Donnerstag, April 3, 2025
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Verlasst euch auf euer Bachgefühl

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Die Gründerinnen von HOMB, Stadtrucksack für moderne, aktive Eltern, sind am 01. Mai 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup HOMB doch kurz vor!

Wir sind Nina und Steffi. Wir haben eine Zwischendurch-Trage für Kinder zwischen 1,5 und 4 Jahren entwickelt, die in einem modernen Stadtrucksack versteckt ist und somit jederzeit zum Einsatz kommen kann, wenn den Kleinen unterwegs die Puste ausgeht. Damit kann man Kindern früher Wege zutrauen und hat trotzdem immer ein Backup dabei für die nervenraubenden „Ich kann nicht mehr!“-Momente. Perfekt für moderne, aktive Eltern, die flexibel mit ihren Kleinen unterwegs sein möchten.

Wie ist die Idee zum HOMB entstanden?

Die Idee entstand auf einem Städtetrip durch London. Freunde von Steffi hatten damals vierjährige Zwillinge dabei. Um auf einen Buggy verzichten zu können, der in U-Bahnen, bei Treppen usw. eher nervt als hilfreich ist, hatten die Eltern sich eine Konstruktion aus Schaukelbrettern gebaut, um die Kleinen stehend am Rücken zwischendurch mitnehmen zu können. Was Steffi damals noch wie ein lustiges Gadget vorkam, hat sie selbst oft vermisst, als ihr eigenen Kinder in das Alter kamen.

Mit der Idee, diese Tragelösung in einen Stadtrucksack zu integrieren, und einem ersten selbstgenähten Modell hat sie ihre Idee bei Nina vorgestellt, die -selbst Mutter – sofort den Nutzen erkannt hat. Gemeinsam wurden viele weitere Modelle an den Heimnähmischen entwickelt, bis wir uns professionellere Unterstützung gesucht haben.

Welche Vision steckt hinter dem HOMB?

Mit dem HOMB möchten wir das Leben junger, aktiver Familien ein Stückchen flexibler machen. Gerade, wenn die Kinder zu alt und schwer werden, um sie dauerhaft zu tragen, verzichten viele Eltern oft komplett auf Aktivitäten, bei denen das Kind gezwungen wäre, selbst viel zu laufen. Denn mit zwei oder drei Jahren haben die Kinder zwar eine Menge Energie, aber oft noch nicht das Durchhaltevermögen, dass es für kleine Wanderungen, Spaziergänge oder Städtetrips braucht. Mit dem HOMB ist das alles wieder möglich, weil ein komfortables Zwischendurch-Tragen den Kleinen nicht nur kleine Verschnaufpausen, sondern auch neue Aussichten beschert.  

Wer ist die Zielgruppe des HOMBs?

Der HOMB ist entwickelt worden für junge, aktive Eltern, die Spaß an Bewegung und Unternehmungen mit ihren Kleinkindern haben.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Tatsächlich wurde es uns so wahnsinnig oft vorgeschlagen, uns bei „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben, wenn wir unseren HOMB und die Idee dahinter jemanden vorgestellt haben. Also lag es einfach nahe, diesen Schritt zu machen. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben natürlich sehr lange an unserem Pitch gefeilt, um die Idee hinter dem HOMB in nur drei Minuten verständlich vermitteln zu können. 

Die „Löwen“ Judith Williams und Ralf Dümmel nehmen den Kindertrage-Rucksack von „HOMB“ genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Sehr. Wir haben uns natürlich riesig gefreut, dabei sein zu dürfen und sehen darin eine riesige Chance für unsere Produktidee.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf den HOMB aufmerksam werden?

Natürlich sehr wichtig. Aufmerksamkeit durch die Medien ist für jedes Startup ein entscheidender Erfolgsfaktor, aber gleichzeitig enorm teuer. Gerade in der Anfangsphase entstehen so viele Kosten, dass das Marketingbudget in der Regel recht übersichtlich ist. Da ist der mediale „Anschub“ durch „Die Höhle der Löwen“ natürlich besonders wertvoll.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Da wir in keines der typischen Profile der Investoren passen, hatten wir auch keinen Löwen im speziellen Fokus.

HOMB, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die HOMB-Community wächst immer weiter. Immer mehr Familien in Deutschland und Österreich nutzen den HOMB bereits für Urlaube, Ausflüge oder einfach im Alltag mit ihren Kids. Das soll natürlich noch mehr werden, so dass der HOMB vielleicht mal zum Stadtbild gehören, wie es auch bei Lastenrädern oder Babytragen inzwischen ist. Aber auch eine Vertriebsausweitung ins Ausland ist ein spannendes Feld, das wir in den kommenden Jahren angehen möchten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Verlasst euch auf euer Bachgefühl. Beinahe immer, wenn wir Entscheidungen dagegen getroffen haben, haben wir es anschließend auch bereut.

Nehmt an Gründerwettbewerben teil. Wir haben beispielsweise gleich zu Beginn den 2. Preis beim Startup Impuls Wettbewerb gewonnen und hatten dadurch neben einer tollen Aufstockung unseres Startkapitals auch viele tolle Berater an unserer Seite.

Einfach machen! Man muss sich so viele Dinge trauen, von denen man vorher noch nie etwas gehört hat und muss so viele wichtige Entscheidungen treffen. Gründe, den nächsten Schritt nicht zu machen, gäbe es oft zur Genüge. Aber voran geht es nur, wenn man manchmal auch einfach nur denkt: Augen zu und durch!

Bild: Stefanie Fischer (l.) und Nina Sommer präsentieren mit „HOMB“ einen Kindertrage-Rucksack. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Der kleine Levin unterstützt die beiden bei der Präsentation. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie HOMB am 01. Mai 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Nina Sommer und Stefanie Fischer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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interior circle

Chanté Nöhlen Gründerin von Interior Circle, Online Community zum Kauf und Verkauf von Second Hand Interior, ist am 01. Mai 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Interior Circle doch kurz vor!

Ich bin Chanté Nöhlen und die Gründerin von Interior Circle. Interior Circle ist eine Online Community zum Kauf und Verkauf von Second Hand Interior. Und zwar mit verifizierten Usern, obligatorischem Käuferschutz und sozialer Mission. Uns gibt es als kostenlose App und mehr als die braucht man nicht, um endlich privat Interior zu kaufen und verkaufen. 

Wie ist die Idee zu Interior Circle entstanden?

Hier kann ich mich direkt einmal outen: ich bin selbst absolut interior-verrückt. Ich besitze viel zu viele Vasen, Kissen & Co. und bin immer für ein DIY zu haben. Besonders letzteres führt mich dann immer wieder auf die Suche nach Second-Hand-Schätzen und es hat mich einfach wahnsinnig gemacht, dass es keine Community für 2nd Hand Interior gab. Ich musste immer wieder bei Marktplätzen, die alles anbieten, nach der Nadel im Heuhaufen suchen. Und das in einer Welt, in der der Wunsch nach Nachhaltigkeit und das Interesse für Interior so rasant wachsen – das hat ich einfach verrückt gemacht. 

Die Idee hatte ich daher schon länger. Mein Mann hat sie dann in meinen Augen rundum perfekt gemacht, als er noch die Soziale Komponente eingebracht hat. Denn bis dato fiel es uns schwer, dass wir alle uns via einer solchen Community weiter mit allem Möglichen für ein schönes Zuhause eindecken würden, während woanders nichtmal ein Dach über dem Kopf existiert – geschweige denn eine Wasserversorgung. Dank des Kreislaufs, den mein Mann eingebracht hat, kann jeder mit Interior Circle das eigene Zuhause schöner machen und hilft gleichzeitig anderen, eines zu bekommen. Hiermit war die Idee und die Mission rund.

Welche Vision steckt hinter Interior Circle?

Dass wir es schaffen möchten, die Welt ein Stückchen fairer zu machen habe ich ja gerade eben bereits thematisiert. 

Hinzukommt die Vision, dass wir Interior zugänglicher machen möchten. Zugänglicher deshalb, weil es bezahlbarer wird und sich somit auch Menschen, die finanziell eventuell etwas schwächer aufgestellt sind, den Wunsch nach einem stilvollen Zuhause erfüllen können. Denn durch gesellschaftliche Bewegungen wie beispielsweise Social Media, wird die Relevanz nach einem stilvoll eingerichteten Zuhause immer größer. Das ist für mich als Interior Fan natürlich auch schön, aber es muss für die Menschen auch zugänglich und bezahlbar sein, damit es Spaß macht und nicht zum belastenden sozialen Druck wird. Indem wir eine einfache und vor allen Dingen sichere Anlaufstelle zum kaufen und verkaufen bieten, helfen wir dabei, günstige Schätze zu finden und auch die eigene Kasse durch Verkäufe wieder aufzufüllen. 

Zu guter Letzt möchten wir mit Interior Circle auch unseren Teil zum nachhaltigen Handeln und Konsum beisteuern, da wir mit unserem Kreislauf dabei helfen können, die Dinge länger im Umlauf zu lassen – ihnen Unendlichkeit zu schenken. Sperrmüll-Berge, bei denen noch fantastische alte Schätze dabei sind, machen mich bis heute immer noch sprachlos.

Wer ist die Zielgruppe von Interior Circle?

Jeder, der sich für Interior interessiert bzw. Lust hat, das Zuhause zu verschönern und/oder die eigene Kasse aufzufüllen. Wir möchten für jede:n Interior zugänglich machen – für jede:n mit ehrlichen und seriösen Absichten, dafür ja unser Verifizierungsmechanismus. Bei uns soll sich sowohl die Person wohlfühlen, die nach einem günstigen Schnäppchen sucht, als auch Design-Liebhaber:innen, die bei uns mit passenden Filtern sehr schnell Design Klassiker finden können.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Das ist eine sehr gute Frage! Ganz ehrlich: ich weiß gar nicht mehr, wie das entstanden ist. Ich hab die Show immer gerne gesehen und vermutlich lag daher die Idee einfach nahe. Es hat mich jedenfalls absolut den Schritt raus aus meiner Komfortzone gekostet, da ich es durchaus schwierig finde, mich selbst im TV zu sehen bzw. es mir vorzustellen. Bisher war dies ja noch nie der Fall.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Alleine der Bewerbungsprozess war eine Vorbereitung an sich. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig ist und es so viele Phasen des Prozesses gibt, die man durchläuft. 

Abgesehen davon lag die meiste Vorbereitung definitiv in dem Produkt, also der Technik. Sprich sicherzustellen, dass die Website auch bei immens hohen Zugriffszahlen standhält und unsere App so wenig Bugs wie möglich hat – Null Bugs sind im digitalen Bereich eigentlich unmöglich, das habe ich mittlerweile lernen dürfen. Jedoch möchte ich natürlich so gut es geht sicherstellen, dass unser System mit allen Funktionen gut performt. Und natürlich wollte ich auch bis zur Ausstrahlung unser System noch weiterentwickeln und so ist noch die ein oder andere coole Funktion dazu gekommen.  

Investorin Dagmar Wöhrl nimmt die Idee von „Interior Circle“, dem ersten Online-Marktplatz für Second Hand Interior, genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Nachdem ich selbst erfahren habe, wie hart der Bewerbungsprozess war, muss ich zugeben, dass es uns schon ein wenig stolz gemacht hat, es bis dahin geschafft zu haben. Denn zwischendrin habe ich schon gedacht „Okay, das wars, in der Runde bist du bestimmt raus!“.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf Interior Circle aufmerksam werden?

Sehr sehr wichtig. Wir sind bisher bei beeindruckenden 12.000 Menschen, die sich unsere App zugelegt haben. Das ist ein unglaublicher Meilenstein, wenn man bedenkt, dass wir hierfür kaum Marketingbudget investiert haben. Schlichtweg, weil wir das nicht hatten. Bedeutet, wir sind bis hier hin beinahe organisch gewachsen und das spricht für die Relevanz von Interior Circle. Wir haben viel freien Support von Influencer:innen und Magazinen bekommen, die einfach überzeugt von uns und unserer sozialen Mission waren und sind. 

Sie haben uns for free supportet und dafür sind wir immens dankbar. Die Bereitschaft der Mitglieder, ihre Dinge zu inserieren ist beeindruckend. Allerdings ist unsere fehlende Reichweite der Grund dafür, dass diese Sachen zu langsam verkauft werden innerhalb der Community und das ist für die motivierten Interior Fans natürlich frustrierend. Wir möchten und müssen daher dringend an Reichweite gewinnen, damit mehr Menschen Teil der Community werden, all die tollen Schätze bei uns sehen und unsere Mitglieder:innen somit schneller zum Verkaufserfolg kommen. Dabei wird uns der Auftritt bei HDL mit Sicherheit helfen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Auf jeden Fall Dagmar Wöhrl.

Interior Circle, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren sehe ich uns als Community nicht mehr ausschließlich in Deutschland. Zum einen, weil wir dann die bereits vorhandene Nachfrage in der DACH-Region bedienen möchten, für die uns momentan noch das Budget fehlt, und zum anderen weil wir dann in den benachteiligten Ländern soziale Projekte umgesetzt haben möchten und weiterhin aktiv umsetzen werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Dranbleiben! Es gab so viele Momente auf der Reise, bei denen sich das Gefühl einschleichen wollte „diese Straßensperre kriegst du nicht umfahren!“. Mit Durchhaltevermögen, vielen Nerven, positiven Vibes und ganz viel Biss hat es aber am Ende immer alles geklappt. 

Think Big! Das kann ich ganz offen sagen, war bei mir lange Zeit eine Schwäche. Ich konnte einfach nicht groß denken. Bzw. habe mir auf Grund des falschen Mindsets genau das am Anfang verwehrt. Groß zu denken habe ich fälschlicherweise schnell in die Kategorie „Träumerin“ oder „fehlende Demut“ gepackt. Mein Mann hatte hier ein ganz anderes Mindset und er hat mich immer wieder und die Richtung gecoacht, in die es gehen muss: „Think Big, denn nur dann ist eine Annäherung daran möglich.

Wenn man klein denkt, wird man nie darüber hinauskommen.“ Genau dieses Mindset hatte ich dann glücklicherweise früh genug begriffen. Denn im Zuge von Investoren-Gesprächen hat sich gezeigt, dass genau dieses Mindset unumgänglich ist.

Verlasse deine Komfortzone. Meine Erfahrung: bei 9/10 Fällen liegt genau da der Erfolg. Und der eine Fall, bei dem es einfach eine Fehlentscheidung war, wird durch den unfassbar bewegenden und motivierenden Erfolg der anderen 9 Fällen locker wieder wett gemacht. Rückblickend sind nämlich die Dinge, die mich am meisten Überwindung gekostet haben, die großen Game Changer auf der Reise gewesen!

Bild: Chanté Nöhlen präsentiert mit „Interior Circle“ den ersten Online-Marktplatz für Second Hand-Interior. Sie erhofft sich ein Investment von 200.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.  Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Interior Circle am 01. Mai 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Chanté Nöhlen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Alles hat eine Wirkung, positiv wie negativ

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recoupling, Beziehungs-App für Paare - Paartherapie

Die Gründer von recoupling, Beziehungs-App für Paare – Paartherapie mit innovativer App-Technik, am 01. Mai 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup recoupling doch kurz vor!

Wir sind Jaane Henning, Johanna Lubig und Tom Haubner – wir wollen Liebesbeziehungen glücklicher machen. Deswegen haben wir recoupling gegründet und möchten mit unserer App Beziehungsarbeit für Paare so angenehm und zugänglich wie möglich machen. Die Partner:innen lernen sich durch unsere App völlig neu kennen und besprechen Themen, die sie sonst meiden.  

Jaane und Johanna sind Paartherapeutinnen, die den dringenden Bedarf für ein digitales Angebot für Paare in ihrer Zeit als Paartherapeutinnen sofort gesehen haben. Tom ist Software-Entwickler und setzt alle Produktideen in unglaublicher Geschwindigkeit um. Wir kombinieren mit recoupling die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Paartherapie mit innovativer App-Technik.

Wie ist die Idee zu recoupling entstanden?

Während meines (Jaane) Auslandssemesters in Kopenhagen, habe ich eine inspirierende Dozentin kennengelernt, die gleichzeitig Paartherapeutin war. Sie hat uns viel von jungen Paaren aus ihrer Praxis erzählt, die meisten Paare waren eigentlich glücklich, wollten aber durch die Paartherapie ihre gemeinsamen Themen angehen, um eine glücklichere Beziehung zu führen. Genau das wollte ich in Deutschland auch erreichen, Beziehungen stärken und viele Paare noch glücklicher machen. In Berlin habe ich später als Paartherapeutin Paare kennengelernt, die ganz anders waren, als meine Dozentin sie beschrieben hat. Ihre Probleme hatten sich bereits manifestiert, manche standen kurz vor der Trennung. In Deutschland fehlt ein Angebot, das leicht zugänglich ist und Paare erreicht, bevor die Probleme zu ernst werden.

Aus diesem Gedanken ist recoupling entstanden. Unser Ziel ist es Beziehungsarbeit so angenehm zu machen, dass es sich gar nicht nach “Arbeit” anfühlt, sondern unkompliziert, verbindend und stärkend ist.

Welche Vision steckt hinter recoupling?

Unsere Vision: Wir möchten perspektivisch alle Beziehungen auf dieser Welt stärken. Die Paarbeziehungen werden erst der Anfang sein, danach folgen die Familie, deine Freunde und die Arbeit. Wir stärken all eure Beziehungen.

Wer ist die Zielgruppe von recoupling?

Unsere Zielgruppe sind alle Menschen, die eine langfristig glückliche Beziehung führen möchten. Egal ob gerade frisch verliebt oder schon in langjährigen Beziehungen, wir haben die richtigen Fragen und Übungen für jede Beziehungsphase.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Spätestens seitdem wir die ooia Gründerinnen bei „Die Höhle der Löwen” gesehen haben, war es unser großer Traum, selbst einmal Teil der Sendung zu sein. Als dann der Anruf kam, ob wir uns nicht bewerben möchten, konnten wir es gar nicht glauben. Die Möglichkeit, recoupling und unsere Vision vor so starken Investor:innen zu pitchen und ihr Feedback zu erhalten, hat uns weitergebracht.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Als die Zusage da war, ging alles ganz schnell. Wir haben potenzielle Fragen aufgeschrieben, die Investor:innen stellen könnten, haben uns mit anderen Startups ausgetauscht, die schon mal in der Sendung waren und haben mit dem Team hinter der Show gesprochen. Aus diesen Gesprächen konnten wir schon vorab viel mitnehmen. Am Abend davor haben wir noch bis Mitternacht unseren Pitch geübt und uns gegenseitig abgefragt.

Investorin Janna Ensthaler nimmt die Paartherapie-App von „recoupling“ genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es hat uns unglaublich motiviert. Wir haben so wertvolles Feedback bekommen und es hat uns darin bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und genauso weitermachen sollten. Wir haben unsere App letzten Dezember gelauncht und sind noch ganz frisch auf dem Markt. Das Timing ist perfekt, um recoupling jetzt den Löwen vorzustellen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf recoupling aufmerksam werden?

Die Show war eine besondere Erfahrung für uns als Team, denn wir waren zum ersten Mal im Fernsehen. Da war die Aufregung schon groß. Damit wir noch viel mehr Beziehungen verbessern können, brauchen wir starke Partner:innen an unserer Seite, durch die Höhle der Löwen können wir diese gewinnen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Unser präferierter Löwe war Nils Glagau, sein Fokus auf die Gesundheit und den Aufbau einer starken Marke passt sehr gut zu recoupling. Er hat bereits in andere mental health Apps investiert und hat unglaublich viele Erfahrungen sammeln können, die in unserer jetzigen Phase sehr weiterhelfen können. Dass in unserer Sendung eine neue Löwin dabei sein wird, haben wir erst kurz vorher erfahren.

recoupling, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Sich um Beziehungen zu kümmern wird in 5 Jahren wahrscheinlich so normal sein, wie Wasser zu trinken.Es wird auch alltäglich sein, die passende App dafür zu nutzen. Die mentale Gesundheit zu verbessern, wird weiterhin immer bedeutender und auch zukünftig ein starker Fokus sein. recoupling wird diese Bewegung mit einer zugänglichen Lösung unterstützen, um Beziehungen zu stärken-und das global, für alle sozialen Beziehungen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Glaubt immer an euch: ein Unternehmen zu gründen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Bleibt mutig, fokussiert und motiviert.

Sucht euch einen Inner Circle: Tauscht euch regelmäßig mit anderen Gründer:innen aus und stärkt euch gegenseitig. Ihr seid mit euren Problemen sicher nicht allein und manchmal kann die Außenperspektive unglaublich hilfreich sein. 

Bleibt immer offen in der Kommunikation miteinander und tauscht euch auf Augenhöhe aus, auch wenn es sich gerade nicht leicht anfühlt: Als Gründer:innenteam steht und fällt alles mit euch. Alles hat eine Wirkung, positiv wie negativ.

Bild: Johanna Lubig (l.), Tom Haubner und Jaane Henning präsentieren die Paartherapie-App „recoupling“. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.  Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie recoupling am 01. Mai 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Jaane Henning, Johanna Lubig und Tom Haubner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Finanzielle Nachhaltigkeit im Startup

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finanzielle nachhaltigkeit

Regeln und Tipps für den richtigen Umgang mit Abfindungen

Bei einem Startup läuft vieles anders als bei einem langjährig etablierten Familienunternehmen – das gilt auch, wenn es um die Suche nach den richtigen Mitarbeitern für ein Projekt geht. Viele Teams bestehen anfangs hauptsächlich aus Freelancern, die aus Überzeugung an der Umsetzung einer Geschäftsidee mitwirken. Mit den ersten Erfolgen steigt auch der Bedarf an fleißigen Händen, weshalb die Belegschaft oft schnell wächst, wodurch Angestellte hinzukommen. 

Trotzdem kann es auch in Frühphasen immer wieder vorkommen, dass Stellen abgebaut werden müssen, weil die wirtschaftliche Situation eine Umstrukturierung des Unternehmens erfordert. Schrumpft der Personalbestand, dann können Ansprüche auf Abfindungen entstehen. Diese stellen schnell eine erhebliche finanzielle Belastung dar, weshalb im Hinblick auf die finanzielle Nachhaltigkeit bereits frühzeitig ein angemessener Umgang mit Entschädigungszahlungen gefunden werden sollte. Am Anfang steht dabei immer die ehrliche und offene Kommunikation mit den eigenen Mitarbeitern.

Finanzielle Nachhaltigkeit als wichtige Säule für ein erfolgreiches Startup

Nachhaltigkeit ist so wichtig wie nie zuvor und viele Startups haben entsprechende Grundsätze fest in die eigene Unternehmensphilosophie integriert. Vernachlässigt wird dabei aber häufig, dass ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept sich nicht nur mit Fragen des Umweltschutzes und der gesellschaftlichen Entwicklung, sondern auch mit finanziellen Aspekten befassen muss. Jedes Unternehmen leistet nämlich seinen Beitrag, um die Bedürfnisse dieser und künftiger Generationen zu befriedigen. Finanzielle Nachhaltigkeit legt deshalb Wert auf die Zukunft von Unternehmen und den effektiven Umgang mit finanziellen Ressourcen. Damit handelt sich gleichzeitig um einen wichtigen Teilaspekt des Risikomanagements

Gefährdete Unternehmen sind immer auch Risikokandidaten, die nur über eine schwach ausgeprägte finanzielle Nachhaltigkeit verfügen. Ist das Insolvenzrisiko hingegen gering, lässt sich von einem finanziell betrachtet nachhaltigen Modell sprechen. Zur Bewertung der eigenen Strategien und Maßnahmen muss auch der Aspekt möglicher Abfindungen berücksichtigt werden. Denn unter bestimmten Umständen mutiert das Vorhaben einer Restrukturierung schnell zur Kostenfalle. Vor allem junge Gründer sind sich der Tragweite eines unvorbereiteten Personalabbaus häufig nicht bewusst.

In welchen Fällen eine Abfindung gezahlt werden muss

Vielen ist unklar, wann Abfindungen überhaupt gezahlt werden müssen und wie hoch die Kosten der Abfindung sein können. Daher sollten Entscheider sich zuerst mit den Grundlagen befassen. Bei der Abfindung handelt es sich um einen finanziellen Ausgleich, der den Mitarbeiter im Falle einer Kündigung entschädigen soll. 

Fest steht: Es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf Abfindungszahlungen. Trotzdem kann das Unternehmen verpflichtet sein, Abfindungen zu leisten, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Bei ordentlicher Kündigung, sofern keine Kündigungsschutzklage erhoben wird und in der Kündigung ein entsprechender Hinweis vorhanden ist.
  • Bei einem beidseitig beschlossenen Aufhebungsvertrag, wenn dieser eine Abfindung beinhaltet
  • Bei Auflösung des Arbeitsvertrages durch ein Urteil nach Ermessen des Arbeitsgerichts (auch bei einem Vergleich, bzw. auf Grundlage des Betriebsverfassungsgesetzes)

Im Falle eines Aufhebungsvertrages wird die Höhe der Abfindung frei verhandelt. Für betriebsbedingte Kündigungen gibt es einen festgelegten Betrag, der 50 Prozent des bisherigen Bruttomonatsverdienstes pro Beschäftigungsjahr entspricht.

Möglichkeiten zum Umgang mit Abfindungszahlungen

Damit die Risiken durch eine plötzliche finanzielle Belastung aufgrund von Abfindungszahlungen keine Überhand nehmen, müssen Unternehmen die richtigen Strategien für die Verwaltung von Abfindungen finden. Größere Unternehmen und Konzerne zahlen Abfindungen des Öfteren im Form von Aktienoptionen aus. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die konkrete Belastung wird reduziert und die Mitarbeiter können gleichzeitig von Wertsteigerungen des Unternehmens profitieren. 

Allerdings kommt diese Strategie selbstverständlich nur infrage, sofern ein Startup den Gang an die Börse bereits gewagt hat. Deswegen braucht es Alternativen. Zu diesen gehört die Ratenzahlung. So kann die Summe der Abfindung auf mehrere Monate verteilt werden. Wer vorausschauend und besonders risikosicher planen möchte, der bildet rechtzeitig Rücklagen für Abfindungen und weitere außerplanmäßige Ausgaben. 

Hinzu kommen präventive Maßnahmen. Eine gute Idee ist die möglichst transparente Kommunikation mit den Mitarbeitern. Arbeitsrechtliche Abläufe bei einem Stellenabbau sollten möglichst früh geklärt sein. Wenn Mitarbeiter Bedenken und Fragen zum Thema Abfindung haben, brauchen sie außerdem einen kompetenten Ansprechpartner. Gründe für den Personalabbau sollten nicht nur hinter vorgehaltener Hand die Runde machen, sondern auf dem Tisch liegen. Teure Rechtsstreitigkeiten lassen sich so häufig verhindern. 

Kriterien für die Wahl der richtigen Strategie

Welche Strategie am besten ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Stattdessen hängt die Wahl der Verwaltungsoption von mehreren Faktoren ab. Grundsätzlich muss die Strategie im Falle einer Abfindungszahlung für das finanzielle Gleichgewicht des Unternehmens sorgen. Ganz entscheidend ist dabei die Größe des Teams. Je größer die Belegschaft ist, desto höher ist die Belastung bei einer personellen Verschlankung. 

Damit die Zufriedenheit der Mitarbeiter nicht unter einer konsequenten finanziellen Nachhaltigkeit leidet, sollte diese im Idealfall die Möglichkeit haben, zwischen mindestens zwei Varianten zu wählen. Insbesondere, wenn so unterschiedliche Optionen wie eine Ratenzahlung und die Aktienoptionen im Raum stehen. Es ist ratsam, im Laufe des Entscheidungsprozesses mehrere Strategien zu evaluieren und die jeweiligen Vor- und Nachteile für alle Beteiligten gegenüberzustellen. Eine fundierte Analyse hilft dabei, die finanzielle Nachhaltigkeit zu sichern und zugleich die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu berücksichtigen.

Titelfoto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Autor Frederico Nunes

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sprecht mit Leuten, anstatt die Idee für euch zu behalten

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bottleplus ist eine Trinkflasche mit integriertem Carboniser, mit der du unterwegs jederzeit und überall Sprudelwasser herstellen kannst

Stellen Sie sich und das Startup BottlePlus doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Linus und Christian und haben relativ kurze Zeit nach unserem Studium an der ETH Zürich zusammen bottleplus gegründet. bottleplus ist eine Trinkflasche mit integriertem Carboniser, mit der du unterwegs jederzeit und überall Sprudelwasser herstellen kannst. Ein voller Carboniser reicht für 10 Flaschen (à 0.6 Liter) Sprudel. Ist der Carboniser leer, kannst du ihn einfach zu Hause an der Auffüllstation aufladen – diese muss mit einem Standard CO2-Zylinder bestückt werden, wie man es auch von stationären Wassersprudlern kennt.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir waren beide fasziniert vom Unternehmertum und hatten mit bottleplus eine riesige Chance gesehen, erfolgreich ein eigenes Unternehmen zu bauen. Was uns jedoch auch immer wichtig war, ist dass wir einen nachhaltigen Impact erzielen können. Auch diesbezüglich waren wir von der Produktidee überzeugt: Indem du mit bottleplus Trinkwasser sprudelst, verzichtest du auf PET-Flaschen und senkst deinen ökologischen Fussabdruck beim Sprudelwassertrinken um 90%.

Welche Vision steckt hinter BottlePlus?

Wir wollen, dass der Getränkekonsum für alle immer und überall einfach, gesund und nachhaltig ist, ohne dass auf individuelle Vorlieben verzichtet werden muss. Unsere Vision geht also weit über das Sprudelwasser hinaus, weswegen wir unsere Flasche modular gebaut haben. Zukünftig wollen wir weitere Adapter mit anderen Funktionen entwickeln, z.B. zum Hinzufügen von Geschmack oder zur Reinigung von Wasser, so dass wir die gesamte Bandbreite vom Getränkekonsum unterwegs abdecken können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die grössten Herausforderungen lagen in der Produktentwicklung und in der Industrialisierung, also im Übergang vom Prototypen in die Massenproduktion. Mittlerweile konnten wir auf technischer Ebene jedoch alle Probleme lösen und sind mit unseren Produzenten in den finalen Vorbereitungen für die Massenproduktion. Finanziert haben wir uns zu Beginn über Startup Wettbewerbe, dann über Crowdfunding und mittlerweile haben wir Investoren an Bord.

Wer ist die Zielgruppe von BottlePlus?

Grundsätzlich alle Leute, die sehr gerne Sprudelwasser trinken, unterwegs aber eigentlich auf den Kauf von PET Flaschen verzichten wollen. Auch Leute, die gerne in der Natur unterwegs sind, z.B. Wanderer, sind eine Zielgruppe, die wir sicherlich ausgiebig testen wollen. Gleichzeitig werden wir durch unseren Produktpreis von 249 Euro auch etwas eingeschränkt sein, so dass wir vermuten, dass wir hauptsächlich junge Berufstätige zwischen 25 und 40 Jahren ansprechen werden.

Was ist das Besondere? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bis anhin haben wir in unserer Produktkategorie noch keine Konkurrenz. Stationäre Wassersprudler, wie z.B. SodaStream, sind sehr beliebt, doch sind sie nur für die Nutzung zu Hause geeignet. Geht man ausser Haus, kann man nur eine Flasche Sprudel mitnehmen, die schnell leer ist. Mit bottelplus ist das kein Problem mehr, denn man kann die Flasche einfach wieder mit Wasser füllen und neu sprudeln – bis zu 10 Flaschen, total ortsunabhängig.
BottlePlus, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren würden wir gerne unserer Vision ein gutes Stück näher sein und nebst dem Sprudelwasser auch weitere funktionale Adapter anbieten können. Zudem wollen wir auch geografisch wachsen und nicht mehr nur in unserem Startmarkt DACH tätig sein. Auf unternehmerischer Seite wollen wir in 5 Jahren ein stabiles und profitables Unternehmen führen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Testet eure Idee so schnell wie möglich und holt Markfeedback ein. Sprecht mit Leuten, anstatt die Idee für euch zu behalten.
  2. Nutzt die vielen Angebote, die es für junge Unternehmen gibt. Macht an Startup Wettbewerben mit, geht an Events etc.
  3. Baut so früh wie möglich ein starkes Gründerteam mit unterschiedlichen Stärken.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Seid nicht zu scheu, mutige Entscheidungen zu treffen

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lassie

Lassie’s präventive Haustierversicherung – Krankheiten und Verletzungen durch Prävention vorbeugen

Stellen Sie sich und das Startup Lassie doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Hedda, CEO und Gründerin von Lassie, der ersten präventiven Haustierversicherung (oder Haustierversicherung mit einem “Twist”, wie wir sagen). Die Idee zu Lassie ist entstanden, da meine Mutter Tierärztin ist und ich bereits in meiner Kindheit bemerkte, dass unsere Haustiere deutlich seltener krank waren und zum Tierarzt mussten. Mir wurde klar, dass durch die richtige Pflege viele Krankheiten und Verletzungen bei Haustieren verhindert werden können – wir reden hier von ca. 40 %.

Deshalb ist Lassies Ansatz, neben einem starken Versicherungsschutz, Kund*innen in der Lassie App darüber aufzuklären, wie sie ihren Hund oder ihre Katze pflegen können, um Krankheiten vorzubeugen und hohe Tierarztrechnungen erst zu vermeiden. So haben sozusagen alle meine Mutter in ihrem Handy, die immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Belegen Kunden die Vorsorgekurse in unserer App, werden sie dafür auch noch monetär belohnt.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich war von der Idee begeistert, eine neue Art der Tierversicherung zu entwickeln – eine Art Gesundheitsbegleiter für Tiereltern. Außerdem liebe ich Tiere (ich habe einen Labrador namens Louie und ein Pferd namens Larrie). Ich war noch nie ein Mensch, der halbe Sachen macht, sondern sich voll und ganz auf etwas konzentriert. Mein Motto ist “go big or go home” und für mich war schnell klar, ich möchte selbst gründen und die starre Tierversicherungsbranche mit Lassie revolutionieren. Durch meinen beruflichen Werdegang konnte ich wichtige Fertigkeiten für die Gründung erlernen. Dabei hat mir der analytische Hintergrund aus der Unternehmensberatung bei McKinsey und Investments von EQT, sowie der kreative und operative Hintergrund aus der Musikindustrie geholfen. 

Welche Vision steckt hinter Lassie?

Unsere Vision ist es, Haustieren ein langes und glückliches Leben zu ermöglichen und vermeidbaren Krankheiten und Verletzungen durch Prävention vorzubeugen. Kommt es dennoch zum Ernstfall und ein Tierarztbesuch ist nötig, nehmen wir die finanzielle Last von den Schultern der Tiereltern und erstatten bis zu 100 % der Tierarztrechnung.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderungen war es ganz zu Beginn, als ich die Idee zu Lassie hatte, die passenden Mitgründer*innen zu finden. Ich hatte kein Netzwerk in der Versicherungs- oder Tech-Branche, wusste aber, dass ich beide Kompetenzen brauche, um Lassie ins Leben zu rufen. Glücklicherweise war ich geduldig, bis ich über Empfehlungen meine beiden Mitgründer*innen Sophie Wilkinson und Johan Jönsson gefunden habe. Sophie war lange Zeit Leiterin Tierversicherung bei einem der großen nordischen Versicherer und hatte die starre Versicherungsbranche satt – auch sie wollte etwas verändern. Johan ist ein Tech-Genie und hat als Full-Stack-Entwickler u.a. bei Spotify und King gearbeitet. Seit Tag 1 ergänzen wir uns fachlich und persönlich ausgezeichnet und haben immer eine Menge Spaß. 

Wer ist die Zielgruppe von Lassie?

Unsere Kernzielgruppe sind Hunde- und Katzeneltern, die ihr Tier als Familienmitglied betrachten und sich sicher sein wollen, dass ihr Liebling im Ernstfall die bestmögliche Behandlung beim Tierarzt erfährt. Unsere Zielgruppe ist außerdem digital und schätzt es, dass es bei Lassie keinen lästigen Papierkram gibt und vom Abschluss bis hin zur Schadensmeldung alles bequem über die Lassie App möglich ist. 

Wie funktioniert Lassie? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Neben der Bereitstellung von Top-Versicherungskonditionen stehen wir Tiereltern zur Seite und unterstützen sie im täglichen Leben dabei, ihre Haustiere glücklich und gesund zu halten. Tiereltern können in unserer App auf spielerische Art und Weise wertvolles Expertenwissen rund um Tiergesundheit erlernen. Mit unserem dauerhaften Punkte-Bonussystem schaffen wir zudem monetäre Anreize für präventives Wissen: Je mehr man lernt, umso mehr Punkte werden gesammelt, desto niedriger ist die Versicherungsprämie. Für mich ist es absolut unverständlich, dass andere Tierversicherungen nur reaktiv handeln und Prävention nicht adäquat unterstützen und incentivieren.

Natürlich bieten wir auch top Versicherungsbedingungen: wahlweise bis zu 100 % Kostenübernahme ohne jährliche Leistungsgrenze oder die Möglichkeit, Tiere mit Vorerkrankungen oder hohen Alters zu versichern. Das ist definitiv kein Marktstandard! Zusätzlich bieten wir einfache und digitale Prozesse an. So können Kunden ihre Versicherungen bequem über die Lassie App verwalten, Rechnungen per Foto einreichen oder mit unserem fantastischen Kundenservice Team persönlich über den Chat kommunizieren (wir haben eine durchschnittliche Reaktionszeit von unter einer Minute). 

Aus meiner Sicht ist es aktuell ein einmaliger Zeitpunkt für den Eintritt in den deutschen Markt. Angesichts des Zusammentreffens mehrerer Markttrends: die allgemeine Wirtschaftslage, die steigende GOT (“Gebührenordnung für Tierärzte”), die Vermenschlichung von Haustieren, stetig wachsende Ausgaben für Haustiere, etc. – sowie weltweit einzigartiges Geschäftsmodells sehen wir trotz der bestehenden Konkurrenz ein enormes Potenzial für Lassie. Unsere deutschen Kunden geben uns bis jetzt Recht 🙂

Lassie, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Im Moment liegt unser Hauptaugenmerk ganz klar auf Deutschland. In einigen Jahren werden wir sicherlich in weiteren Märkten aktiv sein und Lassie die Plattform für Tiergesundheit sein, an der kein Tierbesitzer in Deutschland, Schweden und weiteren Märkten vorbeikommt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Achtet auf die richtigen Mitgründer*innen: Achtet darauf, dass ihr euch fachlich ergänzt und dieselbe Vision und Motivation teilt. Das ist aus meiner Erfahrung das Wichtigste und bestimmt absolut den Erfolg des Unternehmens.

Scheut euch nicht, euer Netzwerk um Rat zu fragen: Niemand hat alle Antworten auf Fragen, daher seid nicht zu stolz und holt euch Rat und Empfehlungen von Mentoren, Investoren oder Freunden und ehemaligen Kollegen. Empfehlungen haben mich beispielsweise mit meinen Mitgründern Sophie Wilkinson und Johan Jönsson zusammengebracht.

Macht Fehler – aber lernt daraus: Im Startup muss man schnell sein, um Chancen die sich bieten, wahrzunehmen. Dabei passieren Fehler, das lässt sich nicht vermeiden. Seid nicht zu scheu, mutige Entscheidungen zu treffen. Wenn etwas mal nicht klappt, gilt es daraus zu lernen und Fehler nicht zu wiederholen.

Bild: Von links nach rechts: Hedda Båverud Olsson, Johan Jönsson, Sophie Wilkinson

Wir bedanken uns bei Hedda Båverud Olsson für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Das Who is Who am 4GAMECHANGERS Festival 2023

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4GAMECHANGERS Festival 2023- das who is who

Vom Bundeskanzler und zahlreichen Minister:innen über nationale & internationale Top-CEOs, -Entrepreneure, -Speaker und Stars: ProSiebenSat.1 PULS 4 und ORF präsentieren das „Who is Who“ des 4GAMECHANGERS Festivals vom 15. bis 17. Mai an.

Das 4GAMECHANGERS Festival präsentiert auch 2023 eine große Bandbreite an Top-Stars und spannenden Persönlichkeiten. Darunter Menschenrechtsaktivistin Amal Clooney, die Friedensnobelpreisträgerinnen Jody Williams, Shirin Ebadi & Nadia Murad, der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, H.E. Ban Ki-Moon, Bundeskanzler Karl Nehammer, Medienmanager Gerhard Zeiler und viele mehr.

Drei Tage voller Inspiration, Networking und Infotainment – das 4GAMECHANGERS Festival 2023 startet in wenigen Wochen und holt auch in diesem Jahr eine Vielzahl an renommierten Persönlichkeiten auf die Bühne. Top-CEOs, -Entrepreneure und -Speaker aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sprechen vom 15. bis 17. Mai in spannenden Panels zu Themen wie Digitalisierung und Medien, Female Power, Sustainability, Entrepreneurship, Arbeitswelt & Bildung.

Den Auftakt macht der 4PIONEERS DAY mit einem vielfältigen Programm für und mit Start-Ups, Unternehmer:innen, Business Angels und Investor:innen. Am zweiten Festivaltag 4FUTURE DAY dreht sich alles um die wichtigsten Zukunftsthemen und die Next Gen. Den Abschluss bildet der 4GAMECHANGERS DAY mit Diskussionen zu globalen Meta-Themen und der Zukunft Europas.

Auch dieses Jahr präsentieren ProSiebenSat.1 PULS 4 und ORF das 4GAMECHANGERS Festival gemeinsam. Für den Co-Veranstalter ORF sind Roland Weißmann (Generaldirektor), Harald Kräuter (Direktor für Technik und Digitalisierung), Stefanie Groiss-Horowitz (Programmdirektorin), Oliver Böhm (ORF-Enterprise-CEO) und Martin Biedermann (Leiter Marketing und Kommunikation) mit dabei.

Neben ProSiebenSat.1 PULS 4 CEO und 4GAMECHANGERS Co-Founder Markus Breitenecker nehmen Bert Habets (Group CEO ProSiebenSat.1 Media SE), Michael Stix (CCO) und Nina Kaiser (4GAMECHANGERS Co-Founder) für PULS 24 auf der Bühne Platz.

Das Who is Who am 4GAMECHANGERS Festival 2023

Alicia Joe (Youtuber, Autorin)
Alma Zadic (Bundesministerin für Justiz)
Alpaslan Deliloglu (CEO & CSO IKEA Österreich)
Ana Simic (Managing Director DAIN Studios Austria)
Andreas Briese (Country Director Germany and Regional Director YouTube Central Europe)
Andreas Klauser (CEO der PALFINGER AG)

Andreas Opelt (CEO Saubermacher Dienstleistungs AG)
Andreas Perotti (Chief Marketing Officer FACC AG)
Beate Meinl-Reisinger (Parteivorsitzende NEOS)
Brigitte Bach (COO & Vorständin Salzburg AG)
Britta Fleck (Director Switzerland and Austria, Google Customer Solutions)
Christa Janhsen (Partnerin bei Deloitte Financial Advisory)

Christiane Hörmann (Umweltmanagerin bei Siemens Mobility)
Christine Antlanger-Winter (Country Director Google Austria)
Christine Wilfinger (CEO/Managing Director SAP Austria)
Claudia Plakolm (Staatssekretärin für Jugend & Zivildienst)
Clemens Doppler (Pro Athlete, Entrepreneur)

Daniela Benz (Health Manager Governance AT/CEE & Safety Expert Siemens)
Dorothee Ritz (E.ON Deutschland Member of the Managing Board & CDO)
Eva Czernohorszky (Director of Technology Services Vienna Business Agency)
Florian Tursky (Staatssekretär für Digitalisierung und Telekommunikation)

Franz Schausberger (Gründer und Vorsitzender des Instituts der Regionen Europas (IRE))
Georg Pölzl (Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der Österreichischen Post)
George Wallner (Executive Vice President, Österreichische Post)
Gerhard Zeiler (President Warner Bros Discovery International)

H.E. Ban Ki-Moon (8th Secretary-General of the United Nations and Co-chair of the Ban Ki-moon Centre for Global Citizens)
H.E. Heinz Fischer (11th President of the Republic of Austria and Co-chair of the Ban Ki-moon Centre for Global Citizens)
Harald Mahrer (Präsident Wirtschaftskammer Österreich)
Herwig Ostermann (Director Austrian National Public Health Institute (Gesundheit Österreich GmbH)
Hubert Cottogni (Director at European Investment Fund (EIF)
Johann Streif (Geschäftsführer Stummer Kommunalfahrzeuge)
Johannes Braith (CEO & Co-Founder Storebox)

Jörg Bartussek (Head of Digital RBI)
Julia Guizani (Geschäftsführerin Sanofi Österreich)
Karin Mair (Managing Partner für Financial Advisory & Risk Advisory bei Deloitte Österreich)
Karl Nehammer (Bundeskanzler)
Katharina Nehammer (Charity Initiatorin)
Kristina Hammer (President of the Salzburg Festival)

Kristina Weis (Partnerin & Leiterin der Wirtschaftsprüfungsabteilung RSM Austria Wirtschaftsprüfung GmbH)
Lee Trink (Chief Executive Officer FaZe Clan)
Lena Hoschek (Fashion Designer)
Leon Löwentraut (Künstler)

Leonore Gewessler (Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie)
Lisz Hirn (Philosophin, Publizistin & Dozentin)
Lucy Georgieva (Head of Government Affairs & Public Policy, Google Austria)
Maimuna Mosser (Country Commercial Managerin IKEA Österreich)
Marianne Neumüller-Klapper (Operations & Sustainability Director Nespresso Österreich)
Martin Kocher (Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft)
Martina Jakob (Leitung Marketing und Kommunikation ARA)

Michael Strugl (Vorstandsvorsitzender VERBUND AG)
Michael Vollmann (Europe Lead Education Amazon)
Miriam Enzi (Senior Regional Manager, Pathways at Amazon)
Monika Fröhler (Chief Executive Officer of the Ban Ki-moon Centre for Global Citizens)
Nathalie Rau (Chief HR Officer Magenta Telekom)

Nicole Schlautmann (Country Manager Austria Pfizer)
Oleksandra Matviichuk (Menschenrechtsaktivistin, Vorsitzende des Center for Civil Liberties)
Peter Hanke (Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Wiener Stadtwerke)
Rodrigo Diehl (CEO Magenta Telekom)

Shahanaz Müller (Partner bei Deloitte Forensic in Wien & leitet den Bereich Regulatory Technology Advisory)
Shivvy Jervis (Futurist, Speaker & Broadcaster)
Silvia Kaupa-Götzl (Vorständin der Österreichische Postbus AG)
Susanne Mortimore (CEO LexisNexis Österreich)
Susanne Raab (Bundesministerin für Frauen, Familie, Integration und Medien)
Sylvia Hofinger (CEO FCIO)

Thomas Holl (Co-Founder & Managing Director Babbel)
Ulla Kruse Lehtonen (Co-Founder & CEO DAIN Studios Finnland)
Ulrich Helfmeier (Vorsitzender SCANTEC GmbH)
Valerie Höllinger (CEO & Managing Director Austrian Standards)
Victoria Reggie Kennedy (United States Ambassador of Austria)
Viviane Reding (Vice-President of the executive board of the “World Law Foundation”)
Volker Libovsky (Chief Technology & Information Officer Magenta Telekom)
Walter Kreisel (CEO & Founder neoom)

Walter Oblin (stv. Generaldirektor und Vorstand Brief & Finanzen Österreichische Post AG)
Werner Kraus (CCO Business Magenta Telekom)
Yannick Shetty (Abgeordneter zum Nationalrat)
Zarifa Ghafari (Afghan activist, politician and entrepreneur)

Erstmals in der Geschichte vom 4GAMECHANGERS Festival steht 2023 auch Comedy und Kabarett am Programm. Mit dabei live on Stage sind Künstler:innen wie Aida Loos (Kabarettistin & Schauspielerin), Benedikt Mitmannsgruber (Kabarettist) und Christoph Fritz (Kabarettist & Stand-Up Comedian).

Jetzt noch schnell die letzten Tickets für das 4GAMECHANGERS Festival 2023 sichern und an allen drei Tagen LIVE in der MARX HALLE Wien mit dabei sein. Alle Infos zu Tickets unter www.4gamechangers.io

Bildcredits 4GAMECHANGERS Festival 2022

Quelle ProSiebenSat.1 PULS 4

Buchtipp: Midjourney 201 Ideen und Prompts

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Midjourney 201 Ideen und Prompts

Christine Arnoldt und Stefan Kny sind Autoren des Buches „Midjourney 201 Ideen und Prompts“. In Ihrem Ratgeber bringen sie die Leser mittels vieler Beispiele auf neue Ideen und zeigen, wie sich eigene Texteingaben verbessern lassen.

Was hat Euch dazu inspiriert, ein Buch speziell für Midjourney zu schreiben?

Momentan kann man ja dem Thema Künstliche Intelligenz gar nicht ausweichen. Wer sich mit Photos und Bildbearbeitung beschäftigt, muss einfach mal einen Blick auf Midjourney werfen. Das haben Christine und ich letztes Jahr getan. Einige Bilder haben wir direkt als Fotodrucke verschenkt und so war die Idee geboren, einen Ratgeber für all jene zu schreiben, die inspiriert werden wollen. Man erhält unglaublich viele tolle Bilder, aber wenn man seine Vorstellungen umsetzen möchte, sollte man wissen, was man genau eingibt.

Wer ist die Zielgruppe Eures Ratgebers?

All jene, die sich mit Midjourney beschäftigen. Die einen werden neue Ideen entdecken, andere wiederum bekommen Tipps, wie sie ihre Prompts verbessern können.

Welche Erfahrungen habt ihr persönlich mit Midjourney gemacht, und wie haben diese Erfahrungen Eure Arbeit an diesem Buch beeinflusst?

Midjourney profitiert von dem, ich nenne es „IKEA“-Effekt. Durch meine persönliche Eingabe habe ich zu den generierten Bildern eine starke Bindung. Die bildgewordene Phantasie jedes Einzelnen ist ohne große Kenntnisse möglich. Wir sind jetzt schon am 2. Buch, da fast täglich neue Herangehensweisen von uns entdeckt und gelernt werden. Die Tipps, die ihr im Buch bekommt, sind glücklicherweise versionsunabhängig. Dennoch war es schwer, einen Cut zu machen und zu sagen: Das kommt jetzt nicht mehr in das Taschenbuch hinein, denn sonst wird man nie fertig.

Warum ist das Buch für Gründer eine Inspiration?

Ihr als Redaktion kennt mit Sicherheit alle sehr gern genommenen Stockfotos, die Pressemeldungen zieren. Will man nicht auch mal was Neues sehen, vor allem als Leser? Auch schlechtes Bildmaterial (Auflösung oder Aussagekraft) ist an der Tagesordnung. Warum nicht einfach für Blogeinträge kreative Bilder nutzen, die Aufmerksamkeit erzeugen. Es geht nicht immer um die perfekte Texteingabe (Prompt), sondern dass man wahrgenommen wird. Zum anderen kann man mit nur wenig Zeitaufwand eine Art Vorschau für Webseiten oder Moodboards generieren, die das Startup dann 1:1 umsetzen kann.

KI- Chancen oder Risiken?

Beschränken wir uns zunächst einmal auf Midjourney. Wer Bilder erstellt, trägt dafür auch Verantwortung. Das beinhaltet zum einen natürlich, was man alles nicht generiert (Gewaltverherrlichende Szenen etc.), aber auch, dass ich, wenn ich Bsp. lustige Prominente oder Politiker generiere, klar kennzeichne, dass diese KI basiert erzeugt sind. Die aktuellen Versionen der Bildgenerierungstools sind teilweise so gut, dass der klassisches Fotobeweise nahezu obsolet ist.

Aus unserer Sicht wird das Thema KI noch vollkommen unterschätzt, sowohl das Potential der Möglichkeiten aber auch deren Risiken und Gefahren. Der gesunde Menschenverstand sollte niemals ausser Acht gelassen werden und die Quellen immer geprüft werden.

Unser Fazit zum Ratgeber: „Wenn Gründern, die Ideen für Bildmaterial
zu ihren Blogs oder Pressemeldungen ausgehen, finden sich in dieser Ausgabe Midjourney 201 Ideen & Prompts zahlreiche Inspirationen.“

Das Taschenbuch Midjourney 201 Ideen und Prompts ist als Printversion und E-Paper Variante bei Amazon erhältlich.

Buchbeschreibung:
Täglich entstehen bei Midjourney Tausende großartige und beeindruckende Bilder. Was heute aktuell ist, kann morgen schon wieder Schnee von gestern sein. Dieses Taschenbuch dient als Inspiration und versteht sich als Ideen-Ratgeber. Es zeigt Dir neben vielen Beispielen auch, wie Du Suchmaschinen oder ChatGPT sinnvoll für Deine Prompts nutzen kannst, versionsunabhängig.

Analysiert eure Idee und die Zielgruppe! 

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Dipalino

Dipalino digitale Schul- und Hausaufgabenhefte für alle Tablets

Stellen Sie sich und das Startup Dipalino doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo, ich bin Katharina Porepp und Gründerin von Dipalino. Meine Vision ist es, dass Schulen künftig komplett papierlos werden. Die technischen Voraussetzungen dafür sind schon längst gegeben, denn in vielen Schulen wird bereits mit Tablets gearbeitet.

DIPALINO stellt digitale Schul- und Hausaufgabenhefte für alle Tablets her. Datenschutzkonform, App- und Hardware-unabhängig, sodass jede:r Schüler:in diese sofort im Unterricht verwenden kann. Ziel ist es, die analoge Handschrift einfach ins Digitale zu überführen und die Hürde, technische Endgeräte im Unterricht einzusetzen, zu minimieren.

Mit digitalen Lernmaterialien wie Schulheften, Hausaufgabenheften oder Karteikarten spart man nicht nur unglaublich viel Papier, sondern kann seine Notizen überallhin mitnehmen und besser organisieren.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ehrlich gesagt hatte ich das gar nicht geplant. Als ich die ersten digitalen Lernmaterialien auf Social Media geteilt habe, wurde ich sofort gefragt, wo es die zu kaufen gibt. Nach dem Launch des Online-Shops und der Erstellung eines individuellen digitalen Hausaufgabenhefts für ein Dresdner Gymnasium nahm die Gründung nach und nach ihren Lauf.

Welche Vision steckt hinter Dipalino? 

In meinem Studium habe ich mir damals ein Tablet zugelegt und arbeite seitdem papierlos. 2020 haben im Rahmen des DigitalPakts Schule viele meiner Freundinnen, die gleichzeitig Lehrerinnen sind, Tablets erhalten und mich gefragt, welche Möglichkeiten solch ein Tablet bietet und wie sie diese im Unterricht einsetzen können.

Da habe ich angefangen, digitale Lehrerkalender für eine bessere Unterrichtsorganisation zu erstellen. Als ich diese auf Social Media geteilt habe, wurde ich darauf angesprochen, ob ich die Planer nicht auch anderen zur Verfügung stellen könne.

Seitdem wächst das Portfolio digitaler Lernmaterialien stetig: Von digitalen Schulheften über Lehrerkalender bis hin zu Hausaufgabenheften und Klausurenplanern ist alles dabei.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Vergangenes Jahr habe ich am Startup Bootcamp von dresdenIexist teilgenommen, weil ich zwar Lust auf Gründen hatte, aber überhaupt nicht wusste, was es dafür braucht. In dem Startup Bootcamp werden junge Leute mit Gründungsideen sieben Wochen lang auf ihre Pitches vorbereitet, die sie dann einer Jury präsentieren. Ähnlich, wie bei Höhle der Löwen.

Im Rahmen dessen konnte ich zwei Business Angels von der Idee überzeugen, die mich seitdem bei der Gründung von Dipalino zu unterstützen.

Wer ist die Zielgruppe von Dipalino?

Die technischen Voraussetzungen sind denkbar einfach: Ein Tablet mit Eingabestift und das war’s. Dipalino konzentriert sich vorrangig auf die Erstellung digitaler Lernmaterialien, sodass die Zielgruppe Schüler:innen, Lehrkräfte, Studierende und Azubis mit Tablets sind.

Daneben gibt es aber auch digitale Alltagsplaner, Kalender und Fitnessplaner. Es ist also für jeden was dabei, der digital unterwegs ist, ungerne auf die Handschrift verzichtet und sich trotzdem gut organisieren möchte.

Wie funktioniert Dipalino? Wo liegen die Vorteile?

Standardisierte und app-unabhängige Lernmaterialien für den papierlosen Unterricht von morgen: Mithilfe unserer digitalen Lernmaterialien wollen wir einen Mehrwert für Tablets im Unterricht in Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen schaffen.

Unsere digitalen Lernmaterialien sind angepasste Schreibvorlagen und individuelle Skripte, die auch offline nutzbar sind und einen einfachen Weg vom Analogen ins Digitale bereiten.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Meine Vorteile sind zum einen das Netzwerk vor Ort sowie der direkte Kontakt in die Bildungseinrichtungen und zum anderen meine Reichweite bei Social Media. Für die Studierenden der TU Dresden erstellt Dipalino derzeit einen individuellen digitalen Planer. Ein Dresdner Gymnasium nutzt bereits ein digitales Hausaufgabenheft, das mit individuellen Informationen zur Schule gefüllt ist.

Dipalino, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Immer mehr Schulen von den Vorteilen der Digitalisierung zu überzeugen! Oft fehlt es an WLAN oder dem notwendigen Know-How der Lehrkräfte, sich mit Tablets und Co. auseinanderzusetzen. Unsere digitalen Lernmaterialien sind so niedrigschwellig, dass sie wirklich auf jedem Tablet mit Eingabestift funktionieren. Unser Ziel für die nächsten fünf Jahre ist es, deutschlandweit in Schulen vertreten sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Traut euch! Gerade Frauen sollten viel öfter den Schritt in die Gründung wagen. Es muss auch nicht immer eine App oder ein KI-Thema sein. 

Nutzt Netzwerke! In jeder größeren Stadt gibt es Berater:innen, denen Ihr von eurer Gründungsidee erzählen könnt. Sie schätzen schnell ab, was die Stärken und Schwächen sind und können euch den richtigen Leuten vorstellen.

Analysiert eure Idee und die Zielgruppe! Gründer:innen sollten sich klar machen, wen sie mit ihrer Idee oder ihrem Produkt ansprechen und was der Mehrwert der Lösung ist. Im nächsten Schritt sollte man sich auch überlegen, wie man mit der Lösung Geld verdienen möchte, da man ja von irgendetwas leben muss.

Wir bedanken uns bei Katharina Porepp für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Seid hartnäckig

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mymonii

MyMonii App – ein Tool, mit dem Eltern ihren Kindern beibringen können, wie man Geld verdient, spart und sinnvoll ausgibt

Stellen Sie sich und das Startup MyMonii doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Louise Ferslev, ich bin 32 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern und die Gründerin und Geschäftsführerin von MyMonii. 

Untersuchungen zeigen, dass Gewohnheiten im Umgang mit Finanzen bei Kindern schon von klein auf geprägt werden, weshalb es wichtig ist, ihnen schon früh einen sicheren Umgang mit Geld beizubringen. Viele Eltern sind der Meinung, dass Kinder in der Schule nicht genug über Finanzen lernen, genau hier kommt MyMonii ins Spiel. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Familien dabei zu unterstützen, finanzielle Kompetenzen zu entwickeln und auszubauen. 

Um das zu erreichen, haben wir die MyMonii-App entwickelt – ein Tool, mit dem Eltern ihren Kindern beibringen können, wie man Geld verdient, spart und sinnvoll ausgibt. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe MyMonii gegründet, weil ich erkannt habe, dass es auf dem Markt keine Lösung gibt, die sowohl für Kinder als auch für Eltern ansprechend und einfach zu bedienen ist, und die Eltern dabei unterstützt, ihren Kindern einen sicheren Umgang mit Finanzen in einer zunehmend digitalen Welt beizubringen.

Meine ursprüngliche Idee war es, eine Geschenkkarte für Kinder zu entwickeln, auf die Eltern Geld überweisen können, damit Kinder selbst bezahlen können. Je mehr ich jedoch an dieser Idee arbeitete, desto mehr wurde mir klar, dass eine umfassendere Lösung erforderlich war. So entstand schließlich die MyMonii Taschengeld-App mit Visa-Karte. 

Im Laufe der Jahre haben wir mit Hunderten von Familien zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass unser Produkt ihren Bedürfnissen entspricht. Ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass eine Familie, die einmal mit unserer App und unserer Visa-Karte angefangen hat, dies in der Regel über Jahre hinweg tut. 

Welche Vision steckt hinter MyMonii?

Unsere Vision ist es, so vielen Familien wie möglich finanzielle Kenntnisse mitzugeben, damit die nächste Generation mit gesunden Geldgewohnheiten aufwächst.

In Dänemark, unserem Heimatmarkt, haben wir damit begonnen und sind im Dezember letzten Jahres nach Deutschland gekommen. Unser Ziel ist es nun, möglichst vielen Familien in Deutschland zu helfen, bevor wir uns dem Rest von Europa widmen.  

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderungen war es, die richtige Markteinführungsstrategie, das richtige Geschäftsmodell und die richtige Partnerschaft für eine skalierbare Zahlungslösung zu finden. Es besteht kein Zweifel, dass es einen großen Bedarf – ich würde sogar sagen auf der ganzen Welt – für ein Produkt wie MyMonii gibt, deshalb geht es für uns jetzt darum, das Geschäftsmodell und die Markteinführungsstrategie entsprechend anzupassen.

Eine weitere Schwierigkeit bestand auch darin, den richtigen Partner für eine Zahlungslösung zu finden. Hier hatten wir in der Vergangenheit einige Hürden zu überwinden. Wir begannen mit einer Lösung, die auf ein dänisches nationales Kartensystem („Dankort“) beschränkt war, das nicht so skalierbar war, wie wir (und unser Partner, der die Lösung bereitstellte) gehofft hatten. Zusätzlich machten wir auch die Erfahrung, dass zu viele Parteien beteiligt waren. Heute haben wir eine skalierbare Lösung durch die Partnerschaft mit Visa und dem Kartenaussteller Wallester A/S, der Principal Member von Visa ist.

MyMonii wird in erster Linie von dänischen Business Angels finanziert, die selbst ein oder mehrere Start-ups gegründet oder auch verlassen haben. Wir hatten auch B2B-Partnerschaften und Kooperationen in Dänemark mit Banken und Finanzinstituten, bei denen wir Vereinbarungen über Projekte trafen, die dann von ihnen finanziell unterstützt wurden. Unsere erste Go-to-Market-Strategie auf dem dänischen Markt war eine B2B-Strategie, und die White-Label-Lösung, die wir dabei für eine große Bank in Dänemark entwickelt haben, war ebenfalls teilweise eine Projektfinanzierung. 

Wer ist die Zielgruppe von MyMonii?

Unsere Zielgruppe sind Familien aus Deutschland und Dänemark, mit Kindern im Alter zwischen 7 und 18 Jahren. Unsere App kann aber weltweit heruntergeladen und genutzt werden. Die MyMonii-Visa-Karte ist jedoch nur in Deutschland und Dänemark verfügbar. 

Wie funktioniert MyMonii? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Nutzer:innen beginnen ihre Reise mit MyMonii, indem sie unsere App aus dem App Store oder Google Play Store herunterladen. Normalerweise laden die Eltern die App herunter und laden anschließend ihre Kinder ein. Eltern und Kinder richten jeweils ihr Konto in der App ein und können dann loslegen.

Die Eltern-App:

Die Eltern können in der App Aufgaben für die Kinder im Haushalt erstellen (z. B. Abwaschen, Wäsche waschen oder Rasen mähen) und ihnen dafür Geld als Belohnung zahlen. Es kann auch eine automatische wöchentliche oder monatliche Überweisung des Taschengeldes eingerichtet werden.

Eltern können für ihre Kinder eine Visa-Karte bestellen, mit der die Kinder ihr verdientes Taschengeld ausgeben können. Sie können nicht mehr Geld ausgeben, als sich auf ihrem MyMonii-Konto befindet, und die Eltern können wöchentliche Ausgabenlimits festlegen. 

Eltern erhalten jedes Mal eine Benachrichtigung, wenn ihre Kinder mit ihrer MyMonii-Karte etwas kaufen.

Eltern haben die Kontrolle und den Überblick über die Konten ihrer Kinder und sind somit Teil des gesamten Lernprozesses.

Die Kinder-App:

Wenn die Kinder eine von den Eltern gestellte Aufgabe erledigen, markieren sie diese in der App als abgeschlossen und erhalten die festgelegte Belohnung.

Kinder können sich Sparziele setzen, z.B. wenn sie sich neue Schuhe oder eine PlayStation wünschen, und verfolgen, wie weit sie von ihren Zielen entfernt sind.

Kinder können in Echtzeit und zu jeder Zeit sehen, wie viel Geld sie auf ihrem MyMonii-Konto haben.

Kinder können ihr verdientes Taschengeld mit ihrer MyMonii-Visa-Karte ausgeben.

Das Feedback, das wir von unseren Nutzer:innen erhalten, bestätigt, dass sie das Gefühl haben, dass die App speziell für Familien entwickelt wurde, sehr intuitiv zu bedienen ist und ein ansprechendes Lernsystem für Finanzen geschaffen hat.

Man muss kein Kunde einer bestimmten Bank sein, um unsere App und Karte zu nutzen, da wir völlig unabhängig sind. Dennoch haben wir eine Partnerschaft mit Visa geschlossen und halten uns an alle Gesetze und Vorschriften, sodass unsere Nutzer:innen keine Angst haben müssen, ihr Geld zu verlieren oder dass ihre persönlichen Daten nicht geschützt sind.

Unsere Preisgestaltung ist sehr transparent – es gibt einen Preis für die ganze Familie und sie können sich für ein Monats- oder Jahresabonnement entscheiden.   

MyMonii, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es aktuell, so vielen Familien wie möglich in Deutschland zu helfen, ihren Kindern einen sicheren Umgang mit ihren Finanzen beizubringen, während wir parallel dazu den dänischen Markt weiterhin bedienen. Danach werden wir einen Blick auf andere Länder werfen. Ich erwarte, dass wir in fünf Jahren mit unserer App und unserer Kartenlösung in weiteren europäischen Ländern aktiv sein werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Seid hartnäckig. Ich zitiere gerne Jeff Bezos: „Es dauert 10 Jahre, bis ein Erfolg über Nacht kommt.“

Passt euer Geschäftsmodell an. Die ursprüngliche Idee und das MVP, das ihr zu Beginn auf den Markt bringt, wird nach vielen Jahren des Betriebs und der Anpassung höchstwahrscheinlich nicht mehr dasselbe sein. Seid offen für Veränderungen oder Anpassungen des Geschäftsmodells, der Go-to-Market-Strategie, der Kundensegmente, des Produkts usw.

Kümmert euch auf dem Weg um euch selbst und vergesst eure Familie und Freunde nicht. Achtet als Gründer:in vor allem auf eure eigene Gesundheit. Zu viele Gründer:innen geraten auf ihrem Weg in Stress oder Depressionen.

Wir bedanken uns bei Louise Ferslev für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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