Donnerstag, Juli 2, 2026
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Lasst den Kopf nicht hängen

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ruhrSUMMIT 2020 goes digital

ruhrSUMMIT 2020 goes digital

Stellen Sie sich doch kurz vor!

Wir sind der ruhrHUB und wir sind der digitale Knotenpunkt für Start-ups, Unternehmen und Digital Natives & Immigrants. Unser Hauptquartier befindet sich im Herzen des Ruhrgebiets, in Essen, und macht den potenziellen Gründer*innen hier in der Region Mut, ihr eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen. Wir sind aber nicht nur Ansprechpartner für Entrepreneur*innen, die schon eine konkrete Geschäftsidee im Gepäck haben, sondern auch für Start-up Newcomer, die die Szene kennenlernen möchten. Als Teil der Initiative „Digitale Wirtschaft NRW“ konzentrieren wir uns auf folgende, gemeinsame Ziele: Die Förderung von Start-ups, genauso wie der Aufbau einer Investorenszene oder das konsequente Setzen von Impulsen für die digitale Transformation von Großunternehmen. Um die Anziehungskraft auf digitale Start-ups und Spin-offs zu erhöhen und eine deutschlandweite und international herausragende Gründerszene aufzubauen, sind wir als einer der Digital Hubs in NRW ein zentraler Knotenpunkt für die digitale Transformation. 

Stellen Sie uns den ruhrSUMMIT kurz vor!

Der ruhrSUMMIT ist eines unserer Highlight-Events, welches dazu beiträgt die o.g. Ziele zu verwirklichen und findet am 27. Und 28. Oktober in der digitalisierten Jahrhunderthalle statt. In 2020 ist der ruhrHUB zum ersten Mal der Veranstalter. Wir haben den Schritt gewagt, das 2-tägige Event komplett zu digitalisieren und stellen das größte B2B Start-up Event in Deutschland auf einer interaktiven Plattform dar. Dabei haben wir keine Kosten und Mühen gespart, eine Plattform zu programmieren, die den Teilnehmern weniger ein digitales Abbild einer Messe bietet, sondern mehr ein digitales Erlebnis kreiert, das insbesondere das Hauptziel des ruhrSUMMIT vereint: Start-ups mit Unternehmen so zusammen zu bringen, dass sich daraus erfolgreiche Kooperationen ergeben. 

Welche Vision steckt hinter dem ruhrSUMMIT?

Mit dem ruhrSUMMIT möchten wir, nicht nur in der Region, dazu beitragen, dass die Start-up Szene von Großunternehmen gehört und gesehen wird. Natürlich beginnt alles an unserem Standort, dem Ruhrgebiet, und wir nutzen die hier ansässige Industrie, um das Kollaborationspotenzial voll auszuschöpfen. Dabei erweitern wir auch das Start-up Netzwerk des ruhrHUB immer mehr. In Kombination mit dem B2B-Fokus sprechen wir gezielt Start-ups an, die für Unternehmen als Kooperationspartner interessant sein könnten und geben diesen beiden Playern eine Bühne beim exklusiven Pre-Event an Tag 1 des ruhrSUMMIT 2020. Im Format Match your corporate pitchen zum einen Start-ups ihre Lösungen für vorab ausgeschriebene Unternehmens-Challenges. Zum anderen berichten Unternehmen aus ihrer Perspektive zum ersten Mal, welche generellen Herausforderungen bestehen und bieten Start-ups die Gelegenheit, zukünftige Anknüpfungspunkte für ihr Geschäftsmodell zu erkennen. 

Neben dieser Vision steht in diesem Jahr die Internationalisierung im Vordergrund. Aus diesem Grund sprechen wir auch nicht zwingend nur Start-ups an, die einen digitalen B2B-Fokus verfolgen, sondern möchten mit der interaktiven Plattform jedem Start-up die Chance geben, sein Netzwerk auszubauen. 

Zum wievielten Mal findet er dieses Jahr statt?

Zum 5. Mal stellt der ruhrSUMMIT die geballte Gründerszene ins Rampenlicht. Nachdem sich das Event in den letzten 4 Jahren zum größten B2B-Start-up Event in Deutschland etabliert hat, freuen wir uns in diesem Jahr über die Grenzen des deutschsprachigen Raums zu gehen und das Event in der internationalen Start-up Szene bekannt zu machen!

Wie wird er dieses Jahr stattfinden?

Wir haben keine Kosten und Mühen gespart, nachdem zu Beginn des Jahres die Entscheidung getroffen wurde, den ruhrSUMMIT stattfinden zu lassen. Der letzte Sprint unserer Programmierer steht bevor, die letzten Feinheiten werden eingebettet, sodass wir den Teilnehmern ein standortunabhängiges Online-Erlebnis mit mind. den gleichen Benefits anbieten können. Wir haben die bereits bekannten Programmpunkte um ganze 3 neue Formate ergänzt, damit der Hauptfokus, das Match Making, garantiert wird. Zusätzlich kann man in diesem Jahr eine Menge Unternehmen bzw. Investoren bei den 3min Speed Matches via Videochat kennenlernen, bei den Table Discussions zu heißen, digitalen Themen mit scharfsinnigen Table Captains diskutieren oder sich in der Expert Lounge in einem 1:1 Gespräch zu eigenen, spezifischen Fragestellungen beraten lassen. 

Die Plattform ist so gestaltet, dass sich jeder User intuitiv gut zurechtfinden kann. Nachdem man ein Online-Ticket erworben hat (https://ruhrsummit.de/2020/boarding-pass/) kann man sich über eine Log-In Oberfläche in die Plattform einloggen, ein umfangreiches Profil mit Bild und persönlichen Informationen anlegen. Die Grundstruktur der Plattform ist an die Jahrhunderthalle in Bochum angelehnt, da diese als Veranstaltungsort der letzten 2 Jahre gedient und mit ihrem industriellen Charme voll überzeugt hat. Beim ruhrSUMMIT 2020 kann man in diesem Jahr mehr Leads als je zuvor generieren und das ganz einfach von zu Hause aus, in der Mittagspause oder wo auch immer man sich gerade befindet, teilnehmen und sein Start-up in den internationalen Fokus stellen. 

Was sind die Highlights? Wer wird als Sprecher dabei sein?

Unsere Highlight Speaker in diesem Jahr sind:

  • Ralf Dümmel (Erfolgreicher Löwe und Start-up Investor)
  • Anne Lemcke (Gründerin von Ankerkaut)
  • Lawrence Leuschner (Mitgründer und Geschäftsführer von TIER)

Wer sollte den ruhrSUMMIT nicht verpassen?

Alle Start-ups, die sich auf eine Unternehmens-Challenge einlassen wollen, um ihr Geschäftsmodell skalieren zu können. Oder aber auch Start-ups, die sich in der Szene bekannt machen wollen. Es ist jeder willkommen, der sich am Austausch der Start-up Szene beteiligen will und seine Learnings mit anderen teilen bzw. von anderen Erfahrungen lernen will. Mit dem ruhrSUMMIT möchten wir in diesem Jahr weiterhin gewährleisten, dass die Szene zusammenkommen kann, voneinander lernen kann und viele neue Kontakte knüpfen kann. Ganz nach unserem Motto „Meet scalable B2B Start-ups“.

ruhrSUMMIT wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahre?

Wir hoffen natürlich, dass COVID-19 schnell und milde an uns vorbeizieht, sodass wir unsere zukünftigen Events weiterhin auch physisch austragen können. Wir sehen die Weiterentwicklung des ruhrSUMMIT hin zu einem Hybrid-Event, sodass sich die Szene im Ruhrgebiet treffen kann, aber auch räumliche Barrieren aufgehoben werden und man genauso digital dabei sein kann.

Welche Tipps würden Sie Startups mit auf den Weg geben: 

Wir können nur sagen: Liebe Start-ups, lasst den Kopf nicht hängen. Nutzt diese Zeit als Chance euch und euer Geschäftsmodell weiterzuentwickeln, kommt zum ruhrSUMMIT und berichtet davon. Versucht auch weiterhin zu networken, denn geteiltes Leid ist halbes Leid und vielleicht hat irgendjemand außerhalb eures Umfeldes die zündende Idee, um euch nach vorn zu pushen! You’ll never know!

„Die Start-up Bewerbungsphase wurde für die virtuelle EXPO und/ oder einen Start-up Pitch bis zum 11.10.20 verlängert. Bewirb dich jetzt, stelle dein Start-up der internationalen Szene vor und/ oder sichere dir noch einen der letzten Time-Slots für einen Pitch! 

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Einfach machen und nicht zu viel darüber nachdenken!

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China Impulse China digitalwelt alexandra stefanov

China Impulse – Der Experten-Einblick in Chinas komplexe Digitalwelt

Stellen Sie sich und China Impulse doch kurz unseren Lesern vor!

China Impulse habe ich im Mai 2020 als Herzensprojekt ins Leben gerufen, nachdem ich gemerkt habe, wie wenig wir uns hier in Deutschland mit der chinesischen Digitalwelt auskennen und befassen. Dabei hat China schon 904 Millionen Internetnutzer, hat im Jahr 2019 zum ersten Mal die USA bei der Anzahl der Patentanmeldungen überholt und ist uns bei fast allen digitalen Trends mindestens 5 Jahre voraus.

Aus eigener Erfahrung von meinen bisherigen Chinaaufenthalten weiß ich, wie überfordernd die Geschwindigkeit des chinesischen technischen Fortschritts sein kann. Aus diesem Grund habe ich China Impulse als Projekt gestartet, um zu sehen, wie andere Chinaexperten am Puls der Zeit bleiben und mit den Entwicklungen in Chinas Digitalwelt mithalten. Das Projekt entwickelte sich dann zu einer Interviewserie, in der ich über 20 Experten interviewt habe, die sich mit Chinas Digitalwelt auskennen und erfolgreich mit den digitalen Themen dort Schritt halten. Die Serie heißt „China Impulse – Der Experten-Einblick in Chinas komplexe Digitalwelt“.

Ich bin Alexandra Stefanov, habe Sinologie und Transcultural Studies in Heidelberg, Tianjin und Shanghai studiert und bin seit 2009 regelmäßig in China unterwegs. Meine Faszination für die Themen digitale Trends, Innovationen und Internetkultur Chinas hat ihren Ursprung in meiner Forschung zur chinesischen Internetsprache. Nach meinem Studium habe ich zunächst an einer Chinesisch Lern-App mitgewirkt und bin nun seit mehreren Jahren als Projekt- und Eventmanagerin tätig. Gleichzeitig unterstütze ich im Rahmen der Digitalisierungs-Initiative der Deutschen Wirtschaft die Digitalisierung und Innovationen im deutschsprachigen Raum.

Welche Vision steckt hinter China Impulse?

Meine Absicht mit China Impulse ist es, möglichst vielen Menschen den Einstieg in die chinesische Digitalwelt zu erleichtern und ihnen dabei zu helfen, das digitale Mindset dahinter besser zu verstehen und gleichzeitig auch Land und Leute kennenzulernen. 

Was möchten Sie mit China Impulse vermitteln? Wie wichtig ist der chinesische Markt?

Das Thema China polarisiert stark und mit der Verschlechterung der chinesisch-amerikanischen und chinesisch-europäischen Beziehungen wird die Berichterstattung immer negativer. Es kristallisieren sich im China Diskurs verstärkt zwei Extreme heraus: Man ist entweder China-Freund oder China-Feind. Ich habe das Gefühl, dass es wenige gibt, die noch irgendwo dazwischen stehen. Ich möchte mit China Impulse weder China hypen noch verurteilen, sondern aufzeigen, dass man sich das komplexe Land mit 1,4 Milliarden Menschen auch objektiv und neutral anschauen sollte und versuchen sollte, die Kultur und Mentalität zu verstehen. 

Deutschland profitiert vom Aufstieg Chinas zur Wirtschaftsmacht und China liegt, nach den USA und Frankreich, inzwischen auf Platz drei der deutschen Exportzielländer. Unabhängig von der wichtigen Rolle als Handelspartner, steigt China aber auch rasant zur Tech-Weltmacht auf. Aus diesem Grund ist es unabdingbar, dass wir wissen, wie die chinesische Digitalwelt aussieht und welche Trends dort entstehen. 

Wo sehen Sie die Chancen? Wo die Risiken?

Die Chance sehe ich darin, dass sich durch die aktuelle intensive Berichterstattung zu den Beziehungen zwischen China, Europa und den USA mehr Menschen für das Thema China interessieren und neugierig werden, mehr über das Land zu erfahren. Genau in dieser aktuellen Berichterstattung sehe ich aber auch die Risiken, da sich viele nicht die Mühe machen, sich ausführlich zu informieren und sich eine differenzierte Meinung zu bilden, und so entsteht zum Teil ein sehr negatives Bild von China. Ich möchte diese Aufmerksamkeit, die China zurzeit erlangt hat, als Chance dafür nutzen, auch Facetten des Landes zu zeigen, die sonst zu kurz kommen.

Wer ist die Zielgruppe von China Impulse?

China Impulse ist für alle, die sich inspirieren lassen und die an der Geschwindigkeit des technischen Fortschritts in China teilhaben wollen, denn dort entsteht die Zukunft im digitalen Bereich. Und vor allem für diejenigen, die von den neuesten technologischen Entwicklungen nicht überrascht werden wollen, wenn sich diese, Jahre später, auch bei uns durchsetzen. 

Mit China Impulse möchte ich Unternehmen und Unternehmer aus verschiedenen Branchen bei der Planung ihrer Zukunftsstrategie unterstützen, indem ich ihnen Impulse und Inspiration aus Chinas Digitalwelt und Experten Know-how zur Verfügung stelle. Gleichzeitig eignen sich die Einblicke aber auch für Privatpersonen, die sich auf die digitale Zukunft vorbereiten wollen.

Wie haben Sie die Experten ausgewählt?

In erster Linie wollte ich unter meinen Interviewpartnern Experten haben, die sich seit mehreren Jahrzehnten mit China auseinandersetzen, die in China gelebt haben und die die Entwicklung des Landes in den letzten 30-40 Jahren miterlebt haben. Zudem wollte ich gerne Kulturwissenschaftler interviewen, die die chinesische Sprache beherrschen und die den Zuschauern mehr zur chinesischen Mentalität und zum Mindset erzählen können, damit diese nicht nur die aktuellen digitalen Trends besser kennenlernen, sondern auch ein besseres Verständnis für Land und Leute erlangen.

Außerdem hatte ich schon einzelne Themen im Kopf, die ich behandeln wollte, wie z. B. WeChat, Künstliche Intelligenz, Payment und Banking, Live Streaming und E-Mobilität und so habe ich dafür nach Experten gesucht, die sich genau mit diesen Themen im chinesischen Kontext beschäftigen. Mir war es wichtig, dass ein bunter Mix entsteht aus Experten, die sich sprachlich, geschichtlich und kulturell mit dem Land auseinandersetzen und Experten, die aus dem Digitalisierungsbereich kommen und in den letzten Jahren immer mehr den Blick nach China geworfen haben.

Aus welchen Fachgebieten stammen die Experten?

Die Experten kommen aus den Bereichen Chinawissenschaften, Digitalisierung, Unternehmensberatung, PR- und Marketing, Journalismus, Start-up-Gründung und Innovationsforschung.

China Impulse, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Meine Vision ist es, mit China Impulse möglichst viele Menschen zu erreichen und ihnen dabei zu helfen, die komplexe chinesische Digitalwelt zu verstehen. In fünf Jahren hoffe ich, ein großes Netzwerk dafür aufgebaut zu haben. Im Rahmen von Online und Offline Events und Workshops möchte ich Wissen und China Kompetenz vermitteln und den Menschen ermöglichen, sich auszutauschen und sich Experten-Know-How zu holen, um sich für die Zukunft vorzubereiten und die Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Einfach machen und nicht zu viel darüber nachdenken! Diesen Tipp hört man zwar ständig, aber ich glaube, man setzt ihn nicht oft genug um. So ging es mir auch lange Zeit. Es ist nicht einfach aus seiner Komfortzone rauszukommen und neue Dinge auszuprobieren, in die man viel Zeit und Herzblut investiert, ohne genau zu wissen, wie das Ergebnis aussehen wird. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass sich oft ungeahnte Möglichkeiten ergeben, wenn man ein bisschen mutig ist und einfach macht.

Hol dir Unterstützung! Lange Zeit habe ich nicht wirklich daran geglaubt, dass Coachings was für mich sind. Es gibt auch Tausende von Coaches da draußen und man weiß gar nicht, welche gut sind und welche nicht. Aber hol dir Empfehlungen und arbeite dann mit einem Business Coach zusammen, der dir aus eigener Erfahrung Tipps geben kann und dich in Sachen Leadership weiterbringt. Bei mir hat ein Coaching auch den nötigen Druck erzeugt, einfach mal jetzt zu starten und nicht irgendwann in ferner Zukunft.

Hab Geduld, der Business-Aufbau ist ein Marathon, kein Sprint! Gerade wenn man noch dabei ist, sein Netzwerk und seinen Brand aufzubauen und sich in seiner Nische einen Namen zu machen, kommt es einem am Anfang so vor, als würde alles viel zu langsam anlaufen. Es zahlt sich aber aus, Geduld zu haben und dran zu bleiben.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Alexandra Stefanov für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Maximale Leidenschaft in das Projekt stecken

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peakboard daten echtzeit

Peakboard All-in-One-Lösung aus Hard- und Software, mit der Daten aus verschiedensten Quellen effizient, individuell und in Echtzeit kommuniziert werden

Stellen Sie sich und das Startup Peakboard doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Patrick Theobald und habe zusammen mit Peter Wohlfarth Peakboard gegründet. Wir beschäftigen uns seit langem mit den Prozessen in Logistik und Produktion und mussten immer wieder feststellen, dass eine falsche Vorstellung von Digitalisierung viele Unternehmen im Vornherein davon abhält, sich mit dem Thema ernsthaft auseinanderzusetzen. Sind davon überzeugt, dass der Schritt zu digitalen Lösungen weder unüberschaubare Kosten verursachen noch ein riesiges Projekt sein muss, für das man vielleicht gar nicht die Ressourcen hat. 

Wir wollen Menschen, die direkt in der Fertigung oder im Lager tätig sind und in ihrer täglichen Arbeit Optimierungspotentiale sehen, ein Tool an die Hand geben, um diese Potenziale heben zu können. Dafür entwickelten wir eine Datenvisualisierung, die nicht nur leicht verständlich ist, sondern auch schnell, problemlos und günstig zu implementieren ist und allen Beteiligten schnell vor Augen führt, welche Vorteile sich ihnen bieten: Die Darstellung von Daten in Echtzeit steigert nicht nur die Effizienz, sie führt auch zu höherer Motivation, da Menschen nun unmittelbar sehen, dass ihre Arbeit Auswirkung auf den gesamten großen Prozess hat.

Heute sind wir ein buntes und dynamisches Team von 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und konnten bereits über 160 Kunden weltweit von unserer All-in-One-Lösung überzeugen. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Bevor ich mein erstes Unternehmen gründete, arbeitete ich als Software-Entwickler bei einem international führenden Großhändler. Da erlebte ich das Problem der schleppenden Informationsweitergabe aus nächster Nähe: Informationen wurden noch aufwendig in Excel zusammengestellt, ausgedruckt und dann in einem Meeting besprochen. Die Belegschaft wünschte sich schließlich, dass die Information, wo es gut läuft und wo gerade nicht, auf großen Monitoren in den Hallen angezeigt würde. Alles wurde kostspielig von Hand programmiert. Das hat meinen Ehrgeiz geweckt, dafür eine Lösung zu finden. Die Idee von Peakboard war geboren. Mir war klar, dass ich diese Entwicklung selbst vorantreiben musste, denn für ein Projekt im Rahmen einer Festanstellung war es schlicht zu groß. Allerdings dauerte es dann noch 12 Jahre bis zur Gründung von Peakboard. 

Welche Vision steckt hinter Peakboard?

Wir möchten Menschen in Unternehmen befähigen, bessere Entscheidungen zu treffen, ihre Prozesse zu optimieren und diese effizienter steuern zu können. Auf der ganzen Welt beschäftigt die Menschen in Unternehmen die eine zentrale Frage: Wo stehen wir gerade und wo sollten wir jetzt eigentlich stehen? Der Schlüssel dazu ist die Visualisierung von Prozessdaten in Echtzeit. 

Peakboard stellt diese Daten schnell, einfach und in Echtzeit genau dort zur Verfügung, wo sie gebraucht werden. Egal ob für Führungskräfte im Büro oder für Werker an den einzelnen Industriearbeitsplätzen. 

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Peakboard entstand wie auch mein erstes Unternehmen, Theobald Software, das ich 2004 gründete, fernab der Startup-Hochburg Berlin hier in Stuttgart ohne Finanzierungsrunden und Fremdkapital von externen Investoren. Das Unternehmen wuchs ausschließlich organisch. Heute beschäftigt Theobald Software rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zählt 26 der DAX-30 Unternehmen zu seinen Kunden. Bei Peakboard verhält es sich ähnlich, auch hier wollen wir solide wirtschaften und ohne Fremdkapital wachsen. Allerdings ermöglicht das Kapital von Theobald Software vereinzelt Schritte, die nicht unmittelbar auf den Umsatz einzahlen. Ein Freiraum, der bei der Komplexität des Produkts auch vonnöten ist. 

Die Komplexität ist auch gleichsam die größte Herausforderung: Es ist die Vielzahl der technischen Knackpunkte und Aspekte, die in Abhängigkeit zueinander stehen und daher gleichzeitig bearbeitet werden müssen. Schließlich ist ja unser Ziel, ein technisch extrem anspruchsvolles Produkt mit der Einfachheit einer App zu vereinen. 

Wer ist die Zielgruppe von Peakboard?

Theoretisch kann Peakboard in allen Unternehmen, in denen Daten visualisiert werden sollen, eingesetzt werden. Die meisten Kunden kommen bisher aus den Branchen Logistik und Produktion. Wir sprechen insbesondere die „Optimierer“ an, also Mitarbeiter, die sehr nah an den Prozessen im Unternehmen sind und dort Optimierungspotentiale sehen. 

Wie funktioniert Peakboard? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ein großer Vorteil unserer Lösung ist, dass ihre Integration keine gravierenden Eingriffe in die Unternehmens-IT oder gar einen kompletten Austausch der IT benötigt. Vielmehr dockt sich Peakboard an die bestehende Infrastruktur an. Peakboard ist eine All-in-One-Lösung aus Hard- und Software, die keinen zentralen Server und auch keine Cloud benötigt. Das macht Peakboard nicht nur sehr schnell, sondern auch sehr sicher, da die Daten alle in dem Unternehmen bleiben. Andere Visualisierungslösungen bereiten Daten auf, die in der Vergangenheit liegen.

Das bringt allerdings nichts, wenn es darum geht, schnell in Prozesse eingreifen zu wollen – wenn etwa eine Störung vorliegt – oder gar vorausschauend zu handeln, wenn beispielsweise das System anzeigt, dass in Kürze eine Komponente aufgefüllt werden muss, um zu verhindern, dass eine komplette Produktionsstraße sonst für diesen Zeitraum zum Stillstand kommen würde. Wir bringen dagegen Daten in Echtzeit und in leicht verständlicher Art und Weise ans Licht. Der Gestaltung sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. 

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Nach dem anfänglichen Schock, der zweifellos sich für alle von uns ungewöhnlich angefühlt hat, war es eigentlich kein Problem. Unsere Arbeitsweise hat es nicht beeinflusst, denn wir haben schon immer viel remote gearbeitet und Abstimmungsgespräche per Slack gab es vorher auch schon. Das größere Problem war, dass alle bestehenden und potenziellen Kunden mit sich selbst beschäftigt waren und wir mit der neuen, ungewöhnlichen Idee uns erstmal hintenanstellen mussten. Wirtschaftlich hat es uns also sehr weh getan.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Eine große Veränderung war die Entscheidung, dass wir auf deutlich weniger Messen vertreten sein werden und stattdessen versuchen, den Kundenkontakt online aufrechtzuhalten. Das war bisher im B2B-Geschäft weniger verbreitet aber verändert sich gerade auch zusehends. 

Wir bauen auch das Arbeiten aus dem Homeoffice weiter aus. Aus dem gelegentlichen Arbeiten von zuhause eine neue Unternehmenskultur zu machen, ist gar nicht so leicht und erfordert auch die aktive Mitarbeit der Geschäftsleitung. Es ist schlichtweg ein anderes Arbeiten und man muss lernen, damit umzugehen und eventuelle Nachteile, wie z.B. der fehlende direkte persönliche Austausch bei einer Tasse Kaffee zwischendurch, zu kompensieren. 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Die Krise zwingt alle Unternehmen, sich neu zu sortieren. Im Rahmen dieses Neu-Sortierens sehen wir die Chance, uns Gehör zu verschaffen. Ansonsten finde ich, dass „Krise als Chance“ eine ziemlich überstrapazierte Phrase ist.

Peakboard, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das Ziel ist klar und ehrgeizig. In fünf Jahren, also 2025, wollen wir 10.000 Boxen pro Jahr verkaufen. Und zwar in alle entwickelten Länder der Welt. Und ich hoffe, dass möglichst viele Konkurrenten unsere Idee kopieren. Das wäre der größte Ritterschlag. Ich sehe keinen Grund, warum das nicht passieren sollte.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Maximale Leidenschaft in das Projekt stecken. Tag und Nacht. Wer noch Kapazität für Partys hat, macht es nicht richtig.

Man sollte das durchsetzen und machen, was man für richtig hält. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als die Leute zu ignorieren, die einem ständig erklären wollen, wie die Dinge funktionieren: Banker, Steuerberater, aber auch Freunde, Eltern und Zweifler im Allgemeinen. Die ganze Welt ist voll von vermeintlichen Experten und Sprücheklopfern. Nur ein Prozent davon ist es vermutlich wert, zur Kenntnis genommen zu werden. Idealerweise hört man nur auf die Leute, die schon einmal da waren, wo man selber hin will.

Gute Personalführung ist eine oft unterschätzte Aufgabe. Man sollte selber konstant an sich arbeiten, um einen guten Job zu machen. Das gilt insbesondere für Tech-Freaks unter den Gründern, die Personalfragen als lästiges Übel abtun. Am Ende ist es aber kriegsentscheidend. Ich habe sehr lange gebraucht, um das zu lernen. 

Wir bedanken uns bei Patrick Theobald für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Elimba-ein Jahr nach Höhle der Löwen

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Elimba rohkakao kakao produkte höhle der löwen

Elimba: Produkte aus Rohkakao

Stellen Sie sich und Elimba doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein junges Startup aus Köln. Unsere Passion liegt im Rohkakao, also der ganzen und ungerösteten Kakaobohne, die aufgrund der gesunden und wohltuenden Inhaltsstoffe ein echtes Naturwunder ist. Wir sind das erste Unternehmen, welches ein Kakaogetränk herstellt, dass nach dem Vorbild der Inkas traditionellen Rohkakao nutzt. Zusammen mit anderen spannenden Gewürzen stellen wir so eine Kakaokugel her, die aus 100% Bio-Zutaten besteht und auf eine vegane Zubereitung ausgerichtet ist. Außerdem erweitern wir jetzt unser Genusssortiment um andere Rohkakaoprodukte, angefangen mit unserem Elimba Topping. 

Welche Vision steckt hinter Elimba?

Wir wollen mit Elimba eine weltweit etablierte Marke erschaffen, die für besonders hochwertige und innovative Produkte rund um das Thema Rohkakao steht und diesen so in die westliche Kultur bringen. Außerdem soll Transparenz und Ganzheitlichkeit bei uns immer großgeschrieben werden.

Wer ist die Zielgruppe von Elimba?

Elimba richtet sich an alle, die gerne Kakao trinken, eine bekömmliche Alternative zum Kaffee bevorzugen und besonders an Konsument*innen, die einen starken Fokus auf Qualität, Natürlichkeit und intensiven Geschmack legen – Personen, für die Kakao nicht nur eine Art Frühstücksgetränk, sondern ein Genussgetränk ist. Unsere Zielgruppe sind somit vor allem Menschen, die viel Wert auf eine bewusste Ernährung legen und für die Achtsamkeit im Alltag einen hohen Stellenwert hat. 

Was ist das Besondere an den Produkten?

Das Besondere an unseren Produkten ist in jedem Fall der Rohkakao. Denn Kakao beinhaltet in seiner ungerösteten Form eine Vielzahl an gesunden Inhaltsstoffen wie Magnesium, Calcium oder Antioxidantien. Außerdem benutzten wir Criollo-Kakao, eine Edelkakaosorte, die in Peru angebaut wird und ausschließlich Bio-Zutaten, wodurch unsere Produkte durch hohe Qualität überzeugen können.

Warum haben Sie sich vor einem Jahr für die Höhle der Löwen beworben?

Tatsächlich wurden wir vor ca. 2 Jahren von Sony Pictures kontaktiert. Uns wurde gesagt, dass jemand aus dem Produktionsteam uns 2018 auf einem Weihnachtsmarkt entdeckt hätte, daraufhin haben wir uns dann beworben. 

In wie weit hat ihnen der Auftritt in der Höhle der Löwen für den jetzigen Erfolg geholfen?

Die Höhle der Löwen war für uns ein unglaublich großer Erfolg. Wir haben so viele Bestellungen bekommen, dass wir mit unseren Kapazitäten leider teilweise nicht schnell genug nachproduzieren konnten. Daraufhin haben wir unsere gesamte Produktion umgestellt: Wir haben große Maschinen gekauft, einen neuen Produktionspartner dazugewonnen und den Herstellungsprozess auf allen Ebenen optimiert um unsere Produktionskapazitäten der Nachfrage anzupassen – davon profitieren wir auch jetzt. Der Auftritt hat also nicht nur unsere Bekanntheit gesteigert, sondern auch dafür gesorgt, dass wir Prozesse optimieren konnten. 

Was ist nach der Sendung passiert?

Seit der Ausstrahlung hat sich vieles bei uns geändert. Wir haben unser Team auf mittlerweile 8 Leute vergrößert. Sind in ein neues Büro in Köln Ehrenfeld gezogen und haben stark an Bekanntheit gewonnen – sowohl im B2C als auch im B2B Bereich. Aber natürlich gab es besonders durch die Corona-bedingten Caféschließungen einige Probleme für uns. Trotzdem sind wir, vielleicht auch wegen den Herausforderungen, als Team gewachsen. 

Würden Sie anderen Gründern den Schritt in die Höhle der Löwen empfehlen?

Wir würden jedem*r Gründer*in empfehlen teilzunehmen. Selbst wenn man keine passenden Investor*innen findet, ist es eine unglaublich spannende Erfahrung und außerdem eine Möglichkeit sein Produkt einem großen Publikum vorzustellen.  

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Im Endeffekt haben wir uns durch Corona nicht so sehr verändert. Natürlich haben wir unseren Arbeitsalltag bezüglich Home-Office angepasst und die Vertriebstouren in die Geschäfte und Cafés haben sich stark verändert, aber wir sind eben auch ein junges Unternehmen, da ist zu Beginn sowieso noch sehr viel im Fluss. 

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Viele Möglichkeiten, um sich auf Corona einzustellen gab es ehrlicherweise nicht. Besonders dadurch, dass viele unserer Kund*innen Gastronom*innen sind und die Caféschließungen nicht in unserer Hand lagen, mussten wir mit den Einbußen zurechtkommen. Gleichzeitig war auch noch Sommer, was für ein Kakaounternehmen nicht die stärkste Saison ist. Wir haben das aber als Anlass genommen, Strukturen zu optimieren, unsere Genusssortiment zu erweitern und uns auf einen vielversprechenden Winter vorzubereiten!

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wir glauben, dass sich die Menschen durch die Krise wieder mehr auf sich selbst besinnen, merken wie wichtig es ist, sich Auszeiten zu nehmen und achtsam mit seinem Körper und Geist umzugehen. Genau dafür steht auch Elimba. Wir glauben, dass unser Kakao einem dabei helfen kann, sich diese Pause zu gönnen und sie auf jeden Fall versüßt. Die steigende Achtsamkeit durch Corona passt daher zu uns. Sowohl zu unserem Kakao als auch zu unserer Philosophie. 

Elimba, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren möchten wir mit Elimba flächendeckend im LEH sowie in Bio-Fachmärkten gelistet sein. Außerdem möchten wir in naher Zukunft Fair-trade zertifiziert sein, unser Team und schließlich auch unser Sortiment erweitern. Dabei soll weiterhin der Rohkakao im Mittelpunkt stehen, um die Wirkung und die Wertschätzung gegenüber natürlichem Kakao weiter etablieren zu können. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Generell war für uns das Buch „Kopf schlägt Kapital“ von Günter Faltin eine große Motivation und Ermutigung. Dort wird beschrieben, dass man zum Gründen weder ein riesiges Kapital braucht noch ein Profi in allen Bereichen sein muss. Es reicht völlig aus, sich auf seine Kompetenzen zu konzentrieren und sich mit einem ausgearbeiteten Konzept die entsprechenden Kompetenzen von außen dazu zu holen. Außerdem ist es wichtig ausdauernd zu sein. Viele Menschen werden dich für eine verrückte Idee belächeln und dir das Gefühl vermitteln, dass man mit dieser Idee seine Zeit verschwendet. Natürlich ist es wichtig Kritik ernst zu nehmen und flexibel und dynamisch zu bleiben, trotzdem solltest du dich nicht beirren lassen und dein Ziel nicht aus den Augen verlieren. 

Wir bedanken uns bei Elias El Gharbaoui für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bleibt mutig und denkt groß

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VYTAL, digitales und innovatives Mehrwegsystem, in der Höhle der Löwen

Sven Witthöft und Tim Breker Gründer von VYTAL, digitales und innovatives Mehrwegsystem, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup VYTAL doch kurz vor!

Wir sind Sven Witthöft (31) und Tim Breker (33). Wir haben VYTAL im Sommer 2019 in Köln gegründet und konnten unserem ehemaligen Kollegen Fabian Barthel (41) ab 1. März 2020 als dritten Mitgründer für VYTAL gewinnen. Gemeinsam mit mehr als 250 Partnern betreiben wir mit VYTAL deutschlandweit ein digitales Mehrwegsystem mit hochwertigen, 100%-auslaufsicheren Schalen für Mitnahme- und Lieferessen ohne Pfand. Mindestens 200 Mal kann eine VYTAL Mehrwegschale benutzt werden; damit sinkt der Verpackungsmüll spürbar und über die gesamte Nutzungszeit einer Schale lassen sich bis zu 30 Kilo CO2-Emissionen einsparen.

Wie ist die Idee zu VYTAL entstanden?

Essen in Einwegverpackungen belastet die Umwelt immer dramatischer – und gleichzeitig das Gewissen verantwortungsbewusster Menschen. Als ehemalige Unternehmensberater haben wir häufig Essen mitgenommen oder bestellt und uns schlecht gefühlt, aufgrund der großen Menge Verpackungsmüll. Dafür wollten wir eine Lösung entwickeln, die bequem nutzbar und ökologisch wirkungsvoll ist. 

Mit VYTAL helfen wir Verbrauchern, verantwortungsvoller zu konsumieren. Durch einen einfachen Zugang zu einer modernen Mehrweglösung – ohne Pfand, dafür mit vielen Vorteilen: von der auslaufsicheren, temperaturbeständigen und mikrowellengeeigneten Verpackung bis zu digitalen Servcies in der App. Gastronomie und Lieferdienste können durch uns ihr Essen günstig, hochwertig und ökologisch verpacken, um Plastikmüll zuvermeiden. Gleichzeitig eröffnen wir VYTAL-Partnern digitale Chancen, vom Marketing über Bestellung und Bezahlungsabwicklung bis zur Kundenbindung.

Kantinenbetreiber können mit uns neue Geschäftsmodelle entwickeln und zugleich den ökologischen Fußabdruck von Unternehmen verbessern. Der Lebensmittelhandel profitiert von einer nachhaltigen Lösung, dem wachsenden Trend zu Convenience-Produkten auch im Massengeschäft verantwortungsvoll zu begegnen. Durch das integrierte digitale Plattformmodell kann VYTAL allen Partnern attraktive Konditionen bieten, die Auslastung der Mehrwegschalen optimieren und die erzielte Müllvermeidung genau quantifizieren. 

Welche Vision steckt dahinter?

Mit VYTAL machen wir Mehrweg so einfach und bequem wie Einweg. Nur besser. Damit leistet VYTAL einen nachhaltigen Beitrag im globalen Kampf gegen den Verpackungsmüll. Wir sind überzeugt davon, dass Mehrwegverpackungen in den meisten Fällen die ökologischere und wirtschaftliche Alternative sind. Aber nachhaltig erfolgreich können Mehrwegsysteme nur sein, wenn sie einfach, günstig und bequem zu nutzen sind. Und wenn die Mehrwegverpackungen auch noch funktionaler und höherwertiger sind als die Einwegvarianten, haben sie die besten Chancen, Einweg zu ersetzen.

Wer ist die Zielgruppe von VYTAL?

Unsere Zielgruppen sind Restaurants, Kantinen, Supermärkte und Unternehmen sowie alle Konsumenten, die sich gerne gesund und nachhaltig ernähren.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Nachhaltigkeit ist als Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen und geht jeden etwas an. Daher ist es unser Ziel, die größtmögliche Aufmerksamkeit für unser innovatives Mehrwegsystem zu gewinnen. Denn erst, wenn viele unterschiedliche Partner auf unserer Plattform zusammenkommen wird Mehrweg für alle Partner so einfach und bequem zu machen wie Einweg.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben natürlich ein paar alte Folgen geschaut und uns die typischen Fragen notiert. Außerdem haben wir uns klar gemacht, das VYTAL nicht das typische Höhle der Löwen Startup ist und überlegt, mit welchen Argumenten und Highlights wir punkten können.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Aussicht, dass VYTAL in Die Höhle der Löwen ausgestrahlt wird, hat uns natürlich stark motiviert, um deutschlandweit möglichst vielen Partnern und Konsumenten zu helfen, mit VYTAL Einwegverpackungsmüll zu sparen

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir haben uns gedacht, dass Nico Rosberg auf jeden Fall interessant ist, da er sich sehr stark auf digitale und nachhaltigkeitsorientierte Geschäftsmodelle konzentriert und eine internationale Fanbasis hat. Auch Carsten Maschmeyer und Georg Kofler passen zu VYTAL, weil sie erfahrene Unternehmer sind, die international denken und handeln. Plastikmüll ist ein globales Problem, so dass wir für VYTAL die internationale Expansion von Anfang an mitdenken.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wenn wir träumen dürfen, dann ist VYTAL in fünf Jahren das Betriebssystem für pfandfreie Mehrwegsysteme und DER internationale Exportschlager aus Deutschland. Wir möchten die jahrzehntelange Mehrwegerfahrung in Deutschland nutzen, um weltweit Verpackungsmüll zu vermeiden. Dazu bringen wir Restaurants, Kantinen, Lebensmittelmärkte, Lieferdienste mit Konsumenten und Unternehmenskunden auf einer Technologie-Plattform zusammen. Mit unserer VYTAL App machen wir die Verpackungseinsparungen und Umwelteffekte transparent und helfen allen Beteiligten, sich nachhaltig zu verhalten. Experten gehen davon aus, dass der Konsum von To-Go-, Mitnahme- und Lieferessen in den nächsten Jahren noch deutlich steigen wird und als Gesellschaft müssen wir diese Entwicklung dringend von steigenden Verpackungsmüllbergen trennen. Convenience und Nachhaltigkeit darf sich nicht länger ausschließen – mit VYTAL machen wir für unsere Partner und Nutzer nachhaltiges Verhalten bequem.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Holt Euch so viel Feedback zu eurer Idee und eurem Produkt wie möglich – idealerweise von euren zukünftigen Kunden
  2. Gründet im Team – am besten mit Menschen, von und mit denen Ihr lernen wollt
  3. Bleibt mutig und denkt groß

Bild: Tim Breker (l.) und Sven Witthöft präsentieren mit „Vytal“ Verpackungssharing für Take Away und Lieferessen. Sie erhoffen sich ein Investment von 450.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Vytal am 28. September in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Tim Breker und Sven Witthöft für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Harte Arbeit lohnt sich

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The Trailblazers

The Trailblazers ist eine Agentur, die Visionäre und Gestalter*innen einer neuen, digitalen Zukunft in größere Öffentlichkeiten bringt

Stellen Sie sich und ihre Agentur The Trailblazers doch kurz unseren Lesern vor!

The Trailblazers ist eine Agentur, die Visionäre und Gestalter*innen einer neuen, digitalen Zukunft in größere Öffentlichkeiten bringt. Dahinter steht das Gründertrio Kristof Albrink, Jule Bolzenius und Jannis Johannmeier sowie Francesca Seidensticker & Leslie Johannmeier. Wir lernen an und beraten, entwerfen Konzepte und stellen sicher, dass unsere Kunden in den Medien authentisch und wiedererkennbar präsent sind. Unsere Stärken sind unser Netzwerk zu Top-Journalisten in ganz Europa sowie unser tiefes Verständnis von Zukunftsthemen. Wir sind der Wegbereiter für unsere Partner*innen!

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ohne die richtige Kommunikation wird der digitale und technologische Wandel in Deutschland nur schleppend vorangehen oder gar nicht gelingen. Wir wollen Geschichten von Menschen erzählen, die Deutschland und Europa verändern. Es braucht mehr Vorbilder, an denen sich andere Menschen orientieren können. Denn der aktuelle Weg wird uns auf mittelfristige Sicht als Verlierer im “digital race” dastehen lassen. Wir wollen eine Aufbruchsstimmung erzeugen!

Welche Vision steckt hinter The Trailblazers?

Wir gestalten den digitalen Wandel in Deutschland mit und stiften zu einem neuen Pionier-Mindset an. Unser Vehikel zu einer wünschenswerten Zukunft ist ehrliche Kommunikation zu machen, die Vorbilder zeigen, zu denen jeder und jede einen Bezug hat. Wir wollen Kommunikation genauso neu denken, wie es die digitale Transformation erfordert. Mutig und kompromisslos, aber auch mit der klaren Bereitschaft Fehler zu machen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind komplett aus eigenen Mitteln finanziert, sind aber auch durch das Gründerstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Unsere größte Herausforderung ist es den Fokus zu behalten. Wir würden gerne mit möglichst vielen Partner*innen zusammen arbeiten, müssen aber absagen, wenn wir merken: Hier tritt jemand nicht für Werte ein, sondern will nur Produkte verkaufen. 

Wer ist die Zielgruppe von The Trailblazers?

Wir wollen mit Menschen zusammenarbeiten, die den digitalen Wandel von vorne gestalten. Wer sich angesprochen fühlt, soll sich bei uns melden. Dann finden wir sicher einen Weg zusammenzuarbeiten, denn wir wollen die Zukunft neu gestalten, genau wie unsere Partner*innen. Uns geht es um die inhaltliche Schnittmenge – dabei spielt die “Firmierung” Startup, Mittelstand, Initiative oder Konzern keine Rolle. 

Wie funktioniert The Trailblazers? Wo liegen die Vorteile?

Wir als The Trailblazers arbeiten exklusiv und sehr persönlich für unsere Partner*innen. Die Vorteile sind, dass wir die Bedürfnisse von Journalisten genau kennen und unsere Partner*innen nachhaltig und dauerhaft mit ihren Botschaften in die Presse bringen können und Kommunikation als großes Storytelling denken. Mit allen kommunikativen Kanälen, die dazu geeignet sind. Unsere Arbeit ist messbar und transparent, wir arbeiten sehr ergebnisorientiert und ehrlich. Unsere Partner*innen schätzen unser ehrliches Feedback – genauso wie wir es selbst einfordern.

Was unterscheidet Sie von anderen Agenturen?

Wir sind kein klassischer Dienstleister, sondern arbeiten nur mit Menschen zusammen, bei denen wir merken, dass wir für das gleiche Ziel arbeiten. Vor allem machen wir kein Marketing, die Zeit ist vorbei. Es geht um authentische und ehrliche Kommunikation, um Haltung und Kante zu zeigen. Wir sehen uns als Teammate für unsere Partnerinnen und Partner.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Wir sehen die Veränderungen als Chance. Das heißt, Reisen ist per se wenig nachhaltig, daher begrüßen wir die Möglichkeit, von zuhause zu arbeiten und stellen das natürlich auch unseren Mitarbeiter*innen frei. Aber das sollte ja selbstverständlich sein. Corona zeigt der Welt, welche digitalen & technologischen Möglichkeiten es gibt, produktiver, nachhaltiger und sinnvoller zu arbeiten. Dieser Entwicklungs-Boost ist dringend nötig. 

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir haben keine merklichen Veränderungen vorgenommen, außer dass wir nicht in Risikogebiete reisen. Für uns war die Krise eine Chance: Wir konnten sogar mehr Mitarbeiter*innen einstellen als eigentlich geplant, weil “digitale Themen” immens an Tempo gewinnen!

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Gerade in der Krise ist es wichtig, darauf zu achten, kommunikativ nicht abzutauchen. In einer Zeit des Umbruchs ist es dazu wichtig Stellung zu beziehen. Das ist zwar für viele Unternehmen noch ein “No-Go”, weil sie die Potentiale verkennen. Sich gesellschaftlich und auch politisch zu positionieren, ist für uns nicht nur wichtig, sondern wird in der Zukunft von enormer Bedeutung für jedes Unternehmen sein. Ohne Haltung ist ein Unternehmen nicht mehr als ein “Produktverkäufer”. 

The Trailblazers, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen in fünf Jahren die führende PR-Agentur für digitale Vordenker und Zukunftsmacher in Europa sein. Die Welt wird sich durch digitale Transformation und Technologie enorm wandeln und diese Veränderung werden wir als Trailblazers kommunikativ prägen und für unsere europäischen Werte und unser demokratisches System einstehen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Seid Pioniere mit allem was dazu gehört!
  2. Vergesst die Vergangenheit – es zählt nur die Zukunft!
  3. Harte Arbeit lohnt sich: Als Unternehmer*in könnt ihr die Zukunft selbst gestalten!

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Macht euch nicht klein!

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Shadow Your Future Schüler Unternehmen

Shadow Your Future: Die Online Plattform bringt Schüler und Unternehmen zusammen!

Stellen Sie sich und das Startup Shadow Your Future doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Jill Hollender, ich bin 26 Jahre alt und Gründerin von Shadow Your Future, ein Social Startup zur Berufsorientierung und Nachwuchssicherung.

Die Online Plattform bringt Schüler und Unternehmen zusammen! Unternehmen haben die Chance über die Plattform „Shadowings“ anzubieten, also kurze praktische Einblicke in Ausbildungsberufe, welche Schüler direkt über die Plattform anfragen können. Shadow Your Future bietet Schülern somit die Möglichkeit unterschiedliche Berufe hautnah zu erleben und herauszufinden welcher Beruf zu ihnen passt. Unternehmen können dabei mit wenig Aufwand eine Vielzahl von Schülern früh erreichen, für eine Ausbildung im eigenen Unternehmen begeistern und spätere, kostspielige Recruiting Aufwände reduzieren.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Wenn man etwas Verbessern oder Bewegen möchte, an seine Idee glaubt und viel Leidenschaft dahinter steckt ist Gründen aus meiner Sicht eine logische Konsequenz daraus. Die Freiheit Dinge auszuprobieren, kreativ zu werden und zu Gestalten hat mich schon immer sehr gereizt und ich konnte es kaum erwarten endlich loszulegen. Auch ich hätte mir kurz vor meinem Schulabschluss mehrere praktische Einblicke in unterschiedliche Berufsbilder gewünscht und heute sehe ich zusätzlich die Herausforderungen vieler Unternehmen, wenn es darum geht junge Nachwuchskräfte zu finden. Mit Shadow Your Future möchte ich sowohl Schülern als auch Unternehmen helfen diese Herausforderungen zu bestreiten.

Was war bei der Gründung von Shadow Your Future die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung bei der Gründung von Shadow Your Future war die Herangehensweise, also wie und in welcher Reihenfolge ich starten sollte. Fragestellungen zu bürokratisch notwendigen Schritten, der Entwicklung der Plattform, einer konkreten Strategie etc. waren offen. Ich habe mich also dazu entschlossen eine Gründungsberatung wahrzunehmen und einen Coach zu suchen, der an meine Idee glaubt und mich unterstützen kann. Das war die beste Entscheidung, denn einen guten Coach zu haben ist vor allem in der Anfangsphase extrem hilfreich, unabhängig davon ob man als Solopreneur oder im Team startet.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Einfach mal loslegen, genau das sollte man aus meiner Sicht tun! Es muss nicht alles gleich perfekt sein, das habe ich bei meiner Gründung gelernt. Der Vorteil etwas noch nicht Perfektes zu haben liegt darin, dass man den Markt und vor allem auch seine Zielgruppe nach und nach erst besser kennenlernt und das Produkt oder den Service entsprechend der Bedürfnisse der Zielgruppe gestalten kann. Was für den Gründer vielleicht perfekt erscheint, mag für die Zielgruppe weit davon entfernt sein.

Ich habe zu Beginn meine Online Plattform eigenständig mit einem Baukastensystem zusammengebastelt um zunächst das Konzept Schülern, Lehrern, Eltern und Unternehmen zu präsentieren. Daraus hat sich sehr wertvolles Feedback ergeben, was die Gestaltung und geforderten Funktionalitäten betrifft. Mit diesem Feedback habe ich nun meine jetzige skalierbare Plattform entwickelt!

Welche Vision steckt hinter Shadow Your Future?

Shadow Your Future soll DIE zentrale Plattform zur praktischen beruflichen Orientierung werden. Ich möchte dem Fachkräftemangel und Ausbildungsabbrüchen entgegenwirken und Jugendlichen dabei helfen nicht nur einen Beruf, sondern ihre Berufung zu finden. 

Wer ist die Zielgruppe von Shadow Your Future?

Shadow Your Future hat zwei Hauptzielgruppen:
Die erste Hauptzielgruppe sind Unternehmen, die eine Ausbildung anbieten und auf der Suche nach jungen Talenten und Nachwuchskräften sind.

Die zweite Hauptzielgruppe sind Jugendliche die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen und sich Gedanken darüber machen müssen, wie es nach der Schule weitergehen soll. Eine wichtige Rolle spielen hierbei natürlich auch die Eltern, die einen großen Einfluss auf ihre Kinder haben und sie bei der Berufsorientierung beraten, sowie auch Lehrer bzw. Schulen.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der Fokus bei Shadow Your Future liegt auf der praktischen Berufsorientierung. Im Begriff Shadowing steckt das Wort „Shadow“, was Schatten auf Englisch bedeutet. Der Schüler begleitet einen Mitarbeiter als wäre er sein Schatten, schaut ihm über die Schulter und gewinnt dabei spannende Einblicke in den Joballtag. Ein Shadowing kann an einzelnen Tagen stattfinden und der Zeitpunkt individuell und flexibel mit dem Unternehmen abgesprochen werden.

Im Gegensatz zu einem klassischen Schülerpraktikum (welche über die Plattform auch angefragt werden können) steht bei einem kurzweiligen Shadowing das gegenseitige Kennenlernen im Fokus und weniger die Mitarbeit. Ein Shadowing ist nicht auf eine festgelegte Woche limitiert und kann somit über das ganze Jahr hinweg angeboten werden, z.B. mal in den Ferien oder nach der Schule. Dies erhöht die mögliche Anzahl der praktischen Einblicke für Schüler, reduziert den Zeitaufwand auf Unternehmensseite und bietet mehr Flexibilität in der Terminabsprache.

Zusätzlich muss die Generation Z anders angesprochen werden. Fachbegriffe, komplizierte Formulierungen und Voraussetzungen schrecken Schüler oft ab. Ich biete Unternehmen eine schülergerechte Formulierung der Shadowing Angebote sowie Social Media Präsenz und Marketing. Schüler werden Schritt für Schritt bei der Erstellung von Lebenslauf und Anschreiben unterstützt, wodurch sie mit wenig Aufwand und ganz einfach ein Shadowing anfragen können. Die Online Plattform ist modern, zielgruppengerecht und preiswert!

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Glücklicherweise war Anfang dieses Jahrs unabhängig von Corona die Weiterentwicklung von Shadow Your Future in Planung. Somit habe ich diese „ruhige“ Phase nutzen können, um intensiv an meiner Plattform zu arbeiten und diese weiterzuentwickeln. Unternehmen sind momentan sehr vorsichtig in ihren Entscheidungen und oft schwingt auch eine Unsicherheit über die Zukunft mit, welche man spürt und in Gesprächen heraushören kann.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Unternehmen müssen in dieser Zeit anders angesprochen werden, als es vor Corona der Fall war. Es muss intensiver darauf eingegangen und aufgerufen werden langfristig zu denken. Die Jugendlichen von heute sind die Fachkräfte von morgen und Nachwuchskräfte werden auch „nach“ Corona gebraucht. Die Möglichkeiten der Berufsorientierung waren dieses Jahr sehr eingeschränkt. Es besteht diesbezüglich Nachholbedarf, was wiederum eine tolle Chance für Unternehmen bietet!  

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Die Krise ist für jedes Unternehmen eine Chance die Strategie der Zukunft zu überdenken, insbesondere auch die Strategie Jugendliche für sich zu gewinnen. Die Digitalisierung wurde durch die Krise beschleunigt und schreitet weiter voran. Umso wichtiger ist es für Unternehmen digital präsent zu sein, dort wo die Zielgruppe zu Hause ist. Andererseits darf die Bedeutung menschlicher Faktoren nicht in den Hintergrund geraten. Diese und eine gute Arbeitsatmosphäre beeinflussen maßgeblich die Wahl der Ausbildungsstelle. Es muss also die Balance zwischen online und offline gefunden werden. Online präsent sein und offline überzeugen, genau das bietet Shadow Your Future.

Shadow Your Future, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Shadow Your Future startet zunächst in der Region Stuttgart und kurz darauf auch deutschlandweit. Die Online Plattform soll die zentrale Plattform zur praktischen beruflichen Orientierung werden. Ich möchte die Plattform kontinuierlich den Bedürfnissen der Schüler und Unternehmen anpassen und habe bereits zahlreiche weitergehende Ideen in diesem Kontext, deren Umsetzung ich kaum erwarten kann!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Wir Frauen denken zu viel!
Wir denken oft über unterschiedliche Ideen oder Aspekte nach, kreiere Szenarien im Kopf, die manchmal komplizierter erscheinen als sie sind. An alle Gründerinnen und insbesondere Solopreneure: nicht zu viel alleine denken. Teilt mit Freunden, Familie, eurem Partner/Partnerin, anderen Gründern oder eurem Coach was euch beschäftigt. Es ist sehr oft sehr simpel. Die Gespräche geben euch neue Impulse und ihr verschwendet keine Zeit mit eurem Gedanken- Wirrwarr.

Gönnt euch Pausen und Erholung!

Ideen sprudeln, Dinge warten darauf umgesetzt zu werden, die Motivation ist groß, die Liste lang. Trotzdem ist eine regelmäßige Erholung wichtig und wohlverdient, auch das musste ich bei meiner Gründung lernen. Pausen, Ausflüge und Ablenkung helfen nicht nur bei einer Erholung, sondern man gewinnt neue Eindrücke, Inspirationen und Blickwinkel.  

Der wichtigste Tipp: Macht euch nicht klein!

Viele Frauen tendieren dazu sich klein zu machen und das völlig ohne Grund. Wir halten uns im Hintergrund und erzählen von unserem Erfolg oder Aktivitäten nur wenn wir danach gefragt werden und auch nur das Nötigste. Haut mal richtig auf den Putz!

Wir bedanken uns bei Jill Hollender für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Dinge vom Ende her denken

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Dr.M. Creme Kaffeekapsel

Dr.M. stellt personalisierte Creme her -Phytoplasmacreme

Stellen Sie sich und das Startup Dr. M. Beauty and Health Care doch kurz unseren Lesern vor!

Die Dr. M. beschäftigt sich mit der Herstellung, Produktion und dem Vertrieb kosmetischer Produkte zur Gesichts- und Körperpflege. 2014 wurde das Unternehmen von Bernd Kuhs und mir gegründet. 

Damals kam Bernd, mit dem ich schon in einem anderen Startup zusammengearbeitet hatte, einmal mehr mit einer neuen Idee auf mich zu: die Herstellung einer personalisierten Creme mittels einer Kaffeekapsel. Spontan sagte ich: „Ja das machen wir!“ So beschäftigten wir uns mit dem Thema, stellten aber schon bald fest, dass das Handling nicht optimal war und gaben diesen Ansatz wieder auf. Aber: immerhin halten wir jetzt ein Patent zur Herstellung von kosmetischen oder dermatologischen Präparaten oder von Süßspeisen mittels einer Kapsel. 

Nach weiteren langen Überlegungen haben wir schließlich unsere Beauty Bar entwickelt. Dabei handelt es sich um eine transparente Crememanufaktur, mit der unsere Kunden frisch vor Ort individualisierte Cremes herstellen und somit die Personalisierung einer Creme auf die Spitze treiben können. Unsere ELEMENTS FOR BEAUTY, verschiedene Seren und ein besonderer Hyaluronsäurekomplex sind Ready-to-use Produkte, die ebenfalls Teil unseres Pflegekonzepts sind. 

Daneben beliefern wir noch Kosmetikhersteller mit Membranstruktur-Cremekonzentraten, mittlerweile zu 100% natürlich, ein Rohstoff, den diese zur Herstellung eigener Produkte einsetzen und nun eine Möglichkeit haben, einfach ihre Linien auf Bio umzustellen oder ihre Kosmetiklinien zu ergänzen. Vor circa einem Jahr sind wir in den Markt eingetreten und verfügen bereits über einen veritablen Kundenstamm. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Bei uns Beiden stand im Vordergrund, etwas Nachhaltiges für uns und unsere Familien zu schaffen. Für Bernd lag die Gründung eines eigenen Unternehmens auf der Hand. Denn bereits nach seiner Ausbildung zum Chemiker stieg er in jungen Jahren in die elterliche Kuhs GmbH ein und war bis zu deren Verkauf maßgeblich für die Forschung und Entwicklung verantwortlich. Ich selbst war lange im Investmentbanking auf Kapitalgeberseite tätig und Businesspläne bestimmten meinen Alltag. Das Gründerwesen hat mich immer fasziniert und so war es mein Verlangen, einmal das Lager zu wechseln. Nun stellen wir uns gemeinsam den Herausforderungen als Entrepreneure.

Welche Vision steckt hinter Dr. M. Phytoplasma Cosmetic?

Wir verstehen uns als Innovationstreiber in der Kosmetik und unser Ziel ist, immer an der Spitze der technologischen Entwicklungen zu stehen. Mit Bernd, der schon in den 1990er Jahren die Membranstrukturcreme erfand, habe ich einen begnadeten Rezepturentwickler an meiner Seite, der jeden Wirkstoff kennt und in der Kosmetikbranche bestens vernetzt ist. Von Anfang an war unser Ziel, unsere Kosmetik ideologiefrei so natürlich wie mögIich zu machen und auf alle unnötigen Inhaltsstoffe zu verzichten. Wir müssen keine Inhaltsstoffe hinter einem Sammelsurium von Wirkstoffen bei den INCIs verstecken. 

Deshalb liegt „Clean Beauty“, der neueste Trend in der Kosmetik, schon immer in unserer DNA. Auch Transparenz war uns ein Anliegen. Nicht weil wir es wollen, sondern weil wir es können, weil wir nichts zu verbergen haben. Wir wollen unsere Kunden nicht durch schöne Bilder und Emotionen auf uns aufmerksam machen, sondern durch die Qualität unserer Produkte. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war – und ist – eine solide Finanzierung auf die Beine zu stellen. Schon als unsere Geschäftsidee die ersten Kreise zog, hatten wir plötzlich viele Freunde, die sich davon versprachen, mit „billigem“ Geld Anteile zu sichern. Wir wollten aber von vornherein unsere Unabhängigkeit bewahren und so haben wir uns entschieden, keine weiteren Gesellschafter als Kapitalgeber aufzunehmen. Wir haben den klassischen Weg beschritten – im Bewusstsein, dass wir dadurch ein langsameres Wachstum in Kauf nehmen. 

Zunächst haben wir durch unsere Kapitaleinlage und Gesellschafterdarlehen das Unternehmen finanziert. Dann erhielten wir in einem langwierigen Prozess eine stille Beteiligung durch die MBG Baden-Württemberg und ein zu 90% durch die Bürgschaftsbank gesichertes Darlehen der Hausbank. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass die Gründer, also wir, für das bürgschaftsgesicherte Darlehen zu 100% und für die stille Beteiligung zu 50% persönlich haften. Im weiteren Verlauf haben Freunde, die eine marktübliche Verzinsung erhalten, und wir erneut als Gesellschafter weitere Darlehen gegeben. 

Die zweite Herausforderung ist die time to market.

An den Produkten gibt es immer etwas zu verbessern und im Zweifel wird es nie perfekt sein. Man bekommt Hinweise von Kunden und Vertriebspartnern, die Verbesserungswünsche an einen herantragen. Aber jede Anpassung zieht Folgen nach sich, die zu weiteren Kosten und Zeitverzögerungen führen. Beispielsweise hat eine Rezepturänderung Folgen für die Zulassung des Produkts. Einhergehend ändern sich die Produktbeschreibungen, was wiederum zu Korrekturen am Etikett, der Außenverpackung, in der Broschüre und im Internet führt. Im Zweifel müssen sogar neue Photos gemacht oder gerendert werden. Deshalb ist es wichtig, zum end-of-design zu kommen.

Die dritte Herausforderung ist die Zielgruppe und die Vertriebskanäle zu bestimmen. Wenn ich mich in einem Markt auf einen Vertriebskanal festgelegt habe, ist es fast unmöglich zu wechseln.

Für uns war klar, das wir B2B vertreiben wollen, da unsere Beauty Bar erklärungsbedürftig ist und wir mit unserem begrenzten Budget, Marketingmaßnahmen für die breite Öffentlichkeit nicht stemmen können. Ein eigener Vertrieb schied ebenfalls aus, da wir unser Budget nicht mit monatlichen Fixkosten belasten wollten. Letztendlich haben wir uns dafür entschieden, über Handelsvertreter zu gehen.

Die vierte große Herausforderung ist der bürokratische Aufwand, der eine Markteintrittsbarriere für kleine Unternehmen darstellt. Bei uns beginnt das von dem Einhalten der Kosmetikverordnung, nach der alle Produkte in Brüssel notifiziert, Sicherheitsbewertungen vorgenommen und eine Rückverfolgbarkeit gewährleistet sein  muss. Dass wir als Kleinstunternehmen mit der Verpackungsverordnung und – obwohl im B2B – mit der Datenschutzgrundverordnung beschäftigen müssen, sei nur nebenbei erwähnt. Jedenfalls werden in unangemessener Weise Ressourcen gebunden.

Wer ist die Zielgruppe von Dr. M. Phytoplasma Cosmetic?

Unsere Zielgruppe umfasst Kosmetikerinnen, Heilpraktiker, Dermatologen, Spa-Betreiber und mit unseren Rohstoffen Kosmetikhersteller.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Phytoplasmacreme ist zu 100% natural und zu 90% biological. Und das Beste, unsere Kunden können damit die Personalisierung einer Creme auf die Spitze treiben. Die Phytoplasmacreme, eine Membranstrukturcreme, hat an sich schon überragende Vorteile. Aufgrund ihrer laminaren Struktur ähnelt sie dem Hautfett und ist deshalb optimal verträglich. Wirkstoffe können besser eingebettet werden und entfachen ein Vielfaches an Wirkung.

Die Technologie zur Herstellung beherrschen nur Wenige, sonst hätte wahrscheinlich jeder Kosmetikhersteller eine Membranstrukturcreme. Da die Herstellung aufwendig und teuer ist, wird sie seit Jahren vornehmlich in pharmazeutischen und hochwertigen kosmetischen Produkten eingesetzt. Nun machen wir diese Creme, all unseren Kunden zugänglich und nicht nur das: uns ist gelungen, diese Creme auf rein natürlicher Basis herzustellen. Ich kenne niemanden, der in dieser Konsequenz ein vergleichbares Produkt anbieten kann. Über Zertifizierungen haben wir zwar diskutiert, letztendlich aber vorerst Abstand davon genommen, da wir mit der herausragenden Qualität unserer Produkte bereits weit über den Anforderungen der Bio-Labels liegen.

In unseren ELEMENTS FOR BEAUTY setzen wir hochkonzentrierte, auf bestimmte Hautanlässe abgestimmt, Wirkstoffe ein. Auch hier sind wir „clean“. Keine aufgeblähte INCI. Unserer ELEMENTS FOR BEAUTY sind bis auf das Vitamin C ebenfalls 100% natürlich. 

Dr.M. Creme Kaffeekapsel

Beispielhaft möchte ich unseren Hyaluronsäurekomplex erwähnen, der einen hohen Anteil an Oligohyaluron erhält. Dies ist sehr teuer, führt aber dazu, dass das Hyaluron nicht auf der Haut klebt, sich leicht auftragen lässt und schnell einzieht. Oder unser Mastixöl, das von Pistazienbäumen von der griechischen Insel Chiso gewonnen wird und das wir bei Problemzuständen wie Akne oder Neurodermitis einsetzen. Ein Naturstoff, der antibakteriell ist und dem sogar antivirale Wirkung nachgesagt wird.

Schließlich unser Membranstrukturkonzentrat DMS-Bio für die weiterverarbeitende Kosmetikindustrie: 100% natürlich. Mit diesem Ausgangsstoff kann jeder Kosmetikhersteller schnell und einfach seine Kosmetiklinie auf Bio umstellen oder ergänzen. In der Verarbeitung ist es denkbar einfach, da es kalt verarbeitet werden kann. Auch hier ist mir nichts Vergleichbares im Markt bekannt.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Die Beauty Düsseldorf, die führende Messe in der Kosmetikbranche, sollte im März stattfinden, wurde dann auf September verschoben und schließlich abgesagt. Dort wollten wir unsere Produkte erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentieren und im direkten Kontakt Kunden gewinnen. Die Kosmetikstudios wurden aufgrund staatlicher Anordnung geschlossen. Das heißt, unsere große Hoffnung wurde begraben und die bisher getätigten Umsätze mit den Kosmetikstudios brachen ein.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen? Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wir sind nun dabei, an kleineren Beauty- und Spa-Konferenzen als Sponsoren teilzunehmen, um dort in direkten Kontakt mit Interessenten zu kommen. Auch schalten wir Printwerbung, verstärken unsere Social Media Aktivitäten und die Pressearbeit, um unsere Marke in den Markt zu tragen und bekannt zu machen. Wir planen, eine direkte Ansprache von Kunden auf dem klassischen Postwege, da uns die DSGVO E-Mailing verbietet und ich selbst unaufgeforderte Telefonate als lästig empfinde. Dann gibt es Überlegungen, unseren Kunden einen Webshop für ihre Endkunden anzubieten, damit unsere Kunden am Onlinegeschäft partizipieren können.

Es fällt mir schwer, eine Chance in der Corona-Krise zu sehen. Es gilt zu überleben, bis Hoffnung wieder keimt und die Angst, die derzeit das Verhalten bestimmt, weicht. Wir müssen lernen, Corona als Teil unseres Lebens zu akzeptieren, aber auch, vernünftig damit umzugehen. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass die jetzige Wirtschaftskrise langfristig negative Auswirkungen auf das Konsumverhalten, vom dem wir leben, haben wird. Nach Auslaufen der staatlichen Unterstützungsmaßnahmen wird den Konsumenten weniger Geld zur Verfügung stehen, sei es, weil sie ihren Arbeitsplatz verlieren oder mit höheren Abgaben belastet werden. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass wir als kleines Unternehmen in einer Nische angesiedelt sind, das immer seinen Käuferkreis finden kann. 

Dr. M. Phytoplasma Cosmetic, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehe die Dr. M. als stabiles, florierendes, internationales Unternehmen, das weitestgehend seine Fremdverbindlichkeiten abbezahlt hat, über einen treuen Kundenstamm verfügt, mit seinen Innovationen Aufmerksamkeit erregt, Mitarbeiter sich wohlfühlen und Lieferanten gerne mit ihr als zuverlässigem Partner zusammenarbeiten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Die Aufnahme „fremder“ Gesellschafter sollte behutsam angegangen werden. Selbst die besten Freunde können „Wenn es ums Geld geht“ anders werden.

2. Davon ausgehen, dass alles länger dauert, als man denkt.

3. Dinge vom Ende her denken. Welche Aus- und Nebenwirkungen haben Entscheidungen, die ich heute treffe, in der Zukunft? Sind sie reversibel? 

Wir bedanken uns bei Johannes Mauser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Zuhören, dynamisch agieren und neugierig bleiben!

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AnkhLabs WeEncrypt

AnkhLabs: Mit WeEncrypt sicher und einfach E-Mails verschlüsseln und Daten austauschen

Stellen Sie sich und das Startup AnkhLabs doch kurz unseren Lesern vor!

AnkhLabs ist ein bayerisches Startup mit Sitz in München, das innovative Software-as-a-Services entwickelt und vertreibt. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf benutzerfreundlichen Security-Lösungen sowie Anwendungen, die auf künstlicher Intelligenz und Distributed Ledger Technology (Blockchain) basieren. 

Gegründet haben AnkhLabs Christian Mars und ich im Jahr 2018, nachdem wir viele Jahre zusammen bei Microsoft gearbeitet haben. Christian arbeitet bereits seit seinem 20. Lebensjahr in der IT-Branche. Nach 10 Jahren bei Microsoft, sowohl in der Vertriebsabteilung als auch in Führungspositionen, wurde er Unternehmer. Ich blicke auf 20 Jahren Erfahrung in der Informationstechnologie in den Bereichen Finanzdienstleistungen, High-Tech-Fertigung und Medien- und Unterhaltungsindustrie bei globalen Unternehmen wie Reuters, Sky und Microsoft zurück.

Unser internationales Team besteht inzwischen aus acht hochmotivierten Mitarbeitern und wir wachsen weiter!

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Uns hat die Herausforderung gelockt, uns auf Basis unserer langjährigen Erfahrungen mit unseren Ideen in die Selbstständigkeit zu wagen. Christian hat bereits mehr als ein Dutzend Startups gegründet, entwickelt und erfolgreich geführt. Seine Erfahrung bestärkte uns in unserem Entschluss. Unser Faible für Cybersicherheit, künstliche Intelligenz und Distributed Ledger-Technologie leben wir nun bei AnkhLabs aus.

Welche Vision steckt hinter AnkhLabs?

Zu unserer Zeit bei Microsoft war es schon ein Thema, E-Mails und Dateien sicher und vor allem EINFACH auszutauschen. Sichere Dienste waren bereits auf dem Markt, allerdings ist sicher oft kompliziert. Die Akzeptanz steht und fällt mit dem Aufwand für den Empfänger. Deshalb haben wir uns neben dem Sicherheitsaspekt auf die Benutzerfreundlichkeit konzentriert. Bei allen Releases steht im Vordergrund, die Bedürfnisse der Anwender mit einfachen, intuitiv zu bedienenden und sicheren digitalen Services zu erfüllen. Dafür verwirklichen wir im Team konsequent und leidenschaftlich Projekte von der Idee bis zur Marktreife.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zu Beginn war es die größte Herausforderung, die ersten Kunden zu finden. Nach vielen anstrengenden Versuchen quer durch die Branchen und einer Liste an Sonderwünschen konnten wir endlich die ersten Erfolge erzielen und unser Produkt und die Zielgruppe zusammenführen. Im nächsten Step haben wir uns daran gemacht, unser Team zu vergrößern. In der aktuellen Arbeitsmarktlage geeignete und engagierte Mitarbeiter zu finden, die zu uns passen, war zu Beginn ebenfalls eine Herausforderung. Seit dem Start und auch aktuell finanzieren wir uns über Bootstrapping, halten jedoch auch Ausschau nach Investoren.

Wer ist die Zielgruppe von AnkhLabs?

Letztlich jeder, der digital kommuniziert und seine Produktivität steigern möchte. Derzeit legen wir unseren Fokus auf Berufsgeheimnisträger sowie auf Unternehmen aus dem Mittelstand, vorwiegend des Finanz-, Gesundheits- und Mediensektors und des öffentlichen Dienstes. Da uns das Thema E-Mail-Sicherheit sehr am Herzen liegt, nutzen Privatpersonen unseren Dienst übrigens kostenlos!

Wie funktioniert AnkhLabs? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser zentrales Produkt ist die Software-Suite WeEncrypt. Sie umfasst die zwei Hauptkomponenten WeEncrypt Mail und WeEncrypt.io. WeEncrypt Mail unterstützt Anwender, ihre E-Mails einfach, schnell, sicher und DSGVO-konform mit einem Klick Ende-zu-Ende zu verschlüsseln. Der Service steht als Add-In für Outlook sowie als App-Ausführungen für iOS und Android zur Verfügung. Darüber hinaus existiert ein Web-Client (web.WeEncrypt.de), der Anwender in die Lage versetzt, bequem, sicher und kostenlos große Daten sowie E-Mails zu verschicken – und das anonym, ohne sich zu registrieren. 

Wir stellen immer wieder fest, dass Unternehmen mit den E-Mail-Verschlüsselungslösungen unzufrieden sind, die der Markt bietet. Diese Firmen machen sich selbst Gedanken, wie sie ihren E-Mail-Verkehr in puncto Handhabung, Sicherheit und Datenschutz optimieren können. Solche Vorhaben gehen oft in die richtige Richtung zu mehr Nutzerfreundlichkeit, gehen aber genauso schnell schief. An der Stelle setzten wir von AnkhLabs an: Wir realisieren Sicherheit anwenderzentriert.

Eine E-Mail-Verschlüsselung muss einfach, verständlich, sicher und rechtskonform für Sender und Empfänger sein. Zudem hat sich eine gute Lösung daran messen zu lassen, wie fair ihre Lizenzierung ist. Nach diesen Anforderungen haben wir unsere Software-Suite WeEncrypt entwickelt. Sie steht für Made in Germany, ein Qualitätssiegel, welches wir bewusst bedienen.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Tatsächlich haben wir im Außenverhältnis kaum Auswirkungen bemerkt. Natürlich ist es schwer, abzuschätzen, wie sich die Corona-Krise und die daraus entstandene „new normal“-Situation auf den Erfolg unserer Marketing- und Vertriebsmaßnahmen ausgewirkt hat. Dennoch haben wir bemerkt, dass im Zuge der Einführung von Homeoffice und Remote-Arbeitsplätzen in vielen Unternehmen das Thema digitale Sicherheit weiter in den Fokus gerückt ist. Unsere Produkte sind daher gut nachgefragt. 

Intern haben wir während des Lockdowns dynamisch auf die Herausforderungen reagiert. Da wir bereits vor der Krise remote und nach dem zero trust-Sicherheitsmodell, also mit grundsätzlich erforderlicher Prüfung von Identität und Gerät, gearbeitet haben, mussten wir uns technisch nicht umstellen. 

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir sprechen grundsätzlich viel mit unseren Kunden und holen Feedback ein, während der Krise nur umso intensiver. So konnten wir unsere Kunden mit unserer Lösung pragmatisch und effizient unterstützen. 

Intern haben wir es jedem freigestellt, im Homeoffice zu arbeiten. Kollegen, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kamen oder keine Betreuung für ihre Kinder hatten, habe das gerne in Anspruch genommen. Grundsätzlich arbeiten wir off- und online bestens zusammen und konnten das in dieser Zeit in unserem Team sehr gut unter Beweis stellen!

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Bei vielen Unternehmen haben sich im Bereich der digitalen Sicherheit Lücken aufgetan, die vorher vielleicht nicht aufgefallen waren. Darauf adäquat und schnell zu reagieren, hat nun erhöhte Priorität. Der Schutz der „Kronjuwelen“ eines Unternehmens, also die Kunden- und Produktdaten, hat nun mehr Gewicht bekommen. Das ist in unseren Augen eine positive Entwicklung.

AnkhLabs, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unsere Vision: Die beste Verschlüsselung merkt und sieht ein Nutzer nicht. Sie erfolgt unabhängig und automatisch, sobald dieser Daten austauscht. Die Frage, ob man Lust hat, irgendwann auf einen Button zum Verschlüsseln zu klicken, stellt sich dann nicht mehr. Anwender sollen ungestört arbeiten, weshalb Sicherheitslösungen Commodity werden sollten. Das bedeutet: Die Sicherheitstechnologie muss direkt in allen verwendeten Plattformen integriert sein. Ein Anwender von Outlook, Teams, CRM oder anderen Applikationen für Warenwirtschaft, Lohnbuchhaltung und vielen weiteren Systemen, will schnell Daten teilen und verschicken, ohne sich Gedanken zu machen: Moment mal, wie bekomme ich das sicher und einfach hin? Daran arbeiten wir bei AnkhLabs intensiv weiter.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Zuhören, dynamisch agieren, neugierig bleiben!

Wer seinen Kunden wirklich zuhört, erfährt viel über ihre wahren Bedürfnisse. Produkte am Reißbrett zu entwerfen, ist nicht zielführend. Und oft trifft das erste Produkt nicht den Kern. Anregungen unserer Kunden und Partner setzen wir zügig in erste Releases um, damit sie schnell zur Anwendung kommen können. Nur wenn wir den Bedarf wirklich benutzerfreundlich erfüllen, haben wir die Arbeit richtig gemacht. Idealerweise gibt es sehr viele mit demselben Bedarf.

Festgefahrene Wege führen einen selten zu neuen Zielen. Deshalb ist es wichtig, das Vorhaben immer wieder kritisch zu hinterfragen. Sind wir tatsächlich auf dem richtigen Pfad? Was sind aktuell tatsächliche Herausforderungen? Wie könnte man es anders angehen als bisher? Sich jeden Tag neue Fragen zu stellen und ggf. eine Kursänderung vorzunehmen ist enorm wichtig, um weiterzukommen.

Wir bedanken uns bei Volkan Yilmaz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein gutes Netzwerk ist Gold wert

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Trust your food 100% regionale, saisonale und nachhaltige Ernährung

Trust your food 100 Prozent regionale, saisonale und nachhaltige Ernährung

Stellen Sie sich und das Startup Trust your food doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Hendrik, Lena, Markus & Anja und gemeinsam haben wir Trust your food gegründet.Wir kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen: Hendrik ist Demeter-Landwirt und spezialisiert auf vielfältigsten Gemüse-Anbau. Lena ist Umweltwissenschaftlerin, Markus ist erfahrener Geschäftsführer und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Agrarwende und Anja ist UI Designerin und hat bereits für viele StartUps gearbeitet.

Uns verbindet unser Interesse an Nachhaltigkeit und an einer zukunftsfähigen Landwirtschaft. 

Mit Trust your food machen wir Bio-Landwirte & Verbraucher zu Partnern auf Augenhöhe – für 100% regionale, saisonale & nachhaltige Ernährung. Wir schaffen lokale solidarische Gemeinschaften zwischen Verbrauchern und Bio-Landwirten, die sich immer über ein Jahr die Ernte teilen. So können wir dauerhaft für faire Preise sorgen, sowohl für die Landwirte als auch für unsere Mitglieder. Das Gemüse liefern wir jede Woche erntefrisch und 100% unverpackt bis nach Hause – direkt vom Acker auf den Teller. Dadurch sparen wir wertvolle Ressourcen für Transport und Kühlung. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir stehen unterschiedlichen ökologischen und sozialen Problemen gegenüber, die durch unsere Art der Ernährung verursacht werden. Viele könnten durch eine Umstellung auf eine saisonale, regionale und nachhaltige Ernährung gelöst werden.

Aber wir wissen auch, wie kompliziert das in der Realität sein kann: Man muss sich tatsächlich jedes einzelne Produkt genau anschauen und verschiedenste Märkte, Hofläden und Supermärkte abzufahren, um Zugang zu Lebensmitteln zu bekommen, die man guten Gewissens konsumieren kann.

Kurz und gut haben wir uns gefragt, wie das einfacher geht. Wir wissen, dass solidarische Beziehungen zwischen Kunden und Landwirten der beste Weg sind, um faire Preise zu garantieren und gleichzeitig durch eine längere Beziehung auf Zeit für Planungssicherheit und Unabhängigkeit führt, und das auf beiden Seiten. Gleichzeitig haben wir in vielen Gesprächen mit Landwirten gelernt, dass die typischen Wege der Direktvermarktung wie z.B. regionale Online-Plattformen oder Onlineshops für die meisten Landwirte mehr Probleme verursachen, als sie lösen. Wir haben viel positives Feedback zu unserem Konzept bekommen – von Kunden, Institutionen wir der IHK Lüneburg-Wolfsburg oder der Leuphana Universität Lüneburg und vor allem von Landwirten. Also haben wir gemeinsam beschlossen, nicht länger zu warten, sondern aus der Idee ein funktionierendes Unternehmen zu machen.

Welche Vision steckt hinter Trust your food?

100% regionale, saisonale Ernährung, so einfach und nachhaltig wie möglich – dafür steht Trust your food. Wir beleben eine alte Beziehung wieder neu: die zwischen Landwirten und Verbrauchern. Wertschätzung von Lebensmitteln und ökologischer, kleinbäuerlicher Landwirtschaft ist uns dabei enorm wichtig. 

Wir hoffen, dass wir zusammen mit immer mehr Landwirten langsam, aber stetig an einer echten Agrarwende arbeiten können, in der kleinbäuerliche Strukturen erhalten und ausgebaut werden, Ökolandbau einen immer höheren Stellenwert bekommt, um so das Ziel einer enkeltauglichen Landwirtschaft zu erreichen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Finanziert haben wir uns bisher per Bootstrapping. Geholfen hat uns dabei, dass einige von uns ein Gründerstipendium erhalten haben, so dass das tägliche Überleben halbwegs gesichert war.

Durch die Corona-Situation haben wir beschlossen deutlich schneller und deshalb auch deutlich improvisierter an den Start zu gehen als geplant. Das war natürlich ein enormer Kraftakt. Rückblickend war es die einzig richtige und beste Entscheidung, die wir getroffen haben. Wir haben unfassbar viel gelernt und sind nur deshalb in so kurzer Zeit so weit gekommen, wie wir es aktuell sind.

Wer ist die Zielgruppe von Trust your food?

Alle, die beim Thema Essen Wert auf Regionalität, Frische und Nachhaltigkeit legen. Außerdem natürlich Bio-Landwirte und Lebensmittel-Handwerker. 

Wie funktioniert Trust your food? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Durch unsere regionalen Netzwerke aus Bio-Landwirten können wir auf eine große Vielfalt an Bio-Gemüse und -Lebensmitteln zurückgreifen. Der größte Unterschied zwischen uns und anderen Anbietern ist wahrscheinlich der solidarische Ansatz. Wir können über ein Jahr zusammen mit unseren Landwirten Erntemengen planen und garantieren ihnen ein monatlich festes, gleichmäßiges Einkommen ohne Markt- und Preisschwankungen. Außerdem garantieren 100 Prozent Transparenz in der Lieferkette – das Gemüse ist bis auf den Acker zurückverfolgbar und kommt immer aus der Region unserer Kunden. Wir meinen es ernst mit den Begriffen „regional“ und „saisonal“: Der wöchentliche Gemüseanteil besteht ausschließlich aus dem, was von den Landwirten in der Region geerntet wird. Wir kaufen kein Gemüse im Großmarkt dazu. Und „regional“ bedeutet für uns ein Umkreis von maximal 75 Kilometer um den Wohnort unserer Kunden.

Wir haben unser Konzept zusammen mit Landwirten entwickelt, statt an ihnen vorbei. Wir beziehen alles direkt von den Landwirten – ohne Großhandel dazwischen.

Unsere Kunden werden immer Mitglied für ein Jahr. Dafür erhalten sie wöchentlich erntefrisches Bio-Gemüse bis nach Hause oder zu einer Abholstation geliefert. Zusätzlich bekommen sie viele Informationen und Rezepte, können mit festen, fairen Preisen planen und weitere Lebensmittel aus ihrer Region beziehen – wie z.B. Eier, Käse, Brot etc. 

Die wöchentliche Ernte kommt unverpackt zu unseren Kunden und enthält Kartoffeln, Gemüse, Salat und Kräuter der Saison. Wir legen außerdem großen Wert darauf keine Lebensmittel zu verschwenden, deshalb teilen wir unsere Ernte-Anteile zu 100% unter unseren Mitgliedern auf.

Auch unsere Landwirte profitieren von der Planungssicherheit und fairen, festen Preisen. Die Umwelt profitiert durch nachhaltige Landwirtschaft, kurze Lieferwege und natürlich der Reduktion von Lebensmittelverschwendung und Verpackungsmüll.

Trust your food, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Aktuell sind wir in der Region Lüneburg/ Wendland aktiv. Unser Ziel ist es nachhaltig zu wachsen.  Unser nächster Standort wird Hamburg sein und unser Konzept werden wir nach und nach auf weitere Regionen übertragen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Done is better than perfect: Der perfekte Moment zum Starten kommt nie und wenn ihr nicht anfangt, wisst ihr nie, ob es geklappt hätte
  2. Ein gutes Netzwerk ist Gold wert
  3. Gründen ist kein Spaziergang – ihr solltet Durchhaltevermögen mitbringen und konstruktive Kritik annehmen können

Link zum Crowdfunding

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Hendrik, Lena, Markus und Anja für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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