Donnerstag, Januar 22, 2026
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Sei flexibel und anpassungsfähig

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jause:pause

Jause:Pause ernährungsphysiologisch zusammengesetzten Pausenbox für eine gesunde Schulverpflegung

Stellen Sie sich und das Startup Jause:Pause doch kurz unseren Lesern vor! 

Jause:Pause etabliert sich als Dienstleister im Bereich gesunder Schulverpflegung. Durch die Gesellschafterin, Gesundheitsmanagerin und Ernährungsberaterin Julia Zambonin, bieten wir ernährungsphysiologisch konzipierte Pausenboxen an, die Donnie Kienitz, ebenfalls Gesellschafter, als langjähriger Gastronom und Koch jeden Morgen früh zubereitet. Diese Boxen dienen sowohl als gesunde Vormittagsverpflegung als auch als umfassende Versorgungslösung für den gesamten Schultag. Unser Fokus liegt darauf, Schülern eine ausgewogene Ernährung und Gesundheit zu ermöglichen, die nicht nur ihren Nährstoffbedarf abdeckt, sondern auch zur Steigerung ihrer Konzentration und Leistungsfähigkeit beiträgt. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Jause:Pause wurde gegründet, um die Mission zu verfolgen, Menschen auf ihrem Weg zu einem gesunden Lebensstil zu begleiten. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, qualitativ hochwertige Pausenverpflegung anzubieten und Menschen dabei zu unterstützen, bewusstere Ernährungsentscheidungen zu treffen. Durch gesunde Snacks und Mahlzeiten in Pausenmomenten trägt Jause:Pause dazu bei, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in ihrem hektischen Alltag gesund zu ernähren.“ 

Welche Vision steckt hinter Jause:Pause? 

Unsere Vision bei Jause:Pause ist es, den Standard der Pausenverpflegung in der DACHLI-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein) neu zu definieren. Das Ziel dahinter ist es, einen nachhaltigen Wandel in der Pausenkultur herbeizuführen und Kinder zu befähigen, lebenslange Gewohnheiten für eine gesunde Ernährung zu entwickeln. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Größte Herausforderung war das Finden geeigneter Partner, die uns eine Abholstation nach unseren Vorstellungen bauen, diese Herausforderung haben wir nach einer langen Suche gemeistert und sind auf unseren Händler aus Wien gestoßen.  

Finanzierung hauptsächlich über Eigenkapital und eine Förderung über die österreichische Fördergesellschaft Austria Wirtschaftsservice (aws), bei der Julia und erlesene weitere österreichische Start-ups unterstützt werden. 

Wer ist die Zielgruppe von Jause:Pause? 

Zunächst Schulen, Eltern und Kinder. In ferner Zukunft vielleicht auch Unternehmen, regionale Versorgungssysteme und Städte. 

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Jause:Pause konzentriert sich auf eine gesunde Pausenverpflegung, was sich im ernährungsphysiologisch zusammengesetzten Pausenbox widerspiegelt. Tägliche Frischegarantie, kurze Transportwege, möglichst regional und saisonale Lebensmittel sollen unterstützen, bewusste Ernährungsentscheidungen zu treffen. Das Gesamtkonzept macht den Unterschied, von der Online-Bestellung über die tägliche Zubereitung bis zur Einlagerung in unsere eigene Abholstation.  

Jause:Pause, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

In 5 Jahren haben wir unser Geschäft erheblich ausgebaut, sind in ganz Österreich vertreten und streben den Markteintritt nach Süddeutschland an. Wir haben unser Angebot an gesunden Pausensnacks diversifiziert und bieten auch für Erwachsene maßgeschneiderte Optionen. Darüber hinaus sind wir in pädagogischen Programmen zur Förderung gesunder Ernährung an Schulen positioniert.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Investiere in dein Netzwerk, bevor du dein Unternehmen gründest: Der Aufbau von Beziehungen zu Menschen, die Erfahrung und Wissen teilen können, ist von unschätzbarem Wert. Ein starkes Netzwerk kann dir wertvolle Ratschläge, Unterstützung und Chancen bieten.  

Sei flexibel und anpassungsfähig: Die Fähigkeit, sich schnell an veränderte Umstände anzupassen, ist ein Schlüssel zum Erfolg. Die Geschäftswelt ist dynamisch, und du wirst wahrscheinlich auf unerwartete Herausforderungen stoßen. Eine flexible Denkweise ermöglicht es dir, Lösungen zu finden und weiter voranzukommen. 

Leg einfach mal los, um Erfahrungen zu sammeln & vertrau darauf: Manchmal ist es am besten, einfach loszulegen. Durch Handeln gewinnst du wertvolle Einblicke, sammelst Erfahrungen und lernst aus deinen Fehlern. Es ist zwar wichtig, zu planen, aber letztendlich ergeben sich die besten Erkenntnisse oft aus dem Tun heraus, vertraue darauf!  

Wir bedanken uns bei Donnie Kienitz und Julia Zambonin für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Oh, Baby! Mit mother nature zum Kinderwunsch. 

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mother nature

1 + 1 = 3.
Der Wunsch nach einer eigenen Familie ist für viele Paare immer noch der größte – und ein Baby macht das Glück einfach nur perfekt. Dabei spielt vor allem die Reise vor der Reise eine entscheidende Rolle, denn nicht nur eine bestmögliche Versorgung des Kindes während der Schwangerschaft ist wichtig, sondern auch der Weg dorthin, damit es endlich „klappt“. mother nature bietet Frauen für jeden Abschnitt der Schwangerschaft eine optimale Vitamin- und Nährstoffversorgung. Ausgewählte Vitamine und Mineralstoffe werden den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend miteinander kombiniert, um den weiblichen Körper bei Kinderwunsch, in der Schwangerschaft, während der Stillzeit und nach der Geburt auf ganz natürliche Weise zu unterstützen.

mother nature. A natural choice of life.

Kinderwunsch I Phase 0

Der Wunsch nach einem eigenen Kind ist ein aufregender und bedeutender Lebensabschnitt, eine ganz individuelle Reise, mit dem Ziel, eine Familie zu gründen.
Die Zusammensetzung von Kinderwunsch I Phase 0 ist optimal auf die Bedürfnisse während der Kinderwunschphase abgestimmt. Die enthaltenen Vitamine und Nährstoffe unterstützen dabei, schwanger zu werden und sich bestmöglich auf die Schwangerschaft vorzubereiten:

Mönchspfeffer wirkt zyklusregulierend, fördert die Bildung des Gelbkörperhormons und unterstützt so den Kinderwunsch
Vitamin B6 unterstützt das Immunsystem
Folsäure senkt das Risiko für Fehlbildungen beim heranwachsenden Fötus
vegan, laktose- und glutenfrei
Verpackung komplett plastikfrei in Braunglas

Anwendung: täglich 1x Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

We are mother nature: das Team hinter der Marke.

Alicia ist Ärztin aus Hamburg, arbeitet in der Kinderchirurgie und ist seit 2022 selbst Mama. In ihrem Arbeitsalltag hat sie täglich mit Kindern und Müttern zu tun.
Miriam ist Gynäkologin, arbeitet in einer Praxis und ist seit 2021 Mama einer kleinen Tochter. Sie betreut viele schwangere Patientinnen und wurde durch eine private Bekanntschaft mit dem Gründer von mother nature auf die Marke aufmerksam.

Friederike ist studierte Ernährungsökonomin und bringt ihr Hintergrundwissen in die Produktreihe ein, aber auch den Wunsch, den Mitmenschen etwas Gutes zu tun.
Susanne ist Content- und Social Media Manager bei mother nature. Mit ihrer Leidenschaft für digitales Marketing und ihrer Begeisterung für eine nachhaltige Lebensweise, ist sie verantwortlich für den Inhalt der Marke.

mother nature. For the love of new life.

mother nature ist online unter mother-nature.com erhältlich.
Kinderwunsch I Phase 0 kostet 39,99€ (56 Kapseln für 8 Wochen bei einer Kapsel / Tag)

Quelle Sonja Berger Public Relations

Immunsystem Bundle von Nature Basics.

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immunsystem nature basic

Wir bündeln unsere Abwehrkräfte – das Immunsystem Bundle von Nature Basics.

Der nächste Winter lässt uns kalt.
Gerade hat uns der sonnige Herbst noch zahlreiche warme Tage geschenkt, da macht sich bereits der erste Frost bemerkbar und wir sehnen uns nach kuscheligen Wolldecken und warmem Tee. Um unseren Körper optimal auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten, brauchen wir vor allem eine ausgewogene Ernährung und gute Abwehrkräfte. Das Immunsystem Bundle von Nature Basics besteht aus einer hochwirksamen Kombination der Produkte Bio Goldene Milch, Vitamin C und Zink, die unser Immunsystem perfekt unterstützen und es mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen. Damit sich der Winter warm anziehen kann, wenn wir ihm die kalte Schulter zeigen.

Nature Basics. Natürliche Pflanzenkraft für einen starken, gesunden Körper.

Was ist drin im Nature Basics Immunsystem Bundle?

Bio Goldene Milch
Die goldene Milch ist ein traditionelles Getränk aus der Ayurveda und wird auf Grund ihrer vielen positiven Eigenschaften bereits seit Jahrhunderten in der ayurvedischen Medizin eingesetzt. Das liegt vor allem an den wertvollen Inhaltsstoffen wie Kurkuma, die im Ayurveda zu den bedeutendsten Heilpflanzen zählt und das Immunsystem von innen heraus stärkt.

Zink
Zink ist ein essenzielles Spurenelement, dass bei zahlreichen Prozessen im Körper eine wichtige Rolle spielt. Es wird aus hochdosiertem Guaven-Blätter-Extrakt gewonnen und kann zur Erhaltung der Knochen, Haare, Haut und einer normalen Funktion des Immunsystems beitragen. Außerdem ist es daran beteiligt, freie Radikale im Körper zu inaktivieren und schützt die Zellen vor oxidativem Stress.

Vitamin C
Vitamin C unterstützt die Kollagenbildung und trägt zu einer normalen Funktion von Immunsystem, Blutgefäßen, Knochen, Knorpel, Haut und des Stoffwechsels bei. Es kann die Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung fördern. Und ist ein optimaler Begleiter für eine normale Funktion des Energiestoffwechsels und des Immunsystems.

Wie sollte man das Immunsystem Bundle einnehmen?

Die Bio Goldene Milch kann man je nach Bedarf geniessen. Einfach 1-2 Teelöffel des Bio Goldene Milch Pulvers in 250 ml (pflanzliche) erwärmte Milch einrühren und gut umrühren.
Bei Zink sollte man 2x täglich zwei Zink Kapseln mit 200 ml Wasser zum Essen einnehmen.
Von Vitamin C nimmt man 2x täglich eine Vitamin C Kapsel mit 200 ml Wasser zum Essen ein.

Das Immunsystem Bundle ist online unter naturebasics.de erhältlich. Es kostet 63,90€.

Quelle Sonja Berger Public Relations

Welche Innovationen werden im Staffelfinale vorgestellt?

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16. oktober

Innovation trifft Investition: Die Höhle der Löwen im Fokus am 16. Oktober 2023

In der Welt der Startups gibt es unzählige Ideen, aber nur wenige schaffen es, die Aufmerksamkeit und das Kapital zu erlangen, das sie benötigen, um zu florieren. „Die Höhle der Löwen“ bietet diesen visionären Unternehmern eine Plattform, auf der sie ihre innovativen Konzepte vorstellen und potenzielle Investoren von ihrer Idee überzeugen können.

In der achten Folge der aktuellen Staffel, die am 16. Oktober 2023 ausgestrahlt wird, erwarten uns wieder spannende Pitches, bei denen Gründerinnen und Gründer um die Gunst der Löwen kämpfen. Von nachhaltigen Versandlösungen über gesunde Frühstücksoptionen bis hin zu revolutionären Produkten für den Alltag – diese Episode verspricht, sowohl informativ als auch unterhaltsam zu werden. Tauchen Sie mit uns ein in die faszinierende Welt der Unternehmensgründungen und erleben Sie hautnah, wie Träume Wirklichkeit werden können.

hey circle aus München: Revolution im Onlinehandel am 16. Oktober 2023 in Die Höhle der Löwen

Doris Diebold und Morris Kurz präsentieren mit „hey circle“ ein innovatives Mehrwegversandsystem für den Onlinehandel. Angesichts der alarmierenden Menge an Abfall, die durch Einwegkartons entsteht, haben sie eine nachhaltige Lösung entwickelt. Ihre Mehrwegverpackungen, bestehend aus robusten, leichten und faltbaren Boxen und Taschen, sollen den Abfall und CO2-Ausstoß reduzieren. Mit einer integrierten IT-Lösung, die CO2-Tracking ermöglicht, und einem Mietmodell für Onlineshops, setzen sie neue Maßstäbe in der Branche.

peas of joy aus Darmstadt: Ein proteinreiches Frühstück am 16. Oktober 2023 in Die Höhle der Löwen

Dr. Michelle Luckas stellt mit „peas of joy“ ein Linsen-Granola vor, das nicht nur gesund, sondern auch umweltfreundlich ist. Mit drei leckeren Geschmacksrichtungen bietet sie eine süße Alternative zu herkömmlichen Hülsenfrüchten an. Das Produkt ist bio-zertifiziert, vegan und glutenfrei und bietet eine einfache Möglichkeit, mehr pflanzliche Proteine in den Alltag zu integrieren.

Tonis SchimmelSchock 5.0 aus Roding: Kampf gegen den Schimmel

Sandro Heindl und Peter Richter präsentieren eine innovative Lösung gegen Schimmel: Tonis SchimmelSchock 5.0. Dieses Produkt verspricht, Schimmel schnell und effektiv zu stoppen, ohne Vorbehandlung oder Vorkenntnisse. Die antimikrobielle Spezialfarbe schließt Schimmelsporen sicher ein und verhindert so deren Wachstum.

Haepsi aus Peissenberg: Nachhaltige Dönerverpackung am 16. Oktober 2023 in Die Höhle der Löwen

Die Brüder Bilal und Cihan Dalgic haben mit „Kebag“ eine nachhaltige Dönerverpackung entwickelt. Diese Verpackung aus reinem Papier ohne Beschichtung ist fett- und soßenbeständig. Mit ihrer speziellen Kebag wollen sie die herkömmliche Aluminiumverpackung ersetzen und so die Qualität des Döners verbessern und gleichzeitig die Umwelt schonen.

Zeedz aus Berlin: Spielen für den Klimaschutz am 16. Oktober 2023 in Die Höhle der Löwen

Zeedz, gegründet von Sven Junglas, ist ein Handyspiel, das Bewusstsein und echten Klimaschutz miteinander verbindet. Das Spiel kombiniert in-game Herausforderungen mit realen Wetterphänomenen und Lerninhalten. Es bietet den Spielern die Möglichkeit, aktiv gegen den Klimawandel vorzugehen und gleichzeitig Spaß zu haben.

Wiederbesuch: Brilamo aus Dresden am 16. Oktober 2023 in Die Höhle der Löwen

Linda Koller, die Gründerin von Brilamo, konnte bereits in der Frühjahrsstaffel 2023 Löwe Ralf Dümmel für sich gewinnen. Es wird spannend zu sehen, wie sich ihr Unternehmen seitdem entwickelt hat.

Die Zukunft des Unternehmertums leuchtet hell

Die achte Folge von „Die Höhle der Löwen“ hat erneut gezeigt, dass Deutschland ein Hotspot für innovative Ideen und unternehmerischen Geist ist. Die vorgestellten Startups spiegeln nicht nur den Einfallsreichtum und die Entschlossenheit ihrer Gründer wider, sondern auch das wachsende Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Gesundheit und soziale Verantwortung in der Geschäftswelt. Es ist ermutigend zu sehen, wie diese Unternehmer mit Leidenschaft und Engagement ihre Visionen verfolgen und dabei Lösungen für aktuelle Herausforderungen bieten.

Die Löwen, mit ihrer Mischung aus kritischem Blick und Bereitschaft zu investieren, spielen eine entscheidende Rolle dabei, diese Visionen in greifbare Realitäten zu verwandeln. Wenn diese Episode ein Indikator für die Zukunft des deutschen Unternehmertums ist, dann können wir mit Zuversicht in eine Welt blicken, die von Innovation, Nachhaltigkeit und unternehmerischer Exzellenz geprägt ist.

Bild: Die „Löwen“ (v.l.) Carsten Maschmeyer, Nils Glagau, Dagmar Wöhrl, Tillman Schulz und Ralf Dümmel nehmen das Climate Action Game von „Zeedz“ genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Steigern Sie Ihr Selbstwertgefühl

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Pieces of the Cloud

Pieces of the Cloud ist ein Nischen-Luxuskerzenerlebnis, das Ihre Sinne verwöhnt

Stellen Sie sich und das Startup Pieces of the Cloud doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Karimah Ashadu – ich bin eine in Großbritannien geborene nigerianische Künstlerin und in Frankreich ausgebildete Kerzenmacherin, die in Hamburg ansässig ist. Ich habe einen Hintergrund in Innenarchitektur und habe in lebendigen Städten wie London, Lagos, Amsterdam und Paris gelebt. Pieces of the Cloud ist ein Nischen-Luxuskerzenerlebnis, das Ihre Sinne verwöhnt. Unsere Kerzen feiern die Eleganz des feinen Lebens und sind inspiriert von Reisen, Natur und Geschmackssinn.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Aus Neugierde habe ich POTC als Kunstprojekt gestartet. Ich hatte schon immer eine Obsession für Nischendüfte, so lange ich mich erinnern kann. Ich liebe feines Essen und kulinarische Erlebnisse, daher wollte ich Luxuskerzen inspiriert von ungewöhnlichen Geschmackskombinationen kreieren. Mein Wunsch ist es, Emotionen und Genuss durch den Duft hervorzurufen. Es gibt auch nicht viele BIPoC Kerzenmacher:innen im Luxussektor, insbesondere in der europäischen Region, und ich möchte Teil dieser Vertretung sein.

Was war bei der Gründung von Pieces of the Cloud die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung bestand darin, unsere Formel zu verfeinern und sicherzustellen, dass unser Ansatz nachhaltig ist. Das hat zwei Jahre gedauert, aber es hat sich gelohnt. Die wichtigsten Dinge, die ich sicherstellen wollte, waren, dass wir keine Konservierungsstoffe verwenden würden, um das Wachs auf eine bestimmte Weise aussehen zu lassen – es sollte natürlich sein; dass wir alle unsere Duftkompositionen hausintern für Authentizität erstellen würden, weshalb ich die „Nase“ der Marke wurde; dass unsere Kerzen von wirklich hoher Qualität sind und aus den besten Zutaten hergestellt werden, denn das ist für mich Luxus, daher erforderte es Mut, einen Aufpreis zu verlangen.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ich glaube wirklich, dass Erfolg darin besteht, eine Idee zu haben und sie umzusetzen. Perfektion ist ein Konzept, das potenziell einschränkend sein kann. Wenn Sie sich darauf konzentrieren können, etwas so gut wie möglich zu machen, nach bestem Wissen und Gewissen, dann ist das meiner Meinung nach ausreichend. Ich habe sehr hohe Standards, aber ich kann erkennen, wann etwas bereit ist. Das ist etwas, das mir meine Ausbildung als Künstlerin beigebracht hat. Ich glaube nicht an „Versagen“ per se, ich glaube, dass alles eine Lektion oder eine Stufe zu etwas Potenziell Größerem ist.

Welche Vision steckt hinter Pieces of the Cloud?

Meine langfristige Vision ist es, ein starker Beitrag zur Nischenduft- und Luxuskerzenindustrie zu sein. Bekannt und geschätzt zu sein für das, was wir tun. Hier in der DACH-Region möchte ich, dass Verbraucher:innen bewusster darüber werden, welche Art von Kerzen sie kaufen. Es gibt große Marken da draußen mit genauso großen Kund:innenstamm, aber wenn man genau auf ihre Inhaltsstoffe schaut, ist es schockierend, wie minderwertig sie sind. Zum Beispiel Erdölwachs oder ein mittelmäßiger Duft, Kerzen, die hübsch aussehen, aber nicht richtig brennen. POTC-Kerzen sind nichts von alledem, und ich möchte, dass die Menschen sich mehr unserer Verpflichtung zur Qualität bewusst sind. Ich würde gerne eine Ausbildung als Parfümeurin absolvieren und schließlich Parfums in unser Sortiment aufnehmen. Ich möchte auch in Lagos einen Standort schaffen, da der Markt dort sehr stark ist und Nigeria ein großer Teil meiner Herkunft ist.

Wer ist die Zielgruppe von Pieces of the Cloud? 

Unsere Zielgruppe ist begeistert von Nischendüften und ungewöhnlichen Aromen. Sie leben ihr Leben aus einem Gefühl der Fülle und des Genusses, sind in der Regel Sammler:innen verschiedener Art und schätzen luxuriöse Dinge und Erlebnisse. Sie sind umweltbewusst und anspruchsvoll in Bezug auf ihre Inneneinrichtung und ihren Lebensstil.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wenn Sie unsere Kerzen kaufen, kaufen Sie ein Kunstwerkserlebnis. Eine Kerze wie „Roses and Tomatoes“ zum Beispiel erzählt eine faszinierende Geschichte und entführt Sie in eine Welt, die Ihre Vorstellungskraft inspiriert. Sie ist unvergesslich. Wir sind Kerzen-Enthusiasten und verstehen die genaue Chemie, die eine Kerze nicht nur gut, sondern großartig macht. Unser Wachs ist eine ungiftige Mischung aus Kokosnuss und anderen pflanzlichen Wachsen, die vegan und größtenteils aus der europäischen Region stammen. Wir kombinieren auch ätherische und Duftöle, damit Sie das richtige Gleichgewicht zwischen natürlicher und starker Duftwirkung erhalten.

Pieces of the Cloud, wo geht der Weg hin? 

Wir sind entschlossen, uns weiterzuentwickeln, zu verbessern und zu wachsen, geleitet von unserer Intuition und dem Feedback der Verbraucher:innen. Als Expertin für Luxuskerzen möchte ich gerne mehr Inhalte teilen, die den Menschen beibringen, wie sie sich um ihre Kerzen kümmern und die besten auswählen können.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mit treuen Kund:innen, immer abenteuerlicheren Duftkompositionen, der Entwicklung unserer Produktpalette und der Verfügbarkeit in den besten Geschäften. Ich stelle mir auch vor, dass wir ein physisches Geschäft haben werden. Wir sind zeitlos – egal in welcher Jahreszeit oder Epoche, unser Angebot ist relevant und wird sind hier um zu bleiben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Steigern Sie Ihr Selbstwertgefühl, damit Sie wirklich an das glauben können, was Sie tun, und sich der Reise verpflichten können. Werden Sie Expert:in in dem, was Sie tun, und in Ihrer speziellen Nische, und schließlich, während es wichtig ist, Ihre Zielgruppe anzusprechen und sicherzustellen, dass es einen Markt für Ihr Produkt gibt, erschaffen Sie auch aus einem Ort, der Sie zuerst begeistert.

 Fotocredits: Igor Trepeshchenok

Wir bedanken uns bei Karimah Ashadu für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Folgt eurer Leidenschaft

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Cultimate Foods

Das Start-up Cultimate ist Teil der Life Science Factory: In diesem Interview erzählen die Gründer:innen mehr

Stellt euch und euer Start-up doch kurz unseren Lesern vor!

George Zhelezny: Cultimate Foods ist ein Startup im Bereich der zellulären Landwirtschaft, das zell-kultiviertes Fett als Zutat für Fleischalternativen auf pflanzlicher Basis herstellt. Im Gegensatz zu anderen Fettalternativen ahmen wir die Struktur von tierischem Fettgewebe nach, wobei der Schwerpunkt auf intramuskulärem Fett liegt, das sich als feine Marmorierung im Muskelgewebe von hochwertigem Fleisch zeigt. 

Das Produkt wird als B2B-Zutat an Lebensmittelhersteller geliefert, um die sensorischen Eigenschaften (z.B. Geschmack, Saftigkeit, Konsistenz) alternativer Fleischprodukte zu verbessern und den weltweiten Fleischkonsum zu verringern.

George Zhelezny: Founder&CEO of Cultimate 

Ich leite mit Leidenschaft ein Unternehmen für zelluläre Landwirtschaft, Cultimate Foods! Als CEO steuere ich die strategische Entwicklung, die nachhaltige finanzielle Leistung und die Beziehungen zu Investoren. 

Zuvor habe ich Greenwise, ein Unternehmen für pflanzliches Fleisch, geleitet. Außerdem habe ich eine Finanzabteilung und Teilbereiche in der Öl- und Gas- sowie der FMCG-Branche geleitet. Durch meine langjährige Tätigkeit im Finanzbereich von Unternehmen und Start-ups habe ich gelernt, sowohl den Unternehmergeist als auch die wirtschaftliche Vernunft zu schätzen und zu erweitern.

Eugenia Sagué  CEO & Co-Founder 

Ich bin seit vielen Jahren im Bereich der alternativen Proteine tätig und bin davon überzeugt, dass die Wissenschaft der Schlüssel zur perfekten Lösung ist, um unser nachhaltigkeits- und ethikunbewusstes Ernährungssystem zu verbessern und zu transformieren. Bevor ich Cultimate Foods gründete, sammelte ich umfangreiche Erfahrungen in der alternativen Proteinindustrie durch Positionen bei ProVeg International, Heura Foods, ProVeg Incubator und V-Label. Mein Hintergrund liegt im Bereich Recht und Strategic Business Management.

Jordi Morales-Dalmau CTO & Co-Founder

Als erfahrener Biotechnologe, bin ich spezialisiert auf die Automatisierung von Bioprozessen, Bioreaktoren und kultivierte Produkte. Als Mitbegründer und CTO bei Cultimate Foods habe ich es mir zum ziel gesetzt, Innovation und Nachhaltigkeit in der Lebensmittelindustrie voranzutreiben. Darüberhinaus bin ich Mentor für aufstrebende Fachleute und als FoodHack-Botschafter ein begeisterter Verfechter von FoodTech. 

Warum habt ihr euch entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Jordi Morales-Dalmau: Wir haben aus unseren Erfahrungen erkannt, dass es bisher keine perfekte Lösung für Fleischalternativen gibt. Gleichzeitig möchten wir einen Beitrag zur Reduzierung von Abholzung, zur Verringerung von Treibhausgasemissionen und zur Minimierung der Massentierhaltung leisten.

Wie habt ihr euch als Gründerteam zusammengefunden?

Eugenia Sagué: Der ProVeg Incubator hat uns zusammengeführt. Dieses Programm unterstützt Start-ups und Unternehmer im Bereich pflanzliche Ernährung und alternative Proteinquellen. Eugenia war bei ProVeg tätig, George nahm mit seinem ersten Startup daran teil, und Jordi war Mentor bei ProVeg.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei euch aus?

George Zhelezny: Aus Sicht eines unserer Zellbiologen im Team läuft ein normaler Arbeitstag in der Life Science Factory so ab, dass wie um 08Uhr im Co-Workingspace ankommen und unseren Arbeitsplatz vorbereiten. Wir sehen uns die Tasks des Tages an und buchen, falls es noch nicht passiert ist, unser Equipment für den Tag. Eine halbe Stunde später geht es dann ins Labor zum Experimentieren. In der Mittagspause treffen wir uns mit unseren Kolleg:innen in der Gemeinschaftsküche und tauschen uns über unsere Arbeit aus.

Danach geht es zurück ins Büro, um im Meeting alle Team-Angelegenheiten zu besprechen oder einfach anfallende Arbeiten zu erledigen. Am Nachmittag stehen wir dann wieder im Labor, um die Experimente zu finalisieren und auszuwerten. Vor dem Feierabend überprüfen wir noch einmal was eventuell für den nächsten Tag an Geräten gebucht werden muss und schreiben alle Pläne auf, damit wir am nächsten Tag gut starten können.

Was unterscheidet euch von anderen Unternehmen?

Eugenia Sagué: Die Vision die Zukunft der Lebensmittelproduktion durch Innovation und mit weniger Tieren oder sogar ohne zu gestalten!

Eine große Chance, geschmacklich zu gewinnen, sind hybride Produkte – eine Kombination aus pflanzlichem Eiweiß und zellbasierten Zutaten, wie z.B. kultiviertes Fett. Mit Cultimate haben wir eine alternative Fettzutat entwickelt, die den authentischen Fleischgeschmack und die Textur von pflanzlichen Fleischprodukten verbessert. Durch den Einsatz moderner Zellkulturtechniken züchten wir echte Fettzellen, ohne dass Tiere zu Schaden kommen. Wir arbeiten mit Hochdruck an unserer revolutionären Zutat, die den Geschmack und das Aroma von Fleisch auf pflanzlicher Basis auf ein Niveau heben wird, das dem von herkömmlichem Fleisch in nichts nachsteht.

Wer ist eure Zielgruppe?

Jordi Morales-Dalmau: Unser ultimatives Ziel ist es, Tiere aus der Nahrungskette zu verbannen, indem wir die Symbiose aus wissenschaftlichen und technologischen Innovationen fördern.

Die Hauptzielgruppe sind Menschen, die Fleisch lieben und in Fleischprodukte in ihrer Ernährung konsumieren. Cultimate Fat” wird alle Eigenschaften von Fleisch liefern, die derzeit in den verfügbaren Fleischalternativen fehlen.

Warum habt ihr euch für die Life Science Factory beworben?

George Zhelezny: LSF bietet eine ideale Lösung für Early-Stage-Startups, die unmittelbar mit der Forschung und Entwicklung ihrer Produkte beginnen möchten, ohne hohe Anfangsinvestitionen tätigen zu müssen. Nach Vertragsunterzeichnung können Sie fast am nächsten Tag mit Ihrer Arbeit starten

Wie werdet ihr unterstützt?

Eugenia Sagué: Wir haben unsere erste Finanzierungsrunde (Pre-Seed) erfolgreich von Investoren abgeschlossen. Für die Zukunft hoffen wir darauf, zusätzliche staatliche Zuschüsse zu erhalten.

Wo seht ihr euch und euer Start-up in fünf Jahren?

Jordi Morales-Dalmau: Das klare Ziel besteht darin, eine game-changing Technologie zu entwickeln und kontinuierlich zu verbessern, die es Lebensmittelproduzenten ermöglicht, eine neue Generation schmackhafter Fleischalternativen auf den Massenmarkt zu bringen und dabei das Leben von Tieren und Menschen nachhaltig zu verbessern.

Welche drei Tipps würdet ihr angehenden Gründenden mit auf den Weg geben?

Eugenia Sagué: Folgt eurer Leidenschaft, baut ein starkes Netzwerk auf und lernt aus euren Erfahrungen.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Karriere-Messe für Frauen: herCAREER Expo kurz vor Startschuss in München

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herCAREER expo

Die Karriere von Frauen ist so vielfältig, wie Frauen selbst. Ob Arbeitgeber:innen, Jobsuchende oder Fachleute verschiedener Richtungen: Austausch, Networking und Mentoring stehen auf der Messe herCAREER Expo, die am 12. und 13. Oktober 2023 wieder das MOC München bespielt, im Mittelpunkt. Das Interesse an der Leitmesse für die weibliche Karriere ist so groß wie nie. 294 Aussteller:innen und Partner:innen werden mit einem Stand oder Aktionen vor Ort sein. Die Besucher:innen erwarten mehr als 400 Programmpunkte. 

Die herCAREER Expo ist keine klassische Karrieremesse, sondern ein Erlebnis: Wenn die knapp 300 Aussteller:innen und Partner:innen auf zahlreiche Besucher:innen treffen, steht immer die weibliche Karriere im Vordergrund.

Alle Formate, ob Vorträge, Podiumsdiskussionen, Meetups, persönliche Gespräche an den Ständen oder das Matching über die Online-Plattform der herCAREER, sind auf Interaktion angelegt. „Es zeichnet sich ab, dass wir die größte Veranstaltung seit Bestehen der herCAREER ausrichten werden“, erklärt die Gründerin und Geschäftsführerin von messe.rocks, Natascha Hoffner, kurz vor der Messe. „Das Interesse ist so groß wie nie – von Seiten der Arbeitgebenden, der Jobsuchenden und weiblichen Professionals.“

Vielfalt ist Programm

Neben reichlich Jobs von Konzernen, KMUs, Hidden Champions und Start-ups, bietet die Messe für die weibliche Karriere mehr als 400 Programmpunkte zu unterschiedlichen Themen. Große Auditorien für Vorträge und Diskussionsrunden ergänzen zahlreiche Live-Podcasts und Buchvorstellungen am Authors-Meetup. Zum Messeauftakt am Donnerstag, 12. Oktober, präsentiert die herCAREER ihr neues Jahrbuch „Frauen des Jahres“, das anhand der Karrieren und Geschichten von 25 Protagonistinnen zeigt, wie vielfältig Berufswege heute aussehen. 

Datafizierung und warum Frauen sich damit beschäftigen

Viele Programmpunkte greifen Trends in Data Science, KI und Machine Learning auf. So etwa bei der Buchvorstellung „Women in Data Science“ – herausgegeben von Stanford-University-Ambassador Özlem Doger-Herter: Die Panelist:innen zeigen, welche Tätigkeitsfelder Datenwissenschaften bieten und warum unterschiedliche Perspektiven gerade in diesem Bereich so wichtig für gelebte Diversität sind. In einer Diskussionsrunde der Süddeutschen Zeitung, moderiert von Teamleiterin Arbeitswelt Kathrin Werner, geben Expertinnen Antworten auf die häufig gestellt Frage: „Nimmt mir KI meinen Job weg?“. Denn ChatGPT und andere künstliche Intelligenzen machen zwar Fehler, aber sie beschweren sich nicht, brauchen keine Kaffeepausen und verlangen keine Gehaltserhöhung. 

Gegen Diskriminierung: Tabuthemen kommen auf die Bühne

In Diskussionsrunden kommen zudem Tabuthemen wie Altersdiskriminierung oder Menopause auf die Bühne. So steht beim Thema „Jetzt ist sie weg! Wie man weibliche High Potentials im Unternehmen hält“ die Frage im Raum, warum Frauen immer das falsche Alter zu haben scheinen – zu jung und unerfahren, zu viel Care-Verantwortung im mittleren Alter oder zu alt. Beim Panel „Die gereizte Frau. Was unsere Gesellschaft mit meinen Wechseljahren zu tun hat“ dreht sich alles um die Periode – und ihr Ausbleiben. Auch Gendermedizin ist ein Thema. So spricht etwa Manuela Kasper-Claridge, Chefredakteurin der Deutsche Welle, im „herCAREER Voice“ Podcast: Gendermedizin – warum Frauenherzen anders schlagen“ mit der Herzchirurgin Prof. Dr. med. Sandra Eifert.

Finanzen, Rechtliches und Poltisches

Auch politische und finanzielle Aspekte der weiblichen Karriere stehen im Fokus. Inken Schönauer, Ressortleiterin Finanzen der Frankfurter Allgemeine Zeitung befragt Rechtsanwältin Renate Maltry für den F.A.Z. Podcast Finanzen & Immobilien, wie man Eheverträge richtig gestaltet. Dabei sprechen sie unter anderem über ein mögliches neues Unterhaltsrecht. Im „Rethink Work“ – Live-Podcast „Wie funktioniert die Politik in Berlin“ trifft Kirsten Ludowig, Stellvertretende Chefredakteurin des Handelsblatts, auf Eva Christiansen, die ehemals engste Beraterin der Alt-Kanzlerin. 

Female Empowerment auf Augenhöhe

Das traditionelle Networking-Highlight herCAREER@Night steigt am Abend des ersten Messetages. Dabei können Besucher:innen sich in lockerer Atmosphäre mit Vorständen, Aufsichtsrät:innen, Unternehmer:innen, Geschäftsführer:innen, Existenzgründer:innen, Business Angels, Politiker:innen und Expert:innen der unterschiedlichsten Branchen austauschen.

Zu den Table Captains, die auch teilweise als Speaker:innen auftreten, gehören unter anderem Dr. Caroline von Kretschmann, geschäftsführende Gesellschafterin, Hotel Europäischer Hof Heidelberg, Eva Christiansen, Partnerin FSG Global und ehemalige Beraterin von Alt-Kanzlerin Angela Merkel, Dr. Lena Lindemann, Mitglied des Vorstands der ERGO Group AG, Katrin Habenschaden, 2. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Anna Sophie Herken, Vorständin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit im Stiftungsrat der AllBright Stiftung, PD Dr. Elke Holst, Senior Research Associate im DIW Berlin, Franzi von Kempis, Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt, und Dr. Rebecca Koch, Chief People Officer von DB Schenker Europe.

Als Speaker:innen sind mitunter dabei: Kerstin Erbe, Geschäftsführerin von dm-drogerie markt Deutschland, Annahita Esmailzadeh, IT-Managerin bei Microsoft und Business-Influencerin, Martin Speer, Autor und Partner bei HERR & SPEER, Natalya Nepomnyashcha, Gründerin von Netzwerk Chancen und Assistant Director bei EY sowie Tatjana Kiel, CEO, Klitschko Ventures und Geschäftsführerin #WeAreAllUkrainians.

„Female Empowerment heißt, dass wir uns gegenseitig Türen und Möglichkeiten eröffnen“, so die herCAREER-Initiatorin Natascha Hoffner. Die Expo ist laut der Messemacherin die optimale Gelegenheit, das eigene Netzwerk auszubauen. „Wer angesichts der Themenvielfalt auf der herCAREER-Expo nicht fündig wird oder keine neuen Kontakte knüpft, war nicht da.“

Eine Übersicht des gesamten Programms ist hier zu finden.

Unter dem Link www.her-career.com/expo gibt es alle weiteren Infos und Tickets

Bild © herCAREER – Franz Pfluegl

Quelle messe.rocks

Durchhaltevermögen und Entschlossenheit

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Horizn Studios

Horizn Studios Reisegepäck-Marke für die nächste Generation vom Check-In-Koffer bis hin zur Cross-Body Bag

Stellen Sie sich und das Startup HORIZN STUDIOS doch kurz unseren Lesern vor!

Gerne. Wir sind Horizn Studios, Europas führende Reisegepäck-Marke für die nächste Generation. Wir sind eine globale Community an kreativen, neugierigen Köpfen, die die Welt bewusst und zukunftsorientiert erkundet. Deswegen ist jedes unserer Produkte, vom Check-In-Koffer bis hin zur Cross-Body Bag, mit höchster Detailtreue und nachhaltigen Materialien gefertigt. Ich bin Co-Founder und CEO, und insbesondere für Brand, Marketing und Sales verantwortlich. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich hatte schon immer Freude daran, Projekte zu initiieren und Dinge voranzutreiben. Mein erstes relevantes Unternehmen habe ich vor 20 Jahren mit zwei Freunden in Berlin gegründet; ein echtes Abenteuer, für das ich meinen Job als Berater aufgab. Wir bauten gemeinsam innerhalb von drei Jahren eine führende Marketing-Agentur mit über 100 Beschäftigten, globalen Blue Chip Kunden und Standorten in Berlin und Peking auf. 

Die Idee für Horizn Studios kam mir später beim Reisen, als ich nach einer innovativen Premium Gepäckmarke suchte, die jungen, designaffinen Reisenden gerecht wird. Einen Innovationstreiber gab es nicht. Auch hatte zu dieser Zeit keine Marke ein starkes Online Direct-to-Consumer Geschäft. Nach ein paar Marktanalysen und Gesprächen mit Investoren haben mein Mitgründer Jan Roosen und ich entschieden, diese Lücke  im Markt zu schließen. 

Welche Vision steckt hinter HORIZN STUDIOS?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Reisen dazu beiträgt, Menschen verschiedener Kulturen und Hintergründe miteinander zu verbinden und den eigenen Horizont zu erweitern. Wir möchten Menschen mit unseren nachhaltigen und innovativen Produkten dazu befähigen und ermutigen, auch in der Zukunft neue Orte zu entdecken und echte Verbindungen zu schaffen. Unser Ziel ist es, dabei Qualität, Design und Nachhaltigkeit maximal miteinander zu verbinden und hier die Messlatte für alle Marktteilnehmer kontinuierlich etwas höher zu legen.

Von der Idee bis zum Start: Was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir waren von Beginn an Venture Capital finanziert, was uns in den ersten 3 Jahren half den richtigen Product-Market-Fit zu finden, einiges auszuprobieren, sowie die Markenbekanntheit zu erhöhen. Zu Beginn der Pandemie ist dann eine entscheidende Folgerunde geplatzt, was uns gezwungen hat, eine neue Struktur aufzubauen. Gemeinsam mit bestehenden und einer Handvoll neuer Angels ist uns dies gelungen. Wir haben alle Mitarbeiter beteiligt, vom Teamassistenten bis zum C-Level, haben unseren Purpose stärker ausgearbeitet und sind dann mit einem tollen, motivierten Team gestärkt aus der Krise herausgekommen.

Wer ist die Zielgruppe von HORIZN STUDIOS?

Passionierte Vielreisende, die global verbunden sind und einen hohen Anspruch an Innovation, Design und Nachhaltigkeit haben. Der Kern unserer Community besteht aus weltoffenen Millennials und Gen Z, die in urbanen Umfeldern leben und oft in kreativen Umfeldern wie Tech, Design, Musik, Medien, oder Mode arbeiten.

Was ist das Besondere an dem Reisegepäck? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir sind führend in den Bereichen Design, Innovation und Nachhaltigkeit. Wir sind die weltweit erste Gepäckmarke mit integrierter, herausnehmbarer Powerbank, die ersten mit Design-Konfigurator (Horizn ID), und treiben das Feld an im Bereich hochwertiger nachhaltiger Materialinnovationen. Unsere Koffer kommen mit einer lebenslangen Garantie, einem Interieur, das zu 100% aus recycelten High-Performance Materialien ist, wir waren die erste PETA-zertifizierte, vegane Reisegepäck-Marke, unsere Produktion ist technologisch auf Nachhaltigkeit optimiert und mit 99% nahezu abfallfrei, und unsere Lieferungen sind immer CO2-neutral.

Ganz aktuell launchen wir die Horizn RE Series– das erste high-end Gepäck mit einer zu 97% recycelten Polycarbonat-Hartschale. Parallel läuft die Entwicklung des Circle One, eine komplett neue Material-Innovation, zu 100% aus pflanzlichen Materialien. Aber auch unsere hochwertigen Backpacks und Weekender bestehen aus recycelten Premium Materialien und sind so gut entwickelt, dass sie uns ein Leben lang begleiten.

HORIZN STUDIOS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden weiterhin den Status Quo der Branche herausfordern und als Innovations- und Nachhaltigkeits-Treiber unserer Community dabei helfen, die Welt komfortabel und möglichst nachhaltig zu bereisen, zu entdecken und hier und dort positiv zu verändern. Wir eröffnen neben Berlin weitere Geschäfte in deutschen und europäischen Großstädten, beginnend mit wahrscheinlich Hamburg noch in diesem Jahr.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Da bin ich grundsätzlich zurückhaltend. Ich denke jeder Gründer und jede Gründerin ist anders und bringt die eigene Persönlichkeit und Stärken mit. Wichtig ist sicher hohes Durchhaltevermögen und Entschlossenheit. Aber das hat man bestimmt schon öfters gehört. Die (UnternehmerIn)-Reise zu genießen vielleicht. Am besten mit einem Horizn.

Wir bedanken uns bei Stefan Holwe für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Horizn Studios

Kontakt:

HS New Travel GmbH
Potsdamer Straße 87
D-10785 Berlin

https://horizn-studios.com/de/
communications@horizn-studios.com

Ansprechpartner: Stefan Holwe

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Welche Rolle spielen Smart Contracts in der Automatisierung von Start-up-Prozessen?

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blockchain

Blockchain und Kryptowährungen: Potenziale für Gründer

In einer Ära, in der die Digitalisierung nahezu alle Aspekte unseres Lebens und unserer Wirtschaft durchdringt, stehen Gründer vor der Herausforderung, ständig auf dem neuesten Stand der Technologie zu sein. Blockchain und Kryptowährungen sind in diesem Kontext zwei Schlagworte, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Sie sind nicht nur ein Hype oder eine kurzfristige Spekulationsblase, sondern Technologien, die das Potenzial haben, die Art und Weise, wie Geschäfte abgewickelt werden, grundlegend zu verändern.

Für Start-ups und Gründer bieten sie eine Fülle von Möglichkeiten, von der Schaffung neuer Geschäftsmodelle bis hin zur Lösung komplexer Probleme in Bereichen wie Finanzen, Logistik und Datensicherheit. Doch wie genau können junge Unternehmen von diesen disruptiven Technologien profitieren? Welche konkreten Anwendungsfälle gibt es, und welche Herausforderungen und Risiken sollten beachtet werden? Dieser Artikel beleuchtet die vielfältigen Potenziale, die Blockchain und Kryptowährungen für Gründer bieten, und gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte, die bei der Implementierung dieser Technologien berücksichtigt werden sollten.

Dezentralisierung als Chance
Die Blockchain-Technologie basiert auf einer dezentralisierten Struktur, die es ermöglicht, Transaktionen sicher und transparent durchzuführen. Für Start-ups kann dies eine Möglichkeit sein, traditionelle Geschäftsmodelle zu hinterfragen und innovative Lösungen zu entwickeln.

Schnelle und kostengünstige Transaktionen
Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum ermöglichen schnelle und kostengünstige Transaktionen. Dies ist besonders für Start-ups interessant, die international agieren und von geringen Transaktionskosten profitieren können.

Smart Contracts und Automatisierung
Smart Contracts sind selbstausführende Verträge mit den Vertragsbedingungen direkt in Code geschrieben. Sie ermöglichen eine hohe Automatisierung und können Prozesse in verschiedenen Geschäftsbereichen effizienter gestalten.

Tokenisierung von Assets
Die Tokenisierung, also die Umwandlung von Vermögenswerten in digitale Tokens, bietet Start-ups neue Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung. Durch die Ausgabe von eigenen Tokens können Unternehmen nicht nur Kapital generieren, sondern auch eine Community von Unterstützern aufbauen.

Datensicherheit und Transparenz
Die Blockchain-Technologie bietet ein hohes Maß an Sicherheit und Transparenz. Dies kann für Start-ups in Bereichen wie Datenmanagement, Identitätsverifizierung oder Urheberrecht von großem Nutzen sein.

Regulatorische Herausforderungen
Trotz des enormen Potenzials sollten Start-ups die regulatorischen Herausforderungen nicht unterschätzen. Die rechtliche Lage rund um Blockchain und Kryptowährungen ist in vielen Ländern noch nicht vollständig geklärt.

Digitale Identität und Vertrauen
Die Blockchain ermöglicht die Schaffung sicherer digitaler Identitäten. Dies kann für Start-ups, die sich auf Bereiche wie E-Commerce, Online-Verifizierung oder soziale Netzwerke konzentrieren, von großem Vorteil sein.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung
Blockchain-Technologien können auch dazu beitragen, die Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung von Unternehmen zu verbessern. Beispielsweise können sie die Rückverfolgbarkeit von Produkten in der Lieferkette sicherstellen.

Skalierbarkeit und Netzwerkeffekte
Die dezentrale Natur der Blockchain ermöglicht eine hohe Skalierbarkeit. Start-ups können von den Netzwerkeffekten profitieren, die entstehen, wenn immer mehr Teilnehmer in das System integriert werden.

Blockchain und Kryptowährungen sind mehr als nur technologische Schlagworte; sie repräsentieren eine fundamentale Verschiebung in der Art und Weise, wie Geschäfte in der digitalen Welt abgewickelt werden können. Für Gründer und Start-ups bieten sie eine Vielzahl an Möglichkeiten, die weit über schnelle und kostengünstige Transaktionen hinausgehen. Sie ermöglichen die Entwicklung neuer, dezentralisierter Geschäftsmodelle, die von erhöhter Transparenz und Sicherheit profitieren. Durch die Nutzung von Smart Contracts können Unternehmen ihre Prozesse automatisieren und effizienter gestalten, während die Tokenisierung von Assets neue Wege der Kapitalbeschaffung und der Community-Bildung eröffnet.

Darüber hinaus können Blockchain-Technologien in Bereichen wie digitaler Identität, Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung einen signifikanten Einfluss haben. Sie bieten die Möglichkeit, vertrauenswürdige digitale Identitäten zu schaffen, die Rückverfolgbarkeit von Produkten in der Lieferkette zu gewährleisten und soziale Verantwortung transparent zu machen. Die Skalierbarkeit und die potenziellen Netzwerkeffekte der Blockchain bieten zudem die Chance, dass Start-ups schnell wachsen und einen breiteren Markt erreichen können.

Allerdings ist es wichtig, die regulatorischen und technischen Herausforderungen, die mit der Implementierung dieser Technologien einhergehen, nicht zu unterschätzen. Die rechtliche Unsicherheit und die sich ständig ändernde regulatorische Landschaft erfordern eine sorgfältige Planung und Beratung.

Insgesamt bieten Blockchain und Kryptowährungen ein enormes Potenzial für innovative Gründer, die bereit sind, die Chancen und Risiken dieser Technologien vollständig zu erforschen und zu nutzen. Sie könnten nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz eines Start-ups erhöhen, sondern auch völlig neue Geschäftsfelder eröffnen. In einer immer komplexeren und vernetzten Welt könnten sie der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum und langfristigem Erfolg sein.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Fehler machen gehört dazu, es ist unmöglich, diese zu vermeiden

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tastyy innovativen Fast-Casual-Restaurantkette, hochwertige und außergewöhnlich leckere Dönerkreationen

tastyy innovative Fast-Casual-Restaurantkette, hochwertige und außergewöhnlich leckere Dönerkreationen

Stellen Sie sich und das Startup tastyy doch kurz unseren Lesern vor!

Deniz Genc: Mein Name ist Deniz Genc und ich bin ein leidenschaftlicher Unternehmer und Investor, der sein Herzblut in nachhaltige Unternehmungen steckt. Als Co-Gründer und Haupteigentümer der Genc Fast Casual Systemgastronomie GmbH und tastyy, einer innovativen Fast-Casual-Restaurantkette, liegt meine Mission darin, hochwertige und außergewöhnlich leckere Dönerkreationen anzubieten, die die Kunden begeistern, und dabei Nachhaltigkeit, Transparenz sowie Qualität in den Mittelpunkt zu stellen. 

Meine unternehmerische Reise begann schon früh, als ich bereits mit 16 Jahren Schuhe auf Ebay und Flohmärkten verkaufte. Hochwertiger Döner als Franchise war allerdings meine erste innovative Geschäftsidee. Mit 29 habe ich mich dann das erste Mal selbstständig gemacht, und es war direkt sehr erfolgreich. So habe ich aus meinen 5000 Euro Startkapital (die ich mir leihen musste, denn ich hatte schon an die 50k Schulden aus dem Studium) 1 Million Umsatz in den ersten 12 Monaten, und insgesamt 65 Millionen Umsatz in 6 Jahren gemacht. Und mit den dadurch erworbenen Erfahrungen und Fähigkeiten habe ich jetzt die Döner Revolution mit tastyy eingeleitet.

Mit Marco Schepers, ehemaliger CEO von KFC Deutschland, habe ich einen sehr erfahrenen Mitgründer an meiner Seite. Seine Leidenschaft für innovative gastronomische Konzepte unterstützt und ergänzt meine Vision perfekt. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Deniz Genc: Bereits im ersten Semester meines Studiums, das mir übrigens überhaupt keinen Spaß gemacht hatte, war mir klar, dass ich Unternehmer und finanziell unabhängig werden will. Meine innerliche Motivation war: In der Zukunft das tun zu können, was ich wo, wann, wie, mit wem, wie lange und wie oft ich es tun will, und niemand kann was dagegen sagen, Stichwort „Ultimative Freiheit“. 

Und erreichen konnte ich das mit meinem eigenen Unternehmen. Seitdem hat mich das Thema Entrepreneurship fasziniert. Ich habe viele Bücher dazu gelesen, Kurse an der Uni und später auch viele Seminare besucht. Ich war bereit zu tun, was auch immer nötig war, um meine Ziele zu erreichen, und wusste, dass ich dafür zuerst in mich, in mein Wissen und meine Fähigkeiten investieren muss. Danach war ich dann jahrelang auf der Suche nach der richtigen Idee, mit der ich auch ohne Kapital loslegen konnte.

Mit tastyy schließt sich jetzt mein unternehmerischer Kreis. Nach meinem ersten erfolgreichen 8-stelligen Exit 2022 erfülle ich mir jetzt meinen langgehegten Traum, den perfekten Döner überall verfügbar zu machen. 

Welche Vision steckt hinter tastyy?

Deniz Genc: Meine Vision ist es eine Döner Revolution einzuleiten. Aus meiner Sicht ist es sehr schwer einen guten Döner zu finden, und selbst wenn man seinen Lieblingsdönerladen gefunden hat, schwankt da häufig die Qualität. Und da ich selbst sehr viel reise, hatte ich immer, sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern, große Probleme, einen guten Döner zu finden, selbst wenn Bewertungen und Youtuber gewisse Läden in den Himmel gelobt haben. Und ich dachte mir, das kann doch nicht sein, dass es 1.) so schwer ist, einen leckeren Döner mit einer guten Qualität zu finden, und 2.), dass es noch keine gute und erfolgreiche Kette gibt! Und die durchschnittliche Dönerqualität in Deutschland ist erstaunlich niedrig.

Für mich war klar: Der Bedarf ist gewaltig. Und um erfolgreich zu werden, steht der Kunde und das Produkt im Fokus. So sind unsere Döner, Bowls, Salate und Fries nicht nur außergewöhnlich lecker, sondern auch von hoher, gleichbleibender Qualität. Unser Ziel ist es, ein Vorreiter in der Fast-Casual-Restaurantbranche zu sein, indem wir sorgfältig ausgewählte Zutaten, kulinarische Kreativität und Transparenz miteinander verbinden. Unsere Mission ist es, den Gästen ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis zu bieten, bei dem Qualität und Geschmack im Mittelpunkt stehen, ohne den nachhaltigen Aspekt in der Wertschöpfungskette zu vernachlässigen. Ich sehe nicht nur für Deutschland, sondern weltweit ein immenses Potenzial.

Von der Idee bis zum Start, was waren bisher die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Deniz Genc: Auf dem Weg von der Idee bis zum Start von tastyy gab es wie bei vielen Unternehmensgründungen einige Herausforderungen. Eine der wichtigsten war neben der Entwicklung eines soliden Geschäftskonzepts die Identifizierung der richtigen Zulieferer, die unseren Qualitäts- und Nachhaltigkeitsanspruch bei den Zutatenauswahl teilen. Zudem ist natürlich die Auswahl des richtigen Standorts eine große Herausforderung, die wir bis dato bestens bewältigt haben. Des Weiteren habe ich sehr viel Geld und Zeit in die Entwicklung der Produkte gesteckt, denn für mich war klar, dass nur außergewöhnlich leckere Produkte die Kunden begeistern. Das ist die Grundlage für den Erfolg.

Die Finanzierung erfolgte zum überwiegenden Teil durch Eigenkapital. Bei mir stammt es aus dem erfolgreichen Exit bzw. Verkauf meines vorherigen Start-ups Satin Naturel, einem Bio Naturkosmetik-Unternehmen, das innerhalb von drei Jahren in der ganzen EMEA-Region sowie in den USA einen achtstelligen Bruttojahresumsatz erwirtschaftet hat.

Zusätzlich konnten wir bereits einen ersten Business Angel für eine Investition in tastyy gewinnen. Somit können wir unser Wachstum beschleunigen und unsere Vision noch schneller verwirklichen. 

Wer ist die Zielgruppe von tastyy?

Deniz Genc: Unsere Hauptzielgruppe ist die Gen-Z-Generation, die Wert auf Vertrauen, Gesundheit, Qualität, Freiheit und Umweltbewusstsein legt. Gleichzeitig sprechen wir auch potentielle Franchise-Partner und Expansionspartner an, die wir von unserem tastyy-Konzept überzeugen möchten – wir sind nach wie vor offen für Investitionen und suchen aktiv nach Finanzierungspartnern.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Deniz Genc: Mein Motto, wie auch bei meiner ersten Unternehmung war „10x“, das heißt 10 Mal besser als die Konkurrenz zu sein, denn nur so ist der langfristige Unternehmenserfolg gesichert. Das Dönersegment ist aus meiner Sicht massiv unterentwickelt, ganz im Gegensatz zu z.B. Burgern, denn da gibt es von günstig bis teuer, von simpel bis extravagant, von Fast-Food bis Luxus und Konzepten mit Cocktails einfach alles. Im Dönerbereich gibt es quasi nur Dönerbuden und türkische Restaurants. Und da ist der Döner quasi immer genau gleich: Individuelle Salatauswahl mit 3 verschiedenen Saucen, Auswahl aus max. 2 Spießen (und bei anderen Anbietern sind es meistens Hackfleischspieße, bei uns nur hochwertiges Scheibenfleisch). 

Bei tastyy finden die Kunden neben Döner auch Burger, Salate, loaded Fries, Bowls, Snacks, vegane Köstlichkeiten (sogar einen veganen Dönerspieß) und Desserts in innovativen Kreationen. Unsere intensive und originelle Rezeptentwicklung in Zusammenarbeit mit Spitzenköchen hat zu Gerichten geführt, die die Erwartungen unserer Kunden übertreffen. Wo sonst kann ein Kunde einen Chili-Cheese Döner an einem Terminal bestellen, am Coca-Cola Freestyle Automaten aus über 100 Getränken auswählen (die meisten Sorten gibt es nicht mal im freien Verkauf), sich danach ein leckeres Eis gönnen und dann noch ein paar Cocktails schlürfen?

tastyy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Deniz Genc: In den nächsten fünf Jahren streben wir an, die beliebteste Fast-Casual-Döner-Marke in Deutschland zu werden und unsere einzigartige gastronomische Marke international zu etablieren. Gleichzeitig werden wir Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit sein.

Wir sehen uns als Teil einer globalen Bewegung hin zu nachhaltigerem und qualitativ hochwertigem Fast Food. Unsere Vision ist es, in vielen weiteren Ländern Präsenz zu zeigen und unsere einzigartige Taste-Revolution weltweit zu verbreiten. Den ersten tastyy Store haben wir übrigens in Izmir/Türkei eröffnet, um das Döner Meisterhandwerk von den Besten der Besten zu erlernen. Und auch dort kommt das Konzept bereits sehr gut bei den Menschen an.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Meine Ratschläge sind sicherlich etwas unkonventionell, aber ich spreche Dinge gerne direkt und radikal ehrlich an:

Ihr müsst eine glasklare Vision haben und genau wissen, was ihr wollt. Das Verlangen nach Erfolg und dem Erreichen eurer Ziele muss in euch wie ein loderndes Feuer brennen. Ihr müsst es mehr wollen als alles andere (für einen gewissen Zeitraum, Stichwort Fokus, One Thing), und bereit sein zu tun, was auch immer nötig ist, denn glaubt mir, es kommen gewaltige Brocken an Herausforderungen auf euch zu.

Fehler machen gehört dazu, es ist unmöglich, diese zu vermeiden. Das gehört dazu, so lernt man, und je schmerzhafter und größer der Fehler war, desto mehr werdet ihr lernen. Legt den Perfektionismus beiseite und legt los!

Das richtige Mindset ist absolut essentiell für den Erfolg. Glaubt und arbeitet an euch, investiert in euch. Liest Bücher, macht Coachings, geht auf Seminare. Ich habe über 200.000€ in meine Weiterentwicklung gesteckt, und es hat sich bezahlt gemacht.

Ihr könnt es schaffen, aber ihr müsst bereit sein, zu tun, was auch immer dafür nötig ist.

Wir bedanken uns bei Deniz Genc für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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