen zu entwickeln und sie an ein Unternehmen wie Arvato auszulagern, wie sieht es dann mit dieser ganzen anderen Welle von B2B-Marktplätzen aus, die gerade im Entstehen begriffen sind, wie managen sie Zahlungen? 

Wir diskutierten das damals ganz ungezwungen in einer Bar und wir drei waren uns nach ein paar Bierchen einig, dass an den Möglichkeiten des B2B-Zahlungsverkehrs etwas dran war, und Sprinque war geboren.

Welche Vision steckt hinter Sprinque?

Wir wollen B2B-Händler aus ganz Europa und bald weltweit bei der Digitalisierung ihrer Geschäfte und Zahlungsmanagement unterstützen. Mit unserem Launch in Deutschland und Spanien sind wir jetzt den nächsten Schritt auf diesem Weg gegangen, mit der Vision, eine weltweite Lösung zu bieten. Und die Herausforderungen, die damit vor uns liegen, sind enorm. In den Bereichen B2B-Handel, Zahlungen und Kredite gab es im letzten Jahrhundert nämlich nur wenige Innovationen. Die Systeme müssen deshalb von Grund auf neu gestaltet werden, analoge Gewohnheiten müssen verlernt und völlig neue Werkzeuge und Fähigkeiten von Grund auf neu entwickelt werden. Diese Komplexität ist das, was uns bei Sprinque antreibt

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war wohl, Nein zu Kunden zu sagen. Vor allem, weil die Digitalisierung des B2B-Handels noch in ihren Kinderschuhen steckt. Wenn die z.B. anfangen, Dinge anzufordern, die ihnen helfen würden (z.B. spezielle Funktionen), kann es ziemlich schwer sein, Nein zu sagen. Am Anfang waren wir offen dafür, neue Dinge auszuprobieren und viele frühe Anfragen zu berücksichtigen, aber wir haben schnell gemerkt, dass das zu viele Ressourcen frisst. Wir mussten lernen, uns zu fokussieren und so auch mal einen Kundenwunsch oder gar einen ganzen Case abzulehnen, wenn er uns von unseren eigentlichen Stärken abgelenkt hat. 

Ich bin mir sicher, dass wir alle Gründer diese Erfahrung bis zu einem gewissen Grad machen, aber je früher man einen Rahmen findet, um die Auswirkungen für jeden investierten Euro (in die Produktentwicklung oder andere Investitionen) abzuschätzen, desto besser kann die Qualität der Entscheidungen sein.

Diese Freiheit, auch mal einen Kunden abzulenken, muss natürlich finanziell abgesichert sein. Dabei geholfen haben uns eine Pre-Seed-Runde über 1.7 Millionen Euro im Jahr 2021 und eine Seed-Runde über 6 Millionen Euro im Jahr 2022.

Wer ist die Zielgruppe von Sprinque?

Unser idealer Kunde ist ein B2B-Händler oder -Marktplatz im Bereich von 10 Mio. € bis 250 Mio. € Umsatz. Wir bedienen aber auch große Unternehmenskunden. Wir sind hier, um die Akteure mit globalen Ambitionen zu bedienen, idealerweise bedienen sie bereits andere geografische Regionen oder expandieren in neue. Dabei ist es egal, ob ein B2B-Händler seine Waren und Dienstleistungen online oder offline verkauft.

Wie funktioniert Sprinque? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere größten Vorteile liegen in der Flexibilität bei der Implementierung unserer Lösung für den Händler und in unserer großen geografischen Abdeckung. 

Der B2B-Handel, ob online oder offline, unterscheidet sich stark vom B2C-Handel. Im B2C-Bereich gibt es einen einzigen Standard-Checkout-Flow. Diese Standardisierung gibt es im B2B nicht. Der Kauf von Holz im Wert von 10.000 € unterscheidet sich deutlich vom Kauf von Gebrauchsartikeln im Wert von 10.000 €. Wir haben unseren Kunden genau zugehört und eine flexible Plattform entwickelt, die es Händlern ermöglicht, Sprinque an ihre Bedürfnisse anzupassen, sei es der Online- oder Offline-Verkauf oder die Optimierung des Cashflows. So können Händler im Voraus bezahlt werden oder erst bei Fälligkeit, das alles wird auf Rechnungsebene entschieden.

Darüber hinaus sind wir ein Wachstumsinstrument, das Händlern hilft, neue Kunden in neuen Regionen zu gewinnen, und wir stellen sicher, dass sie die bestmögliche Kundenerfahrung machen, indem wir die gesamte Kommunikation und die IBAN dynamisch lokalisieren und den Händlern unseren Dienst als Whitelabel-Lösung anbieten.

Vor allem bieten wir aber mit Abstand die größte geografische Abdeckung. Wenn ein deutscher Händler in verschiedenen Ländern Europas tätig ist, können wir ihm eine Zahlungslösung aus einer Hand bieten, da wir derzeit mehr als zehn europäische Märkte bedienen. Aus Sicht des Käufers decken wir jetzt ganz Europa, die Vereinigten Staaten ab, und wir beginnen, Teile Asiens zu erschließen. 

Die Wettbewerber entwickeln einen Service für lokale Anbieter. Wir entwickeln einen Service für globale Akteure.

Sprinque, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sehen in Deutschland einen starken Anstieg der Nachfrage von deutschen Händlern (und aus der DACH-Region). Sie suchen einen Zahlungspartner, der ihnen bei der sicheren Skalierung in Europa und weltweit helfen kann. Um unsere bestehenden Kunden besser zu unterstützen und die steigende Nachfrage hierzulande zu bedienen, eröffnen wir jetzt den Hub in Berlin. Und weitere deutsche Büros sind bereits für 2024 geplant. Denn wir sehen Deutschland und seine ehrgeizigen deutschen Händler als eine der wichtigsten Säulen unserer Wachstumsstrategie 2023/2024. Unser Plan in den nächsten fünf Jahren ist es, die führende B2B-Zahlungsplattform für Händler zu werden, die in Europa und weltweit expandieren wollen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Lerne zu verkaufen: Der Vertrieb und die Fähigkeit, Menschen zu beeinflussen, dir zu helfen, das Produkt in einem frühen Stadium zu validieren, ist super wichtig.

Etabliere eine schnelle Entscheidungsfindung: In der Anfangsphase mit sehr begrenzten Ressourcen ist alles mit hohen Opportunitätskosten verbunden – Ob die Entwicklung einer Funktion gegenüber einer anderen oder die Erschließung eines Kundenstamms gegenüber einem anderen. Du brauchst einen Rahmen, in dem du Risiken und Vor- und Nachteile schnell abschätzen kannst. So beseitigst du den Virus der Analyseparalyse und hältst die Dynamik aufrecht.

Vernetze Dich: Du wirst nie alles wissen. Deshalb brauchst du das richtige Netzwerk an Experten, um deine Schwachstellen abzudecken. Das verkürzt Entscheidungswege und hilft dabei, Fehler zu vermeiden. Die Fähigkeit, Netzwerke zu knüpfen, Beziehungen aufzubauen und bei Bedarf um Hilfe zu bitten, ist als Gründer unerlässlich.

Wir bedanken uns bei Juan Espinosa für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Let it snow, let us glow!

0
Christmas Glow Box von Magalie&ME

Die Christmas Glow Box von Magalie&ME

Der Dezember ist wahrscheinlich der schönste Monat des Jahres: wir feiern das Fest der Liebe und Familie, Freunde sowie Lieblingsmenschen bekommen in diesen Tagen all unsere Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei dürfen wir eine Person nicht vergessen: uns selbst. Die Magalie&ME Christmas Glow Box ist ein Weihnachtskalender an uns für uns. 24 liebevoll und von Hand verpackte Produkte sowie Messages machen die Christmas Glow Box zu einem wahren Verwöhnmonat, den ganzen Dezember über.

Mit zahlreichen Magalie&ME Produkten in Originalgröße, einem Must-Have Beauty Tool aus New York und ausgewählten Achtsamkeitsritualen für die Adventszeit sorgt die Box nicht nur für den perfekten Glow auf unserer Haut, sondern vor allem für ein Strahlen, das von innen heraus kommt.

Magalie&ME. Let it snow. Let us glow.

Die Christmas Glow Box

24 „Türchen“ der besonderen Art erwarten uns in der Magalie&ME Christmas Glow Box. Fünf Produkte in Originalgröße, ein Face Massage Beauty Tool aus New York und 18 Achtsamkeit-Messages lassen unserer Selfcare-Time im Dezember keine Wünsche mehr offen:

  • Tagescreme NO.2 : slow-aging Tagespflege, die der Haut Elastizität schenkt und für jugendliche Ausstrahlung sorgt
  • Nachtcreme NO.1: antioxidative Creme mit wertvollen Nährstoffen, unterstützt die Regeneration und entspannt die Haut im Schlaf
  • Intensivserum NO.1: absoluter Geheimtipp mit hoher Wirkstoffkonzentration und viel Feuchtigkeit für ein glattes, geschmeidiges Hautbild
  • Reinigungsöl NO.1 : sanfte Reinigung und gleichzeitige Verwöhnung der Haut mit Antioxidantien und Feuchtigkeit
  • Toner NO.1 : klärende und reinigende Inhaltsstoffe des beruhigenden Hauterfrischers sind Basis für eine rundum gelungene Anschlusspflege
  • Mount Lai De-Puffing Jade Eye Massage Tool: Beauty Tool aus Jade für eine sanfte, beruhigenden und kühlende Massage der Augenpartie
  • + 18 Achtsamkeit-Messages für Selfcare-Time im Dezember

Alle Produkte sind in Magalie&ME Seidenpapier und hochwertige Umschläge verpackt. Die Box kostet 179€ bei einem Warenwert von ca. 300€ und ist streng limitiert.


Über Magalie&ME

Magalie&ME-Gründerin Dr. Jasmin Kreutzer hat es sich zur Mission gemacht, Frauen dabei zu unterstützen, sich in ihrer Haut wohlzufühlen. Mit der Naturkosmetik von Magalie&ME denkt sie die Beautywelt dabei neu: Inspiriert von der asiatischen Welt der Schönheit enthalten ihre dermatologisch getesteten Pflegeprodukte hochwertige innovative Inhaltsstoffe, die für ein ganz besonderes Hautgefühl sorgen und Frauen einen Moment der Me-Time im Alltags-Multitasking ermöglichen sollen. Das Start-Sortiment umfasst fünf Produkt für eine perfekte Beautyroutine, ganz ohne Abstriche beim Hautgefühl, dem Duft oder dem Look der jeweiligen Produkte machen zu müssen. Magalie&ME. Kreativität, Passion und Respekt für Mensch und Natur.

Die Produkte sind Online unter magalieandme.com erhältlich. Sie kosten ab 34,51 €.
Die Christmas Glow Box kostet 179 € (bei einem Warenwert von ca. 300€) und ist in limitierter Auflage Online erhältlich.

Quelle Sonja Berger Public Relation

Die Höhle der Löwen: Junge Talente und bahnbrechende Innovationen

0
02. Oktober

„Die Höhle der Löwen“: Ein Schmelztiegel junger Talente und bahnbrechender Ideen am 02. Oktober 2023

Wenn Innovation auf Leidenschaft trifft und junge Talente auf erfahrene Investoren, dann ist es wieder Zeit für „Die Höhle der Löwen“. In der sechsten Folge, die am 02. Oktober 2023 um 20:15 Uhr auf VOX ausgestrahlt wird, betreten erneut visionäre Gründer die Bühne, um ihre Geschäftsideen vorzustellen. Von nachhaltigen Speiseölen über revolutionäre Bildungsplattformen bis hin zu innovativen Getränkekühlern – die Vielfalt und Kreativität der vorgestellten Projekte versprechen eine spannende Episode. Wer wird die Löwen überzeugen und vielleicht sogar ein begehrtes Investment ergattern? Es bleibt spannend!

In der sechsten Folge von „Die Höhle der Löwen“, die am 02. Oktober 2023 um 20:15 Uhr auf VOX ausgestrahlt wird, präsentieren sich wieder einmal beeindruckende Gründer mit ihren innovativen Geschäftsideen.

Die Ölfreunde aus Beuron-Thiergarten am 02. Oktober in Die Höhle der Löwen

Mit nur 16 Jahren betritt Paul Belthle, Deutschlands jüngster Ölmüller, die Bühne. Gemeinsam mit seinem Vater präsentiert er „Die Ölfreunde“, ein Startup für kaltgepresste Speiseöle. Was als Kinderspiel begann, hat sich zu einem florierenden Familienunternehmen entwickelt, das 2022 einen Umsatz von 1,4 Millionen Euro erzielte.

Compounder aus Köln am 02. Oktober in Die Höhle der Löwen

Ein Trio junger Gründer möchte den Bewerbungsprozess für Studierende revolutionieren. Mit ihrer Plattform „Compounder“ soll der zeitaufwändige und frustrierende Bewerbungsprozess für Studienplätze der Vergangenheit angehören.

LOOKAS aus Pleidelsheim am 02. Oktober in Die Höhle der Löwen

Annette Muckle und Benjamin Bates haben eine Videobox für Kinder entwickelt, die den Medienkonsum reguliert. Mit LOOKAS lernen Kinder, verantwortungsbewusst mit Medien umzugehen, während Eltern die Kontrolle behalten.

Herbal Spa aus Zachenberg am 02. Oktober in Die Höhle der Löwen

Ein „Teebeutel für die Badewanne“ – das ist die Vision von Daniel Schreiner und Thomas Wiederer. Mit Herbal Spa möchten sie natürliche Badezusätze auf den Markt bringen und so zur Reduzierung von Abwasserverschmutzungen beitragen.

BEEZER Technologies aus München am 02. Oktober in Die Höhle der Löwen

Max Huber und Moritz Schüller haben den BEEZER entwickelt, ein Gerät, das Getränke in Rekordzeit kühlt. Mit ihrer Umluft-Technologie möchten sie den Markt für Getränkekühlung revolutionieren und Energiekosten in der Gastronomie drastisch reduzieren.

Wiederbesuch:
Lisa Mathieu, die in der Frühjahrsstaffel zwei Löwen für ihr Start-up THE WAY UP gewinnen konnte, präsentiert ihr erweitertes Sortiment bei einem großen Launch-Event.

„Die Höhle der Löwen“ – Eine Episode voller Überraschungen und Visionen

Die sechste Folge von „Die Höhle der Löwen“ hat erneut bewiesen, dass Deutschland ein Hotspot für innovative Ideen und unternehmerischen Geist ist. Die vorgestellten Projekte spiegeln nicht nur den Einfallsreichtum und die Leidenschaft der Gründer wider, sondern auch das Potenzial, Branchen zu revolutionieren und positive Veränderungen in der Gesellschaft zu bewirken. Während einige Pitches die Löwen sichtlich beeindruckten, brachten andere sie zum Nachdenken. Doch unabhängig von den Investitionsentscheidungen steht fest: Jeder dieser Gründer hat mit Mut, Engagement und Vision die Bühne betreten und verdient Anerkennung für seine Arbeit. Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich diese Start-ups in der Zukunft entwickeln und welche Spuren sie in der Wirtschaftslandschaft hinterlassen werden.

Bild: Die „Löwen“ Nils Glagau (l.), Dagmar Wöhrl und Tillman Schulz nehmen die Speiseöle von „Ölfreunde“ genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Welche Tools und Methoden sind unerlässlich für effektives Time Management?

0
time management

Effektives Time Management und Selbstorganisation für Unternehmer: Der Schlüssel zum Erfolg in der Geschäftswelt

In der heutigen Geschäftswelt, die von ständiger Vernetzung, unmittelbarer Kommunikation und einem nie enden wollenden Strom an Informationen geprägt ist, stehen Unternehmer vor der Herausforderung, ihre Zeit effizient zu managen. Die Anforderungen sind vielfältig und komplex: von der strategischen Planung über die Mitarbeiterführung bis hin zur persönlichen Weiterentwicklung. In diesem Kontext ist die Fähigkeit zur effektiven Selbstorganisation nicht nur ein „Nice-to-have“, sondern eine grundlegende Kompetenz, die über Erfolg oder Misserfolg im Geschäftsleben entscheiden kann.

Die Kunst des Time Managements und der Selbstorganisation ist daher nicht nur für den Einzelnen, sondern für das gesamte Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Sie beeinflusst die Produktivität, die Mitarbeiterzufriedenheit und letztlich auch den finanziellen Erfolg. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen bewährte Strategien und Methoden vorstellen, die Ihnen dabei helfen können, Ihre Zeit optimal zu nutzen, Ihre Produktivität zu steigern und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Von der Priorisierung von Aufgaben über die Delegation von Verantwortlichkeiten bis hin zur Nutzung moderner Technologien – wir decken ein breites Spektrum an Themen ab, die für effektives Time Management und erfolgreiche Selbstorganisation unerlässlich sind.

Mit den richtigen Tools und Strategien ausgestattet, können Sie den Herausforderungen des Unternehmertums selbstbewusst begegnen und sich in der komplexen und schnelllebigen Geschäftswelt erfolgreich behaupten.

Prioritäten setzen
Einer der ersten Schritte zu effektivem Time Management ist die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen. Es ist wichtig, zwischen dringenden und wichtigen Aufgaben zu unterscheiden. Die Eisenhower-Matrix ist ein hilfreiches Tool, um Aufgaben in vier Kategorien einzuteilen: dringend und wichtig, wichtig aber nicht dringend, dringend aber nicht wichtig, und weder dringend noch wichtig. Dies ermöglicht eine bessere Fokussierung und Priorisierung der Aufgaben.

Planung und Struktur
Ein gut durchdachter Plan ist die Grundlage für effektive Selbstorganisation. Tools wie To-Do-Listen, digitale Kalender und Projektmanagement-Software können dabei helfen, den Arbeitstag zu strukturieren. Es ist jedoch wichtig, flexibel zu bleiben, da unvorhergesehene Ereignisse immer eintreten können. Ein Puffer für spontane Aufgaben und Notfälle sollte daher immer eingeplant werden.

Delegation und Teamarbeit
Kein Unternehmer kann alles alleine machen. Die Kunst der Delegation ist daher ein wesentlicher Bestandteil effektiven Time Managements. Durch die Übertragung von Aufgaben an qualifizierte Mitarbeiter wird nicht nur Zeit gespart, sondern auch das Potenzial des Teams voll ausgeschöpft. Gute Kommunikation und klare Anweisungen sind dabei entscheidend.

Work-Life-Balance
Effektives Time Management bedeutet nicht nur, im Beruf produktiver zu sein, sondern auch, genügend Zeit für Erholung und Privatleben zu finden. Eine ausgewogene Work-Life-Balance fördert die Kreativität und das Wohlbefinden, was sich positiv auf die Arbeitsleistung auswirkt.

Technologie als Unterstützung
Moderne Technologien bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verbesserung des Time Managements. Apps zur Zeiterfassung, automatisierte Buchhaltungssysteme oder KI-gestützte Analysetools können wertvolle Zeit sparen und gleichzeitig die Effizienz steigern.

Zeit für Reflexion und Anpassung
Einer der am häufigsten übersehenen Aspekte des Time Managements ist die Notwendigkeit, regelmäßig innezuhalten und die eigenen Methoden und Strategien zu überprüfen. Einmal pro Woche oder Monat sollte Zeit für eine Selbstreflexion eingeplant werden. In dieser Phase können Sie analysieren, welche Strategien erfolgreich waren und welche Anpassungen erforderlich sind. Dies ist auch der Moment, um langfristige Ziele zu überprüfen und gegebenenfalls neu auszurichten.

Stressmanagement
Unter dem Druck eines vollen Terminkalenders und zahlreicher Verpflichtungen kann Stress leicht überhandnehmen. Ein effektives Stressmanagement ist daher unerlässlich für jeden Unternehmer, der seine Zeit effizient nutzen möchte. Techniken wie Meditation, Sport oder einfach geplante Pausen können dabei helfen, den Stresspegel zu senken. Ein entspannter Geist ist oft produktiver und in der Lage, bessere Entscheidungen zu treffen.

Netzwerken und Weiterbildung
In der Hektik des Alltags vergessen viele Unternehmer die Bedeutung des Netzwerkens und der persönlichen Weiterbildung. Beziehungen zu pflegen und neues Wissen zu erwerben, sind jedoch entscheidende Faktoren für den langfristigen Erfolg. Hierfür sollte bewusst Zeit eingeplant werden. Ob es sich um Branchenveranstaltungen, Fortbildungen oder einfache Kaffeetreffen mit Geschäftspartnern handelt, diese Aktivitäten sind Investitionen in die eigene Karriere und sollten nicht vernachlässigt werden.

Fazit
Effektives Time Management und Selbstorganisation sind für Unternehmer nicht nur wünschenswert, sondern essentiell. Durch die Anwendung bewährter Methoden und den Einsatz moderner Technologien können Unternehmer ihre Produktivität steigern, ohne ihre Work-Life-Balance zu opfern. Zusätzlich bieten regelmäßige Reflexion, effektives Stressmanagement und das Pflegen von Netzwerken weitere Möglichkeiten, um im hektischen Unternehmensalltag nicht nur zu überleben, sondern zu florieren. In einer Welt, in der Zeit gleichbedeutend mit Geld ist, kann dies den entscheidenden Vorteil im Wettbewerb bedeuten.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Fokussiert euch

0
BAM! Bock auf Morgen marktorientierten Nachhaltigkeitsberatung baut auf drei Säulen auf: Consulting, Schulungen und Events

BAM! Bock auf Morgen marktorientierten Nachhaltigkeitsberatung baut auf drei Säulen auf: Consulting, Schulungen und Events

Stellen Sie sich und BAM! Bock auf Morgen doch kurz unseren Lesern vor!

Kerrin Löhe: Na klar. Mein Name ist Kerrin Löhe und ich bin Gründerin und Geschäftsführerin der marktorientierten Nachhaltigkeitsberatung BAM! Bock auf Morgen. Wir unterstützen Unternehmen darin, ihre eigene Nachhaltigkeitsmission zu entwickeln, umzusetzen und zu kommunizieren. Dabei betrachten wir vor allem den Markt, also Kund:innen und Wettbewerber:innen. Denn wer Wirkungsvolles tut, darf sich damit auch abheben. 

Auf dieser Mission begleiten mich meine Kollegen und Mitgründer Jan Pechmann (Head of Consulting; Gründer und ehemaliger Geschäftsführer von diffferent), Frank Schlieder (Head of Content; Ex-RTL-Producer und Nachhaltigkeits-Podcaster) sowie Dr. Friedrich Bohn (Head of Science; Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung).

Warum haben Sie sich entschlossen, BAM! Bock auf Morgen zu gründen?

Kerrin Löhe:  Nachhaltigkeit hat in Deutschland ganz oft etwas mit dem moralischen Zeigefinger zu tun und wird eher als Last denn als Lust wahrgenommen. Das Marketing hingegen hat seit jeher die Kraft, Menschen mit einfachen Mitteln emotional zu erreichen, zu begeistern und sie zum Handeln zu bewegen. Warum sollten wir diese einflussreiche Stärke nicht auch für Nachhaltigkeitsthemen nutzen und so die Transformation in Schwung bringen? Denn Marketing ist Magie. Die Frage ist nur, ob es schwarze oder weiße Magie ist.

Damit diese Magie aber zündet und nicht in Greenwashing endet, muss die Substanz des Engagements stimmen. Es braucht echte Proof Points und das nötige wissenschaftliche Know-How, sie zu kreieren und dann auch leichtfüßig zu vermarkten.

Die Leichtfüßigkeit fehlt dann aber oft, denn viele Unternehmen haben in Sachen Sustainability nicht zu wenig, sondern zu viel zu erzählen. Das kann ganz schnell zu Komplexität und Missverständnissen führen. Unsere Vision ist also folgende: Unternehmen sollen ihre ehrlichen Nachhaltigkeitsgeschichten kreativ und wissenschaftlich fundiert zum Leben erwecken – und zwar auf den Punkt gebracht, mit echten Proof Points und kreativer Kante. Erst dann haben sie das Potenzial, etwas zu bewegen. Das ist es, was Nachhaltigkeitskommunikation braucht – vor allem vor dem Hintergrund der Green-Claims-Initiative der EU-Kommission.

Was war bei der Gründung von BAM! Bock auf Morgen die größte Herausforderung?

Kerrin Löhe: Diese Form von Beratung gab es noch nicht und daher gab es auch keinen einfach verständlichen Namen für unser Angebot. Als offizielle Ausgründung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung bringen wir Wissenschaft und Marketing Know-how zusammen, um die nachhaltige Transformation voranzutreiben. Wenn die Leute Marketing hören, schließen sie oft Wissenschaftlichkeit und auch Nachhaltigkeit aus. Wir sind aber der festen Überzeugung, dass gerade das Marketing, mit seiner Kraft, Menschen für Neues zu begeistern, zum Erfolgstreiber der Transformation werden wird. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt oder nachhaltig ist?

Kerrin Löhe: Absolut – schließlich ist noch keine Meisterin oder Meister vom Himmel gefallen. Auch das nachhaltigste Start-up wird noch Baustellen haben, um die es sich kümmern muss. Das wichtige ist es anzufangen und es ernst zu meinen. 

Agile Start-ups mit neuen Ideen haben den Big Playern in dieser Hinsicht etwas Wichtiges voraus. Sie können als gutes Beispiel vorausgehen, die Rolle der Sustainable Natives einnehmen und den Aspekt Nachhaltigkeit von Anfang zum festen, glaubhaften Bestandteil ihres Geschäftsmodells und ihrer Kommunikation machen. Im Gegensatz dazu brauchen Sustainable Immigrants – also im Markt etablierte Marken, Unternehmen und Konzerne – oftmals Jahre oder Jahrzehnte für diesen Wandel. Hier gilt es durchzuhalten. 

Welche Vision steckt hinter BAM! Bock auf Morgen?

Kerrin Löhe: Wir wollen Imagewashing in jeglicher Form abschaffen. Dieses Jahr fokussieren wir uns zwar sehr auf ökologische Nachhaltigkeit, jedoch sagen wir auch Pinkwashing, Wokewashing und den ganzen anderen Schönfärbereien den Kampf an. Und das nicht aus einer aktivistischen Haltung heraus, sondern immer mit der Rückendeckung der Wissenschaft und der Perspektive in Richtung des Marktes.

Wer ist die Zielgruppe von BAM! Bock auf Morgen?

Kerrin Löhe: Wir heißen jedes Unternehmen willkommen, das sich ernsthaft auf den Weg macht und dies mit Impact kommunizieren will. In erster Linie konzentrieren wir unser Beratungsangebot auf Marketing-Abteilungen von Unternehmen und Start-ups, Agenturen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen. Dabei machen wir keinen Unterschied, ob diese sich gerade erst am Anfang ihrer Nachhaltigkeitsreise befinden oder schon ganz vorne mitspielen.

Was bietet BAM! Bock auf Morgen? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern im Bereich Nachhaltigkeitsberatung?

Kerrin Löhe: Unser Angebot baut auf drei Säulen auf: Consulting, Schulungen und Events. Im Rahmen eines Beratungsmandats helfen wir Unternehmen dabei, ihre eigene Nachhaltigkeitsmission zu finden und sowohl nach innen als auch nach außen zu kommunizieren. In unseren Schools vermitteln wir anwendbares Nachhaltigkeitswissen wie zum Beispiel aktuell das Thema Greenwashing Prevention oder erfolgreiche Mechanismen der Nachhaltigkeitskommunikation. All das basiert auf einem soliden wissenschaftlichen Fundament, das dem aktuellen Erkenntnisstand entspricht. Dieses Wissen bereiten wir verständlich und kurzweilig auf.

Für Start-ups besonders interessant: Unser zweitägiges BAM! Bock auf Morgen Festival. Hier bringen wir etablierte Unternehmen, Start-ups, Kreativszene und Wissenschaft zusammen, um gemeinsam und voneinander zu lernen. Im Konferenzteil gibt es inspirierende Keynotes und Paneldiskussion sowie Deep Dive-Sessions. Außerdem berichten Unternehmen offen und ehrlich von den Herausforderungen und manchmal auch Fehlern auf ihrer Nachhaltigkeitsreise. Es gibt natürlich auch viele Networking-Möglichkeiten, denn wir sind der Auffassung, dass wir beim Thema Nachhaltigkeit mehr zusammen als gegeneinander arbeiten sollten. Und weil unser Name BAM! Bock auf Morgen ist, werden es zwei kurzweilige Tage, die Lust auf die nächste Transformationsetappe machen. 

Und wer den kleinen Nachhaltigkeitsboost für zwischendurch möchte, kann gern in unseren BAM! Bock auf Morgen-Podcast reinhören. Hier sprechen wir mit Unternehmen, Start-ups und Wissenschaftler:innen über die Transformation und ihre Tücken.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Kerrin Löhe: Nachdem wir hoffentlich ganz viel Wissenschaft ins Marketing gebracht haben, werden wir dann ganz viel Marketing-Knowhow in die Wissenschaft bringen. Denn es ist wichtig, dass zentrale wissenschaftliche Erkenntnisse so vermittelt werden, dass sie in der Wirtschaft ankommen. Die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit wird uns schließlich noch lange begleiten. Und wie bereits erwähnt, haben wir noch ein paar Imagewashing-Themen auf der Liste, die wir angehen wollen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen zum Thema Nachhaltigkeit mit auf den Weg geben?

Kerrin Löhe: Erstens: Überlegt euch anhand der planetaren Grenzen, welches Nachhaltigkeitsthema ihr besetzen wollt und fokussiert euch auf Maßnahmen, die dazu passen. Zweitens:. Je enger euer Nachhaltigkeitsthema mit der generellen Value Proposition verbunden ist, desto leichter fällt die Umsetzung. Drittens Fangt lieber klein an als gleich zu viel zu wollen. Sonst verliert man den Spaß. 

Wir bedanken uns bei Kerrin Löhe für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sich auf jeden Fall die richtigen Co Founder aussuchen, die auch ein gestreutes Know-How mitbringen

0
Spoo Group: Piles & Cards Lowcode Plattform

Spoo Group: Piles & Cards Lowcode Plattform- Geschäftsprozesse digitalisieren ohne zu programmieren

Stellen Sie sich und das Startup SPOO Group doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo, ich bin Heinz Bölling und habe zusammen mit zwei Co Foundern 2018 die SPOO Group GmbH gegründet. Ich hatte vorher schon ein Softwareunternehmen, dass ich aber 2018 an meinen Mitgesellschafter verkauft habe.

Unsere Idee bei der Gründung 2018 war ein modernes Entwicklungsframework zu programmieren, mit dem hoch skalierbare Plattformen entwickelt werden konnten. Dies haben wir auch mit einem modernen Cloud Native Ansatz realisiert. 

Glücklicherweise haben wir auch sehr schnell einen ersten Kunden gewinnen können. Bei dem Kunden ging es um eine komplexe Fahrplan Software, welche tatsächlich in Excel entwickelt worden war. Da aber der technische Excel Spezialist in Rente gehen wollte, musste eine Modernisierung der Software her.

Hier haben wir zusammen mit dem Kunden in nur einem halben Jahr, ein Prototyp entwickelt, der die komplexen Berechnungen in der Cloud durchführen konnte. Bei der Entwicklung haben wir bereits darauf geachtet wiederverwendbare Codeteile zu entwickeln, die dann auch zu unserem Hauptprodukt Piles & Cards geworden sind.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin seit 1992 Gründer und stand 2018 vor der Entscheidung entweder ganz aufzuhören oder eben nochmals ein neues Projekt zu starten und neu zu gründen. Ich habe mich dazu entschieden, nochmals zu gründen, da ich große Lust hatte wieder etwas Neues aufzubauen. Ich hatte mit meinen zwei Co-Founderen eine Vision.

Wir wollten unbedingt den Markt verändern, wie heute Software entwickelt wird. Aus dieser Idee ist dann einen Lowcode Plattform entstanden, die entweder als SaaS Lösung konsumiert werden kann oder in jeder beliebigen Cloud betrieben werden kann. Den Source Code hierfür haben als Open Source Lizenz frei zugänglich gemacht.

Welche Vision steckt hinter Piles&Cards?

Mit Piles & Cards soll jeder technisch versierte Fachanwender (Citizen Developer) in die Lage versetzt werden, selbst Geschäftsprozesse zu digitalisieren ohne Programmieren können zu müssen. Hier haben sehr früh schon konkrete Kundenfeedbacks erhalten, welche wir auch immer zeitnah in die Entwicklung überführen konnten. So haben wir heute ein sehr modernes Entwicklungswerkzeug mit dem Fachanwendungen in der Cloud entwickelt werden können.

Auch wurde uns klar, dass wir auch speziell für den Government Markt ein attraktives Angebot bereitstellen konnten. In der Zukunft wollen wir Piles & Cards noch weiterentwickeln und arbeiten momentan auch an einer KI Erweiterung, um mit Piles & Cards Daten auch Modelle trainieren zu können. Hier bestehen schon die ersten Prototypen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größten Herausforderungen waren, dass wir praktisch bei null anfangen mussten, da wir auf keinen Fall auf bestehende Komponenten aufbauen wollten. Dies hatte zur Konsequenz, dass wir in der ersten Zeit kein Geld verdienen konnten und ich als Gründer die Entwicklung vorfinanziert habe. Auch war der Marktzugang sehr schwierig da wir in einem beschaulichen Ort in der Nähe von Freiburg gegründet haben und nicht in einer Metropol Region. Hier ist der Zugang zu Kunden aber auch zu Kapital sehr viel schwieriger. 

Wer ist die Zielgruppe von Piles&Cards?

Die Zielgruppe von Piles & Cards sind in erster Linie mittelständische Unternehmen und kommunale Einrichtungen, welche einen hohen Digitalisierungsbedarf haben. Hier können wir mit Piles & Cards helfen, Geschäftsprozesse einfach und komfortabel zu digitalisieren. 

Fachabteilungen können Ihr eigenes Know How verwenden und zusammen mit uns oder unseren Partnern fachgerechte Apps entwickeln ohne grundsätzliche Programmierkenntnisse zu haben. Auch ist bei der Entwicklung kein Datenbank Know How erforderlich, da Piles & Cards schon eine objektorientierte Datenbank quasi „im Bauch“ mitbringt. Durch bereitgestellte Fachvorlagen, können die Fachentwickler bereits fertige Bausteine verwenden und mit eigenen Anforderungen erweitern.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Einer unserer Hauptvorteile ist mit Sicherheit, dass wir im Vergleich zu Mitbewerbern ganz einen moderneren Tech Stack haben. Dadurch dass wir alles neu entwickelt haben, mussten wir keine sog. Altlasten mitnehmen. Wir haben von Anfang an darauf geachtet, dass die Plattform modular erweitert werden kann und in jeder Cloud oder On Premise Installation verwendet werden kann.

Dies ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Anbietern, die Ihre Lösungen nur als SaaS Dienst bereitstellen. Darüber hinaus ist unsere Lösung Open Source was speziell für kommunale Kunden interessant ist. 

SPOO Group, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Weg geht eindeutig weiter in Richtung künstlicher Intelligenz und der Möglichkeit, Daten aus Piles & Cards heraus in einem 360 Grad Ansatz zu analysieren und zu verarbeiten. Wir wollen eine führende Lowcode Plattform werden, um Fachabteilungen im Mittelstand zu helfen Ihren Digitalisierungsstau aufzulösen. In fünf Jahren werden wir nicht nur im deutschsprachigen Raum unsere Angebot anbieten sondern auch in den Europäischen Nachbarländern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1.) Einfach machen und nicht zu viel überlegen. Man kann auch ein Unternehmen oder eine Vision als Teilzeit am Anfang realisieren.

2.) Sich auf jeden Fall die richtigen Co Founder aussuchen, die auch ein gestreutes Know-How mitbringen.

3.) Sehr schnell Partnerschaften zu suchen und Unterstützungen bei der Gründung

Wir bedanken uns bei Heinz Bölling für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Smartphone-Apps im Fokus: Diese Arten von Apps bringen Produktivität ins Leben

0
smartphone-apps

Wie Produktivitäts-Apps das Leben verbessern können

In der heutigen schnelllebigen Welt, in der wir leben, ist es wichtiger denn je, produktiv zu sein und das Beste aus unserer Zeit und unseren Ressourcen herauszuholen. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht darin, Produktivitäts-Apps auf unserem Smartphone zu nutzen. Insgesamt können die richtigen Smartphone-Apps unser Leben verbessern und uns dabei unterstützen, produktiver zu sein.

Kalender und Aufgabenverwaltung – Organisation leicht gemacht

Eine der wichtigsten Funktionen von Produktivitäts-Apps ist die Möglichkeit, den eigenen Alltag zu organisieren. Kalender und Aufgabenverwaltungs-Apps sind hierbei besonders hilfreich. Sie ermöglichen es, alle Termine und Aufgaben an einem Ort zu sammeln und im Blick zu behalten. So kann man sich besser auf bevorstehende Ereignisse vorbereiten und vermeidet das Vergessen wichtiger Aufgaben. Viele Apps bieten außerdem die Möglichkeit, Erinnerungen einzustellen, um sicherzustellen, dass man nichts Wichtiges verpasst. Mit einer guten Kalender- und Aufgabenverwaltungs-App wird die Organisation des Alltags zum Kinderspiel und man kann sich voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren.

Kommunikations-Apps für effiziente Teamarbeit

Kommunikations-Apps für effiziente Teamarbeit Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teamarbeit ist eine effektive und schnelle Kommunikation. Hier kommen Kommunikations-Apps ins Spiel, die es Teams ermöglichen, nahtlos zu kommunizieren und Informationen auszutauschen. Diese Apps bieten verschiedene Funktionen wie Chats, Videokonferenzen, Dateifreigaben und vieles mehr. Slack ist eine der bekanntesten Kommunikations-Apps, die von vielen Unternehmen genutzt wird.

Es ermöglicht Teams, in verschiedenen Kanälen zu kommunizieren und Informationen auszutauschen. Eine weitere beliebte App ist Microsoft Teams, die es Teams ermöglicht, in Echtzeit zusammenzuarbeiten und Dokumente zu teilen. Andere Apps wie Zoom oder Skype sind ideal für virtuelle Meetings oder Konferenzen mit Kunden oder Geschäftspartnern.

Diese Kommunikations-Apps sind besonders hilfreich für Remote-Teams oder Teams, die an verschiedenen Standorten arbeiten. Sie sparen Zeit und helfen dabei, Missverständnisse zu vermeiden. Mit diesen Apps können Teammitglieder schnell auf Fragen reagieren und Feedback geben. Auch können wichtige Informationen einfach geteilt werden, ohne dass sie in langen E-Mails verloren gehen. Insgesamt sind Kommunikations-Apps ein wesentlicher Bestandteil einer effektiven Teamarbeit. Sie erleichtern die Zusammenarbeit und helfen dabei, produktiver zu sein. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter Zugriff auf die richtigen Tools haben, um erfolgreich zusammenzuarbeiten.

Man sollte als Unternehmen allerdings dringend darauf achten, dass alle Mobilgeräte die zu Arbeitszwecken genutzt werden ausreichend geschützt sind und regelmäßige Updates erhalten, da es beispielsweise die WhatsApp Spy App und ähnliche weitere Apps gibt, die womöglich sensible Daten zugänglich machen können.

Notizen-Apps zur schnellen Erfassung von Gedanken und Ideen

Notizen-Apps zur schnellen Erfassung von Gedanken und Ideen sind ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die kreativ arbeiten oder viel unterwegs sind. Mit diesen Apps können Sie Ihre Ideen sofort festhalten und später weiterverarbeiten. Die meisten Notizen-Apps bieten eine einfache und intuitive Benutzeroberfläche, die es Ihnen ermöglicht, schnell und einfach neue Notizen zu erstellen.

Sie können auch Bilder, Audiodateien und andere Dateitypen anhängen, um Ihre Notizen noch aussagekräftiger zu machen. Einige Apps bieten sogar die Möglichkeit, Ihre Notizen automatisch zu organisieren oder mit anderen Anwendungen zu synchronisieren, sodass Sie immer auf dem neuesten Stand bleiben. Wenn Sie also auf der Suche nach einer einfachen Möglichkeit sind, Ihre Gedanken und Ideen festzuhalten und zu organisieren, sollten Sie sich definitiv eine Notizen-App herunterladen.

Finanzmanagement mithilfe von Banking Apps

Eine weitere Art von Smartphone-Apps, die die Produktivität im Leben steigern können, sind Banking Apps. Diese Apps ermöglichen es Benutzern, ihre Finanzen jederzeit und überall zu verwalten. Mit Banking Apps können Benutzer ihre Kontostände überprüfen, Überweisungen tätigen und Rechnungen bezahlen – alles direkt von ihrem Smartphone aus. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch den Aufwand, zur Bank oder zum Geldautomaten zu gehen. Darüber hinaus bieten viele Banking-Apps auch Funktionen wie Budget-Tracker und Investitionsmanagement an, um Nutzern dabei zu helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen.

Die Verwendung von Banking-Apps kann dazu beitragen, dass Benutzer einen besseren Überblick über ihre finanzielle Situation haben und somit besser planen können. Es ist jedoch wichtig sicherzustellen, dass die verwendete App sicher ist und alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, um die Finanzdaten des Benutzers zu schützen. Insgesamt können Banking-Apps dazu beitragen, das Finanzmanagement effizienter und bequemer zu gestalten und somit die Produktivität im Alltag zu steigern.

Fazit: Die richtigen Smartphone-Apps steigern die Produktivität im Alltag

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die richtigen Smartphone-Apps einen erheblichen Einfluss auf die Produktivität im Alltag haben können. Ob es darum geht, den Überblick über Termine und Aufgaben zu behalten, effizient mit Kollegen zu kommunizieren oder spontane Ideen und Gedanken festzuhalten – eine passende App kann hierbei eine enorme Unterstützung sein. Dabei ist es wichtig, sich bewusst zu machen, welche Funktionen man benötigt und welche Apps am besten zu den eigenen Bedürfnissen passen. Denn nur so können wir sicherstellen, dass uns die Apps wirklich dabei helfen, produktiver zu werden und unsere Ziele im Beruf sowie im Privatleben erfolgreicher zu erreichen.

Titelfoto: Bild von Firmbee auf Pixabay

Autor Niklas Bach

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Neueste Beiträge

hate Blocker Thaddäus Leutzendorff Gründer hateBlocker faires Leben

Wer schützt uns, wenn Worte zur Waffe werden?

0
hateBlocker bietet eine digitale Lösung, um sich wirksam gegen Hass im Netz zu wehren – einfach, rechtssicher und mit echten Konsequenzen für Täter*innen.