Donnerstag, Juli 2, 2026
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Geduldig sein und auf sein Bauchgefühl hören

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SOROSE Gesichtstoner Rosenwasser Höhle der Löwen

Lucy und Peter Leiter Gründer von SOROSE, Gesichtstoner aus naturreinem Rosenwasser, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup SOROSE doch kurz vor!

Wir sind Lucy und Peter – Gründer und Geschäftsführer der The SO Company GmbH. Die Marke SOROSE ist nur eine der Brands, die zu unserem Unternehmen gehören. Mit SOROSE interpretieren wir eine 500 Jahre alte Tradition neu und präsentieren dabei eine 100% natürliche Möglichkeit zur Linderung der häufigsten Hautprobleme. SOROSE bietet eine exquisite Auswahl wirkungsorientierter Gesichtstoner auf Basis von naturreinem Rosenwasser in höchster Qualität. Um eine natürliche Wirksamkeit zu gewährleisten, ist jeder SOROSE Gesichtstoner mit exklusiven und hocheffektiven pflanzlichen Inhaltsstoffen wie japanischen Reiswein Ferment, grünem Tee oder Alpenedelweiss angereichert. Dabei halten wir uns an dem 0% Chemie Prinzip. 

Wie ist die Idee zu SOROSE entstanden?

Wie bereits erwähnt, ist SOROSE nur eine der Brands unter dem Dach der The SO Company GmbH. Angefangen haben wir mit der Gründung eines Online Shops für hochwertige asiatische Naturkosmetik – SHISHI CHÉRIE. Mit dem wachsenden Erfolg von SHISHI CHÉRIE, haben wir über die Jahre sehr viel Wissen über asiatische Inhaltsstoffe und Formulierungen gewinnen können. SOROSE entstand aus dem Wunsch heraus dieses Know-How und damit die Vorteile asiatischer Kosmetik auch europäischen Frauen in Form einer Eigenmarke näherzubringen. Dass die Eigenmarke ausgerechnet auf Rosenwasser basiert, hat etwas mit Lucys Herkunft zu tun – sie ist gebürtige Bulgarin. In Bulgarien ist es ein Traditionsprodukt, dass bei fast allen Hautproblemen hilft. Die Weiterentwicklung mit pflanzlichen Zusätzen aus Asien war ein logischer Schritt, denn diese ergänzen und verstärken die Wirkung des Rosenwassers auf ideale Weise. 

Welche Vision steckt hinter SOROSE?

Inzwischen ist weltweit bekannt, dass asiatische Naturkosmetik äußerst wirksam und vielen europäischen Produkten überlegen ist. Europa hat aber ebenso sehr bewährte Traditionen im Bereich der Naturkosmetik. Manche davon sind leider fast in Vergessenheit geraten. Mit SOROSE möchten wir das Beste aus beiden Kosmetikwelten verbinden.

Wer ist die Zielgruppe von SOROSE?

SOROSE orientiert sich an Frauen aller Altersklassen, die wirkungsorientierte Naturkosmetik anwenden und Wert auf Clean Beauty, Exklusivität und hohe Qualität legen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Wir haben uns eigentlich nicht beworben, sondern wurden von Sony Pictures eingeladen. Das bedeutet natürlich nicht, dass man sofort zu den Löwen darf. Wir mussten also zunächst einmal ein Bewerbungsvideo sowie alle sonstigen Unterlagen einreichen und auf die finale Entscheidung von VOX warten. Anfangs hatten wir große Bedenken, ob wir uns so kurzfristig & aufgrund der Herausforderungen im Daily Business überhaupt auf die Sendung vorbereiten können. Von der Einladung bis zu den Aufnahmen waren es 2 sehr verrückte Wochen. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

So gut wie gar nicht. Abgesehen davon, dass wir sehr kurzfristig zugesagt haben und aufgrund der Corona Situation die Umstände alles andere als einfach waren, hatten wir noch zusätzlich unser Tagesgeschäft zu managen. Sämtliche Abläufe im Unternehmen mussten Corona-bedingt anders gestaltet und kurzfristige Änderungen gemacht werden. In solchen Zeiten hat man als Geschäftsführer ausschließlich für sein Team und seine Lieferanten da zu sein. Die Vorbereitungen auf die Sendung liefen nebenbei. Einerseits war das gut, denn man läuft nicht Gefahr sich unnötig viele Gedanken zu machen und nervös zu werden. Andererseits hatten wir nicht wirklich die Möglichkeit, das Set so zu gestalten, wie wir es normalerweise gestalten würden. Zum Glück hat uns das Team vor Ort sehr gut unterstützt und innerhalb kürzester Zeit etwas Passendes gezaubert.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir sind sehr dankbar, es in die Sendung geschafft zu haben. Obwohl wir kein klassisches Startup sind und bereits gut funktionierende Strukturen haben, hat uns dieses Projekt extrem herausgefordert, innerhalb kürzester Zeit das Unternehmen noch weiter zu professionalisieren. Dabei haben wir unheimlich viel dazugelernt, so dass wir uns auch als Unternehmer stark weiterentwickelt haben.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf SOROSE und SHISHI CHÉRIE aufmerksam werden?

Dieser Schritt ist ein Meilenstein für uns. Erfahrung mit Medien hatten wir bereits, denn unsere Produkte wurden oft in führenden Lifestyle Magazinen gefeatured. Doch die enorme Aufmerksamkeit durch TV ist etwas ganz anderes. Für ein junges Unternehmen ist es fast unmöglich, aus eigenen Kräften qualitativ hochwertige und relevante TV Auftritte zu organisieren und zu finanzieren. Dabei ist eine wachsende Reichweite entscheidend für die Weiterentwicklung. „Normale“ Marketing Maßnahmen haben ihre Grenzen. Neben dem medialen Aspekt hat uns die Teilnahme an der Sendung auch intern vor vielen neuen Herausforderungen gestellt. Wir mussten sowohl die eigene Produktion für SOROSE schnellstens erweitern und weiter automatisieren, sowie unsere Logistikprozesse für die SHISHI CHÉRIE Lieferungen aus Asien optimieren. Die Themen IT und B2B Vertrieb waren ebenfalls auf der Agenda. Das hört sich vielleicht anstrengend an, doch wir wünschen es jedem Unternehmer, denn dadurch wächst sowohl die eigene Expertise, als auch der Teamspirit. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Im Fokus waren Frau Judith Williams wegen ihrer Kosmetikexpertise und Frau Dagmar Wöhrl wegen ihrer Expertise im nachhaltigen Markenaufbau im Premium Segment.

Lucy und Peter, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mit SOROSE haben wir bereits die Internationalisierung in zwei asiatischen Ländern angestoßen. In 5 Jahren sehen wir die Marke flächendeckend vertreten in allen relevanten asiatischen Ländern. Selbstverständlich wird die Marke kontinuierlich mit neuen Produkten ergänzt. Mit SHISHI CHÉRIE sind wir aktuell nur in der DACH Region tätig. Hier streben wir eine Internationalisierung im gesamten europäischen Raum an. Darüber hinaus ist der Launch von zwei weiteren eigenen Kosmetikbrands bis 2022 geplant.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Wenn man ein Unternehmen gründet, sollte man eins mit seiner Idee sein und nicht etwas starten, nur weil es darin Potential gibt oder die Branche gerade boomt. Die DNA eines Startups ist die Passion des Gründers. Nur dann kann man einzigartig bleiben.
  • Man muss sein Unternehmen lieben, aber Loslassen ist genauso wichtig. Durch das gelegentliche Loslassen gewinnt man die nötige Distanz, das Unternehmen aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Sonst sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht.
  • Geduldig sein und auf sein Bauchgefühl hören. Wenn man am Anfang ist, möchte man in jeder Hinsicht schnelle Ergebnisse erzielen. Ein solides Fundament ist jedoch essentiell, auch wenn man viel Geduld mitbringen muss. Das ist sicher nichts für schwache Nerven. Hinzu kommt, dass anfangs oft Zweifel aufkommen. Man neigt dazu, zu viel auf Experten zu hören und nicht auf sich selbst. Dabei gilt es die Balance zu wahren zwischen externen Expertenmeinungen & dem eigenen Bauchgefühl.

Bild: Lucy und Peter Leiter aus München präsentieren mit „SOROSE“ einen Gesichtstoner aus naturreinem Rosenwasser. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie SOROSE am 12. Oktober in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Lucy und Peter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kennen Sie Ihren Markt in und auswendig

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Wire Kommunikation

Wire: Sichere Kommunikation, Telefon- und Videokonferenzen sowie Dateiaustausch durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt

Stellen Sie sich und das Startup Wire doch kurz unseren Lesern vor!

Wire ist die sicherste Kollaborationsplattform weltweit und hat dabei die Kommunikation innerhalb von Unternehmen und Regierungsinstitutionen ebenso schnell und vor allem nachhaltig verändert wie Skype die Telefonie. Mit unserem Hauptsitz in Berlin und weiteren Standorten in der Schweiz und den USA starteten wir Anfang 2018 und bedienen heute mehr als 1.500 Kunden, die sich aus Unternehmen und Regierungen zusammensetzen. Wir gehören zu den am schnellsten wachsenden Kommunikations- und Kollaborationsplattformen und bieten unseren Kunden Messaging, Sprache & Video, Dateiaustausch und Suchfunktion – und das alles mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im offenen Protokollstandard Message Layer Security (MLS). Die Analysten von Forrester und Gartner zählen uns aufgrund dieser praktischen und gleichzeitig sicheren Funktionen zu den effizientesten und sichersten Lösungen weltweit.

Ich persönlich habe mich schon immer sehr für Echtzeit-Kommunikation interessiert und mich jahrelang der Standardisierung der Sprach-Codices, die letztendlich zum WebRTC-Standard geführt haben, gewidmet. Vor Wire gründete ich bereits andere Unternehmen wie beispielsweise die Telio Holding ASA, die inzwischen an der Osloer Börse notiert ist, oder Camino Networks, die von Skype/eBay übernommen wurde. Man könnte sagen, ich bin Unternehmer durch und durch. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Seit mehr als zehn Jahren bin ich im Voice-over-IP-Bereich tätig und habe lange beobachtet, wie sich die IP-Telefonie und das Messaging langsam in Richtung Mobilfunk bewegt. Anbieter versuchten Ihr Glück auf verschiedenen Wegen: Skype mit ihrer Desktop-Lösung, WhatsApp, die sich den Austausch von Nachrichten auf die Fahne schrieben oder der Chat-Dienst Viber, der zwar einen guten Ruf hatte, aber in Sachen Sicherheit wenig bot. Mir wurde klar, dass bislang kein Messaging-Dienst auf dem Markt war, der wirklich alle Wünsche eines Nutzers berücksichtigte. In einer Welt, in der die Kommunikation schneller und mobiler ist als wir denken können, müssen wir alles in einer Lösung bieten: Zuverlässig, sicher, Daten schützend und zudem cross-device. Das war die Geburtsstunde von Wire.  

Welche Vision steckt hinter Wire?

Von unserer Geburtsstunde an leben wir nach zwei Prinzipien: Sicherheit und Datenschutz. Unser Ziel besteht darin, allen – sowohl Unternehmen und Regierungen, als auch den Nutzern selbst – die sicherste Kommunikation zu ermöglichen. In einer Welt, in der wir in den letzten Jahren einen massiven Vertrauensverlust in Bezug auf Big Tech erlitten haben, versuchen wir mit unserer Lösung dieses Vertrauen wiederherzustellen. Das schaffen wir, indem wir uns auf Datenminimierung, -hoheit und sichere Standards konzentrieren. Wir gewährleisten unseren Kunden Sicherheit, wollen dabei aber auch das größtmögliche Maß an Benutzerfreundlichkeit sicherstellen. Für beides wurden wir in der Vergangenheit bereits ausgezeichnet: Wir haben unter anderem den Cybersecurity Breakthrough’s Award für die „sicherste Kommunikationslösung“ und den Capterra’s Award für die „beste Benutzerfreundlichkeit“ gewonnen. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größte Herausforderung ist sicherlich, dass wir täglich gegen einen sehr starken, aber besiegbaren Gegner kämpfen: die Cyber-Kriminalität. Kaum vorstellbar, dass diese Betrugsform, deren Rate von allen am schnellsten ansteigt, unsere Weltwirtschaft jährlich bis zu sechs Billionen US-Dollar kostet, oder? Wir kämpfen jeden Tag gegen die Zeit, um Daten angemessen zu schützen, ohne dabei ihre Mobilität und Produktivität zu beeinträchtigen – das ist die einzige Möglichkeit, sich gegen Cyber-Angriffe zu wehren. Janus Friis, einer der Skype-Gründer, hat mit uns diesen Kampf eröffnet: Von Anfang an und immer mit an Wires Seite ist er als Hauptinvestor ein wichtiges Glied unseres Unternehmens. 

Wer ist die Zielgruppe von Wire?

Unsere Kunden sind in erster Linie Unternehmen, die öffentliche Hand und Regierungsinstitutionen. Wir bieten Ihnen die ganze Klaviatur der Kommunikation: Von Einzel- zu Gruppenunterhaltungen über Nachrichten, Telefon- und Videokonferenzen, bis hin zur Bildschirm- und Dateifreigabe – alles ist möglich. Diese Funktionen bieten auch andere Tools, doch der entscheidende Unterschied besteht in unserer Verschlüsselungsart, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – mit ihr sind alle Daten abgesichert. Außerdem können unsere Kunden Wire über eigene Server, also on premises, als auch in der Cloud betreiben. In dem Fall fallen sie dann sogar unter das strenge europäische und Schweizer Datenschutzrecht, denn unsere Server befinden sich in der EU und nicht etwa im EU-Ausland, wie es bei vielen anderen Anbietern der Fall ist.

Wie funktioniert Wire? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Daten zu schützen. Wir bei Wire setzen auf die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die meisten Cloud-basierten Dienste verschlüsseln Daten nur während der Übertragung, was dem Anbieter die Möglichkeit gibt, sowohl die Schlüssel als auch die Daten zu kontrollieren. Das hat nicht viel mit sicherer Datenübertragung zutun. Denn: Hat der Anbieter einen Einblick, können sich auch Dritte einen Zugriff darauf verschaffen. So ist es Außenstehenden möglich, mit minimalem Aufwand die vermeintlich gesicherten Daten ganz einfach zu stehlen. Um dies zu vermeiden, arbeiten wir mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die jede Nachricht beim Sender verschlüsselt und erst beim korrekten Empfänger wieder entschlüsselt.

Doch das reicht uns bei Wire noch nicht:

Zusätzlich zu dieser Verschlüsselungsmethode arbeiten wir auch noch mit unserem speziell entwickelten Sicherheitsprotokoll Messaging Layer Security (MLS), was uns absolut einzigartig macht. Sie bietet neben einer benutzerfreundlichen Oberfläche noch ganz andere Features: Über verschiedene Endgeräte können Nutzer in kleinen und großen Gruppen absolut sicher und ohne das Risiko einer Fehlbedienung kommunizieren, wobei die Teilnehmerzahl dabei keine Rolle spielt. Denken Sie einfach an eine Million Euro in Ein-Euro-Münzen, die sie sicher lagern möchten. Die meisten würden sie in einem Safe verstecken. Wire steckt jedoch eine Million Ein-Euro-Münzen in jeweils eine Million unterschiedliche Safes. Glauben Sie mir, an diese eine Million Euro kann und möchte niemand mehr kommen. 

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Die Pandemie schlug auch bei uns ein wie eine Bombe – allerdings in einem etwas anderen Sinne. Wir bekommen seit dem Ausbruch der Pandemie ungefähr zehnmal so viele Anfragen als zuvor und sind uns sicher, dass die Zahlen nicht so schnell wieder abflachen werden. Kurz zum Vergleich: Im ersten Quartal 2020 haben wir 407 Prozent mehr Umsatz verzeichnet als im gleichen Vorjahreszeitraum, was gewaltig ist.

Ob kleine, mittelständische und große Unternehmen oder auch Regierungsinstitutionen und öffentliche Einrichtungen wie die Polizei – viele suchen seit Beginn der Krise händeringend nach Hilfe, da sie sich in Anbetracht dieser Notsituation nicht genügend vorbereitet fühlen. Sie wissen nicht, was dazu gehört, ihre Mitarbeiter plötzlich ins Home Office schicken zu müssen und wie sie ihnen das entsprechende technische Setup schaffen sollen. Auch haben sie keine Ahnung von den Konsequenzen, welchen Einfluss dezentrales Arbeiten auf die interne und externe Kommunikation des Unternehmens hat, wenn plötzlich alle Mitarbeiter verstreut in ihren Wohnzimmern oder provisorisch eingerichteten Arbeitszimmern arbeiten. 

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir hatten das Glück, dass einige unserer Mitarbeiter schon vor der Pandemie von zu Hause aus oder remote gearbeitet haben. Daher sahen wir uns nicht mit den gleichen Schwierigkeiten konfrontiert, die andere Unternehmen plötzlich hatten. Viele der für das Arbeiten von zu Hause erforderlichen Prozesse und Systeme waren bereits vorhanden, aber natürlich war es auch für uns eine Umstellung, dass mit einem Schlag alle in ihrem eigenen Kämmerchen saßen. Vielen fehlte der kreative und unverfängliche Küchen-Talk an der Espresso-Maschine oder der schnelle Austausch über die Bürotische hinweg. Wir versuchten, dieses Leck so gut wie möglich virtuell auszugleichen. Beispielsweise haben wir unsere Meetings immer mit “Chit-Chatting” begonnen, ohne gleich in die konkrete Agenda einzusteigen. Das hat ungemein geholfen, die aktuelle Stimmung des Teams einzufangen und sich regelmäßig Feedback einzuholen. Heute würde ich sagen, haben wir uns daran gewöhnt und genießen auch die Vorteile, die die Remote-Arbeit mit sich bringt. 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wir erhoffen uns durch die Pandemie, dass Unternehmen wie auch Regierungsinstitutionen zum Denken angeregt werden und sich darüber Gedanken machen, wie sie ihren Daten den besten Schutz bieten können. Und wenn sie sich dann entscheiden, ihre Kommunikation in Expertenhände zu legen, sind wir für sie da. Stellen Sie sich vor, was für eine Katastrophe es gäbe, wenn die hochsensiblen Daten einer Regierung in falsche Hände geraten würden. Genau das möchten wir verhindern und bieten deshalb eine orts- und zeitunabhängige sichere Kommunikation, in der auch die Wahl des Endgeräts keine Rolle spielt. 

Wire, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Skype for Business neigt sich dem Ende seiner Lebensdauer zu und eines unserer Ziele ist es, zu beweisen, dass Wire die einzige wirklich sichere Alternative darstellt. Darüber hinaus möchten wir uns stärker auf den DevOps-Markt konzentrieren und haben deshalb Ende 2019 unseren VP Sales EMEA, Christian Nink, eingestellt. Gemeinsam mit ihm gehen wir momentan die Branchen an, in denen Cyber-Sicherheit noch nie so wichtig war wie heute: Regierungen, Finanzinstitutionen und andere besonders kritische Branchen. Deswegen haben wir uns auch entschieden, unsere Lösung über den IT-Channel zu vertreiben.

Mit unserem Partner SVA System Vertrieb Alexander GmbH, einem der führenden deutschen Systemhäusern, möchten wir unseren Kundenstamm vor allem in den Bereichen Großunternehmen, wie schon erwähnt Regierungsinstitutionen und der Öffentlichen Hand noch weiter ausbauen. Zudem streben wir eine weitere Verdoppelung unserer Einnahmen in 2020 an und arbeiten mit Hochtouren daran, unsere Messaging Layer Security (MLS)-Technologie offiziell einzuführen. Ziel dieser Technologie wird unter anderem sein, Tools federation-fähig zu machen. Federation ist ein Zusammenschluss einzelner Systeme, die trotz der Verbindung ihre jeweilige Selbstständigkeit bewahren. So könnte A beispielsweise von seinem WhatsApp-Account aus B eine Nachricht auf dessen Instagram-Konto schicken – wären beide Tools Federation-fähig.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Kennen Sie Ihren Markt in und auswendig. Informieren Sie sich regelmäßig, kennen Sie die Menschen, die sich hinter Ihren Kunden verbergen. 

Zweitens: Seien Sie bei der Auswahl Ihren Mitarbeiter sehr wählerisch. Schauen Sie sich die Person sehr gründlich an, die Sie einstellen möchten, denn Sie muss mit Ihnen gemeinsam das Ziel haben, Ihr Unternehmen erfolgreich zu machen. Wenn Sie sich entschieden haben: Wertschätzen Sie Ihre Leute!

Drittens: Seien Sie hartnäckig. Seien Sie davon überzeugt, was Sie tun und boxen Sie es durch, auch wenn Sie immer wieder auf Hürden stoßen. Der Weg eines Gründers ist manches Mal steinig, doch geben Sie nicht auf – das ist der Schlüssel zum Erfolg. 

Wir bedanken uns bei Alan Duric für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Jeder Weg ist am Anfang holprig und schwer

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TableLight Tischlampe

TableLight Design Tischlampe mit induktiver Ladestation aus hochwertigen Amerikansichen Nussbaum in Mainz handgefertigt

Stellen Sie sich und das TableLight doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Riccardo Ibba ich bin 27 Jahre alt, das Unternehmen wurde im Sommer 2020 gegründet. Die TableLight ist eine Tischlampe, die aus hochwertigen Amerikanischen Nussbaum in Mainz handgefertigt wird.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir hatten damals ein Couchtisch mit der selben Technologie entwickelt gehabt, dennoch war dieser in der Herstellung viel zu teuer und die Ausfallquote zu hoch, aber wir wollten die Technologie nicht begraben und haben diese in die TableLight eingebaut. Wir wollten uns schon immer selbstständig machen und der Welt etwas bieten was es so noch nicht auf dem Markt gibt.

Welche Vision steckt hinter dem TableLight?

Die Version dahinter, das jeder der gerne im Bett liest oder einfach nicht so viele Steckdosen am Arbeitsplatz oder am Nachttisch zur Verfügung hat, ein Gerät zu entwickeln, wo beides in einem steckt, somit muss man nicht überlegen welches Gerät ich nutzen möchte und somit sogar vergisst den Stecker umzustecken, dadurch verschläfst du und verpasst deine Beförderung in deinem Job.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Da, wir noch berufstätig sind haben wir immer etwas Geld bei Seite gelegt und auch Kredite von der Bank aufgenommen um die Idee voran zu bringen. 

Wer ist die Zielgruppe ?

Unsere Zielgruppe sind Junge Menschen, aber natürlich auch die, die auf ein Zeitloses Design wert legen.  

Wie funktioniert das TableLight? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die TableLight funktioniert, über eine Gestensteuerung durch einfaches wischen unterhalb der LEDs Ein-Ausschalten oder Dimmen lässt zu dem kann ein Smartphone durch einfaches auflegen auf die Kontaktfläche geladen werden. Unsere TableLight unterscheidet sich von anderen Tischlampen im Design und in der Funktion, es gibt viele Tischlampen die aber mit direktem Kontakt auf die Schaltflächen getätigt werden müssen.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sehen uns in fünf Jahren mit den ersten Shop in Frankfurt, zu dem auch das in Hotellerie unsere Tischlampe zum Einsatz kommen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ein Businessplan und Finanzplan ist immer gut um zu sehen wo man gerade steht. Natürlich ist dies auch eine super Vorlage um dies der Bank vorlegen zu können.

Wenn, man ein Ziel hat sollte man dies nicht aus den Augen verlieren und immer daran glauben.

Jeder Weg ist am Anfang holprig und schwer, aber man darf nicht aufgeben. Denn man weiß nie wie weit man schon gekommen ist, wenn man jetzt aufgeben würde.

Wir bedanken uns bei Riccardo Ibba für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein Geschenk, von dem man auch in 100 Jahren noch etwas hat

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fichte baum sprout

Der Bleistift, der sich in einen (Weihnachts-)Baum verwandeln kann

Die dänische Firma Sprout World und ihre pflanzbaren Stifte haben die Welt im Sturm erobert. Bisher wurden 30 Millionen Sprout-Stifte in über 80 Länder verkauft. Zu den Blei- und Buntstiften, die sich in Blumen, Kräuter- und Gemüsepflanzen verwandeln können, kommt jetzt ein neues Mitglied in die Sprout-Familie:  Der Bleistift, der zu einem richtigen Baum werden kann. 

Die Idee des pflanzbaren Sprout-Stifts besteht darin, ihn einzupflanzen, wenn er zu kurz zum Schreiben oder Malen wird und  auf diese Weise einem Altprodukt, das sonst in den Mülleimer geworfen wird, neues Leben einzuhauchen. Bisher waren die Bleistifte von Sprout World mit 10 verschiedenen Samen erhältlich, darunter Kirschtomaten, Sonnenblumen, Thymian oder Basilikum. Ab sofort kann sich der Sprout-Bleistift auch in einen Baum, genauer gesagt eine Fichte, verwandeln. Damit schließt sich der Kreis: Aus Bäumen werden Bleistifte, aus denen dann Fichten wachsen können. Immergrüne Nadelbäume, die während ihres Wachstums CO2 absorbieren und uns Sauerstoff geben. 

Die neue Plant a Tree Edition von Sprout World 

Der Newcomer im Sprout-Sortiment besteht aus 5 Bleistiften in einer Faltschachtel. Ein jeder von ihnen kann sich in eine Fichte verwandeln. Zudem ist jeder der Stifte mit Botschaften über die Wichtigkeit und den Nutzen des Pflanzens von Bäumen bedruckt. Alle Sprout-Stifte sind 100% natürlich und werden aus nachhaltig geerntetem Holz hergestellt. Die Minen des Bleistifts bestehen aus ungiftigem Graphit und Ton, die Samenkapsel am Ende des Stifts aus komplett pflanzlichem Material.  

Pflanzen Sie Ihren eigenen Weihnachtsbaum 

Die Fichte ist ein wunderschöner Baum, der das ganze Jahr über im Haus als Zierbaum gehalten werden kann, oder wenn er etwas größer geworden ist, draußen eingepflanzt und in den kommenden Jahren sogar zu einem echten Weihnachtsbaum heranwachen kann. Das Prozedere ist denkbar einfach: 

1.           Schreiben oder Malen Sie mit dem Bleistift.

2.           Stecken Sie den Bleistift mit der Kapsel nach unten in einen Topf mit Erde, wenn er zu kurz geworden ist oder Sie nicht mehr mit ihm schreiben möchten.

3.           Stellen Sie den Topf an einen sonnigen Ort und halten Sie die Erde feucht. 

4.           Nach 10-14 Tagen treibt die Fichte aus und beginnt zu wachsen.  

Sprout-Stifte, die zur Fichte werden können, sind ideal geeignet als Geschenk. Sei es im Adventskalender, zum Nikolaus, als Gastgeschenk für eine Weihnachtsfeier oder Adventscafe, als umweltfreundliches und nachhaltiges Weihnachtsgeschenk oder auch als  Weihnachtsgruß von Firmen und Unternehmen. Denn jeder Sprout-Stift kann individuell mit eigenen Logos oder Slogans in verschiedenen Farben bedruckt werden. 

Zu kaufen gibt es alle Sprout-Stifte über den Online-Shop:  https://shop.sproutworld.com/

Wissenswertes über Fichten: 

Die Fichte ist ein in Europa weit verbreiteter Waldbaum. 

Fichten können bis zu 40 Meter hoch werden.

Fichten können 100 Jahre oder mehr leben.  

Die Fichte ist ein genügsamer Baum, der fast in allen Böden wachsen kann. Dabei kann sie bis zu einem halben Meter pro Jahr wachsen. 

Das Holz der Fichte wird für Bauholz, Bohlen/Dielen, Bretter, Papier, Kisten, Paletten und Spanplatten oder gar Musikinstrumente, Masten und Möbel verwendet. 

Die Fichte ist der ursprüngliche Weihnachtsbaum, der ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Nordeuropa üblich wurde. 

Die Fichte nimmt wie alle Bäume CO2 aus der Luft auf und produziert Sauerstoff 

Quelle Veauthier

Seid geduldig

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Naturhäuschen: Ferienhäuser in der Natur an abgelegenen Orten

Naturhäuschen: Ferienhäuser in der Natur an abgelegenen Orten

Stellen Sie sich und das Startup Naturhäuschen.de doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Tim und Luuk van Oerle, Brüder und leidenschaftliche Naturliebhaber aus den Niederlanden. Auf unserer 2009 gegründeten Booking-Plattform natuurhuijse.nl findet man ausgewählte Ferienhäuser in besonders natürlicher – und oftmals außergewöhnlicher – Lage jenseits des Massentourismus. Knapp 15.000 Naturhäuschen zählen inzwischen zu unserem Portfolio innerhalb Europas, allein in Deutschland erstreckt sich die Auswahl auf über 1.000 Objekte. Seit 2019 ist Naturhäuschen.de auch in Deutschland verfügbar und wird sehr gut angenommen: Die Buchungsrate hat sich im Vergleich zum Vorjahr verzehnfacht.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind schon seit unserer Kindheit sehr mit der Natur verbunden, haben gerne Hütten gebaut, Fische im See gefangen und leidenschaftlich gerne Vögel beobachtet. Das wollten wir auch vor einigen Jahren während eines Urlaubs in Spanien machen, haben aber keine passende Hütte in der Natur gefunden. So ist die Idee für Naturhäuschen.de entstanden. 

Welche Vision steckt hinter Naturhäuschen.de?

Unser Ziel ist es, mit Naturhäuschen.de die Menschen mit der Natur zu verbinden und auch der Umwelt dabei etwas zurückzugeben. Deswegen unterstützen wir mit unserem Unternehmen unterschiedliche Naturprojekte: Mit jeder gebuchten Nacht wird ein Beitrag zur Erhaltung der Umwelt geleistet, über 1 Million Bäume konnten bereits auf diese Weise gepflanzt werden. Seit August 2020 wird nun für jede Buchung 1,00 Euro an lokale Naturprojekte gespendet. Wir glauben fest daran, dass ein gestärktes Bewusstsein für die Natur auch einen positiven Einfluss auf unser Alltagsverhalten und die Gesundheit hat. Mit unserer Arbeit vereinen wir die positiven Effekte – für den Menschen und die Umwelt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir standen zwei zentralen Herausforderungen gegenüber. Zum einen war es schwierig, die richtigen Mitarbeiter für unser Startup zu finden, die auch zu unserer Unternehmenskultur passen. Wir suchen nach Menschen mit einer gesunden Portion Ehrgeiz, die das Potenzial und den Erfolg des Unternehmens auch international sehen und die dem Markt und den Konkurrenten immer einen Schritt voraus sein wollen. Getreu einem unserer zentralen Werte „Pingpong gegen Durchschnitt“, suchen wir Menschen mit dem nötigen Wissen und der richtigen Einstellung, weil wir mit durchschnittlichen Aktionen keine Veränderung erzielen werden.


Die zweite große Herausforderung für uns war die Internationalisierung. In Europa ist jedes Land verschieden, nicht nur die Sprache, sondern auch das Kundenverhalten und der Wettbewerb. Wenn man in den Niederlanden ein Unternehmen gründet, wie wir es getan haben, gibt es keine Garantie, dass man in anderen europäischen Ländern denselben Erfolg hat. Wir mussten uns an jedes Land anpassen, in das wir expandiert sind. Das ist ein großer Unterschied zu Startups in den USA, wo man ein Land, eine Sprache und direkt über 300 Millionen potenzielle Kunden hat. Dort ist es einfacher, ein Unternehmen zu skalieren. 

Naturhäuschen.de ist eigenfinanziert, wir besitzen zusammen 100 Prozent des Unternehmens. Es gab keine externen Investments.

Wer ist die Zielgruppe von Naturhäuschen.de?

Wir wollen Menschen ansprechen, die der Stadthektik für einige Zeit entkommen möchten und eine ideale Umgebung für Entspannung und Digital Detox suchen. Die Lage der Naturhäuser eignet sich perfekt für Entdeckungsreisen und Wanderungen in der Umgebung. Egal ob entspannte Waldspaziergänge oder Baden im See – auf Naturhäuschen.de findet jeder Naturliebhaber das passende Domizil für einen entschleunigenden Urlaub.

Wie funktioniert Naturhäuschen.de? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Auf Naturhäuschen.de können Kunden idyllisch gelegene Ferienhäuser ganz einfach online buchen. Bei vielen Naturhäusern läuft der Aufenthalt vollkommen kontaktlos ab – ein klarer Vorteil in Zeiten von Corona. Wir legen viel Wert darauf, dass unsere Kunden wirklich zur Ruhe kommen können. Deswegen befinden sich alle Naturhäuser abseits von überfüllten Touristenpfaden inmitten unberührter Natur. Die Suche nach dem passenden Naturhäuschen basiert dabei entweder auf einer bestimmten Region, Bauart oder auf Themen wie „Im Wald“, „Am Meer“ oder „Mit Hund“. Wer nach einer echten Auszeit vom stressigen Alltag sucht, wird bei uns fündig. Viele der Ferienhäuser auf Naturhäuschen.de sind darüber hinaus ausschließlich auf unserer Webseite buchbar, sodass unsere Kunden aus einem exklusiven Angebot wählen können.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert? Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Das Unternehmen hat sich mit Corona nicht wirklich verändert, allerdings die Art wie wir arbeiten. Dadurch dass wir ein eher kleines Unternehmen sind mit niedrigen Hierarchieebenen, kurzen Kommunikationswegen und einem hohen Grad an Flexibilität, konnten wir schnell auf das sich verändernde Verhalten der Menschen seit Beginn der Covid-19-Pandemie reagieren. Innerhalb weniger Tagehaben wir die kontaktlosen Aufenthalte eingeführt, die immer noch ein großer Erfolg sind. Was sich seit März dieses Jahres hauptsächlich verändert hat, ist das enorme Wachstum der Buchungszahlen. In den letzten sechs Monaten haben uns im Vergleich zum letzten Jahr insgesamt dreimal so viele Buchungen erreicht. Das hängt zweifelslos auch mit der veränderten Situation der Menschen während der Pandemie zusammen.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

In der Corona-Krise zieht es die Menschen aus den Städten wieder häufiger in die Natur. Wer eine echte Auszeit vom Home-Office und der Isolation sucht, wird bei Naturhäuschen.de fündig. An den naturnahen Orten der Ferienhäuser können Kunden Menschenansammlungen gezielt aus dem Weg gehen. Viele Menschen besinnen sich wieder vermehrt auf die Natur und entwickeln ein stärkeres Bewusstsein für ihre Umwelt. Davon profitieren nicht nur wir als Unternehmen, sondern auch die Naturprojekte, die durch unsere Buchungen unterstützt werden. Wir glauben, dass auch in Zukunft die Nachfrage nach Urlaub an abgelegenen Orten fernab der Menschenmengen an typischen Touristen-Hotspots größer sein wird als vor der Pandemie. Die Art des Reisens und die Bedürfnisse der Urlauber werden nicht mehr dieselben sein, wie zuvor. 

Naturhäuschen.de, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Marktführer in Europa zu werden, wenn es um Urlaub an abgelegenen Orten geht. Das möchten wir mit zehntausenden Naturhäusern in ganz Europa und lokalen Internetseiten in beinahe allen europäischen Ländern erreichen. Diese Woche ging unsere Webseite in sechs neuen europäischen Ländern an den Start, sodass wir nun in insgesamt 12 Ländern, neben den Niederlanden und Deutschland unter anderem auch in Dänemark, Frankreich, Italien sowie Spanien und Großbritannien mit einer eigenen Internetseite verfügbar sind.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Seid geduldig; stellt sicher, dass ihr ein gut funktionierendes Produkt habt, das anpassbar ist und sich auf eurem heimischen Markt bewährt hat.
  • Ihr müsst ein wenig sturköpfig sein und hin und wieder einfach eurem Bauchgefühl folgen, aber dabei nicht vergessen, auch anderen Menschen zuzuhören. Seid immer offen für neue und andere Ideen.
  • Dieser Tipp ist ähnlich zum vorherigen Punkt. Wir sind nicht das erste Unternehmen, das versucht, ein E-Commerce-Geschäft im internationalen Reisemarkt zu skalieren. Es gibt eine Menge Informationen, die man im Internet findet oder im Gespräch mit Menschen erfährt. Es geht also darum, die besten und nützlichsten Informationen und Feedback zu finden und alles auf die optimale Art und Weise zusammenzuführen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Tim und Luuk van Oerle für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Seid stets ehrlich zu euch selbst

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Ellas Basenbande Bio Fertiggerichte Höhle der Löwen Ella della Rovere

Ellas Basenbande, 
frische Bio-Fertiggerichte vegan, basisch, zuckerfrei und ohne Konservierungsstoffe, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Ellas Basenbande doch kurz vor!

Fertiggerichte machen das Leben leichter. Allerdings sind die meisten, die wir in den Kühlregalen unserer Supermärkte finden voll mit Pestiziden, Zuckerzusätzen, Süßungsmitteln und Füll- und Konservierungsstoffen. Die wenigsten enthalten Gemüse, die meisten sogar nur Aromen. Genau das will Ella’s Basenbande mit ihren Fertiggerichten anders machen. Fertiggerichte, die sich dem Säure-Basen-Balance-Prinzip verschreiben und auch ohne Zusatzstoffe, aber mit hochwertigen Bio-Zutaten und den richtigen Gewürzen lecker schmecken. Mehr Gemüse auf dem Teller, sowie Fertiggerichte ohne Schnickschnack sind das Motto der Basenbande, um das Wohlbefinden der Menschen zu steigern und Krankheiten entgegenwirken.

Alle basischen Bio-Fertiggerichte von Ellas Basenbande sind:

frei von sämtlichen Zusatzstoffen > frei von Füllstoffen

frei von Konservierungsstoffen > frei von Zuckerzusatz

und frei von Süßungsmitteln > 100% vegan

100% schonend verarbeitet > 100% Bio

100% basisch > 100% Clean Label

Die Basenbande besteht aus 3 Gründern: Allen voran Ella della Rovere (69 Jahre), die 35 Jahre als Fachärztin gearbeitet hat und seit 10 Jahren Ernährungsexpertin ist. Ellas Herz schlägt für gesunde und nachhaltige Ernährung. Ihr Sohn Marcin Glowacki (47 Jahre) ist Nachhaltigkeitskämpfer und kümmert sich bei der Basenbande um Marketing und Business Development. Konrad Geiger (51 Jahre) ist Bio-Spitzenkoch und -Consultant und als echter Spicefreak verantwortlich für die Entwicklung der Gerichte. 

Wie ist die Idee zu Ella’s Basenbande entstanden?

Als Ellas Sohn Marcin im Jahr 2017 mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, empfahl Ella ihm, es einmal mit Basenfasten zu probieren. Marcin merkte dann sehr schnell, dass das Basenfasten im Alltag nur mit großen Widerständen umzusetzen war. Selbst im Biohandel gab es kaum Produkte, die ohne Süßungsmittel oder Zucker gesüßt waren, geschweige denn basische Gerichte. So kam Ella auf die Idee, basische Fertiggerichte selbst zu entwickeln. Die Geburtsstunde von Ella’s Basenbande! In einer zweijährigen Entwicklungsphase ist eine Linie von 6 Produkten der Basenbande entstanden: sechs nachhaltige, ökologische, vegane und rein basische Gemüsegerichte, die den Teller kurzerhand umdrehen und die Beilage zum Mittelpunkt des Essens machen. Bleibt eigentlich nur noch zu erwähnen, dass Marcin seine gesundheitlichen Probleme binnen von drei Monaten in den Griff bekam und ganz nebenbei auch noch 12 kg abnahm.

Welche Vision steckt hinter Ella’s Basenbande?

Wir von Ella’s Basenbande möchten die Ernährungsgewohnheiten der Menschen grundlegend ändern, indem wir über die Wichtigkeit gesunder und ausgewogener (basischer) Ernährung aufklären sowie gleichzeitig die passenden nachhaltigen und gut schmeckenden Produkte bereit halten.

Wer ist die Zielgruppe von Ella’s Basenbande?

Unsere Zielgruppe sind Familien mit Kindern und allgemein Menschen, die viel arbeiten, aktiv sind und wenig Zeit zum selber kochen haben. Die sich aber trotzdem gesund ernähren wollen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen und zudem Gerichte wertschätzen, die wie selbst gekocht schmecken.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Wir hatten das große Glück, dass die Produktionsfirma auf uns aufmerksam wurde. Unsere Produkte waren zu dem Zeitpunkt schon ca. 2 Monate vereinzelt im  Biohandel vertreten und dementsprechend haben wir uns sehr über den Anruf gefreut. Der Zeitpunkt für unsere Bewerbung war also ideal und wir haben uns sehr viel Mühe damit gegeben.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben uns Folgen älterer Staffeln angesehen und natürlich auch ein bisschen analysiert, wie das Auftreten der Teilnehmer war. Investitionen, die zustande kamen dienten uns als Inspiration. Zudem haben wir uns natürlich im Vorweg eine Verhandlungstaktik überlegt.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das war natürlich sehr motivierend für uns und Bestätigung unserer bisherigen Arbeit. Man muss dazu sagen, dass wir mit zu den letzten Teilnehmern gehörten, die ohne Corona-Auflagen in der Sendung waren und das Gesamterlebnis der Sendung in vollen Zügen genießen konnten. Wir haben vieles an positiver Energie mit aus der Aufzeichnung nehmen können.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Ella’s Basenbande aufmerksam werden?

Das können wir zum jetzigen Punkt noch gar nicht genau einschätzen, wenn wir ehrlich sind. Die Ausstrahlung hat ja noch nicht stattgefunden aber wir gehen schon davon aus, dass uns mit diesem Sprungbrett das Interesse vieler Menschen gewiss sein dürfte. Weil wir mit unseren Produkten wirklich etwas Einzigartiges geschaffen haben, das die komplette Lebensmittelbranche auf den Kopf stellen könnte und revolutioniert.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Im Focus hatten wir Nico Rosberg, da wir davon ausgegangen sind, dass er mit seiner Familie ohnehin ein bewusstes und ökologisches Leben führt und er gut zu unserer Philosophie und den Produkten passt. Zudem engagiert er sich ja bereits bei Startups.

Ella’s Basenbande, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten die Essgewohnheiten der Menschen grundlegend ändern. Wenn wir mehr Menschen dazu bringen, mehr Gemüse zu essen und gleichzeitig die Lebensmittelbranche dazu bewegen das Ganze zu unterstützen, dann schaffen wir für die Menschen und die Umwelt nachhaltig eine Veränderung herbei. Dafür haben wir weitere nachhaltige Produkte in Planung, über die wir jetzt aber noch nicht sprechen wollen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Überlegt euch gut, welche Produkte ihr auf den Markt bringt. Hinterfragt, ob sie wirklich eine Zukunft haben, ob die Menschen sie wirklich brauchen können und ob sie nachhaltig sind. Achtet auf gutes Marketing und seid stets ehrlich zu euch selbst und euren Kunden!

Bild: Ella della Rovere (Foto), Marcin Glowacki und Konrad Geiger präsentieren mit „Ellas Basenbande“ 100% Säure-Base-basierte Fertiggerichte. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Ellas Basenbande am 5. Oktober in der Höhle der Löwen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Ella della Rovere für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Seid mutig und traut euch

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Jacqueline Torres Martinez MeDusch Aroma Duschschaum Höhle der Löwen

Jacqueline Torres Martinez Gründerin von MeDusch vormals MediDusch, Aroma Duschschaum für Haut und Sinne, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Mein Name ist Jacqueline Torres Martinez und ich bin die Gründerin der Dusch Perfect GmbH.  Ich entwickle und gestalte das Thema „Pflegen unter der Dusche“ ganz neu. Mit meinen MeDusch Produkten möchte ich ganz neue Akzente setzen in der Dusch-Kosmetik. 

MeDusch für die Erkältungszeit ist zum Beispiel als Pendant zu einem kosmetischen Erkältungsbad zu sehen, nur eben für die Dusche. Mein Duschschaum enthält daher wohltuende ätherische Öle und reichhaltige, hautpflegende Öle, die gerade in der Erkältungszeit eine Aromaoase unter der heimischen Dusche schaffen.

Die Kombination aus Eukalyptus Öl und Menthol sorgt in meinem Duschschaum für ein wohltuendes Aromaerlebnis, Mandel und Avocado- Öl sorgen für die nötige Pflege der Haut in der kalten Jahreszeit. Meine Produkte sind made in Germany und frei von Silikonen oder Mikroplastik, der Umwelt zur liebe.

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Als Pharmareferentin im Apothekenaußendienst wurde es für mich in der Vergangenheit immer schwieriger, Erkältungsbäder zu platzieren. Zum einen hörte ich immer wieder das Argument, dass gerade Familien in Neubauten schon keine Badewanne mehr hätten, da diese aus Platzmangel in Ballungsgebieten schlicht weg reduziert wurden. Die Regendusche hat Einzug gehalten. 

Zum anderen würden viele Menschen eher eine entspannte Dusche bevorzugen und aus Zeitmangel dieser den Vortritt gegenüber einem ausgiebigen Schaumbad geben, welches sich vor der Arbeit kaum realisieren lässt. Man möchte sich aber trotzdem frisch für den Alltag fühlen und gerade in der Erkältungszeit fehlte hier in diesem Bereich ein Produkt für die Dusche. 

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Ich möchte in erster Linie hochwertige Dusch-Kosmetik herstellen, mit ausgewählten Inhaltsstoffen. Diese sollen für jedermann zugänglich sein. 

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Mit meinen Duschschäumen möchte ich jeden ansprechen, der Wert darauf legt, hochwertige Dusch-Kosmetik mit ausgewählten Inhaltsstoffen zu nutzen. Gerade in der Erkältungszeit haben sich ätherische Öle traditionell bewährt. Diese bringe ich nun unter die Dusche mit MeDusch für die Erkältungszeit und schaffe damit eine Aromaoase, die sich auch im stressigen Alltag schnell unter der Dusche realisieren lässt. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Ich bin sehr schnell an meine Vertriebsgrenzen gestoßen. Als Pharmareferentin habe ich natürlich mein Produkt in den Apotheken platziert. Die Resonanz war unglaublich. Jede Apotheke, denen ich MeDusch in der Erkältungszeit vorgestellt hatte, wollte mein Produkt im Sortiment mit aufnehmen. Mit diesem positiven Rückenwind möchte ich nun einen Löwen für mich gewinnen. Mir fehlen die Kontakte und die Vertriebspower im Einzelhandel und so hoffe ich, dass ich einen Investor für meine Dusch-Kosmetik in der Erkältungszeit gewinnen kann und er mit mir gemeinsam den Markt erobern möchte. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Mein Mann Guido und ich haben uns gefühlt jeden Pitch auf TV Now noch einmal angeschaut, aus den letzten 7 Staffeln. Mein Mann übte mit mir zusammen meinen Pitch und wenn abends unsere Kinder im Bett friedlich schliefen, hieß es für mich, Bühne frei im Wohnzimmer. Ich denke, es kam Guido hinterher schon selber aus den Ohren heraus, aber er ließ sich nichts anmerken.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Als die Nachricht kam, ich bin dabei, konnte ich es erst gar nicht glauben. Ich habe mich wie ein Schneekönig gefreut und tanzte durchs Haus, danach war ich direkt voller Tatendrang, schließlich musste jetzt alles gut vorbereitet werden für den Pitch meines Lebens. Mir war schnell klar, dass ich nur diese eine Chance bekommen würde und die musste ich nutzen. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf MeDusch aufmerksam werden?

Sehr wichtig, diese Reichweite die MeDusch alleine nur durch die Teilnahme in diesem Format bekommt, hätte ich durch eigenes Marketing nicht erreicht. Ich bin sehr dankbar mit dabei zu sein und es bestätigt sich für mich, dass Kreativität und Mut belohnt werden.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ich war erst einmal offen für jeden, denn jeder Löwe hat seine Vorzüge für meine Duschschäume. Ralf Dümmel bringt die absolute Vertriebspower mit und Judith Williams hat die Expertise in Bereich Kosmetik.

Aber auch Nils Glagau hatte ich im Fokus, da er der Experte in dieser Runde ist für den Apothekenmarkt. Seine Firma und Produkte genießen in den Apotheken einen hohen Stellenwert. Er bringt für diesen Markt genau die richtige Vertriebspower mit. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wenn ich mir was wünschen könnte, dann wäre es natürlich toll, wenn ich mit meiner Dusch-Kosmetik den Markt erobern würde. MeDusch gehört eindeutig in den Handel und in jede Drogerie wo es Duschprodukte gibt. Aber auch der Schritt in die Internationalisierung wäre durchaus denkbar, denn unsere Nachbarn duschen schließlich auch.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Die Idee zur Wirklichkeit werden lassen, also die Dinge anpacken. Es gibt viele Menschen mit wirklich guten Ideen, aber die meisten scheitern daran, weil sie den Mut nicht haben, diese auch umzusetzen. Natürlich ist ein Scheitern nicht ausgeschlossen, aber ich persönlich möchte mir in meinem Leben nicht die Frage stellen, „was wäre wenn“ gewesen? 

Bleibe dir treu und fokussiere dich auf deine Stärken, denn gerade im Business ist es wichtig, diese zu kennen und sich Hilfe zu holen in Bereichen, die einem selber nicht so liegen.

Stelle dein Business auf ein solides Fundament, damit meine ich : ZDF (Zahlen, Daten, Fakten ). Recherchen über deinen Markt gehören unbedingt dazu, die Erstellung eines Businessplans ist wichtig, um Struktur in dein Vorhaben zu bekommen. Stelle dir die Frag, ob dein dein Business überhaupt rentabel ist.

Also, seid mutig und traut euch was und vor allem umgebt euch mit Menschen, die eure Vision teilen und euch motivieren. 

Bild: Jacqueline Torres Martinez präsentiert „MediDusch“- den Dusch-Schaum bei Erkältung. Sie erhofft sich ein Investment von 75.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Sehen Sie MediDusch MeDusch am 5. Oktober in der Höhle der Löwen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jacqueline Torres Martinez für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Emma verstärkt Management-Team mit Andreas Westendörpf als CTO

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Emma Andreas Westendörpf
Emma Matratzen GmbH

Emma – The Sleep Company verstärkt das Management-Team mit Andreas Westendörpf als Chief Technology Officer

Emma – The Sleep Company holt Andreas Westendörpf als Chief Technology Officer (CTO) in die Geschäftsführung. Mit seiner Expertise will der erfahrene Technologe bei Emma eine IT-Plattform aufbauen, um das Frankfurter Unternehmen in seiner Entwicklung zum führenden internationalen Sleep Tech zu unterstützen. Die Zusammenarbeit hat zum 1. Oktober 2020 begonnen. 

Vor seinem Wechsel zu Emma war Andreas Westendörpf drei Jahre als CTO und Geschäftsführer der Engel & Völkers Technology GmbH tätig, wo er den Auf- und Umbau des gruppeninternen Tech-Unternehmens verantwortete. Zuvor arbeitete der Informatiker beim Online-Händler Zalando und war knapp zehn Jahre in der internationalen Unternehmensberatung tätig, zuletzt bei KPMG. In jeder seiner Stationen lag der Fokus des 39-Jährigen auf Technologie und den Menschen dahinter. Vor allem beschäftigt ihn die Frage, wie Organisationsstrukturen aufzusetzen und zu skalieren sind, um Erfolge durch intrinsisch motivierte Teammitglieder zu erzielen. Diese Erfahrungswerte will Westendörpf nun bei Emma einbringen.

„Mein Ansporn ist es, Wachstum zu erleben – im geschäftlichen Kontext, wie auch in der persönlichen Weiterentwicklung von Menschen. Vor diesem Hintergrund finde ich Emma spannend, insbesondere die in der kulturellen DNA des Unternehmens eingewobene Agilität, das hohe Ambitionsniveau und die gelebte Diversität. Das Unternehmen erfüllt alle Voraussetzungen, um seine herausfordernden Ziele zu erfüllen – nun folgt der nächste logische Schritt, der Tech-Part. Außerdem überzeugt mich Emmas Leitgedanke: Die Verbesserung von Schlaf mittels Technologie, Nacht für Nacht“, sagt Westendörpf.

In seiner Rolle als CTO versteht sich Westendörpf als zentrale Schnittstelle zwischen digitaler Technologie und den Teams des gründergeführten Unternehmens:

„Mein Ziel ist es, Technologie-Expertise in jedem Team verfügbar zu machen, um Emma-Kunden die besten Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können.“ Hierfür plant der Experte alle Beteiligten, die in der Entwicklung der Produkte involviert sind, zu vernetzen und interdisziplinär einzubeziehen. „IT darf kein Herrschaftswissen sein, sondern soll in alle Teams des Unternehmens integriert werden. Jedes Team soll die Fähigkeit haben, selbst Algorithmen zu implementieren und Erkenntnisse aus Daten zu extrahieren“, erklärt Westendörpf weiter. 

„Emma steht für Technologie und Fortschritt, sowohl online als auch offline. Es ist hierfür essenziell, IT-gestützte Strukturen für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens zu schaffen. Andreas Westendörpf wird seine Expertise und Vision in der Emma-DNA verankern und neue Impulse für die Zukunft einbringen“, sagt Dr. Dennis Schmoltzi, neben Manuel Müller Gründer und Geschäftsführer von Emma – The Sleep Company. 

Bildunterschrift: Andreas Westendörpf ist neuer CTO bei Emma – The Sleep Company. Copyright: Emma Sleep GmbH 2020; Fotograf: Moritz Reich.

Quelle HOSCHKE & CONSORTEN Public Relations GmbH

Sprich mit so vielen Menschen wie möglich

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kaikua sind handgefertigte Naturseifen für Haut und Haar.

kaikua sind handgefertigte Naturseifen für Haut und Haar

Stellen Sie sich und das Startup kaikua doch kurz unseren Lesern vor!

kaikua sind handgefertigte Naturseifen für Haut & Haar. Aus 100% natürlichen Zutaten, vegan, biologisch abbaubar, plastikfrei, palmölfrei und plastikpositiv zertifiziert. D.h. für jedes Stück Seife wird die doppelte Menge an Plastik aus dem Meer geholt mit unserem Partner cleanhub. Passend zu unseren Seifen bieten wir eigens für uns entworfene Porzellan-Seifenschalen an, mit der die Seife zu einem echten Highlight im Bad wird.

Einzigartig ist: ab 50 Stück kann man sich seine Lieblingsseife plus Verpackung mit dem geplanten “Soap Designer”, ein Online Tool á la “mymuesli”, selbst zusammenstellen. So werden neben Einzelpersonen auch Unternehmen inspiriert, den Wandel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft voranzutreiben. Wir Gründerinnen, Katharina Weißhaar und Vanessa Bischof, wollen ein Stück mehr Natur und weniger Plastik ins Badezimmer bringen, indem wir das Image von Naturseife, ein Produkt mit jahrtausendealter Tradition, wieder aufpolieren. Let’s make soap great again!

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen? 

Wir teilen die Leidenschaft für einen nachhaltigen Lifestyle und hochwertige, individuelle Produkte. Seife nutzen wir beide schon sehr lange, Katharina stellt sie zudem seit über sieben Jahren selbst her. Vanessa bringt eben viel Erfahrung im Marketing mit. Wir sind seit über 30 Jahren Freundinnen. Mit der Gründung von kaikua wollten wir ins Machen kommen und Ideen für eine nachhaltigere Welt nicht nur spinnen, sondern auch in die Tat umsetzen und den Wandel mit vorantreiben.

Was war bei der Gründung von kaikua die größte Herausforderung?

Katharina lebt in Hannover, Vanessa in Hamburg. Das macht es komplexer, sich abzustimmen und ist eine andere Art der Zusammenarbeit. Wir haben als Sidepreneurs gegründet und haben beide zwei Kinder, die nötige Zeit für die vielzähligen Aufgaben zu finden, ist oft eine Herausforderung. Wir bringen zusammen zwar eine breite Expertise mit, dennoch gibt es sehr viele Dinge, die wir beide zum ersten Mal machen. Das ist einerseits eine Herausforderung, andererseits aber auch sehr spannend, weil wir jetzt schon so viel dazu gelernt haben. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt! Es gibt sicher sehr viele gute Ideen, die es gar nicht erst in den Markt schaffen, weil die Ideengeber Angst haben, dass ihre Idee nicht von Anfang an perfekt ist. Das ist sehr schade und wir glauben an die Idee, erst einmal zu starten und sich dann über kontinuierliche Verbesserung immer weiter zu optimieren. 

Welche Vision steckt hinter kaikua?

Wir wollen mit kaikua ein Stück mehr Natur und weniger Plastik ins Badezimmer bringen. Und wir möchten Einzelpersonen und Unternehmen inspirieren und den Wandel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft mit zu gestalten. Wir möchten Vorbild sein und der Branche zeigen, dass man auch nachhaltig wirtschaften kann. 

Wir sind der Überzeugung, dass unternehmerisches Handeln einher geht mit sozialer Verantwortung. Neben der Kooperation mit cleanhub sind wir Mitglied im Naturschutzbund Deutschland. Wir wünschen uns, dass jeder (früher oder später) den Zugang zu plastikfreier und nachhaltiger Naturkosmetik findet und haben es uns deshalb zur Mission gemacht, unseren Teil in Form von kaikua – natural craft soap – dazu beizutragen.

Let’s make soap great again! 

Wer ist die Zielgruppe von kaikua?

Die kaikua Produkte sind für alle, die sich einen nachhaltigen Lifestyle wünschen und hochwertige, individuelle Produkte schätzen. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

kaikua sind handgefertigte Naturseifen für Haut und Haar.

Es gibt zwei wichtige Unterscheidungsmerkmal: 

  1. Unsere Seifen sind plastikpositiv zertifiziert über den Partner cleanhub. Gemeinsam holen wir für jedes Stück Seife die doppelte Menge an Gewicht aus den Meeren. 
  2. Mit dem “Soap Designer” schaffen wir ein Online-Tool, mit dem man die Inhaltsstoffe der Seife selbst zusammenstellen sowie das Etikett dafür gestalten und eine Verpackung wählen kann.  

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Im Februar diesen Jahres haben wir beschlossen, dass wir gemeinsam gründen wollen – einen Monat später kam Corona. In der Anfangsphase haben wir so gesehen sogar von Corona profitiert, da wir durch den Lockdown plötzlich sehr viel Zeit an den Abenden hatten, die wir in unsere Idee investieren konnten, da andere Aktivitäten ja erst einmal komplett weggefallen sind. Natürlich haben wir uns schon gefragt, ob das der richtige Zeitpunkt für eine Gründung ist. Aber Corona wird uns sicher noch länger begleiten und daher sind wir froh, dass wir nichts auf die lange Bank geschoben haben.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Da wir sowieso in zwei unterschiedlichen Städten wohnen, hat sich an unserer Art der Zusammenarbeit nichts verändert aufgrund von Corona. Wir waren vorher schon komplett digital unterwegs und nutzen Kollaborations-Tools wie Trello und natürlich sehr viel Videochats.   

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wenn man in einer schwierigen Phase wie dieser startet, werden wir gut gewappnet sein für etwaige Hindernisse, die in der Zukunft noch kommen werden.  

kaikua, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Naturseifen sind der Anfang, wir haben noch viele Ideen für weitere Produkte im Kopf und müssen uns eher zügeln, einen Schritt nach dem nächsten zu gehen. kaikua bietet eine breite Produktpalette an Naturkosmetik Produkten an und hat sich als nachhaltige Lifestyle Marke in diesem Bereich etabliert.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Sprich mit so vielen Menschen wie möglich, um dir so früh wie möglich und kontinuierlich Feedback zu deiner Idee einzuholen. 

Vernetze dich auch mit anderen Gründer/innen. Wir sind total positiv überrascht über die vielen konstruktiven Gespräche, aus denen wir so viele wertvolle Tipps mitnehmen konnten. 

Starte mit der Umsetzung – ohne das alles absolut perfekt sein muss – es bleibt immer Raum für Verbesserungen. Wir handeln nach dem Motto: “It doesn’t have to be perfect, it just has to start”.

Wir bedanken uns bei Katharina Weißhaar und Vanessa Bischof für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fail faster, fail better!

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Aklamio Cashback Empfehlungen kunden

Aklamio Geld verdienen per Cashback und über bezahlte Empfehlungen

Stellen Sie sich und das Startup Aklamio doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Philip Ginthör und COO von Aklamio, Entrepreneur und Business Angel. Meine erste Gründung liegt bereits 20 Jahre zurück, danach war ich viele Jahre als Topmanager bei Medien- und Tech-Konzernen, unter anderem acht Jahre als CEO bei Sony Music für Deutschland, Österreich und die Schweiz, tätig. Bei Aklamio hat mich das Team überzeugt, aber auch die hoch entwickelte Technologie der Plattform, so dass ich das junge Unternehmen über eine Beteiligung hinaus operativ unterstütze. Mein Thema, das ist Transformation, also Wachstum durch Veränderung. Bei dieser Entwicklung können etablierte Unternehmen von Startups lernen – und natürlich auch umgekehrt. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Als Business Angel investiere ich mit meiner in Wien gegründeten playfull advisory & ventures GmbH in Startups aus der Kreativwirtschaft, aus dem Marketing und aus dem Education-Sektor. Zum Portfolio gehören beispielsweise kitchenadvisor.de, studysmarter.de, fortunes.io oder involve.me. Bei Aklamio ergänze ich das Gründerteam als COO und Gesellschafter seit September 2019. Robert Wetzker und Holger Grosse haben 2011 direkt nach dem Studium an der TU Berlin gegründet und mit Aklamio die weltweit führende Lösung für Empfehlungsmarketing geschaffen. 

Unsere Kunden sind Konzerne aus der Telekommunikation, Energiewirtschaft, Versicherungen, Finanzdienstleister und Zahlungsanbieter. Sie implementieren die Technologie von Aklamio in ihre Strukturen. Für unsere internationalen Partner sind wir attraktiv, weil wir als einzige einen voll integrierten, skalierbaren und serviceorientierten Akquisekanal anbieten, der Omnichannel hocheffektive Neukundengewinnung ermöglicht. Bestandskunden – der “heilige Gral” der Unternehmen – werden mit Incentive Marketing Kampagnen wie “Refer a Friend” aktiviert indem sie für ihre Treue und Loyalität belohnt werden und zeitgleich Neukunden bringen. Studien zufolge sind etwa 80 Prozent aller Kaufentscheidungen durch soziale Empfehlungen von Freunden und Bekannten beeinflusst. Oft mangelt es Online-Anbietern an technischen Lösungen, die leicht integrierbar und zugleich Omnichannel performant sind. Diese Lücke haben wir mit Aklamio erfolgreich geschlossen.

Welche Vision steckt hinter Aklamio?

Hinter Aklamio steht die einfache und starke Idee, dass große Marken ihren Kunden etwas vom gemeinsam geschöpften Unternehmenswert zurückgeben. So ermöglicht es Aklamio globalen Marken – anstatt auf Drittplattformen hohe Summen für Marketing auszugeben – ihre Budgets direkt in die eigenen Kunden zu investieren und so beispielsweise Kunden, die durch Weiterempfehlungen beim Wachstum helfen, am wirtschaftlichen Erfolg zu beteiligen. Unternehmen bieten ihren Kunden damit einen direkten Mehrwert und erhalten vor allem die Kontrolle über ihre Kundenbasis und deren Daten zurück. Wegen der hohen Kosten und Komplexität beim “Selbermachen” und Entwickeln von eigenen Technologien, aber auch wegen unserem Customer- und Account Service sowie Data-insights sind wir attraktiver als die meisten selbst entwickelten Inhouse-Lösungen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Im letzten Jahr haben wir viel in die Organisationsstruktur und Prozesse investiert, die uns ermöglichen, international innerhalb unseres Marktes zu skalieren. Das ist durchaus mit einer echten Transformation zu vergleichen, da wir ausgehend von einem neu eingestellten Mindset der Teams über festgelegte KPIs und Reportings sowie unterstützenden Tools viel neues ins Unternehmen gebracht haben. Der Haupttreiber hier sind Kommunikation und das strukturierte Recruiting hochqualifizierter Leute in Schlüsselpositionen. Historisch hat Aklamio ein sehr starkes und engagiertes Angel-Team hinter sich, die auch in Übergangsphasen sehr “pragmatisch” auch monetär die wichtigen Impulse unterstützen.

Wer ist die Zielgruppe von Aklamio?

Als Zielgruppe von Aklamio sehen wir alle großen multinationalen Konzerne, die Produkte und Services mit einem hohen Customer Lifetime Value vertreiben. Zu unseren Kunden zählen über 300 internationale Markern, das sind Konzerne für Telekommunikation, Energieversorger, Versicherungen, Finanzdienstleister und Zahlungsanbieter. Dem gegenüber stehen über drei Millionen Nutzer, die als Empfehler auftreten und für neue Akquisitionen unserer Kunden sorgen.

Wie funktioniert Aklamio für seine Nutzer? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Nutzer erhalten Geld auf zwei unterschiedliche Weisen: Per Cashback und über bezahlte Empfehlungen. Die Cashback-Funktion funktioniert ähnlich wie Payback, nur direkt als Geld-Prämie, nicht mit Punkten für den Einkauf. Einige unserer Partner-Shops bieten feste Beträge an, bei anderen gibt es die Prämien auf prozentualer Basis im Bereich zwischen 2 und 20 Prozent. Der Vorteil ist, durch die Prämien haben Nutzer die Möglichkeit, noch bares Geld für einen Einkauf zurück erhalten, den sie sowieso getätigt hätten. Mehr als 1.500 Partnershops kooperieren hierbei mit uns. Neben dem Cashback-Programm gibt es außerdem die Möglichkeit der bezahlten Empfehlungen. Unsere Partner-Shops generieren personalisierte Empfehlungs-Links für spezielle Produkte und Angebote, die dann zur Empfehlung an Freunde, Familie oder Bekannte geschickt oder über soziale Netzwerke geteilt werden können. Der Vorteil hier, bei jedem Kauf über den Empfehlungs-Link verdient der Nutzer ganz automatisch mit. 

Stiftung Warentest hatte 2018 verschiedene Anbieter im Marktsegment getestet. Das Ergebnis fiel für uns sehr positiv aus. Danach bietet Aklamio seinen Nutzern vergleichsweise hohe Rabatte und arbeitet mit mehr als der Hälfte der 100 umsatzstärksten Onlineshops zusammen. Gelobt wurde der Kundenservice, der zusätzlich zum Kontaktformular auch über einer Telefonhotline erfolgt. Zudem wurde betont, dass keine Nachteile für den Verbraucher in den Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen enthalten sind. Die Auszahlung der Prämien erfolgt bereits ab dem ersten Euro. Bei anderen Anbietern erfolgt die Auszahlung teilweise erst ab 20 Euro.  

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert? Und wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Der Bedarf bei Unternehmen jeder Größenordnung neue Kunden zu gewinnen, wächst rasant – sowohl digital als auch Offline. Daran hat auch Corona nichts geändert, so dass wir hier glücklicherweise kaum Auswirkungen oder Umsatzeinbrüche verspürt haben. Für Aklamio ist das eine Riesenchance. Denn Unternehmen sind durch die Ereignisse geradezu gezwungen zu verstehen, wie wichtig es ist seine Kunden wirklich zu kennen und mit ihnen eine andauernde, nachhaltige Beziehung aufzubauen. Das ist der Schlüssel für Kundenakquise und -bindung. Aklamio hat sich innerhalb der Zielbranchen als führende Technologie etabliert. Unsere Kunden wissen, dass sie mit uns eine serviceorientierte und extrem kostengünstige Lösung haben, die über Empfehlungen Omnichannel für neue Kunden sorgt. Auf diese Möglichkeit wollen sie auch während der Coronazeit nicht verzichten.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir steuern sehr bewusst proaktiv durch diese wirtschaftliche Herausforderung. Auch wenn Enterprise Sales in diesen Zeiten eine logistische Herausforderung darstellen, ist unser Sales Team produktiver als je zuvor und kann die hohe Nachfrage aufgrund des coronabedingten Online-Booms gut abdecken. Wir vermissen natürlich Branchenevents und Messen, denn  im direkten, zwischenmenschlichen Kontakt lassen sich konkrete Lösungen für Partner einfacher und mehrdimensionaler vermitteln.  

Aklamio, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren ist Aklamio der klare Marktführer für Kundenakquise und -incentivierung im Enterprise Bereich! Und das – hoffentlich – in Europa und den USA.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich fasse mich kurz: Fail faster, fail better! Und: Care about people!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei  Philip Ginthör für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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