Donnerstag, April 3, 2025
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Im Startup Leben geht es bergauf und bergab

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Wolf Weimer der Gründer von ARTICLY

Wolf Weimer der Gründer von ARTICLY, der App für Zeitung zum Hören, am 24. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup ARTICLY doch kurz vor!

Ich bin Wolf, der Gründer von ARTICLY, der App für Zeitung zum Hören. Im Pandemiejahr 2020 kam mir die Idee, besondere Zeitungsartikel aus den bekanntesten Medien in Hörbuchqualität zu vertonen. So kann jeder, der lieber hört, anstatt zu lesen, ganz nebenbei und zeitsparend qualitativ hochwertige Inhalte konsumieren. Inzwischen kann man bei uns die besten Artikel aus Zeitungen wie Die Welt, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine und vielen weiteren hören. 

Zum Zeitpunkt der Gründung war ich noch als Manager in einem großen Beratungsunternehmen tätig, habe mich dann aber gegen die Corporate Karriere und für das Startup-Abenteuer mit ARTICLY entschieden. Bereits als Schüler gründete ich eine Schülerzeitung, während meines Studiums an der Zeppelin Universität (ZU) und London School of Economics (LSE) schrieb ich regelmäßig Artikel, die mitunter sogar im Handelsblatt erschienen.

Wie ist die Idee zu ARTICLY entstanden?

Als Person, die schon seit Jahren Hörbücher hört, habe ich mich gefragt, wie es sein kann, dass man Hörbücher hören kann, es aber keine zentrale Anlaufstelle für Hörartikel gibt. Doch genau diese wären oft sehr nützlich gewesen. Bei mir zu Hause verstaubten die ausgerissenen Zeitungsartikel, die Fachmagazine und Zeitschriften auf dem “Das lese ich später” – Stapel. 

Besonders in Zeiten, in denen Breaking News, zehnsekündige Videos und Schlagzeilen das Nachrichten-Wissen prägen, wollen wir dem Qualitätsjournalismus eine neue – auditive – Bühne geben. Gute Artikel – ja auch lange Artikel – sollen wieder Gehör bekommen. Deshalb fokussieren wir uns auf Texte mit guten Narrativen, zum Beispiel Hintergrundberichte, Reportagen, Analysen. Diese eignen sich perfekt für das Audio-Format. Für die Verlage ist das Modell auch lukrativ, da wir Ihnen neue Abonnenten und zusätzliche Erlösquellen anbieten können. 

Last, but not least: In Deutschland gibt es über 500.000 Sehbehinderte und Blinde, die auf das Medium “Audio” angewiesen sind. Ihnen können wir mit ARTICLY ein Stück mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. 

Welche Vision steckt hinter ARTICLY?

ARTICLY ist schnell erklärt: Wir bieten die Zeitung zum Hören an und machen es Nutzern damit sehr einfach, durch journalistische Qualitätsinhalte auf dem Laufenden zu bleiben und Hintergrundwissen zu relevanten Themen aufzubauen. Und zwar auch beim Kochen, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Spazierengehen. 

Die Vision hinter ARTICLY ist es, einen barrierefreien Zugang zu Qualitätsjournalismus zu ermöglichen. Das gelingt uns, indem wir eine Plattform schaffen, auf der Menschen schnell und einfach an gute Artikel kommen, ohne sie lesen zu müssen. 

Die Art und Weise, wie Menschen sich mit weltbewegenden Themen beschäftigen und Nachrichten konsumieren, hat sich durch die Digitalisierung stark gewandelt und die Medienlandschaft verändert. Wir möchten die oft wochen- oder gar monatelange Arbeit von Journalisten würdigen, indem wir die entstandenen Artikel in bester Qualität vertonen und verbreiten. Wir sind überzeugt davon, dass Audio dafür das richtige Format ist. Sowohl für unsere Nutzer als auch für die Verlage und Redaktionen, die ihren Inhalten möglichst viel Gehör verschaffen möchten. 

Wer ist die Zielgruppe von ARTICLY?

Wir haben zwei wesentliche Zielgruppen, für die ARTICLY besonders relevant ist.

Erstens: Vielbeschäftigte Personen, die oft unterwegs sind, bereits Hörbücher und Podcasts konsumieren, aber zu wenig Zeit haben, Zeitung zu lesen. Wir bieten die zeitsparende Alternative und unsere Hörer haben die Hände frei, für was auch immer sie nebenbei tun möchten. ARTICLY bietet ihnen die Möglichkeit, tiefer in Themen einzusteigen, durch Analysen und Reportagen mehr von der Welt zu verstehen und nachhaltig informierter zu sein. 

Zweitens: Personen, die nicht mehr lesen können oder nie lesen konnten, interessieren sich auch für Zeitungsartikel. Wir bieten ihnen ein Medium, das sie auch wirklich nutzen können. Barrierefreiheit ist für uns ein großes Thema – Blinde und Sehbehinderte sind daher seit der ersten Stunde eine zentrale Nutzergruppe der ARTICLY App. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Der Anruf, ob wir uns eine Teilnahme in der Sendung vorstellen können, kam überraschend. Zuerst dachte ich, es wäre ein Scherz-Anruf. Wir hatten uns nämlich nicht aktiv beworben, sondern wurden offensichtlich entdeckt. Das ist für ein junges Startup wie ARTICLY natürlich ein großer Glücksfall. Wir haben unsere Bewerbungsunterlagen eingereicht und sind sehr dankbar, dass wir vor den namhaften Investoren und einem Millionenpublikum pitchen durften.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Von der Einladung in die Sendung bis zur Aufnahme in Köln war nicht viel Zeit – da musste alles schnell gehen. Aber es war eine intensive Zeit, in der man wunderbar an der Value Proposition und der Außendarstellung des jungen Unternehmens arbeiten konnte. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Einmal im Leben ein gutes Produkt zu haben, das man in der Höhle der Löwen präsentieren kann… Davon träumt wohl jeder Tüftler, Erfinder oder Entrepreneur in Deutschland. Dass es für mich dann Wirklichkeit wurde, fühlt sich mitunter immer noch wie ein Traum an. Gleichzeitig hat mir die Sendung den letzten Push gegeben, den Sprung von der Corporate-Welt in die Startup-Welt zu wagen und mich Vollzeit auf ARTICLY zu konzentrieren. Seitdem habe ich das keinen Tag bereut.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf ARTICLY aufmerksam werden?

Mit ARTICLY bieten wir ein Produkt im B2C-Bereich für einen großen Markt an. Dementsprechend könnte jeder Zuschauer ein potenzieller Kunde von uns werden. Eine gleichwertige Aufmerksamkeit müsste man sich sehr hart erarbeiten oder teuer erkaufen. Seit Monaten arbeiten wir hart daran, diese große Chance zu nutzen. Was sich glücklicherweise nicht verändert, ist unser Ziel, unseren Nutzern eine bestmögliche Hörexperience zu geben und den Verlagshäusern mit uns einen gelungenen Einstieg ins Audio-Business zu ermöglichen. Das bleibt weiter unser Ansporn – ob für wenige Tausend oder viele Millionen Nutzer.  

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Vor der Sendung hatte ich mir entweder Carsten Maschmeyer oder Georg Kofler gewünscht:

Carsten Maschmeyer, weil er bereits in einige Digital-Unternehmen investiert und über herausragende Erfahrung in Sachen Unternehmens-Skalierung (auch im B2C-Bereich) verfügt, die zum aktuellen Zeitpunkt essenziell für ARTICLY sind. 

Georg Kofler, weil er über viel Erfahrung & Kontakte in die Medienbranche verfügt und damit ein perfekter Netzwerker für ARTICLY sein könnte. Schließlich sind wir als Plattform-Unternehmen auf Kooperationen mit den größeren Medienhäusern angewiesen.

Dass in unserer Sendung aber erstmals zwei neue Löwen auftreten würden, haben wir erst kurz vorher erfahren.

ARTICLY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bei ARTICLY sind wir grundsätzlich sehr optimistisch, was die Zukunft angeht. Die Zukunft der Medienbranche, die Zukunft von Audio und die Zukunft von ARTICLY. 

Wir möchten uns zunehmend zu einer zweiseitigen Plattform entwickeln, auf der wir Zeitungen und Magazine direkt am Erfolg ihrer Artikel beteiligen können. Damit geben wir den Redaktionen zusätzliche Anreize, unseren Nutzern die besten Artikel zur Verfügung zu stellen und alle Seiten profitieren. 

In fünf Jahren soll ARTICLY eine im deutschsprachigen Raum bekannte und etablierte Medienmarke sein und man wird sich wundern, dass man früher Zeitung nur lesen konnte und nicht schon immer auch gehört hat.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Die größte Herausforderung und gleichzeitig der wichtigste Tipp für Gründer – insbesondere für Solo-Founder und kleine Teams: Fokus, Fokus, Fokus. Es gibt so viele Dinge, die man tun kann und die sich auch sinnvoll anfühlen, am Ende sind aber nur wenige Tätigkeiten wirklich wertstiftend. Das muss man verstehen und sein Handeln nach den sinnvollsten Aufgaben ausrichten. Auch wenn man hier und da “Nein” sagen muss. 

Zweitens: Achtung, Achterbahnfahrt. Im Startup Leben geht es bergauf und bergab – dieses Wechselbad der Gefühle muss man annehmen und sollte sich von kleineren Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lassen. Es gab einmal eine Woche im Februar, in der am Montag ein Investor einsteigen wollte, am Dienstag beinahe eine Klage ins Haus flatterte, am Mittwoch ein großer TV-Bericht über ARTICLY erschien und am Freitag ein Wettbewerber in den Markt einsteigen wollte. Glücklicherweise endete die Woche mit einer Zusage für ein lukratives Förderprogramm.

Drittens: Just do it. Gerade in der digitalen Welt kann man viel testen und ausprobieren. Das bedeutet, dass man sein Produkt auch durch User-Feedback besser machen kann. Insofern: Bitte nicht zu lange warten, etwas auf den Markt zu bringen, sondern früh mit Pilotprojekten starten. 

Sehen Sie ARTICLY am 24. April 2023 in #DHDL

Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Wolf Weimer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Diese 5 Startups sind am 24 April bei DHDL

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Diese fünf Startups sind am 24. April 2023 in „Die Höhle der Löwen“ und präsentieren sich vor den Investoren der beliebten Gründer-Show auf VOX.

Volummi aus München am 24. April 2023 in „Die Höhle der Löwen“

Nadine (39) und Marcel (41) Stiller, die Gründer des Münchener Start-ups Volummi, haben eine innovative Lösung für Frauen mit dünnem Haar entwickelt. Das revolutionäre Haargummi soll durch seine einzigartige Konstruktion einen voluminösen Pferdeschwanz auch bei feinem Haar ermöglichen. Die Idee zu Volummi entstand, als Nadine selbst von Haarausfall betroffen war und nach einem haarschonenden und gleichzeitig haltbaren Haargummi suchte.

„Kein Haargummi hat mehr gehalten und es fehlte natürlich an Volumen in meiner Frisur“, erzählt Nadine von ihren Erfahrungen. Normalerweise können Haargummis sogar zu Haarbruch und Ausreißen der Haare führen, was sie in ihrer Situation unbedingt vermeiden wollte. Auf der Suche nach einer Lösung, die ihren Bedürfnissen entsprach, wurde das Ehepaar weltweit aktiv und begann, mit verschiedenen Materialien zu experimentieren.

Nach fast zwei Jahren intensiver Entwicklungsarbeit entstand Volummi, das innovative Volumen-Haargummi. Es besteht aus einem äußeren Streifen, der einen Inneren umschließt, sowie einem Knopf zum einfachen Öffnen und Schließen. Das Gründerteam verspricht zahlreiche Vorteile: mehr Volumen und eine perfekte runde Form im Haar, starker Halt und ein angenehmes Tragegefühl sowie eine haarschonende Wirkung dank des speziellen Materials. Das Produkt wird in Deutschland produziert, ist vollständig recycelbar und für jedes verkaufte Volummi wird ein Baum gepflanzt.

Um ihre Erfindung auf den Markt zu bringen und weltweit bekannt zu machen, suchen die Gründer nun nach Investoren. Das Angebot: 15 Prozent der Firmenanteile für eine Investition von 135.000 Euro. Nadine und Marcel möchten mit einem Investor oder einer Investorin ihr „kleines Wundertool“ in Deutschland, Europa und weltweit vermarkten.

Die Idee von Volummi hat das Potenzial, den Markt für Haargummis zu revolutionieren und Frauen mit dünnem Haar eine neue Lösung zu bieten. Das Start-up aus München hat bereits das Interesse von Investoren geweckt und wird mit seiner innovativen Idee sicherlich auch in Zukunft für Aufsehen sorgen.

Iceblock Putter aus Bottmingen (Schweiz) am 24. April 2023 in „Die Höhle der Löwen“

In der neuesten Folge von „Die Höhle der Löwen“ präsentieren Prof. Dr. med. Daniel F. à Wengen und Monika Küsel ihren innovativen Golfputter namens „Iceblock Putter“. Der Schweizer Arzt und Erfinder hat bereits im Laufe seiner Karriere 32 Patente veröffentlicht, darunter bahnbrechende Erfindungen wie eine Steigbügelprothese zur Verbesserung des Hörens und Nasenimplantate zur Erweiterung der Atemwege. Nun setzt er sein Können im Bereich des Golfsports ein.

Der Iceblock Putter zeichnet sich durch einen Schlägerkopf aus transparentem Acrylglas aus, welcher die größte Schlagfläche weltweit bietet. Das Gewicht des Putterkopfs ist doppelt so hoch wie das eines gewöhnlichen Putters aus Metall, was einen ruhigen und flüssigen Pendelschwung ermöglicht, ohne dabei zu viel Muskelkraft zu beanspruchen. Die Durchsichtigkeit des Acryls und die speziell eingearbeiteten roten und blauen Linien sollen eine genaue Ausrichtung des Schlägers und eine perfekte Spiellinie ermöglichen.

„Der Putter ist der letzte Schläger, den wir benutzen, um einzulochen“, erklärt Monika Küsel, „deshalb ist es so wichtig, den perfekten Putter zu haben.“ Der Iceblock Putter ist von der schottischen Golfbehörde zertifiziert und für Turniere weltweit zugelassen. Doch um ihn auf den Golfplätzen weltweit bekannt zu machen, suchen die beiden Unternehmer die Unterstützung eines Investors aus der „Höhle der Löwen“. Für ein Investment von 150.000 Euro bieten sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

„Als leidenschaftlicher Erfinder versuche ich nicht nur das berufliche Leben zu verbessern, sondern auch das private. So auch bei unserem liebsten Hobby, dem Golfen“, sagt Daniel F. à Wengen. Mit dem Iceblock Putter könnte er seinen Traum, die Golfwelt zu revolutionieren, verwirklichen. Es bleibt abzuwarten, ob einer der Löwen das Potenzial des innovativen Putters erkennt und einsteigt.

ARTICLY aus München am 24. April 2023 in „Die Höhle der Löwen“

In der heutigen digitalen Zeit, in der sich das Konsumverhalten der Menschen rapide verändert, hat sich der Münchner Wolf Weimer (28) dazu entschieden, eine bahnbrechende Innovation in der Welt des Journalismus zu präsentieren. ARTICLY – die Zeitung zum Hören, ist eine App, die speziell für Nutzer entwickelt wurde, die den Qualitätsjournalismus lieben, aber nicht gerne lesen. Wolf, der in einer Familie von Journalisten aufgewachsen ist, hat eine Leidenschaft für gut erzählte Storys, Reportagen und Hintergrundberichte entwickelt, die er mit der Welt teilen möchte.

Bereits im jungen Alter gründete Wolf eine Schülerzeitung und startete gemeinsam mit seinen Brüdern eine News-Website. Die Idee für ARTICLY entstand, als Wolf feststellte, dass er nicht der Einzige ist, der lieber Audio-Inhalte konsumiert, anstatt zu lesen. Er erkannte, dass es kaum Audio-Angebote von Zeitungen und Magazinen gibt und dass die wirklich guten Inhalte meist nur in gedruckter Form vorliegen. Daher entstand die Idee, die besten Artikel namhafter Zeitungen wie Süddeutsche Zeitung, DIE ZEIT, Frankfurter Allgemeine Zeitung, DIE WELT, Forbes und vielen weiteren auszuwählen und von professionellen Sprechern vertonen zu lassen. Diese werden dann in bester Hörbuch-Qualität in der ARTICLY-App zur Verfügung gestellt.

Neben den regelmäßigen Artikeln namhafter Zeitungen bietet die ARTICLY-App auch Artikel von Spitzenpolitiker:innen, Nobelpreisträger:innen und Top-Journalist:innen an. Die Zielgruppe umfasst nicht nur Nutzer:innen, die lieber hören als lesen, sondern auch Menschen mit Leseschwäche, Sehbeeinträchtigungen und Blinde.

Um die ARTICLY-App weiterzuentwickeln und Marketingmaßnahmen zu realisieren, sucht Wolf nach einem strategischen Partner. Er bietet 20 Prozent der Firmenanteile an seinem Medien-Start-up für einen Investitionsbetrag von 70.000 Euro an. Das Ziel ist es, die App noch benutzerfreundlicher und zugänglicher zu machen und noch mehr hochwertige Inhalte in die ARTICLY-App zu integrieren.

In einer Zeit, in der sich das Konsumverhalten der Menschen rapide ändert, ist ARTICLY – die Zeitung zum Hören, eine bahnbrechende Innovation in der Welt des Journalismus, die auf eine wachsende Nachfrage reagiert. Wolf Weimer ist bereit, diese neue Form des Konsums von Qualitätsjournalismus in die Zukunft zu führen, und sucht nach einem Partner, der ihm auf diesem Weg helfen kann.

BRILAMO aus Dresden am 24. April 2023 in „Die Höhle der Löwen“

Die Weinliebhaber:innen unter uns kennen das Problem nur zu gut: Nach einem gemütlichen Abend mit Freunden oder einem romantischen Dinner zu zweit bleibt oft eine lästige Aufgabe – das mühsame Polieren der Weingläser. Doch Linda Koller (28) aus Dresden hat nun eine Lösung entwickelt, die das Leben von Weinliebhaber:innen im Handumdrehen erleichtern soll.

Mit ihrem Produkt BRILAMO – einem Polierstab für die effiziente, einfache und schonende Politur von Weingläsern – will die junge Gründerin die Dosierung der Druckkräfte vereinfachen und somit das Risiko von Beschädigungen oder gar Glasbruch minimieren. Der Griff des Polierstabs ist mit einem flexiblen Gummiaufsatz versehen, der sich an die unterschiedlichsten Weinglas-Formen anpasst. Zusammen mit einem großflächigen und saugstarken Mikrofaserpoliertuch sollen Schlieren, Kalkablagerungen und Wassertropfen der Vergangenheit angehören.

Doch das Produkt ist nicht nur auf Weingläser beschränkt. BRILAMO eignet sich auch für andere Gläser wie Biertulpen und kann somit in jedem Haushalt Verwendung finden. Die Gründerin hat ihr Produkt im Alleingang entwickelt und ist stolz darauf, von den ersten Skizzen über diverse Prototypen bis hin zum finalen Polierstab alles selbst in die Hand genommen zu haben.

Um BRILAMO nun auch im Einzelhandel platzieren zu können, sucht Linda Koller Unterstützung im Vertrieb und Marketing. Mit einer Investition von 100.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile hofft sie, einen Löwen oder eine Löwin von ihrem Produkt überzeugen zu können. Ob die junge Gründerin damit Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Doch eins steht fest: BRILAMO könnte das Leben von Weinliebhaber:innen und Glaspolierern gleichermaßen erleichtern und ist somit ein vielversprechendes Produkt auf dem Markt.

Wunschkapsel aus Rödinghausen am 24. April 2023 in „Die Höhle der Löwen“

Ein neuer Wind weht durch den Nahrungsergänzungsmittelmarkt: Dr. Lars Meyer möchte mit seiner Innovation, der Wunschkapsel, für Aufsehen sorgen. Als erster Konfigurator für wirklich individuelle Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland ermöglicht es die Wunschkapsel Kunden, sich aus über 180 Premium-Rohstoffen bedienen zu können und diese nach Belieben zusammenzustellen.

Der 39-jährige Dr. Meyer erklärt: „Die Wunschkapsel ist ein völlig neuartiges Konzept. Wir bieten auf unserer Homepage eine einzigartige Möglichkeit, maßgeschneiderte Nahrungsergänzungsmittel zu kreieren. Unsere Nutzer:innen können das gewünschte Organ wie Kopf, Brust, Bauch, Bewegungsapparat, Immunsystem und Stoffwechsel auswählen und danach individuell ihre Rohstoffe zusammenstellen. Anschließend produzieren wir die Kapseln nach ihren Wünschen.“

Die Bestellung der Wunschkapsel ist kinderleicht: Nach der Auswahl des Organs können Kunden aus einer breiten Palette an Rohstoffen wählen. Zur Veredelung des Produkts ist es auch möglich, eine persönliche Etikettierung auszuwählen. Die individuell hergestellten Kapseln werden in ökologisch verpackten Korkdeckeln geliefert, um die Umwelt zu schonen.

Dr. Meyer ist von seinem Konzept überzeugt und ist bereit, 10 Prozent seiner Firmenanteile für eine Investition von 200.000 Euro anzubieten, um die Wunschkapsel auf dem Markt zu etablieren. Die Wunschkapsel bietet nicht nur eine neue Möglichkeit, Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren, sondern auch eine Chance, sich auf die individuellen Bedürfnisse des Körpers einzustellen.

Mit Freude können Fans der Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ auf gleich zwei bekannte Start-ups gespannt sein. Der Gewürzhersteller pure&spice, der sich im Weihnachts-Special 2022 einen Deal mit Investor Ralf Dümmel sichern konnte, hat nun einen weiteren prominenten Unterstützer gefunden: Sternekoch Alexander Herrmann.

Neben pure&spice kann auch MyTaag auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Die jungen Gründer konnten bereits 2021 den Investor Carsten Maschmeyer von ihrer Idee überzeugen und berichten nun gemeinsam von ihrem Weg zum Erfolg. Es bleibt abzuwarten, welche spannenden Entwicklungen die Zukunft für die beiden vielversprechenden Start-ups bereithält.

DHDL 24. April 2023 ab 20:15 Uhr auf VOX

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Masakazu Kobayashi chacha8080 auf pixabay

Fordere den Status Quo heraus!

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goUrban Software für Mobilitätsanbieter und Flottenbetreiber

Stellen Sie sich und das Startup goUrban doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Jonathan Gleixner, CEO und Mitgründer von goUrban, einem Betriebssystem für  nachhaltige, bezahlbare, sichere und spontan verfügbare Mobilität. Mit unserer Software ermöglichen wir es etablierten Mobilitätsbetreibern, wie z.B. im Bereich Shared Mobility, aber auch Unternehmensflotten, Städten und Gemeinden, geteilte Mobilität profitabel anzubieten und die operative Exzellenz zu erhöhen. Damit haben Endnutzer mehr und mehr Möglichkeiten, auf moderne Mobilitätsformen zurückzugreifen. Gemeinsam mit Bojan Jukić starteten wir 2016 in Wien als Betreiber einer eigenen E-Moped-Flotte. Wir haben schnell gelernt, dass es kein Betriebssystem gab, das unseren Anforderungen entsprach. So haben wir das Know-How genutzt, um goUrban zu dem zu machen, was es heute ist und damit “neue Mobilität”zu ermöglichen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wie schon angedeutet – die Idee für goUrban entstand in erster Linie aus meinem persönlichen Bedarf heraus. Damals gab es in Wien erste Sharing-Angebote, aber E-Mopeds fehlten. Das wollten wir ändern und rasch entwickelte sich daraus eine Dynamik, indem wir begannen nach und nach alle vertikalen Bereiche des Mobilitätsmarktes zu erschließen und miteinander zu verknüpfen. Wir starteten also auf dem Markt für Shared Mobility, der mit großen Flotten von gemeinschaftlich genutzten Kick-Scootern, Fahrrädern, Mopeds oder Autos in vielen Städten auf der ganzen Welt boomt.

Aber schon relativ bald, ab 2018, zwei Jahre nach unserem Start, konzentrierten wir uns auf die Technologie hinter der Benutzeroberfläche. Ziel war es ein modulares und offenes System zu bauen, das Mobilitätsbetreiber dabei unterstützt Profitabilität und operative Exzellenz zu optimieren und so einen neuen Industriestandard setzen kann. 

Welche Vision steckt hinter goUrban?

goUrban leitet eine neue Ära der Mobilität ein: Wir wollen das Mobilitätsproblem unserer Zeit lösen und alle Fahrzeuge weltweit vernetzen, um sie für alle nutzbar zu machen. Bisher hat die Mobilitätsindustrie gerade einmal ein Prozent des gesamten Marktes ausgeschöpft! Nehmen wir als Beispiel das eigene Auto: Für viele Menschen ist ein Auto oft die zweitgrößte Investition ihres Lebens, steht aber zu 97 Prozent der Zeit nur herum. Wenn es genutzt wird, trägt Eigen-PKW Besitz oft zu den systemischen Verkehrsproblemen in Großstädten bei und schädigt die Umwelt.

Der Übergang von mit fossilen Brennstoffen betriebenen Autos zu Elektroautos ist in vollem Gange. Das alleine löst allerdings das Verkehrsproblem noch nicht. Dabei geht es nicht nur um die Reduzierung der Treibhausgasemissionen, sondern auch um die Verringerung der Zahl der Autos und bessere Auslastung und Verbindung aller urbanen Mobilitätsformen, um letztendlich zu einer Steigerung der Lebensqualität beizutragen.  

Diese Transformation zu neuer Mobilität hin wird sich in Etappen vollziehen und wir sind noch nicht am Ziel angekommen. Das hat beispielsweise auch die Abstimmung in Paris Anfang April gezeigt, wo sich die Bürger gegen kommerziell genutzte E-Scooter ausgesprochen haben. Egal, ob man sich ein Fahrzeug von einer Gemeinde ausleiht oder es auf Monatsbasis mietet – je nach Bedarf und Möglichkeiten erhält man das beste Mobilitätsangebot und kann auf ein eigenes Auto verzichten. Die vorhandenen Fahrzeuge werden häufiger genutzt und im Verkehr erstickende Städte gehören der Vergangenheit an. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind mit einem geringen Startkapital gestartet. Nach unserem Pivot hin zum Anbieter eines B2B Mobilitäts-Betriebssystems konnten wir schon sehr rasch erste Kunden von unserem Angebot überzeugen. So haben wir über lange Zeit hinweg kein externes Investment aufgenommen und „gebootstrapped“, wie man so schön sagt, also uns aus eigener Kraft finanziert. Erst letztes Jahr, 2022, kamen Investoren wie die Raiffeisen Bank International (Elevator Ventures), Uniqa Ventures sowie der AWS Gründerfonds mit an Board. Mit dem Kapital bauen wir nun unser Produkt weiter für verschiedene Anwendungsfälle aus und haben unser Team von 50 auf 100 Mitarbeiter aufgestockt. 

Die Herausforderungen ändern sich dabei jeweils mit der Unternehmensentwicklung und sind heute mit in etwa 100 Mitarbeitenden ganz andere als zu Beginn unseres Moped-Sharing Services. Unser Pivot vom Mobilitätsbetreiber zum Betriebssystem war sicherlich ein große Bestandsprobe – wir haben einfach die Probleme am Markt gesehen und waren überzeugt, dass wir durch unsere Erfahrung und technisches Know-How und Vision ein Angebot schaffen können, das Anklang im Markt findet. 

Wer ist die Zielgruppe von goUrban?

Alle etablierten Mobilitätsbetreiber, denen wir helfen können neue Mobilitätsformen nachhaltig anzubieten – und damit meine ich auch im Sinne von nachhaltigem, wirtschaftlichem Handeln und operativem Erfolg: von traditionellen Sharing-Anbietern, bis hin zu Unternehmensflotten, Konzernen, Städten und Gemeinden. 

Wie funktioniert goUrban? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

goUrban bietet eine Software für Mobilitätsanbieter und Flottenbetreiber jeder Art und Größe und setzt dabei auf einen modularen Ansatz. Unsere Kunden haben die Möglichkeit, das gesamte Produkt und alle Funktionen der Plattform zu kaufen oder nur einzelne Module mit bereits selbst entwickelten Lösungen zu kombinieren. Zu den Tools gehören unter anderem cloudbasierte Lösungen wie Flotten- oder Fuhrparkmanagement, Anwendungen für die Fahrzeugvermietung, eine Whitelabel App für Endnutzer und eine Software für die Fahrzeugwartung inklusive der goService App. Für unsere Kunden verpflichten wir uns hierbei zu einer Verfügbarkeitsrate von mindestens 99.7 Prozent. 

So stehen wir  unseren Kunden entlang des gesamten Lifecycles ihrer Nutzer zur Seite und helfen ihnen, kontinuierlich Profitabilität und operative Exzellenz zu optimieren. 

goUrban, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, der weltweit erste „New Mobility“-Anbieter zu werden, der Mobilitätsanwendungen aus Zielmärkten verbindet, die noch nicht vollständig erschlossen sind. Wir steigen in den Flottenmarkt für Unternehmen ein und erweitern von dort aus weitere Märkte für Abonnements, Leasing und andere langfristige Mietangebote. Unsere Kunden schätzen uns dabei nicht nur für unser umfangreiches, modulares Produktangebot im engeren Sinn, sondern sehen auch den konkreten Mehrwert von goUrban indem wir durch Beratung und unser Fachwissen wesentlich zu ihrer Ertragssteigerung und Kostenreduktion beigetragen haben. Auf Endkundenseite kann so jeder mit goUrban in Zukunft ein Fahrzeug der Wahl in einem universellen und flexiblen “Mobilitäts-Ökosystem” nutzen – wir sprechen dabei auch oft von dem “Android der Mobilität”. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. “We are problem solvers” ist auch einer unserer Unternehmenswerte: Wir gehen immer zuerst den Problemen auf den Grund – was ist die aktuelle Situation, warum ist das so, wie kann ich mehr erfahren? Erst wenn wir verstehen, was das Problem oder die Herausforderung wirklich ausmacht, können wir effiziente Lösungen anbieten – im Produkt, für unsere Kunden oder auch in der Zusammenarbeit. Die Lösungen sehen vielleicht anders aus als zunächst gedacht, aber sie sind dann auch die richtigen, die das Problem wirklich angehen .
  2. Fordere den Status Quo heraus! Finde das Problem, höre dir unterschiedliche Perspektiven an – aber gib dich nicht mit “es ist halt so” zufrieden.
  3. Unterschiedliche Perspektiven – hol dir ein starkes Team von Kollegen, Beratern und Investoren an Bord.

Wir bedanken uns bei Jonathan Gleixner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Die Bedeutung und Geschichte der Visitenkarte für Unternehmen

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Die Geschichte der Visitenkarte reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als sie in Frankreich als „carte de visite“ bekannt wurde. Damals diente sie vor allem als Eintrittskarte zu gesellschaftlichen Veranstaltungen und als Möglichkeit, sich bei Adligen und anderen wichtigen Personen vorzustellen. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich die Visitenkarte dann auch im Geschäftsleben und wurde zu einem wichtigen Instrument der Kontaktaufnahme.

Im Laufe der Zeit änderte sich auch das Design der Visitenkarte. Während sie früher oft aufwendig gestaltet und mit Gold oder Silber verziert war, setzte sich im 20. Jahrhundert eine schlichtere Gestaltung durch, die sich hauptsächlich auf die wichtigsten Informationen beschränkte.

Heute ist die Visitenkarte nach wie vor ein wichtiges Instrument der Kontaktaufnahme und des Marketings. Sie dient dazu, das eigene Unternehmen oder die eigene Person professionell und ansprechend zu präsentieren und den Kontakt zu potenziellen Kunden oder Geschäftspartnern zu erleichtern. Mit der Digitalisierung haben sich auch neue Möglichkeiten eröffnet, Visitenkarten in Form von QR-Codes oder digitalen Visitenkarten zu gestalten und zu verbreiten.

Zusammenfassung der 7 wichtigsten Fakten, die Sie über Visitenkarten wissen sollten

Die Visitenkarte für Unternehmen und Personen ist ein Kärtchen, das die Kontaktdaten einer Person oder eines Unternehmens enthält. Sie dient dazu, sich bei Geschäftspartnern, Kunden oder anderen Personen vorzustellen und den Kontakt zu knüpfen oder zu vertiefen. Hier sind die sieben wichtigsten Fakten, die Sie über Visitenkarten für Unternehmen wissen sollten:

  1. Visitenkarten sind ein wichtiger Bestandteil des professionellen Erscheinungsbildes eines Unternehmens.
  2. Sie erleichtern die Kontaktaufnahme und können als Marketing- und Werbeinstrument genutzt werden.
  3. Die Gestaltung der Visitenkarte sollte auf die Zielgruppe abgestimmt sein und wichtige Informationen wie Name, Position, Unternehmen und Kontaktdaten enthalten.
  4. Die Materialien sollten von hoher Qualität sein und konsistent mit anderen Marketingmaterialien des Unternehmens sein.
  5. Visitenkarten können auch im digitalen Zeitalter genutzt werden, z. B. mit QR-Codes oder gleich als digitale Visitenkarten.
  6. Die Geschichte der Visitenkarte reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück und hat sich im Laufe der Zeit verändert.
  7. Eine Visitenkarte ist ein wichtiger Bestandteil des Netzwerkens und der Geschäftskommunikation.

Warum sind Visitenkarten wichtig für Unternehmen?

Visitenkarten sind ein wichtiger Bestandteil des professionellen Erscheinungsbildes eines Unternehmens. Sie sind Teil der Corporate Identity. Sie erleichtern die Kontaktaufnahme und können als Marketing- und Werbeinstrument genutzt werden.

Eine gut gestaltete Visitenkarte kann das Image des Unternehmens positiv beeinflussen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie zeigt Professionalität und Sorgfalt im Umgang mit Geschäftspartnern und Kunden. Eine Visitenkarte kann auch als Marketinginstrument genutzt werden, indem sie das Logo oder den Slogan des Unternehmens enthält und so zur Markenbildung beiträgt.

Weiterhin erleichtert eine Visitenkarte die Kontaktaufnahme und gibt dem Empfänger alle wichtigen Informationen, um den Kontakt aufzunehmen. Sie kann auch als Erinnerungshilfe dienen, wenn der Empfänger sie aufbewahrt und später darauf zurückgreift. Eine hochwertige Visitenkarte kann auch dazu beitragen, dass ein Unternehmen im Gedächtnis bleibt. 

Eine ungewöhnliche Form oder ein besonderes Material können die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und somit den Wiedererkennungswert erhöhen. Doch nicht nur das Design der Visitenkarte ist wichtig, sondern auch deren Inhalt. Neben dem Namen des Unternehmens und des Ansprechpartners sollten alle relevanten Kontaktdaten wie Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Webseite enthalten sein.

Auch eine kurze Beschreibung der Dienstleistungen oder Produkte kann hilfreich sein. Eine gut gestaltete Visitenkarte zeigt also nicht nur Professionalität, sondern dient auch als effektives Marketinginstrument zur Steigerung des Bekanntheitsgrades eines Unternehmens. Daher sollte bei ihrer Erstellung sorgfältig vorgegangen werden – schließlich repräsentiert sie das Unternehmen nach außen hin und hinterlässt einen bleibenden Eindruck beim Empfänger. 

digitale visitenkarte grafi

Möglichkeiten der Gestaltung von Visitenkarten

Die Gestaltung einer Visitenkarte ist ein wichtiger Faktor, um das eigene Unternehmen professionell und ansprechend zu präsentieren. Es gibt viele Möglichkeiten, eine Visitenkarte zu gestalten und dabei das Corporate Design des Unternehmens zu berücksichtigen.

Zunächst sollte man sich überlegen, welche Design-Elemente man verwenden möchte. Dazu gehören Farben, Schriftarten, Grafiken und Bilder. Die Farbwahl sollte auf das Corporate Design des Unternehmens abgestimmt sein und eine klare Aussage vermitteln. Die Schriftarten sollten lesbar sein und das Logo oder der Slogan des Unternehmens sollte gut integriert werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Größe und Form der Visitenkarte. Hier gibt es viele Möglichkeiten, von der klassischen rechteckigen Form hin zu runden oder ausgefallenen Formen. Auch die Größe kann variieren, je nachdem, welche Informationen man auf der Visitenkarte unterbringen möchte.

Eine weitere Möglichkeit der Gestaltung ist die Verwendung von besonderen Materialien oder Veredelungen. Hier kann man z. B. auf eine Hochglanz- oder Matt-Lackierung setzen oder die Visitenkarte mit einem Prägedruck oder einer Folienprägung veredeln.

Neben der Gestaltung der Vorderseite sollte auch die Rückseite der Visitenkarte genutzt werden. Hier kann man z. B. weitere Informationen oder Angebote platzieren oder eine besondere Grafik oder ein Bild einfügen.

Insgesamt gibt es viele Möglichkeiten, eine Visitenkarte zu gestalten und dabei das Corporate Design des Unternehmens zu berücksichtigen. Wichtig ist, dass die Gestaltung ansprechend und professionell wirkt und die wichtigsten Informationen lesbar sind.

Welcher Inhalt gehört auf eine Visitenkarte?

Eine Visitenkarte sollte die wichtigsten Informationen über eine Person oder ein Unternehmen enthalten, um den Kontakt zu erleichtern und das eigene Unternehmen professionell zu präsentieren. Folgende Informationen gehören auf eine Visitenkarte:

  1. Name und Position: Der Name und die Position der Person oder des Kontakts sollten lesbar auf der Visitenkarte stehen.
  2. Unternehmen und Abteilung: Das Unternehmen und die Abteilung, in der die Person tätig ist, sollten ebenfalls auf der Visitenkarte vermerkt sein.
  3. Kontaktdaten: Die Kontaktdaten sind das Herzstück der Visitenkarte. Hier sollten Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Adresse des Unternehmens aufgeführt sein.
  4. Social-Media-Links: Wenn das Unternehmen oder die Person auf Social-Media-Plattformen aktiv ist, können auch Links zu diesen Profilen auf der Visitenkarte angegeben werden.
  5. Slogan oder Leitbild: Ein Slogan oder Leitbild des Unternehmens kann auf der Visitenkarte platziert werden, um das Unternehmen oder die Person zu beschreiben.

Es ist wichtig, dass diese Informationen lesbar und übersichtlich auf der Visitenkarte platziert sind. Eine überladene Visitenkarte kann schnell unübersichtlich wirken und den Empfänger abschrecken.

Visitenkarten im digitalen Zeitalter

Im digitalen Zeitalter gibt es viele Möglichkeiten, Visitenkarten zu gestalten und zu verbreiten. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von QR-Codes oder NFC-Technologie auf der Visitenkarte. Der Empfänger kann den Code mit seinem Smartphone scannen und wird direkt auf die Website des Unternehmens oder zu weiteren Informationen weitergeleitet.

Eine weitere Möglichkeit sind digitale Visitenkarten, die über E-Mail oder Messaging-Dienste verschickt werden können. Diese enthalten alle wichtigen Informationen wie Name, Position, Unternehmen und Kontaktdaten und können auch mit einem QR-Code oder NFC-Technologie verknüpft werden.

Eine weitere Option ist die Integration von Visitenkarten in E-Mail-Signaturen oder Social-Media-Profile. So kann man seine Kontaktdaten einfach und schnell verbreiten und potenzielle Kunden oder Geschäftspartner können direkt Kontakt aufnehmen.

Insgesamt ist die Visitenkarte für Unternehmen ein wichtiges Instrument, um Kontakte zu knüpfen und das eigene Unternehmen professionell zu präsentieren. Eine gut gestaltete Visitenkarte kann das Image des Unternehmens positiv beeinflussen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Autor: Daniel Herrmann

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Für ein natürliches Gleichgewicht: Ayurveda mit Nature Basics

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Ayurveda mit Nature Basics

Ayurveda – Wissen vom langen Leben

Die traditionelle Heilkunst Ayurveda wird in Asien bereits seit Jahrtausenden praktiziert und gilt als eines der ältesten Gesundheitssysteme der Welt. Die Lehren betreffen das Leben als Ganzes und verbinden körperliche, psychologische, mentale und spirituelle Aspekte für ein Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele. Gerade in unserem modernen Leben ist es wichtig, sich im Alltag auch sich selbst zuzuwenden. Ayurveda kann dabei ein wertvoller Helfer und Wegbegleiter sein.

Nature Basics hat in Zusammenarbeit mit Dr. Prabha Burkhard BAMS (Univ. of Kerala, India) eine eigene Ayurveda Linie mit abgestimmten Nahrungsergänzungsmitteln entwickelt, die als erstes komplettes Sortiment in Deutschland alle wichtigen Produkte beinhaltet. Die Ärztin für ayurvedische Medizin hat am Ayurveda-College in Kerala (Indien) studiert und sitzt heute mit ihrer Coaching- und Ayurveda-Praxis im Herzen von München.

“Die Ayurveda Pflanzenheilkunde ist ein wichtiger Teil innerhalb der ayurvedischen Medizin. Pflanzliche Nahrungsergänzung und bestimmte Gewürze werden aufgrund verschiedener sogenannter Dosha-Typenempfohlen. Auch (heilende) Pflanzen und Kräuter sind immer noch von großer Bedeutung und nehmen nicht nur in der Ayurveda-Sichtweise, sondern in der gesamten alternativen Medizin eine wichtige Rolle ein“ so Frau Dr. Burkhard.
Die drei wichtigsten Ayurveda Produkte

Ashwagandha

Eine der bedeutendsten Heilpflanzen des Ayurveda ist Ashwagandha und findet in der traditionell indischen Medizin schon seit langem Anwendung. Sie gehört zu den Nachtschattengewächsen und wird auch als Schlafbeere bezeichnet. Ihre Wirkung auf den Körper ist vorwiegend ausgleichend und lässt uns besonders mit Stresssituationen besser umgehen.

Reishi

Bereits seit vielen tausend Jahren wird Reishi in Asien erfolgreich als Naturheilmittel angewendet und ist vor allem aus der traditionellen Chinesischen Medizin bekannt. Sein Chinesischer Name „Ling Zhi“ heisst übersetzt „Pilz des ewigen Lebens“ und soll Körper sowie Geist zu mehr Kraft verleihen.

Triphala

Die Kräutermischung Triphala wird seit Jahrhunderten zum Erhalt und zur Förderung der Gesundheit eingesetzt und ist eine Kombination aus den „3 königlichen Früchten des Ayurveda“: Amalaki, Bibhitaki und Haritaki. Triphala bringt sehr viele Antioxidantien mit sich und kann besonders unterstützend für die Darmbakterien sein.

Nur das Beste aus der Natur

Alle Produkte von Nature Basics sind:

100% Vegan
CO2-neutral (offizieller Partner von Climate Partner)
Vollkommen rein und natürlich
Glutenfrei
Hochdosiert und in bester Qualität
Wiederverwendbarer Glasbehälter aus Braunglas mit Etiketten aus Graspapier
Kapseln aus rein pflanzlicher Zellulose bzw. Maisstärke
Einige Produkte auch im 100% kompostierbaren Nachfüllbeutel mit doppelter Kapselmenge erhältlich
1 Produkt = 1 Baum (mit jedem verkauften Produkt wird in Kooperation mit „Eden Reforestation Projects ein Baum auf Madagaskar gepflanzt. Aktuell sind es bereits 31.286 Bäume)

Die Ayurveda Produkte von Nature Basics sind online unter naturebasics.de erhältlich.
Sie kosten ab 29,90 € (z.B. Ashwagandha)

Quelle Sonja Berger Public Relations

Vorteile eines zinsgünstigen Beamtenkredites

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beamtenkredit

Ein Liquiditätsengpass tritt oft schneller ein als erwartet. Die Waschmaschine gibt ihren Geist auf oder das Auto springt nicht mehr an. Zusätzlich muss noch eine Baufinanzierung gestemmt werden oder es steht die lang ersehnte Reise mit der ganzen Familie an. In einer solchen Situation, wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, ist guter Rat teuer. Eine Lösung aus dem Dilemma ist ein privater Ratenkredit. Schnell ist das Konto wieder aufgefüllt und die Schuld kann bequem monatlich abgezahlt werden.

Wohl dem, der im öffentlichen Dienst beschäftigt ist oder über den Beamtenstatus verfügt. In diesen Fällen lässt sich nämlich ein Beamtenkredit beantragen. Bei einem solchen sind sowohl die Raten als auch die Zinsen günstiger als bei einem herkömmlichen Darlehen. 

Was wird unter einem Beamtenkredit verstanden?

Ist von einem Beamtenkredit die Rede, ist ein Darlehen mit besonders günstigen Konditionen gemeint. Dabei handelt es sich nicht um einen Kredit, der mithilfe staatlicher Fördermittel zustande kommt. Ein Beamtenkredit von Creditplus.de oder anderen Geldhäusern wird vom Ablauf her wie ein herkömmlicher Ratenkredit behandelt.

Der Unterschied besteht darin, dass der Beamtenkredit nur bestimmten Berufsgruppen gewährt wird, die eine besonders hohe Bonität aufweisen. Dieser Umstand ermöglicht es den Banken, Darlehen zu günstigeren Konditionen zu vergeben als beispielsweise an Gründer, Selbstständige oder unregelmäßig Beschäftigte. Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst gelten als unkündbar und verfügen häufig über ein überdurchschnittliches Einkommen. Das Risiko eines Zahlungsausfalles ist gering, was bei einer Kreditaufnahme durch niedrigere Zinsen belohnt wird.

Wie unterscheidet sich der Beamtenkredit von einem Beamtendarlehen?

Umgangssprachlich werden die Begriffe “Beamtenkredit” und “Beamtendarlehen” meist gleichwertig verwendet. Das ist nicht ganz richtig, handelt es sich dabei doch um zwei verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten. Ein Beamtenkredit ist ein normaler Ratenkredit, der mit besonders günstigen Konditionen ausgestattet ist. Er eignet sich vorzugsweise für kurz- bis mittelfristige Ausgaben oder für eine Umschuldung.

Beim Beamtendarlehen handelt es sich um ein endfälliges Finanzierungskonzept. Es ist in der Regel an eine Kapitallebensversicherung oder eine Rentenversicherung gekoppelt. Der Kreditnehmer zahlt an die Bank die Zinsen. Die Tilgungsbeträge jedoch werden mit der Versicherungspolice verrechnet. Beamtendarlehen zeichnen sich durch besonders lange Laufzeiten von bis zu 20 Jahren aus. 

Nach Ablauf der Frist wird auch die Versicherung aufgelöst. Die damit frei gewordenen Gelder werden dazu genutzt, das Darlehen zu tilgen. Ein Beamtendarlehen wird überwiegend für größere Ausgaben wie eine Immobilienfinanzierung oder eine aufwändige Sanierung beantragt.

Wer kann einen Beamtenkredit beantragen?

Ein Beamtenkredit wird vornehmlich Beamten auf Lebenszeit gewährt. Dabei ist zu beachten, dass Beamte auf Probe, auf Widerruf oder auf Zeit üblicherweise nicht in den Genuss eines zinsgünstigen Kredits kommen, sondern erst, wenn der Beamtenstatus vom Staat beurkundet ist. Folgende Berufsgruppen können von einem Beamtenkredit profitieren:

  • Justizbeamte
  • Polizeibeamte
  • Lehrer
  • Professoren
  • Akademiker
  • Unkündbare Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst
  • Pensionäre
  • Postbeamte
  • Berufssoldaten
  • Richter

Richter und Berufssoldaten sind zwar keine Beamten, in ihrer Vergütung und Versorgung jedoch dem Beamtenstatus gleichgestellt. Bei Soldaten kann die kreditgebende Bank aufgrund des erhöhten Ausfallrisikos auf einer Restschuldversicherung bestehen, die im Falle eines Ablebens oder der Berufsunfähigkeit die Tilgung übernimmt.

Unkündbare Angestellte im öffentlichen Dienst

Ein Beamtenkredit ist auch für Personen zugänglich, die unkündbar im öffentlichen Dienst arbeiten. Dazu müssen sie bei den folgenden Arbeitgebern beschäftigt sein:

  • Einrichtungen bei Bund, Ländern und Gemeinden
  • Stiftungen
  • Öffentlich-rechtliche Medienanstalten wie ARD und ZDF 
  • Staatliche Schulen und Kindergärten
  • Öffentliche Stadtwerke und Verkehrsbetriebe
  • Industrie- und Handelskammern
  • Wohnungsbaugesellschaften
  • Handwerkskammern
  • Berufsgenossenschaften
  • Kassenärztliche Vereinigungen
  • Technisches Hilfswerk

Warum erhalten Beamte Kredite mit verbesserten Konditionen?

Beim Beamtenkredit rechnen die Banken mit einem besonders günstigen Zinssatz. Sie berücksichtigen damit die Tatsache, dass bei besagten Personengruppen die Gefahr eines Kreditausfalls als minimal angesehen werden kann. Aufgrund der Unkündbarkeit und des regelmäßigen Einkommens besteht eine überdurchschnittlich hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Kreditnehmer ihren Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen.

Welche Voraussetzungen müssen zur Beantragung eines Beamtenkredits gegeben sein?

In der Regel müssen für einen Beamtenkredit dieselben Voraussetzungen erfüllt werden, wie bei einem herkömmlichen Ratenkredit. Obendrein muss der Beamtenstatus auf Lebenszeit nachgewiesen werden. Angestellte des öffentlichen Dienstes legen eine Kopie ihres Arbeitsvertrages vor, in dem die Unkündbarkeit zweifelsfrei festgehalten ist.

Die Gewährung eines Beamtenkredits geht mit einer Besonderheit einher. Damit das Darlehen gestattet wird, müssen bereits bestehende Kredite abbezahlt werden. Dafür kann auch die Kreditsumme des Beamtendarlehens verwendet werden. Folgende Voraussetzungen sind für einen Beamtenkredit zu erfüllen:

  • Wohnsitz in Deutschland
  • Die Volljährigkeit ist erreicht
  • Ein positiver Schufa-Score (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung)
  • Gesundheitsprüfung
  • Das 60. Lebensjahr ist noch nicht erreicht
  • Konto bei einer Bank in Deutschland
  • Schuldenfreiheit

Welche Sicherheiten sind notwendig?

Ein Beamtenkredit bedarf keiner besonderen Sicherheiten. Bei einer Baufinanzierung wird die Bank als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen, bis der Immobilienkredit getilgt ist. Wer ein Auto mithilfe eines Autokredits erwirbt, muss den Fahrzeugbrief bei der Bank hinterlegen, bis alle Raten abbezahlt sind.

Bei einem Beamtenkredit ist üblicherweise eine gültige Lebensversicherung und eine Gehaltsabtretung ausreichend, um in den Genuss der Kreditsumme zu kommen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Im Normalfall ist neben dem Antrag die Vorlage des Personalausweises notwendig, um die Identität nachzuweisen. Zudem sollte eine Kopie der Urkunde ”Beamter auf Lebenszeit” und der Nachweis der Unkündbarkeit im öffentlichen Dienst beigelegt werden.

Wie viel Geld wird maximal ausgezahlt?

Die Kreditgeber statten einen Beamtenkredit mit höheren Kreditsummen aus als einen gewöhnlichen Ratenkredit. Es hat sich eingespielt, dass die Darlehenssumme bis zum 25-fachen des Nettoeinkommens betragen darf. Wer also monatlich 2.500 Euro netto verdient, kann bis zu 62.500 Euro beantragen.

Für welche Ausgaben kann ein Beamtenkredit genutzt werden?

Ein Beamtenkredit ist nicht zweckgebunden. Das bedeutet, dass die Kreditsumme zur freien Verfügung steht und ein Verwendungszweck bei Antragstellung nicht angegeben werden muss. In vielen Fällen ist es vorteilhaft, ein schon laufendes Darlehen mit den Geldern des Beamtenkredits umzuschulden, um von dessen besseren Konditionen zu profitieren

Ist ein Beamtenkredit ohne Schufa-Prüfung möglich?

Auch bei einem Beamtenkredit fragt das kreditgebende Institut bei der Schufa nach, wie es um die Bonität des Antragstellers bestellt ist. Wie bei einem herkömmlichen Kredit wird der Beamtenkredit bei einem negativen Schufa-Score abgelehnt. Ohne Bonitätsprüfung vergeben seriöse Geldhäuser keinen Kredit, nicht einmal in China, wo die Kreditvergabe oft locker gehandhabt wird.

Die Vorteile eines Beamtenkredits im Überblick

Abschließend fassen wir an dieser Stelle die Vorteile eines Beamtenkredits übersichtlich zusammen:

  • Geringe Zinsen: Ein Beamtenkredit weist sehr günstige Zinssätze auf.
  • Lange Zinsbindung: Ein günstiger Zinssatz wird meist über die gesamte Laufzeit gewährt.
  • Lange Vertragslaufzeiten: In Verbindung mit den niedrigeren Zinsen gelingt es mit Laufzeiten von bis zu 20 Jahren, die Monatsraten weitaus günstiger zu gestalten als bei einem normalen Ratenkredit.
  • Flexible Darlehenshöhe: Beamte erhalten höhere Kreditsummen als Personen in einem herkömmlichen Beschäftigungsverhältnis.
  • Freier Verwendungszweck: Sofern keine weiteren Verbindlichkeiten bestehen, kann der Beamtenkredit nach Gutdünken verwendet werden.
  • Eignet sich zur Umschuldung: Laufende Verbraucherkredite besitzen schlechtere Konditionen als ein Beamtendarlehen. Daher empfiehlt es sich, einen zinsgünstigen Beamtenkredit aufzunehmen, um andere Verbindlichkeiten abzulösen.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Raten-Kauf auf pixabay

Autor Annabel Hauguth

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sei bereit, Risiken einzugehen und lerne mit Rückschlägen umzugehen

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dear human

Dear Human Personal- und Diversityberatung zur Förderung von Diversität und Chancengleichheit

Stellen Sie sich und das Startup Dear Human doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Simone Domke und Fabienne Braun-Haffani und die Gründerinnen von Dear Human. Zuletzt waren wir beide in leitentender Position im Personalmanagement tätig. Kennen und schätzen gelernt haben wir uns bereits vor zehn Jahren während unserer gemeinsamen Zeit bei Kolle Rebbe (jetzt: Accenture Song). Wir sind seit Jahren beratend tätig und vertraut mit den unterschiedlichen Disziplinen des Personalmanagements. Seit jeher streben wir nach Innovation und Entwicklung. In unserer Arbeit setzen wir auf Empathie, Ehrlichkeit und Transparenz. 

Mit der Kombination aus Zertifikatsstudium in Diversity Management an der Universität Hamburg und Master-Abschluss in Personalentwicklung haben wir das Konzept von Dear Human gemeinsam aufgesetzt. Durch die vorangegangene Erfahrung und die Auseinandersetzung mit dem Bereich People & Culture mit dem Fokus auf Diversity, haben wir direkt im Anschluss unserer Festanstellungen in nur vier sehr intensiven und arbeitsreichen Monaten im April 2022 die Dear Human GmbH gegründet – eine Personal- und Diversityberatung, die sich in allen Facetten ihres Angebots klar zur Förderung von Diversität und Chancengleichheit verpflichtet. Der Name: Dear Human GmbH. Der Ansatz: Agency for humans, not resources.

Warum haben Sie sich entschlossen zu gründen?

Wir haben in unseren Festanstellungen neben strategischer Personalarbeit auch stark im Operativen unterstützen müssen und kennen somit die Herausforderungen, vor denen viele Personaler*innen stehen: Die tägliche operative Arbeit der Personalabteilungen drängt, ebenso wie Projekte zum Employer Branding oder zur Mitarbeitendenentwicklung – viele Abteilungen sind jetzt schon kapazitär überfordert. Diversity Management zusätzlich als Thema zu übernehmen, scheint aussichtslos.  

Zusätzlich haben wir beide einen ausgeprägten Sinn für soziale Gerechtigkeit. In unseren früheren Rollen als Personalleitung haben wir schon sehr früh die gesellschaftliche und unternehmerische Dringlichkeit von Diversity und Chancengleichheit erkannt. Die intensive Auseinandersetzung damit hat nicht nur dazu geführt, dass wir selbst eine klare Haltung entwickelt haben und die Mission, uns verstärkt einzusetzen. Auch war schnell klar, wie gut die Kombination aus Personalmanagement und Organisationsentwicklung mit Diversity Management zusammenpasst – sodass wir wussten, welche Wirksamkeit wir darin entfachen können. 

Damit war unsere Vision klar. Unsere Expertise im strategischen Personalmanagement in Kombination mit Diversity Management können wir als externe Beratung gewinnbringend einbringen, um das Potential voll auszuschöpfen. Damit entlasten wir die Unternehmensleitung und Personalabteilung, sodass diese sich mit unserer Unterstützung dem Thema annehmen können. Denn wir sind überzeugt, dass eine inklusive Unternehmenskultur der entscheidende Wettbewerbsvorteil der Zukunft sein wird.   

Was war bei der Gründung von Dear Human die größte Herausforderung?

Am Anfang die Bürokratie: Wir standen beide schon lange vor Gründung im Berufsleben, teilweise auch schon selbstständig. Trotzdem lagen die Hürden bei der Gründung einer GmbH – trotz schlüssigem Business Plan und Startkund*innen – vor allem in der Bürokratie. Als weibliche Gründerinnen mussten wir uns häufig verstärkt durchsetzen, unsere Expertise und Kompetenz immer wieder nachweisen und haben die Gründung ohne jegliche Finanzierung oder Förderung gestemmt. Zwar gab es scheinbar viele Angebote, die sich der Förderung weiblicher Gründerinnen verschrieben haben, keines davon jedoch war für uns erreichbar. Glücklicherweise konnten wir das durch unser unternehmerisches Geschick aufwiegen. 

Welche Vision steckt hinter Dear Human?

Dear Human GmbH ist eine Personal- und Diversity-Beratung, die sich in allen Facetten ihres Angebots klar zur Förderung von Diversität und Chancengleichheit verpflichtet. 

Wir glauben, dass sich menschliche Werte und Unternehmenserfolg nicht gegenseitig ausschließen, sondern sogar bereichern können. Wir glauben daran, dass Menschen die beste Leistung erbringen können, wenn sie als sie selbst bei der Arbeit sein können. Dafür braucht es Verständnis, Offenheit für und eine positive Grundhaltung zu Vielfalt. Wir haben erkannt, dass die Kultur eines Unternehmens essenziell ist, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Diese mit zu formen ist Teil unserer Aufgabe. 

Wer ist die Zielgruppe von Dear Human?

Grundsätzlich sollten sich Unternehmen mit dem Thema Diversity beschäftigen und sich bemühen, eine inklusive Arbeitsumgebung zu schaffen. In unserer Beratungsleistung passen wir uns den jeweiligen Bedürfnissen an, vom Start-up bis zum international aufgestellten Konzern, und stellen uns auf die Strukturen und vorherrschenden Kulturen ein. Dabei sind wir branchenübergreifend tätig. In der Personalvermittlung greifen wir auf jahrelang gewachsene Beziehungen und Expertise mit Schwerpunkt im Marketing-, Kreativ- und Digital-Umfeld zurück. 

Was sind die Ziele?

Wir glauben daran, dass unsere Arbeit dazu beitragen kann, positive Veränderungen in Organisationen und der Gesellschaft als Ganzes zu bewirken.

Wir möchten insbesondere Unternehmen und Menschen, die noch am Beginn ihrer Auseinandersetzung mit DE&I-Themen stehen, die Möglichkeit geben, sich in fehlerfreundlicher Umgebung auf den Weg zu machen. Und wir sehen uns als Hilfestellungsgeber*innen, um Werte und Haltungen zu hinterfragen und diese weiterzuentwickeln. Wir möchten dazu beitragen, eine inklusivere Gesellschaft zu schaffen und die Diskriminierung von Minderheiten bekämpfen.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Durch die umfangreiche Expertise im Personal- und Diversitymanagement bieten wir einen ganzheitlichen Ansatz: Consulting in den Bereichen People & Culture sowie Diversity Management, Diversity Trainings und Diversity Recruiting. Mit dieser Aufstellung sind wir einzigartig auf dem deutschen Markt. 

Dear Human, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir uns als führende Anbieter*innen in Deutschland im Bereich Personalberatung mit dem Schwerpunkt Diversity. Wir können uns außerdem sehr gut vorstellen, in weitere Ländern innerhalb Europas zu expandieren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1. Finde eine Geschäftsidee, an die du wirklich glaubst. Es ist wichtig, eine Geschäftsidee zu entwickeln, die dir am Herzen liegt und die du leidenschaftlich verfolgen möchtest. Nur so kannst du das Durchhaltevermögen und die Entschlossenheit aufbringen, um durch die Herausforderungen zu kommen.

2. Finde eine/n starke/n Partner/in, der oder die dich optimal ergänzt. 

3. Sei bereit, Risiken einzugehen und lerne mit Rückschlägen umzugehen.

Wir bedanken uns bei Simone Domke und Fabienne Braun-Haffani für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Brennt für das, was ihr macht und gebt nicht auf!

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songpush

SongPush ist eine Plattform für Kreative die Musik und Social Media verbindet

Stellen Sie sich und das Startup SongPush doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Markus Cremer, 28 Jahre alt und ich bin einer der Gründer von SongPush.
Mit unserer Plattform möchten wir die beiden Welten Musik und Social Media noch einfacher und besser verbinden.

Bei knapp 60.000 neuen Songs auf Spotify pro Tag fällt es Musikern und Labels immer schwerer, gehört zu werden. Über SongPush können Musik-Musik-Kampagnen auf Social Media innerhalb von 2 Minuten gestartet werden, um mehr Reichweite für Songs zu generieren und potenzielle Fans über Creator anzusprechen.

Auf der anderen Seite der App können diese Creator auf TikTok (und später Instagram, Twitch und YouTube) gelistete Songs entdecken und werden für die Einbindung in ihren Videos bezahlt. Eine Win-win-Situation für beide Seiten.

Als Marktplatz erhält SongPush eine Vergütung an jeder erfolgreichen Kooperation.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Für mich war die Selbstständigkeit immer ein Traum und eigentlich auch der einzige Weg, den ich gehen wollte. Neben meinem Masterstudium habe ich eine Marketing-Agentur mit Fokus auf Musiker und Creator gegründet und schnell gemerkt, wie viel Spaß mir das macht. Ich habe vorher aber natürlich auch einige skurrile Projekte in den Sand gesetzt. Aber auch daraus hat man gelernt.

Mein Co-Founder Stefan ist selbst Musiker und Songwriter und kennt die Probleme der Musikindustrie natürlich auch sehr genau. Die Motivation ist in der Selbstständigkeit einfach eine andere, besonders wenn man zusammen die ersten Erfolge erzielt.

Welche Vision steckt hinter SongPush?

Musik ist und bleibt das Herzblut von Social Media, auch wenn die Musikindustrie durch Plattformen wie TikTok oder Instagram komplett verändert wurde. Daraus sind aber auch viele tolle Möglichkeiten für Musiker und Creator entstanden.

Langfristig sollen Musiker aller Art über unsere Plattform mithilfe von präzisen Daten die Möglichkeit haben, genau die richtigen Fans und Promoter für ihre Musik zu finden.

Auf der anderen Seite möchten wir jedem Social Media Nutzer die Chance geben, mit Kreativität Geld zu verdienen. Meiner Meinung sollte das nicht auf Creator mit vielen Followern beschränkt sein.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir als Gründer haben am Anfang eigenes Kapital investiert. Da zeigt man sich gegenseitig, dass man wirklich daran glaubt. Das schafft Vertrauen! Nach einigen Monaten haben wir gemerkt, dass die Plattform immer mehr ins Rollen kam und haben dann gezielt nach strategischen Angel-Investoren aus Musik, Social Media und Tech gesucht, um schneller voranzukommen. Das ist uns zum Glück auch gelungen.

Nach knapp zwei Jahren Start-up kann ich sagen: Es gibt keine einzige Phase ohne Probleme. Als Marktplatzmodell ist es für uns immer schwierig, beide Seiten, das Angebot und die Nachfrage, in Balance zu halten. Wir müssen konstant für neue Songs und Kampagnen und auf der anderen Seite immer für genug Creator und Videos sorgen.

Auch eine gute Work-Life-Balance ist manchmal etwas schwierig einzuhalten. Beklagen will ich mich aber auf keinen Fall, uns macht das alles auch schon ziemlich Spaß.

Wer ist die Zielgruppe von SongPush?

SongPush ist eine Plattform für Kreative. Auf der Musikseite sind wir für Labels, Musikvertriebe und  Musiker aller Genres und Größen interessant. Wir haben von Klassik über Rock, Pop, Raggea bis hin zu Schlager fast alle Genres gelistet.

Auf der anderen Seite sprechen wir jeden Social Media Nutzer an. Bei SongPush kannst du für ein kreatives Video bezahlt werden, das den Song in den Vordergrund stellt und einen Nutzen für den Musiker darstellt. Die Bezahlung startet aktuell ab 3,50 € pro erfolgreichem Video. Mit mehr Reichweite oder Kreativität sind auch weit über 100 € pro Video möglich.

Wie funktioniert SongPush? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Idee, Musik über Social Media zu vermarkten, ist nicht neu. Es gibt viele Agenturen, die sich darauf spezialisieren und auch Plattformen, in denen Song-Kampagnen über Creator gebucht werden können.

Unser USP liegt mehr in unseren Prozessen. Musiker können über unsere Software innerhalb von zwei Minuten eine Kampagne starten. Creator können innerhalb von fünf Minuten Geld verdienen.

Wir konkurrieren auch weniger um größere Creator, da wir JEDEN Nutzer auf Social Media ansprechen. Im Vergleich zu einer Agentur können wir so tausende Creator in eine einzige Kampagne aufnehmen und Songs flächendeckender und effektiver vermarkten.

Auch gibt es bisher kaum andere Creator-Plattformen, die sich ausschließlich auf Musik-Kooperationen konzentrieren. Hier geht die Tendenz eher in Richtung Brand Partnerships.

Wir investieren außerdem sehr viele Ressourcen in unsere Datenanalyse, unser Matching und unser Qualitätsmanagement, um die Performance der Kampagnen stetig zu verbessern.

SongPush, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Hoffentlich sind wir dann mit einer 7-stelligen Nutzerzahl in allen Musikmärkten der Welt verfügbar. Wir haben viel vor, wissen aber auch, dass wir einen Marathon und keinen Sprint laufen. Mit unserem aktuellen Wachstum sind wir extrem zufrieden und wir hoffen, dass wir sowohl für die Musikindustrie als auch für die Creator Economy bzw. die Musikfans weiterhin einen tollen Mehrwert schaffen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Tipp 1: Brennt für das, was ihr macht und gebt nicht auf! Besonders in einer frühen Phase kann diese Energie Wunder bewirken und tolle Türen öffnen.
Tipp 2: Schau dir IMMER die Zahlen an und analysiere dein Handeln. Nur so kannst du aus möglichen Fehlern lernen.
Tipp 3: Nicht jeder Ratschlag ist richtig und bringt dich weiter. Selektiere weise und suche dir Berater, die bereits einen Track-Record vorweisen, idealerweise in deiner Industrie. Häufig sind andere Gründer mit mehr Erfahrung extrem wertvoll.

Wir bedanken uns bei Markus Cremer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Austausch mit anderen Gründern ist wichtig

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appoline

APPOLINE nachhaltige Modemarke- made to order Strategie

Stellen Sie sich und das Startup APPOLINE doch kurz unseren Lesern vor!

Unser Label APPOLINE wurde 2022 in Zürich als nachhaltige Modemarke von mir (Brenda Maeder) und Daniel Leuthard gegründet. Wir sind beide der Überzeugung, dass sich unsere Art, Mode und Luxus zu konsumieren, ändern muss. Unsere Vision ist eine Modelinie, die nur auf Bestellung erhältlich und gleichzeitig elegant und nachhaltig ist. Dies vermeidet Überproduktion und Verschwendung, was im Modemarkt leider noch dominant ist. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Als Strategie- und Turnaroundberaterin mit Fokus auf Handel und Fashion begegne ich immer wieder der Herausforderung, dass ‚klassische‘ Fashionbrands einiges an Overstock (Überbestand) haben. Als COO eines Bodywear Unternehmens waren wir mit derselben Herausforderung konfrontiert: 

  • Auf welche Styles und Größen setzen wir? 
  • Was machen wir nach der nicht verkauften Ware nach Sales? 

Overstock binden nicht nur Kapital, sondern verschwenden auch wertvolle Stoffe, natürliche Ressourcen und Handarbeit. Wir dachten uns, dass es hier bessere Wege geben muss, um nachhaltiger mit den Ressourcen umzugehen.

Was war bei der Gründung von APPOLINE die größte Herausforderung?

Da „made to order“ im deutschsprachigen Raum noch nicht sehr geläufig ist, haben wir eine doppelte Herausforderung: Wir müssen das Modell und seine Vorteile gut erklären können. Zudem müssen wir wie alle jungen Brands die Herausforderung meistern, an Reichweite und Bekanntheit zu gewinnen. Das Thema Sourcing kommt on top. Wir sind glücklich, Produzenten gefunden zu haben, die das Modell unterstützen – dies erfordert allerdings etwas Flexibilität auf beiden Seiten.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt! Wir sind der festen Überzeugung, dass ohne Start und Marktfeedback die Idee nicht veritabel getestet werden kann. 

Welche Vision steckt hinter APPOLINE?

Unsere Modelinie ist nur auf Bestellung erhältlich, das heißt, dass wir Überproduktion, sowie Verschwendung von Materialien und Ressourcen vermeiden. Damit leisten wir einen Beitrag an einen nachhaltigeren Modemarkt und dem achtsamen Umgang mit Ressourcen. 

Wer ist die Zielgruppe von APPOLINE?

Unsere Zielgruppe sind starke Frauen mit hohen Ansprüchen, die sich gerne chic und wohl in ihrer Kleidung fühlen. Frauen, die sich aber durchaus Gedanken um den ökologischen Fußabdruck machen und bewusst hochwertige Kleidungsstücke wählen. Zudem sind es Damen, die etwas wagen, und auch mal den Seidenblouson mit Sneakern ins Büro anziehen – ein Statement! 

Was ist das Besondere? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Mit unserer „made to order“- Strategie sind wir noch ein klarer Außenseiter. Vorteil ist, dass wir Styles schnell testen können und nur herstellen, was gefällt. Damit generieren wir kein Overstock und Waste (Verschwendung). Was ressourcenschonender ist und auch die viele Arbeit, die in hochwertiger Bekleidung steckt, mehr wertschätzt.

APPOLINE, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten eine solide Adresse und gute Alternative für chice und moderne Business Bekleidung sein, die 100 % in Europa hergestellt wird und ausschließlich auf „made-to-order“ produziert wird.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1. Just do it. Ich hatte die Idee einige Zeit mit mir herumgetragen und bin sehr froh, dass wir den Schritt gewagt haben!

2. Vernetzen – Austausch mit anderen Gründern ist wichtig und zeigt, dass einige mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. 

3. Feedback, Feedback, Feedback. Wir nutzen jede Gelegenheit, Feedback zu unseren Produkten, zur Seite, den Services, etc. einzuholen, um noch besser zu werden.

Wir bedanken uns bei Brenda Mäder für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Stellen Sie ein starkes Team zusammen, das Ihre Vision teilt und sie umsetzen kann

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Fabrikatör Gründer

Fabrikatör Plattform für die Lieferplanung für eCommerce-Marken

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Bahadir Efeoglu: Ich war schon immer begeistert von dem ungenutzten Potenzial bei der Lösung von Problemen, die andere eventuell übersehen. Für mich boten die Branchen Lieferkette, Buchhaltung und ERP enorme Möglichkeiten. Ich erkannte jedoch, dass viele kleine und mittelständische Unternehmen mit modernen Lösungen nicht genügend versorgt waren. Wenn es eine unterversorgte Gruppe gibt, gibt es immer eine Gelegenheit für ein gutes Geschäft. Als ich die Chance sah, meine Fähigkeiten und Erfahrungen einzusetzen, um E-Commerce-Marken bei der Lösung ihrer Lieferplanungsprobleme zu helfen, wusste ich, dass ich mir diese Chance nicht entgehen lassen konnte.

Welche Vision steckt hinter Fabrikatör?

Bahadir Efeoglu: Unsere Vision ist es, der virtuelle Head of Operations für eCommerce-Marken weltweit zu werden. Wir möchten Marken in die Lage versetzen, schneller und effizienter zu wachsen, indem wir ihnen präskriptive Analysen und personalisierte Vorschläge für ihren Bestand und ihre Lieferkette zur Verfügung stellen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Bahadir Efeoglu:  Eine der größten Herausforderungen bestand darin, ein SaaS-Produkt zu entwickeln, das die Anforderungen einer Vielzahl von E-Commerce-Marken erfüllen kann. Um diese Herausforderung zu überwinden, arbeiteten wir eng mit potenziellen Kunden zusammen, um ihre Bedürfnisse und Wünsche zu verstehen, und entwickelten eine Lösung, die die Marktnachfrage erfüllen konnte. Darüber hinaus war die Finanzierung während einer Rezession schwierig, aber wir konzentrierten uns auf den Aufbau und das Wachstum des Unternehmens, auch wenn die Märkte rückläufig waren, und unsere harte Arbeit zahlte sich letztendlich aus. Angel-Investoren aus der Lieferkette und der E-Commerce-Branche schlossen sich unserer letzten Pre-Seed-Runde im Jahr 2023 an, zusammen mit Backbone VC und APX.

Wer ist die Zielgruppe von Fabrikatör?

Bahadir Efeoglu: Unsere Zielgruppe sind Direct-to-Consumer (DTC) eCommerce-Marken jeder Größe, die ihre Lieferplanungsprozesse optimieren und ihr Geschäft ausbauen wollen.

Wie funktioniert Fabrikatör? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bahadir Efeoglu: Fabrikatör verwendet die neuesten Technologien, um markenbetreibenden Personen präskriptive Analysen und personalisierte Vorschläge zu liefern, damit sie datenbasierte Entscheidungen über ihren Bestand und ihre Lieferkette treffen können. Unsere Plattform fungiert als digitale Arbeitskraft, die das Wachstum fördert und die Abfallmenge im Lagerbestand minimiert. Was uns von anderen Anbietern unterscheidet, ist unser Fokus auf eine umfassende Lösung, die nicht nur Lieferplanungsprobleme löst, sondern auch Marken effizienter wachsen lässt.

Fabrikatör, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bahadir Efeoglu: Wir sehen Fabrikatör als die führende Plattform für die Lieferplanung für eCommerce-Marken weltweit. Das Ziel ist nicht nur, die Lieferplanung zu vereinfachen, sondern auch die Verschwendung in der Logistik und der Produktion durch eine bessere Prognose der Nachfrage zu reduzieren. In fünf Jahren wollen wir eine maßgebliche Präsenz in der eCommerce-Branche haben und die Lücke zwischen Lieferkette, Kundenerlebnis und Marketing schließen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bahadir Efeoglu: 

  • Konzentrieren Sie sich darauf, ein echtes Problem zu lösen, mit dem die Menschen konfrontiert sind und für das sie bereit sind zu zahlen.
  • Stellen Sie ein starkes Team zusammen, das Ihre Vision teilt und sie umsetzen kann.
  • Bleiben Sie hartnäckig und geben Sie niemals auf, auch wenn Sie mit Herausforderungen und Rückschlägen konfrontiert werden.

Wir bedanken uns bei Bahadir Efeoglu für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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